Kommentare - Auf welche Produkte Verbraucher lange warten müssen

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Nachhaltig

Alle sprechen zur Zeit vom Klima. Dazu gehört zwingend, weniger zu produzieren. Abkehr von der Wegwerfpolitik. Produkte per Gesetz schon reparierbar zu machen. Zurück zu dem, was "made in Germany" mal war. Vielleicht sollte man diese Chance erkennen. Muss wirklich alles mit Akku sein? Muss alles ins WLAN? Wir sparen uns etwas Aufwand, Energie, den wir dann im Fitnessstudio ausgleichen müssen....
Leider hört man da von den Grünen gar nichts!

Alles eine Folge

Alles eine Folge sinnbefreiter Globalisierung. Hirnlos wurde alles weit weg ausgelagert und wundert sich dann, wenn mal was nicht ganz klappt. Transport ist einfach um mehrere zehnerpotenzen zu billig.
Dann würde es solche albernen Vorkommnisse nicht geben. Probleme sind das nämlich nicht.
Aber was soll man machen? Es wird so gewünscht, dann muss es eben so sein.

Verwechslungsgefahr

Liebe Lesende,

Zitat:"Vom Chipmangel betroffen sei der gesamte Bereich der sogenannten "Weißen Ware", sagt der McKinsey-Berater Ondrej Burkacky."

mit weißer Ware ist nicht das Klopapier gemeint. Bitte nicht hamstern, die Versorgung ist sichergestellt.

Vielen Dank

@Denkerist

schöner Ansatz aber leider nicht hilfreich, da auch zur Reparatur benötigte Teile irgendwo her kommen müssen - alles in Dtld. zu produzieren - super Idee, nur wer macht das dann? Aktuell sind die ausgebildeten Menschen alle beschäftigt - Hier gilt auch "den Fortschritt in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf"

Wartezeiten

. . . sind ein übliches Phänomen bei Aufschwung Phasen und guter Kaufkraft.

schwer verständlich die Sache

hat man vor kurzem noch über den Lieferengpass bei diesen FFP2 Masken gejammert
"deutsche" Firmen produzieren lassen
kommt das Zeug jetzt wieder aus China
Lernresistent würde ich sagen

Im Sozialismus

... gab es auch Wartezeiten, aber die hatten ehr was mit Misswirtschaft zu tun. Ein freier Markt ist da offensichtlich intelligenter.

rer Truman Welt

Es wird nun langsam auch Zeit, vom Lebensinn
KONSUM BIS ZUM DARAN ERSTICKEN
herunter zu kommen.
Es gibt Menschen, die teilen in Gesprächen mit, wie viel Sorge sie sich um die Erderhitzung machen und erzählen wenig später, wohin sie nächste Woche wieder fliegen werden.
Die Schizophrenie, mit der nicht wenige Menschen leben und die aufgrund der immer und für jeden offensichtlich werdenden Dramatik der Bedrohung leben, wird psychisch immer drängender und deshalb problematischer. Der Sinn des eigenen Lebens droht für viele mit abnehmenden Konsum flöten zu gehen und das wird ebenso dramatisch.
Festzustellen, daß das eigene Dasein völlig sinnfrei zu sein scheint, ist hart, denn Kinder in die Welt gesetzt zu haben stellt sich nämlich mehr und mehr in Frage bzw gibt den Eltern Anlaß zu berechtigter größer Sorge.

@ Denkerist

Zitat: "Dazu gehört zwingend, weniger zu produzieren."
#
Dazu gehört vor allem nachhaltig zu Produzieren. Vor geraumer Zeit war mein TV- Gerät defekt. Die Ersatzteile hätten rd. 10,- Euro gekostet ... der Einbau, für den das teilweise verschweißte Gerät total zerlegt werden müsste, rd. 400,- Euro. Nach 4 Jahren ein unnötiger Totalschaden.
Und ich glaube nicht, dass ich mich zu weit aus dem Fenster lehne wenn ich behaupte, das dass bei 80 plus X % aller Geräte der Fall ist.
Die kompletten Ersatzteile sind in der Regel in Folge der Modulbauweise unsinnig teuer, eine Reperatur meist unmöglich oder einfach unwirtschaftlich.

Was soll man sagen? Wenn man

Was soll man sagen? Wenn man aus Geldgier die gesamte Produktion nach China ausgliedert nur weil da weniger Arbeits- Umweltschutz herrscht und die Arbeitskräfte billiger sind, dann aber keine Gelegenheit auslässt China an die Kandare zu fahren. Muss man sich nicht wundern wenn's da ein wenig hakt mit den Lieferungen, würde ich genauso machen. Und wer glaubt das sich jetzt was ändert und es als Weckruf verstanden wird, der hat die letzten Jahrzehnte in einem anderen System gelebt.

Auf welche Produkte Verbraucher lange warten müssen

auf Computer Chips ?

brauchte kürzlich Styroporplatten 5 cm dick
in ordentlicher Qualität waren keine zu beschaffen
bestenfalls diesen 2. Wahl Baumarkt Schrott
und das mit dem fehlenden Holz dürfte ja auch bekannt sein

Ein Angebotsschock, welches die Börse schon lange

in den Nachrichten zu berichten wusste. Es war absehbar und hat nicht unbedingt nur etwas mit geschlossenen Häfen in China zu tun. Wer so viel Geld in den Markt schwemmt, ohne Gegenwert, der treibt solche Prozesse wissentlich voran.
Dann das "tolle" Lieferkettengesetz unserer Regierung, die fatale Entwicklung, die Produktion ins Ausland zu verlegen, weil inländischer dt. Strom zu teuer ist, die Sozialabgaben zu hoch und die CO2-Belastungen ja nicht hier entstehen sollen.
Die Politik fällt uns auf die Füße,

Wenn Thyssen seinen eigenen Stahl nicht verarbeitet, weil der zu teuer in der Herstellung ist und weil er dann mit dem Endprodukt auf dem Markt nicht mehr wettbewerbsfähig ist, sagt das sehr viel über unserer miserable Politik aus.

