Kommentare - CDU-Vorsitz: Außenpolitiker Röttgen kündigt Kandidatur an

12. November 2021 - 10:41 Uhr

Das Rennen ist eröffnet: Der Außenpolitiker Röttgen hat offiziell seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz erklärt. Bereits gestern hatte Kanzleramtsminister Braun seine Bewerbung angekündigt.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Röttgen ist ja erst das

Röttgen ist ja erst das zweite mal dabei. Zu Merz würde der gute alte Dieter Thomas Heck sagen: "Dreimal dabei - bitte nicht wiederwählen". Im Ernst: An der Personalmisere wird deutlich, dass in der CDU kein Profil vorhanden ist, und zwar zunächst mal inhaltlich. Hat man unter Merkel diagnositiziert, dass unter ihr andere Parteien ein Profilproblem haben, weil die Union eigentlich auch sozialdemokratische und FDP-Positionen vertrat und sich sogar einen grünen Anstrich geben wollte, hat sich das nun völlig umgekehrt: SPD, Grüne und FDP haben ihr Profil geschärft und ringen gerade darum, daraus eine Koalition zu schmieden, und für die Union bleibt kein originärer Platz mehr in der Parteienlandschaft. Und diese inhaltliche Misere schlägt sich natürlich nieder in der personalen Misere: Wer will schon einen Laden führen, den niemand mehr braucht?
Wie schnell sich doch die Bedingungen ändern.

Nun erwarte ich

noch die Bewerbung von Merz für den Vorsitz um das Amt in der CDU.

Röttgen will CDU-Chef werden

Dann versucht er das ja nach 2018 in Hamburg und 2021 gegen Laschet und Merz schon bestimmt zum dritten Mal. 2018 war er ja noch nicht mal unter den letzten drei. Wenn er da nicht klare Sache macht, wird's dieses mal gegen Merz auch nichts.

Röttgen-Söder?

Röttgen wäre ggf. als CDU-Vorsitzender offen für eine erneute Kanzlerkandidatur Söders. Daran möchte ich nach den Erfahrungen des Wahlkampfes nicht denken.

Norbert Röttgen - eine starke Persönlichkeit

Für mich wäre Norbert Röttgen genau der richtige Mann für den CDU-Vorsitz: Ein kluger Kopf, scharfer Analytiker, brillanter Redner und ein erfahrener, verbindlich handelnder Politiker, der widerstreitende Interessengruppen zusammenführen und versöhnen kann. Er steht für Sensibilität in der Klimafrage und ist daher auch für junge Menschen wählbar - genau diese Klientel will er ja auch werben. Besonders wichtig: Röttgen sieht sich als ein Mann der bürgerlichen Mitte. In dieser Bevölkerungsgruppe hat Kanzlerin Merkel in ihrer Regierungszeit deutliche Mehrheiten gefunden und hätte sie ein weiteres mal kandidiert, wäre die Union erneut als Sieger hervorgegangen. Politik muss in erster Linie für die Bürger und für das Land gemacht werden, parteipolitische Interessen sollten zurückstehen. Rechte und linke Farbenspiele führen nicht weiter.

Das der sich das antut?

Vor nicht allzu langer Zeit erzielte Röttgen gegen Laschet und Merz einen „Achtungserfolg“ um es mal sehr wohlwollend zu formulieren. Es gibt scheinbar Menschen die es nie lernen? Da hilft auch der Umstand nicht dass das Wahlgremium diesmal anders gelagert ist.

CDU-Vorsitz: Außenpolitiker Röttgen kündigt Kandidatur an....

Und da strebt er ja nicht zum ersten Mal einen exorbitanten Posten an. Im Bundestag ist der Mann, den Medien auch mal als George Cloony aus Meckenheim bezeichneten, seit 1994. Er war Bundesumweltminister von 2009 bis 2012. In Nordrhein-Westfalen ist er 2012 als Kandidat zum Ministerpräsidenten gescheitert und bedauerte dann im Fernsehen, . Vorher griff er zum Amt des Vorsitzenden des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), wollte aber sein Bundestagsmandat gleichzeitig behalten. Daran ist er dann gescheitert (1.1.2007).

@SinnUndVerstand

Vollkommen richtig was Sie schreiben.
Ich erwarte von einer "erneuerten" CDU endlich wieder konservative! und nicht nur mainstreamgemäße Werte und Aussagen.
Man kann ja keinen Unterschied zwischen den Parteien mehr feststellen.
Bin aus Bayern. Was hat Söder mit der CSU gemacht?
Er wollte grüner sein als die Grünen und sozialdemokratischer als die SPD.
Das Ergebnis: 32 %.
Wir brauchen wieder eine konservative Partei, die ihre Ziele auch klar benennt.

Ich hoffe das Merz kommt

Ich hoffe das Merz seinen Hut in den Ring wirft denn alleine mit Ihm wäre für die Union ein Umschwenken in eine konservative Mitte möglich die sich so viele Wähler wünschen. Braun (Merkeljünger) und Röttgen (linkslastig) stehen eher für ein weiter so in den Abgrund, Hauptsache das Merkel Erbe wird gewahrt. Die Union würde mit den beiden Letzgenannten weiter an Profil verlieren, weil beide kein Profil haben, ganz einfach.

rer Truman Welt

Beste Wahl bei dem Angebot!

@11:11 von eine_anmerkung.

"Vor nicht allzu langer Zeit erzielte Röttgen gegen Laschet und Merz einen „Achtungserfolg“ um es mal sehr wohlwollend zu formulieren"

Tja, da hat ihm Merz natürlich etwas voraus. Der hatte schon 2 Achtungserfolge gegen AKK und Laschet.

Aber wissen Sie, das ist wie, wenn man mit dem Rauchen anfängt. Das erste Mal ist schrecklich, aber mit jedem Versuch kommt es einem weniger eklig vor.

@eine_anmerkung, 11:11 Uhr

Röttgen macht auf mich nicht den Eindruck, dass er "ein Machtgetriebener" wäre. Gerade weil er es noch einmal versuchen und sich eine erneute Kandidatur "antun" möchte, zeigt doch, dass eine Menge Herzblut in ihm steckt. Und genau das braucht die Union. Eine integre, bodenständige Persönlichkeit - bürgernah, überzeugend und berechenbar. Röttgen setzt zudem eine klare Brandmauer zur AFD. Für mich der richtige Kandidat, wobei ich auch Helge Braun sehr schätze. Viele der Eigenschaften von Röttgen bringt auch er mit. Letzterer scheint aber durchsetzungsstärker und politisch erfahrener.

@ eine_anmerkung 11.15

Ich hoffe - wahrscheinlich vergebens - dass Herr Merz "seinen Hut nicht in den Ring wirft".
Aber es wäre klug, wenn die CDU diesen Herrn nicht ins Amt hebt. Ganz sicher wünschen sich nicht "so viele" Wähler*innen Herrn Merz - ich vermeide respektlose Bemerkungen zu Merz! Die Fakten sind nachzulesen, vermutlich aber auch den meisten Menschen im Gedächtnis.

Allerdings so wenig "Profil" - ich nenne es Anstand - wie die Mitglieder Ihrer Partei kann überhaupt kein Mitglied einer anderen Partei haben - selbst die CDU nicht.

Röttgen würde sogar ich für kompetent halten

Ich hatte und habe noch nie die CDU gewählt, weil ich nicht zu deren Klientel (Spitzenverdiener, Großunternehmer, Vermögende) gehöre.

Von den wenigen CDU-Politikern, die ich für seriös halte, ist einer davon Hr. Röttgen.
Ich traue ihm sogar zu, dass er weiß, dass die CDU in ihrem Statut fortlaufend das Wort "christlich" verwendet u. dass er weiß, was man unter "christlich" versteht.

Bei vielen anderen CDU-Politikern behaupte ich, dass denen dieses Ziel, christlich sein zu wollen, stark abhanden gekommen ist.
Aber diese Partei will, siehe ihr Name, nun mal christlich sein u. so sollte jeder Politiker die Bibel gut kennen u. auch die 10 Gebote täglich beachten.

Ich weiß, dass jetzt wieder einige sagen werden, dass das mit dem "christlich" doch gar nicht so gemeint war u. dass dies wohl eher dem Stimmenfang bei Wahlen dient.

Volkspartei ist die CDU durch die Konzentration auf die Oberschicht schon lange nicht mehr.
Ein Vorsitzender sollte daher die politische Richtung ändern wollen.

Alles nur halbherzig

So richtig klingt das alles nicht nach Neuanfang.Alles Namen die direkt und indirekt an der aktuellen Situation mit schuld sind.
Hat man wirklich keine jungen unbelasteten Mitglieder oder ist die"Vernetzung"so ausgeprägt, das sie keine Chance haben?

@ Adeo60 11.09

"Politik muss in erster Linie für die Bürger und für das Land gemacht werden."
Sind Sie der Meinung, dass das in den letzten 16 Jahren für die Mehrheit der Bürger*innen gemacht wurde? Ich nicht!

11:15, eine_anmerkung.

>>Ich hoffe das Merz seinen Hut in den Ring wirft denn alleine mit Ihm wäre für die Union ein Umschwenken in eine konservative Mitte möglich die sich so viele Wähler wünschen.<<

Ja, auch ich bin für Friedrich Merz. Denn dann würden viele bürgerlich-liberale Wähler die CDU nicht mehr wählen.

>>Röttgen (linkslastig)<<

Der ausgewiesene Marktliberale und Freund der Großindustrie ist linkslastig?

Sie leben wirklich in einem lustigen Universum.

@ Am 12. November 2021 um 11:11 von eine_anmerkung.

>>Das der sich das antut?

Vor nicht allzu langer Zeit erzielte Merz gegen Annegret Kramp Karrenbauer und Laschet Niederlagen, um es mal sehr wohlwollend zu formulieren. Es gibt scheinbar Menschen die es nie lernen?

um 11:30 von dr.bashir

>>“Tja, da hat ihm Merz natürlich etwas voraus. Der hatte schon 2 Achtungserfolge gegen AKK und Laschet.“<<

Wo aber dazu gesagt werden muss das bisher ausschließlich Kandidaten zu Zuge kamen die Merkel „genehm“ waren wozu Merz nicht zählt und deswegen liegt gerade hier die Chance der Union.

@11:15 von eine_anmerkung

>> weil beide [Braun (Merkeljünger) und
>> Röttgen (linkslastig)] kein Profil haben

Und welches Profil sehen Sie da bitteschön bei Merz? oO

@schiebaer45, 10.49h

Wenn die CDU nicht von allen guten Geistern verlassen ist, wird sie F. Merz zum Vorsitzenden wählen.
Mit ihm hat sie die Chance wieder zum Original zurückzukehren, auch wenn Grüne und Linke jammern.
Mit einem weiter so wie unter Merkel ist es aus mit der Partei.
Da kann sie sogar von den Traumtänzern überflügelt werden.

