Kommentare

Das gehört zum Dilemma der

Das gehört zum Dilemma der CDU dazu: Wer langfristig in dieser Partei etwas bewegen möchte, wird sich nicht kurzfristig im derzeitigen Chaos verheizen lassen. Da wittern nur die Gestrigen wie Merz, Röttgen u.a. ihre letzt Chance oder Leute wie Linnemann, denen eigentlich das Format fehlt.

Na....

"Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sieht sich bei der personellen Neuaufstellung der CDU nicht in einer Führungsposition. "Ich bin gerne bereit, bei der Neuaufstellung im Bund zu helfen, aber nicht in vorderster Front", sagte der Unionspolitiker der "Welt"."

das klingt ja so wie Armins Worte als es um AKKs Nominierung und Wahl ging ....

nur der Spahn drängelt immer mit, ob im Fahrstuhl, bei der Grippeimpfung oder bei CDU Wahlen...

Für die Union wird es eine

Für die Union wird es eine Hilfe sein, dass Meuthen heute ankündigt, nicht mehr für den afd-Führungsposten anzutreten. Dadurch rückt die afd noch weiter nach ganz rechtsaußen, der Einfluss des höchstrichterlich als Faschisten zu bezeichnenden Höcke und seiner Kreise wird steigen. Für die Union wird es daher leichter, konservative Kräfte, die den rechtsextremen Kurs der afd nicht wirklich mittragen sondern sich "protestlerisch" verrannt hatten, zurückzuholen.

Bleibt ja fast nur noch Linnemann

Das ist eigentlich schade, dass Günther es nicht will. Außer Linnemann gibt es ja dann keinen mehr, der für einen wirklichen Aufbruch stehen könnte. Kuban und Amthor würden wohl keine breite Wählerschaft begeistern können.

Hat da jemand das Lichtlein eingeschaltet

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) warnt seine Partei davor, bei der geplanten Neuaufstellung wertvolle Zeit zu verlieren.
"Die personelle Erneuerung der CDU muss zügig erfolgen", sagte Altmaier. Bei der Auswahl müsse aus seiner Sicht "die Meinung der Mitglieder, Funktions- und Mandatsträger mehr als bisher berücksichtigt werden". Herr Altmaier verzichtet zu Gunsten jüngerer Bundestagsabgeordnete.

Ganz im Gegensatz hierzu die Meinung des CDU-Greis Wolfgang Schäuble, der als Strippenzieher den Kanzlerkandidaten der CDU/CSU Herr Laschet in Stllung brachte. Er stellt lapidar fest, das eine Bevormundung durch eine Mitgliederbefragung nicht in Betracht komme, wörtlich "dies sei der falsche Ansatz"!

Am 11. Oktober 2021 um 11:02 von baumgart67

"Bleibt ja fast nur noch Linnemann"

Ist das der Lottogewinner von Loriot (?).... plant ja schon eine Papstaudienz....

@Kuban und Amthor würden wohl 11:02 baumgart67

"keine breite Wählerschaft begeistern können."

Aber sicher doch.
Jedenfalls das gesamte 'Altertum für Deutschland'.
Das ist doch schon mal was.

Zumindest für eine 15% Partei.

Die CDU hat das selbe Problem

Die CDU hat das selbe Problem das die SPD seid Jahren hat. An der Führungsspitze sitzen seid Jahren die selben Leute welche das Dilemma zu verantworten haben. Eine Erneuerung kann nur funktionieren wenn man die alte Riege zusammen mit der Chefin in Rente schickt. Lasst endlich jüngere und vorallem Leute ran die noch wissen wie das Leben funktioniert und nicht seid Jahren im Bundestag sitzen an die Spitze.

@ 11:02 von baumgart67

Ein selbstverliebter Polterer wie Kuban (derbe beleidigende Sprüche wie „... das dritte oder das 312. Geschlecht“ oder „Wenn die Verteidigungsministerin mehr Kinder als Flugzeuge hat, ist das nicht die Ausrüstung, die wir wollen.“) würde den weiteren Untergang der Union genauso besiegeln wie der pubertäre und vor allem eigene Vorteile suchende Amthor. Linnemann gehört m.E. zur Riege "ich möchte gern höher springen, kann's aber nicht", um es mal zugespitzt zu formulieren. Es ist für die Union fatal: Nach den beiden Versuchen mit Kramp-Karrenbauer und Laschet zeigt sich niemand, der die Union durch bzw. aus der Krise führen könnte.

Aubruch und Erneuerung

Beim letzten CDU-internen Wahlkampf um den Parteivorsitz war Friedrich Merz einer der wenigen, die "Aufbruch und Erneuerung" gefordert hatten - und dafür von allen in und außerhalb der Partei schief angeschaut worden ist. Der CDU hatte der Mut gefehlt und das "Weiter so" in Person von Armin Laschet gewählt, der versprochen hatte, Merkel 2.0 zu sein - natürlich mit dem Hintergedanken die Rot-Grünen Merkelfans an die CDU der Nach-Merkel Ära weiterhin binden zu können. Dies ist krachend gescheitert. Daher ist es nur logisch, das Friedrich Merz jetzt übernimmt und eine große Portion von neuen und jüngeren Köpfen um sich schart. Und ich denke er ist klug und realistisch genug zu wissen, dass er das Amt des Parteivorsitzenden nicht so lange ausfüllen wird, wie Angela Merkel und Helmut Kohl. Es geht weiterhin nicht um das physische Alter der Personen; es braucht immer einen Mix zwischen jung und alt.

Personalie Günther

Das darf ich kommentieren. Dass AfD-Kandidat Meuthen nicht mehr kandidiert wieder mal nicht. Und das hat für den BUND deutlich härtere Auswirkungen als ein MP-Wechsel in NRW! Denn ohne Meuthen wird die AfD-Meute deutlich nach rechts rücken. Wir werden sehr viel radikaleres Auftreten erhalten - im BT zuerst! Neg. AfD-Kommentare sind wohl in der TS nicht gern gesehen?

CDU-Häme beim SPD-Desaster 2017

Als der Schulz 2017 in einer ähnlichen Lage war, nämlich dass ihm Hinz und Kunz die Suppe versalzen hatten, war die CDU voller Häme. Heute, da vorwiegend Söder die CDU-Suppe kräftig versalzen hat - und das nicht nur für die CDU, sondern auch für die CSU - regt sich aus den anderen Parteien und der TS kaum Häme. Bei mir schon!

@ von Flüchtlingshelfer5.0

Merz ist nun wirklich kein Neuanfang. Seine Ansichten zur Wirtschaftspolitik sind von vorgestern. Das sagen sogar die Wirtschaftsweisen. Einfach die Steuern für Unternehmern zu senken und zu hoffen, die entwickeln dann auf eigenes Risiko bahnbrechende Erfindungen funktioniert leider nicht. Biontech hat auch nur durch staatliche Hilfen das Kapital gehabt, um den Impfschutz zu entwickeln und vor allem die erforderlichen Studien zu finanzieren. In China und in den USA investieren die Regierungen unfassbar vor Geld in Zukunftstechnologien, da können wir mit Entfesselung nicht im geringsten dagegen halten. Inzwischen sieht es ja sogar die deutsche Automobilindustrie so, dass es klare gesetzliche Leitplanken und Planungssicherheit geben muss, das hat sich nur in der Union leider noch nicht herumgesprochen.

Union ausgeblutet

Es ist schon tragisch, die Union ist personell ausgeblutet. Mir fällt dort wirklich auch noch intensiver Überlegung niemand ein, der ein guter Kanzler wäre. Bei der SPD dagegen würden neben Scholz sicherlich auch Dreyer, Schwesig, Weil oder Tschentscher ein… Die Union muss sich echt erstmal regenerieren.

@ 11:20 von Flüchtlingshelfer5.0

Armin Laschet konnte sich an vielen Stellen nicht entscheiden, so auch nicht in der Frage, ob er "Merkel2.0" sein wollte oder sich von ihr absetzen wollte; er versuchte beides, und das ging schief. Das "Merkel2.0" hat Scholz übernommen, weshalb ihn viele wählten, die eigentlich Merkels Stil fortgesetzt sehen haben wollen; das könnte übrigens durchaus für die Koalitionsverhandlungen mit Grünen und FDP noch ein Problem werden.
Jetzt hat die Union das doppelte Problem, dass niemand so recht weiß, wofür sie steht und stehen will, und auch keine wirklichen neuen Persönlichkeiten da sind, die die Partei in diesen Klärungsprozess führen könnten.

@ Gassi

Mir war damals bei Schulz Häme fremd und heute bei Laschet auch. Ich sehe übrigens eine interessante Parallele, dass beide Kandidaten durch Berater oder Wahlkampfstrategien so verbogen worden sind, dass die nachher unglaubwürdig wurden. Bei Schulz wurde sein Schwerpunkt Europa weggebügelt und Laschet, der eher ausgleichend ist, sollte zum Schluss den aggressiven Haudrauf Macker darstellen. Beides ging gehörig daneben.

@ baumgart67

Es ist schon tragisch, die Union ist personell ausgeblutet. Mir fällt dort wirklich auch noch intensiver Überlegung niemand ein, der ein guter Kanzler wäre.

Mir schon: Andreas B. Scheuer (CSU), genannt Andi.

@ 11:15 von heribix

Das, was viele der SPD in den letzten Monaten als Schwäche angelastet haben, dass mit Walther-Borjans und Esken zwei dem linken Spektrum der Partei zuzuordnende Vorsitzende gewählt wurden, erweist sich nun eher als Stärke: Scholz, Walther-Borjans und Esken verkörpern die Bandbreite der SPD und halten sie zusammen in einer Art und Weise, die mit den Vorsitzenden Scholz/Geywitz so nicht gelungen wäre.
Das bedeutet für die Union, dass sie in der Neuorientierung sowohl konservative Kräfte wie auch ökologisch und sozial und migrationspolitisch engagierte Mitglieder wieder unter einen Hut bekommen muss und das auch durch glaubwürdige Personen vertreten muss. Vom Grundsatz her müsste das in einer Partei, die im Namen das "christlich" führt, möglich sein, denn sowohl die Schöpfungsverantwortung wie auch die soziale Komponente und die universale Achtung jedes Menschen gehören dort zur Identität. Die Frage ist allerdings, ob zuviele schon ihre neue politische Heimat woanders gefunden haben.

@ leider geil

Da kann man auch als Seiteneinsteiger den Lodda nehmen; aber ganz im Ernst: Die beiden halbwegs akzeptablen Unions Minister AKK und Altmeier sind als einzige mit gutem Beispiel vorangegangen und haben ihren Rückzug bekannt gegeben und um alle anderen ist es wirklich nicht schade!

@ 11:39 von baumgart67

Jetzt möchte ich Ihnen doch zur Seite springen: In meinen Augen wird der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans unterschätzt. Ich halte ihn für geeignet, eine prägende Rolle zu spielen bei der Neujustierung der CDU. Und ob Daniel Günther wirklich schon das letzte Wort gesprochen hat, was seine Rolle angeht, bezweifle ich. Wenn es darum geht, die Rolle rückwärts durch Merz, Kuban, Amthor u.a. zu verhindern, wird sich das noch verändern können.
Röttgen ist in gewisser Weise eine tragische Figur. Er hätte durchaus einiges zu bieten, hat aber zu viele Fehler auf dem Kerbholz und wird auch zu sehr mit "alte Riege" identifiziert.

@ baumgart67

Da kann man auch als Seiteneinsteiger den Lodda nehmen

Ja, dem trauere ich auch nach. Ein Rhetoriker vor dem Herrn.

@ SinnUndVerstand

Im Nachhinein war es ein Glücksfall für die SPD, dass Borjans und Esken Parteivorsitzende geworden sind, denn die waren frei von Regierungsarbeit und konnten sich auf Programmatik und das Zusammenhalten der Partei konzentrieren. Darüberhinaus haben sie der Partei noch den Dienst erwiesen, einen geeigneten Kanzlerkandidaten vorzuschlagen und sich selbst im Hintergrund gehalten, es wäre wahrscheinlich für die Partei gut, wenn Vorsitz und Regierungsarbeit getrennt blieben, es widerlegt übrigens die Merzsche These, Parteivorsitz und Kanzlerschaft gehörten zusammen. Ich denke, dass Management einer Partei ist bereits allein eine große Aufgabe, die man nicht nebenbei machen kann.

@ SinnUndVerstand

Röttgen hat für mich die Schwachstelle, dass er zu einseitig auf die transatlantische Partnerschaft setzt. Vor Trump hätte ich das unterschrieben aber danach sieht man, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Es ist wohl strategisch deutlich klüger, sich in Europe als eigenständiger Block zu etablieren, der in der neuen multipolaren Ordnung mit China, USA und Russland eine eigene Position einnehmen kann. Dabei kann ich mir durchaus ein Kerneuropa vorstellen, mit den Löndern, die wirklich noch ein gemeinsames Wertefundament haben.

@ SinnUndVerstand

Ich habe vergessen, Hans zu kommentieren. Den kann ich schlecht beurteilen, fand allerdings sein Corona Management, was nach hinten losgegangen ist, unglücklich ebenso wie bei Laschet. Da war Günther deutlich besser und ein Kanzler muss ja Krise können!

@ baumgart67 um 11:52

" Die beiden halbwegs akzeptablen Unions Minister AKK und Altmeier sind als einzige mit gutem Beispiel vorangegangen und haben ihren Rückzug bekannt gegeben und um alle anderen ist es wirklich nicht schade!"

Die beiden wollen sich wahrscheinlich Einach die jetzt kommende Nacht der langen Messern nicht mehr antun: das wird Intern wahrscheinlich noch schmutziger als es der gesamte Wahlkampf war. Für die Union wird dies wahrscheinlich nicht unbedingt ein gutes Ende nehmen da sich bei so etwas nicht zwingend die breiteste Konsenslösung durchsetzt:
Man muss nur hören wie die Merz Fraktion öffentlich negiert gegen AKK eben in einem Mitgliederentscheid, und gegen Laschet bei den Delegierten verloren zu haben.
Österreichische Verhältnisse braucht niemand.

Neuanfang bitte OHNE CSU ! ! !

Ein Neuanfang der CDU kann nur mit der Trennung von der CSU gelingen!
Nach so vielen Jahren Regierungszeit ist es vielleicht doch gut, wenn die CDU sich in der Opposition wirklich neu erfindet. „Neu erfinden“ bedeutet für mich zuerst Grundübel zu beseitigen.
Bevor man sich programmatisch und personell völlig erneuert, sollte man sich vorrangig (!) von der CSU trennen! Söder lenkt von seinem eigenen Versagen in Bayern ab, in dem er munter und laut gegen die CDU mobbt und intrigiert.
Das feindselige und intrigante Verhalten von Söder und der CSU hat das unterirdische Benehmen seines Vorgängers Seehofer noch deutlich getoppt. Auch die von der CSU fachlich schlechte Regierungsarbeit (Inneres, Verkehr und Digitales) hat der Union 2021 mit Sicherheit viele Prozentpunkte gekostet. Die CDU sollte bundesweit ohne die CSU weitermachen und besser liberalere und „junge“ Themen programmatisch aufnehmen.

@ 11:58 von baumgart67

Vielleicht gibt es unterschiedliche Zeiten mit unterschiedlichen Modellen: In Krisenzeiten einer Regierungspartei scheint es sinnvoll, Regierungsarbeit und Parteivorsitz auf unterschiedliche Schultern zu verteilen - obwohl man im gleichen Atemzug konstatieren kann, dass das bei der SPD geklappt und bei der CDU (Merkel ist seit 2018 keine Parteivorsitzende mehr...) gescheitert ist.
Man darf gespannt sein, wie sich der SPD-Vorsitz unter einem Kanzler Scholz entwickeln wird...

Erstmal die alten Zöpfe abschneiden

Egomanen (Spahn), Lobbyisten (Merz) haben ausgedient, die will der Wähler nicht an vorderster Front sehen. Frische und unverbrauchte Damen und Herren müssen her, die bereit sind, sich die Hände schmutzig zu machen, ein breites Kreuz haben und wirklich etwas ändern wollen.

Alles andere ist wieder nur Pflaster auf die Wunden kleben und weiter so. Jetzt muss die Union alles umwerfen und neu bauen. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen, wenn man jetzt zügig beginnt. Ansonsten wird es ein Drama ohne Ende.

Darin ist die CDU Profi

Mehr als alter Wein in neuen Schläuchen wird´s auch bei CDU-Günther nicht werden. Na wenigstens fällt das Günther erst nach der BTW 2021 ein. Das erspart vielen Bürgern die nächste CDU-Enttäuschung.

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Die "Neuaufstellung" scheint

Die "Neuaufstellung" scheint mir etwas fragwürdig.

Am 26ten September war Bundestagswahl - ein ganz offensichtlich bei dieser Wahl gescheiterter Armin Laschet hat nicht die Klasse aus freien Stücken zurück zu treten.

Wolfgang Schäuble (JG 1942) spricht sich gegen eine Beteiligung der CDU-Mitglieder im Verjüngungsprozess aus.

...kann man das (vernünftig denkend) ernst nehmen?

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