Kommentare - Amazonas: So viel Abholzung wie seit Jahren nicht

19. November 2021 - 08:05 Uhr

Auf der Weltklimakonferenz hatte sich auch Brasilien zu einem Stopp der Regenwald-Abholzung bis 2030 verpflichtet - momentan aber nimmt sie wieder massiv zu. Umweltschützer machen Präsident Bolsonaro verantwortlich.

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Kommentare

Klimaschutz

Wer bis heute an Kohle, Öl und Gas festhält, weil diese Rohstoffe bequem und billig sind oder viel Geld einbringen, der braucht sich auch nicht über die Abholzung in Brasilien zu wundern.

Klimaschutz heißt nicht, von anderen ein besseres Verhalten einzufordern. Aber genau so wird er (nicht) betrieben.

PS: Was passiert denn mit dem Holz und den gerodeten Flächen? Ich bin mir 100% sicher, dass das kein Eigenbedarf ist.

Die „Märkte“ haben Bolsonaros Wahl unterstützt

„Der Amazonas-Regenwald ist für den Klimaschutz von zentraler Bedeutung - er gilt als "grüne Lunge" der Erde
>> Bolsonaro hatte beim Amtsantritt versprochen, den Amazonas zu erschließen“

Sprich: Zu Geld zu machen. Und um dieses Versprechen zu halten (und sich die Unterstützung der „Verteidiger“ seiner Macht zu sichern) geht er buchstäblich über Leichen.

Elektro fahren und Billigwurst essen

Wen wundert es noch, wenn der CO² Gehalt in der Luft immer größer wird?
Bäume können extrem viel CO² aufnehmen, die dann auch nicht in der Luft landen. Wenn man sie aber in dem Ausmass abholzt, verliert man diese Möglichkeit Tag für Tag ein bißchen mehr. Und warum wird Wald abgeholzt? Die meiste Fläche wird für Ackerland genutzt/gebraucht um Soja anzubauen und das wird hauptsächlich für den Sojaanbau genommen, denn man wegen Massentierhaltung braucht. So fügt sich ein Zahnrad ins andere. Hauptsache aber dann Elektroautos fahren und täglich seine Wurst für 1,99 auf dem Teller.
Hätte man die Menge Wald/Holz der letzten 5 Jahre noch stehen, müsste man die Verbrenner hier in D gar nicht abschaffen, denn unserer Luft wurde eh schon wesentlich besser seit Jahrzehnten. Unsere Luft wird aber auch deswegen nicht besser, weil es immer weniger Wald und Holz weltweit gibt.
Der wahre Hauptgrund des Rodens ist der Bedarf an Ackerland.
Da fängt aber die Doppelmoral an.

um 08:21 von Nachfragerin

""Klimaschutz
PS: Was passiert denn mit dem Holz und den gerodeten Flächen? Ich bin mir 100% sicher, dass das kein Eigenbedarf ist""

Holz was zu Geld gemacht werden kann wird verkauft, der Rest verbrand.
Und der Wald wurde für den Anbau gerodet, wahrscheinlich, um Palmöl anzubauen.
Der Größe der Fläche nach war das kein kleiner Bauer, sondern ein Großgrundbesitzer.

@ 08:21 von Nachfragerin

Ich weiß ja nicht ob sie sich mal damit beschäftigt haben, welche bezahlbare Alternative man in einem Altbau auf dem Land zum heizen hat, ich muss das und es kamen genau 0 Alternativen dabei raus. Den Stromverbrauch einer Wärmepumpe zum Beispiel kann ich ohne Flächenheizungen schlicht nicht bezahlen. So gerne ich von Öl derzeit weg will, kann der Heizungsbauer meines Vertrauens mir keine alternative anbieten die ich in den Folgekosten bezahlen kann. Energetisch ist das Haus ansonsten komplett umgebaut, ich hab aber noch keinen Dukatenesel im Keller das ich alles auf einmal kann.
Aber ich vergas der weltweite Klimaschutz wird ausschließlich und nur in Deutschland entschieden, der Rest der Welt ist dabei völlig unwichtig….

....und bei uns?

Auch bei uns wird in Bayern und Baden-Württemberg in Staatswäldern weiterhin bestehender Hochwald gefällt um Platz für tausende Windräder zu schaffen. Diese Schneisen und Lücken sind wunderbare Angriffsflächen für künftige Stürme.

Hier wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.

Es gibt nun wirklich

Es gibt nun wirklich wichtigeres als diese Klima Berichterstattung und ihre Nebenfelder

Die Probleme im Amazonas

Die Probleme im Amazonas scheinen dieselben wie woanders in anderen Dingen: Alles wird größerm weil die Politik stets nur die Großén unterstützt!

Man sollte sich alles anschauen, auch FSC Holz (soll nicht "astrein" sein dh. da wird auch viel gefällt wo es nicht sein muss aus Profitgründen), Windräder von Mitschreibern erwähnt, geredazu falsche Bepflanzung nach einem Sturm. Man sollte aber nicht vergessen, wir brauchen Holz. Ich liebe Holz, aber wenn ich (was nicht geht) einen Baum fällen würde , würde ich zwei nein drei neue pflanzen und mich um sie kümmern bis sie gross genug sind. Das wäre eine Idee. Pro gefällten Baum einen neuen pflanzen als Gesetz. Dafür Flächen ausweisen.

Wir können es drehen und

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, wir können auf Bolsonaro schimpfen solange wir wollen und den Menschen nahelegen ihren Regenwald zu schützen, es wird nichts bringen. Solange wir nicht endlich ehrlich zu uns selbst sind und uns eingestehen das wir es sind die Industrieländer die für all das verantwortlich sind wird sich auf dieser Welt nichts ändern.

Schon der Anblick dieses Titelbildes

Ist ein total trauriger Anblick.
So etwas macht nachdenklich.
Es bleibt nur zu hoffen,dass hier vielleicht doch noch gegengesteuert werden kann.
Die Welt wird deswegen wohl nicht unter gehen,weil die Erde kann auch ohne den Menschen weiter existieren.
Der Mensch kann aber ohne Erde nicht weiter existieren.
Nur mal so zum Nachdenken.

Bolsonaro ist Realpolitiker

Die Zusage, mit dem Abholzen ab 2030 aufzuhören, wird er totsicher erfüllen, denn bis dahin gibt es totsicher nix mehr abzuholzen.

Beschleunigung der Abholzung

"grünes Licht gegeben "für ein weiteres Jahrzehnt der Entwaldung"."
Also muß sich Bolsonaro beeilen, damit alles bis 2030 abgeholzt ist. Dann wird die Abholzung gestopt, weil nichts mehr da ist. Diese Verpflichtung bedeutet eine Beschleunigung der Abholzung.
No Future.

Am 19. November 2021 um 09:33 von DeHahn

"Die Zusage, mit dem Abholzen ab 2030 aufzuhören, wird er totsicher erfüllen, denn bis dahin gibt es totsicher nix mehr abzuholzen."

Genau das habe ich mir auch gedacht.
Zumindest kann bis 2030 noch einiges abgeholzt werden.

09:25 von heribix

das wir es sind die Industrieländer die für all das verantwortlich sind
.................

natürlich wir sind für alles schuld !
auch wenn die Milch des Nachbarn sauer wird

So viel Abholzung wie noch nie …

Dann ist es ja gut, dass die EU bald etwas dagegen unternehmen möchte. Denn vorgestern wurde ja schon folgendes hier berichtet: „Insgesamt könnten Importe von Waren, für deren Produktion Wälder zerstört wurden, in der EU bald verboten werden.“
Wann genau „bald“ sein wird?
Erwartungsgemäß wenn es zu spät ist.
Wie beim Klimaschutz allgemein und auch bei der Pandemiebekämpfung.
Frau VdL soll (schon wieder) Daten auf ihren EU - Diensthandys gelöscht haben und hat sicher zu viel in eigener Sache zu tun, um gegen die Abholzung zu arbeiten.

Abholzung der Grünen Lunge

Abholzung der Grünen Lunge des Planeten und die Menschheit klagt über "Atemnot" ... Alternativ zu bisherigen Ressourcen u. Energiequellen ist die Frei Energie mit null Emmission. Erste Prototypen diesbezüglich werden zur Anwendung in USA bereits produziert ( Freie Energie - Generatoren ...) Vom Militär werden solche "Energie-Quellen" schon längst genutzt.

Am 19. November 2021 um 08:51 von dersenf

" Elektro fahren und Billigwurst essen "

Der Satz stört mich gewaltig, weil die Gruppe Menschen, die Billigwurst essen müssen, ganz sicher kein E-Auto für 40 Tausend und mehr fahren, und auch nie fahren werden.
Die fahren billige oder alte Benziner oder gebrauchte Diesel.

