Kommentare

EU will einheitliche Ladekabel

Sehr vernünftig. Solche Regelungen sollten oberhalb nationalstaatlicher Ebene erfolgen. Da ist die EU-Kommission die richtige Instanz.

Gruß Hador

Kabelsalat

Das gab es doch schon mal und es ist seitdem auch besser geworden. So weit ich das übersehe benutzen alle außer Apple die USB-Stecker. Und Apple möchte sowieso möglichst keinen Kontakt zur Außenwelt. Allerdings wechseln die ja auch alle paar Jahre. Unsere Handys benutzen alle USB-C. Das ist schon mal gut. Allerdings brauche ich für meinen e-Book-Reader oder einen gar nicht so alten Bluetooth-Lautsprecher immer noch das alte USB-Kabel (B?) von meinem alten Handy.

Bei Laptops ist es das Gleiche. Sogar wenn man mehrere Laptop des gleichen Herstellers (Lenovo) in der Familie hat (Privat- und Dienstrechner, mehrere Personen) hat man schon unterschiedliche Netzkabel. Andere Hersteller haben natürlich wieder ganz andere. Und die bringen echt nur Strom in das Gerät, da müssen keine Daten fließen.

Aufgabe der EU?

Es waere sehr erfreulich, wenn sich die Hersteller auf einen Standart hierfuer einigen koennten.
Dennoch...
Ich denke nicht, dass es Aufgabe der EU sein soll, das zu regulieren.

Garantiezeit verlängern!

Wenn die EU wirkungsvoll gegen Elektroschrott ankämpfen wollte, müsste sie lediglich unsere Verbraucherrechte stärken. Mit einer Anhebung der Mindest-Garantiezeit auf Technische Artikel auf ... sagen wir... 10 Jahre?

RE: r0lt0 um 15:57

***Wenn die EU wirkungsvoll gegen Elektroschrott ankämpfen wollte, müsste sie lediglich unsere Verbraucherrechte stärken. Mit einer Anhebung der Mindest-Garantiezeit auf Technische Artikel auf ... sagen wir... 10 Jahre?***

Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Ist ja zumindest ein Anfang. Übrigens könnte ja auch die Bundesregierung die Garantieverpflichtungen der Hersteller ändern. Macht sie aber auch nicht...

Gruß Hador

War da nicht...

...schon vor Jahren was? Oder verwechsel ich das mit den Kopfhörerkabeln?
Ist schwierig, bei all den guten neuen Ideen den Überblick zu bewahren. Als Jens Spahn heute meinte, man müsste bei wichtigen medizinischen Produkten unabhängig von China werden, war mir auch so, als hätte ich das schon mal gehört... oder zweimal... oder dreimal...

Das wurde vor Jahren schon

Das wurde vor Jahren schon mal gemacht. Dan kam wieder mini USB, Micro USB. Und Apple hat nie mitgemacht. Angeblich passen nicht genug Daten durch das Kabel. Nur wie kommen mehr Daten ins Apfelkabel, wenn am anderen Ende auch nur USB ist?
Ansage machen. Norm fordern. Bei Nichtbeachtung: verkaufsverbot.

Jetzt muss nur noch...

...eine Initiative gegen fest verbaute Akkus kommen, maximal drei bis fünf Standard-Akkus und vielleicht noch eine Prämie für Handys, die fünf Jahre halten.

Dann könnte sich was tun.

250 Millionen Euro sparen

"Nach Berechnungen der Brüsseler Behörde könnten die Verbraucher damit jedes Jahr etwa 250 Millionen Euro sparen und rund 1000 Tonnen Elektroschrott vermeiden."

Das wage ich zu bezweifeln. Um ein Notebook in vertretbarer Zeit zu laden, reicht ein simples USB-C Kabel und ein Mobiltelefon-Ladegerät nicht aus. Dafür ist ein USB-C PD ("Power Delivery") Kabel und ein spezielles Ladegerät mit bis zu 100W notwendig.

@15:57 von r0lt0

Mit einer Anhebung der Mindest-Garantiezeit auf Technische Artikel auf ... sagen wir... 10 Jahre?

Sie denken wohl sehr ähnlich wie die EU-Kommission. Also auch nicht an Folgen. Bei so einer Verordnung würde das Angebot sinken (günstige Waren aus dem Markt verschwinden) und die Preise für technische Artikel in die Höhe schießen. Nur wer bereits sehr teure hochwertige Waren sich leisten kann, wäre davon nicht so betroffen.
Die Folgen eben.

@ Bauer Tom, um 15:54

“Ich denke nicht, dass es Aufgabe der EU sein soll, das zu regulieren.“

Da bin ich gegenteiliger Meinung.

Wenn nicht eine Institution mit einer derartigen “Reichweite“, wer dann?

Freiwillig würde das nie was, das merkt man doch schon bei Amazon, dessen Einfluss hoffentlich nicht ausreicht, um die gewünschte Vereinheitlichung zu verzögern oder gar zu verhindern.

Ebenso sehr hoffte ich, dass den E-Autobauern und den Ladesäulenbesitzern das Gleiche auferlegt wird.

Ich fahre vorübergehend ein kleines E-Auto und traue mich nicht weiter weg als die Batteriekapazität für Hin- und Rückweg reicht.
Zumal ich nicht sicher wäre, ob ich an der Ladesäule überhaupt bezahlen kann.

Das war jetzt zwar o. T., spielt aber in der gleichen Liga.

@Hador, @r0lt0

Also bitte. Es gilt immer noch das wichtigste aller Produktionsprinzipien: geplante Obsoleszenz. Garantiezeit 10 Jahre? Gott bewahre! Kennen Sie einen Hersteller, der ein Produkt nur noch alle 10 Jahre verkaufen will?
Vom Kunden ganz zu schweigen. "Was, dein Handy ist schon 9 Jahre alt? Was bist du denn für einer?"

Sehr vernuenftig

Das ist mal eine gute Idee im Sinne des Verbraucherschutzes.

@15:54 von Bauer Tom

>> Ich denke nicht, dass es Aufgabe der EU
>> sein soll, das zu regulieren.

Warum nicht, wer denn sonst? oO

@État DE gauche (16:17)

Das ist die Rechnung von Unternehmen, die nun mal mehr verdienen, wenn sie alle zwei Jahre was für fünfzig Euro verkaufen als alle zehn Jahre was für hundertfünfzig.
Da ist es dann auch gleich sinnvoll, die Löhne niedrig zu halten, damit die Beschäftigten gar keine Chance haben, langfristig zu planen.

@Tinkotis 16:13

"Jetzt muss nur noch eine Initiative gegen fest verbaute Akkus kommen, maximal drei bis fünf Standard-Akkus und vielleicht noch eine Prämie für Handys, die fünf Jahre halten.

Dann könnte sich was tun."

Sie haben eine Sicherheits-Updatepflicht, eine Pflicht zur Implementierung aller Updates des Betriebssystemlieferanten für 5 Jahre sowie eine Kennzeichnungspflicht, wie der Hersteller mit solchen Updates nach Ablauf der 5 Jahre umgeht, vergessen.

@15:54 von Bauer Tom

>> Es waere sehr erfreulich, wenn sich die
>> Hersteller auf einen Standart hierfuer
>> einigen koennten.

Sie meinen DIE, die jahrzehntelang gezeigt haben, daß sie es eben nicht(!!!) können? oO

15:54 von Bauer Tom: Aufgabe der EU? JA

Ich denke nicht, dass es Aufgabe der EU sein soll, das zu regulieren (Quelle: c't 20/21) .
------
Die EU Kommission diskutiert aktuell auch folgendes für Smartphones:
- Längere Bereitstellung von Funktions- und Sicherheitsupdates (3 bzw. 5 Jahre)
- Längere Verfügbarkeit Ersatzteile
- Besserer Schutz gegen Herunterfallen und Spritzwasser
- Akkus für 1000 Ladezyklen ausgelegt, wenn fest verbaut

Alles Themen, die aus Verbrauchersicht sinnvoll sind, und an denen die Hesteller selbst kein Interesse haben.

Daher finde ich es gut, dass sich die EU darum kümmert. Einzelne Staaten haben da zu wenig Festlegungs-Macht gegenüber globalen Konzenen.

Kabelstandards

Leider sind die Hersteller nicht so freundlich und bereit, um das alleine zu regeln. Dieser Kabelsalat ist ja kein neues Phänomen, die Produzenten hätten sich längst einigen können. Es braucht also doch einen Anstoß von außen. Die EU ist dafür schon die richtige Stelle.

16:08 von Bender Rodriguez

«Das wurde vor Jahren schon mal gemacht. Dan kam wieder mini USB, Micro USB. Und Apple hat nie mitgemacht. Angeblich passen nicht genug Daten durch das Kabel. Nur wie kommen mehr Daten ins Apfelkabel, wenn am anderen Ende auch nur USB ist?»

Es geht um Ladekabel für den Akku.
Die Daten, die dort reingehen, nennen sich: "Elektrischer Strom".

Am Laptop hat Apple diese schönen kleinen Magnete. Muss man nicht einstecken, nur an eine kleine Vertiefung an der Gehäuseseite anpappen.
Die i-phones neuer Generation laden kabellos durch Megnetische Induktion an einer Apple-Ladestation (gleichzeitiger Stromfluss im Magnetfeld).

Neben verschieden schnellen USB-Versionen zur Datenübertragung gibt es an Apple Notebooks noch den "FireWire" Anschluss zum Stecken. Anderer Stecker als USB + höhere Datenübertragungsrate. Vor allem gut, will man Externe Festplatten anschließen + große Datenmengen übertragen (bspw. Digitalfotos in hoher Auflösung pro Flächeneinheit Projektions- oder Druckgröße).

Tarek 94

"Das wage ich zu bezweifeln. Um ein Notebook in vertretbarer Zeit zu laden, reicht ein simples USB-C Kabel und ein Mobiltelefon-Ladegerät nicht aus. Dafür ist ein USB-C PD ("Power Delivery") Kabel und ein spezielles Ladegerät mit bis zu 100W notwendig."

Das mag richtig sein.
Aber man braucht nicht für jedes Laptop immer ein neues Kabel, mit idiotischem Stecker der nur in ein Gerät passt, samt Netzteil mit 17 3/4v

Der Profit

Der Profit ist das Maß aller Dinge. Da spielen Nachhaltigkeit absolut keine Rolle. Eine Wegwerfgesellschaft schafft den Eigentümern der Produktionsmittel ein ständiges Wachstum und eine nie versagende Geldquelle. Die jeweils Regierenden haben nicht den Mumm auf Spenden zu verzichten, um eine Abhängigkeit zu den einzelnen Spendern auszuschließen.
Warum kommen diese Entscheidungen der EU-Kommission so spät? Wie lange wird es dauern, dass die Elektro-Autos genormte Zapfsäulen haben?
Die EU ist ein unbeweglicher Koloss, der viel zu spät aktuelle Themen zeitgemäß lösen kann.
Der Drang vieler Länder in die EU aufgenommen zu werden, ist nicht die Überzeugung, demokratische Regeln in ihren Ländern durchzusetzen. Das Lockmittel sind die Gelder, die ausgeschüttet werden. Einen Rausschmiss brauchen die Mitglieder nicht befürchten.
Deutschland und seine Unternehmer profitieren durch diese garantierten Absatzmärkte. Mein Boss baut sich ein Schloss, ich eine Hütte.

@Tarek94 16:15

"Um ein Notebook in vertretbarer Zeit zu laden, reicht ein simples USB-C Kabel und ein Mobiltelefon-Ladegerät nicht aus. Dafür ist ein USB-C PD ("Power Delivery") Kabel und ein spezielles Ladegerät mit bis zu 100W notwendig."

Das mag für Mobiltelefon und Laptop zutreffen.
Für Mobitelefon und Tablet könnte man aber die selben Netzteile verwenden.

Wie heißt es im Artikel? Im Durchschnitt hat jeder Verbraucher drei Netzteile, nutzt aber nur zwei.
Und niemand weiß, wie viele er schon weggeschmissen hat, weil er sie nicht braucht.

Dafür braucht es ..

...leider Ewigkeiten, bis einheitliche und notwenige Standards von der EU beschlossen werden...
WER benötigt soviele unterschiedliche Steckerarten????
WER?

@frosthorn 16:20

"Kennen Sie einen Hersteller, der ein Produkt nur noch alle 10 Jahre verkaufen will?"

Miele.
Die stellen aber keine Smartphones oder Computer her.

Aber bei denen setzt die geplante Obsoleszenz wirklich erst später ein. Wo Bosch, Siemens & Co. ihre Geräte mit auf 10 Jahre ausgerichteten Prüfzyklen testen, testet Miele mit Zyklen für 20 Jahre.

Innovationsfeindlich?

Ich frage mich gerade, inwieweit diese Regelung deutlich höherwertige Anschlüsse, die erst noch entwickelt werden müssten, ermöglicht.

Wenn man vor 10 Jahren den Herstellern vorgeschrieben hätte, USB-A zu verwenden, hätten sie USB-C dann überhaupt entwickelt bzw. wie wäre es in den Markt gekommen?

RE: frosthorn um 16:20; @Hador, @r0lt0

***Vom Kunden ganz zu schweigen. "Was, dein Handy ist schon 9 Jahre alt? Was bist du denn für einer?"***

Hust, Hust !... mein Handy wird bald zarte 6 Jahre alt. Ja, da war ich wohl schon immer etwas anders. ;-))

Aber Sie sprechen in Ihrem Kommentar auch die "Lebensdaueroptimierung" der Hersteller an. Ja, was könnte da an Energie und Ressourcen eingespart werden. Unermessliche Mengen, aber der Rubel muss rollen.
Und unser Mitbürger handeln nach dem Motto: Das kann ja mal die Generation fff mal machen. Aber bis dahin lassen wir es so richtig krachen !

Gruß Hador

@ saschamaus75

Warum nicht, wer denn sonst? oO

Das fällt Ihnen wirklich nicht ein?
Der Markt natürlich, also die freien Entscheidungen der Hersteller und Kunden.

Aber angesichts der tief-verwurzelten europäischen nanny-state Tradition, wollen Millionen Menschen sogar bei den kleinsten Sachen wie Ladekabeln keine Selbstverantwortung übernehmen.

Sie meinen DIE, die jahrzehntelang gezeigt haben, daß sie es eben nicht(!!!) können?

Wenn Hersteller und Kunden es nicht wollen(!!!), dann ist die Frage nach dem "können" irrelevant.

@etat DE gauche -Geiz ist ungeil

...Ihr Argument einer Verteuerung „preiswerter Smartphones“ ist ein Beleg der kurzfristigen Denke, den die „Geiz-ist-geil-Generation“ für ihr Vorrecht hält . Am Ende zahlen sie in zehn Jahren doppelt so viel und hinterlassen einen Berg defekter Elektronik. Geldverbrennung- muss nicht sein.

@Wombat Warlock 16:32

"Die EU Kommission diskutiert aktuell auch folgendes für Smartphones:
- Längere Bereitstellung von Funktions- und Sicherheitsupdates (3 bzw. 5 Jahre)
- Längere Verfügbarkeit Ersatzteile
- Besserer Schutz gegen Herunterfallen und Spritzwasser
- Akkus für 1000 Ladezyklen ausgelegt, wenn fest verbaut"

Wow, echt jetzt?
Hoffentlich diskutieren sie da nicht mehr lange drüber, sondern beschließen es endlich.
Das sind alles extrem sinnvolle Dinge, für die man das Rad auch nicht neu erfinden müsste.

Es war wirklich nicht einfach, ein Handy zu finden, das gegen Herunterfallen geschützt ist und außerdem noch anständige Geschwindigkeitswerte hat.
Aber so etwas gibt es. Mein Telefon kann aus 1,80 m Höhe auf Beton fallen und geht nicht kaputt ...

16:19 von harry_up

«Ich fahre vorübergehend ein kleines E-Auto und traue mich nicht weiter weg als die Batteriekapazität für Hin- und Rückweg reicht.
Zumal ich nicht sicher wäre, ob ich an der Ladesäule überhaupt bezahlen kann.
Das war jetzt zwar o. T., spielt aber in der gleichen Liga.»

Bei den E-Autos ist das noch viel wichtiger.

Bei Mobiltelefon, Smartphone, Laptop kann man sein Ladegerät mitnehmen, und zum Laden in eine beliebige (hierzulande) 220/230 V Steckdose einstecken.

Was beim E-Mobil heute so unmöglich ist, und auch immer bleiben wird.

Vor einigen Wochen musste ich mir mein 3. Mobiltelefon seit 2006 kaufen. Beim 1. (Motorola) war der Akku alle. Tauschen konnte man den nicht.

Das 2. (Nokia) war ladekabel-malade. Pin-Stecker mit Wirbel. Hat verwirbelt Kabelbruch gemacht. Neu gab es das nicht mehr … inzw. zum Mini-USB-Stecker gewechselt.

Nun das 3. ist ein Samsung mit Mini-USB plus Ladestation. Sehr gut … kein Kabel-Stecken mehr. Wieder mit Klapp-Display wie das Teil von Mr. Spock …

"Apple geht hier schon seit

"Apple geht hier schon seit einiger Zeit mit gutem Beispiel voran und legt seinen neuen Smartphones nur noch ein Kabel bei. "

HarHar.
Die machen das nicht aus Umweltschutzgründen, sondern aus wirtschaftlichen!

Ohne Netzteil kriegt man n paar mehr IPhones auf 'ne Palette (Transport kosten gespart - natürlich nicht an die Kunden weitergegeben) und' n Kunde, der doch n neues Netzteil zum neuen IPhone haben will, muss das nun separat bezahlen, was vorher Apple gratis mitgeliefert hatte.

->
Hat nix mit Umweltschutz zu tun, nur was mit Gewinnmaximierung.

Profitinteresse sollte nur mit Rücksicht auf Natur erlaubt sein

Am 23. September 2021 um 16:13 von Tinkotis
Jetzt muss nur noch...
...eine Initiative gegen fest verbaute Akkus kommen,

Zeitnahes Wegwerfen sollte nicht die Norm sein!
Fest eingebaute Akkus abschaffen!

Wenigstens die Kabel weiternutzen sowieso.

Ladekabel ?

Und Millionen vorhande ander und besser Geräte und Kabel sind dann erstmal Schrott. Schon jetzt verkaufen viel Händeler ohne Kabel und Ladegeräte.

So geht EU Nachhaltigkeit. Auch wird das schlechte USB-C System zur Pflicht. Noch besser ist Kabellose laden.

Jeder der mal Lightning mit magnetkupplung benutz hat weis was gut und besser ist.

@mein Handy wird bald zarte 6 Jahre alt 16:47 Hador G.

Ich kann nur mit 5 Jahren dienen.
Ein Handy und 1Tablet noch mit Android7.
- Die andern 6 sind neuer, sonst ist kein vernünftiges 'penetration testing' möglich.

Also bei mir keine Resourcenverschwendung, und wenn dann aufgezwungene:

Denn ich habe hier 19 (in Worten:neunzehn) Ladegeräte rumliegen.
Fast für jede mögliche Spannung eines.

Das Gesetz hätte schon längst da sein müssen.

@schabernack, 16:34

"..."FireWire" Anschluss zum Stecken. Anderer Stecker als USB + höhere Datenübertragungsrate. Vor allem gut, will man Externe Festplatten anschließen + große Datenmengen übertragen (bspw. Digitalfotos in hoher Auflösung pro Flächeneinheit Projektions- oder Druckgröße)..."

FireWire gibt es in den Versionen FW400 und FW800.
Dieser ( in Musikerkreisen häufig verwendete ) Anschluß ist inzwischen hoffnungslos veraltet.

USB 3 hat, je nach Version ( 3.0 /3.1 / 3.2 ) Datenraten von 5, 10 bzw. 20 GBit/s. Da kommt FW mit 0,8 GB/s nicht mit.
Und selbst einige interne .M2 SSDs, die direkt am Bus angeschlossen sind nicht.

Externe Festplattengehäuse mit FW - Anschluß sucht man mittlerweile aus dem Grund auch vergeblich ;)

Diese Diskussion hatten wir

Diese Diskussion hatten wir in der EU schon vor Jahren, deshalb haben sich ja die Anschlüsse fast vereinheitlicht, USB-C Bei neueren Geräten (außer Apple). Prompt haben sich die Hersteller was neues einfallen lassen, versuche ich jetzt zB mein Samsung mit einem Ladegerät des E-Book aufzuladen, sagt mir mein Handy " Sie verwenden kein original Ladegerät, das laden kann bis zu 48 Stunden dauern und regelt die Ladegeschwindigkeit drastisch herunter. Wenn man solche Tricksereien nicht unterbindet wird sich wohl nichts ändern oder einsparen lassen.

16:50 von État DE gauche

«Wenn Hersteller und Kunden es nicht wollen(!!!), dann ist die Frage nach dem "können" irrelevant.»

Selbstverständlich wollen Nutzer von Mobile Phones, dass sie ihre Dinger mit nehmen können, und an einem beliebigen Ladegerät auch eines anderen Herstellers bei Freunden, Eltern, Onkels, Tanten, oder Oppa und Omma aufladen können. Ohne immer akribisch daran denken zu müssen, das eigene Ladegerät mitzunehmen.

Der Primärstrom 220V ist überall der gleiche.
Die runter transformierte Spannung für die Akkus ist es auch.

Nicht alle Normungs-Ansinnen sind sinnvoll. Sich gegen einheitliche Stecker an Mobile Phones / Laptops zu wenden aus ideologisierter Verquasung, dass nur ja nicht die EU was regeln möge. Schlicht belämmert.

Apple macht nicht mit. Die haben schon lange das System Magnet, oder Stromfluss im Feld von Magnetischer Induktion. Kabellos zur Ladestation, oder mit Magnet-Schapper mega-sicher-simpel.

Zieht man versehentlich am Kabel.
Entschnappt der Magnet, und nix fällt runter.

@Werner 1955 :

Kabelloses laden benötigt bis zu 30% mehr Energie als laden mit Kabel.*

Also nix "nachhaltig", zumal die Produktion eines einfachen Ladekabels ( das man dann ja für "alle" Geräte nutzen könnte ) weitaus günstiger ist, als die für eine Ladestation und das entsprechende Gegenstück am Handy.

* Ein Link von vielen zu dem Thema :'

https://techtest.org/wie-viel-ineffizienter-ist-kabelloses-laden-in-der-...

@État DE gauche 16:50

"Der Markt natürlich, also die freien Entscheidungen der Hersteller und Kunden."

Der Markt regelt so etwas ganz offensichtlich nicht.
Die Kunden wollen schon seit 20 Jahren keinen Kabelsalat mehr und bekommen ihn immer noch vorgesetzt.

"Wenn Hersteller und Kunden es nicht wollen(!!!), dann ist die Frage nach dem "können" irrelevant."

Die Kunden wollen schon, aber die Hersteller nicht. Und sind sich dabei erstaunlich einig.

Und wenn die Hersteller nicht wollen, muss man sie eben dazu zwingen. Dazu ist Politik da.

Es ist ein ganz großer und ganz gefährlicher Irrglaube, dass der Markt alles regelt. Ich könnte jetzt noch etwas weiter ausholen und mit dem Klimawandel anfangen, mache das aber mal nicht.

@16:50 von État DE gauche

>> Das fällt Ihnen wirklich nicht ein?
Nope, klären Sie mich bitte auf. -.-

>> Der Markt natürlich
Also der, der in den letzten Jahrzehnten/ -hunderten(!) permanent versagt hat? oO

>> Wenn Hersteller und Kunden es nicht
>> wollen(!!!),
Ähh, die Kunden wollen aber doch. -.-

Schlecht Recherchiert

Vermittelt leider ein falsches Bild.

Apple hat seit USB 1.0 immer als erster diese „zukünftigen“ Standards in den Produkten gehabt.
Auch USB-C oder 3.1 gab es schon eher in Serie.
„ Apple setzt seit dem MacBook von 2015 in seiner gesamten MacBook-Reihe ganz auf USB-C und gleichzeitig Thunderbolt-3. Doch zum Marktstart hielt sich die Akzeptanz für diese Neuerung in Grenzen.“

Apple behält den „Lightning“ Stecker weil dieser für mobile Geräte einfach (noch) besser ist.

Am 23. September 2021 um 17:26 von heribix

"Prompt haben sich die Hersteller was neues einfallen lassen, versuche ich jetzt zB mein Samsung mit einem Ladegerät des E-Book aufzuladen, sagt mir mein Handy " Sie verwenden kein original Ladegerät, das laden kann bis zu 48 Stunden dauern und regelt die Ladegeschwindigkeit drastisch herunter."

Seitdem das Geschäftsgebaren von Samsung bekannt ist, unter anderem Einschalten von Mikrofon und Kamera bei Geräten ohne Zutun des Nutzers zu "Informationszwecken", habe ich kein Gerät dieses Herstellers mehr gekauft. Würde ein chinesischer Hersteller so agieren, wäre er weltweit unten durch.

@16:20 von frosthorn

>> Vom Kunden ganz zu schweigen. "Was,
>> dein Handy ist schon 9 Jahre alt? Was bist
>> du denn für einer?"

Ähh, mein Handy ist vor 1½ Jahren volljährig(!) geworden. Was bin ich denn jetzt für Einer? oO

@17:29 von schabernack

>> Apple macht nicht mit.

Ich sag nur Pentalobe-Schrauben. -.-

@17:29 von schabernack

Sich gegen einheitliche Stecker an Mobile Phones / Laptops zu wenden aus ideologisierter Verquasung, dass nur ja nicht die EU was regeln möge.

Dagegen wenden, aus Gründen des Fortschritts . Der Markt ist dem Staat haushoch überlegen, wenn es darum geht die besten Lösungen für Technik und Kunden zu finden.
Weiteres Beispiel EU-Roaming-Verordnung. Klassische Klientelpolitik. (Viel-)Reisender freuen sich. Die Kosten (die verschwinden ja nicht) zahlen dafür diejenigen, die Roaming selten bis nie nutzen.

Macht Sinn!

Eine sinnvolle Massnahme der EU. Vor allem, weil die Industrie es in vielen Jahren nicht geschafft hat, einen einheitlichen Stecker zu etablieren.
Der Lightning ist schön. Interessant wäre aber zu wissen, wie es um den Materialaufwand steht (Magnete, Federn). Bei der enorm hohen Stückzahl durchaus ökologisch relevant.
Übrigens: Mein Notebook lädt mit USB-C ausreichend schnell.
Auch die anderen Themen der EU (Robustheit, Akku, Updates) sind sinnvoll. Die Industrie ist halt auf Profit aus, weniger auf ökologische Themen.

btw: Bei den E-Autos sind die Stecker durchaus okay (Typ-2, CCS, CHADeMO), aber die Bezahlung ist grauenhaft. Die Anbieter wollen die Kunden mit Apps/Karten binden. Ich lade aber dort, wo irgendeine Ladesäule ist.
Warum kann man nicht mit der Bankkarte zahlen???

Und was bin ich

denn für Einer? Ich benutze immer noch ein Handy von einen ehemaligen Gummi Stiefel Hersteller.Es funktioniert noch wie am ersten Tag.

@17:44 von Sepp Voigt

>> Apple hat seit USB 1.0 immer als erster
>> diese „zukünftigen“ Standards in den
>> Produkten gehabt.

Ähh, deshalb hat Apple sein eigenes(!) Schraubenformat erfunden?

@heribix

Also ich kann mein Samsung mit jedem USB Ladegerät aufladen.Je nach Ladeleistung (10,15,20 oder 25Watt) braucht es dann etwas kürzer oder Länger. Spätestens nach 1-3 Stunden ist der Akku (5.000 mAh) dann aber voll.

Das mit den Kabeln

ist wirklich ein Problem, einen Stecker für alle Geräte wäre sehr gut, nicht nur bei Telefonen.
Um Schrott zu vermeiden, wäre auch die Reparierbarkeit und Austausch von Akkus wichtig, und das auch bei allen Geräten.
Ich hab zum Glück ein altes Klapphandy für unterwegs wo man das alles kann, und der Akku gerade mal 10 Euro kostet.
Leider ist das oft bei neuen Teilen nicht mehr so.

@15:54 von Bauer Tom

//Es waere sehr erfreulich, wenn sich die Hersteller auf einen Standart hierfuer einigen koennten.
Dennoch...
Ich denke nicht, dass es Aufgabe der EU sein soll, das zu regulieren.//

Sie sehen ja, dass es in diesem Fall nicht ohne Regulierung geht. Ein nicht unwesentlicher Beitrag zum Klimaschutz ist nun mal das Drosseln der Ressourcenverschwendung. Ich habe eine ganze Kiste mit Kabeln, die ich wegen all der unterschiedlichen Stecker nicht mehr verwenden kann.
Ich erinnere mich da auch noch an meine Arbeit. Wenn wir bei einem Gerät einen Kabelbruch feststellten, haben wir auch immer Kisten durchgewühlt, in der Hoffnung, passenden Ersatz zu finden, was leider nicht immer gelang. Jetzt, wo wir fast alle Geräte nur noch von einem (japanischen) Hersteller haben, ist es etwas besser geworden.

richtig so, überfällig...

Das ist sowas von überfällig. Und das lässt sich auf so vieles ausweiten, die ganze Elektrotechnik sollte sich um einheitliche Standards bemühen, nicht nur was den Kabelsalat angeht, sondern bitte auch in elementaren Software fragen, gerne mit staatlicher Überwachung um Monopole zu vermeiden. Aber nein, Apple und co müssen ja alle ihre eigenen Standards haben.

Wenns nicht USB aus Miniusb ist kommt mir das Zeug auch schon nicht mehr ins Haus. Es gibt auch keinerlei gründe für die anderen Kabel.

@17:50 von saschamaus75 @16:20 von frosthorn

//>> Vom Kunden ganz zu schweigen. "Was,
>> dein Handy ist schon 9 Jahre alt? Was bist
>> du denn für einer?"

Ähh, mein Handy ist vor 1½ Jahren volljährig(!) geworden. Was bin ich denn jetzt für Einer? oO//

Und ich hatte mich schon drauf gefreut, mit meinem Nokia von 2003 den Vogel abschießen zu können. Wieder nichts. Das finde ich jetzt aber gemein. ;-)

@17:57 von État DE gauche

>> Der Markt ist dem Staat haushoch
>> überlegen

Das haben wir gesehen bei:
* Stromversorgung
* Bahn
* Telekom
* Wasserversorgung
* Wohnungsverwaltung
* Gesundheitswesen
* Bildungswesen
* ...

darf ich zu meiner "Ehrenrettung" sagen

dass ich kein Ahnung habe, wie alt mein Handy ist. Ich habe es von meiner Frau, und die hatte es davor schon einige Jahre in Gebrauch.
Ein Smartphone besitze ich übrigens bis heute nicht. Ich gestehe darüber hinaus, nicht zu wissen, was man mit Whats-App macht, war auch noch nie in einer entsprechenden Gruppe. Und ich merke auch schon, dass ich damit auf etwas stehe, was man früher, glaub ich, "Robinson-Liste" genannt hat.
Um ehrlich zu sein: meine einzigen Bekannten heißen schabernack, Anna-Elisabeth, fathaland slim, Blitzgescheit, État DE gauche ...

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Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

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