Ihre Meinung zu: Bundestagswahl: Rekord bei Briefwahl erwartet

16. August 2021 - 8:19 Uhr

Fast jeder dritte Wähler stimmte bei der Wahl 2017 per Brief ab. In diesem Jahr dürften es pandemiebedingt noch einmal mehr werden. Die Unterlagen dazu werden ab heute verschickt. Von Philipp Eckstein.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.714285
Durchschnitt: 1.7 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Briefwahl

Immer noch die bessere Alternative als garnicht zu wählen. Und eine legitime und zuverlässige Weise, den Wahltermin wahrzunehmen. Was gibt es da zu diskutieren? Vielleicht die Überlegung, ob das Mehr an Briefwählern nur eine Verlagerung von den vor Orten Präsenzwahl ist. Oder wirklich eine Steigerung der Wahlbeteiligung bringt. Das wäre dann wirklich eine bemerkenswerte Entwicklung.

rer Truman Welt

Wieder schön zu beobachten, dass diese Entwicklung die Politik so plötzlich 6 Wochen vor der Wahl
ein- und auffällt. Ich habe persönlich vom Wahlkampf bisher überhaupt nichts bemerkt , weil die Politik bei jedem Thema in einer Legislaturperiode Wahlkampf macht. Aber, ein solcher interessiert mich auch gar nicht. Ich schaue stets nur was die Politik wirklich macht, quatschen tun sie non-stop. Meist ist beides so unsinnig wie sinnbefreit. Ich muß eh immer das kleinere Übel wählen.
Ich finde hier auch
den Hinweis interessant und aufschlussreich, dass, wenn der Briefwähler zu früh seine Stimme abgibt, er nicht mehr auf Ereignisse reagieren kann. Das zeigt eine Haltung, daß beim Wähler die tägliche Performance der Politik quasi neu bewertet wird. Daraus lässt sich ableiten, wie die Politik sich aufstellt: das jeweilige Thema ist nicht wirklich wichtig, sondern nur wie mit einer Positionierung eine Mehrheit abgegriffen werden kann. Ein solcher Opportunismus hat mich schon immer . . .

Re Meinung

Ich finde hier auch
den Hinweis interessant und aufschlussreich, dass, wenn der Briefwähler zu früh seine Stimme abgibt, er nicht mehr auf Ereignisse reagieren kann...dies ist der Unsinn der Briefwahl.

In Pandemie Zeiten

eine gute Alternative,die Briefwahl.Und für behinderte Bürger war es das immer schon.

Wählen in der Pandemie

Bei Wahlen soll man ja seinen Personalausweis mitbringen.
Nur für den Fall, dass etwas nicht stimmt in den Wahlunterlagen und man sich legitimieren muss.
Mit meiner FFP2 Maske im Gesicht kann mich aber niemand erkennen.
Sollte also solch eine Situation vorkommen, müsste der Wahlvorstand mein Passbild ansehen und ich müsste damit rechnen, aufgefordert zu werden, die Maske mal kurz abzusetzen, zum visuellen Abgleich.
Das wäre dann hygienetechnisch eine Situation, die ich lieber vermeiden möchte.
Deshalb gilt für mich: Briefwahl.

08:49 von Sternenkind ..der Unsinn der..

Ja, vielleicht ist das so?
Andererseits, wer glaubt seine Wahlhandlung von tagespolitischen Zufälligkeiten abhängig machen zu wollen, was ist denn das für einer?
Wer ernsthaft wählt, hat doch ein soziales Interesse (auch Erwerbsinteresse genannt), das auf seiner Stellung und der Form seiner sozialen Integration beruht - das wird heuer ein wenig übermalt von Beliebigkeiten zivilgesellschaftlicher Positionierung (entweder isst man Veganer, oder eben nicht) das beschreibt doch den Erwartungsraum der Wahlhandlung und bewahrt uns vor allzu großem Unsinn.

Nun ja

Ist eine feine Sache wenn niemand überprüfen kann wer den Zettel wirklich ausfüllt bei der Briefwahl.

"Briefe, die später ankommen, werden nicht mehr berücksichtigt."

Das war in den USA in vielen Staaten anders. –
Bei uns gibt es auch keine von der OSZE eigentlich empfohlenen durchsichtigen Boxen. Zumindest waren die bei uns immer undurchsichtig.

@ Sternenkind, um 08:49

“...wenn der Briefwähler seine Stimme zu früh abgibt, er nicht mehr auf Ereignisse reagieren kann.“

Sicher ist das so.

Aber wenn man z. B. hier im Forum über längere Zeit mitliest, hat man eher den Eindruck, dass sehr viele ihre Stimme nicht früh genug “loswerden“ können, weil sie längst wissen oder zu wissen glauben, wer was falsch gemacht hat und wen man ja auf keinen bzw auf jeden Fall (wieder) wählen darf oder muss.

Ich denke nicht, dass ich meine Entscheidung nach dem Einwerfen des Wahlbriefes aufgrund eines singulären “Ereignisses“ nachträglich ändern möchte oder würde.

Einige gehen einmal im Jahr in die Kirche

(meist Weihnachten). Ich gehe halt bei Wahlen gerne ins Wahllokal. Aber nicht, weil ich auf die Aussagen irgendeines Parteienhansels warte, um dann meine Entscheidung davon abhängig zu machen. Wer jetzt noch nicht weiß, wen er wählt, sollte besser auf sein Wahlrecht verzichten - und vielleicht stattdessen in die Kirche gehen.

Erschreckend

"Wer bereits deutlich vor dem eigentlichen Wahltermin seine Stimme per Brief abgibt, kann nicht mehr darauf reagieren, "wenn dann etwas passiert im Wahlkampf, eine Äußerung oder ein Ereignis", mahnt Stefan Merz"

*

Wer wählt denn nur wegen einem einzigen Ereignis?

Die Äußerung von Merz ist deshalb erschreckend, weil er impliziert, dass kein Wähler das Programm der Parteien liest, sondern das polititische Geschehen wie eine Seifenoper beobachtet. Und wenn was passiert gibt es wie bei Facebook Likes auf dem Wahlzettel.

Kanzlerkandidat der Union

Nachdem die Stimmzettel gedruckt sind, und Bürger Wahlbenachrichtigungen erhalten haben, darf ein Kanzlerkandidat nicht mehr gegen einen anderen "ausgetauscht" werden. Spätestens jetzt sollten Medien damit aufhören, Söder als geeigneteren Kandidaten zu propagieren! Wohlmöglich werden der Union letztendlich Wählerstimmen der CSU fehlen. Intelligente
lebenserfahrene Bürger erkennen, dass eine abwertende Haltung gegenüber dem jetzigen Kandidaten durch den Vorsitzenden der CSU der Union schaden. Ggf. entscheiden sich frühere CSU-Wähler dann für Aiwangers Freie Wähler, die jetzt auf Bundesebene antreten.

@08:49 von Sternenkind

"dies ist der Unsinn der Briefwahl"

Warum ist das Unsinn? Wer regelmäßig die Politik verfolgt, weiß, was er von den jeweiligen Parteien oder Politikern zu erwarten hat. Und da sich Menschen nicht ändern, spielt der kurze Zeitraum bis zum Wahltermin keine Rolle.

@ Nun ja Sternenkind, um 09:07

“Nun ja
Ist eine feine Sache wenn niemand überprüfen kann wer den Zettel wirklich ausfüllt bei der Briefwahl.“

Was finden Sie daran “fein“, denken Sie an die diesbezüglichen Bedenken des ehemaligen amerikanischen Präsidenten?

Vielleicht beruhigt es Sie und andere ähnlich Denkende, dass sich die hierdurch ergebenden “Verschiebungen“ bei der großen Anzahl von Briefwahlen gegenseitig aufheben dürften.

8.44 Truman Welt

Ich hätte meinen Wahlbrief schon vor 3 Jahren abgegeben . Geändert hat sich für mich nichts , im Gegenteil ich bin mit meiner Stimme durch Ereignisse noch mehr bestärkt worden .

@Sir Taki

"Immer noch die bessere Alternative als garnicht zu wählen."

Was soll man machen, wenn keine Partei den persönl. Anforderunegn entspricht. Die etablierten Parteien versprechen viel, halten aber nichts davon bzw. machen dann genau das Gegenteil.
Kleinere und/oder jüngere Parteien haben Null Chance auf polit.Einfluß, was auch an der 5%-Hürde liegt, die Koalitionen kleinerer Parteien unmöglich macht.
Was soll man also wählen, die Mogelpackungen oder seine Stimme an Parteien verschenken, die Null Relevanz haben?

@ datten 9:13

" Wer jetzt noch nicht weiß, wen er wählt, sollte besser auf sein Wahlrecht verzichten - und vielleicht stattdessen in die Kirche gehen." Warum gehen Sie dann nicht auch gleich in das Stammlokal um die Ecke? Da können Sie wenigstens demokratisch selbstbestimmt wählen, was Sie trinken wollen. Irgendwas wird sich schon finden. Sie lesen und registrieren ja offenbar auch hier nicht die Getränkekarte. Wer so wenig Interesse an Wahlen zeigt, nicht mal Personen und Parteien aus der Ferne wahrnimmt wie Sie, erteilt anderen Ratschläge? Wer nicht wählt, verschenkt seine Stimme an vielleicht die Partei, die ihm Schlechtes will. Tolle Idee. Manchmal staune ich nur über Zeitgenossen, die nicht mal das Wissen eines Grundschülers zur Demokratie haben. Was für Vorbilder, was für Demokratie-Verständnis, was für eine erschreckende Ferne zum eigenen Staat!

09:07 von Sternenkind: wenn niemand überprüfen kann

"Nun ja, ist eine feine Sache wenn niemand überprüfen kann wer den Zettel wirklich ausfüllt bei der Briefwahl."

Ich fülle meine Briefwahlunterlagen immer selbst aus. Das muss man als Briefwähler auch mit Unterschrift bestätigen.

Wenn Sie beim Ausfüllen Hilfe benötigen, muss der Helfer auch namentlich genannt werden.

Meine Frau und ich diskutieren vor jeder Wahl, wem wir unsere Stimme geben wollen. Daher ist es auch kein Geheimnis, wenn wir unsere Wahlzettel sehen, nachdem wir unsere Kreuze gemacht haben.

Sie haben natürlich Recht, dass die Möglichkeit des Missbrauches besteht. Aber da gehören ja bekanntlich immer zwei dazu. Einer der betrügt (und einen fremden Wahlzettel ausfüllt) und einer der sich betrügen läßt (und seine Briefwahlunterlagen weitergibt).
Die/der Betrogene muss dem Betrug auch noch mit ihrer/seiner Unterschrift zustimmen.

@ krittkritt, um 09:09

Ja, in den USA ist Vieles anders, wenn auch nicht unbedingt besser.

Aber das mit den undurchsichtigen Boxen entspricht in der Tat nicht dem BWahlG, es sei denn, der Stimmzettel wird in einem Umschlag steckend in die undurchsichtige Wahlurne eingeworfen; denn damit wäre das Wahlgeheimnis, um das es ja bei der undurchsichtigen Wahlurne geht, gewährleistet.

Am 16. August 2021 um 09:26 von Koblenz

"8.44 Truman Welt
Ich hätte meinen Wahlbrief schon vor 3 Jahren abgegeben . Geändert hat sich für mich nichts , im Gegenteil ich bin mit meiner Stimme durch Ereignisse noch mehr bestärkt worden ."

Ich bin noch unsicher, ich lasse mich dann doch lieber durch die Wahlplakate auf dem Weg zum Wahllokal überzeugen.

@Wolfes74

Wieso verschenken Sie eine Stimme? Ist das ein Giveaway, mal so nebenbei einem politischen Kandidaten in die Hand gedrückt? Kaum eine Partei erreicht den Bürger zu 100 Prozent mit ihrem Programm. Aber wenn man die Beschlüsse, Auftritte und Äußerungen von Parteivertretern auch nur zum Bruchteil verfolgt, kann man schon Eindrücke mitnehmen, wer von Pest oder Cholera vorzuziehen ist. Eine nicht abgegebene Stimme bringt die Partei voran, die man vielleicht garnicht haben will. Müssen Sie sich mal mit dem Abstimmungsverfahren befassen. Und wieso soll eine kleine Partei keine Chance bekommen? Wenn mehr Leute denken wie Sie, wird das wohl nicht passieren. Wenn diese Leute aber dennoch die Stimme für sie abgeben, kann sie Stimmenzuwachs bekommen. Und einen Sitz bekommen. Das ist das Grundprinzip der demokratischen Abstimmung. Ich kann Ihren Pessimismus echt nicht nachvollziehen.

@ 08:49 von Sternenkind

Wer die Briefwahl für unsinnig erklärt, weil eine solche Stimmabgabe nicht mehr Entwicklungen danach berücksichtigen kann, ist ganz nah am antidemokratischen Abgrund: Die Politik der vergangenen Jahre zu analysieren, die Kandidaten des Stimmbezirks kennenzulernen und die Programme und Personen der Parteien kritisch zu studieren ändert jedenfalls meine Wahl nicht, egal ob ich am 26.9. in der Kabine wähle oder am 10. oder 20.9. per Brief.

@Sternenkind

Gerne möchte ich erleben, dass Sie zu einem Thema nicht motzen. Mir fallen immer Waldorf und Statler ein. Ach nee... passt nicht. Die waren ja lustig.

Nun ja....

Meine Entscheidung ist bereits jetzt klar.

Eine andere Position wg. einer Äußerung ist Kinderkram. Das Wahlprogramm muss passen.

@ Koblenz, um 09:26

“Ich hätte meinen Wahlbrief schon vor 3 Jahren abgegeben. Geändert hat sich für mich nichts , im Gegenteil ich bin mit meiner Stimme durch Ereignisse noch mehr bestärkt worden.“

Ja, das weiß jeder, der hier im Forum unterwegs ist.

Dann hoffen Sie mal, dass es in gut 4 Wochen zumindest für 10 % langt. :-)

Nur meckern @ 09:27 von Wolfes74

>>> Kleinere und/oder jüngere Parteien haben Null Chance auf polit.Einfluß, was auch an der 5%-Hürde liegt, die Koalitionen kleinerer Parteien unmöglich macht. >>>

Die Wahl einer kleineren Partei ist nicht, gar nichts! Besser eine kleinere Partei wählen u unterstützen, als Stimme "verfallen lassen"! Wer das tut, ist ein/e "Motztüte" ohne weiteren Bestand.

>>> Was soll man also wählen, die Mogelpackungen oder seine Stimme an Parteien verschenken, die Null Relevanz haben? >>>

Auch hier, machen Sie besser Ihre Stimme ungültig, falls Ihnen NIX mehr zusagt, als nur warme Luft zu reden und ebenfalls nur Ihre Stimme "vefalllen zu lassen"

Eigentlich doch egal -oder?

In unserer mediengesteuerten Welt ist doch das Kreuz reichlich egal. Ob in einem Brief oder an der Urne (wie treffend!) Wenn ich mir dieses Debakel unserer -zur Wahl Schausteller- so ansehe, dann wir mir jetzt schon übel wer das nächste Aushängeschild wird. Vielleich sollte man es ändern: 1) kreuz für alles abwählen 2) kreuz für die, die weder ihren Lebenslauf noch ihre Doktorarbeiten gefakt haben 3) kreuz für die, die keine Steuern verschwenden oder sich nicht an Corona bereichert haben 4) kreuz für die, die in Interviews nicht unbesonnen lachen, blöde Fragen stellen oder geistloses Zeug plappern 5) kreuz für die, die uns nicht in kürzester Zeit arbeitslos, nutzlos, nicht erwerbstätig oder zu Hartz4 Empfängern machen wollen 6) kreuz für alle, die uns nicht ständig anlügen 7) kreuz für alle die Politik mit Hirn und ohne Lobbygedanken betreiben usw. usw... So, jetzt seid ihr dran- bei wem kann man nun guten Gewissens sein Kreuz setzen?

Am 16. August 2021 um 09:01 von Duzfreund

(entweder isst man Veganer, oder eben nicht).
__
Ha, ha ! Der erste herzhafte Lacher des Tages !

Nee, dann wirklich lieber nicht.
War aber ohnehin nie eine Überlegung.

@ Wolfes74, um 09:27

re @ Sir Taki

Ich denke, dass es keinen Wähler gibt, der mit irgendeiner Partei sozusagen wunschlos glücklich ist.
Insofern sind Sie schlicht zu anspruchsvoll, wenn ich das so sagen darf.

Gehen Sie doch mal umgekehrt daran und checken Sie die Parteien nach den Gesichtspunkten durch, aufgrund derer Sie diese auf keinen Fall wählen möchten.

Dann bleiben eine oder zwei übrig, die Sie zwar nicht glücklich machen werden, aber mit denen Sie am wenigsten unglücklich sind.
Ist doch auch was!

Und:
Ihre Stimme zählt, auch indirekt bei denen, die Sie nicht gewählt haben; das ist auch sehr wichtig.

@Sternenkind, 09:07

Glauben Sie denn wirklich, dass Ehemänner ihre Ehefrauen bei der Stimmenabgabe kontrollieren und die Frauen sich kontrollieren lassen...? Ich finde es gut, dass möglichst viele Bürger dank der Briefwahl ihre Stimme abgeben können können, gerade auch Behinderte und Pflegebedürftige. Viele US-Bürger sind auf die obskuren Verschwörungsmythen von Trump hereingefallen und haben ihr Land gespalten. Diesem Unsinn sollten wir nicht nacheifern, finden Sie nicht?

9.34 sonnenbezogen

Ich habe die Wahlplakate schon vor 3 Jahren vor meinem geistigen Auge gehabt und den Spruch " Nikolaus ist Groko aus " auch noch im Gedächtnis . Persönlich halte ich Wahlplakate
im Hinblick auf Umwelt und Klima als Verschwendung .

Am 16. August 2021 um 09:19 von Tada

" Die Äußerung von Merz ist deshalb erschreckend, weil er impliziert, dass kein Wähler das Programm der Parteien liest, sondern das polititische Geschehen wie eine Seifenoper beobachtet. "

So Unrecht hat Er damit aber nicht, die überwiegende Menge liest ja auch die Programme nicht.
Und es können ja in 6 Wochen Dinge passieren, die doch ziemlich gravierend sind, die Stimmungslagen bei Umfragen ändern sich schon.

Also ich entscheide das am Wahltag, was ich mache, und ob ich überhaupt gehe, oder wen ich wähle.
Wähler die immer die selbe Partei wählen, aus Prinzip, für die mag die Briefwahl gut sein.
Und dieses Jahr ist es besonders schwierig, da kann es durch noch mehr Briefwahl, mächtige Verzerrungen geben.
Aber ändern kann man das als Einzelner natürlich nicht, und am Ende kommt auch immer etwas anderes heraus.

Re der kleine Olli

Nun deshalb ja Wahlurne - hier wird die Stimme beerdigt. Sprache ist etwas wunderbares.

08:49 von Sternenkind

>>...wenn der Briefwähler zu früh seine Stimme abgibt, er nicht mehr auf Ereignisse reagieren kann...dies ist der Unsinn der Briefwahl.<<

Sie können Briefwahl noch am Wahltag nachmittags machen. Ihre Wahlunterlagen müssen nur spätestens 16:00 Uhr im Briefkasten des Wahllokals sein.

@Sternenkind, 9:07

Ist eine feine Sache wenn niemand überprüfen kann wer den Zettel wirklich ausfüllt bei der Briefwahl.

Und erst recht, wenn man so ein Statistik-Ass ist, dass man drüber weg sehen kann, dass das quer durch alle Parteien mit dem gleichen Risiko behaftet ist. Ich wette, für jeden Linken, der für seine konserative Omi ein Kreuz bei einer roten oder grünen Partei macht, gibt es anderswo die umgekehrte Konstellation.
Aber nein, alles was mit einer Wahl zusammenhängt, ist natürlich von finsteren Mächten so manipuliert, dass es ausschließlich der "demokratisch gewählten größten Oppositionspartei" schadet.

@Tagesschau

„Seit der Einführung im Jahr 1957 habe es nie größere Beanstandungen gegeben.“
Wie oft und seit wann wurden/werden die Wahlen in der BRD denn von Wahlbeobachtern der OSZE kontrolliert?
Sind diese Wahlbeobachter auch bei den Auszählungen der Briefwahlen anwesend?

Re : Koeln 2020

Nun, da gibt es doch die so extrem und wahnsinnig transparente Partei, die grundsätzlich nie in einem Hinterzimmer irgend welche schleimigen Deals schnürt, bei der ein Kandidat zum höchsten Amt erst einmal durch den Mist gezogen wird, der dann lachend scherzt bei einer echt traurigen und verstörenden Angelegenheit.
Also, das ist schon was, da sind bestimmt ein paar, die für den Posten des Hausmeisters im Flüchtlingslager geeignet sind, die wähle ich dann.
Der Rest dieser schwarzen Seelen schicke ich in die Pampa, damit sie mal lernen, wie arbeitende Menschen sich ihr leben hart verdienen müssen.
Leider werden auf den Wahlzetteln zu viele Namen stehen, die zu viel Mist gebaut haben, weil sie NULL Ahnung besitzen.
Also muss jedes Kreuz genau sitzen, sonst erleben wir das nächste Debakel !

@ sonnenbogen, um 09:34

re @ 09:26 von Koblenz

Herrlich! Danke für den Schmunzler am trüben Montagmorgen.

Wolfes74 09:27

Sie "verschenken" Ihre Stimme niemals. Jede Wahlentscheidung hat Relevanz. Es besteht aber für keinen Wählenden der Anspruch, dass allein seine Stimme die Mehrheitsverhältnisse definiert.

Nicht zu wählen, stärkt radikale Ränder und Klientelparteien. Wenn Sie deren Einfluss überhaupt nicht stört, gehen Sie halt nicht wählen...
.."Die habe ich nicht gewählt!" gilt dann aber nicht als Ausrede, denn ein hoher Anteil an Nichtwählern beeinflusst die Stimmenanteile gewaltig.

Hätten sich in der Vergangenheit alle Nichtwähler anders entschieden, hätten wir eine ganz andere Zusammensetzung des BT gesehen.

Gruß
Grille

Wenn ihr nicht wählen wollt

habe ich meinen Kindern immer gesagt,dann beschwert euch auch nicht über Dinge die ihr anders hättest.

Briefwahl ist ok

Jeder Wähler sollte sich einfach fragen, welche Partei und welcher Kandidat für ihn persönlich irgendetwas zum Besseren verändert hat.
Dann fallen die Kandidaten der aktuellen Regierungsparteien schonmal heraus und die Wahlentscheidung wird ein bisschen leichter.
Die letzten paar Tage vor der Wahl machen ganz bestimmt nicht viel aus und man kann ganz in Ruhe zu Hause eine Entscheidung treffen und dem Wahlamt per Brief mitteilen.

09:27 von Wolfes74

>>Kleinere und/oder jüngere Parteien haben Null Chance auf polit.Einfluß, was auch an der 5%-Hürde liegt, die Koalitionen kleinerer Parteien unmöglich macht.<<

Die 5% Hürde ist sehr sinnvoll und beruht auf den Erfahrungen der Weimarer Republik.
Was damals folgte werden Sie wissen.

9.42 harry up

Sicher werde ich mit meiner Stimme dazu beitragen . Wie die Kanzlerin schon sagte , Sie harry un , Sie kennen mich .

09:51 von Adeo60 Danke, das

09:51 von Adeo60

Danke, das Sie " uns Frauen " so viel zutrauen ;-)), ich würde mich nie beeinflussen lassen - ob vom Mann oder den Kindern - meine Wahlentscheidung treffe ich alleine ! Auch bei der Briefwahl, die wir dieses Jahr zum ersten Mal machen müssen.

Aber mal ganz ehrlich, die Tagesschau hat bereits am 14.01.2021 berichtet, das die AfD die " Trump Geschichte " für sich ausschlachten will.

"https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/usa-afd-wahlbetrug-101.html"

@ Koblenz, um 09:53

re @ 9:34 von sonnenbezogen (?)

Wo Sie von Verschwendung sprechen:
Warum wollen Sie Ihre Stimme eigentlich verschwenden?

Aber im Ernst:
Ich nehme (Wahl)Plakate überhaupt nicht wahr und könnte nicht sagen, ob in meiner Umgebung bereits welche angebracht wurden, geschweige wer oder was da drauf zu sehen ist.

Insofern geht es mir wie Ihnen.

Am 16. August 2021 um 09:19 von Tada

Wer wählt denn nur wegen einem einzigen Ereignis?

Die Äußerung von Merz ist deshalb erschreckend, weil er impliziert, dass kein Wähler das Programm der Parteien liest, sondern das polititische Geschehen wie eine Seifenoper beobachtet. Und wenn was passiert gibt es wie bei Facebook Likes auf dem Wahlzettel.
__
Ich glaube, die allerwenigsten befassen sich damit die Wahlprogramme der einzelnen Parteien durchzulesen.
Grundsätzlich ist es aber so, dass es Parteien gibt, die eher von einer grösseren Anzahl Briefwähler profitieren als andere.

Am 16. August 2021 um 09:09 von krittkritt

"Briefe, die später ankommen, werden nicht mehr berücksichtigt."

Das war in den USA in vielen Staaten anders. –
Bei uns gibt es auch keine von der OSZE eigentlich empfohlenen durchsichtigen Boxen. Zumindest waren die bei uns immer undurchsichtig.
__
Möglicherweise liegt das an den verschiedenen Zeitzonen der USA.

Was genau befürchten Sie denn bei undurchsichtigen Wahlboxen ?

@09:54 von wenigfahre: entscheide das am Wahltag

"Also ich entscheide das am Wahltag, was ich mache, und ob ich überhaupt gehe, oder wen ich wähle."

Wer sich nicht nur am Wahltag oder in den vier Wochen davor mit Politik beschäftigt, sondern ständig das politische Geschehen verfolgt, findet zu einer politischen Grundeinstellung, die dazu führt, dass man bestimmte Parteien bevorzugt oder völlig ausschließt.

Wer eher sozial eingestellt ist und sich z.B. für die Menschen im Niedriglohnsektor einsetzen will, wird eher Die Linke oder die SPD wählen wollen. Bei Umweltthemen sind es die Grünen und wer meint, dass es den Reichen nicht gut genug geht, nimmt dann FDP oder AfD in die engere Wahl.

Ich persönlich bin eher auf der linken Seite und ich bin der Meinung, dass dringen mehr für den Klimaschutz getan werden muss.

Eine Partei ist für mich völlig unwählbar. Bevor ich meine Stimme der AfD geben würde, würde ich als durch und durch übezeugter Atheist "Die bibeltreuen Christen" wählen. Nichwählen kommt für mich garnicht in Frage.

@ um 10:04 von weingasi1

„Ich glaube, die allerwenigsten befassen sich damit die Wahlprogramme der einzelnen Parteien durchzulesen.“
Davon bin ich fest überzeugt. Denn anderenfalls hätten die Linken seit Jahrzehnten den Bundeskanzler gestellt und vieles wäre uns erspart geblieben.
Nicht nur das Abenteuer Afghanistan.

@09:55 von nie wieder spd: Wahlbeobachtern der OSZE

"Wie oft und seit wann wurden/werden die Wahlen in der BRD denn von Wahlbeobachtern der OSZE kontrolliert?
Sind diese Wahlbeobachter auch bei den Auszählungen der Briefwahlen anwesend?"

Waren Sie schon mal als Wahlhefer tätig? Kann ich jedem nur empfehlen. Bei mir ist das zwar schon einige Jahre her, aber die Wahlen, bei denen ich geholfen habe, hätten in unserem Wahlbüro keine OSZE Beobachter benötigt. Da wurde auch so alles doppelt und dreifach geprüft.

Wenn da jemand betrügen wollte, müsste sich das ganze Team einig sein und selbst dann wäre es schwierig.

Mal abgesehen davon, dass es deftige Strafen gäbe, wenn es auffliegt.

@ weingasi, um 10:07

re @ 09:09 von kritisiert

“Was genau befürchten Sie denn bei undurchsichtigen Wahlboxen?“

Conspiracy, electoral fraud...? :-)

Briefwahl, eine gute Sache während der Pandemie

Artikel:
"Wer bereits deutlich vor dem eigentlichen Wahltermin seine Stimme per Brief abgibt, kann nicht mehr darauf reagieren, "wenn dann etwas passiert im Wahlkampf, eine Äußerung oder ein Ereignis", mahnt Stefan Merz von Infratest dimap."

Nach so vielen Jahren/Äußerungen/Ereignissen der Nochregierung, weiß ich mit Gewissheit, dass ich diese Parteien nicht mehr wählen werde und die letzten paar Tage vor der Wahl daran nichts ändern werden.

@09:27 von Wolfes74

"Was soll man also wählen, die Mogelpackungen oder seine Stimme an Parteien verschenken, die Null Relevanz haben?"

Zwar sehe ich auch die Wahl zwischen Pest und Cholera als keine wirkliche Wahl an, da ich Inkompetenz nicht legitimieren will, aber Nicht-Wählen ist für mich auch keine Option. Da gebe ich meine Stimme lieber einer anderen Partei, denn wenn der Stimmenanteil der anderen Parteien immer höher wird, dann ändert sich vielleicht etwas bei den etablierten Parteien oder neue erhalten vielleicht irgendwann eine Chance.

@ Traumfahrer, 9:55

"... der lachend scherzt bei einer traurigen Angelegenheit". Dieses Thema ist ja nun ausreichend hochgepusht worden. Ich hielt es für eine Momentaufnahme,
die sich auf eine andere Situation bezog als auf die Flutkatastrophe. Ich bin nicht an eine bestimmte Partei gebunden. Schaue mir Programme und Personen sehr genau an. Programme zeigen Pros und Contras.
Ich kann jedoch nur Kandidaten unterstützen, die konstruktive Verhaltensweisen zeigen. Scholz würde bspw. eher zu diesem Personenkreis zählen als Söder. Natürlich gestehe ich Ihnen andere Wahlkriterien zu.

@Adeo60

"
Am 16. August 2021 um 09:51 von Adeo60
@Sternenkind, 09:07

Glauben Sie denn wirklich, dass Ehemänner ihre Ehefrauen bei der Stimmenabgabe kontrollieren und die Frauen sich kontrollieren lassen...? Ich finde es gut, dass möglichst viele Bürger dank der Briefwahl ihre Stimme abgeben können können, gerade auch Behinderte und Pflegebedürftige. Viele US-Bürger sind auf die obskuren Verschwörungsmythen von Trump hereingefallen und haben ihr Land gespalten. Diesem Unsinn sollten wir nicht nacheifern, finden Sie nicht?"

Ob Sie es glauben oder nicht, aber es gibt eine Partei, die im Bundestag sitzt, deren Anhänger/Mitglieder (ich wollte schon gendern, merkte dann aber, daß es keinen Sinn macht, wie Sie gleich sehen werden) davon träumen, den Frauen wieder das Wahlrecht zu entziehen.

Liest man in Foren, in denen die sich hauptsächlich tummeln, immer wieder. Jetzt raten Sie mal welche. Tipp: Der Fraktion gehören aktuell 88 Mitglieder:innen an (Kann man sich nicht ausdenken).

10.04 harry up

Meine Stimme verschwenden ? ( Salman Rushdie , Kurt Westergaard , Charlie Hebdo,Bataclan )

@ Köln 2020

"Nachdem die Stimmzettel gedruckt sind, und Bürger Wahlbenachrichtigungen erhalten haben, darf ein Kanzlerkandidat nicht mehr gegen einen anderen "ausgetauscht" werden."

Von wegen. Wer glaubt einen Kanzler bei der Bundestagswahl zu wählen sollte sich mal über das deutsche Wahlsystem informieren...

@ GeMe, um 10:13

re @ 09:54 von wenigfahrer

“Bevor ich meine Stimme der AfD geben würde, würde ich als durch und durch übezeugter Atheist “Die bibeltreuen Christen“ wählen.“

Respekt!

Die OSZE-Regel soll verhindern, dass schon Stimmen in den

@10:07 von weingasi1
Boxen platziert wurden. Und der gefaltete Wahlzettel lässt ja auch beim Einwurf keine Rückschlüsse auf die Wahlentscheidung zu. –
Es gibt in den Staaten der USA unterschiedliche Regelungen.
Die Regelung, dass Tage später eingetroffene Wahlbriefe noch gezählt wurden, hat teilweise Misstrauen hervorgerufen.

Es hilft nichts

Ich muss per Brief wählen, fast 2 Wochen vorher, bin an dem Tag nicht in Deutschland. (Wenn nichts dazwischen kommt. )
Und die Wahl ist mir sehr wichtig, also eben per Brief.

@Koeln2020, 09.21h

Im September wird der Bundestag gewählt und nicht der Kanzler/die Kanzlerin.
Bei der Kanzlerwahl kann immer noch jeder von jeder Partei ins Rennen geschickt werden.

10:16 von nie wieder spd: Wahlprogramme

"Davon bin ich fest überzeugt. Denn anderenfalls hätten die Linken seit Jahrzehnten den Bundeskanzler gestellt und vieles wäre uns erspart geblieben."

Volker Pispers hat das schon sehr schön zusammengefasst:
"Sie bekommen in unserer Demokratie, mit einer demokratischen Wahl, keine Mehrheit auf eine Politik, von der 80% der Menschen wirtschaftlich profitieren würden.
Aber jederzeit eine Mehrheit für eine Politik, von der die reichen 10% profitieren. Und diese Politik wird seit 40 Jahren gewählt und gemacht."

10:00 von Tremiro

«Die 5% Hürde ist sehr sinnvoll und beruht auf den Erfahrungen der Weimarer Republik. Was damals folgte werden Sie wissen.»

Die 5% Hürde ist eine unnötig zu hohe Hürde.

Bei der BTW 2017 war nach den in den BT eingezogenen Parteien die PARTEI die nächst-stimmenstärkste mit 1,0%.

Wäre die Hürde statt bei 5% bei 2,5%, wäre das mehr wähler-motivierend, auch Kleine Parteien zu wählen, weil der Gedanke "Stimmenverschwendung" sozusagen um 50% geringer wäre. Und dennoch würde auch 2021 keine der Kleinen Parteien 2,5% der Stimmen erhalten.

Es ist mit der 5% Hürde sehr, sehr schwierig für jede der Kleinen Parteien unter "Sonstige" jemals Einfluss auf Bundesebenen zu gewinnen. Bei 60 Mio. Wahlberechtigten und 70% Wahlbeteiligung sind 4,9% auch 2,06 Mio. Wählerstimmen.

2 Mio. mal Wählerwille, der unverteten im BT ins Nirvana entfleucht.
2 Mio. mal Wählerwille ist sehr viel.
Fast doppelt so viele Wähler wie es Kölner gibt.
Zu viele Stimmen unberücksichtigt.

10:13 von GeMe

Eine Partei ist für mich völlig unwählbar
--

da die ja bei 11 % stehen, im Osten gar das doppelte erreichten
werden die vielleicht auch irgendwelche Wähler ansprechen

@Michael Kiel ,10:24

Mein Kommentar scheint ein Missverständnis bei Ihnen ausgelöst zu haben. Glauben Sie mir, dass ich unser Wahlsystem kenne!
Ich habe ausgedrückt, dass Wähler sicher sein müssen, welche Personen sie durch ihre Wahl unterstützen. Wer bspw. für Laschet, aber gegen Söder als evtl. späteren Kanzler wäre, darf sich nach einer früh abgegebenen Briefwahlstimme nicht nachträglich getäuscht fühlen.

10:30 von krittkritt // Die

10:30 von krittkritt

// Die Regelung, dass Tage später eingetroffene Wahlbriefe noch gezählt wurden, hat teilweise Misstrauen hervorgerufen.//
Zum einen : die " Regelung " war ein Gerichtsentscheid !
** Es sind zwei richtungsweisende Entscheidungen, die der Supreme Court der Vereinigten Staaten vor wenigen Tagen verkündet hat. Das Oberste Gericht wies einen Antrag der Republikaner ab, die Frist für die Einsendung von Briefwahlstimmen im umkämpften Staat Pennsylvania zu verkürzen. Zudem wurde ein Gerichtsurteil aus einem anderen entscheidenden Staat, North Carolina, bestätigt: Briefwahlstimmen, die mit entsprechendem Wahlstempel am Wahltag abgeschickt werden, sind auch dann gültig, wenn sie erst neun Tage später eintreffen. Diese Entscheidungen könnten am 3. November wichtig werden.**
Quelle:
"https://www.tagesspiegel.de/politik/urteile-des-supreme-court-kurz-vor-der-wahl-warum-die-briefwahl-in-den-usa-so-umstritten-ist/26574976.html"
Zum anderen wurden die Gerüchte von D.T. gestreut.

Re Wahlurne

"Nun deshalb ja Wahlurne - hier wird die Stimme beerdigt. Sprache ist etwas wunderbares."

Urne kommt vom latinischen "urna" und tatsächlich haben schon die Römer damit abgestimmt.

@GeMe 10:13 Uhr

"Eine Partei ist für mich völlig unwählbar. Bevor ich meine Stimme der AfD geben würde, würde ich als durch und durch übezeugter Atheist "Die bibeltreuen Christen" wählen."

Mir geht es genauso! Und dabei bin ich aus tiefster Überzeugung eingefleischter Atheist!

Aber AFD wählen ist sogar noch um ein Vielfaches übler!

10:30 von krittkritt

«Die Regelung, dass Tage später eingetroffene Wahlbriefe noch gezählt wurden, hat teilweise Misstrauen hervorgerufen.»

In den USA zählt das Datum des Poststempels.
In Deutschland der Tag des Posteingangs.

Misstrauen hat das auch in den USA nur bei der Frisur und seinen Hardcore Frisürchen ausgelöst. Die hatten das Misstrauen bereits Wochen vor dem Wahltermin vorbereitet. Im Prinzip genau die gleiche Art von voraus eilender Wahldeligitimation, die Sie hier mit den Durchsichtigen Wahlurnen vorbereiten wollen.

Das ist aber der gleiche Rohrkrepierer wie im November 2020 bei Frisur und Frisürchen.

10:34 von schabernack Mal

10:34 von schabernack

Mal abgesehen davon, das Sie recht haben : würden Sie denn solch eine Situation, das Unmengen an Parteien im Bundestag sitzen,
befürworten ?
Ich denke mit Schrecken an Italien oder Griechenland oder oder oder.
Mir wäre das zu undurchsichtig, also würde ich lieber bei unserem Procedere bleiben wollen.

@ um 10:31 von GeMe

Volker Pispers hat das schon sehr schön zusammengefasst:
"Sie bekommen in unserer Demokratie, mit einer demokratischen Wahl, keine Mehrheit auf eine Politik, von der 80% der Menschen wirtschaftlich profitieren würden.
Aber jederzeit eine Mehrheit für eine Politik, von der die reichen 10% profitieren. Und diese Politik wird seit 40 Jahren gewählt und gemacht."
Tja, man kann es kaum fassen.
Aber das ist seltsamerweise in allen demokratischen Staaten so. Ebenfalls seit Jahrzehnten.
Das liegt aber nicht an der Demokratie. Das liegt an der Verlogenheit der Politiker und den Lobbyisten.
Oder wie Obama am 07.09.2018 auf einer Wahlkampfveranstaltung sagte:
"Immer, wenn wir unseren Idealen näher gekommen sind, schiebt das jemand wieder zurück. Meistens ist das von den Mächtigen inszeniert, die uns gespalten, ärgerlich und zynisch halten wollen, weil es ihnen hilft sich abzusichern."
Leider hat Obama nicht gesagt, wer diese „Mächtigen“ sind und was er gegen diese „Mächtigen“ unternommen hat.

Ich bin gerne Briefwähler

Ehrlich gesagt bin ich kein Freund der Wahlkabine. Zwar ist es schon nachvollziehbar, dass gerade so eine gewissen Beeinflussung von Wählern, wie sie bei einer Briefwahl am Küchentisch stattfinden könnte, ausgeschlossen sein, nur muss man auch ehrlich hinterfragen, wie viele Briefwähler denn überhaupt beeinflusst werden, unmittelbar beim Kreuzchen machen!

Ich mache seit Jahren schon nur noch Briefwahl und könnte mir auch vorstellen, dass man die Wahl an sich eines Tages auch mit einem sicheren System online abhalten könnte. Die Quantentechnologie würde eine sichere Übertragung möglich machen. So würde man vielleicht auch noch mehr Nichtwähler endlich erreichen!

@ich1961

Dann können wir doch dank "Fraktionsdiziplin" den Bundestag dann auch auf 5 Personen reduzieren, also wenn das gewünscht wird wäre das doch mal eine echte Einsparung

@mispel

"Nicht-Wählen ist für mich auch keine Option. Da gebe ich meine Stimme lieber einer anderen Partei, denn wenn der Stimmenanteil der anderen Parteien immer höher wird, dann ändert sich vielleicht etwas bei den etablierten Parteien oder neue erhalten vielleicht irgendwann eine Chance."

In diesem System wird sich nichts ändern egal welche Partei Sie wählen. Wenn Sie strategisch etwas verändern wollen, dann wählen Sie bei der nächsten Wahl am besten die Grünen. Die Grünen sollten die Wahl gewinnen.

Geht Wählen

Wählt das Alte, das Neue, das Farbige oder das Dumme. Aber geht wählen.
Wer Schlau ist wählt eine Partei die tatsächlich in der Lage wäre was zu (sinnvolles) erreichen. Oder man glaubt das bisheriges Gut genug war.

Dumm ist es Extremisten aus Protest zu wählen. Denn wie in USA, können die gewinnen, wenn da zuviele machen. Die können langfristig Schaden anrichten.

Reichbürger und Coronaleugner brauchen nicht wählen, denn es ist eh das falsche Land und wir Geimpften sind ja eh bald tot

In Delaware, der Heimat Bidens, gelten die strikteren Regeln.

@10:44 von ich1961
Die einzelnen Parlamente können demnach in den USA durchaus andere Regeln festlegen.

PS.: Bei einigen der eidesstattlichen Versicherungen geht es gerade um die wichtigen Poststempel.

10:37 von Sisyphos3

«Eine Partei ist für mich völlig unwählbar.»
--
«da die ja bei 11 % stehen, im Osten gar das doppelte erreichten
werden die vielleicht auch irgendwelche Wähler ansprechen.»

Oder bei 11% der Wähler ist bei der Wahlentscheidug "Ankreuzen-Machen" der Stift ausgerutscht wie einst bei Frau von Störchin die Maus.

Wenn nicht so, dann sprechen die Unwählbaren nicht vielleicht, sondern ganz sicher 11% der Unbelehrbaren an. Jeder der 11% wählt halt so unfähig, wie er / sie das nun mal so auf die Reihe kriegt.

Die Bibeltreuen Christen oder die Tierfutterpartei können jedenfalls beide mehr als die Blauen Schlümpfe von Vadder Meuthraham, der ja inzwischen auch gemobbt wird aus seiner Bande.

@10:16 von nie wieder spd

"Denn anderenfalls hätten die Linken seit Jahrzehnten den Bundeskanzler gestellt und vieles wäre uns erspart geblieben."

Ich denke Wahlprogramme sind gar nicht mal so entscheidend. Wichtiger sind meines Erachtens charismatische, integre und kompetente Politiker. Und vielleicht hat die Linke ja auch deswegen nie den Kanzler gestellt, WEIL die Menschen sich das Parteiprogramm durchgelesen haben. Das trieft ja nur so vor Ideologie und Heilsversprechen.

@Sisyphos3

"
Am 16. August 2021 um 10:37 von Sisyphos3
10:13 von GeMe

Eine Partei ist für mich völlig unwählbar
--

da die ja bei 11 % stehen, im Osten gar das doppelte erreichten
werden die vielleicht auch irgendwelche Wähler ansprechen"

Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich. Das doppelte an Prozenten von weniger als der Gesamtmenge ist immer noch weniger als das Gesamte. Wenn Sie das schon vergleichen wollen, müssen Sie die absoluten Zahlen der Wähler nehmen, die angesprochen werden. Prozente lassen sich schlecht ansprechen.

@ich1961, 10:48 re @schabernack

Mal abgesehen davon, das Sie recht haben : würden Sie denn solch eine Situation, das Unmengen an Parteien im Bundestag sitzen,
befürworten ?
Ich denke mit Schrecken an Italien oder Griechenland oder oder oder.
Mir wäre das zu undurchsichtig, also würde ich lieber bei unserem Procedere bleiben wollen.

Stimme Ihnen zu. Es gab mal eine Landtagswahl in Schleswig-Holstein, die in einem Patt der beiden großen Parteien endete. Zünglein n der Waage war der einzige Abgeordnete des SSW, für den die 5%-Hürde nicht gilt. Wie der von Union und SPD belagert wurde, und was der dadurch an Einfluss gewann, war unglaublich.
Und jetzt stelle man sich vor, es gäbe 15 oder 20 "Versprengte" im Bundestag. Ich kann mir gar nicht alle schrägen Koalitionen und auch nicht alle faulen Kompromisse vorstellen, die da eingegangen werden könnten.

@10:37 von Sisyphos3: da die ja bei 11 % stehen

"da die ja bei 11 % stehen, im Osten gar das doppelte erreichten, werden die vielleicht auch irgendwelche Wähler ansprechen"

Ja sicher. Schaut man sich z.B. die Analyse der Wahlprogramme in Hinsicht auf die geplanten Änderungen bei der Einkommenssteuer an, dann kann man verstehen, dass Menschen die AfD wählen.

Bei den unteren Einkommen will die AfD als einzige Partei keine Entlastung. Das wäre vermutlich auch nicht finanzierbar, denn die oberen Einkommen (ab 120.000 Eruo aufwärts) will die AfD extrem entlasten.

Bisher stand die FDP ja als "Partei der Besserverdiener" im Rampenlicht. Die AfD stellt die FDP aber weit in den Schatten.
Die geplanten Steuersenkungen für Einkommen ab 150.000 Euro sollen bei der AfD 4-mal so hoch ausfallen wie bei der FDP und ab 300.000 Euro 6-mal so hoch wie bei der FDP.

Ich vermute im Osten gibt es sehr viele Menschen mit sehr hohen Einkommen und sehr wenige mit niedrigen Einkommen.

10:48 von ich1961 / @schabernack

«Mal abgesehen davon, das Sie recht haben : würden Sie denn solch eine Situation, das Unmengen an Parteien im Bundestag sitzen,
befürworten ?»

Auch bei der 2,5% Hürde käme es in Deutschland im Bundestag nicht zur Parteien-Inflation. Die einzige Partei, die realistisch die 2,5% Hürde bundesweit überklettern könnte, sind Die Freien Wähler.

@10:42 von Koeln 2020: nicht getäucht fühlen

"Wer bspw. für Laschet, aber gegen Söder als evtl. späteren Kanzler wäre, darf sich nach einer früh abgegebenen Briefwahlstimme nicht nachträglich getäuscht fühlen."

Und wenn sich CDU und CSU nach der Bundestagswahl auf einen ganz anderen Kandidaten einigen, der zur Wahl des neuen Kanzlers (oder einer neuen Kanzlerin) antritt, dann ist das so. Das mag dann manchen Wähler ärgern, aber der Wähler wählt nun mal keinen Kanzler / keine Kanzlerin.

@stgklaus

"
Am 16. August 2021 um 11:01 von stgtklaus
Geht Wählen

Wählt das Alte, das Neue, das Farbige oder das Dumme. Aber geht wählen.
Wer Schlau ist wählt eine Partei die tatsächlich in der Lage wäre was zu (sinnvolles) erreichen. Oder man glaubt das bisheriges Gut genug war.

Dumm ist es Extremisten aus Protest zu wählen. Denn wie in USA, können die gewinnen, wenn da zuviele machen. Die können langfristig Schaden anrichten.

Reichbürger und Coronaleugner brauchen nicht wählen, denn es ist eh das falsche Land und wir Geimpften sind ja eh bald tot"

Die Frage ist, dürfen Reichsbürger überhaupt wählen? Die leben doch in einem anderen Staat, zum Beispiel im "Königreich Deutschland" oder was es sonst noch für Kleinstaaten auf dem Boden der "BRD-GmbH" so gibt. Das glauben die zumindest.

Keine Delegitimation - OSZE-Vorschrift.

@10:47 von schabernack
Beim Krim-Referendum haben bei uns viele die durchsichtigen Wahlurnen beanstandet.
Österreichische Wahlbeobachter machten dann im ORF darauf aufmerksam, dass das OSZE-Standard ist.
Natürlich hoffe ich, dass bei uns niemand auf die Idee kommt, ausgefüllte Wahlzettel zu platzieren...
Obwohl, wenn ich einige Wahlfälschungsskandale hier in Bayern zugunsten und innerhalb der CSU so rekapituliere ...

10:31 von DerVaihinger @Koeln2020, 09.21h

Bei der Kanzlerwahl kann immer noch jeder von jeder Partei ins Rennen geschickt werden.
#
Darauf hat der Wahlbürger aber keinen Einfluss mehr.

am 16. August 2021 um 10:37 von Sisyphos3

................................Eine Partei ist für mich völlig unwählbar
--

da die ja bei 11 % stehen, im Osten gar das doppelte erreichten
werden die vielleicht auch irgendwelche Wähler ansprechen

Die Grünen liegen lt. neuester Umfragen bei unter 20%

Am 16. August 2021 um 11:07 von GeMe

..........Ich vermute im Osten gibt es sehr viele Menschen mit sehr hohen Einkommen und sehr wenige mit niedrigen Einkommen......

Auf jeden Fall. Hier gibt es nur reiche Leute :-).

11:02 von krittkritt Sie

11:02 von krittkritt

Sie folgen da immer noch D.T. und der AfD ?
Naja, dann ist ja alles gut.

11:02 von krittkritt

«PS.: Bei einigen der eidesstattlichen Versicherungen geht es gerade um die wichtigen Poststempel.»

Ein sehr exquisites und komplett sinnfreies Hobby.
Tote Pferde zu Tode reiten.

Briefwahl

da ich am 19.8. für zwei Monate ins Ausland muss, wollte ich in Lörrach den Wahlschein für die Briefwahl beantragen und JETZT wählen. Geht nicht, da die Druckerei die Wahlzettel nicht rechtzeitig gedruckt bekommt, bzw. niemand sich dafür zuständig fühlt etwas Tempo in die Sache zu bringen. Theoretisch darf man ab dem 3.8. wählen ..... ist schon komisch hier im Ländle ...

Frau Baerbock sollte Kanzlerin werden

Auch wegen der Frauenquote sollte Frau Baerbock die Nachfolgerin von Frau Merkel werden. Es wäre toll, wenn sie Deutschland führen würde und gegenüber Herrn Putin und Xi Jinping Deutschland' s Interessen verhandelt. Sie werden richtig ins Schwitzen kommen.
Wählt am besten die Grünen.

@11:07 von GeMe: Nachtrag

Zu den geplanten Steuerentlastungen der AfD fällt mir noch ein Volker Pispers Zitat ein:

"Die AfD ist eine Mischung aus FDP und NPD, von beiden das Schlimmste."

11:06 von frosthorn

«Es gab mal eine Landtagswahl in Schleswig-Holstein, die in einem Patt der beiden großen Parteien endete. Zünglein n der Waage war der einzige Abgeordnete des SSW, für den die 5%-Hürde nicht gilt. Wie der von Union und SPD belagert wurde, und was der dadurch an Einfluss gewann, war unglaublich.»

Zur Bundestagswahl gäbe es keine Regionalen Ausnahmeparteien der Bundesländer, für die die Wahlhürde (x) Prozent keine Gültigkeit hätte.

@Orfee, 11:23

Auch wegen der Frauenquote sollte Frau Baerbock die Nachfolgerin von Frau Merkel werden. Es wäre toll, wenn sie Deutschland führen würde und gegenüber Herrn Putin und Xi Jinping Deutschland' s Interessen verhandelt. Sie werden richtig ins Schwitzen kommen.
Wählt am besten die Grünen.

Vielleicht sollten Sie eine Auswanderung nach Russland oder China erwägen. Dort könnten Sie Putin oder Xi Jinping, also "richtige Männer" wählen. Das scheint ja ihr wichtigstes Kriterium für einen Kanzlerkandidaten zu sein.

Briefwahl

Gute Sache, die Wähler welche wissen wem sie Ihre Stimme geben können dies per Briefwahl tun. Da braucht man am Tag der Entscheidung über die Zukunft der Deutschen nicht in der Schlange sich anzustellen und wo möglich auch noch zu infizieren.
Meine Frau macht auch Briefwahl, wir sind am Tag der Entscheidung im Chalet. Ich darf nicht wählen, bin Schweizer Staatsbürger.

11:12 von krittkritt

«@10:47 von schabernack
Beim Krim-Referendum haben bei uns viele die durchsichtigen Wahlurnen beanstandet.»

Die politisch Verständigen haben gleich das ganze Absurdum Krim-Referendum beanstandet, und nicht den Kinderkram Durchsichtige Wahlurnen. Bei absurden Referenden können die Wahlurnen auch aus Granit sein oder aus Bauschaum. Das ganze illegale Absurdum Krim-Referendum gehört in die Urne. In die normale Urne für auf dem Friedhof.

10:34 von schabernack

Wäre die Hürde statt bei 5% bei 2,5%, wäre das mehr wähler-motivierend, auch Kleine Parteien zu wählen, weil der Gedanke "Stimmenverschwendung" sozusagen um 50% geringer wäre.

Die Partei (Sozial Liberale), die ich eigentlich wählen wollte, hat sich kürzlich der VOLT-Partei angeschlossen, die ich eigentlich nicht wählen will. Obwohl nun eher Chancen bestehen die 5-Prozent-Hürde zu knacken und nicht wie bei der EU-Wahl die Stimme zu "verschenken". Jetzt habe ich zwei Wahlen vor mir: Kommunalwahl und Bundestagswahl und finde die Entscheidung schwieriger als je zuvor.

In den letzten Jahren habe ich meine Stimme meistens im Wahlbüro der Stadt vorab abgegeben. Oder, wenn ich noch nicht ganz sicher war, die Wahlunterlagen dort abgeholt und später eingeworfen. So etwas wie eine "halbe" Briefwahl.

stgtklaus 11:01

"Geht wählen" ist ein wichtiger Ratschlag!
Während der Diskussion ist mir bewusst geworden, dass ich meinen Wahlbrief erst ca. eine Woche vor dem 26.9. absenden sollte, damit eventuelle personelle Änderungen eher ausgeschlossen sind. Aber keine Partei sollte es sich leisten, weitreichende Veränderungen bzgl. der Kandidatenaufstell ung kurzfristig vorzunehmen, nachdem Wähler ihre Briefwahlstimmen frühzeitig abgeschickt haben. So ginge Vertrauen verloren.

Briefwahl war und ist für mich ...

.. und meine Familie kein Thema. Selbst zu Zeiten meiner Teilname an Bereitschaftsdiensten war immer Zeit das Wahllokal auf zu suchen.
Klar, es gibt Ausnahmen, dafür gibt es sie.
Die Wahlurnen bei uns sind aus Plexiglas und es gibt eine ebensolche Wand hinter der man seine Maske zur Identitätsprüfung lüften kann. Die gleichzeitige Anwesenheitszahl ist den Wahllokalen angepasst. Es gibt jeweils Desinfektionsmittel für die Hände und Schreibgeräte.
Also eigentlich alles ganz ordentlich geregelt. Die besten Voraussetzungen für einen Sonntagsspaziergang wie an jedem Wahltag, bei dem uns auch noch zu Gute kommt, dass wir neben allem von der Natur zu 99,9999999% wasserdicht sind ins Leben entlassen wurden. Diese Quote ist erheblich größer, als einen fehlerfreien Neuwagen zu bekommen.

@09:07 von Sternenkind

>> Ist eine feine Sache wenn niemand
>> überprüfen kann wer den Zettel wirklich
>> ausfüllt bei der Briefwahl.

Wenn Sie schon Donald Trump zitieren, würden Sie das bitte auch kenntlich machen? oO

11:23 von Orfee

«Auch wegen der Frauenquote sollte Frau Baerbock die Nachfolgerin von Frau Merkel werden. Es wäre toll, wenn sie Deutschland führen würde und gegenüber Herrn Putin und Xi Jinping Deutschland' s Interessen verhandelt. Sie werden richtig ins Schwitzen kommen.
Wählt am besten die Grünen.»

Sie können ja Ralf Möller wählen als Bundeskanzler.
Der kräftige Boybuilder aus dem Ruhrpott.
Der mischt Wladimir und Xi auf, wenn die aufmucken.

Arnold Schwarzenegger geht nicht … der ist Österreicher.
Die Brothers Klitschko sind Ukrainer.
Evtl. geht auch der Hulk. Der scheint mir staatenlos.
Möglicherweise könnte man den noch einbürgern vor dem Wahltermin.

Groß und kräftig muss er sein, der nächste Bundeskanzlerin.

11:50 von schabernack

Groß und kräftig muss er sein, der nächste Bundeskanzlerin.
----

zur Auswahl stehen ja die Baerbock, der Laschet und der Scholz
keine was deren Statur anbelangt imposante Erscheinungen

da wär´s mit dem Söder was anderes gewesen

um 10:16 von nie wieder spd

...die allerwenigsten befassen sich damit die Wahlprogramme...
"Davon bin ich fest überzeugt. Denn anderenfalls hätten die Linken seit Jahrzehnten den Bundeskanzler gestellt und vieles wäre uns erspart geblieben.
Nicht nur das Abenteuer Afghanistan."

Sie sprechen mir, sowas von.., aus dem Herzen.

Die einzige Partei, die in ihrem Wahlprogramm auch etwas soziales stehen hat - ganz abgesehen vom Ablehnen deutscher BW an Auslandseinsätzen.

Jeder soll aber die Partei wählen, die seinen eigenen Interessen und Bedürfnissen am nächsten kommt, aber gar nicht zu wählen empfinde ich als ein absolutes "No-Go".
Im absoluten Zweifel dann eben ungültig wählen - Stimme abgeben=ein MUSS

@krittkritt

"Am 16. August 2021 um 11:02 von krittkritt
In Delaware, der Heimat Bidens, gelten die strikteren Regeln.

@10:44 von ich1961
Die einzelnen Parlamente können demnach in den USA durchaus andere Regeln festlegen.

PS.: Bei einigen der eidesstattlichen Versicherungen geht es gerade um die wichtigen Poststempel."

Anscheinend reiten Sie nicht nur tote Pferde, Sie züchten sie offenbar auch noch.

@ 09:55 von Sternenkind

Sprache ist etwas wunderbares, da haben Sie recht: Ihre Sprache macht zum Beispiel deutlich, was Sie von freien allgemeinen geheimen gleichen demokratischen Wahlen halten, wenn Sie von "beerdigt" sprechen - und es zeigt entweder Ihr kollossales Nicht-Wissen oder Ihre immense Missachtung der Wahl, wenn Sie verheimlichen, dass die Stimmen - suprise! - gezählt werden statt beerdigt.
Na ja. Sprache ist eben nicht selten wunderbar verräterisch.

11:20 GeMe

Oops, falls ich mich für die Grünen oder die SPD entscheide, rechne ich damit, dass kurzfristig Habeck statt Baerbock zur Kanzlerwahl antritt. So what? Damit die Frauenquote stimmt, könnte die SPD dann schnell mal Scholz durch Esken ersetzen. Ohh! Ich muss bezgl. der Wahlentscheidung noch mal in mich gehen!

@SinnUndVerstand 12:37

Richtig!

Sprache kann versöhnen, Sprache kann spalten, Sprache kann auch umschreiben, oder direkt sein. Sprache kann auch einfach nur schön sein.
Leider aber auch voller Gift und Radikalität wie die Ihre.

@ 09:55 von frosthorn

Mit "Wahlbetrug" auf unterschiedlichsten Ebenen kennt die afd sich aus und nutzt es für die eigene "Opferstrategie":
- In Sachsen-Anhalt wollte A.Poggenburg einen angeblichen Wahlbetrug aufdecken anhand eines Fotos, dass von den US-Wahlen stammte.
- Tweets mit unbelegten Behauptungen, afd-Briefwahlstimmen würden "einfach verbrannt", multiplizierten sich in afd-Kreisen zigtausendfach.
- Der parlamentische GF der afd-Fraktion in SA, R.Farle, versteigt sich , die "Corona-Krise als Plan für großen Wahlbetrug" zu etikettieren.
- Die NRW-afd faselt in Trump-Manier beim mageren letzten Landtags-Wahlergebnis von 7,4% auch gern von Wahlbetrug.
- Und für S.Brandner, die gehässig polternde Lautsprecher-Stimme vom Flügel-Neonazi B. Höcke im Bundestag, der seine antidemokratische Gesinnung gern zeigt, wenn er von der " bunt-sozialistischen Ökö-Merkelatur" spricht und tönt, "so wie Merkel uns einsperrt, muss auch sie eingesperrt werden.", ist die Bundestagswahl als Briefwahl verfassungswidrig.
ups

@ 11:49 von saschamaus75

Dieser User macht Zitate nie kenntlich, auch nicht, wenn es um angeblichen Wahlbetrug geht. Na ja. Auch eine Form von Betrug.

11:10 von Anderes1961

Die Frage ist, dürfen Reichsbürger überhaupt wählen? Die leben doch in einem anderen Staat, zum Beispiel im "Königreich Deutschland"

verstehe ihre Frage nicht. Die haben die doppelte Staatsbürgerschaft.

@12:52 von Sigrun_1954

Rakikal kommt von "radix" = Wurzel. Insofern haben Sie recht: Ich geh den Dingen gern auf den Grund und bevorzuge da eine klare Sprache.
Wo meine Sprache "voller Gift" ist, weiß ich nicht: Ist eine giftige unbelegte Behauptung.

@Mass Effect

"
Am 16. August 2021 um 13:01 von Mass Effect
11:10 von Anderes1961

Die Frage ist, dürfen Reichsbürger überhaupt wählen? Die leben doch in einem anderen Staat, zum Beispiel im "Königreich Deutschland"

verstehe ihre Frage nicht. Die haben die doppelte Staatsbürgerschaft."

Nicht alle, behaupten die jedenfalls. :-)

11:14 von Schweriner1965

Die Grünen liegen lt. neuester Umfragen bei unter 20%
------

wer weiß vielleicht setzt sich der Trend fort
dazu noch
der Laschet kann als Kanzlerkandidat nicht antreten
der Söder muß kurzfristig einspringen
gar die Frau Merkel noch ne ne Runde drehen

kurzum es wendet sich alles zum Guten :-)

@ 13:01 von Mass Effect

Da sind Sie nur unzureichend informiert: Die sog. Reichsbürger sind ja deshalb 'Reichsbürger', weil sie die Existenz der Bundesrepublik Deutschland abstreiten und daher ihre Rechtsordnung incl. der Wahlordnung ablehnen. Sie würden also einen 'Reichsbürger' in diesem Sinne arg beleidigen, wenn Sie sagen, er habe die doppelte Staatsbürgerschaft.
Wählen darf natürlich jeder Reichsbürger bei der Bundestagswahl trotzdem, sofern er/sie 18 Jahre alt ist und einen Pass der Bundesrepublik Deutschland besitzt und mindestens 3 Monate vor der Wahl einen Wohnsitz in Deutschland hat. Denn unser Rechtssystem verkraftet auch solche Spinnereien wie Reichsbürgertum.

11:40 von Kaneel

«Die Partei (Sozial Liberale), die ich eigentlich wählen wollte, hat sich kürzlich der VOLT-Partei angeschlossen, die ich eigentlich nicht wählen will. Obwohl nun eher Chancen bestehen die 5-Prozent-Hürde zu knacken und nicht wie bei der EU-Wahl die Stimme zu "verschenken".»

Keine Kleine Partei aus dem Prozentekästchen "Sonstige" wird auch nur annähernd 5,0% erreichen. Alle zusammen werden bei so was wie bei 7% bis 8% sein.

Bei Bundestagswahlen sind deren Stimmen rein rechnerisch stets "verschwendet", obwohl sie das real gar nicht sind. Die Kleinen Parteien bekommen ja Wahlkampfunterstützung aus der Bundeskasse bei ab 0,5% erreichter Wählerstimmen. Kann man so zumindest die finanziellen Möglichkeiten seiner Favoritenpartei durch die Stimme unterstützen.

Schon bei den 7 Parteien im BT geht es im Wahlkampf berichtet nur um Trallala wie Lebenslauf, Zitatkennzeichnung in quasi antiquarischen Büchern.
Erst recht bei den Kleinen sind Inhalte unberichtet.

Ich wähle wieder die PARTEI …

@SinnUndVerstand

"
Am 16. August 2021 um 13:12 von SinnUndVerstand
@ 13:01 von Mass Effect

Da sind Sie nur unzureichend informiert: Die sog. Reichsbürger sind ja deshalb 'Reichsbürger', weil sie die Existenz der Bundesrepublik Deutschland abstreiten und daher ihre Rechtsordnung incl. der Wahlordnung ablehnen. Sie würden also einen 'Reichsbürger' in diesem Sinne arg beleidigen, wenn Sie sagen, er habe die doppelte Staatsbürgerschaft.
[...]"

Gibt solche und solche, bei den Reichsdingern. Manche lehnen tatsächlich die Staatsbürgerschaft der BRD-GmbH ab, da eine GmbH ja keine Staatsbürgerschaft ausstellen könne, werden wahrscheinlich auch nicht zur Wahl gehen.

Andere akzeptieren die Zweite Staatsbürgerschaft, wenns ihr Vorteil ist. So ein gewisser Peter F., besser bekannt als König von Deutschland, der für seine Biografie lieber 975 Euro nimmt, als seine eigene Währung E-Mark. Er wechselt seine Staatsbürgerschaft auch gerne mal wie es gerade am besten passt.

13:12 von SinnUndVerstand

Habe ich das Gegenteil behauptet oder wollen sie mir was unterstellen. Mein Nachbar hat in seinem Garten das Bierreich ausgerufen und er ist der Bierkönig. Eintritt nur mit Bierpass. Hat auch ne lustige Fahne und ist auch alles nur "Bierernst" gemeint :). Dürfen auch Antialkoholiker rein.

Wahl der Qual

Natürlich ist es auf jeden Fall besser, eine Partei zu wählen, deren Vertreter allen bisherigen Erfahrungen mit ihrer Politik bzw. ihren persönlichen Entscheidungen einigermaßen glaubwürdig für Demokratie, Gleichberechtigung, Freiheit und Menschenrechte eintreten. Aber m.E. ist der schon durch den Begriff "Partei" implizierte Zwang zur Parteinahme das eigentliche Problem. Und das nicht nur in der nationalen Politik, wie man an diesen Auszügen aus dem heutigen Liveblog zur Lage in Afghanistan zum Umgang der jeweiligen Staatsführungen damit sehr schön erkennen kann:
„Die deutsche Botschaft warnte das Auswärtige Amt offenbar wochenlang vor einer möglichen Gefährdung ihres Personals“

Die deutschen Regierungsverantwortlichen „überhören“ offenbar routiniert alle Hinweise, die ihnen nicht ins Konzept passen.

Während sich bei den bzw. dem russischen sich mal wieder die Volksweisheit „Gleich und gleich gesellt sich gern“ bewahrheitet:
"Der russische Botschafter will mit den Taliban sprechen"

13:21 von Anderes1961 @SinnUndVerstand

Stimmt.

@12:49 von Koeln 2020: noch mal in mich gehen!

Wenn ihre bevorzugte Partei nach der Wahl am 26.09. genügend Stimmen hat, um überhaupt bei Kanzlerwahl eine Rolle zu spielen und sie sich dann (nach der Wahl), aus welchen Günden auch immer entscheidet, einen anderen Kandidaten zur Wahl antreten zu lassen als im Wahlkampf angekündigt, dann können Sie sich zwar ärgern, aber nicht noch mal wählen, um einer anderen Partei ihre Stimme zu geben.

Briefwahl

Ich wohne seit 2016 in der Türkei. In Deutschland habe ich vorher immer Briefwahlunterlagen bekommen, seit ich hier wohne, nicht mehr. Ich weiß nicht, wie ich das ändern kann.

13:21 von Anderes1961

«Gibt solche und solche, bei den Reichsdingern. Manche lehnen tatsächlich die Staatsbürgerschaft der BRD-GmbH ab, da eine GmbH ja keine Staatsbürgerschaft ausstellen könne, werden wahrscheinlich auch nicht zur Wahl gehen.»

Ganz besonders ernst zu nehmen sind die Reichsverwirrten, die mit großem Pathos-Tamtam auf dem Amt ihre Deutsche Staatsbürgerschaft abgeben, dann aber ALG2 beziehen, weil sie ansonsten in ihrem Reich Garten hinter'm Haus verhungern würden, da sie außer lamentieren und schwadronieren gar nichts auf die Reihe kriegen.

@Am 16. August 2021 um 11:10 von Anderes1961

Zitat: "Die Frage ist, dürfen Reichsbürger überhaupt wählen? Die leben doch in einem anderen Staat, zum Beispiel im "Königreich Deutschland" oder was es sonst noch für Kleinstaaten auf dem Boden der "BRD-GmbH" so gibt. Das glauben die zumindest."

Weiß nicht.

Solange Reichsbürger einen deutschen Pass haben, haben Sie auch ein Wahlrecht hier.

Grünlinke leben ja auch im Simasalabim-heiopupeiah-Takka-Tukkaland und haben mit dem modernen, weltoffenen und freiheitlichen Deutschland genauso wenig zu tun wie die Republik Kongo mit einer Marsmission. Trotzdem dürfen Grünlinke ja wählen.

Sehen Sie?!

13:17 von schabernack

Bei Bundestagswahlen sind deren Stimmen rein rechnerisch stets "verschwendet",
--------

bis vor kurzem waren auch Stimmen der LINKEN verschwendet
mit denen wollte ja keiner sprechen
davor waren es die GRÜNEN die den Etablierten nicht grün waren
jetzt das selbe Spiel mit der AfD

um 13:03 von SinnUndVerstand @12:52 von Sigrun_1954

,,...Radikal kommt von "radix" = Wurzel. Insofern haben Sie recht: Ich geh den Dingen gern auf den Grund und bevorzuge da eine klare Sprache.
Wo meine Sprache "voller Gift" ist, weiß ich nicht: Ist eine giftige unbelegte Behauptung."

Abgesehen davon, daß mir in Ihren wachmachenden Beiträgen noch keine Gifte entgegengespritzt sind, ist doch bekannt, daß es auch heilende davon gibt. Wer allerdings kein Rizinus-Öl verträgt, wird den gelben Fingerhut als Unkraut auf den Müll werfen.

Eine klare, offene und die Widersprüche zwischen Reden, Tun und Prinzipien offenlegende Sprache ist das Gegenteil von einem Gift, solange keine Niedertracht oder Beleidigungen damit verbunden sind. Wer sich trotzdem daran scheuert, sucht mutwillig nach einer Gelegenheit, um vielleicht endlich aus seinem Kokon herauszukommen, der mit den Ereignissen von Kabul den nächsten Riss bekam.

11:59 von Sisyphos3

… die Baerbock, der Laschet und der Scholz …

Nein, schlechtes Benehmen ist nicht lustig. Und wenn man es besser weiß, sich aber trotzdem schlecht benimmt, ist es einfach nur kindisch.

Sie sind so ziemlich der letzte hier, der das noch nicht begriffen hat.

Normalfall der Wahl sollte weiterhin ein öffentlicher Akt sein

denn die Wahl beispielsweise am Küchentisch sei "keine transparente Veranstaltung".
Man wisse nicht, "ob vielleicht der Ehepartner oder die Ehepartnerin doch irgendwie mitmischt bei der Stimmabgabe".
----

demnach müsste auch die Briefwahl vom Alten oder Pflegeheim verboten bzw. beäugt werden
wer weiß ob der PflegerIn die Hand führt

Briefwahl ?

Schade das es in unserem Land nicht ein einfach, sichere, vernüftige Art gibt Online zu wählen.

Da sind andere Länder mal wieder viel weiter als wir.

13:42 von Sisyphos3

>>Normalfall der Wahl sollte weiterhin ein öffentlicher Akt sein
denn die Wahl beispielsweise am Küchentisch sei "keine transparente Veranstaltung".
Man wisse nicht, "ob vielleicht der Ehepartner oder die Ehepartnerin doch irgendwie mitmischt bei der Stimmabgabe".<<

demnach müsste auch die Briefwahl vom Alten oder Pflegeheim verboten bzw. beäugt werden
wer weiß ob der PflegerIn die Hand führt

Ich erkläre Ihnen das gerne, man will ja helfen:

In dem von Ihnen zitierten Absatz ist die Rede vom Küchentisch und Ehepartnern, also ein eher familiäres Umfeld.

Sie bringen jetzt aber mit dem Alten- und Pflegeheim und den Pflegenden völlig andere Kategorien ein, von welchen überhaupt nicht die Rede war.

Wenn man kurz nachdenkt, gar nicht so schwer, nicht wahr?

13:25 von GeMe

Gut erklärt. Deswegen heißt es auch Bundestagswahl und nicht Kanzlerwahl. Das sind die Kandidaten der Parteien. Jede zur Wahl zugelassene Partei kann einen Kandidaten benennen. Ob sinnvoll oder nicht, es steht ihr frei.

13:31 von Maryam Polatcan

«Ich wohne seit 2016 in der Türkei. In Deutschland habe ich vorher immer Briefwahlunterlagen bekommen, seit ich hier wohne, nicht mehr. Ich weiß nicht, wie ich das ändern kann.»

Hat man den Ständigen Wohnsitz im Ausland, muss man Zusendung der Unterlagen für die Briefwahl in jedem Fall einzeln bei dem Einwohnermeldeamt anfordern, wo der letzte Wohnsitz in der BRD gemeldet war.

Zieht man innerhalb von Deutschland um, wissen die Einwohnermeldeämter immer Ihre Wohnadresse. Verzieht man ins Ausland, muss man die neue Adresse dort nicht angeben. Noch nicht einmal sagen, in welches Land man verziehen will.

Kennen die Behörden in Deutschland überhaupt Ihre Wohnadresse in der Türkei seit 2016 …?

13:25 GeMe

".... aber nicht noch mal wählen, um einer anderen Partei Ihre Stimme zu geben."
Wer sollte denn auf die Idee kommen, zum zweiten Mal wählen zu können? Gut überlegte Entscheidungen kann man nur vor der Wahl am 26.9. treffen.

Sonnenbogen

Ernsthaft, Sie lassen sich durch die Wahlplakate überzeugen?
Ich dachte tatsächlich, nie einen solchen Menschen begegnen zu dürfen. Nun, es ist hier nicht persönlich, aber immerhin.
Für sind diese geschönten Jugendbilder mit sinnbefreiten Slogan einfach nur Umweltverschmutzung und Verschwendung.

Im schlimmsten Fall könnte

Im schlimmsten Fall könnte sogar das passieren was bei der Europawahl passiert ist...

Rekord bei Briefwahl

Wer will in Pandemiezeiten denn zur Wahlurne gehen und sich unter Menschen begeben? Ich werde die Briefwahl machen. Am Ende ist unerheblich, wie ein Bürger die Stimme abgibt. Es zählt alles gleichermaßen. Daher sehe ich in diesem ganz normalen Wahlprozess überhaupt kein Problem. So kommen wenigsens Menschen zum Wählen, die vielleicht bettlägerig sind oder sonst verhindert. Wie die junge Generation sich verhält, die immerhin Neu- und Erstwähler stellt, ist doch wichtig. Freuen wir uns alle, dass wir frei und selbstbestimmt wählen können. Sehe ich in andere Länder mit Einheitspartei, Wahlbetrug und Korruption, bin ich froh, in Deutschland nicht solche erfundenen Wahlen und fingierten Zahlen zu haben. Hier sollte man endlich wieder Bodenhaftung entwickeln und zu dem liberalen Staat und Gesellschaft stehen.

11:14 von Schweriner1965

Die Grünen liegen lt. neuester Umfragen bei unter 20%///

Stellen Sie sich vor, man dürfte Die Grünen im Saarland wählen. Dann währen es vielleicht sogar 20%. Tolle Truppe. Wie stand auf einem Bild aus der letzten extra3 Sendung:
PANNALENA BAERBOCK.

@Wolfes74 um 09:27

Sie fragen „Was soll man machen, wenn keine Partei den persönl. Anforderunegn entspricht. Die etablierten Parteien versprechen viel, halten aber nichts davon bzw. machen dann genau das Gegenteil.
Kleinere und/oder jüngere Parteien haben Null Chance auf polit.Einfluß, was auch an der 5%-Hürde liegt, die Koalitionen kleinerer Parteien unmöglich macht.
Was soll man also wählen, die Mogelpackungen oder seine Stimme an Parteien verschenken, die Null Relevanz haben?“
Wählen Sie halt das kleinste Übel, das Sie meinen. Wenn keine 5%, haben Sie wenigstens gewählt.
Im Übrigen teile ich Ihre Meinung nicht, dass die etablierten Parteien viel versprechen und danach nichts davon halten (bzw. dann genau das Gegenteil machen).
Eins ist doch klar: nach der Wahl gibt es Koalitionsverhandlungen, und da werden alle Parteien Punkte aus ihren Programmen streichen müssen - das war schon immer so.

@blitzgescheit, 13:36

Solange Reichsbürger einen deutschen Pass haben, haben Sie auch ein Wahlrecht hier.
Grünlinke leben ja auch im Simasalabim-heiopupeiah-Takka-Tukkaland und haben mit dem modernen, weltoffenen und freiheitlichen Deutschland genauso wenig zu tun wie die Republik Kongo mit einer Marsmission. Trotzdem dürfen Grünlinke ja wählen.
Sehen Sie?!

Ist ja schon gut. Sie dürfen wählen.

13:36 von Sisyphos3 / @schabernack

«Bei Bundestagswahlen sind deren Stimmen rein rechnerisch stets "verschwendet" …»
--------

«bis vor kurzem waren auch Stimmen der LINKEN verschwendet
mit denen wollte ja keiner sprechen
davor waren es die GRÜNEN die den Etablierten nicht grün waren
jetzt das selbe Spiel mit der AfD.»

Lesen können, und dann noch sinnvoll zitieren können ist die Kunst, die längst nicht alle beherrschen, und viele gar nicht erlernen wollen.

"Deren Stimmen" sind in meiner Welt・nur・alleine・ausschließlich・exklusiv・die Stimmen für Parteien, die unter der 5% Hürde bleiben.
Nur diese Stimmen.

Stimmen für Parteien, die in den BT einziehen, können schon theoretisch nicht verschwendet sein, da alle diese Parteien ja in den Bundestag eingezogen sind. Dazu sind Wahlen gedacht und gemacht.

Alle Parteien im Bundestag haben gesetzl. best. Möglichkeiten.

Die AfD kann gar nix, die Tierfutterpartei kann mehr.
Aber die wählt ja kaum wer.
Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD.

Briefwahl

ist eindeutig und ausschließlich für den Fall vorgesehen, in dem Wähler am Wahltag nicht ihr Wahlrecht wahrnehmen können, weil sie im Urlaub, auf Dienstreise oder erkrankt sind.
Weiterhin steht die Briefwahl behinderten Menschen und dauerhaft im Ausland wohnen deutschen Bürgern zur Verfügung.
Diese Anforderungen für die Teilnahme an der Briefwahl hat das BVG der Politik mitgeteilt.
Briefwahlstimmen, die nicht in die genannten Kategorien fallen, sind meiner Meinung nach nicht gültig, denn die Wahl hat entsprechend Grundgesetz am Wahltag in geheimer Wahl in einem Wahllokal zu erfolgen.

um 11:59 von Sisyphos3 11:50 von schabernack

[,,Groß und kräftig muss er sein, der nächste Bundeskanzlerin."]
----

,,zur Auswahl stehen ja die Baerbock, der Laschet und der Scholz
keine was deren Statur anbelangt imposante Erscheinungen

da wär´s mit dem Söder was anderes gewesen "

Man will es einfach nicht wahr haben, aber solche Ansprüche genügen vielen Wähler*innen. Stattliche Erscheinung, tiefe Stimme und unerschütterliche und blauäugige Ruhe (solange keine Fragen kommen, die das Ausredenkonto zu sehr belasten). Anders gesagt, ein starker Papa, der dem zaghaften Bürger zeigt, wo der Honigtopf hängt, mit dem er ihm ums Mäulchen schmiert, damit es immer zu bleibt.

Man kann dann ja immer noch seine Meinung z. B. in Foren kundtun.

@werner1955 um 13:46

„Briefwahl? Schade das es in unserem Land nicht ein einfach, sichere, vernüftige Art gibt Online zu wählen.
Da sind andere Länder mal wieder viel weiter als wir.“
Naja, ob online wählen soooo sicher ist? Mit online und Sicherheit habe ich so ein ungutes Gefühl… obwohl ich oft online einkaufe und meine Bankgeschäfte abwickle.
Früher musste man zum Wahllokal, jetzt kann man per Briefwahl abstimmen - ist doch schon was, oder?

Im Übrigen finde ich es richtig lustig, wie manche User hier über die Sicherheit bei der Briefwahl herziehen - da, wo der Ehepartner oder ein anderer das Kreuzchen für einen macht, ist sicherlich verschwindend gering. Ich glaube nicht, dass dies wahlentscheidend sein wird.

14:10 von schabernack

… Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD.

Das versteht halt auch nur, wer mehr Verstand hat als Bäume oder Steine.

Womit ich nichts gegen Bäume und Steine sagen will!

Parteien versprechen

Wer ehrlich und aufgeschlossen die Parteiprogramme und Versprechen ansieht, wird selbst schnell auf das stoßen, was möglich ist oder das, was man als Wahlkampffinte bezeichnen muss. Bezahlbarer Wohnraum. Fordern viele, aber wo beginnt das Bezahlbare und wer soll solche Angebote finanzieren? Da muss man doch erst einmal in die Wirklichkeit von Bauen und Wohnen schauen, sich die Rechtslage ansehen. Dann kann man ermessen, dass Vermieter Kosten haben und ein Nulltarif-Wohnen Wunschtraum bleibt. So gibt es etliche Beispiele, die standardmäßig gescholten werden. Wenige Kritiker argumentieren aber mit Hand und Fuß und mehr bleiben lieber in allgemeinen Schimpftiraden hängen. Was fehlt, ist oft Verständnis und Bereitschaft des Bürgers, sich der Wirklichkeit zu stellen und Wahlkampf nicht mit Werbeprospekten zu verwechseln. Die versprechen viel und liefern eher Mogelpackungen. Politik aber arbeitet mit Tatsachen, die oft gern verbogen oder ausgelassen werden. Das sollte jeder Bürger beachten.

Am Wahltag im Wahlokal

muss sich jeder Bürger mit einem geeigneten Dokument (Reisepass oder PA) legitimieren.
Wie funktioniert das gleich noch mal bei der Briefwahl?
Wie erfolgt der Nachweis, dass der betreffende Bürger auch diesen Stimmzettel ausgefüllt hat.
Zu diesen Fragen gibt es nur Plattitüden von der Bundeswahlleitung mit dem Verweis auf ganz wenige Unregelmäßigkeiten in den vergangenen Jahren.

14:10 von schabernack

Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD.
-------

warum so verbittert
nicht wählen und das Problem ist weg

und das ist eben in meiner Vorstellungswelt ne "verlorene" Stimme
im übrigen es wurden schon Weltreligionen begründet
durch Leute die mit Steinen/Sträuchern in Verbindung traten :-)

@schabernack

"[...] Alle Parteien im Bundestag haben gesetzl. best. Möglichkeiten.

Die AfD kann gar nix, die Tierfutterpartei kann mehr.
Aber die wählt ja kaum wer.
Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD. [...]"

Sprechen ist eh schwierig, bei einer Partei, in der Abgeordnete, die sich gerne mal aufführen wie deren Vorbild aus Braunau und ein Abgeordnetenhaus, wahlweise eine Wahlbühne, gerne mal zusammen schreien, als grandiose Rhetoriker gefeiert werden. Müßte also heißen der Satz: "Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD zu schreien."

@schabernack

"[...] Alle Parteien im Bundestag haben gesetzl. best. Möglichkeiten.

Die AfD kann gar nix, die Tierfutterpartei kann mehr.
Aber die wählt ja kaum wer.
Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD. [...]"

Sprechen ist eh schwierig, bei einer Partei, in der Abgeordnete, die sich gerne mal aufführen wie deren Vorbild aus Braunau und ein Abgeordnetenhaus, wahlweise eine Wahlbühne, gerne mal zusammen schreien, als grandiose Rhetoriker gefeiert werden. Müßte also heißen der Satz: "Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD zu schreien."

"Grünlinke leben ja auch im Simasalabim-heiopupeiah-Takka-Tukkaland und haben mit dem modernen, weltoffenen und freiheitlichen Deutschland genauso wenig zu tun wie die Republik Kongo mit einer Marsmission. "

Wie immer ein hochqualifitierte Kommentar von Blitzgescheit.

Und ja. DAS IST IRONISCH GEMEINT!

forenteam

14:16 von Thomas D. 14:10 von schabernack
… Man spricht mehr sinnvoll mit Bäumen oder mit Steinen als mit der AfD.

Das versteht halt auch nur, wer mehr Verstand hat als Bäume oder Steine.

Womit ich nichts gegen Bäume und Steine sagen will!
-------------

wie lange muß ich mir so Beleidigungen von diesem @Thomas D noch bieten ?

dient das einer angenehmen Diskussionsrunde ?

Von Duzfreund 9:01

(entweder isst man Veganer, oder eben nicht)
*****
Also ich esse bestimmt keine Veganer. Sie hoffentlich auch nicht.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: