Kommentare - Kanzlerkandidat Laschet: Wer sagt es ihm?

07. Oktober 2021 - 08:20 Uhr

Die Wahl verloren, eine Jamaika-Koalition immer unwahrscheinlicher - doch Unions-Kanzlerkandidat Laschet hält weiter an seinem Ziel fest - das liegt auch an seiner Partei. Von Anita Fünffinger.

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Kommentare

Der einzige Weg

nach vorne für die CDU ist das Bündnis mit der CSU aufzukündigen und endlich in Bayern an die Wahlurne zu gehen....

Kanzlerkandidat Laschet: Wer sagt es ihm?

Ich bin mir sicher das Herr Laschet schon länger weiß das seine Politkarriere zu Ende ist,
aber ich finde es schon sehr beschämend wie mit einem Menschen, dem MP von NRW und Vorsitzenden der Mitgliedstärksten Partei, in Deutschland umgegangen wird. Komischerweise von seinen eigenen Leuten und der CSU. Was ist bloß los mit unserer Gesellschaft wenn jemand so öffentlich diskreditiert werden kann?

Kanzlerkandidat Laschet: Wer sagt es ihm?

Ja, wer soll es ihm sagen? Im Momment niemand, weil sie sich selbst kaum in den Spiegel sehen können. Z.B. gestern bei Plusminus berichtet, den Maskendeal von Herrn Spahn, da ist sogar von Vetternwirtschaft die Rede. Solche Menschen wollen jemanden vorschlagen abzutreten? Sie werden Laschet weiter ins offene Messer laufen lassen und sich dan wie die Wölfe über das Amt streiten. Übrigens, die CDU sollte sich von der CSU trennen, denn ein Hilfe ist sie nicht und war sie auch nicht bei der Wahl, eher für Bayern. Laschet ist es nicht alleine, aber wie immer braucht man ein Opfer wo man draufhauen kann. Laschet ist das Produkt von falschen Politikern, die nur an sich denken. Alle hängen drin und das Ergebnis sieht man nun, wie damals auch bei der SPD.

Wer regiert, verliert

"Man könne sich die Union jetzt nicht warmhalten und vor der Tür sitzen bleiben, bis man wieder reingerufen werde, machte Markus Söder klar." Genauso ist es. Irgendwo ist die Grenze erreicht, wo die Selbstachtung endet und die Peinlichkeit beginnt. Lieber Herr Laschet, liebe Union, bewahrt euch ein Rest an Würde. Geht in die Opposition, sortiert euch dort und frischt eure konservativen Werte auf. Schaut in aller Ruhe zu, wie die neue Bundesregierung durch die nächsten vier Jahre stolpert. Eines Tages steigt ihr wieder wie Phönix aus der Asche. Und denkt an das Sprichwort: "Wer regiert, verliert".

Eine neue Union muss her

- Die SPD und die Grünen haben ihre Parteiprogramme entworfen, diskutiert und dann darüber abgestimmt.
2021 haben CDU/CSU das Wahlprogramm von 2 "Beauftragten" schreiben lassen.
Dieser Parteistil muss sich dringend ändern. Nur eine offene Diskussion aller Parteimitglieder über die Zukunft Deutschlands und das Ringen um konkrete und finanzierte Antworten dazu und ein ehrliches, konkretes Parteiprogramm kann die CDU/CSU endlich wieder auf eine politische Basis stellen.

- Der Bundestagsabgeordnete J.Röring hatte ca. 15 "Nebentätigkeiten" und "Beraterverträge". Fast alle Abgeordneten der CDU/CSU solche Verträge. CDU/CSU sind "durchseucht" von Lobbyismus.
Nur völlig transparente Abgeordnete ohne Nebentätigkeiten können wieder die Glaubwürdigkeit der Union herstellen.

- Die Union hat nur Dagegensein: Gegen Europa, gegen Tempolimit, gegen Vermögenssteuer, gegen RRG. Eigene konkrete finanzierte Konzepte - Fehlanzeige.
Sie muss kompromissbereit mit allen Strömungen zusammenarbeiten.

@ Dicodes

... aber ich finde es schon sehr beschämend wie mit einem Menschen, dem MP von NRW und Vorsitzenden der Mitgliedstärksten Partei, in Deutschland umgegangen wird.

Warum sollte er Welpenschutz erhalten.
Er wollte doch selbst an die Spitze, hat sich den Weg dahin sogar aktiv erkämpft. Jetzt ist er gescheitert und muss die Konsequenzen tragen. Halt wie im richtigen Leben.

Wer sagt es ihm?

Armin Laschet war von seiner Partei in eine Rolle gehievt worden, der er nicht gewachsen war und ist.
Seitdem hat er sich wohl zu oft eingeredet, er wäre der Richtige, was es ihm schier unmöglich macht, die Niederlage einzugestehen.
Was aber "Parteifreunde" und auch die Medien zwischenzeitlich mit ihm machen, grenzt an Rufmord.
Aber so ist halt unsere Gesellschaft geworden:
Auf einen besiegten Schwachen lässt es sich leicht herumhacken.

@ Dicodes

Was ist bloß los mit unserer Gesellschaft wenn jemand so öffentlich diskreditiert werden kann?

Sie ist offen und frei, diese Gesellschaft, sie hat keine Halbgötter in der Politik, die unantastbar sind. Wer die Wahl nicht gewinnen kann und damit für die Spitze erwiesenermaßen ungeeignet ist, muss zurücktreten.

Das ist doch nicht schlimm. Menschlich mag ich Herrn Laschet, er ist sympathisch und humorvoll. Aber er ist nicht als Kanzler geeignet.

Was soll man ihm sagen?

Vielleicht sollte ihm mal sagen, dass er Rot-Schwarz-Gruen vorschlagen sollte.

Diese Parteien haben die groessten Schnittmengen und wenn die Gruenen mit im Boot sind, kann man sich die Hoffnung machen, dass auch Umweltschutz die Rolle spielen wird, die mittlerweile sehr noetig ist.

08:42 von Dicodes

"Ich bin mir sicher das Herr Laschet schon länger weiß das seine Politkarriere zu Ende ist"

,.,.,

Befremdlich, wenn ein User behauptet, er wüsste besser als die Laschet nahestehenden Politiker, was Laschet wisse oder akzeptiere.

xxx

"aber ich finde es schon sehr beschämend wie mit einem Menschen, dem MP von NRW und Vorsitzenden der Mitgliedstärksten Partei, in Deutschland umgegangen wird. Komischerweise von seinen eigenen Leuten und der CSU. Was ist bloß los mit unserer Gesellschaft wenn jemand so öffentlich diskreditiert werden kann?"

,.,.,

Wäre es für Sie sinnvoller, Laschet offen zu belügen und ihn in seinem Wahn zu stärken?

Guten Morgen in der Opposition

Deutschland ist eine Demokratie, dieses Land braucht eine Opposition, und zwar eine gute. Die CDU hat meiner Auffassung nach von den Wähler*innen nach langen Jahren der Regierung den klaren Auftrag erhalten, in die Opposition zu gehen. Das ist eine Niederlage, aber das ist keine Schande. Auch dort kann man Politik gestalten. Und man kann die eigene Lage und die eigene Programmatik mal in Ruhe reflektieren.

@ sonnenbogen

Die Frage ist doch, wer sagt es der CDU das sie als Partei nicht mehr in diesem Land gebraucht wird.

Das mögen die Machthaber in Osteuropa oder Asien anders sehen, aber ich finde, dieses Land braucht durchaus eine gute Opposition.

Re : reinbolt48 !

Das ist eine der größten Aufgaben, nicht nur von der CDU/CSU, dass alle Abgeordnete künftig OHNE einen Nebenjob, Beteiligung, Vorstandsposten oder in einem Aufsichtsrat sitzend, auskommen, und ganz offen, ehrlich und transparent ihre politische Arbeit erledigen. Dieser extreme Lobbyismus MUSS ein Ende haben.
Natürlich können dann immer noch Vertreter von verschiedenen Gruppen gehört werden, aber alle Gesetze und Formulierungen MÜSSEN von neutralen Juristen geschrieben werden, damit jegliche Einflussnahme ein Ende hat.
Vor allem aber muss die CDU und CSU endlich lernen, nur für das Volk vertretbare Wege und Lösungen zu finden, ohne an irgend einen Posten zu denken. Das haben viele in den beiden Parteien als selbstverständlich angesehen, und zum Teil auch unlauter sich bereichert. Einem normalen Bürger klopft man auf die Finger, Politiker wollen dafür noch gelobt werden.
Echt geht es noch ???

Ein Mensch, der ein ganzes

Ein Mensch, der ein ganzes Land regieren will, braucht weder Welpenschutz, noch Einsager. Der muss selber wissen, wann Schluss ist. Und da ergibt sich eine Kongruenz zwischen Erkenntnisresistenz und Fallhöhe.
Btw, irgendwer hat hier gefordert die CDU solle in Bayern antreten.
Prima Idee. Dann kann sie gleich einpacken. Denn die CSU wäre dann auch bundesweit dabei.
In Bayern gewinnt die CDU nix dazu. Verliert aber in Süddeutschland extrem viel.
Ich fände das gut.

08:57 von pemiku

"Aber so ist halt unsere Gesellschaft geworden:
Auf einen besiegten Schwachen lässt es sich leicht herumhacken."

,.,.,

Dann nennen Sie bitte das Datum, wann genau "unsere Gesellschaft" - und wodurch - so geworden ist.

2019? 1933? 1899?

Oder ist es doch nur wieder erfunden?

@ sonnenbogen

Der einzige Weg nach vorne für die CDU ist das Bündnis mit der CSU aufzukündigen und endlich in Bayern an die Wahlurne zu gehen....

Einen Beitrag zuvor behaupten Sie, dass die "Partei nicht mehr in diesem Land gebraucht wird" und jetzt soll sie auch noch in Bayern antreten (was ich für Quatsch halte).
Wie passt das denn zusammen?

@ pemiku. 8:57

"Seitdem hat er sich wohl zu oft eingeredet, er wäre der Richtige, was es ihm schier unmöglich macht, die Niederlage einzugestehen.
Was aber "Parteifreunde" und auch die Medien zwischenzeitlich mit ihm machen, grenzt an Rufmord.
Aber so ist halt unsere Gesellschaft geworden:
Auf einen besiegten Schwachen lässt es sich leicht herumhacken."

Das sehe ich anders. Hätte er nach der Wahl die Niederlage eingstanden und wäre erhobenen Hauptes abgetreten, hätte er sein Gesicht nicht verloren (wie die Asiaten sagen würden) und sich von allen Seiten ansoluten Respekt verdient. Niemand hätte dann auf ihm herumgehackt. Jemand der antritt um Bundeskanzler zu werden um sich hinterher wie ein trotziges Kind im Supermarkt zu benehmen muss dann eben auch mit den Konsequenzen leben.

@ Juergen

Vielleicht sollte ihm mal sagen, dass er Rot-Schwarz-Gruen vorschlagen sollte.

Altes Indianersprichwort: Wenn der Gaul tot ist, sollte man ...

Der einzige Weg

Der einzige Weg ist das die CSU das Bündnis aufkündigt und in ganz Deutschland im Besonderen in Sachsen und Thüringen an die Wahlurne geht

Was für eine irrwitzige Frage

Wie sag ich es meinem Kinde, fiel mir als Zitat aus Denkermund ein. Wer soll Laschet was sagen? Wenn ein gestandener Politiker nach dieser Wahl-Niederlage nicht selbst registriert und realisiert, wie die Situation ist, hat er irgendwas verpasst. Laschet zu unterstellen, er sei sich nicht im Klaren darüber, was als Damoklesschwert über ihm und der Union hängt, ist schon als Beleidigung seiner Intelligenz zu bezeichnen. Daher kann ich diesem Artikel nicht wirklich was Informatives abgewinnen. Laschet wäre ein schlechter Verlierer und Bewerber ums Kanzleramt, würde er jetzt schon die Flinte ins Korn werfen. Seine Partei und Söders Truppe haben ihm nichts leicht gemacht. Vertrauliche Gesprächsfetzen nach draußen zu schießen, durchzustechen oder einfach auszuplaudern, zeigt auch, auf welchem niedrigen Niveau diese bösartigen "Mitglieder" und "Mitstreiter" agieren. Das ist das Armutszeugnis einer Riege von Heuchlern. Und damit sollte eine Regierungskoalition gelingen? Ein Desaster wäre es!

Es gibt nichts zu sagen!

Die deutsche Presse geriert sich ja gerne als Königsmörder, aber in der aktuellen Situation gibt es nichts zu sagen, jedenfalls nicht an die Adresse von Laschet. Eher sollte man Söder sagen, dass er aufhören sollte, die Union zu demontieren nur weil er gerne Kanzler geworden wäre.

Die Gespräche sind jedenfalls noch nicht zu Ende und daher ist Jamaika eine Option die aufgrund des Wahlergebnisses mindestens ebenso wahrscheinlich ist wie die Ampel. Söder versucht aktuell vielleicht auch, sich selbst als Vizekanzler unter Scholz zu positionieren, falls die Dreiergespräche komplett scheitern.

Söder soll neuer Bundeskanzler werden... vermutlich

Söder will, das Laschet jetzt "Verantwortung übernimmt" und zurück tritt. Denn der Plan ist, das Rot/Grün/Gelb nicht Realität wird. Ich traue auch der FDP zu, das sie hier Absprachen mit der CSU getroffen hat. Frei nach dem Motto "Lasst Laschet zurück treten, dann lassen wir die Ampel scheitern und Söder wird Bundeskanzler".
.
Diesen Plan sehe ich hinter dieser Aktion. Und Laschet hat diesen Machtkampf erkannt und will deshalb nicht die Koffer packen und es seinem Kontrahenten Söder nicht so einfach machen.

Re : Dicodes !

Ja es mag schon sein, dass Herr Laschet es schon selbst weiß. Sicher der Umgang mit ihm ist auch nicht berauschend, das könnte man dezenter betreiben.
Ich denke, etliche in der CDU/CSU haben sehr wohl erkannt, dass sie die falschen Strategien verfolgten, auf das falsche Pferd setzten, all die Ideen und angeblichen Innovationen nie wirklich von keinem durchdacht und nachhaltig gestaltet wurden, und nun die Rechnung von den Wähler/innen kam.
Klar wer seit etlichen Jahren immer nur die gleichen Phrasen leiert, immer nur auf Wachstum und Gewinnmaximierung, riesige Abhängigkeiten setzt, etliche Bereiche einem rücksichtslosen und skrupellosen Markt überlässt, und dabei viele Menschen an den Rand des Abgrundes stürzt, der braucht sich nicht zu wunder, wenn dann mal eine saftige Rechnung folgt.
Es nun alleine auf Laschet zu schieben, zeigt die Hilflosigkeit der gescheiterten Konservativen !

@ pemiku

Armin Laschet war von seiner Partei in eine Rolle gehievt worden, der er nicht gewachsen war und ist.

Richtig.
Mit dem kleinen Unterschied, dass er sich selbst mit aller Macht dorthin gehievt hat. Oder haben Sie Röttgen und Merz und später bei der Kanzlerkandidatur Söder schon vergessen? Die hat er alle ausgebootet, das war kein Zufall.

08:57 von pemiku

Zitat:"Armin Laschet war von seiner Partei in eine Rolle gehievt worden, der er nicht gewachsen war und ist."

Das sehe ich anders. Er hat sich mit aller Gewalt als CDU-Vorsitzender gegen Röttgen und Merz durchsetzen wolle - hat geklappt. Er hat unbedingt gegen Söder Kanzlerkandidat werden wollen - hat geklappt. Er hat unbedingt Bundeskanzler werden wollen - das ist daneben gegangen. Herr Laschet hat sich selbst in die Lage gebracht, in der er jetzt steckt.

@Joao Adelante

"Das mögen die Machthaber in Osteuropa oder Asien anders sehen, aber ich finde, dieses Land braucht durchaus eine gute Opposition."

Herr Söder hat schon verlauten lassen, dass die Union alles was die Regierung (Ampel Regierung) entscheidet durchwinken wird. Eine Blockade-Opposition wird es mit der Union nicht geben sind seine Worte. Die CDU/CSU ist keine Opposition.

wer zuerst zuck

In einem Interview äußerste sich Schäuble zum Problem Jung und Alt. Wie das so seine Art seit ewigen Zeiten ist, musste die Jugend belehrt werden das sie nicht recht hat. Der Mann hat nichts verstanden und seine Burg der alten weißen Männer der CDU nicht einmal gedanklich verlassen. Oder nehmen wir Merz, der einen jüngeren Abgeordneten verdrängt, weil seine Person für die Erneuerung der CDU gebraucht wird - wieder einer aus der Burg. Dann haben wir noch Röttgen und Spahn, zwar aus einer anderen Generation, aber nur ihrer eigenen Karriere verpflichtet. Machtzentren der CDU aus denen keiner bereit ist der Qual um Laschet menschlich ein Ende zu bereiten - wer zuerst zuckt hat verloren. Das ist doch keine Partei die für Deutschlands Zukunft gebraucht wird, was Söder nicht uneigennützig klar ausgesprochen hat. Die Union in diesem Zustand ist nicht regierungsfähig! Wenn sich dieser Schwebezustand noch lange hinzieht läuft die Union außerdem Gefahr, durch die FDP ersetzt zu werden.

Am 07. Oktober 2021 um 08:59 von Joao Adelante

Ich denke auch das Herr Lachet als Kanzler nicht geeignet ist, aber ich glaube nicht das es irgendjemanden gefallen würde so an den Pranger gestellt zu werden. Hat schon ein bisschen was von einem Trash-TV-Format und Herr Söder ist der Einpeitscher.

@ um 09:10 von Sausevind

"Dann nennen Sie bitte das Datum, wann genau "unsere Gesellschaft" - und wodurch - so geworden ist.
2019? 1933? 1899?
Oder ist es doch nur wieder erfunden?"

Ist hier wirklich ein Datum oder eine Jahreszahl nötig?????????
Über solche Beiträge kann ich nur den Kopf schütteln.

Ist irgendjemand überrascht?

In der Union gab es vor der Wahl genügend Menschen, die lieber einen anderen Kandidaten gehabt hätten, als Laschet. Das zeigt, seine Beliebtheit hatte schon vor dem Wahldebakel Grenzen. Parteiinterne Mechanismen haben dann dafür gesorgt, dass er trotzdem Kanzlerkandidat wurde und wenn er grandios gewonnen hätten, hätten sich die innerparteilichen Zweifler sicher hinter ihm versammelt und wären "schon immer von ihm überzeugt gewesen".

Aber jetzt hat er verloren und das hat seine Beliebtheit nicht gesteigert. Es ist aber keiner stark genug, offen als "Verräter" am eigenen Vorsitzenden aufzutreten. Es bietet sich nicht die eine Persönlichkeit an, die nach einem Rücktritt Laschets neu(r) CDU-Vorsitzende(r) werden könnte. Keine(r) möchte durch einen offenen Putsch, der fehlschlägt die eigene Karriere gefährden. Also geht das Rumgeeier und die süffisanten Andeutungen über "personelle Erneuerungen" noch eine Weile weiter. Aber lange kann es nicht mehr dauern.

09:15 von SirTaki

"Laschet zu unterstellen, er sei sich nicht im Klaren darüber, was als Damoklesschwert über ihm und der Union hängt, ist schon als Beleidigung seiner Intelligenz zu bezeichnen."

,.,.,

Verlust von Realität heißt nicht, dass jemand unintelligent ist.
Selbst die Intelligentesten können mitunter der Realität nicht ins Auge schauen und bauen sich ein irrationales Konstrukt auf.

Hier liegt - in meinen Augen - eine menschliche Tragödie vor, der wohl auch die CDU-Freunde nicht gewachsen sind.

Wer sagt uns, dass es die

Wer sagt uns, dass es die große Volkspartei CDU in Ordnung findet, dass ihr Kanzlerkandidat von ihrem CSU-Apendix totgebissen werden durfte? Welch ein komischer Laden ist aus dieser Partei geworden. Aber das ganze scheint wohl ein gewolltes Programm zu sein, sonst hätte sich Frau Merkel doch unterstützend für Herrn Laschet eingeschaltet. Aber da hat sie wohl ihren Beißreflex nicht einstellen können und jetzt ist alles tot.

Re : Sausewind !

Ich denke, es wäre gut, wenn sich alle im stillen Kämmerlein treffen, und sich über alle Fehler in Ruhe unterhalten, und die nötigen Konsequenzen daraus ziehen !
Alles öffentlich aus zu schlachten, kann nicht im Sinne der Menschlichkeit sein, denn es sollte trotz des Desasters für die CDU/CSU immer noch ein Stil des Anstandes und Achtung gewahrt bleiben.
Herr Laschet ist nicht alleine für das gesamte System der CDU/CSU verantwortlich, denn da sind schon ein paar ekelhafte Störenfriede, Besserwisser und Größenwahnsinnige mit dabei, die schon vor der Geburt des Eies alles besser wussten und angeblich konnten.
Ja es wäre gut, wenn alle Teile der CDU/CSU nun eine Linie fahren und klar formulieren, wir gehen in die Opposition, und suchen darüber einen einheitlichen Neuanfang mit neuen Gesichtern, neuen Ideen und viel Kreativität !
Und es wäre gut, wenn einige Jetzige sich dem Neuen nicht verweigern, sondern sich halt zurück ziehen !

Laschet ist zäh. Man sollte

Laschet ist zäh.
Man sollte niemals unterschätzen, wie sehr sich Politiker an das Amt klammern können, wenn die Alternative der Machtverlust ist (übrigens keine Besonderheit der CDU, sondern bei so ziemlich allen Parteien von ganz links bis ganz rechts zu beobachten).
Momentan will noch keiner seiner Gegner den Königsmörder geben.
Auf der einen Seite würde eine weitere Eskalation des Machtkampf wohl das Risiko einer längeren Schwächung bergen. Allerdings wäre der jetzige Stillstand unter Laschet noch schlimmer.
Die Union muss sich personell und inhaltlich neu aufstellen und zu ihrem Markenkern vergangener Jahre zurückkehren.
Aber selbst unter den potentiellen Nachfolgern Laschets sehe ich da nur geringe Chancen dazu. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Fest steht für mich: ein weiter-so mit Laschet oder eine Kandidaten mit seinen Vorstellungen ließe die Union in der Wählergunst noch weiter fallen.

Wer sagt es ihm?

Ich denke dass Herr Laschet lange genug im parteipolitischen Geschäft ist und dieses Spiel gut genug kennen sollte,um seine Lage selbst beurteilen zu können.
Wenn er das nicht kann,kann ich nur sagen,dann war er tatsächlich fehl am Platz.

Machen wir uns nichts vor

Die Ampel-Koalition hat das größte Potential etwas zu bewegen und positive Veränderungen für Deutschland zu erarbeiten.
Es ist eine Sache, dass Jamaika von den Wählern eher nicht gewollt ist, aber eine andere, Laschet durch bewußt destruktives innerparteiliches Verhalten im Nachhinein ungewollt zu machen und somit seinen Unwillen auf Kosten Laschets öffentlich zu zeigen und dem Ansehen der eigenen Partei ohne Rücksicht auf Verluste zu Schäden. Das gilt allem Voran fűr Söder, der nicht nur einfach die beleidigte Leberwurst spielt oder sich einfach nur mal Luft machen will (was für sich genommen schon eines Politikers auf der Bühne unwürdig ist), sondern ganz gezielt die Verhandlungsposition der CDU massiv schwächt, indem er einfach gesagt Arbeitsverweigerung praktiziert. Einigen CDUlern spielt Söders Verhalten sicherlich in die Karten.

@ Opa Klaus 09:12

Ich gebe Ihnen Recht , wenn er es direkt nach der Wahl eingestanden hätte, aber müssen die sich jetzt zu Wort melden , wie Herr Spahn , Röttgen , Söder. Es ist bezeichnend für unsere PolitikKultur geworden, das man trotz Fehler an seinem Posten festhält . Ein Eingeständnis oder Selbstreflextion besitzen sie nicht mehr .

um 08:49 von Louis2013

,,...Lieber Herr Laschet, liebe Union, bewahrt euch ein Rest an Würde. Geht in die Opposition, sortiert euch dort und frischt eure konservativen Werte auf."

Vielleicht liegt genau hier die Antwort auf die Frage, die die Überschrift dieses Artikels stellt. Wenn klar werden würde, was denn diese konservativen Werte sind, hätte diese Partei der sog. Christ - Demokraten eine Orientierung, wie sie ihre Mitglieder*innen zur Raison einer nicht so ganz destruktiven Art interner Auseinandersetzung über die Verantwortung für das Debakel formen könnte.

Seit Jahren lese ich immer wieder von konservativen Werten, aber außer Geld, Aktien, Immobilien und all dem was mit Eigentum zu tun hat und der Sicherung möglichst größter Macht zum erfolgreichen Ausbau dieser ,,Werte", habe ich so gut wie nichts verstanden davon.

Unter Werten verstehe ich und die meisten anderen Menschen das Verfestigen ethischer Grundsätze zu Leitbildern und damit zu einer Orientierung, die im Krisenfall Veredelung fördert.

@sonnenbogen

>> Am 07. Oktober 2021 um 08:25 von sonnenbogen
Kanzlerkandidat Laschet: Wer sagt es ihm? Die Frage ist doch, wer sagt es der CDU das sie als Partei nicht mehr in diesem Land gebraucht wird. <<
-> ist doch nur einen Momentaufnahme! Hat man solch eine Frage nicht auch schon zur SPD gestellt? Sie sehen, wie sich die Zeiten ändern können.

>> Am 07. Oktober 2021 um 08:32 von sonnenbogen
Der einzige Weg nach vorne für die CDU ist das Bündnis mit der CSU aufzukündigen und endlich in Bayern an die Wahlurne zu gehen.... <<
-> … und hier gibt’s doch einen Weg? Ja, und die CSU ebenfalls bundesweit - also ich persönlich würde für diese beiden getrennten Parteien unter dem Strich mehr Potential sehen - wenn ich an diese Wahl jetzt denke; ist aber auch nur eine Mutmaßung von mir.

Die Frage ist doch,...

...wer denn anstelle von Laschet neuer Vorsitzender der CDU werden könnte. Wenn er zurücktritt, geht das nächste Gerangel um den Chefposten los. Da gibt es ja offensichtlich mehrere, die sich dazu berufen fühlen, aber niemanden, auf den es automatisch zulaufen würde. Schließlich kann Söder nicht CDU-Vorsitzender werden.

So lange Jamaika aber immer noch eine Option ist, weil die Verhandlungen mit der SPD ja auch scheitern können, muss die CDU wenigstens nach außen hin eine Führung haben. Wer soll den Jamaika verhandeln, wenn alles sich untereinander streiten?

Wenn sich die Union offiziell in der Opposition einrichtet können sie Laschet "abschießen" und sich über seine Nachfolge klar werden, d.h. sich eine ganze Weile mit sich selbst beschäftigen.

@ um 09:17 von Joao

@ um 09:17 von Joao Adelante
@ um 09:17 von Peter Meffert
" Die hat er alle ausgebootet, das war kein Zufall."

"Er hat sich mit aller Gewalt als CDU-Vorsitzender gegen Röttgen und Merz durchsetzen wolle - hat geklappt. Er hat unbedingt gegen Söder Kanzlerkandidat werden wollen - hat geklappt."

Sie vergessen, dass Laschet durch das Votum des CDU-Führungsgremiums zum Kanzlerkandidaten wurde.

Machtwort von Laschet - oder Rücktritt

Jeder weiß, dass Jamaika am besten mit Armin Laschet funktionieren würde. Das ständige Störfeuer eines selbstverliebten Egomanen aus Bayern schadet der Union als Ganzes.

Söder ist offenbar ein ganz schlechter Verlierer. Möglich auch, dass er Angst hat vor dem
Volksbegehren, das ja Mitte Oktober in Bayern startet.

Es werden 1 Million Stimmen benötigt, um den Landtag aufzulösen. Sollte das kommen, das wäre ein weiterer Schlag gegen sein Ego.

Laschet hat es leider mehrfach versäumt ein Machtwort zu sprechen. Er muss klar machen wer der Herr im Haus ist.

Laschet sollte sich hier - intern aber auch in der Öffentlichkeit - viel stärker als der präsentieren, der er sein sollte: der Chef, der sagt wo es lang geht. Und der der CSU klar die Grenzen aufzeigt.

Jamaika ist möglich - mit einem starken Armin Laschet!

Schafft er das nicht, dann sollte er tatsächlich Platz machen für einen Nachfolger. Aber den dann bitte nicht in einer Kampfabstimmung ermitteln. Das wäre Gift für die Union.

8.54 Joao Adelante -Beschämend,die Unfähigkeit der CDU

"Ist es beschämend wie mit dem MP von NRW umgegangen wird "? Ja, weil die CDU nicht in der Lage ist Konsequenzen zu ziehen und dies nun wochenlang ein Thema für die Presse ist. Und weil offensichtlich ist das die CDU keine breite Führungsstruktur hat und weil nicht deutlich geregelt ist was und wann zu tun ist wenn der der Kandidat scheitert.
Daran sieht das in Deutschland man sich immer noch zu viel richtet nach diese alleinige alles bestimmende Führungspersönlichkeit.
Wenn Unternehmen so operieren würden, wäre es nicht gut bestellt um die Wirtschaft.

@ Sausevind 9:15

Sie zerreißen meinen Beitrag um einen Kernsatz. Laschet muss kämpfen, weil er angetreten ist, die Union in die Regierungskoalition zu führen und Kanzlerkandidat zu werden. Wenn er hier schwächeln würde, könnte er weder sich noch seiner Partei würdig gegenüber treten. Also streitet er bis zuletzt um die Koalition. Das hat mit Realitätsverlust, wie Sie schlussfolgern, nichts zu tun. Laschet halte ich weder für einen Spinner noch Tagträumer in einer Parallelwelt. Ihre Spekulation und Deutung geht Richtung moralisch-emotionaler Begründung. Das gehört dazu, ist aber nicht der springende Punkt bei dem Kampf um die Regierungsbildung.

Erneuerung

Hier wäre nur mal die Frage interessant,was versteht man in der CDU unter Erneuerung ?
Wenn jetzt kommt,nicht mehr wirklich konservativ oder zu weit links,das waren bestimmt nicht die Gründe für die Verluste bei der Wahl.

Bin gespannt, ob es ihm einer

Bin gespannt, ob es ihm einer sagt, aber noch viel mehr bin ich darauf gespannt, wie lange es dauert, bis hier die Tragweite dessen erkannt wird, was hier an Stelle von Laschet und seiner Jamaika-Koalition mit der zukünftigen Ampel auf uns zu kommen wird. Ich befürchte, da werden sich manche und das werden bestimmt nicht nur CDU-Wähler sein, noch einen Laschet zurück wünschen.

Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben...

...Schoko-Laschet, Du wirst niemals Kanzler sein.
Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben,
das wär' besser - für Dich, und für Deutschland -
und für Düsseldoof am Rhein!

@sonnenbogen

"Der einzige Weg nach vorne für die CDU ist das Bündnis mit der CSU aufzukündigen und endlich in Bayern an die Wahlurne zu gehen...." Am 07. Oktober 2021 um 08:32 von sonnenbogen

*

Der einzige Weg ist diese unsäglichen Überhangmandate abzuschaffen und die CSU endlich auf die Größe zu stützen, die ihr in der BRD zusteht.

Das kann nicht sein, dass diese skandalschwere Partei weiterhin so viel Wind macht (Bestechung, Familienmitglieder auf Kosten der Steuerzahler "eingestellt" (als ob die gearbeitet hätten), mehrere duch CSU-Minister fabrizieren Desaster).

Außer Vetternwirtschaft kann die CSU nix.

@ 08:32 sonnenbogen - CDU in Bayern..?!

„ Der einzige Weg
nach vorne für die CDU ist das Bündnis mit der CSU aufzukündigen und endlich in Bayern an die Wahlurne zu gehen.“

Da wäre ich schon lange dafür diesen Sonderstatus für Bayern zu beenden.

Die CSU wird oberhalb des Mains kaum jemand wählen, die CDU wird sicherlich deutlich mehr als 5% der Stimmen in Bayern bekommen. Die CSU wäre dann bundesweit gesehen eine unbedeutende Regionalpartei.

Für die Demokratie an sich wäre das von Vorteil. Es würde sicher die Dominanz der Direktmandate brechen.

Das wiederum würde aber die „Gefahr“ beinhalten, dass CDU, und CSU weniger Direktmandate holen und somit auch weniger Parlamentarier im Bundestag sitzen.

Ich glaube trotzdem nicht, dass das kommen wird…

08:32 = sonnenbogen

Richtig ... Beendigung des unchristlichen Unionsbündnisses! Was seit der Gründung der BRD durch unionistische Parteistrategie zum Dauer-Kanzlerschaftsanspruch führte, ist heute vom politischen Zeitgeist überholt, inzwischen von Merkel politisch substanziell deformiert und personell ruiniert worden. Wohin des führt, kann man nun am fast lächerlichen Überlebenskampf der angeblichen Volksparteien-Union sehen... Um die politische Hygiene sauberer zu machen würde ich auch so weit gehen, künftig per Gesetz derartige Schwesterparteien-Konstruktionen zu unterbinden. Das täte auch dem Charakter des bundesdeutschen Föderalismus gut, indem explizit bayrische Querschüsse, überproporzionale bundespolitische Machtansprüche und Rosinenpickerei ein Ende hätten. Von der Möglichkeit der AfD-Minimierung durch eine bundesweit eigenständige CSU will ich hier erst gar nicht anfangen...

Das ist erst mal

das Ende, wenn nicht die FDP standfest ist, wo ich meine Zweifel habe, auch wenn Herr Lindner das fast täglich erzählt.

" Kanzlerkandidat Laschet: Wer sagt es ihm? "
Eigentlich ist Er ja erwachsen genug, so das Er selber weiß das es für Ihn zu Ende ist.
Es gibt 2 große Probleme, wohin und mit wem will die CDU sich erneuern, und die Neuen wollen was aufbrechen, ist bei jeden Statement zu hören.
Und in 4 Jahren gibt es vielleicht wieder eine andere Zusammensetzung der Regierung, weil man die Menschen nicht mitgenommen hat, und weil die Wirtschaft schlecht läuft.
Oder eben andere nicht vorhersehbare Dinge passiert sind.
Lindner wird nicht wieder sagen, lieber nicht regieren, als falsch regieren, dazu ist der Hunger zu groß.
Und die CDU kann sich nicht erneuern, mit dem Personal was da ist, sie muss quasi eine neue Partei erfinden, nur in welche Lücke passt noch eine rein.
Sind ja angeblich alle auf der Mitte und Links, außer einer, mit der niemand spielen will, also die Mitte voll.

Natürlich geht es für die CDU weiter!

Jetzt müssen sie sich, so hart es nun mal ist, neben der Linke, der AfD und der CSU auf der Oppositionsbank Platz nehmen und das „Tal der Tränen“ durchschreiten. Das tut ihnen auch mal gut, weil sie sich personell und programmatisch erneuern kann.
Welche Partei hat dies denn noch nicht erlebt, die in Regierungsverantwortung war?
Und wer weiß, wie in 4 Jahren nach einer Ampelkoalition die politische Stimmung ist?
Was erreicht die Ampelkoalition, und wie wird der Bürger das bewerten? Und hält sie überhaupt die Legislaturperiode durch?
Ein Blick in die Glaskugel: ist zu milchig, um es zu erkennen…
Also es geht weiter, und auch die CDU wird m. E. in der Oppositionszeit die Möglichkeit haben, verstärkt hervorzugehen. (Ich denke, es wird auch die Chance geben, unzufriedene Wähler der AfD, die ja erheblich zerstritten ist, auf ihre Seite zu ziehen).
Es kommt stark auf die Personen drauf an, die die CDU dann führen, und welchen programmatischen Kurs sie einschlagen.

@09:33 von covid-strategie

"Es werden 1 Million Stimmen benötigt, um den Landtag aufzulösen"

Falsch - es werden ca. 1 Mio. Wahlberechtigte benötigt, die sich in Listen eintragen, damit das Volksbegehren überhaupt stattfinden kann.

Wie viele dann benötigt werden, um den Landtag aufzulösen hängt von der Wahlbeteiligung ab. Mehr als 50% der Wählenden müssen zustimmen, wie viele das dann auch immer sind.

Wenn natürlich nur die Querdenker zur Abstimmung gehen und die anderen faul zuhause bleiben, hätte der Antrag eine Chance. Ansonsten glaube ich nicht daran.

Und sonst - dann gäbe es eben Neuwahlen. So wie sich die AfD in Bayern dauern mit sich selbst streitet, dürfte die zumindest nicht zulegen. Und ansonsten - eine Revolution würde ausbleiben.

Laschets Rücktritt ist jetzt noch keine Option

um 09:04 von Sausevind:
" Befremdlich, wenn ein User behauptet, er wüsste besser als die Laschet nahestehenden Politiker, was Laschet wisse oder akzeptiere."
.
Nein, die Aussage von dem User ist keine befremdlich Behauptung, sondern nur das, was die Spatzen eh schon von den Dächern pfeifen.
Und Laschet ist auch nicht in einem Wahn, er tut nur genau das was vor Sondierungsgesprächen zwingend erforderlich ist: Gesprächsbereitschaft zeigen, um Optionen anbieten zu können.
Dass Jamaika von den Wählern tendenziell eher abgelehnt wird, pfeifen natürlich auch schon die Spatzen von den Dächern.
Dennoch ist der Stiel der CDU und von Söder hier und jetzt ein ganz schlechter. Insbes. führe man sich vor Augen, welch lyrische Anwandlung Söder von Brückenbauen, stabilen Pfeilern und gemeinsamen Wegen hat quatschen lasse.
Desdruktiveres Verhalten der sogenannten christlichen Parteien geht nicht.

Am 07. Oktober 2021 um 09:30 von Wolf1905

Die SPD braucht auch niemand, alles was als "Idee" bei CDU, CSU, SPD auftaucht, wird durch die extremeren Grünen und FDP abgedeckt. Und falls die keine roten Linien ziehen, dann braucht die auch bald niemand.

Das prinzipienlose Gedrängel in die Mitte gewinnt vielleicht manchmal Wahlen, bringt aber bis auf Stillstand auf Dauer nix, sondern verschiebt die Probleme in die Zukunft und dann braucht es Wahlgeschenke ala Berlusconi um die nächsten Wahlen zu gewinnen (z.B Kurzarbeiter- oder Kindergeld).

Er hat sich wacker geschlagen...

Laschet hat seine Chance gehabt, sich wacker geschlagen und verloren. Er ist deshalb kein schlechter Mensch und er ist eine ehrliche Haut. Es sollte aber jetzt endlich die Konsequenzen aus dem Wahldebakel ziehen und zurücktreten und Söder oder Merz das Ruder zur Gestaltung der Übergangszeit (bis zu Neuformierung der Union) übergeben. Damit würde die Union signalisieren "Achtung, wir haben unsere Lektion gelernt". Und bitteschön endlich die alten verstaubten Schlaumeier Röttgen und Altmaier mitnehmen die wie sonst keine anderen für eine Union stehen, die niemand mehr haben möchte. Laschet kann ja künftig mit dem Maddin (SPD) kartenspielen und über alte Zeiten klönen?

@ Orfee

Eine Blockade-Opposition wird es mit der Union nicht geben sind seine Worte. Die CDU/CSU ist keine Opposition.

Oppsition scheint für Sie mit Blockade und Antihaltung gleich gesetzt. Opposition kann doch auch kreativ sein. Politik ist ja kein dogmatisches Durchregieren, Politik sehe ich mehr als einen Wettbewerb.

Beispiel: Die Grünen haben mit einer kreativen Opposition Stimmen hinzu gewonnen, die AFD hat mit einer Antihaltung verloren.

Frau Merkel hat es verschuldet und Herr Laschet hat es vergeigt

Wir dürfen nicht vergessen, wem die Union den Zustand der Partei zu verdanken hat. Ein international anerkannte Kanzlerin hat es versäumt ihre eigene Partei für die Zukunft aufzustellen. Es ist auch kein Wunder, denn dem Land geht es auch nicht besser. Nicht, dass es uns schlecht gehen würde, aber die Zukunft? Fehleinzeige. Infrastruktur, Bildung, Energiewende, Bahnausbau alles bestenfalls "mangelhaft". Das Versagen entzieht der Union die Legitimation fürs Regieren im Bund. Und Laschet? Spätestens seit seinem Lacher war er nicht mehr tragbar. "Wer sagt es ihm?" Muss man es einem sagen?

Laschet ist schwach

er kann sich nicht durchsetzen, deshalb tanzen ihm die eigenen Leute auf der Nase rum.
Die Granden der CDU haben ihn in den Sessel gehoben. Völlige Selbstüberschätzung.
Je später er abtritt, je mehr Schaden entsteht.
Allerdings Spahn, Röttgen sind nun auch nicht die Heilsbringer der CDU. Junge unverbrauchte Leute mit tragfähigen Konzepten müssen endlich ran. Zur Zeit fällt mir außer Linnemann niemand ein. Große Frage warum ist das so liebe CDU???? Die Ursache liegt Jahre zurück- abducken und mitlaufen- ja keine unbequemen Köpfe.

um 08:25 von sonnenbogen

>>"Die Frage ist doch, wer sagt es der CDU das sie als Partei nicht mehr in diesem Land gebraucht wird."<<

Soweit möchte ich nicht gehen wollen und vielleicht kommt alles ganz anders als wir jetzt denken (z.B. keine Einigung von Grüne und FDP?)?

Herr Laschet ist jetzt das

Herr Laschet ist jetzt das arme Bauernopfer der Union. Wenn man in Deutschland irgendwann wieder das Vertrauen der Bürger bekommen will, muss in der Union aufgeräumt werden. Ein Spahn der sich in die eigene Tasche arbeitet - untragbar. Ein Söder der so tut als ober den Spitzenkandidat unterstützt, aber ständig im Wahlkampf gegen ihn schießt - untragbar. Eine Kramp-Karrenbauer die keine Ahnung von ihrem Amt hat - untragbar. Diese Liste kann man beliebig mit zig Unions-Größen verlängern. Wo ist der Besen, der mit harter Hand bei der Union ausfegt? Wenn ich höre das Herrn Spahn als "junger Wilder" der CDU gilt, dann kann ich nur hoffen, das die CDU weiterhin mit ihren Zahlen den Bach runtergeht.

Maulwurf und Kuckuck

Also Laschet muss man ja schon bescheinigen, dass er ruhig bleibt. Seine gestrige Reaktion fand ich eigentlich angemessen und man muss fairerweise sagen, dass zum Wahlabend zum Zeitpunkt seiner Ansprache zumindest in der ARD SPD und Union noch gleichauf lagen. Interessant finde ich zunehmend die Suche nach dem Maulwurf: wenn man schaut, wer sowohl bei den COVID-19 Ministerpräsidentenrunden als auch bei den Koslitionsgesprächen dabei war, kommen eigentlich nur Söder, Günther, Bouffier oder Spahn in Frage…. Das grösste Interesse am Durchstechen hat eigentlich Spahn, weil er Parteivorsitzender werden will. Sonst klebt bald an seiner 5 Millionen Villa in Berlin der Kuckuck….

Wählerwillen?

Es mag sein, dass es so etwas wie den Wählerwillen gar nicht gibt. Richtig aber scheint mir, dass unsere Demokratie ohne diese Fixion nicht funktionieren kann. Wie klein auch diese Mehrheit ist, der Wähler muss die gewählte Regierung akzeptieren.
Anderseits kann niemand eine Partei zwingen, eine Koalition einzugehen.
Eine Koalisation gegen den erkennbaren Willen der Mehrheit einzugehen, das sollte keine Partei wagen. Die dadurch beförterte Glaubwürdigkeitskrise des Staates kann schnell zur Staatskrise ausufern.
Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass selbst die CDU/CSU aus welchen Gründen auch immer mit dieser Möglichkeit koketiert hat.
Aber auch Scholz sollte sich zweimal übrlegen, ob er mit diese FDP wirklich koalieren will.
Das kleiner Übel wäre wohl eine große Koalition unter einem Kanzler Scholz. Vielleicht wären aber auch Neuwahlen richtig.
Die Tatsche, das sich solche Fragen stellen, zeigt die Tiefe der Krise.

Wieso Herr Laschet? Ja er hat

Wieso Herr Laschet? Ja er hat sich der Wahl gestellt und versucht alles herauszuholen hat nicht geklappt. Verloren wurde die Wahl doch viel früher durch 16 Jahre alternativloße Politik, durch 16 Jahre Stillstand und weg ducken wenns brenzlig wurde. Ja Herr Laschet hat Mitschuld aber nicht allein. Frau Merkel trägt einen großen Anteil daran das die CDU ins Bodenlose gefallen ist.

@ 09:02 Juergen - wer braucht da grün..!!

„ Vielleicht sollte ihm mal sagen, dass er Rot-Schwarz-Gruen vorschlagen sollte.

Diese Parteien haben die groessten Schnittmengen und wenn die Gruenen mit im Boot sind, kann man sich die Hoffnung machen, dass auch Umweltschutz die Rolle spielen wird, die mittlerweile sehr noetig ist.“

Rot-schwarz hat eine eigene Mehrheit. Da würde grün nicht gebraucht.

Und wieso sollte die CDU da mitmachen..?!

Genauso gut könnte man da rot-schwarz-gelb vorschlagen.

Da käme vermutlich mehr sinnvolles in Sachen Klimaschutz bei heraus. Und gleichzeitig mehr Modernisierung des Staates.

Noch besser wäre es ganz ohne rot-schwarz.

Aber das wollte der Wähler dieses mal ja noch nicht.

Wird aber auch irgendwann kommen…

Träumereien

@ covid-strategie:
Es werden 1 Million Stimmen benötigt, um den Landtag aufzulösen. Sollte das kommen, das wäre ein weiterer Schlag gegen sein Ego.

Der Landtag wurde nicht von Außerirdischen bestimmt. Er wurde frei von den Wählerinnen und Wählern in Bayern gewählt. Die gleichen Leute werden ihn gewiss jetzt nicht auflösen. So ein Interesse hat schlimmstenfalls eine verschwindend kleine Minderheit. Oder warum wurde in 71 Jahren noch nie ein Landtag aufgelöst?

kanzlerkandidat-laschet-wer-sagt-es-ihm

Liebe covid-strategie, Sie schreiben um 09:33 Uhr, sehr überzeugend :"Jamaika ist möglich - mit einem starken Armin Laschet!
Schafft er das nicht, dann sollte er tatsächlich Platz machen für einen Nachfolger. Aber den dann bitte nicht in einer Kampfabstimmung ermitteln. Das wäre Gift für die Union."
.
Also wenn es nach mir ginge, so wäre ich dafür, dass Inhaber so wichtiger Posten wie -->Kanzler und Bundespräsident -->vom Volk "direkt" gewählt würden.
Das wäre ein "demokratischer Akt", ...völlig frei vom geschäftsmäßigen Geschachere !

um 08:42 von Dicodes

>>"..dem MP von NRW und Vorsitzenden der Mitgliedstärksten Partei, in Deutschland umgegangen wird."<<

Bein Lesen ihrer Zeilen musste ich zwangsläufig an den Maddin von der SPD denken. Ich möchte doch nicht hoffen das es hier zu ähnlichen Handhabungsweisen kommt? Aber ich denke Laschet sollte endlich selbst die Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Damit wäre auch ein offeneres Klima für eventuell doch noch stattfindende Koalitionsverhandlungen geschaffen.

09:20 von der.andere

"In einem Interview äußerste sich Schäuble zum Problem Jung und Alt. Wie das so seine Art seit ewigen Zeiten ist, musste die Jugend belehrt werden das sie nicht recht hat. Der Mann hat nichts verstanden"

,.,.,

Wieso verlinken Sie nicht das Zitat, auf das Sie sich beziehen?
Und umreißen den Kontext des Zitates?

Irgendeine beliebige Aussage eines Politikers zu erfinden, um auf ihn und gleich noch auf ALLE Politiker mit herumzuhacken, ist nämlich sowohl beliebt als auch unseriös.

Laschet muss endlich einsehen

das es mit Kanzler nichts mehr werden wird und zurück treten. Die CDU braucht eine Runderneuerung mit neuem Programm und neuen Köpfen.

Machtwort von Laschet - Fehlanzeige

um 09:33 von covid-strategie:
"Laschet hat es leider mehrfach versäumt ein Machtwort zu sprechen. Er muss klar machen wer der Herr im Haus ist....
Jamaika ist möglich - mit einem starken Armin Laschet!".
Ja, das hätte er schon gleich von Anbeginn machen sollen.
Aber da Laschet schwach ist, ist es so, wie es ist. Söder und Teile der CDU verlassen die Umlaufbahn um ein gemeinsames Zieles und das Ziel selber zeigt erhebliche Auflösungserscheinungen.
Deshalb wird das, was sich durch das Wahlergebnis andeutete zur Realität werden müssen: Veränderungen in unserem Land durch eine Koalition mit dem größten Reformpotential und einem Kanzler, der überzeugt und eben nicht schwach ist.

@ eine_anmerkung.

Es sollte aber jetzt endlich die Konsequenzen aus dem Wahldebakel ziehen und zurücktreten und Söder oder Merz das Ruder zur Gestaltung der Übergangszeit (bis zu Neuformierung der Union) übergeben.

Kleiner Fehler. Söder wird sicher kein Vorsitzender der CDU.

Demokratie hat gewonnen

Schließlich möchte eine Mehrheit in diesem Lande die Dreierkonstellation unter Führung von Scholz.

Die CDU muss sich auch nicht von der FDP am Nasenring durch die Manege ziehen lassen um in den Verhandlungen so viel FDP durchzusetzen wie möglich. Da kann ich Söder und Altmeier sehr gut verstehen.

Die CDU muss einen Neuanfang wagen und Leute wie Friedrich Merz sind nun mal keine Neuerung. Das ist dann eher kalter Kaffee, der wieder aufgewärmt wurde. Die Welt von morgen benötigt neue Ideen und Wirtschaftswachstum bedeutet heute mehr CO2. Das kann man dann drehen wie man will. Wirtschaftswachstum ohne CO2 ist eine Kunst die heute niemand kann, denn erst einmal benötigt man dafür CO2 freie Energie im Überfluss.

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