Kommentare - USA: Republikaner Youngkin gewinnt Gouverneurswahl in Virginia

03. November 2021 - 08:33 Uhr

Der Republikaner Youngkin wird neuer Gouverneur von Virginia - der US-Bundesstaat ist damit nicht länger in demokratischer Hand. Für Präsident Biden ist das Ergebnis ein Debakel: Die Wahl gilt auch als Votum über seine Politik.

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Kommentare

Eine Wahlnacht der "mixed emotions" für die Demokraten ...

mit Siegen in den Metropolen New York, Boston und bei einer Special Election in Ohio, aber einer schmerzlichen Niederlage im Swing State Virginia.

Vorgezogene „Midterms“ sind für die regierende Partei immer kritisch …
weil die Wähler der Opposition in der Regel stärker motiviert sind und den eigenen Anhängern der Enthusiasmus fehlt. Im Vergleich zu 2020 sind 800.000 Demokraten zuhause geblieben, zumal die polarisierende Personalie Trump nicht mehr im Amt ist und Youngkin klugerweise Distanz zu ihm gehalten hat.

Bundestaaten wie Virginia sind keine Hochburgen …
die monochrom für eine Partei stimmen, sondern zwischen nationalen und lokalen Wahlen differenzieren. Der Staat hatte bei Präsidentschaftswahlen 40 Jahre lang für die GOP gestimmt bevor er ab 2008 zunehmend „blauer“ wurde. 2008 wählten die Virginians Barack Obama zum Präsidenten, aber schon 2009 im „swing-state-mode“ den Republikaner Bob McDonnel zum Governor.

Der 54 Jahre alte Youngkin

Der 54 Jahre alte Youngkin wurde im Wahlkampf von Ex-Präsident Donald Trump unterstützt...
Vor den Wahlen hatten die Demokraten vor allem befürchtet, dass viele ihrer Anhänger nicht zur Abstimmung gingen, weil Trump als Schreckensgespenst nicht mehr im Amt ist.
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Die ts findet immer einen Grund warum Joe Bidens Männer Wahlen verlieren.
Das viele aber die Politik der Demokraten ablehnen darf nicht sein.

Mit Kritik an Maskenpflicht

Mit Kritik an Maskenpflicht und an Schulunterricht zu Rassismus kann man Wahlen gewinnen? Armes Virginia.

Wahlen in den USA !

Nun hat also der Republikaner gewonnen, was für Biden nicht wirklich gut ist. Das hat er aber auch seiner eigenen Partei zu verdanken, da zu wenige hinter seinem eingeschlagenen Kurs stehen, nicht wirklich erkannt haben, was er erreichen will.
Aber sicher haben beide Seiten wieder mit schmutzigen Tricks gearbeitet, wie es leider in der Politik so ist. Es geht da doch nur um die Macht, die eigenen Doktrin und Ideologien durch zu setzen, egal was die Menschen unten wollen oder brauchen.
Leider ist dies auch in anderen Ländern so !

Die USA auf dem Weg ins 19. Jahrhundert

Gegen Frauenrechte, für Rassismus - daß solche Personen Mehrheiten bekommen, ist sehr bedenklich, zumal Youngkin von Kräften unterstützt wird, die am 6. Januar das Kapitol stürmten, um eine rechte Diktatur unter Trump zu installieren.
Die Demokratie in den USA wackelt.

Das Votum über Biden: im Wettbewerb der Fakten steht er noch ...

immer gut da. Bei de facto „Midterms“ wie in Virginia zählen aber vor allem Wahrnehmung und Erwartungen.
Im 1:1 Vergleichszeitraum der Präsidentschaften liegt Biden auf den wesentlichen Politikfeldern vor seinem Amtsvorgänger Trump.

Die annualisierten Wachstumsindikatoren besagen …

      Biden         Trump     Delta Biden vs. Trump

  • BIP    4,50 %      2,61%      1,89 % (+)
  • Jobs  5,61 %      1,45 %     4,16 % (+)
  • S&P   21,45 %    13,94%      7,50 % (+)
  • DOW 16,11 %    18,76%      2,65 % (- )

    Quelle: U.S. Bureau of Economic Analysis (BEA)

    Aber Biden wird nun an der Überwindung der Covid-Krise und an den Folgeprogrammen gemessen. Beides ist auf dem kritischen Pfad.

  • Biden ist doch gefühlt erst

    Biden ist doch gefühlt erst seit 3 Tagen als Potus unterwegs. Was soll also ein Votum jetzt Aussagen?
    Wenn da sich jemand was überlegen muss, dann der alte Gouverneur.

    @8:42 von tagesschlau2012

    „Die ts findet immer einen Grund warum Joe Bidens Männer Wahlen verlieren.“

    Nachdem sich im Makroskopischen der Begriff der Kausalität aus guten Gründen bewährt hat, wird es auch für Wahlverluste ganz sicher mindestens einen Grund geben. Den vermutet die ts in der Wahlbeteiligung, was gerade bei knappen Wahlausgängen keineswegs abwegig ist.

    „Das viele aber die Politik der Demokraten ablehnen darf nicht sein.“

    Das vermag ich an keiner Stelle dem Artikel zu entnehmen.

    @tagesschlau 2012 08:42

    "Die Abstimmung in Virginia gilt Beobachtern nach als Zeugnis für Bidens Politik, der seit knapp einem Jahr im Weißen Haus regiert. Bei der Präsidentschaftswahl 2020 konnte Biden in Virginia und New Jersey noch mühelos gewinnen. Derzeit sind seine Zustimmungswerte schlecht wie nie seit seinem Amtsantritt"

    das sorgfältige lesen eines artikels schützt allgemein vor der aufstellung von falschen behauptungen.

    finde ich gut ...

