Kommentare

Surprise, surprise ! Eine dumme Idee hat dumme Folgen

Der Brexit war von A-Z eine dumme Idee und die Folgen zeigen sich an vielen Stellen.
Nun wird der Sprit knapp und die Ursachen haben Namen: Brexit und Boris Johnson.

Die 'Freizügigkeit' und die britischen Jobs

Nach den populistischen Parolen der Brexiteers kostete die Arbeitnehmerfreizügigkeit britische Jobs. Der Fahrermangel zeigt ihnen jetzt, dass das genauso Blödsinn war wie viele anderer ihrer leeren Behauptungen.

Nun sind die Fahrer vom europäischen Festland weg und es ist kein Brite da, der in diese Jobs einsteigt. Klar warum: keiner dieser Fahrer hatte einem Briten den Job weggenommen, sondern ist einer Arbeit nachgegangen, die britische Arbeitnehmer nicht verrichten wollten.

Was hat das mit brexit und

Was hat das mit brexit und corona zu tun? Das ist schlicht eine völlig falsche Planung.
Und man hätte das auch schon früher sehen können. Und jetzt wird dem Versagen noch hinterher gepfuscht.

Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird sich Schottland von den Diletanten abspalten und wieder in die EU kommen.
Die Engländer werden das juristisch verhindern wollen aber seit wann gibt es bei einer Revolution Regeln?
Die werden sich für unabhängig erklären und das wars mit Großbritannien.

Tausende Tankstellen ohne Benzin

Jetzt mal Ehrlich, war es nicht verhersehbar? Der Brexit wird uns noch viel mehr aufzeigen, wenn man mit Gewalt eine Politik macht, wo die Ökonomen vor gewarnt haben. Der Brexit wird den Briten noch sehr viel abverlangen und Geld kosten. Ich würde sagen, die britische Regierung hat sich verzockt und hinzu kommt auch noch Corona, was das ganze noch verschlimmert.
Mir tun die btitischen Bürger leid, weil sie das Versagen der Regierung ausbaden müßen.

der Brexit scheint geringstes Problem

Hauptsache man kann mal wieder auf dem Brexit herumreiten, der scheint mir das geringste Problem.

Was hat der Brexit damit zu tun, dass tausende LkW-Fahrer fehlen, aufgrund von Corona und wegen der schlechten Arbeitsbedingungen reißen sich die Leute nicht um solche Arbeitsplätze!

Na hoffentlich trägt es wenigstens dazu bei dass sich die Arbeitsbedingungen verbessern.

Gibt es nicht genug Arbeitslose in Großbritannien?

Wieviele Arbeitslose gibt es in Großbritannien?
Nachdem der Brexit mit ca 5 - jähriger Vorbereitung vollzogen wurde, kann niemand sagen, es wäre nicht genügend Zeit vorhanden gewesen, um aus dem eigenen Reservoir von Arbeitslosen ausreichenden Nachschub für die Berufe mit Fachkräftemangel auszubilden.
Schön aber, dass auch britische Politiker und Regierungen ebenso Transusig sind, wie die unsrigen.
Seit Jahrzehnten wird in der BRD von Arbeitslosen alles mögliche gefordert, eine Förderung, erst recht eine gezielte, findet nur seltenst statt.
Und das gar bei den Berufen, in denen ein Fachkräftemangel schon seit 4 Jahrzehnten besteht und ebenfalls niemanden überraschen konnte.
Anständige Lohnerhöhungen plus Arbeitszeitverkürzung und besseren Arbeitsbedingungen, einfach nur als Anreiz, solche Berufe zu ergreifen bzw wieder in sie zurückzukehren, sind allerdings weder in Großbritannien noch in der BRD zu erwarten.
Sicher auch nicht mit unseren nächsten Regierungen.

@ Giselbert, um 09:38

Glauben Sie denn, Corona und schlechte Arbeitsbedingungen habe es woanders nicht in gleicher Weise auch gegeben?
Dann sollten überall ebenfalls LKW Fahrer fehlen.

Es i s t eine Konsequenz Brexit.

Mach ich mir die Welt, widdewiddewitt .....

"Hauptsache man kann mal wieder auf dem Brexit herumreiten, der scheint mir das geringste Problem.

Was hat der Brexit damit zu tun, dass tausende LkW-Fahrer fehlen, aufgrund von Corona und wegen der schlechten Arbeitsbedingungen reißen sich die Leute nicht um solche Arbeitsplätze!" @Giselbert
.
Was hat "Ausländer raus!" auch mit dem Brexit zu tun?

@Giselbert

"Was hat der Brexit damit zu tun, dass tausende LkW-Fahrer fehlen, aufgrund von Corona und wegen der schlechten Arbeitsbedingungen reißen sich die Leute nicht um solche Arbeitsplätze!"

Das Problem ist weltweit, aber GB ist viel stärker als andere Länder davon betroffen, der Brexit hat dazu beigetragen, dass viele Fahrer aus der EU woanders arbeiten, z.T. GB verlassen mussten oder schlicht den Mehraufwand nicht mehr finanziell ausgeglichen sehen und viel einfacher in einem EU-Land arbeiten können.
Ohne Brexit wären diese Leute weiterhin dort.

@Giselbert, 09:38

"Hauptsache man kann mal wieder auf dem Brexit herumreiten, der scheint mir das geringste Problem." -

Aus dem Artikel: ' Zudem wanderten wegen des Brexits etwa 20.000 vor allem osteuropäische Fachkräfte ab. Auf der anderen Seite hemmen neue strenge Einwanderungsregeln nun aber den Zuzug.' Wenn das keinen deutlichen Verband mit dem Brexit aufzeigt dann weiss ich es auch nicht.

BBC: 40% pay rise

Die BBC schreibt: "HGV driver says 40% pay rise shows industry's desperate situation"

Für die LKW-Fahrer war der Brexit das beste was ihnen passieren konnte. Für eine 40%ige Lohnsteigerung würden sicher auch viele deutsche LKW-Fahrer einem Austritt aus der EU zustimmen.

@ Bender Rodriguez, um 09:18

"Was hat das mit brexit und corona zu tun?"

Das steht doch klipp und klar im Artikel.

Aber so ganz Unrecht haben Sie natürlich auch nicht, denn wenn Zuwanderung unterbunden und den dort arbeitenden Ausländern das Leben schwer gemacht wird, so dass die das Land verlassen, war Einiges von dem, was sich jetzt offenbart, in der Tat absehbar.

Re : Giselbert !

Irgend wie hat es auch mit dem Brexit zu tun. Und natürlich mit den Arbeitsbedingungen. Sicher ist es in GB auch nicht wirklich üblich, üppig zu bezahlen, außer man sitzt an einer guten Stelle.
Wenn die britische Regierung auch so idiotische Regeln aufstellt, mit Visa und CO, brauchen sie sich auch nicht wundern, wenn dann kaum einer da noch arbeiten will.
Jetzt die Visa- Regeln etwas zu lockern, wird das Problem an sich nicht lösen. Aber das haben sich die Verantwortlichen selbst zu zu schreiben !

um 09:06 von MRomTRom

Die 'Freizügigkeit' und die britischen Jobs
Nach den populistischen Parolen der Brexiteers kostete die Arbeitnehmerfreizügigkeit britische Jobs. Der Fahrermangel zeigt ihnen jetzt, dass das genauso Blödsinn war wie viele anderer ihrer leeren Behauptungen.

Nun sind die Fahrer vom europäischen Festland weg und es ist kein Brite da, der in diese Jobs einsteigt. Klar warum: keiner dieser Fahrer hatte einem Briten den Job weggenommen, sondern ist einer Arbeit nachgegangen, die britische Arbeitnehmer nicht verrichten wollten.
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Die Wahrheit ist, das die Fahrer aus dem Ostblock, die wie Sklaven ausgebeutet wurden, der Wirtschaft nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wenn man die Fahrer gerecht entlohnen würde, wären auch Engländer bereit die Jobs zu übernehmen.

Das ist wie man sagt "dumm gelaufen" ...

Erst der Brexit dann Corona ... und keiner da, der einem Hilft oder ein gesteigertes Interesse an Hilfe hat.
Bürokratie auf die Englands Wirtschaft nicht vorbereitet war, EU- Spediteure denen das Anfahren der Insel schlicht zu teuer ist, stark steigende Energie- und Warenkosten, teure Arbeitsvisa, nach dem Brexit abgewanderte Arbeitskräfte und ein Gesundheitswesen dem die ausländischen EU- "Wochenendärzte" ausgehen. Sich leerende Regale in den Supermärkten strahlen im Angesicht des Weihnachtsgeschäftes auch nicht gerade Vertrauen und Glaubwürdigkeit aus.
Und dann meint man jetzt in London, dass die Facharbeiter, mit einem Arbeitsvisum bis Ende Dezember, nur so ins Land stürmen. Das verursacht ja mehr Unkosten als Verdienst ... bei einer Unterbringung im Wohncontainer.
Schon der erste Winter dürfte also ein harter für Great Britannien werden.
Einen Schuldigen haben Sie freilich schon ausgemacht: Die EU ... war klar

Nationalismus,

Nationalismus, Europafeindlichkeit und übersteigerteres Ego fahren auf die Dauer jedes Land an die Wand. Es hat zwar länger gedauert als manche gedacht haben und vielen lieb war, aber Boris Johnson ist als Premier bald Geschichte.
Die Briten tun mir allerdings leid, denn es wird nicht so leicht, den Schritt zurück in die EU zu bewerkstelligen. Was einmal mehr zeigt, welchen Schaden politische Rechtspopulisten anrichten, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

Tja

"Zudem wanderten wegen des Brexits etwa 20.000 vor allem osteuropäische Fachkräfte ab. Auf der anderen Seite hemmen neue strenge Einwanderungsregeln nun aber den Zuzug. Um die Probleme zu bekämpfen, will die Regierung unter anderem Arbeitsvisa für bis zu 5000 ausländische Lastwagenfahrer ausstellen."

Der Brexit wurde explizit mit der Begrenzung des Zuzugs von Ausländern begründet.
Wie vorhergesagt fehlen jetzt eben diese Ausländer in den Jobs, die die Briten selbst nicht machen wollen.
Was für eine Überraschung!

Dass Johnson jetzt kurzfristig Visa verteilt, ist eine Panikreaktion und de facto ein Bruch sämtlicher Versprechen vor dem Brexit.
Also doch wieder mehr Ausländer in GB und die Steuern wurden ja auch schon erhöht (ein weiterer Bruch eines Wahlversprechens).

Aber Hauptsache man ist aus der EU raus. Was kümmern einen da die Warnungen davor und die Versprechungen...

@ Jimi58

Zitat: "Mir tun die btitischen Bürger leid, weil sie das Versagen der Regierung ausbaden müßen."
#
Für Mitleid gibt es keinen Grund. Der Brexit ist auf demokratischen Wege zustande gekommen. Eine Mehrheit hat nun einmal dafür gestimmt.

Fahren für Engelland

Moin,

was die U-Boote nicht schafften, machen die Briten per Brexit-Regeln jetzt selber, oder was?
Stell dir vor, es gibt Sprit, und keiner bringt's hin?
Wir werden Zeuge, wo auch unsere Gesellschaftsstruktur wirklich vulnerabel ist: Bei den vielen, vielen schlecht bezahlten logistischen Zuliefermechanismen. Engpässe dort fahren unmittelbar eine Industriegesellschaft runter ins Notlaufprogramm. Das ist jetzt auf jeden Fall eine Art Übung, von der wir lernen können...

Thank you, Great Britain!

Point of "no Return"!

Es ist ja nicht nur der Brexit. Auch der zügel- und beispiellose Raubtierkapitalismus, hat großen Anteil daran. In dem Land welches die industrielle Ausbeutung von Mensch und Umwelt in den Kolonien erfand und in ein Mutterland heimtrug, wo man sich das schon damals arrogant als "industrielle Revolution" schöngesoffen hat, führt die oft so entzückend gefundene Schrulligkeit der Insulaner, nun zunehmend zur europaweiten Isolation. Dabei merken sie leider zu spät, dass sie mit Vollgas auf dem Abstellgleis, tapfer aber mittlerweile verkrampft grinsend, Europa zum Abschied winkend- demnächst auf einen sehr realen Prellbock knallen werden. Die transatlantischen Brüder und Schwestern werden übrigens (ebenfalls lächelnd/winkend) seelenruhig mit dem Opernglas zusehen, wie die Wirtschaft im Mutterland, von ihrer eigenen Politik aus der Lohre gecrasht wird. "Doof für die Briten - gut für uns!" wird es heißen.
"Good bye, `possum`s!" wie Dame Edna Everage sagen würde.

09:34 von Jimi58

Mir tun die britischen Bürger leid, weil sie das Versagen der Regierung ausbaden müssen.

War da nicht die Sache mit dem Referendum?!

09:00 von MRomTRom 09:06 von

09:00 von MRomTRom
09:06 von MRomTRom

Ich kann mich Ihren Kommentaren nur anschließen.

@Tarek94, 09:58

"Für die LKW-Fahrer war der Brexit das beste was ihnen passieren konnte. Für eine 40%ige Lohnsteigerung würden sicher auch viele deutsche LKW-Fahrer einem Austritt aus der EU zustimmen." -

Ja, vielleicht. Dann aber auch nur so lange, bis sie gemerkt haben, das sie ihre Lohnsteigerung durch höhere Preise selbst finanzieren dürfen. Das wird nämlich passieren. Irgendwie müssen die Lohnsteigerungen nämlich auch bezahlt werden.

Schadenfreude

wegen dieser Brexitfolgen ist jetzt moralisch nicht angebracht.
Hoffen wir für die einfachen Menschen, dass es dort nicht schlimmer wird.
Wenn bei uns wg. politischer Fehlplanungen die Tankstellen das Benzin rationieren würden, dann wäre in Deutschland Weltuntergangsstimmung.

@MRomTRom 09:00

Zitat: "Surprise, surprise ! Eine dumme Idee hat dumme Folgen - Der Brexit war von A-Z eine dumme Idee und die Folgen zeigen sich an vielen Stellen.
Nun wird der Sprit knapp und die Ursachen haben Namen: Brexit und Boris Johnson."

Mehr gibt es eigentlich nichts mehr zuzufügen.

Eigentlich könnte die TS schon "Schließung der Kommentarfunktion - Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation" ausgeben.

Sin now, pay leter...

Die Folgen des Brexit machen sich zunehmend bemerkbar. Benzin wird knapp, die Regale bleiben leer.

09:34 von Jimi58 //Mir tun

09:34 von Jimi58

//Mir tun die btitischen Bürger leid, weil sie das Versagen der Regierung ausbaden müßen.//

Nur die, die sich dagegen entschieden haben. Der größere Rest wollte es doch so.
Natürlich konnte man das alles vorher sehen, aber die Lügen der Politiker (Farage, Johnson usw.), waren wohl - für zu viele - einleuchtender?!

09:38 von

09:38 von Giselbert

Vielleicht hätten Sie mal den Artikel lesen sollen, bevor Sie den Brexit in den Himmel loben.
**.... Ursache für den Benzin-Engpass ist ein gewaltiger Mangel an Lastwagenfahrern, der zuvor bereits zu leeren Supermarktregalen geführt hatte. Wegen der Corona-Pandemie wurden etliche Fahrstunden und -prüfungen verschoben. Zudem wanderten wegen des Brexits etwa 20.000 vor allem osteuropäische Fachkräfte ab. Auf der anderen Seite hemmen neue strenge Einwanderungsregeln nun aber den Zuzug. ....**

Ist eigentlich eindeutig - oder?

@Giselbert, 09.38

Nicht nur LKW-Fahrer fehlen. Wegen des Brexit haben auch Wissenschaftler, Ingenieure und viele weitere gut ausgebildete Fachkräfte GB verlassen. Die Folgen der verfehlten Politik von Boris Johnson werden erst später spürbar werden, die ersten Vorboten sind bereits erkennbar.

09:50 von harry_up Das ist

09:50 von harry_up

Das ist aber "nur" so eindeutig, wenn man auf dem "Auge nicht blind (und gleichzeitig taub)" ist.

Brexiteers, ein Vorbild für die Bekämpfung des Klimawandels

Wie könnte man mehr CO2 einsparen, als kein Benzin/Diesel mehr auszuliefern. Im Winter wird es bei einigen Zuhause dann leider sehr frostig.

09:06 von MRomTRom: Briten den Job weggenommen

"Klar warum: keiner dieser Fahrer hatte einem Briten den Job weggenommen, sondern ist einer Arbeit nachgegangen, die britische Arbeitnehmer nicht verrichten wollten."

Die letzten Arbeitslosenzahlen aus GB sind vom Juli 2021.
Gemeldet waren Ende Juli: 1,55 Mio Arbeitslose.

Wenn sich darunter kein 20.000 Menschen finden, die den Job des LKW Fahrers haben wollen, könnte es möglicherweise am Lohn und an den Arbeitsbedingungen liegen.

Sie haben also völlig Recht, wenn Sie schreiben, dass es Jobs sind, die kein Brite machen möchte.

Großbritannien: Tausende Tankstellen ohne Benzin....

Aber nicht, weil Benzin fehlt. Sondern, weil viele britische Arbeitskräfte nicht im schlecht bezahlten Dienstleistungssektor arbeiten wollen. Oder auch wegen der Arbeitszeiten der LKW-Fahrer.
Aber was kümmert das Johnson und die Torys ? Sie kümmern sich um die Aufrüstung der Navy und neue Militärpakte. Und auch um Gesetze, die Militärpersonal im Auslandseinsatz und Sicherheitsmitarbeitern juristisch schon im voraus Absolution für Straftaten versprechen.

09:58 von Tarek94 Ich denke,

09:58 von Tarek94

Ich denke, da befinden Sie sich auf dem Holzweg.
Wenn ich das richtig übersetze, heißt das, das die LKW Fahrer jetzt das Angebot bekommen haben - nicht schon vorher.

Und bitte - wer auch immer - sollte "uns" davor bewahren genau so dumm zu handeln.

"Was einmal mehr zeigt,

"Was einmal mehr zeigt, welchen Schaden politische Rechtspopulisten anrichten, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen."

Ja, die armen Unternehmen müssen den LKW-Fahrern jetzt 40% mehr Lohn zahlen. Dieser Schaden ist wirklich unentschuldbar.

"Wie vorhergesagt fehlen

"Wie vorhergesagt fehlen jetzt eben diese Ausländer in den Jobs, die die Briten selbst nicht machen wollen."

Richtig wäre: Jetzt fehlen Ausländer in den Jobs, die die Briten FÜR DIESEN LOHN nicht machen wollen.

10:16 von H. Hummel

10:16 von H. Hummel

"Für Mitleid gibt es keinen Grund. Der Brexit ist auf demokratischen Wege zustande gekommen. Eine Mehrheit hat nun einmal dafür gestimmt."

Ah. Die Mehrheit!

Sie wurde fuer dumm verkauft. Wer ist denn nun schuld bzw. als Erdulder denn des Mitleids nichts wert? Der, der sie fuer dumm verkauft? Die die sich fuer dumm verkaufen lassen? Interessante Frage, immerhin war es ja eine tadellose demokratische Entscheidung, ergo perfekt und unangreifbar, sozusagen eine Strophe im Hohelied auf die Demokratie, mit dem Inhalt: Es ist egal was raus kommt, Hauptsache man kann es demokratisch nennen.

Irgendwie ist das wohl eher irgendwas ueber sich gestolpert...

Und mir tun die Briten auch leid.

Wenn Medien Panik machen

Ich lebe wohlgemerkt in England :) am Freitag morgen hat BP berichtet das es bei einigen entlegenen Tankstellen zu Lieferengpässen kommen kann - Sowohl die BBC als auch ITV ( die 2 größten Programme) haben das dann im Frühstücksprogramm hoch und runter diskutiert und alle “worst case” Szenarien aufgezählt… das hatte dann Panik und einen Run auf die Tankstellen zur Folge. Tankstellen die 8-10.000 Liter verkaufen haben dann 30.000 verkauft…. Damit hatten wir dann wirklich kein Benzin mehr an den Tankstellen.. Das war im Prinzip wie mit dem Klopapier und wäre wahrscheinlich auch in Deutschland passiert. Es ist ein Paradebeispiel wie man durch geschickte Berichterstattung aus einem Problem eine Katastrophe machen kann

@10:16 von H. Hummel

"Für Mitleid gibt es keinen Grund. Der Brexit ist auf demokratischen Wege zustande gekommen. Eine Mehrheit hat nun einmal dafür gestimmt." Sie wissen ja wohl, wie es zustande gekommen ist. So gesehen wurden die meisten Bürger durch falsche Tatsachen hinters Licht geführt. Die Partei von Johnson hat nicht die Warheit gesagt. Natürlich hat das Volk so abgestimmt, aber trotz dem tun sie mir leid. Es zeigt mir mehr auf, was passiert, wenn Politiker ein Volk hinters Licht führt.

@Point of "no Return"! 10:27 von Fools Büttel

ist längst überschritten.
Das wir auf +2,8° C schon seit Jahren zulaufen,
ist wissenschaftlich bekannt.

Auf allen Feldern, im wahrsten Sinne des Wortes, läuft uns die Zeit davon.

Jetzt ist schon die Malaria-Mücke mutiert -
das einzige Mittel gegen die Schlafkrankheit demnächst unwirksam.

Dazu die exobitante Resourcen-Verschwendung.
undundund
'How dare you' ist da noch ein nettes Wort

Harry up

Das hat mit brexit nur indirekt zu tun. Wenn man aus der EU raus möchte, hätte man sich auch Gedanken um die Versorgung machen müssen.
Falsch wäre es zu behaupten, wegen des Brexit könne keiner mehr kommen. Wir handeln mit mehr Ländern außerhalb als innerhalb der EU. Daran kann es also nicht liegen.

Kein Mitleid

Wer meint einem Populisten hinterherlaufen zu müssen und eher ihm Glauben zu schenken, als sich auch mal mit kritischen Stimmen zu beschäftigen hat selber Schuld. Und da es ja die Mehrheit war die den Brexit wollten habe ich jetzt kein Mitleid mit denen. Zumal vieles abzusehen war (einige große Firmen hatten ja schon kurz darauf England Richtung EU verlassen und auch vorher schon davor gewarnt).

Tausende Tankstellen ohne Benzin

Und die EU soll jetzt Tankschiffe schicken?
Achja stimmt ja, Die Billig-Lkw-fahrer aus Osteuropa fehlen.

Brexit ist nicht das Problem

Leider ist der Bericht nicht ganz richtig.
Ich bin gerade in England.
Nur BP war von einem Lieferproblem betroffen und hat einige Tankstellen geschlossen.
Dann kamen Facebook und Co ins Spiel.
Es wurde berichtet,zu unrecht,das alle Tankstellen betroffen wären.Also geht jeder hin und tankt ,ohne wirklich in Not zu sein.
Das führte dazu das die ganze Lieferkette überfordert war..
Jetzt sind alle Tankstellen davon betroffen,wegen Dummheit nicht wegen Brexit.

Wenigstens

Sekt so der CO2 Ausstoß.
Johnson kann sich also auch noch als "Der wahre Klimaschützer" verkaufen.

Jey!

10:27, Fools Büttel

>> In dem Land welches die industrielle Ausbeutung von Mensch und Umwelt in den Kolonien erfand und in ein Mutterland heimtrug, wo man sich das schon damals arrogant als "industrielle Revolution" schöngesoffen hat,<<

Die industrielle Ausbeutung von Mensch und Umwelt wurde von Europäern in Europa erfunden und an europäischen Menschen sowie europäischer Umwelt exerziert. Der Kolonialismus hat damit nichts zu tun.

"Es ist ja nicht nur der

"Es ist ja nicht nur der Brexit. Auch der zügel- und beispiellose Raubtierkapitalismus"

Friedrich Engels kritisierte in "Die Lage der arbeitenden Klasse in England" die Ausbeutung der Iren als Billiglöhner, welche damals in England gegen die britischen Arbeiter ausgespielt wurden?

@ Bender Rodriguez um 09:18

"seit wann gibt es bei einer Revolution Regeln?"

Ernsthaft?
Lenin hat die Regeln mal niedergeschrieben:
"Für eine Revolution braucht man die Hälfte der Bevölkerung und die gesamte Armee, denn wenn die anderen die Armee haben, und man verliert, war es nichts als ein grandioses Verbrechen"

oder wie the Clash sangen

"The British Army is waiting out there
An' it weighs fifteen hundred tons."

@ 09:57 von AausB

"Das Problem ist weltweit, aber GB ist viel stärker als andere Länder davon betroffen, der Brexit hat dazu beigetragen, dass viele Fahrer aus der EU woanders arbeiten,... Ohne Brexit wären diese Leute weiterhin dort."

Sicherlich, ich habe den Einfluss ja nicht ganz ausgeschlossen.

Langfristig wird die GB-Bevölkerung aber davon profitieren, dass der Arbeitskräftewettbewerb aus dem Ausland wegfällt, bessere Gehälter, weniger Arbeitslose ...

Dann fährt der alte Lord dort,

nicht mehr mit dem Ford fort.
Fast keine LKW Fahrer die man entlohnen müsste. Margret Thatcher würde es freuen.

11:22 von fathaland slim

Die industrielle Ausbeutung von Mensch und Umwelt wurde von Europäern in Europa erfunden und an europäischen Menschen sowie europäischer Umwelt exerziert.

So etwas nennt/nannte man Feudalismus!

@ Giselbert

Langfristig wird die GB-Bevölkerung aber davon profitieren, dass der Arbeitskräftewettbewerb aus dem Ausland wegfällt, bessere Gehälter, weniger Arbeitslose ...

Klarer Ellbogen-Standpunkt.
Die EU steht für das Miteinander, die Solidarität. Sie sind vom Brexit fasziniert und damit von der Konfrontation und dem Gegeneinander.

Re Giselbert

"Langfristig wird die GB-Bevölkerung aber davon profitieren, dass der Arbeitskräftewettbewerb aus dem Ausland wegfällt, bessere Gehälter, weniger Arbeitslose "

Das reinste Paradies, das Sie hier "langfristig" zeichnen. Ist natürlich immer leicht solche Prophezeiungen zu treffen.
Die Jobs als Erntehelfer, LKW-Fahrer oder Altenpfleger werden die Briten aber weiterhin scheuen. Das Problem bekommen sie nicht gelöst...

09:34 von Jimi58

Der Brexit wird uns noch viel mehr aufzeigen, wenn man mit Gewalt eine Politik macht, wo die Ökonomen vor gewarnt haben.

Der Brexit ist doch nicht gewaltsam erzwungen worden; hier ging doch ein Referendum voraus. Die Bevölkerung wollte es mehrheitlich doch so.

@MRomTRom, 09:00

"Surprise, surprise ! Eine dumme Idee hat dumme Folgen
Der Brexit war von A-Z eine dumme Idee und die Folgen zeigen sich an vielen Stellen.
Nun wird der Sprit knapp und die Ursachen haben Namen: Brexit und Boris Johnson."

Mehr ist dazu wirklich nicht zu sagen.
Man kann schon von Glück reden, wenn die Folgen solcher Ideen sich auf "Unannehmlichkeiten" beschränken. Und hoffen, dass möglichst alle zu der Feststellung kommen, dass es keine gute Idee ist, politische Entscheidungen anderen zu überlassen. Schon gar nicht einzelnen Machtpolitikern.

11:08 von das ding

Ah. Die Mehrheit!
.
Sie wurde fuer dumm verkauft.

Natürlich hat die Mehrheit der Briten für einen Brexit gestimmt. Ob es für dumm verkauft worden ist oder nicht, spielt doch keine Rolle. Es gab Brexit-Befürworter und Brexit-Gegner und sie hatten öffentlich ihre Argumente vorgetragen und das Volk konnte darüber entscheiden. Außerdem: Dummheit schützt vor Strafe nicht!

11:33, Giselbert

>>Langfristig wird die GB-Bevölkerung aber davon profitieren, dass der Arbeitskräftewettbewerb aus dem Ausland wegfällt, bessere Gehälter, weniger Arbeitslose ...<<

Wie wird denn das Geld für die besseren Gehälter generiert? Wer zahlt sie?

Sagen Sie jetzt bitte nicht „die Wirtschaft“. Denn die druckt kein Geld.

"Wenn ich das richtig

"Wenn ich das richtig übersetze, heißt das, das die LKW Fahrer jetzt das Angebot bekommen haben - nicht schon vorher. Und bitte - wer auch immer - sollte "uns" davor bewahren genau so dumm zu handeln."

1. Das Angebot der Arbeitgeber kommt jetzt wo die Billiglöhner aus osteuropäischen EU-Ländern fehlen.
2. Es steht Ihnen völlig frei als Billiglöhner zu arbeiten. Aber sprechen Sie bitte nicht von "uns", wenn es darum geht Niedriglöhne zu verteidigen.

Brexit und London

Nur wer blind einem Johnson vertraute, hat nicht abschätzen können und wollen, was die Nachteile eines Brexit sein werden. Auch britische Medien haben vor den Folgen gewarnt. Dass der Brexit der Untergang der Briten sein wird, ist aber die andere überzogene Darstellungsweise. Eine gewisse Arroganz und Bequemlichkeit, Gewöhnung an Ausländer auf als minderwertig eingestuften Arbeitsplätzen hat in Groß Britannien auch zu diesem Status geführt. In der EU besetzen überdies die Arbeitskräfte aus den ärmeren Mitgliedsländern ebenso Stellen, die Einheimische nicht wollen. Da sind wir also nicht viel besser. Anzunehmen ist, dass London die Lücken schließen wird oder neue Wege entwickeln muss, die vielen Leerstellen mit neuen Visa- und rechtlichen Regelungen zu steuern. Das dauert. Ist aber nicht unmöglich. Zollabfertigung ist eine ganz andere Größe, die den Handel und Transport beeinträchtigt.

09:00 von MRomTRom

Nun wird der Sprit knapp und die Ursachen haben Namen: Brexit und Boris Johnson.

Hat nicht Johnson`s Vorgängerin Theresa May den Brexit eingefädelt?! Und deren Vorgänger David Cameron hatte ein Referendum ins Rollen gebracht, wobei er aber auch eindringlich auf die Folgen eines Brexit hinwies.

12:17 von Mister.X

"Die Jobs als Erntehelfer, LKW-Fahrer oder Altenpfleger werden die Briten aber weiterhin scheuen."

Muesste es nicht heissen: "Die Jobs als Erntehelfer, LKW-Fahrer oder Altenpfleger werden weiterhin knochenhart sein und weiterhin schlecht bis total schlecht bezaehlt werden"?

Schon erstaunlich wer hier

Schon erstaunlich wer hier alles das ausnutzen der ehemaligen Gastarbeiter in GB bejubelt.
Für diesen Hungerlohn den diese Fahrer bezahlt wurde, kann kein Brite in seinem Land leben. Durch die Billigarbeiter aus den Billiglohnländer aus der EU haben wenige Unternehmen viel Geld verdient.
Jetzt müssen die Transportunternehmen einen leistungsgerechten Lohn anbieten, sonst haben Sie keine Fahrer für Ihre Ware.
Das war und ist das Ergebnis der EU. Osteuropäer werden zu Hungerlöhnen in die reicheren Länder gelockt. In DE auch zu sehen, wenn man es den sehen will.

@um 12:18 von rareri

"Der Brexit ist doch nicht gewaltsam erzwungen worden; hier ging doch ein Referendum voraus. Die Bevölkerung wollte es mehrheitlich doch so." Das Referendum wurde doch unter falschen Tatsachen dem Volk untergejubelt. Es sollte doch erst eine "Volkbefragung" werden und was daraus geworden ist, sehen wir ja.

12:21 von rareri

"Ob es für dumm verkauft worden ist oder nicht, spielt doch keine Rolle."

Eine Demokratie, die sich durch und mit "dumm verkaufen" steuern laesst, ist wertlos.

Vermutlich bin ich Idealist. Aber ich sage Ihnen was: Das ist verkannter, teils sogar verfolgter Realismus.

12:14, rareri

>>11:22 von fathaland slim
Die industrielle Ausbeutung von Mensch und Umwelt wurde von Europäern in Europa erfunden und an europäischen Menschen sowie europäischer Umwelt exerziert.

So etwas nennt/nannte man Feudalismus!<<

Eben gerade nicht.

Man nennt es „Kapitalismus“.

Feudalismus beruht auf Landbesitz und der dazugehörigen Klasse, dem Adel. Wer auf diesem Land lebt, gehört dem, der es besitzt. Ähnlich wie Vieh. Für das natürlich gesorgt werden muss. Wenn es verhungert und verdurstet, dann ist das schlecht.

Der Arbeiter im Kapitalismus hingegen ist ein freier Mann. Man kann ihn feuern, wenn man ihn nicht mehr braucht. Ob er dann verhungert oder nicht, ist einzig sein Problem. Es kratzt den Eigentümer der Produktionsmittel nicht.

Lenz

Wirklich? Lenin als Referenz? Wieso glaubst du, der hätte die Ahnung?

11:19 von Dany39

"Kein Mitleid

Wer meint einem Populisten hinterherlaufen zu müssen und eher ihm Glauben zu schenken, als sich auch mal mit kritischen Stimmen zu beschäftigen hat selber Schuld. Und da es ja die Mehrheit war die den Brexit wollten habe ich jetzt kein Mitleid mit denen."

,.,.,

Hier sind ja einige User, die ihre Mitleidlosigkeit betonen.

Mitleidlosigkeit ist eine der schlimmsten - und zerstörerischsten - menschlichen Eigenschaften:
egal, wem gegenüber.

12:23 von Tarek94 Wenn Sie so

12:23 von Tarek94

Wenn Sie so begeistert vom Brexit sind, wer hindert Sie dran, hin zu ziehen?
Ich verteidige keine Niedriglöhne, ich bin aber gegen einen "Dexit" mit allen Folgen!
Ich sehe "nur" die Folgen der Politik der (rechts) Populisten. Und die sind im Fall GB "hausgemacht".
Ach ja, die Billiglöhner: ich pflege meinen Mann - was glauben Sie, was ich dafür bekomme - "ein Butterbrot und nen Ei"! Aber ich tue es nach fast 40 Jahren Ehe sehr gerne!

Fatahland

"Wie wird denn das Geld für die besseren Gehälter generiert? Wer zahlt sie?

Sagen Sie jetzt bitte nicht „die Wirtschaft“. Denn die druckt kein Geld."

Wer soll das sonst bezahlen?
Ohne billig Konkurrenz aus dem Ausland wird GB besser dran sein.da muss sich keiner mehr unter Wert verkaufen, weil irgendwo auf der Welt jemand für lau arbeitet. Sie müssen halt waren exportieren, um Geld einzunehmen. Und dazu braucht man irgendwas, was die andere haben möchten. Plumpudding und Gingerbread will aber niemand.

Roland66

Also geht jeder hin und tankt ,ohne wirklich in Not zu sein.
Das führte dazu das die ganze Lieferkette überfordert war.

Das ist jetzt aber Kokolores. Ich tanke jede Woche. Wenn jeder Autofahrer seinen Tank füllt, ist in Deutschland nie im Leben irgend eine Lieferkette überfordert. Das Problem ist der Brexit und die fehlenden Arbeitnehmer. Die hat man ja ausgesperrt. Basta. Wer nicht hören will muss fühlen.

Learning by pain

Ich finde es durchaus recht lehrreich für die Brexit Anhänger. Einen Fehler kann man durchaus auch mal schmerzhaft zu spüren kriegen.

Nein, überhaupt nicht

@09:18 von Bender Rodriguez
„Was hat das mit brexit und corona zu tun? Das ist schlicht eine völlig falsche Planung“

Nein, der Brexit war eine naive Vorstellung, man wäre dann unabhängig.
Es war eine totale Fehleinschätzung von Boris Johnson.
Wenn man so abhängig ist in einer globalen Welt, kann man sich nicht abschotten. Diese bittere Erfahrung haben schon viele totalitäre Staaten machen müssen. Nun ist Boris Johnson um diese Erfahrung reicher. Leider auf Kosten der eigenen Bevölkerung.

12:28, tagesschlau2012

>>Schon erstaunlich wer hier alles das ausnutzen der ehemaligen Gastarbeiter in GB bejubelt.<<

Wer tut das denn hier?

Am 27. September 2021 um 10:16 von H. Hummel

Zitat: "Mir tun die btitischen Bürger leid, weil sie das Versagen der Regierung ausbaden müßen."
#
Für Mitleid gibt es keinen Grund. Der Brexit ist auf demokratischen Wege zustande gekommen. Eine Mehrheit hat nun einmal dafür gestimmt.
__
So ist das und was mich daran am meisten entsetzt hat, war dass J.B. dann auch noch mit grosser Mehrheit wiedergewählt wurde. Das Referendum hätte man ja noch als "Versehen" bezeichnen können, weil vielen Bürgern die Komplexität dieser Entscheidung vllt garnicht bewusst war. Darum bin ich auch der Meinng, dass sehr viele Vorhaben garnicht durch Referenden bzw. Volksentscheidungen beschlossen werden sollten. Im Falle des Brexits war es auf jeden Fall ein Fehler.

Großbritannien: Tausende Tankstellen ohne Be....

Jetzt werde manche sagen, solche Verhältnisse gibt es hier nicht. Recht haben sie zwar. Nur, ob man darauf stolz sein kann ?
In Deutschland arbeiten im EU-Vergleich die meisten Wanderarbeitskräfte, oftmals rechtlos, zeitlich begrenzt, besonders ausgebeutet. LKW-Fahrer, landwirtschaftliche Saisonarbeiter, Bauarbeiter, Fleischzerleger, Haushaltshilfen,,Pflegepersonalin Krankenhäusern und Altenheimen. So werden inm Reinigungs-und Hotelgewerbe 20-Stunden-Arbeitsverträge vereinbart, während in der Praxis dann die Arbeit nur in einer höheren Stundenzahl erledigt werden kann.
Die Lage in den verarmten EU-Ländern Osteuropas (und auch des Südens) sorgt für Nachschub.

@ Sandra2011

Tankstellen die 8-10.000 Liter verkaufen haben dann 30.000 verkauft…. Damit hatten wir dann wirklich kein Benzin mehr an den Tankstellen.

Ohje. Wo war das Benzin denn hin? Steckt wohl ein Zaubertrick dahinter. Mein Tank fasst 60 Liter und dann habe ich manchmal noch eine Thermoskanne dabei.

"Schon erstaunlich wer hier

"Schon erstaunlich wer hier alles das ausnutzen der ehemaligen Gastarbeiter in GB bejubelt."

Ja, besonders erstaunlich ist es, daß genau diese Leute gleichzeitig den "Kapitalismus" verteufeln. Eine seltsame "Logik"...

@ tagesschlau2012

Schon erstaunlich wer hier alles das ausnutzen der ehemaligen Gastarbeiter in GB bejubelt.
Für diesen Hungerlohn den diese Fahrer bezahlt wurde, kann kein Brite in seinem Land leben.

Tun sie aber. Oder glauben Sie, die britischen Fahrer (die meist einen Migrationshintergrund haben) verdienen mehr?

"Ja, vielleicht. Dann aber

"Ja, vielleicht. Dann aber auch nur so lange, bis sie gemerkt haben, das sie ihre Lohnsteigerung durch höhere Preise selbst finanzieren dürfen. Das wird nämlich passieren. Irgendwie müssen die Lohnsteigerungen nämlich auch bezahlt werden."

Mit diesem Arbeitgeberargument wurden schon zu Friedrich Engels' Zeiten Billigarbeiter aus Irland nach England geholt.

@ Dany39, um 11:19

Ziemlich kurz gedacht, was Sie da so mitleidlos schreiben.

Sie wissen wie jeder andere auch, der das Brexit-Debakel seinerzeit verfolgt hat, dass nur knapp über die Hälfte der Briten den Brexit wollte.

Wenn Ihnen der dann - gegen Ihren erklärten Willen - mitsamt seinen nachteiligen Folgen serviert wird, möchten Sie sich dann auch noch so einen Kommentar wie Ihren anhören?

@ tagesschlau2012

"Jetzt müssen die Transportunternehmen einen leistungsgerechten Lohn anbieten, sonst haben Sie keine Fahrer für Ihre Ware.
Das war und ist das Ergebnis der EU."

Ich finde es köstlich, wie jetzt auf den Brexit geschimpft wird, weil britische Transportunternehmen nicht mehr so leicht an billige Arbeitskräfte kommen, wie als GB noch in der EU war.
Es war so toll und so links mit Hilfe der EU die Lohnkosten niedrig zu halten und jetzt dieser böse, rechte Brexit...

Porschemangel / Fachkräftemangel

Willst Du mit der Kutsche fahr'n, darfst Du nicht am Hafer spar'n.

Es mag in GB durch den Brexit natürlich noch verschärft worden sein, aber das kommt in Europa auch noch an.

Wir haben de facto weder einen Porschemangel, noch einen Fachkräftemangel:
Aber so, wie ich keinen neuwertigen Porsche für 1000,- finde, finden die Arbeitgeber auch keine Fachkräfte für Hungerlöhne.

Meine Wenigkeit arbeitet z.B. in einem völlig anderen Bereich, als es meine drei Ausbildungen und 20 Jahre Berufserfahrung ergäben.
Aber da ich dort 250,- mehr verdiene, folge ich dem Ruf des Geldes.

Und wenn ich für nochmal ein paar Taler mehr die Straße fegen würde, würde ich wieder wechseln.

@Tarek94, 13:25

"Mit diesem Arbeitgeberargument wurden schon zu Friedrich Engels' Zeiten Billigarbeiter aus Irland nach England geholt." -

Das ist kein 'Arbeitgeberargument' sondern eine Tatsache, weil Kapitalismus auf diese Art und Weise funktioniert. Sie werden im Kapitalismus keine Firma finden, die ihren Angestellten eine Lohnerhöhung von 40% gibt und dann nicht versucht, sich diese gestiegenen Kosten bei den Kunden wieder zurück zu holen.

13:30, Shuusui @ tagesschlau2012

>>"Jetzt müssen die Transportunternehmen einen leistungsgerechten Lohn anbieten, sonst haben Sie keine Fahrer für Ihre Ware.
Das war und ist das Ergebnis der EU."

Ich finde es köstlich, wie jetzt auf den Brexit geschimpft wird, weil britische Transportunternehmen nicht mehr so leicht an billige Arbeitskräfte kommen, wie als GB noch in der EU war.
Es war so toll und so links mit Hilfe der EU die Lohnkosten niedrig zu halten und jetzt dieser böse, rechte Brexit...<<

Sie meinen, der Brexit würde von den regierenden Tories jetzt dazu genutzt, die von Margaret Thatcher betriebene Entmachtung der Gewerkschaften rückgängig zu machen und Tarifverträge für verbindlich zu erklären, also die Tarifbindung einzuführen?

Wie kommen Sie auf diese Idee?

Großbritannien ist eins von drei europäischen Ländern, das keine Tarifbindung kennt. Die anderen beiden sind Deutschland und Luxemburg. Näheres dazu hier:

"https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-eu-staaten-stuetzen-die-tarifvertraege-6555.htm"

Am 27. September 2021 um 12:48 von fathaland slim

Wer tut das denn hier?
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Lesen scheint aktuell nicht Ihre stärke zu sein.
Auch das für DE ein kalter Herbst & Winter vorhergesagt wird, ist Ihnen unbekannt. Sie können ja gerne in der Badehose und einer Federboa bei Minus 10 Grad Ihre Einkäufe erledigen.

Am 27. September 2021 um 13:22 von Antonio Pedron

Tun sie aber. Oder glauben Sie, die britischen Fahrer (die meist einen Migrationshintergrund haben) verdienen mehr?
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Schön das Sie mir recht geben. Durch Billigarbeiter wird in der EU immer mehr der Lohn gedrückt.

@09:58 von Tarek94

>> Für eine 40%ige Lohnsteigerung würden
>> sicher auch viele deutsche LKW-Fahrer
>> einem Austritt aus der EU zustimmen.

Also, Sie meinen LKW-Fahrer, die GERNE stundenlang an der Grenze im Stau stehen, um dann endlos 'Papierkram' zu erledigen? oO

"Sie werden im Kapitalismus

"Sie werden im Kapitalismus keine Firma finden, die ihren Angestellten eine Lohnerhöhung von 40% gibt und dann nicht versucht, sich diese gestiegenen Kosten bei den Kunden wieder zurück zu holen."

Das sollte jedem klar und verständlich sein. Nur werden durch eine 40%ige Lohnerhöhung der LKW-Fahrer die Waren im Supermarkt nicht 40% teurer.

Am 27. September 2021 um 14:52 von fathaland slim

Großbritannien ist eins von drei europäischen Ländern, das keine Tarifbindung kennt. Die anderen beiden sind Deutschland und Luxemburg. Näheres dazu hier:
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Ihr verlinkter Artikel ist von 2007.
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Aber was nutzt die Tarifbindung (nur für organisierte Mitarbeiter) wenn dieser sehr niedrig ist und zum Leben kaum reicht?

"Wenn Sie so begeistert vom

"Wenn Sie so begeistert vom Brexit sind, wer hindert Sie dran, hin zu ziehen?"

Gegenfrage: Wenn Sie so begeistert von Billiglöhnen sind, was hindert Sie daran nach Rumänien oder Bulgarien zu ziehen? Da beide Staaten EU-Mitglieder sind, geht das völlig problemlos und ohne Visa?

15:12, tagesschlau2012

>>Am 27. September 2021 um 14:52 von fathaland slim
Großbritannien ist eins von drei europäischen Ländern, das keine Tarifbindung kennt. Die anderen beiden sind Deutschland und Luxemburg. Näheres dazu hier:
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Ihr verlinkter Artikel ist von 2007.<<

Es hat sich seitdem nichts geändert, bis auf den Austritt GBs aus der EU natürlich.

>>Aber was nutzt die Tarifbindung (nur für organisierte Mitarbeiter) wenn dieser sehr niedrig ist und zum Leben kaum reicht?<<

Tarifbindung bedeutet, daß nicht nur organisierte Mitarbeiter nach Tarif bezahlt werden. Wenn der Tariflohn zum Leben kaum reicht, dann haben die Gewerkschaften versagt. Beziehungsweise sie wurden entmachtet, wie in GB unter Thatcher. Ich glaube nicht, daß Boris Johnson diese Entscheidung Thatchers rückgängig machen möchte.

Wird dort auch der

Wird dort auch der Benzinpreis auf Folge der mangelnden Versorgung und der damit einhergehend gesteigerten Nachfrage dann auch noch erhöht, oder traut man sich solche Unverschämtheiten nur in Deutschland ?

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