Ihre Meinung zu: Emanzipation in Argentinien: Maurerinnen als Avantgarde

8. August 2021 - 10:22 Uhr

In Argentinien packen immer mehr Frauen auf dem Bau selbst an. Die Corona-Krise verstärkt diesen allgemeinen Trend hin zu mehr Gleichberechtigung am Rio de la Plata. Von Matthias Ebert.

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Kommentare

Das finde ich gut

auch bei uns gibt es viele Frauen die Handwerklich gut zurechtkommen, manche sogar das Handwerk lernen.
Wir haben nur das Problem, das wir nicht einfach mal was anbauen können, was dort aber niemand schert, wie mir scheint.
Ich drück den Damen die Daumen.

„Aus der Not eine Tugend gemacht“

Und eine weitere vermeintliche Männer-Bastion „erobert“.

„Längst ist für Valeria ist das Mauern zum Hobby geworden; eine Tätigkeit, die in Argentinien traditionell Männern vorbehalten war. "Ja, heute ist das zwar Männersache, aber ganz früher haben auch Frauen das Heim gebaut, während die Männer draußen bei der Arbeit waren oder auf dem Feld"“

Es ist also eigentlich gar keine „Neuentdeckung“, sondern nur eine späte „Wiedererkenntnis“, dass Frauen genauso fähig sind wie Männer.

Aus der Not heraus

Gleichberechtigung auf eine andere Art.
#
Ich finde es toll wenn Frauen auch handwerkliche Arbeiten können.Das erinnert mich an meine Mutter die unseren Schuppen selbst gezimmert hat als Vater noch in Kriegsgefangenschaft war.

Fortschritt?

Schon etwas kurios wie hier die Probleme von Alleinerziehenden und Geldmangel für ausgebildete Handwerker zur Progressivität verklärt werden. Tatsächlich handelt es sich wie im Artikel ja auch ganz gut "erzählt" um eine Notwendigkeit mangels Alternative, dass Frau selbst anpackt.

In Argentinien packen immer mehr Frauen auf dem Bau selbst an.

das ist gelebte Emanzipation :-)

ist doch in Russland schon immer so gewesen
Frauen im Straßenbau
ist doch schön wenn im Macholand Argentinien
(sagen wir doch gleich Lateinamerika) sich mal was in die Richtung tut

zur „Avantgarde“ der globalen Politik:

„die Regierung in Buenos Aires beteiligt Frauen ganz gezielt am Bau staatlicher Sozialwohnungen - bei gleichem Gehalt wie ihre männlichen Kollegen. "Wenn wir heimkommen, dann warten da die Kinder, das Abendessen, das Bügeln, Waschen und so weiter. Deshalb brauchen wir auch zu Hause die gleichen Rechte wie Männer. Wir müssen abends auch sagen können: 'Mann, ich komme gerade vom Bau, ich bin todmüde!'"

Eigentlich logisch, oder?

„Der Erfolg ihrer Bauarbeiterinnen-Bewegung macht Valeria stolz“

Zu Recht.

„Das nächste Ziel hat sie bereits vor Augen: "Ich wünsche mir, dass wir eines Tages eine solidarische Frauengruppe gründen, bei der wir denjenigen älteren Frauen beim Haus-Ausbau helfen, die es selbst nicht mehr schaffen."
>> Ganz nach dem Motto: "Frauen können das auch"

Vor allem, wenn es um das „Antreiben“ des gesellschaftlichen Fortschritts geht. Schon weil sie aus Erfahrung genau wissen, worauf es ankommt: Auf Solidarität und „Netzwerken“.

Naja ...

"Nach der Entdeckung ihrer handwerklichen Fähigkeiten hat Valeria Salguero im ganzen Land für Furore gesorgt."

Warum sollen Frauen nicht mauern können? Wer etwas Interesse mitbringt und nicht gerade zwei linke Hände hat, der sollte das hinbekommen, egal ob Mann oder Frau.

Deshalb so einen Hype daraus zu machen finde ich überzogen.
Wird jetzt über jede Automechanikerin, Schreinerin oder Schornsteinfegerin in der Tagesschau berichtet?

Schön. Aber auch völlig

Schön. Aber auch völlig selbstverständlich .

Innovative Frauen

Frauen in Arbeit, Handwerk sind nichts neues, sondern im Grunde Jahrtausende alt. Umgekehrt sind Heimchen am Herd, Untertanin in einer männerdominierten und Machismo-Gesellschaft relativ neue und kurzzeitige Erscheinungen, wo Frauen nichts können und dürfen sollen.
Dann kommt es immer auf die Perspektive an, die zunehmend wieder auch aus weiblicher Sicht wahrgenommen wird.
Gerade in Krisenzeiten spielen Frauen oft eine starke Rolle. Dann erweisen sich Krisen auch als beschleunigend, wegbereitend für gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen.
Und da spielen Frauen im gesellschaftlichen wie beruflichen Leben zunehmend eine stärkere und wichtigere Rolle, weil es eben mehr auf weibliche Kompetenzen ankommt, Frauen innovativ sind. So werden etwa auch soziale Medien verstärkt genutzt.
Argentinien ist an westlichen Maßstäben gemessen alles andere als ein Frauenparadies. Um so bemerkenswerter die Erfolge, etwa hinsichtlich Abtreibung, wovon Deutschland durchaus auch noch lernen kann!

11:48 von Olivia59

"Fortschritt?

Schon etwas kurios wie hier die Probleme von Alleinerziehenden und Geldmangel für ausgebildete Handwerker zur Progressivität verklärt werden."

,.,.,.,

Immer wieder was zu meckern?

Sie scheinen den Punkt auch nicht zu verstehen.

Aus der Not entstehen neue Erkenntnisse.
DIESER Punkt wird hier behandelt.

So kann ich mich auch erinnern, wie in meiner Kindheit - damals zu meinem großen Erstaunen - in den Straßenbahnen im Führersitz FRAUEN saßen.

Ich hatte offenbar Männer dort erwartet.
Meine Mutter erklärte mir, dass viele Männer im Krieg geblieben waren.

Oder sie liefen - wie ich auch auf der Straße sah - nicht selten einarmig herum.

Die Not gebiert neue Ideen, und dann etablieren sich diese Ideen auch ohne Not.

Nichts falsch daran, nichts zu meckern dran.

Emanzipation würde ich das nicht nennen.

Dass Frauen das können ist nichts Neues. Selbst ist die Frau.

Aber in diesen speziellen Fällen (Alleinerziehende Mütter hier in Argentinien) haben sich die Männer einfach nutzlos gemacht. Außer zum Kindermachen offensichtlich zu nichts zu gebrauchen.

Es ist eigentlich eine sehr traurige Entwicklung wenn solche Männer total entbehrlich werden. Was machen die den ganzen Tag lang?

Mauerinnen als Gleichberechtigung !??

Ja sicher doch!

Abermillionen Frauen träumen im Rahmen der Gleichberechtigung bestimmt schon davon, endlich(!) als Dachdeckerin, Straßenbauerin, Betonbauerin, im Tagebau unter Tage und andere körperlich sehr schwere Tätigkeiten dauerhaft selbst persönlich ausüben!

Oder vielleicht auch nicht!

12:12 von Giselbert

"Deshalb so einen Hype daraus zu machen finde ich überzogen."

,.,.,

Sie sind wahrscheinlich zu jung dafür, um das nachvollziehen zu können.

In meiner Studentenzeit (in Westdeutschland) rissen die (männlichen) Studenten noch gerne - mir als Frau gegenüber - den Witz:

'Wer im dritten Semester sich noch keinen Doktor geangelt hat, muss ihn selber machen.'

@ 11:54 Sisyphos3

Sie halten diesen Bericht für eine adäquate Vorlage, hämisch mit Verweis auf Russland über Emanzipation herzuziehen?
Das scheint zu dem zu passen, was Sie heute an gewaltrelativierendem Kommentar zu Duterte gepostet haben. Übrigens finden Sie dazu in der deutlich konservativen NZZ einen Bericht darüber, wie Kritiker und Oppositionelle unter dem Deckmantel der Drogendealerbekämpfung quasi zum Abschuss frei gegeben wurden (tinyurl.com/jf9624v9). Sie sollten also etwas vorsichtiger sein mit Ihren Vorwürfen, dass ich verleumden würde.
Und was die Emanzipation in Argentinien angeht, steht das entscheidende im 2. Teil des Berichtes: Argentinien ist "bei der sozialen Gesetzgebung Avantgarde: sei es beim Kampf gegen Gewalt gegen Frauen oder bei Rechten für die LGBT-Bevölkerung. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, mit einem "X" im Personalausweis ein nicht-binäres Geschlecht eintragen zu lassen." Sie müssen also Ihr Bild vom Macholand deutlich korrigieren.

@11:54 von Sisyphos3

--In Argentinien packen immer mehr Frauen auf dem Bau selbst an. das ist gelebte Emanzipation :-)--

"ist doch in Russland schon immer so gewesen
Frauen im Straßenbau"

In der Sowjetunion geschah dies aber unter Zwang

11:54 von Sisyphos3

… ist doch schön wenn im Macholand Argentinien
(sagen wir doch gleich Lateinamerika) sich mal was in die Richtung tut …

Wie immer, ohne Punkt und Komma, dafür am Ende eine Banalität.

Wobei Sie vielleicht erklären können, inwieweit sich das „Macholand Argentinien“
vom Macholand Deutschland unterscheidet.

@Sausevind, 13:03

In meiner Studentenzeit (in Westdeutschland) rissen die (männlichen) Studenten noch gerne - mir als Frau gegenüber - den Witz:
'Wer im dritten Semester sich noch keinen Doktor geangelt hat, muss ihn selber machen.'

Und ich bin ganz sicher nicht der einzige Mann, der gleich eine ganze Reihe von Frauen persönlich kennt, die entweder ihr eigenes Studium abgebrochen haben, zugunsten ihres Partners, oder nach dem Studium als Hausfrau verkümmerten. Vielleicht noch als Bedienung, während der Partner - mit Doktortitel - Taxi fährt.

Mich begeistert das, was im Artikel steht, und ich muss mich wieder mal für meine Geschlechtsgenossen schämen, die auch solche Dinge sofort entwerten müssen.

Macholand Deutschland

@13:21 von Thomas D.

"Wobei Sie vielleicht erklären können, inwieweit sich das „Macholand Argentinien“
vom Macholand Deutschland unterscheidet."

Deutschland ist auch ein Macholand! Das scheinen viele gerne zu verdrängen. Stattdessen zeigt man liebend gerne mit dem (deutschen) Zeigefinger auf andere.

Gibt es in Deutschland nicht deutlich (!) mehr männliche Professoren, Redakteure oder Manager? Von den weiblichen Vorstandsvorsitzenden brauche ich erst gar nicht zu reden, denn die gibt es so gut wie kaum. Oder man betrachte nur mal Ehepaare in ihrem Auto. Fast immer sitzt der Mann am Steuer.

Also schön den Bach flach halten u. aufhören mit Vorurteilen gegenüber anderen Ländern, Völkern oder Kulturen.

13:42 von pxslo

Macholand Deutschland
@13:21 von Thomas D.

"Wobei Sie vielleicht erklären können, inwieweit sich das „Macholand Argentinien“
vom Macholand Deutschland unterscheidet."

Deutschland ist auch ein Macholand! Das scheinen viele gerne zu verdrängen. Stattdessen zeigt man liebend gerne mit dem (deutschen) Zeigefinger auf andere.
Gibt es in Deutschland nicht deutlich (!) mehr männliche Professoren, Redakteure oder Manager? Von den weiblichen Vorstandsvorsitzenden brauche ich erst gar nicht zu reden, denn die gibt es so gut wie kaum. Oder man betrachte nur mal Ehepaare in ihrem Auto. Fast immer sitzt der Mann am Steuer.
Also schön den Bach flach halten u. aufhören mit Vorurteilen gegenüber anderen Ländern, Völkern oder Kulturen.

Hätten Sie ca. zwei Sekunden über meinen Beitrag nachgedacht, würden Sie bemerkt haben, dass ich genau das meinte.

11:54 von Sisyphos3

«ist doch schön wenn im Macholand Argentinien
(sagen wir doch gleich Lateinamerika) sich mal was in die Richtung tut.»

Sie sind ja jedes Jahr als Tourist in Ihrem Macho-Kontinent South America. Ich bezweifle auch nicht, dass Sie dort schon in mehr Ländern waren als ich in den 3 Uruguay, Chile, Ecuaor plus one longer weekend in Buenos Aires.

Zur Schau gestelltes Machotum in Buenos Aires mit gegelten Haaren plus: "Hola chica, que guapa" ist aber was anderes als gesetzliche Regelungen zur Gleichberechtigung. In Uruguay ist "Homoehe" legal gleich gestellt schon länger möglich, und auch Argentinien ist bei so was mit Gleichberechtigung recht weit fortgeschritten.

In Andenländern sind es Las Mujeres de los Mercados, die viele Familien alleine ernähren, und ohne die gar nichts geht im Land. Um das gerade in South America nicht differenziert sehen zu wollen, muss man schon sehr vorsätzlich ignorant mit noch mal über-dimensioniertem Sombrero zur Sichtverhindung 24 h pro Tag blind reisen.

um 12:57 von Tada

,,Emanzipation würde ich das nicht nennen.
Dass Frauen das können ist nichts Neues. Selbst ist die Frau.

Aber in diesen speziellen Fällen (Alleinerziehende Mütter hier in Argentinien) haben sich die Männer einfach nutzlos gemacht. Außer zum Kindermachen offensichtlich zu nichts zu gebrauchen.

Es ist eigentlich eine sehr traurige Entwicklung wenn solche Männer total entbehrlich werden. Was machen die den ganzen Tag lang?"

Das ist eine schlichte wie global bedeutsame Frage in allen Dimensionen, die wir kennen. Milliarden von Frauen mußten sich in der gesamten Weltgeschichte anhand ihrer Nützlichkeit für Männer zu definieren lernen, während diese mit Kriegen, Spielen und dem Austesten der Grenzen zur Akzeptanz außerehelicher Aktivitäten so beschäftigt waren, daß es Bedürfnisse von Frauen nicht einmal in eine nähere Auswahl einer höheren Aufmerksamkeit schafften, aus der Ecke der Herrschaften gesehen. Das hat sich so stark geändert, auch durch zunehmenden Einfluß der Medien.

12:51 von waldkauz

Argentinien ist an westlichen Maßstäben gemessen alles andere als ein Frauenparadies.
-----

das wird hier im Thread aber von einigen vehement bestritten
warum ?
irgendwie werden die es schon erklären können
zumindest sich selber

@Thomas D., 13:21

"Wobei Sie vielleicht erklären können, inwieweit sich das „Macholand Argentinien“
vom Macholand Deutschland unterscheidet." -

Im Macholand Deutschland probiert man(n) es als Familienideal (oder Idealfamilie) zu verkaufen wenn Frau nur für Kinder und Küche zuständig ist.

@12:56 von Sausevind

"Olivia: >>Schon etwas kurios wie hier die Probleme von Alleinerziehenden und Geldmangel für ausgebildete Handwerker zur Progressivität verklärt werden.<<

Immer wieder was zu meckern?
Sie scheinen den Punkt auch nicht zu verstehen.
Aus der Not entstehen neue Erkenntnisse.
DIESER Punkt wird hier behandelt."

Nein, es bleibt Verklärung. Wenn Frauen tatsächlich gerne Bauarbeiterinnen werden wollen würden stünde ihnen dieser Beruf längst offen. Tatsache ist allerdings, dass in skandinavischen Ländern, in denen die egalitäre Politik weiter vorangeschritten ist, als in anderen Regionen der Welt, die Unterschiede in der Berufswahl weiter zu nehmen – basierend auf Wahlfreiheit, ohne den Druck durch Not wie in diesem Beispiel.
Die Studienlage dazu ist so klar, dass die Ideologie (Mann=Frau > selbe Interessen) nur noch mit Angriffen auf die Wissenschaft selbst voran kommt.

14:03 von schabernack

wer sagt ihnen dass ich das nicht differenziert sehe
abgesehen davon dass man hier im Thread ohnehin die Schwarz / Weißsicht favorisiert
einen angreift wenn er nur zu 99 % die eigene Meinung unterstützt ....
schauen sie sich das typische Bild in Peru (dito Bolivien/Chile etc)
in den vielen Parks (placas wie das so schön dort heißt) an
Pärchen händchenhalten flanierend, schmussend auf der Parkbank sitzend
auch schon reifere Semester
(in Asien Singapore/Malaysia wäre das strafbar)
eigentlich doch ne tolle Sache ?
Dann betrachten sie sich Statistiken an, zum Thema Ehebruch
und vor allem wie es gesehen wird hat sie nen Geliebten nebenher oder hat er eine
und vorallem wer zahlt mit dem Leben !

und dann sehen sie den Touristen z.B. den Sisyphos.
der ganz erstaunt die Sache verstehen will

@14:11 von Sisyphos3

Kommen Sie doch mal runter von Ihrem Ross: Das ist im Bericht selbst erklärt. Argentinien ist "bei der sozialen Gesetzgebung Avantgarde: sei es beim Kampf gegen Gewalt gegen Frauen oder bei Rechten für die LGBT-Bevölkerung. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit, mit einem "X" im Personalausweis ein nicht-binäres Geschlecht eintragen zu lassen."
... wenn man bei Witzchen hängenbleibt über Frauen, die in Russland ja schon längst..., kommt man nicht zu den wesentlichen Punkten rechtlicher Gleichstellung und Gleichberechtigung.

14:25 von Olivia59

«Wenn Frauen tatsächlich gerne Bauarbeiterinnen werden wollen würden stünde ihnen dieser Beruf längst offen. Tatsache ist allerdings, dass in skandinavischen Ländern, in denen die egalitäre Politik weiter vorangeschritten ist, als in anderen Regionen der Welt, die Unterschiede in der Berufswahl weiter zu nehmen – basierend auf Wahlfreiheit, ohne den Druck durch Not wie in diesem Beispiel.
Die Studienlage dazu ist so klar, dass die Ideologie (Mann=Frau > selbe Interessen) nur noch mit Angriffen auf die Wissenschaft selbst voran kommt.»

Es geht selbstverständlich nicht darum, dass Frauen und Männer die gleichen Interessen haben müssen. Es geht darum, dass man / frau sowohl als Frau / Mann auch einen Beruf erlernen und ausüben kann, der den eigenen Interessen entspricht.

Es gibt so gut wie gar keine Berufe, die aus geschlechter-bedingten Gründen begrenzt wären. Hebammen bei Frauen, und Kampfschwimmer bei der Armee bei Männern wegen Körperkraft un Kraftausdauer.

Aber sonst nix.

14:23 von JorisNL

@Thomas D., 13:21
"Wobei Sie vielleicht erklären können, inwieweit sich das „Macholand Argentinien“
vom Macholand Deutschland unterscheidet." -

Im Macholand Deutschland probiert man(n) es als Familienideal (oder Idealfamilie) zu verkaufen wenn Frau nur für Kinder und Küche zuständig ist.

Ja, da unterscheiden wir uns - wenn überhaupt - nur minimal von den „Macholändern“.

14:33 von Sisyphos3

«schauen sie sich das typische Bild in Peru (dito Bolivien/Chile etc)
in den vielen Parks (placas wie das so schön dort heißt) an
Pärchen händchenhalten flanierend, schmussend auf der Parkbank sitzend
auch schon reifere Semester
(in Asien Singapore/Malaysia wäre das strafbar)
eigentlich doch ne tolle Sache ?»

Eine komplett selbstverständliche Sache.
Wo so was verboten ist, regieren Unverstand und Plemmplemm.
In Asien ist auch ohne Verbote Emotionen in der Öffentlichkeit zeigen gesellschaftlich weniger verbreitet als im Südamerika.

«Dann betrachten sie sich Statistiken an, zum Thema Ehebruch
und vor allem wie es gesehen wird hat sie nen Geliebten nebenher oder hat er eine … und vorallem wer zahlt mit dem Leben !»

Weltweit in allen Kulturen sind es weit überwiegend Frauen, die nach Streitigkeiten wegen was auch immer mit dem Leben bezahlen wegen Wüterei der Männer.

Partnerschaftliche sexuelle Treue ist in Hot Blooded South America nicht eben Kleines 1x1 von weit verbreitet.

@13:55 von Thomas D.

"Hätten Sie ca. zwei Sekunden über meinen Beitrag nachgedacht, würden Sie bemerkt haben, dass ich genau das meinte."

Sorry, Sie meinte ich natürlich nicht. Ich wollte meinen Text auch mit "Genau...." beginnen u. Ihnen damit Recht geben. Leider was vergessen. Mein Beitrag liest sich tatsächlich so, als ob ich Sie kritisieren würde. Mein Fehler.

14:43 von schabernack

Es gibt so gut wie gar keine Berufe, die aus geschlechter-bedingten Gründen begrenzt wären. Hebammen bei Frauen, und Kampfschwimmer bei der Armee bei Männern wegen Körperkraft un Kraftausdauer.
..........

trotzdem erregen sich einig auch darüber

also meine Frau geht nur ungern zu einem männlichen Frauenarzt

und Zitat : "Männern wegen Körperkraft un Kraftausdauer."
wenn ich mir, es ist ja Olympiade, so ne Kugelstoßerin anschaue
und dann den Putin, Nicolas Sarkozy oder den Gregor Gysi
da bin ich skeptisch :-)

Ganz unabhängig vom Machotum hier oder dort

Diese Frau mauert aus Not.
Aber wenn erstmal viele Frauen in Argentinien Mauern können, wird sich die Bauwirtschaft sicher freuen, sie als Billiglöhner den männlichen Maurern vorzuziehen.
Die Arbeitsmarktlage in Argentinien ist mir zwar diesbezüglich gänzlich unbekannt, da hier nicht zu Hintergründen berichtet wird, aber zumindest in Deutschland müssen sich männliche Bauarbeiter sicher mehr vor 3D - Druckern fürchten, die heute schon Häuser bauen können und viele Handwerker auf den Baustellen schon bald ersetzen werden, als vor pseudoemanzipierten Frauen.

14:38 von SinnUndVerstand

dann hoffe ich doch, dass sich die Gesetzgebung auch bei der "breiten Bevölkerung" durchsetzt

@14:43 von schabernack

"Es geht selbstverständlich nicht darum, dass Frauen und Männer die gleichen Interessen haben müssen. Es geht darum, dass man / frau sowohl als Frau / Mann auch einen Beruf erlernen und ausüben kann, der den eigenen Interessen entspricht."

Das mag für Ihre und meine Haltung zutreffen und ist begrüssenswert.
Denjenigen, die der Idee "equality of outcome" anhängen stehen die im Durchschnitt unterschiedlichen Interessen und Lebensentwürfe von Männern und Frauen in Bezug auf Ergebnisgleichheit im Weg. In der Gendertheorie ist es ein weiteres Problem, da das biologische "hardwiring" gänzlich abgelehnt wird. Da alles angeblich auf sozialer gesellschaftlicher Prägung basiert steht "die gleichen Interessen haben müssen" wie ein Elefant im Raum.

14:03 von schabernack

In Andenländern sind es Las Mujeres de los Mercados, die viele Familien alleine ernähren
....
das ist doch mein Argument

warum tun die das ?
weil die Herren der Schöpfung, Macho genannt einfach abhauen und die Familie im Stich lassen

und ob was im Gesetz steht und ob es auch im täglichen Leben zur Anwendung kommt .....
was nützt ne weibliche Ministerpräsidentin vor 55 Jahren wie Indira Gandhi
sagt das was über die Gleichstellung der Frau aus
wo Mädchen heute noch wegen ihres Geschlechts abgetrieben werden ?

Das ist keine

Das ist keine Selbstbestimmung a la "was mache ich bloß nach der Uni?!", sondern genauso wie Textilindustrie in Indien. Da ist es auch nicht die Emanzipation, die die Frau an die Nähmschine bringt.

15:04 von pxslo

@13:55 von Thomas D.
"Hätten Sie ca. zwei Sekunden über meinen Beitrag nachgedacht, würden Sie bemerkt haben, dass ich genau das meinte."

Sorry, Sie meinte ich natürlich nicht. Ich wollte meinen Text auch mit "Genau...." beginnen u. Ihnen damit Recht geben. Leider was vergessen. Mein Beitrag liest sich tatsächlich so, als ob ich Sie kritisieren würde. Mein Fehler.

Kein Ding, kann passieren.

Am 08. August 2021 um 13:21 von Thomas D.

11:54 von Sisyphos3

… ist doch schön wenn im Macholand Argentinien
(sagen wir doch gleich Lateinamerika) sich mal was in die Richtung tut …

Wie immer, ohne Punkt und Komma, dafür am Ende eine Banalität.

__
Das Sie hier fehlende/falsche Interpunktion reklamieren, halte ich in diesem Falle aber für Jammern auf sehr hohem Niveau. Da gibt es aber viel, viel schlimmere Beiträge, deren Sinn ich wg. mangelnder Orthographie teilweise nicht einmal verstehe. Da k
ann man über ein fehlendes Komma vllt hinweg sehen.
__
Wobei Sie vielleicht erklären können, inwieweit sich das „Macholand Argentinien“
vom Macholand Deutschland unterscheidet.
___
Vllt können Sie mal erklären, was Sie an dem Satz "ist doch schön, wenn sich im Macholand Argentinien, mal was in der Richtung tut." auszusetzen haben.
Zumindest hat man bis dato die schöne spanische Sprache noch nicht mit Gendersternchen ver- bzw. zersetzt.

14:43 von schabernack Es gibt

14:43 von schabernack

Es gibt so gut wie gar keine Berufe, die aus geschlechter-bedingten Gründen begrenzt wären. Hebammen bei Frauen, und Kampfschwimmer bei der Armee bei Männern wegen Körperkraft un Kraftausdauer.

Gleichberechtigung endet nun mal dort, wo es etwas Schweres zu tragen gibt. Gern auch sinnbildlich verstehen.

Die DDR war führend in punkto Gleichberechtigung

Nimmt man den Anteil werktätiger Frauen in Männerberufen als Maßstab. Die Bundesrepublik Deutschland hatte in punkto Emanzipation IMMER einen Rückstand gegenüber der DDR. Zum Beispiel bei der Diskussion darüber ob Frauen ein eigenes Konto eröffnen dürfen oder nur mit Zustimmung des Ehemanns einer Berufstätigkeit nachgehen dürfen ...

Ich hoffe übrigens dass die Redaktion von Tagesschau.de ihr Konzept des „newsfeeds“ nochmal überarbeitet. Ist wahrscheinlich keine Absicht, aber manchmal (allerdings bisher nicht bei diesem Artikel!) sind Kommentare einer anderen Version dann nur noch für angemeldete Nutzer zu sehen, wenn eine Text- und bildgleiche Aktualisierung publiziert wird.

@ 15:16 & 15:14 Sisyphos3

Hier geht's nicht so sehr darum, dass sich in Argentinien "die Gesetzgebung auch bei der "breiten Bevölkerung" durchsetzt", hier geht's darum, wie man die Situation dort hier kommentiert. Und da empfinde ich heute sowohl Ihre Kommentare zu Duterte wie auch zu Argentinien als überheblich bis...
Letztes Beispiel: Ihre Äußerung "... Olympiade, so ne Kugelstoßerin anschaue..."
Spricht für sich, muss man gar nicht eigens kommentieren.

Am 08. August 2021 um 15:15 von nie wieder spd

aber zumindest in Deutschland müssen sich männliche Bauarbeiter sicher mehr vor 3D - Druckern fürchten, die heute schon Häuser bauen können und viele Handwerker auf den Baustellen schon bald ersetzen werden, als vor pseudoemanzipierten Frauen.
__
Da macht es natürlich umso mehr Sinn, für eine nicht unerhebliche Steigerung des Lohns zu kämpfen. Nicht.
Nicht die mangelnde Höhe der (meisten) Löhne ist zu beklagen, sondern die Gesamthöhe unserer Steuern und Abgaben, die neben Belgien die höchsten der gesamten EU sind. Den Leuten muss von ihrem Bruttolohn mehr Nettoverdienst übrig bleiben. Das ist die Crux, auch wenn die von Ihnen preferierte Linke das erfahrungsgemäß anders sieht. Glücklicherweise ist das aber eine Einstellung, die nicht allzu viele Bürger teilen, wenn man sich deren Wahlergebnisse, mittlerweile sogar im ehem. Osten so anschaut.

Die Männer in der DDR waren auch Machos

Genau wie überall.

Aber trotzdem gab es weibliche Kranführerinnen ....

Ist das denn ein Widerspruch ?

Die bundesdeutsche Gesellschaft ist garnicht so fortschrittlich, wie viele immer glauben machen wollen.

Früher haben die Leute halt Hüte getragen, später immer noch Badekappen. Dann kamen die Jogger mit Stirnbändern... Heute tragen Fahrradfahrer in Deutschland (nur dort !) schicke windschnittige Helme. So what ?

Sind Helmradfahrer deshalb Avantgarde ?

einfach herrlich hier wieder

wie hier wieder vielfach ohnesinnundverstand versucht wird, die eigene gesinnung und ideologie als alleinseeligmachen zu verkaufen

15:14 von Sisyphos3

14:43 von schabernack
>>Es gibt so gut wie gar keine Berufe, die aus geschlechter-bedingten Gründen begrenzt wären. Hebammen bei Frauen, und Kampfschwimmer bei der Armee bei Männern wegen Körperkraft un Kraftausdauer.<<

und Zitat : "Männern wegen Körperkraft un Kraftausdauer."
wenn ich mir, es ist ja Olympiade, so ne Kugelstoßerin anschaue
und dann den Putin, Nicolas Sarkozy oder den Gregor Gysi
da bin ich skeptisch

Das hängt möglicherweise damit zusammen, dass weder Putin, noch Sarkozy, noch Gysi Kampfschwimmer bei der Armee sind. Darum ging es nämlich.

Es ist wenig sinnvoll mit jemandem zu diskutieren, der in der zweiten Satzhälfte den Inhalt der ersten schon wieder vergessen hat.

@12:56 von Sausevind 11:48 von Olivia59

//Schon etwas kurios wie hier die Probleme von Alleinerziehenden und Geldmangel für ausgebildete Handwerker zur Progressivität verklärt werden."

,.,.,.,

Immer wieder was zu meckern?/

Ich habe nicht den Eindruck, dass es Olivia59 ums meckern geht, und so ganz falsch liegt sie ja auch nicht.

Im Krieg 'durften' tatsächlich viele Frauen Arbeiten übernehmen, die bis dahin Männern vorbehalten waren.
Zumindest in der BRD hieß es dann aber in den 50er/60er Jahren: Zurück an den Herd! Hier haben Ostdeutsche und Westdeutsche sicher unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

15:14 von Sisyphos3

«und Zitat : "Männern wegen Körperkraft un Kraftausdauer."
wenn ich mir, es ist ja Olympiade, so ne Kugelstoßerin anschaue
und dann den Putin, Nicolas Sarkozy oder den Gregor Gysi
da bin ich skeptisch :-)»

Kugelstoßerin ist kein Beruf, und wenn, dann ein temporärer in der Zeit der Leistungsfähigkeit zw. so was wie 25 bis max. knapp über 30 Jahre Lebensalter.

Körperstatur ist bei Frauen und Männern Veranlagungssache. Manchmal genetisch von Vater und / oder Mutter vererbt. Manchmal einfach so gekommen.

Nicht alle Männer sind groß und kräftig.
Nicht alle Frauen sind klein und schmächtig.

Bei beiden Geschlechtern sind die mit einem hohen Anteil an kurzen schnellkräftigen Muskelfasern Sprinter, und die mit mehr den langen ausdauerstarken Muskelfasern Mittel- oder Langstreckenläufer/innen.

Hochspringerinnen sind die kleinen Schwestern der Giraffen, und nicht eine einzige von ihnen ist unter mind. 1,85 m groß. Für Bestimmtes muss man / frau halt gewisse Voraussetzungen mitbringen.

15:22 von Olivia59

«In der Gendertheorie ist es ein weiteres Problem, da das biologische "hardwiring" gänzlich abgelehnt wird. Da alles angeblich auf sozialer gesellschaftlicher Prägung basiert steht "die gleichen Interessen haben müssen" wie ein Elefant im Raum.»

Jede Art von Theorie, die biologische Ungleichheit zwischen Männern und Frauen zu negieren versucht, kann man wahlweise in die Tonne kloppen, oder in der Pfeife rauchen.

@12:44 von Bender Rodriguez

//Schön. Aber auch völlig selbstverständlich .//

Soso. Ich habe selbst noch die Zeiten erlebt, in denen es auch bei uns in Westdeutschland alles andere als selbstverständlich war. Und noch lächerlicher war es, wie sich die Männerwelt darüber aufregte, dass Frauen in Hosen herumlaufen. Ich mag mir nicht ausmalen, wie lange Deutschland ohne Alice Schwarzer & Co gebraucht hätte, um die Emanzipation voranzutreiben.

@Haki1906, 13:59 (Antwort + Korrektur @Nettie, 13:34)

"Dass jeder, der keine Gefahr für das gesellschaftliche Leben darstellt aus ihm ausgegrenzt werden darf, ist eine Selbstverständlichkeit."

„Ich vermute, Sie haben sich hier vertippt?“

Da ich Ihre Frage leider zu spät gelesen habe und der betreffende Thread schon geschlossen ist, hier der Versuch einer Antwort:
Ja, war ein Versehen (Danke für den Hinweis). Es muss natürlich heißen:
„Dass KEINER, der keine Gefahr (…) darstellt“.

@15:22 von Olivia59 @14:43 von schabernack

//Da alles angeblich auf sozialer gesellschaftlicher Prägung basiert steht "die gleichen Interessen haben müssen" wie ein Elefant im Raum.//

Wann sind Sie zuletzt in einer Spielzeugabteilung gewesen? Da bekommt man schnell einen gegenteiligen Eindruck. Ich finde auch heute noch das Spielzeug "für Jungen" interessanter. Deshalb habe ich auch als Kind die "Wundertüten" für Jungs vorgezogen.

17:52 von Anna-Elisabeth

Ich mag mir nicht ausmalen, wie lange Deutschland ohne Alice Schwarzer & Co gebraucht hätte, um die Emanzipation voranzutreiben.
------

und heute ?
wie wird die Alice Schwarzer betrachtet ?
können sich die Frauen mit deren Ideen immer noch anfreunden
ich befürchte nicht !
Weil sich der Frauenbild eben von dem heute Favorisierten doch etwas unterscheidet

17:45 von schabernack

mein Beitrag sollte ja auch etwas humorvoll verstanden sein

ne typische russische Bauarbeiterin ist sicherlich auch etwas anders gebaut
als zum Beispiel Twiggy damals mit ihren 80 Pfund

Re : Giselbert !

Ja es ist richtig, darüber zu berichten, und noch mehr Frauen den Mut finden, selbst die Hand an zu legen, damit die Matcho- Männer, nicht nur in Lateinamerika, sondern auch in Europa, und noch mehr in all den muslimischen Ländern merken, dass sie nicht mehr der Nabel der Welt sind.
Aber gerade in so Ländern wie Argentinien mag dies schon was besonderes sein. ich wünsche noch viel mehr Frauen, die auch handwerklich sich verwirklichen, genauso wie auch in der Politik, um dem Testosteron etwas Einhalt zu geben !

16:52 von SinnUndVerstand

Und da empfinde ich heute sowohl Ihre Kommentare zu wie auch zu Argentinien als überheblich bis...
------

ach wissen sie
wenn ich die Sache mit diesem Duterte dahingehend versuche zu relativieren
er wurde ja zweimal dort gewählt, werde ich teilweise böse angegangen
bei mir zu Hause muß ich mich etwas zurücknehmen, weil meine Frau meint
ich würde den falsch (eben mit meinen deutschen Augen) sehen
also sie merken man macht immer was verkehrt

@18:13 von Sisyphos3 17:52 von Anna-Elisabeth

//und heute ?
wie wird die Alice Schwarzer betrachtet ?
können sich die Frauen mit deren Ideen immer noch anfreunden
ich befürchte nicht !
Weil sich der Frauenbild eben von dem heute Favorisierten doch etwas unterscheidet//

Das mag so sein. Aber können Sie sich vorstellen, dass es sich heute noch eine Frau bieten ließe, dass ihr Ehemann ihr verbietet, einer Arbeit nachzugehen? Oder dass Sie ein Ausbildung nicht machen darf, nur weil sie eine Frau ist?
Ich nicht. Die jungen Frauen von heute sind in sehr komfortablen Verhältnissen aufgewachsen und interessieren sich herzlich wenig für "wie's früher einmal war". Deshalb begreifen Sie auch Alice Schwarzer nicht. Weil eben schon alles für sie selbstverständlich ist.

@18:01 von Anna-Elisabeth

"@15:22 von Olivia59 @14:43 von schabernack
//Da alles angeblich auf sozialer gesellschaftlicher Prägung basiert steht "die gleichen Interessen haben müssen" wie ein Elefant im Raum.//

Wann sind Sie zuletzt in einer Spielzeugabteilung gewesen? Da bekommt man schnell einen gegenteiligen Eindruck. Ich finde auch heute noch das Spielzeug "für Jungen" interessanter. Deshalb habe ich auch als Kind die "Wundertüten" für Jungs vorgezogen."

Natürlich ist es in der Realität eine Mischung aus biologischer und gesellschaftlicher Prägung. Man darf nur die Biologie nicht einfach rausnehmen. Im Klartext bedeutet dies nämlich, solange sich Frauen und Männer im Durchschnitt noch unterschiedlich entscheiden (nicht alle Berufe 50/50) stimmt etwas mit unserer Gesellschaft nicht.

17:45 von schabernack

wohl wahr
meine Frau spielt für ihr Leben gern Volleyball
in ihrer Schulzeit war sie recht gut ... damals
bei nem Meter 50 hierzulande, gestaltet es sich zu nem Handicap

@18:13 von Sisyphos3 17:52 von Anna-Elisabeth

//Weil sich der Frauenbild eben von dem heute Favorisierten doch etwas unterscheidet//

Dazu möchte ich nur anmerken, dass ich selbst weder ein Männer- noch ein Frauenbild habe. Ich habe nur ein Menschenbild. Dennoch würde ich niemals biologische Unterschiede bestreiten. Wäre ja auch langweilig ohne diese Unterschiede. Man sollte halt nur nicht vergessen, dass Frauen wie Männer Individuen sind, die man nicht nach Geschlecht in rosafarbene oder blaue Säcke packen kann.

@18:13 von Sisyphos3

"Anna-Elisabeth: Ich mag mir nicht ausmalen, wie lange Deutschland ohne Alice Schwarzer & Co gebraucht hätte, um die Emanzipation voranzutreiben.
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und heute ?
wie wird die Alice Schwarzer betrachtet ?
können sich die Frauen mit deren Ideen immer noch anfreunden
ich befürchte nicht !
Weil sich der Frauenbild eben von dem heute Favorisierten doch etwas unterscheidet"

Wohl weil Frauen heute nicht zwangsläufig die besseren Chauvinisten sein müssen um emanzipiert zu sein.
Vielleicht war dieser Charakterzug ja zu was gut – ihre Verdienste schmälert es nicht, während man sie trotzdem furchtbar finden kann.

18:13 von Sisyphos3

«und heute ?
wie wird die Alice Schwarzer betrachtet ?
können sich die Frauen mit deren Ideen immer noch anfreunden
ich befürchte nicht !
Weil sich der Frauenbild eben von dem heute Favorisierten doch etwas unterscheidet.»

Frauen von heute favorisieren Selbständigkeit und Eigenbestimmung à la Alice Schwarzer schon vor langer Zeit heutzutage als Selbstverständlickeit, über die sie gar nicht mehr nachdenken müssen. Es ist Teil dessen, was Alice Schwarzer mit der Zeitschrift "Emma" seit Jahrzehnten gegen anfangs extrem heftige Widerstände aus der Männerwelt erkämpfte.

Alice Schwarzer ist eine recht komplizierte Persönlichkeit, die manchmal (immer noch) zu recht dramatischen Formulierungen neigt. Nicht so sehr einfach, damit tlws. umzugehen. Manchmal torpediert sie ihr Anliegen damit selbst.

Für langfristigen Erfolg und Durchsetzung war und ist das aber genau der richtige prinzipielle Weg. Der anders nie so viel Fortschritt für Frauen im Lauf der Jahre mit sich gebracht hätte.

Meine Tochter hat sich

eine älterer Eigentum Wohnung gekauft.Da gibt es viel zu renovieren.Von Mauern umzusetzen bis Bad fliesen hat sie alles alleine hingekriegt,nur bei der Verlegung der Stromleitungen hat sie einen Elektriker gebraucht.

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