Ein gebildeter und sympathischer Kandidat

Mit Röttgen hätte die CDU bei den Wahlen besser abgeschnitten. Aber in dieser Partei ist ja die Wirtschaft das oberste, persönliche Interesse der Mitglieder. Auch Merz hätte aber nicht die Wählerschaft für sich gewinnen können.

Soll das die Erneuerung sein?

Mit Röttgen als Vorsitzenden können wir die Idee von einem starken und eigenständigen Europa beerdigen. Außenpolitisch hängt er stärker an den USA als Frau Merkel.

Wobei die CDU dazu erstmal wieder in Regierungsverantwortung kommen müsste. Das ergibt sich hoffentlich erst, wenn die Erneuerung tatsächlich stattgefunden hat.

Der Monolog als rhetorische Form

Heute vor der Bundespressekonferenz wirkte seine Vorstellungsrede phasenweise wie ein Filibusterversuch.
Ich glaube, er hat gegen Merz keine Chance.

CDU als Partei der Mitte?

Zitat: "Dieser Standort muss sich in der Person des Vorsitzenden ausdrücken." Die CDU müsse vor allem "Stimmen in der Mitte zurückholen". Das schlechte Ergebnis der vergangenen Bundestagswahl sei eine Zäsur gewesen."

Diesen Eindruck hatte ich die letzten Jahre aber nicht, dass es sich bei der CDU um eine "Partei der Mitte" handeln würde.

Bitte einmal die Positionen benennen, mit welchen die CDU die bürgerliche Mitte angeblich vertreten soll. Ich kenne da keine.

@fathaland slim, 11:41 Uhr

Wir sind zwar politisch unterschiedlich verortet, aber Ihre Analyse ist zutreffend. Die oberflächliche Plakatierung von Politikern als rechts oder links, oft dazu noch mit dem Attribut "versifft" versehen, ist wenig aussagekräftig. Ich schätze Politiker, die in der Lage sind, über den Tellerrand hinauszusehen. Kanzlerin Merkel war und ist auch deshalb so beliebt, weil sie bürgernah regierte und agierte. Sie hat auch sozialdemokratische Ideen übernommen, wenn sie darin einen Mehrwert für das Land und seine Bürger sah. Gleichwohl hat sie keinen Zweifel an ihrem konservativen Markenkern erkennen lassen. Wir brauchen keine sturen Parteisoldaten, sondern Kümmerer und Macher.

Im Merzen der Röttgen die Rösslein anspannt ....

Der Herr Röttgen ist von allen Kandidaten der sachverständigste. Aber offensichtlich zählt bei Bürgern eher die Pose: Merz will alles umkrempeln, Ärmel hoch jucheh! Und der Herr Braun, diese Trantüte aus dem Kanzleramt, schaut so ehrlich drein, wie ein Bernhardiner auf der Alm. Was bin ich gerührt, dass es heute noch sowas gibt!

@wohlergehen, 11:41 Uhr

Ich bin sehr wohl der Meinung, dass die Union unter Führung von Kanzlerin Merkel das Land sicher durch viele schwere Krisen geführt hat und es den Bürgern mehrheitlich gut geht. Natürlich gab und gibt es auch einige "Baustellen", aber die Gesamtbilanz ist m. E. positiv. Frau Merkel ist immer noch die beliebteste Politikerin im Land und die vielen Ehrungen in der EU zeigen, dass sie auch eine große Europäerin war und ist.

@11:42 von David Séchard

"Vor nicht allzu langer Zeit erzielte Merz gegen Annegret Kramp Karrenbauer und Laschet Niederlagen, um es mal sehr wohlwollend zu formulieren. Es gibt scheinbar Menschen die es nie lernen?"

Diesmal werden aber die Mitglieder direkt befragt. Ich denke da hat Merz gute Chancen.

DerVaihinger 11.55

"....auch wenn Grüne und Linke jammern."

Warum sollten Grüne und Linke jammern, wenn Friedrich Merz zum Vorsitzenden der CDU gewählt würde? Allerdings würde mir nur die Mehrheit der CDU-Wähler*innen leid tun, die mit einem Vorsitzenden Merz leben müssten, den sie ganz sicher nicht wollen.

Entschuldigung, dass ich mich als Niemals-CDU-Wählerin äußere - von manchen CDU-Wähler*innen ist das ja nicht gewünscht. Seltsames Demokratieverständnis.

Röttgen ist ein kluger Kopf

Röttgen ist ein kluger Kopf und ein komptenter Fachpolitiker.

Ein Parteivorsitzender muss aber auch Charisma und Überzeugungskraft mit bringen, um eine breitere Wählerschicht ansprechen zu können. Da habe ich bei Röttgen, der mit Sicherheit am Rednerpult im Bundestag eine gute Figur machen würde, meine Zweifel. Er ist ein Mann, der in einer Talkshow Themen gut erläutern kann. Ob er draußen auf den Plätzen ankommt, ist eine offene Frage für mich.

Am 12. November 2021 um 10:47 von SinnUndVerstand

Wie schnell sich doch die Bedingungen ändern.
___
Zu dieser Feststellung muss man gelangen, allerdings kann sich das eben auch wieder in die entgegengesetzte Richtung bewegen.
Was Sie an "geschärftem Profil" bei der SPD ausmachen, erschliesst sich mir z.Zt. nicht. Ich finde, sie verhält sich so zurückhaltend, dass sie kaum wahrnehmbar ist. Sie hatte als KK einen "allrounder", mit dem quasi jeder leben kann. Die "linke Ecke" bleibt glücklicherweise nahezu unsichtbar. Was von den Grünen in der Ampel an "geschärftem Profil" zurückbleibt, werden wir noch sehen. Ich fürchte SIE werden enttäuscht und ich erleichtert sein. Wie lange das ganze dann andauert, schau'n wir mal. Dass es jedweder Kandidat neben Frau Merkel mehr als schwer hatte, ist ja nun bekannt. Auch wenn Sie letztens die CDU Parlamentarier mit den Dschungelcamp -Kandidaten verglichen, was ich sehr abwertend fand; auf diese Stufe wollten Sie sichdoch angeblich nicht begeben, so hat die CDU einige gute Leute.

11:55, DerVaihinger

>>Wenn die CDU nicht von allen guten Geistern verlassen ist, wird sie F. Merz zum Vorsitzenden wählen.
Mit ihm hat sie die Chance wieder zum Original zurückzukehren, auch wenn Grüne und Linke jammern.<<

Grüne und Linke würden sich über Friedrich Merz freuen. Er wäre ein Geschenk, denn das liberale Bürgertum würde der CDU dann in Scharen davonlaufen.

Hans Filbinger, Roland Koch oder Alfred Dregger bildeten nie den Markenkern der Union, auch wenn viele Rechte das im Rückblick so wahrnehmen. Sie repräsentierten immer ihren rechten Rand.

11:15 von eine_anmerkung. | Mit Merz verliert die CDU die Mitte

Einfach mal die Wählerwanderungsbilanz der CDU bei der Bundestagswahl anschauen. Der größte Teil der Wähler, die der Partei den Rücken kehrten, ging an SPD, Grüne und FDP verloren. Die Abwanderung an Ihre AfD war gering.

Mit Merz holt die CDU vermutlich nicht wenige AfD-Wähler, die nicht zum rechtsradikalen Kern des Vereins gehören, zurück. Aber die reichen zur Kompensation der Verluste in der Mitte nicht aus.

@ Adeo60 12.07

"Sie hat auch sozialdemokratische Ideen übernommen...."
sehr zum Wohle Ihrer Partei.
Schlechte "sozialdemokratische Ideen"
verschärfte die CDU.

Im übrigen wünsche ich mir grundsätzlich keine "Parteisoldaten".

@ 11:14 von inazock

Sie schreiben zwar "vollkommen richtig" zu meinen Kommentar, scheinen den Inhalt aber nicht wirklich aufgenommen zu haben: Die cdu ist inhaltlich unprofiliert und findet deshalb auch nur unprofilierte und/oder gestrige Kandidaten für den Vorsitz.
Eine spannende Frage ist, was denn in Zeiten von Klimakatastrophe, weltweit steigenden Zahlen flüchtender Menschen und Gefährdung von Demokratie, Pressefreiheit und unabhängiger Justiz 'konservativ' bedeutet: Bei den Themen Bewahrung der Schöpfung, Verteidigung existentieller Menschenrechte, Schutz der Demokratie und Engagement für Pressefreiheit und unabhängiger Justiz brauche ich die Union nicht. Und das sehen viele Zeitgenossen wohl so. Das ist die Tragik der Union, die 16 Jahre lang die Politik maßgeblich mit geprägt hat und nun nicht mehr gebraucht wird.

12:14 von Adeo60

wollen wir es mal so formulieren

die letzten 16 Jahre hätten auch übler sein können,
erheblich übler

Zitat : >>dass sie auch eine große Europäerin war und ist.<<
also das ist jetzt ne Sache die man durchaus auch anders sehen kann
nicht jeder betrachten "Europäer sein" als was so tolles

Am 12. November 2021 um 11:41 von Wohlergehen

"Politik muss in erster Linie für die Bürger und für das Land gemacht werden."
Sind Sie der Meinung, dass das in den letzten 16 Jahren für die Mehrheit der Bürger*innen gemacht wurde? Ich nicht!
___
Von den 16 Jahren waren 12 eine Groko, wobei die SPD im Verhältnis zu ihrem Stimmenanteil sehr viele ihrer Pläne und Wünsche durchsetzen konnte.
Da Ihnen ja das "Wohlergehen" anderer immer sehr am Herzen zu liegen scheint, bin ich auf die Pläne der Ampel gespannt. Vor allem hinsichtlich der Wirkung der Grünen-Maßnahmen auf Teile der Bevölkerung. Mir soll's recht sein. Allzu lange gebe ich dieser Troika ohnehin nicht.
Wie man dann allerdings Wähler Ihrer Genese zufrieden stellen will, das wird schwierig, ich sage sogar unmöglich.

Hoffe auf Helge Braun

Ich hoffe, Helge Braun wird der neue Vorsitzende! Er agiert unaufgeregt, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, ist freundlich, und was er sagt hat Hand und Fuß! Auch wenn er Kanzleramtsminister war und dadurch Frau Merkel sehr nahe stand - ich weiß das gefällt vielen Foristen nicht - ist er mein persönlicher Favorit.

11:42 von David Séchard

Es gibt scheinbar Menschen die es nie lernen?
............

Woher wollen sie wissen, wie die Mitglieder einer Partei
im Gegensatz zu ihren Delegierten entscheiden
Wäre das nicht auch zu berücksichtigen ?

12:10 von DeHahn| Braun nicht unterschätzen

Braun kommt aus der hessischen CDU. Das ist die konservativste Truppe, die es im gesamten Unionslager gibt.

Als Parteivorsitzender würde er nicht mehr die Haltung des ausgleichenden Kanzleramtsministers nach außen kehren müssen, sondern ein kämpferischer Oppositionspolitiker sein.

@Wohlergehen um 11:41 / Adeo60

>> @ Adeo60 11.09
"Politik muss in erster Linie für die Bürger und für das Land gemacht werden."
Sind Sie der Meinung, dass das in den letzten 16 Jahren für die Mehrheit der Bürger*innen gemacht wurde? Ich nicht! <<

Jetzt erläutern Sie doch mal bitte, für wen denn die Regierung in den letzten 16 Jahren NICHT Politik gemacht hat, und dann will ich sehen, wen Sie als „Mehrheit der Bürger*innen“ bezeichnen - dann fällt Ihre Aussage zusammen wie ein Kartenhaus!

12:07, Adeo60

>>Kanzlerin Merkel war und ist auch deshalb so beliebt, weil sie bürgernah regierte und agierte. Sie hat auch sozialdemokratische Ideen übernommen, wenn sie darin einen Mehrwert für das Land und seine Bürger sah. Gleichwohl hat sie keinen Zweifel an ihrem konservativen Markenkern erkennen lassen.<<

Ich würde nicht sagen, daß sie sozialdemokratische Ideen übernommen hätte. Denn die gab es in der Union ja immer schon. Die sogenannten Herz-Jesu-Sozialisten wie Norbert Blüm, Hans Katzer oder Ulf Fink waren integraler Bestandteil der CDU. Angela Merkels große Stärke war es, keiner der Flügel der Partei anzugehören. So konnte sie integrierend wirken, und das machte sie für ihre Gegner so gefährlich.

@fathaland slim um 11:41

>> 11:15, eine_anmerkung.
>>Ich hoffe das Merz seinen Hut in den Ring wirft denn alleine mit Ihm wäre für die Union ein Umschwenken in eine konservative Mitte möglich die sich so viele Wähler wünschen.<<

Ja, auch ich bin für Friedrich Merz. Denn dann würden viele bürgerlich-liberale Wähler die CDU nicht mehr wählen.

>>Röttgen (linkslastig)<<

Der ausgewiesene Marktliberale und Freund der Großindustrie ist linkslastig?

Sie leben wirklich in einem lustigen Universum. <<

Lieber fathaland slim, wir leben vermutlich alle im gleichen Universum, meinen Sie nicht auch? Auch das ihrige könnte man dann „lustig“ nennen (was ich aber nicht mache).

@12:03 von Blitzdings

>> Bitte einmal die Positionen benennen,
>> mit welchen die CDU die bürgerliche
>> Mitte angeblich vertreten soll. Ich kenne
>> da keine.

Da anscheinend jede Position, die nicht rechtsextrem ist, für Sie als linksextrem gilt, wird Ihnen dabei keiner helfen können. -.-

Die CDU braucht einen neuen konservativen Kurs

Die CDU braucht einen Kurs, der ihr wieder einen Markenkern verschafft, hinter dem ihre Wähler stehen und für den ihre Mitglieder in die Wahlkämfe ziehen.
Norbert Röttgen ist ein fähiger Mann, daran habe ich keinen Zweifel. Aber er kann die Kurskorrektur hin zum konservativen Ursprung der Union nicht vertreten. Dafür steht Friedrich Merz.

11:52 von saschamaus75

Und welches Profil sehen Sie da bitteschön bei Merz? oO
------------

Profite zu machen :-)

zugegeben es gilt in unserem Land als sehr unpopulär
Geld zu erwirtschaften,
im Gegensatz dazu, es auszugeben !

Röttgen

ist mir sympathischer. Merz wäre allerdings für Deutschland die bessere Wahl. Er würde weiter rechts Stimmen bekommen und der AFD mehr schaden als Röttgen.

Ob das in 4 Jahren für die CDU im Wahlergebnis besser wäre hängt davon ab, wie sich die Ampel bewährt.

Jetzt dürfen alle, die es vergeigt haben weiter

geigen. Die, die die CDu zur cdu gemacht haben stehen jetzt alle wieder Schlange, für den CDU-Vorsitz. Aber ja, nach unten sind noch 25 % offen.
Wer wieder nicht nominiert wird, das sind die Basis-Bewerber*innen. Und das, obwohl nach §15,2 der cdu-Satzung zumindest Bewerberinnen nominiert werden müßten. In der gelebten Scheindemokratie cdu wird die Satzung immer dann eingehalten, wenn man die Basis weghalten will. Für die gleicheren Tiere gilt sie dagegen nicht. So wurde auch das Parteiprogram nicht - wie eigentlich lt. Satzung nötig - durch einen Parteitag beschlossen. Es wurde einfach so in die Welt gesetzt. Zuviel Beteiligung bringt die Leute durcheinander. Hat ja auch Schäuble so erkannt. Es gibt Bewerber*innen aus der Basis, über die wird aber nicht berichtet. Und die Kreisverbände nominieren sie nicht, denn dann könnten die gleicheren Tiere böse werden. Und das will man in den KV´s nicht, denn von denen hängt schließlich das weitere Berufspolitikertum und die eigene Karriere ab

12:23 von fathaland slim

Hans Filbinger, Roland Koch oder Alfred Dregger bildeten nie den Markenkern der Union
---------

Wer repräsentiert dann den Markenkern der CDU,
Konrad Adenauer ?
Meinen sie nicht auch, dass ne Partei und ihre Vorturner,
irgendwie den Zeitgeist widerspiegeln ?
sprich käme ein Adenauer heute noch gut an ?

Verkehr und Politik

Die CDU bewegt sich im Kreisverkehr und nennt es Erneuerung. Ohne der neuen Ausfahrt nach Helge wärs nur noch Karussell.
Die Ampel wirds wohl richten.

@Blitzgescheit, 12:03

Die politische Mitte steht gemeinhin für Sicherheit und Beständigkeit, davon abgeleitet sind dann Werte wie Ausgleich, Wohlstand und Frieden, wozu sicherlich auch der soziale Friede zählt. Eine Partei der politischen Mitte kann m. E. in der Regel nur eine Volkspartei sein.

@ Adeo60 12.14

Ihren letzten Satz durfte nun Jede*r so oft lesen, dass er nicht mehr auswendig gelernt werden muss.
Kanzlerin Merkel bin ich dankbar für ihre humane Flüchtlingspolitik 2015. Allerdings ist davon leider sehr wenig übriggeblieben aufgrund ihrer Kontrahenten in der eigenen Partei.

Haben Sie heute die Verlautbarungen Herrn Spahns bzgl. der Pandemie zur Kenntnis genommen? Was er heute sagt, war jedem denkenden Menschen seit Monaten klar. Dass Sie das Verhalten und die Entscheidungen Herrn Spahns, der ja nun mal CDU-Gesundheitsminister ist, als sichere Führung durch eine schwere Krise ansehen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Meiner Meinung nach ist sein Verhalten ignorant und seine Entscheidungen verantwortungslos. Diese 4. Welle wird die schlimmste werden, die wir bisher hatten und das wäre mit Sicherheit vermeidbar gewesen.

@Am 12. November 2021 um 12:41 von grübelgrübel

Zitat: "Röttgen
ist mir sympathischer. Merz wäre allerdings für Deutschland die bessere Wahl. Er würde weiter rechts Stimmen bekommen und der AFD mehr schaden als Röttgen."

Mit welchen Positionen will Hr. Merz der AfD schaden?

@Blitzgescheit - bürgerliche Mitte

12:03 von Blitzgescheit:
"Bitte einmal die Positionen benennen, mit welchen die CDU die bürgerliche Mitte angeblich vertreten soll. Ich kenne da keine."

Laufzeitverlängerung von Kohlekraftwerken und Durchwinken von Rüstungsexporten, weil Arbeitsplätze?

@12:20 von weingasi1

Einige Ihrer Gedanken kann ich nachvollziehen; ich teile sogar die Sorge, dass die Handschrift der Grünen zu schwach in einem Koalitionsvertrag erscheinen könnte, obwohl die große Mehrheit der Bevölkerung Klimapolitik deutlich als das vorrangige Ziel definiert.
Die SPD taucht nicht mit so markigen Sprüchen nach außen auf, wie Wissing/Lindner mit ihrer unsinnigen klientelgesteuerten roten Linie.
Als potentiellen Dschungelcampkandidaten habe ich übrigens lediglich F.Merz bezeichnet, und allein aus der inhaltlichen Parallele, dass er völlig im vorgestrigen Kränkungserleben seiner Degradierung vor rund 20 Jahren festhängt, seitdem als Lobbyist ge"arbeitet" hat, politisch nichts zustande gebracht hat und nicht erkennt, dass seine Zeit längst abgelaufen ist. Das Etikett "Dschungelcampkandidat" nehme ich gerne zurück, wenn Ihnen diese Zuspitzung zu heftig war; die inhaltliche Analyse und Beschreibung bleibt.

Ich wäre interessiert, wer denn derzeit für Sie die "guten Leute" in der cdu sind.

11:13 von Bernd Kevesligeti

vollkommen richtig was Sie schreiben.
Ich erinnere mich , dass er nach den Fiasko nicht in NRW bleiben wollte, sondern zurück nach Berlin. Einfach unglaublich. Man bewahre uns vor solchen Leuten die nur den eigenen Vorteil im Sinn haben.

Merz wird es wohl nicht. Alles was er sagt ist zwar richtig, aber er versteht die breite Masse nicht. Was soll z.B. der normale Mensch mit Aktien? Das wäre ein Klumpenrisiko, das er nicht tragen kann. Es sei denn man beschäftigt sich damit.
Auch der Bierdeckel ist nicht mehr möglich. da wir uns mittlerweile noch mehr Steuergetrüpp zugelegt haben. z.B. Cum-ex gibt es zwar nicht mehr aber die findigen Köpfe haben schon cum-cum-ex übers Ausland organisiert, tja Herr Scholz so geht das mit Hase und Igel.

Eine Eignung hinsichtlich ökonomischer Grundzusammenhänge kann ich bei Röttgen beim besten Willen nicht erkennen.
Wäre noch die Sache als Außenpolitiker. Seine Meinung zu Rußland hilft auch nicht weiter.

Zitat: "Hans Filbinger,

Zitat:
"Hans Filbinger, Roland Koch oder Alfred Dregger bildeten nie den Markenkern der Union, auch wenn viele Rechte das im Rückblick so wahrnehmen. Sie repräsentierten immer ihren rechten Rand."

ja - der hatte aber oft die Oberhand innerhalb der Union
und
repräsentierte diese lautstark nach aussen
mit einem ziemlichen Mobilisierungs-Potential
-> man denke nur mal an die von BILD und CDU/CSU organiserten Demos als Herr Brandt die Ostverträge schloss
da tönte es lautstark -> Volksverräter
--
ich kann mich an keine Distanzierung seitens "linker" Kräfte der Union erinnern
--
man denke auch mal wie stark z.B. die "Vertriebenen"-Verbände die Union - speziell die CSU - geprägt haben
aus meiner Sicht war die Negierung der Oder-Neiße-Line als Ostgrenze von D-Land ein mehrheitsfähiges politischens bzw. militärisches Ziel für die CDU/CSU

@ 12:40 von Sisyphos3

Man müsste Ihren Kommentar noch etwas präzisieren: Es ist bei manchen in unserem Land "populär, Geld zu erwirtschaften", indem man Positionen für den eigenen Geldbeutel ausnutzt. Haben Sie die Masken-, Aserbaidschan- u.a. Affären von Unionspolitikern schon vergessen?

@ Wolf1905 12.33

"...wen Sie als 'Mehrheit der Bürger*innen' bezeichnen..."
Sie wissen nicht, was eine Mehrheit ist?
Sie wissen nicht, wie viel Menschen in Deutschland leben?
Da kann ich Ihnen nur empfehlen, sich zu informieren. Mit "bezeichnen" hat es also nichts zu tun.
Trotzdem und selbstverständlich bleibt Ihnen vorbehalten anderer Meinung zu sein.

@Am 12. November 2021 um 12:47 von Adeo60

Zitat: "Die politische Mitte steht gemeinhin für Sicherheit und Beständigkeit, davon abgeleitet sind dann Werte wie Ausgleich, Wohlstand und Frieden, wozu sicherlich auch der soziale Friede zählt. Eine Partei der politischen Mitte kann m. E. in der Regel nur eine Volkspartei sein."

Völlig richtig!

Und welche Position dieser politischen Mitte vertritt die CDU nach 16 Jahren Merkel noch?

Danach hatte ich ja gefragt!

@12:39 von Freiheit-brauch...

Der 'konservative Ursprung' der CDU ist das Ahlener Programm, von seinen Verfechtern noch als 'christlicher Sozialismus' bezeichnet, wo noch markante Meilensteine formuliert sind wie:

„CDU überwindet Kapitalismus und Marxismus“

"Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes (heutiger Sprachgebrauch: unserer Bevölkerung) sein."

"teilweise Vergesellschaftung der Großindustrie und starke Mitbestimmungsrechte"

"Verhinderung wirtschaftlicher Zusammenballungen, durch die sowohl die wirtschaftliche wie die politische Freiheit gefährdet werden könnte"

Mit den Haltungen sowie der Biografie und den politischen Vorstellungen von Merz hat das alles nun wirklich nichts zu tun.

@12:42 von iforkanzlerin

"Wer wieder nicht nominiert wird, das sind die Basis-Bewerber*innen. Und das, obwohl nach §15,2 der cdu-Satzung zumindest Bewerberinnen nominiert werden müßten."

Wo genau steht das? Im Statut der CDU jedenfalls nicht. Und muss man denn überhaupt nominiert werden? Ich dachte es steht jedem frei, sich zur Wahl zu stellen?

@SinnUndVerstand um 12:26

>> ... Bei den Themen Bewahrung der Schöpfung, Verteidigung existentieller Menschenrechte, Schutz der Demokratie und Engagement für Pressefreiheit und unabhängiger Justiz brauche ich die Union nicht. <<

Sie vielleicht nicht, aber viele andere Bürger*innen in unserem Land! So wie Sie es schreiben, könnte man meinen, man bräuchte nur noch die Grünen, die SPD und die Linke für Ihre o. g. schräge Aussage; die FDP ist ja nur ungeliebtes Beiwerk in der Ampelkoalition, wenn sie denn kommt.
Sie wollen doch nicht die pluralistische Gesellschaft, die wir sind, in Frage stellen, oder? Andere Meinungen scheinen Ihnen ein Dorn im Auge zu sein.

12:37, Wolf1905 @fathaland slim um 11:41

>>11:15, eine_anmerkung.
„Ich hoffe das Merz seinen Hut in den Ring wirft denn alleine mit Ihm wäre für die Union ein Umschwenken in eine konservative Mitte möglich die sich so viele Wähler wünschen.“

Ja, auch ich bin für Friedrich Merz. Denn dann würden viele bürgerlich-liberale Wähler die CDU nicht mehr wählen.

>>Röttgen (linkslastig)<<

Der ausgewiesene Marktliberale und Freund der Großindustrie ist linkslastig?

Sie leben wirklich in einem lustigen Universum. <<

Lieber fathaland slim, wir leben vermutlich alle im gleichen Universum, meinen Sie nicht auch? Auch das ihrige könnte man dann „lustig“ nennen (was ich aber nicht mache).<<

Sie haben den Inhalt meines Kommentars aber schon verstanden, oder?

Daß Ihnen meine Charakterisierung Norbert Röttgens vielleicht nicht gefällt, das könnte ich verstehen.

Den Begriff „Universum“ habe ich nicht im physikalischen Sinne benutzt. Es gibt Begriffe, die haben mehrere Bedeutungen.

Mein geistiges Universum dürfen Sie gern lustig nennen.

