Ihre Meinung zu: Fridays for Future: Vor drei Jahren streikte Thunberg zum ersten Mal

20. August 2021 - 19:37 Uhr

Exakt drei Jahre ist der erste Schulstreik der Klimaaktivistin Greta Thunberg her. Vor dem Parlament in Stockholm hat sie nun eine ernüchternde Bilanz der Klimaschutzbemühungen gezogen. Von Sofie Donges.

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Kommentare

Blöd ist halt, dass fff nur

Blöd ist halt, dass fff nur Forderungen stellen kann, aber überhaupt keine Lösungen vorschlägt.
Erinnert mich an die Grünen, die keine AKW brauchten, weil der Strom aus der Steckdose kam.
Deren Lösung wäre nämlich, das Leben einzustellen und zu Jägern und Sammlern zu werden. Steinzeit eben.
Also liebe fff nicht schwänzen. Lernen, lernen , lernen.... und dann besser machen.

Fridays for future haben mehr

Fridays for future haben mehr Lösungen vorgeschlagen als die Parteiprogramme der Union, FDP und afd zusammen zu Papier gebracht haben.
Und F4F haben nicht geschwänzt, sondern setzen das Wissen, das sie nicht nur in der Schule sondern auch über ihr gesellschaftliches Engagement gewonnen haben, klar und deutlich in Forderungen um.
Nicht von ungefähr haben sich Wissenschaftler unter 'Scientists for Future' dem angeschlossen.
Und ich bin immer noch fasziniert davon, was eine Schülerin aus Schweden weltweit in Gang gesetzt hat.

Wie war das noch mit dem Schmetterlingsflügelschlag?

Es ist wirklich verblüffend

Es ist wirklich verblüffend und unerklärlich, dass in der heutigen Zeit die Jungen (Thunberg, Neubauer und Co.) seit Jahrzehnten international arbeitende Konzerne vorschreiben wollen, wie sie ihr Unternehmen Umweltgerecht zu führen haben, obwohl sie selbst noch nie eine eigene Leistung für die Gesellschaft erbracht haben, keine Beruf erlernt haben und keine klar erkennbaren Konzepte vorweisen können, (außer verbieten, abschalten) wie der gigantische Energiebedarf der Bevölkerung innerhalb eines kurzen Zeitfenster durch erneuerbare, ökologische Energien ersetzt werden soll, ohne dass es zu Stromausfällen kommen kann, wie es in Teilen der dritten Welt (ein seltsamer Begriff) vorkommt, oder durch Energieeinkauf aus anderen europäischen Ländern.

FfF hat schon was bewegt.

Jedenfalls mehr als bspw die Grünen. Die sind auf den Zug aufgesprungen.

Aber wenn man mal ehrlich ist. Am meisten bringt es wenn die großen Konzerne von sich aus Änderungen vornehmen.

Die 100 größten Unternehmen mit
Co2 Ausstoß sind für fast 70% verantwortlich.

Das liegt zum Teil daran, dass ihr Geschäftsmodell daran hängt.

Also im kleinen - sprich bei jedem einzelnen - was zu bewegen ist weder zielführend, noch demokratisch durchsetzbar.

Letztendlich ist die große Zeit von FfF vorbei. Ev kann Greta da noch ein Geschäftsmodell draus machen.

Ansonsten entscheiden längst andere darüber. Die Bundesregierung ist da eher Zaungast. Unser Einfluss gering.

Dieter Nuhr hat die Tage auf WDR 2 mal wieder was treffendes heraus gebracht.

Blöd ist halt, dass fff

Blöd ist halt, dass fff nur
Blöd ist halt, dass fff nur Forderungen stellen kann, aber überhaupt keine Lösungen vorschlägt.
Erinnert mich an die Grünen, die keine AKW brauchten, weil der Strom aus der Steckdose kam.
Deren Lösung wäre nämlich, das Leben einzustellen und zu Jägern und Sammlern zu werden. Steinzeit eben.
Also liebe fff nicht schwänzen. Lernen, lernen , lernen.... und dann besser machen.

Interessant, dass sie in der Vergangenheitsform Argumentieren. Ich interpretiere ihren mehr als dümmlichen Beitrag so, dass die Grünen die Taliban für Deutschland sind. Sehe ich das richtig. Ich habe als Grüner gerade gar kein Interesse den Saftladen Deutschland in irgendeiner Form in der Regierung zu übernehmen. 4 Jahre weiter und ein paar Fluten mehr, drei Dürren und was sonst noch kommt. Die Grünen sollten einfach die Merkel machen und die Verursacher ihr Zeug selber spüren lassen

Greta Thunberg

hat mit ihren Aktionen ein wenig beigetragen das Klima Problem in den gesellschaftlichen Vordergrund zu stellen. Dafür gebührt ihr großes Lob.

Sundays for Future

Fridays for Future hat ohne Zweifel vieles in Bewegung gesetzt. Die jungen Menschen haben jedoch nicht unbedingt alle Aspekte im Blick, an denen Politiker sich umfassend orientieren müssen. Übrigens kann man auch sonntags demonstrieren, ohne Unterricht zu verpassen.
Sundays for Future.

@ 20:10 Gemeinschaftsgarten - Grüne in die Opposition?

„ Ich habe als Grüner gerade gar kein Interesse den Saftladen Deutschland in irgendeiner Form in der Regierung zu übernehmen. 4 Jahre weiter und ein paar Fluten mehr, drei Dürren und was sonst noch kommt. Die Grünen sollten einfach die Merkel machen und die Verursacher ihr Zeug selber spüren lassen“

Dann haben die Grünen ja alles richtig gemacht, indem Sie
Baerbock aufgestellt haben..?!

Aber das „System Merkel“ kann nun wirklich niemand mehr länger haben wollen. Außer Ev der User Adeo60 hier im Forum…

Alles bekannt...

und das nicht erst seit fff , die Frage was wir tun können haben Wissenschaftler schon vor Jahrzehnten beantwortet.
Der Club of Rome veröffentlichte schon 1973 "die Grenzen des Wachstums" und später nachhaltige Konzepte mit Faktor 4 und Faktor 5.
Der Wirtschaftslobby gelang es aber bis heute die Menschen mit irrsinnigem Konsum "besoffen" zu machen, niemand wollte den Wissenschaftlern glauben oder das System verändern. Die fff Bewegung forderte aber genau das was heute möglich ist aber nicht gemacht wird. Statt dessen hatten wir den "Dieselbetrug" und weitere Greenwashing Konzepte der Industrie die durch die Politik gefördert wurden. Es kann also niemand hinter her sagen er hätte von all dem nichts gewusst.

@ Bender Rodriguez

Blöd ist halt, dass fff nur Forderungen stellen kann, aber überhaupt keine Lösungen vorschlägt.

Doch, im Gegensatz zur etablierten Politik schlägt Fridays for Future Lösungen vor, nämlich die sofortige Senkung der CO2 Emissionen.

Frage

Am 20. August 2021 um 20:09 von covid-strategie
FfF hat schon was bewegt.
Jedenfalls mehr als bspw die Grünen. Die sind auf den Zug aufgesprungen.

Aber wenn man mal ehrlich ist. Am meisten bringt es wenn die großen Konzerne von sich aus Änderungen vornehmen.

Die 100 größten Unternehmen mit
Co2 Ausstoß sind für fast 70% verantwortlich.

Also im kleinen - sprich bei jedem einzelnen - was zu bewegen ist weder zielführend, noch demokratisch durchsetzbar.

Letztendlich ist die große Zeit von FfF vorbei. Ev kann Greta da noch ein Geschäftsmodell draus machen.
Ansonsten entscheiden längst andere darüber. Die Bundesregierung ist da eher Zaungast. Unser Einfluss gering.
Dieter Nuhr hat die Tage auf WDR 2 mal wieder was treffendes heraus gebracht.

Ich gebe ihnen recht, dass selbst das, was die Grünen bringen noch zu wenig ist und die jungen Leute mit recht ihr Recht auf Zukunft Einfordern. Nur was haben CDU und SPD, FDP oder auch die Grünen überhaupt versucht? Sagen sie mir das

Am 20. August 2021 um 20:10 von Gemeinschaftsgarten

Was machen wir wenn wir bei 0% sind und der Rest der Welt nicht? Dann haben wir trotzdem Dürren und die Grünen Tanzen für Regen oder was? Merken Deutschlands 2% halten es nicht auf! Gibt vieleicht ein Gutes Gewissen, das war es auch schon!

Einzige Opposition

Die etablierte Politik in Deutschland ist perspektivisch einfach am Ende. Atomkraft , Kohle und Öl sind eine Sackgasse. Und jeder spürt das. Die einzige wirkliche Oppositin dazu sind die Grünen und Fridays for Future.

Anteil Deutschland am CO3

Also die stumpfe Behauptung Deutschland wäre zu klein um etwas zum Klimaschutz beizutragen ist eine pure Schutzbehauptung um nur ja nichts am eigenen Lebensstil ändern zu müssen. Deutschland verursacht 2% der weltweiten CO2 Emission stellt aber nur 1% der Weltbevölkerung. Quelle ( https://www.vdi.de/news/detail/deutschlands-anteil-an-den-globalen-co2-e... )
Also um im Durchschnitt der Welt zu liegen müssten wir unsere Emissionen halbieren.
Jetzt werden gleich ein paar besonders Schlaue schreiben, dass dieses eine Prozent nix bringt und sich wieder entspannt alleine in sein SUV setzen um zum Abendessen ins nächste Steakhouse fahren.
Dann kommt aber der Inder um die Ecke und sagt so wie der Deutsche will ich auch leben und schon haben wir weltweit doppelt soviel CO2.
Und jetzt bitte nicht das Argument will auch so leben wie die Amis … dann wären wir bei Faktor 4.

Spitze das Mädel

Schon der allererste Auftritt von Greta, als sie sich im August 2018 vor dem schwedischen Reichstag mit ihrem Pappschild „Schulstreik für das Klima“ nieder gesetzt hat, wird von Rentzhog und seinem Medienteam ins rechte Bild gesetzt. Fotos und Videos – PR-professionell gleich in englischer Sprache – lässt Rentzhog von Facebook bis Instagram viral verbreiten.
Auf dem Youtube-Kanal von „We don’t have time“ kann man vom ersten Moment an die Kampagne für Greta bestaunen.

@ covid-strategie

Dann haben die Grünen ja alles richtig gemacht, indem Sie Baerbock aufgestellt haben..?!

Sie ist definitiv die kompetenteste und sympathischste Kandidatin.

Am 20. August 2021 um 20:08 von morgentau19

Zitat: Es ist wirklich verblüffend und unerklärlich, dass in der heutigen Zeit die Jungen (Thunberg, Neubauer und Co.) seit Jahrzehnten international arbeitende Konzerne vorschreiben wollen, wie sie ihr Unternehmen Umweltgerecht zu führen haben, obwohl sie selbst noch nie eine eigene Leistung für die Gesellschaft erbracht haben, keine Beruf erlernt haben

Soll nur noch derjenige politische Forderungen aufstellen können, der eine abgeschlossene Berufsausbildung vorzuweisen hat?

Wollen Sie allen anderen auch das Wahlrecht entziehen?

@ 20:08 von morgentau19

“ obwohl sie selbst noch nie eine eigene Leistung für die Gesellschaft erbracht haben, keine Beruf erlernt haben und keine klar erkennbaren Konzepte ”
Ja das liebe ich an unserem Land …
Wer kein Papier vorlegen kann auf dem Dr. von Irgendwas drauf steht dessen Ideen können nichts wert sein.
Da muss man schon einen ordentlichen Studienabschluss vorlegen können. Wie z. B. Herr Laschet … oh hat der nicht? Ach so aber Konzepte doch … auch nicht? Oh dann finden Sie den sicher auch nicht gut

Grundsteinlegung für den Klimaschutz

Fridays for Future hat weltweit den Blick auf das Klima verändert und dafür außerhalb der Wissenschaft ein Bewusstsein geschaffen.
Gerade in Deutschland haben die Schülerdemos das Land massiv verändert, eine ganze Generation hat sich politisiert und ist auf die Straße gegangen, mit einem bislang nicht dagewesenen hohen Anteil junger Frauen!
Ohne Fridays for Future hätten wir keine grüne Kanzlerkandidatin, sondern weiter nur Scholzes und Laschets.
Corona hat die Bewegung sicherlich aufgehalten. Da aber der Anlass nach wie vor besteht, durch Flutkatastrophen, Waldbrände und Hitzewellen Klimaschutz noch viel akuter und dringlicher geworden ist, wird Fridays for Future weiter und nach Corona wieder eine stärkere Rolle spielen!
Wer bei den ersten Demos noch zur Schule ging, macht heute sein Abitur, leistet ein Freiwilliges Ökologisches Jahr und beginnt ein Studium.
Umzusetzen bleibt noch vieles, aber mit Greta Thunberg, Fridays for Future wurde vor drei Jahren dafür der Grundstein gelegt!

Wer

des Showeffekts wegen auf dem Katamaran nach NYC reist, von wo aus die gesamte Crew des Bootes per Flugzeug wieder nach Hause gebracht wird (also viel mehr CO2 produziert, als bei Hin- und Rückflug lediglich einer Person) ist in meinen Augen als Klimaschützerin nicht glaubwürdig.
Auch die demonstrierenden Kids, die von ihren Handys und sonstigen CO2-produzierenden elektronischen Freizeit-Geräten, Flugreisen und Mama-Taxis nicht lassen wollen, sind das nicht.

@20:08 von morgentau19: keine klar erkennbaren Konzepte

Die Technik und auch die Konzepte sind alle längst vorhanden. Allein es fehlt der politische Wille diese umzusetzen.

Wenn unsere NRW Regierung den Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohngebäuden auf 1500m festlegt, dann darf man sich nicht wundern, wenn in einem Jahr in ganz NRW keine 50 neuen Anlagen gebaut werden.

Millionen von Dächern könnten in Deutschland mit Solaranlagen ausgestattet werden. Was passier? Nichts.

Jeder Parkplatz vor einem Super- oder Baumarkt könnte mit Solaranlagen üerbdacht werden. Man bekäme sauberen Strom und die Autos stünden im Schatten.

Was passiert? Nichts.

Die Beispiele der Untätigkeit ließen sich fortsetzen, aber was brächte es? Nichts.

Früher haben die Jugendlichen und Studenten ...

auf der Straße für Links und gegen die traditionellen Nazis protestiert. Dieselben Studenten von damals wählen heute weder die Linken noch die SPD, weil sie mit Kohl und Genscher ihre Brötchen verdient haben.
Die Fridays for F. Kinder und Jugendliche haben noch keine Firma gegründet und bekommen ihr Geld woher? Wetten in 30 Jahren denken sie anders? Und schauen sich ihre Bilder von heute mit verdrehten Augen an!

@ Werdaswissenwill

Merken Deutschlands 2% halten es nicht auf! Gibt vieleicht ein Gutes Gewissen, das war es auch schon!

Klar, wenn jeder so denkt, ändert sich natürlich nie etwas.

@Koeln2020

„Fridays for Future hat ohne Zweifel vieles in Bewegung gesetzt“

Und nicht mehr gestoppt werden kann. Weil es schlicht nicht mehr so weitergehen kann wie bisher, denn das heutige Wirtschaftssystem lebt von der Substanz und zerstört damit die Existenzgrundlage der FFF- und nachfolgenden Generationen.

„Die jungen Menschen haben jedoch nicht unbedingt alle Aspekte im Blick, an denen Politiker sich umfassend orientieren müssen“

Müssen sie? Welche „Aspekte“ sollten in der Politik wichtiger sein als mit den vorhandenen Naturressourcen so zu wirtschaften, dass sie erhalten bleiben, also sich regenerieren können? Dass sich unzählige unterschiedliche nachhaltige und sich in der Praxis in den unterschiedlichsten Ländern als erfolgreich bewährt habende Wirtschaftsmodelle oft nur aus „Kostengründen“ nicht durchsetzen können, weil sie von Lobbyisten der Konzerne mit Hilfe der Politik ausgebremst oder torpediert werden, ist nicht nur in höchstem Maße verantwortungslos, sondern geradezu kriminell.

@ Sparer

Auch die demonstrierenden Kids, die von ihren Handys und sonstigen CO2-produzierenden elektronischen Freizeit-Geräten, Flugreisen und Mama-Taxis nicht lassen wollen, sind das nicht.

Sie geben hier nur ein gängiges Narrativ wider. Sie kennen die jungen Leute ja gar nicht im einzelnen. So bleibt es ein Vorurteil.

Am 20. August 2021 um 21:00 von waldkauz

Zitat: Umzusetzen bleibt noch vieles, aber mit Greta Thunberg, Fridays for Future wurde vor drei Jahren dafür der Grundstein gelegt!

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht.

Mit imponieren diese jungen Leute und ich hoffe, dass sie ihren Elan auch beim Marsch durch die Instanzen behalten. Leider habe ich schon einige Bewegungen versanden sehen.

Mir ist es vollkommen Wurscht, das sie keine Heiligen sind. Mir ist es auch vollkommen Wurscht, dass sie manchmal freitags nicht zur Schule gehen. Ich habe zu meiner Zeit aus weniger heheren Gründen freitags blau gemacht.

Die jungen Leute setzen die richtigen Zeichen und stellen die richtigen Fragen. Dieser Gegenwind der ewig Gestrigen kann aber zermürbend sein.

@20:39 von Nachfolgerin

>>Sie ist definitiv die kompetenteste und sympathischste Kandidatin.<<

„…definitiv…“ klingt mE zwar etwas überheblich, aber wenn ich mir die beiden anderen Kandidaten, den charisma-fernen Zauderer und den Finanz-Magier mit dem leeren Staatssäckel, aus dem er irgendwie immer wieder Geldscheine für alle möglichen Zwecke herauszaubert, näher anschaue, muss ich Ihnen direkt recht geben. Wobei man gut daran tut, die absolute Höhe der Kompetenz der Frau Völkerrechtlerin mit der phantasievollen Lebenslauf-Darstellung nicht zu überschätzen.

CO 2 Emissionen senken

ist kein Vorschlag, wenn die Frage des realisierbaren wie nicht beantwortet wird und zwar global. Die einzige Antwort ist weniger Menschen. Aber seine eigene Existenz in Frage stellen, das geht nicht.

@20:34 von Werdaswissenwill: 2% halten es nicht auf!

"Merken Deutschlands 2% halten es nicht auf! Gibt vieleicht ein Gutes Gewissen, das war es auch schon!"

Wenn ein Land wie Deutschland 1% der Weltbevölkerung stellt, aber 2% der weltweiten CO2 Emissionen produziert, dann ist diese Land aber ganz dringend aufgefordert seine Emissionen zu reduzieren. Wenn Deutschland 50% seiner Emissionen eingespart hat, darf es gerne sagen "....aber die anderen...."

Nebenbei sind wir nicht die Einzigen, die etwas zur Reduktion der Treibhausgase tun. China z.B. investiert mehr in erneuerbare Energien als die USA, die EU und Japan zusammen dafür ausgeben.

Auch andere Länder tun etwas. In einem Punkt haben Sie natürlich recht, wenn Länder wie die USA nicht mitziehen, wird es auf keinen Fall etwas. Ein US-Bürger produziert immerhin fast doppelt so viel CO2 wie ein Deutscher.
Mit Autos, die 15l auf 100 Km verbrauchen und Häusern, deren Erbauer das Wort Dämmung nicht mal schreiben können, bekommt man das auch hin.

20:17 von Koeln 2020

Übrigens kann man auch sonntags demonstrieren, ohne Unterricht zu verpassen.
Sundays for Future.

Sie möchten eine Umbenennung in sff? Das klingt jetzt aber nicht griffig. ;-)

Die heutigen Streiks begannen:

18 Uhr, 12 Uhr, 15 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr, 16 Uhr, 13 Uhr, 12:30 Uhr, 11 Uhr, 16:30 Uhr, 17:30 Uhr, 15 Uhr, 14 Uhr, 14 Uhr, 16:30 Uhr.
("https://fridaysforfuture.de/streiktermine/")

Besonders viele Vormittagstermine entdecke ich da gar nicht.

Nach über einem Jahr Pandemie mit langen Zeiten des Präsenzverbots, das hier, davon bin ich überzeugt, viele UserInnen unterstützt haben, die sich gleichzeitig gegen das "Schwänzen" aussprechen, finde ich dieses Argument etwas fragwürdig.

(wie Sie selbst sich zu den Schulschließungen positioniert haben, weiß ich allerdings nicht)

Greta Thunberg

@von schiebaer45 /hat mit ihren Aktionen ein wenig beigetragen das Klima Problem in den gesellschaftlichen Vordergrund zu stellen. Dafür gebührt ihr großes Lob.//
Ich stimme zu, das sie das Klima Problem in den gesellschaftlichen Vordergrund gestellt hat, dadurch sind die Probleme nicht gelöst wenn die Regierungen die Probleme nicht anpacken und dabei auch die Menschen mit nehmen, da die Veränderungen ohne Zurücknahme von Annehmlichkeiten, sowie mehr Kosten für den Einzelnen nicht zu erreichen sind. Greta brauchte nur fordern,das Umsetzen ist viel schwieriger und kostet viel Überzeungskraft, sollte das Gelingen, kann man den Regierenden, gratulieren, was aber noch ein weiter Weg ist,der viel Kraft,Geld und Ausdauer braucht.

20:08 von morgentau19

„Es ist wirklich verblüffend und unerklärlich, dass in der heutigen Zeit die Jungen (Thunberg, Neubauer und Co.) seit Jahrzehnten international arbeitende Konzerne vorschreiben wollen, wie sie ihr Unternehmen Umweltgerecht zu führen haben, obwohl sie selbst noch nie eine eigene Leistung für die Gesellschaft erbracht haben, keine Beruf erlernt haben und keine klar erkennbaren Konzepte vorweisen können“
……
Ja so ist das eben, da schaffen es eine Handvoll junger Leute mit Intelligenz und guten Argumenten aber ohne Ausbildung eine Bewegung zu generieren, die sich für diese Gesellschaft einsetzt und andere, die aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage sind diese Argumente nachzuvollziehen sind hinterher verblüfft . Und führen nebenbei als stärkstes Gegenargument ins Feld „die haben ja nicht mal ne Ausbildung „

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