Kontogebühren: Was tun, wenn die Bank mit Kündigung droht?

Kommentare

Was tun, wenn die Bank mit Kündigung droht

sich ne neue Bank suchen

nur mal so als Idee

übrigens die Sparda Bank wurde bereits vor der Postbank genannt
mit derlei Vorschlägen

Hm..

ich bezahle jetzt 10 Euro pro Monat an Kontoführungsgebühren, habe noch keine Zeit gefunden, mir den ganzen Kram anzusehen, aber eins steht für mich fest : Wenn das noch teurer wird, wechsle ich zu einer Internetbank, habe mir schon verschiedene angesehen, die auch mit meinem relativ geringen Gehaltseingang komplett umsonst sind.

Ursache und Wirkung nicht verwechseln!

Die gewählten Volksvertreter müssten längst etwas tun. Banken und Sparkassen müssen sich mit ihren Kunden endlich wehren.

Ursache ist die Politik der EU-Institution EZB. Die EZB betreibt mit der Geldschwemmen- und Negativzinspolitik illegale Staatsschuldenfinanzierung über die Hintertüre. Die Staaten verschulden sich billig im Übermaß und verdienen noch daran.
Steuern werden zusätzlich erhoben.
Der Bürger wird zur Kasse gebeten und sein Erspartes direkt und schleichend enteignet.
Banken und Sparkassen kommen bei dieser Politik in Existenznot und halten sich bei ihren Kunden schadlos. Unsere gewählten Volksvertreter schauen weg. Der Amtseid ist nur noch Makulatur.
Die Folgen sehen wir hier und zunehmend. Das hat keine Zukunft, da ist nichts nachhaltig um das Modewort ins Spiel zu bringen.

Paul Kirchhof erklärt die verfassungswidrige Enteignung durch die EZB:
"https://finanzmarktwelt.de/paul-kirchhof-erklaert-die-verfassungswidrig…

@Was tun, wenn die Bank mit Kündigung droht 15:38 Sisyphos3

"sich ne neue Bank suchen"

Aber auch das hilft wenig, wenn die jetzt infolge ihrer
'verschlafenen' Onlineanpassung
sich den Multis an den Hals werfen.
(Kreditkartenmultis, ApplePay, GooglePay)

Das ist nämlich die Quintessenz des Wegfalls der EC-Card samt Förderung der Debitcard.

Bin mal gespannt, wie das Datenschutzgrundverordnungsgemäss laufen soll.
Noch ist die 'Datenhehlerei' in die Staaten nicht durch EU-Recht gedeckt.

Digitalisierung nicht immer vorteilhaft.

In meiner Jugendzeit gab es noch Lohntüten. Die Rentner holten ihre Rente bei der Post als Bargeld ab. Die Menschen zahlten alles in bar, auch Großbeträge wie z. B. beim Autokauf. Im besten Fall wurde die Miete per Dauerauftrag überwiesen. Für eine Überweisung wurde erst ab der 4. Überweisung im Monat 35 Pfennig Überweisungsgebühren erhoben. Laufende feste Kontoführungsgebühren gab es nicht. Die Banken waren um jeden Kunden froh, der eine Konto eröffnete und der Kunde wurde bei einer Kontoeröffnung noch mit einem "Begrüßungsgeschenk" belohnt und wenn es nur ein höherklassiger Kugelschreiber oder ein Feuerzeug war.

Heutzutage ist man den Banken ausgeliefert, weil zwangsweise keine Bezüge mehr in bar ausbezahlt werden. Ja, der Fortschritt hat seine Vorteile, aber auch seine Nachteile. Würde man die Zeit um 50 - 60 Jahre zurückschrauben, sähe das Bankwesen anders aus, da bin ich mir sicher!

15:56, Carina F

>>Ein Freiumschlag war der brieflichen Forderung nicht beigelegt worden<<

Wenigstens das hat die Postbank bei der zweiten Aufforderung an mich getan. Die erste, vor drei Monaten, hatte ich ignoriert.

Kunde bleibt allein

Egal, welche Bank man nimmt. Die Kosten steigen bei ihnen und werden an den Kunden weiter gegeben. Seitdem man auch in der Finanz- und Bankenkrise den Bürger weitest gehend allein mit dem Schaden ließ und manche Anlage verbrannt wurde, wundere ich mich über nichts mehr. Realistisch betrachtet: man soll sich eine Bank suchen, die mit Kriterien und Kosten die eigenen Vorstellungen einigermaßen erfüllt. Mehr bleibt kaum übrig.

Auswirkungen auf andere Bereiche?

Ich persönlich fand die schweigende Zustimmung sehr angenehm, so brauchte ich nicht jedesmal meine Zustimmung erklären. Im Bankenbereich ist das ja über das Onlinebankingportal im Regelfall recht einfach, ich frage mich allerdings, für welche anderen Verträge das zukünftig auch noch kommen kann. Muss ich in Zukunft immer zustimmen, wenn Versicherungen ihre Beiträge erhöhen? Das ist bei KFZ-, Hausrat-, Haftpflicht- und Wohngebäudeversicherungen ja nicht unüblich. Gleiches könnte für Strom- und Gasverträge kommen falls jemand auch gegen diese Vertragsklauseln klagt. Ich bin gespannt, welche Branchen da zukünftig vielleicht noch nachziehen müssen. Mich perönlich würde das eher nerven, zumal ein höherer Verwaltungsaufwand der Gesellschaften ja auch in die Preise kalkuliert wird.

Da bin ich ja noch gut dran

Die Postbank hat wenigstens einen Freiumschlag mitgesandt. Irre, da habe ich 80 Ct. Portokosten gespart. Was mache ich bloß damit, meine Ex-Verlobte sagt: Trink nicht so viel durcheinader. :))

@Sisyphos3 15:38

Klar kann man sich eine andere Bank suchen, da unterschreibt man die neuen AGB ja aber auch gleich mit. Dann kann ich auch bei meiner Bank bleiben, der Aufwand der Zustimmung ist jedenfalls geringer als der Aufwand eines neues Kontos. Am Ende sollen die neuen AGB für uns Verbraucher ja auch von Vorteil sein, von daher sehe ich eh wenig Gründe, nicht zuzustimmen. Und dass ein Vertragspartner ohne aktuelles Vertragswerk die Verbindung kündigt, ist ja nicht ganz unsinnig. Am Ende kommt es vielleicht sogar so, dass die Banken bei manchen Kunden gar nicht böse sind, wenn sie nicht zustimmen. Es ist ja im Regelfall nicht das ertragsreichste Klientel, welches sich bei solchen Dingen etwas hartleibig anstellt.

Immer diese Jammerei...

Ich finde Kontogebühren in Ordnung. Immerhin zahlen uns die Banken ja auch ordentliche Zinsen auf unsere Guthaben. Und die sollen demnächst noch steigen, habe ich gehört.

Wo bleibt die Begründung?

Wie auch bei den steigenden Verbraucherpreisen bleibt auch hier die Tagesschau die Begründung für die Maßnahmen schuldig! DercGrund liegt in der absurden Geldpolitik der EZB die sowohl für das Pleitegehen der Banken als auch für die höchste Inflation seit 50 Jahren verantwortlich ist. Aber die heilige Kuh, der Euro, darf erst gar nicht hinterfragt werden.

16:31 von Andi13

komplet umsonst ist nur der tod. und der kostet noch das leben

Was mich betrifft ich zahle

Was mich betrifft ich zahle weder Kontoführungsgebühren noch Minuszinsen. Aufs Guthaben gibt's Zinsen,auch wenn die eher Symbolischer Natur sind. Einfach die Bank wechseln und gut ist. Mache ich seid Jahren mit allen so die meinen die Preise erhöhen zu müssen. Kommt aufs Jahr gesehen meist ein kleiner Urlab raus bei den Einsparungen.

Kontogebühren

Was soll das ganze Brimborium? Wir können uns einfach nicht wehren, wenigstens nicht in der Praxis. Konnten wir bei der Bankenkrise auch nicht. Die Banken sind eben systemrelevant, fertig.

Was regiert die Welt?

Geld regiert die Welt und somit das Finanzwesen. Sie bestimmen, welche Unternehmen Kredite bekommen, welche Privatpersonen Darlehen usw.
Schaut man sich die Verpflechtung der Aufsichtsrats- und Vorstandsposten der Banken und Finanzinstitute mit denen in Wirtschaftsunternehmen und der Regierung an, hat man keine Fragen mehr.
Die einen bestimmen und die anderen nicken ab, müssen abnicken, weil es sonst keine Parteispenden oder kein Sponsorship mehr gibt und die gute Partei ihren Parteitag selbst finanzieren muss, inkl. dem Catering.
Vor allem gäbe es keine guten Posten nach der Politikkarriere mehr, Posten die Millionen einbringen und für die man vorher natürlich etwas leisten muss. Von nichts kommt nichts.
Wen wundert es also wirklich, wenn die Banken und Sparkassen machen können, was sie wollen. Klar, dann wechsele ich eben - vom Teufel zum Beelzebub.

Weitere Option, allerdings nur für wenige.

Es gab mal eine Werbeaktion für ein lebenslang gebührenfreies Konto bei der Postbank. Wer nachweislich das Konto auf Basis dieser Werbung erstellt hat, kann wohl auch einfach auf Vertragserfüllung bestehen.

Die Empörung ist groß ...

Zitat: "Millionen Kunden der Postbank und anderer Geldhäuser sind aufgefordert, den neuen Kontogebühren nachträglich zuzustimmen - teils setzen die Institute sogar ein Ultimatum."

Wie man an den Kommentaren ablesen kann, ist die Empörung und Verärgerung über die Banken groß, weil sie den Kunden neue Kontogebühren berechnen wollen.

Warum man das "bigger picture" nicht sehen will oder kann, ist mir schleierhaft: da die EZB / EU - zur Finanzierung der Schulden Südeuropas die Zinsen auf Null gesetzt oder sogar ins Negative gedreht hat, kommen die Banken nicht umhin, von Bankkunden Gebühren zu verlangen.

Von der Tatsache, dass dt. Sparer pro Monat 7 Mrd. EUR an Kaufkraftverlusten zu erleiden hat, ganz zu schweigen.

Man empört sich an den Symptomen, scheint das Problem noch nicht verstanden zu haben.

"https://www.welt.de/finanzen/plus234265240/Allianz-Vermoegens-Report-In…"

Wer keinen

Bankschalter benötigt, kann noch ausweichen, bislang bin ich zum Glück noch verschont, und darf auch noch an den Schalter.
Wie lange noch, ist wohl eher fraglich.
Aber als nächstes geht es ja weiter, wobei noch etwas Zeit ist.

" Stand: 22.10.2021 08:18 Uhr

Dank der Maestro-Funktion können Deutsche im Ausland mit ihrer normalen Girocard bezahlen. Bald werden die zwei farbigen Kreise allerdings verschwinden - mit Folgen für Verbraucher? "

Mal sehen was dann kommt.

Kein Verständnis für das Geschrei der Bankkunden

Zitat: "Millionen Kunden der Postbank und anderer Geldhäuser sind aufgefordert, den neuen Kontogebühren nachträglich zuzustimmen - teils setzen die Institute sogar ein Ultimatum."

Dass jetzt das Geschrei wegen geänderter (ungünstiger) Kontogebühren mal wieder groß ist, kann ich nicht nachvollziehen.

Denjenigen, die sich jetzt bitterlich darüber klagen, sollte gesagt sein, dass dies die logische Konsequenz einer Niedrigszinspolitik der EZB ist, mit welcher die überschuldeten Südstaaten des Euroraums künstlich weiterfinanziert werden sollen. Irgendjemand muss am Ende des Tages eben zur Kasse geboten werden.

90 % der Wähler scheinen mit der Geldpolitik der EZB zur Euro-"Rettung" kein Problem zu haben. Sonst hätten sie ja anders gewählt.

Wie Milton Friedman schon sagt: "there is no thing such as free lunch".

@guggi 17:16

Die Begründung ist, dass die aktuellen AGB der Banken vom BGH kassiert wurden, steht doch im Artikel.

Konditionen ändern ist ok, aber Fristen einhalten

Als meine Bank nach dem Gerichtsurteil die nachträgliche Zustimmung haben wollte, habe ich erstmal gar nicht reagiert. Nachträglich eine Zustimmung zu fordern, das fand ich nicht ok.
Dann hat ein Bankberater mich nochmal angesprochen und angekündigt, dass die Bank dann "die Geschäftsbeziehung beenden" würde. Da habe ich auch noch abgewartet.
Jetzt kam ein Schreiben mit der Bitte um Zustimmung ab 1.Oktober, das habe ich akzeptiert.

Natürlich kann man vertragliche Konditionen ändern, das kann die Bank, das kann auch der/die/das Kunde. Aber die Fristen sollte man einhalten.

NA, dann suchte ich mir ne

NA, dann suchte ich mir ne andere Bank.
das wäre zwar blöd, wäre aber machbar.
Bei meiner Bank bin ich jetzt seit 41 jahren Kunde. Das würde ich bei keiner anderen Bank mehr schaffen.

@ gman

Ursache und Wirkung nicht verwechseln!
Die gewählten Volksvertreter müssten längst etwas tun. Banken und Sparkassen müssen sich mit ihren Kunden endlich wehren.
Ursache ist die Politik der EU-Institution EZB.

Sinn einer Notenbank wie der EZB ist ja eine unabhängige Geldpolitik. Und daher ist es geradezu beruhigend, dass Volksvertreter oder Banken und Sparkassen darauf keinen Einfluss haben.

Was ist gegen eine Gebühr zu sagen?

Bei einer guten Bank erhält man für die Gebühr in jedem Fall eine sinnvolle Gegenleistung. Also verstehe ich den zwanghaften Sparwillen nicht. Denn sparen tut man so nix.

wodrag

Wozu eine Gebühr? Wenn du die zahlen willst, ist das dein Ding.
Wenn ich der Bank mein Geld lasse, mit dem die dann arbeiten, sprich verleihen und Zinsen kassieren, werde ich doch nicht bezahlen, daß die mein Geld aufbewahren.
Ganz im gegenteil, die müssten mir Geld bezahlen, daß ich mein Geld da hinbringe.

Das sind Sorgen...

...einfach dieses Schicksal annehmen, alles wird teurer, Gas Benzin Diesel Heizöl....whatever
Und einfach mal weniger in Urlaub fliegen, kleiner Fernseher kaufen,...
Hey Leute, woanders verhungern Menschen, werden Flüchtlinge verprügelt, gibt es keine Menschenrechte....usw
Und hier regt sich der vom Luxus verwöhnte Mensch wegen 10 Euro Gebühr auf.
Traurig!!!

"Was tun, wenn die Bank mit Kündigung droht?"

Ganz einfach ... solange es noch Banken gibt, die eine kostenlose Kontoführung anbieten dorthin wechseln.
Habe ich vor vielen Jahren schon gemacht und habe seitdem ein kostenloses Girokonto. Anstatt 90€ (davon 30€ für Kreditkarte) bei der Bank vor Ort, bei meiner Bank genau 0€ . In 10 Jahren 900€ gespart.

Nur so werden die Preistreiberbanken erkennen, dass sie nicht alles mit den Kunden machen können.

@ Bender Rodriguez

Wenn ich der Bank mein Geld lasse, mit dem die dann arbeiten, sprich verleihen und Zinsen kassieren, werde ich doch nicht bezahlen, daß die mein Geld aufbewahren.
Ganz im gegenteil, die müssten mir Geld bezahlen, daß ich mein Geld da hinbringe.

Sie bevorzugen die gleiche Bank wie meine Omi. Das Kopfkissen.

gregory

"Und hier regt sich der vom Luxus verwöhnte Mensch wegen 10 Euro Gebühr auf.
Traurig!!!"
.
Du solltest deine Satire schon als solche kennzeichnen. Wieviele Euro darf man dir den klauen, bevor Du reagieren würdest? 10 ? 100? ach was 10000 sind doch ein Pappenstiel.

@ Logikerwünscht

Was regiert die Welt?
Geld regiert die Welt und somit das Finanzwesen. Sie bestimmen, welche Unternehmen Kredite bekommen, welche Privatpersonen Darlehen usw.

Wer ist denn "Sie" in dem Satz?

Wodrag

Deine Omi mag ihr Kopfkissen haben. ich habe eine richtige Bank.
Und auf Guthaben sollte man Zinsen bekommen. So lief es jedenfalls VOR der unsäglichen Schuldenunion.
Wer jetzt noch nicht versteht, warum der Euro keine gute Idee für Normalbürger ist, ...

@ guggi

Wie auch bei den steigenden Verbraucherpreisen bleibt auch hier die Tagesschau die Begründung für die Maßnahmen schuldig!

Weil der von Ihnen angegebene Grund völlig falsch ist.


Der Grund liegt in der absurden Geldpolitik der EZB die sowohl für das Pleitegehen der Banken als auch für die höchste Inflation seit 50 Jahren verantwortlich ist.

Bisher ist noch keine Bank pleite gegangen (Betrug und verbotene Spekulation jetzt mal ausgenommen). Außerdem war die Infalstion in den vergangenen 50 Jahren meist höher als heute.

Wenn Sie nach einem Land mit höherem Basiszins ausschau halten, dann finden Sie schnell die Türkei. Da liegt die Inflation übrigens bei über 20%. Und Banken gehen dort tatsächlich pleite.

18:24 von Wolfgang Wodrag

Sie bevorzugen die gleiche Bank wie meine Omi. Das Kopfkissen.

Ein Konto muss die Omi haben, denn die Rente muss ja irgendwie erhalten und da ist sie schon bei den Kontoführungsgebühren dabei. Dann kann sie ihr Geld abheben und zur Kopfkissenbank geben

@ 18:21 von Gregory Bodendorfer

"Das sind Sorgen... einfach dieses Schicksal annehmen, ... Und hier regt sich der vom Luxus verwöhnte Mensch wegen 10 Euro Gebühr auf. Traurig!!!"

Wirklich traurig ist, wenn man die Sorgen anderer so herunterspielt.
Es gibt Menschen die keinen Spielraum mehr zum Sparen haben!

Außerdem geht es hier meist um wesentlich höhere Beträge als 10 €.
Gerade manch ältere Leute denen etwas Unterstützung in der Ortsbank gelegen kommt, zahlen dort i.d.R. 70-80€.

Recht und Ordnung

Die Rückzahlung der unrechtmäßig erhobenen Gebühren dürfte die Banken nicht an den Bettelstab bringen. Mit einer pauschalen Rückerstattung wäre ich durchaus zufrieden. Wer will sich die Arbeit machen, jeden Cent auszurechnen?

Am wichtigsten: Ethisch

und außerdem günstige Konditionen!
Ich empfehle sich gründlich über Ethische Banken zu erkundigen!
Ich wechselte vor Jahren - eben aus ethischen Gründen - zu einer solchen Bank. Die günstigen Konditionen kommen hinzu und ein erfreulicher Kundenkontakt.

18:46 von Giselbert

im monat? was geben die aus für alkohol und fastfood sowie sahnetrorte?

Alles kostenlos...

weshalb sollen die Banken umsonst arbeiten?

@Am 26. Oktober 2021 um 18:53 von Walnuss

Zitat: "Recht und Ordnung
Die Rückzahlung der unrechtmäßig erhobenen Gebühren dürfte die Banken nicht an den Bettelstab bringe"

.. ääähhhmmm, doch.

Also, jetzt nicht die paar Euros, die eine Bank auf das Konto von Oma Röhrich zurücküberweisen müsste, aber die Null- und Negativzinspolitik führt dazu, dass Banken immer weniger Ertrag und bspw. Verluste erwirtschaften, da das Geschäftsmodell aller Geschäftsbanken nun einmal darin besteht, über den Spread von Haben- und Sollzinsen Gewinne zu erwirtschaften.

Alternativ könnten Banken natürlich auch mehr ins Risiko gehen, was viele Banken auch machen, eben mit dem Risiko, dass sich das Risiko realisiert wie in 2008.

Dann aber nicht mit dem Wehklagen anfangen.

Bitte nichts vermischen

1. die banken ändern einen laufenden vertrag
2. die banken berechnen hohe gebühren oder "strafzinsen"

Das passiert zwar gleichzeitig, sind aber zwei verschiedene dinge. Das gerichtsurteil betrifft ding numero 1.

1. stellen sie sich vor, ihr arbeitgeber würde sagen "ach, übrigens, ab nächstem monat erhalten sie 5% weniger gehalt." Oder, aktuelle fassung, "bitte erklären sie sich einverstanden, dass sie 5% weniger gehalt erhalten. Falls sie widersprechen, müssten wir den vertrag leider beenden".

Das ist nötigung.

2. Bei meiner kostenlosen kreditkarte würde ich über 16% zinsen zahlen, wenn ich die monatsrechnung nicht vollständig begleiche.

Hat die EZB diese 16% festgelegt? Bestimmt nicht!

Die banken zahlen diese 0,5% NUR DANN, an die EZB, wenn die geld bei der EZB "parken". Die banken sollen das geld aber verleihen, daher hat die EZB den zinssatz immer weiter gesenkt!

Ich behaupte...

...die Kritiker meines Kommentares haben nichts verstanden.
Doch ich nehme es ihnen nicht übel.
Warum auch?

@ 20:01 von Gregory Bodendorfer

"Ich behaupte...
...die Kritiker meines Kommentares haben nichts verstanden.
Doch ich nehme es ihnen nicht übel.
Warum auch?"

Gute Einstellung, tut mir leid, falls ich da was verkehrt verstanden habe und etwas schroff geantwortet habe. Bei dieser Art des Dialogs (mit Zeitverzögerung) können schon mal Missverständnisse entstehen.

ZU 18:10 von Wolfgang Wodrag -Sinn und Zweck -

"Sinn einer Notenbank wie der EZB ist ja eine unabhängige Geldpolitik. Und daher ist es geradezu beruhigend, dass Volksvertreter oder Banken und Sparkassen darauf keinen Einfluss haben."

Nein, der Sinn ist, dass sie ihre Aufgabe erfüllt.
Die wichtigste Aufgabe der EZB ist die Sicherung der Preisstabilität.
Sie fördert aber das Schuldenmachen und die billige Verschuldung der Eurostaaten. Sie ist davon abhängig! Die Negativzinspolitik und der billionenschwere Ankauf von Staatsanleihen ist der klare Beleg dafür.

Der frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof hält die Strafzinsen für verfassungswidrig, die die Banken von der Europäischen Zentralbank (EZB) immer öfter an ihre Kunden weitergeben.
Der Grund:Millionen Sparer in Deutschland würden durch diese Gebühren enteignet. "Ein klarer Rechtsbruch", sagt Kirchhof. Denn: "Die EZB hat dafür gar kein Mandat, sie handelt ohne Auftrag und ohne demokratische Kontrolle."

"https://www.t-online.de/themen/paul-kirchhof

Zu 18:35 von Wolfgang Wodrag -Banken in Existenznot

Bisher ist noch keine Bank pleite gegangen (Betrug und verbotene Spekulation jetzt mal ausgenommen). Außerdem war die Infalstion in den vergangenen 50 Jahren meist höher als heute.
Wenn Sie nach einem Land mit höherem Basiszins ausschau halten, dann finden Sie schnell die Türkei. Da liegt die Inflation übrigens bei über 20%. Und Banken gehen dort tatsächlich pleite.

@Wolfgang Wodrag, lassen Sie besser die Türkei aus dem Spiel, das dortige Problem hat ganz andere Gründe.
In der EU gibt es genügend Beispiele für eine schädliche Schuldenpolitik. Aufgeschobene Insolvenzen sind nicht aufgehoben. Verschuldung im Übermaß mit staatlicher Förderung hat z.B. dazu geführt:

"https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_910300…

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