11:55 von DerVaihinger

sie schreiben wie Einige hier Merz soll es machen.
Das wäre ein Fiasko - denn Merz würde vorher wegen seiner Nähe zu Blackrock zerrissen. Das kann ich persönlich nicht verstehen. Ich habe auch ETF's von Blackrock seit vielen Jahren. Die gehören zu den Besten der Welt, da Larry Fink ein schlauer Fuchs ist frühseitig in Zukunftstechnologien über startups investiert, Langfriststrategien verfolgt und über Supercomputer Entwicklungen berechen lässt usw.. Ich finde nichts schlimmes dabei - aber der Mainstream, wenn man die Medien so liest ,.schon.
Fazit :deshalb lieber nicht Merz. Die Medien sollte man nie unterschätzen. Wie wäre es mit Linnemann?

12:42 von iforkanzlerin //Und

12:42 von iforkanzlerin

//Und das, obwohl nach §15,2 der cdu-Satzung zumindest Bewerberinnen nominiert werden müßten. In der gelebten Scheindemokratie cdu wird die Satzung immer dann eingehalten, wenn man die Basis weghalten will. //

Ach wissen Sie, wenn doch keine weibliches Wesen sich das antun möchte.
Wie wollen Sie das "müssten" denn durchsetzten? Irgend eine/mehrere Frau/en hin zerren und festbinden, bis die Wahl "gelaufen" ist?

Merz ist der rechte Kandidat

Die AFD schaut auf die Wahl in der CDU wie das Kaninchen auf die Schlange. Wenn Merz der Vorsitzende wird, kostet das der AFD massivst Zustimmung in der Bevölkerung. Merz ist ein klar konservativer Kandidat. Die Kandidaten der Mitte Röttgen oder Braun würden die AFD aufatmen lassen.

@ Am 12. November 2021 um 12:30 von Sisyphos3

>>Am 12. November 2021 um 12:30 von Sisyphos3
11:42 von David Séchard

Es gibt scheinbar Menschen die es nie lernen?
............

Woher wollen sie wissen, wie die Mitglieder einer Partei
im Gegensatz zu ihren Delegierten entscheiden
Wäre das nicht auch zu berücksichtigen ?<<

Ich weiß es nicht!

Lesen Sie bitte noch einmal meinen Kommentar, der eine Antwort auf einen anderen Kommentar war.

Und ja, selbstverständlich ist das auch zu berücksichtigen.

@grübelgrübel - Hauptsache nicht AfD?

12:41 von grübelgrübel:
"Merz wäre allerdings für Deutschland die bessere Wahl. Er würde weiter rechts Stimmen bekommen und der AFD mehr schaden als Röttgen."

Warum sollte es für Deutschland besser sein, wenn die CDU mit der Politik der AfD auf Stimmenfang geht?

@ Blitzgescheit

Mit welchen Positionen will Hr. Merz der AfD schaden?

Merz verkörpert das Wertkonservative, was die etwas offener eingestellten Funktionäre der AFD gern wären.

12:44, Sisyphos3

>>12:23 von fathaland slim
Hans Filbinger, Roland Koch oder Alfred Dregger bildeten nie den Markenkern der Union
---------

Wer repräsentiert dann den Markenkern der CDU,
Konrad Adenauer ?
Meinen sie nicht auch, dass ne Partei und ihre Vorturner,
irgendwie den Zeitgeist widerspiegeln ?
sprich käme ein Adenauer heute noch gut an ?<<

Den Markenkern der Union repräsentiert die Summe ihrer Politiker.

Warum sollte jemand wie Adenauer, ein klassischer bürgerlicher Liberaler, heute nicht gut ankommen?

Der Zeitgeist ist lange nicht so wichtig wie Sie hier ausdauernd behaupten. Ein großer Teil der Werte und Denkmuster der Gebildeteren unserer Welt geht auf die alten Griechen zurück. Zeitgeist ist Mode, und Mode ist Oberfläche.

Sympathie für Röttgen

Was mir an Röttgen aber sympathisch ist, ist seine klare Orientierung als Transatlantiker. Er weiß wo unsere Freunde stahen und wo sich unsere Gegner befinden.

Da es ja

dann 4 Parteien sind, die sich als Mitte darstellen, bleiben für jede so um die 20 Prozent der Bürger die wählen gehen.
Da ich CDU nicht mehr wähle, und auch kein Parteimitglied bin, in keiner was auch immer, weiß ich nicht was die Mitglieder wollen.
Für mich ist Er aber der falsche Mann, wenn ich so seine Ansichten aus den Talks für voll nehme, ich hab keine Lust im Winter zu frieren.
Aber Einfluss auf das Ergebnis hab ich natürlich keinen, ich lasse mich mal überraschen was am Ende herauskommen wird.

@Am 12. November 2021 um 12:07 von Adeo60

Zitat: "Ich schätze Politiker, die in der Lage sind, über den Tellerrand hinauszusehen. Kanzlerin Merkel war und ist auch deshalb so beliebt, weil sie bürgernah regierte und agierte."

Den Punkt mit Bürgernähe und Frau Merkel müssen Sie mir einmal erklären.

Wäre es dazu nicht zuerst erforderlich, dass Frau Merkel in der Lage wäre, die Realität so wahrzunehmen wie sie ist?

Zitat: "Gleichwohl hat sie keinen Zweifel an ihrem konservativen Markenkern erkennen lassen."

Auch diesen Punkt würde ich Sie bitten, mir einmal zu erklären.

Wie meinen Sie das?

Darstellung: