Artensterben: Amphibien und Reptilien stark gefährdet

17. August 2021 - 17:03 Uhr

Immer weniger Lebensräume, immer monotonere Landschaften: Für viele Amphibien und Reptilien sieht das Bundesamt für Naturschutz eine "alarmierende Gefährdungssituation". Dringend nötig seien Schutzmaßnahmen.

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Kommentare

Wenn wir uns als Menschen bals 10 Mrd. sind wird das noch viel schlimmer werden.

würde ich sagen. Fast mein ganzes Leben befasse ich mich als Hobby mit dem was man in der Natur finden kann, alles wird per Bild festgehalten, und auch mit der NABU geteilt.
Ich hab viele Tausende Bilder, Makros von Schmetterlingen und Vögeln, auch Pflanzen sind dabei.
Jedes Jahr findet man weniger, vieles ist ganz weg von angestammten Stellen, letztes Refugium waren Streifen im Wald mit Sonne, und vielen Wildpflanzen. Wird jetzt immer platt gemacht, die Wiesen werden anders genutzt, Orchideen weg, Schmetterlinge auch.
Wo alles platt getrampelt ist, sind natürlich keine Pflanzen die blühen, sind jetzt nur paar wenige Beispiele, die Liste ist Endlos.
Und genau so ist es bei den Reptilien, Populationen von Zootoca vivipara sind verschwunden, steht auf der Vorwarnliste.
Dieses Jahr hab ich ganze 3 Stück gefunden, und mit Bildern dokumentiert.
Es ist für viele zu spät, der Mensch breitet sich immer weiter aus, die meisten haben solche Arten noch nie gesehen.

Das ist ausschließlich auf die maßlose Ausbreitung der Spezies Mensch zurückzuführen und auf die von der dominanten Spezies betriebenen Umformung der Natur nach seinem schlichten Bilde.
Weniger Menschen = weniger Beanspruchung der Ökosphäre soll die Devise heißen. Macht euch rar Homosapiens.

Die also auch noch. Die Hiobsbotschaften lassen einfach nicht nach. Aber wie auch, wenn die meisten sie einfach "wegstecken" (falls sie sie überhaupt zur Kenntnis nehmen) und zur Tagesordnung übergehen.

Die Logik aus diesen Erkenntnissen muss sein:

Die Zahl der Menschen muss reduziert werden.

Wir schauen kommentar- und tatenlos zu, wie sich die Zahl der Menschen vermehrt.

Daraus folgt logisch, dass damit der Raum für andere Lebewesen immer geringer wird.

Es genügt nicht, mehr oder weniger künstliche Biotope zu schaffen, um eine Überlebnsinsel für einige Exemplare neben einer stetig wachsenden Bevölkerungszahl zu haben.

Das wichtigste und zentralste Problem der nahen und fernen Zukunft wird sein: Wie schaffen wir es, die Zahl der Menschen nicht nur konstant zu halten, sondern deutlich zu reduzieren.

Erst und nur dann kann erwartet werden, die Umwelt für die Menschheit und die anderen Lebewesen sichern zu können - und dies auch nur mit großer Einsicht, Rücksicht und großen Mühen.

seit Jahren fest das hier in HH viele Grünflächen nicht mehr gemäht werden sondern der Natur überlassen. Es ist nur ein kleiner Beitrag,aber schon recht nützlich für Insekten und auch Amphibien.

Vor Jahrzehnten wurde vor Überbevölkerung gewarnt. Und den Folgen für die Umwelt.
In den letzten Jahrzehnten schweigt man dieses Thema, wie auch den überaktuellen Klimawandel tot.
Vermutlich spricht kein Politiker die Wahrheit aus, um eine Panik zu verhindern und wiedergewählt zu werden.
Ohne die Wahrheit erreichen wir keine positive Veränderung.

Bin auch ein kleiner David Attenbourogh wie der Juser "wenigfahrer". Kann seine Beobachtungen nur bestätigen. Bin selbst Landwirt und sehe die Gründe in der übermäsigen nutzung aller flächen und den pestizideinsatz. Denn wenn die nachbarn gespritzt haben wächst beim bio bauern auch kein "Unkraut" mehr. Ich nutze meine wiesen nur 1-2mal im jahr für die maht.vogelhecken angelegt und meine sumpfwiesen werden nur beweidet und nicht drenagiert für bessere nutzung und komplett ohne gülle und chemie. Aber selbst bei mir geht die artenvielfalt merklich zurück.

"Bestandsabnahmen?
Wenn wir uns als Menschen bals 10 Mrd. sind wird das noch viel schlimmer werden."

Das reguliert die Natur alleine.

Verminderte Artenvielfalt schraenkt auch die Lebensmoeglichkeiten von homo sapiens ein.

Wann verstehen die Menschen, das sie ein Teil der Natur sind und was sie ihr antun auf sie zurück fällt.

...Menschen, die Gründe suchen, ihr Verhalten möglichst nicht ändern zu müssen.

Wenn nicht Ego und Ausbeutung sondern Wir und konsequente Nachhaltigkeit oberstes Prinzip wären, würden auch 12 Mrd. Menschen gut leben können, ebenso Amphibien und Reptilien.

Im Hüggel, das ist der Berg, an dem ich aufgewachsen bin und wo ich jetzt wieder lebe, gab es vor 50 Jahren eine große Zahl von kleinen Waldbächen. Die sind jetzt alle versiegt, infolge des Klimawandels. Und mit ihnen verschwanden die Feuersalamander, die nämlich auf solche Waldbäche angewiesen sind, um dort ihre Larven abzusetzen.

Ich werde diesen Herbst meinen Gartenteich vergrößern und die Dachentwässerung vom alten Mischwasserkanal abkoppeln und dort hinein verlegen. Das spart mir sogar Abwassergebühren. Aber das nützt nur Fröschen, Kröten und Molchen, die in stehenden Gewässern laichen. Die Feuersalamander können damit leider nichts anfangen.

Es ist ja nicht nur so, dass es zuviele Menschen gibt, sondern die gebähren sich auch noch, als wären sie alleine auf dem Planeten.

Es findet sich kaum noch ein Fleck in D, wo nicht ein dicker Scheinwerfer steht, oder wo jeden Tag hunterte von Konsumopfern mit ihren E-Bikes johlend durch die Natur brettern, und dabei überall ihren Müll und andere Hinterlassenschaften verteilen. Als Amphibie oder Reptil hätte ich da auch keine Lust mehr.

überall,aber in Niedersachsen hat man beschlossen das man in Wäldern Windkraftanlagen baun darf.Soviel zum Artenschutz und Sterben.

Dieser Satz hat es in sich. Beispiel. Hier in Sachsen- Anhalt gibt es Wölfe. Fast alle Jäger, darunter mein Nachbar, wollen die Wölfe erlegen. Ein Bericht über den Yellowstone-Nationalpark zeigte, wo das hinführt. Die Tierwelt verschwand nach und nach. Man war hilflos. Dann die rettenden Maßnahmen. Wiederansiedlung der Wölfe und schon war alles wieder im Lot.

bisher haben wir krötenbrücken über landstrassen errichtet. aber was brauchen amphibien? wasserstrassenwege durch die felder?

>>Wie die Honigbiene und der Eisbär?
Sind die Amphibien so gefährdet wie die Honigbiene und der Eisbär (Eisbär: https://bit.ly/3yUJBC9 ; Honigbiene: https://bit.ly/3xTZ18G)? Dann mache ich mir nämlich nicht all zu große Sorgen.<<

Naturbeobachtung ist nicht so Ihr Ding, oder?

den ersten "Artensterbenleugner". Das ging ja mal fix.
Wie lange wird es dauern, bis jemand darauf kommt, dass die Bevölkerungsexplosion in Afrika die Ursache für das Aussterben von Reptilien und Amphibien in Deutschland ist?
Eine Stunde? Zwei?

>>Das wichtigste und zentralste Problem der nahen und fernen Zukunft wird sein: Wie schaffen wir es, die Zahl der Menschen nicht nur konstant zu halten, sondern deutlich zu reduzieren.<<

Was für Maßnahmen schweben Ihnen da denn vor?

//Ich stelle erstmals
seit Jahren fest das hier in HH viele Grünflächen nicht mehr gemäht werden sondern der Natur überlassen. Es ist nur ein kleiner Beitrag,aber schon recht nützlich für Insekten und auch Amphibien.//

Der Trend ist in meinem Stadtteil noch nicht erkennbar. An sonnigen Tagen habe ich eher den Eindruck: Die Deutschen sind ein Volk der Rasenmäher, Heckenschneider und Laubbläser. Nur vereinzelt sehe ich hier Gärten, die bewusst so angelegt sind, dass sich Insekten dort wohlfühlen können. In unserem Garten sind die Buchsbaum-Sträucher komplett von irgendwelchen Schädlingen kahlgefressen. Mein Nachbarin wusste, welche Viecher das sind, leider weiß ich den Namen nicht mehr.

Gruß aus dem biederen Lokstedt nach Neugraben

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass die EU-Kommission Deutschland beim EuGH verklagt, weil die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie nicht umgesetzt ist, dann ist diese Meldung eigentlich keine Überraschung.
Der Naturschutz ist in Deutschland zu oft nur ein oberflächliches Lippenbekenntnis.
Auch die Amphibien sterben deshalb aus.
Traurig.

>>das ist so traurig
bisher haben wir krötenbrücken über landstrassen errichtet. aber was brauchen amphibien? wasserstrassenwege durch die felder?<<

Kröten sind Amphibien.

Guten Abend. Da sieht man dass die meisten Jäger gar nichts über die Natur wissen , abgesehen davon steht der Wolf unter Naturschutz. Durch die Ausrottung des Wolfes haben sich zum Beispiel die Wildschweine und Rehe ungehindert vermehrt . Jedes Tier und jedes Insekt hat eine spezielle Funktion in einem Ökosystem.

In unserem Garten sind die Buchsbaum-Sträucher komplett von irgendwelchen Schädlingen kahlgefressen.

Habe das gleiche Problem. Dagegen gibt es ein natürliches Gift aus der Chrysantheme. Für den Rest der Tierwelt ungefährlich.

Entschuldigt mich bitte, wenn ich hier so oft nur mit Schlagworten argumentiere, eher nur hantiere.
Es sollen wohl so viele wie möglich Kontra-Kommantare erzeugt werden.
Denn wenn ich mit Erläuterungen und ausführlicheren Darstellungen meiner Schlagworte hier Bedeutung verleihen und Sinn geben möchte, wurde dies schon oft - eigentlich nur - zensiert, und mithin nicht veröffentlicht.
(okay, bin ich gerade zufällig beim Thema Kröten ;-)

In unserem Garten sind die Buchsbaum-Sträucher komplett von irgendwelchen Schädlingen kahlgefressen.

Es ist der "Buchsbaum-Zünsler", ein zugewanderter Schmetterling, der hier keine natürlichen Feinde hat. Er legt seine Eier in den Buchsbaum, Sie können die Larven, die schließlich den Strauch zerstören, mit bloßem Auge erkennen.
Wir hatten ihn auch, aber wir haben uns gerächt. Haben die Raupen eingesammelt und in die Vogelhäuschen gelegt. Die geschlüpften Jungvögel und die rastlos fütternden Altvögel hat's gefreut. Trotzdem sind natürlich ein paar Pflanzen zerstört worden.

//Aber das nützt nur Fröschen, Kröten und Molchen, die in stehenden Gewässern laichen.//

Wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die Kinder nicht mehr wissen, wovon die Alten gesungen haben, als die noch Kinder waren.

Ich denke da gerade grinsend an das "Froschquartett" in dem es in der zweiten Strophe heißt:

"...wenn es murkst und manscht und der Froschprrinz zu seiner Prinzessin plantscht, dann ertönt es im Chor aus Mudde und Moor, in der Nacht, eh das Kindlein erwacht:
Qu rakrak Qu rakrak.... Quakquakquakquaaaak

(falls nicht bekannt: zu finden unter: Froschquartett Bielefelder Kinderchor)

"In einer zunehmend monotonen Landschaft hätten es Amphibien und Reptilien immer schwerer." ... Dies gilt auch für weit über die Hälfte der heimischen Farn- und Blütenpflanzen, für die Großpilze und erst recht für wirbellose Tiere und Vögel. Lediglich der extrem anpassungsfähige Wolf vermag sich auszubreiten, solange er nicht abgeschossen wird. Um unsere Natur sieht es zappenduster aus. Leider nicht nur um unsere, das Problem gilt (fast) weltweit.

«bisher haben wir krötenbrücken über landstrassen errichtet. aber was brauchen amphibien? wasserstrassenwege durch die felder?»

Die brauchen 3-spurige Amphibienautobahnen ohne Tempolimit.
Auf der Mittelspur schleicht der Lurch.

"Sind die Amphibien so gefährdet wie die Honigbiene und der Eisbär (Eisbär: https://bit.ly/3yUJBC9 ; Honigbiene: https://bit.ly/3xTZ18G)? Dann mache ich mir nämlich nicht all zu große Sorgen." ... In der Tat: um die Honigbiene müssen Sie sich keine Sorgen machen. Das ist die einzige Insektenart, die vom Menschen als Haustier gehalten wird. Was die Wildbienen betrifft, sieht die Situation ganz anders aus. Und der Eisbär? Auch kein Sorgenfall? Ehrlich?

Sie sind Landwirt und produzieren "komplett ohne gülle und chemie"? Ohne Gülle? Und ohne Kunstdünger? Dann sind Sie eine große Ausnahme und ein echtes Vorbild. Die Überdüngung ist das Hauptproblem für die meisten Pflanzen und indirekt von ihnen abhängige Insekten. Noch vor der Pestizidbelastung.

>>
In unserem Garten sind die Buchsbaum-Sträucher komplett von irgendwelchen Schädlingen kahlgefressen. Mein Nachbarin wusste, welche Viecher das sind, leider weiß ich den Namen nicht mehr.

Gruß aus dem biederen Lokstedt nach Neugraben
<<

Der Zündler. Könnte einen Buchsbaumtotalschaden geben.

Der Trend ist in meinem Stadtteil noch nicht erkennbar. An sonnigen Tagen habe ich eher den Eindruck: Die Deutschen sind ein Volk der Rasenmäher, Heckenschneider und Laubbläser.
#
Es sind die Stadteigenen Grünflächen in Neugraben,bei den Garten Freunden sieht es anders aus.Allerdings benutze ich auch ab und an die Heckenscheere und den Laubbläser da ich hier noch als Hausmeister für die Gartenanlage tätig bin. Auf meinen Grundstück habe ich einen Gartenteich da schwimmt ab und zu auch ein Frosch rum. Gruß nach Lokstedt.

" Ich werde diesen Herbst meinen Gartenteich vergrößern und die Dachentwässerung vom alten Mischwasserkanal abkoppeln und dort hinein verlegen. Das spart mir sogar Abwassergebühren. Aber das nützt nur Fröschen, Kröten und Molchen, die in stehenden Gewässern laichen. Die Feuersalamander können damit leider nichts anfangen. "

Ist aber trotzdem eine gute Idee, dann noch wilde Ecken mit Schmetterlings Pflanzen, und Nistkästen für die Vögel.
Jeden Winter baue ich welche, da wird einem nie Langweilig ;-).

>>@Anna-Elisabeth, 20:41
„In unserem Garten sind die Buchsbaum-Sträucher komplett von irgendwelchen Schädlingen kahlgefressen.“

Es ist der "Buchsbaum-Zünsler", ein zugewanderter Schmetterling, der hier keine natürlichen Feinde hat. Er legt seine Eier in den Buchsbaum, Sie können die Larven, die schließlich den Strauch zerstören, mit bloßem Auge erkennen.
Wir hatten ihn auch, aber wir haben uns gerächt. Haben die Raupen eingesammelt und in die Vogelhäuschen gelegt. Die geschlüpften Jungvögel und die rastlos fütternden Altvögel hat's gefreut. Trotzdem sind natürlich ein paar Pflanzen zerstört worden.“

Ja, da hilft nur absammeln.

Das Problem ist mir leider allzu geläufig.

«Hier in Sachsen- Anhalt gibt es Wölfe. Fast alle Jäger, darunter mein Nachbar, wollen die Wölfe erlegen. Ein Bericht über den Yellowstone-Nationalpark zeigte, wo das hinführt. Die Tierwelt verschwand nach und nach. Man war hilflos. Dann die rettenden Maßnahmen. Wiederansiedlung der Wölfe und schon war alles wieder im Lot.»

Eine der am meisten faszinierenden Stories überhaupt zu "Renaturierung" durch Wiederansiedlung einst schon ausgerotteter Tierarten. Und im Yellwstone wurde alles noch viel besser, als Mensch sich je erhofft hatte, dass es werden könnte.

Mittelfristig kam nach dem Wolf auch der Biber wieder. Der Maestro Landschaftsgestalter im Tierreich. Der Kaiser im Wasserbau an Flüssen und Bächen.

Leider haben die Jäger eine starke Lobby. Sie sind der Meinung, daß ausschließlich die Jäger die Natur hegen und pflegen müssen.

Zitat: Artensterben überall,aber in Niedersachsen hat man beschlossen das man in Wäldern Windkraftanlagen baun darf.Soviel zum Artenschutz und Sterben.

Bei uns hat man beschlossen, dass man auf Streuobstwiesen Häuser und eine Umgehungsstraße bauen darf.

>>20:41 von Anna-Elisabeth
In unserem Garten sind die Buchsbaum-Sträucher komplett von irgendwelchen Schädlingen kahlgefressen.

Habe das gleiche Problem. Dagegen gibt es ein natürliches Gift aus der Chrysantheme. Für den Rest der Tierwelt ungefährlich.<<

So ganz stimmt das auch nicht.

Schlagen Sie mal „Pyrethroide“ nach. Denn das ist das Chrysanthemengift.

"bisher haben wir krötenbrücken über landstrassen errichtet. aber was brauchen amphibien? wasserstrassenwege durch die felder?" (Karl Napf/ Wilhelm Schwebe/KarlMaria)

"Kröten sind Amphibien" (Keep-on-rockin-in-free-world ...fathaland slim)

Wie schön, dass die demokratisch gesonnenen und charakterstarken Forenteilnehmer hier stets gleich mit Sachkenntnissen, Augenmaß und Faktentreue aufwarten.

>>Am 17. August 2021 um 20:18 von fathaland slim
" Ich werde diesen Herbst meinen Gartenteich vergrößern und die Dachentwässerung vom alten Mischwasserkanal abkoppeln und dort hinein verlegen. Das spart mir sogar Abwassergebühren. Aber das nützt nur Fröschen, Kröten und Molchen, die in stehenden Gewässern laichen. Die Feuersalamander können damit leider nichts anfangen. "

Ist aber trotzdem eine gute Idee, dann noch wilde Ecken mit Schmetterlings Pflanzen, und Nistkästen für die Vögel.
Jeden Winter baue ich welche, da wird einem nie Langweilig ;-).<<

Sie rennen bei mir offene Türen ein:=}

Meine Blumenwiese habe ich gerade gemäht. Das mache ich einmal jährlich. Mit der Sense.

"Amphibien
Im Hüggel, das ist der Berg, an dem ich aufgewachsen bin und wo ich jetzt wieder lebe, gab es vor 50 Jahren eine große Zahl von kleinen Waldbächen.Die sind jetzt alle versiegt, infolge des Klimawandels. Und mit ihnen verschwanden die Feuersalamander, die nämlich auf solche Waldbäche angewiesen sind, um dort ihre Larven abzusetzen."

Gerade die Amphibien haben Millionen Jahre der Evolution und Anpassung hinter sich.

Ich bin sicher, dass die auch einen weiteren Klimawandel stemmen wuerden, waere da nicht der Mensch.

Artensterben

überall,aber in Niedersachsen hat man beschlossen das man in Wäldern Windkraftanlagen baun darf.Soviel zum Artenschutz und Sterben.
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Ja, ja, egal was man macht und wie man es macht, irgendwie ist es offenbar IMMER falsch. Deshalb die Devise : "ich mach' erstmal nix, und dann warte ich ab ".
Dann kann ich wenigstens nichts verkehrt machen bis man sich geeinigt hat, was wichtiger ist. Der Schutz von Amphibien u.a. oder der Bau von Windkraftanlagen.
Vllt beschliess man aber auch, die Anlagen zu bauen und die Kröten und Eidechsen mitsamt ihrem kompletten Umfeld umzusiedeln, dahin, wo niiie Wind weht.

Ich weiß nicht, warum ich es tue. Meine Antworten an sie sind meist nicht erwünscht. Also, das Mittel heißt Lizetan und ist im Internet erhältlich.

Die brauchen 3-spurige Amphibienautobahnen ohne Tempolimit.
Auf der Mittelspur schleicht der Lurch.
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Jaaaa ! Lurchi. Den kenne ich noch. Aus den Salamander-Schuhgeschäften. Das waren so kleine Heftchen mit, ja, Lurchi, halt. Alle Kinder kannten und liebten Lurchi.

//Dagegen gibt es ein natürliches Gift aus der Chrysantheme. Für den Rest der Tierwelt ungefährlich.//

Danke für den Tipp. Ich fürchte allerdings, es ist zu spät. Es sieht einfach nur noch traurig aus. Aber wie heißt es so schön: Versuch macht klug...

Ja die Lobbyarbeit . Einer der Gründe, warum so viel Ungleichheit gibt . Mir fällt dabei immer der Spruch ein : Der gut schmiert, der gut fährt .

Leider haben die Jäger eine starke Lobby. Sie sind der Meinung, daß ausschließlich die Jäger die Natur hegen und pflegen müssen.
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Ich könnte nie ein Tier erschiessen; ausser vllt in Notwehr. Trotzdem sind Jäger wichtig für die Hege und Pflege der Natur/des Waldes.
Mein Schwiepa war Förster und Jäger. Er konnte das sehr erklären UND er liebte Tiere.

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