Kommentare

Die Soldaten haben ihr Bestes gegeben

Auch wenn gut gemeint (im Gegensatz zu den Sowjets), war der Afghanistan-Einsatz ein politisches Versagen auf höchster Ebene, und kein Versagen der Soldaten.

"Einsatz in Afghanistan war richtig"

Auf jeden Fall. Und sein überstürzter Abbruch, der alle mühsam errungenen Fortschritte wieder zunichte zu machen droht, nicht.

Es darf jetzt nicht zugelassen werden, dass all die zur Erreichung dieser Fortschritte gemeinsam erbrachten Anstrengungen und Opfer quasi vergebens waren.

Es war nicht umsonst...

"Der Einsatz in Afghanistan war richtig", sagte Kramp-Karrenbauer. Der frühere SPD-Verteidigungsminister Peter Struck habe recht gehabt, dass Deutschlands Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt worden sei. "Es war für unsere eigene Sicherheit wichtig, dass Afghanistan kein sicherer Rückzugsort für den islamistischen Terrorismus bleibt", sagte die Ministerin."

Sieht man sich diverse Berichte z. B.über Massar el Sharif im Weltspiegel o. ä.an und versucht objektiv die Ergebnisse der 20 Jahre zu bewerten, sind Haudrauf" Argumente" fehl am Platz. U.a. wurde eine neue Klinik gebaut, welche sich auf aktuellem Stand der Medizin befindet. NGO's haben Gymnasien für Mädchen ins Leben gerufen (Caritas International) etc. etc. Auch heute funktioniert die Zusammenarbeit mit den Taliban dort immer noch überaschend gut. Bevor man als Forist alles verteufelt und pauschal aburteilt, sollte man sich auch die Mühe machen zu differenzieren. Oft liegt die Wahrheit im Detail und nicht im Geschrei..

man blicke mit großer Anerkennung auf die Mission?

Also sich finde das nicht gut.

Die BW hat 20 jahre lang an diesem Krieg mitgewirkt. Mrd Stuergelder sind sinnlos dort aussgegebn worden.

Man und sich viel zu spät um einen sinnvollen , notwendigen Rückzug gekümmert. Die Ortskräfte waren nicht für uns dort tätig sondern für Land.

Meine persönliche Meinung ist:
Wer für "Feuer" mit verantwortlich ist darf nicht für das zwingend notwendige löschen beloht werden.

kriegseinsatz

es ist natürlich schwer vor der bundeswehr zu bekennen, dass ein 20jähriger kriegseinsatz mit vielen toten, verletzten und wahrscheinlich lebenslang traumatisierten soldaten, nichts gebracht hat für afghanistan selbst als auch für die beteilgten staaten. zumal das fluchtartige verlassen des landes unter zurücklassung der afghanischen hilfskräfte, alles marginalisiert hat was vielleicht als plus hätte angeführt werden können. das ergebnis werden weitere flüchtlingsströme sein mit einer unbekannten zahl von menschen die den aufnehmenden staaten noch große probleme bereiten werden. die jetzige würdigung, 4 tage vor der bundestagswahl, hat ein bitteres geschmäckle und somit einen parteipolitischen anstrich, den man hätte vermeiden können, wenn die würdigung zeitnaher erfolgt wäre.

Danke

Die Bundeswehr hat ihren Auftrag wahrgenommen, und meiner Meinung nach hat sie ihn sehr gut gemacht. Mein Beileid für die Angehörigen der gefallenen Soldaten, sie bleiben unvergessen. Auf politischer Ebene mag man den Auftrag in Frage stellen, aber bitte nicht heute, es wäre respektlos gegenüber den Soldaten. Es ist schließlich"unsere Armee"!

@ État DE gauche. 19:30

Gebe Ihnen absolut Recht. Dieses ewige geknatsche hier im Forum, 300.000 ausgebildete Soldaten hätten sich Mopedkämpfern ergeben ist so unsinnig und weltfremd wie sonst noch was. Diese Soldaten wurden als Bodentruppen ausgebildet, mit allem was dazu gehört. Übungen und reale Kampfeinsätze wurden stets mit Unterstützung der Luftstreitkräfte (vorwiegend USA) durchgeführt. Nun haben die GI's die Koffer gepackt. Dies hat zur Verunsicherung der Truppen beigetragen. Zudem bedrohten die Taliban auch Frauen und Kinder der Kämpfer. Ich hätte als Soldat auch die Flinte hingeworfen, wenn sich meine Offiziere nen schlanken Fuss machen. Dennoch muss man jetzt sehen, in wie weit man das zarte Pflänzchen der Veränderung hegen und pflegen kann. Ein Samen ist gepflanzt, mal sehen wie sich alles entwickelt. Niemand von uns kennt AFG aus Erfahrung und hat dort lange Zeit gelebt. Es ist kompliziert und aus diesm Grund halte ich mich nicht für qualifiziert genug, die Situation dort final zu beurteilen.

Keine Fehlereinsicht vorhanden

Von Politikern kann man wohl nicht erwarten, daß sie die eigenen Fehler einsehen. Nur die Fehler der anderen Politiker werden als dramatische Fehler angeprangert. Nicht einmal davor schrecken amtierende Politiker nicht zurück, wenn sie erkennen, daß durch ihre Fehlentscheidungen Menschen ermordet wurden.

Die Soldaten haben ja nicht

Die Soldaten haben ja nicht selbst entschieden, ohne richtige Aufgabe und vernünftiges Material und Ausrüstung, dort aufzutauchen. Klar muß man sich bei denen bedanken. Kritik muß sich doch Joschka und Gerd anhören, die die Jungs und Mädels, ohne ersichtlichenn Grund, dort hingeschickt haben.
Aber man muß auch ehrlich sein, gebracht hat da alles gar nichts. Keiner war bereit, für die neue freiheit, zu kämpfen. Nicht die Regierung, nicht die angeblich ausgebildete Armee.

..war richtig?

nicht meine Auffassung, als Anhängsel der Amerikaner in den Krieg gezogen. Danach einfach absolviert, scheint neue amerikanische Politik zu sein. Ob Afghanistan, Iran, Impfstoffe, UBootvertrag es geht ausschließlich um die USA.
Was daran nun richtig war verstehe ich nicht. Die Taliban sind zurück und stärker als zuvor.
Nicht zu vergessen die Opfer zivile und militärische an eine Unsummen Steuergelder.
Ministerin KKB würde es gut stehen den holländische Weg zu gehen als Soldaten zu belobigen und Offiziere mit Lametta zu behangen.
Das Volk belogen da der Einsatz vom ersten Tag ein Krieg war.

"Einsatz in Afghanistan war richtig"

Als wenn unsere Politiker jemals Fehler eingestanden hätten.
Wer wird in Afghanistan am meisten unterdrückt?
Frauen.
Hat man diesen beigebracht sich zu verteidigen?
Nein, sonst hätte man ja schnell keinen Grund mehr sich dort aufzuhalten........
Das Naheliegendste wird nie von der Politik umgesetzt, das würde ja das Geschäft schädigen, oder?

Teures Abenteuer

Wenn am Ende zigtausende das Land verlassen wollen, hat es sich nicht gelohnt.
Ist doch ganz einfach.
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Offenbar gab es keine Idee, was dieser Einsatz konkret bezwecken soll, also haben am Ende die alten Strukturen wieder gewonnen.
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Man hat zig Milliarden in den Wind geschossen, um jetzt festzustellen, dass qualifizierte Frauen eben nicht so richtig gewollt sind.
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Die Afghanen entscheiden sich dafür, in welchem Land sie leben wollen. Nicht wir Deutschen für die Afghanen. Und leider war die Bereitschaft selbst zu kämpfen nicht sehr groß.
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Am Ende bleibt es ein Desaster, eine ABM Maßnahme. Für sowas will natürlich niemand sterben.
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Die Frage ist also, hätte es ggf. mehr gebracht, das Land gleich ganz aufzubauen, ohne Militär?
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Wir Deutschen, mit der großen Klappe müssen erkennen, dass Gewalt mal wieder zu nichts geführt hat. Man kann ein Volk eben nicht zwingen. Es muss schon irgendwie wollen.
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Jetzt herrschen die Taliban, das ist ja nun kein Zufall.

Wir werden von naiven Realitätsleugnern regiert.

Wer der Meinung war, dass mit einer militärischen Expedition, die mit Eroberung Kabuls bereits 2001 weitestgehend abgeschlossen war, die Simsalabim-hastdunichtgesehen-Verwandlung von einem von einer Steinzeit-Religion geprägtes Land in ein modernes, fortschrittliches Land wo Frauenrechte gewahrt sind, einhergeht, der ist wohl von jeglichen guten Geistern verlassen und glaubt wohl noch immer an einen "Arabischen Frühling", glaubt, dass alle Menschen gleich seien oder es ist "rassistisch" sei, dass es kulturelle Unterschiede gibt.

Gewisse Personen können sich angesprochen fühlen.

Die kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Paradigmen, die hierfür Voraussetzung dieser Entwicklung wären, können nicht von heute auf morgen geändert werden.

@Opa Klaus

..Bevor man als Forist alles verteufelt und pauschal aburteilt, sollte man sich auch die Mühe machen zu differenzieren. Oft liegt die Wahrheit im Detail und nicht im Geschrei..
Wer schreit hier?
Weil diese Floristen nicht ihrer Meinung sind werden sie differmiert, darin sind sie ganz groß.
Krankenhäuser für Taliban und Islamisten?
Mädchen in Schulen? Wie sieht es gerade aus damit?
Nein, wo sie irgend etwas suchen wo das Gute war, verstehen nur ausschließlich sie selbst.

"Einsatz in Afghanistan war richtig" ??

Naja, Fortschritte in den Augen der "Ungläubigen" , allerdings scheinbar nicht in den Augen der Einheimischen Gläubigen .

"Einsatz in Afghanistan war richtig" - wirklich ?

Ist das eine Form von Selbsthypnose, in die sich unsere aktuelle Bundesregierung begibt ?... oder einfach nur doch Parolen, die die aktuellen, bzw. zukünftigen Auslandseinsätze nicht gefährden sollen ?

Es wurden 20 Jahre lang gekämpft und gestorben in Afghanistan - und für was ?
Es wurden korrupte Machthaber installiert, die große Zuneigung fürs große Geld hatten, aber weniger zu ihrem Volke. Es wurde von deutscher Seite die Idee des Nation-Building in Spiel gebracht, welche grandios gescheitert ist. Die Alliierten wurden im Verlauf des Krieges von vielen Afghanen eher als Besatzer, denn als Befreier und Beschützer verstanden. Wir wurden jahrelang für dumm verkauft, bis endlich der Verteidigungsminister Th. zu Guttenberg das Wort "Krieg" in den Mund nahm. Eine Entscheidung damals, die ich ihm hoch anrechne.
Es wurden 20 Jahre lang massivste Zerstörung verursacht, unzählige Menschen kamen zu Tode oder wurden verletzt die Taliban sind zurück - und die reden von Erfolg.

Gruß Hador

Danke unseren tapferen Soldaten

Sie waren viel besser, als die Politiker die ihren Einsatz entschieden. Sie mussten anfangs mit untauglichem Kriegswerkzeug ihr Leben riskieren. Nur weil die Politik nicht bereit war, konsequent zu sein: wer für unsere Sache sein Leben tagtäglich aufs Spiel setzt, der sollte von uns Steuerzahlern mit dem besten Werkzeug ausgestattet sein. Und nicht einer Minimallösung.

Unsere Soldaten schützten uns in dieser Zeit vor Terror bei uns zu Hause. Denn in diesen rund 20 Jahren konnte sich kein neuer Bin Laden in Afghanistan einnisten und von dort einen Krieg gegen westliche Werte planen. Ungestört.

Unsere Soldaten halfen aber auch für die Zukunft, nach ihrem Abzug:

die Taliban wissen jetzt, dass der Westen wiederkommt, wenn die ihr Land seinen Feinden öffnen. Weil wir haben ernst gemacht. Eine Lektion, die die Taliban wohl verstanden haben. Dank unseren Soldaten.

in dem wir mit den anderen Verbündeten kämpften & starben schnürten wir ein engeres Bündnis. Gut für Ds zukünftige Sicherheit.

19:35 von Opa Klaus

Ihren Kommentar darf ich zustimmen.Es war sicherlich nicht umsonst.Wollen wir mal hoffen das es auch so bleibt.

19:30, État DE gauche

>>Die Soldaten haben ihr Bestes gegeben
Auch wenn gut gemeint (im Gegensatz zu den Sowjets), war der Afghanistan-Einsatz ein politisches Versagen auf höchster Ebene, und kein Versagen der Soldaten.<<

Der Einsatz war ebenso gut oder schlecht gemeint wie der der Sowjets.

Geopolitik eben.

Wir sind brav Männchen

Wir sind brav Männchen machend hinter den USA hergedackelt, weil wir auch auch den Großen gehören wollten. Naja, nicht wir, ein paar wenige Politiker, gesteuert von denen, die an solchen kleinen Ausflügen entsprechend verdienen.

"5347 Menschen haben durch diesen Einsatz eine Chance auf eine sichere und bessere Zukunft."
Na, herzlichen Glückwunsch. Und wieviele Zehntausende haben unsere (westlichen) Truppen da er... ledigt ? Ja, blöde Frage, weil interessiert keinen. Und erst Recht nicht an einem so tollen Tag wie dem heutigen. An dem wir unsere Armee feiern. Na dann: Hoch die Tassen ! Toller Job. Afghanistan blüht wieder.

@ LetzterNiederbayer 19:52

"Von Politikern kann man wohl nicht erwarten, daß sie die eigenen Fehler einsehen. Nur die Fehler der anderen Politiker werden als dramatische Fehler angeprangert. Nicht einmal davor schrecken amtierende Politiker nicht zurück, wenn sie erkennen, daß durch ihre Fehlentscheidungen Menschen ermordet wurden."

Lassen Sie mich auf Ihren Post mal höflich entgegnen: Auch von Foristen, welche von der Couch aus glauben, internationale Verpflichtungen und damit einhergehende Ereignisse sowie verpflichtende Handlungen beurteilen zu können, kann man nicht erwarten, dass sie manche Zusammenhänge nachvollziehen können. Die internationale Politik ist kein Stammtisch, an welchem man sowieso alles vorher besser gewusst hat.

@Opa Klaus, 19:35

Ihre differenzierte Betrachtung hebt sich wohltuend ab von Agrarwirtschaft den Pauschalrundumschlägen mancher Foristen. Bildung, Gesundheit, Handel und Unterstützung in der Wasserversorgung bzw. in der haben den Menschen im Land geholfen.

Bundeswehrsoldaten für Einsatz gewürdigt

Allein für deutschen Streitkräfte:

Der Verein Bund Deutscher EinsatzVeteranen betreut rund 400.000 Soldatinnen und Soldaten, die in Auslandseinsätzen dienten. Ein Viertel von ihnen ist mit körperlichen oder seelischen Verletzungen heimgekehrt.

Es sollten alle diese Soldatinnen und Soldaten geehrt und ihre Einsatz entsprechend gewürdigt werden.

Ich hoffe für die Zukunft, dass unsere Bundesregierungen mit größerer Sorgfalt und Vorsicht unsere Streitkräfte in Auslandseinsätze schickt. Dazu müssen Ziel und Dauer klar definiert sind. Auch sollten wir uns nicht von befreundeten Staaten in zweifelhafte Kriegseinsätze ziehen lassen. ich denke dabei an Mali, für die ich ein ähnliches Szenario sehe, wie in Afghanistan.

Es darf nie wieder zu einem solchen Schrecken ohne Ende kommen. Wir dürfen unsere Soldatinnen und Soldaten nicht für endlose Kriege verheizen !

Gruß Hador

seltsame "anerkennung"

erst wird ein general mit dem bundesverdienstkreuz "geehrt", obwohl jeder EINZELNE soldat eines verdient gehabt hätte, vor allem die, die auf dem flughafen Kabul an vorderster stelle ihren dienst leisten mussten. und warum mussten sie das? weil sowohl aussen- als auch verteidigungsministerium versagt haben.

dann dürfen alle stramm stehen und sich warme worte anhören, während aus dem dienst ausgeschiedene kameraden mit posttraumatischer beastungsstörung im regen stehen gelassen werden.

und dann stellen sich politiker und generalität (schreibtschsoldaten) auch noch hin und meinen, der einsatz in Afghanistan war notwendig???

@ sosprach. 20:08

"Krankenhäuser für Taliban und Islamisten?
Mädchen in Schulen? Wie sieht es gerade aus damit?"

Es sieht gut aus. Siehe Weltspiegel vor 2Wochen. Nachwievor dürfen die Mädchen das Gymnasium besuchen. Und auch in den Krankenhäusern liegen überwiegend afghanische Menschen, Frauen, Männer, Kinder, welche dankbar sind, dass es diese Klinik gibt. Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß, gut oder schlecht. Das Grundprinzip der Nächstenliebe und Humanität ist manchmal stärker als eine Kalaschnikov. Dies erkennt man aber nur dann, wenn man bereit ist, sich objektiv zu informiere, fremde Länder zu bereisen oder einfach nur alle Menschen auf unserem Globus als gleiche zu akzeptieren. Sich aus vermeintlich intellektuellen oder sonstigen schrägen Gründen über andere Menschen, mit allen ihren Fehlern, zu erheben, führt zu verqueren Weltbildern.

richtig und wichtig

Die Soldaten haben die Würdigung verdient. Im Gegensatz zu den Regierenden haben sie vorbildlich gehandelt.

Die Regierenden hingegen hätten nie für solch einen Einsatz stimmen dürfen.

Hier muss man der AfD zugute halten, dass sie bei erneuten Mandatsabstimmungen immer gegen diesen Einsatz gestimmt haben.

Ein gutes Werk

Der Einsatz in Afghanistan war ein gutes Werk der Bundesrepublik. Natürlich wird unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt. Der Abbruch kam allerdings zu früh. Es ist schade, dass wir vor den Terroristen zurückgewichen sind.

RE: von Adeo60 um 20:21; @Opa Klaus, 19:35

*** Bildung, Gesundheit, Handel und Unterstützung in der Wasserversorgung bzw. in der haben den Menschen im Land geholfen.***

Glauben Sie nicht auch, dass die NGO's ohne den 20 Jahre währenden Krieg nicht mindestens genauso gut hinbekommen hätten, ja sogar vermutlich noch besser. Ich nehme die Bildung ausdrücklich heraus. Aber auch hier können wir erkennen, dass die Taliban heute mit sich reden lassen, bzgl. Bildung für Mädchen, nur um Hilfe aus dem Ausland zu erhalten.

Zerstörung, Leid und Tode waren maßlos und haben letztlich so gut wie gar nichts gebracht.

Gruß Hador

@20:30 von Opa Klaus

>Es sieht gut aus. Siehe Weltspiegel vor 2Wochen. Nachwievor dürfen die Mädchen das Gymnasium besuchen. Und auch in den Krankenhäusern liegen überwiegend afghanische Menschen, Frauen, Männer, Kinder, welche dankbar sind, dass es diese Klinik gibt. Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß, gut oder schlecht.<

Man dann ist ja alles in Butter und alle können wieder dorthin zurück?
Aber warum höre uns sehe ich in den Medien immer das genaue Gegenteil?

Können wir uns nicht

wenigstens einmal einig sein, dass "unsere" Soldaten ihre Pflicht erfüllt haben? Kein Soldat wurde vorher befragt, ob er diesen Einsatz für richtig hält, und trotzdem haben sie ihren Auftrag erfüllt. Und genau dafür wurden sie heute geehrt, nicht mehr und nicht weniger.

@19:30 von État DE gauche

>> Auch wenn gut gemeint (im Gegensatz zu
>> den Sowjets), war

Ähh, was ist an der Vernichtung aller Mohnplantagen (Kriegsgrund der Roten Armee) jetzt so verwerflich? oO

Ein Danke an die Soldaten

Als ehemaliger Soldat in der BW kann ich nur Danke sagen,es ist einfach hier zu lamentieren,und alles besser wissen.
Die einzigen die wissen was gemacht wurde und was geholfen hat ,sind Die Soldaten die dort waren.
Diesen Einsatz mit anderen zb mit dem Russischen Überfall zu vergleichen ist ein schlechter witz.

RE: Francis Fortune um 19:51

***Auf politischer Ebene mag man den Auftrag in Frage stellen, aber bitte nicht heute, es wäre respektlos gegenüber den Soldaten. Es ist schließlich"unsere Armee"!***

Das sehe ich anders. Gerade unsere Soldaten haben ein Anrecht darauf zu erfahren, für welche Auslandseinsätze sie ihren Kopf hinhalten sollen. Und gerade der heutige Tag eignet sich hervorragend dafür, diesen 20 Jahre andauernden Kampf- und Kriegseinsatz zu bewerten. Nicht zuletzt auch dafür, dass in Zukunft unsere Soldatinnen und Soldaten für zweifelhafte Auslandseinsätze geschützt werden.

20 Jahre lang gekämpft, 20 Jahre lang verletzt, 20 Jahre lang traumatisiert und 20 Jahre lang gestorben. Und für was das alles ?

Diese Frage stellen sich auch unsere Militärangehörigen !

Gruß Hador

Was hat der Einsatz gebracht?

Meiner Meinung nach gar nichts.

Die wenigen Beispiele fuer Frauenbildung und Rechte waeren in Afghanistan auch ohne Militaer passiert.

Was man sieht ist, dass die Taliban die eigene Frauenpolitik derjenigen der Saudis langsam angleichen. Ich denke in 10 Jahren ist Afghanistan mit der Integration von Frauen in den Bildungsprozess und Arbeitsprozess so weit wie Saudi Arabien heute.

Im Wahabitismus liegt das Vorbild, nicht in den westlichen Emanzipationsvorstellungen.

Schönreden ist auch eine Form der Realitätsverweigerung

"'Es war für unsere eigene Sicherheit wichtig, dass Afghanistan kein sicherer Rückzugsort für den islamistischen Terrorismus bleibt', sagte die Ministerin."
> Was hat sich denn im Vergleich zu 2001 grundlegend geändert, dass Deutschland plötzlich nicht mehr auf einem anderen Kontinent verteidigt werden muss? (Meine Vermutung: Man kann nicht Hilfsarmee für die USA sein, wenn die USA nicht mehr da sind.)

Zugleich sollten aus den Erfahrungen 'realistische Zielsetzungen künftiger Einsätze' entwickelt werden."
> Ein lernfähiger Mensch würde solche Abenteuer in Zukunft einfach sein lassen. Dann kann man sich auch die "realistischen Zielsetzungen" sparen (was auch immer das sein soll).

Wie haben fast nichts erreicht

3600 tote alliierte Soldaten. Eine al kaida die nach Pakistan flüchtete. Zig zehntausende Tote Zivilisten, entweder durch die Taliban oder als Kolateralschaden getötet.
Die Taliban sich dank der Niederlegung der Waffen der afghanischen Armee wieder da, Al kaida Führer samt ihrer Bande kommen aus Pakistan zurück. Naja, wir haben Infrastruktur und in Bildung investiert, die Afghanen haben es herzlichst angenommen, jetzt sind die Brücken der Taliban. Aber es sind kaum Afghanen bereit, für ihre Freiheit zu kämpfen. Traurig aber wahr, junge afghanische Frauen haben mehr Mumm in den Knochen.

Der politische Auftrag und

Der politische Auftrag und die Strategie war von Anfang an ungeeignet, um einen Erfolg erzielen zu können. AKK weiß das und sollte es auch öffentlich zugeben.

Vor der US-Finanz. von intern. Islamisten gab es Frauenrechte.

@20:02 von Blitzgescheit
Man muss es sich immer wieder vor Augen halten: Die USA haben Dschihaddisten nach Afghanistan geholt, damit sie eine mit der Sowjetunion sympathisierende Regierung destabilisierte und die Sowjets zum Eingreifen zwang (vgl. Brzezinski).
Frauen hatten zu der Zeit alle Rechte, gingen zur Schule, trugen sogar in Kabul ganz "westlich" Miniröcke etc.

Offensichtlich waren Frauenrechte nie der Grund für das Eingreifen des Westens.

Ortskräfte

Wurden bei der Würdigung einmal mehr die Ortskräfte vergessen? Dabei geht und ging es bei denen wirklich ums Eingemachte.

... aber ich kann so eine Veranstaltung mit den dort üblichen Hervorbringungen ohnehin nicht ernst nehmen. Öffentliches Bauchgepinsel, damit keiner auf das Versagen der Pinselhalter achtet.

War es das wert tausenden Afganen hunderte Tot Soldaten des west

immense Umweltzerstöhrung. Unendlicher Hass bei vielen Angehörigen der Kollateralschäden. Und damit der Nachschub für ziemlich viele Terroristen. Hunderttausende Menschen die Afghanistan dringend brauchen würde um aus der Krise rauszubringen auf der Flucht. Wer das als Sinnvoll bezeichnet ist ein Realitätsverweigerer.
Man kann Menschen die Hilfe nicht annehmen wollen nicht helfen. Wer das tun will bitte aber nicht auf Kosten von Steuerzahlern und schon gar nicht bezahlt mit dem Blut von Soldaten.
Der Einsatz war ein Fehler alles andere ist einfach eine Dicke Lüge.
Wenn AKK sagt das hat sich gelohnt stellt sie sich gegen fast alle Experten für Afghanistan die sagen es ist der pure Flop!
Due CDU braucht da eben einen Erfolg aber die Wahrheit ist das genau die die Erreicht worden sind gerade aus dem Land fliehen! Das einzige was man erreicht hat ist noch mehr Manschen zu Entwurzeln und durch den Braindrain das Land noch schlechter dazustellen als es war.

20:30 von Opa Klaus

«Es sieht gut aus. Siehe Weltspiegel vor 2Wochen. Nachwievor dürfen die Mädchen das Gymnasium besuchen.»

Mädchen, die bereits aufs Gymnasium gehen, sollen das wohl beenden dürfen, wie auch heutige Studentinnen ihr Studium.

Für gegenwärtige Grundschülerinnen soll nach der Grundschule Zapfenstreich sein, und danach gehören die Mädels in Haus. Die Lehrpläne soll das neue "Ministerium zur Förderung der Tugend" überarbeiten. Sicher nicht zu mehr Naturwissenschaft und Vielfalt an Interessen.

Die einzige Musikschule Afghanistans in Kabul ist geschlossen, die Leiterin des Symphonie-Orchesters wurde entlassen. Musik ist wieder des Teufels Werk im Land Afghanistan, wo "Qawwali" als Musik der Sufis ihren Ursprung + eine Jahrhunderte alte Tradition hat.

Ohne Frage ist es gut, können Mädchen erst mal weiter das Gymnasium besuchen. Musizieren und singen dürfen sie nicht mehr, und die Jungs auch nicht.

Alles steht am Anfang der Taliban.
Ich traue denen bei gar nichts auch nur für einen Cent.

@20:17 von fathaland slim

Geopolitik eben.

Damit könnte man ja jeden Angriffskrieg oder Überfall relativieren: "Alles eben Geopolitik"

Der Einsatz war ebenso gut oder schlecht gemeint wie der der Sowjets.

Die NATO-Mission in Afghanistan war völlig naiv und geprägt von Ahnungslosigkeit bezüglich der Möglichkeiten der Modernisierung in einem Land, wo die große Mehrheit der Männer Sympathien für archaische Gesellschaftsstrukturen hegt. Die NATO wollte aber keine Sklavenideologie ausbreiten und war gewiss nicht auf einem ähnlichen Zivilisationsniveau wie dem der Taliban.

@20:08 von sosprach @Opa Klaus

//"Bevor man als Forist alles verteufelt und pauschal aburteilt, sollte man sich auch die Mühe machen zu differenzieren. Oft liegt die Wahrheit im Detail und nicht im Geschrei."
---
Wer schreit hier?//

Nach meinem Empfinden Sie.

//Nein, wo sie irgend etwas suchen wo das Gute war, verstehen nur ausschließlich sie selbst.//

Ich verstehe Opa Klaus sehr gut.

Was die Schulen für Mädchen betrifft:

Die Bildung, die sie bisher erhalten haben, ist etwas, das ihnen nie wieder genommen werden kann.
Davon abgesehen: Wenn ich die Wahl hätte zwischen 100 Tagen, die allesamt mies sind, oder 100 Tagen von denen 10 Tage schön sind, würde ich die zweite Variante vorziehen. Und die schönen Tage lassen den Wunsch nach mehr davon vielleicht wachsen und gedeihen und später vielleicht auch mal Früchte tragen.

@Opa Klaus - internationale Verpflichtungen

Die USA haben zum Krieg gerufen und unsere Bundesregierung ist dem gefolgt. Ist es das, was Sie unter "internationalen Verpflichtungen" verstehen?

(Ich halte ein genauso engagiertes Mitwirken in der UN für konstruktiver und internationaler.)

Diejenigen Afghanen

die etwas veraendern haetten koennen sind jetzt fast ausnahmslos in Europa oder USA. Andere wollen folgen.

Fuer was hat man die Milliarden ausgegeben und die Soldaten geopfert?

Es scheint doch der Status Quo wieder hergestellt.

@20:53 von Werner40

//Der politische Auftrag und die Strategie war von Anfang an ungeeignet, um einen Erfolg erzielen zu können. AKK weiß das und sollte es auch öffentlich zugeben.//

Bei einer Veranstaltung, bei der der Einsatz der Soldaten gewürdigt wird? Das kann nicht Ihr Ernst sein.
Wie heißt es so schön in einem Kirchenlied: Alles Ding hat seine Zeit.

20:21 von Adeo60

>>@Opa Klaus, 19:35

Ihre differenzierte Betrachtung hebt sich wohltuend ab von Agrarwirtschaft den Pauschalrundumschlägen mancher Foristen. Bildung, Gesundheit, Handel und Unterstützung in der Wasserversorgung bzw. in der haben den Menschen im Land geholfen.<<

Ich bitte Sie, ist Bildung, Gesundheit, Handel und Brunnenbohren in fremden Ländern der wesentliche Ausbildungsinhalt unserer Soldaten um uns damit u.A. am Hindukusch zu verteidigen? Ich denke, Sie reden sich das Disaster dieses Einsatzes schön, damit er erträglich wird.

@ Hador Goldscheitel - 20:47 Uhr

Werter Herr Goldscheitel,
das sehe ich (leider) von der anderen Seite. Der heutige Tag würdigt meiner Meinung nach deren militärische Leistungen, ihren Verletzungen und dient als Andenken an die Toten. Es ist ja nicht so, dass jeder Soldat zwangsverpflichtet wurde oder ohne jegliche Kenntnis in den Krieg geschickt wurde. Jeder hat sich freiwillig entschieden, den Dienst für Deutschland anzutreten.
Nächstes Wochenende kann darüber entschieden werden, ob wir solche Einsätze nochmals ausführen. Und ja, wir müssen"uns" sicherlich noch intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, ob das alles richtig und gut war. Ich habe heute da eher das Bild im Sinn: Auf einer Beerdigung würde ich auch kein schlechtes Wort über den Verstorbenen aussprechen...

@ Emil 67. 20:42

"Man dann ist ja alles in Butter und alle können wieder dorthin zurück?
Aber warum höre uns sehe ich in den Medien immer das genaue Gegenteil?"

Nein, es ist keineswegs "alles in Butter". Ich weiß, differenzieren ist nicht immer einfach und Objektivität ist manchmal kaum auszuhalten. Es geht im Artikel um den Einsatz unserer Soldaten. Retrospektiv haben diese unter Einsatz ihres Lebens vor Ort viel geleistet. Brunnenbau, Krankenhausbau unterstützt etc. pp.. Dies gilt es zu respektieren. Nicht mehr und nicht weniger. In Ländern wie AFG kann man nicht hinfahren um mal eben eine Demokratie wie in DE zu installieren. Veränderungen in solchen Ländern gehen step by step. Hier kann die internationale Politik einwirken. Pauschalurteile über den Bundeswehreinsatz sind nicht zielführend. Wenn Sie in Ihrem Garten einen kleinen Kirschbaum pflanzen, werden Sie ja auch nicht im ersten Jahr eine Ernte von 10KG erwarten.

@schiebaer45 - Das war nicht umsonst.

20:16 von schiebaer45:
"Es war sicherlich nicht umsonst."

Stimmt: Die Kosten für diesen Einsatz liegen zwischen 12,5 und 47 Milliarden Euro. Und das ist nur der deutsche Anteil.

@ IBELIN

Diejenigen Afghanen, die etwas veraendern haetten koennen sind jetzt fast ausnahmslos in Europa oder USA. Andere wollen folgen.

Ist doch gut. Hier sind sie willkommen. Warum soll man humanistisch und kreativ denkende Menschen zwingen, unter den Taliban zu leben?

Ich habe überlegt was Erreicht wurde.

Also, ich habe realisiert das mehr Opium hergestellt wurde als vor der Beteiligung Deutschlands an diesem Einsatz, Flüchtlinge im großen Umfang produziert wurden, Soldaten gefallen sind, sehr viel Geld ausgegeben wurde......
Aber das sich im überwiegenden Teil der dortigen Bevölkerung was in Richtung westlicher Kultur getan hat, kann ich nicht sehen.
Also wenn das jetzt als großer Erfolg dargestellt wird, sagt uns das jetzt was über die Entscheider und Durchführer diese Krieges?

afghanistan-bundeswehrsoldaten-fuer-einsatz-gewuerdigt

Lieber werner40, Sie schreiben um 20:53 Uhr, Zitat:"Der politische Auftrag und die Strategie war von Anfang an ungeeignet, um einen Erfolg erzielen zu können. AKK weiß das und sollte es auch öffentlich zugeben!"
.
Ich glaube, Sie "verlangen" zuviel von der AKK !
AKK weiß überhaupt nichts! Sie kannte Krieg nur aus den Geschichtsbüchern. Sie war nie Soldatin. AKK kann nur fließend viel reden !

Einsatz in Afghanistan war richtig

Was mich bei dem Thema zusätzlich umtreibt, ist der Umstand, dass nicht etwa ein europäischer Regierungschef erkannt hätte, dass dieser ganze Kriegseinsatz ein Reinfall ist. Nein, dazu hat es des amerikanischen EX-Präsidentendarstellers bedurft, dies zu erkennen. Das schlägt nun dann endgültig für mich das Fass aus dem Boden.

Gruß Hdor

21:09 von Jörg Tödenhofer

Zitat:
""Diejenigen Afghanen, die etwas veraendern haetten koennen sind jetzt fast ausnahmslos in Europa oder USA. Andere wollen folgen."

Ist doch gut. Hier sind sie willkommen. Warum soll man humanistisch und kreativ denkende Menschen zwingen, unter den Taliban zu leben?"

War das der Zweck des BW-Einsatzes?
Kann ich mir nicht vorstellen, bzw. es wurde etwas anderes behauptet.

@20:54 von schabernack 20:30 von Opa Klaus

//Alles steht am Anfang der Taliban.
Ich traue denen bei gar nichts auch nur für einen Cent.//

Ich auch nicht. Und wenn ich nur lese: "Taliban fordern...". steigt mein Blutdruck in ungesunde Höhen.
Gysi hatte in einem Interview gefordert, dass jede Unterstützung der Taliban an Bedingungen geknüpft sein sollten. Zum Beispiel die, dass alle Mädchen weiterhin zur Schule gehen können und man sich das Recht vorbehält, die Lehrpläne mitzubestimmen und deren Einhaltung zu kontrollieren.

@20:47 von Hador Goldscheitel RE: Francis Fortune um 19:51

//***Auf politischer Ebene mag man den Auftrag in Frage stellen, aber bitte nicht heute, es wäre respektlos gegenüber den Soldaten. Es ist schließlich"unsere Armee"!***

Das sehe ich anders. Gerade unsere Soldaten haben ein Anrecht darauf zu erfahren, für welche Auslandseinsätze sie ihren Kopf hinhalten sollen.//

Ich denke, das wissen die (inzwischen). Die sind ja nicht blöd, und Zeitung lesen die sicher auch.

//Und gerade der heutige Tag eignet sich hervorragend dafür, diesen 20 Jahre andauernden Kampf- und Kriegseinsatz zu bewerten.//

Genau das wäre in meinen Augen ganz falsch. Sie haben ja recht, mit allem, was Sie schreiben, aber gerade wegen "20 Jahre lang gekämpft, 20 Jahre lang verletzt, 20 Jahre lang traumatisiert und 20 Jahre lang gestorben." ist eine Ehrung dieser Soldaten besonders wichtig. Ob Frau KK nun die richtigen Worte gefunden hat, ist eine andere Frage.

@Francis Fortune - 20:42

// Können wir uns nicht wenigstens einmal einig sein, dass "unsere" Soldaten ihre Pflicht erfüllt haben? //

Nein, können wir nicht.

Auch Soldaten haben einen Anspruch darauf neben ihrer Pflichterfüllung Antworten über Sinn und Zweck eines so langen Einsatzes zu bekommen.
Und wenn für das desaströse Ende noch immer die Floskel von der "Verteidigung unserer Freiheit am Hindukusch" bedient wird, dann käme ich mir als Soldat gründlich verarscht vor.

// Kein Soldat wurde vorher befragt, ob er diesen Einsatz für richtig hält, und trotzdem haben sie ihren Auftrag erfüllt. Und genau dafür wurden sie heute geehrt, nicht mehr und nicht weniger. //

Auch die zurückgelassenen Ortskräfte haben bis zum fluchtartigen Verlassen der Militärs ihren Auftrag im Land erfüllt. Und für deren Verdienste verbleibt das kümmerlichste Schicksal des ganzen Einsatzes.
Man überlässt sie der Gnade oder dem Gericht der terroristischen Taliban.

@23:50 von Wanderfalke @Francis Fortune - 20:42

//Auch die zurückgelassenen Ortskräfte haben bis zum fluchtartigen Verlassen der Militärs ihren Auftrag im Land erfüllt. Und für deren Verdienste verbleibt das kümmerlichste Schicksal des ganzen Einsatzes.
Man überlässt sie der Gnade oder dem Gericht der terroristischen Taliban.//

Und das ist jetzt die Schuld der Soldaten, die letztlich nur Befehle ausführen?

Ich bin erschüttert, dass man denen jetzt nicht einmal eine Ehrung gönnt.

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