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Das Patriarchat lebt

Laschet und Scholz versuchten den jeweils anderen in den Senkel zu stellen, wie zwei Hähne auf dem Bauernhof, oder wem das zu herablassend ist, wie zwei Hirsche in der Brunftzeit auf der Waldlichtung.
Bei den meisten Sachthemen blieben beide aber viel zu unverbindlich, ohne konkret zu werden.
Konkreter wurde Frau Baerbock.
Aber bei dem Revierkampf der beiden Streithähne drang sie trotzdem nicht durch.
Sie sprach zu schnell, ihre Stimme war zu hoch und sie lächelte zuviel.
Damit wurde sie Opfer der Imponierrituale zweier Männer, die zwar beide über 60 sind, sich aber beharkten wie auf dem Pausenhof der Sechstklässler. Das kompetente Mädel neben den beiden Raufbolden nimmt dann niemand mehr war, weil alles auf die verbissenen Duellanten achtet.
Fazit:
Falls Armin Laschet und Olaf Scholz dem Rest der Republik beweisen wollten, dass männliches, hormongesteuertes Verhalten keine Frage des Alters ist, dann war der Abend ein voller Erfolg.

Es ist offenbar schwierig, …

… in einem solchen Format wirklich und nachvollziehbar Stellung zu beziehen. Aber mehr als Worthülsen, schwammige Ankündigungen und wortreiche Umschreibungen kam auch diesmal nicht heraus.

ist es wirklich zu viel verlangt, dass einer nicht nur sagt „Wir haben die Programme.“, sondern klar macht, was darin steht? (Hier das Beispiel „Wohnungsbau“ bei Laschet)

Kompetenz

Schön für Baerbock, dass sie beim Sympathiewert zulegen konnte, es sei ihr gegönnt.

Die Führung einer der größten Industrienationen der Welt überlasse ich allerdings lieber dem Kompetentesten des Trios.
Die Bürger merken, dass ohne das Fundament einer gerechten Sozialpolitik auch die ach so wichtige Frage einer steigenden Durchschnittstemparatur zurecht eher ins Hintertreffen gerät.

Ach ja, Laschet spielte auch noch mit.
Nun, ich schrieb es bereits früher, einem nach eigener Aussage 'Tiefgläubigen' wünsche ich viel Erfolg beim Wechsel in die Theologie. Tiefgläubige sollen meiner bescheidenen Ansicht nach die politischen Geschicke in anderen Religionen und anderen Weltgegegenden lenken.

Das ist nun mal so in einer Demokratie

Auch eine CDU kann einmal abgewählt werden.
Auch dabei wird Deutschland nicht unter gehen.Es kann und wird hoffentlich bedeuten,dass endlich einmal die dringend notwendigen Dinge nach vorne kommen.
Wie in Panik die CDU ist,das erkennt man an daran,dass sie es jetzt immer mit der Warnung wegen der angeblichen Steuererhöhungen die die anderen angeblich wollen warnt.
Das stellen die immer wieder in den Raum,weil sie sich erhofft,damit doch noch ein paar Stimmen zu holen.
Sehr leicht durchschaubar.

Angriffe, Vorwürfe und viele

Angriffe, Vorwürfe und viele Versprechen

Und vor allem letzteres wird bei allen ganz schnell vergessen sein.
Also auch jetzt, wo ja alles so besonders sein soll, wieder wie immer?
Kein Wunder, dass da immer mehr Wähler verzweifeln und dann plötzlich unberechenbar ganz andere, als vorausgesagt, wählen.
Da wird uns auch das Fahrrad, Dieselbashing, Tempolimit und Gentering nicht helfen die Welt zu retten .
Ernsthafte Umweltpolitik müßte die wirklich großen Umweltverderber mit 30 und mehr Prozent an der Klimaverschiebung laut beim Namen nennen und entsprechend angehen, statt hier den kleinen Leuten und Rentnern mit überzogenen Preisen das Autofahren unmöglich zu machen. Aber die können sich ja auch, im Gegenteil zu den genannten Umweltverderbern, nicht wehren. Wird dieses Klima gerettet, wenn man unsere 2% Anteil auf 1 oder 0,5% herunterfährt? Null Prozent geht ja nicht, weil hier ja, für unsere zukünftigen Umweltwächter noch ein paar Fahrräder gebaut werden müssen. Ach wir Sünder

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