    Obwohl Biden in einigen Bereichen Positives bewirkt, scheinen Defizite in anderen Bereichen - wie z.B. die Migrationspolitik - bei der Bevölkerung schwerer zu wiegen.

    Virginia ist ein „wake-up call“ für die Demokraten im ...

    Congress, um die Agenda von Joe Biden, insbesondere

    • das populäre Infrastruktur-Gesetz
    • das erwartete Sozialreform-Paket

    zur Abstimmung und zur Wirkung zu bringen. Nicht erst das Wahlergebnis in Virginia sondern auch der Stand des „Re-destricting“ der Congress-Wahlbezirke im Gefolge des Census 2020 mit verstärktem Gerrymandering zugunsten der Republikaner sind klare Hinweise darauf, dass die knappe Mehrheit der Demokraten im House nach den Midterms 2022 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr existieren wird. Danach wird die GOP für 2 Jahre kein Gesetz mehr passieren lassen.

    Die Motivation für die 81+ Millionen demokratischen Wähler, die 2020 für Joe Biden gestimmt haben, erneut Demokraten zu wählen, wird sich 2024 auf zwei Säulen stützen:

    • die erfolgreiche Umsetzung der Investitionen in die Infrastruktur und Sozial-und Bildungssysteme
    • die erneute Kandidatur von Donald Trump als Präsidentschaftskandidat

    08:42 von tagesschlau2012

    Inwieweit schließt TS das aus was Sie meinen festzustellen? Speziell Ihr Zitat taugt so garnicht, der TS an den Karren zu fahren. Im Gegenteil. Am besten lesen.

    Emotionen schalten Tatsachen aus!

    "Aber Biden wird nun an der Überwindung der Covid-Krise und an den Folgeprogrammen gemessen. Beides ist auf dem kritischen Pfad." @Cosmopolitan_Citizen
    .
    Danke für die vorgelegten Zahlen, welche in ALLEN Bereichen für Biden sprechen.
    .
    Was besonders witzig ist (war vielleicht Absicht?): Trump hat Corona vergeigt, und Biden muss es ausbaden. Dann noch die Maskenpflicht und im Schulunterricht Geschichtsreflektion statt Nationalstolz.....
    zack ist wieder ein Rep am Drücker. Aufm Land lebt noch das 19. Jahrhundert.

    Keep on rocking in a free world …

    Zitat: „ Der Republikaner Youngkin wird neuer Gouverneur von Virginia - der US-Bundesstaat ist damit nicht länger in demokratischer Hand“

    Keep on rocking in a free world …schön zu hören, dass die Menschen in Virginia langsam vernünftig werden und das Spiel der Linken, die ihre Macht darauf aufbauen, ihnen eine Opfermentalität einzureden, durchschaiuen.

    Das wirft ein hoffnungsvollen Blick auf 2024!

    Eine Wahl ohne wirkliche Inhalte

    Wenn man zur Kenntnis nimmt, dass ein Republikaner wieder nach der Trump-Ära bei einer Wahl in einen US-Bundesstaat gewonnen hat, ist das zu aller erst als ein demokratischer Akt zu werten! Aber grade die Demokratie steht in den USA auch nach Trump-Ära nach wie vor auf dem Spiel! Das konnte bis jetzt Präsident Biden nicht ändern. Er wird es auch nicht so schnell ändern können, leider! Spätestens seit dem Sturm der Trump-Anhänger auf das Kapitol wissen wir das. Also woran liegt es, dass US-Amerikaner wieder Republikanisch wählen? Nun, offenbar lässt es sich mit Themen wie Wegfall der Maskenpflicht und den Unterricht zum Thema Rassismus an Schulen eine Wahl gewinnen, d.h. mit Rassismus und Pandemieleugnungen! Eine Wahl ohne wirkliche Inhalte, wie z.B. Arbeitsplatzsicherung, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Gesundheitswesen, Modernisierung der maroden US-Infrastruktur usw. usw. Offenbar interessiert das dort niemanden. Dann muss man sich fragen was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht

    Interessante Analyse bei Fox News:

    Interessante Analyse bei Fox News:

    So viele Wähler haben die woke linke Bevormundung satt. Wollen auch nicht, dass ihre Kinder von der stramm-linken ILLiberalen Lehrerschaft der Staatsschulen indoktriniert und verhetzt werden.

    Eine kürzlich von Fox News durchgeführte Umfrage ergab, dass 57 Prozent der Eltern in Virginia sagten, dass Eltern “den Schulen sagen sollten, was sie unterrichten sollen”. Und richtig so. Es sind ihre Kinder und ihre hart verdienten Steuergelder.
    Der Democrat-Gouverneur war jedoch der Ansicht, dass nur die Staatsmacht das zu entscheiden habe. Dafür und für den außerordentlich schmutzigen Wahlkampf der Demokraten bekam er die Quittung.

    Beruhigend...

    Wenn man die bisherigen Kommentare zusammenfassen sollte ergäbe sich folgendes Bild: Die verlorene Wahl in Virginia ist nicht so schlimm und Biden kann natürlich nichts dafür.

    09:14, Giselbert

    >>finde ich gut ...
    Obwohl Biden in einigen Bereichen Positives bewirkt, scheinen Defizite in anderen Bereichen - wie z.B. die Migrationspolitik - bei der Bevölkerung schwerer zu wiegen.<<

    Migrationspolitik war in Virginia kein Wahlkampfthema.

    Biden’s Umfragewerte halten dem Vergleich zu Trump’s …

    Werten zum gleichen Zeitpunkt der jeweiligen Präsidentschaft (Tag 287) noch stand.

    • 42,8 % Biden
    • 37,8 % Trump

    Nur liegt die Latte der Erwartungen für Biden deutlich höher.

    Trump profitierte davon, dass eine Mehrheit der Wähler von Tag 1 seiner Präsidentschaft an keine großen Erwartungen an ihn gerichtet hatte. Mit Joe Biden verknüpfen sich umso höhere Erwartungen, er möge die Covid-19 Krise und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft komplett lösen. Seine Umfragewerte sanken ab dem Zeitpunkt unter die 50 % Marke, an dem die Delta-Variante die Inzidenzzahlen wieder nach oben katapultierten. Nun kommen Herausforderungen wie gestiegene Inflation und die Lieferenpässe in der U.S. Wirtschaft hinzu.

    Das Phänomen sinkender Umfragewerte nach dem Amtsantritt teilt er mit vielen Amtsvorgängern, aber das ist keine Ausrede für ihn. Er muss nun seine Agenda durch den Congress bringen.

    Französische Revolution die 2.

    "Eine kürzlich von Fox News durchgeführte Umfrage ergab, dass 57 Prozent der Eltern in Virginia sagten, dass Eltern “den Schulen sagen sollten, was sie unterrichten sollen”." @Enlightenment
    .
    Juhu, bald kommt Homeschooling voll in Mode. Da können Mama und Papa endlich ihren Kindern das unterjubeln, was sie selbst in der Birne haben. Das ist dann mindestens 50 bis 100 Jahre alt. Welch Fortschritt!

    @09:22 von Blitzgescheit: Spiel der Linken

    "....schön zu hören, dass die Menschen in Virginia langsam vernünftig werden und das Spiel der Linken, die ihre Macht darauf aufbauen, ihnen eine Opfermentalität einzureden, durchschauen."

    Wo gibt es denn in den USA eine linke Regierun? Die gab es nie und die gibt es auch nicht.

    In einem Land, in dem es schon als kommunistisch angesehen wird, wenn man es jedem Menschen ermöglichen will eine Krankenversicherung zu haben, gibt es keine linke Regierung.

    Aber für einen echten AfD-Anhänger beginnt der Linksextremismus ja bereits bei der CSU.

    Gestern im TV

    hat man einige Meinungen von Wählern gezeigt, das war schon erstaunlich warum Biden gewählt hatten, und jetzt eben wieder zu den Rep überlaufen.
    Ob das gut oder schlecht ist, kann ich schlecht einschätzen, mir hat weder Trump gefallen, noch hätte ich Biden gewählt, aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

    Biden ist Sleepy Joe

    Hoffentlich geht's jetzt für die USA wieder in die (meiner Meinung nach) richtige Richtung.

    Die Demokraten versuchen, den europäischen weg einzuschlagen. Das wäre fü die USA und die Welt ein echter Schaden.

    @ 08:42 von tagesschlau2012

    Wenn Sie den Bericht lesen, würde Ihnen auffallen, dass Ihr Reflex dort keinerlei Nahrung bekommt, um es mal so auszudrücken.

    Hätten die Reps verloren,

    wäre wieder die Mär von der manipulierten Wahl aus der Kiste gezogen worden. Diese unwürdige Situation wollten viele Dem-Wähler vermeiden und sind der Wahl ferngeblieben.

    Am 03. November 2021 um 09:24 von Apollo1995

    " Eine Wahl ohne wirkliche Inhalte, wie z.B. Arbeitsplatzsicherung, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit, Gesundheitswesen, Modernisierung der maroden US-Infrastruktur usw. usw. Offenbar interessiert das dort niemanden. Dann muss man sich fragen was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht"
    Zitat :
    Offenbar interessiert das dort niemanden.
    Dass das niemanden interessiert,würde ich nicht sagen.
    Nur haben sich diejenigen,die das so sehen,bei der Wahl nicht durchgesetzt.

    Phantastisches Ergebnis für die die Republikaner

    Dieser deutliche Sieg ist ein phantastisches Ergebnis für die Republikaner und eine vernichtende Niederlage für die Demokraten. Neben dem strahlenden Sieger Youngkin ist auch Donald Trump der große Gewinner dieser Wahl, der Youngkin sein Endorsement ausgesprochen hatte, was Youngkin als eine Ehre bezeichnet hatte.

    Wenn die Demokraten nun selbst in einem Bundesstaat wie Virginia verlieren, den sie vor einem Jahr bei der Präsidentschaftswahl noch mit 10% Vorsprung gewonnen hatten, stellt sich die Frage, wo sie eigentlich überhaupt noch erfolgreich sein sollen. Allerdings hat den Demokraten auch die große Unbeliebtheit Joe Bidens und der von vielen Menschen als immer unerträglicher empfundene radikale Linkskurs der Partei schwer geschadet. Diese Faktoren werden die Demokraten auf absehbare Zeit nicht unter Kontrolle bekommen, womit voraussichtlich auch die Ergebnisse kommender Wahlen vorgezeichnet sind.

    @ 09:31 von fathaland slim

    "Migrationspolitik war in Virginia kein Wahlkampfthema."

    Dieses Argument greift aber gar nicht oder meinen Sie die Erfassung des politischen Geschehens hört an den Bundesstaaten-Grenzen auf.

    Auch Virginia zeigt

    was schon lange bekannt ist:
    Dank Meinungsfreiheit und einer unabhängigen 4. Gewalt, gibt es seit Jahrhunderten in den USA regelmäßige Regierungswechsel. Missstände können öffentlichkeitswirksam thematisiert werden. Ein Vorbild in Sachen Vermeidung von Machtkonzentrationstendenzen.

    Virginia ist ein „Swing

    Virginia ist ein „Swing State“ wie manch andere auch - deshalb werden die Wahlen auch immer wieder mal von Republikanern und dann von Demokraten gewonnen; zeugt von Demokratie!
    Und auch die Themen, die nun zur Wahl des Republikaners führten, sind in den USA auf dem Land weit verbreitet - also ich sehe dort immer noch ein relatives Patt zwischen den beiden Parteien. Die Themen, die die USA bewegen, sind andere als in der EU bzw. D - das sieht man ja, welche Schwerpunkte bei den Kampagnen gesetzt werden.
    Es ist natürlich noch zu früh, um über eine Wiederwahl von Biden in 2024/25 zu spekulieren; aber er wird es m. E. nicht leicht haben, wiedergewählt zu werden. Von seiner Vizepräsidentin Harris hört man gar nichts mehr, von der man mal dachte, sie könne Biden beerben - warum eigentlich ist es so still um sie?

    Die tagesschau hält weiter an

    Die tagesschau hält weiter an ihrem Bild des Retters Biden fest, alles was schief läuft ist eigentlich Trumps Schuld.
    Der Republikaner ist also für Rassismus an Schulen, wenn man einigen Kommentatoren Glauben schenken kann. Moderne Rassentrennung unter dem Mantel der sog. "Critical Race Theory" sind beispielsweise Dinge, die bei Menschen mit Kindern nicht sonderlich gut ankommen. Aber zum Glück muss man auch hier im Lande nicht selbst denken oder nachforschen: wir haben das Monopol der "unabhängigen" Berichterstattung und die allwissenden faktenfinder. Darüber hinaus Foristen, die mit aufwendig formierten Beiträgen versuchen, ihren recht einseitigen Meinungen Seriösität zu verleihen.
    Langsam aber sicher werden auch diese einsehen müssen, schwarz weiß sind nicht die Farben der Welt. Die Demokraten sind nicht die guten und die Republikaner sind nicht die bösen. Und auch nicht anders herum. Ein wenig mehr ist gefordert in diesen Zeiten.

    @09:26 von EnIightenment: was sie unterrichten sollen

    "57 Prozent der Eltern in Virginia sagten, dass Eltern “den Schulen sagen sollten, was sie unterrichten sollen”. Und richtig so. Es sind ihre Kinder und ihre hart verdienten Steuergelder."

    Wo kämen wir denn hin, wenn die Eltern den Lehrplan an den Schulen festlegten?

    An den Schulen sollen wissenschaftliche Fakten unterichtet werden und kein Geschwurbel irgendwelcher meist religiösen Fanatiker.

    Schlimm genug, dass an einigen US-Schulen neben der Evolutionstheorie der Kreationismus unterichtet wird.

    Was kommt als nächstes? Die Erde ist 6000 Jahre alt, weil das so in der Bibel steht? Nicht-weisse Menschen sind prinzipiell schlechtere Menschen? Wer nicht heterosexuell ist, gehört auf den Scheiterhaufen oder zumindest in die Psychatrie?

    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

    Das FOX-News so etwas verbreitet, braucht einen aber nicht zu wundern. Die sind sich für nichts zu schade, so lange es weit genug rechts ist.

    08:49 von Traumfahrer

    "Aber sicher haben beide Seiten wieder mit schmutzigen Tricks gearbeitet, wie es leider in der Politik so ist. Es geht da doch nur um die Macht, die eigenen Doktrin und Ideologien durch zu setzen, egal was die Menschen unten wollen oder brauchen.
    Leider ist dies auch in anderen Ländern so !"

    ,.,.,

    Sorry, dieses primitive Stammtischgerede ist Ihrer nicht würdig.

    Es ist sehr wichtig, dass man als Bürger korrekt argumentiert. Sonst wählt er genau die Politiker, die dem eigenen Vorurteil entsprechen.

    Der "Commonwealth of Virginia" wird seinem Ruf als ...

    Swing State ein weiteres Mal gerecht.

    Youngkin wird nicht durch einen Erdrutsch in die Governor's Mansion getragen sondern mit dem Votum der knapp größeren Hälfte der Wähler. Damit erhält sich der Bundesstaat den Fokus der politischen Parteien und der Ressourcen, welche sie in Wahlkämpfe in Virginia investieren.

    Zum anderen begrenzt es die Neigung, das knapp gewonnene Mandat durch eine zu polarisierende Agenda zu riskieren.
    Es sei denn, die GOP richtet sich durch Gerrymandering im Kongress des Bundesstaates erneut so ein, dass sie zukünftig auch gegen Wählermehrheiten regieren kann. Auch das ein Grund, das Re-destricting in die Hand von Bürgerkommissionen und Gerichten zu legen.

    09:38 von DeHahn

    Da können Mama und Papa endlich ihren Kindern das unterjubeln, was sie selbst in der Birne haben. Das ist dann mindestens 50 bis 100 Jahre alt. Welch Fortschritt!
    -------------

    was wäre denn die Alternative ?
    Also allemal besser die Kinder werden durch mein Denken geprägt.
    Als ein Denken welches der Staat vorgibt
    Beispiele
    DDR ... ebenso wie das 3. Reich

    @ 09:41 von craic

    Der Wahlsieg eines Republikaners animierte Sie dazu, die trumpsche Form der persönlichen Beleidigung ("sleepy Joe") wieder aus der Kiste zu holen.
    Was ein 'echter Schaden' ist, definiert sich da für mich doch deutlich anders: Jede Rückkehr zu diesem miserablen Stil "wäre für die USA und die Welt ein echter Schaden".

    @ grübelgrübel (09:46): ganz schlecht was passiert ist

    hi grübelgrübel

    Das was da passiert ist, ist großer Mist. Es wäre besser gewesen, diese Mär von Trump in Kauf zu nehmen und dem demokratischen Kandidaten zu helfen anstatt die Republikaner gewinnen zu lassen. Deswegen muss Biden jetzt unbedingt die Midterms gewinnen (Kongresswahlen). Dafür muss dieses Investitionspaket durch den Kongress und durch den Senat. Dazu braucht Biden die Hilfe von Kamal Harris.

    @ craic (09:41): nein es wäre ein Gewinn für die USA

    @ craic

    Das hier

    Die Demokraten versuchen, den europäischen weg einzuschlagen. Das wäre fü die USA und die Welt ein echter Schaden.

    stimmt einfach nicht! Es wäre ein Gewinn für die USA auch wegen dem Klimwandel, wegen dem Gesundheitssystem, wegen Investitionen und anderem. Die Infrastruktur in den USA ist kaputtgespart durch die Republikaner und auch bei uns haben die CDU, CSU und AFD unser Land an die Wand gefahren. Und eben nicht die Linke wie es oft behauptet wurde. Das ist eine Lebenslüge der Union und von den us-Republikanern.

    Zusätzlich muss das Waffenrecht verschärft werden wie der tödliche Unfall bei den Dreharbeiten von Alec Baldwin zeigt.

    @ 09:38 von GeMe

    Man könnte es noch präziser sagen: Wer in den USA Linke an der Macht sah oder sieht, für den beginnt bei uns 'links sein' schon bei Hr. Meuthen, wie die kontinuierlichen Absägenemühungen aus Flügelrichtung der AfD zeigen.
    Dass in Virginia ein Republikaner gewann, ist für alle, die auf mehr Zusammenhalt und Respekt in der amerikanischen Gesellschaft und Politik setzen, zwar ein kleiner Rückschlag, aber keine Katastrophe. Es ist eher ein typischer Pendelschlag ein Jahr nach der Präsidentenwahl.

    wer gelegentlich Muse findet

    kann ja mal nachdenken,
    weshalb so ein "Trump" und seine Politik 47 % der Wähler toll fanden

    @09:41 von craic

    Die Demokraten versuchen, den europäischen weg einzuschlagen. Das wäre fü die USA und die Welt ein echter Schaden.

    Das wäre es tatsächlich.
    Zum Glück aber haben die robusten politischen Strukturen der USA da ein Wörtchen mitzureden, und verhindern so den Weg in die Machtkonzentration. Das Ergebnis lässt sich sehen: Regierungswechsel statt einseitiger politischer Übermacht.

    09:26, EnIightenment

    >>Eine kürzlich von Fox News durchgeführte Umfrage ergab, dass 57 Prozent der Eltern in Virginia sagten, dass Eltern “den Schulen sagen sollten, was sie unterrichten sollen”. Und richtig so. Es sind ihre Kinder und ihre hart verdienten Steuergelder.
    Der Democrat-Gouverneur war jedoch der Ansicht, dass nur die Staatsmacht das zu entscheiden habe. Dafür und für den außerordentlich schmutzigen Wahlkampf der Demokraten bekam er die Quittung.<<

    Mir ist kein Land auf dieser Erde, in dem es eine Schulpflicht gibt, bekannt, in dem die Eltern die Lehrpläne erstellen.

    grübelgrübel

    Eine abenteuerlichere Begründung für eine verlorene Wahl muss einem erst einmal einfallen.

    Vorhersage eingetroffen

    Ich habe es ja schon bei der Präsidentenwahl gepostet: mit Biden werden uns noch die Augen aufgehen - und dann übergehen. Aber die Medien waren und sind total kontra Trump eingestellt und wollten/wollen nicht über den Tellerrand hinaussehen.

    @Blitzgescheit

    es entbehrt nicht einer gewissen komik, wenn sie "Keep on rockin'..." zitieren und damit beweisen, wie wenig ahnung sie haben. Neil Young, dem sie diese Zeilen entwendet haben, ist sehr wahrscheinlich noch linker wie B. Sanders, eingestellt. aber was kümmerts die ultrarechten...Trump hat ja auch fleißig "Born in the USA" verwendet, obwohl Springsteen es ihm untersagt hatte...

    09:57 von Giselbert @ 09:31 von fathaland slim

    "Migrationspolitik war in Virginia kein Wahlkampfthema."

    Dieses Argument greift aber gar nicht oder meinen Sie die Erfassung des politischen Geschehens hört an den Bundesstaaten-Grenzen auf.
    ----------------

    man sollte sich eben mehr mit der Situation in den USA vor allem Virginia befassen.
    Wer von uns tut das, kann das oder mutmaßt nur ?

    08:56 von Cosmopolitan_Citizen

    Das meinen Sie doch nicht im ernst?
    Der Einfluss der Politik, erst recht so wenige Monate nach Inauguration ist doch in den von Ihnen genannten Zahlen/Indizes nicht vorhanden..
    Noch dazu durch eine Pandemie völlig verfälscht.
    Der einzige Einfluss den die Präseidentschaft hat ist in der medialen und international politischen Wahrnehmung...
    diese hat allerdings leider wenig mit dem realen Leben Wähler zu tun aber immerhin mit Ihrem Lebensgefühl.

    um 10:22 von Seebaer1

    grübelgrübel
    >>Eine abenteuerlichere Begründung für eine verlorene Wahl muss einem erst einmal einfallen.<<

    Genauso abenteuerlich wie die verlogene Kampagne, die Trump zu verantworten hat:-(

    @ 10:08 von Sisyphos3

    Sie wollen allen Ernstes die staatlichen Lehrpläne demokratischer Länder, die sich an Wissenschaft und Pädagogik orientieren, mit dem "3. Reich", also einem durch nationalfaschistische rechtsstaatslose Ideologie geprägten Schulwesen, vergleichen? Da bitte ich dann doch darum, dass Ihre "Alternative: allemal besser die Kinder werden durch mein Denken geprägt" nicht zum Zuge kommt, weder in Virginia noch bei uns.

    @tagesschlau2012, 08:42 Uhr

    Es ist allein die Sache der Amerikaner, wen sie in welche Ämter wählen. Aus deutscher Sicht kann man nur immer wieder froh und dankbar sein, dass die Phase der Präsidentschaft von Donald Trump Geschichte ist und hoffentlich Geschichte bleiben wird. Trump hat nicht nur dem eigenen Land, sondern vor allem auch Deutschland und der EU mit seinen Handelskriegen, seiner Ablehnung der Corona-Pandemie und des Klimaschutzes, der Zuwendung an Diktatoren und der Abkehr von den NATO-Partnern massiv geschadet. Da kann man es nicht gutheißen, wenn ein von ihm unterstützter Kandidat in ein solch wichtiges Amt berufen wird.

    10:08 von Sisyphos3

    "Also allemal besser die Kinder werden durch mein Denken geprägt.
    Als ein Denken welches der Staat vorgibt"

    Wer macht denn Ihrer Meinung nach in Deutschland die Lehrpläne?

    Ich finde das übrigens gut. Dann bekommen auch Ihre Kinder eine Chance, Zeichensetzung zu lernen.

    09:57, Giselbert

    >>@ 09:31 von fathaland slim
    "Migrationspolitik war in Virginia kein Wahlkampfthema."

    Dieses Argument greift aber gar nicht oder meinen Sie die Erfassung des politischen Geschehens hört an den Bundesstaaten-Grenzen auf.<<

    Es handelte sich um eine Wahl, die an der Bundesstaatengrenze von Virginia aufhörte. Sich innerhalb dieser Grenze abspielte. Es wurde ein Gouverneur gewählt. Migrationspolitik war im Wahlkampf, ich schreibe es noch einmal, kein Thema. Es mag für Sie das alles entscheidende sein, in Virginia war es das definitiv nicht.

    Re : Demokratieschue..... !

    Das ist so genau richtig ! Alles wurde und wird nur der erfolgreichen Privatwirtschaft und den eh schon Reichen zum Nachteil des Staates und dem größten Teil Bevölkerung kaputt gespart, der Klimawandel schon seit Jahren in etlichen Ländern geleugnet, die Menschen belogen und betrogen. Die Schande könnte nicht größer sein.
    Klar, das Waffenrecht in den USA gehört schon seit vielen Jahren reformiert und drastisch verschärft. Man könnte echt meinen, viele in der USA leben noch im wilden Westen, dabei geht es doch nur wieder einmal und einfach um zu viel Geld, Macht und Einfluss, das von den speziellen Gruppen alles getan wird, um eine extreme und notwendige Reduzierung aller Waffen im Land bedeuten würde, egal wie viel Leben es noch kostet. Irgend wie ist es nicht in die Köpfe rein zu kriegen, dass weniger Waffen auch zu weniger Toten und Verletzten führen würde, denn nicht die Waffen drücken ab, sondern die Menschen, als gäbe es keine Alternative !

    10:26 von Gogolo | Vorhersage ?

    'Ich habe es ja schon bei der Präsidentenwahl gepostet: mit Biden werden uns noch die Augen aufgehen - und dann übergehen. '

    Was soll denn daran die Vorhersage sein? Genauso hätten Sie vorhersagen könne, dass jeden Tag die Sonne auf- und untergeht. Aus der Trump-Fan-Ecke müsste noch der erste brauchbare Kommentar kommen.

    @09:22 von Blitzdings

    >> das Spiel der Linken

    Würden Sie bitte aufhören, die Democrats als Linke zu bezeichnen! Die Dems sind so links wie hierzulande die FDP. -.-

    @ 10:31 von suomalainen

    Die weit verbreitete kulturelle Ahnungslosigkeit der ganz Rechten in den USA wie bei uns ist ja nicht erst seit Chrupallas peinlichem Auftritt bekannt, als der Verfechter von "mehr deutschen Volksliedern Gedichten in unseren Schulen" auf die Nachfrage eines Schülers nicht ein einziges nennen konnte.
    Anders formuliert: Da sollten doch bei manchen die Glocken läuten, wenn sie an Virginia oder Deutschland in der Nacht denken, unter mancher Linde oder auch hoch auf dem blauen Wagen.

    Fast schon egal - es offenbar nur ums "Gewinnen" Einzelner

    "Wir haben das Ding gewonnen", sagte Youngkin bei einer Rede vor seinen Anhängern. Er bezeichnete seinen Sieg als einen "entscheidenden Moment" für Virginia. Der Bundesstaat werde unter seiner Führung einen neuen Kurs einschlagen. "Und wir werden diesen Wandel am ersten Tag beginnen." In den vergangenen acht Jahren hatten die Demokraten den Gouverneur in Virginia gestellt"

    Egal wer gerade regiert, die Leute sind offensichtlich unzufrieden mit den politischen Strukturen. Die lassen sich allerdings ändern.

    10:08, Sisyphos3

    >>09:38 von DeHahn
    Da können Mama und Papa endlich ihren Kindern das unterjubeln, was sie selbst in der Birne haben. Das ist dann mindestens 50 bis 100 Jahre alt. Welch Fortschritt!
    -------------

    was wäre denn die Alternative ?
    Also allemal besser die Kinder werden durch mein Denken geprägt.
    Als ein Denken welches der Staat vorgibt
    Beispiele
    DDR ... ebenso wie das 3. Reich<<

    Oder die Bundesrepublik.

    Auch in der werden die Lehrpläne staatlicherseits erstellt.

    Alles das gleiche.

    Wenn ich Sie richtig verstehe, dann plädieren Sie für die Abschaffung der Schulpflicht, dieses Instrumentes staatlicher Indoktrination.

    Nächstes Debakel für die Demokraten

    Und in New Jersey bahnt sich schon das nächste Debakel für die Demokraten an, denn in dem bislang von Demokraten regierten Bundesstaat liegt der republikanische Kandidat für den Gouverneurposten, Ciattarelli, vor dem Demokratischen Bewerber. Interessant ist dabei, dass Ciattarelli seinen Wahlkampf ganz ähnlich aufgebaut hatte, wie der Republikaner Youngkin in Virginia und die von den Demokraten betriebene Schulpolitik massiv angeprangert hatte. Die Republikaner scheinen hiermit wirklich einen Nerv der Bevölkerung zu treffen. Offensichtlich ist die Sorge um das Wohl ihrer Kinder eine starke Motivation für viele Wähler bei ihrer Wahlentscheidung zugunsten der Republikaner.

    @Blitzgescheit, 09:22

    Ich hoffe nicht, dass Sie, wenn Sie auf 2024 blicken, noch einmal Donald Trump im Amt sehen wollen. Ich bin Weltbürger aber auch ein Stück Patriot - und als solcher habe ich nicht vergessen, wie schäbig Trump Deutschland während seiner Amtszeit behandelt und unserer Wirtschaft geschadet hat. Nein, dieser Mann, der versucht hat, die USA in einen Bürgerkrieg zu stürzen, der Wahlen durch Abbau von Briefkästen und Sortieranlagen zu manipulieren versucht hat und noch immer behauptet, die Wahl gewonnen zu haben, darf nicht mehr ins Präsidentenamt zurückkehren. Aber dies halte ich auch für höchst unwahrscheinlich.

    Am 03. November 2021 um 09:46 von SinnUndVerstand

    Wenn Sie den Bericht lesen, würde Ihnen auffallen, dass Ihr Reflex dort keinerlei Nahrung bekommt, um es mal so auszudrücken.
    #
    #
    Reflex??
    Die ts hat doch meine Punkte als "mögliche" Wahlniederlage aufgeführt.
    Haben Sie und andere Biden Fans diese nicht gelesen?

    09:22 von Blitzgescheit

    "schön zu hören, dass die Menschen in Virginia langsam vernünftig werden und das Spiel der Linken, die ihre Macht darauf aufbauen, ihnen eine Opfermentalität einzureden, durchschaiuen"

    ,.,.,

    Vernunft? Opfermentalität?

    Klingt nach leeren Schlagwörtern.
    Könnten Sie das bitte mit Sinn füllen?

    09:59 von EnIightenment | Regierungswechsel in der Demokratie ?

    'Dank Meinungsfreiheit und einer unabhängigen 4. Gewalt, gibt es seit Jahrhunderten in den USA regelmäßige Regierungswechsel.'

    Musste 'Enlightenment' nach langer Pausenverbannung durch Etat de Gauche mal wieder entstaubt werden ;)

    Der Regierungswechsel in einer Demokratie scheint ein echtes Wunder für Sie zu sein. Er findet allerdings in allen echten Demokratien regelmäßig statt. Deutschland, Dänemark, Schweden, Großbritannien, Niederlande, CZ, Spanien, Australien, Neuseeland usw. usw.

    Was soll also die Erwähnung dieser Selbstverständlichkeit an neuer Erkenntnis genau bringen ?

    10:02, Lichtinsdunkle

    >>Die tagesschau hält weiter an ihrem Bild des Retters Biden fest, alles was schief läuft ist eigentlich Trumps Schuld.<<

    Ich habe den Artikel extra noch einmal gelesen, finde aber nichts in dieser Hinsicht in ihm.

    Vielleicht helfen Sie mir auf die Sprünge?

    @09:22 von Blitzdings

    >> Das wirft ein hoffnungsvollen Blick auf
    >> 2024!

    Wir haben doch schon mitbekommen, daß Sie Sich nichts sehnlicher wünschen, als das dieser notorische (fast schon pathologische) Lügner und Betrüger wieder an die Macht kommt. -.-

    Ich befürchte aber ebenfalls, daß ER wieder an die Macht kommt. ABER dann geht die Geschichte wenigstens weiter. =(

    09:26 von EnIightenment

    "Eine kürzlich von Fox News durchgeführte Umfrage ergab, dass 57 Prozent der Eltern in Virginia sagten, dass Eltern “den Schulen sagen sollten, was sie unterrichten sollen”. Und richtig so. Es sind ihre Kinder und ihre hart verdienten Steuergelder."

