Intensivmediziner zu Corona: "Lage nicht unter Kontrolle"

Kommentare

Ich gönne

Frau Merkel ihren baldigen Ruhestand, aber im Moment wünschte ich, sie würde uns noch ein Jahr erhalten bleiben. Es ist echt nicht mehr zu fassen, was da „oben“ seit einigen Wochen abläuft.

Einerseits: >>Der

Einerseits:
>>Der DIVI-Präsident Gernot Marx sagte, die Pandemie sei "momentan nicht unter Kontrolle". Mehr als 3670 Covid-19-Patienten und -Patientinnen würden nun auf Intensivstationen in Deutschland versorgt, knapp 1200 seien vergangene Woche hinzugekommen.<<

Andererseits:
>>Krankenhausgesellschaft sieht noch Spielraum...
München zufolge seien derzeit 1345 Intensivbetten in Sachsen mit Corona-Patienten und anderen Kranken belegt. Es gebe noch rund 170 freie Betten und eine Notfallreserve von 627 Betten. Bei dieser Reserve sei aber unklar, ob für alle Betten auch noch Personal zur Verfügung stehe.<<

Die Krankenhausgesellschaft spuckt große Töne, rechnet schon wieder mit 'virtuellen' Betten und verlässt sich auf einen 'Verschiebebahnhof' obwohl absehbar ist, dass auch im Norden die Patientenzahlen steigen und weiterhin Pflegepersonal kündigt. Wo soll das hinführen?

Bettenmangel

Ich bin verwirrt. Ist die beschriebene Notlage pandemiebedingt oder ist es hauptsaechlich ein Personalproblem?

Am 26. Oktober wurde hier ( https://www.rheinpfalz.de/lokal/pfalz-ticker_artikel,-tausende-intensiv… )
noch berichtet, dass seit Jahresbeginn 4000 Intensivbetten weniger zur Verfuegung stehen.

Waere es da nicht sinvoll sich erst mal um die Personalfrage zu kuemmern als wieder alles zu schliessen. Mehr Kranke scheint es ja laut DIVI nicht zu geben.

Immer mehr Pflegepersonal kündigt oder läßt sich versetzen

Die Stimmung in den Notaufnahmen ist aufgeheizt

Bei 50% Überlebensrate bei Intubation
und dem endlosen nachschub an ungeipften
resigniert das Personal reihenweise.
Wie sagte gestern ein Rettungsassi

Impfgegner, sollten eine Patientenverfügung
unterschreiben, damit andere PNotfälle
versorgt werden können.

Die Bilder sind noch nicht schlimm genug

Aber da die KKH Belegung der Inzidenz durchschnittlich 2-4 Wochen hinterherhinkt sind die Betten mit dem was jetzt sowieso schon kommen wird eigentlich voll.

es wird langsam Zeit...

Zwei Stunden können lang sein

Ein Infarktpatient benötigt zur Zeit in Bayern im Mittel zwei Stunden bis zur Intensivstation, denn durch die Flut der Corona-Patienten ist selten im nächstgelegenen Krankenhaus ein Platz frei.

Lage nicht unter Kontrolle

Wenn man die veränderte Berichterstattung so betrachtet.
Wohl die Ouvertüre, welche das Volk auf eine allgemeine Impfpflicht vorbereitet

" Unmittelbar stelle sich die

"
Unmittelbar stelle sich die Frage nach einer Triage in Sachsen noch nicht.
"
+
"
Bei den Prognosen gehe er aber davon aus, dass Sachsen in den nächsten Tagen so in die Belastung hineingehe, dass zwei Menschen um ein Bett "kämpfen müssen".
"

->
Im Klartext gesprochen:

In den nächsten Tagen gibt es selbst lt. Papier keine freien Betten mehr.
Zeitpunkt ist abhängig davon, wie viele von denen, die sich letzte Woche infiziert haben, diese Woche auf Intensiv landen.

Wer sich ab dieser Woche infiziert & demnach ab nächster Woche auf Intensiv landet, landet im Triage-System.

Selbst Verlegungen von KH zu KH bis zur deutschlandweiten Triage kosten Zeit & damit Menschenleben.
Bis zur Erschöpfung & darüber hinaus wird schon jetzt vielfach um Menschenleben gekämpft.

"Krankenhausgesellschaft sieht noch Spielraum"
->
Es gab auf Twitter 'ne Kampagne:
Studenten (NaWi) gesucht - für Hilfe jeglicher Art auf Normal/Intensivstation/Labor im Bereich München

...klang ziemlich akut & verzweifelt...

Der Collaps

Ich war früher gegen die Impfpflicht. Aber jetzt denke ich, dass es ein Fehler war, dass wir nicht längst die Impfpflicht haben. Wahrscheinlich können wir den Kollaps auf unseren Intensivstationen mittlerweile nicht mehr abwenden.

So schnell?

Verstehe ich das richtig, dass bei etwa 4000 belegten Intensivbetten im Lande die Grenze erreicht ist?

Ich hörte immer, das britische NHS sei marode, aber bei denen liegt diese Grenze bei etwa 9000.

Es ist außerdem schwer verständlich, dass Krankenhäuser offenbar nicht in der Lage sind, die Zahlen aufgenommener Coronapatienten zügig weiterzumelden, und dass deshalb die neue Kennzahl unzuverlässig sei. Denn sinnvoller als der bisher verwendete Inzidenzwert wäre sie allemal.

"Regelungen wie 2G würden

"Regelungen wie 2G würden einfach nicht mehr ausreichen" sagt Frau Merkel. Ich bin selten einer Meinung nur dieses Mal muss ich ihr recht geben. Ich versuchs mal vorsichtig zu erklären. Da leider die Impfung nicht lange vor einer Infektion schützt was man hätte eigentlich anhand der Daten aus Israel oder GB wissen müssen. Dazu die seid Ende Oktober rasant steigenden Infektionszahlen. War und ist 2 oder 3G ein riesen Fehler. Man hätte von Anfang an auf verstärktes Testen setzen müssen. Wird in der Firma meiner Frau so gehandhabt. Keiner kommt ins Büro ohne negativen Test. Ergebnis schon 3 entdeckte Infektionen alle schon zu Hause entdeckt. Denke das wäre die richtige Strategie. Ich bin aber kein Virologe oder Politiker.

Die Triage wäre ein Albtraum

Das Wort sagt sich einfach daher. Aber in seiner Konsequenz ist es eine Katastrophe, wenn Menschenleben tabellarisch von einer Kommission gegeneinander abgewogen werden müssen. Für die Betroffenen wie auch für die Angehörigen und die Ärzte, die das verantworten müssen.

Niemand möchte sich ausmalen, welche Tragödien sich dann in der Patienten-Aufnahme abspielen. Besser, das alles bleibt uns erspart.

Ja, und warum konnte es überhaupt soweit kommen ?

Soweit die mir bekannten Gründe (bitte um Ergänzung):
- Abbau Intensivbetten
- Jahrelang die Pfleger wie den letzten Dreck behandelt (mieses Gehalt, Horror-Schichtpläne, Unvereinbarkeit mit Familie.....) - Auswirkung jetzt: Viele wegen Personalmangels gesperrte Betten

Grund Übel: Krankenhäuser in kapitalistisch geführte Aktien- und andere Beteiligunggesellschaften verkauft.
Also eigentlich hats der Staat voll versaut. Schon vor 15 Jahren.
Welche Regierung fing nochmal vor 16 Jahren gerade an.....?

Versprechungen

Die Führung dieses Landes hatte doch versprochen den Pflegeberuf so attraktiv zu machen das Tausende Stellen neu besetzt werden können. Aber sie haben leider vergessen das auch Krankenhäuser Ökonomisch geführt werden. Und um Geld zu verdienen muss man eben Stellen abbauen und Abteilungen schließen. Geiz ist Geil und manchmal eben tödlich.

rer Truman Welt

Was würde Deutschland machen, wenn es einmal eine flächendeckende Naturkatastrophe geben würde?
Keine 15% aller Intensivbetten sind gerade einmal "sonderbelegt" mit 3.500 Covid-19 Patienten und unser Gesundheitssystem geht am Stock.
Was wäre bei 40 bis 50 Tausend Schwerverletzten, Größenordnungen, mit denen sich nicht so selten "Kleinst-Länder" nach Erdbeben auseinandersetzen müssen? Wir könnten dann wohl gleich alle Krankenhäuser schließen.
Es tut mir schrecklich leid, aber wenn das flächendeckend jetzt so katastrophal sein sollte - was überhaupt gar nicht so ist, sondern einzelne Fälle hochstilisiert werden - , sollte sich die Politik schnellstens um den Auf-und Ausbau von Intensivstationen kümmern inkl. Personal anstatt sich um Lieferketten für Luxusprodukte wie Neuwagen zu kümmern.
Gehirnwäschenartig wird hier jede Kleinigkeit aufgebauscht. Das ist für mich nur noch lächerlich!

Momentan nicht und schon jetzt müssen wir weiter denken

Momentan steigt die Kurve der Infizierten exponentiell.
Auf was genau wartet man?
Impfen kommt zu spät - wenn es denn überhaupt klappt, den Rest noch zu impfen. Die Impfkampagne muss gigantisch sein, Zögerer müssen überzeugt werden oder nach dieser Welle, wenn man das Elend erlebt hat was Portugal & Italien hinter sich hat, dann weiß man Impfung zu schätzen.

Österreich machts vor - jetzt handeln ( auch wenn es weh tut ) und ab Februar Impfpflicht. Nur so verhindert man Hunderte weitere Toter. Lieber jetzt Lockdown für Kneipen , Bars, Restaurants und Geschlossenen Großveranstaltungen für nurmehr 1 Monat und dann Weihnachtsruhe - dann aber das nächste Jahr wenigstens geimpft, geboostert oder genesen. Dann nie wieder Lockdown, aber NUR mit IMPFPFLICHT und Boosterpflicht wie in AT, nach 7 Monaten verliert man den Status geimpft.

Müssen wir erst Bergamo und Portugal erlebt in Deutschland?

Oder sind wir vorausschauend klug und retten uns die Zukunft?

Es ist alles gesagt ...

Es ist ein unglaubliches geeiere obwohl eigentlich alles gesagt ist und die Fakten auf dem Tisch liegen. Deutschland ist eine Demokratie in der die Menschen ein Recht auf Unversehrtheit haben - und zwar Alle! Dieses darf für Niemanden in Frage gestellt werden. Wir müssen dabei füreinander einstehen und die Meinung des Anderen respektieren auch wenn es uns nicht gefällt. Dabei dürfen wir auch Niemanden ausgrenzen oder stigmatisieren. Somit ist die eigentliche große Frage: Schaffen wir es überhaupt ohne eine Impfpflicht? Diese Frage kann nur die Wissenschaft beantworten indem wir zusammen das Virus bekämpfen und nicht die Menschen, nur weil sie anderer Meinung sind. Fakt ist - so bald werden wir es nicht uberwinden. Wir können aber solidarisch dafür einstehen, indem wir ALLE den Preis bezahlen um das Virus unter Kontrolle zu halten bis wir eine Lösung gefunden haben. Ein rigoroser Lockdown für Alle wird es nicht besiegen, jedoch die Welle brechen - was wir derzeit dringend brauchen!

'Ersatzdiskussionen' lösen das Problem nicht

Diese Situation kommt nicht völlig überraschend. Aber Ersatzdiskussionen, dass die Politik in der Vergangenheit mehr für die Einrichtung von Intensivplätze hätte tun sollen, bringt dafür jetzt keine Lösung.
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Es braucht jetzt auch keine Ausflüchte von Corona-Verharmlosern, welche immer bestritten haben, dass es eine Krise bei der Intenisivpflege geben könnte und nun, da sie vor der Tür steht, neue Konstruktionen zum Weltbilderhalt zimmern müssen.

Wenigstens jetzt sollt die Vernunft die Oberhand gewinnen und alles getan werden, damit die Hospitalisierungen nach unten gehen.

Dann wünsche ich...

...den Ärzten an den sächsischen Kliniken eine glückliche Hand bei der Triage.
Ich möchte in deren Haut nicht stecken.

was für eine Aussage

>>Es gebe noch rund 170 freie Betten und eine Notfallreserve von 627 Betten.
Bei dieser Reserve sei aber unklar, ob für alle Betten auch noch Personal zur Verfügung stehe.<<
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das ist dasselbe wie wenn ich in einem Restaurant anrufe
und die sagen mir, das mit dem Tisch für 8 Personen ginge in Ordnung
nur mit den Stühlen .......

Wenn man sich die Graphen der

Wenn man sich die Graphen der Infektionen und der Hospitalisierunge ansieht, weiß man, wo die reise hingeht. Die Steigung ist atemberaubend.
Man muss mehr auf den Inzidenzwert achten, dieser ist der schnellste der Messgrößen. Es ist bekannt, wie viele der infetionsfälle zu Hospiatlisierungen udn Intensivfällen werden. Da muss man nicht erst noch zwei - vier Wochen warten. Aber nein, man rennt sehenden Auges in die Katastrophe.
Soll ich mal in die Glaskugel schauen:

In zwei, drei Wochen brennt die Hütte lichterloh und kurz vor Weihnachten kommt dann der harte und volle Lockdown. Es ist jetzt schon unumkehrbar.

Es wäre aber vermeidbar gewesen, hätte man auf die Experten gehört.

Es wäre wirklich angezeigt,

Es wäre wirklich angezeigt, dass viele der Impfskeptiker sich die Situation in den Krankenhäusern und der Intensivstationen zu Herzen nehmen und sich selbst einen Ruck zum Pieks geben. Aber die unmittelbare Situation wird nur durch radikale Kontaktbeschränkung zu meistern sein; dafür kommt das Impfen der Nochnichtgeimpften zu spät.

Der exponentielle Anstieg geht weiter - und das immer schneller

"Man müsse den exponentiellen Anstieg schnell stoppen, sonst komme man an die Grenze der Handlungsfähigkeit, forderte Merkel.
>> Sie habe den Eindruck, dass vielen Menschen der Ernst der Lage gar nicht mehr bewusst sei, fügte sie mit Hinweis auf die Lage in den Intensivstationen hinzu"

Den Eindruck habe ich auch. Nicht nur was das aktuelle Infektionsgeschehen betrifft, auch in ganz anderen Bereichen der Ökonomie und vor allem in der Ökologie. Insbesondere auch was das Problemwahrnehmungs- bzw. die Lernfähigkeit einiger "Verantwortlicher" angeht:
"DIVI-Präsident Marx erklärte, die Belastungen seien auch deshalb so groß, weil erschöpfte Pflegekräfte ihre Arbeitszeit reduziert oder sogar ihren Beruf verlassen hätten. "Das bedeutet für Deutschland etwa 4.000 Intensivbetten weniger als vor einem Jahr""

Frau Merkel hat das Problem erkannt.

"Marx appellierte an die Politik, sich für den Fall einer weiter ungebremsten Corona-Ausbreitung zu wappnen."
> Die Politik soll sich nicht wappnen, sondern endlich mal die Realität anerkennen und mit wirksamen Maßnahmen der aktuellen Entwicklung entgegensteuern.

"Falls das vorige Woche beschlossene Paket nicht ausreichend greife, sollten für den 9. Dezember zusätzliche Maßnahmen gegen die vierte Welle vorbereitet werden."
> Wenn das Herr Marx wirklich gesagt hat, muss die Situation entspannter sein, als sie hier dargestellt wird.
Das in der vorherigen Woche beschlossene Paket ist sinnfrei, weil es lediglich weiteren Impfdruck aufbaut, aber am aktuellen Infektionsgeschehen vorbeigeht.

"Auch das notwendige Impfen allein helfe jetzt nicht, betonte sie. [...] Regelungen wie 2G würden einfach nicht mehr ausreichen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen."
> Frau Merkel hat das Problem erkannt. Wann wird das den anderen Politikern auch gelingen?

Nach 2 Jahren Pandemie

ist außer Klatschen noch nicht viel bei den Pflegeberufler*inen angekommen. Sorry ,die Versprechen habe ich jetzt nicht mitgezählt. Selbst in Pandemiefreien Zeiten läuft alles an der Belastungsgrenze. Jeder weis es und keiner unser Herren*innen Politiker bekommt diesbezüglich etwas auf die Reihe.Man kann viel privatisieren aber das Gesundheitswesen gehört da definitiv nicht dazu. Da sollte entgegengesteuert werden . Aber die zukünftige BundesAmpelRegierung hat da auch andere Prioritäten und versucht von Deutschland aus die Welt zu retten.Bei einem weiter so werden die Pflegekräfte*innen weiter nach anderen attraktiveren Berufen*innen Ausschau halten ,Klatschen ersetzt kein vernünftiges Gehalt und Arbeitsbedingungen. Man muss nur einmal vergleichen was verdient ein Abgeordneter*in und was verdient eine Krankenschwester*bruder, und wer von beiden ist Systemrelevanter ?

Kontrolle wegen Gier verloren

Beispiel Stuttgart: Da wird der Weihnachtsmarkt unter Auflagen, 2G plus AHA (also Maske bei zu geringem Abstand) genehmigt.
Und mehr als 1/3 der Besucher drängeln sich ohne Maske eng an eng durch die Gänge.

Und was passiert? Statt die Zugänge zu schließen und die Buden zu zu machen, läßt man in Stuttgart alles so weiter laufen.

Der Veranstalter gibt heute im Zeitungsinterview an, so was könne Niemand in Kontrolle halten.
Wird der Veranstalter jetzt bestraft, Bußgeld für jeden Besucher ohne Maske?

Nein, weil wegen der Gier man ja bei reduzierter Besucherzahl nicht ausreichend Profit machen kann.

Und der Bürgermeister wohl Wählerstimmen der Uneinsichtigen verliert.

@grübelgrübel - Testpflicht ausweiten!

>>Schüler hingegen müssen sich mehrmals die Woche testen und - oh Wunder - sie haben die höchste Inzidenz. Die meisten Menschen verstehen den Einfluss der Testhäufigkeit aber nicht.<<

14:01 von grübelgrübel:
"Einige Menschen verstehen den Einfluss von Impfungen auf die Inzidenz nicht. Denn - oh Wunder - die Schüler haben die geringste Impfquote und damit die höchste Inzidenz."

Grübeln Sie mal, warum die Inzidenz in der Altersgruppe 0-4 Jahre immer unter dem Gesamtdurchschnitt liegt, während die Inzidenz der Altersgruppe 5-14 Jahre mit vier- bis fünffachen Zahlenwerten immer deutlich nach oben heraussticht.

Tipp 1: Es liegt nicht an der Impfquote.
Tipp 2: In der Schule gibt's eine Testpflicht. In den Kitas nicht.

Wenn der Rest der Bevölkerung so gründlich getestet würde wie die Schüler, dann hätten wir zwar sechsstellige Inzidenzen, könnten aber die Infizierten besser isolieren. Das Infektionsgeschehen wäre somit kontrollierbar.

Wir brauchen die Einigung

Die Impfpflicht wird Deutschland nicht spalten, sie wird uns einen. Alle wären geimpft, alle würden ihren Beitrag in der Krise leisten.

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

wann fängt merkel denn mal an zu arbeiten? hat merkel denn nach 16 jahren immer noch nicht begriffen, daß SIE die richtlinienkompetenz in einer epidemischen notlage hat? oder denkt sie, sollen die neuen mal machen, ich gukk weiter zu wie immer

Was soll das?

Warum kommt kein Lockdown??!

zu wenig Guidance

"Wir haben eine Lage, die alles übertreffen wird, was wir bisher hatten", so die Bundeskanzlerin.
Ich hätte mir gewünscht, dass sie früher gehandelt hätte. Die 7-Tages-Inzidenz war schon im Oktober vielerorts hoch.
In der Wirtschaftssprache gibt es ein Wort, das heißt Guidance und meint sowohl die abstrakte Führung als auch die konkreten Führungshandlungen.
Wenn jetzt Frau Merkel die Bühne betritt, ist es zu spät.
Sie hat viel zu wenig Guidance gezeigt.
Dass sie jetzt rhetorisch das "Wir" so betont, ist für mich nur der untaugliche Versuch, sich zu exkulpieren.
Jetzt hilft nur noch der sofortige Lockdown.

Das "soziale Ende einer Pandemie"

Man hat im Laufe des Jahres immer mal wieder davon gelesen, dass eine Seuche auch ein "soziales Ende" nehmen kann. Mir scheint, dass es in diese Richtung tendiert.

"Der Ernst der Lage scheint vielen nicht bewusst", heißt es im Artikel. Bei einem Teil der Leute kann das sein.

Es gibt aber auch die, die "einfach keine Lust" mehr haben. Die, die sich sagen "Lasst es durchlaufen, irgendwie müssen die Impfunwilligen ja immunisiert werden". Und nicht zuletzt gibt es die, die noch nie "Bock auf Maßnahmen" hatten, diese "grundsätzlich ablehnen" oder "der Regierung nicht trauen".

Wenn dann die Zwangsbeschützung kommt, reagieren die einen mit Krawallen wie in Belgien, Gouadeloupe oder den Niederlanden. Und es gibt die, die still und leise die angeordneten Maßnahmen ignorieren, umgehen und unterlaufen.

Die Zeit für allgemein akzeptierte weitgehende Einschränkungen scheint mir vorbei zu sein. Impfpflicht oder Durchseuchung: Zwischen diesen beiden Extremen dürfte nicht mehr viel möglich sein.

Jetzt wird es eng

Wenn man schon über Triage nachdenkt, gibt es nur eine Lösung, die egoistischen Impfgegner müssen bei der Belegung eines Intensivbettes hintenan stehen. Es ist nicht mehr einsehbar, daß solche Typen bei einem Coronaausbruch dringend wichtigeren Herz-, Schlaganfall- oder Unfallpatienten die Behandlung auf der Intensivstation stehlen, d.h. wenn Triage dann bei den egoistischen Impfgegnern. Die Zeit der Samthandschuhe ist zu Ende.

@17:34 von Bauer Tom

//Ich bin verwirrt. Ist die beschriebene Notlage pandemiebedingt oder ist es hauptsaechlich ein Personalproblem?//

Beides spielt eine Rolle.

//Am 26. Oktober wurde hier ( https://www.rheinpfalz.de/lokal/pfalz-ticker_artikel,-tausende-intensivb... )
noch berichtet, dass seit Jahresbeginn 4000 Intensivbetten weniger zur Verfuegung stehen.//

Die 4000 Betten stehen nicht mehr zur Verfügung, weil zu viel Pflegepersonal gekündigt oder die Arbeitszeit reduziert hat.
Ein weiteres Problem der Intensivstationen ist, dass Covid-19-Patienten sehr viel länger ein Intensiv-Bett belegen und einen deutlich höheren Pflegeaufwand benötigen als der durchschnittliche Intensiv-Patient.

Am 22. November 2021 um 17:34 von Bauer Tom

Waere es da nicht sinvoll sich erst mal um die Personalfrage zu kuemmern als wieder alles zu schliessen. Mehr Kranke scheint es ja laut DIVI nicht zu geben.
___
Herr, bitte lass ein klein wenig H....regnen.
Es ist nun so oft erklärt worden. Das Personal fällt nicht von Bäumen ! Egal, was man bezahlen würde. Es gibt es NICHT !
Die Ausbildung zur ITS-Krankenschwester dauert 3 Jahre + 2 Jahre (intensiv) ein wenig Erfahrung in dem Bereich wäre zusätzlich sinnvoll. Das ganze Kümmern schafft kurzfristig kein ITS-Personal. Ohne Personal können die Betten nicht bereit gestellt werden.
Glauben Sie, Sie könnten sich das nun merken oder fragen Sie das morgen wieder nach ?

Mit allem zu lange gewartet

Was wurde nicht gefaselt, dass die Inzidenz kein guter Indikator ist. Dann wurde wochenlang von nahezu jedem in Interviews gesagt, es müsse einen neuen Wert geben, den aber nie jemand definiert hat. Dann tauchte plötzlich die Krankenhausbelegung auf, aber auch da hatte lange keiner festgelegt, ab welchem Wert, was passieren soll. Man hat dem Wert einfach beim steigen zugeschaut. Leider läuft dieser Wert der Inzidenz hinterher und so werden wir in 2 Wochen die Krankenhausbelegung zu den heutigen Zahlen haben und in 3 Wochen die Toten.

Auffrischungsimpfung findet seit kurzer Zeit ernsthaft statt. Der richtige Zeitpunkt wäre Juli/August gewesen. Da hat man die Impfzentren geschlossen, jetzt stehen die Leute Schlange vor der Infrastruktur, die übrig ist.

Und die Politik überlegt immer noch, wie sie eine Minderheit querdenkender Wutbürger bei Laune halten kann. Die Illusion, eine längst gespaltene Gesellschaft nicht zu spalten.

Nicht unter Kontrolle

Kein Wunder. Das hat sich abgezeichnet, wurde aber in den letzten Wochen verharmlost. Indem die Inzidenz der Neuinfektionen als nichtssagend bewertet wurde und indem nicht beachtet wurde, dass der R-Wert seit vielen Wochen über der "1" liegt, hat man auf immer noch unzuverlässige Hospitalisierungszahlen geschaut, die zudem der tatsächlichen Lage hinterher sind.
Und jetzt wundern sich einige, dass die Überlastung kurz bevorsteht.
Ich kann nur sagen "Guten Morgen, haben Sie nun ausgeschlafen?"

(Gilt auch für nicht wenige in diesem Forum)

marodes gewinnorientiertes Gesundheitssystem

Unser Gesundheitssystem lief schon die letzten Jahre auf Sparflamme. Gewinnoptimierung und miserable Arbeitsbedingungen. Viele Ärzte flohen in die Schweiz, arbeiten dort wo es nicht nur um Geld, sondern auch um die Patienten geht.
In dieser Phase versuchen die Länder nun auch noch, im TVL durch Eingruppierungssenkungen die Löhne zu drücken!!!!! Die Streiks an den NRW-Unikliniken zeigten dies!
Dies ist gepaart mit einem Allgemeinversagen der Politik - außer drangsalieren der Bürger hat man keine Lösungen, nicht mal ausreichend Impftermine sind in dieser Phase verfügbar!
Wir brauchen uns nicht wundern, dass dieses System Corona nichts entgegenzusetzen hat.

Krematorien anwerfen

Klingt so, als würden sich die Toten dann demnächst stapeln. Vielleicht bekommen wir in Deutschkand zumindest das hin. Aktuell muss man der Regierung unter Merkel, die noch zuständig ist, absolute Untätigkeit vorwerfen. Also so wie die letzten 8 bis 10 Jahre.
.
Das Groteske ist, die CDU gibt der neuen Regierung jetzt die Schuld für die Versäumnisse der letzten Monate, passt auch.
.
Jetzt wird das Drama von Merkel auf die Spitze getrieben, also Applaus für unsere Kanzlerin, die ja nie Fehler macht.

17:34 von Bauer Tom | Natürlich Corona bedingt, was denn sonst ?

'Ich bin verwirrt. Ist die beschriebene Notlage pandemiebedingt oder ist es hauptsaechlich ein Personalproblem? '

Ist die Frage ernst gemeint ? Natürlich ist sie Pandemie bedingt. Durch Covid steigt die Zahl der Einlieferungen in die Krankenhäuser kurz getaktet. Einfach den Artikel lesen.

'Waere es da nicht sinvoll sich erst mal um die Personalfrage zu kuemmern als wieder alles zu schliessen'

Eigentlich war das zu erwarten, das die Corona-Verharmloser ums Eck kommen und sagen, es gäbe gar kein Problem. Auf die Lösung mit dem Personal muss man dann erstmal kommen

Ist Ihnen klar, wie lange es dauert, hochqualifiziertes ITS-Personal auszubilden ? Das ist fast ein kleines Medizin- und Technikstudium.

17:34 von Bauer Tom //Ich bin

17:34 von Bauer Tom

//Ich bin verwirrt. Ist die beschriebene Notlage pandemiebedingt oder ist es hauptsaechlich ein Personalproblem?//

Das sit wohl nur für nicht lernwilligen eine Frage! Es ist beides!

//Am 26. Oktober wurde hier ( https://www.rheinpfalz.de/lokal/pfalz-ticker_artikel,-tausende-intensivb... )
noch berichtet, dass seit Jahresbeginn 4000 Intensivbetten weniger zur Verfuegung stehen.//

Ja, die sind weg - wie das Personal, was für den "Betrieb" der Betten nötig wäre!

//Waere es da nicht sinvoll sich erst mal um die Personalfrage zu kuemmern als wieder alles zu schliessen. Mehr Kranke scheint es ja laut DIVI nicht zu geben.//

Es gibt einen Spruch, der mir hier immer wieder einfällt : Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger!
Sie können ja noch was zuwarten - Kopfschüttel.
Die Ausbildung einer Intensivpflegekraft dauert nun mal 3J +2J, die fallen nicht von Himmel/Baum!

@17:34 von Bauer Tom

//Waere es da nicht sinvoll sich erst mal um die Personalfrage zu kuemmern als wieder alles zu schliessen.//

Gehören Sie zu denen, die immer noch glauben: Pflege kann jeder?
Oder haben Sie eine Idee, wie man die Personalfrage lösen kann?

Den Personalmangel gab es schon lange vor Corona. Auch dass Intensiv-Betten aus diesem Grund gesperrt werden, ist nicht neu. Hat aber bisher außerhalb der Krankenhäuser niemanden interessiert.

@Sisyphos3

"Wenn man die veränderte Berichterstattung so betrachtet.
Wohl die Ouvertüre, welche das Volk auf eine allgemeine Impfpflicht vorbereitet"

Entschuldigung, aber das ist nur noch gefährlicher Unsinn!

Natur

So wie es aussieht, scheint Deutschland der Pandemie nicht gewachsen. Man wird noch Wochen nach Schuldigen und Massnahmen schreien und die Augen und Ohren verschließen wollen vor der Tatsache, dass jedes Leben endet. Zwar werden die Menschen sehr viel älter, aber mit zunehmendem Alter nicht "lebensfähiger". Der Winter kommt und danach wieder der Frühling. Das ist sicher.

@Gytha: Merkel ist in der Verantwortung

Zur Erinnerung, wir haben noch keine neue Regierung, die alte ist noch kommisarisch tätig.
.
Also, Merkel hat in den letzten Wochen viel Applaus erhalten. Ist rumgetingelt und hat sich feiern lassen. Schade, es hätte genug zu tun gegeben.
.
Für mich passt die Untätigkeit, die jetzt mit panikartigen Horrorwarnungen einher geht. Ist eben wie immer.
.
Erst nichts machen und dann mal was tun, wenn es nicht mehr anders geht.

@Gytha - konsequente Coronapolitik

17:19 von Gytha:
"Es ist echt nicht mehr zu fassen, was da ,oben' seit einigen Wochen abläuft."

Das läuft seit anderthalb Jahren so ab. Am Anfang war die Situation völlig neu. Da werden natürlich Fehler gemacht.

Aber bereits in der zweiten Welle hätte man schlauer sein können. Man war es aber nicht. Dann kam die dritte Welle, die scheinbar zufällig durch die Massentests in Schulen beendet wurde. Jetzt stecken wir mitten in der vierten Welle und unsere Politik eiert wieder ziellos umher.

Das ist schon lange kein Versehen mehr.

17:39 von na ihr

17:39 von na ihr Sofahelden

Wenn dann erst durch die ganze Republik "gekarrt" werden muss, dauert das nochmal ungleich länger. Und wird für jeden Patienten gefährlicher.

@Gytha, 17:19 Uhr

"Ich gönne Frau Merkel ihren baldigen Ruhestand, aber im Moment wünschte ich, sie würde uns noch ein Jahr erhalten bleiben. Es ist echt nicht mehr zu fassen, was da „oben“ seit einigen Wochen abläuft".

So sehe ich das auch. Frau Merkel hat, auch gegen erhebliche Widerstände, immer wieder vor den Folgen der Corona-Krise gewarnt und gehandelt. Die epidemische Notlage einzukassieren, war das falsche Signal, denn diese ist Realität.

17:51 von Sisyphos3 | Nein, die Beschreibung der Realität

'Wenn man die veränderte Berichterstattung so betrachtet.
Wohl die Ouvertüre, welche das Volk auf eine allgemeine Impfpflicht vorbereitet'

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die Veränderung der Berichterstattung an die Veränderung der Lage anpasst und berichtet, was so Neues passiert. Schließlich gilt:

'Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern'

Und die Vorbereitung des Volkes auf die Impfplicht ist zwar reine Spekulation, aber in Abwesenheit von Gewissheit ...

rer Truman Welt

Wenn die Regierung daran ernsthaft interessiert wäre, die herrschende Situation schnell in den Griff zu bekommen, würde sie sofort flächendeckend die Testpflicht für alle erlassen und könnte aufhören, Ungeimpfte vom öffentlichen Leben auszuschließen und das Volk zu spalten. Wie das funktioniert haben wir im Frühjahr gesehen und erlebt.

Darstellung: