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Sondierungen !

Für mich ist klar, nur die Grünen, die SPD und FDP sollten miteinander reden und eine verträgliche Linie für alle finden.
Die CDU hat klar die Wahl verloren, da gibt es nichts zu beschönigen, und schon gar nicht durch die Hintertür wieder an die Macht zu kommen.
Aber auch die FDP muss sich deutlich bewegen und erkennen, auch andere haben Ideen. Hoffentlich wird dies den Gockeln der FDP bald klar.

"Der ganze Laden ist

"Der ganze Laden ist offensichtlich null vorbereitet auf die Zeit nach Merkel."

Da hat sie vollkommen recht. Selbst wenn grüne und FDP Jamaika wollten, mit wem würde man verhandeln? Es gibt keinen Kopf, keinen der das Sagen hat.

Deshalb müssen wir jetzt 8 Jahre Ampel hinter uns bringen, bis die Union sich wieder aus dem Würgegriff Merkels befreit hat.
16 Jahre Alternativlosigkeit machen eben lethargisch. Das schüttelt man nicht eben mal so ab.

Und wer weiß? Vielleicht wird die Ampel ja ganz gut für Umwelt, Rente, Pflege, Löhne, Außenpolitik, energiesicherheit, ...?
Dann kann sich die Union von mir als Wähler verabschieden. Die letzten 16 Jahre waren nicht besonders. Dazu bekomme ich zu wenig Geld.
Ich bin zuversichtlich

Ich finde Parteien überholt.

Ich finde Parteien überholt. Es gibt Dinge zu beschliessen? Man bringt sie zur Abstimmung ein und jeder soll gefälligst sein eigenes Gewissen bedienen. Auch finde ich es unerhört, dass man den Bundestagsabgeordneten ein prächtiges Salär zahlt, damit sie unabhängig sind, und später landen sie dann in einem Konzern und dieser profitiert einerseits von der Bewerbung in der Politikzeit (stille Interessensvertretung) und von den in der Politik geschlossenen Kontakten usw.. Wer Politiker wird, dem sollte lebenslang verboten werden, nach der Politikzeit irgendwo anders zu arbeiten. Ich kenne schon die Gegenargumente. Aber die sind widerlegt, weil man die Politiker - wie oft soll man das wiederholen - sehr gut bezahlt werden, mit lebenslanger Pension eben um diese Art von Korruption zu verhindern. Man muss ja nicht Politiker werden, wenn man Unternehmer sein will.

Der Test

Dann wird sich wohl erweisen, wie ernst es den Grünen mit dem Klima ist.

Es ist mehrfach von den Grünen gesagt, dass die Einführung eines allgemeinen Tempolimit eine wichtige Klimamaßnahme ist, die so gut wie keine Kosten verursachen wird und damit sofort eingeführt werden kann.
Wenn die Grünen sich dies in einem Koalitionsvertrag wegnehmen lassen, glaube ich denen gar nichts mehr in Bezug auf Klima und sozialem Ausgleich der Klimakosten.

Gleiches gilt für mich für SPD und Grüne, beide haben eine Bürger-Versicherung versprochen, damit Krankenhäuser, Renten und Pflege gesichert werden.
Nur deshalb haben beide ihre Stimmen bekommen.

Es geht tatsächlich um Respekt und Vertrauen -

und darum, dass man „sich nicht unbedingt lieben muss“, aber Respekt die Grundlage jeder konstruktiven Zusammenarbeit ist, nicht nur in der Politik

Und die setzt wiederum Realitätssinn, also die Bereitschaft, Fakten als solche zu erkennen (und anzuerkennen) voraus. Was der Bundessprecher der Grünen Jugend hier sagt:
"Die Klimakrise den Profitlogiken und Wachstumszwängen zu überlassen, die uns in diese Krise erst geführt haben, ist keine Option"
ist, wie sich in der Realität inzwischen zur Genüge erwiesen hat, offensichtlich Fakt und nicht Meinung.

touché

"Die Klimakrise den Profitlogiken und Wachstumszwängen zu überlassen, die uns in diese Krise erst geführt haben, ist keine Option", betonte [Georg] Kurz.

Das ist der Punkt. Und ich halte es für illusorisch, dass die FDP zu etwas anderem bereit sein wird. Denn auf der anderen Seite wartet schon die Union darauf, genau diesen Weg (Pofitlogiken und Wachstumszwänge) mit den Liberalen gemeinsam fortzusetzen.
Das Schreckgespenst der "Unbezahlbarkeit" des Klimaschutzes wurde ja gerade von der FDP in den letzten Jahren immer wieder heraufbeschworen. Die Tatsache, dass jeder Euro, den wir heute nicht investieren, sich jedes Jahr vervielfacht, wird dabei entweder elegant verschwiegen oder, sogar von manchem Foristen hier, lächelnd zum Problem der Jüngeren erklärt, dass die eben selber lösen müssen. Mit Simsalabim-Techniken, die schon irgendwie kommen werden.

Eines der großen Klimaprobleme

ist der Markt selbst. Man muss nur an die aktuellere Verordnung zur Reparatur von elektrischen Geräten der EU denken. Da wird vorgeschrieben Ersatzteile für alles zu haben oder Module. Da wird dann aus dem Waschmaschinenlager ein Modul mit Trommel gefertigt was man zur Reparatur kaufen kann. Völlig unnötig und Ausnutzung des Gesetzesrahmens wenn nur das Lager kaputt ist. Kostet dafür mehr und hilft der Wirtschaft.
Wer auf die heilenden Kräfte des Marktes schwört vergisst das viel Schaden nur dadurch entstanden ist.
Apropros: Das Reparaturgesetz ist nicht freiwillig vom Markt eingeführt worden. Eher im Gegenteil.

FDP und Grüne geht nicht zusammen, da sie konträre Ziele verfolgen. Was bei der Sondierung rauskommen soll ist mir völlig unklar.

Naja..........

Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon. Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, außer CDU - die sind durch. MM

Werben um die FDP, Zweifel an der Union

Die Zweifel an der Union hatte ich schon seit Jahren. Jetzt wird der Weizen vom Spreu getrennt und man sieht, was übrig bleibt. Hinzu kommt auch, das die CDU/CSU auch um ihre Spenden teilweise bangen muß wenn sie nicht mehr an der Regierung teilnehmen, da es heißt Gürtel enger schnallen. SPD, Grüne und FDP tuen gut daran, alles mögliche zu erreichen um wirklich eine gute Regierung zu Stande zu bringen, das sind sie jetzt den Wählern schuldig. Nichts ist unmöglich und wer ein Wille hat, kann auch mitreden.

Konzentration auf die Sachthemen ist schon mal ein guter Anfang

Eines ist klar: egal welche Koalition zustande kommt, wird es immer Themen geben, die einen Teil der Wähler und der Parteien nicht vollständig zufrieden stellt. Wie auch bei der Vielfalt ?

Wenn aber Grüne und FDP es hinbekommen, dass sie sich auf sinnvolle Kompromisse in den Kernpunkten Wirtschaft/ Arbeitsplätze/Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz und Sozialpolitik einigen, dann ist das ein guter Start.

Die Richtung muss nach vorne gehen.

Populisten

Dass die Klimawende ohne Einschränkungen nicht klappt, wissen unsere Volksvertreter vermutlich fast alle. Ich nennen das Verschweigen und den Verweis auf kommende technische Wunder Populismus. Nach uns die Sintflut?
Dann wird die übliche Ausrede "das konnte ja keiner wissen" (Finanzkrise, Fukushima) niemand mehr glauben.

@Rodriguez, 08:34 Uhr

Wenn die CDU eine Jamaika-Koalition anstrebt, aber offensichtlich nicht in der Lage ist, eine Terminierung für ein rasches Gespräch mit der FDP zustande zu bringen, dann spricht dies tatsächlich Bände. Offensichtlich besteht noch Klärungsbedarf, wer mit welchem Mandat in diese Gespräche gehen soll. Ich denke, dass aufgrund des Wahlergebnisses und dem Negativtrend der letzten Wochen die Union die Rolle als Opposition grds. annehmen sollte, es sei denn, dass FDP, GRÜNE und SPD sich nicht auf eine Ampel verständigen können. Im übrigen bin ich allerdings nicht Ihrer Ansicht, dass Deutschland 16 Jahre "Alternativlosigkeit" erlebt hat. Unserem Land und seinen Bürgern geht es grundsätzlich gut. So hatte die /Union bis vor wenigen Monaten einen klaren Vorsprung in den Umfragewerten. Es war die - leider - falsche Wahl des Kanzlerkandidaten und dessen Fehler bzw. Ungeschicklichkeiten, die letztlich den Wahlsieg gekostet haben.

08:42 von Robert Klammer| Das ist demokratieferner Brei

'Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon.'

Das sind die demokratiefernen Pauschalurteile von Leuten, die mit dem Parlamentarismus und den demokratischen Gepflogenheiten einer vielfältigen Gesellschaft nix anfangen können.

Wie soll man über solche themen- und sinnfreien Meinungsbekundungen diskutieren ? Gibt doch keinen Anhaltspunkt.

@30. September 2021 um 08:42 von Robert Klammer

Ihre Meinung entspricht der Sage, dass demokratisch gewählte Volksvertreter nur "Postenjäger" seien. Es ist meiner Meinung nach auch nur eine Form der Verächtlichmachung unserer demokratischen Prinzipien.
Schade.

Grüne in Sondierungen: Werben um die FDP, Zweifel an der Union..

Ein Selfie mit Lindner und grünes Lob für die FDP.
Da scheinen die inhaltlichen Gegensätze zwischen den beiden Akteuren ja nicht so groß
zu sein.
Man kann das so charakterisieren: Die einen fahren SUV. Und die anderen, bauen, wo sie bereits mitregieren, die Autobahnen dafür aus (A661 und A66 in Frankfurt). Mehr unter ´Aktionsbündnis unmenschliche Autobahn´.

08:42 von Robert Klammer

Zitat:"Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon. Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien"

Deutlicher hätten Sie Ihre Politikverachtung nicht formulieren können. Nur mal so als Frage: Gibt es in ihrer Gegend keine Polizeiwache? Haben Sie Anschluss an das öffentliche Straßennetz? (Nach Belieben ergänzen) Und Ihre "Postenjäger" sind gewählte VolksvertreterInnen, die jetzt den verfassungsmäßigen Auftrag haben, eine Regierung zu bilden.

Träumerle

"Die CDU hat klar die Wahl verloren, da gibt es nichts zu beschönigen, und schon gar nicht durch die Hintertür wieder an die Macht zu kommen."

Aha. Die Union hat verloren? Mit mehr Stimmen, als Grüne oder FDP? Wieso sollen diese "suoerverlierer" dann Ampel machen?
Die Logik hinkt nicht nur.
Merkst Du selber, oder?

Nach 16 Jahren braucht die Union eine Pause

Diese verzweifelten Versuche von Armin Laschet, sich trotz historischer Wahlniederlage doch noch zum Kanzleramt durchzuwursteln, schadet der Union mehr als es ihr nutzt.
Selbst wenn er damit doch irgendwie durchkäme.

Die Demokratie lebt auch vom Wechsel und der ist nach 16 Jahren CDU-Kanzlerin jetzt einfach angesagt. Angela Merkel hat einiges gut gemacht, anderes nicht. Nun geht es darum, in den wesentlichen Themen von Gesellschaft und Wirtschaft mit neuen Schwerpunkten zu starten. Dafür muss sich die Ampel jetzt aufstellen.

08:41 von frosthorn

«Das ist der Punkt. Und ich halte es für illusorisch, dass die FDP zu etwas anderem bereit sein wird. Denn auf der anderen Seite wartet schon die Union darauf, genau diesen Weg (Pofitlogiken und Wachstumszwänge) mit den Liberalen gemeinsam fortzusetzen.»

Nur Union und FDP gemeinsam können alleine gar nichts fortsetzen, selbst wenn sie das wollen würden. Ohne die Grünen geht keine Regierung, es sei denn, noch mal GroKo. Das wird aber nicht geschehen.

Trotz weniger Prozenten als mal erhofft, haben die Grünen gute Karten.
Kein Royal Flash, aber das bessere Blatt als alle anderen Parteien.
Es geht kein: "Weiter So" … und dazu wird es auch nicht kommen.

Eben so wenig kann die FDP mit gar nichts anders bei Steuern (oder noch Steuern gesenkt) ihr Phantasialand an Inverstitonen in Digitales, Bildung, Infrastruktur & Co. bezahlen. Das ist das, was irgendwer kürzlich treffend: "Voodoo" nannte.

Weder FDP noch Union sind die Zampanos, die nun bestimmen, wie Regierungspolitik ab 2022 wird.

Marktvertrauen der Gelben

TS: >>Die Grüne Jugend warnt allerdings vor zu viel Vertrauen in den Markt - und die Liberalen.<<
Weiterhin ist die Reden von der alten"Leier der wundersamen Kräfte des Marktes".

Das sehe ich auch so.

"Die Klimakrise den Profitlogiken und Wachstumszwängen zu überlassen, die uns in diese Krise erst geführt haben, ist keine Option", betonte Kurz."

Klingt logisch, nur befürchte ich, die Grüne Jugend könnte eine unangenehme Überraschung erwarten. Die "alte Leier" könnte - obwohl mit dem Klima bekanntlich nicht zu verhandeln ist - die "Musik" erheblich mitbestimmen.

Wer für die "Krise" (?) verantwortlich sei ...

Zitat: ""Die Klimakrise den Profitlogiken und Wachstumszwängen zu überlassen, die uns in diese Krise erst geführt haben, ist keine Option", betonte Kurz"

Bevor der an Lebens- und möglicherweise an Berufserfahrung nicht sehr reiche grüne Junge über Dinge schwadroniert, wo sein Wissen offenkundig begrenzt ist, sollte er sich einmal damit befassen, dass in marktwirtschaftlichen Ländern, die Umwelt jährlich besser wurde - gerade die Luftqualität. Ebenso sollte er ein Geschichtsbuch in die Hand nehmen, um zu lernen, in welch schlechtem Zustand Sozialisten und Kommunisten die Umwelt zurückgelassen haben. Ich denke da an den Ostblock, Soviet-Union oder an die DDR, wo ganze Landstriche um Bitterfeld etwa als ökologische Sanierungsfälle hinterlassen wurde oder dass ein Trabbi gigantofaktisch mehr an Schadstoffen emittieren als eine S-Klasse oder 7er-BMW.

@Karl Klammer, 8:42

Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon

In einer Volkswirtschaft bezahlt immer der Bürger für alles. Das ist so banal, dass man es gar nicht mehr erwähnen muss. Und da steckt auch keinerlei Ungerechtigkeit drin.

@Traumfahrer um 08:31

>> Für mich ist klar, nur die Grünen, die SPD und FDP sollten miteinander reden und eine verträgliche Linie für alle finden.
Die CDU hat klar die Wahl verloren, da gibt es nichts zu beschönigen, und schon gar nicht durch die Hintertür wieder an die Macht zu kommen.
Aber auch die FDP muss sich deutlich bewegen und erkennen, auch andere haben Ideen. Hoffentlich wird dies den Gockeln der FDP bald klar. <<

„Aber auch die FDP muss sich bewegen … Gockeln der FDP…“ - genau solche Aussagen, wie Sie es machen, werden die FDP dazu bewegen, nicht einer Ampel zuzustimmen!
Wo schreiben Sie, dass sich auch „die Gockel und die Hennen“ der Grünen und der SPD zu bewegen haben?
Sie meinen, die FDP habe gefälligst zuzustimmen, weil sie die wenigsten Stimmen bekommen haben?
Ich als FDP Wähler möchte haben, dass die FDP so viele wichtige Punkte aus ihrem Programm in einer Regierung durchbekommt - dafür habe ich sie gewählt! Ich habe keine Ampel oder Jamaika gewählt!

Union keine Option

"Bereits für Samstag hatte die FDP eigentlich ein Treffen mit der Union geplant ... das könne aber aus Sicht der Union wohl nicht so stattfinden. "Jetzt muss man schauen, wann das genau sein wird..."
Zeigt einmal mehr, wie verfahren die Situation bei der Union ist: ausser Stande, selbst eine Woche nach der Wahl gesprächsbereit zu sein.
Da mag man gerne Laschet die Schuld für's Wahlergebnis geben, aber den wirklichen Bärendienst hat ein ganz anderer der Union erwiesen: Söder und seine Selbstüberschätzung, begonnen bei der mißlungenen Anerkennung Laschets als Kanzlerandidat. Seine Unzufriedenheit als Verlierer zum Kanzlerkandidaten hat er bei jeder sich bietenden Gelegenheit deutlich hervorgehoben. Auch nach der Wahl sein Statement vor der Presse, man müsse dem Gewinner auch gratulieren. Ein klarer Affront gegen Laschet. Als Politiker i. d. Öffentlichkeit hat er sich vollends disqualifiziert.
Auch die CDU hat ihr Scherflein dazu beigetragen, indem sie erkennbar nicht hinter Laschet steht

Adeo ". Im übrigen bin ich

Adeo
". Im übrigen bin ich allerdings nicht Ihrer Ansicht, dass Deutschland 16 Jahre "Alternativlosigkeit" erlebt hat. Unserem Land und seinen Bürgern geht es grundsätzlich gut. So hatte die /Union "

Von einem Dir hätte ich auch nichts anderes erwartet.
Grundsätzlich gut? Im arrhythmetischen Mittel vielleicht. Den Menschen geht es immer schlechter. Alles wird sinnlos teurer. Und das stets ausschließlich zu Lasten der untern Hälfte.
Dass man dafür nicht gewählt wird, hat mit dem Kandidaten nichts zu tun.
Es wurde alles als alternativlos durchgezwungen. Es gab ja auch nicht viele Möglichkeiten, um von unten nach oben zu verteilen. Dankt Merkel für das Debakel.

@schabernack, 9:04

Nur Union und FDP gemeinsam können alleine gar nichts fortsetzen, selbst wenn sie das wollen würden. Ohne die Grünen geht keine Regierung

Abwarten. Sie mögen mich für einen Paranoiker halten, aber die von so einigen Foristen hier immer wieder ins Spiel gebrachte Schwarz-Gelb-Blau-Koalition ist m.Mn. noch lange nicht vom Tisch. In Thüringen hat man ja schon geübt.

Und ohne die FDP geht auch keine andere Regierung, warum also sollten ausgerechnet die Grünen die "besten Karten" haben?

Nachtrag @30. September 2021 um 08:42 von Robert Klammer

Mir ist gerade noch etwas aufgefallen und ich möchte das doch etwas schärfer angehen. Ihre Behauptung:
" Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon."

Das entspricht eigentlich schon der Verschwörungserzählung insbesondere moderner Faschisten, dass alle Parteien, außer die selbst bevorzugte natürlich, nur ein Schauspiel veranstalten zu finanziellen Ungunsten des Bürgers.
Der Wille zur Macht um des politischen Gestaltens Willen, ist maßgeblich um politische Interessen zu vertreten. Das ist eines der Grundprinzipien der Demokratie.

Allerdings kann ich, angesichts der missglückten Wahlrechtsreform mehrheitlich durch CDU/CSU gewollt, auch ein bisschen Verständnis für solche Äußerungen aufbringen.
Ich hoffe auf eine Ampelkoalition, die auch dieses selbst geschaffene Problem löst.

08:42 von Robert Klammer

«Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon.»

Die Bürger bezahlen das immer, weil die Bürger der Staat sind. Anders kann man das gar nicht bezahlen, aber man muss für mehr Beteiligung der Unternehmen und der sehr Wohlhabenden sorgen.

«Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, außer CDU - die sind durch.»

Auch Sie gehören zu denen, bei denen man sich nach Wahlen immer fragt, warum sie nicht längst selbst Politiker sind, und den überbezahlten Job für Postenjäger, Fleischtrögebesetzer, und Luschen Sesselplattsitzer nicht längst selbst machen.

Deutschland hat eine 'Arbeitsdemokratie'

Das heißt, es gibt viele Tausend Menschen, die sich in politischen Ämtern und in Körperschaften engagieren, um Sachthemen erledigt zu bekommen. Nicht nur im Bundestag, sondern auch in Gemeinderäten, Kreistagen, Landtagen und Regionalparlamenten.
---
In Sachthemen muss man sich einarbeiten und Expertise bekommen. Egal ob Finanzen, Wirtschaft und Sozialpolitik oder kommunale Versorgungswirtschaft, Krankenhauswesen und Bau von KITAs.
---
Populistisches Geschwafel und ideologische Parolen führt zu keinen Ergebnissen für die Bürger. Deswegen ist die Sachdebatte der Parteien jetzt und später im BT für alle anderen auch eine Richtschnur für ihre Arbeit vor Ort.
---
Das müssen sich SPD, FDP, Grüne und Union jetzt vor Augen halten.

Schafft DEU sich ab?

Eigentlich ist das gesamte Wahlergebnis ein Witz:
"Volksparteien", die keine mehr sind, weil sie jeweils nur rund 25% der Stimmen erhielten und dann bestimmen letzlich zwei kleine Parteien, wie es weitergeht.
Ausgerechnet FDP und GRÜNE, die die wenigsten Gemeinsamkeiten haben, geben den Ausschlag!
Deutschland hat gewählt und ist dabei sich selbst abzuschaffen.
Das einzig Positive am Wahlergebnis war, dass eine RGR-Regierung rechnerisch nicht möglich ist.

Am 30. September 2021 um 09:08 von R. B.

"Klingt logisch, nur befürchte ich, die Grüne Jugend könnte eine unangenehme Überraschung erwarten. Die "alte Leier" könnte - obwohl mit dem Klima bekanntlich nicht zu verhandeln ist - die "Musik" erheblich mitbestimmen."

Ja, könnte sein; die Frage ist nur ob dann eventuell wieder Farbbeutel fliegen.... oder ob die Gegner eines faulen Kompromisses dann auch wieder zu den Linken abwandern.

Zum Erfolg verdammt

um 08:34 von Bender Rodriguez:
"Und wer weiß? Vielleicht wird die Ampel ja ganz gut für Umwelt, Rente, Pflege, Löhne, Außenpolitik, energiesicherheit..."
Man soll zwar die mögliche Koalition nicht vor deren getaner Arbeit loben, aber sie haben ja auch keine andere Chance.
An Erfolgen gerade zu den sozialen und umweltpolitischen Themen kommt man ja kaum noch vorbei. Auch außenpolitisch kann es ja nur besser werden.
Ich warte noch auf die Schlagzeile "Zum Erfolg verdammt", denn die Marschrichtung zu allen wichtigen Themen ist klar. Der Weg mag steinig aber nicht unbezwingbar sein.

Man wird sehen

@ 08:40 von kurtimwald
"Wenn die Grünen sich dies in einem Koalitionsvertrag wegnehmen lassen, glaube ich denen gar nichts mehr in Bezug auf Klima und sozialem Ausgleich der Klimakosten."

Ich gehe mal von einer starken Flexibilität der Grünen aus. Aber das ist nur meine Annahme.

Auf jeden Fall besteht darin eines der damaligen "Jamaika-Probleme".

Herr Lindner in einem Gastbeitrag (fdpbt.de, Sept. 2019), überschrieben mit:
"Im Gewand scheinbarer Progressivität wird Umerziehung gefordert"
Ich erinnere mich, dass bei den Sondierungen ... Anton Hofreiter, nicht bereit war, einen Kompromiss mitzutragen ... Er habe sein ganzes Leben gegen den Satz „freie Fahrt für freie Bürger“ Politik gemacht, sagte er zur Begründung. Die Offenheit verdient demokratischen Respekt .... sie ist aber zugleich Ausdruck einer kollektivistischen Haltung. Für Liberale stehen aber die Wünsche und Bedürfnisse jedes Einzelnen im Mittelpunkt allen Handelns – so unterschiedlich und vielfältig sie auch sein mögen.

Wie Recht sie doch hat

Ich sehe im Moment nicht, dass man die Union für sondierungsfähig halten könnte, geschweige denn für regierungsfähig", sagte sie den Funke-Zeitungen. Das gelte unabhängig davon, wer auf Seiten der Union die Verhandlungen führt. "Der ganze Laden ist offensichtlich null vorbereitet auf die Zeit nach Merkel - und auch nicht auf die drängenden Aufgaben in unserem Land", sagte Göring-Eckardt.
#
Und hinter der CDU steht immer noch Merkel die die Fäden in der Hand hat.

Der Rechtspopulismus nimmt ab, wenn die Parteien liefern

Der Kontrast wird gerade augenfällig: FDP und Grüne, aber auch Union und SPD bereiten sich auf die Verhandlung über Sachthemen vor.

Die Rechtspopulisten betreiben interne Nabelschau und fallen im Gezänk darüber, wieweit nach rechts sie noch marschieren wollen, übereinander her.

Es wird immer einen Kernel von Leuten mit einem manifest rechtsradikalen Weltbild geben. Für die ist die AfD da. Aber um Lösungen für die Themen der Bürger müssen sich die Demokraten kümmern. Das müssen sich die Verhandler jetzt klar machen.

Recht hat er....

"Die Grüne Jugend warnt allerdings vor zu viel Vertrauen in den Markt - und die Liberalen. "Hinter dem frischen Image der FDP steckt aber leider bisher nur die alte Leier der wundersamen Kräfte des Marktes", sagte der Bundessprecher der Grünen Jugend, Georg Kurz, der Nachrichtenagentur dpa. "Die Klimakrise den Profitlogiken und Wachstumszwängen zu überlassen, die uns in diese Krise erst geführt haben, ist keine Option", betonte Kurz."

Hätte nur noch nachschieben sollen: "Herr Lindner, überlassen Sie bitte Sondierungsgespräche und Koalitionsverträge lieber den Profis."

@Blitzgescheit um 09:09

Auch wenn ich nicht Wähler „ihrer“ Partei bin (die soviel ich vermute die AfD ist), finde ich Ihren Post um 09:09 treffend.
All die jungen Leute gut situierter Eltern, die gerade durch das jahrzehntelange Wirtschaftswachstum profitiert haben und hier in Wohlstand mit vielen Annehmlichkeiten leben können, kritisieren die wirtschaftliche Entwicklung der Vergangenheit mit den - natürlich auch vorhandenen - Folgen. Die sollten sich mal in Länder umschauen, denen die wirtschaftliche Entwicklung keinen Wohlstand wie hier erbracht hat - was sagen da die Jugendlichen dazu?
Sollen sich die Jugendlichen mit guten fortschrittlichen Ideen und Lösungsvorschlägen einbringen - wie bei den Grünen und der FDP - das kann zu weiterer positiver Entwicklung führen. Parteien wie die SPD und die CDU, die auf eine Wählerschaft mit vielen Rentnern basiert (und dieser Anteil nimmt ja demoskopisch zu), werden eher auf „ein weiter so“ setzen - wobei da natürlich auch nicht alles völlig falsch ist.

08:37 von OrwellAG

//Wer Politiker wird, dem sollte lebenslang verboten werden, nach der Politikzeit irgendwo anders zu arbeiten. Ich kenne schon die Gegenargumente. Aber die sind widerlegt, weil man die Politiker - wie oft soll man das wiederholen - sehr gut bezahlt werden, mit lebenslanger Pension eben um diese Art von Korruption zu verhindern.“

Man sollte keinen Neid aufkommen lassen. Es ist auch das Salär, das dazu beiträgt, dass eine gewisse Qualität bei den Bewerbern für den Bundestag vorhanden ist. Wenn u.U. nach 4 Jahren Bu-tag der Karriereweg eingeschränkt, hat das keine Attraktivität mehr.
Auch der Job des Bundeskanzlers, eine Top-Manager-Aufgabe, ist klar unterbezahlt, vor allem, wenn man Vergleiche zieht mit Top-Manager-Einkommen in der Wirtschaft.

@Adeo60 - Es geht nur Ampel

Jede Koalition mit der wahlprogrammlosen CDU
ist derzeit Alternativlos

Ein FDP Lindner kann kein zweites mal Bätschi sagen
und die FDP als unwählbar dastehen lassen.

Eine CSU wird niemals es zulassen das es zu Jamaika kommt,
denn man will Söder als nächsten Kanzler.

Augen auf bei der Partnerwahl.

Wer vor Jahren bereits den Schuss nicht mehr gehört hat, ist heute vermutlich ein Pflegefall, mit dem es sich nicht gut und gerne leben lässt.
Sie kennen das.

@R. B., 9:29

Für Liberale stehen aber die Wünsche und Bedürfnisse jedes Einzelnen im Mittelpunkt allen Handelns

"Für Liberale", dem könnte ich sogar noch folgen. Aber ganz gewiss nicht für die FDP. Da habe ich in meinem langen Leben noch nie erkennen können, dass meine (ich bin ja auch ein einzelner) Bedürfnisse und Wünsche im Mittelpunkt gestanden hätten.
Und wir sind nun mal kein Volk von Hoteliers, Apothekern, Zahnärzten und Achitekten.

Die Union

sollte so viel Anstand haben und endlich begreifen, dass sie nichts mehr in einer Regierung zu suchen haben, aber gar nichts.
Reiner Machterhaltungstrieb ist die einzige verbliebene Konstante in dieser Partei.
Ich bin kein SPD-Wähler, aber sie haben die Wahl für sich entschieden, alleine schon wegen einer Glaubwürdigkeit, welche die Unionsparteien in keinster Weise haben.

Nehmen wir an Laschet wird Kanzler

Das gäbe bis zur nächsten Wahl ein Hauen und Stechen. Die die Armin Laschet nicht als Kanzler wollen, wären enttäuscht, ja, sie würden es als ungerecht empfinden. Die Folgen für die Union wären verheerend und unüberschaubar. Jetzt hat Armin Laschet nur eine Wahl verloren, bei der nächsten Wahl würde die Union abgestraft.

Neue Ideen braucht das Land!

Warum muß es eigentlich immer eine "Koalition" sein?
Wenn es dazu kommt, weil alles passt, schön. Doch warum denkt man nicht auch mal über eine Minderheitsregierung nach?
Einige Ideen, z.B. die Bürgerversicherung der SPD, haben doch dank Grünen und Linken und vielleicht noch einigen Abweichlern anderer Fraktionen durchaus eine Mehrheit.
Tatsächlich sollte man im Parlament nach all den Jahrzehnten der Existenz der BRD sich vielleicht endlich mal weniger für die "Partei", dafür mehr für die Bürger interessieren und entsprechend handeln.
Koalitionsverträge sind angesichts der anstehenden Aufgaben, die seit Jahren "ausgesessen" oder wegdiskutiert und verschlimmbessert werden, für den Bürger wohl eher unwichtig.
Und die Parteigranden und -soldaten sollten sich vielleicht mal darauf besinnen, für das Volk dazusein und nicht umgekehrt.

Stürmische Zeiten

um 08:42 von Robert Klammer:
"Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon."
Was Sie anhand der zukünftigen Politik in unserem Land dann noch belegen müssten.
Da Sie das aber jetzt noch nicht können, ist es eben nicht egal, wer an die Macht kommt.
Zur Zeit zeichnet sich ab, dass die Beteiligten der möglichen Ampel-Koalition schon einiges an Gehirnschmalz in die Waagschale werfen müssen, um nicht allzu viele ihrer Ideen ad acta legen zu müssen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass genau diese Konstellation einer künftigen deutschen Regierung genau jetzt richtig ist und zum Erfolg für viele Themen, die Deutschland bewegt, führt. Denn wie im Windkanal muss jetzt jede Ecke und Kante genau betrachtet und windschnittig gemacht werden, um möglichst geringe Reibungsverluste zu erzielen. Denn uns stehen stürmische Zeiten entgegen. Und Windschatten ist gerade sehr rar.

Die Krux liegt in der Wahl des dritten Partners

für FDP/Grüne. Bei den Sachpunkten kann man Kompromisse machen. Ein Beispiel zum Programmpunkt keine Steuererhöhung(FDP),kräftige Steuererhöhung(Grüne).Dann kann man als Kompromiss sagen: wir machen ein bisschen Steuererhöhung. Anders ist die Lage bei der Präferenz des 3. Koalitionspartners. Die FDP sieht mehr Nähe bei der CDU, die Grünen sehen mehr Nähe zur SPD. Eine Entscheidung ist in der Weise wie bei dem Steuerbeispiel nicht möglich: Denn die Entscheidung kann ja nicht lauten, wir machen ein bisschen SPD Kanzler und ein bisschen CDU Kanzler.

09:17 von frosthorn / @schabernack

«Abwarten. Sie mögen mich für einen Paranoiker halten, aber die von so einigen Foristen hier immer wieder ins Spiel gebrachte Schwarz-Gelb-Blau-Koalition ist m.Mn. noch lange nicht vom Tisch. In Thüringen hat man ja schon geübt.»

Ganz sicher halte ich Sie・nicht・für einen Paranoiker.

Die Blauen haben gerade begonnen, sich mit der neuen Fraktion im Bundestag selbst zu zerlegen. Ist erst der Anfang, der Mythos größte Oppositionspartei ist auch den Bach runter, egal wer die Regierugsparteien werden.

Die AfD war schon immer ein desolater Haufen von Möchtegernegroßen, die noch nie was konnten. Sollten Union und FDP mit dem Geschnatter im Hüherhaufen AfD im Bund koalieren wollen. Können beide nach Neuwahlen in max. 2 J. gemeinsam in die Opposition zur neuen Regierung RG oder RRG gehen. Self Destruction Button.

«Und ohne die FDP geht auch keine andere Regierung, warum also sollten ausgerechnet die Grünen die "besten Karten" haben?»

Weil auch das länger als 4 J. Fragestellung ist.

um 09:22 von Hansi2012

"Das einzig Positive am Wahlergebnis war, dass eine RGR-Regierung rechnerisch nicht möglich ist."
.
Besonders positiv am Wahlergebnis fand ich, dass eine politik- und regierungsunfähige Partei wie die AfD ein schlechteres Ergebnis als bei der letzten BTW erzielt hat und es absolut niemanden gibt, der mit diesen "Politikern" zusammen arbeiten will.

Wenn ich das so lese

werden meine Zweifel immer größer, man nimmt sich sonst immer Monate Zeit, und jetzt wird schon gemeckert wenn es mal paar Tage nicht weiter geht.
Man spricht ja auch zuerst mit dem Größeren Partner, ob der will, und setzt sich dann an den Tisch.
Ich sehe die Ampel noch nicht, Grün und Gelb passen nicht zusammen, mir fehlt die Vorstellungskraft dazu, und dann noch Klimawandel der Sozial sein soll, wo alle Kosten sich erhöhen.
Wie das für den Bürger ausgeglichen werden soll, ist mir ein Rätsel, bei dem Schuldenberg, der nächste Winter kommt bestimmt.

Vermisse Merkel jetzt schon

Wäre Bundeskanzlerin Merkel wieder angetreten hätte die CDU Ganz klar gewonnen. Herr Söder hätte die Nachfolge antreten sollen

@30. September 2021 um 09:30 von schiebaer45

Ihrem Schlussfazit muss ich zum Teil widersprechen. Nicht Frau Merkel zieht im Hintergrund "die Fäden". Die CDU ist als Sammelbecken konservativer Wähler und Anhänger natürlich bestrebt an der eigenen politischen Aufstellung nie zu viel zu verändern. Das ist immer Kern konservativpolitischer Ausrichtung.

Vermisse Merkel jetzt schon

Wäre Bundeskanzlerin Merkel wieder angetreten hätte die CDU Ganz klar gewonnen. Herr Söder hätte die Nachfolge antreten sollen

KGE soll ja Bundespräsidentin

werden, dabei dachte ich schlimmer als mit Steini geht's nicht.

09:29 von R.B.

//"Im Gewand scheinbarer Progressivität wird Umerziehung gefordert"
Ich erinnere mich, dass bei den Sondierungen ... Anton Hofreiter, nicht bereit war, einen Kompromiss mitzutragen ... Er habe sein ganzes Leben gegen den Satz „freie Fahrt für freie Bürger“ Politik gemacht, sagte er zur Begründung. Die Offenheit verdient demokratischen Respekt .... sie ist aber zugleich Ausdruck einer kollektivistischen Haltung. //

Nein, es ist keine kollektivistische Haltung, sondern die Aufforderung zur Regulierung, um Gefahren für das Gemeinwohl abzuwehren. Die ach so geliebte Freiheit ist ja nicht grenzenlos, sondern sie wird eingeschränkt und relativiert durch die Gesetzgebung.

@ Stefan T

>>> ... und es absolut niemanden gibt, der mit diesen "Politikern" zusammen arbeiten will. <<<
.
Und was hat sich da jetzt im Vergleich zur letzten Wahl geändert?
Und was hat das mit dem Wahlergebnis zu tun?
Hätte ein besseres Ergebnis daran was geändert?
Nichts, nochmal nichts, und nein.
Hauptsache einen rausgehauen, auch wenn es nicht Mal zum Artikel passt.

partielle Abwanderung?

@ 09:24 von sonnenbogen

(betreffend die FDP und deren Vetrauen in die Kräfte des freien Marktes)

Sie schrieben:

>>"Klingt logisch, nur befürchte ich, die Grüne Jugend könnte eine unangenehme Überraschung erwarten. Die "alte Leier" könnte - obwohl mit dem Klima bekanntlich nicht zu verhandeln ist - die "Musik" erheblich mitbestimmen."

Ja, könnte sein; die Frage ist nur ob dann eventuell wieder Farbbeutel fliegen.... oder ob die Gegner eines faulen Kompromisses dann auch wieder zu den Linken abwandern.<<

An Farbbeutel glaube ich nicht, aber für diesen Fall an eine spürbare Abwanderung.
Sie treffen den (Zeit-)Punkt, der mich seinerzeit veranlasste, aus der Grünen-Partei auszutreten und mein Regionalmandat niederzulegen.

@ 09:09 von Blitzgescheit

Außer der von Ihnen gewohnten Herabsetzung auf persönlicher Ebene ("der an Lebens- und möglicherweise an Berufserfahrung nicht sehr reiche grüne Junge ") und der sattsam bekannten Schablonen ("Ostblock, Soviet-Union oder an die DDR") haben Sie nichts zu bieten? Wenn Sie schon auf die ökologische Katastrophe derer hinweisen, die alten dreckigen Technologien anhingen, wäre das doch der geeignete Zeitpunkt zur AfD-Selbstkritik eines fleißigen Kommentators.

Parteien und Koalitionen

Auch wenn das Ergebnis der Wahl manchem nicht passt. Die beiden großen Parteien haben die Stimmen bekommen und sind damit klar abgehoben von den anderen. Weder Grüne noch Liberale können sich auf den großen Wählerwillen der breiten Mehrheit stützen und müssen eine Koalition anstreben, wenn sie ein bisschen ihre Vorstellungen in der zu bildenden Regierung umsetzen wollen. Wenn sie es nicht wollen, dann ist eben die Oppositionsbank ihr Platz. Alle Parteien haben aber die Pflicht, an einer Regierungsbildung mit zu arbeiten. Und das Wunschkonzert eigener Wählerinteressen steht in diesem Moment gleichwertig neben dem der größeren Mehrheit für die eine oder andere große Partei. Wenn aber eine Regierung gebildet wird, stehen die Interessen aller Menschen in Deutschland obenan. Denn das ist Auftrag der Regierung, die Interessen aller zu bündeln und im Sinne aller zu entscheiden, Kompromisse zu schließen und Politik zu machen. So wird eine vernünftige Regierung entstehen.

Es kann nur besser werden

um 09:22 von Hansi2012:
"Schafft DEU sich ab?
... Ausgerechnet FDP und GRÜNE, die die wenigsten Gemeinsamkeiten haben, geben den Ausschlag!"
.
Die AW auf ihre Frage heißt natürlich Nein".
Und für viele wichtige Themen von Grün u Gelb gibt es Millionen von Wählern. FDP und Grüne Genen hier ganz und gar nicht den Ausschlag. Nur ist es halt einfacher, ein grün-gelb abgestimmtes Konzept mit der SPD zu verhandeln, was ja nicht heißt, dass alles abgenickt wird oder die SPD sich fügen muss. Vielmehr muss daraus ein Dreier-Konzept geschmiedet werden, sodass alle sich mit Abstrichen darin wiederfinden.
.
"Deutschland hat gewählt und ist dabei sich selbst abzuschaffen."
.
Es ist doch unüberhörbar von allen Seiten postuliert worden: die Parteienlandschaft hat sich verändert. Abgeschafft wird nur das, was unserer Entwicklung bisher im Wege stand.
Ich sehe der Zukunft positiv entgegen.
.
"... RGR-Regierung rechnerisch nicht möglich ist..."
.
Eine RGR-Mähr.

08:42 von Robert Klammer

Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, ...

Volltreffer!

08:34 von Bender Rodriguez

Und wer weiß? Vielleicht wird die Ampel ja ganz gut für Umwelt, Rente, Pflege, Löhne, Außenpolitik, energiesicherheit, ...?

Betonung liegt auf "Wer weiß?"

09:43 von sikgrueblerxyz | Das ist ein Ansatz

'Dann kann man als Kompromiss sagen: wir machen ein bisschen Steuererhöhung. Anders ist die Lage bei der Präferenz des 3. Koalitionspartners.'

Das ist ein sachpolitischer Ansatz.
- Die FDP kann durchsetzen, dass die Vermögenssteuer unterbleibt.
- Die SPD die Entlastung der unteren Einkommensgruppen durchsetzen.
- Die SPD und Grünen die gemäßigte Erhöhung der EkSt für die Top 10 % durchsetzen.
- Die FDP die Verhinderung der Erhöhung der Körperschaftssteuer durchsetzen.
- Die SPD die höhere Besteuerung von Kapitlaeinkommen.

Die Nähe von FDP zur CDU und der Grünen zur SPD (wobei ich da Zweifel habe, wenn ich an Kretschmann denke) ist ja nicht den Personen, sondern den Sachpositionen geschuldet. Wenn da Kompromisse gefunden werden, spielt das Thema 'persönliche Nähe' nicht mehr so sehr die Rolle.

09:52 von Augustus Cäsar

>>KGE soll ja Bundespräsidentin werden, dabei dachte ich schlimmer als mit Steini geht's nicht.<<

Auf diesen Spruch hat ein anderer Forist das Copyright.

@Am 30. September 2021 um 09:58 von SinnUndVerstand

Zitat: "Außer der von Ihnen gewohnten Herabsetzung auf persönlicher Ebene ("der an Lebens- und möglicherweise an Berufserfahrung nicht sehr reiche grüne Junge ""

Was stimmt an dieser Zuschreibung nicht?

Zitat: "der sattsam bekannten Schablonen ("Ostblock, Soviet-Union oder an die DDR") "

Offensichtlich nicht sattsam bekannt. Ansonsten würde man nicht ständig die Simsalabim-Hastdunichtgesehen-Zaubertricks der Grünen unkritisiert lassen und konkret nachfragen, durch welche Maßnahmen sie die angebliche "Krise" lösen wollen.

09:03 von MRomTRom

Diese verzweifelten Versuche von Armin Laschet, sich trotz historischer Wahlniederlage doch noch zum Kanzleramt durchzuwursteln, schadet der Union mehr als es ihr nutzt.

Laschet wird doch nicht von Trump gelernt haben?!

09:45 von wenigfahrer

//Ich sehe die Ampel noch nicht, Grün und Gelb passen nicht zusammen, mir fehlt die Vorstellungskraft dazu, und dann noch Klimawandel der Sozial sein soll, wo alle Kosten sich erhöhen.//

Grün und Gelb passen eigentlich nicht zusammen, richtig, aber aus Sicht der Grünen ist die Ampel die beste Konstellation, um die Interessen von Grün weitgehend durchzusetzen. In der Jamaika-Konstellation geht Grün unter!
Eine politische Täuschung wird da begangen, wo man angeblich „sozialverträgliche“ Maßnahmen gegen den Klimawandel im Plan hat. Allein die Versäumnisse der letzten 16 Jahre haben diese Kosten dramatisch in die Höhe getrieben. Der Exponent für die nächsten Jahre könnte nochmals größer werden.

Viel spricht gegen die Ampel

Als erstes haben Union, FDP und AfD eine Mehrheit. Linksgrün hat keine eigne Mehrheit. Dazu die Stimmen für die Freien Wähler und für andere Kleinparteien. Das sind auch keine Stimmen für linksgrüne.

Der Wähler will mehrheitlich keine linke Regierung.

Die SPD und die FDP, das passt nicht. Weder inhaltlich, noch personell.

In einer civey Umfrage:

„ Sollte die Bundesregierung Ihrer Meinung nach stärker gegen die Verschwendung von Steuergeldern vorgehen?
Ja, auf jeden Fall
94,1%
Eher ja
2,7%“

Die SPD ist die Steuerverschwendungspartei Nr. 1..

Ich zweifele ja schon lange an vielen meiner Mitbürger.

Union und FDP, insbesondere Laschet und Lindner, das harmoniert sehr gut. Habeck und Kubicki auch.

Es spricht also sehr viel gegen (!!) einen Kanzler von der SPD.

Am 30. September 2021 um 09:42 von Parsec

" Da Sie das aber jetzt noch nicht können, ist es eben nicht egal, wer an die Macht kommt.
Zur Zeit zeichnet sich ab, dass die Beteiligten der möglichen Ampel-Koalition schon einiges an Gehirnschmalz in die Waagschale werfen müssen, um nicht allzu viele ihrer Ideen ad acta legen zu müssen. "

Dann zeigen Sie mal eine Option zwischen Steuern erhöhen, und keine Steuern erhöhen ;-), oder zwischen Technologie Offenheit und Verboten auf.
Zwischen 35 Tausend für ein E-Auto, was 350 Kilometer fährt, und einem Benzinauto aus Osteuropa für 10, wo ich 750 Kilometer fahren kann mit der Familie.
Da besteht ein kleiner Unterschied, nicht jeder kann sich ein Zweitwagen leisten, sondern hat mühe einen billigen zu kaufen.
Gibt schon gehörige Unterschiede, nicht nur bei Parteien, sondern auch beim Bürger.
14 Prozent wissen was sie sich leisten können, was auch kein Problem für sie ist.
Aber die anderen können das so eben nicht, sonst hätten sie anders gewählt.

@ Makenta

>>> Wäre Bundeskanzlerin Merkel wieder angetreten hätte die CDU Ganz klar gewonnen. <<<
.
Gegenthese:
Hätte Merkel nicht alle fähigen CDU-Politiker in den letzten 16 Jahren weggebissen, hätte man einen vernünftigen Kanzlerkandidaten aufstellen können und ganz klar gewonnen.

Ich denke mit Merkel hätte die CDU trotzdem Verlusste eingefahren und wäre vielleicht ganz knapp vor der SPD gelandet. Viele CDU-Wähler scheinen mir mittlerweile auch merkelmüde zu sein. Es wurde höchste Zeit für ein Abdanken.

Was bin ich froh!

Wo nun gar schon der Herr Söder der SPD zum Wahlsieg gratuliert hat und möglicherweise eine "Ampel" droht, werden es die Medien nicht müde, Jamaika herbei zu reden! Zumal ja der "wunderbare" Jens Spahn die Jamaika-Klingelstrippe zieht und Kanzler werden möchte. Das ist mal ein "richtiger" Aufbruch, denn daran, wie er selbstbewusst und ohne mit der Wimper zu zucken sein Corona-Geeier vertreten hat, sieht man, dass der Kanzler kann, oder?

10:01 von rareri

«Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, ...»

«Volltreffer!»

Was treten die auch zu Wahlen an. Unverschämtheit.
Volltreffer selbst versenkt wie die Piraten bei Asterix und Obelix.

@Am 30. September 2021 um 09:32 von Wolf1905

ZItat: "Auch wenn ich nicht Wähler „ihrer“ Partei bin (die soviel ich vermute die AfD ist), finde ich Ihren Post um 09:09 treffend."

Ihre Ablehnung der von mir favorisierten Partei sei Ihnen unbenommen. Ich frage Sie nur: welche andere Partei vertritt die von mir angesprochenen Positionen in dieser Klarheit und Prinzipientreue?

Das Politiker Bashing von

Das Politiker Bashing von Leuten ohne Leistungsnachweis und den Grün=Sozialismus Blödsinn muss man übersehen.
Richtig erkannt: die FDP muss erstmal ihren Zauberer auspacken, der Modernisierung und die Klimapolitik sozial gerecht finanziert. Wer weiß, was da noch an Alchemie verraten wird. Die „Freie“ Marktwirtschaft ist es jedenfalls nicht. Das einzig freie an diesem Modell ist die Lust zur Bereicherung Einzelner und das würde zu weiteren gesellschaftlichen Verwerfungen führen.
Es ist klar: Klimaschutz muss sein, sozial gerecht und damit mit Umverteilungen, wenn die FDP da nicht weiterkommt, wird es eher zu Neuwahlen als zu einer Koalition kommen. Bis dann muss dem Wähler aber klar werden, wer in diesem Land die Verantwortung für Modernisierungsstau hat.

10:01 von rareri | Finde ich gut

Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, ...
Volltreffer!

Ich finde den Kontrast von Sachdiskussion und pauschalen Parolen wie dieser gegen 'die Politiker' immer hilfreich.

Für die Meinungsfindung von mitlesenden Leuten, die mit dem Gedanken spielen, mal die Populisten zu wählen. Die besinnen sich bei dieser 'Lektüre' und kehren schnell wieder zur Mitte zurück.

um 10:01 von rareri

>>
08:42 von Robert Klammer

Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, ...

Volltreffer!
<<

Wollen Sie uns nicht noch verraten, bei welchem Wahlergebnis es weniger "Posten" zu vergeben gegeben hätte ? Oder warum bei anderen Ergebnissen weniger "Jäger" dagewesen wären ?

Es hat sich bei uns eine Kultur des Kritikunsinns entwickelt, die an Absurdität kaum mehr zu überbieten ist ? Was treibt Sie an ?

leider Missverständnis

@ 09:53 von Theodor Storm

"Nein, es ist keine kollektivistische Haltung, sondern die Aufforderung zur Regulierung, um Gefahren für das Gemeinwohl abzuwehren. Die ach so geliebte Freiheit ist ja nicht grenzenlos, sondern sie wird eingeschränkt und relativiert durch die Gesetzgebung."

Entschuldigung, einleitend habe ich im Text kenntlich gemacht, dass die zitierte lange Passage ein Zitat von Hern Lindner darstellt. Dann habe ich allerdings vergessen, die Anführungszeichen zu setzen.
Ich stimme mit ihrer Auffassung überein. D. h., dass das ausschließliche
Verfolgen individueller (bzw. egozentrischer Interessen zum Besten des Ganzen führt, halte ich für eine Mär.

Günther bitte

Die Union hätte jetzt nur eine Chance: Ganz schnell den ganz großen Reset Knopf drücken. Würde man z.B. Günther als Verhandlungsführer für Jamaika einsetzen wäre dies eine geniale Lösung! Er führt erfolgreich eine Jamaika Koalition, regiert Schleswig Holstein und würde für einen wirklichen Neuanfang stehen. Die CDU sollte einen großen Schritt wagen und nicht mit Merz und Co wieder gestrige als Hoffnungsträger präsentieren oder gar einen Jungrenter wie Amthor. Da muss Mal ganz kräftig durchgelüftet werden mit einem neuen bodenständigen Regierungsstil. Das wäre ein Schachzug, mit dem man sich für Jahrzehnte neu positiv positionieren könnte.

09:58 von SinnUndVerstand

re: 09:09 von Blitzgescheit
Außer der von Ihnen gewohnten Herabsetzung auf persönlicher Ebene ("der an Lebens- und möglicherweise an Berufserfahrung nicht sehr reiche grüne Junge ") und der sattsam bekannten Schablonen ("Ostblock, Soviet-Union oder an die DDR") haben Sie nichts zu bieten?

Was haben Sie denn daran zu bemängeln?

@ 09:39 V.Scho- laschet wird Kanzler?!

„ Nehmen wir an Laschet wird Kanzler
Das gäbe bis zur nächsten Wahl ein Hauen und Stechen. Die die Armin Laschet nicht als Kanzler wollen, wären enttäuscht, ja, sie würden es als ungerecht empfinden. Die Folgen für die Union wären verheerend und unüberschaubar. Jetzt hat Armin Laschet nur eine Wahl verloren, bei der nächsten Wahl würde die Union abgestraft“

Eher nicht.

Nach 6 Wochen wäre das Thema
Erledigt. Man macht sich an die Arbeit.

In 4 Jahren kräht da kein Hahn danach und laschet wird wieder gewählt.

Es ist eher Söder, der seine Felle davon schwimmen sieht. Und Scholz, der Ähnliches ahnt.

Die nächste Koalition muss eine deutliche Mehrheit haben

Die Probleme die es zu lösen gilt sind so immens, dass es einer sehr breiten Mehrheit bedarf. Was es heißt CO2 frei zu werden erleben wir gerade in China. Leuchtreklamen werden runtergedimmt und es gibt Stromausfälle die sich auf die Produktion auswirken.

Es gilt ein besonders dickes Brett zu bohren und wir werden mutig in die Zukunft gehen müssen. Dies alles spricht für eine ganz andere Dreierkonstellation. Denke man sollte über Rot, Schwarz und Grün nachdenken. Hier wären Mehrheiten gegeben die nahezu alles möglich machen und genau das wird für die Zukunft gebraucht.

@ Stefan T

"Besonders positiv am Wahlergebnis fand ich, dass eine politik- und regierungsunfähige Partei wie die AfD ein schlechteres Ergebnis als bei der letzten BTW erzielt hat und es absolut niemanden gibt, der mit diesen "Politikern" zusammen arbeiten will."

Das ist natürlich absolut richtig. Mich bedrückt allerdings das Ergebnis in Sachsen und Thüringen.

Der Laden :CDU/CSU.....

Ist ist nach Frau Merkel vergiftet von der Machtgeilheit 2er Männer die den Kleinkrieg nicht lassen können vor allem einer : Herr Söder ! Mit diesem Gehabe haben sie Verloren und werden in der Opposition dazulernen müssen . Wobei Strauss und Stoiber nicht dazugelernt haben auf Bundesebene und Söder wahrscheinlich auch nicht .

Wir werden sehen .... sicherlich zunächst einmal eine rotgrüngelbe Regierung

Was schlägt der junge Grüne vor?

Zitat: "Die Grüne Jugend warnt allerdings vor zu viel Vertrauen in den Markt - und die Liberalen. "Hinter dem frischen Image der FDP steckt aber leider bisher nur die alte Leier der wundersamen Kräfte des Marktes", sagte der Bundessprecher der Grünen Jugend, Georg Kurz, der Nachrichtenagentur dpa."

Dass die Grünen nichts mit einer freien Marktwirtschaft anfangen können, ist schon klar. Deswegen wird eine grün-gelbe Koalition auch höchst interessant.

Meine Frage an den jungen Grünen ist: durch welche "neue Leier" wollen die Grünen diese "alte Leier" ersetzen. Welche konkreten Maßnahmen/Herangehensweisen schlagen die Grünen hervor. Haben deren quasi-sozialistischen "Konzepte" irgendwo auch einmal tatsächlich Probleme gelöst?

Bitte einmal durchfaxen, falls irgendjemandem hier Beispiele einfallen.

@30. September 2021 um 10:01 von rareri

Voll daneben. Gewinner sind die Wähler, deren gewählte Parteien die Regierung bilden. Die Übernahme von Posten erfolgt durch Bürdenträger. Wie die Ihrer Bürden gerecht werden, wird voraussichtlich bei der nächsten BTW 2025 vom Wähler bewertet.

09:10 von frosthorn

re:@Karl Klammer, 8:42
Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon
.
In einer Volkswirtschaft bezahlt immer der Bürger für alles. Das ist so banal, dass man es gar nicht mehr erwähnen muss. Und da steckt auch keinerlei Ungerechtigkeit drin.

Ich habe den Satz von Karl Klammer anders verstanden, denn er sprach davon, dass der Bürger in Hinblick auf die Machtergreifung die Folgen zahlt und nicht in Hinblick auf volkswirtschaftliche Zusammenhänge.

Bahamas ist der eigentlich Wahlsieger

Auch wenn man den Meinungsmacher und Lautsprecher in den Medien und Politik glauben will, befinden wir uns seit langem in einer grünlinken Clownwelt.

Wenn man sich die Wahlergebnisse ganz nüchtern anschaut, gibt es mit der Union, FDP und AfD eine bürgerliche, konservativ-liberale Mehrheit, vorausgesetzt, man ignoriert für einen Moment, dass die FDP seit langem keine liberalen und die CDU keine konservativen Positionen vertritt.

Wieso bilden diese Parteien jetzt nicht eine Regierung?

Die Mehrheit hat gesprochen.

Der Wähler hat gesprochen.

@Am 30. September 2021 um 10:12 von UnwichtigeMeldung

Zitat: "Das Politiker Bashing von Leuten ohne Leistungsnachweis und den Grün=Sozialismus Blödsinn muss man übersehen."

Mein Leistungsnachweis stiehlt mir das Finanzamt jedes Jahr in Form von Steuern und Abgaben.

Inwiefern ist es "Blödsinn", im Zusammenhang von den Grünen von Sozialismus zu sprechen? Was ist es denn sonst?

Sie können diese Zuschreibung ja gerne inhaltlich widerlegen, wenn Sie das anders sehen.

Zitat: "Es ist klar: Klimaschutz muss sein, sozial gerecht und damit mit Umverteilungen, wenn die FDP da nicht weiterkommt, w"

Eben.

Die Grünen wollen zuerst durch irrsinnig hohe Steuern und Abgaben unrentabel werden lassen und dann die sozialen Schieflagen, die zwangsweise dadurch entstehen durch Umverteilung "lösen", was dann noch einmal die Steuerlast nach oben schraubt.

Welch passenden Namen könnte man solch einer Politik geben (abgesehen von Irrsinn)? Genau: Sozialismus.

10:12 von MRomTRom

Für die Meinungsfindung von mitlesenden Leuten, die mit dem Gedanken spielen, mal die Populisten zu wählen.

Populismus betreibt doch jede Partei. Das war im Wahlkampf umso deutlicher, dass jede Partei das Blaue vom Himmel versprach, was das Volk ja gerne hört. Es waren eben nur Versprecher!

um 10:08 von Theodor Storm

>>
Eine politische Täuschung wird da begangen, wo man angeblich „sozialverträgliche“ Maßnahmen gegen den Klimawandel im Plan hat. Allein die Versäumnisse der letzten 16 Jahre haben diese Kosten dramatisch in die Höhe getrieben. Der Exponent für die nächsten Jahre könnte nochmals größer werden.
<<

"Sozialverträglich" heißt ja nicht ""kostenneutral bei unverändertem Verhalten". Was man als erstes bräuchte wäre ein neuer Wachstumsmaßstab. Es ist doch absurd, dass sich der Wiederaufbau nach einer Naturkatastrophe volkswirtschaftlich als Wachstum ausgewiesen wird. Jeder Aufbau eines abgesoffenen Ortes schlägt sich im Sozialprodukt nieder. Säuft nur noch der halbe Ort ab und wird wieder aufgebaut, dann ist das BSP rückläufig.

durchsichtiges Spiel

Ist doch völlig klar, warum die grüne Göring-Eckardt im Vorwege der Sondierungen mit der FDP eine Koalition mit der Union ausschließt. Die meisten Grünen Positionen sind mit denen der SPD deckungsgleich. So glaubt Göring-Eckardt mit der FDP ein leichtes Spiel zu haben.

Doch da täuscht sie sich. Wenn die FDP ihre Kernpositionen aufgeben müsste, dann wird die FDP auch diesmal auf eine Regierungsbeteiligung verzichten. Und dann kommt es zur großen Koalition oder gar Neuwahlen.

@30. September 2021 um 10:06 von afD Pressebote

Wie die Grünen sich konkret Maßnahmen vorstellen, wurde doch viel oft diskutiert und gerade von Ihnen immer wieder inhaltslos kommentiert.

......blablablubbblubb...." der Grünen unkritisiert lassen und konkret nachfragen, durch welche Maßnahmen sie die angebliche "Krise" lösen wollen."

Der Klimawandel oder auch die Klimakrise, welche wissenschaftlich hinreichend belegt sind, als "angeblich" in Anführungszeichen zu setzen unterstreicht Ihre Bildungsferne. Mit "gescheit" hat das für jeden informierten Menschen natürlich nichts zu tun.

Zu Am 30. September 2021 um 10:23 von Blitzgescheit

Ihre Frage „ Welche konkreten Maßnahmen/Herangehensweisen schlagen die Grünen hervor. “
ist doch längst beantwortet und war für Viele wahlentscheidend: Das Parteiprogramm der Grünen, gibt es als Download von der Website.

Sondierung

Andere Medien berichten bereits, dass die FDP am Sonntagabend mit der CDU sondiert. Warum ist die TS nicht so aktuell?

@Rodriguez, 09:16 Uhr

Ich bin für eine saubere Analyse und gegen plakative Schuldzuweisungen. Dazu gehört im übrigen auch ein gewisser Umgangston, weshalb ich Sie doch bitte möchte, auf die "Du"-Anrede zu verzichten. Nochmals in aller Kürze: 1.) Die Union hat eine deutliche Niederlage erlitten (Scholz verweist zurecht auf den "Balken", der nach unten zeigt, auch wenn das Wahlergebnis durchaus knapp war). 2.) Deshalb sollte man das Votum der Bürger mit Demut und der Bereitschaft zur kritischen Selbstanalyse/Neuformierung aufnehmen.
3.) Es waren gute Jahre unter Kanzlerin Merkel, viele Krisen wurden letztlich erfolgreich gemeistert. Die hohen Beliebtheitswerte in der Bevölkerung unterstreichen dies. 4.) Die Wahl wurde erst in der Endphase entschieden, nachdem die Union zuvor deutlich in Führung lag. Der Unionskandidat war den Bürgern letztlich nicht vermittelbar.

@Frosthorn, ZItat: "Mit

@Frosthorn,
ZItat:
"Mit Simsalabim-Techniken, die schon irgendwie kommen werden."

Vor allem war will man denn noch alles an Techniken erfinden und sie dann nicht einsetzen?
Ich komme aus dem Hausbau - habe da speziell niedrig-energie-bauweise mit einem Ing.-Büro gemacht - angefangen von der TGA bis hin zu bauphysikalisch korrekter Wärmedämmung.
Mit Kollegen habe ich vor 2000 ein Passivhaus entwickelt - ein System was den Jahreswärmeverbrauch auf 1/10 senkt ohne den Wohnkomfort zu verschlechtern.
Ursprünglich kam die Idee 1988 aus Schweden nach D-Land und wurde zuerst in Darmstadt umgesetzt. Als es tatsächlich funktionierte gründete sich dort in Institut welches diese Technologie gezielt vorantrieb. Auf den Tagungen waren dutzende von Baubüros und Baufirmen - bis hin zur Bauindustrie welche uns z.B. die nötigen Fensten entwickelte.
Dadurch ist es eigentlich seit 20 Jahren ein technischer Baustandard.
--
Wird es breitflächig angewendet?
Man frage sich mal warum.

10:25 von rareri

«Ich habe den Satz von Karl Klammer anders verstanden, denn er sprach davon, dass der Bürger in Hinblick auf die Machtergreifung die Folgen zahlt und nicht in Hinblick auf volkswirtschaftliche Zusammenhänge.»

"Machtergreifung" war in Deutschland in den 1930-ern.
Das von 2021 sind Wahlen mit Koalitionsverhandlugen danach.

Kein Wunder, dass Sie politisch gar nichts auf die Reihe kriegen.
Wenn Se nicht mal diesen Unterschied verstehen.

@Robert Klammer

"Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon. Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, außer CDU"

Ihre Äußerung wurde hier des Öfteren kritisiert, was von einer gewissen politischen Naivität spricht.

Ämterbesetzung ist zwar nur eine Facette der anstehenden Verhandlungen, aber natürlich für die Betroffenen eine sehr wichtige.
Allein schon der durchgestochene Plan der CDU/CSU, die Grünen mit dem Vorschlagsrecht für das BP-Amt zu ködern spricht Bände.

Es sind ja nicht nur die jetzt gewählten neuen Mitglieder des BT, die auf Posten in Ausschüssen, etc hoffen.
Jede Partei hat eine Menge Mitglieder, die jetzt als politische Staatssekretäre, etc in den Ministerien und Behörden sich einen Job erhoffen. Die Grünen wollten ein eigenständiges Klimaschutzministerium, allein hier wären dutzende Posten zu vergeben.

Auch die CDU wird jetzt für die augeschiedenen Mitglieder des BT in ihren Landesverbänden ein paar Posten suchen müssen.

>>Dazu die Stimmen für die

>>Dazu die Stimmen für die Freien Wähler und für andere Kleinparteien. Das sind auch keine Stimmen für linksgrüne.<<

Wieviele Stimmen im neuen Bundestag haben denn die Freien Wähler und andere Kleinparteien?
Soweit mir bekannt haben die demokratischen "rechten" Parteien im Bundestag lediglich 35,6%.

um 10:14 von R. B.

>>
Ich stimme mit ihrer Auffassung überein. D. h., dass das ausschließliche
Verfolgen individueller (bzw. egozentrischer Interessen zum Besten des Ganzen führt, halte ich für eine Mär.
<<

Es fängt schon mit der Definition vom "Besten des Ganzen" an. Da die Volkswirtschaftslehre, im Gegensatz zur Auffassung vieler FDP-Anhänger keine Natur-, sondern eine Sozialwissenschaft ist, muss das "Beste vom Ganzen" im gesellschaftlichen Konsens definiert werden.

re 09:22 Hansi2012: Deutschland

>>Schafft DEU sich ab?
Eigentlich ist das gesamte Wahlergebnis ein Witz:
"Volksparteien", die keine mehr sind, weil sie jeweils nur rund 25% der Stimmen erhielten und dann bestimmen letzlich zwei kleine Parteien, wie es weitergeht.
Ausgerechnet FDP und GRÜNE, die die wenigsten Gemeinsamkeiten haben, geben den Ausschlag!<<

Zunächst: DEU ist durch seine Verfassung definiert und dort eine repräsentative parlamentarische Demokratie und vor allem eine ausführlichst beschriebene Gewaltenteilung vorgegeben.

DEU kann sich also nicht „abschaffen“, solange nicht diese Gewaltenteilung zugunsten einer autokratischen und nicht mehr abwählbaren Regierung aufgehoben wird. Was uns hoffentlich nie wieder blühen wird!

Es ist Ihre Wahrnehmung, dass FDP und Grüne den „Ausschlag“ geben. Das werden aber Andere anders sehen und beides ist okay.

Versuchen Sie einfach mal, in DEU einen Rahmen zu sehen, in dem immer über den richtigen Weg zu einer besseren Gesellschaft gestritten und gewählt werden kann.

@30. September 2021 um 10:25 von rareri

"....in Hinblick auf die Machtergreifung die Folgen zahlt und nicht in Hinblick auf volkswirtschaftliche Zusammenhänge"

Nun eine Machtergreifung durch die einzige sozialnationalistische Patei im Bundestag ist uns ja erfreulicher Weise erspart geblieben. Mit über 15% Wählerschwund wurde der afD-Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage erteilt.
:)

10:08 von covid-strategie | Falsche Addition die fünfte

'Als erstes haben Union, FDP und AfD eine Mehrheit.'

Die haben sie nicht, weil

1. die Union und die FDP sich nicht mit den Rechtsradikalen gemein machen
2. die beiden demokratischen Parteinen einen Großteil ihrer Wähler verlieren würden, wenn sie mit der AfD paktierten.

Diese Addition mag Ihre Vorlieben zum Ausdruck bringen,
ist aber sinnfrei.

'Dazu die Stimmen für die Freien Wähler und für andere Kleinparteien.'

Das wird durch das Nachgeplapper der abwegigen Thesen von A. Weidel nicht richtiger.

Die freien Wähler sind ein vielfältiges Forum insbesondere in Süddeutschland, in dem sich Bürger aller Couleur, die sich kommunalpolitisch engagieren aber nicht in eine Partei eintreten wollen, engagieren.

Ihr zweiter Kleinparteien-Favorit 'die Basis' ist eine dubiose Organisation mit starken Bezügen zur QD-Szene.

Die Umfrage mit einer 55 % Mehrheit für eine Kanzlerschaft von Olaf Scholz lässt sich nicht durch
Side-kicks relativieren.

@ Klärungsbedarf

>>> Wollen Sie uns nicht noch verraten, bei welchem Wahlergebnis es weniger "Posten" zu vergeben gegeben hätte ? <<<
.
Vom Wahlergebnis abgesehen, es ist absurd, dass eine Partei, die unter 5% der Stimmen hat, über 30 Sitze einnimmt. Die Überhangmandate, gehören nicht nur deshalb, abgeschafft.
Es ist unbestritten, dass sich Deutschland den mit Abstand größten "Wasserkopf" gönnt; jedes Mal werden es mehr. Selbst der chinesische Regierungsapparat ist kleiner im Verhältnis zur Bevölkerung.
Bald muss in Berlin angebaut werden, um alle Postenträger und Abgeordnete unterzubringen. Hier könnte mal richtig Geld gespart werden ohne irgendeinen Verlusst an Qualität hinnehmen zu müssen.

Stefan T., 09:43 Uhr

"Besonders positiv am Wahlergebnis fand ich, dass eine politik- und regierungsunfähige Partei wie die AfD ein schlechteres Ergebnis als bei der letzten BTW erzielt hat und es absolut niemanden gibt, der mit diesen "Politikern" zusammen arbeiten will".

Volle Zustimmung. Allerdings erschreckt es, dass die AFD in Sachsen und Thüringen so viele Direktmandate erzielen konnte - in Bundesländern also, in denen diese Partei als rechtsextremistisch eingestuft wird. Man darf gespannt sein, wie sich der Richtungsstreit weiter entwickeln wird. Ich fürchte, die AFD wird mittlerweile nicht trotz, sondern wegen ihrer nazistischen Grundströmungen gewählt.

@Makenta, 09:51 Uhr

"Wäre Bundeskanzlerin Merkel wieder angetreten hätte die CDU Ganz klar gewonnen. Herr Söder hätte die Nachfolge antreten sollen".

Volle Zustimmung. Die CDU hat sich im Wahlkampf leider dilettantisch verhalten und insbesondere den falschen Kandidaten aufgestellt. Bis dato lag sie in allen Umfragen klar vorne. Shit happens...

10:08 von covid-strategie

//Die SPD ist die Steuerverschwendungspartei Nr. 1..
Ich zweifele ja schon lange an vielen meiner Mitbürger.
Union und FDP, insbesondere Laschet und Lindner, das harmoniert sehr gut. Habeck und Kubicki auch.//

Die SPD als Steuer-Verschwendungspartei hört sich erstmal toll an - aber das müssten Sie belegen bzw. konkretisieren.
Dass Laschet und Lindner gut zusammenpassen, da bin ich ganz bei Ihnen. Aber Habeck und Kubicki? Kubicki ist ein Einzelgänger und erlaubt sich auch entsprechende Alleingänge. Seine Komplimente für Habeck sind mehr Eigennutz. In der Grünen-Partei kann sich Habeck Alleingänge kaum erlauben. Schon dadurch sind Kubicki und Habeck kaum zu vergleichen.

10:27 von Blitzgescheit

>>Wieso bilden diese Parteien jetzt nicht eine Regierung?<<

Ich helfe doch gerne.
Weil die CDU dann bei den nächsten Wahlen nicht mehr über 10%, die FDP nicht mehr über 5% kommen würde, wenn sie mit der rechtsextremen Partei der Höcke, Frohnmaier, Kalbitz koalieren würden.

CDU wird gebraucht

"Der ganze Laden ist offensichtlich null vorbereitet auf die Zeit nach Merkel", so Frau Göring-Eckardt über die Union.
Das stimmt leider.
Armin Laschet mit seinen unbestrittenen kommunikativen Fähigkeiten hat wohl zu wenig Autorität in der Union.
Carsten Linnemann steht wie Friedrich Merz für eine CDU, die sich primär ordnungspolitischen Zielen verschrieben hat. Maaßen und Co. stehen für den autoritären Staat.
Einer wie Norbert Blüm, dem die Integration der Arbeitnehmerschaft jahrelang glaubhaft gelang, fehlt als Gegengewicht.
Und die Klima-Union ist parteiintern zu schwach.
Einheit und Handlungsfähigkeit der Union sind im Augenblick bundespolitisch nicht vorhanden.
Aber der Ausfall der Union kann nicht so einfach durch zwei kleine Parteien kompensiert werden, die programmatisch keine Volksparteien sind.
Die Botschaft an die CDU ist deshalb:
Aufstehen !
Deutschland braucht die Christdemokraten! Rauft Euch zusammen!

@30. September 2021 um 10:27 von afD Blitzbote

Auch wenn wir in einer respektablen Demokratie leben, ist es dennoch erstaunlich, dass es Neonazis dennoch erlaubt ist uns Ihre rechtsbraunblaue Clownwelt zu präsentieren.

Ich betrachte das aber als Sozialstudie. Wie werden in der modernen Welt primitivste Instinkte angesprochen?

@zöpfchen - dann kommt es zu Neuwahlen

Die FDP kann nicht noch einmal verzichten,
sonst würde sie bei Neuwahlen an der 5% Hürde scheitern.

Aber eines Stimmt , keine der Parteien
hat deckungsgleiche Positionen mit der ADF

@baumgart67, 10:15

Die CDU verfügt über eine ganze Reihe fähiger, junger Kräfte, die - wie Sie mit Recht fordern- nun eine Chance bekommen sollte. Neben Günther sehe ich da vor allem Norbert Röttgen, aber auch Ralph Brinkhaus.

re 10:27 Blitzgescheit: Bürgerlich?

>>Wenn man sich die Wahlergebnisse ganz nüchtern anschaut, gibt es mit der Union, FDP und AfD eine bürgerliche, konservativ-liberale Mehrheit, vorausgesetzt, man ignoriert für einen Moment, dass die FDP seit langem keine liberalen und die CDU keine konservativen Positionen vertritt.<<

Ich sehe ganz nüchtern, dass Sie hier die AfD als eine „bürgerlich, konservativ-liberale Mehrheit“ zu beschreiben versuchen. Weil ja die Union und die FDP ja Ihrer Meinung nach zwar dazugehören, aber eben doch nicht dazu gehören. Also nicht dazugehören...

In einem der wenigen Länder mit nicht nur theoretisch großer Meinungsfreiheit wäre diese Meinung auch durch ebendiese Freiheit gedeckt.

Nur logisch wäre es eben nicht und damit auch kein Argument, mit dem man sich auseinandersetzen könnte.

Aber sicher konnte auch ich Sie nicht richtig verstehen.

Jo - so ein Parlament kostet

Jo - so ein Parlament kostet halt Geld und da es sich nun vergrössert hat kostet es noch mehr Geld.
Ich bezahle gerne für ein Parlament - sogar wenn das 1000 gewählte Politiker sitzen.
So geht eben Demokratie - für die bin ich sogar 1989 auf die Strasse gegangen.
Kann man es kleiner haben?
Ja - warum nicht - was mich dann aber immer wundert das die über das viele Geld fürs zu grosse Parlament meckern immer genau die Partei an der Macht sehen wollen - die die Wahlreform seit Jahrzehnten torpedieren!!
und
nicht nur das - man wählt sogar die Partei deren Minister hunderte von Millionen an Euro regelrecht veruntreuen und weder von der Regierungschefin noch von der Parteiführung aus dem Amt entfernt wird
--
aus meiner Sicht geht es also nicht um Kritik sondern ums Meckern aka "Dampf ablassen" - um ein tägliches "öffentliches sich ausko*zen"

Union am Ende

Die Union spricht von Neuanfang, es bleiben aber alle abgewählten Minister im Parlament. Es gibt keine neuen Köpfe. Selbst Laschet lässt nicht los. Niemand.
.
Mit so einem Haufen, der immerhin 16 Jahre veranwortlich war, mit dieser großen Kanzlerin, ist natürlich keine Sondierung möglich. Warum auch?
.
Die CDU hat keine Inhalte und steht auch für nichts. Man muss Merkel dafür danken.
.
Vielleicht muss man Laschet auch mal zugestehen, dass er mit keinen Ideen und keinen Visionen, also keinem Wahlprogramm, immerhin über 20 Prozent der Stimmen geholt hat.

@covid Strategie

Ich teile Ihre Analyse grundsätzlich, aber gerade im Fall Laschet nicht: Laschi wird auch in Nordrhein Westfalen nicht wiedergewählt, weil er selbst in seinem Heimatland unbeliebt ist, dort hat er mit die schlechtesten Wahlergebnisse eingefahren. Er ist leider ein negatives Ausnahmetalent.
Merkel und Kohl waren am Anfang auch nicht beliebt aber durch Ihre Regierungsführung haben die viele überzeugt; bei Laschet würde das aber nicht funktionieren.

10:27 von Blitzgescheit | Diese 'Mehrheit' ist eine Fata Morgana

'Wenn man sich die Wahlergebnisse ganz nüchtern anschaut, gibt es mit der Union, FDP und AfD eine bürgerliche, konservativ-liberale Mehrheit. (...)
Wieso bilden diese Parteien jetzt nicht eine Regierung?'

Weil es diese 'Mehrheit' nur in Ihrer Phantasie gibt.

Die deutschen Bürger lehnen die AfD und deren Regierungsbeteiligung mit großer Mehrheit ab. Sagen alle Umfragen.

Wenn die Union und die FDP mit den Rechtsradikalen der AfD paktieren würde, dann wären sie einen Großteil ihrer Wähler los. Diese Schein-Addition geht ins Leere.

frei plus sozial

10:23 von Blitzgescheit

"Dass die Grünen nichts mit einer freien Marktwirtschaft anfangen können, ist schon klar."

Mit der freien im Sinne einer ungezügelten Marktwirtschaft hatten schon ganz andere Probleme (auch schon vor Urzeiten die CDU, z. B. Ludwig Erhard), sodass man dann die soziale (!) Marktwirtschaft propagierte.

um 10:37 von Adeo60

>>
3.) Es waren gute Jahre unter Kanzlerin Merkel, viele Krisen wurden letztlich erfolgreich gemeistert. Die hohen Beliebtheitswerte in der Bevölkerung unterstreichen dies.
<<

Zumindest ein Teil der Krisen hätte bei einer wirklich gute Politik gar nicht erst entstehen müssen. Da muss das Meistern dann auch nicht gelobt werden.

Re : Miauzi !

Tja, es ist halt so, dass zu oft in D zu viele Lobbygruppen echt gute Ideen blockieren und verhindern, weil sie bestimmten Bereichen und Parteien nicht passen.
Es ist doch bekannt, wie umständlich die Bürokratie in D funktioniert, wie aus reinem Gewinndenken und Habgier gute Ideen geopfert werden. Schon vor 2000 gab es klare Erkenntnisse, dass das Klima sich ändert, und was getan werden muss. Nur dies war nie wirklich im Interesse der Industrie und der Wirtschaft sowieso nicht. Lieber die Globalisierung und Gewinnmaximierung auf unendlich Höhen treiben, solange dies nur irgend wie möglich ist. Mit daran beteiligt auch die Politik, von denen sich etliche in irgend welchen Vorständen und Aufsichtsräten rum treiben und horrende Summen einstreichen.
Ich hoffe und bete, dass die Grünen den anderen so richtig den Marsch blasen !

30. September 2021 um 10:27 von afD Blitzbote

Nach dem Mord an Walter Lübcke durch einen afD Wahlplakatkleber, dürfte es die Union zerreißen mit Neonazis paktieren. Gleiches gilt für die FDP.

Es ist natürlich in der rechtradikalen Clowntraumwelt eine herrrrliche Fantasie.

Unter CDU und FDP Anhängern in meinem Bekanntenkreis werden afD Traumvorstellungen mit CDU und FDP einmal was machen zu können in etwa so kommentiert: Ums verrecken nicht!

Und dann lachen wir alle immer herzlich miteinander!

um 10:04 von MRomTRom da gibt es noch mehr

"Wenn da Kompromisse gefunden werden, spielt das Thema 'persönliche Nähe' nicht mehr so sehr die Rolle."
Ich habe nicht nur persönliche Nähe gemeint sondern auch Nähe in Sachpositionen.
In Ihrer Aufstellung kommt als dritter Partner nur die Spd vor. Ich fürchte, soweit sind wir noch nicht.

10:33 von Klärungsbedarf

//"Sozialverträglich" heißt ja nicht ""kostenneutral bei unverändertem Verhalten". Was man als erstes bräuchte wäre ein neuer Wachstumsmaßstab.“//

Was ich sagen wollte ist, dass bei unverändertem Verhalten (Klimakrise), die Kosten in den Jahren danach exponentiell steigen.
Ein neuer Wachstumsmaßstab, das befürworte ich auch. Aber das müsste global gedacht und gemacht werden (siehe auch China), und dafür sehe ich aktuell kaum Chancen, es sei denn, dass sich das Wachstum selbst reguliert (z.B. durch die Endlichkeit wichtiger Rohstoffe).

@Sparpaket...Verbrannte Erde

Warum Merkel so gefeiert wird, erschließt sich seit mehreren Jahren nicht mehr. Deutschland steht schlecht da, das weiß man aber nicht erst seit Sonntag. Vor Jahren gab es dazu einen tollen Bericht im Spiegel. Und als Chefin hat das natürlich jemand zu verantworten.
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Die maroden Brücken sind da exemplarisch.
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Aber in der Union ist niemand für irgendetwas verantwortlich. Laschet auch nicht für die Niederlage. Das ist Merkel Style. Bloß keine Fehler zugeben oder erst dann, wenn es eh egal ist.
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Nundenn. Das am Ende der sog. "Merkel-Ära" die CDU am Abgrund steht, ist einfach nur exemplarisch. Da offenbar niemand Merkel die Verantwortung für die Ist-Situation geben wollte, bekommt die CDU nun die Breitseite verpasst. Richtig so.
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Ach... nebenbei sei erwähnt, dass auch die CSU bei den Erststimmen 8 Prozent verloren hat. Also selbst die Kandidaten in Bayern wurden abgestraft. Das scheint auch Söder irgendwie nicht zu sehen, und die Journalisten auch nicht. Auch Söder ist geschwächt.

Alternative

Ich habe noch nicht eingehender drüber nachgedacht, also keine detaillierte Meinung dazu.
Wäre eine Minderheitenregierung eine Alternative, wenn nichts zustande kommt?

FDP schließt Ampel, Grüne Jamaika aus

So wird es kommen. Das Ganze jetzt ist nur das Vorspiel, jeder möchte den Eindruck erwecken, nicht der Spielverderber zu sein. Das kann sich, nach den letzten Verhandlungen, insbesondere die FDP nicht mehr erlauben.

Am Ende werden wir ein ganz unwürdiges Gewürge bekommen, alle wollen sie ganz dringend an die Macht, sogar die CDU.

Hinauslaufen wird das auf den dritten Wahlgang des Kanzlers und Laschet wird sich mit den Stimmen der FDP und der AfD in geheimer Wahl zum Kanzler wählen lassen. Das hat man ja auf Landesebene schon einmal getestet, auch wenn da der vermeintliche Ministerpräsident von der FDP kam...

Frischer Wind

Ich finde es tendenziell auch gut für die Demokratie, wenn es nicht nur zwei große Blöcke gibt, wie in den USA oder Großbritannien, sondern eher mittelgroße Parteien, die sich dann gegenseitig etwas korrigieren. Das führt zu weniger Spaltung in der Gesellschaft und wenn jetzt Grüne und FDP in die Regierung kommen weht auch mal wieder ein frischer Wind. Das Gegenteil wäre ein System wie in den USA, bei dem sich in der Bevölkerung zwei Lager fast nur feindselig gegenüber stehen und die aktuelle Regierung immer zunächst die wichtigsten Entscheidungen der Vorgängerregierung zurückdrehen muss. Das kann keiner wollen und es ist eine Hauptursache, warum die USA immer weiter zurückfallen. Dagegen finde ich die Entwicklung in Deutschland viel gesünder.

09:03 von Bender Rodriguez

>>Aha. Die Union hat verloren? Mit mehr Stimmen, als Grüne oder FDP?<<

Aber ja doch. Einfach mal das fulminante Wahlergebnis der CDU/CSU nicht als Totale sehen, sondern aus der Sicht wie viele Stimmen sie 'verloren' haben.

@Blitzgescheit, 10:27

Die AFD ist keine bürgerliche und auch keine konservative Partei, sondern wird von völkisch-rechtsextremistischen Strömungen dominiert. Verbale Verrohung, Hass und Hetze, peinliches Benehmen in den Parlamenten - all dies zeigt, dass die AFD zu Recht von allen anderen Parteien Ablehnung erfährt. Bezeichnend der Satz des ehemaligen AFD-Sprechers Lüth, wonach es der AFD gut geht, wenn es Deutschland schlecht geht. Eine solche Partei, die vorgibt patriotisch zu sein und das genaue Gegenteil praktiziert, darf niemals in eine Regierungsbeteiligung kommen.

@ Adeo60

Das sehe ich ähnlich wobei Röttgen mit einer etwas antiquierten West-Fokussierung in der Außenpolitik ein wenig aus der Zeit fällt, wir sollten eher Europa stärken. Die USA wenden sich nicht erst seit Trump von Europa ab und Asien zu. Brinkhaus ist einer der wenigen, der geradeaus spricht, das finde ich gut und er hält auch mal den Kopf hin, so ist er auch Fraktionschef geworden und hat sich jetzt auch in der schwierigen Zeit behauptet.

10:06 von Tremiro 09:52 von Augustus Cäsar

KGE Bundespräsidentin

"Auf diesen Spruch hat ein anderer Forist das Copyright."

Sind Sie bei dem "anderen" sicher?

@Blitzgescheit um 10:11

>> Ihre Ablehnung der von mir favorisierten Partei sei Ihnen unbenommen. Ich frage Sie nur: welche andere Partei vertritt die von mir angesprochenen Positionen in dieser Klarheit und Prinzipientreue? <<

Für mich zählt vornehmlich, wie in unserer Gesellschaft die Maßnahmen für den Umweltschutz (also auch Klimawandel) sozialverträglich, aber auch technologisch und mit bezahlbarem Aufwand, gestemmt werden kann. Da bin ich Mitte konservativ eingestellt, weil ich denke, dass hier die Union und die FDP die besten Lösungen im Programm haben - aber sicher, kann man heftig drüber streiten, wie es ja hier im Forum auch stattfindet.
Eine weitere Ablehnung der AfD-Positionen ist deren Einstellung zur Migration, auch die Fremdenfeindlichkeit, die auch offen - v. a. im Osten und dem Flügel - geäußert werden; das ist absolut nicht meine Überzeugung (auch da bin ich nahe bei der Union und der FDP).
Gibt noch weitere Punkte, wird aber zu lange …

um 10:44 von Mischpoke West

>>
Vom Wahlergebnis abgesehen, es ist absurd, dass eine Partei, die unter 5% der Stimmen hat, über 30 Sitze einnimmt. Die Überhangmandate, gehören nicht nur deshalb, abgeschafft.
Es ist unbestritten, dass sich Deutschland den mit Abstand größten "Wasserkopf" gönnt; jedes Mal werden es mehr. Selbst der chinesische Regierungsapparat ist kleiner im Verhältnis zur Bevölkerung.
<<

Es ging ja um "Postenjäger". Die gewählten Abgeordneten müssen nicht mehr nach Abgeordnetenposten jagen. Und durch das Wahlergebnis entstehen nun mal keine zusätzlichen Posten. Der aktuelle Aufblähungsfaktor ist die CSU mit ihren Überhangsmandaten, die dann ausgeglichen werden.

@Klärungsbedarf um 10:58

>>> um 10:37 von Adeo60
>>
3.) Es waren gute Jahre unter Kanzlerin Merkel, viele Krisen wurden letztlich erfolgreich gemeistert. Die hohen Beliebtheitswerte in der Bevölkerung unterstreichen dies.
<<

Zumindest ein Teil der Krisen hätte bei einer wirklich gute Politik gar nicht erst entstehen müssen. Da muss das Meistern dann auch nicht gelobt werden. <<<

Welche Krisen hätten denn nicht entstehen müssen? Die größeren Krisen wie die Finanzkrise, die Flüchtlingswelle und die Corona-Pandemie, waren bzw. sind global - wie hätte unsere Bundesregierung dies verhindern können?

@ MRomTRom

Da stimme ich absolut zu. So eine wirre konservative Mehrheit inclusive AFD ist nun wirklich völlig abwegig. Es ist ja das Positive an diesem Wahlergebnis, dass die extremen Ränder geschwächt wurden und die Mitte gestärkt wurde; man sieht also, dass das Wahlvolk zunehmend vernünftiger wird.

10:06 von Blitzgescheit

Durch welche Maßnahmen die Grünen die Krise (weder eine angebliche noch eine in " " – aber doppelte Verneinung hebt sich ja bekanntlich auch auf) lösen wollen, können Sie einfach in deren Wahlprogramm nachlesen oder ab und zu mal zuhören.

Ihre Partei hat's natürlich besser. Die braucht gar nichts zu beantworten, weil sie von keiner Krise weiß. Wonach sollte man die fragen?

@Am 30. September 2021 um 10:58 von R. B.

Zitat: ""Dass die Grünen nichts mit einer freien Marktwirtschaft anfangen können, ist schon klar."

Mit der freien im Sinne einer ungezügelten Marktwirtschaft hatten schon ganz andere Probleme (auch schon vor Urzeiten die CDU, z. B. Ludwig Erhard), sodass man dann die soziale (!) Marktwirtschaft propagierte."

Wovon reden Sie?

Die meisten Liberalen beziehen sich ja gerade auf eine ordo-liberale, soziale Marktwirtschaft nach den Ideen eines Walter Eucken, Röpckes oder Erhards.

Das soziale Element besteht darin, bedürftigen Personen Hilfe zukommen zulassen, aber nicht, die Schulden von halb Europa oder 1,8 Mio. Nicht-EU-Ausländer in dt. Sozialsystemen zu finanzieren.

Got it?

@Baumgard67 Zitat: "Die CDU

@Baumgard67
Zitat:
"Die CDU sollte einen großen Schritt wagen und nicht mit Merz und Co wieder gestrige als Hoffnungsträger präsentieren oder gar einen Jungrenter wie Amthor. Da muss Mal ganz kräftig durchgelüftet werden mit einem neuen bodenständigen Regierungsstil. Das wäre ein Schachzug, mit dem man sich für Jahrzehnte neu positiv positionieren könnte."

würde aber bedeuten das die Union noch mal Wählerstimmen verliert - da gerade die Stammwählerschaft ja genau die die für das "ewig gestrige" stehen wählt
man würde sich dann wohl bei zunächst 15% einpendeln
--
mal ehrlich - war die CDU eigentlich mal etwas anderes als ein Kanzlerwahlverein?

@ 10:23 von Blitzgescheit

"Dass die Grünen nichts mit einer freien Marktwirtschaft anfangen können, ist schon klar."

Dass Sie als Verfechter der Ihrer bislang geäußerten Meinung nach einzigen im Bundestag vertretenen nicht linken Partei nichts mit sozialer Marktwirtschaft anfangen können und Steuern als Diebstahl empfinden, wundert nicht.

10:58 von Klärungsbedarf

>>Zumindest ein Teil der Krisen hätte bei einer wirklich gute Politik gar nicht erst entstehen müssen. Da muss das Meistern dann auch nicht gelobt werden.<<

Ahja, wenn Kanzlerin Merkel gute Politik gemacht hätte, wäre Lehman nicht pleite gegangen und Corona wäre uns auch erspart geblieben. Steile These!

@covid-strategie

Der Wähler vergisst so schnell nicht. Die SPD hat Jahre gebraucht um sich vom Trauma Hartz 4 zu lösen. Die CDU hätte nun ihr Laschet Trauma.

@Klärungsbedarf

Ich muss hier Adeo in Schutz nehmen und wüsste auch nicht, welche der Weltkrisen Merkel hätte verhindern können. Die Finanzkrise und COVID-19 sicherlich nicht, bei der Flüchtlingspolitik hat sie anfangs Empathie bewiesen, die von der Bevölkerung auch seinerzeit mitgetragen wurde und und nach den Gräueltaten der Vergangenheit weltweit sehr viel Respekt und Anerkennung für unsere Menschlichkeit gebracht hat. Inzwischen wurde in der Flüchtlingspolitik ja auch maßvoll gegengesteuert.

@Am 30. September 2021 um 11:09 von Adeo60

Ich sehe, dass Sie gut darin sind, irgendwelche inhaltsfreien Framingvokabeln abzuspulen.

Was konkret ist jetzt Ihr "Argument"?

@ Adeo60

>>> Ich fürchte, die AFD wird mittlerweile nicht trotz, sondern wegen ihrer nazistischen Grundströmungen gewählt. <<<
.
Ich denke das müssen Sie nicht befürchten. Sonst wäre die NPD keine Fußnote in der Parteienlandschaft.
Es gibt mit Sicherheit keine 10%+ Nazis in unserer Bevölkerung. Auch wenn das Schimpfwort "Nazi" ziemlich inflazionär gebraucht wird.

@Am 30. September 2021 um 11:12 von Wolf1905

Zitat: "Für mich zählt vornehmlich, wie in unserer Gesellschaft die Maßnahmen für den Umweltschutz (also auch Klimawandel) sozialverträglich, aber auch technologisch und mit bezahlbarem Aufwand, gestemmt werden kann. "

Richtig.

Mit einer solchen Forderung sind Sie bei der AfD ggfs. auch FDP richtig und bei den Grünen falsch.

Zitat: "Eine weitere Ablehnung der AfD-Positionen ist deren Einstellung zur Migration, auch die Fremdenfeindlichkeit, die auch offen - v. a. im Osten und dem Flügel - geäußert werden; das ist absolut nicht meine Überzeugung"

Ich kann mich nicht für jeden wutgeladenen Chatkommentar irgendwelcher rechter Orks aus dem Osten. Die Positionen keine illegale und unkontrollierte Zuwanderung von Nicht-Flüchtlingen zuzulassen, ist, finde ich, die richtige. ich sehe auch nicht, was daran "fremdenfeindlich" sein soll. Aber Sie erklären mir es sicherlich.

10:38 von AlterSimpel | Von der Naivität des Autors

User Robert Klammer:

"Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon. Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, außer CDU"

und Sie meinen:

'Ihre Äußerung wurde hier des Öfteren kritisiert, was von einer gewissen politischen Naivität spricht.

Nein, spricht sie nicht. Es bleibt dabei. Diese Pauschalsierung spiegelt die Realität der Politik nicht wieder sondern ist eine unsachliche, verallgemeinernde und demokratieferne Verächtlichmachung der Politik und des Parlamentarismus, wie er kennzeichnend für den Rechtspopulismus ist.

Ihr bis dahin noch richtiger Einwand, dass die Vergabe von Ämtern und Positionen Teil von Verhandlungspaketen zwischen den Parteien ist, entkräftet das nicht.

Die Frage ist, ob das der ALLEINIGE Bestimmungszweck von politischem Engagement ist, auf Kosten von 'Bürgern' alimentiert zu werden und nichts für sie zu leisten.
Das ist eine naive politikferne Erzählung.

@ Wolf1995

Genau, da stimme ich 109%ig zu; das waren Weltkrisen, die nicht eine einzige Regierung hätte verhindern können. Wir können sogar froh sein, in diesen Zeiten eine sehr rationale und überlegte Kanzlerin gehabt zu haben. Sie hat uns gerade in diesen Zeiten international viel Respekt eingebracht!

um 11:01 von Theodor Storm

>>
Was ich sagen wollte ist, dass bei unverändertem Verhalten (Klimakrise), die Kosten in den Jahren danach exponentiell steigen.
<<

Die tauchen aber nicht so direkt auf. Wenn Ahrweiler absäuft, dann geht das erst mal in keine volkswirtschaftliche Rechnung ein. Ein Wiederaufbau wird als Wachstum ausgewiesen. Wenn der Staat Zuschüsse gibt, dann erhöhen sich Schulden und/oder Steuern.

08:42, Robert Klammer

>>Es ist gleich wer nun an die Macht kommt, der Bürger bezahlt das und hat nichts davon. Die Gewinner sind die Postenjäger in allen Parteien, außer CDU - die sind durch.<<

Wunderschön auf den Punkt gebracht. Damit wären Sie der König eines jeden Stammtischs. Besonders zu fortgeschrittener Stunde.

@Wolf19.05 Uhr

"Welche Krisen hätten denn nicht entstehen müssen? Die größeren Krisen wie die Finanzkrise, die Flüchtlingswelle und die Corona-Pandemie, waren bzw. sind global - wie hätte unsere Bundesregierung dies verhindern können?"

Sie sagen es! Zudem war aus meiner Sicht eine der größten Krisen die Amtszeit von Donald Trump. Hier war ich besonders dankbar und stolz, dass Kanzlerin Merkel bei ihrer Rede vor der Harvard Universität klare und vor allem ermutigende Worte fand, insbesondere deutlich machte, dass Wahrheit und Lüge nicht austauschbar sein dürfen.

@Adeo60 Zitat: "Die CDU

@Adeo60
Zitat:
"Die CDU verfügt über eine ganze Reihe fähiger, junger Kräfte, die - wie Sie mit Recht fordern- nun eine Chance bekommen sollte. Neben Günther sehe ich da vor allem Norbert Röttgen, aber auch Ralph Brinkhaus."

Axo - ein Herr Röttgen sehen Sie als Kraft für einen (u.a. ökologischen) Neuanfang.
Reden Sie von DEM Herrn Röttgen der sich so massiv gegen die Ostsee-Gastrasse ausspricht ohne gleichzeitig zu erklären wie er das wegfallende Erdgas adäquat - vor allem CO2-neutral - ersetzen möchte.
Denn mit dem US-Fracking-Gas geht die ökologische Rechnung NICHT auf.
Oder kauft man jetzt das Erdgas in Aserbaidschan ein?
https://de.wikipedia.org/wiki/Aserbaidschan-Aff%C3%A4re
--
Alles was ich da seitens der CDU/CSU sehe ist immer -> man ist gegen irgendwas nur erklärt niemand konkret was statt dessen kommen soll
und
übrigens -> Dekarbonisierung
Macht die Natur seit mehr als 1 Mrd Jahre auf dieser Erde mittels -> Pflanzen
dazu braucht es keinerlei Technologie!

@Blitzgescheit

"Die Grünen wollen zuerst durch irrsinnig hohe Steuern und Abgaben unrentabel werden lassen und dann die sozialen Schieflagen, die zwangsweise dadurch entstehen durch Umverteilung "lösen", was dann noch einmal die Steuerlast nach oben schraubt"

Lesen Sie doch mal die Wahlprogramme der restlichen Parteien durch.
Alle aktuell in Gesprächen involvierten Parteien wollen massive Subventionen verteilen, auch die FDP.
Die Grünen haben ein stimmiges Konzept zu deren Finanzierung vorgelegt, die FDP nicht, weshalb deren luftige Versprechen zu Recht als "alte Leier" bezeichnet wurden.
Die konstante, durch Marktkräfte angetriebene Umverteilung von arm zu reich wird dadurch ein wenig gemildert.

Es gibt kein Grundrecht auf Rendite. Was Sie fälschlicherweise für Sozialismus halten, sind letztlich christliche Werte und ein gutes Stück Humanismus und - politische und auch wirtschaftliche Vernunft. Ein paar Millionäre und Milliardäre in D können den Binnenkonsum nicht halten, das geht nur mit allen.

09:45 von wenigfahrer

Zitat:"Ich sehe die Ampel noch nicht, Grün und Gelb passen nicht zusammen"

Wäre das bei "Jamaica" anders?

09:37 von Karl Klammer

>>Eine CSU wird niemals es zulassen das es zu Jamaika kommt,
denn man will Söder als nächsten Kanzler.<<

Selbst wenn es denn so wäre; würde eine 'übermächtige' FDP in einer Jamaika Koalition das verhindern (können).
Mir erschließt sich dieser Gedankengang nicht.
Oder meinen Sie vielleicht das es in vier Jahren leichter ist aus der Opposition heraus den Kanzler zu küren?

um 11:16 von Wolf1905

>>
Welche Krisen hätten denn nicht entstehen müssen? Die größeren Krisen wie die Finanzkrise, die Flüchtlingswelle und die Corona-Pandemie, waren bzw. sind global - wie hätte unsere Bundesregierung dies verhindern können?
<<

Die Finanzkrise auf jeden Fall. Frau Merkel hat sich niemals international für die Beseitigung der Risiken eingesetzt. Und man hätte sich auch eine andere Syrienpolitik vorstellen können. Frau Merkel hat aus eigenem Antrieb in 16 Jahren nichts aktiv gestaltet. Und das meine ich nicht polemisch. Nennen Sie mir ein Merkel-Projekt.

10:58, R. B.

>>frei plus sozial
10:23 von Blitzgescheit

"Dass die Grünen nichts mit einer freien Marktwirtschaft anfangen können, ist schon klar."

Mit der freien im Sinne einer ungezügelten Marktwirtschaft hatten schon ganz andere Probleme (auch schon vor Urzeiten die CDU, z. B. Ludwig Erhard), sodass man dann die soziale (!) Marktwirtschaft propagierte.<<

Ich möchte in diesem Zusammenhang das Ahlener Programm der CDU von 1947 erwähnen. In dem die Vergesellschaftung der Schlüsselindustrien gefordert wurde.

So viel zum von den Freunden der AfD behaupteten Linksruck der Union...

30. September 2021 um 11:12 von Wolf1905

"Eine weitere Ablehnung der AfD-Positionen ist deren Einstellung zur Migration, auch die Fremdenfeindlichkeit, die auch offen - v. a. im Osten und dem Flügel - geäußert werden; das ist absolut nicht meine Überzeugung (auch da bin ich nahe bei der Union und der FDP).
Gibt noch weitere Punkte, wird aber zu lange …"

Denn 1000 Zeichen reichen nicht zu beschreiben, weshalb Demokraten grundsätzlich bei und nach jedem Streit miteinander können und weshalb das mit Faschisten nicht geht.
Ich wünsche der CDU/CSU jedenfalls bei allen Unterschieden viel Erfolg bei der Neuaufstellung. Dann wird es beim nächsten Mal besser.

@ 11:21 V.Scho- an den Haaren herbei gezogen

„ @covid-strategie
Der Wähler vergisst so schnell nicht. Die SPD hat Jahre gebraucht um sich vom Trauma Hartz 4 zu lösen. Die CDU hätte nun ihr Laschet Trauma.“

Hartz IV ist, ähnlich wie ein Tempolimit etwas, dass man täglich sieht und das einem behindert und stört.

Das vergisst man nicht.

Personalien, insbesondere wenn sich heraus stellt, dass der doch besser ist als sein Ruf, werden sicher kein Trauma auslösen..

10:23 von Blitzgescheit

Zitat:"Dass die Grünen nichts mit einer freien Marktwirtschaft anfangen können, ist schon klar."

Und ist auch völlig richtig! Denn in der Bundesrepublik Deutschland sollte eigentlich eine SOZIALE Marktwirtschaft existieren, die das freie Spiel der Kräfte zugunsten der Schwächeren reguliert. Hatten wir mal, kann mich noch erinnern, müsste aber schleunigst wieder, z.B. mit Hilfe der Grünen, in Kraft gesetzt werde. Dass die AfD mit einer SOZIALEN Marktwirtschaft nichts anfangen kann, ist schon klar.

2 schwache ehemalige Volksparteien, 2 starke Jungwählerparteien

Mich wundert nicht wie vordergründig, selbstbewusst brüllend sich die SPD Genossen gerieren. Sie haben sage und schreibe 25,7% ja nicht 35,7 oder gar 45,7 erhalten.
Sorry das ist kein Wahlsieg sondern peinlich.
Wer aber ein so schlechtes Ergebniss hat muss das durch Brüllen übertönen.
ES gibt aber tatsächlich einen (2) Wahlsieger.
Die GrüneFDP Partei.
Sie haben die meisten Zweitstimmen.
Ich kann FDP und Grünen nur raten nie zur SPD oder zur CDU zu gehen. Nein sie sollten zu Sondierungen einladen am neutralen Ort..

Beide Kanzlerkandidaten der ehemaligen Volksparteien sind extrem angeschlagen und vertreten nicht den Parteimainstream.
Beide sind am Karriereende sollten sie nicht Kanzler werden.

Allerdings ist die logischste um das maximale fürs Klima rauszuholen die CDU den sie ist schwächer. Die SPD steht wie die Wählerauswertung zeigt für Rentner, Kohle, Konzerne nicht für eine innovative Klimaschutzukunft.

@08:40 von kurtimwald

Die "versprochene" Bügerversicherung hat nichts mit der Sicherung von Krankenhäusern, Renten und Pflege zu tun. Es geht allein um die Beseitigung eines gewissen Gefühls der Ungleichbehandlung. Wirtschaftlich bessert die Bürgerversicherung gar nichts. Im Gegenteil, es wird noch mehr Geld in die verschwenderischen Hände der überbürokratisierten gesetzlichen Krankenkassen zum verschleudern gespült. Ich hoffe sehr, dass die FDP verhindert, dass aus diesem rein ideologischen Utopia der Gleichheit aller beim Arzt sich nicht in eine Gleichheit aller bei dem hoffnungslosen Warten auf ärztliche Leistungen, wie man es aus Ländern wie UK oder Frankreich kennt, umwandelt. Erst dann werden vermutlich viele Leute begreifen, wie gut es uns mit unserem System geht. Aber vielleicht ist es besser, wenn es allen gleich schlecht geht, als dass es allen gut, davon aber einigen sehr gut geht.

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