Ihre Meinung zu: EU plant Hilfen für afghanische Nachbarländer

30. August 2021 - 22:19 Uhr

Die UN rechnen nach der Machtübernahme der Taliban mit bis zu 500.000 weiteren Geflüchteten. Die EU ist in Sorge vor großen Migrationsbewegungen. Doch klappt dieses Mal ein koordiniertes Vorgehen?

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Kommentare

man schlägt sich vor lachen auf die schenkel

warum soll der eu denn ausgerechnet das gelingen? bisher funktioniert doch nur die überbordende bürokratie, mit dem pünktlichen gehaltsscheck für die funktionärinnen

Das wäre eine Lösung

Ziel der EU ist es - so viel ist bereits im Vorfeld klar - große Migrationsbewegungen nach Europa zu unterbinden und stattdessen stärker die Nachbarstaaten Afghanistans zu unterstützen.
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Denn in den Nachbar Ländern besteht die gleiche Kultur und wenn die Schutzsuchenden dort gut untergebracht werden können müssen diese Länder auch finanzielle Unterstützung durch die EU Länder erhalten. Da ist auch D. mit einem angemessenen Betrag gefordert.Ich denke so wird sich auch 2015 nicht wiederholen.

Die Genfer Flüchtlingskommission sieht nicht vor,

dass man sich das Asylland aussuchen kann, sondern gleich im nächstgelegenen Land, wo Schutz möglich ist, tatsächlich auch Schutz bekommt
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damit müsste doch eigentlich alles geklärt sein !

Ohnehin steht in unseren Grundgesetz drin,
Asyl kann nur beantragen der nicht über ein sicheres Drittland einreist
Soll das bedeuten zwischen Afghanistan und Deutschland gibt´s kein sicheres Land ?
Vielleicht sollte man auch geltendes Recht akzeptieren

Wenn Europa nicht hilft ...

... erhöht es den Druck auf die Taliban. Vielleicht entsteht so doch ein Volksaufstand gegen die Gotteskrieger.

Europa sollte nichts unversucht lassen ...

... damit die Taliban im Ansehen des afghanischen Volkes scheitern.

"Die EU ist in Sorge vor großen Migrationsbewegungen "

So steht das im Artikel.

Wer genau ist Herr oder Frau EU, der oder die "in Sorge" ist?

Wer also meint, im Namen aller EU-Bürger sprechen zu dürfen?

500.000 Flüchtlinge

Es werden die besser gebildeten und die kritischen Bürger*innen aus Afghanistan fliehen. Die, die ein modernes Afghanistan weiter bringen könnten.

Den Taliban kann das nur recht sein für ihren erzkonservativen Religionsstaat, ihr Kalifat. Fortschritt würde ihre Macht nur schmälern.

Die EU braucht sich ...

... um Migrationsbewegungen nicht zu sorgen, sie muss nur konsequent ihre Außengrenzen schließen, z. B. zur Türkei und zu Weißrussland.

Bayern musste 2015 ca. 300.000 unregistriert hereinlassen.

Laut Innenminister Herrmann.
Ob dieses Mal die Kontrolle leichter sein wird?

„EU plant Hilfen für afghanische Nachbarländer“

ist auf jeden Fall eine eindeutigere bzw. unmissverständlichere Formulierung als „Mit Geld gegen "unkontrollierte Migration"“

Letztere Schlagzeile lässt nämlich offen, ob das Geld zur Unterstützung der Flüchtlinge bzw. der Koordinierung von Hilfen für sie oder zu ihrer Bekämpfung (Stichwort „Frontex“) gedacht ist.

Doch klappt dieses Mal ein koordiniertes Vorgehen?

Klare Frage.
Klare Antworet. Nein.

Es ist nicht zu erwarten das sich alle EU Staaten auf ein einheitliches sinnvolles Vorgehn wie in Österreich einigen.

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