Abdullatif al-Zayani, Benjamin Netanyahu, Donald Trump und Abdullah bin Zayed Al-Nahyan

Ihre Meinung zu 1 Jahr "Abraham"-Abkommen: Die neue Normalität in Nahost

Seit einem Jahr gibt es offizielle Beziehungen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain. Vor allem wirtschaftlich gibt es Fortschritte. Und doch sind Hoffnungen unerfüllt geblieben. Von B. Hammer.

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36 Kommentare

Kommentare

Bobinho
Win-Win Situation

Es werden noch andere Staaten dem Beispiel von VAE und Bahrain folgen. Wenn die Palistinänser realisieren, dass ihre Verbündeten normale Beziehungen zu Israel anstreben, werden sie hoffentlich ihre Haltung überdenken.

Der Frieden in der Region rückt ein Stückchen näher, was mich sehr froh stimmt.

Kambrium2

Dass da Hoffnungen unerfüllt bleiben, war doch nicht anders zu erwarten, wenn Nationen, die bekannt dafür sind, bei Verhandlungen gerne mit doppeltem Boden zu agieren, da miteinander plötzlich ihre 'Bazare’ ordnen wollen. Da wird schnell so manch kostbares ‘Rennkamel’ nur am Grill enden. Vor allem wenn so ein ‘zuverlässiger‘ Kamelantreiber, wie die Amis da mitmachen. Aber vorsicht, nicht dass die Amis plötzlich weg sind, das machen die manchmal, aber nur manchmal…

Nettie
Die neue "Normalität" in Nahost:

Das Recht des (bzw. der) Stärkeren setzt sich durch.

Kambrium2

Irgendwie müssen sich die Palästinenser ja ganz schön vor den Kopf gestoßen vorkommen. Aber ist das nicht ein typisches für das Beistands- und Treueverhalten dieser Nationen? Ein gegebenes Wort wurde dort oft zu einer Enttäuschung. Man sollte sich dessen gewahr bleiben, für die weiteren politischen, wirtschaftlichen sozialökonomischen Zukunftskonstellationen. Oder ist das wieder Voreingenommenheit die man sich nicht leisten will und läuft also wieder lieber in entsprechende Neuauflagen des immer wieder erlebten? Ich dachte wir hätten keine Zeit mehr und müßten endlich neue Wege zu unser aller Schutz und Vorankommen angehen? Aber dazu fehlt wohl einigen die Sicht für die themenübergreifenden Zusammenhänge. Also dann lassen wir wieder das Murmeltier grüßen. Tierquälerei bei der Hitze dort…

Barbarossa 2
15:49 von Bobinho

Win-Win Situation

Wo hier diese von ihnen zitierte Situation eingetreten sein soll erschließt sich mir nicht. Was die Plästinenser optimistisch stimmen soll kann ich nicht erkennen. Ich sehe nur, daß man die Palästinenser wieder einmal ins Abseits gestellt hat.

Kambrium2
@ 16:14 Nettie Die neue

@ 16:14 Nettie
Die neue "Normalität" in Nahost:
Das Recht des (bzw. der) Stärkeren setzt sich durch.

Was soll an dieser Normalität neu sein?

Bobinho
16:32 von Barbarossa 2

"Wo hier diese von ihnen zitierte Situation eingetreten sein soll erschließt sich mir nicht. Was die Plästinenser optimistisch stimmen soll kann ich nicht erkennen. Ich sehe nur, daß man die Palästinenser wieder einmal ins Abseits gestellt hat."

Ich spreche nicht von den Palästinensern, sondern von Israel und den anderen Staaten. Je normaler die Beziehungen zwischen allen anderen Staaten sind, desto mehr werden die Palis ihre Regierung(en) und ihre Haltung hoffenltich hinterfragen. Wenn Sie keine Unterstützung mehr haben und merken, dass die arabischen Nachbarn eher an Handel und Austausch interessiert sind als an einen Krieg, könnte es mit einem vernüftigen Frieden dort klappen. Die Palis stellen sich selbst ins Abseit, und das seit vielen Jahrzehnten.

Anderes1961
Wahlkampfgeschenk

Aus dem Artikel: "Der israelische Journalist Barak Ravid hat die Annäherung zwischen Israel und den arabischen Staaten intensiv begleitet. Er ist der Meinung, dass die Abkommen ein Verdienst des früheren US-Präsidenten und "die wichtigsten außenpolitischen Errungenschaften von Trumps Amtszeit" sind."

Nein, ist es nicht. Es ist kein Verdienst von Trump. Es war ein Wahlkampfgeschenk von Israel, den VAE und Bahrain für Trump. Denn Israel unterhielt schon lange vorher Beziehungen zu den beiden Ländern (mit VAE z. B. seit 2007), die von Israel etwa auch Waffen geliefert bekamen. Trump hat es nur medienwirksam kurz vor der Wahl öffentlich unterzeichnen lassen. Geändert hatte sich dadurch nichts.

Natürlich wäre es zu begrüßen, wenn Israel mit weiteren arabischen Ländern Beziehungen aufnehmen würde, miteinander reden ist immer besser als aufeinander schießen.

Izmi
"Palis"

"...Die Palis stellen sich selbst ins Abseit, und das seit vielen Jahrzehnten."
Ob die "Palis" in den Flüchtlingslagern, dem abgeschotteten Gaza-Streifen und der immer kleiner werdenden Westbank das auch so sehen? Freiwillig stehen die wohl nicht im "Abseits".

Barbarossa 2
16:42 von Bobinho

Die Palästinenser sind ihrer Meinung nach nur an Kriegen interessiert. Das ist schon starker Tobak. Der Umgang mit den Palästinensern ist ihnen anscheinend komplett entgangen. Ich bin kein Sympathisant der Palästinenser, muß aber fairerweise sagen, daß sie kaum Möglichkeiten haben, auf ihre von Israel verursachten Mißstände hinzuweisen.

Bobinho
16:45 von Anderes1961

"Denn Israel unterhielt schon lange vorher Beziehungen zu den beiden Ländern (mit VAE z. B. seit 2007), die von Israel etwa auch Waffen geliefert bekamen. Trump hat es nur medienwirksam kurz vor der Wahl öffentlich unterzeichnen lassen. Geändert hatte sich dadurch nichts."

Geändert hat sich dadurch nichts? Im Artikel steht aber etwas anderes:

"Ein Jahr nach der Unterzeichnung der Abkommen floriert vor allem das Verhältnis zwischen Israel und den Emiraten - im Tourismus, in der Wirtschaft, in der Luftfahrt. "

Also einer sagt hier nicht ganz die Wahrheit.

Bobinho
16:52 von Barbarossa 2

"Die Palästinenser sind ihrer Meinung nach nur an Kriegen interessiert."

Zumindest die im Gaza Streifen gewählte Regierung. Die Hamas nämlich, welche in ihrem Manifest die Vernichtung des Staates Israels auf der Agenda stehen hat.

Ja, ja, ich weiß nicht alle Palis.....

Anderes1961
@Bobinho

"
Am 15. September 2021 um 16:53 von Bobinho
16:45 von Anderes1961

"Denn Israel unterhielt schon lange vorher Beziehungen zu den beiden Ländern (mit VAE z. B. seit 2007)"

Geändert hat sich dadurch nichts? Im Artikel steht aber etwas anderes:

"Ein Jahr nach der Unterzeichnung der Abkommen floriert vor allem das Verhältnis zwischen Israel und den Emiraten - im Tourismus, in der Wirtschaft, in der Luftfahrt. "

Also einer sagt hier nicht ganz die Wahrheit."

Nö. Die Beziehungen gabs lange vor Trump, Fakten können Sie selbst suchen: Suchmaschine. Sie waren nicht offiziell, aber es gab Sie und die wurden durch den Vertrag nicht geändert, sondern lediglich offiziell gemacht.

Die drei haben Trump den Gefallen getan aus verschiedenen Gründen: Netanjahu stand unter Druck und brauchte Erfolge. Die VAE und Bahrain stehen im komplizierten arabischen Beziehungsgeflecht alleine. Ob sich jetzt durch den Vertrag mehr israelische Touristen an Dubais Stränden aalen, vermag ich nicht zu beurteilen.

Barbarossa 2
17:00 von Bobinho

Es ist schon eine Weile her, da wurde über den Gazastreifen berichtet. In von Israel besetzten Gebieten wurden Grundstücke mit Pools errichtet und den Palästinensern gleichzeitig das Wasser abgedreht. Ob der Hilflosigkeit der Palästinenser war ich sehr empört.

Bobinho
17:11 von Barbarossa 2

"Ob der Hilflosigkeit der Palästinenser war ich sehr empört."

Das dürfen Sie ruhig sein. Ich bin darüber empört, was die gewählte "Regierungspartei" mit Ihrer Bevölkerung macht und sie so leiden lässt. Abermillionen von Dollar an Hilfe verschwinden in dunklen Kanälen und anstatt ernsthaft an Frieden und Demokratie zu arbeiten, wird einfach Israel die Schuld an allem gegeben. Komplexe Probleme, einfache Lösungen. Das sind die Populisten/Terroristen der Hamas.

Bobinho
17:07 von Anderes1961

"Ob sich jetzt durch den Vertrag mehr israelische Touristen an Dubais Stränden aalen, vermag ich nicht zu beurteilen."

Ich auch nicht, ich zitiere nur aus dem TS Artikel:

""Ein Jahr nach der Unterzeichnung der Abkommen floriert vor allem das Verhältnis zwischen Israel und den Emiraten - im Tourismus, in der Wirtschaft, in der Luftfahrt. ""

Bobinho
16:50 von Izmi

"Ob die "Palis" in den Flüchtlingslagern, dem abgeschotteten Gaza-Streifen und der immer kleiner werdenden Westbank das auch so sehen? Freiwillig stehen die wohl nicht im "Abseits"."

Nun ja wenn ich mir die Wahlergebnisse ansehe, zumindest für den Gaza-Streifen...

Hamas: 74 Sitze
Fatah: 45 Sitze
Volksfront für die Befreiung Palästinas: 3 Sitze
Partei Unabhängiges Palästina: 2 Sitze
Dritter Weg: 2 Sitze
Badeel (Wahlplattform aus DFLP, PPP & FIDA): 2 Sitze
Unabhängige Kandidaten: 4 Sitze

Anderes1961
@Bobinho

"
Am 15. September 2021 um 17:20 von Bobinho
17:07 von Anderes1961

"Ob sich jetzt durch den Vertrag mehr israelische Touristen an Dubais Stränden aalen, vermag ich nicht zu beurteilen."

Ich auch nicht, ich zitiere nur aus dem TS Artikel:

""Ein Jahr nach der Unterzeichnung der Abkommen floriert vor allem das Verhältnis zwischen Israel und den Emiraten - im Tourismus, in der Wirtschaft, in der Luftfahrt. ""

Vielleicht kann ich anderweitig das Mißverständnis aufklären. Mein "hat sich nichts geändert" bezieht sich auf die Beziehungen zwischen den Staaten, die gab es nämlich schon vor Trump, nur eben nicht offiziell. Das ist ja kein Widerspruch zum Text im Artikel. Was mich gestört hat, war die Lobhudelei des israelischen Journalisten auf Trump. Denn die ist nachweislich falsch.

carsten67
@ Bobinho

So einfach, wie Sie es sich machen, ist es nicht.
In Zuge der Staatsgründung u und später wurden hunderttausende "Palis" von ihrem seit Generationen bewohnten Grund und Boden vertrieben. Seit vielen Jahrzehnten bricht der Staat Israel Völkerrecht und UN-Resolutionen durch unrechtmäßige Annektionen und Siedlungsbau --- übrigens mit dem vo vielen rechten Politikern Israels erklärten Ziel, dadurch einen eigenen lebensfähigen Palästinenserstaat unmöglich zu machen.

Annäherung ist immer gut, klar. Klar ist auch, dass die Palästinenser dem Terror abschwören und Israel anerkennen müssen. Aber ebenso muss Israel sein völkerrechtswidriges Vorgehen im Westjordanland nicht nur einstellen, sondern revidieren. beide Seiten müssen sich bewegen, damit Frieden mögliche sein wird. Leider scheinen - wie die Hamas auf Seite der Palästinenser - auch zahlreiche ultrarechte und Siedler-Politiker daran aber gar kein Interesse zu haben.

AlterSimpel
Ungute Entwicklung

Es entspricht dem elitären "Denken" Trumps und auch der Golfmonarchen, einfach Fakten zu schaffen für den eigenen Vorteil.
Dass für diplomatische Beziehungen zu Israel Waffenlieferungen der USA in Aussicht gestellt werden, sollte dem Letzten klar machen, welch Geistes Kind dieses Abkommen ist.

Ungut ist es deshalb, weil es ökonomisch uninteressante Populationen von solchen Deals komplett ausschließt. Die Palestinenser haben nichts zu bieten, sie sind als Konsumenten zu arm und als Produzenten ist das Land zu unsicher. Wenn solch ein Denken weiter hoffähig gemacht wird, erklären wir indirekt knapp die Hälfte der Welt zu einem Elendsviertel, das sich irgendwie selbst helfen soll. Es sei denn natürlich, dort befinden sich Bodenschätze oder die geostrategische Lage macht die Gegend interessant.

Was bleibt den Menschen dort anderes als mit Gewalt ihren Anteil einzufordern oder zu flüchten.
Beides kann kaum in unserem Interesse sein.

Anderes1961
@carsten67

"[...] Annäherung ist immer gut, klar. Klar ist auch, dass die Palästinenser dem Terror abschwören und Israel anerkennen müssen. Aber ebenso muss Israel sein völkerrechtswidriges Vorgehen im Westjordanland nicht nur einstellen, sondern revidieren. beide Seiten müssen sich bewegen, damit Frieden mögliche sein wird. Leider scheinen - wie die Hamas auf Seite der Palästinenser - auch zahlreiche ultrarechte und Siedler-Politiker daran aber gar kein Interesse zu haben."

Genauso ist es. Israel hat dadurch, daß sie die bisherige Rechts-Regierung in die Wüste geschickt hat, schon mal einen Anfang gemacht. Jetzt müssen die Palästinenser noch ihre ultrarechten - die Hamas - hinterherschicken. Denn mit der Hamas wird es ziemlich sicher keine Einigung geben.

Und wenn alle sich einigen, gäbe es ein zweites Problem: Dann stünde der Bund aus Palästina, den arabischen Ländern und Israel als riesiger Block gegen den Iran und seine Hegemonialansprüche. Ein neues Pulverfaß.

AlterSimpel
@Bobinho

"Abermillionen von Dollar an Hilfe verschwinden in dunklen Kanälen und anstatt ernsthaft an Frieden und Demokratie zu arbeiten, wird einfach Israel die Schuld an allem gegeben"

Gaza ist letztlich ein großes, eingezäuntes Flüchtlingslager. Viele Menschen ohne jegliche Perspektive. Dass dort jeder sich selbst der Nächste ist, sollte nicht überraschen.
Wie soll sich unter diesen Umständen Demokratie entwickeln?

"Komplexe Probleme, einfache Lösungen. Das sind die Populisten/Terroristen der Hamas."

Naja, der alte Langzeitpremier Netanjahu hatte auch nur einen Pfeil in seinem Köcher: Israel wird von allen bedroht. Seit Ende der 90er wurde er nicht müde, regelmäßig davor zu waren, dass der Iran bald eine Atombombe hätte.
Seine politische Macht stützte sich allein auf apokalyptische Angstmacherei und die Ultrarechten dankten es ihm. So kann man zwar durchregieren, aber das Gemeinwesen kommt kaum voran.
Das politische Klima in Israel ist dadurch mindestens so vergiftet wie das in Gaza.

État DE gauche
17:11 von Barbarossa 2

Es ist schon eine Weile her, da wurde über den Gazastreifen berichtet. In von Israel besetzten Gebieten wurden Grundstücke mit Pools errichtet und den Palästinensern gleichzeitig das Wasser abgedreht.

Muss schon mindestens 16 Jahre her sein. Israel hat 2005 alle Siedlungen im Gazastreifen geräumt.
Aber ich verstehe was Sie meinen. Es geschieht manchen Palästinensern im Westjordanland heute ähnliches Unrecht. Nur bezweifle ich, ob es den Palästinensern dort besser ginge, würde Israel das Westjordanland komplett verlassen.
Gaza zeigt, eher nicht. Hätte Gaza seine traumhaft günstige geographische Lage und die vielen internationalen Hilfen für Entwicklung und Fortschritt eingesetzt, sich Dubai als Vorbild genommen (und viele wissen das nicht, aber das Emirat Dubai hat fast kein Öl) und sich in die Richtung entwickelt, hätte man bestimmt bereits für das Westjordanland eine für beide Seiten ziemlich gute Lösung gefunden.

Olivia59
@15:49 von Bobinho

"Es werden noch andere Staaten dem Beispiel von VAE und Bahrain folgen. Wenn die Palistinänser realisieren, dass ihre Verbündeten normale Beziehungen zu Israel anstreben, werden sie hoffentlich ihre Haltung überdenken.

Der Frieden in der Region rückt ein Stückchen näher, was mich sehr froh stimmt."

Welche Haltung sollen sie denn überdenken? Das ihre Besatzung ein unnormaler rechtsloser Zustand ist?
Klingt im Artikel auch schon absurd, kannte es so noch garnicht... Verzicht auf Annexion für Normalisierung der Beziehungen. Das stammt wohl aus dem grossen Appeasement-Lehrbuch.

werner1955
d Hoffnungen unerfüllt geblieben?

Aus zwei Gründen.

Trump konnte seine gute und Erfolgreiche Politik nicht vorsetzen.

Und mehr als 5000 Raketen der Hamas auf friedliche unschuldieg Bürger zeigen das noch nicht alle Bürger in diesen Ländern wirklich gerechten Frieden wollen.

fathaland slim
15:49, Bobinho

>>Wenn die Palistinänser realisieren, dass ihre Verbündeten normale Beziehungen zu Israel anstreben, werden sie hoffentlich ihre Haltung überdenken.<<

Die Palästinenser haben keine Verbündeten. Nur Regierungen, die sie für ihre eigenen Zwecke benutzen.

Das ist seit Anbeginn des Nahostkonfliktes so.

Anderes1961
@Vielfältigster User

[...] Hätte Gaza seine traumhaft günstige geographische Lage und die vielen internationalen Hilfen für Entwicklung und Fortschritt eingesetzt, sich Dubai als Vorbild genommen (und viele wissen das nicht, aber das Emirat Dubai hat fast kein Öl) und sich in die Richtung entwickelt, hätte man bestimmt bereits für das Westjordanland eine für beide Seiten ziemlich gute Lösung gefunden."

Das stimmt nicht, hier irrte die Welt, auf deren Artikel sich Ihre Aussage vermutlich beruht, wie schon ein einfacher Blick in den Wiki-Eintrag zu den VAE zeigt. Die Emirate besitzen die 7.größten Ölreserven der Welt.

Daß dieses Vorkommen angesichts des Klimawandels wahrscheinlich in Zukunft keine Rolle mehr spielen wird, ist ein anderes Problem.

Bender Rodriguez

Alle hacken auf den Palestinensern rum.
Was haben die davon? Ihr versprochenes Land haben sie trotzdem nicht.

Bender Rodriguez

Am besten wäre, wenn sich alle Lönder komplett säkularisieren würden.
Dann müsste sich niemand mehr um "falsche Religionen " kümmern. Als gäbe es da Eine, die richtiger wäre .
Abenteuerlich.

krittkritt
Hamas wurde zunächst von Israel unterstützt gg. die weltliche F

@17:00 von Bobinho
Das investigative linke US-Portal The Intercept berichtet zumindest:
"Listen to former Israeli officials such as Brig. Gen. Yitzhak Segev, who was the Israeli military governor in Gaza in the early 1980s. Segev later told a New York Times reporter that he had helped finance the Palestinian Islamist movement as a “counterweight” to the secularists and leftists of the Palestine Liberation Organization and the Fatah party, led by Yasser Arafat (who himself referred to Hamas as “a creature of Israel.”)
"https://theintercept.com/2018/02/19/hamas-israel-palestine-conflict/"

Bender Rodriguez
15:49, Bobinho

>>Wenn die Palistinänser realisieren, dass ihre Verbündeten normale Beziehungen zu Israel anstreben, werden sie hoffentlich ihre Haltung überdenken.<<

Und kommen zum Ergebnis,doch kein eigenes Land, haben zu wollen, wie es ihnen versprochen wurde?

Bender Rodriguez
15:49, Bobinho >>Wenn die

15:49, Bobinho
>>Wenn die Palistinänser realisieren, dass ihre Verbündeten normale Beziehungen zu Israel anstreben, werden sie hoffentlich ihre Haltung überdenken.<<

Und kommen zu dem Ergebnis,doch kein eigenes Land, haben zu müssen, wie es ihnen versprochen wurde?

DeHahn
Wer glaubt denn an Wunder?

Wenn das Morden aufhörte, wäre das ja schon toll. Aber glaubt irgendjemand ernsthaft, dass die Palästinenser ihr besetztes Land zurückbekommen? Nach israelischem Recht hat doch jeder Palästinenser, der sein Eigentum auf der Flucht verlässt, seinen Rechtsanspruch darauf verloren.

Anderes1961
@Oliovia59

"
Am 15. September 2021 um 18:17 von Olivia59
@15:49 von Bobinho

"Es werden noch andere Staaten dem Beispiel von VAE und Bahrain folgen. Wenn die Palistinänser realisieren, dass ihre Verbündeten normale Beziehungen zu Israel anstreben, werden sie hoffentlich ihre Haltung überdenken.

Der Frieden in der Region rückt ein Stückchen näher, was mich sehr froh stimmt."

Welche Haltung sollen sie denn überdenken? Das ihre Besatzung ein unnormaler rechtsloser Zustand ist?
Klingt im Artikel auch schon absurd, kannte es so noch garnicht... Verzicht auf Annexion für Normalisierung der Beziehungen. Das stammt wohl aus dem grossen Appeasement-Lehrbuch."

Nein. Die Haltung, daß die Hamas den Palästinensern Frieden bringen würde und das palästinensische Volk es schafft, sich Vertreter zu suchen, die lieber reden als schießen und die Macht, die die Hamas (leider) noch besitzt endlich bricht. Solange das nicht geschieht, wird es nie Frieden mit Israel geben. Weil die Hamas das nicht will.

Olivia59
@19:35 von Anderes1961

"Nein. Die Haltung, daß die Hamas den Palästinensern Frieden bringen würde und das palästinensische Volk es schafft, sich Vertreter zu suchen, die lieber reden als schießen und die Macht, die die Hamas (leider) noch besitzt endlich bricht. Solange das nicht geschieht, wird es nie Frieden mit Israel geben. Weil die Hamas das nicht will."

Das hätte man sicher gerne, die Fortsetzung der Besatzung ohne Widerstand. Die Gewalt der Hamas hält sicher Niemand für eine Lösung, vor allem aus dem Grund weil sie nicht wie eine gut ausgerüstete reguläre Armee in der lage ist, das Territorium zu erstreiten, dass den Palästinensern per UN-Beschluss zusteht. Deshalb ist jedes Opfer durch die Hamas sinnlos.
Verhandelt werden muss prinzipiell garnichts. Die Palästinenser haben per UN das Recht ihren Teil des Landes bedingungslos einzufordern. Das ganze Narrativ, das die Beendigung der Besatzung von der Kooperation der Palästinenser abhängt ist falsch.

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