Ihre Meinung zu: Lindner: Von "inhaltlicher Orientierung" der CDU nicht überzeugt

5. September 2021 - 19:10 Uhr

Lange lag die Union in den Umfrage vorn, aktuell ist es die SPD. Was heißt das für die FDP? Im Bericht aus Berlin betonte deren Chef Lindner, die Union stehe der FDP näher, übte aber auch deutliche Kritik am Wunschpartner.

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Kommentare

Ich wähle SPD

Ich wähle SPD. Nicht für die SPD sondern gegen die CDU.

dass wir die NATO

--- für unsere Verteidigung und unsere Sicherheit brauchen"
.............

so Herr Scholz

gegen wenn müssen wir uns den aktuell verteidigen ?
Afghanistan war der große Gegner und in Mali stehen unsere Truppen
sorry mir fehlt das Verständnis

ein Herr Lindner taktiert eben, so wie es die Art von Politikern ist

Politik im linkesten Staat der EU

Angebot der FDP sei eine "Politik der Mitte".

Ja, die FDP ist eine linksliberale Partei der Mitte.

SPD und Grünen warf er erneut vor, mit der Linkspartei "zu flirten".

Das belegt wie weit SPD und Grüne ins linksautoritäre Spektrum abgedriftet sind. Wer nicht eindeutig eine Koalition mit der (auf dem Hufeisen der NPD gegenüberliegenden) Partei Die Linke ausschließt, bewegt sich außerhalb des demokratischen Korridors.

FDP und Rechnen...

Die Konservativen und die Liberalen haben ein Problem mit der Mathematik.
Sie wollen den Millionären einen Haufen Geld schenken, den Armen auch noch ein paar Brosamen abfallen lassen, dann aber noch an der - ohnehin längst obsoleten - "schwarzen Null" festhalten.
Und Steuererhöhungen ausschließen.
Ist das jetzt Wunderglaube oder eine VT?

Sowas geht gar nicht

Lindner ist etwas schlauer als Merkel erlaubt.

Rot - Grün - Gelb

Ich fände Rot - Grün - Gelb am besten und am fairsten für die deutsche Bevölkerung. Das wäre ein echter Wechsel.

Die FDP und CDU

eiern schon wieder rum und wollen dem vermeintlichen „Wahlsieger“ SPD vorschreiben mit wem sie NICHT koallieren soll.
Abwarten und Teetrinken.
Nach der Wahl weiss man WAS das Wahlvolk möchte. Und dann kann man sich zusammensetzen, wobei die Partei mit den meisten Stimmen auf Koalitionssuche gehen sollte, egal wer sich da jetzt schon positioniert.

...ttestEineMeinung #Wofür steht die FDP denn eigentlich?

Ich war ganz erstaunt auf einem der Wahlplakate (die FDP lässt sie übrigens ganz wirtschaftsnah von Dienstleistern aufhängen) ein anderes Gesicht zu sehen als jenes, welches auch den Artikel "ziert".

Davor dachte ich wirklich die FDP besteht nur noch aus dem schwarz-weissen Lindner und seinem Megaphon für die schrillen Zwischentöne namens Kubicki.

Und was nicht alles gesagt wird auf diesen Plakaten:

Es gibt so viel zu tun - aber nicht was oder wer.
Auch nicht, warum man es schon nach der letzten Wahl dann lieber nicht tun wollte und ob man diesmal auch wieder einen Rückzieher macht.

Auch nicht, ob mit Verbrechensbekämpfung gemeint ist, dass man in der FDP Steuerhinterziehung nicht mehr als "Notwehr" sieht.

Oder ob der geforderte Erfindergeist dann nicht doch wieder nur dafür eingesetzt wird, um dem Volk zu erklären, warum es keine Regeln für die Wirtschaft geben dürfe, Steuern für Reiche der Allgemeinheit schaden und starke Schultern keinesfalls irgendwelche Lasten tragen können-

Die Zeiten von echtem Sozialismus in Deutschland, ...

... sehr geehrter Herr Merz, waren hell und licht und hoffnungsvoll und voller Aufbruchsstimmung: also genauso, wie wir es auch nach dem 26. September 2021 aufs allerdringendste wieder benötigen! Düster und dumpf und tumb und plump und muffig und stickig und bleiern waren hingegen die schier endlosen fatalen Jahre unter Adenauer und Kohl – ausgerechnet Ihren größten Idolen also...

...ttestEineMeinung @05. September 2021 um 19:30 von État DE g

@Blitzbot und wie sie sich sonst so nennen
@afd-Presseabteilung:

"SPD und Grünen warf er erneut vor, mit der Linkspartei "zu flirten".
Das belegt wie weit SPD und Grüne ins linksautoritäre Spektrum abgedriftet sind. Wer nicht eindeutig eine Koalition mit der (auf dem Hufeisen der NPD gegenüberliegenden) Partei Die Linke ausschließt, bewegt sich außerhalb des demokratischen Korridors." [sic!]

Mal abgesehen von den üblichen Framing-Nebelkerzen, mit denen sie hier werfen:

Eine Wahlkampfaussage des Spitzenkandidaten der FDP belegt ihre Meinung über SPD und Grüne?

Für mich belegt das nur, wie viel ihre "Belege" wirklich wert sind.

Dass sie ernsthaft versuchen, SPD und Grüne auf eine Stufe mit der NPD zu stellen, ist schlicht absurd.

So etwas kann nur verstehen, wer weiss, dass sie ihre afd für die Partei der Mitte halten und auf dem Rechten Auge dermassen blind sind, dass die NPD bei aller Nähe zu ihnen schon im Nebel verschwimmt.

Ich kenne die FDP

schon länger.Wenn es ums mitregieren gegangen ist,dann haben sie sich immer mit diesem oder jenen ins Bett gelegt.Kann mir nicht vorstellen das sich das geändert hat.

Herr Lindner, ...

... machen Sie uns bitte nichts vor: Die Politik der FDP ist mitnichten eine solche der Mitte, sondern in nicht wenigen Bereichen viel rechtslastiger bis -extremer als diejenige des Originals – der sogenannten vermeintlichen AfD! Im übrigen: Wer einmal das Lager verlässt (das sozialliberale), dem gibt man angesichts des alsbald erneut drohenden Lagerwechsels (neoliberal) und der de facto abgebrochenen letzten Koalitionsverhandlungen weder als Progressiver noch als Konservativer noch seine Stimme...

Mit anderen Worten: Niemand braucht die FDP! Ziehen Sie also bitte die Konsequenzen – und alle Kandidaturen zu der anstehenden Bundestagswahl unwiderruflich zurück...

Rot-Grün-Gelb wäre eine ganz

Rot-Grün-Gelb wäre eine ganz interessante Konstellation. Zumindest bleibt da die Hoffnung, dass die FDP als Korrektiv gegenüber den ausufernden Fantastereien von SPD und Grünen wirken könnte. Vielleicht könnte die FDP auch so ihr Profil schärfen. Rot-Grün-Rot wäre eine Katastrophe. Dann würde nur noch die Ideologie regieren. Berlin dient hier als abschreckendes Beispiel.

Ach Herr Lindner

Die FDP ist ja seit Jahrzehnten als Umfallerpartei bekannt. Bleiben sie man bei ihrer Meinung und weinen mit der CDU gemeinsam in der Opposition. Die Zukunft gehört RotGrünRot, die drei haben die besten und ausgewogensten Programme in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales.

19:51 von jautaealis

Düster und dumpf und tumb und plump und muffig und stickig und bleiern waren hingegen die schier endlosen fatalen Jahre unter Adenauer und Kohl –
----------------------
.
meinen sie wir sind so schlecht mit denen gefahren
also ich kann mich nicht beklagen

dass man jetzt vielleicht andere Konzepte braucht
vielleicht ! aber auch nur vielleicht

19:30 von État DE gauche: Die Linken sind volksnah ...

< Wer nicht eindeutig eine Koalition mit der (auf dem Hufeisen der NPD gegenüberliegenden) Partei Die Linke ausschließt, bewegt sich außerhalb des demokratischen Korridors. >

Die Politiker der Linken wissen als Einzige im BT, wie es den sozial Schwachen u. den Menschen aus der Mittelschicht in Deutschland geht.
Alle anderen sind schon zu "abgehoben".
Vielleicht würde ich Hr. Heil von der SPD noch etwas soziale Kompetenz zutrauen - aber nicht mehr als den Linken.
Dass die Linken nicht den Austritt aus der Nato zur Bedingung für eine Koalition machen, sagte nicht nur Herr Bartsch, sondern es ist auch logisch:
Denn mit weniger als 40 % kann eine Partei, egal wie sie heißt, solche Forderungen nicht stellen.
Im übrigen wollen die Linken Menschen entlasten, die weniger als 6800 Euro verdienen (bei Alleinstehenden) und entsprechend verdoppelt sich der Betrag bei Ehegatten.
Gegenfinanziert soll das werden mit den Steuererhöhungen für Superreiche u. einer Vermögensteuer für hohe Vermögen.

Das Lieblingsthema (und wohl das einzige) der FDP

" ...Steuern dürften aber nicht erhöht werden"

Warum denn um himmelswillen nicht?
Staatsknete an "bedürftige" Unternehmen verteilen will die FDP doch auch. Aber woher soll es denn kommen?

"Und bei der Frage des Klimaschutzes sorge er sich, "dass die Union nicht ein klares Signal sendet, dass sie stärker auf Technologie setzt und nicht doch auf eine sehr stark staatsorientierte und an Verboten orientierte Politik."

Weil ja die freiwillige Selbstverpflichtung von (ihren Aktionären verpflichteten) Unternehmen so prima funktioniert ...
Und warum sollte irgendein Unternehmen denn von sich aus Investitionen in Umweltschutz tätigen, wenn keine Verbote drohen.

Fast könnte man denken, Herr Lindner wisse etwa nicht, wie die Wirtschaft funktioniert.

Mit der FDP kommen die alten wirtschaftsliberalen Ideologien im fotogenen Drei-Tage-Bart daher.
Aber inhaltlich sind das die bekannten trickle-down-Märchen von vor 50 Jahren ...

@ jautaealis

Die Zeiten von echtem Sozialismus in Deutschland, ...

... sind glücklicherweise aus ehrlicher Einsicht auf den Schutthaufen der Geschichte gewandert.

...ttestEineMeinung @05. September 2021 um 19:37 von born in s

"Rot - Grün - Gelb

Ich fände Rot - Grün - Gelb am besten und am fairsten für die deutsche Bevölkerung. Das wäre ein echter Wechsel." [sic!]

Mal abgesehen davon, dass die FDP schon letztes Mal den Schwanz eingekniffen hat, als dieser "Wechsel" anstand.

Leider steht zu befürchten, dass sie, wenn es zu einer Ampelkoalition käme, alles zu verhindern suchte, was den Interessen der Wirtschafstlobby entgegen geht.

Das bedeutet leider auch den dringend nötigen Umbau unserer Energieversorgung und unseres Verkehrs.

Ein echter Wechsel wird sich wohl nur mit Rot-Grün-Rot machen lassen.

Ich finde immer noch, dass die Scheidungskinder bei der SPD und den Linken wieder zusammen arbeiten sollten.

Sie brauchen sich gegenseitig!

Herr Lindner soll mal bei

Herr Lindner soll mal bei seiner Meinung bleiben, dass garnicht regieren besser ist als schlecht regieren (denn das ist, was man von der FDP erwarten kann!), und schön in der Opposition bleiben. Besser wäre noch, wenn die FDP 4,9% bekäme.

Wofür die FDP heutzutage steht?

Mehrheitsbeschaffer für sämtliche nur möglichen Regierungskonstellationen zu sein!

Ja, für sämtliche!

@ krittkritt

... dann aber noch an der - ohnehin längst obsoleten - "schwarzen Null" festhalten.

Durch die Corona-Pandemie mussten wir zwar viele Schulden machen. Aber die Rückkehr zur schwarzen Null ist natürlich schon ein Konsens in der deutschen Bevölkerung.

BILD.DirEinDuHä...

wer trägt denn die Steuerlast (Einkommenssteuer) in diesem Land
Geringverdiener Hartz4ler ?

dass "Starke Schultern" mehr tragen sollte erklärt sich von selbst
aber auch schwache Schultern könnten was dazu beitragen ...

Die FDP wäre eine absolute "Spassbremse"-> Stillstand

Wenn die SPD oder die Grünen ausschließen mit den Linken zu koalieren, werde ich keine von beiden Parteien wählen und werde wohl die Linken wählen.
Am besten passt die Linke zu SPD und Grünen.

Beide Parteien wissen auch, dass die Linken nicht auf dem Austritt aus der Nato etc. bestehen werden und können.
Nicht nur, dass das Herr Bartsch schon sagte. Es ist auch logisch, dass eine Partei die weniger als ca. 40/50 % an Wählerstimmen hat, so eine einschneidende Forderung nicht stellen kann. Die Linken werden wohl unter 10 % bleiben, so dass diese Forderung m. E. allein schon deshalb vom Tisch ist.
Denn eine Mehrheit im Volke wäre schon Voraussetzung für eine solche Forderung und die besteht derzeit nicht.

Jedenfalls wäre die FDP in einer Koalition mit SPD u. Grünen ein absoluter Störfaktor. Lindner hält sich für zu wichtig, als dass es mit ihm zu vernünftigen Lösungen kommen könnte.
Ein absolutes NoGo ist da die FDP.

19:37 von born in stasi-land

Das wäre ein echter Wechsel.
---------------

also ich bin bisher sehr gut gefahren
ein Wechsel würde nur Unsicherheit bedeuten
von daher keine Experimente

von dito

Ich werde auch diesmal die SPD wählen. Im Übrigen kann ich nicht nachvollziehen, warum die FDP in Personalie Herr Lindner so oft im Fernsehen von ARD und ZDF zu sehen ist. Ich weis nicht von wem oder warum dieser Politiker von diesen Anstalten gepuscht wird. Immer wieder ist er irgendwie zu sehen. Ich kann diese Hype nicht nachvollziehen.

Beste Grüße

@OlliH, 19:50

Ich sehe das anders. Wenn nach der Wahl SPD und Grüne mit der LINKEN koalieren, dann weiß man, dass die Mehrgheit der Bürger eine solche Koalition nicht gewollt hätte.Alle Umfragen belegen dies. Umso wichtiger ist es doch, den Bürgern vor der Wahl mitzuteilen, wohin der Zug geht. Die Union hat sich in Sachen LINKE und AFD klar und unverückbar festgelegt. Die SPD eiert herum, weil sie die bürgerliche Mitte nicht vergraulen, zugleich aber auch die Befürworter einer RRG Regierung bei Laune halten möchte. Auf zwei Hochzeiten kann man aber nicht tanzen. Hopp oder Topp, alles andere schadet der Glaubwürdigkeit.

@ jautaealis

Die Zeiten von echtem Sozialismus in Deutschland ... waren hell und licht und hoffnungsvoll und voller Aufbruchsstimmung

Und deshalb hat man's dann auch hübsch eingemauert.

Die große Farbenlehre reduziert

sich relativ schnell.
6 relevante Parteien, 2 ausgeschlossen, 2 können entweder mit CDU oder SPD. Sehr spannend.

@État DE gauche, 19:30

"Ja, die FDP ist eine linksliberale Partei der Mitte." -

Was (oder meinetwegen auch wer) an der FDP ist bitteschön links?

Lindner hat recht!

Das Beste wäre ein Erstarken von CDU und FDP und zwar auf Augenhöhe. Mit SPD und Grünen wird aus Deutschland wieder ein oberlehrerhafter Verbotsstaat. Und das sollte sich jeder gut überlegen, der mit diesen beiden Parteien liebäugelt. Sind Freiheitsrechte erst mal einkassiert, darf niemand erwarten, dass sie jemals wieder kommen. Und der einzige Hüter von Freiheitsrechten ist nun mal die FDP!

Mit FDP in die Regierung ist okay

Meine politische Präferenz habe ich ja schon des Öfteren im Forum gepostet; wenn es schon nicht die Union wird, dann von mir aus auch die SPD mit den Grünen, aber NICHT mit der Linkspartei, sondern mit der FDP: dann wären m. E. wenigstens auch die Belange der Wirtschaft, des Mittelstands und den etwas besser Verdienenden abgedeckt - sofern Koalitionsverhandlungen solch ein Ergebnis dann bringt. Mit der Linkspartei und den beiden anderen o. g. Parteien gibt es nur eine Umverteilungsorgie, die ich als Arbeitnehmer absolut ablehne! Was bisher umverteilt wird, reicht - so jedenfalls meine Meinung!

@État DE gauche, 19:30

Das belegt wie weit SPD und Grüne ins linksautoritäre Spektrum abgedriftet sind. Wer nicht eindeutig eine Koalition mit der (auf dem Hufeisen der NPD gegenüberliegenden) Partei Die Linke ausschließt, bewegt sich außerhalb des demokratischen Korridors.

So hat halt jeder sein eigenes Bild vom Wesen der Politik. Wenn Sie sie sich am besten mit Hilfe von Pferdehufen erklären können, sei's Ihnen gegönnt. Immerhin gibt es beim Hufeisen zwischen den beiden Enden noch einen Spalt, während der Rest fest miteinander verbunden ist.

Ohne Union und AFD

Erfreulicherweise gibt es nach den aktuellen Umfragen gleich mehrere Optionen für eine Mehrheit ohne Union und ohne AFD.

Der einzig ehrliche

scheint mir Scholz zu sein.
Der will mit den Grünen. Und das täte, ganz unabhängig davon, ob man die Linke später zur Mehrheit braucht, dem Land tatsächlich mal gut.

Merz will die FDP natürlich in die Falle locken, wenn er eine Absage an die Ampel fordert, denn er weiß um die Wählerwanderung von CDU zu FDP. Und die CDU hat mit ihren blutleeren Ghouls, mit denen sie antritt keine Stimme zu verschenken.

Und die FDP hat am rechten Rand genauso gefischt wie bei den Querdenkern und Coronaleugnern und hält sich jetzt für unglaublich wichtig.
Aber wenn es konkret wird, entpuppt sie sich als das, was sie immer war: ein Verein zur Elitenförderung und zur Pflege von Spitzenverdienern.
Eigentlich schon peinlich, dass man in all den Jahren keine neuen Tricks gelernt hat und tatsächlich immer noch wie früher Steuererleichterungen für Reiche verspricht, garniert mit populistischer Angstmacherei.

@jautaealis, 19:51

Nun, in die Ära Adenauer fällt unter anderem das "Wirtschaftswunder" und die Ära Kohl ist geprägt durch die Wiedervereinigung. Was soll daran düster, dumpf (...) und muffig gewesen sein...? Der - um bei Ihren Begriffen zu bleiben - Staub von tausend Jahren unter den Talaren wurde u.a. weggekehrt, es gab die Studentenbewegung, die Anerkennung Deutschlands als Partner in der NATO, die starke Bindung Deutschlands an die EU mit vielen Erleichterungen für die Bürger und Unternehmen - vor allem aber Jahre des Friedens. "War das etwa nichts ?", würde wohl auch Helmut Schmidt fragen...

@jautaelis um 19:51

In der Zeit von Adenauer gab es die Versöhnung mit Frankreich, in der Zeit von Kohl gab es die Wiedervereinigung, an der er auch maßgeblich mit beteiligt war - Natürlich auch unter starker Mithilfe von Michael Gorbatschow und George Bush (Thatcher und Mitterand wollten dies verhindern). Die ungeheuren Aufwendungen der Wiedervereinigung spüren wir ja heute noch.
In der Zeit von Brand gab es die Aussöhnung mit Polen, auch eine sehr sehr wichtige Errungenschaft!
Ihrem Kommentar kann ich überhaupt nichts abgewinnen!

Am 05. September 2021 um 19:30 von État DE gauche

Zitat: Wer nicht eindeutig eine Koalition mit der (auf dem Hufeisen der NPD gegenüberliegenden) Partei Die Linke ausschließt, bewegt sich außerhalb des demokratischen Korridors.

Ich bin verblüfft, mit welcher Nonchalence Sie mich und meinesgleichen außerhalb des demokratischen Korridors gedrückt haben.

Steht Ihnen das zu?

Befinden Sie sich innerhalb des Korridors?

@ 19:51 von jautaealis Sie loben tatsächlich die DDR Diktatur?

Die Arbeitslosigkeit unter Rot-Grün ist auch schon vergessen… Herr Kohl und auch Frau Merkel wurden 3 x wieder gewählt von der Mehrheit der Bundesbürger - lehnen Sie etwa Demokratie ab?
Das ausgerechnet Lindners Hoteliersteuersenkungs-partei (die einzige Leistung der FDP bei Gelb Schwarz) die Orientierungslosigkeit der CDU bemängelt - lächerlich!

@OlliH um 19:50

Sie schreiben „Die FDP und CDU eiern schon wieder rum und wollen dem vermeintlichen „Wahlsieger“ SPD vorschreiben mit wem sie NICHT koallieren soll.
Abwarten und Teetrinken.
Nach der Wahl weiss man WAS das Wahlvolk möchte. Und dann kann man sich zusammensetzen, wobei die Partei mit den meisten Stimmen auf Koalitionssuche gehen sollte, egal wer sich da jetzt schon positioniert.“

Die Union und die FDP sollten das Thema mit dem Linksbündnis (RGR) kann nicht mehr zur Sprache bringen, denn jeder weiß doch, wenn es rechnerisch geht, kommt es sehr wahrscheinlich zu solch einer Koalition. Es reicht, wenn die Union und die FDP Bündnisse mit der AfD oder der Linkspartei ausschließen.
Jedem Wähler wird hoffentlich klar sein, dass seine Stimme für die SPD oder für die Grünen die Chancen auf ein Linksbündnis verbessern - dies sollten Union und FDP artikulieren; aber „Ausschließeritis“ zu fordern ist witzlos!

Die FDP

passt weder zur SPD und schon gar nicht zu den Grünen, würde mich wundern wenn der Dreier wirklich kommen sollte.
Und bei den Themen wie Nato und was noch so alles immer erwähnt wird, würde uns etwas Zurückhaltung gut tun, haben doch so eben ein Desaster erlebt.
Und wer bedroht uns eigentlich, meist will man Geld von uns, wie jetzt auch wieder, siehe Artikel.
Und beim wählen ist wohl Taktik angesagt, wird wohl am Wahltag entschieden, die CDU und Grün fällt dabei aber raus.

@ Sisyphos3

dass wir die NATO ... für unsere Verteidigung und unsere Sicherheit brauchen" so Herr Scholz
gegen wenn müssen wir uns den aktuell verteidigen ?

Das ist doch egal. Es wäre ja trotzdem dumm, die NATO zu verlassen. Und wenn die Linkspartei nur eine Koalition mit NATO Austritt macht, dann ist sie eben draußen. Es geht ja auch ohne die Linke.

um 19:30 von État DE gauche

Ich empfinde es als inneren Widerspruch, wenn man die FDP als linksliberale Partei der Mitte bezeichnet. Als Satire erschiene es mir recht gut.
Die Feststellung " wie weit SPD und Grüne ins linksautoritäre Spektrum abgedriftet sind" erscheint mir nicht weniger seltsam.

Auch die Feststellung, die Linke sei außerhalb des demokatichen Spektrums, erscheint mir, wenn es ernst gemeint ist, völlig unberündet und zeugt dann von einer erheblichen "Linksphobie", die da Vorurteil entschuldbar macht.
Ich liebe solche Satiren nicht, sondern halte nachvollziebare Meinungsäußerungen für prouktiver.

@19:30 von État DE gauche

//Ja, die FDP ist eine linksliberale Partei der Mitte.//

Ich frage mich gerade, wie verbeult der Spiegel sein muss, in dem Sie die FDP betrachten.

um 19:37 von born in stasi-land

Rot - Grün - Gelb

Es kann kein Bündnis geben, dass mir unehrlicher als dieses erschiene.
Oder es würde die Unglaubwürdigkeit der Reformbereitschaft der SPD und Grünen in Frage stellen und bestätigen, dass diese Parteien in Wirklichkeit für ein "Weiterso" stehen: z.B. Wachstum um des Wachstums Willen. Herrschaft altertümlicher auf einem extrem idividualistichen Menschenbild beruhenden Wirtschaftstheorie.

Also alles wie gehabt, mit einem pseudogrünen und scheinsozialen Sahnehäubchen.

Ich hoffe nicht, dass sich SPD oder auch Grüne diesem Verdacht aussetzen wollen oder das er auch nur berechtigt ist.

Weshalb nicht taktisch?

TS: >>Lindner betonte die Eigenständigkeit seiner Partei und warnte die Wähler davor, bei der Bundestagswahl taktisch zu wählen.<<
Wer von keinem der "Angebote" überzeugt ist, "muss" geradezu taktisch wählen, oder tut`s eben gar nicht.

TS: >>Man sollte sich an politischen Inhalten orientieren.<<
Im Hinblick auf die Wirtschaft scheint mir das Programm der FDP am übersichtlichsten, es lässt sich im Kern komprimieren auf: Der Markt wird`schon richten. - Ich habe da so meine Zweifel.

Nix Konkretes - viele hohle "Meinungen"

Lindner wie man ihn kennt - überzeugend bringt er eine hohle Stammtischmeinung nach der anderen ...
Konkrete Pläne oder Vorschläge?
Finanzierte Vorschläge - außer Steuersenkung für Reiche?
Was macht er gegen Lobbyismus - Kubicki war in CumEx involviert ...
Unwählbar!

Die

Union möchte also an der „Schuldenbremse rumdoktern“.
Die Grünen möchte sie am liebsten wegoperieren.
Insofern müsste Lindner einer Ampel eigentlich eine klare Absage erteilen, wenn er glaubwürdig rüberkommen will.

Inhaltlich von der CDU nicht überzeugt

Ja klar, sonst wäre nicht bei der FDP. Vielleicht ist es aber auch gegenseitig. Das ist ja die Problematik, wie ist die betreffende Partei die man zu wählen gedenkt nach der Wahl. Wie entpuppt sie sich ? Welche Köpfe stecken da auf einmal aus den Treibsand auf. Welche unerwartete Forderungen werden da laut ? Man sagt sich was habe ich denn da gewählt ? Und man fragt sich ab, werden die Grünen und die FDP die gähnende Langeweile bei der CDU verschwinden lassen. Oder werden die rote Socken der Linken auf einmal erscheinen bei der SPD. Oder was ist mit der Finanzierung der Europapolitik, die Herr/Damenschaften der x/y Partei sind doch sooo gerne in Paris.
Die politische Unsicherheit is gross.

Taktisch wählen

Die CDU macht es dem Wähler nicht gerade leicht. Wer eine Regierung der Mitte haben möchte, muss wohl oder übel CDU wählen. Auch wenn dann Armin Laschet Kanzler wird.

@19:28 von Sisyphos3

//dass wir die NATO
--- für unsere Verteidigung und unsere Sicherheit brauchen"
.............

so Herr Scholz

gegen wenn müssen wir uns den aktuell verteidigen ?
Afghanistan war der große Gegner und in Mali stehen unsere Truppen
sorry mir fehlt das Verständnis

ein Herr Lindner taktiert eben, so wie es die Art von Politikern ist//

Ist hier im Forum ja kein Geheimnis, wo Sie politisch stehen.
Aber gerade bei den Themen, die Sie hier ansprechen, müssten Sie eigentlich mit den Ansichten eines Dietmar Bartsch einverstanden sein.
Sehen Sie sich dazu doch einfach mal das Interview mit ihm auf Phoenix 'unter den linden spezial' an.
Mir persönlich wäre es auch lieber, wenn Europa für Verteidigung und Sicherheit eben nicht auf die NATO angewiesen wäre. Abhängigkeiten - ob nach Ost oder West - finde ich immer problematisch. Nur ohne Abhängigkeit können Freundschaften ehrlich sein.

um 19:32 von krittkritt

"Brosamen"
Dieser Bergriff charakterisiert unser Gesellschaft nur zu gut. Dieser Meinung bin auch ich.
Diese Gesellschaft ist nun einmal die Folge des Wirtschaftsmodells der Liberalen und Konservativen, die davon aus gehen, dass Egoismus der Motor des menschlichen Handelns ist, ein Egosmus, den die "unsichtbare Hand" so lenkt, dass der Egoismus des Einzelnen dem Wohl des Ganzen dient.

Wer dies nicht glaubr, lese die Darsrellung dieses Modells in Bernulf Kanitscheider "Entzauberte Welt", der dieses altertümliche Modell zu retten versucht.

@19:37 von born in stasi-land

//Ich fände Rot - Grün - Gelb am besten und am fairsten für die deutsche Bevölkerung. Das wäre ein echter Wechsel.//

Ich denke eher, dass das eine Koalition mit einem frühen Verfallsdatum wäre. Bei den Steuern käme man nie auf einen gemeinsamen Nenner.

Lindner hat die fdp mehr

Lindner hat die fdp mehr ausgehöhlt als alle Vorgänger. Sein staatsmännisch-oberlehrerhafter Ton ist kaum zu ertragen. Inhaltlich hat die fdp außer Klientelpolitik und manche fragwürdige Fischerei im blaubraunen Sumpf nichts zu bieten. Sie profitiert von der eklatanten Laschet-Union-Schwäche. That's all. Es ist besser ohne Lindner zu regieren statt mit ihm falsch zu regieren.

@ Etat de dauche

Wer nicht eindeutig eine Koalition mit der (auf dem Hufeisen der NPD gegenüberliegenden) Partei Die Linke ausschließt, bewegt sich außerhalb des demokratischen Korridors.

Sie meinen vermutlich innerhalb.

Inhalte Orientierung der FDP überzeugt nicht

Frau Beer leugnet den Klimawandel, Herr Kubicki feiert die Wahl Kemmerichs als grossen Erfolg und Herr Lindner beendet die Jamaika-Verhandlungen vor 4 Jahren, eiert in Abhängigkeit von Umfragewerten hin und her und im Wahlprogramm steht nichts Greifbares zur Klimakrise. Aus fossilem Erdgas soll blauer Wasserstoff produziert werden, der definitiv nicht CO2-neutral ist, Synthetischer Treibstoff, der nicht unter 2,50€ herstellbar ist, soll die Verbrenner retten und der Rest soll der europäische Zertifikatehandel regeln. Klimaneutral bis 2050. Kein Wort zu Photovoltaik und Windkraft.

@19:50 von OlliH

//Nach der Wahl weiss man WAS das Wahlvolk möchte.//

Sind Sie sicher?

Nehmen wir mal an: CDU/CSU 23 Prozent
SPD 23 Prozent

Was nun? Was will der Wähler? Hauen und Stechen sicher nicht. Würde es aber geben.

Was soll's,

Laschet wird das Rennen machen.
Das Scholz das schafft ist ausgeschlossen. Wer so vergeßlich ist kann nicht Kanzler.
Ich wähle mal taktisch. Erststimme Union da mein Kandidat seit Jahrzehnten direkt durchgeht(Schäuble) und die Zweitstimme wie seid Jahren AfD.
Die Union müßte auch mal langsam anfangen die Merkelzeit aufzuarbeiten um mir wieder ein vollumfängliches Angebot zu machen.
Aber da sehe ich schwarz. Da fehlt der Mut zu.
Was Grüne und Linke angeht,einfach unwählbar.
SPD und Grüne stehen für Harz 4 und Krieg seit Schröders Zeiten.
Einen Maas oder Scholz geschweige Esken oder Kühnert in einer Regierung? Kaltes Schaudern überkommt mich da.
Ansonsten bin ich tiefenentspannt. Kann man nur abwarten. Wenn es dann RRG wird auch gut. Dann zurücklehnen und schaun wir mal wir alles den Bach runtergeht.
Einen schönen Gruß
aus Südtirol. Tiefenentspannter Urlaub vom Feinsten.

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