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Überfällig

Das Sparbuch hat ausgedient. Gleichzeitig kann sich die junge Generation nicht auf staatliche Unterstützung im Alter verlassen. Bisher gibt es aus der Politik auch keine ernsthaften Bestrebungen das zu ändern. Mit GiroScholz an der Spitze wird eine Reform noch unwahrscheinlicher. Das ist nunmal die Wahrheit.

Es ist höchste Zeit für finanzielle Bildung und daher bin ich froh, dass die Angebote nun auch im ÖR zur Verfügung stehen.

Anders als Eltern machen?

Die Eltern der 70er und 80er haben teilweise nichts vermittelt, dafür war die Schule da. Oder ein schlaues Buch. Kohle hatten auch die wenigstens, nachdem Schule, Ausbildung, Studium vorbei waren. In den letzten zehn Jahren hat auch der letzte Oldie kapiert, dass Geldanlage, Lebenserfahrung und Interesse nicht vom Himmel fallen, sondern erklärt werden müssen. Was kann ich noch Verkaufsgespräche erinnern, wo der Verkauf des Salesman wichtiger als die solide Information war. Dumm gelaufen, wenn die Geldanlage verpuffte- siehe die Kapitallebensversicherung. Damals den Jungen angepriesen als private Vorsorge, erwiesen sie sich im Nachhinein als Provisionsschlucker für ausgebuffte Vertriebssysteme und ihre Agenten. Unterm Strich blieb Ernüchterung. Oft war wenig Geld dann futsch. Dank politischer Korrekturen und Duldung also ein System wacklig wie Riester, will man den Kritikern glauben. Dass die Jungen es heute besser machen, wird sich erst am Ende zeigen, wie die Geldanlagen ausgehen.

Grundlagen fehlen

Den Jugendlichen fehlen die Grundlagen für solche Aktivitäten, Grundlagen im Sozialversicherungsrecht, Steuerrecht, Vertragsrecht, Bank- und Versicherungsprodukte etc. Hier besteht die Gefahr, dass völlig ahnungslose Jugendliche mit riskanten Aktien spekulieren bevor sie sich noch über alle finanziellen Konsequenzen für ihr Leben klar sind. Wir brauchen endlich eine Schulbildung, die fürs Leben ausbildet, nicht für die Schule. Übers Ohr gehauen werden die Jugendlichen aufgrund ihres Unwissens schon genug. Das Einzige, wo die sich heute wirklich gut (besser als die Alten) auskennen, sind Datentarife und Handypreise. Das war es aber auch schon.

Input im Internet

Ich halte es für wichtig, junge Leute zu erreichen. Aber stellen wir uns nicht hin, als sei in den letzten Jahren nichts geschehen. Ich wittere eher eine unterschwellige Spaltung und Front zwischen Alt und Jung. Erwachsenen kann man nicht pauschal Fehler unterschieben wollen, etwa bei Geldanlage, Finanzen etc., die ein ganzes System an Banken und Angeboten mit verursachten und mittrugen, sogar ausnutzten. Ob man allein mit einem flotten Beitrag und Format die Tiefen einer Aufklärung zu Lebensfragen erreichen kann, ist auch umstritten. Desinteresse und Bequemlichkeit sind bei den Jüngeren leider "Tugenden" geworden, die auch verhindern, dass man sich selbst interessiert und nicht nur auf der Suche nach Rummel und Spaß ist. Politische und gesellschaftliche Bildung und Bildungsarbeit ist vorhanden, aber die wenigsten sind bereit, sich hier zu beteiligen. Das ganze Bildungswesen und die Willigkeit zum Bilden sind doch unterirdisch. Teils durch Einsparungen, teils durch Desinteresse.

Sendung mit der Maus

>>>....Wenn die Haftpflichtversicherung erklärt wird, ist sie zum Beispiel "die Versicherung gegen Tollpatschigkeit.">>>

Also das Alter die Zielguppe wird mit 14-29 angegeben. Wenn man dieser Gruppe mit "Versicherung gegen Tollpatschigkeit" kommt, fühlen diese sich vielleicht mal dezent veräppelt.
In der Sendung mit der Maus, könnte man so eine HaftpflichtVersicherung bestimmt mit solchen Wortkreationen erklären! Ü 14 jährige hingegen....

Ansonsten mag dieses Format sicherlich zum Teil interessant u sinnvoll für die angepeilte Zielgruppe sein.

Taschengeld Thema

War in der Schule in den letzten 10 Jahren angekommen und sollte vermittelt werden. Was aber die Elterngeneration versäumt, ist, ihren Kindern beizubringen, dass Geld nicht auf den Bäumen wächst. Dass das Handy hochpreisig zwar toll wäre, aber das eigene Budget kein Füllhorn ist. Wer seine Ausbildungsvergütung oder die ersten Scheine der Lohntüte üppig ohne Plan, auf den Konsum bedacht ausgibt, muss sich nicht wundern, wenn am Ende des Monats Geld in der Kasse fehlt. Die Standards heute, die Privilegien und die Selbstverständlichkeit, mit der manch Junge in den Tag gehen, sind kurzlebig. Plötzlich Pandemie, Nebenjob los, ohne Knete. Das sind Erfahrungen die die Privaten schon lange bringen. Ist aber mehr Unterhaltung als wirkliche Lebenserfahrung. Das ist die Crux. Lesen und ansehen kann man viel, die Umsetzung ist das Problem. Dickster Elternfehler: elterliches Hubschrauberverhalten und Rasenmäherfunktion. So wird kaum ein junger Mensch flügge und selbständig durchstarten.

Seriöse Informationen sind hilfreich - wenn man drüber nachdenkt

Grundsätzlich ist es nie verkehrt, sich klarzumachen dass Geld "Möglichkeiten" aller Art eröffnet und deshalb bei allen begehrt ist - und dass dies viele dazu verführt, es anderen "abnehmen" zu wollen.

Und wenn man sich klar macht, dass Aktien sozusagen Firmenbeteiligungen bzw. der verbriefte Anteil des Grundkapitals einer Firma sind, kann man selbst herausfinden, womit eine Firma ihr Geld verdient und selbst überlegen, ob man das für etwas Sinnvolles hält (z.B. Trinkwasseraufbereitungsanlagen) oder eher nicht und warum. Oder ob nicht einiges dafür spricht, dass nichts als heiße Luft dahintersteckt, wie z.B. bei den Wirecard-Aktien. Generell ist es nie ein Fehler, genau hinzusehen was wo "hinter steckt". Und sich nach den Gründen zu fragen, aus denen man in etwas investieren will bzw. ein Projekt mit seinem Geld fördern will. Und dabei nicht zu vergessen, dass es bei Geldanlagen um Vorsorge, also darum geht, mit dem Geld sicherzustellen, dass in Zukunft alles "da ist" was man braucht.

Clever ist

Relativ.
Die einen werden mit Schulden was.
Die anderen durch kluges Wirtschaften
Dazwischen die, die nich wissen, wohin eigentlich...

16:46 von Autograf

"Wir brauchen endlich eine Schulbildung, die fürs Leben ausbildet, nicht für die Schule."

,.,.

Ich kenne kein einziges Schulfach, das für die Schule ausbildet - Sie etwa?

xxx

"Das Einzige, wo die sich heute wirklich gut (besser als die Alten) auskennen, sind Datentarife und Handypreise. Das war es aber auch schon."

,.,.,

Also schon in der Rechtschreibung kennen sich sehr viele Jüngere besser aus als viele "Alte".
Siehe dieses Forum.

Und ich könnte jede Menge mehr aufzählen.
Ihr "Jugend-Bashing" entbehrt jeglicher Grundlage.

16:57 von SirTaki

"Was aber die Elterngeneration versäumt, ist, ihren Kindern beizubringen, dass Geld nicht auf den Bäumen wächst."

,.,.,

Erstens ist das nicht wahr, und zweitens wäre es viel wichtiger, wenn die Eltern ihren Kindern beigebracht hätten, differenziert zu argumentieren.

Ich meine natürlich die Großeltern.
Denn platte Verallgemeinerungen werden immer häufiger in diesem Forum und dieses darum immer untauglicher.

Gibt's nicht war gestern.

Hey! funk macht jetzt was mit Knete auf tiktok. Katulka und Rafaela in 35 Sekunden. Gender Pay Gap, Money, Kindergeld...
Wie das finde?
Cringe!

"Mach's nicht wie Papa oder Mama"

Blödsinnige Aussage, früher als die Zinsen noch "normal" waren, da machten ruhigere Anlageformen durchaus einen Sinn.

"Auf das hektische Getippe auf dem Smartphone"

Genau, als ob nicht schon genug getippt wird, auf das noch der Letzte Gaga wird.

Dabei reich werden die Wenigsten, außer die die Ordergebühren einstreichen (je mehr Transaktionen je mehr Gebühren, so einfach).

Gibts heutzutage..

..keinen Sozialkundeunterricht und Rechnungswesen in Realschulen mehr?

Bringen Eltern ihren Kindern keinen Umgang mit Geld bei?
in meiner Generation (Jg.1962) war das selbstverständlich, dass einem die Eltern sowas beibrachten..

Einfache, sichere, rentable Produkte zu entwickeln,

die man unbedenklich kaufen kann, wäre besser als komplizierte, nur teilerklärende Videos über das umfangreiche Themengebiet zu entwickeln, die substantielles Wissen nicht aufbauen können und damit nur ein trügerisches Selbstvertrauen vermitteln. Gäbe es solche Anlage-Produkte, hätte man auch viel Zeit für die Geldanlage und für sein Leben eingespart.

Längst überfällig

Grundsätzlich ein tolles und längst überfälliges Angebot. In Sachen effizienter Geldanlage sind die Deutschen noch immer rückständig. In der Schule werden Finanzthemen allenfalls kusorisch behandelt. Tik-tok stösst damit in eine Marktnische und das ist gut so. Wer bereits in jungen Jahren einen Betrag von 50,- EUR/Monat sinnvoll anlegt, hat ein gutes zusätzliches Polster für die spätere Rente.

Re : Nettie !

Ja, es ist so wichtig, sich so umfassend wie nur möglich zu informieren, was aber bei etlichen Firmen nicht wirklich einfach ist, weil leider zu viel nicht offen und ehrlich dargestellt wird.
Wenn man sich nur Versicherungen anschaut, was die alles im Kleingedruckten verstecken oder so formulieren, dass selbst ein Anwalt Probleme kriegt.
Es liegt auch an der gesamten Bürokratie, an den oft überladenen Regeln und Vorschriften, die dann nicht wirklich erklärt werden, denn die Versicherungen wollen ja Geld verdienen, und nicht Menschen absichern.
Auch bei dem neuen Trend der Nachhaltigkeit ist Ehrlichkeit noch ein Fremdwort. Wie will da ein junger Mensch durch blicken, wenn er ganz bestimmte Projekte anvisiert. Da sollte grundsätzlich mehr Aufklärung und Erklärung betrieben werden, für alle, damit ein gewisses Miteinander besser funktioniert.

Schüler und Aktienhandel... Diskriminierend???

Viele Schüler kommen aus verarmten Verhältnissen. Sowie etwa Taschengelder reell in Aktienaktivitäten seitens Schüler- Kinder von Sozialleistungsempfängern gestartet werden.... bestehen für jene Diskriminierungsängste! Denn manche jener Unterstützungsbedürftigen Kinder bekommen sogar amtlichen Ärger wenn Geld fürs Zeitung austragen eingenommen wird. Der neuste Stand in jenen Gesetzeslagen ist mir derzeit nicht bekannt. Aber ...wenn Aktien-Training die Schüler verbindlich gesellschafts-identisch berechtigt quer durch alle Bevölkerungsschichten voranbringen soll: dann darf es auch nicht zu "gesetzlichen Demütigungen" gegen Sozialgeld- Abhängige Schüler- Familien darin" durch deren erfolgreiche "Zocker- Sprösslinge" während deren Aktien- Finanzgewinne kommen!
Inmitten dieses Klimawandels wo es ohnehin endlich zu global gemeinsamen Währungsreformen zwecks Finanzierungskraft überall kommen muss: darf es keine Außenseiter mehr geben. Sondern nur das integrierte dabei sein!!!
Frau D. Brauer

...ttestEineMeinung #Hier ist mehr Bildung bitter nötig!

Nicht nur im Elternhaus!

Ja, das war schon immer so, dass man auf seine Finanzen achten musste, aber Werbung und immer ausgefeiltere - um nicht zu sagen hinterhältigere - Marketingstrategien machen das heutzutage immer schwieriger.

Da wird in uns von klein auf mit psychologischen Tricks der Impuls zum Kaufen ausgelöst, ob draussen im realen Leben, im Fernsehen oder im Internet.

Und das meint nicht nur das vermeintliche "Geiz ist geil"-Schnäppchen im Supermarkt oder das "musst DU haben" Gadget zum Angeben vor den angeblichen Freunden, die man damit anlockte.

Wir werden auch gezielt süchtig gemacht.
Vom Micropayment in Spielen, der Synergie zwischen Sozialen Netzwerken und der Notwendigkeit hoher Datenraten, bis hin zu Börsenzockereien.

Dem gegenüber stehen junge Menschen, die im schlimmsten Fall weder von klein auf lernen mit ihrem Geld zu haushalten, noch was es wert ist, oder wie hoch das Einkommen der Eltern tatsächlich ist, oder wieviel davon überhaupt frei verfügbar ist.

Als ich 17 war und Stift

und Geld abheben wollte da ging die Bankangestellte noch zu einer Art rotierenden Karteikasten. Und wenn nach Abhebung nur noch 10 Mark auf dem Konto waren, diese Blicke, der Bankrotteur war wieder da.

...ttestEineMeinung @06. September 2021 um 18:40 von 91541matt

"Gibts heutzutage..

..keinen Sozialkundeunterricht und Rechnungswesen in Realschulen mehr?

Bringen Eltern ihren Kindern keinen Umgang mit Geld bei?
in meiner Generation (Jg.1962) war das selbstverständlich, dass einem die Eltern sowas beibrachten.." [sic!]

Leider ist das nicht bei jedem so.

Ich kenne einige Beispiele von Kindern, die weder wissen, was ihre Eltern so verdienen und was davon übrig bleibt, noch wie lange man dafür arbeiten muss.
Taschengeld gibts zwar, aber wenns nicht reicht, gibts halt noch was oben drauf.

Wenn Eltern dann noch Mobilfunkverträge für teure I-Phones unterschreiben, die das Taschengeld schon alleine monatlich auf Null reduzieren, dann muss ich sagen, dass hier Aufklärung auch aus anderer Richtung manchmal dringend nötig ist.

Zumal auch viele Eltern sich nicht unbedingt mit Zins und Zinseszins auskennen, oder wissen dass höherer Renditen bei Anlagen immer auch höheres Risiko bedeuten.

Mir wurde beigebracht..

..nur soviel Geld auszugeben, wie man hat.

Und wenn man Geld bei der Bank aufnimmt, dann für die geerbte Immobilie und ein Auto, um zur Arbeit fahren zu können..

Eigentlich langweilig aber nachhaltig..

wer hätte das gedacht

aber offenbar laufen auch hier die beiträge den wünschen unserer anstalt entgegen

...ttestEineMeinung @06. September 2021 um 18:54 von Adeo60

"Tik-tok stösst damit in eine Marktnische" [sic!]

Ja, den Verdacht hatte ich auch erst, konnte es mir aber nicht so recht vorstellen dass tik-tok selbst seine Nutzer in dieser Hinsicht informiert.

Bei der Lektüre des Artikels verschaffte mir dann folgender Satz Klarheit:

"...dem neuen Finanzformat auf der Plattform TikTok, das die funk-Redaktion im Hessischen Rundfunk an den Start gebracht hat."

Also eine Infoserie über Finanzen die die funk-Redaktion des Hessischen Rundfunks über die Plattform tik-tok anbietet.

Und DAS ist gut so!

Soll den Jüngeren unser Rentensystem abgewöhnt werden?

Schöner wäre, wenn man den jungen Leuten erklären würde, wie das konventionelle Rentensystem funktioniert und wie man es Zukunftssicher machen kann.
Dass es seit über 30 Jahren vorsätzlich von der Politik zerstört wird, wäre dann auch ein paar Anmerkungen wert.

In der Schule gibt's viele

In der Schule gibt's viele dröge Buchbesprechungen. Komisches Zeug in Sozialkunde. Tumbes geradeaus rechnen in Mathe.
Dabei wären Informatik, Finanzwirtschaft, bwl und vwl viel wichtiger.
Dazu noch jede Menge Informatik und IT.
Musik kunst und religion sind ja ganz nett, bringen aber in der Berufswelt niemanden besonders weiter.

Am 06. September 2021 um 18:54 von Adeo60

" Wer bereits in jungen Jahren einen Betrag von 50,- EUR/Monat sinnvoll anlegt, hat ein gutes zusätzliches Polster für die spätere Rente. "

Interessante Kommentare gibt es zu lesen.
Wann haben denn junge Leute von heute, ihr erstes eigenes Geld verdient, um was anzulegen.
Bis fast 20 in der Schule, dann Ausbildung oder Studium, dabei wird das nicht mal unterbrochen so wie früher durch den Wehrdienst, war bei Jungs meist so.
Also werden die wenigsten ans sparen für das Alter denken, Ausnahmen gibt es immer.
Also ich kann mich an die Jugend noch erinnern, und der Monat war länger als das Geld, und alles was hier aufgezählt wird, gab es nicht mal, Telefon zu Hause hatten wenige.
Irgendwie ist das jetzt alles etwas abgehoben, wir haben uns ums Alter keine Sorgen gemacht, das kam alles später.
Und die Jungen die kenne, sind nicht viel anders als wir früher.

...ttestEineMeinung @06. September 2021 um 19:35 von Frau Brau

Ein bisschen schwer zu lesen, ihr Beitrag, aber wenn ich sie recht verstehe zielen sie auf die Anrechnung zusätzlicher Einnahmen durch Aktienhandel bei Hartz4-Empfängern.

Ich denke in diesem Informationsformat geht nicht darum Schülern beizubringen, wie man am Besten mit Aktien zockt.

Sondern im Gegenteil eher darum auch über die Risiken zu informieren.

Schliesslich werden junge Menschen zur Zeit massiv mit Werbung für irgendwelche Zockerapps überschüttet und im Zweifel in die Falle gelockt.

@16:38 von Sigrun_1954

//Mit GiroScholz an der Spitze wird eine Reform noch unwahrscheinlicher. Das ist nunmal die Wahrheit.//

Bin immer wieder beeindruckt, wenn mir jemand die Wahrheit erklärt - besonders, wenn diese in der Zukunft liegt.

Aber nun mal raus mit der Sprache: Wer soll es denn statt "GiroScholz" machen? BlackRock-Merz?

@18:18 von Sausevind 16:46 von Autograf

Dieser Aussage von "Autograf":
"Das Einzige, wo die sich heute wirklich gut (besser als die Alten) auskennen, sind Datentarife und Handypreise. Das war es aber auch schon."

Allerdings ist Ihre Aussage:
"Also schon in der Rechtschreibung kennen sich sehr viele Jüngere besser aus als viele "Alte"."
erwiesenermaßen genauso falsch.

Dieses "die Jungen" und" die Alten geht mir einfach nur auf die Nerven.
Ich weiß, dass sie nur die Jugend verteidigen wollen und das finde ich gut, aber dafür andere schlechtmachen funktioniert nicht.
(Etwas, dass vielleicht auch manche Politiker im Wahlkampf beachten sollten.)

Ist das nicht jugendgefährdend ?

Das Zocken an der Börse ist einem Glücksspiel nicht unähnlich. Warum sollen daran schon Jugendliche oder junge Erwachsene herangeführt werden?

Diejenigen die superclever sind, machen sowieso ihren Weg. Die anderen verlieren Geld. Ich frage mich, was das soll. Der Staat heutzutage kontrolliert alle Lebensbereiche, es gibt viel weniger Möglichkeiten sich als junger Mensch zu entfalten als vor 40 Jahren.

Aber ausgerechnet das Investment in Aktien und Co. wurde ausgemacht um Heranwachsende an das Thema Vermögensbildung heranzuführen?? Ich glaube, ich wähle Die Linke!

@18:30 von Sparpaket

//Gibt's nicht war gestern.
Hey! funk macht jetzt was mit Knete auf tiktok. Katulka und Rafaela in 35 Sekunden. Gender Pay Gap, Money, Kindergeld...
Wie das finde?
Cringe!//

Ich weiß nicht, wie ich das finden würde - müsste ich sehen und hören. Aber TikTok? Never!

Zwar etwas am Thema vorbei, aber ich muss gerade lachen.
Ich versuche nämlich gerade, eine neue Sprache zu lernen: Die Sprache der Jugend. Mit Englisch kommt man ja noch klar, aber die ganzen Abkürzungen - oh je...
Was z.B. "sus" bedeutet, weiß ich auch erst seit gestern.

18:54 von Adeo60 wer profitiert davon???

"Grundsätzlich ein tolles und längst überfälliges Angebot"
Was kostet das Angebot? Wird da nicht nur ein neuer Vertriebskanal geöffnet oder ein Marktplatz, um seine Produkte loszuwerden.?

@ Möbius

Das Zocken an der Börse ist einem Glücksspiel nicht unähnlich. Warum sollen daran schon Jugendliche oder junge Erwachsene herangeführt werden?

Jugendliche können mit dieser einseitigen und ideologisierten Ablehnung des Aktienhandels vermutlich nichts anfangen.

Unbefangen

Die spießbürgerliche Ablehnung des Aktienhandels war gestern. Jugendliche und junge Erwachsene sind da viel aufgeschlossener und unbefangener.

Investieren an der Börse ist das Thema,

gerade nicht Zocken (schnelles Hin und Her) in riskante Einzelaktien, die man als Privater gar nicht gut genug kennen kann (Zeit, Aufwand, Expertise) und die keine Risikostreuung bieten können.

Deshalb die Empfehlung für breit gestreute Indexfonds (3. Absatz), die man dann auch langfristig halten sollte. Damit fährt man gerade als Kleinanleger besser und günstig.

(Und viele aktiv gemanagte Fonds hoch bezahlter Experten schaffen es nicht, den Index zu schlagen!)

Investorix

@ 91541matthias

... in meiner Generation (Jg.1962) war das selbstverständlich, dass einem die Eltern sowas beibrachten.

War es erfolgreich?

@ Möbius

Das Zocken an der Börse ist einem Glücksspiel nicht unähnlich

Börse und Zocken scheint in ihrer Wahrnehmung schon fest miteinander verdrahtet zu sein. Dass man an einer Börse echte und dauerhafte Werte erwirbt, Kapitalbeteiligungen an echten Unternehmen, das scheint Ihnen nicht bewusst zu werden.

@ sikgrueblerxyz

Was kostet das Angebot? Wird da nicht nur ein neuer Vertriebskanal geöffnet oder ein Marktplatz, um seine Produkte loszuwerden.?

Sie können Aktien und Aktienfonds kaufen und sie können sie auch wieder loswerden.

@Traumfahrer, 19:28

„Da sollte grundsätzlich mehr Aufklärung und Erklärung betrieben werden, für alle, damit ein gewisses Miteinander besser funktioniert“

Da sollte nicht nur „mehr“ Aufklärung und Erklärung betrieben werden, sondern Transparenz generell - also in allen öffentlichen bzw. wirtschaftlichen Angelegenheiten - grundsätzlich überall Pflicht sein.
Wodurch sich quasi nebenbei auch ein großer Teil des Problems der vielerorts fehlenden, da oft kostenpflichtigen (Schul-)Bildung, dessen Auswirkungen den gesellschaftlichen Fortschritt - dessen Voraussetzung Zusammenhalt und -arbeit ist - „nachhaltig“ blockieren (und damit die Zukunftsperspektiven aller) gleich mit erledigen würde.
Denn ohne Transparenz kein Vertrauen, und ohne Vertrauen kein funktionierendes Miteinander. Und auch keine für die Bewältigung der komplexen heutigen Herausforderungen unabdingbare konstruktive Zusammenarbeit.
Die ist nur möglich, wenn alle den Kopf frei haben, statt damit beschäftigt zu sein, sich voreinander „abzusichern“.

@ Karl Maria Jose...

wer hätte das gedacht
aber offenbar laufen auch hier die beiträge den wünschen unserer anstalt entgegen

Ich kenne Ihre Anstalt nicht. Aber wenn man dort etwas dagegen hat, dann würde ich mich an Ihrer Stelle lieber an die Regeln halten.

Zielstrebiger

Die Jugend ist heute klarer, geradliniger und letztlich zielstrebiger als wir früher. Die Qualität der Bildung ist natürlich auch mittlerweile gestiegen.

Re : Nettie !

Tja, die Transparenz, die Offenheit und Ehrlichkeit wollen sich so manche Partei auf die Fahnen schreiben. Nur leider finde ich, wie immer nur halbherzig. Man sieht es bei den Wahlprogrammen, da wird viel geschrieben, aber nicht wirklich die Wahrheit, denn die anstehenden Probleme können nur alle zusammen lösen. Und dies geht nur wenn die Menschen wissen, was da kommt.
Es zeigt sich aber auch in anderen Bereichen, wo auch nicht wirklich ehrlich und offen erklärt und beschrieben wird, wo es in erster Linie nur um die eigenen Vorteile und viel Geld geht, da hört die Transparenz, die Offenheit, die Ehrlichkeit sowieso auf, und es wird wie früher immer weiter gemauschelt.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen. Danke für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
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