Richtig und verwerflich ist das roden, für Futtermittel und Biosprit, für Lebensmittel im eigenen Land, würde ich das noch verstehen, dafür wird es nicht benötigt.

Und bis 2030 wird noch sehr viel abgeholzt, unser Einfluss darauf ist gering, Deutschland ist nicht das einzige Land was dort kauft.
Es geht immer um Geld, um viel Geld, weil einige wenige den Hals nicht voll bekommen.

......Neuanpflanzungen

Neuanpflanzungen von cm- bis dm-hohen Setzlingen und Bäumchen sind zumindest in den nächsten Jahren und Jahrzenten auch bei uns k e i n Ersatz für die Rodung von Hochwald (Baumhöhe 20 m bis 50 m).

Bei der Ausweisung von Windparks in unseren Mittelgebirgen gilt plötzlich kein Schutz des Waldes, Naturschutz, Landschaftsschutz oder Menschenschutz mehr. Letztendlich gibt es hier eine unsägliche Koalition zwischen Klimaschützern und Profitgeiern. Da zählen plötzlich nur noch globale Interessen und der Lebensraum wird im Kleinen zerstört.

Wie bereits gesagt: es wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.

@ Nachfragerin

Zitat: "Wer bis heute an Kohle, Öl und Gas festhält, weil diese Rohstoffe bequem und billig sind oder viel Geld einbringen, der braucht sich auch nicht über die Abholzung in Brasilien zu wundern.
Klimaschutz heißt nicht, von anderen ein besseres Verhalten einzufordern. Aber genau so wird er (nicht) betrieben."
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Ich denke nicht, dass es den "Raubbauer" und Holzfäller interessiert, ob in D einer mit Diesel oder Batterie fährt. Den interessiert unser Fleischverbrauch Null! Den interessiert der "Meterpreis" und der von Soja und Palmöl. Der gräbt und wäscht nach Gold und hinterlässt Tonnenweise Quecksilber im Boden ... je Kleinstmine.
Änderungen sind da (vielleicht) mit dickem Scheckbuch möglich ... wie in vielen anderen Teilen der Welt auch; wenn die Mittel nicht, analog zur Entwicklungshilfe, in den Taschen einiger weniger versickern.
D kriegt seine 16 Bundesländer unter nicht einen Hut, was soll uns glauben lassen, auf allen Kontinenten das Klima retten zu können?

@ Naturfreund 09:30

Das sind für mich wahre Worte . Der Mensch enzieht sich immer mehr die Lebensgrundlage .

@Sisyphos3 Auch wenn Sie es

@Sisyphos3 Auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen sind wir Schuld. 80% des auf der Welt produzierten Palmöl geht in Industrieländer. 85% des Sojas geht in Industrieländer damit wir hier billiges Fleisch essen können. 90% der Ausgebeuteten Rohstoffe werden in Industrieländer verbraucht. Die Industrieländer sind historisch für den größten Teil des CO2 in der Atmosphäre verantwortlich. Über eine Million Tonnen Kunststoffmüll hat Deutschland 2020 exportiert vorallem nach Südostasien wo er häufig einfach ins Meer gekippt wird. Es sind die Industrieländer die die 3. Welt mit Platikmüll vollschüttet obwohl es da meist keine Müllentsorgung gibt. Also erzählen sie mir nichts über Nachbars Milch.

Wieder einmal sehr einseitig in der Kopflinie

Deutschland beim Verpackungsmüll ganz vorn

Manches kann sicher vermieden werden, aber Verpackung ist oft aus nachvollziehbaren Gründen auch unverzichtbar.

Warum steht nicht in der Headline z.B. Deutschland in der Verwertung von Verpackungsmüll ganz vorne!

In 2020 mehr Verpackungsmüll verwertet, Gesetz erfüllt!

"50,5 Prozent der in gelben Tonnen und Säcken gesammelten Abfälle ... wurden im vergangenen Jahr dem Recycling zugeführt", teilte das Amt mit. .

Auch bei anderen Verpackungsmaterialien wurden die gesetzlich festgeschriebenen Quoten 2020 eingehalten. So seien 93 Prozent der bei den dualen Systemen beteiligten Eisenmetallverpackungen ins Recycling gegangen. Kunststoffverpackungen wurden zu etwa 60 Prozent werkstofflich verwertet. "Dem Märchen, es werde sowieso alles verbrannt, was in gelber Tonne oder gelbem Sack lande, kann ich in aller Deutlichkeit widersprechen", sagte Lilian Busse, Präsidentin des Umweltbundesamtes.

Zu 08:21 von Nachfragerin "Klimaschutz"


Wer bis heute an Kohle, Öl und Gas festhält, weil diese Rohstoffe bequem und billig sind oder viel Geld einbringen, der braucht sich auch nicht über die Abholzung in Brasilien zu wundern.

Weder sind Kohle, Öl und Gas bequem und billig, im Gegenteil. Sie sind noch lange unverzichtbar. Gerade auch wenn es um Umwelt und Klima geht.
Ohne eine funktionierende Wirtschaft, die das notwendige Geld, Wissenschaft und Technik zur Verfügung stellt, wird das nichts mit dem Kampf für eine bessere Umwelt und weniger Klimaerwärmung.
"Brasilien" holzt ab, weil es damit direkt oder indirekt viel Geld verdient.
@Nachfragerin, das könnten Verbraucher sofort und schnell ändern.
Es wird aber nur funktionieren wenn weltweit die überwiegende Mehrheit der Verbraucher mitmacht.

PS... Hier kann man sich engagieren:

Der brasilianische Amazonasregenwald ist in höchster Gefahr. Die Regierung unter Präsident Bolsonaro will die Umweltgesetze massiv aufweichen. Die Territorien der Ureinwohner und die Regenwaldschutzgebiete sollen für Sojamonokulturen, Rinderweiden, Staudämme und Bergbauvorhaben Platz machen.

Hier kann man sich engagieren:

https://www.regenwald.org/suche?q=Amazonas

um 09:16 von Klausewitz

"Es gibt nun wirklich wichtigeres als diese Klima Berichterstattung und ihre Nebenfelder"

Dann lesen und kommentieren Sie es doch einfach nicht! Oder haben Sie Angst, der Artikel nimmt hier im Netz einem anderen Thema den Platz weg???

Naja, immerhin nehmen Sie sich ja auch die Zeit, etwas zu schreiben! Obwohl ja so unwichtig! Ich vermute mal, Sie wollen nur provozieren!

Märkte

Solange Brasilien einen Abnehmer für die Hölzer sowie die Produkte findet, die nach dem Abholzen dort gepflanzt werden, solange macht das Land auch damit weiter! Die Klimakonferenz hätte mehr als nur Zusagen einfordern sollen. Sie hätten auch klar machen müssen, dass die Länder, die mit ihrer Politik so weitermachen, langsam vom Weltmarkt abgekoppelt werden! Das hätte ein deutliches Signal gegeben!

@ heribix 10:17

Beste Beispiel für Palmöl ist Madagaskar. Ich weiß nicht die Prozentzahl wieviel vom eigentlichen Baumbestand noch übrig ist .

@ DB_EMD 10:38

Die Klimakonferenz war für mich persönlich eine Farce. Sie haben Recht mit den Abnehmer, solange es die gibt , geht es weiter. Nach meiner Meinung nach müsste man sich als erster Schritt, sich Deglobalisieren , im Wirtschaftlichen Sinne .

@ gman

Zitat: "@Nachfragerin, das könnten Verbraucher sofort und schnell ändern.
Es wird aber nur funktionieren wenn weltweit die überwiegende Mehrheit der Verbraucher mitmacht.
#
Und genau das (!) Ist der Punkt. Klimaschutz- und/oder Rettung kann (!) nur funktionieren, wenn alle (!) an einem Strang ziehen, möglichst kurzfristig, nicht erst 2050 oder 2070.
Und genau da macht mir die letzte Klimakonferenz null Hoffnung.
Die ganzen Absichtserklärungen sind der Veanstaltung geschuldet ... keiner steht gern als Buhmann da. Zuhause sehen wir weiter.
Eine politische Großkriese, der Kampf um Recourcen, vor allem Wasser, und der Klimaschutz ist in weiter Ferne.
.. und nein, ich bin bei weitem kein Schwarzseher, sondern Realist ..

Zu 11:01 von H. Hummel "kein Schwarzseher, sondern Realist"

@H. Hummel, meine Zustimmung, Sie sehen das realistisch und richtig!

Diese "Klimakonferenzen" mit ihren Demoevent-Begleitungen als Liveerlebnis für die selbsternannten "Klimaschützer" schaden mehr als sie nützen.

Das, diese Erlebnisreisen und die Lautstärke gehören auch zu den vermeidbaren Umweltverschmutzungen.

Eigenverantwortliche Bürger und Verbraucher können geräuschlos und rücksichtsvoll mit einem umweltgerechten und sparsamen Ressourcenverbrauch mehr bewegen!

weil Bolzo..

... noch so Viel Amazonas Urwald für seine Palmöl Freunde abholzen will und Fett Kohle Kassieren damit sie wenn dann das verbot kommt genug Dollars haben um sich zur Ruhe zu setzen.
Die Bösen Onkels aus der Zivilisation wollen Ihm das Geschäft Versauen.
Der Klimawandel ist laut BOLZO und ein paar Kollegen eh eine fake News, gelle!

Rodungen im Amazonas

Man rodet und rodet ungestraft weiter, man zerstört die Natur und den Lebensraum der Ureinwohner.
Das Holz wird für viel Geld in alle Welt verkauft, ungestraft. Dann werden Ackerflächen für Soja und Palmöl angelegt, Billigfleisch und Biokraftstoffe werden exportiert selbst in Schokolade findet man das Zeug. Igitt.
Da habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich im Sommer mein Pferdchen aus der Garage hole und durch die Gegend fahre.

Abholzung auch zur Gewinnung landwirtschaftlicher Anbauflächen

An der Abholzung tragen die westlichen Länder eine Mitschuld.
Denn aufgrund der überhöhten Nachfrage nach Fleisch wird zur Fütterung der Tiere in Deutschland Futter wie Soja aus Südamerika benötigt, weil unsere Ackerflächen nicht mehr ausreichen, um die Unmengen an Tierfutter darauf anzubauen.
Dieser Nachfrage wollen die südamerikanischen Länder gern nachkommen, denn sie verdienen damit gutes Geld.
Da dort sich aber auch die Anbauflächen nicht von allein "vermehren", wird der Regenwald abgeholzt, um neue Flächen zu gewinnen.

Weniger Fleischverzehr würde also dem Klimaschutz in mehrfacher Hinsicht dienen. Bei uns würden weniger Treibhausgase wie Methan durch die Vielzahl der Rinder produziert werden und in Südamerika würde weniger Regenwald gerodet werden.

Ein weiterer Gewinn wäre, dass die freiwerdenden Ackerböden bei uns zur Anpflanzung pflanzlicher Nahrungsmittel dienen können, wovon viel mehr Menschen dann satt würden als wenn Tierfutter angepflanzt wird.

12:24 von Margitt.

wovon viel mehr Menschen dann satt würden
.

wobei weniger Menschen auch weniger bräuchten, um satt zu werden

Am 19. November 2021 um 12:02 von gman

"Eigenverantwortliche Bürger und Verbraucher können geräuschlos und rücksichtsvoll mit einem umweltgerechten und sparsamen Ressourcenverbrauch mehr bewegen!""
Also ich gebe Ihnen hier vollkommen recht,das ist so.
Im zwei Kommentaren nach ihnen steht:
//Am 19. November 2021 um 12:18 von V8forever
Da habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich im Sommer mein Pferdchen aus der Garage hole und durch die Gegend fahre.//
So viel zum eigenverantwortlichen Bürger.
Traurig,ist aber so.

@gman - 10:26

"Weder sind Kohle, Öl und Gas bequem und billig, im Gegenteil. Sie sind noch lange unverzichtbar. Gerade auch wenn es um Umwelt und Klima geht.
Ohne eine funktionierende Wirtschaft, die das notwendige Geld, Wissenschaft und Technik zur Verfügung stellt, wird das nichts mit dem Kampf für eine bessere Umwelt und weniger Klimaerwärmung."

Mit funktionierender Wirtschaft läuft doch auch nichts in der Richtung - oder wo konnten wir in den letzten Jahrzehnten sehen, wie auf die Warnungen der Wissenschaftler klimaschonend und umweltbewusst reagiert wurde?

Das Geld für die Technik die Sie hier vorschwärmen wird doch gegenteilig eingesetzt - für Bohrinseln, Abholzung, Fracking, Tagebau oder Abgasschummelei.
Um ordentlich Knete zu machen ist solche Technik wichtig - Investment zur Rücksicht auf Klima und Umwelt ist doch non Profit Denken.

Das wird so lange gehen bis wir merken, dass es nicht nur bei der FDP rote Linien gibt sondern auch in der Natur.

Nur sind die nicht verhandelbar.

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