    ,.,.,

    Nanu? DAS finden Sie richtig?
    Dass die Eltern entscheiden, was Wissenschaft und Bildung ist?

    Dann sind Sie für die Abschaffung der wissenschaftlichen Lehrerausbildung?

    Normalerweise sind die Steuergelder dafür da, dass die Kinder mit hohem Niveau unterrichtet werden.
    Und nun plädieren Sie dafür, dass das Niveau von jedem beliebigen Elternteil ausreicht?

    USA Demokratie nur für Finanzmogule

    Den US Bürgern interessiert nur eines, keine soziale Hängematte und Niedrigststeuer , ein guter Job, selbst in Sachen Umwelt und Klimaschutz werden sie sich beim Sieg des Herrn Trump eird duchcdrssrn Regierung zurück ziehen, weil es kostet und das Lebenbeeinflusst. Man sieht es an den jetzigen Haushaltsdebatten, wo demokratische Senatoren nicht im vollen Umfang zustimmen, desweiteren ist die Finanzwirtschaft weniger daran interessiert. Und die USA werden in Sachen Umwelt Klimaschutz neben Russland, China und Indien dümpelt.. Bester Beweis ist der knappe Wahlausgang gegen Trump.

    @10:20 von fathaland slim

    Mir ist kein Land auf dieser Erde, in dem es eine Schulpflicht gibt, bekannt, in dem die Eltern die Lehrpläne erstellen.

    Bei privaten und halbstaatlichen Schulen in Staaten mit Schulpflicht, haben Eltern bei den Lehrplänen sogar sehr oft Mitspracherechte.

    Und auch bei staatlichen Schulen. Die "school boards" werden in den USA größtenteils gewählt. Diese lokalen Behörden können, je nach Bundesstaat, beim Lehrplan (curriculum) mitbestimmen. In Virginia sind diese jedoch deutlich weniger unabhängig als anderswo. Deswegen auch die Kritik.

    @10:15 von Sisyphos3: "Trump" und seine Politik

    "wer gelegentlich Muse findet kann ja mal nachdenken,
    weshalb so ein "Trump" und seine Politik 47 % der Wähler toll fanden"

    Die Reichen und Superreichen, die sich von der GOP eine weitere Steigerung ihres Reichtums erhoffen, bringen nicht genug Stimmen, um eine Wahl zu gewinnen. Dazu braucht man Masse.

    Ich war mehrmals in den USA und musste immer wieder feststellen, dass ein großer Teil der US-Wähler, die Republikaner wählen eher schlichte Gemüter sind.

    Diese Menschen sind meist sehr religiös und alles, was außerhalb ihres County oder ihres Bundesstaates passiert, interessiert sie nicht wirklich. Sie wissen wenig von der Welt und man kann froh sein, wenn sie auf einem Globus die USA finden.

    Diese Menschen fängt man mit Sprüchen wie "Make America great again". Sie träumen davon, dass die USA wie in den 50ern wieder DIE Weltmacht werden.
    Dass diese Zeiten vorbei sind, sagen ihnen eine GOP und erste recht ein Trump aber nicht.

    Ihr wisst aber schon, dass

    Ihr wisst aber schon, dass die Amis anders ticken, als wir?
    .
    Wenn wir hier also irgendeinen Grund "rausfinden", wird das zu 90% völlig falsch sein.
    .
    Am besten wäre es, wir würden auf der Insel nachfragen.

    @Gogolo, 10:26

    Biden ist dabei, den Scherbenhaufen, den Amtsvorgänger Trump hiterlassen hat, zusammenzukehren. Und das macht er bislang recht gut. Die wenigsten Amerikaner werden sich eine Rückkehr des Selbstdarstellers Trump wünschen. Die Dow-Jones Werte sind keineswegs eingebrochen, wie Trump es in Falle seiner Wahlniederlage vollmundig angekündigt hatte. Die USA sind nicht mehr von der Weltgemeinschaft isoliert, insbesondere haben sie sich wieder dem Pariser Klimaabkommen angeschlossen. Und auch die unseligen Handelskriege sind weitgehend beigelegt, Nein, das Schreckgespenst Trump wünschte sich keiner zurück, ausgenommen seine meist fanatisierten Anhänger.

    @ tagesschlau2012

    Die ts findet immer einen Grund warum Joe Bidens Männer Wahlen verlieren.

    Die Tagesschau berichtet hier unvoreingenommen und neutral. Ihren Vorwurf halte ich für ungerechtfertigt.

    @09:59 von EnIightenment

    >> Ein Vorbild in Sachen Vermeidung von
    >> Machtkonzentrationstendenzen.

    Sie meinen so etwas wie das System der US-Wahlkampfspenden, welches in (fast) jedem anderen Land der Welt nur als Korruption durchgehen würde?

    Oder das Gerrymandering?

    Oder diese obskuren Wahlmänner?

    Oder das Vorbestrafte nie wieder wählen dürfen?

    Oder ...?

    @ Giselbert

    Obwohl Biden in einigen Bereichen Positives bewirkt, scheinen Defizite in anderen Bereichen - wie z.B. die Migrationspolitik - bei der Bevölkerung schwerer zu wiegen.

    In wie fern ging es im Wahlkampf denn um Migration?

    Darstellung: