Ihre Meinung zu: Wahlkampfabschluss: Gekämpft wird bis zum Schluss

24. September 2021 - 21:15 Uhr

Viele Versprechen, viele Sticheleien: Der Wahlkampf neigt sich dem Ende zu - und alle Parteien werben noch einmal um Stimmen. Für Laschet legte sich Kanzlerin Merkel in München ins Zeug, Scholz warb in Köln um Unentschlossene.

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Kommentare

Welcher Kampf, welches Konzept?

Der Wahlkampf der CxU besteht nur aus warnen, ansonsten kommt da nix, plakative Inhaltsleere. Wieso bekommen die immer noch 22% der Stimmen, ist das Gewohnheit (hab ich immer so gemacht)?

Warum gibt es anscheinend

Warum gibt es anscheinend noch so viele Unentschlossene ? Es sollte doch jeder und jedem klar sein, welche Partei für die nächsten Jahre die beste Wahl darstellt. Wenn, laut Umfragen, 90% der Wähler mit ihrem Leben zufrieden bzw. sehr zufrieden sind spricht das eigentlich für eine Fortsetzung der GroKo.

Unglaublich

Dass sich ein Herr Scholz nach den aufgetauchten Unterlagen in Sachen Cum-ex und den in weiten Bereichen geschwärzten Absätzen, die für ihn offenbar unangenehm sind, noch traut überhaupt auf Marktplätzen zu sprechen und den Menschen Sand in die Augen zu streuen zeigt die Verschlagenheit und Eiseskälte dieses Mannes.

Wer diesem Mann, der, wenn es für ihn eng wird, regelmäßig an temporärer Amnesie leidet, seine Stimme gibt, hat nichts begriffen. Gott bewahre uns vor einem Kanzler Scholz. Und das sage ich als langjähriger SPD-Wähler.

Wahlkampf der Union: Angst-Schüren vor den schrecklichen Linken!

Es fällt in den Wahlkampfreden von Vertretern der Union (Laschet, Söder, Merkel) auf, dass diese in der Hauptsache Angst vor den Parteien links der Mitte schüren.
Da werden Behauptungen aufgestellt, die haarsträubend sind, obwohl allen klar ist, dass die Wahlprogramme der gescholtenen Parteien dies nicht hergeben.
Hauptsache der Wähler bekommt Angst vor höheren Preisen oder höheren Steuern und setzt brav sein Kreuz an derselben Stelle wie vor 4 Jahren.
Ja, es gibt genug Wähler, die auf dieses Angstschüren hereinfallen.

Bedenkt man, dass die Union nur Politik für die Großunternehmer, die Spitzenverdiener und die Vermögenden macht und schätzt man deren Zahl auf ca. 4 bis 5 % der Wahlberechtigten, dann benötigt die Union zur Bewältigung der 5 % -Hürde sehr viele "Angsthasen", die sie wählen und noch mehr, wenn die Union als Wahlsieger hervorgehen will.

Leider vermisse ich in all den Wahlkampfreden der Unionspolitiker konkrete Inhalte.
Die vagen Absichtserklärungen reichen nicht aus.

wow

aber diese frau ist keine hilfe für den armin. aber das weis sie wohl auch

Mit einem hat Merkel recht:

Mit einem hat Merkel recht: Es ist nicht egal, wer das Land regiert.
Wir brauchen in der Tat eine Klimaregierung, und da haben die Grünen das ausgefeilte Konzept, das die notwendigen Prioritäten setzt und realistisch finanziert ist, in der Wirtschaft begrüßt wird und auch die soziale Gerechtigkeit includiert. Und wenn ein großer Teil der noch unentschlossenen Wählerinnen und Wähler den Grünen die Stimme gibt, ist noch alles drin, auch im Wettbewerb um das Kanzleramt.

Der Wahlkrampf 2021 ist amüsant

Mit dem Rot Rot Grünen Schreckgespenst geht die Welt unter, wie einst mit Kretschmann im Ländle.

Die Stimmen schwächere Partei stellt den Kanzler

Ein Lindner hat auch wie Guido die 18 auf seine Schuhsohlen
gepinselt und propagiert Schwarz,Gelb,Grün

Das dumme ist nur , der Wähler endscheidet
und wer mit wem, muß nachher unter demokratischen Parteien aussondiert werden.

Ob der Bundespräsident wieder alle zur Vernunft aufrufen muß ?

Respekt

Angela Merkel hat sich auch bei Liberalen oder Linken großen Respekt verdient. Diesen Respekt wird Armin Laschet sogar bei vielen in den eigenen Reihen nie erwerben können. Ich halte ihn für das Amt für völlig ungeeignet.

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Wenn man sich klar macht, dass man weder allein noch an irgendwen oder irgendwas „ausgeliefert“ ist, besteht dazu kein Grund.

Brüken bauen ist nicht immer gut

Bitte den Humor beachten. Fr. Merkel nach TS:
"Die Unionsparteien CDU und CSU stünden für "Maß und Mitte". Sie würden Brücken bauen, wenn "neue Probleme kommen".
Statt Probleme zu lösen, sie zu überbrücken, halte ich für keine so gute Idee. Dann kommt man ja nur am anderen Ende oder eben Ufer des Problems an.

21:58, Antonio Pedron

>>Angela Merkel hat sich auch bei Liberalen oder Linken großen Respekt verdient.<<

Ja, es stimmt schon, daß Angela Merkel weit über die eigene Wählerschaft hinaus populär war.

@Garfield215..

"Wer diesem Mann, der, wenn es für ihn eng wird, regelmäßig an temporärer Amnesie leidet, seine Stimme gibt, hat nichts begriffen."

Zeigen Sie mir einen Politiker, der keinen Dreck am Stecken hat..

Und Scholz ist nach 16 bleiernen C-Jahren der bezahlbare Ausweg aus den momentanen Lage..

denn Grüne und Linke können sich viele Leute nicht wirklich leisten..

Maß und Mitte

Welches Maß und welche Mitte sind bei einer Regierung der C-Parteien und einer eventuellen FDP Beteiligung zu erwarten ?
Da schwant mir für die Bürger bei den anstehenden schweren und auf die Zukunft gerichteten Aufgaben wohl eher der Schlafwagen des "Weiter so".
Gute Nacht !

Wenn Frau Merkel sagt, die

Wenn Frau Merkel sagt, die CDU/CSU müsse weiterregieren "damit Deutschland stabil bleibt", heißt das wohl, so unbeweglich, wie bisher. Keine guten Aussichten.

Welcher Prinz küsst jetzt die Grüne Fröschin wach?

Mal was anderes zum Sonntagabend. Groko Fortsetzung mit einem Dritten im Bunde wäre für alle der Worst Case. Eines steht fest : Die Gunst der Schönen Annalena wird nicht wohl ganz billig . Ob sich ein Gelber Schatzmeister findet bleibt fraglich beim Traumschloßbau .
Möge der Sieger ehrlich gewinnen und eine Periode durchregieren .Sozialistisch Francophil oder U.S Konservativ .

21:32 von Werner40

°Wenn, laut Umfragen, 90% der Wähler mit ihrem Leben zufrieden bzw. sehr zufrieden sind spricht das eigentlich für eine Fortsetzung der GroKo."

.-.-.

Es sei denn, diese 90% sind darum mit ihrem Leben zufrieden, weil sie eine glückliche Ehe oder Beziehung haben - oder weil sie in einer schönen Landschaft leben, oder weil sie den richtigen Beruf gefunden haben etc.

Die GroKo war dafür nicht die Ursache.

21:58 von Antonio Pedron

«Angela Merkel hat sich auch bei Liberalen oder Linken großen Respekt verdient.»

Vor allem ihre jeder Art von Vorteilsnahme unverdächtige Art wird fehlend auffällig werden, und man darf gespannt sein, welcher Name ihren Namen in: "Merkel muss weg" ersetzen wird.

Wenn die Union jetzt auf den

Wenn die Union jetzt auf den letzten Metern doch noch etwas zulegen sollte, dann sind das wohl vor allem Wähler, die vor RRG Sorgen haben. Überzeugt vom Programm oder gar vom Kandidaten sind da garantiert nur die Wenigsten.
Ob das reicht, den ersten Platz zu halten oder zumindest in Reichweite zu landen, wird sich am Sonntag um 18 Uhr zeigen.
Dass Laschet so oder so in erheblichem Maße angeschlagen ist, ist sowieso schon festzuhalten. Das (höchstwahrscheinlich) schlechteste Ergebnis der Union wird er als Kandidat zu verantworten haben...

23:16 von Watte

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, wenn man mich lässt. und für den olaf ändert sich ja nix. er hat am dienstag eh vergessen, was er heute gesagt hat

Welche Lösung haben denn die Grünen?

E-Autos. Wer diese als wesentlichen Teil der Lösung ansieht sollte sich einmal den ökologischen Fussabdruck ansehen. Neben einem Raubbau an der Natur für die Gewinnung der Komponenten der Batterien muss ein Mittelklassewagen mindestens ca. 170.000 Kilometer fahren, bis er klimafreundlicher unterwegs ist als bspw. ein moderner Diesel. Und um den dafür notwendigen Strom zu gewinnen müssen rund 300.000 Windkrafträder aufgestellt werden.

Gleichzeitig werden 450 Kohlekraftwerke auf dem afrikankischen Kontinent geplant, wogegen ich noch keinen Grünen habe protestieren sehen.

Sozialistische Politik der 80er

Armin Laschet kritisiert die sozialistische Politik der SPD in den 80ern, mit viel Bürokratie usw.. Seit 1982 regierte die CDU/CSU unter Helmut Kohl. Wurde sie von der SPD fremd gesteuert? Vielleicht kann Armin Laschet das ja aufklären.

23:08 von R. B.

" Brüken bauen ist nicht immer gut
Bitte den Humor beachten. Fr. Merkel nach TS:
"Die Unionsparteien CDU und CSU stünden für "Maß und Mitte". Sie würden Brücken bauen, wenn "neue Probleme kommen".
Statt Probleme zu lösen, sie zu überbrücken, halte ich für keine so gute Idee. Dann kommt man ja nur am anderen Ende oder eben Ufer des Problems an."

,.,.,

Die deutsche Sprache ist recht komplex.
Frau Merkel beherrscht diese Komplexität möglicherweise, aber nicht unbedingt alle Bürger.

"Brücken bauen" lässt sich nicht reduzieren auf "etwas überbrücken".

Es kann auch bedeuten - in diesem Zusammenhang vermutlich auch ausschließlich:

wenn ein Problem kommt, muss ich zu dem, der das Problem hat, eine Brücke bauen.

@fathaland slim, 23:09

Ja, es stimmt schon, daß Angela Merkel weit über die eigene Wählerschaft hinaus populär war.

Populär? Das geht mir zu weit. Wir, und damit meine ich explizit mich, Sie und viele andere, haben sich in einem einzigen Punkt ihrer politischen Entscheidungen auf ihre Seite geschlagen, das war der Umgang mit der Migrationsproblematik bzw. der aktuellen Krise zu einem bestimmten Zeitpunkt. Und auch das nur, weil sie stellevertretend diffamiert wurde von einer Gruppe Interessierter, die einen noch unmenschlicheren Kurs durchsetzen wollten als den, der ohnehin schon gefahren wurde.
Das war für uns gar nicht so einfach, und ich werde froh sein, wenn ich mich nicht mehr in dieser Zwickmühle befinde. Sechs Jahre als so bezeichneter "Merkelfan" waren für mich genug.

21:46 von SinnUndVerstand

«Und wenn ein großer Teil der noch unentschlossenen Wählerinnen und Wähler den Grünen die Stimme gibt, ist noch alles drin, auch im Wettbewerb um das Kanzleramt.»

Annalena Baerbock wird nicht Kanzlerin.
Dieser Tanz ist ausgetanzt, und der Japaner würde so sagen:

仕舞う shi-mau・gemacht tanzen|Das ist vorbei。

Welches Ministerinnenamt sie ausüben wird.
Das ist die Frage statt Kanzleramt.

23:21 von Anna-Elisabeth

"Wenn Frau Merkel sagt, die
Wenn Frau Merkel sagt, die CDU/CSU müsse weiterregieren "damit Deutschland stabil bleibt", heißt das wohl, so unbeweglich, wie bisher. Keine guten Aussichten."

,.,.,

Ich bin sicher, dass sie das NICHT meinte.
Frau Merkel war auch nicht "unbeweglich".

@21:58 von Antonio Pedron

//Angela Merkel hat sich auch bei Liberalen oder Linken großen Respekt verdient. Diesen Respekt wird Armin Laschet sogar bei vielen in den eigenen Reihen nie erwerben können. Ich halte ihn für das Amt für völlig ungeeignet.//

Da gehören Sie wohl zu einer großen Mehrheit. Ein weiteres Problem, falls die CDU den Kanzler stellen sollte, dürfte sein, dass die Streitigkeiten mit der CSU - allen voran Söder - kein Ende finden werden. Wie soll da Politik für die Zukunft gestaltet werden.
Apropos Zukunft: Die Union hat ja gerade gezeigt, wie sie sich in der digitalen Welt zurecht findet. Da teilt ihnen eine junge Frau vom CCC mit, dass es Lücken in der Wahlkampf-App „CDU connect“ gibt und die CDU zeigt diese junge Frau an. Die Staatsanwaltschaft ermittelte auch. Und nun droht der CDU ein DSGVO-Bußgeld.
Wenn's nicht zum Weinen wäre...
Der CCC will der CDU künftig nicht mehr mitteilen, wenn Sicherheitslücken entdeckt werden.

Am Sonntag

nach 18 Uhr ist Wahl vorbei, nicht vorher, und ich vermute, es ist noch nicht gelaufen wie einige denken.
Umfragen das eine gewisse Angst vorhanden ist, haben auch andere schon herausgefunden, hab zumindest schon ähnliche Artikel gelesen.
Das Problem ist Stadt und Land, die meist sehr unterschiedlich wählen, weil verschiedene Interessen vorhanden sind.
Dann haben wir noch zwei weitere Probleme, eins davon ist der Virus, deshalb ist die Wahl diesmal etwas anders, und ein weiteres ist, Frau Merkel tritt nicht mehr an.
Ich bin gespannt was wirklich herauskommt, ich gehe auf jedenfalls am Sonntag wählen.

Werner40 um 21.32 Uhr

Da ist sie wieder, die törichte Nachricht, die Menschen in Deutschland seien mit ihrem Leben zufrieden. Alles soll deshalb so bleiben, wie es ist.

Und das ist falsch.

Eine FfF-Aktivistin hat es bei einer Sendung von Frank Plasberg sehr schön beschrieben.
Angela Merkel hat uns eine trügerische Sicherheit vorgegaukelt und eingelullt.
Wir wollen damit zufrieden sein.

Eine Umfrage in Thailand Weihnachten 2004 hätte wohl auch ergeben: „Ja, uns jeht et jot, ne.“

Dann kam der Tsunami.
Eine trügerische Sicherheit.

@23:27 von schabernack 21:58 von Antonio Pedron

//...und man darf gespannt sein, welcher Name ihren Namen in: "Merkel muss weg" ersetzen wird.//

Langsam finde ich diese Spannung unerträglich.

23:20, Zett

>>Maß und Mitte
Welches Maß und welche Mitte sind bei einer Regierung der C-Parteien und einer eventuellen FDP Beteiligung zu erwarten ?
Da schwant mir für die Bürger bei den anstehenden schweren und auf die Zukunft gerichteten Aufgaben wohl eher der Schlafwagen des "Weiter so".
Gute Nacht !<<

Tja.

Aber wenn die Bürger es doch so wollen und das mit ihrem Wahlverhalten auch deutlich machen?

Manchmal hat man es echt nicht leicht mit dieser vermaledeiten Demokratie...

@Garfield215

"Gleichzeitig werden 450 Kohlekraftwerke auf dem afrikankischen Kontinent geplant, wogegen ich noch keinen Grünen habe protestieren sehen."

.

Wer Baut sie? Die Chienesen auf jeden Fall nicht!

@91541matthias

"denn Grüne und Linke können sich viele Leute nicht wirklich leisten.."

Jeder, der so denkt, hat einfach noch nicht verstanden, dass wir uns, wenn wir uns jetzt nicht die Grünen oder Linken leisten, mittelfristig so gut wie gar nichts mehr werden leisten können, weil alles, was wir haben, in die Bewältigung der jetzigen Nichtstuerei fließen wird.

23:33, Garfield215

>>Gleichzeitig werden 450 Kohlekraftwerke auf dem afrikankischen Kontinent geplant, wogegen ich noch keinen Grünen habe protestieren sehen.<<

Energiepolitische Horrornachrichten hört man tagtäglich aus allen möglichen Ländern der Welt, inklusive dem eigenen.

Aber diese Sache mit Afrika ist natürlich ganz entsetzlich und sollte dringend größere Beachtung finden.

Wo kann man die Zahl eigentlich nachlesen, und was bedeutet „geplant“?

Garfield215 um 23.33 Uhr

„Welche Lösung haben denn die Grünen?“

Die Grünen waren gefühlte Ewigkeiten die Einzigen, die das Problem überhaupt gesehen und thematisiert haben.

Welche Lösung hat denn eine Partei, die das Problem noch nicht einmal sieht?

@21:42 von Margitt.

„Ja, es gibt genug Wähler, die auf dieses Angstschüren hereinfallen.“

Wer Partei A mag und Partei B nicht, der hält alle Wähler von Partei A für informiert und klug (inklusive sich selbst, versteht sich), während die Wähler von Partei B eben dummerweise auf letztere hereingefallen sind.
Und der Freund von Partei B sieht es selbstredend natürlich exakt umgekehrt.
Es ist wirklich zum Lachen …

@23:21 von Anna-Elisabeth

„Wenn Frau Merkel sagt, die CDU/CSU müsse weiterregieren "damit Deutschland stabil bleibt", heißt das wohl, so unbeweglich, wie bisher. Keine guten Aussichten.“

Nein, das heißt einfach nur, dass Frau Merkel halt CDU-Mitglied ist und selbstverständlich Werbung für ihre eigene Partei macht.

23:24 von Sausevind

«Es sei denn, diese 90% sind darum mit ihrem Leben zufrieden, weil sie eine glückliche Ehe oder Beziehung haben - oder weil sie in einer schönen Landschaft leben, oder weil sie den richtigen Beruf gefunden haben etc.

Die GroKo war dafür nicht die Ursache.»

So gut wie niemand hat seine / ihre Zufriedenheit im Leben abhängig von der Regierungskoalition. Das ist / wäre dann doch was arg simpel.

Frau Merkel nachTS: "...

Frau Merkel nachTS: "... Mahnung vor einer anderen Regierung: ohne Union, dafür bestehend aus SPD, Grünen und der Linkspartei. Unter einer solch linken Regierung drohe Bürokratie sowie höhere Steuern und die Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger."

Ich nehme es inzwischen einfach hin, dass Angstmache zum Wahlkampfgeschäft gehört. Früher wurde gewarnt, die Sozis (jetzt der linke Flügel der SPD und die Linke) seien der Türöffner für die "rote Gefahr" , die Russen, die vor der Tür stünden.

Vielmehr finde ich Angst bzw. dringendste Sorge berechtigt z. B. in Sachen Klima (es sei denn, man ist quasi wissenschafts-schwerhörig).

Dafür - wenn ich mich nicht mehr ernsthaft sorgen müsste - vor allem für mein Kind und die vielen anderen - nähme ich sogar mehr Papierkram in Kauf, zahlte auch mehr Steueren und auch noch ein bisschen mehr als mehr, damit die, die es nicht können, nicht müssen.
Auf eine "Bevormundung" des annähernd unbegrenzt freien Marktes, könnte ich gern verzichten.

@23:24 von Sausevind 21:32 von Werner40

//Es sei denn, diese 90% sind darum mit ihrem Leben zufrieden, weil sie eine glückliche Ehe oder Beziehung haben - oder weil sie in einer schönen Landschaft leben, oder weil sie den richtigen Beruf gefunden haben etc.

Die GroKo war dafür nicht die Ursache.//

Man soll ja nicht von sich auf andere schließen, aber ich denke, die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben, hängt vor allem mit dem Wissen zusammen, wie viel Elend es auf dieser Welt gibt. Meine zufriedene Grundstimmung hat mich aber nie davon abgehalten, mich am Besseren zu orientieren und tiefe Ungerechtigkeiten anzuprangern.

@Anna-Elisabeth 23:21

"Wenn Frau Merkel sagt, die CDU/CSU müsse weiterregieren "damit Deutschland stabil bleibt", heißt das wohl, so unbeweglich, wie bisher. Keine guten Aussichten."

Nein, überhaupt keine guten Aussichten.

Darstellung: