Krisenstab soll noch diese Woche starten

29. November 2021 - 10:15 Uhr

Die Politik ringt um schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der explodierenden Infektionszahlen. Ein Corona-Krisenstab steht in den Startlöchern. Leiten soll ihn ein General. Grünen-Chefin Baerbock mahnte zu schnellerem Handeln.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

zeigte sich angesichts neuen Omikron-Variante ziemlich besorgt

wenn ich mich recht erinnere waren das schon die Worte bei dieser Delta Variante.

Ich weiß nicht ob so Aussagen zielführend sind .
Zwischenzeitlich wird so viel "informiert", sind so viele Studien im Umlauf,
dass sich jeder die rauspickt (und modifiziert) die ihm in den Kram passt.
Sachlichkeit und vor allem Ehrlichkeit vermisse ich in der aktuellen Diskussion.
Selbst seriöse Medien beteiligen sich in einer Art, die man als Sensationsgier bezeichnen kann.

Diese Woche, hmm

Der Krisenstab soll diese Woche starten. Das ist Fein.
Aber warum nicht schon vergangenen Freitag oder wenigstens heute. Spräche irgendwas dagegen sich schon mal heute zusammenzusetzen?
Die Faktenlage ist bekannt und die Vorschläge liegen alle schon vor.

@Klärungsbedarf (Vorgängerthread)

Sie fragten nach Seitenangabe des RKI Wochenberichts vom 25.11.21.
Sie finden es auf Seite 24. Dort sind die ITS Zahlen und Sterbefälle nach Geimpft und Ungeimpft aufgelistet mit der Überschrift:

Tabelle 3: Impfdurchbrüche in KW 43 bis 46/2021 nach Altersgruppe (Datenstand 23.11.2021)

Einfach zu finden "RKI Wochenbericht". Es ist eine PDF Datei, welche runtergeladen werden muss.

Schade das die alte Regierung

Schade das die alte Regierung nicht auf die Idee mit dem Krisenstab gekommen ist. Das hätte uns womöglich einiges erspart. Und dafür jemanden aus der Bundeswehr zu nehmen ist auch keine schlechte Idee. Portugal ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Die haben das schon in der letzten Welle gemacht, war auch für die Impfkampagne zuständig. Mit dem Ergebnis das Portugal, neben Spanien die höchste Impfquote hat.

@redfan96 vorheriger Beitrag

Ja, das Wachstum hat sich verlangsamt.
Es ist sogar so, dass es sich in Sachsen stabilisiert hat. Ebenso gibt es in BW dafür erste Anzeichen.

Sorgen machen mir Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, NRW,... im Prinzip alle jene Bundesländer die meinten glimpflich davon gekommen zu sein.
Die Welle rollt halt von Südosten Richtung Nordwesten.
Dies erleben wir auch in der EU.
Es kam aus Israel über Rumänien, Bulgarien, nach Österreich, Deutschland über Niederlande, Frankreich und wird auch nach Spanien und Portugal kommen.

Der Heilige Gral,

die Impfung, bitte denkt daran dass die Impfung keinen vollständigen Schutz geben kann und deshalb die auch die Geimpften eine Gefahr darstellen für die Bevölkerung, wenn sie sich nicht testen und die AHA Regeln einhalten, es ist kein Freibrief.
Kontaktbeschränkungen sind unumgänglich, sowie weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus und einer Entlastung der Intensivstation.

Krisenstab soll noch diese Woche starten

Wenn mir im Auto der Sprit fast ausgegangen ist, muss ich sofort tanken und nicht erst Ende der Woche.
Fazit:
In unserer Demokratie werden so viele Themen so lange "ausdiskutiert", bis es zu spät ist, über diese Themen zu diskutieren.

"Freie Emtscheidung" - ein allzu strapaziertes Scheinargument

Zum Vorgänger-Thread:
um 09:39 von robert quentin:
"Darauf zu urteilen, die Rückkehr von Corona sei die Schuld einer Gruppe unserer Bevölkerung, halte ich für fahrlässig und verantwortungslos ...
Wobei man natürlich sagen muss, Vorona war ja nicht wirklich vorbei. Recht haben Sie natürlich: nicht die Ungeimpften allein sind der alleinige Quell allen Übels, aber sie sind auf jedenfall das Haupübel vollgelaufener Intensuvstationen und verschobener Behandlungen anderer.
.
"Unsere Entscheidungen treffen wir alle eigenverantwortlich und wir haben unsere Gründe dafür. "
Ihre Aussage ist unvollständig, denn ein Grund gegen eine Impfung darf nur medizinischer Natur sein.
Dafür gibt es aber viele Gründe für eine Impfung.
.
"Diese [Entscheidungs-]Freiheit einzuschränken lässt sich nicht mit wirtschaftlichen Interessen begründen."
Sollte man in der Tat so auch nicht tun, aber Sie haben ja selbst die "Freiheit", ein rationales Argument für die Freiheitseinschränkung zu finden.

@Tada: Vorgängerthread: Kindersitz für Erwachsene?

Meinen Sie das im Ernst was Sie geschrieben haben?

Das ist doch genau das Problem: die ständige Belehrung und Bevormundung durch Behörden vergrößert nicht die Akzeptanz, sondern vermindert sie!

Das sollte jedem eigentlich von vornherein klar gewesen sein.

Zu spät ...

.. einfach viel zu spät.
Ich befürchte, dass die Feiertage für viele wieder dunkel und einsam werden.
Aber ... entgegen der Einschränkungen in vergangenen Jahr kann niemand mehr die Auswirkungen und Tragweite leugnen. "Das haben wir nicht gewusst" zieht nicht mehr.
Wir haben es einfach wieder drauf ankommen lassen ... und machen es bis heute. Ich sehe nicht mal einen Anflug von Einsicht.
Warten wir also ab, wann der Vorhang mal wieder fällt... ohne Applaus.

Da immer wieder angesprochen: Impfpflicht

Lauterbach, Drosten, Spahn u.a. erklärten, daß am Ende des Winters die meisten Ungeimpften von heute bis dahin "entweder geimpft, genesen oder gestorben sind". Angenommen, das wäre so, dann beträfe eine allgemeine Impfpflicht ausschließlich Menschen, die bereits geimpft oder genesen, also immunisiert sind.
Eine allgemeine Impfpflicht wäre dann de facto eine Pflicht zu regelmäßigen Auffrischungsimpfungen.
"Wir schlagen eine Gültigkeitsdauer von neun Monaten für das EU-weite COVID-Zertifikat vor, danach würde es ohne den Nachweis einer Auffrischungsimpfung seine Gültigkeit verlieren", (Justizkommissar Didier Reynders in Brüssel)
Montgomery fordert ebenfalls die Gültigkeit der Impfzertifikate auf 6 Monate zu beschränken.
Wollen wir Geimpften das? Gilt die allgemeine Impfpflicht dann nur für Corona?

Bis jeztzweis man von Omicron

Bis jeztzweis man von Omicron nichts genaues. Aber es wird schonmal drauf hingewiesen, dass es supergefährlich ist?
Gemäß südafrikanischen Forschern hatten die Patienten doch milde Symptome.
.
Die Impfgegner provozieren eine Impfpflicht? Man sollte wirklich die inzidenzen getrennt aufzählen. Damit die Impfgegner genau sehen, wer die Pandemie weiter treibt und auch deutlich gefährdeter ist.

Die neue Südafrika-Variante Omikron

die Tage war zu lesen, Omikron ist zwar Hochansteckend, aber nur mit mildem Verlauf und ohne schweren Ausbrüchen.
Heute ist sie besorgniserregend.
Sucht sich wieder Jeder aus, was er sagen oder schreiben möchte?

Endlich ein Profi

Endlich bemüht sich die Politik, einen Planungs- und Organisationsprofi ranzulassen. Die Italiener haben es vorgemacht. Jetzt also endlich wird es nachgemacht.

@9:10 Objective (Vorgängerthread @ Adeo60)

Zitat: "Lesen Sie bitte den RKI Wochenbericht und revidieren Sie Ihre Aussage."

Ja, das möchte ich Ihnen auch empfehlen.

Im Wochenbericht des RKI sind nur solche Fälle der ITS Patienten aufgeführt, bei denen der Impfstatus 'übermittelt' wurde. (siehe Fußnote 1, S. 24)
In Summe sind dies für den 25.11. 1531 Fälle auf ITS. Davon 15,3% Impfdurchbrüche 18-59 Jahre, bzw. 46,4% > 60.

Laut DIVI Register waren aber am 25.11. 4202 Covid-19 Patienten auf ITS in Behandlung. Die RKI Zahlen umfassen nicht alle ITS Patienten.

Desweiteren wäre eine Rate von 46,4% bei der vom RKI angenommenen Impfquote von 87,8% > 60 immer noch ein Verhältnis von 1: 8,4. Wenn man bedenkt, dass sehr viele Geimpfte nicht wegen Covid auf der ITS liegen sondern wegen eines anderen Leidens ist der wahre Faktor wesentlich höher.

Also was ist ihr Problem?

Und hier im sehr klaren Klartext:

"https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2021/11/interview-…"

Am 29. November 2021 um 10:02 von redfan96

Und Söder und Blume sollen

Und Söder und Blume sollen endlich mal den Ball flach halten und erst einmal in ihrem Bayern dafür sorgen, dass die Zahlen runtergehen, anstatt ihre niedlichen “Maßnahmen “ auch für die Nordländer zu fordern. Das ist doch nur ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver von diesen beiden Herren.
Und NDS nimmt lobenswerterweise Patienten aus Bayern auf, das wirkt sich nun auch negativ auf die Hospitalisierungsquote in NDS aus. Ich plädiere dafür, dass das in der Statistik beachtet wird, sonst gibt es Verschärfungen in NDS , weil die Quote steigt.
Nicht falsch verstehen, ich finde es richtig, dass sich die BL gegenseitig helfen. Aber dann sollten bitte mal diese Querschüsse von seiten der Bayern-Politiker ausbleiben, die gegen die noch nicht regierende Ampel und gegen die Nord-BL gehen, wo die Lage noch einigermaßen im Griff ist. Wir brauchen keine Bundesnotbremse, die Länder tun schon genug von sich aus, reden aber vllt weniger.

Dem kann ich mich nur anschließen.

@ 09:39 von grübelgrübel

"Verlagerung in Privatbereich bei Schließung von Restaurants"
Da muss ich Ihnen widersprechen. Die Verlagerung ins private fand definitiv statt; sei es dass man sich irgendwo zuhause getroffen hat - oder es sogar große Partys im Wald gab (siehe zahlreiche Polizeiberichte).
Es steht zu befürchten dass jetzt die gleichen Fehler wiederholt werden. Mit Sicherheit werden die Ungeimpften unter sich bleiben wodurch sie sich gegenseitig "munter" anstecken werden.
Der Wegfall der kostenlosen Tests war zwar ein Akt der Fairness gegenüber den geimpften Steuerzahlern, hat aber dazu geführt dass sich niemand mehr testen ließ (wieso auch wenn man den Test selbst bezahlen muss und dann noch ohne Lohnfortzahlung in Quarantäne muss) und sich so Corona unerkannt mit exponentiellem Wachstum verbreiten konnte.

Noch diese Woche?

Wie Schön

Dann kann ja bis in 3 Wochen schon gehandelt werden....also..darüber geredet, weil man bis dahin klar hat wer dabei ist und wer was macht. Schon allein einen Militär als Vorsitz...was für ein Unsinn, die Führung muss von der Politischen verantwortlichen Leitungsebene übernommen werden sonst fehlen dem Stab entscheidende Kompetenzen...aber macht ja nix, wir haben ja Zeit...

"Auch Leopoldina fordert

"Auch Leopoldina fordert Beteiligung

Beteiligt werden möchte auch die Wissenschaftsakademie Leopoldina. "Was fehlt, ist natürlich, dass die Wissenschaft und die Politik einen kontinuierlichen Dialog führen und nicht immer nur dann über Stellungnahmen und die Medien miteinander kommunizieren, wenn es brennt", sagte der Vizepräsident der Leopoldina, Robert Schlögl im rbb."

Dann aber bitte auch Psychologen und Kinderärzte. Denn diese 2 Gruppen wurden bei den letzten Wellen zu wenig beachtet. Was zusätzliche Kollateralschäden verursacht hat, weil man vorher immer nur auf "seine" Berater gehört und externe Meinungen nicht zugelassen hat.

Impfpflicht muss kommen

um 09:38 von logig:
"Ich glaube nicht, dass es eine Impfplicht geben wird. Die Möglichkeit einer Behandlung, für die es mehrere Optionen gibt, schließt eine Impfplicht, deren Wirksamkeit umstritten ist (mdr wissen) verfassungsrechtlich wohl aus."
.
Ich glaube zwar nicht, dass die "Möglichkeit einer Behandlung" gegen eine schwere Covid-Erkrankung eine Impfpflicht aus diesem Grunde verfassungsrechtlich ausschließt, ein Link zur Informationsquelle wäre aber interessant. Denn es würde bedeuten, dass viele Politik-Experten, die eher keine verfassungsrechtl. Bedenken sahen, fehlunformiert sind.
Die Wirksamkeit einer Impfpflicht unterschätzen Sie aber. Denn für die reichlich vorhandene Impfunwillige genügte ja schon die schwächere 2G-Regel, um diese Klientel sich in die Reihe der Impfwilligen zu bequemen.
Die Impfpflicht - ich hoffe dann aber mit empfindlichen Zwangsgeldern bei Verstoß belegt - ist dann eher die Nuß für die Hardliner. Und die muss kommen.

Baerbock mahnt zur eile?? Echt?

Wer war es denn, die erstmal das vorhandene Repertoire an Handlungsoptionen zunichte gemacht hat? Das waren doch die "Helden der Ampel"!
Und jetzt plötzlich zur Eile mahnenen? Und sich feiern lassen dafür?
Vielleicht hätte Baerbock am Anfng sagen sollen: "Wir machen jetzt erstmal die bewährten Maßnahmen und gewinnen so Zeit, bessere Maßnahmen zu entwickeln!"
Aber neee. Auf die Idee ist keiner der noch-nicht-regierenden noch-nicht-Minister gekommen.

Also: Starten mit einem schweren Fehler. Meinen Vertrauensvorschuß als Wähler einer der Koalitionsparteien haben sie schon verspielt.

09:36 Kristallin

"wie intensiv u korrekt meinen Sie wird in der Gastronomie kontrolliert? Es gab da sehr unbefriedigende Stichproben, es wird Ratzfatz kontrolliert und auch eher "mit einem Auge" hingesehen"
In meiner Region habe ich so etwas noch nie erlebt, hier wird penibel auf Impfstatus und Kontaktdaten geachtet und in Restaurants (ich spreche jetzt nicht über Bars,Kneipen) kann man sich sicher fühlen.
Die Presse berichtet in diesem Fall gern über die Orte an denen es nicht gut läuft und verallgemeinert es dann.
Gegenfrage: Wie sind denn die Maskenkontrollen in den Fussballstadien? Hier sieht man es ja im TV

09:53 von Klärungsbedarf

09:53 von Klärungsbedarf (Vorgänger)

//Vielleicht teilen Sie einfach mal mit, wo im Wochenbericht des RKI die Unterscheidung zwischen Geimpften und Ungeimpften für die Intensivstationen gemacht wird. Seitenangabe reicht sicher.//

Ab Seite 22 unten!
;-))

Das exponenzielle Wachstum scheint beendet

Seit etwa 3 Wochen steigen die Zahlen nur noch linear im Gegensatz etwa zum Oktober. Das ist natürlich nicht beruhigend, weil die Covid-Zahlen in den Intensivstationen somit immer noch weiter steigen. Auch lineares Wachstum erzeugt irgendwann ein Aufbrauchen der Ressourcen.

Leider ist die Zahl der verfügbaren Intensivbetten seit anderthalb Jahren um mehrere Tausend gesunken. Was ich anprangere: Es gab keine große Initiative der Regierung, um Intensiv-Personal anzuwerben, keine Aktion die Berufe attraktiver zu machen oder die Berufsgruppen zu entlasten. Man überlässt die Branche anscheinend sich selbst.

Pflegende verlassen eher noch den Beruf und keiner steuert dagegen. Wahrscheinlich denken die Verantwortlichen: Was wollen wir mit denen in einem Jahr, wenn der ganze Spuk vorüber ist? Mein Tipp: Wir werden die Intensivpflegenden weiterhin gut gebrauchen können! Egal wie.

09:55 Leisetreter

"Es ist doch so, dass die Impfung alleine nicht reicht, der in Hessen Infizierte mit Omikron war 2x geimpft und geschützt und trotzdem wurde er infiziert"
Infiziert bedeutet ja nicht dass er deswegen erkrankt. Deswegen soll man sich ja impfen lassen.
Und die Impfung bedeutet ja nicht dass man das Virus nicht mehr weiterverbreiten kann. Aber deswegen sollen sich möglichst ALLE impfen lassen. Nicht um die Weiterverbreitung auszuschließen sondern schlicht und einfach um sich SELBST zu schützen.
Wieso ist das so schwierig zu verstehen?
In einem Land wo jeder an sich selbst denkt, soll man nun mal an sich selber denken und sich impfen lassen - und dann funktioniert nicht mal das!

09:56 von morgentau19 //Haben

09:56 von morgentau19

//Haben sie schon mal daran gedacht, dass es verschiedene Lebensentwürfe gibt und entsprechend Menschen, die sich u.a. aus medizinischen Gründen (Vorerkrankungen bspw. Herz, Lunge) nicht impfen lassen können/dürfen?//

Das wird zu gerne angeführt, läuft aber ins Leere.
Es gibt kaum Menschen ( auch nur wenige Kranke) die sich nicht impfen lassen dürfen! "Beste" Beispiele: mein Mann und ich. Beide mit gravierenden Vorerkrankungen aber 2x geimpft (mit BioNTech - Booster ist am 15.12.) und super vertragen. Denn die Impfung ist nicht so riskant, wie eine Erkrankung mit Covid 19!

Die Qualifikation des Herrn General ist...

Das ist jetzt nicht schön, das erleben zu müssen.
Was zu erleben?
Na ja, ich hätte nie gedacht, dass ein sozialdemokratischer Bundeskanzler in spe einen Bundeswehrgeneral beauftragt, ein Problem von nationaler Tragweite zu lösen.
Ich hätte solch eine Entscheidung einfach nicht für möglich gehalten.
Ich konnte mir sowas nicht vorstellen.
Frage:
Was qualifiziert Herrn Breuer denn eigentlich für diese Aufgabe?
Die Uniform?

Die Zeit läuft ab

Hunderte bis Tausende Tote mehr werden nichts daran ändern, dass ein Teil der Bevölkerung mit Appellen an Vernunft und Verantwortung nicht zu erreichen ist. Da kann man jetzt auch noch bis Februar warten, oder aber sofort handeln. Österreich und die Schweiz beweisen es. Von einer Minderheit lässt man sich nicht das Handeln bestimmen.

Eine Regierung ist auch dafür gewählt, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Die bestehen in einer Impfpflicht ohne Wenn und Aber mit Sanktionen bei Zuwiderhandlung, einem strengen Test-Regime für alle Bürger*innen und wenn nötig in einem flächendeckenden Lockdown bis mindestens zum Jahresende. Weihnachten kann keine Ausrede für Laissez-faire sein.

Danach kann entschieden werden, wie erfolgreich das gewesen ist. Die Zeit für Diskussionen und Ideologien ist abgelaufen. Jetzt muss im Sinne der Wissenschaft entschieden werden.

Grenzen der Demokratie

//Leider seien die Modelle, die das vorhersagen, sehr präzise. "Wenn wir glauben, dass wir durch Meinungen dagegen argumentieren können, wird uns die Natur einfach eines Besseren belehren, denn natürliche Prozesse laufen, wie sie laufen und nicht, wie wir meinen, dass sie laufen."//

Es schein ein Fataler Fehler zu sein in unserer Demokratie, daß ausnahmslos ALLES als Gegenstand der Mehrheitsentscheidungen behandelt wird.
Da wird so getan, als könne man gegen ein Virus durch Proteste siegen (Querdenker) und andere glauben, daß Diskussionen und Beratungen unter Einbeziehung aller Parteien - aber ohne Wissenschaftler - eine Lösung bringt.

Meinung wird über Wissen gestellt. Was eine verquere Welt.

10:15 von objektive

10:15 von objektive (Vorgänger)

Ich kenne den Wochenbericht und weiß, was da steht.

Sie sollten vielleicht einfach mal anerkennen, das die Intensivmediziner besser Wissen wen sie behandeln, als Sie es jemals tun werden!
Lesen Sie einfach mal hier:

**... um die 34,5 Prozent der intensivmedizinisch behandelten Covid-Patienten, die bereits geimpft waren. In absoluten Zahlen würde das bedeuten: Würden beispielsweise neun Personen auf die Intensivstation eingeliefert, wären drei davon geimpft und sechs davon ungeimpft. Von 91 Geimpften würden also lediglich drei auf der Intensivstation behandelt. Das stellte Informatiker Henning Tillmann im Anschluss an die Sendung auf Twitter klar. Von neun Ungeimpften müsstemüssten hingegen sechs auf der Intensivstation behandelt werden. ..**

"https://www.focus.de/gesundheit/news/sprunghafter-anstieg-der-impfdurch…"

Kontrolle an Flughäfen

Zwei mit uns befreundete Paare sind in der vergangenen Woche aus dem Urlaub gekommen. 1 Paar war zum Verwandtenbesuch in Polen, das andere zum Urlaub in Ägypten. Alle 4 wurden sowohl bei der Einreise ins Zielland, als auch bei der Abreise von dort strengstens kontrolliert. Alle mussten ihre Impfpässe, natürlich im Abgleich mit den Pässen kontrollieren lassen, PCR-Tests sowie die Ein- und Ausreisereisekarten wurden kontrolliert, es wurde bei allen Fieber gemessen und sie befragt, ob irgendwelche Anzeichen auf eine Infektion vorliegen.
Bei der Wiedereinreise in DE geschah....NICHTS. Absolut nichts. Nichts wurde kontrolliert, keine Impfnachweise, keine PCR-Tests, die sie zusätzlich hatten vornehmen lassen, keine Einreisekarten, nichts. Nada. Niente. Rien !
Da frage ich mich, wie kann das möglich sein. Dass eine Landesgrenze mit 3.000 km nicht flächendeckend kontrolliert werden kann, das leuchtet mir noch ein aber am Flughafen ? Ich verstehe es nicht mehr.

Weihnachtsmärkte im Freien zu verbieten ist m.E. Aktionismus

Was wir verhindern müssen ist, dass sich die Menschen in Innenräumen ungeschützt treffen, z.B. auf privaten Partys. Wir müssen die Menschen raus an die frische Luft holen.

Auch Soziologen und Epidemiologen müssen in die Krisenstäbe. Nicht nur Virologen sind Wissenschaftler. Die Menschen wollen und werden sich treffen. Dann doch am besten draußen.

Weihnachtsmärkte im Freien zu verbieten ist daher m.E. populistischer Aktionismus. Die Menschen mit vernünftigen Erklärungen mitnehmen, das funktioniert meiner Meinung nach besser, als unsinnige Härte zeigen, um den Starken zu markieren, wie Herr Söder. Bayern explodiert immerhin am meisten.

@Harald Friedrich um 10:15

"Weihnachtsmärkte im Freien zu verbieten ist m.E. Aktionismus"

Ich hätte ihnen zugestimmt wenn man vor mittlerweile einem Monat entschiedene Maßnahmen eingeleitet hätte. Hat man nicht.
Dementsprechend sind jetzt härtere Maßnahmen nötig.
Der Sieg in zweiter Ableitung: das die ITS-Hospitalisierungsteigerung sich mitlerweile Weinger erhöht, reicht nicht mehr wenn selbst bei Gleichbleibender Täglicher Quote das überlaufen absehbar ist,

um 10:23 von Carlos12

// Spräche irgendwas dagegen sich schon mal heute zusammenzusetzen?//
Sie sagen es! Hauptsache, erst mal diskutieren, was man diskutieren möchte, wenn man irgendwann anfängt zu diskutieren. Und was auf keinen Fall bei den Diskussionen, die man dann mal führen will, und deren Planung man jetzt diskutiert, rauskommen darf.

Politik ist die Befassung mit der Frage der Regeln, nach denen alle Menschen im Bezugsraum zu leben haben und mit den Zwangsmitteln, die man anwendet, um die Menschen dazu zu bringen.

Ein Virus kümmert sich einen Dreck um diese Regeln.

Also: Was hindert bitte die Verantwortlichen, die Fachleute SOFORT anfangen zu lassen???

Ein Glück, daß jetzt ein Offizier die Sache in die Hand bekommen wird.

Krisenstab soll noch diese Woche starten - Je eher, desto besser

Zeit ist hier nämlich nicht Geld, sondern Leben

„Ein Corona-Krisenstab steht in den Startlöchern. Leiten soll ihn ein General“

Hauptsache jemand, der sich mit der schnellen Organisation und Aufstellung effizienter Strukturen zur Bewältigung akuter Krisen auskennt (und für den die Interessen der Menschen bzw. der Allgemeinheit und nicht die irgendwelcher Befehlshaber in hierarchischen Strukturen Leitlinie seines Handelns bzw. der demokratisch „orientiert“ ist). Wenn solche Kompetenzen im zivilen statt im militärischen Bereich eingesetzt werden, umso besser.

„Grünen-Chefin Baerbock mahnte zu schnellerem Handeln“

Zu Recht. Klar gehören in einer Demokratie „alle an den Tisch“ (bildlich gesprochen). Aber jetzt ist nicht die Zeit für lange Konferenzen, sondern zum Handeln. Unter Nutzung der heute gegebenen Möglichkeiten zum direkten bzw. „ad hoc“-Austausch aller für eine effiziente und effektive Krisenbewältigung relevanten Informationen und deren Koordination zwischen allen Beteiligten.

Krisenstab löst Probleme nicht - jetzt handeln!

Die Einrichtung eiens neuen Krisenstabes ist nur Aktionismus.

Jetzt muss endlich gehandelt werden. Es wurde genug geredet.

Die Runde bei Frau Will am Sonntagabend hat gezeigt, dass immer noch nicht damit gerechnet werden kann, dass jetzt sofort tatsächlich gehandelt werden soll.

Jetzt einen neuen Krisenstab zu bilden - egal mit oder ohne General - ist kein Handeln im Sinne einer tatsächlichen Pandemiebekämpfung.

Ankündigungen wurde genügend gemacht.

Warum wird bei der Feststellung von Versäuminssen immer in der "Wir"-Form gesprochen.

"Wir" haben seit Monaten gesehen und gesagt, dass es so kommt.

Der Wahlkampf hat denjenigen, die handeln könnten, den Mut zum Handeln genommen.

Auch jetzt nach der Wahl hat die FDP die beiden anderen Ampler fest im Griff.

@10:29 von Möbius

"die ständige Belehrung und Bevormundung durch Behörden vergrößert nicht die Akzeptanz, sondern vermindert sie"

Die These lese ich hier öfters und das kann schon sein. Erinnert mich an meine Tochter, als sie klein war, je mehr ich "bitte" sagte, desto trotziger wurde sie. So lange, bis ich eben nicht mehr "bitte" sagte.

Mich würde Ihre Alternative interessieren. Am Anfang bittet man die Leute, sich impfen zu lassen, Masken zu tragen, keine Parties zu feiern, was auch immer. Und ein großer Teil bringt die Eigenverantwortung auf, das zu tun. Ein Teil eben nicht und feiert Parties in Tiefgaragen und lässt sich nur gerade nicht impfen.

Da hat man nur 2 Möglichkeiten - die "antiautoritäre Erziehung", man lässt die Leute einfach machen oder man findet die Maßnahmen wichtig und man zwingt sie dazu.

Das ist wie mit Verkehrsregeln. Viele halten sich dran und die anderen müssen halt blechen. Sonst würde der Straßenverkehr nicht funktionieren.

Die Querdenker müssten doch

Die Querdenker müssten
doch über eine Impfpflicht froh sein. Wie sähe es denn aus, wenn man nach 1jahr plötzlich Angst bekäme und doch zum Arzt ginge? Mit einer Pflicht könnten sie ja weiter behaupten gegen die Impfung zu sein, hätten aber keine Alternative gehabt.

Weihnachtsmärkte und andere Freiluftveranstaltungen

um 10:15 von Harald Friedrich:
"Weihnachtsmärkte im Freien zu verbieten ist daher m.E. populistischer Aktionismus."
Je länger ich darüber nachdenken, desto kritischer sehe ich das:
ein geregeltes Zugangskonzept, bei dem Abstandsregeln wie beim allmorgentlichen Anstehen beim Bäcker zu beobachten, mag noch umsetzbar sein, an den Weihnachtsständen aber eher nicht. Schließlich ist auch Husten- und Schnupfenzeit, da reicht möglicherweise die Maske allein nicht mehr ganz aus.
Besonders kritisch: Glühweinstände. Das bloße Eintunken gebrauchter Weihnachtsbecher in eine Spüllösung ist völlig ungenügend. Einzig hygienisch wären Einwegbecher.
Damit auch der "Käsemann" in seinem Weihnachtshäuschen sein Geschäft betreiben kann, muss das Gesamtkonzept stimmig sein.
Eine "gemütliche Enge", die auf Weihnachtsmärkten eher Usus ist geht nicht, also keine überfüllten Stehtische oder Tresen oder Sitzgelegenheiten.

Tja ...

auf diese Idee hätte man schon früher kommen können. Wieso jetzt erst? Die enorme 4. Welle steigert sich doch schon eine ganze Weile und die neue Variante ist auch nicht mehr so neu.

Auch mit den Maßnahmen ist man zu zögerlich, vor allem in Anbetracht der Auslastung der Intensivstationen.

Leopoldina fordert Beteiligung der Wissenschaft

Ich habe nichts dagegen die Wissenschaft zu beteiligen - aber bitte nicht nur die Leopoldina sondern auch Sozialwissenschaftler, Ethiker - und vor allem mal Leute mit praktischem Denken.
Das Problem an den ständigen Modellrechnungen der Wissenschaftler ist dass sie alle den Faktor Mensch nicht berücksichtigen. Menschen reagieren halt nicht rational gemäß Computermodellen sondern es stehen immer menschliche, soziale Schicksale dahinter. Es geht hier um die Existenz der GESAMTEN Bevölkerung und nicht nur um die Anzahl von Infektionen die (zum Glück) nicht alle schwer erkranken. Wie viele Fälle häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung fielen durch Corona unter den Tisch? Wie viele schwere Krankheiten wurden mangels Vorsorgeuntersuchungen nicht rechtzeitig entdeckt? Wie viele Menschen wissen nicht mehr wovon sie leben sollen?

10:29 von Möbius Ja, die viel

10:29 von Möbius

Ja, die viel beschworene Eigenverantwortung. Das versuchen "wir" ja schon von Beginn an, hat aber - wenn man ehrlich ist - nicht so viel gebracht.

Gestern bei Anne Will

Gestern hat Herr Spahn mal was Richtiges gesagt. Ist in der Sendung ein wenig untergegangen. Er sagte, selbst wenn es ab heute keine weiteren Neuinfektionen geben würde, würde die Zahl der Patienten trotzdem noch weiter zunehmen. Was wir heute an Hospitalisierungen und Todesfällen registrieren, geht auf die Inzidenzen vor Tagen bzw. Wochen zurück. Irgendwie scheint das vielen nicht klar zu sein. Dabei müssten wir das doch jetzt langsam wissen. Selbst bei einem strengen Lockdown (den wir hier noch nie wirklich hatten), würden erst mal weiter Menschen auf der ITS landen und sterben. Weil die Toten von übernächster Woche heute schon infiziert sind. Die rettet keiner mehr.

Umso erstaunlicher ist, wie viel Zeit manche Entscheider zu haben scheinen. Jetzt gibt es keine (undemokratischen) Verordnungen mehr. Jetzt machen wieder die Parlamente ganz demokratische Gesetze, dank der FDP. Mal sehen, wie lange das dauert. Wir waren vorher schon zu langsam.

@ Dany39

Zitat: "Die haben das schon in der letzten Welle gemacht, war auch für die Impfkampagne zuständig. Mit dem Ergebnis das Portugal, neben Spanien die höchste Impfquote hat."
#
Wenn es in der Bevölkerung Strömungen gibt die sich vehement, auch mit gefälschten Zertifikaten, ärztlichen Bescheinigungen, Gewalt auf Demos oder Bedrohungen von Impfärzten einer Impfung widersetzen, können sie 10 Generale in der Auschuss setzen.
Die meisten können die Impfaufrufe, Talkshows u. ä. Zum Thema corona nicht mehr hören und sehen, soll keiner sagen es gab keine Infos ec. .
Mein Vorwurf lautet, nicht spätestens nach der 3. Welle im Frühjahr eine Impfpflicht eingeführt zu haben.
Nicht wegen fehlender Einsicht ... sondern Angst vor dem Wahlkampf ... also erst Partei und Regierung, dann das Volk.
Leider setzt sich das nahtlos fort ...

2G-plus Regelungen

entsprechen doch de facto einem Lockdown da so gut wie niemand mehr an solche Orte geht. Der Unterschied ist doch nur dass sich der Staat um die Verantwortung drückt die finanziellen Verluste der Betroffenen auszugleichen.
Und selbst Herr Drosten hält Tests für Geimpfte für wenig sinnvoll. Schnelltests sind nämlich zu ungenau, der Aufwand für PCR-Tests ist nicht zu bewältigen.
Und ganz ehrlich werden sich viele Geimpfte fragen wozu sie sich haben impfen lassen wenn die ganze sinnlose Testerei und Kontakteinschränkungen dann immer noch weiterbestehen? Und wieso boostern wo das auch nichts ändert.
Deutschland versinkt in Perspektivlosigkeit

10:31 von Rudolf238 Nein,

10:31 von Rudolf238

Nein, denn es ist noch zu viel einfach nicht bekannt!
Aber "abwarten und Tee trinken" ist nicht die beste Variante. Dann lieber vor warnen, damit jeder seine Position überdenken kann.

um 10:23 von

um 10:23 von Sisyphos3:
"zeigte sich angesichts neuen Omikron-Variante ziemlich besorgt
wenn ich mich recht erinnere waren das schon die Worte bei dieser Delta Variante."
Bei der Delta-Variante auch absolut zutreffend, warum sehen Sie das nicht so?
Und es gibt z.Z. null Grund, Omikron zu verharmlosen - Stichwort Escape.
.
Ich weiß nicht ob so Aussagen zielführend sind .
" ... Sachlichkeit und vor allem Ehrlichkeit vermisse ich in der aktuellen Diskussion."
Da nehmen Sie aber bitte die anerkannten Virologen raus, denn von Wissenschaftlern kommen reichlich sachliche und ehrliche Argumente.
.
"Selbst seriöse Medien beteiligen sich in einer Art, die man als Sensationsgier bezeichnen kann."
Das mag für diverse Medien gelten, bei seriösen Medien sehe ich das nicht.
Berichte zu den aktuellen Zahlen haben informativen Charakter, Berichte zur Situation auf Krankenstationen versuchen aufzuklären, Berichte zu den Beweggründen von Impfverweigerern zeigen deren gefährliches Umwissen auf.

@ 10:25 von objektive

Vielleicht könnten Sie dann noch erklären, was das mit der Belegung der aktuellen Belegung der Intensivstationen zu tun hat.

@ 10:42 von paganus65

"Baerbock mahnt zur eile?? Echt?
Wer war es denn, die erstmal das vorhandene Repertoire an Handlungsoptionen zunichte gemacht hat? Das waren doch die "Helden der Ampel"!"

War sogar das erste Gesetz das die Ampel verabschiedet hat: Der sogenannte Corona-Notstand wurde im November nicht verlängert.

Darstellung: