Kommentare

Microsoft schließt Linkedin in China....

Da zeigt sich: Auf Regulierung steht das Unternehmen nicht. Es verlässt das Land.
Denn es geht ihm um die "Verteidigung der westlichen Werte", wie in dem Tagesschau-Artikel steht.
Und tatsächlich: Früh baute Microsoft seine Monopolstellung aus. Die einzelnen Produkte wie Internet Explorer wurden mit Betriebssystemen und Programmen zu Produktionsbündeln zusammengefasst. Konkurrenten wurden aufgekauft, deren Programme verändert.
Auch in weiterer Hinsicht sind für Microsoft Gesetze zur Umgehung da und überall werden Schlupflöcher und Sonderregionen genutzt. Operation Centers werden ausgelagert, die Billigproduktion von Geräten in der US-Kolonie Puerto Rico und Asien; die Steuerflucht nach Delaware, Irland und die Bahamas usw.; Staatssubventionen wurden in strukturschwachen Regionen wie Reno/Nevada abgegriffen....

Chinas Machthaber "beanspruchen" die Vorteile für sich allein

"Während wir erfolgreich darin waren, chinesischen Nutzern zu helfen, Jobs und wirtschaftliche Chancen zu finden, hatten wir nicht denselben Erfolg bei den sozialeren Aspekten, zu teilen und informiert zu bleiben."

Die Xi-Diktatur duldet keine

Die Xi-Diktatur duldet keine Meinungs- und Pressefreiheit. Ein furchtbares Regime.

um 16:44 von Werner40

das Ganze hat mit der von Microsoft beanspruchten Position nichts zu tun, schon gar nicht mit Meinungs- und Pressefreiheit.

@Werner40 16:44

"...duldet keine Meinungs- und Pressefreiheit. Ein furchtbares Regime."
Das klingt zwar nach Realsatire, ist aber offenbar ernst gemeint.
Ja, Kommunisten sind übelst, aber die chinesischen Machthaber als Kommunisten zu bezeichnen, gefällt denen zwar sicher, aber ihr Turbokapitalismus spricht eigentlich eine ganz andere Sprache. Dieses Präsidialregime (irgendwie deucht mir, es gäbe noch andere auf dieser Welt) hat immerhin ein Volk der Millionen Hungertoten auf eine Ebene gehoben, die offenbar inzwischen solche Tiraden provoziert.
Aber wir sind ja auch bei Microsoft. Und ausgerechnet die als Hort der Demokratie und womöglich als Kämpfer gegen den Überwachungsstaat zu preisen, ruft mindestens Kopfschütteln hervor.

@16:44 von Werner40

Das furchtbare System ertragen 1,4 Milliarden Menschen. Glauben Sie, dass das die Menschen in China das auch so sehen? Sind das unglückliche Leute, da sie in keiner Demokratie leben und die Kommunisten ertragen müssen?

Microsoft schließt LinkedIn

Gut so. Wann macht Microsoft das auch bei uns?

Egal wie man China betrachtet

Ich finde es richtig, das mittlerweile mehr und mehr Länder diese Ausweitung der Macht der IT Konzerne, besonders dort wo sie "social networkplattformenbetreiben" beschneiden.
Wie dort Eine Beeinflussung und gelinde gesagt auch Verdummung abgeht ist schon jenseits von gut und böse.
Kein Wunder das man dann den regulären Medien nicht mehr glaubt.
Noch viel mehr Länder sollten So vorgehen

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