Kommentare

Das wars dann wohl. Ohne

Das wars dann wohl. Ohne Golfstrom wirds hier nicht mehr warm.
Weil es wärmer wird, wird es bei uns kälter.
Darüber hatte man viel mehr Reden sollen. Klimaerwärmung halten viele für ewigen Sommer. Bei ewigem novemberwetter hätten sie längst reagiert.

Ich hoffe Mal....

... dass man jetzt damit anfängt sich auf die möglichen Szenarios vorzubereiten.
Hinterher weinen bringt nichts.

Was muss noch passieren?

Der nächste Sargnagel für die Menschheit. Die Erde lebt ohne uns, wir aber nicht ohne die Erde.
Wann sehen die Lebker der Welt endlich ein, dass es nicht um Profit geht, sondern um unser Überleben.

Atlantik-Meeresströmung in kritischem Zustand

>>[...] "Ich hätte nicht erwartet, dass die zusätzlichen Mengen an Süßwasser, die im Laufe des letzten Jahrhunderts in den Ozean flossen, bereits eine solche Reaktion der AMOC hervorrufen würden", erklärte Boers. Daher müssten vorhandene Modelle "dringend mit den vorliegenden Beobachtungen in Einklang" gebracht werden, um zu beurteilen, wie weit die Umwälzströmung tatsächlich noch vom kritischen Schwellwert entfernt sei.[...] <<

Aktuell schmelzen jeden Tag 8 Milliarden Tonnen Eis in Grönland bei den derzeitigen Temperaturen über 20°C.
Da scheitert das Kopfkino bei der Volumen Vorstellung.

Wie weit der Schwellenwert?
Wie nah würde ich gern wissen.

@Bender, 19.17 Uhr

"Darüber hatte man viel mehr Reden sollen. Klimaerwärmung halten viele für ewigen Sommer. Bei ewigem novemberwetter hätten sie längst reagiert."

Das ist ein enorm guter Aspekt in der Klimadebatte! Ernsthaft. Obwohl ich im ersten Moment bestens gelacht habe :-)

Mythos Golfstrom

Für die relativ milden Temperaturen in Europa sei das von großer Bedeutung.

Eigentlich nur von sehr kleiner Bedeutung. Lediglich das Meer im Norden Norwegens wäre ohne Golfstrom/Nordatlantikstrom im Winter nicht eisfrei.

Die größte Rolle für die relativ milden Temperaturen in Europa spielen die vom Meer kommenden vorherrschenden Winde aus Südwest.

So oft werden Vergleiche zu den eisigen Provinzen Ostkanadas gezogen. Aber in Wahrheit hätte Europa ohne Golfstrom im Winter Temperaturen eher wie in Oregon, Washington, British Columbia und Alaska.

Auf demselben Breitengrad sind diese nur etwas kühler als Europa und auch die nordamerikanische Pazifikküste ist im Winter eisfrei.

@Tada - Wer ist denn "man"?

Jeder von uns. Sie auch.

30, 40, 50 Jahre reden wir über all diese Umweltthemen. Ich weiß nicht, wie oft schon der mögliche Zusammenbruch des Golfstroms besprochen wurde - seit Jahren. Und statt uns in unserem Energieverbrauch und unserer Umweltverschmutzung einzuschränken, kommt immer mehr e-Krempel dazu. Und wenn es keine Spritfresser mehr sein dürfen, erfinden wir eben neue Stromfresser, vom e-SUV bis zum e-Roller: Und dann nennen wir alles "smart" und reden uns ein, dass das auch grün ist. Hirnrissig ist das.

So schnell wie unser Verbrauch zunimmt, kann weitere Verbrauchseffizienz gar nicht mehr entwickelt werden. Noch dazu müssten die alten Geräte ja dann wieder entsorgt werden. Ressourcenverschwendung!

Und in Großstädten scheint es ja wieder üblich zu werden, allen Abfall und Sperrmüll einfach auf die Straße zu schmeißen - wie im Mittelalter, nur haben wir heute gute Ensorgungssysteme und der Kram ist jetzt meist aus Plastik oder Verbundstoffen.
Hirnrissig sind wir.

War Alles schon mal da

Die meisten denken doch noch immer, mich betriffts ja nicht und wenns hier zu Warm/zu Kalt wird setze ich mich in meinen schönen SUV und fahr dorthin wo ich weitermachen kann wie bisher.
Zuviel Egoisten und Egomanen haben die Verantwortung und Entscheidungsgewalt. Denen geht es nicht um die Zukunft von Natur und Menschheit, sondern nur um die Zukunft ihres Bankkontos.

19:22, Tada

>>Ich hoffe Mal....
... dass man jetzt damit anfängt sich auf die möglichen Szenarios vorzubereiten.
Hinterher weinen bringt nichts.<<

Was würden Sie denn vorschlagen? Auf welches mögliche Szenario sollte man sich vorbereiten? Die Auswirkungen eines Golfstromzusammenbruchs sind ja ziemlich unvorhersehbar.

Rene

Kann es sein das wir die sogenannten Kipppunkte für das weltweite Klima schon vor einigen Jahrzehnten passiert haben? Nur zum damaligen Zeitpunkt interessierte sich keiner dafür und dem Rest der Menschheit war es schlicht egal bzw. hatte andere Sorgen und/oder Probleme. Wollen wir mal hoffen das unseren klugen Köpfen eine Lösung für dieses Problem einfällt.

@19:49 von Kokolores2017

Wie gewohnt, klare Worte von Ihnen. (Würde ich gerne öfter lesen.)

//Hirnrissig sind wir.//

Dem ist nicht hinzuzufügen.

@19:17 von Bender Rodriguez

"Das wars dann wohl. Ohne
Das wars dann wohl. Ohne Golfstrom wirds hier nicht mehr warm.
Weil es wärmer wird, wird es bei uns kälter.
Darüber hatte man viel mehr Reden sollen. Klimaerwärmung halten viele für ewigen Sommer. Bei ewigem novemberwetter hätten sie längst reagiert."

Vielleicht gleicht das die Erwärmung in Europa gerade so aus, für die Gletscher in den Alpen ist es zumindest keine schlechte Nachricht. Das Problem ist ja nicht neu. Was für Auswirkungen so eine substanzielle Veränderung der Meereszirkulation für das Gesamtsystem bedeutet ist wohl kaum absehbar. Solche Unwägbarkeiten sind halt an sich beunruhigend und besser zu vermeiden.

Bleibt eine Frage offen

" Der Unterschied sei entscheidend, betonte Boers, denn eine Verringerung der dynamischen Stabilität würde bedeuten, dass ein "in der Praxis wahrscheinlich unumkehrbarer Übergang zum schwachen Zirkulationsmodus stattfinden könnte"

Was passiert dann, es wird deutlich kälter in der Nördlichen Region???.
Und das Eis nimmt wieder zu?.
Über die Strömungen wurde ja schon oft berichtet, aber was bedeutet es am Ende.
Wenn es kalt wird, brauchen wir jede Menge zusätzliche Energie.

Zu spät (?)

Wenn der Einfluss der Süßwassermenge tatsächlich in den Modellen unterschätzt wurde, dann dürfte der zukünftige Einfluss tatsächlich neu berechnet werden müssen.
Und das Ergebnis kann sich jeder an einem Finger abzählen!

„Möglicherweise“

„Eine wichtige Strömung im Atlantik hat möglicherweise an Stabilität verloren. Das geht aus einer Studie im Fachjournal "Nature Climate Change" hervor, über die das daran beteiligte Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) informierte“

Diese Nachricht stammt also aus allgemein bzw. allgemein als mit den Kriterien der Standards der internationalen Wissenschaft konformen als seriös bzw. glaubwürdig anerkannten Quellen. Und die legen sich schon aus Gründen o.g. Seriosität nie ganz fest, bevor sie, zumindest was den in der Wissenschaft geltenden Konsens betrifft, quasi Gewissheit über die Richtigkeit ihrer veröffentlichten Erkenntnisse haben.

„Gewarnt wird vor Konsequenzen für Wettersysteme weltweit“

Für Laien wie mich, die regelmäßig die täglichen Nachrichten aus ganz unterschiedlichen Quellen verfolgen sieht es ganz so aus, als wären schon die Folgen dieser Konsequenzen für die globalen Wettersysteme längst da. Und Abwarten und am „Bewährten“ festhalten sowas wie Kapitulation.

@19:22 von Tada

//Ich hoffe Mal....
... dass man jetzt damit anfängt sich auf die möglichen Szenarios vorzubereiten.//

Das dürfte schwierig werden:

***In Europa könnte eine weitere Verlangsamung des Golfstroms extremere Wetterereignisse bedeuten. Winterstürme, die vom Atlantik herkommen, könnten ihren Weg ändern oder möglicherweise stärker werden. Auch extreme Hitzewellen oder eine Abnahme der Sommerniederschläge könnten die Folge sein. Wissenschaftler wollen nun herausfinden, welche Einzelelemente des Golfstroms sich wie und aus welchen Gründen verändert haben. "Wenn wir die globale Erwärmung weiter vorantreiben, wird sich das Golfstromsystem weiter abschwächen, laut der neuesten Generation von Klimamodellen bis 2100 um 34 bis 45 Prozent", sagt Rahmstorf. Dies könnte uns gefährlich nahe an den Kipppunkt bringen, an dem die Strömung instabil wird.***

25.02.2021, BR24 Wissen

Dachte…

Dachte wir bekommen mehr heiße Tage? Jetzt plötzlich kälter? Vielleicht ist „die Wissenschaft“ doch über nichts sicher? Panikmache ist ja ein Kennzeichen unserer Zeit. Und auch der Zwang zur Veröffentlichung, um Forschungsgelder zu sichern.

ja ziemlich unvorhersehbar.

von fathaland slim @

Dann machen wir so weiter wie bis her.
Wir versuchen mit noch mehr Ausbeutung und Bevormundung die nicht bekannten Folgen abzuändern.

20:00 von wenigfahrer

Wenn es kalt wird, brauchen wir jede Menge zusätzliche Energie.
----

für was
um die Umgebung heizen ?

unseren klugen Köpfen eine Lösung

von rene dri @
Die haben Sie schon fertig in der Schublade.

Bürger in unserem Land sollen weiter und mehr bezahlen und weniger CO verursachen, unsere persönliche Freiheiten geh dabei drauf, und nur noch Reiche fahren Auto und machen Urlaubsflüge.

Und alle andern Länder können so weiter machen wie Sie es persönlich für richtig halten.

20:00 von wenigfahrer

Was passiert dann, es wird deutlich kälter in der Nördlichen Region???.

Genau das ist die Gretchenfrage. Es sei denn es kommt einer daher, ein Experte natürlich, und behauptet, es sei möglich, das Klima immer auf den gleichen Level zu halten. Dann müssen wir uns auf einen Level einigen. So wie das mit der Sommer- und Winterzeit.

Grüne Propaganda

An der ganzen Umwelt-Hysterie merkt man, dass bald Wahlen vor der Tür stehen. Und es sind gerade die GRÜNEN, die bei solchen Themen profitieren u. deshalb noch reichlich Öl ins Feuer gießen. Hübscher Nebeneffekt ist noch, dass man dadurch auch noch von den ganzen Schummeleien der Grünen-Spitze ablenken kann.

In den 1980'er Jahren gab es das angebliche "Waldsterben" durch sauren Regen. Und heute? Der Wald lebt ausgezeichnet und niemand spricht mehr darüber. Von wegen tot!

Genauso geht es den Wäldern in der Türkei. Der Waldbestand wächst trotz ständiger Brände und wirtschaftlicher Nutzung Jahr für Jahr - und das deutlich. Erreicht hat man das durch eine Politik der permanenten Aufforstung, begleitet von vielen Kampagnen. Wegen der aktuellen Lage will man das ganze Programm sogar noch vergrößern.

Ich sage deshalb immer: keine Panik. Und immer schauen, wer solche "Weltuntergangs-Nachrichten" verbreitet u. weshalb.

@ um 19:58 von rene dri

„Kann es sein das wir die sogenannten Kipppunkte für das weltweite Klima schon vor einigen Jahrzehnten passiert haben?“
Ob es gleich Jahrzehnte sind, kann man kaum sagen. Fest steht meiner Meinung nach aber, dass diese Kippunkte schon längere Zeit überschritten sind.
Denn das Klimasystem reagiert vergleichsweise träge und genau so träge wird es reagieren, wenn wir sämtliche Umwelt - und Klimaschädigung endlich einstellen.
Ca 200 Jahre plus die Zeit ab heute wird bedeuten, dass wir auch wieder 200 Jahre plus X warten müssen, bis sich das Klima wieder normalisiert haben wird.
Das heißt aber leider auch, dass die Verursacher der Misere die schlimmsten Auswirkungen nicht selber erleben werden und noch nicht einmal deren Urenkel deren Verbesserung.
Deshalb wird einfach weitergemacht.
Und vielleicht wird dann kein Geld mehr vorhanden sein für klimafreundlichen Fortschritt, da wir alles für Reparaturen ausgeben mussten.

20:09 von werner1955

Und alle andern Länder können so weiter machen wie Sie es persönlich für richtig halten.
---------------

das stimmt so nicht
betrug 1990 der weltweite CO2 Ausstoß 21 Mrd Tonnen beträgt er aktuell 32 Mrd Tonnen
also die treiben es von Jahr zu Jahr schlimmer

Faktencheck

... dazu ein kleiner Faktencheck: in Südafrika ist kürzlich das viertgrößte Kohlekraftwerk der Welt ans Netz gegangen; weltweit sind über 1.000 neue Kohlekraftwerksblöcke sowie rund 50 AKW-Blöcke im Bau, weitere 130 AKW in der Planungs- und Bewilligungsphase; mobile und kleine modulare AKW sind in der Entwicklung; im Amazonasgebiet werden monatlich 1.000 qkm Urwald abgeholzt; der Dieselmotor bewegt die Welt zu Wasser und zu Lande - Tendenz und Wirkungsgrad steigend; der Oil-Peak ist zur Erdölkonstante geworden; usw...

Deutschland steht mit der aktuellen Ankündigung eines Klimaschutzministeriums mit Veto-Recht, der gleichzeitigen Abschaltung aller maßgeblichen grundlastfähigen Stromerzeuger ohne Ausgleich und Speicher sowie den höchsten Industrie- und Verbraucherstrompreisen für angeblich kostenlosen Ökostrom weltweit allein da. Niemand (!) folgt bei der Mission Weltrettung.

Das erinnert an Monty Pythons legendäre Judäische Volksfront - Suizidkommando: Selbstmord ohne Not und Zweck.

Eine wichtige Strömung im

Eine wichtige Strömung im Atlantik hat möglicherweise an Stabilität verloren.
#
Vor einigen Jahren haben Forscher davor gewarnt Gezeitenwerke zur Stromerzeugung in den Meeren z. B. Atlantik zu installieren. Die Strömungen könnten empfindlich beeinflusst werden.

@um 19:51 von klaus-ed

"Die meisten denken doch noch immer, mich betriffts ja nicht ..."
Naja, für Leute eines gewissen Alters trifft das ja zweifelfrei zu. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich, mit "bald" 50 Lenzen zähle mich durchaus noch/schon in diese Kategorie.

Für unsere Kinder sieht´s schon anders aus und erst recht für die Enkel, Groß- oder Urenkel.

19:17 von Bender Rodriguez

«Das wars dann wohl. Ohne Golfstrom wirds hier nicht mehr warm.
Weil es wärmer wird, wird es bei uns kälter.»

Erst mal kommt das Paradoxon, dass es in Mitteleuropa wärmer wird, schafft der Golfstrom weniger Energiemenge durch warmes Wasser aus der Karibik bis an die Küsten nach EUR.

So sehr direkten Einfluss hat das Wasser aus dem Golfstrom nur an den Küsten in Nordeuropa. Ganz vor allem an der Westküste von Norwegen.

Kommt aber generell weniger Wärme mit dem Wasser aus dem Atlantik nach EUR. Hat das Auswirkungen auf die Großwetterlagen, die Mitteleuropa beeinflussen. Westwind-Wetterlagen werden weniger + seltener stabil. Wetterlagen, die bisher immer für ausreichend Regen ohne Starkregen in DEU sorgten.

Weniger Wärme wg. Golfstrom = Wahrscheinlichkeit für Süd-Nord-Wetterlagen steigt = Hitze aus Afrika dringt nach Norden vor = macht Hitze- / Dürresommer wie in den letzten Jahren.

Auch das Phänomen, das mit weniger Luftströmung das Regengebiet von 2021 machte + ortsfest hielt.

Man sehe sich unseren Breitengrad mal genau an.

Deutschland ist genau auf der Höhe von Kiew und Nord-Kasachstan.
Ja, da gibt es noch "echte" Winter, aber auch einen schönen Sommer - so ganz ohne Einfluss des Atlantikstroms.
Unlebenswert sind diese Gegenden auf gar keinen Fall - trotz der manchmal strengen Winter.
That's it, was maximal passieren kann.
Wäre das schlimm ?

@ Kreditgeber

Vielleicht ist „die Wissenschaft“ doch über nichts sicher? Panikmache ist ja ein Kennzeichen unserer Zeit. Und auch der Zwang zur Veröffentlichung, um Forschungsgelder zu sichern.

Ja, vielleicht haben ja alle Wissenschaftler keine Ahnung und wir müssen gar nichts an unserem Konsumverhalten ändern. Also Augen zu und weiter so.

19:26 von Speedskater

Die Erde lebt ohne uns, wir aber nicht ohne die Erde.

Das sind aber weise Worte. Hätten die Dinosaurier sprechen können, hätten sie es auch gesagt!

20:16 von nie wieder spd

Ca 200 Jahre plus die Zeit ab heute wird bedeuten, dass wir auch wieder 200 Jahre plus X warten müssen, bis sich das Klima wieder normalisiert haben wird.
.....

wie kommen sie denn darauf ?
wenn durch ne Temperaturerhöhung der Permafost Boden in Sibirien auftaut
eskaliert die Sache mit dem Methan
dann kann es erheblich länger dauern

Das Klima ist ein Auf und Ab

Ich frag mich manchmal, was zu der mittelalterlichen Warmzeit geführt hat. Haben die Leute zu viele Feuer gemacht?
Das Klima ist ein Auf und Ab, was jetzt nicht heißen soll, wir haben da keinen großen Einfluss. Jedoch ist das eher auf den ungebremsten Bevölkerungszuwachs zurückzuführen, weil ja alle nicht wie in der Steinzeit leben wollen. Wenn man was machen will, ist das der größte Hebel. Weniger Menschen=weniger Ernährungsbemühungen=weniger Ressourcenverbrauch

Wissenschaften sind für Leute, die es wirklich wissen wollen

Die Wissenschaft hat schon seit ihrem Aufschwung im 19 Jhd. ein Kommunikationsproblem:

Wie war das nochmal? "Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." Diese sei "das Unvermögen sich seines Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen".

Wer hat denn wirklich ein Interesse daran, dass sich die Menschen "ohne Leitung eines anderen..."? Die Dummdreistigkeit ist doch ein Kapital, von dem sich viele Branchen und Genres ernähren.

Aussagen von Wissenschaftlern ... sind fast immer nur eine Meinung unter anderen: Ob nun Dieter Bohlens Meinung zu Kandidat X oder Ergebnisse aus Klimamodellen mit unglaublich vielen Messwerten auf Supercomputern. Da ist nur, wenn überhaupt, ein ästhetischer Unterschied.

Solange Wissenschaft als Meinung unter anderen Meinungen von der Mehrheit der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, werden alle Prognosen an der Behäbigkeit abperlen.

Die wenigen, bei denen Wissenschaft durchdringt, die können als Einzelmenschen wenig tun.

der "Kipppunkt" eine Sinuskurve

ist der Spitzenwert. Die Steigung ist an dieser Stelle Null, genau so wie am Minimum. Die Ableitung, also die Geschwindigkeit, mit der sich das Signal dann ändert, nimmt aber von da an zu, bis die Kurve ihren Nulldurchgang erreicht hat (und sich dann, mit wieder abnehmender Geschwindigkeit, dem Minimalwert nähert).
So einige der bisher vermuteten Klima-Kipppunkte dürften bereits hinter uns liegen, ohne dass wir das richtig wahrgenommen haben. Die negativen Auswirkungen begannen langsam, werden aber an Häufigkeit und auch an Intensität deutlich zunehmen.
Alle aus der "sooo schlimm ist das ja alles gar nicht"-Fraktion werden sich noch gehörig umschauen, da sie sich nie Gedanken über den kommenden Verlauf gemacht haben, und sich standhaft weigerten, zu sehen, wohin die Reise noch geht.
Das beschriebene gilt übrigens nur für stetige Funktionen wie die Sinuswelle. Eine nicht stetige, weil durch äußere Einwirkung vergewaltigte Kurve, hat noch deutlich mehr Überraschungen parat.

20:09 von werner1955

Und alle andern Länder können so weiter machen wie Sie es persönlich für richtig halten.

Die Grünen sind im Feldzug gegen Kohlekraftwerke, um die Atmosphäre zu retten und Südafrika baut gerade das größte Kohlekraftwerk der Welt.

Die sich verändernde Salinität kann auch Golfstrom stoppen

Das ist natürlich alles richtig. Man hat dies intensiv auch schon beim Golfstrom diskutiert.

Im Ergebnis ist es wohl doch nicht so dramatisch.

Ich mache mir mehr Sorgen über die drohende magnetische Umpolung der Erde.

Die Gesellschaft hat sich eigentlich nicht verändert:

Als der Halley’sche Komet im Jahr 1910 (übrigens war damals ein „Jahrhunderthochwasser“ in der Eifel) nahte, brach in Europa Panik aus.

Liest man die Berichte von damals, fühlt man sich erinnert an so manche düstere Vorhersage unserer Tage.

Im Gegensatz zu damals wird damit heute Politik gemacht.

20:17 von tagesschlau2012

... ja die Wissenschaftler

der Golfstrom transportiert je nach dem wo man es misst zwischen 30 und 150 Mill m³ Wasser pro sec
das ist wahrscheinlich das 100 fache sämtlicher Flüsse weltweit

@ Marler

weltweit sind über 1.000 neue Kohlekraftwerksblöcke sowie rund 50 AKW-Blöcke im Bau, weitere 130 AKW in der Planungs- und Bewilligungsphase

Jeder sieht aber nur sein Kraftwerk. Für alle ist aber gar nicht genügend Uran verfügbar. Das ist schon lange bekannt. Das wird ein Hamsterrennen.

Und wenn diese Kohlekraftwerke angefeuert werden, dann zerstört das unser Klima. Das ist abstoßend und rücksichtslos den armen Ländern gegenüber.

@nirwana1962

8 Mrd. m³ ist als Würfel mit 2 km Kantenlänge schon eher vorstellbar.

20:04 von Kreditgeber

Dachte wir bekommen mehr heiße Tage? Jetzt plötzlich kälter? Vielleicht ist „die Wissenschaft“ doch über nichts sicher? Panikmache ist ja ein Kennzeichen unserer Zeit. Und auch der Zwang zur Veröffentlichung, um Forschungsgelder zu sichern.

Auch meine Meinung! Die Tage, an denen es heuer über 30 Grad gehabt hat, kann ich mir von meinen 5 Fingern abzählen (zumindest in unserer Gegend). Habe erst kürzlich im Wetterbericht gehört: Für die Jahreszeit zu kühl.

Es kommen heiße Sommer, es kommen kältere Sommer; das war schon immer so. Und mit Klimawandel wird Werbung gemacht: Umweltfreundliche Limonade, E-Scooter, E-Autos usw. Und trotzdem wird der Co2-Ausstoß immer mehr, zumindest wird es uns so gesagt. Mit Panikmache kann man viel erreichen, das wusste schon der Klerus vor 500 Jahren. Übrigens: Bin kein AfD-Freund.

Am 05. August 2021 um 20:08 von Sisyphos3

" für was
um die Umgebung heizen ? "

Ganz sicher nicht, der letzte Winter hat mir eine deutliche Kostensteigerung gebracht, wenn es her Kalt und länger ist, braucht es auch mehr Energie.

Aber das wissen Sie ja selber, verstehe Ihre Frage jetzt nicht, Ironie?.

um 20:15 von pxslo

,,...In den 1980'er Jahren gab es das angebliche "Waldsterben" durch sauren Regen. Und heute? Der Wald lebt ausgezeichnet und niemand spricht mehr darüber. Von wegen tot!"

Tja, Im Waldkindergarten wird vermittelt, warum es nochmal gutgegangen ist (vorläufig). Es gibt jedoch andere Möglichkeiten, wo Sie sich da schlaumachen können in Bezug auf das Blockbusterthema ,,Wozu sind Maßnahmen gut und warum habe ich nix mehr zu meckern, wenn diese zum Erfolg führen?" Erinnert doch sehr an die Ignoranz der Covid Leugner, weil es durch die unverfrorene Vernunft der Mehrheit in diesem Land weniger Todesopfer gegeben hat als befürchtet.

Kurzfristiger Effekt langfristiger Klimaänderung

Das Thema ist schon eine Weile bekannt, ist einer der Effekte der schneller eine regionale Änderung hervorrufen kann als der allgemeine Klimawandel. Und trifft jetzt mal uns, statt die Ausbreitung von Wüsten.

Die Gefahr sich auf einzelne Indikatoren zu verlassen ist, dass man regionale Effekte übersieht. So kann die Durchschnittstemperatur auf der Erde steigen, aber in Europa ein Zusammenbruch des Golfstroms drastischere Änderungen hervorrufen.

Und das kann kurzfristig geschehen, also alle die im oder Nahe des Pensionsalters auf "Nach mir die Sintflut" hoffen, könnten schnell feststellen, das "Friday for Future" doch nicht nur eine Spielerei der Schülergeneration ist.

Das Problem ist nur, dass inzwischen populistische Maßnahmen und ein etwas zu zweckorientierter Umgang mit der wissenschaftlichen Diskussion Lösungen nicht gerade erleichtern werden.
PS: Gezeitenkraftwerke haben damit wenig zu tun, die Meeresströmung wird von der Salinität gesteuert.

@20:16 von Sisyphos3

">>werner1955: Und alle andern Länder können so weiter machen wie Sie es persönlich für richtig halten.<<

das stimmt so nicht
betrug 1990 der weltweite CO2 Ausstoß 21 Mrd Tonnen beträgt er aktuell 32 Mrd Tonnen
also die treiben es von Jahr zu Jahr schlimmer"

Nönö, seit 2012 sinken die weltweiten CO2/Kopf-Emissionen leicht aber konstant. Beim Durchschnitt 4,7 t/Kopf können wir uns hier nicht gerade als Streber aufspielen.
"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159811/umfrage/co2-emissionen-weltweit-pro-kopf-seit-1990/"

@Tada - Politik denkt nicht langfristig genug.

19:22 von Tada:
"Ich hoffe Mal, dass man jetzt damit anfängt sich auf die möglichen Szenarios vorzubereiten."
> Wenn unsere Entscheidungsträger über eine Wahlperiode hinausplanen würden, gäbe es solche Probleme gar nicht.

Der Golfstrom bringt uns nicht nur Wärme, sondern auch feuchte Luft. Es dürfte also deutlich trockener werden.

"Hinterher weinen bringt nichts."
> Regierungspolitiker sind alt genug, um die Konsequenzen nicht mehr erleben zu müssen. Und besonders kinderreich sind sie ja meist auch nicht (die 15 Mitglieder unserer Bundesregierung kommen auf 18 Kinder).

20:16 von Sisyphos3

«betrug 1990 der weltweite CO2 Ausstoß 21 Mrd Tonnen
beträgt er aktuell 32 Mrd Tonnen
also die treiben es von Jahr zu Jahr schlimmer.»

Man kann gerade von "Entwicklungsländern" aus den 1990-er Jahren verständig nachdenkend auch nicht erwarten, dass sie bis zum Sankt Nimmerleinstag auf dem gleichen Technologie- und Entwicklungsstand verharren, den sie um 1990 herum hatten.

Natürlich erzeugt Gesellschaftlicher Fortschritt in den zwei Milliarden Menschen Staaten China und Indien auch mehr CO2, als das mit durchschnittlich (viel) geringerem Lebensstandard noch in den 1990-ern der Fall war.

2 x 1,4 Mrd. = 2,8 Mrd. ≈ 37% der Weltbevölkerung.
Bei angenommen insg. 7,5 Mrd. Menschen auf der Erde.
Es ist sinnlos, diese Relation nicht zu bedenken.

Emittierte jeder Weltbürger pro Kopf so viel CO2 wie ein Inder.
Wäre die Problematik mit dem Klima um so vieles geringer.

Und 1 Chinese emittiert trotz starken Wachstums (in Energiebilanz) auch noch < Faktor 1 in Relation zur Weltbevölkerung.

20:17 von Marler Stern

na immerhin betrug unser Anteil am weltweiten CO2 Ausstoß
in 1990 ca 4,2 % in 2019 etwa 1,9 %
das sollte man vielleicht auch bedenken

Tote Pferde und Hysterisierung

"Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!"

Eigentlich logisch. Nicht aber für ein, bestens mit Steuergeld bestalltes "potsdummes" (Jörg Kachelmann) Institut im Osten Deutschlands.

Seit 12 Jahren findet das baldige Ableben von Nordatlantikströmungen in den Potsdamer Orakeln statt.

Jedesmal von seriösen Wissenschaftlern widerlegt. So z.B. 2015 durch Böhm et al. von der Universität Heidelberg, Geomar, ETH Zürich und der Universität Bern.
Nachzulesen unter "Strong and deep Atlantic meridional overturning circulation during the last glacial cycle"

Aber es ist bald Wahl. Die GRÜNEN Buddies der Potsdamer brauchen Schützenhilfe.
Und so schwingen scih Rahmstorff&Co. auf, um mit wehenden Fahnen die grüne Volksverängstigung zu flankieren.

Alleine, das Pferd ist tot.
Nur sind die Scheuklappen in Potsdam so groß, dass man dies nicht bemerkt.

omg

Viel schlimmer finde ich den in diesem Bericht verlinkten TS-Bericht:
> Aufschwung in Grönland: Wo man sich über
> den Klimawandel freut

Diese Freude wird wohl schnell vergehen, wenn die Grönländer merken, daß die USA das (angeblich) ewige Eis von Grönland jahrzehntelang als ihr Gorleben bzw. Asse verwendet haben (TS berichtete) und der ganze Atommüll wieder an die Oberfläche kommt. ;(

@pxslo - Wo leben Sie?

20:15 von pxslo:
"In den 1980'er Jahren gab es das angebliche 'Waldsterben' durch sauren Regen. Und heute? Der Wald lebt ausgezeichnet und niemand spricht mehr darüber. Von wegen tot!"

Ihre Wahrnehmung scheint tot zu sein.

Trockene Sommer, Borkenkäfer und Stürme sorgten dafür, dass nur noch 21 Prozent aller Bäume keine Schäden zeigen.

Quelle: Waldschadensbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

@19:31 von Nirwana1962

>> Aktuell schmelzen jeden Tag 8 Milliarden
>> Tonnen Eis in Grönland
>> [...]
>> Da scheitert das Kopfkino bei der Volumen
>> Vorstellung.

Als Hilfe:
1 m³ wiegt genau eine Tonne.

D.h.:
8 Mill. t entsprechen 2km x 2km x 2km täglich. ;(

Manche machen es sich bequem

Sollte die Atlantische Umwälzströmung tatsächlich nachlassen oder stoppen, wird das in sehr vielen Hinsichten Auswirkungen haben. Und die werden für uns Europäer vermutlich eher unangenehm sein, zugleich werden sie auch viele andere Gebiete weltweit betreffen. Sich jetzt hinzustellen und sich damit zufriedenzugeben, dass unser Wetter dann wie in Kiew sein könnte und es da ja auch schöne Sommer gibt, macht mich einfach fassungslos.

@tagesschlau2012 - Gezeitenkraftwerke & Golfstrom

20:17 von tagesschlau2012:
"Vor einigen Jahren haben Forscher davor gewarnt Gezeitenwerke zur Stromerzeugung in den Meeren z. B. Atlantik zu installieren. Die Strömungen könnten empfindlich beeinflusst werden."

Gehzeitenkraftwerke werden vor Buchten oder Fjorden betrieben, in die bei Flut das Wasser hineinströmt und bei Ebbe wieder hinaus. Diese lokale Strömung wechselt alle paar Stunden die Richtung und lässt sich zur Stromerzeugung nutzen. Mit dem Golfstrom hat das absolut gar nichts zu tun. Der fließt gleichmäßig durch den Ozean.

@ nirwana1962 um 19.31 Uhr Uhr, Meeresströmung

"Aktuell schmelzen jeden Tag 8 Milliarden Tonnen Eis in Grönland bei den derzeitigen Temperaturen über 20°C.
Da scheitert das Kopfkino bei der Volumen Vorstellung."
Das scheint wirklich bedrohlich zu sein.

Zur Zeit vermisse ich Hinweise darauf, dass sich die Entwicklung der Kältezonen nicht nur abbaut, sondern möglicherweise verlagert. Wissen Sie oder wissen andere Foristen hier etwas darüber? Es gab mal die These, dass das Eis am Nordpol schmilzt, dass sich aber das Eis auf der Südhälfte der Erde ausdehnt. Als Ursache könnte man vermuten, dass die Meeresströme sich verlagern, aber ob das richtig ist, weiß ich nicht.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob WissenschaftlerInnen sich einig darüber sind, was auf menschengemachten Klimawandel/Co2-Verbrauch/ Energieverschwendung zurückzuführen ist und was ganz einfach ein erdgeschichtliches multifaktorielles Phänomen ist.

20:08 von Sisyphos3

«Wenn es kalt wird, brauchen wir jede Menge zusätzliche Energie.»
----

«für was
um die Umgebung heizen ?»

Nö … nicht für die Umgebung draußen.
Um die Umgebung im Innenraum heizen.
Damit das Geehrte Gesäß keine Frostbeulen kriegt.

Am 05. August 2021 um 20:17 von Marler Stern Faktencheck

Da jeder Deutsche rechnerisch 6x so viel CO2 ausstößt wie ein Chinese, ist die Vorreiterrolle beim Ausstieg für Deutschland ganz natürlich wichtig; die Dieselmotoren und Kohlekraftwerke werden von diversen Nationen (F, US,...)massiv eingedämmt. Von den AKWs wird wohl nur ein Bruchteil überhaupt gebaut werden: zu teuer ohne die zig Milliarden, mit denen sie bisher subventioniert wurden.
Auch wenn Aufsteigerstaaten sich noch nicht dem Ziel CO2-Neutralität verschreiben, wir haben auf dieser Welt keine andere Wahl: geregelter Rückzug aus dem rücksichtslosen Ressourcenverbrauch.
Angesagt: Handeln. Sachen-ärmer leben. Trauerarbeit (die Mehrheit der G7-Bevölkerung weiß eh schon, dass unsere Nachfahren es nicht mehr so 'gut' haben werden) angesichts der inzwischen unmöglichen Aufforstratschläge für Europa: mittags hören unsere Förster, wir brauchen mehr Mittelmeer-Vegetation, abends hören sie nun, dass Novemberwetter-Bäume Zukunft haben. In diesem Punkt sind wir in Gottes Hand.

@Kreditgeber, 20:04

Tja, die Welt ist komplex. Globale Erwärmung führt zur Abschmelzung des Eises, damit gelangen große Mengen Süßwasser in die Meere, dadurch verändert sich der Salzgehalt, das führt dazu, dass das bisherige Absinken und wieder Aufsteigen unterschiedlich warmen und unterschiedlich dichten Wassers gestört wird, dadurch kann die Atlantische Umwälzströmung gestoppt werden und wir sind den wärmenden Einfluss des Golfstroms los. Dann wird es bei uns kälter. Das ist leider keine Panikmache.

alter Hut

Die Umleitung des Golfstromes aufgrund des Klimawandels ist ein uralter Hut. Bereits im 1990 erschienenen Buch "Der Klimareport" (Verlag Kiepenheuer & Witsch) ist davon auf Seite 128 die Rede. Ich hatte das Buch 1990 im Alter von 20 Jahren gelesen, denke immer wieder an das Buch und versuche Zeit meines Lebens möglichst klimaunschädlich zu leben (bin noch nie geflogen und war dennoch in 25 Länder, wenig Internetkonsum, öffentliche Verkehrsmittel, minimale Heizkosten ...).
Die Umleitung des Golfstromes würde uns in Mitteleuropa eine extreme Kälteperiode verheißen.
Nur glaubt das niemand bzw. fordert nur von "den Anderen" Einschränkungen. Ich werde seit 30 Jahren immer wieder belächelt, selbst von jungen Menschen, die eigentlich dieser sogenannten FridaysforFutureGeneration angehören - doch wenn es darum geht selbst den Gürtel enger zu schnallen, ist auch bei jungen Menschen oft Ende der Fahnenstange.
Doch hat mir meine bescheidene Lebensweise viel glückliche Momente im Leben gegeben.

21:01, DLGPDMKR

>>Seit 12 Jahren findet das baldige Ableben von Nordatlantikströmungen in den Potsdamer Orakeln statt.

Jedesmal von seriösen Wissenschaftlern widerlegt. So z.B. 2015 durch Böhm et al. von der Universität Heidelberg, Geomar, ETH Zürich und der Universität Bern.
Nachzulesen unter "Strong and deep Atlantic meridional overturning circulation during the last glacial cycle"<<

Ich habe die Studie nicht gelesen, aber allein vom Titel her glaube ich nicht, daß sie die Aussage widerlegt, die Sie anführen.

20:32, rareri

>>Es kommen heiße Sommer, es kommen kältere Sommer; das war schon immer so. Und mit Klimawandel wird Werbung gemacht: Umweltfreundliche Limonade, E-Scooter, E-Autos usw. Und trotzdem wird der Co2-Ausstoß immer mehr, zumindest wird es uns so gesagt. Mit Panikmache kann man viel erreichen, das wusste schon der Klerus vor 500 Jahren.<<

Na, wenn das so ist...

>>Übrigens: Bin kein AfD-Freund.<<

Sind Sie sicher?

20:27, Möbius

>>Die sich verändernde Salinität kann auch Golfstrom stoppen
Das ist natürlich alles richtig. Man hat dies intensiv auch schon beim Golfstrom diskutiert.

Im Ergebnis ist es wohl doch nicht so dramatisch.

Ich mache mir mehr Sorgen über die drohende magnetische Umpolung der Erde.<<

So sind Sie unterwegs?

Das hätte ich jetzt allerdings nicht gedacht.

@20:27 von Möbius

//Liest man die Berichte von damals, fühlt man sich erinnert an so manche düstere Vorhersage unserer Tage.//

"Damals" hatte man nicht ansatzweise die messtechnischen Möglichkeiten, Meeresströmungen, das Klima und die Wechselwirkungen der Systeme so genau zu beobachten und zu untersuchen, wie heute. Auch über den Zustand des gesamten Globus wusste man herzlich wenig. Die Wissenschaft ist nicht im Jahre 1910 stehengeblieben.
//Ich mache mir mehr Sorgen über die drohende magnetische Umpolung der Erde.//

Auch hier sind Sie nicht auf dem neuesten Stand:
***Sonnige Erkenntnis:
Magnetfeld-Katastrophe ist abgesagt.
Die Filmindustrie hat ein Katastrophenszenario weniger. Wenn sich die Pole der Erde drehen, geht das Leben nicht im kosmischen Strahlenbombardement zugrunde. Der Sonnenwind, fanden deutsche Forscher heraus, wird das Erdmagnetfeld vollständig ersetzen.***

Empfehle dazu die Videos (u.a.) alpha-centauri mit Harald Lesch.

"Ich bin mir auch nicht

"Ich bin mir auch nicht sicher, ob WissenschaftlerInnen sich einig darüber sind, was auf menschengemachten Klimawandel/Co2-Verbrauch/ Energieverschwendung zurückzuführen ist und was ganz einfach ein erdgeschichtliches multifaktorielles Phänomen ist"

Die Wissenschaftler sind sich sehr einig darüber.

Gerade weil Forscher in den vergangenen Jahrzehnten andere, natürliche Faktoren sehr intensiv erforscht haben, sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass einzig der Mensch einen solch rasanten Wandel hervorgerufen hat. Ca. 99% aller Klimaforscher sind dieser Meinung.

@21:28 von LustigerGuenter | Golfstrom ist ziemlich unwichtig

Die Umleitung des Golfstromes würde uns in Mitteleuropa eine extreme Kälteperiode verheißen.

Habe ich auch früher geglaubt. Stimmt aber nicht.

Hier von: sciencev2.orf.at/stories/1680140/index.html :

Allein, die Erklärung ist falsch, wie Richard Saeger von der Columbia University nicht müde wird zu betonen. Er schreibt in einem Artikel: Der Einfluss des Golfstroms auf das Klima Europas sei "ein Mythos, das klimatologische Gegenstück einer urbanen Legende". Saeger hat im Jahr 2002 gezeigt, dass der Wärmetransport des Ozeans viel zu gering ist, um die Temperaturunterscheide zwischen dem östlichen Nordamerika und Europa zu erklären. Er trage maximal 10 Prozent dazu bei, der Rest sei Sache der Atmosphäre.

Nicht mal 10%.
Ohne Golfstrom wäre Europa im Winter etwa so kalt wie die Pazifikküste von USA und KAN am selben Breitengrad.
Also noch ziemlich mild.

Hier die Analyse im Detail:

ocp.ldeo.columbia.edu/res/div/ocp/gs/pubs/Seager_etal_QJ_2002.pdf

20:23, Kreditgeber

>>Das Klima ist ein Auf und Ab
Ich frag mich manchmal, was zu der mittelalterlichen Warmzeit geführt hat. Haben die Leute zu viele Feuer gemacht?
Das Klima ist ein Auf und Ab, was jetzt nicht heißen soll, wir haben da keinen großen Einfluss. Jedoch ist das eher auf den ungebremsten Bevölkerungszuwachs zurückzuführen, weil ja alle nicht wie in der Steinzeit leben wollen. Wenn man was machen will, ist das der größte Hebel. Weniger Menschen=weniger Ernährungsbemühungen=weniger Ressourcenverbrauch.<<

Was schlagen Sie vor?

Kontrazeptiva ins Trinkwasser?

Aber das wirkt ja auch erst in ein paar Jahrzehnten auf die Bevölkerungszahl.

Also härtere Maßnahmen?

20:13, Barbarossa 2

>>20:00 von wenigfahrer
Was passiert dann, es wird deutlich kälter in der Nördlichen Region???.

Genau das ist die Gretchenfrage. Es sei denn es kommt einer daher, ein Experte natürlich, und behauptet, es sei möglich, das Klima immer auf den gleichen Level zu halten. Dann müssen wir uns auf einen Level einigen. So wie das mit der Sommer- und Winterzeit.<<

Weltweit gemittelt wird sich möglicherweise wenig ändern.

Lokal betrachtet könnte die Sache aber durchaus anders aussehen.

@spax-plywood und @saschamaus75

Wohl wahr, stattlich.
... it works :(

@21:01 von DLGPDMKR

>> Aber es ist bald Wahl. Die GRÜNEN Buddies
>> der Potsdamer brauchen Schützenhilfe.

Was soll dieses stupide Grünen-Bashing ständig? oO

@20:40 von Scio me nihil scire

//...also alle die im oder Nahe des Pensionsalters auf "Nach mir die Sintflut" hoffen, könnten schnell feststellen, das "Friday for Future" doch nicht nur eine Spielerei der Schülergeneration ist.//

Wenn jene im oder nahe des Pensionsalters FfF für Spielerei der Schülergeneration hielten, warum sollten die dann auf "Nach mir die Sintflut" hoffen?

Was soll's, Hauptsache wieder gegen die Älteren. Muss ja nicht unbedingt Sinn ergeben.

@fathaland slim

"Was schlagen Sie vor?

Kontrazeptiva ins Trinkwasser?

Aber das wirkt ja auch erst in ein paar Jahrzehnten auf die Bevölkerungszahl.

Also härtere Maßnahmen?"

.

Wie währe es damit das augenblickliche Wirtschaftssystem, den Kapitalismus, in Frage zu stellen und nach Alternativen zu suchen die die Natur und Welt schützen!

20:00, wenigfahrer

>>Bleibt eine Frage offen
" Der Unterschied sei entscheidend, betonte Boers, denn eine Verringerung der dynamischen Stabilität würde bedeuten, dass ein "in der Praxis wahrscheinlich unumkehrbarer Übergang zum schwachen Zirkulationsmodus stattfinden könnte"

Was passiert dann, es wird deutlich kälter in der Nördlichen Region???.
Und das Eis nimmt wieder zu?.
Über die Strömungen wurde ja schon oft berichtet, aber was bedeutet es am Ende.
Wenn es kalt wird, brauchen wir jede Menge zusätzliche Energie.<<

All Ihre Fragen kann heute noch niemand beantworten.

Sicher ist aber, daß sich vieles ändern wird.

Was genau und wie, das wird die Zukunft zeigen.

"Am 05. August 2021 um 21:01

"Am 05. August 2021 um 21:01 von DLGPDMKR
Tote Pferde und Hysterisierung
[...] Seit 12 Jahren findet das baldige Ableben von Nordatlantikströmungen in den Potsdamer Orakeln statt.

Jedesmal von seriösen Wissenschaftlern widerlegt. So z.B. 2015 durch Böhm et al. von der Universität Heidelberg, Geomar, ETH Zürich und der Universität Bern.
Nachzulesen unter "Strong and deep Atlantic meridional overturning circulation during the last glacial cycle"

Aber es ist bald Wahl. Die GRÜNEN Buddies der Potsdamer brauchen Schützenhilfe.
Und so schwingen scih Rahmstorff&Co. auf, um mit wehenden Fahnen die grüne Volksverängstigung zu flankieren.

Alleine, das Pferd ist tot.
Nur sind die Scheuklappen in Potsdam so groß, dass man dies nicht bemerkt."

Dumm nur, daß der Artikel nix widerlegt sondern Veränderungen in der Ozeanzirkulation und deren Einfluss aufs Klima während des letzten Eiszeitzyklus beschreibt und im Prinzip das gleiche drin steht, wie im Tagesschau-Artikel, was die Mechanismen angeht.

20:04, Kreditgeber

>>Dachte wir bekommen mehr heiße Tage? Jetzt plötzlich kälter?<<

Sie scheinen falsch zu denken.

>>Vielleicht ist „die Wissenschaft“ doch über nichts sicher?<<

Natürlich nicht. Wer Wissenschaft versteht, weiß das und schreibt sie auch nicht in Anführungszeichen.

>>Panikmache ist ja ein Kennzeichen unserer Zeit. Und auch der Zwang zur Veröffentlichung, um Forschungsgelder zu sichern.<<

Forschungsgelder sind nötiger denn je. Veröffentlichungen von Forschungsergebnissen sowieso.

@fathaland slim

"
Am 05. August 2021 um 23:20 von fathaland slim
21:01, DLGPDMKR

>>Seit 12 Jahren findet das baldige Ableben von Nordatlantikströmungen in den Potsdamer Orakeln statt.

Jedesmal von seriösen Wissenschaftlern widerlegt. So z.B. 2015 durch Böhm et al. von der Universität Heidelberg, Geomar, ETH Zürich und der Universität Bern.
Nachzulesen unter "Strong and deep Atlantic meridional overturning circulation during the last glacial cycle"<<

Ich habe die Studie nicht gelesen, aber allein vom Titel her glaube ich nicht, daß sie die Aussage widerlegt, die Sie anführen."

Der Artikel beschreibt eine Untersuchung von Ozeanströmungen vor 140 000 Jahren und beschreibt die gleichen Mechanismen, wie die, die zur Verlangsamung der Atlantikströmung führen, und um die es im Tagesschau-Artikel geht. Er widerlegt gar nichts, sondern bestätigt das.

Ist übrigens nicht die Studie selbst, sondern ein Artikel über die Studie auf einer Webseite für Medizin (sic!). "https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25517093/"

20:32 von rareri

«Es kommen heiße Sommer, es kommen kältere Sommer; das war schon immer so. Und mit Klimawandel wird Werbung gemacht: Umweltfreundliche Limonade, E-Scooter, E-Autos usw. Und trotzdem wird der Co2-Ausstoß immer mehr, zumindest wird es uns so gesagt. Mit Panikmache kann man viel erreichen, das wusste schon der Klerus vor 500 Jahren. Übrigens: Bin kein AfD-Freund.»

Immer diese Klerikalen in den Grünen Talaren.
Übrigens: Ich bin kein Baum- und Bärenfreund.

@23:39 von laurisch._karsten

Wie währe es damit das augenblickliche Wirtschaftssystem, den Kapitalismus, in Frage zu stellen und nach Alternativen zu suchen die die Natur und Welt schützen!

Eine ganz schlechte Idee. Angesichts der von Ihren "Alternativen" verursachten verheerenden Umweltzerstörungen in Osteuropa und Asien im 20 JH.

23:39, laurisch._karsten

>>@fathaland slim
"Was schlagen Sie vor?

Kontrazeptiva ins Trinkwasser?

Aber das wirkt ja auch erst in ein paar Jahrzehnten auf die Bevölkerungszahl.

Also härtere Maßnahmen?"

.

Wie währe es damit das augenblickliche Wirtschaftssystem, den Kapitalismus, in Frage zu stellen und nach Alternativen zu suchen die die Natur und Welt schützen!<<

Ja sicher, das wäre schön.

20:04 von Kreditgeber

«Dachte wir bekommen mehr heiße Tage? Jetzt plötzlich kälter?»

Dachte wir bekommen mehr Dürre.
Jetzt plötzlich weg geschwemmt und abgesoffen.
Wie kann das denn nur …

«Panikmache ist ja ein Kennzeichen unserer Zeit.»

Halluzinoge Panikeinbildung ist der Zeitgeist.

23:55, État DE gauche

>>@23:39 von laurisch._karsten
Wie währe es damit das augenblickliche Wirtschaftssystem, den Kapitalismus, in Frage zu stellen und nach Alternativen zu suchen die die Natur und Welt schützen!

Eine ganz schlechte Idee. Angesichts der von Ihren "Alternativen" verursachten verheerenden Umweltzerstörungen in Osteuropa und Asien im 20 JH.<<

Man muss ja nicht gemachte Fehler wiederholen.

Man sollte vielleicht besser aus ihnen lernen.

@État DE

"Neu
Am 05. August 2021 um 23:55 von État DE gauche
@23:39 von laurisch._karsten

Wie währe es damit das augenblickliche Wirtschaftssystem, den Kapitalismus, in Frage zu stellen und nach Alternativen zu suchen die die Natur und Welt schützen!

Eine ganz schlechte Idee. Angesichts der von Ihren "Alternativen" verursachten verheerenden Umweltzerstörungen in Osteuropa und Asien im 20 JH."

.

Wieso ist die Idee so schlecht in Ihren Augen? Der größte Umweltverschmutzer der Welt ist die USA. Also Kapitalismus pur.

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