Kommentare

Das hier bedeutet: Mehr Substanz, weniger „heiße Luft“:

„Die bedeutendste Neuerung ist, dass bei der Auswahl der Kandidaten nur noch die Marktkapitalisierung der frei gehandelten Aktien der vergangenen 20 Handelstage entscheidend ist. Somit kommt in den DAX, wer unter den derzeit 231 für die Aufnahme qualifizierten Unternehmen die Plätze 1 bis 40 erreicht“

Aber immer noch zuviel. Das Einzige, was wirklich hilft, in Zukunft nicht nur Desaster wie Wirecard zu verhindern, sondern auch alle anderen „undurchsichtigen“ Geschäfte wäre die Zulassung unbedingter Transparenz in allen öffentlichen (da Geld ein öffentliches Instrument ist, ergo finanziellen) Angelegenheiten. Wen man sich anschaut, wer die mit aller Macht und allen „Tricks“ zu verhindern sucht, dürfte klar sein, wo der Grund des Übels liegt.

„Je breiter ein Aktienmarkt-Barometer aufgestellt ist, desto geringer fallen einzelne Marktkapriolen ins Gesamtgewicht"

Besser wäre, mit o.g. Transparenz dafür zu sorgen, dass die gar nicht erst vorkommen können. Weil nicht mehr „spekuliert“wird.

...ttestEineMeinung @20. August 2021 um 08:33 von Nettie

"Besser wäre, mit o.g. Transparenz dafür zu sorgen, dass die gar nicht erst vorkommen können. Weil nicht mehr „spekuliert“wird." [sic!]

Das Problem der kurzfristigen Spekulationen liesse sich auch durch eine ausreichend grosse Transaktionssteuer lösen.

Dass eine Firma all ihre finanziellen Abläufe in Echtzeit transparent machen muss, hat zwar in Hinblick auf eine transparente Marktentwicklung und Preisbildung (auch der Produkte) seinen Reiz, ist aber in Hinblick auf Sicherheitsaspekte und Datenschutz auch der Kunden problematisch.

Hinzu kommt ein riesiger Aufwand für Umsetzung und Kontrolle, der dann automatisiert werden müsste.

Wertlose Neuerungen, ...

... wenn tatsächlich der hochbedeutende Xetra-Handel vollkommen ausgeklammert wird! Richtig wäre vielmehr eine Addition der Zahlen aus freiem Handel und Xetra... Und dass der MDax gleichzeitig verkleinert wird, ist ebenfalls blanker Unsinn.......

Wer Geld hat

lässt den Computer das Geld vermehren, wer keins hat, ist raus.
Und wie war das gleich, wenn ich Zalando lese ;-), geht doch um Konsum, und noch mehr Konsum.
Und wie war das mit den Vorschlägen zum Klima ;-), aber Konsum ist eben wichtig, die Einen kaufen, die Anderen werden Reich dabei.
So lange Lebensmittelrohstoffe gehandelt werden, und der Konsum brummen muss, brauchen wir uns um die Zukunft keine Sorgen machen, Gewinner gibt immer.

Die Aufstockung ist gut!

Natürlich wird weiter spekuliert werden (auf steigende oder fallende Kurse); wer jedoch einen LANGFRISTIGEN Kapitalaufbau haben möchte, kommt an der Börse nicht vorbei. Es gibt da auch genügend risikoarme Anlagemöglichkeiten, natürlich mit geringerer Rendite als Anlagen mit höherem Risiko. Man muss sich eben umfangreich informieren, nicht nur auf einen Anlagenberater bauen, und v. a. nicht alles auf einmal setzen, sondern monatlich sparen - das geht auch mit geringen Beträgen!

Aus früheren Beiträgen weiß ich ja, dass es einige unter den Foristen gibt, die die Börse scheuen „wie der Teufel das Weihwasser“ (nur Zockerei etc.). Aber genau so hat man die Möglichkeit, am Wirtschaftswachstum beteiligt zu sein - das Sparbuch verschafft das auf lange Sicht nicht mehr.

@jautaealis um 09:19

„Und dass der MDax gleichzeitig verkleinert wird, ist ebenfalls blanker Unsinn“.
Der MDAX enthält auch weiterhin viele Perlen, und ich gehe davon aus, dass er von der Performance weiterhin mindestens so gut läuft wie der DAX (in den letzten Jahren lief der MDAX dem DAX ja davon).

Warum die DAX-Familie größer wird....

Das wird für die Unternehmen, die Aktiengesellschaften, die neu in den DAX aufgenommen werden sicher ein PR-Schub, eine zusätzliche Werbung sein. Auch können sie deswegen auch mit einer Kurssteigerung rechnen.
Auf die Lage der Beschäftigten wird es aber keinen Einfluss haben.......

DAX "Familie"

Ist das eine soziale Charmoffensive, um die Skandale zu verniedlichen und die Flauschqualität zu betonen? Wieviel Energie und Insiderwissen da zusammen kommen, ist schon eine offene Frage, die uns alle von Anfang an beschäftigt hat. Transparenz? Dass ich nicht lache. Vielleicht die, die man den Hochglanzprospekten, mit spendabler Öffentlichkeitsarbeit und Förderung, mit Prüfung durch Aufsichtsräte vorhält. Viel davon milchig, tönern, zerbrechlich. Glaubt jemand im Ernst, dass sich die Unternehmen in die Karten sehen lassen von irgendwelchen XY-Privatiers? Unternehmen, Börsennotierung und ihr ganzes Equipment sind eine geschlossene Welt für sich. Wirecard oder grenzwertige Mogeleien sind ein Risiko weiterhin. Nur in anderem Gewand und mit anderen Instrumenten. Und die Lobhudelei auf Familie- nun, auch die hat zwei Seiten und Gesichter. Das hat uns schon das Filmepos um Paten gezeigt. Bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen. Dax ist groß oder klein Spielwiese von vielen Interessen.

@09:57 von Bernd Kevesligeti

"Auf die Lage der Beschäftigten wird es aber keinen Einfluss haben......."

Muss es das denn? Und vielleicht besitzen die Arbeitnehmer ja Aktien des Unternehmens, für das sie arbeiten.

So lange es auf dem

So lange es auf dem Finanzmarkt Aktionen wie Leerverkäufe, Wetten und Zockerei gibt, ändert die Erweiterung des DAX von 30 auf 40 Unternehmen im Grundsatz herzlich wenig. Daran ändert im übrigen auch wenig, dass seit einigen Jahren sog. 'ungedeckte' Leerverkäufe bei uns verboten sind als Konsequenz aus der Lehman-Pleite und deren katastrophalen Folgen. Andere Länder wie Frankreich sind da weiter und haben generell Leerverkäufe untersagt. Aber die Uneinheitlichkeit auf dem europäischen wie weltweiten Finanzsektor lässt die Spekulanten Börsenzocker nur milde lächeln, denn die Grenzen wurden zwar für Migration und Flucht zunehmend dicht gemacht, nicht aber für Geld- und Kapitalströme.

von mispel 10:27

Das ist so. Dadurch, daß ein Unternehmen in den DAX aufgenommen wird, bessert nicht die Lage der Beschäftigten. Es ist vielmehr öfters so, daß Sparprogramme dem vorausgingen.
Und wenn Beschäftigte eines Unternehmens Aktien besitzen, dann bestimmen in dem Unternehmen nicht sie, sondern Banken oder Investmentfonds. Manchmal auch einzelne Großaktionäre.

Am 20. August 2021 um 09:59 von SirTaki

>>Glaubt jemand im Ernst, dass sich die Unternehmen in die Karten sehen lassen von irgendwelchen XY-Privatiers? <<
Das sehe ich genauso. Schon allein die Datenschutzgesetze verhindern einen vollständigen Einblick. Und wer weiß schon, was da in manchen Firmen noch für alte Leichen im Keller sitzen und jederzeit durch einen Rechtsstreit die Kurse ins Wanken bringen können, wie zum Beispiel beim Abgas-Skandal der Autoindustrie. Man will den Leuten den Aktienmarkt anpreisen wie das Weihwasser. Aber ist man gleich ein Teufel, wenn man da skeptisch bleibt? Und was machen diejenigen, die sich auf Aktien oder Fonds einlassen, und deren Investition am Ende geschrumpft anstatt gewachsen ist, weil sie zum falschen Zeitpunkt ihr Geld brauchten oder weil sie mangels Wissen und Überblick auf einen unredlichen Anlageberater hereingefallen sind, dem es nur um seine Provision ging? Grundsicherung beantragen? Werden in Zukunft alle, die keine Finanzspezialisten sind, als dumm und feige hingestellt?

@10:35 von Bernd Kevesligeti

"Es ist vielmehr öfters so, daß Sparprogramme dem vorausgingen."

Ein Unternehmen wird in den DAX aufgenommen, weil es Sparprogramme durchführt?

"daß ein Unternehmen in den DAX aufgenommen wird, bessert nicht die Lage der Beschäftigten. Und wenn Beschäftigte eines Unternehmens Aktien besitzen, dann bestimmen in dem Unternehmen nicht sie, sondern Banken oder Investmentfonds."

Das kommt darauf an, wie viele Aktien sie halten. Unabhängig von der Anzahl bestimmen sie aber mit. Und steigende Aktienkurse haben sehr wohl einen Einfluss auf die Beschäftigten, die Aktien besitzen. Es verbessert nämlich ihre finanzielle Situation.

Mehr Unternehmen ist sinnvoll - aber mehr Regulierung?

Bis jetzt hat uns die Geschichte doch gezeigt, dass Reguierung in erster Linie ein Feigenbatt für die Politik ist. Es erschwert allen Akteuren die normale Arbeit, schafft Arbeitsplätze für Heerscharen von Steuer- und Wirtschaftsprüfer und erhöht so die Kosten für die Produkte.

Und: je mehr Regulierung, desto komplexer wird die Kontrolle und letztendlich ist es dann für die Großen noch einfacher Schlupflöcher zu finden.

Aber das einem Politiker klar zu machen, der doch nur ein Interesse hat, nämlich bei seiner Klientel zu punkten mit: ich habe das reguliert und dem Betrug einen Riegel vor geschoben...

Es gibt den Trend zum Delisting. Viele Unternehmen gehen wieder von der Börse weg, da die Anforderungen zu aufwändig sind. Für die DAX_Konzerne gilt das natürlich nicht.

Generell ist nicht nur die Finanzbranche, sondern ganz Deutschland masslos überreguliert. Aber das Grüne, SPD und Linkspartei offenbar anders. Die wollen noch mehr Regulierung in allen Bereichen...

@ 09:59 von SirTaki

Die Frage ist immer, welchen 'Vergleichsbegriff' man zu Rate zieht, um ein Wort richtig zu verstehen. Bei der 'DAX-Familie' fallen mir nicht die alten kleinen niedlichen Pixi-Büchlein für Kinder ein, so lautmalerisch die Nähe auch sein mag, sondern eher die 'Mafiafamilie' mit ihren Implikationen, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.

von mispel 11:18

Wenn es mehr Mitbestimmung gäbe, dann würden die Beschäftigten tatsächlich etwas zu sagen haben (Demokratie im Betrieb).
Und steigende Aktienkurse, die gibt es, bei Post DHL/AG. Manche Beschäftigte müssen aber am Monatsende aufstocken, von den Arbeitsbedingungen in der Paketbranche mal ganz zu schweigen. Auch die Lufthansa-Aktie stieg an, gleichzeitig kündigte sie 10.000 Entlassungen an. Bei Banken ähnlich, während Filialen geschlossen oder zusammengelegt werden. Also, steigende Aktienkurse haben keine positiven Auswirkungen für die Lohnabhängigen.

@11:44 von Bernd Kevesligeti

"Also, steigende Aktienkurse haben keine positiven Auswirkungen für die Lohnabhängigen."

Die von ihnen genannten Beispiele sind doch gar nicht repräsentativ. Als ob bei der Post nur Paketzusteller arbeiten würden und alle Unternehmen so wie die Lufthansa von Corona betroffen wären, wobei Corona selbst schon ein absolut außergwöhnlicher Fall ist.

von mispel 12:00

Aber was ist dann in diesem Zusammenhang repräsentativ ?
Oder wird da die Teppichetage mit der Situation der normalen Beschäftigten verwechselt werden ?

09:57 von Bernd Kevesligeti ..die Lage der ..

Wem immer das Aufdunsen eines Segments etwas bringt, den Arbeitnehmern als solche sicher nicht - so weit bekannt, führt die Beteiligung der Unterschichten am Finanzgedaddel nicht zu signifikanten Änderungen der Einkommensverhältnisse. Liberale Albernheiten bleiben also auch einfach was sie sind.
Die Lage von Arbeitnehmern in Großunternehmen muss sich i. d. R. nicht so entscheidend bessern, denen geht es noch ganz gut. Der Heer der "working poor" gehört regelmäßig nicht dazu und auf deren Lage hat das Getüddel keinen Einfluss (soll es aber auch nicht).

@12:18 von Bernd Kevesligeti

"Aber was ist dann in diesem Zusammenhang repräsentativ?"

Der DAX an sich und eben nicht einfach beliebig gewählte Beispiele, die das eigene Weltbild bestätigen. Denn es sind nun mal nicht alle Angestellten von DAX-Konzernen Paketzusteller und es sind auch nicht alle Firmen Lufthansa, wobei die gar nicht mehr im DAX ist.

von mispel 13:16

Das eigene Weltbild zu bestätigen. Aber das geschieht doch. Und hier vor allem durch Apologie.
Und es "sind sicher nicht alle Angestellten von DAX-Konzernen Paketzusteller". Nein, es gibt auch andere arbeitende Arme. Und vielfach gibt es die in Unternehmen, deren Aktien sich sehr positiv entwickeln. Das kann man sehen, wenn man die Realität sehen möchte....

@BILD.DirEinDuHä... ...ttestEineMeinung, 08:54

„Dass eine Firma all ihre finanziellen Abläufe in Echtzeit transparent machen muss, hat zwar in Hinblick auf eine transparente Marktentwicklung und Preisbildung (auch der Produkte) seinen Reiz, ist aber in Hinblick auf Sicherheitsaspekte und Datenschutz auch der Kunden problematisch“

In öffentlichen (um die geht es hier, wie gesagt), also nicht privaten Angelegenheiten ist Datenschutz das Gegenteil von Transparenz. Und somit gemeinschädlich. Diejenigen, die ihn für sich beanspruchen (allen voran die "Staatsführungen") tun das also aus rein egoistischen Gründen. Allen voran dem der Sicherung ihrer Macht. Denn Wissen ist bekanntlich Macht.

„Hinzu kommt ein riesiger Aufwand für Umsetzung und Kontrolle, der dann automatisiert werden müsste“

Technisch dürfte die Umsetzung dieser Automatisierung heute überhaupt kein Problem mehr sein. Und da dann alle und jeder die Kontrolle hätte, würde sich die von selbst erübrigen. Es fehlt also offenbar schlicht am politischen Willen der „Mächtigen".

@SinnUndVerstand um 11:29

„Bei der 'DAX-Familie' fallen mir nicht die alten kleinen niedlichen Pixi-Büchlein für Kinder ein, so lautmalerisch die Nähe auch sein mag, sondern eher die 'Mafiafamilie' mit ihren Implikationen, um es mal sehr vorsichtig auszudrücken.“

Naja, von Ihnen, der ja bekennend „links der Mitte“ wählt, kann man bzgl. Börse, Finanzwelt, und auch Unternehmen, die im DAX gelistet, sind, keine anderen Worte erwarten, um es auch mal sehr vorsichtig auszudrücken.

@SinnUndVerstand um 10:29

„Aber die Uneinheitlichkeit auf dem europäischen wie weltweiten Finanzsektor lässt die Spekulanten Börsenzocker nur milde lächeln, denn die Grenzen wurden zwar für Migration und Flucht zunehmend dicht gemacht, nicht aber für Geld- und Kapitalströme.“

Sie können doch nicht diese beiden Themen (Finanzsektor / Migration), die völlig unterschiedlich gelagert sind, miteinander vergleichen - das müsste Ihnen doch bewusst sein. Oder wollen Sie einfach mal wieder eine „linke Keule“ hervorholen?

14:36 von Wolf1905

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an! leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

@Nettie um 14:33

„In öffentlichen (um die geht es hier, wie gesagt), also nicht privaten Angelegenheiten ist Datenschutz das Gegenteil von Transparenz. Und somit gemeinschädlich.“
Ich frage mich, wo Sie arbeiten oder was Sie machen… haben Sie schon mal von Vertraulichkeit zwischen Firmen, die Vertragspartner sind, gehört?

„Technisch dürfte die Umsetzung dieser Automatisierung heute überhaupt kein Problem mehr sein. Und da dann alle und jeder die Kontrolle hätte, würde sich die von selbst erübrigen.“
Oje oje, dann bräuchten wir keine Börsenaufsichtsbehörde mehr? „Alle und jeder hätte die Kontrolle…“ ????

„Es fehlt also offenbar schlicht am politischen Willen der „Mächtigen".“
Zum Glück gehören Sie nicht zu „den Mächtigen“, denn dann hätten wir Sozialismus pur - nirgends auf der Welt setzt sich das durch, oder nennen Sie mir Beispiele, wo es Ihrer Meinung nach funktioniert.

@ 14:46 von Wolf1905

Ist es eine 'linke Keule', wenn man feststellt, dass Finanz- und Kapitalströme grenzenlos fließen, für Menschen aber im Zeitalter der Globalisierung die Grenzen immer schneller dicht gemacht werden? Oder ist es einfach ein nachdenklicher Debattenbeitrag, der manche ärgert?

@SinnUndVerstand 11:29

Genau das habe ich auch so gesehen, wie Sie am Schluss meines Posts lesen können. Familie ist aber nicht nur Plüschsofa, sondern gerade diese angebliche Familienidylle, die alle zusammenschweißt und am gleichen Strang ziehen lässt. Mitnichten stimmt das, denn Gewinn und Rendite sollen den Anlegern schmackhaft gemacht werden. Auch jetzt gerade wieder mit Zertifikaten einiger bekannter Banken, die dann aber einräumen, die Einlage kann auch zum Totalverlust führen. Ich sehe keine Änderung darin, den Bank- und Aktienkunden hier zu locken und dennoch nicht wirklich zu sagen, wie das Geschäft aufgezogen wird. Prüfung ist ein Stiefkind in dieser "Familie".

11:18 von mispel ....... au weia...

Es verbessert nämlich ...., dann sind also die vielen Arbeitnehmer in den Dax Unternehmen schuld an der Konzentration des privaten Kapitals . das wurde so bisher noch gar nicht berichtet, aber schön das man das auch mal erfährt.
Wer's glaubt wird Seelig.
Der Liberalismus soll ja laut hervorragenden Kapazitäten keine Ideologie sein - seine Thesen oder was bei genügend Plattheit daraus gemacht wird, aber auf jeden Fall

@Wolf1905, 14:59

"Oje oje, dann bräuchten wir keine Börsenaufsichtsbehörde mehr? „Alle und jeder hätte die Kontrolle…“ ????"

Wie "gut" das mit den von "offizieller Seite" auf mehr oder weniger demokratische Weise bestellten Kontroll- und Aufsichtsbehörden aller Art "funktioniert", sehen (lesen) wir ja jeden Tag aufs Neue, u.a. hier auf tagesschau.de.

@SinnUndVerstand um 15:58

„Ist es eine 'linke Keule', wenn man feststellt, dass Finanz- und Kapitalströme grenzenlos fließen, für Menschen aber im Zeitalter der Globalisierung die Grenzen immer schneller dicht gemacht werden? Oder ist es einfach ein nachdenklicher Debattenbeitrag, der manche ärgert?“

Ärgern ist nicht das richtige Wort dafür: Sie bringen hier zwei Themen ins Spiel, die überhaupt nicht zusammenpassen und irgendwie gegeneinander ausgespielt werden - so sehe ich das.
Aber klar, wenn das Ihre Sicht der Dinge ist, respektiere ich das (es greift mich ja nicht persönlich an).

Was ich mich frage

Ich frage mich, was all jene, die die Finanzwelt kritisch beäugen und mit Wertpapieren nichts am Hut haben, sich darüber aufregen, wenn der DAX von 30 auf 40 Firmen aufgestockt wird…
Aber ja, da kommt ein Thema, und man kann wieder über die angebliche „Zockermentalität“ abziehen.
Okay, was ich zugebe ist, dass dort, wo viel viel Geld umgesetzt wird, ein hohes Betrugspotential besteht - deshalb ist es sehr sehr wichtig, dass es eine KOMPETENTE Börsenaufsichtsbehörde gibt (die BaFin hat versagt, siehe Wirecard)! Aber Kleinanleger wie ich, die monatlich in Form von Investmentfonds sparen, kann man nicht als Zocker titulieren - ich möchte mein Erspartes vermehren und gehe dafür auch ein gewisses Risiko ein.

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