Ihre Meinung zu: Debatte in der Union: "Wir haben die Wahl verloren. Punkt"

28. September 2021 - 8:29 Uhr

Nach der krachenden Wahlniederlage ist Armin Laschet angezählt - auch in der eigenen Partei. Vor der konstituierenden Sitzung der Unionsfraktion wächst die Kritik, die Rufe nach einem personellen Neuanfang werden lauter.

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Kommentare

Uiuiui. Jetzt kommen Rufe

Uiuiui. Jetzt kommen Rufe nach Erneuerung.
Warum erst jetzt? Haben die gedacht, es ginge ewig "weiter so" ?
So ohne Nachwuchs? Ohne echte Kandidaten? Ohne Esprit, Elan, Ideen, Konzepte?
Tja liebe Union, ihr habt euch viel zu lange einer machtbesessenen Chefin untergeordnet.
Diesen Umbruch hätte man vor 16 Jahren beginnen müssen. Und als vor 4 Jahren nur noch eine Zweierkoalition übrig blieb, hätten Köpfe ausgetauscht werden müssen. Und das muss man explizit auch gegen den Willen einer Chefin durchboxen.

Keine Volkspartei mehr

Auch wenn sie (die CDU-Politiker) es immer wieder erwähnen, sie sind einfach keine Volkspartei mehr. Wer sich seit Jahren von den Grünen treiben lässt - AKW-Abschaltung, CO2-Abgabe, Migrationspolitik, usw. - hat es schlicht und einfach auch nicht mehr verdient von der "Mitte" gewählt zu werden. Das Jammern jetzt ist nur noch peinlich.

Postengeschacher

Die "arme" Union hat jetzt ein Problem. Sie hat Laschet an der Backe. Weite Teile der Partei wollten ihn schon vor der Wahl nicht und jetzt als Verlierer ist er ganz verzichtbar. Es gibt aber natürlich noch die theoretische Möglichkeit von Jamaika. Dann würde der Ungeliebte doch noch Kanzler und alle würden ihn wieder lieben, weil er Posten zu vergeben hat.

Aber jetzt ist er erst mal nur einfacher MdB in Berlin und der einzige Posten, den er anstreben kann, ist Fraktionsvorsitzender. Der ist aber von Brinkhaus besetzt, der, im Unterschied zu Laschet, auch bisher eher durch gute Arbeit aufgefallen ist.

Will man jetzt also einen beliebten Fraktionsvorsitzenden demontieren, um den Posten zum Ruhesitz für jemanden zu machen, den man sowieso lieber los wäre?

Macht euch ehrlich - ihr habt verloren. Jamaika wäre eine Farce und nur weiteres Futter für Politikerverdrossenheit.

Nicht Laschet alleine

Was mich an der Union im Moment am meisten schockiert ist, wie jetzt nur auf Laschet verbal eingeprügelt wird. Laschet allein hat die Wahl nicht verloren, sondern die komplette Union. Ja er hat Fehler gemacht, aber er gibt diese wenigstens zu (was leider eine Seltenheit bei Politikern geworden ist), aber ich persönlich fand es schlimmer wie er, besonders von der CSU, ständig klein gemacht wurde, anstatt das sie bedingungslos hinter ihm standen.
Ich persönlich hätte zwar lieber eine Jamaikakoalition, aber so wie sich die CDU/CSU jetzt gerade selbst zerfleischt ist an regieren gar nicht zu denken.

Jeder, der ein ehrliches

Jeder, der ein ehrliches Interesse an der CDU hat, wusste darum, dass Herr Laschet die falsche Besetzung war.
Söder hatte die besseren Umfragewerte, war beliebter und das Söder souveräner und deutlich charismatischer ist und deutlich mehr auf dem Kasten hat, ja das sieht sogar jeder blinder Maulwurf.
Daher wird Herr Laschet keine Zukunft in der CDU haben, aber noch weniger Zukunft sollten all diejenigen haben, die Herrn Laschet aufs Schild gehoben haben entgegen aller vorliegender Fakten.
Jetzt wird es interessant, wie die Grünen und die FDP sich entscheiden.
Denn beispielsweise das Bundesland Bremen hat ganz aktuell gezeigt, dass der Wahlgewinner keinen Anspruch aufs regieren hat, wenn sich andere Mehrheiten finden. In Bremen war die CDU Leidtragender von dem Prozess, im Bund profitiert die CDU vielleicht davon

Neuanfang?

mit Lachet, Merkel 2.0, sicher nicht.
Es wird lange dauern, bis wieder solche
Personen in der Union sind, die Merkel in den letzten Jahren wegebissen hat.
Ja, alle die nicht ihrer Meinung waren, odere ggf. gefährlich werden konnten.
Linksdrift noch vor den Linken?
Das konnte nicht gut gehen.
Jetzt gahen die gut dotierten Posten der Jasager auch den Bach runter.
Schönen Tag wünsche ich doch allen.

Debatte in der Union: "Wir haben die Wahl verloren. Punkt"..

Und wenn es da noch etwas gutes zuzusetzen gibt: Philip Amthor hat den Kampf um das Direktmandat verloren. Nestle-Klöckner verlor ebenfalls das Direktmandat. Und da die Union jetzt nicht mehr stärkste Partei ist, verliert auch Schäuble (Parteispenden, Griechenlandbashing) das Amt des Bundestagspräsidenten.

Klingt irgendwie nicht, als

Klingt irgendwie nicht, als ob die CDU derzeit nennenswert handlungsfähig sei? Haben sich nirgendwo mal drei Leute (fast egal, wer) zusammengesetzt und ein paar Notizen erarbeitet "was machen wir nach der Wahl, falls das Undenkbare eintritt"? Da zeichnet sich doch ein Hauen und Stechen ab, schlimmer als nach dem Tode von Dschingis Khan unter seinen konkurrierenden Erben ...

Ich weiss

gar nicht warum es nicht einfach RRG gibt.
Einfach....haben zwar keine Mehrheit, aber die CDU hat doch versprochen nicht mit der AFD zusammenzuarbeiten um irgendetwas zu erreichen oder zu behindern.
Also, wer wird Kanzler:
Scholz ja-nein.... stimmt die AFD dagegen muss die CDU zustimmen... stimmt die AFD dafuer, dann reicht es mit den Stimmen aus SPD, Gruen und Linke und die CDU kann zustimmen da es sowieso keinen Unterschied macht..

Armin es ist vorbei

Gibt es niemanden in der CDU, der Armin Laschet mal zur Seite nimmt und ihm klarmacht, dass er auf dem besten Weg ist Gerhard Schröder den Rang abzulaufen. Mittlerweile erinnert er doch stark an dieses Szenario. Während des Wahlkampfs hing Armin Laschet wie ein Felsbrock um den Hals der CDU und so kann es einfach nicht weitergehen.

Es ist ja nicht nur so, dass die CDU die Wahl verloren hat, nein, es ist so, dass die Bevölkerung in ihrer Breite einen Kanzler Laschet ablehnt. Bei Befragungen wurde sehr schnell klar, wer als Kanzler gefragt ist.

Es war ein großer Fehler an Laschet festzuhalten und so muss sich auch Schäuble die Frage gefallen lassen warum er so lange an Laschet festgehalten hat. Das die CDU nicht den Blick nach Bayern gerichtet hat, war ihr größter Fehler.

Laschet war von Anfang an eine Fehlbesetzung

Es war von Anfang an klar, dass Laschet eine Fehlbesetzung ist. Zudem war und ist Laschet in der Bevölkerung (zumindest hier in BW) unbeliebt, wie auch Söder. Beide haben das offenbar aber immer noch nicht erkannt. Sind eigentlich manche Politiker so derart entrückt von der Bevölkerung, dass sie überhaupt nicht merken, dass sie unbeliebt sind und es so einfach nicht funktionieren kann? Und wie derart realitätsfremd Laschet ist, sieht man an seinem Anspruch, jetzt auch noch eine Regierung bilden zu wollen, obwohl Laschet nach dem Debakel, was vorher schon absolut abzusehen war, in die hinterste Ecke gehört. Ich sage, das war eine glatte 6. Bitte setzen.

die Ewig-Gestrigen

ich bin gespannt, ob die das jemals kapieren. Dass die Union nicht unbedingt für Fortschritt steht, ist klar. Konservativ kommt von lat. "conservare" (bewahren) ... das kann man halt nicht ewig praktizieren - die Welt um uns rum dreht sich weiter. Mama Merkel hat mit ihrer Vermeidungsstrategie schon so viele Dinge verpennt/ausgesessen ... und dann kürt der Vorstand der Union (gegen den Wunsch der Basis) eine Schlafmütze zum Kanzlerkandidaten... Na, mir soll's recht sein, auf diese Weise kommt vielleicht mal wieder bissl Schwung in die Bude. Ob's die Anderen besser machen? Wir werden sehen. Insbesondere beim Herrn Scholz hab' ich da so meine Zweifel, aber einen Versuch ist's allemal wert.

Die CDU macht aktuell das,

Die CDU macht aktuell das, was die SPD nach langen Jahren hinter sich gebracht hat: Selbstzerfleischung! Dabei ist Armin Laschet keinesfalls der Sündenbock. Vielleicht denken manche seiner parteiinternen Kritiker mal daran, dass eine große Unzufriedenheit mit der Union aus der Ära Merkel stammt. Angefangen von unverhältnismäßigen Einschränkungen während der Corona Krise, über ein Desaster in der Außenpolitik mit Afghanistan und/oder die unerfüllten Versprechungen, die Frau Merkel Angehörigen der Pflegeberufe noch während der Bundestagswahl 2017 gegeben hat. Viele, die jetzt Armin Laschet die Schuld in die Schuhe schieben, sollten dringend mal vor der eigenen Türe kehren!

Das Debakel der Union

H. Laschet hat keine Schuld am Debakel der CDU. Ich bin kein Fan von ihm, aber rhetorisch ist er wirklich nicht schlecht.
Er kommt mir nur immer vor wie ein Schüler, der das falsche Thema für seinen Vortrag gelost hat und sich dafür nicht begeistern kann. Schuld ist das Programm der CDU/CSU für den Klimaschutz und für die soziale Gerechtigkeit. Nur schneller Schienen, schneller Leitungen bauen, reicht eben nicht. Und die Industrie macht auch immer weiter so ( z.B. SUV-CO2-Schleuder Schwemme, Nahrungsmittel) ohne verpflichtende Vorgaben. Gleichzeitig soll der Mindestlohn von 12 Euro nicht für alle Branchen gelten. Im "Kontext" dazu hört man dann von der Bootsmesse in Lindau, das es sehr lange Lieferzeiten für Yachten ab 100000 Euro gibt, oder man braucht sich doch nur die Kosten für Wohnungen anzuschauen. Da ist etwas gewaltig schief in unserem Land, aber im Programm der CDU ist kein Gegensteuern zu erkennen.

Der „Wahlsieg“ ergibt sich …

… ja nicht nur aus dem - wenn auch sehr knappen - Vorsprung an Stimmen. Deutlich gemacht wird er durch die herben Verluste bei der CDU, welche die Zugewinne der SPD beeindruckend vergrößern.

Wenn man sich schon einbildet, einen „Wählerauftrag“ erkennen zu können, dann muss man sich die Zugewinne und die Wählerwanderung anschauen. Mehr braucht es eigentlich nicht.

finger verbrennen

welche der möglichen koalitionsparteien grüne und fdp will sich denn an einem herrn laschet die finger verbrennen? mit ihm an der spitze verliert die union 9 prozent, bei einer direktwahl ist er abgeschlagen, sein lachen bei der flutkatastrophe bekommt er nicht aus der welt, und das eine wahl geheim ist, scheint ihm auch noch nicht geläufig. was darf man noch von ihm erwarten? die eigenen parteifreunde beginnen sich von ihm zu distanzieren und das der mit steten schlauen sprüchen bekannte herr schäuble nicht aus der deckung kommt, spricht bände! also liebe koalitionäre verkürzt die qual einer ewigen regierungsbildung, stellt euch den realitäten!

Herr Laschet sollte...

...den Wählerwillen nicht weiterhin falsch interpretieren.

Nicht der geringe Unterschied im Endergebnis, bei dem die SPD die Nase halt leicht vorn hat, sondern der große Vertrauensverlust zeigt, dass "der Wähler" der Union keine weiteren 4 Jahre eine gute Politik zutraut.

Die Gründe mögen vielfältig sein, doch dürfte ein gewichtiger in der Person Laschets liegen.

Und wenn der sich nun wortreich für Jamaika stark macht, wo er sich als nächsten Kanzler sieht, ist dies angesichts des Wahldebakels schädlich für die CDU; aber auch für seine politische Zukunft, denn sein Klammern an diesen Strohhalm mag ja legitim sein, wirkt aus meiner Sicht jedoch nur peinlich.

Wahl verloren ? . So what.

Wahl verloren ?
.
So what. Das Wahlergebnis erlaubt eine CDU/CSU, Grüne, FDP Koalition. Darauf sollte sich die Union schleunigst und intensivst konzentrieren.

Sündenbock gefunden

Armin Laschet hat es nicht allein versemmelt. Ihm zur Seite stand eine narrativlose CDU-Parteielite, die in vier langen Legislaturperioden gelernt hatte, nach den Vorgaben der Kanzlerin zu marschieren und die mit der wiedergewonnenen Freiheit nichts anfangen konnte. Da stand Herr Laschet dann ganz allein im rauhen Wind.
Dann noch die Dauerdemontage durch die CSU...
Im Augenblick ist die Union noch handlungsunfähig.
Beim Kampf um die Narrative ist die CDU nicht mehr anwesend.
Die SPD nutzt das und versucht tags zu setzen.
Die CDU muss jetzt aufstehen.
Segel setzen.

Der Karnevals Prinz hat die Wahl veroren !

Er wartet nun auf den 11.11. 11:11 da kommt dann seine Zeit und er kann sich ruhigen Gewissens die Narrenkappe aufsetzen. Es ging bei ihm von einem Fettnäpfchen zum anderen. Die Wahl hat er endgültig mit seinem dummen Gefeixe während Steinmeiers Rede vergeigt. Das hat ihn höchstwahrscheinlich 2 - 3 % Wählerstimmen gekostet. Einen Söder oder Merz wäre so eine Dummheit nicht passiert.

08:49 von XYund

"Neuanfang?
mit Lachet, Merkel 2.0, sicher nicht.
Es wird lange dauern, bis wieder solche
Personen in der Union sind, die Merkel in den letzten Jahren wegebissen hat."

Volle Zustimmung. Die Machtmenschin Merkel hat nur die Hoeflinge nachgezogen. Farblose Politiker.

Soweit ich mich erinnern kann haben FDP und SPD aehnlich unter Merkel gelitten. Flog nicht die FDP sogar aus dem Parlament? War die SPD nicht nahe der 10%. Und jetzt die eigene Partei.

Ja, Macht hat ihren Preis.

wenn die schon mit Verlieren überfordert sind

dann mag man sich gar nicht ausmalen, wie es aussehen würde, wenn die gewonnen hätten. Aber ehrlich gesagt habe ich nichts anderes erwartet. Die Union hat nie einen Gedanken daran verschwendet, was man tut, wenn der Kanzler mal nicht automatisch aus den eigenen Reihen kommt. Das hat man sich nördlich wie südlich des Weißwurstäquators einfach nicht mehr vorstellen können. Soweit ist es alo gekommen, möchte man da sagen.

Die jetzt geforderte personelle Neuaufstellung kann und wird daran auch gar nichts verändern. Die Wähler haben kapiert, dass diese Partei aus lauter Leuten besteht, die des persönlichen Vorteils wegen den Politikerberuf geählt haben. Die Maskenaffäre, die Asserbaidschan-Connection, das waren eben keine Ausnahmen, sondern sind die Regel. Jeder konnte das sehen in den letzten Monaten.
Ich sehe den Tiefpunkt der Union noch lange nicht erreicht.

Es gibt in der CDU schon noch...

...einige besonnene Realisten, die aufgehört oder gar nicht erst angefangen haben, das Wahlergebnis schön zu reden.

Das wird sich in Kürze auch bis zum Kanzlerkandidaten herumsprechen.

Peinlich.

Armin Laschet war schon angezählt lange vor der Wahl. Sein Verhalten während der Wahl hat den meisten Bundesbürgern nicht gepasst. Zurecht. Das er nach der Wahl sich selbst diese Blösse gibt ist mehr als peinlich. Das er aber ungebeten die CDU als Sauerbier den übrigen Parteien anbietet ist schlimm. Schade das die CDU Führung dies zulässt.

Union braucht neue Führung!

Die Union hat die Wahl verloren, ja, und sehr deutlich. Wahlsieger sind die SPD, die Grünen und die FDP - die müssen nun versuchen, eine Koalition zu bilden, wo alle ihre SEHR wichtigen Punkte Berücksichtigung finden. Von der FDP weiß man ja, dass sie standfest sind, und wenn man meint, dass diese Partei mehr oder weniger nur Mehrheitsbeschafferin sein soll, wird man Schiffbruch erleiden. Wer das sicherlich richtig erkannt hat, ist Robert Habeck, der seit Sonntag Abend wieder deutlich präsenter ist als Baerbock (und das hat auch seinen positiven Grund, denn er kann es besser als sie!). Ob die SPD mit einem Kühnert und einer Esken das können, wird sich zeigen - da bin ich skeptisch!
Und nur dann, wenn das mit diesen 3 Parteien nicht klappt, hat die Union danach die Option, selbst ein Bündnis zu bilden; aber am besten mit einer neuen Person (Röttgen?, oder doch Söder?) an der Spitze, denn Laschet ist untragbar geworden - für die Union, dem Wahlvolk, und den beiden anderen Parteien!

Bernd Kevi??

Und da die Union jetzt nicht mehr stärkste Partei ist, verliert auch Schäuble (Parteispenden, Griechenlandbashing) das Amt des Bundestagspräsidenten."

Was ist Griechenlandbashing?
Und was hat Griechenland mit dem Bundestagspräsi zu tun?

Mal abgesehen davon ist Schäuble schon zu alt für Politik. Irgendwann muss ja auch mal Schluss sein. Da müssen auch mal jüngere hin.

@ Sparpaket, um 09:05

"Die CDU muss jetzt aufstehen.
Segel setzen."

Und das ohne seetüchtigen Käpt'n?

09:05 von Sparpaket

Armin Laschet hat es nicht allein versemmelt. Ihm zur Seite stand eine narrativlose CDU-Parteielite, die in vier langen Legislaturperioden gelernt hatte, nach den Vorgaben der Kanzlerin zu marschieren und die mit der wiedergewonnenen Freiheit nichts anfangen konnte. Da stand Herr Laschet dann ganz allein im rauhen Wind.
#
Sehr guter Kommentar.Wenn man immer nach Merkels Pfeife tanzt und nie mal aufmuckt,zumal Merkel alle ihre Kritiker in die Wüste geschickt hat musste es ja so kommen.

Re : Dany39 !

Ja Laschet mag Fehler zu gegeben haben, aber dann sollte er auch die Konsequenzen ziehen, wie der Politiker in MV, der seine Niederlage ein gestand und zurück trat. Das nenne ich Verantwortung übernehmen für mein Tun.
Natürlich haben aber auch andere in den beiden schwarzen Parteien ihren großen Anteil an der Schlappe, die ruhig hätte höher ausfallen dürfen.
Wenn es nur um das Posten- Gezerre und die Erfüllung von Wünschen der Wirtschaft geht, dann wird dies bei all den anstehenden Problemen, die dringend angegangen werden müssen, da hat die CDU/CSU total versagt.
Da gibt es keinen Anspruch auf das Kanzleramt, auch nicht durch die Hintertür !!!

Ohne Mutti wird die CDU

Ohne Mutti wird die CDU zum Pflegefall.

Personeller Neuanfang

Die Union hat die Wahl verloren. Und auch wenn der Abstand zur SPD relativ gering ist, so hat Olaf Scholz völlig Recht mit seiner Analyse, dass CDU/CSU vom Bürger abgestraft wurden und sich eben nicht auf einen Auftrag zur Regierungsbildung berufen können. Es braucht deshalb einen personellen Neuanfang. Mit Röttgen, Brinkhaus, Söder u.a. verfügt die Union über genügend kompetente Köpfe. Vor allem Norbert Röttgen steht dabei für einen glaubwürdigen Kampf gegen den Klimawandel, aber auch für die Sicherung der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität unseres Landes. Seine außenpolitische Erfahrung könnte zudem hilfreich sein, wenn es um globale Allianzen für den Klimaschutz geht, denn dies ist m.E. die wichtigste und vordinglichste Aufgabe in diesem Bereich. Deutschland allein wird das Problem der Erderwärmung nicht lösen können.

Was läuft da falsch?

Herr Laschet ist 60. Eine Legislaturperiode als MdB und er kann in einen mehr als üppig versorgten Ruhestand gehen. Als ehemaliger Ministerpräsident sogar mit Dienstwagen, Büro und Personal auf Steuerkosten.
Wahrscheinlich könnte er das auch sofort tun.
Solche Leute sollten mal zum Psychologen gehen, um zu ergründen, was bei ihnen falsch läuft.
Laschet wäre auch nicht der einzige. In den Parlamenten gibt es sicherlich mehrere solcher Patienten.

Was hat die CDU nur geritten?

Ja, jetzt kommt bei der Union der Ruf nach einem "neuen personellen Anfang". Aber was hat die CDU nur geritten, als sie im Frühjahr den Bundesvorstand dazu ermächtigte, den Kanzlerkandidaten zu bestimmen? Warum hat man nicht alle 427.000 CDU-Mitglieder in Deutschland entscheiden lassen? 31 Stimmen des Vorstands entfielen damals auf Laschet. 9 Mitglieder des Vorstands votierten für Söder. 31 Köpfe setzten sich damals also über die allseits erkennbare Pro-Söder-Stimmung hinweg. Es war der 19. April 2021 – und dieser Tag war der Anfang vom Ende.

Kann mir jemand den Erfolg der SPD erklären?

Zitat: "Die SPD ist bei der Bundestagswahl laut vorläufigem Ergebnis stärkste Kraft geworden. Die Union stürzte dagegen nach 16 Jahren Regierungszeit auf ein historisches Tief."

Ich weiß, als AfD-Wähler sehe ich so manchen Sachverhalt "anders": ich würde natürlich sagen, dass ich im Gegensatz zu den 90-%-Parteienwählern_r_in_außen_* mich ausschließlich an Fakten und Logik orientiere.

Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!

Re : Bernd Kevesligeti !

Es sollten einige in der CDU und CSU ihre Posten räumen, und wirklich fähigen und ehrlichen Politikern die Möglichkeit geben, sich zu beweisen. Ich denke da auch an den schönen Jens, oder den breiten Altmaier, beide Lobbyisten der ersten Güte.
Und ja, die CDU sollte von sich aus sagen, wir haben verloren. Punkt ! Jetzt sind die anderen dran am Regieren.....................................................
und wir wünschen ihnen dabei viel Glück und Geschick !
Das wäre mal eine ehrliche und demokratische Entscheidung und Respekt- Bekennung, denn die drei anderen haben deutlich zugelegt.

@sonnenbogen um 08:51

>> Ich weiss gar nicht warum es nicht einfach RRG gibt. Einfach.... haben zwar keine Mehrheit, aber die CDU hat doch versprochen nicht mit der AFD zusammenzuarbeiten um irgendetwas zu erreichen oder zu behindern.
Also, wer wird Kanzler:
Scholz ja-nein.... stimmt die AFD dagegen muss die CDU zustimmen... stimmt die AFD dafuer, dann reicht es mit den Stimmen aus SPD, Gruen und Linke und die CDU kann zustimmen da es sowieso keinen Unterschied macht..<<

Na, wieder mit Satire dabei? Zusammenarbeiten ist was anderes als bei Abstimmungen auch mal gleich abstimmen, oder?
Übrigens ist die Linke absolut abserviert worden, und wer die in einer Regierung haben möchte, missachtet die Wählermeinung völlig!
Es ist immer amüsant zu lesen, warum eine Partei wie die Linke mit ca. 5% mitregieren soll und eine Partei mit ca. 12% (FDP) außen vor bleiben soll… aber schon klar, wenn man einige Zeit in diesem Forum gelesen und geschrieben hat, weiß man ja, was hier Sache ist.

Öffentliches und privates Bild von Politikern

Laschet hatte in dem Moment die Wahl verloren als er im Blickwinkel der Kamera ungehemmt lachte in einem unpassenden Moment.

Hätte er zu Hause gelacht oder im privaten Kreis, wäre sein Bild in der Öffentlichkeit nicht beschädigt worden. Ähnliches hat man schon bei vielen Politikern und anderen Prominenten erlebt.

Muss man daraus den Schluss ziehen das wir die meisten Personen des öffentlichen Lebens nicht mehr so schätzen würden, wenn wir ihre wahre Natur erkennen würden? Vermutlich ist das so.

Das sollte zu denken geben. Offenbar ist „Image“ alles!

Scholz dagegen kommt sehr kontrolliert rüber: eine Person die sich selbst im Griff hat. Deshalb war dieser Wahlkampf auch so etwas wie ein Persönlichkeitstest, und da ist Laschet eben durchgefallen - und Baerbock auch !

Sachsen und Thüringen: Spitzenplätze im Bildungsranking

Sachsen und Thüringen belegen in aller Regelmäßigkeit Spitzenplätze in nationalen Bildungsrankings, was sogar der Relotius-Spiegel konstatieren musste.

Logisch, dass in diesen beiden Bundesländern mit dem höchsten Bildungsniveau, die AfD als die stärkste Kraft bei der Wahl herauskommt und die entkernten oder ausgemerkelte CDU keinen Blumentopf mehr gewinnt.

Das wundert niemanden.

Dass sich die Grünroten gerade dort durchsetzen, wo die Bildung notorisch marode ist (siehe Berlin, Bremen etc.) ist auch eine interessante Korrelation. Personen mit geringer Bildung geben sich eben mit populistischen einfachen Antworten zufrieden und sind selten in der Lage, komplexe Sachverhalte zu verstehen.

Q:

"https://www.spiegel.de/panorama/bildung/bildungsmonitor-sachsen-auf-platz-eins-und-ein-neues-schlusslicht-a-6b1bc9b7-e8fb-4daf-91b0-b6070ed4b434"

Wird diese Wahl denn rückgängig gemacht?

Zitat: "Nach der krachenden Wahlniederlage ist Armin Laschet angezählt - auch in der eigenen Partei. Vor der konstituierenden Sitzung der Unionsfraktion wächst die Kritik, die Rufe nach einem personellen Neuanfang werden lauter"

Wird diese Wahl denn rückgängig gemacht?

Ich frage zur Sicherheit noch einmal nach.

Der scheidenden Bundeskanzlerin beliebt es ja bekanntlich, hin und wieder demokratische Wahlen rückgängig zu machen, wenn es nicht ins Konzept bzw. zu Beschlüssen auf CDU-Bundesparteitagen passt - siehe Thüringen Feb 2020.

"Volksparteien"

Die zwei für die Gründung der Bundesrepublik so wichtigen "Volksparteien" haben sich selbst zelegt.
Ohne Schroeders Abbau von Arbeitnehmerrechten und Merkels Sozialdemokratisierung der CDU und insb. das Regierungshandeln in 2015 gäbe es heute keine nennenswerte AFD.
Ja, es gibt tatsächlich auch in Deutschland Menschen, die konservativ sind, die das Erreichte gesichert sehen wollen, die den Wohlstand des Volkes gemehrt sehen wollen (Amtseid Bundespräsident/ Bundeskanzler-in), die die Grenzen gesichert sehen wollen, die auch zukünftig ihren Diesel mit Stolz fahren wollen, die wöchentlich in die Waschanlage fahren, die aus eigener Kraft mit selbst erarbeitetem Geld Heiz- und Stromkosten bezahlen können wollen,... und nicht zur Rettung des Weltklimas Verzicht üben wollen, die zwar impfbereit sind, sich das aber nicht von einem übermächtigen Staat vorschreiben lassen wollen,... kurz: Jede Menge Menschen, die in der CDU kein zuhause mehr sehen und in der SPD wegen Harz4.

09:18 von FakeNews-Checker

"Ohne Mutti wird die CDU zum Pflegefall."

Glaub ich nicht. Die Partei wird sich erneuern koennen, personell und inhaltlich.

von Bender Rodriguez 09:14

Da wird ein bisschen auf die Vergangenheit als Finanzminister eingegangen. Er hatte ja damit zu tun 2015 Griechenland politisch und wirtschaftlich niederzuringen (Auflagen Troika). Aber auch sonst ist er ja interessant (Parteispendenaffären).

Re : Louis 2013 !

Es ist ganz einfach, das waren und sind die etlichen "Schlauberger" die vergessen haben, dass das Land demokratisch geführt und gelenkt wird.
Ja es wäre sicher besser gewesen, eine große Online- Mitglieder- Befragung durch zu führen, um so den Kandidaten zu finden. Nun sind all die Schlauberger samt Laschet, Söder, Altmaier, Spahn und CO ein klein wenig auf die Schnauze gefallen.
Schade, dass die Niederlage nicht noch schlimmer ausgefallen ist, denn so reden diese Clowns noch vom Kanzleramt.

@Dany39, 08:44 Uhr

Wenn man sich die Umfragewerte ansieht, so wird deutlich, dass der Beliebtheitsvorsprung von Olaf Scholz letztlich doch entscheidend für den Wahlausgang war. Zu viele handwerkliche Fehler haben den Wahlsieg vermasselt. Inhaltlich hat die Union völlig zu Recht betont, dass der Wohlstand unseres Landes, die sozialen Leistungen, Bildung, Sicherheit und letztlich auch der Klimaschutz über eine starke Wirtschaft finanziert werden muss. Mit der LINKEN wäre dies nur schwer realisierbar. So bleibt die Hoffnung, dass bei - zu erwartenden - Ampel die FDP ihren wirtschaftspolitischen Sachverstand einbringt.

09:24 von Blitzgescheit

…Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!

Warum sollte das jemand tun? Nur um sich anschließend von Ihnen beschimpfen zu lassen?

Sie werden sich schon Ihre eigenen Gedanken machen müssen.

@ blitzgescheit

„Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!“

Weil knapp 10% mehr der Wähler bei der SPD ihr Kreuz gemacht haben. Ist relativ simpel,

Was hat so eine autoritär

Was hat so eine autoritär geführte Partei wie die CDU in einer Demokratie zu suchen ?

@V.Scho um 08:54

>> … Es ist ja nicht nur so, dass die CDU die Wahl verloren hat, nein, es ist so, dass die Bevölkerung in ihrer Breite einen Kanzler Laschet ablehnt. Bei Befragungen wurde sehr schnell klar, wer als Kanzler gefragt ist.

Es war ein großer Fehler an Laschet festzuhalten und so muss sich auch Schäuble die Frage gefallen lassen müssen warum er so lange an Laschet festgehalten hat. Das die CDU nicht den Blick nach Bayern gerichtet hat, war ihr größter Fehler. <<

Ja, sehe ich auch so, und Schäuble mit seinen Gefolgsleuten werden jetzt hoffentlich abserviert werden.
Dass die CDU die CSU oft übergeht, wie jetzt mit Söder (er war für mich nicht der „Kandidat der Herzen“ (so ein blödsinniger Begriff), sondern nüchtern gesehen der Kandidat mit den besseren Chancen!), ist ihr jetzt vor die Füße gefallen - ich hoffe, sie (und die CSU!) ziehen ihre Lehren (und Konsequenzen) daraus - die CSU sollte mal über den Beckenrand hinaus schauen, was da geht!

Verlorene Wahl

Jawohl die CDU hat, auch wegen des falschen Pferdes, die Wahl verloren.
Nun muss Neues und Frisches an die Front.
Es gibt viele Gründe warum Laschet gescheitert ist, Art seiner Auftritte, die Ausstrahlung, die Fehltritte, aber einen großen Anteil haben auch die sozialen Netzwerke. Hier können manche Personen im Schutze des WWW. ungehindert hetzen ohne wirklich belangt zu werden.
Man schürt auf diese Art ein Feindbild für die "Fangemeinde" des Users.
Ich will nichts beschönigen, Laschet war von Anfang an der falsche Kandidat.
Aber auch Olaf Scholz ist kein strahlender Sieger, er hat nur einen minimalen Vorsprung. Eine weiße Weste hat auch nicht.
Aber so ist nun einmal die Politik.
So das war mein letzter Beitrag bei TS, ich melde mich ab ist besser für die Psyche.
Liebe Moderatoren danke fürs freischalten.

Blitzbirne

Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!"

Du sagst doch, als afd Wähler seist du logik-affin.

Dann müsstest du doch selbst erkennen, dass die Union für dauermerkeln und für den schlechtesten Kandidaten 'abgewatscht' wurde.

Und viele wollten " weiter so" und haben deshalb Scholz, nicht die SPD, gewählt.

Eigentlich ist der Wöhlerwille eindeutig rot schwarz.

Was natürlich am besten wäre, sollte Jamaika nicht gehen.

Der Feind des Guten ist das Bessere

Doch ironischerweise ist die SPD garnicht „besser“, sondern nur weniger schlecht.

Scholz war unter den drei Kanzlerkandidaten am Ende das kleinste Übel.

Trotzdem kann aus so einer Ausgangssituation durchaus etwas Gutes erwachsen.

Das die CDU sich nicht mit der Oppositionsrolle anfreunden kann, offenbart ein zu enges Verhältnis zur Macht. Was kommt als Nächstes?

Offenbar hat die CDU vergessen das sie in ihrer Geschichte auch lange Zeit SPD Kanzler als kritische Opposition begleitete. Die Frage ist also nicht ob Laschet oder die Union „regieren“ können, die Frage ist ob die CDU die „Oppositionsrolle“ komplett verlernt hat !

Ich bin ja gespannt, ob die

Ich bin ja gespannt, ob die 3-4% welche der Oberwadenbeißer Söder gekostet hat, auch noch zur Aufrechnung kommen, oder ob die CDU/CSU das und alles andere alleine dem Laschet hinschieben wollen. Alleine schon dass die Partei/en nie die eigentlich erfolgreiche Zusammenarbeit Laschets als Ministerpräsident mit einer Dreiparteienkoalition mehr aufbaute, um so sich für die vorauszusehende Koalition im Bund besser in Szene zu setzen, zeigt doch, dass die selber wohl diesen Mann nie richtig unterstützen wollten. Meiner Meinung nach bleibt dieser Laschet um die Schuldzuweisungen, also wer‘s vergeigt hat, total außen vor, das haben die Parteigranden alle schön selber hinbekommen. Bestimmt liegt das auch daran, dass der Partei die wachen Köpfe fehlen, weil die 16 Jahre lang als eventuelle Gegner alle weggebissen wurden. Und jetzt ist da nur noch eine personelle Wüste. Deshalb muss die Partei sich nun neu aufbauen und wieder zu sich finden und zwar in der Oppositionsarbeit.

Nicht erkennbar lernfähig

Die CDU/CSU waren nicht erkennbar lernfähig, sie haben nur reagiert ohne wirklich einen Plan zu haben. Viele, die man so in den Interviews hört, wollen irgendwie weiter machen, haben aber keine entscheidenden Ideen zur Veränderung zu bieten. Bei der Nähe von CDU/CSU zur Wirtschaft sollte es doch möglich sein, auch mal die Wirtschaftbosse davon zu überzeugen neue Ideen zu bringen. Klar kann man dann eine zeitlang nicht so hohe Gewinne erwirtschaften, weil man viel investieren muss, aber nur so bleibt man zukunftsfähig. Die Schubser die die Politik geben kann sind die Leitlinien die sie aufstellen muss, nicht nur für eine Wahlperiode sondern auch darüber hinaus. Die Wirtschaft kann sich anpassen, sie wird es aber erst dann tun wenn die Politik aktiv war. Bei Laschets Reden hatte ich immer den Eindruck er predigt von einer Kanzel und wirbt für Vertrauen in die Wirtschaft die wird es schon richten, umgekehrt wird ein Schuh daraus.

Laschets Wahlkampf war nicht nur erfolglos

In einigen Wahlbezirken konnte Armin Laschet über 25 % Wählerstimmen für die AfD erreichen.

09:20 von nie wieder spd

"Was läuft da falsch?
Herr Laschet ist 60. Eine Legislaturperiode als MdB und er kann in einen mehr als üppig versorgten Ruhestand gehen. Als ehemaliger Ministerpräsident sogar mit Dienstwagen, Büro und Personal auf Steuerkosten.
Wahrscheinlich könnte er das auch sofort tun.
Solche Leute sollten mal zum Psychologen gehen, um zu ergründen, was bei ihnen falsch läuft.
Laschet wäre auch nicht der einzige. In den Parlamenten gibt es sicherlich mehrere solcher Patienten."

Sind sie besorgt oder neidisch? Das Alter kann ja kein Kriterium fuer Kritik an der Person sein. Ebenso nicht die legalen Dinge, die jemanden zustehen.

Verstehen sie das?

Am 28. September 2021 um 08:44 von Dany39

Laschet allein hat die Wahl nicht verloren, sondern die komplette Union. Ja er hat Fehler gemacht, aber aber ich persönlich fand es schlimmer wie er, besonders von der CSU, ständig klein gemacht wurde, anstatt das sie bedingungslos hinter ihm standen.
__
Grundsätzlich teile ich Ihre Meinung, allerdings hat m.M. nach Herr Laschet einen grossen Anteil an dem Debakel. Er hat quasi jedes Fettnäpfchen mitgenommen. Dass die CSU sauer ist, kann ich verstehen, da man sie bzw. Herrn Söder bei der Kandidatenkür von den Altvorderen z.B. Schäuble komplett ausgebremst hat, wohlwissend, dass schon zu diesem Zeitpunkt Herr Söder wesentlich mehr Akzeptanz hatte, als Herr Laschet. So ist es bei allen Umfragen auch geblieben.
Warum die CDU sich derart gegen einen Kandidaten der CSU ausgesprochen hat, ist mit ein Rätsel. Sie sind doch Schwesterparteien und nach all den Jahren stünde das m.M. der CSU auch mal zu. Die CDU sollte nicht jammern, sondern sich zusammenreissen. Sie sind selbst schuld.

Re : Blitzgescheit !

Zum einen dürfte das Gezerre um den Kandidaten und so manche Entgleisung von CDU Und CSU Politikern dazu geführt haben, dass etliche Wähler lieber zur SPD gingen, als weiter belogen und betrogen zu werden.
Zum anderen sind da die Kandidaten selbst nicht wirklich zum Vorzeigen, denn sie haben alle massive Fehler gemacht, die nicht nur viel Geld kosten, sondern immer nur dem Klientel der CDU/CSU diente. Und dann alleine schon den verirrten Anspruch auf Kanzleramt, als sei dies das alleinige Erbe der CDU. Wer so blöd denkt und agiert, der kriegt einen auf den Deckel.
Tja und nicht zu vergessen, der unsägliche Wahlkampf mit Anschuldigungen, Diffamierungen, Lügen und Angriffen, statt nur einen einzigen Plan, wie alles im Land verbessert werden kann und muss.
Da gibt es halt noch auf die Pfoten, denn die SPD hat die wesentlich besseren Ideen !

@ Sonnenbogen

„Ich weiss
gar nicht warum es nicht einfach RRG gibt.“

Das glaube ich gerne, warum sie das nicht wissen.
Ist aber recht einfach. Die Extremisten vom linken Rand haben (genau wie die CDU) eine derbe Klatsche bekommen, sind nicht mal über die 5% gekommen und sind deutschlandweit so unbedeutend und überflüssig, dass die nun wirklich keiner in der nächsten Zeit braucht, sollten die sich nicht von vielen extremen Themen und Personen trennen

"Wir haben die Wahl verloren. Punkt"

Wer keine Politik für die Bürger macht der verliert, so einfach. Und meine Prognose für die SPD & Co, denen wird es in 4 Jahren nicht anders gehen. Ich sehe die Altparteien nicht in der Lage vernünftige Bürgerpolitik zu betreiben, zu oft ging es in der Vergangenheit in die Hose. Denke nur an die Agenda 2010 ...

Naja, wenigstens geht die CDU ohne große Diskussionen und ohne Wahlbetrugsvorwürfe.

Allen Unkenrufen zum Trotz, auch die AfD diskutiert nicht über das Ergebnis (trotz hohem Briefwahlanteil), aber Hauptsache im Vorfeld mal diskreditiert.

Zeit für den Wechsel

Durch die Zugewinne vor Allem bei der SPD und die immensen Verluste bei CDU/CSU ist ganz klar wer hier in der BRD zukünftig die Führung übernehmen soll.
Ich wundere mich allerdings immer noch warum die CDU/CSU nicht noch mehr verloren hat - da sind vor Allem neben Laschet auch Scheuer, Altmaier, Klöckner, Merz und einige Andere zu nennen die duch ewig Gestriges, Selbstüberschätzung, Verschleppung notwendiger Maßnahmen und Überheblichkeit gegenüber den Wünschen der Bevölkerung durchaus nicht mit Kompetenz geglänzt haben.
Politiker wie Rötgen, die Politik durchaus noch können, sind in CDU/CSU durch Frau Merkel aus den vorderen Reihen verbannt worden (zu gefährlich).
Auch ein Herr Söder hätte das Ruder nicht rumgerissen.
Eine Erneuerung der CDU und CSU durch frische Persönlichkeiten ist zwingend notwendig um wieder eine Volkspartei werden zu können.
Dass die FDP wieder mitspielen darf ist den jungen Leuten zu schulden, die leider das Spiel dieser Partei noch nicht durchschaut haben.

Oder um es mit den Worten von Loriot auszudrücken:

"Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat.
Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen."

Passt gut in diesem Fall.

@Blitzgescheit

Heute gleich zwei Copy&Paste-Beiträge aus den letzten Tagen innerhalb von nur zwei Minuten? Das geht ja schon gut los bei Ihnen. Auf allzu viel Anpassungsfähigkeit an die Veränderung von Fragestellungen lässt das nicht schließen.

Erlauben? @09:04 von Werner40

>>> So what. Das Wahlergebnis erlaubt eine CDU/CSU, Grüne, FDP Koalition. Darauf sollte sich die Union schleunigst und intensivst konzentrieren. >>>

Wie es aussieht, wurde die CDU von ihren unbelehrbaren StammwählerInnen gewählt! Muss man hinnehmen, anscheindend nehmen diese WählerInnen alles hin was die CDU in den letzten 16 Jahren so verbaselt u an Affären hingelegt hat.

Aber das Wahlergebnis, spricht rein für die Parteien mit deutlichen Zuwachs!
Das sind nun mal, SPD, Grüne u FDP.
Sich doch nochmals mit der CDU ins Bettchen zu legen, ist absolutes Gift für SPD u Grüne! Ich denke daher, die 3 genannten Parteien, werden sehr interessiert an einer Koalition ohne CDU sein!

09:13 von Wolf1905

Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht, aber, was Laschet angeht, bin ich anderer Meinung:
Laschet wird aus meiner Sicht von den Medien mit aller Kraft "kaputtgeredet". Die Union erreichte 24,1 Prozent, die SPD 25,7 Prozent, also nur schmale 1,6 % mehr. Das ist für beide Parteien kein Ruhmesblatt. Allein die Tatsache, daß die SPD vorher auf 15 % abgesackt war um durch den Einsatz des "weißen Ritters" Scholz auf 25,7 % zuzulegen, macht es grundsätzlich nicht besser. Auch die CDU hat in der Endphase zugelegt, allerdings es knapp verfehlt, die CDU zu überflügeln.
Die Zeit der "Volksparteien" ist vorbei, so scheint es. Mittlerweile ist beispielsweise auch eine grüne Kanzlerin denkbar. Das macht die Partei der Grünen noch nicht zur "Volkspartei".
Die Volksparteien CDU und SPD haben sich bekanntlich selbst zerlegt. Dafür ist Laschet nicht verantwortlich.

@ Egon Kugel, um 09:14

Ihren Kommentar könnte man möglicherweise verstehen, wenn Sie hin und wieder einen Punkt gemacht hätten.

Sie haben was gegen die AfD, so viel wird klar und ist ja auch ok.

Was hat Ihr Geschimpfe über die Wähler in Thüringen nun mit dem Thema des Artikels zu tun...?

Hätten die Ihrer Meinung nach anders wählen sollen, diese “Undankbaren“ im Grünen Herzen Deutschlands?

@8:57 von klaeuser

„Dass die Union nicht unbedingt für Fortschritt steht, ist klar. Konservativ kommt von lat. "conservare" (bewahren) ... das kann man halt nicht ewig praktizieren - die Welt um uns rum dreht sich weiter.“

Das haben Sie aber hübsch bei Wikipedia nachgeschlagen.
Hätten Sie dort noch etwas weiter gelesen, hätten Sie auch den Satz „In Deutschland gibt es keine genuin konservative Partei“ gefunden.
Ich könnte die Zusammenhänge jetzt genauer erläutern, aber das können Sie a) ja selbst nachlesen und b) bin ich mir nicht sicher, ob Sie das überhaupt wollen.

@Blitzgescheit, 09:24 Uhr

"Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!"

Es standen drei mäßige Kandidaten zur Wahl, von denen freilich Olaf Scholz staatsmännisch und kompetent wirkte, sicherlich auch bedingt durch seinen Ministerbonus. Er stand zudem all die Jahre loyal hinter Kanzlerin Merkel, der noch immer beliebtesten Politikerin in Deutschland.

Das Problem bei Olaf Scholz könnte freilich darin liegen, dass die SPD-Parteibasis nicht zwingend seinem pragmatischen, wirtschaftsfreundlichen Stil folgen wird.

Neue Gesichter brauchen die

Neue Gesichter brauchen die Parteien, Kandidaten die das Volk mit reißen, und auch ihre Wahlversprechen einhalten. Die Erben Merkels hatten es um so schwerer, da Merkel so manchen Emporkömmlingen die Türen verschlossen hat. 16 Jahre Kanzlerin waren 8 Jahre zuviel für dieses Land. Wollen wir hoffen, das die künftige Regierung
auf die Belange von Mehrheiten des Bürgertums eingeht. Und sich nicht von Lobbyisten und Aktivisten vor sich hertreiben lässt, denn dann verlieren sie ihren Respekt vor dem Bürger.

Potential der AfD-Wählerschaft nicht unterschätzen

Eines der möglichen Szenarien, wie die CDU zur alten Größe gelangt, ist das konservative Profil zu schärfen. Und unter einer roten Kanzlerschaft hat sie die besten Voraussetzungen dafür. In der jungen Union gibt es zwar junge Menschen, die sich in den letzten 16 Jahren an einen liberaleren Anstrich gewöhnt haben, aber es wäre mithilfe etwas konservativerer Akzente durchaus möglich, viele AfD- sowie abgewanderte FDP-Wähler zu holen.

Laschet muss den Weg frei machen

Die zukünftigen Probleme sind derart riesig, dass es eine breite Mehrheit im Bundestag geben sollte. Diese Mehrheit kann nur mit Rot, Schwarz und Grün gelingen. Sollten diese drei sich zusammentun, wären Mehrheiten gegeben, die auch Grundgesetzänderungen möglich machen. Auch wären die drei nicht so weit von einander entfernt wie die FDP zu Grünen und SPD.

Isch over.

Wird Zeit, dass jemand in dem Schlafwagen die Notbremse zieht.
Viele Altvorderen sind bereits ihren Job los, allen voran Schäuble.

@ 08:46 von berelsbub

"Jeder, der ein ehrliches Interesse an der CDU hat, wusste darum, dass Herr Laschet die falsche Besetzung war.
Söder hatte die besseren Umfragewerte, ..."

Denke da ist Merkel nicht ganz unschuldig dran, nicht nur dass sie über die Jahre mit ihrer Politik die CDU in den Keller gefahren hat, mit ihrer Einflussnahme hat sie ihrer eigenen Partei den Rest gegeben.

um 09:04 von Werner40

,,Wahl verloren ? . So what.

.
So what. Das Wahlergebnis erlaubt eine CDU/CSU, Grüne, FDP Koalition. Darauf sollte sich die Union schleunigst und intensivst konzentrieren."

Eine recht große Mehrheit will aber was anderes, wie eine repräsentive Umfrage nach der Wahl eindeutig ergeben hat. Vielen Dank für diesen Einblick in eine Form von bedenkenfreiem Demokratieverständnis für Fortgeschrittene, das eine Mitwirkung des Souveräns sowieso schon überflüssig findet. Ansonsten sollten Sie sich vielleicht mal mit den Grundsätzen 'grüner' Politik vertraut machen, in denen Sowhatism einfach schon deshalb abgelehnt wird, weil damit Egoismus, Ignoranz, Übergehen von Schwachen und fehlendes Gespür für Nachhaltigkeit verbunden ist. ,,Was soll's, na und?"
Nicht alles was erlaubt ist, kann man guten Gewissens auch verantworten.

Die Union, die SPD : noch hat keiner wirklich gewonnen

Vor der Wahl haben alle Parteie die Wende eingeläutet - weil das Volk das verlangt. DasWahlergebnis zeigt aber : das Volk hat anders gehandelt als es geredet hat. Sonst hätte es nicht den vorherigen Politikträgern die meisten Stimmen gegeben - und dann auch noch beiden ziemlich genau gleichviele. Dieses Wahlergebnis sagt "weiter so" und müßte zu einer erneuten Großen Koalition führen, stringenterweise unter SPD-Führung. Denn so war es ja.Wenn überhaupt eine Wende von den neuen Politik-Aktionären gewollt wird, dann ist das nur unter Einbeziehung bisher nicht regierungsaktiver Parteien möglich. Numerisch wäre das unstrittig eine Koalition aus SPD,AfD,LINKE . Wegen des politisch begründeten a priori-Ausschlusses der AfD scheidet das aus und es bleibt nur die Koalition aus SPD,GRÜNE,LINKE. In der Tat ist das die einzige Chance für eine echte Neuorientierung der Bundespolitik. Das ist rechnerisch eine Gratwanderung, bei der Wahl des Bundeskanzlers könnte aber Erstaunliches geschehen.

Extreme @09:31 von FakeNews-Checker

>>> Was hat so eine autoritär geführte Partei wie die CDU in einer Demokratie zu suchen ? >>>

Was hat eine rechtsextreme Partei in einer Demokratie zu suchen?
Ups sie wurde von rechts geneigten WählerInnen gewählt.....

Wollen christlich, autoritär geprägte WählerInnen, daher ggf eine CDU?
Weil sie so christlich, konservativ sind?

@Am 28. September 2021 um 09:31 von berelsbub

Zitat: "„Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!“

Weil knapp 10% mehr der Wähler bei der SPD ihr Kreuz gemacht haben. Ist relativ simpel,"

Achso.

Vielen Dank für diese ausgeklügelte Analyse.

@09:25 von Blitzgescheit

"Logisch, dass in diesen beiden Bundesländern mit dem höchsten Bildungsniveau, die AfD als die stärkste Kraft bei der Wahl herauskommt"

Es ist genauso logisch, dass in Ländern mit einer großen Population an Weißstörchen die Geburtenrate höher ist, als bei uns.

Ich finde Ihre Posts heute sehr erheiternd. Sie zeigen mir einen Blick auf die Welt, auf den ich von alleine nicht gekommen wäre.

Dass sich in der AfD die Bildungselite des Landes sammelt ist mir bei Interviews mit deren Anhängern z.B. auf Demos noch nicht aufgefallen. Liegt aber vermutlich an der bösartig-selektiven Auswahl durch die Systemmedien. Die zeigen einfach nur eine Negativauswahl um die Partei der Hochgebildeten zu diskreditieren. So etwa?

@ berelsbub, um 09:31

re @ blitzgescheit

“Weil knapp 10 % mehr der Wähler bei der SPD ihr Kreuz gemacht haben.“

Ich hätte es nicht in treffendere Worte kleiden können. :-)

Merkel hat

nicht nur den Markenkern der CDU ausgehöhlt und sie dadurch letztlich völlig unattraktiv werden lassen - denn sie ist im Moment nichts anderes als ein bisschen rot, ein bisschen grün, ein bisschen gelb, wie man halt grade durch die Ereignisse dazu getrieben wird - vor allem hat sie konsequent alle potentiellen Konkurrenten und Nachfolger weggemobbt. Die CDU hat das klaglos mit sich machen lassen und dazu noch Weihrauchopfer für ihre große Heilige entzündet.
Selber schuld. Opposition ist die übliche und gerechte Strafe für derartigen politischen Blödsinn. Auch wenn ich fürchte, dass vieles, was die inzwischen ausgesprochen linkslastige SPD so treiben wird, Deutschland sehr schadet.

@Mischpoke West - CDU für die Mitte?

08:43 von Mischpoke West:
"Wer sich seit Jahren von den Grünen treiben lässt - AKW-Abschaltung, CO2-Abgabe, Migrationspolitik, usw. - hat es schlicht und einfach auch nicht mehr verdient von der 'Mitte' gewählt zu werden."

Die CDU ist korrupt, betreibt Interessenpolitik für die Wirtschaft sowie Spitzenverdiener und ignoriert die Wissenschaft, soziale Probleme und die Interessen zukünftiger Generationen.

Das sind viele Gründe, die CDU nicht zu wählen. Die Grünen muss man dafür nicht heranziehen.

Normaler demokratischer Vorgang

Den Unionsparteien bricht kein Zacken aus der Krone, wenn sie sich in die Opposition begeben. Ich sag es nochmal: Opposition ist keine Schande, auch aus ihr heraus kann man dem Land dienen.

Re : Bolligru !

Es sollten aber all die so konservativen Menschen lernen, dass ihnen die Erde nicht alleine gehört, und dass sie mit all ihren Wünschen, Vorstellungen und Erreichtem mit zu dem Klimawandel beigetragen haben. Es müssen aber alle, inclusive der kompletten Wirtschaft sich umstellen und neue innovative und kreative Ideen finden, mehr darauf achten, den Fußabdruck kleiner zu halten, was die CDU nie getan hat, nie tun wird, auch wenn am Schluss des Wahlkampfes ein paar Töne in diese Richtung kamen.
Es muss insgesamt etliches verändert werden, dann wenn viele "mitspielen", kann dies auch gelingen. Da kann dann die CDU von Außen zuschauen und lernen !

Am 28. September 2021 um 08:51 von sonnenbogen

Ich weiss

gar nicht warum es nicht einfach RRG gibt.
__
Na, wenn Sie das nicht wissen, habe ich einen brandheissen Tip für Sie :
einfach mal die Wahlergebnisse anschauen.

Die Linke hat jeden 2ten ihrer Wähler eingebüsst. Hätte sie nicht 3 Direktmandate erhalten, wäre sie garnicht im BT vertreten.
Warum sollte die CDU/CSU einer Minderheitsregierung mit dem natürlichen Feind der Union ohne Not zustimmen ?
Da hätten ihre Wähler, die ja nun immer noch zahlreich vorhanden sind, überhaupt kein Verständnis für. Und warum auch ? Es gibt genügend andere Optionen. Im übrigen bin ich sicher, dass die SPD froh ist, dass sich die Möglichkeit RRG garnicht bietet. Das würde nämlich auch einen Grossteil ihrer Wähler verprellen, die SPD wegen SCHOLZ gewählt haben, der nun wirklich kein Befürworter von RRG ist.
Insofern kann ich Ihren Beitrag nicht wirklich ernst nehmen. Die Linke spielt im politischen Geschehen keine Rolle.

@Blitzgescheit um 09:24

>> …Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen! <<

Fundierte Argumente zu liefern ist da schwierig; m. E. lag es nur am Kanzlerkandidat Scholz, weil der gegenüber Laschet und Baerbock deutlich besser beim Wahlvolk angekommen ist. Am Programm der SPD lag es nicht, denke ich mal.
Ich behaupte - ohne es natürlich belegen zu können, weil es nur mein „Bauchgefühl“ ist - dass die Union mit Söder und die Grünen mit Habeck als Kanzlerkandidaten ein besseres Ergebnis für ihre Partei (auf Kosten der SPD, der FDP und auch der AfD) eingefahren hätten. Wie das jetzt bzgl. einer Regierungsbildung aussehen würde, ist jedoch Kaffeesatzleserei.

Laschet hat sich in seiner Rede nach der Wahl

selbst diskreditiert, als er ins Feld führte, das er keinen Amtsbonus gehabt hätte. Dabei hat er doch vorher im großkotzig von seinen Leistungen als Ministerpräsident und den Rückhalt beim Wahlvolk in NRW schwadroniert. Er hatte wohl sein Abschneiden und das seiner Partei in NRW wohl völlig ausgeblendet.
Wählen kann er übrigens auch nicht oder war das falsche Falten des Wahlzettels ein letzter verzweifelter Versuch das Blatt zu wenden.
Wohl dem Land das solch einen Kanzler hat :-( !

@Blitzgescheit, 09:27

Bundeskanzlerin Merkel hatte nach den Tricksereien der AFD rund um die Wahl in Thüringen 2020 ihre Partei völlig zu Recht daran erinnert, dass die CDU ihren Wählern vor der Wahl versprochen hatte, keinerlei Zusammenarbeit mit der AFD zu pflegen. Den Wählerwillen zu respektieren sollte das oberste Gebot der Politik sein. Es wäre fatal gewesen, wenn die CDU bei dem Schmierentheater, das die AFD in Thüringen inszeniert hatte, auch noch Regie geführt hätte.

Die Lobbyministerin Klöckner

als Ratgeberin für „Weiter so“ ist die denkbar ungeeignetste Person dafür.

Auch die CDU hat staatspolitische Verantwortung

so wie die SPD im Jahre 2017an einer funktionsfähigen Regierung zu arbeiten. Ob es sich um Jamaika oder eine große Koalition handelt ist dabei sekundär. Lamentieren und Personaldiskussionen zum jetzigen Zeitpunkt sind daher unangebracht und respektlos gegenüber dem Wähler, der erwartet, dass die von ihm gewählte Partei sich um eine stabile Regierung bemüht. Wenn eine Regierung eingesetzt ist, hat man so wie die Spd 2017 immer noch die Möglichkeit sich danach zu reformieren.

Debatte in der Union

In meinem Bekanntenkreis hat keiner an Herrn Laschet geglaubt ! Und dann ist es so gekommen. Da stellt sich die Frage warum in der Politik keiner das richtige Gefühl mitbringt für die Partei ..... und natürlich auch für das Volk ?

es erstaunt mich

dass hier so viele die Ursachen des Niedergangs der CDU nur in der Person Armin Laschet sehen. Und mit Söder wäre alles ganz anders gekommen? Oder gar, wenn Laschet einmal weniger gelacht hätte?

Die Affären der Union, die in den letzten Monaten ans Licht gekommen sind, zeigen jedem deutlich die Verkommenheit dieser "Volkspartei". Parallel dazu haben CDU/CSU in allen Kompetenzwerten Wählervertrauen eingebüßt. Es gab für viele schlicht keinen Grund mehr, sein Kreuz bei der Union zu machen, aber gleich mehrere, ihr die Stimme zu verweigern. Laschet, Nüsslein, Amthor, Hans Franz oder wer da auch immer auf dem Wahlzettel stand.
Treppenwitz der Geschichte ist dabei ja noch, dass die SPD ebenso Dreck am Stecken hat und es genauso verdient hätte, kein Vertrauen mehr "geschenkt" zu bekommen.

RE: Adeo60 um 09:20 - Personeller Neuanfang

Wie Sie, würde auch ich Herrn Röttgen gern in einer stärkeren Position innerhalb der CDU sehen. Er scheint mir auch einer der eher glaubwürdigeren Personen der CDU zu sein.
Mich wundert nur, dass die CDU jetzt wieder nach einem neuen Vorsitzenden verlangt, der ja erst gewählt wurde, nach der Kurzzeitvorsitzenden K-K. Das wirkt auf mich kopf- und planlos.

Gruß Hador

@ FakeNews-Checker, um 09:31

“Was hat so eine autoritär geführte Partei wie die CDU in einer Demokratie zu suchen?“

Ein Witzbold sind Sie also auch noch...?

SPD Wirecard-Scholz´ magic Trick

Das Erfolgsrezept der SPD: Erschaffe mit Millionen Dumpinglöhnern, Armutsrentnern, Elendskindern und Obdachlosen dank Agenda 2010 ein Armenhaus Deutschland mitten in Europa, und gaukle dann all diesen schon lange von Teilhabe abgemeldeten Millionen vor, sie da raus zu holen.

@ 09:24 von Blitzgescheit

"Kann mir jemand den Erfolg der SPD erklären?"

Für mich auch nicht erklärbar, hat sie doch über Jahre diese Politik - für die die CDU jetzt abgestraft wurde - mitzuverantworten.

Auch hat sie sich in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Vielleicht wurde die SPD auch nur aus Verzweiflung gewählt, weil es nichts besseres gibt (zumindest aus der Sicht von vielen Wählern).

Am 28. September 2021 um 09:24 von Blitzgescheit

"Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!"

Es sind nur etwas mehr als 5%,was die SPD Im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 dazu gewonnen hat.
Damals lag die SPD bei 20,5%

Ich weiß ja nicht

wer die CDU bei der Wahl beraten hat, mir ist schleierhaft was sie erneuern will.
Eine ehemals konservative Partei, hat ihr Profil in den letzten 16 Jahren, völlig verändert, und wundert sich wenn die Wähler weglaufen.
Bei der SPD konnte das funktionieren, sie ist auf die Soziale Seite gewechselt, was bei der Wahl viele in der Unterschicht angesprochen hat.
Aber was soll denn die CDU machen, und dann noch mit solchen Leuten wie Herrn Röttgen, wohin soll sie sich denn erneuern.
Alle haben gesagt, Laschet ist das falsche Gesicht, völlig resistent hat man ihn dann durchgesetzt, Ergebnis ist jetzt deutlich zu sehen.
Die CDU gründet besser eine neue Partei, mit klaren Regeln und Angaben was sie will, und was nicht.
Aber erneuern?, was erneuern und mit wem, und vor allem wohin.

Am 28. September 2021 um 09:04 von harry_up

Die Gründe mögen vielfältig sein, doch dürfte ein gewichtiger in der Person Laschets liegen.
__
Absolute Zustimmung. Die Union hat sich bei der Nominierung Laschets quasi ins Knie geschossen. Letztlich sollte die Union vllt froh sein, denn mit Herrn Laschet als BK wären sie auch nicht glücklich geworden. Ich habe zwar immer CDU gewählt aber heuer hatte ich Bauchschmerzen dabei. Scholz war/ist die bessere Wahl und da die Linke aus dem Geschäft raus ist, kann es so schlimm nicht werden, schon weil die FDP als Korrektiv in jedem Fall mit im Boot sitzt.
Warten wir es ab; sie werden's schon richten. Dann können wir ja immer noch meckern;))
Scheint ohnehin bei sehr vielen eine Art Lieblingsbeschäftigung zu sein.

@9:18 von FakeNews-Checker

„Ohne Mutti wird die CDU zum Pflegefall.“

Es ist umgekehrt: Die CDU ist erst durch (!) „Mutti“ zum Pflegefall geworden. Bzw.: Die CDUhat sich dazu machen lassen, indem sie alles, was Merkel - die sich zumindest zum Schluss eher als eine ganz schlechte „Mutti“ erwies - an Fehlern fabrizierte, kritiklos um des Macht- und Postenerhaltswillen durchgehen ließ. Vielleicht auch aus Bequemlichkeit.
Laschet war zwar eine Fehlbesetzung, aber er hat das ohnehin schon volle Fass nur noch zum Überlaufen gebracht.

Altersgrenze für den Bundestag längst überfällig

Generell kann und darf es so nicht weitergehen.
Da werden "Politikrentner" wie Merz und Schäuble in sogenannte Kompetenz Teams berufen und ein Armin Laschet macht nun einen auf trotzigen Donald Trump, der seine Niederlage nicht eingestehen will.
Wenn Deutschland weiterhin von diesen alten verstaubten konservativen Greisen regiert wird, ist das der Untergang des
Glaubens an unsere Demokratie.
Es muss auch für Bundestagsabgeordnete und Minister eine Altersobergrenze geben. Wer über 65 ist hat da nichts mehr verloren und sich bitte auch nicht mehr einzumischen.
Die CDU muss sich endlich mal neu aufstellen.
Herrn Laschet auf ein Plakat neben Merkel, Adenauer und Kohl abzubilden ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten !

09:24 von Blitzgescheit

Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!
#
Ich versuche es mal. Die SPD hat mit Olaf Scholz einen Mann an die Spitze ihrere Partei gebracht der ja auch als Vize Kanzler schon ein bekanntes Gesicht ist. Nicht das Programm der SPD,sondern Scholz hat den Ausschlag für den Erfolg gebracht.Das war bei der BTW 17 noch nicht der Fall.

Scholz und die SPD

Im vergangenen Jahr hat die SPD Scholz als
Parteivorsitzenden abgelehnt. Die Macht haben weitgehend die Linken in der Partei
übernommen. Jetzt vor der Bundestagswahl hörte und sah man von diesen Personen nichts mehr. Jetzt werden sie bald wieder die Richtung der Partei bestimmen und ein Kanzler Scholz wird Probleme haben, sich durchzusetzen. Scholz hat in den letzten Jahren immer großzügig Geld verteilt und das haben die Wähler ihm gedankt. Aber jetzt sind die Kassen leer und vermutlich hat er selbst keinen Überblick über die Schulden. Da kommen schwere Zeiten auf die nächste Regierung zu und irgendwann muss man den
Bürgern wohl die Wahrheit sagen. Das wird
ein Problem werden.

Am 28. September 2021 um 09:38 von Giselbert

Zitat: Allen Unkenrufen zum Trotz, auch die AfD diskutiert nicht über das Ergebnis (trotz hohem Briefwahlanteil), aber Hauptsache im Vorfeld mal diskreditiert.

Die AfD muss ja auch nicht über das Wahlergebnis diskutieren. Frau Weidel hat doch im Fernsehen vorgerechnet, dass die AfD dazugewonnen hat. Sie meinte man müsse nur die Stimmen der Freien Wähler und der Partei Die Basis zum AfD-Ergebnis hinzurechnen. Ich rege an, auch nocht die Nichwähler dazu zu nehmen. Dann hat die AfD einen erdrutschartigen Sieg errungen.

09:40 von bolligru

… Die Union erreichte 24,1 Prozent, die SPD 25,7 Prozent, also nur schmale 1,6 % mehr. …

Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit.

… Allein die Tatsache, daß die SPD vorher auf 15 % abgesackt war um durch den Einsatz des "weißen Ritters" Scholz auf 25,7 % zuzulegen, macht es grundsätzlich nicht besser. …

Oh doch, genau das macht den Unterschied. Die einen legen ordentlich zu, die anderen sacken gleichzeitig ordentlich ab.

Da können Sie argumentieren wie Sie wollen, das sind die Tatsachen. Sie müssen Ihnen ja nicht gefallen. Aber wegreden können Sie sie nicht.

Verlust der jungen Generation

Ich habe in meinem Beruf viel mit Berufsanfängern, also jungen Leuten zu tun. Von denen fühlt sich niemand mehr von der Union vertreten, quasi regieren die Alten über die Jungen. Eine Partei, deren Richtungsentscheidungen nur von den oberen Gremien vorgegeben werden wird in der Zukunft immer weniger Chancen haben. Die junge Generation möchte viel mehr Selbstbestimmung, also eine moderne Gesellschaft. Und das findet sie eher bei FDP und Grünen. Auch die SPD ist da wieder im Rennen, diese hat bereits einen Reformprozess durchlaufen. Die Union muss sich tatsächlich neu erfinden, mit den Betonköpfen insbesondere bei der CSU wird das allerdings ein sehr steiniger und langer Weg werden.

CDU in der Zwickmühle

Nach der verlorenen Wahl muss die CDU sich erneuern und wieder finden, mit neuen jungen frischen CDU-Politikern. Aber, kann das diese CDU noch? Das Abwandern von Parteimitgliedern und Wählerstimmen in Richtung AfD ist das größte Problem. Nur wenige haben das in Ihrer Partei erkannt. Die desaströsen Wahlergebnisse in den neuen Bundesländern zeigen es ganz genau auf! Die CDU hat nicht nur die Wahlen verloren, sondern steuert auf ein echtes Existenz-Problem zu! Sie wirkt unglaubwürdig, wenn sie jetzt nochmal unter allen Umständen eine Regierung in einer Jamaika-Koalition eingehen will. Anderseits muss sie in der Opposition darauf achten, dass sie nicht rechts populistisch zur AfD abdriftet. Dann würde die CDU überflüssig werden. Das werden harte Zeiten für eine ehemalige Volkspartei! In ihrer machtbesessenen Selbstherrlichkeit hat sie die neuen Zeichen der Zeit verpeilt. Die SPD hat der CDU einiges voraus und bis jetzt alles richtig gemacht und z.B. die Linken dezimiert!

Die SPD und CDU

Sind fast gleich auf, so das beide mit fast identischer Abgeordnetenzahl sicher die Regierung stellen könnten.
Allerdings sollte das nach den Verlusten zumindest eine andere Person als Laschet sein wenn.

@klaeuser um 08:57

>> die Ewig-Gestrigen: ich bin gespannt, ob die das jemals kapieren. Dass die Union nicht unbedingt für Fortschritt steht, ist klar. Konservativ kommt von lat. "conservare" (bewahren) ... das kann man halt nicht ewig praktizieren - die Welt um uns rum dreht sich weiter. <<

Also mit der reinen Begrifflichkeit kommt man da nicht weiter: natürlich müssen bestimmte Werte bewahrt werden (z. B. Gleichberechtigung, Freiheit, etc.; es gibt da viele Werte, die zu bewahren sind!), und wenn das konservativ ist, ist es auch gut so! Auch die Grünen sind für die Bewahrung der o. g. grundsätzlichen Punkte).
V. a. die CSU auf nur „konservativ“ zu beschränken ist nicht richtig - „Laptop und Lederhosen“ steht ja sinnbildlich dafür. Schauen Sie mal, was für Hightech Firmen (in allen Technologien) im Großraum München präsent sind - das ist zukunftsorientiert!
Wer da tatsächlich rückständig ist, ist z. B. Berlin - klar, haben einige interessante startups (die hoffentlich durchstarten); aber was sonst?

Richtig ist: Die Union muss sich erneuern!

Richtig ist auch: Erneuerung geht nur in der Opposition, denn in der Regierungsarbeit ist man durch das Tagesgeschäft viel zu sehr abgelenkt.

Und noch richtiger ist: Erneuerung geht nur mit neuem Personal, zuvörderst an der Parteispitze. Laschet steht inhaltlich für ein bräsiges "Weiter so", dazu kommt, dass er überhaupt kein Charisma hat, also in jeder Hinsicht der falsche ist, um die CDU in die Zukunft zu führen.

Und auch in der CSU darf man mal darüber nachdenken, ob Herr Söder nach seinen diversen Sticheleien gegen Laschet noch der richtige ist, die bayrische Schwesterpartei zu lenken. Als potentieller Kanzlerkandidat für 2025 hat er sich mit seinem Verhalten im gerade beendeten Wahlkampf jetzt schon disqualifiziert.

Laschet war doch nur der...

"Opferkandidat", den man nach einem Verlust der Wahl loswerden kann. Er selbst wirkt nicht überzeugend und auch der gesamte Wahlkampf der CDU nicht. Wer in den letzten 40 Jahren in 33 Jahren den Kanzler/die Kanzlerin gestellt hat, sollte nicht so tun, als könne man mit einem "Zukunftsteam" nun "plötzlich" aufploppende Probleme lösen. Für wirklich nahezu alle aktuellen Probleme zeichnen sich CDU-geführte Bundesregierungen verantwortlich. Sich dann hinzustellen und zu sagen "wenn ihr JETZT die CDU wählt, wird diesmal wirklich alles besser, versprochen" ist halt irgendwie nicht ganz durchdacht.

Jetzt, wo die Union keine Posten mehr zu verschenken hat, kann auch endlich die dringend notwendige Erneuerung einsetzen. Brinkhaus, Röttgen, Günther, Linneman behalten und mit diesen neu anfangen. Scheuer, Dobrindt, Klöckner, Karliczek, Spahn, Braun, Altmaier in die Wüste schicken, deren Fehlverhalten und Skandale haben einen Gutteil der Unzufriedenheit mit der Union zu verantworten.

Am 28. September 2021 um 09:08 von frosthorn

Die jetzt geforderte personelle Neuaufstellung kann und wird daran auch gar nichts verändern. Die Wähler haben kapiert, dass diese Partei aus lauter Leuten besteht, die des persönlichen Vorteils wegen den Politikerberuf geählt haben. Ich sehe den Tiefpunkt der Union noch lange nicht erreicht.
__
Diese Wahl hat in erster Linie Herr Laschet verloren. Die SPD, die man zu Beginn des Jahres schon als scheintot gesehen hatte, hat sich wegen dieses schwachen Kandidaten und der Aufstellung des Politik erprobten Herrn Scholz aufschwingen können.
Ob das nun eine tragfähige Konstellation ergibt, wird man sehen. Zum Glück wurde die Linke mindestens genauso abgewatscht und die Grünen hatten sich wohl auch mehr erhofft. Die Gewinner der Wahl sind eindeutig die SPD und die FDP. Warten wir ab, was die so zusammen hinkriegen. Es ist Tag 2 nach der Wahl. So schnell schiessen weder die Preussen noch sonst jemand.

Eine Erneuerung kann (wenn

Eine Erneuerung kann (wenn überhaupt) nur in der Opposition gelingen. Die Union muss diese Chance jetzt ergreifen. Neues Personal in der Spitze, neue Programmatik im völlig entkernten Profil.
Dann kann es gelingen, die Union wieder zur bürgerlich-konservativen Volkspartei zu machen.
Aber angesichts der Entwicklung der letzten Jahre bin ich skeptisch, sowohl was die Dauer dieser Erneuerung als auch die schlichte Machbarkeit angeht.

Die Parteienlandschaft wird

Die Parteienlandschaft wird in den nächsten Jahren eine völlig neue Architektur erhalten. Dachte man noch bis vor kurzem, Angela Merkel würde mit ihrer 'Umarmungsstrategie' die Sozialdemokratie überflüssig machen, die schon nach links an die Linke Zuspruch verloren hat, wird nun die Union zerrieben zwischen Grünen, die den christlichen Gedanken der Schöpfungsverantwortung repräsentieren und in ökologische Wirtschaftstrabsformation weiterdenken, einer SPD, die wieder stärker für soziale Gerechtigkeit steht und Rückwanderungen von der Linken bekommt, und ein bisschen FDP, die noch Sammelbecken enttäuschter Konservativer ist, aber noch keinen Kurs für die Zeit nach der derzeit inhaltsflexiblen völlig auf Lindner zugeschnittenen Personalisierung hat.
Die beiden großen politischen Bewegungen der Zukunft sind die Grünen und die Sozialdemokratie, weshalb es besonders spannend wird, welches Profil die neue rot-grün-gelbe Bundesregierung bekommt.

So sieht´s wohl aus !

Jetzt geht offensichtlich vielen "Schweigern" der Stift !

Trägt wirklich Armin Laschet die volle Verantwortung für den totalen Zerfall der CDU,...oder nicht doch hauptsächlich die Dame...die sich gerade wieder verkriecht und sich unbeteilig gibt ?

Es kann sich ohnehin niemand daran erinnern, dass Angela Merkel für Armin Laschet gekämpft hätte, aber kann sich überhaupt irgendjemand darin erinnern, dass Frau Merkel Wahlkampf für IHRE CDU betrieben hätte ?

All jene, aus den eigenen Reihen, die jetzt feige mit Steinen nach Armin Laschet werfen, haben dem jahrelangen Zersetzungsprozeß der CDU, von Angela Merkel betrieben, doch tatenlos zugesehen und waren offensichtlich einverstanden mit ihrem eigenen, drohenden Niedergang.

Nicht Armin Laschet hat die CDU völlig entkernt und zu einem wahren Abnickverein verkümmern lassen, bitte nicht vergessen.

Warum fragt die stets linientreue Mediengemeinde denn nicht einmal Angela Merkel nach IHRER Verantwortung am absoluten Desaster der CDU ?

@9:24 von Blitzgescheit

„… ich würde natürlich sagen, dass ich im Gegensatz zu den 90-%-Parteienwählern_r_in_außen_* mich ausschließlich an Fakten und Logik orientiere.“

Soviel Selbstkritik hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut:
In der Tat glaubt jeder ganz fest, dass nahezu nur er allein sich an Fakten und Logik orientiert. Jedes der äußerst zahlreichen „Genies“ fühlt sich fast ausschließlich von Narren umgeben.
Weiter so in der Selbsterkenntnis!

09:41 von Adeo60/ 09:24 von Blitzgescheit

"...wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat?"
.
Die SPD hat 2017 20,5 % erreicht, die CDU 26,8 %.
(Jetzt: SPD 25,7 Prozent, CDU 24,1 Prozent)
.
Im Vergleich zur Wahl 2017 hat also die SPD 5,2 % dazugewonnen, die CDU 2,7 % verloren.

Neuanfang

Ein inhaltlicher und personeller Anfang ist nach so einem Ergebnis alternativlos. Die CDU braucht wieder einen von den anderen Parteien unterscheidbaren Inhalt und neue Gesichter. Die bleierne Zeit unter Merkel mit dem Prinzip aussitzen von Themen und dem Fähnchen im Wind als Navigation muss beendet werden.
Ein Neuanfang kann auch mit Jamaika gelingen, allerdings nur, wenn man mit eigenen Zielen antritt und nicht um jeden Preis mitregieren will. Dafür braucht man einen Kandidaten, der den nötigen Rückhalt und die Akzeptanz hat.

Schlechte Wahl @09:44 von Giselbert

>>> Denke da ist Merkel nicht ganz unschuldig dran, nicht nur dass sie über die Jahre mit ihrer Politik die CDU in den Keller gefahren hat, mit ihrer Einflussnahme hat sie ihrer eigenen Partei den Rest gegeben. >>>

Tja Fr Merkel hatte bei ihrer Auswahl "potentieller NachfolgerInnen" definitiv kein "gutes Händchen"!
Ob AKK oder Laschet, waren eine schlechte Vor/Auswahl won Fr Merkel!

RE: Wolf1905 um 09:13 - Union braucht neue Führung!

Wir dürfen jedenfalls feststellen, das S. Esken und N. Walter-Borjans die SPD befriedet haben. Die waren schon seit ewigen Zeiten nicht mehr so geeint wie in diesem Wahlkampf. Und die Strategie der SPD-Vorderen ist aufgegangen.
Die CDU wiederum steht vor den Trümmern ihrer eigenen Unzulänglichkeiten. Herrn Laschet jetzt das ganze Desaster anzukreiden, ist viel zu einfach und wird der Größe des ganzen Scherbenhaufens nicht gerecht. Auch Frau Merkel trifft eine nicht geringe Mitschuld für den Niedergang der CDU.
Nun kommt die Zeit für Erneuerung in der Opposition. Nur A. Laschet auszutauschen reicht sicherlich nicht !

Gruß Hador

Konsequenzen

Altmaier fordert personelle Neuaufstellung, da sollte der Merkelvasall am besten bei sich anfangen.

09:20 von nie wieder spd

"Eine Legislaturperiode als MdB und er kann in einen mehr als üppig versorgten Ruhestand gehen (...)
Solche Leute sollten mal zum Psychologen gehen, um zu ergründen, was bei ihnen falsch läuft".
Laschet hat drei Kinder und wäre nicht der einzige (im Gegenteil), von dem ich annehme, daß die Begründung eines großen Wohlstandes für den wachsenden Familienclan ein wesentlicher Beweggrund für das Festhalten mit allen Mitteln an einer möglichst lukrativen Laufbahn ist - parteiunabhängig. Das ist menschlich und war schon vor 1000 Jahren so.

Es war aber wieder mal typisch...

... wie Laschet sich nach der krachenden Wahlniederlage mit über 10% Verlust hinstellt und einen Regierungsauftrag herbeiredet. Die Leute haben abgestimmt und entschieden, dass sie ihn nicht als Kanzler wollen. Punkt. Selbst wenn sich Lindner wieder zieren sollte und es erneut eine Große Koalition gäbe, wäre nicht Laschet sondern Scholz Kanzler. Aber auch mit FDP und Grünen ist Scholz vorne. Rot-rot-grün ist ja offensichtlich nicht gewollt. Also ist von allen möglichen Farbenspielen die Ampel die einzige sinnvolle. Das muss auch Lindner einsehen. Und Laschet sowieso.

Parteiräson bis zum Untergang ...

.. wider aller Strömungen, Stimmen und Vernunft einen unbeliebten Kandidaten auf gedeih und verderb durchzudrücken ... Es ging nie um Laschet oder Söder, es ging um die Vorherrschaft der CDU.
Es war immer so und es bleibt so ... blöd wenn der Wähler das anders sieht.

CDU - in der Summe ungenügend

Einen nicht unerheblichen Beitrag an der CDU-Klatsche, dürften auch die beiden Cheflobbyisten mit Ministeramt, Julia Klöckner und Andreas Scheuer haben.

Pest und Cholera

So ungern ich die FDP mit in der Regierung sehen will, der schwarze Personal-Filz aus Industrie und Politik der sich in den vergangenen 16-Jahren etabliert hat, muss erstmal weg.

Obwohl... wenn ich mir die Rückzieher-Show vor Augen führe, die der Lindner nach den Koalitionsverhandlungen vor vier Jahren abgezogen hat, frag ich mich schon:
Wer wird so blöde sein, sich mit diesem Typen nochmal einzulassen?
Das kann doch nur nach hinten losgehn.

"Die CDU sei in "existenzieller Gefahr"

ihren Status als Volkspartei zu verlieren"

"In existenzieller Gefahr"? Ginge es auch etwas weniger "dramatisch"?

Meines Wissens geht es hier um eine reine Interessenvertretung und nicht um irgendjemandes Leben. Dass Status (jedenfalls wenn damit Macht und nicht Ansehen bzw. allgemeine Anerkennung gemeint ist) existenziell, also überlebenswichtig sein soll, wäre mir jedenfalls neu.

Sündenbock

Armin Laschet wird nun von vielen als Sündenbock ausgedeutet, was auch irgendwie richtig ist.
Er hatte es in der Hand eine Richtung zu bestimmen, neue Ziele zu setzen und Vertrauen zurück zu gewinnen. Viele Wähler haben das Vertrauen in die CDU/CSU verloren aufgrund der schlechten Arbeit der CDU/CSU Minister. Ein Skandälchen nach dem anderen, egal ob aus der Landwirtschaft-, dem Verkehrs-, dem Wirtschafts- oder dem Bildungsministerium. Die SPD Minister haben da ungleich besser ausgesehen. Und dann dieses dumme kopieren des amerikanischen Systems, die persönliche Verunglimpfung eine(r)s Mitbewerber(s)*in, das ist bei vielen Wechselwählern sich nicht gut angekommen. Die Wahl des Bundesvorstandes auf Armin Laschet zu setzen beweist auch, wie weit sich diese Partei-(Führung) von der Basis entfernt hat.
Ob Herr Söder der bessere ist? Für die Wahl ja, als Kanzler(?) keine Ahnung aber ... mit ihm kann man wenigstens noch streiten.

Laschet

Mir scheint dort der König mit den neuen Kleider zu stehen und wenn er selbst es nicht erkennt , nur noch von den Phrasen Maschinen und Realitätsverweiger umgeben zu sein .

@ Nachfragerin

>>> Die CDU ist korrupt, betreibt Interessenpolitik für die Wirtschaft sowie Spitzenverdiener und ignoriert die Wissenschaft, soziale Probleme und die Interessen zukünftiger Generationen.
Das sind viele Gründe, die CDU nicht zu wählen. Die Grünen muss man dafür nicht heranziehen. <<<
.
Das war/machte die CDU schon immer. An den Gründen die nicht zu wählen hat sich somit eigentlich nichts verändert.
Hinzugekommen ist jetzt aber das was ich geschrieben habe. Und das war mMn. der Ausschlag für viele nicht mehr CDU zu wählen.
Zumindest ist das mein Empfinden. Für mich selbst gilt das nicht, ich habe früher ÖDP gewählt.

Billich @09:52 von FakeNews-Checker

>>> Das Erfolgsrezept der SPD: Erschaffe mit Millionen Dumpinglöhnern, Armutsrentnern, Elendskindern und Obdachlosen dank Agenda 2010 ein Armenhaus Deutschland mitten in Europa, und gaukle dann all diesen schon lange von Teilhabe abgemeldeten Millionen vor, sie da raus zu holen. >>>

War da nicht eine CDU welche in ihrer Regierungszeit Hartz IV nicht noch verschärfte statt zu verbessern?
Und wie, nie hat die CDU irgendwas an Hartz IV überarbeitet, nur hart "nachgeschärft" (Damen runter!)

Ansonsten ist Ihr Geschreibsel, nun wieder billig polemisch

Kanzler - Kandidat

Statt Herrn Laschet oder Herrn Söder wäre es sicher erfolgreicher gewesen, z. B.
Herrn Brinkhaus in die Wahl zu schicken.
Selbst wenn die CDU das Ruder noch kurz vor der Wahl rumgerissen hätte, den neuen Kandidaten aufgestellt hätte, wäre jedenfalls nicht diese Niederlage erfolgt.
Aber, hätte, hätte, hätte

09:25 von Blitzgescheit | Mehr Verzweiflung als Fakt

'Sachsen und Thüringen belegen in aller Regelmäßigkeit Spitzenplätze in nationalen Bildungsrankings,'

Aber gerade die Gebildeten dort wählen nicht AfD.

Der Kultusminister von Thüringen heißt Helmut Holter, die LINKE. Der von Sachsen Christian Piwarz, CDU.

Mit der AfD hat die Kultuspolitik in diesen beiden Bundesländern nichts zu tun.

Die Umdeutung, sie irgendwie in den Zusammenhang mit 'Bildung' und 'gebildet' zu bringen, scheitert schon daran.

Der ehemalige AfD Vorsitzende von Rheinland Pfalz hat ja schon aus seiner Innenansicht erklärt, dass die AfD gebildete Bürger abschreckt. Die Wahlergebnisse bestätigen das nun.

@ Adeo60, um 09:47

re @ Blitzgescheit, um 09:47

Sie haben das absolut korrekt und sachlich erklärt - nicht zum ersten Mal, wie ich mir denken könnte.

Der User Blitzgescheit jedoch sah in dem Verhalten der AfD in Thüringen, wie das ihren Mitgliedern eigen ist, ein absolut intelligentes Vorgehen, und kein Schmierentheater.

Ja, und so ganz Unrecht hat er ja nicht mal, wenn man sich die Reaktion des Herrn Kemmerich ins Gedächtnis zurückruft.
Ich habe seinerzeit in die Tischkante gebissen...

09:03 von der.andere - Persönliches

"...verliert die union 9 prozent, bei einer direktwahl ist er abgeschlagen, sein lachen bei der flutkatastrophe bekommt..."
Ich bin ziemlich sehbehindert und auch ein 1000-Worte-Beitrag ist für mich zu anstrengend zum Lesen, wenn die Strukturierung durch Großbuchstaben fehlt.
Andere Sprachen haben keine Großbuchstaben bei Substantiven, aber sie sind auch anderes aufgebaut, haben z.B. kaum einmal lange oder ewig zusammengesetzte Wörter (und vielen Dank, daß Sie nichts von donaudampfschiffahrtskapitän geschrieben haben ...).
Wenn Sie sich vielleicht auf einen angemessenen Sprachgebrauch umstellen würden...? Dann könnte ich Ihre Argumente auch würdigen und meinen Erfahrungen und Meinungen hinzufügen.
Danke!
Frdl. Gruß, Zuschauer49

@Blitzgescheit, 9.24 Uhr - SPD-Erfolg

"Ich weiß, als AfD-Wähler sehe ich so manchen Sachverhalt "anders"...

Deswegen meine Bitte in die Runde: kann mir jemand einmal mit fundierten Argumenten erklären, wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? Ich würde es nur gerne verstehen!"

Ich sag als Ex-CDU-Stammwähler mal so: Spahn versagt bei der Impfstoff- und Schnelltestbeschaffung, Scheuer versenkt eine Milliarde, Altmeyer vertrödelt die Auszahlung von Corona-Hilfen, das Gespann Merkel/Braun drangsaliert das Land mit der Bundesnotbremse, und alle kleben an ihren Pöstchen, als ginge sie das nicht an. Also kein Kreuz bei der CDU.

AfD kommt sowieso nicht in die Tüte, und weil ich mir eine warme Wohnung im Winter, das Pendeln zur Arbeit und eine schöne Portion Fleisch auf dem Teller weiterhin leisten können will, die Grünen auch nicht.

Blieb SPD und FDP. Na ja, und weil ich den Sozialstaat gut und wichtig finde...

@Es sind nur etwas mehr als 5%, 9:54 von Naturtfreund 064

",was die SPD Im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 dazu gewonnen hat.
Damals lag die SPD bei 20,5%"

Alles ist relativ sagte schon Zweistein.
Es sind sogar fast 25%.
- 5% von 20,5% sind.. ;-)

Man sieht hier, was man mit Zahlen alles anstellen kann,
wenn man so (ein) 'gebildet' ist.

Giselbert

Ist ja alles schön und gut, was Sie schreiben. Aber von dem Absatz über die Agenda 2010 sollten Sie sich mittlerweile, da Abgedroschen, verabschieden. Es gab leider zur damaligen Zeit keine andere Alternative. Im Übrigen hat die Bundeskanzlerin diese Agenda über den grünen Klee immer gelobt. Nehmen Sie das bitte zur Kenntnis.

Beste Grüße

Re 09:08 von IBELIN

"Die Machtmenschin Merkel hat nur die Hoeflinge nachgezogen. Farblose Politiker. "
Da jetzt Herr Hans und Herr Günther als Nachfolger gehandelt werden wird bei der CDU gar nichts passieren wenn es so kommt. Alles Merkelhöflinge.
Wird Zeit,daß Merz kommt, die CDU wieder konservativ aufstellt und dann wieder abtritt.

Am 28. September 2021 um 09:37 von berelsbub

"Die Extremisten vom linken Rand haben (genau wie die CDU) eine derbe Klatsche bekommen, sind nicht mal über die 5% gekommen und sind deutschlandweit so unbedeutend und überflüssig, dass die nun wirklich keiner in der nächsten Zeit braucht, sollten die sich nicht von vielen extremen Themen und Personen trennen"

Na, wenn Sie sich da mal nicht täuschen....
Die AFD will die Bundeswehr nur zur Verteidigung in Deutschland und im NATO Verteidigungsfall (art 5) einsetzen, da ist die Haltung schon sehr nahe an dem der Linken... die auch aus der Geschichte lernen wollen, und deutschen internationalen Truppeneinsatz ablehnen.
Da haben Ihre Parteien der sogenannte progressive Mitte eher "friedlich imperialistische" Tendenzen mit oder ohne deutscher Souveränität. Das nennen die dann "internationale Verantwortung". Aber dann sollte man sich fragen wer radikaler und extremer aufgestellt ist.

Mein Tipp

Mein Tipp (ohne dass ich darauf wetten würde!):
1.) die Pragmatiker bei den Grünen und der FDP werden sich jetzt im Vorfeld einigen, wenn auch vielleicht mit etwas „schwammigen“ Festlegungen, damit beide ihren Punkten zustimmen können.
2.) dann kommt die SPD dazu, und dann wird’s komplizierter, denn wenn der Verhandlungstross mit Scholz, aber auch Kühnert und Esken, ihre Bedingungen stellen, werden vielleicht nicht die Grünen, aber die FDP, Probleme bekommen.
3.) und dann kommt die Union mit ins Spiel, die parallel mehr Zugeständnisse an die Grünen und die FDP bietet.

… schau mer mal …

Es scheint, dass einige

Es scheint, dass einige Verzagte, Frustrierte in der CDU-Spitze sich bereits mit der Oppositionsrolle abfinden wollen. Was sind das für Luschen. Dabei hätte eine CDU/CSU-, Grüne-, FDP-Koalition eine genauso solide Mehrheit im Bundestag wie die andere Option. Die Union sollte besser ein Verhandlungsteam aufstellen und, wie die SPD, ein Sondierungsgesprächsangebot machen.

@wenigfahrer, 09:54 Uhr

Ich habe es immer begrüßt, dass die CDU unter Kanzlerin Merkel eine Politik für die Mitte der Gesellschaft gemacht hat. Nicht die Partei, sondern das Wohl der Bürger sollte Kern der Politik sein, weshalb es auch zielführend war, sinnvolle Vorschläge des Koalitionspartners zu übernehmen, wenn es den Menschen diente. Nicht zuletzt aufgrund dieser Bürgernähe resultierten auch die hohen Beliebtheitswerte von Frau Merkel. Zu Norbert Röttgen kann ich nur sagen: Ein kluger Kopf, der vor allem auch in Sachen Klimaschutz für Erneuerung steht. Röttgen war stets mein Favorit für die Nachfolge in der Kanzlerschaft. Ich bin sicher, dass mit diesem taffen Politiker zu rechnen sein wird.

09:45 von Blitzgescheit| Selbst einfache Mathematik klappt nicht

'wieso die SPD fast 10 % mehr Stimmen als bei der BTW2017 erhalten hat? '

Also nach den Ergebnissen des Bundeswahlleiters hat die SPD 5,2 % mehr Stimmen als 2017 bekommen. Nicht 10 %.

Wenn Sie schon bei der einfachen Algebra nicht auf der Höhe sind, welchen Erfolg sollten dann weitere Erklärungen bei Ihnen zeitigen ?

@ Peter Kock, um 09:49

“Da stellt sich die Frage warum in der Politik keiner das richtige Gefühl mitbringt für die Partei .... Und natürlich auch für das Volk ?“

So einfach wie Sie sich das vorstellen ist das Ganze sicher nicht, wie die “Entstehungsgeschichte“ zeigt.

Und “das Volk“ hat gewählt...

In meinen Augen ...

.. hat ja nicht nur die CDU aufs falsche Pferd gesesetzt, ich denke die Grünen hätten mit ihrem Bauernopfer Habeck erheblich besser abgeschnitten und an der 20 % Marke gekratzt.
Dafür haben sie Habeck intern den Posten des Finanzministers als "Schmerzensgeld" versprochen. Mit noch nicht einmal 15 % sieht die Sache freilich anders aus ... der Posten wird klar von der SPD beansprucht und wohl auch vereinnahmt.
Quo Vadis Grüne ... Quo vadis.

Wenn sich die CDU erneuern will

gerade dann ist Herr Röttgen derjenige,der dafür geeignet ist.
Unter den bekannten Gesichtern ist er der einzige,der die Union wieder für neue Wählerschichten aufschließen könnte.
Wegen der hier oft gemachten Behauptung,die CDU wäre nach links getriftet,hat die CDU die Wahl nicht verloren.
Sondern weil nichts neues innovatives mehr gekommen ist.
Opposition ist jetzt ihre Chance,wenn sie bereit ist die Chance zu nutzen.
Hier sehe ich Röttgen zumindest ansatzweise als den einzigen in der derzeitigen Spitze,der dafür zumindest einigermaßen geeignet wäre.

Lobbyismus, Bereicherung u. Korruption VOR der Wahl

Es wundert mich, dass man sich ernsthaft fragt, was die CDU im Wahlkampf falsch gemacht hat (außer Laschets unangebrachtem Lachen). Mal auf die Idee gekommen, dass das Verhalten VOR der Wahl ein schwerwiegender Grund sein könnte? Wer mit fragwürdigen Beraterverträgen und Provisionen Millionen scheffelt und sich von der Wirtschaft nicht nur kaufen lässt, sondern mit ihr aufs Engste verbandelt ist, der braucht sich nicht wundern. Warum sitzt ein Amthor noch im Amt, während der Landeschef in MV nach der Wahl zurücktritt? Sind nicht gerade diese Gestalten wie Amthor, Spahn, Nüßlein, Löbel und wie sie alle heißen ein wichtiger Grund, dass die CDU nicht gewählt wurde? Gefühlt besteht die CDU nur noch aus überheblichen, vorwiegend alten, katholischen Männern.

Am 28. September 2021 um 09:48 von HerrJemine

"Die Lobbyministerin Klöckner
als Ratgeberin für „Weiter so“ ist die denkbar ungeeignetste Person dafür."

Aber Sie könnte doch Bundespräsidentin werden, dann wird die Weihnachtsansprache Deko von Nestle und Milka gesponsert und der Steuerzahler entlastet.... win-win.

09:24 Blitzgescheit meine Analyse

von Blitzgescheit Kann mir jemand den Erfolg der SPD erklären? Aus den Veränderungen der Zahlenwerte:
Frau Merkel hatte einen hohen Kanzlerbonus (Vertrauen) und einen hohen Beliebtheitsbonus(aus Persönlichkeit). Mit dem Ausscheiden von Frau Merkel sind diese Vorsprungsdaten weggefallen. Dies ist bei der CDU weitestgehend unberücksichtigt geblieben. Es haben sich die Wähler wieder neu sortiert. Nach alten Überzeugungen, nach Programmen, nach Sympathieeinschätzung der Kanzlerkanditaten, nach Einschätzung der Kompetenzen bei Kandidaten und der politischen Vorhaben der Parteien. Ergänzt wurde dieses Entscheidungsraster bei einigen Wählern durch strategische Überlegungen, wie man seine Wahlentscheidung ändern könnte, um ungeschätzte Programmperspektiven zu schwächen.(z.B bei den Grünen)

@Thomas D. um 08:58

>> 09:40 von bolligru
… Die Union erreichte 24,1 Prozent, die SPD 25,7 Prozent, also nur schmale 1,6 % mehr. …

Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit.

… Allein die Tatsache, daß die SPD vorher auf 15 % abgesackt war um durch den Einsatz des "weißen Ritters" Scholz auf 25,7 % zuzulegen, macht es grundsätzlich nicht besser. …

Oh doch, genau das macht den Unterschied. Die einen legen ordentlich zu, die anderen sacken gleichzeitig ordentlich ab.

Da können Sie argumentieren wie Sie wollen, das sind die Tatsachen. Sie müssen Ihnen ja nicht gefallen. Aber wegreden können Sie sie nicht. <<

Ja, das sind die Tatsachen. Und Tatsache ist auch, dass jetzt die bekannten Parteien dran sind, eine Koalition zu schmieden, die tragfähig ist, also wo sich jede Partei wiederfindet. Und Tatsache ist, dass es drei Möglichkeiten gibt (Ampel, Jamaika, GroKo); und Tatsache ist, dass ein Wählerwille dann in jedem Fall, der kommt, mit Mehrheit erfüllt wird … ganz nüchtern betrachtet.

09:41 von Adeo60

… Das Problem bei Olaf Scholz könnte freilich darin liegen, dass die SPD-Parteibasis nicht zwingend seinem pragmatischen, wirtschaftsfreundlichen Stil folgen wird.

Die Parteibasis, welche ihn ja gewählt hat, dürfte das geringere Problem bei der Unterstützung seiner Politik sein.

Ich befürchte, dass vielmehr die Genossen der Parteispitze ihm die großen Brocken in den Weg legen.

Die Vorsitzenden waren gut beraten, sich in den vergangenen Wochen zurückzuhalten. Das war bereits am Sonntagabend zu Ende und am Montag verstieg sich Walter-Borjans bereits zu einer überaus unangenehmen Rüpel-Rhetorik.

Laschet hat den Schuss nicht gehört

Angela Merke hätte als nun bald 'Grande Dame' der CDU ihrer Partei den Gefallen tun müssen, Armin Laschet beiseite zu nehmen um ihm deutlich zu machen, dass er die Wahl verloren hat.

Laschet sollte sich nicht der grundlegenden Erneuerung der Partei in den Weg stellen, indem er sein windschiefes Experiment einer 'last-minute-Regierung' an die Wand fährt.

Nach 16 Jahren CDU wollen die Wähler einen Wechsel und Laschet verkörpert ihn nicht. Weder als möglicher Kanzler noch an der Spitze der CDU.

Im Bunde @ 09:58 von falsa demonstratio

>>> Die AfD muss ja auch nicht über das Wahlergebnis diskutieren. Frau Weidel hat doch im Fernsehen vorgerechnet, dass die AfD dazugewonnen hat. Sie meinte man müsse nur die Stimmen der Freien Wähler und der Partei Die Basis zum AfD-Ergebnis hinzurechnen. Ich rege an, auch nocht die Nichwähler dazu zu nehmen. Dann hat die AfD einen erdrutschartigen Sieg errungen. >>>

Man stelle sich vor, die 3 genannten Parteien würden eine Form von "Bündnis" versuchen.... die ausufernden Streitereien würden Jahre andauern, und man würde sich gegenseitig vollkommen zerfetzen! So gnadenlos dass nur noch Splittergrüppchen übrig bleiben würden!

@Mischpoke West

Am 28. September 2021 um 08:43 von Mischpoke West
Keine Volkspartei mehr
Auch wenn sie (die CDU-Politiker) es immer wieder erwähnen, sie sind einfach keine Volkspartei mehr. Wer sich seit Jahren von den Grünen treiben lässt - AKW-Abschaltung, CO2-Abgabe, Migrationspolitik, usw. - hat es schlicht und einfach auch nicht mehr verdient von der "Mitte" gewählt zu werden. Das Jammern jetzt ist nur noch peinlich.

———

Das, was Sie schreiben macht keinen Sinn. Denn wenn die Mitte der Gesellschaft die CDU nicht gewählt hat, weil diese sich angeblich von den Grünen treiben lässt, wen genau hat diese Mitte denn dann gewählt?
Konservativer ja definitiv nicht.
Knapp 70 % der Menschen haben die CDU oder „linker“ bzw. „grüner“ gewählt. Sind also die übrigen 30 % für Sie die Mitte der Gesellschaft? Von denen 10 % AfD Wähler sind.

Ihr Rechnung und somit Aussage macht einfach keinen Sinn.

@ hurry_up ... Bundestagswahl 2021?!

Vielleicht erzähle ich auch nur leichtgläubigen Mist wie die AfD ... Was? Oder? Vielleicht? ... Nein Danke!!!

@ Francis Ricardo, um 10:02

“Die SPD und CDU
Sind fast gleich auf, so das beide mit fast identischer Abgeordnetenzahl sicher die Regierung stellen könnten.“

Wenn dies das Hauptkriterium für eine Regierungsbildung wäre, gäbe es ganz gewiss keine Probleme.

Also muss da noch was anderes eine Rolle spielen, meinen Sie nicht?

09:25 von Möbius

>>Laschet hatte in dem Moment die Wahl verloren als er im Blickwinkel der Kamera ungehemmt lachte in einem unpassenden Moment.<<

Nun, das hat dazu beigetragen, war aber sicher nicht der Ausschlaggebende Grund.
Herr Laschet hat die Wahl (oder die Wähler) verloren weil er einfach nicht Darstellen konnte was er eigentlich verändern, was er machen will. Die Selbstbeweihräucherung das er Ministerpräsident des größten Bundeslandes ist, kann man nicht als Pluspunkt verstehen wenn man die Corona Schlingerkurse von ihm sieht, sein wegducken wenn es um Kohle- und Energiepolitik geht. Der Hambacher Forst ist sicher auch kein Ruhmesblatt für ihn. Jede Frage die ihm gestellt wurde hat er ausweichend beantwortet, so als wenn er gar nicht in Verantwortung stehen will. Und als er Olaf Scholz in einen Skandal mit der 'Hausdurchsuchung' des Finanzministeriums diskreditieren wollte, er aber mit zwei Sätzen von Olaf Scholz in seine Schranken gewiesen wurde (im übrigen ohne Wiederspruch), das war´s dann.

09:45, derdickewisser

>>Merkel hat
nicht nur den Markenkern der CDU ausgehöhlt und sie dadurch letztlich völlig unattraktiv werden lassen - denn sie ist im Moment nichts anderes als ein bisschen rot, ein bisschen grün, ein bisschen gelb, wie man halt grade durch die Ereignisse dazu getrieben wird<<

Soso, Merkel hat also.

Rot-Grün-Gelb.

Sie wissen aber, daß der Arbeitnehmerflügel der Union (Sozialausschüsse, katholische Arbeiterbewegung) schon zu Adenauers Zeiten Teile der SPD mühelos links überholt hat? Die Bewahrung der Schöpfung war den Konservativen eigentlich immer ein Anliegen, und (Wirtschafts-)Liberalismus ebenfalls.

Aber gut, daß Merkel schuld ist. Die ist ja jetzt weg.

Alles nur alte Männer

Also, wenn ich so in die CDU schaue, dann sehe ich fast nur alte Männer (Greise?) und die jungen (Männer) erscheinen mir auch schon 'alt'.....da haben die viel zu tun, wenn sie sich grundlegend ändern/neu aufstellen wollen!!!!
Wird aber sowieso nicht klappen!!!

RE: Mister.X um 10:05

***Die Union muss diese Chance jetzt ergreifen. Neues Personal in der Spitze, neue Programmatik im völlig entkernten Profil.
Dann kann es gelingen, die Union wieder zur bürgerlich-konservativen Volkspartei zu machen.
Aber angesichts der Entwicklung der letzten Jahre bin ich skeptisch, sowohl was die Dauer dieser Erneuerung als auch die schlichte Machbarkeit angeht.***

Ich teile Ihre Skepsis. Mit welchen Köpfen sollte sich die CDU erneuern wollen ? Mit J. Spahn oder P. Amthor ? Die sind ja Teil der Probleme.

Jetzt scheint die Macht in weiter Ferne und wir Bürger können sehen, welch ein zerstrittener Haufen die CDU geworden ist. Solange Frau Merkel für genügend Mandate gesorgt hatte, war Ruhe in der Partei. Nun geht das Hauen und Stechen los.
Die sollten jetzt ihr Ego zurückstellen und im Sinne der Partei arbeiten. Die CDU wird in Deutschland noch gebraucht, aber nur wenn sie sich erneuert.

Gruß Hador

@MisterX, 10.05 Uhr - Erneuerung der CDU

"Eine Erneuerung kann (wenn überhaupt) nur in der Opposition gelingen. Die Union muss diese Chance jetzt ergreifen. Neues Personal in der Spitze, neue Programmatik im völlig entkernten Profil."

Dazu müssen mehr interne Demokratie und mehr Offenheit für junge Parteimitglieder kommen.

Bei uns hat der Ortsverband die wenigen Jungpolitiker rausgeekelt und sich selbst vergreist. Im Land sieht es genau so trist aus. Und auch im Bund scheint's so zu laufen. Außer bedingungslosen Jasagern ist in den letzten Jahren in der CDU keiner mehr aufgestiegen. Das hat die, die keine Pöstchen-versessenen Opportunisten sind, unten gehalten.

Für die CDU gibt's aus meiner Sicht nur eins:

Mehr Demokratie wagen!

Wer hat das gleich noch gesagt...? ;-)

Hört hört

Am 28. September 2021 um 08:46 von berelsbub
Jeder, der ein ehrliches
Jeder, der ein ehrliches Interesse an der CDU hat, wusste darum, dass Herr Laschet die falsche Besetzung war.
Söder hatte die besseren Umfragewerte, war beliebter und das Söder souveräner und deutlich charismatischer ist und deutlich mehr auf dem Kasten hat, ja das sieht sogar jeder blinder Maulwurf.

———

Großer Worte. Wie genau belegen Sie diese unverrückbare Tatsache, die Sie so sicher äußern?
Dass Söder in Umfragen beliebter zu sein scheint, lässt sich klar sagen. Aber wo genau macht dieser Wendehals einen besseren Job als Laschet?

In meinen Augen ist es eine Illusion zu glaube, dass Söder der Heilsbringer ist. Ich hoffe nur die CDU baut auf ihn in vier Jahren. Ich glaube nämlich, dass Sie damit ein zweites Mal auf die Schnauze fallen würde. Mich würde es freuen.

Hinterher sind alle klüger

Sollte man meinen.
Das gilt nicht nur für die CDU.
Auf das "Zugpferd" kommt es an.
Wieder einmal wurde klar, daß wahlentscheidend ist, wie sympathisch die Leitfiguren einer Partei sind, in denen sich gewissermaßen konzentriert das wiederspiegeln soll, was eine Partei ausmacht und wie die Medien dies kommunizieren.
Besser wäre es, mehr das Parteiprogramm im Mittelpunkt zu sehen.
Heute das Bild folgendes:
Laschet war schwach, machte Fehler (Lachen). Dem war der besonnen daherkommenden, in Ämtern erfahrenden, stets sympathischen Scholz überlegen, obwohl auch er kein "Strahlemann" ist.
Lindner, dem gutaussehende und gut gekleidete, redegewandte Lieblingsschwiegersohn, verdankt die FDP vermutlich die Hälte der Wählerstimmen.
Bärbocks Wahl zur Kanzlerkandidatin war ein Fehler der Grünen. Habeck kommt einfach besser an, wirkt kompetenter und sympathischer.
Wären Wagenknecht und Gysi als "Zugpferd" bei der Linken eingesetzt worden, das Ergebnis wäre sicher besser ausgefallen. ("Fahrradkette")

Am 28. September 2021 um 09:56 von Jochen Grondmann

" Altersgrenze für den Bundestag längst überfällig "

Also, die Rentengrenze liegt ja höher, bald bei 67 Jahre, also ist 65 Jahre die falsche Forderung.
Zweitens geht das einfacher, jeder darf nur 2 mal 4 Jahre machen, auch der Kanzler.
Dann komm Dinge wie Schäuble mit 13 oder jetzt das 14 mal?, nicht mehr vor.
Genau wie mehr als 598 Personen, das alles muss geregelt werden, dringend.
Keine Spenden mehr, für Parteien, und keine Nebenverdienste für alle die im Bundestag sitzen, und weg mit dem Koalitionszwang bei Abstimmungen.
Dann werden wir mal sehen, ob das mit der Politik besser klappt.

Am 28. September 2021 um 08:50 von Bernd Kevesligeti

Und wenn es da noch etwas gutes zuzusetzen gibt: Philip Amthor hat den Kampf um das Direktmandat verloren. Nestle-Klöckner verlor ebenfalls das Direktmandat.
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Da war die SPD cleverer gewesen als die CDU. Sie hat Ihre Spitzenkandidaten in den Listen versteckt wie Esken und Kühnert. Kurz nach 18 Uhr durfte Frau Esken am Sonntag den Hausarrest beenden und Ihre Weisheiten in die Mikrofone hauchen. Herr Kühnert hatte Gestern in der ARD wieder einer seiner Auftritte.

um 09:44 von Giselbert @ 08:46 von berelsbub

Denke da ist Merkel nicht ganz unschuldig dran, nicht nur dass sie über die Jahre mit ihrer Politik die CDU in den Keller gefahren hat, mit ihrer Einflussnahme hat sie ihrer eigenen Partei den Rest gegeben.
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Laschet war Merkels Wunschkandidat der am Besten ihren Politik Stiehl weiter machen sollte.

10:13 von mokky

«Obwohl... wenn ich mir die Rückzieher-Show vor Augen führe, die der Lindner nach den Koalitionsverhandlungen vor vier Jahren abgezogen hat, frag ich mich schon:
Wer wird so blöde sein, sich mit diesem Typen nochmal einzulassen?
Das kann doch nur nach hinten losgehn.»

Ohne FDP kann man 2021 keine Mehrheitsregierung formen.
Es sei denn wieder eine GroKo … diesmal SPD / Union.

Laschet chancenlos

Spätestens seit Laschets Reaktion auf das Rezo-Video wissen wir alle, warum er chancenlos war. Statt zu sagen: "Das war sehr einseitig und in vielen Punkten übertrieben", was man ja immer sagen kann, hat Laschet frech behauptet, Rezos "Thesen" (er meint Aussagen) seien falsch. Und das ist nunmal eine glatte Lüge. Und die Bürger haben in den letzten Wochen gemerkt, dass Laschet so jemand ist.

Mal ehrlich, CDU ... Merkel hat doch nicht erst vor sechs Monaten bekannt gegeben, dass sie nicht weitermachen wird. Ihr hattet doch wortwörtlich JAHRE Zeit. Und dann sind Laschet und Söder das beste, was Ihr finden konntet?

Hat Merkel denn auch alle brauchbaren Politiker in den eigenen Reihen kleingehalten, wie seinerzeit Kohl, oder wieso war da niemand besseres zu finden?!
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Um es kurz zu machen, die

Um es kurz zu machen, die Union hat sich merkeln lassen. Und alle rannten ihr hinterher, weil es ja alternativlos war.
Das hat allerdings nur Merktl so gesehen. Die Opposition war immer anderer Meinung.
Da hätten die unionsnenschen in Dritter und vierter Reihe mal was sagen müssen. Es gab jedes Jahr einen Parteitag. 21 Möglichkeiten, gegen das Diktat aufzubegehren..
Immerhin ging es auch um ihre Zukunft. Wenn irgendwer über Jahrzehnte Posten blockiert, muss man doch was sagen.

@ Blitzgescheit, um 09:24

“...ich würde natürlich sagen, dass ich im Gegensatz zu den 90-%-Parteienwählern_r_in_außen_* mich ausschließlich an Fakten und Logik orientiere.“

Wenn jemand , wie Sie das ja ununterbrochen tun, sein logisches Denkvermögen immer wieder betonen zu müssen glaubt, klingt das auf Dauer alles andere als gescheit, geschweige blitzgescheit.

Es wirkt ausgesprochen kindisch und lächerlich.

Ist jemand wirklich überrascht ?? Es war vorhersehbar

Als die CDU-Gremien im April gegen alle Vernunft, gegen den Willen der eigenen Mitglieder und gegen die Wähler nicht Markus Söder sondern Armin Laschet zum Kanzlerkandidaten machten, war schon klar, dass das in die Hose gehen wird.

Ich habe schon damals geschrieben, wie der Wahlabend aussehen wird und wie "überrascht" dann einige CDU-Mächtigen tun würden. Man brauchte dazu keine hellseherische Gaben, sondern nur gesunden Menschenverstand um zu wissen, dass diese Geschichte nicht gut für die Union ausgehen wird.

Zitat: "Ja, es gibt

Zitat:
"Ja, es gibt tatsächlich auch in Deutschland Menschen, die konservativ sind, die das Erreichte gesichert sehen wollen, die den Wohlstand des Volkes gemehrt sehen wollen"

Wenn man als Volk alle Menschen eines Landes meint schliesst sich das gegenseitig aus...
..wenn man mit Volk aber das obere Drittel oder besser noch Viertel meint - mag das vielleicht vor 20 Jahren noch so gestimmt haben
aber seit den 2000er Jahren habenwir eine neo-liberale Umverteilung von Unten-nach-Oben die selbst die (zumeist konservative) Mittelschicht ausdünnt.
Und deren Angst vor dem sozialen Elend (genannt HartzIV) treibt sie nicht etwa zu einer sozial gerechteren Politik - nein - man radikalisert sich zunehmend recht aussen bei den Salon-Nazis der AfD.
Das gleiche Muster übrigens wie Anfang der 1930er Jahre.
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Wenn man so konservativ im Sinne von bewahrend ist - warum sind dann z.B. so viele Schulen auch in CDU/CSU gerierten Ländern so zerfallen?

10:13, mokky

>>Pest und Cholera
So ungern ich die FDP mit in der Regierung sehen will, der schwarze Personal-Filz aus Industrie und Politik der sich in den vergangenen 16-Jahren etabliert hat, muss erstmal weg.

Obwohl... wenn ich mir die Rückzieher-Show vor Augen führe, die der Lindner nach den Koalitionsverhandlungen vor vier Jahren abgezogen hat, frag ich mich schon:
Wer wird so blöde sein, sich mit diesem Typen nochmal einzulassen?
Das kann doch nur nach hinten losgehn.<<

Ohne die FDP geht wieder einmal gar nichts. An Lindner führt kein Weg vorbei. Auf der Bundesrepublik liegt seit Anbeginn ein Fluch, und der heißt FDP. Übrigens eine Partei, in der die Altnazidichte noch entschieden höher war als in der Union.

Werte, Besinnung

Die Union könnte m.E. über Jahre hinweg sich neu profilieren, indem sie sich auf ihre ursprünglichen Werte besinnt: auf christliche, demokratische, soziale Werte.
Jeder dieser Werte bietet so viele Möglichkeiten, neues Vertrauen aufzubauen, setzt aber voraus, dass man bereit ist, mit einem kleinen, starken Kern anzufangen und nicht nach Macht zu greifen.
Authentische Personen, die diese Werte transportieren, sollten zu finden sein.

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