Der Ökosozialismus ist auf der Überholspur und treibt einen zusätzlichen Mangel vor sich her. Auf den Trabbi wartete man in der DDR 20 Jahre, auf ein Fahrrad heute inzwischen fast ein 3/4 Jahr.
Da kann man nur anders wählen!

@lass dich impfen um 09:26

>Im Sozialismus gab es auch Wartezeiten, aber die hatten ehr was mit Misswirtschaft zu tun. Ein freier Markt ist da offensichtlich intelligenter.<

Bessere Ausreden?

09:17 von Sigrun_1954 Danke

09:17 von Sigrun_1954

Danke für das Lächeln, das Sie mir aufs Gesicht gezaubert haben ;-))

Es ist ja nicht nur " die weiße Ware " sondern es betrifft auch den Automobilsektor, vielleicht demnächst die Smartphones, TV usw.

09:21 von Non-Partisan

die Produktionen wurden nicht zuletzt deshalb ausgelagert weil sie anderswo sehr viel billiger und durch schlecht und unqualifizierte Menschen hergestellt wurden. davon haben wir inzwischen selbst mehr als genug!!! Und so wie es sich darstellt wird es dank des deutschen Sozialstandards in absehbarer Zeit einen noch viel größeren Fachkräftemangel geben!!! Das hat glaube ich auch etwas mit Bildung zu tun!?!

09:25 von Sisyphos3 Falsch,

09:25 von Sisyphos3

Falsch, es kommt immer noch aus China, Südkorea usw.
Aber Sie hätten wohl in der kurzen Zeit alle Fabriken, die nötig sind und gebraucht werden, hier aufgebaut und voll in Betrieb genommen ? Ist schon klar.

09:30 von heribix

wer glaubt das sich jetzt was ändert und es als Weckruf verstanden wird, der hat die letzten Jahrzehnte in einem anderen System gelebt.
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zu befürchten !!

@Non-Partisan:

Und Sie meinen, Globalisierung sei Fortschritt? Nicht eher Rückschritt, da Fertigkeiten im eigenen Land nicht mehr gesucht und gefördert werden (s. Qualitätshandwerksarbeit statt auf Sollbruchstelle gefertigte Produkte für anschließende Müllberge)? - Auch die Dummheit in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. - Jetzt kann so manches Geschäft noch Ladenhüter verkaufen; die sind meist reparaturfähig, geben dem Handwerk Aufträge, sparen Schrottberge, Elektromüll und Plünnkram. - Und wenn da ein Kommentar meint, daß die GRÜNEN nichts dazu sagen, dann sieht und hört er an allem vorbei, was von dort her kommt. -

Amazon

und Amazon veröffentlicht einen Seifenspender mit WLAN. Soviel zum Chipmangel.... wer so etwas kauft, gehört.... mit dem sollte man mal über das Thema "Resourcenverschwendung" reden.

@ Bender Rodriguz

Zitat: "Alles eine Folge sinnbefreiter Globalisierung. Hirnlos wurde alles weit weg ausgelagert und wundert sich dann, wenn mal was nicht ganz klappt,"
#
Stimmt. Es ist ein Stück der "Geiz ist geil" Mentalität geworden. Billig muss es sein, vor allem billig. Folgerichtig muss die Fertigung/müssen die Teile billig sein.
Da wird im Fall eines Defektes meist sofort entsorgt weil die Lohnkosten den Gerätewert übersteigen.
Made in Germany ist einfach bei den Teilen und den Produktionskosten zu teuer.

Der Klopapier-Trick

Wer erinnert nicht das stets ausverkaufte Klopapier zu Beginn der Corona-Pandemie? Nur weil jeder noch schnell sicherheitshalber einen Vorrat anlegen wollte, kam es zur Knappheit, welche wiederum den Kaufdrang befeuerte.
.
Da das beimKlopapier so klasse geklappt hat, verkündet man nun Knappheit bei Waschmaschinen und Marken-Fahrrädern. Was mag wohl daraus entspringen? Wer errät es?

Problem China

So langsam erkennt man hier, wie der Chinese sich unser Know-How angeeignet hat und jetzt systematisch mit billigeren Arbeitskräften, Arbeitsschutz, höheren CO2-Emissionen unsere Arbeitsplätze gefährdet.
Die Solarindustrie ist ein gutes Beispiel, wie man mit Dumpingpreisen einen Industriezweig hier zugrunde gerichtet hat.

09:38 von ich1961

FFP2 Masken wurden (teilweise) hierzulande produziert
jetzt gingen die Aufträge wieder nach China etc. zurück

und warum soll man nicht hierzulande kurzfristig umstellen können ?
Maschinen werden ohnehin hier gebaut
fehlt nur noch der Filz/Stoff/Gummiband
und das wird ja auch kein Problem sein

und sollte es ihnen nicht aufgefallen sein
es geht um mittel und langfristige Lösungen
sich vom Ausland aus der Abhängigkeit zu lösen

geplante Obsoleszenz

Dieser Begriff fehlt mir noch im Artikel. Dass Dinge, z.B. Haushaltsgegenstände, so konstruiert werden, dass sie nach einer bestimmten Zeit kaputt gehen, damit der Hersteller auch in Zukunft noch was verkauft.
Wir kaufen Sachen, damit wir sie benutzen können. Der Hersteller baut Sachen, damit sie gekauft werden. Das heißt, nicht mehr der Gebrauch ist das Ziel der Produktion, sondern der wiederkehrende Konsum. Nettes Nebenprodukt: Müllberge, Ozeanverschmutzung und Klimaerwärmung.
Und da warnt doch hier tatsächlich einer vor dem drohenden "Ökosozialismus", das ist doch gradezu pervers.
Es sind, nebenbei bemerkt, nicht die Hersteller die Bösen. Sondern wir Konsumenten.

09:52 von berg222

Die Solarindustrie ist ein gutes Beispiel, wie man mit Dumpingpreisen einen Industriezweig hier zugrunde gerichtet hat.
-----

meine Solarpanelen sind aus deutscher Produktion gewesen
das wäre aktuell gar nicht möglich
es gibt keine deutschen Hersteller mehr

dafür aber eine deutsche Regierung welche bei Neubauten ein Solardach vorschreiben will
also ein gigantisches Investitionsprogramm für Fernost
super !

Auf eine Spielekonsole kann man verzichten,

auf den Ersatz einer kaputten Waschmaschine eher nicht. Aber es gibt in den Schubladen der Waschmaschinenhersteller bestimmt noch den Plan für die ehemaligen Drehknopfmodule. So schlecht waren diese Maschinen auch nicht. Flexibilität der Hersteller ist gefragt und weniger Vertrauen in die Globalisierung, die die selbstverständliche Versorgung mit den nötigen Bauteilen nicht mehr bietet.

@berg222 um 09:52

>o langsam erkennt man hier, wie der Chinese sich unser Know-How angeeignet hat und jetzt systematisch mit billigeren Arbeitskräften, Arbeitsschutz, höheren CO2-Emissionen unsere Arbeitsplätze gefährdet.
Die Solarindustrie ist ein gutes Beispiel, wie man mit Dumpingpreisen einen Industriezweig hier zugrunde gerichtet hat.<

Ist sie nicht. Die Solarindustrie wurde von der Schwarzgelben Merkel-Westerwelleregierung allen voran Wirtschaftsminister Rössel zerschlagen als sie Weltmarktführer war und den Professionellen Anwendermarkt dominierte, indem sie diesem einen Vollstopp verpasste.

China benutzte man hinterher nur als Ausrede
So wie man China immer als Ausrede benutzt.
"Die Chinesen trinken uns unsere Milch weg" war die beste.

@de Hahn, 9:52

Da das beimKlopapier so klasse geklappt hat, verkündet man nun Knappheit bei Waschmaschinen und Marken-Fahrrädern. Was mag wohl daraus entspringen? Wer errät es?

Das Vortäuschen von Verknappung ist ein uralter Verkaufstrick. Lernen die Marketingexperten im Grundstudium.
Jedesmal, wenn ich durch meinen REWE laufe, steht an irgendeiner Ecke eine fast leere Palette mit einem Artikel, von dem scheinbar nur noch ein paar Exemplare zu haben sind. Da greift man natürlich schnell mal zu.
Ist wie mit dem Wein, den der Laden gern loshaben will. Den stellt man auf ein kleines Extraboard, links daneben eine Flasche mit billigerem, rechts daneben eine mit teurerem Wein. Kunde denkt: na so viel will ich nicht ausgeben. Aber den billigsten will ich auch nicht. Schon ist er dressiert.

Pandemie, globalisierte Wirtschaft und Lieferengpässe

Mir fehlt offen gesagt das Verständnis für Stimmen, die diese Entwicklung jetzt auch noch mit erfreuten Kommentaren bedenken. Momentan beherrschen ja andere Themen die Schlagzeilen - und durchaus zu Recht. Vor allem die Lage in Afghanistan und das Verhalten der USA, dann aber auch der aktuelle Stand der Pandemie in Deutschland und wie die Politik damit umgeht.

Der Punkt ist aber: Die Pandemie hat eine globale Dimension, genauso wie unsere Wirtschaft. Von funktionierenden Lieferketten hängen faktisch alle entwickelten Volkswirtschaften unseres Planeten ab. Ihr Zusammenbruch würde eine Weltwirtschaftskrise auslösen, die der von 1929 in nichts nachstehen würde. Mit allen katastrophalen sozialen Folgewirkungen.

Auch die Politik kann eine in Jahrhunderten gewachsene globalisierte Vernetzung der Wirtschaft nicht "einfach mal so" ändern. Eine einzelne deutsche Regierung sowieso nicht.

Ich hoffe sehr, dass die Pandemie noch rechtzeitig genug endlich unter Kontrolle gebracht werden kann.

@Sisyphos3 um 10:00

>meine Solarpanelen sind aus deutscher Produktion gewesen
das wäre aktuell gar nicht möglich
es gibt keine deutschen Hersteller mehr<

Wären die Grünen weiter dran gewesen, zusammen mit den Sozen, wäre das nicht passiert.
Dann bekämen sie jetzt auch noch Ersatzteile und Upgrades.

Großer Exporteur

Deutschland gehört immer noch zu den größten Exporteuren.
Wer hier bejammert das wir so viel im Ausland nicht nur in China produzieren lassen der hat nicht realisiert das wir selber für das Ausland ein China sind. Deutschland hat Jahr für Jahr einen sehr großen Ausenhandelsüberschuß.
Die USA sehen uns in wirtschaftlicher nicht nicht viel anders als China. Die brauchen uns nur als Kriegspartner und gehen zumindestens jetzt unter Biden wieder etwas vorsichtiger mit uns um. Trump hat uns gezeigt wie das sonst laufen würde Sanktionen, Wirtschaftskrieg, Amarika first.
Also immer den Ball flach halten wenn es um vorwürfe geht.

m 09:30 von H. Hummel @ Denkerist

Dazu gehört vor allem nachhaltig zu Produzieren. Vor geraumer Zeit war mein TV- Gerät defekt. Die Ersatzteile hätten rd. 10,- Euro gekostet ... der Einbau, für den das teilweise verschweißte Gerät total zerlegt werden müsste, rd. 400,- Euro. Nach 4 Jahren ein unnötiger Totalschaden.
#
So ist es mir mit meinen PC auch ergangen , wenn nicht mein schlauer Enkel gesagt hätte,Opa den repariere ich. Der läuft wieder gut und hat weniger als 20 € gekostet.

"IC's" sollten grundsätzlich auf Sockeln

montiert werden was den Austausch erleichtert, bzw. die Rückgewinnung als funktionierendes Teil vor dem "Recycling". Das weiss jeder Bastler. Dito Transistoren, MKS-Kondensatoren, etc.

@ um 10:06 von Der Lenz

>o langsam erkennt man hier, wie der Chinese sich unser Know-How angeeignet hat und jetzt systematisch mit billigeren Arbeitskräften, Arbeitsschutz, höheren CO2-Emissionen unsere Arbeitsplätze gefährdet.
---
Wir haben uns bereitwillig das Heft aus der Hand nehmen lassen, Entwicklungshilfe zahlen wir heute noch an China, eigene Forschungen auf Eis gelegt und Fortschritt verpöhnt, weil wir ja lieber die grüne Steinzeit vorantreiben.
Wer sitzt denn in der Class 2020 von Klaus Schwab?
Ist Minimalismus nicht mehr?
Solche Politik wollten wir doch. Die Chinesen haben uns machen lassen und selbst nicht geschlafen. Schon Helmut Schmidt wusste vom Ausgang der Geschichte und wurde nicht müde zu warnen. Und dennoch hört man lieber auf Klaus Schwab, als auf Intelligenz.

10:10 von schiebaer45 m 09:30 von H. Hummel @ Denkerist

Vor geraumer Zeit war mein TV- Gerät defekt / So ist es mir mit meinen PC auch ergangen
....
jeder kennt so ne Story
bei mir war die Mikrowelle kaputt
1 Glasrohrsicherung 20 Cent durchgebrannt

Aus und Einbau (immerhin 60 Schrauben) das Gerät war in einem Träger mit dem Backofen verbaut
Arbeitszeit 1,5 Stunden nebst Anfahrt noch extra dazu

dabei kann man sich ja nicht mal beschweren
was kriegt ein Monteur auf die Stunde
was gehen bei dem Steuern und Sozialabgaben weg
und was legt der Chef an Nebenkosten (auch für dessen Krankheit Urlaub etc.) noch drauf

@spax-plywood, 10:15

"IC's" sollten grundsätzlich auf Sockeln montiert werden was den Austausch erleichtert, bzw. die Rückgewinnung als funktionierendes Teil vor dem "Recycling".

Ich habe in meinem Studium gelernt, zu berechnen, ab wann es für den Hersteller günstiger ist, Schäden in Kauf zu nehmen, als diesen vorzubeugen. Da spielte auch ein halber Cent für einen Widerstand eine Rolle bei entsprechend geplanter Stückzahl.

Der Witz dabei: das Fach hieß "Qualitätssicherung".

Kolatteralschäden durch die Pandemie

Die Maßnahmen haben die weltweite Wertschöpfungskette massiv gestört.

Und das Produkt, auf das wir am längsten warten müssen und das am wichtigsten ist, das ist

Freiheit

Es sieht so aus, dass die Politik keinen Exit findet.

„Ein politisches System hat sich verselbstständigt und findet nicht mehr aus den Argumenten heraus, in denen es sich verheddert hat.“

Ulrike Guérot in der „Welt“..

@Der Witz dabei: das .. hieß "Qualitätssicherung". 10:27 frostho

zu @@spax-plywood 10:15

Kein Witz, das wissen Sie doch.
Es heisst ja auch in unserem Zeitalter des Neusprech:
Arbeitgeber und Arbeitnehmer
obwohl es genau umgekehrt ist

Aber es gibt Hoffnung:
Ich rechne und teste ja ausgiebig auf Hardware, die 'nicht spitzenoptimiert' ist
Thema: Raspberry Pi

Da ist viel inzwischen anpassbar (Maker-Szene)
Und der Abstand zu Intel & Co. wird relativ kleiner.
Also mein Primzahltester schlägt fast jeden Grossrechner.

@09:11 von Denkerist: "made in Germany

"Zurück zu dem, was "made in Germany" mal war."

Wie gut das funktioniert, kann man bei der Produktion von medizinschen / PPF2 Masken sehen. Ein großer Teil der deutschen Hersteller stellt die Produktion wieder ein, weil sie zu teuer ist und man im Ausland billiger kaufen / produzieren kann.

@artist22, 10:40

Sie sind ein Bitfriemsler? Wir sollten uns dringend mal unterhalten. Ich habe mein Leben mit CISC- und RISC-Prozessoren und embedded Systems verbracht, Hard- und Software und das richtige Gespür, an welcher Stelle die Intelligenz sitzen muss.
Meine eigene Wurzelfunktion ist fertig, bevor die Hochsprachenroutine richtig angefangen hat.

@berg222

Sie haben vollkommen Recht! Es ist aber auch in unserer Hand als Verbraucher hier entgegenzuwirken und bewußt nur nachhaltige deutsche oder europäische Produkte zu kaufen! Das soll jedoch kein Trump-analoger Aufruf zu 'Germany first' sein, sondern nur ein Ansporn auf 'vernüftigen' Konsum!

Am 24. August 2021 um 10:07 von frosthorn

.............Jedesmal, wenn ich durch meinen REWE laufe, steht an irgendeiner Ecke eine fast leere Palette mit einem Artikel, von dem scheinbar nur noch ein paar Exemplare zu haben sind...............

Ging mir jetzt beim REWE so mit Knoblauch in Öl und dem scharfen Tomatensaft. Beim Kaufland mit dem Wildfruchttee. Im Aldi mit den Rosenbrötchen zum aufbacken. Allerdings erhielt ich auf Nachfrage die Antwort, zurzeit nicht auf Lager, vielleicht in ein paar Tagen wieder. Komme mir vor wie in der DDR.........

Stellt sich die Frage

was ist Lebenswichtig.
" Auf der Amazon-Shoppingseite ist die Sony Playstation 5 derzeit nicht verfügbar. Auch bei MediaMarkt Saturn ist die Konsole nur in begrenzten Kontingenten erhältlich. Zwischenhändler verkaufen die wenigen verfügbaren Modelle mit üppigen Aufschlägen. "

Ein Spielekonsole wohl eher nicht, das ist ein Luxusproblem.
Ein Waschmaschine oder Artikel auf dem Baumarkt, weil etwas kaputt ist, dann eher schon.
Das Problem ist die Auslagerung von Markenartikel, kauft man ein gutes Küchengerät und auch noch Testsieger, einer ganz bekannten Marke, dann steht dort drauf, Hergestellt in China.
Eins der teuersten bei uns auf dem Markt.
Stellt man sich die Frage, wie kann das sein, bei uns wurden Firmen geschlossen, Menschen haben Ihre Arbeit verloren.
Die Liste von guten Deutschen Artikeln und Namen ist lang, meist nur noch der Name vorhanden, hergestellt wird das irgendwo.

Also nachdenken über Spielkonsolen, ist nicht Zielführend, sondern nachdenken über die Systemfehler.

Solarsysteme aus Deutschland

".. meine Solarpanelen sind aus deutscher Produktion gewesen das wäre aktuell gar nicht möglich
es gibt keine deutschen Hersteller mehr .."
Und was ist mit Solarsysteme aus Deutschland - SOLARWATT ?

"Ich habe in meinem Studium

"Ich habe in meinem Studium gelernt, zu berechnen, ab wann es für den Hersteller günstiger ist, Schäden in Kauf zu nehmen, als diesen vorzubeugen. Da spielte auch ein halber Cent für einen Widerstand eine Rolle bei entsprechend geplanter Stückzahl. Der Witz dabei: das Fach hieß "Qualitätssicherung"."

Es nutzt aber auch nichts wenn z.B. ein Nokia 5110 nach 20 Jahren noch einwandfrei funktioniert - aber keiner will es mehr benutzen. Solide alte Technik ohne Nutzen, da hat keiner was davon. Produkt-Lebensdauer ist nunmal eine Kostenfrage.

@ ich1961 15.35 h 9.38 h

Ich kaufe seit Juli 2020 komplett in Deutschland gefertigte Masken. Inzwischen gibt es mehrere Firmen, die in Deutschland produzieren. Auf Nachfrage in 2 Apotheken wurde mir noch vor ein paar Monaten gesagt, es gäbe keine in Deutschland produzierten Masken! Als ich dann "meine Firma" nannte, war es den Vekäufern wohl etwas peinlich. Ich denke, es geht darum, dass bei den importierten der Gewinn größer ist (oder "gemacht" wird).

@Löwe 48

Entscheidend ist aber auch welche Waren exportiert werden!
Es ist für Deutschland fatal, wenn in einer Krise zwar theoretisch die neueste Mercedes S-Klasse exportiert werden könnte, aber lebendnotewendige, krisenrelevante Güter, wie die bereits angesprochenen Medikament oder medizinische Ausrüstung nicht vorhanden ist!

Bei uns..

..ging es nicht um Elektroprodukte, sondern um Handwerker und Materialien.

Fassadensanierung konnte erst 15 Monate später als vorgesehen durchgeführt werden und aufs Steinmaterial musste man auch länger warten.

@um 09:17 von Bender Rodriguez

"Alles eine Folge sinnbefreiter Globalisierung."

Ohne die "sinnbefreite Globalisierung" hätten Sie viele preiswerte Produkte, die tagtäglich ihre Lebensqualität erhöhen bzw. möglich machen, gar nicht zur Verfügung. Gerade Deutschland ist absolut auf Globalisierung angewiesen, da Deutschland keinerlei nennenswerte Rohstoffe hat.

Eine andere Sache ist, ob die "vielen preiswerte Produkte, die tagtäglich unsere Lebensqualität erhöhen" tatsächlich nötig sind. Vieles davon ist ja z.B. vollkommen überflüssig - ob es nun das jährlich neue Handy oder alle paar Jahre neue Wohnzimmergarnitur ist oder hunderte Sorten Joghurt usw. und so fort.
Auch eine andere Sache ist die Gestaltung der Globalisierung. Solange man Ausbeuter und Unterdrücker wählt (wie aktuell), wird sich nichts zum Besseren wenden. Es liegt also am Wähler, er hat es in der Hand.

@um 09:35 von yolo

"Dann das "tolle" Lieferkettengesetz unserer Regierung, die fatale Entwicklung, die Produktion ins Ausland zu verlegen, weil inländischer dt. Strom zu teuer ist, die ..."

Sie vermischen Sachen, die nicht zusammengehören. Gerade Sie müssten das Lieferkettenabkommen doch begrüßen, da das die Produktion im Ausland teurer/unrentabler macht.
Aber ich verstehe schon, als AfD´ler ist man nun mal gegen alles, auch wenn es widersprüchlich ist. .....
Und was das alles mit Sozialismus zu tun hat, wird wohl auch ihr ewiges Geheimnis bleiben.

Lieferengpaß

es ist mittlerweile so, dass man schon bei Medikamenten Lieferengpässe hat.
Apotheke benötigt für Bronchienerweiterer Spray 4 Wochen um diese dem Kunden zu liefern.
Wenn man diese dringend benötigt, hat man ein Problem. Es gibt nur 2 Hersteller und beide keine Liefermöglichkeit.
Der Autohändler sagte mir Lieferzeit für unseren neuen E- PKW, 12 Monate.
Ohne Halbleiter läuft das Teil nicht. Gut das wir wenigstens vor einem Jahr neue Elektrogeräte für Küche und Waschraum gekauft haben. Lieferzeit für deutsche Waschmaschine 4 Monate.

In Deutschland läuft wohl einiges falsch

Was mich als in China lebender Deutscher dann doch immer wieder wundert, ist das deutsche Marken hier deutlich günstiger sind als in Deutschland. Richtig krass sind die Unterschiede bei Autos. 2020 haben wir eine neue Mercedes E-Klasse gekauft, 40% billiger als in Deutschland und durch langen Radstand auch noch so lang wie die S-Klasse in Deutschland, jetzt im Frühjahr den Golf 8, R- Line in Topsustattung für 19000 Euro, in Deutschland knapp 50 TE. Eine chinesische Midea Waschmaschine mit Energieeffizienz-Klasse 1 kostet hier 200 EUR, eine in China hergestellte Siemens Waschmaschine hat eine Einstufung in Klasse 4 oder 5, kostet 500 oder 600 EUR und spinnt in der Elektronik. Keine Lieferzeiten bei Autos, da alle nur komplett ausgestattet verfügbar sind, und bei Waschmaschinen sowieso nicht.

@ frosthorn 9.56 h

Nicht zu unterschätzen die Anzahl von "Konsumgeilen": Wenn es ein neues Modell von Irgendwas gibt, wird es gekauft...und das noch funktionierende auf den Müll gebracht.
"sieht nicht mehr so gut aus" - "ist nicht mehr in" - "brauche mal was Neues".

Umwelt? Ach was...

Die Not ist groß, was mach

Die Not ist groß, was mach ich jetzt bloß? Durch diese Lieferkettensperre muss ich nun mindestens weitere sechs Monate auf mein neues e-Bike warten und noch schalimmer meinen alten Diesel fahren, um meine Termine abarbeiten zu können? Ich muss also über die Zeit hinaus, in der Anna-Lena unsere neue unfehlbare Regierung übernimmt, Autofahren und kann ihr bei ihrem Intronisationskorso dann also nicht standesgemäß mit meinem neuen Fahrrad Ehre erweisen. Schnüff, heul, wein…
Das Leben ist eines der härtesten, jawoll!

Bedarf oder Bedürfnis

Je nachdem, welche Grundlage eine Bestellung hat, wird man auch fein abstufen müssen zwischen notwendig und verzichtbar. Nicht nur durch Corona müssen wir lernen, dass Wachstum Grenzen hat, Lieferungen rund um den Globus eine feine Sache sind, wenn alles rund läuft- dass aber auch Faktoren beeinflussen und Lieferwege behindern, die wir nicht alle auf dem Radarschirm haben. Dass wir zurückstecken müssen, wenn CO2 oder Lieferkettengesetze greifen usw. Fordern und verlangen von anderen ist einfach. Selbst mitmachen und die Folgen tragen, eine zwangsläufige Fortsetzung. Ich mache mir Sorgen um Arbeitsplätze und grundlegende Folgen in der Medizin, Versorgung in Kernbereichen.

Geht nicht, gibt's doch

Monatelanges Warten als Käufer?
Geht mir genauso so.
Jetzt bräuchte ich dringend so ein neues Teil mit vorne diesen Knöpfen und Schaltern dran, innen aber alles elektrisch, eine Emmanationsmaschine, wie der Volksmund früher vor der Digitalisierung sagte.
Und was ist?
Pustekuchen. Ich hab überall rumtelefoniert, im Internet gesucht.
Die Verkäufer sagten alle das Gleiche.
"Ham wer nich."
"Is aus."
"Was soll das sein?"
Das ist echt unfassbar.
Wird Zeit, dass die Souveränität des Käufers, Dinge zu bestellen, irgendwie in den Grundrechtskatalog aufgenommen wird.
Ich habe jetzt meine Buntstifte hervorgekramt und probiere es halt wie früher.
Allerdings ist mein Anspitzer weg.
Ich werde mal bei Roland Barthes nachschlagen, was der in solch einer Situation empfiehlt.

@wenigfahrer

Vollkommen richtig!
Wer sich aber die Mühe macht kann durchaus Ware bekommen, die in Deutschland hergestellt wird (zumindest in der Endproduktion, nicht unbedingt die Komponenten).
Man kann dann einen TV von Loewe kaufen und halt nicht von Grundig aus der Türkei! Ist zwar sicherlich teurer aber sichert Arbeitsplätze und Know-How in Deutschland!

An der Küste gibt es zur Zeit

An der Küste gibt es zur Zeit kaum frischen Hering, der dann als Frischware auf dem Markt verkauft wird.
Meine Marktverkäuferin sagte, daß sie keine Pfefferheringe und Räucherrollmops machen kann, weil durch den Brexit die britischen Fanggebiete für die EU verboten sind und riesige Mengen durch China aufgekauft werden.
Das jetzt der China-Müll nicht regelmäßig kommt, halte ich für gut, verringert den Verpackungsmüll.
Kaufe liebe Waren die hier produziert wurden.
Schon allein wgen der Qualität.

@09:11 von Denkerist

>> Leider hört man da von den Grünen gar
>> nichts!

Dann sollten Sie evl. mal die Ohropax rausnehmen? oO

@ wenigfahrer 10:51

Danke , Sie haben es richtig ausgedrückt. Es sind die Systemfehler . Gesellschaftliche, wie wirtschaftliche .

@10:15 von splax-plywood

„"IC's" sollten grundsätzlich auf Sockeln
montiert werden was den Austausch erleichtert, bzw. die Rückgewinnung als funktionierendes Teil vor dem "Recycling". Das weiss jeder Bastler. Dito Transistoren, MKS-Kondensatoren, etc.“

Dass das vielleicht jeder Bastler „weiß“, mag ja sein.
Bei der Entwicklung und Produktion extrem schneller Systeme (weit in den GHz-Bereich hinein), würde zB schon ein IC-Sockel aufgrund parasitärer Effekte dazu führen, dass die Schaltung nicht mehr funktioniert.
Habe vor langer Zeit ein paar Jahre auf diesem Gebiet geforscht.
Manches sieht eben nur wie reine Ersparnis zu Lasten des Verbrauchers aus, ist es aber gar nicht. Da muss man im Einzelfall sehr vorsichtig sein.

Mein Staubsauger ist von 1991

Mein Staubsauger ist von 1991 von ROWENTA und funktioniert perfekt.
Meine Küchengeräte groß/klein sind alle von SEVERIN und laufen seit 20 Jahren tiptop.
Meine Waschmaschine ist von 2002 ein AEG öko Lavamat, sparsam in Wasser und Strom und läuft und läuft.
Welchen China-Müll sollte ich kaufen?

@09:26 von lass dich impfen

>> Im Sozialismus gab es auch Wartezeiten,
>> aber die hatten ehr was mit
>> Misswirtschaft zu tun.
Nope, das hatte eher was mit dem weltweiten Handelsembargo zu tun. -.-

>> Ein freier Markt ist da offensichtlich
>> intelligenter.
Nope, halt nur nicht sanktioniert. Und wenn es dann (mal wieder) 'in die Binsen geht', werden die Verluste (mal wieder) sozialisiert. oO

Am 24. August 2021 um 10:55 von Nutzer

" Welche Solarmodule werden in Deutschland produziert?
Zu den deutschen Herstellern gehören beispielsweise Antec Solar, AXITEC, AxSun, Heckert Solar, Schott Solar, SI Module, SOLARWATT und Q-Cells. Charakteristisch für die Premiumprodukte deutscher Solarmodul-Hersteller sind mehrjährige Leistungsgarantien und eine hochwertige Qualität. "

Also ganz so scheint es nicht zu ein, hier ein Auszug aus dem Netz.

" So werden in Deutschland wieder Solarzellen hergestellt, im einstigen "Solar Valley" bei Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Hier hat das Schweizer Unternehmen Meyer Burger kürzlich ein neues Werk eröffnet, das in diesen Tagen hochgefahren wird.24.06.2021 "

Das Problem ist wohl eher, das wir keine Rohstoffe selber haben, und beim Lohn ganz weit oben sind, im Vergleich mit Asien, wo ja nicht nur China welche herstellt.
Subventioniert wird aber bei uns auch kräftig, nicht nur in Asien.

@Wir sollten uns ... [werden wir] 10:49 von fosthorn

zu @@10:40
"Meine Wurzelfunktion..."

Sollten wir, denn 'meine' Wurzelfunktion ist noch das grösste Problem,
da ich bei 2048-4096 Bit leider nicht um eine
Näherungswurzel herumkomme,
abgesehen von den Speicherproblemen bei Zahlen >1000 Stellen.
Alle anderen wesentlichen Modulo laufen ohne eine einzige Multiplikation
(nur shifts und addierer)

Die Zukunft liegt, wenn überhaupt, sowieseo in der 'Vereinfachung' vieler Abläufe,
nicht in der unnötigen Komplizierung zwecks Profit.

Auch Quantencomputer werden die Welt nicht retten,
die wir (mit Ihren Vorläufern) 'verunstaltet' haben.

m. E. konsistent

@ 09:11 von Denkerist

"Alle sprechen zur Zeit vom Klima. Dazu gehört zwingend, weniger zu produzieren. Abkehr von der Wegwerfpolitik. ...
Leider hört man da von den Grünen gar nichts!"

Das ist m. E. stimmig, weil sie eine Abkehr von ständig wachsendem, materiellem (!) Wohlstand - die Spezies der Psychologen ist überlaufen - gar nicht vertreten. So ergeben sich derartige Abstriche beim Klimaprogramm folgerichtig, bis auf die Förderung von Mehrwegbechern u. ä. zur Imagepflege.

Am 24. August 2021 um 11:14 von Wohlergehen

"Nicht zu unterschätzen die Anzahl von "Konsumgeilen": Wenn es ein neues Modell von Irgendwas gibt, wird es gekauft...und das noch funktionierende auf den Müll gebracht.
"sieht nicht mehr so gut aus" - "ist nicht mehr in" - "brauche mal was Neues".

Umwelt? Ach was..."

Nicht so bei uns.
Wir haben einen Waschmaschine,die ist über 20 Jahre alt und geht immer noch einwandfrei.
Mit dieser Waschmaschine wird regelmäßig mindestens zwei mal die Woche gewaschen.
Ähnlich ist es bei anderen Geräten.
Neukauf,ja das kommt auch gelegentlich vor.
Aber erst dann,wenn es nicht mehr änderst geht.
Von diesen angeglichen Lieferengpässen habe ich auch noch nichts gespürt.
Bis jetzt habe ich alles bekommen,was ich kaufen wollte.

Am 24. August 2021 um 11:30 von sozialstaat

" An der Küste gibt es zur Zeit

An der Küste gibt es zur Zeit kaum frischen Hering, der dann als Frischware auf dem Markt verkauft wird.
Meine Marktverkäuferin sagte, daß sie keine Pfefferheringe und Räucherrollmops machen kann, weil durch den Brexit die britischen Fanggebiete für die EU verboten sind und riesige Mengen durch China aufgekauft werden.
Das jetzt der China-Müll nicht regelmäßig kommt, halte ich für gut, verringert den Verpackungsmüll.
Kaufe liebe Waren die hier produziert wurden.
Schon allein wegen der Qualität. "

Mit dem Ausdruck China-Müll würde ich vorsichtig agieren, viele unsere Markenfirmen lassen dort in Asien produzieren, reine Deutsche Produkte gibt nicht mehr so viele, die Regale würden relativ leer werden.
Wenn es nur noch Produkte gäbe, die komplett in Deutschland hergestellt werden.
Dann müssten Sie auf sehr viel verzichten, ob Sie dann gewillt sind, den Preis zu bezahlen, ist ein zusätzlicher Punkt.
Also Vorsicht, würde ich sagen.

@09:35 von yolo

>> Wenn Thyssen seinen eigenen Stahl nicht
>> verarbeitet, weil
>> [...]
>> sagt das sehr viel über unserer miserable
>> Politik aus.

Ähh, was sagt die Mißwirtschaft bei Thyssen jetzt genau über die Politik aus? oO

"und jetzt systematisch mit

"und jetzt systematisch mit billigeren Arbeitskräften, Arbeitsschutz, höheren CO2-Emissionen unsere Arbeitsplätze gefährdet."

Waren Sie schon einmal in China? Für die dortigen Verhältnisse verdienen die Menschen recht gut und für Arbeitsschutz ist auch gesorgt. Beim CO2 haben Sie recht, darum kümmern sich die Chinesen weniger und sie werden sich die kommenden Jahrzehnte auch nicht darum kümmern.

Am 24. August 2021 um 10:07 von frosthorn

"Das Vortäuschen von Verknappung ist ein uralter Verkaufstrick. Lernen die Marketingexperten im Grundstudium.
Jedesmal, wenn ich durch meinen REWE laufe, steht an irgendeiner Ecke eine fast leere Palette mit einem Artikel, von dem scheinbar nur noch ein paar Exemplare zu haben sind. Da greift man natürlich schnell mal zu.
Ist wie mit dem Wein, den der Laden gern loshaben will. Den stellt man auf ein kleines Extraboard, links daneben eine Flasche mit billigerem, rechts daneben eine mit teurerem Wein. Kunde denkt: na so viel will ich nicht ausgeben. Aber den billigsten will ich auch nicht. Schon ist er dressiert."

Ich behaupte mal,so etwas funktioniert bei mir nicht.
Und nicht nur deshalb,weil ich sowieso keinen Wein kaufe.

Das Gewissen wählt alle vier Jahre Grün und gut is

Ich dachte wenn ich mit meinem Hummer zu meinem Discounter auf die andere Strassenseite fahre dann täglich ein Kilo Schnitzel für 1,99 dort im Angebot kaufe, die Schnitzel mit Pommes esse und alle 4 Jahre Grün wähle schütze ich zumindest das Klima in Deutschland. Ich verstehs einfach nicht. Ich meine es wirklich gut, gut mit mir.

@aufgrund parasitärer Effekte 11:32 Egleichmalf

Wie Sprache sich doch verrät ;-)
parasitäre Effekte heisst das also,
wenn Profitmaximierung an ihre Grenze stösst.
Verkehrte Welt.

Heute schon ist das Moore'sche Gesetz
https://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz
teilweise ausser Kraft gesetzt.

Und ich lese heute schon von 'parasitären Effekten' ;-)
wenn bei 2nm Fertigung
https://www.pcgameshardware.de/CPU-CPU-154106/News/Fertigung-Zukunft-IB…
kurz: https://is.gd/dOQGj8

von Störungen des Prozesses wegen Quantenrauschen die Rede ist.

Selbst der Kapitalismus wird die Physik nicht umschreiben können..

...ttestEineMeinung @24. August 2021 um 10:37 von covid-Lügner

"Kolatteralschäden durch die Pandemie

Die Maßnahmen haben die weltweite Wertschöpfungskette massiv gestört. " [sic!]

Sie wissen schon, dass der Sandsturm, der die "Ever Given" im Suez-Kanal quergestellt hat, zwar weit grössere Auswirkungen auf die Lieferketten hatte als der Lockdown, aber trotzdem keine Corona-"Maßnahme" war?

Und Halbleiter global schon lange vor der Pandemie knapp waren, zum Einen Aufgrund der extrem steigenden Nachfrage, zum Anderen weil die Fabriken extrem empfindlich sind gegenüber Stürmen oder Erdbeben und zum Dritten weil man den Neubau von Fabs, der lange dauert und extrem teuer ist, scheute?

Dass die Hersteller sich wieder vermehrt für die "Consumer Electronics" konzentriert haben, liegt auch eher an der falschen Einkaufspolitik der Autokonzerne als an der Schliessung einer Hafenstadt in China.

Aber wie so oft biegen sie solange an der Wahrheit herum, bis sie in das (covidzentrische) Weltbild zu passen scheint, das sie uns hier auftischen wollen.

""IC's" sollten grundsätzlich

""IC's" sollten grundsätzlich auf Sockeln montiert werden was den Austausch erleichtert, bzw. die Rückgewinnung als funktionierendes Teil vor dem "Recycling". Das weiss jeder Bastler."
Das lässt aber die Miniaturisierung nicht mehr zu. "Damals", zu Anfangszeiten der EDV hießen Computer noch Großrechner, und zwar zu recht. Konnte so ein Ding problemlos einen Raum füllen - bei einer Rechenleistung, die ausreichte, ein(!) Bild in den Arbeitsspreicher zu laden. Da war genug Platz auf den 100en Platinen, alle Chips zu sockeln und 1.000e Elkos vielleicht auch noch. Trotzdem wurde es nicht gemacht. in TTH-Platinen war das auch nicht nötig. Heute steckt ein Vielfaches dieser Rechenleistung im primitivsten Handy und ist zu einem einzigen Chip zusammengefasst. Da ist nicht mal mehr Platz für mehrere Schaltkreise, geschweige denn dafür, diese auch noch zu sockeln.

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