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Ich würde schlicht lkw

Ich würde schlicht lkw Transport dermassen verteuern, dass es sich nicht mehr lohnt. 100€/km als Untergrenze. Dann kann man entweder die Bahn nehmen oder wieder regional produzieren. Globalisierung ist nicht mit Umweltpolitik zu vereinbaren.
Und sinnbefreites "durch die Gegend karren", würde sofort entfallen. Und dann könnte man statt LKW zu subventionieren, ganz einfach die Bahn finanzieren.
Es sind halt keine richtigen Probleme, sondern nur politisches gewurschtel.

Verkehrsexperten verlangen mehr Tempo beim Ausbau der Bahn....

Wieso mehr Tempo ? Wird denn überhaupt ausgebaut ? Eher doch nicht.
Von 1994 bis 2018 wurde das Schienennetz um 17 Prozent reduziert, von 40.300 Kilometer auf 33.440 Kilometer. Im gleichen Zeitpunkt wurde 16 Prozent der Bahnhöfe und Haltepunkte abgebaut. Viele ländliche Regionen sind nicht mehr mit der Bahn erreichbar.
Dafür wird die Vorstandsvergütung in den nächsten zwei Jahren um 10 Prozent erhöht, von 900.000 Euro im Jahr auf 990.000 Euro.

rer Truman Welt

Da habe ich einmal eine mehr generelle Frage so aus der historischen Perspektive heraus zu stellen->
wurde nicht mal vor vielen Jahren ein begnadeter Manager namens Mehdorn eingesetzt, um die Bahn an die Börse zu bringen?
Der hat doch kräftig alle notwendigen Investitionen gleich einmal so richtig zusamnengestrichen, damit die Kostensenkungen einmal so richtig knackig aussahen. Das hat dann später zwar um ein Erhebliches mehr gekostet, die damit recht schnell verbundenen Funktionseinschränkungen bei der Bahn wieder abstellen zu können und dem Staat erheblich mehr gekostet als Mehdorn zuvor jemals eingespart hatte, und dennoch der Börsengang nie eine echte Chance hatte, weshalb Mehdorn später auch geschasst wurde. Aber war für dieses ganze katastrophale Vorgehen nicht auch federführend die CDU/CSU verantwortlich und damit auch die jetzige Regierung? Nach Mehdorn kam die Bahn nie mehr richtig in Gang und verschlang bisher Dutzende Milliarden. Ist das nicht eine effektive Politik?

@Bender Rodriguez um 15:31

>100€/km als Untergrenze<.
.
Ich habe da kein Problem, wenn Sie diese Regelung bei sich in der Großstadt anwenden.
Wenn ich bei mir so sehe, dann ist die nächste Stadt mit mehr als 30.000 Einwohner etwa 17 Km entfernt. Nach Ihrem Vorschlag wäre also 1.700 €uronen fällig.
.
Und regional produzieren? Zeigen Sie mir, wie man das mit Stahl, Zement, Kupferdraht oder Triebwagen macht.

15:31 von Bender Rodriguez

«Ich würde schlicht lkw Transport dermassen verteuern, dass es sich nicht mehr lohnt. 100€/km als Untergrenze. Dann kann man entweder die Bahn nehmen oder wieder regional produzieren.»

Minimum 1.000 Euro für 10 km vom Bahnhof zu Supermarkt. Zu dem Supermarkt, der kein eigenes Bahngleis hat, und keine eigene Weide für die Kuh für die Milch für den Joghurt.

Der Joghurt kostet dann 4,99 Euro pro Becher 250 Gramm.
Mega-sinnvolle Idee, die Begeisterugstsunamis auslöst.

«Es sind halt keine richtigen Probleme, sondern nur politisches Gewurschtel.»

Es gibt gar keine richtigen Probleme im Leben.
Die man nicht mit Wortgewurschtel weg schwadronieren könnte.

Mehr Bahn wäre sehr gut.
Mehr Wortgewurschtel ist wie entgleiste Züge ohne Tote.

Die Bahn kommt (nicht)

Letzten Freitag aus dem hohen Norden mit der Bahn nach Frankfurt . Eine Stunde Verspätung bei der Hinfahrt, 5 (in Zahlen fünf) Stunden Verspätung bei der Rückfahrt.

Die Bahn kann noch nicht mal den jetzigen Verkehr abwickeln. Mehr ? Das sind grüne Traumtänzereien!

Gemäss dem Motto: Wir geniessen die Bahn in vollen Zügen!

Deutsche Bahn !

Leider gibt es bei der viele Probleme, die teils auch politisch so gewollt sind. Dass man die DB privatisiert hat, war schon der erste große Fehler, der sich nur sehr langsam und mühsam beheben lässt. Leider dauern auch viele Baustellen zu lange, weil die Behörden oft zu lange brauchen, weil es zu viele Einwände gibt, weil zu viele Bürger/innen schlauer sein wollen, als Fachleute, die nicht umsonst studiert haben. Leider sind zu viele Bürger/innen zwar grundsätzlich für Veränderungen, auch für den Klimaschutz, nur wenn dies vor der eigenen Haustür passieren soll, dann gehen etliche auf die Barrikaden und verzögern durch einen unverständlichen Egoismus alles.
Aber es gibt auch etliche "handwerkliche" Fehler, die von einigen Seiten endlich behoben werden müssen, um endlich schneller voran zu kommen. Dazu müssen aber etliche Seiten vernünftiger und orientierter miteinander reden, und Kompromisse eingehen.

mehr Tempo beim Ausbau der Bahn

Warum?
Corona hat gezeigt das die zeite der Massenverkehrs und Infektionsmittel nicht mehr sinnvoll sind.

Zukunft der Bahn

Wo bleibt der Ruck zur verkehrspolitischen Wende?
Der Ausbau geschied in Zeitlupentempo. Weiterer Verzug droht wegen der Flutschäden...
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Blödsinn. Auch wenn es keine Flutschäden gegeben hätte, würde es auch nicht schneller gehen. Seit Ende der 80er Jahren wurden nach und nach immer mehr Bahnstrecken und Bahnhöfe der DB stillgelegt. Und das in Rekordtempo. Diese Einsparmassnahmen werden sich nun bitter rächen. Der Ausbau wird nähmlich weitaus mehr Zeit und Finanzielle Mittel kosten, als der darmalige Abbau...Und ich rede nicht nur von den Gleisen und Bahnhöfen. Die strecken müssen ja auch Elektrifiziert werden. Und viele wissen wieviel Zeit, Logistik, Geld und Nerven damit verbunden sind...

Verkehrsexperten verlangen.....

Wie will Herr Scheuer das denn regeln ? Bisher hat er nichts geleistet sollte sich das gravierend ändern ? Wäre sehr schön für unser Land und auch viel viel billiger !

Einsparmassnahmen?

Der freundliche... @
Da es keine Kunden mehr gab war es notwendig diese Strecken zu schließen.

Und nicht die Kosten werden bei der wider Inbetriebnahme das Hauptproblem der verzögerungen sein, sondern die massenhaften Klagen von Anliegern,Bürgerinitiativen, NGOs und Umweltverbänden.

Hoffentlich setzt man sich auf Seiten der Politik ernsthaft mit ihren Argumenten auseinander. Die, die sie vorbringen sind schließlich alles „Leute vom Fach“.

Und hoffentlich denkt man dabei nicht schon wieder vor allem (oder nur) ans Geld.

Das ist interessant

die letzten 30 Jahre wurden Strecken eingestellt und abgebaut, Bahnhöfe vergammeln oder sind verkauft worden.
Und jetzt reden wir über Ausbau.
Ich bin früher mit Bahn in die Berufsschule und dann auf die Arbeit gefahren, ist heute nicht mehr möglich, auch der Bus fährt nur 3 mal am Tag.
Wo die Ideen und Wortfindungen herkommen, ist immer erstaunlich.
Früher hatte auch jede Firma einen Gleisanschluss, nur die Firmen gibt es gar nicht mehr, wurden ausgelagert oder vernichtet.
Der Ausbau vom München nach Berlin und Hamburg, nützt mir nichts, die meisten Bürger können das nicht mehr verstehen, den Preis mit der Bahn auch nicht.
In Deutschland wird viel geredet, aber mehr auch nicht, Bauprojekte verteuern sich auch meist um vieles.

16:08 von Traumfahrer

«Dass man die DB privatisiert hat, war schon der erste große Fehler, der sich nur sehr langsam und mühsam beheben lässt.»

Die DB ist nicht komplett privatisiert.
Und das Schienennetz gehört weiterhin dem Staat.

Ein komplett untauglicher Mischmasch, bei dem der Staat der Mehrheitsaktionär der DB AG ist, und erwartet, dass Gewinne der DB AG dann über Aktienkurse und Dividenden hauptsächlich wieder dem Staat zufließen. So wird das nie was als Konzeptionsdesaster von vorne herein.

Auf Kommentar antworten

Am 05. August 2021 um 16:14 von Peter Kock
Wie will Herr Scheuer das denn regeln ?
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Wieso Herr Scheuer ? Der Ausbau, das ist eine Aufgabe die Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Von den Kosten gar nicht zu sprechen. Mit anderen Worten. Dieses Problem liegt noch in der Verantwortung von zukünftigen Regierungen und zig Verkehrsministern. Bestes Beispiel ist Berlin/Brandenburg. Und das war nur ein vergleichbares kleines Projekt.

Ein Jahrzehnt PKW/LKW Bundesmautminister

Hat Deutschland innerhalb der EU
zum Flaschenhals gemacht.

Anstelle in zusätzliche Gleise wurden die nötigen Mittel in der unterirdischen Parteihaltestelle Stuttgart 31 versenkt

Deutschland ist die Straßenkreuzung Europas

Ja schade, die Bahn und das Verkehrsministerium haben da etwas verschlafen.
Seit Wende und EU-Erweiterung ist Deutschland die Straßenkreuzung für Europas LKW-Verkehr. Die Nord-Süd-Achse (von Skandinavien und Übersee nach Italien und Südosteuropa) und die Ost-Westverbindungen (von Osteuropa bis Portugal und weiter nach Nordafrika) gehen mitten durch unser Land und machen immer mehr Straßen/Autobahnen erforderlich. Das kann nicht mehr so weitergehen.

Bedingt durch den Schwerlastverkehr werden immer mehr Straßenreparaturen erforderlich. Die A2 und die A1 sind mittlerweile "berühmt" für ihre schlimmen Auffahrunfälle, bei denen übermüdete LKW-Fahrer die Stauenden ungebremst zusammenschieben.

Nachts rattern -zighundert, ewiglange Güterwagenketten durch unser Land, da gibt es kaum noch freie Zeitfenster-/kapazitäten.

Es fehlt an Schienentrassen. Und bitte nicht wieder alles bei Herrn Scheuer abladen. Die Verbindungen von unseren Nord-Häfen nach Süden werden von den Grünen verhindert

Wo bleibt der Ruck zur verkehrspolitischen Wende?

Wir kleckern halt und klotzen nicht. Rückbau der letzten Jahrzehnte, Klagen usw wurden ja alle schon angesprochen. Leider haben wir mal wieder vor 20 Jahren aufs falsche Pferd gesetzt, wir hatten ja auch mal eine Technik die schnell und sauber war aber damals aus Kostengründen (Eine Strecke hätte doppelt soviel gekostet wie eine normale Bahnstrecke) vor allem von den Grünen blockiert, unvergessen der verkehrspolitische Sprecher Albert Schmidt von den Grünen damals im Bundestag der den Stopp damals so begründete: "...schnelleres und günstigeres Verkehrsmittel gibt …das Flugzeug"
20 Jahre später holt die Realität uns ein, China hat die Technik extrem weiterentwickelt, über 1000km Strecke verbaut und es läuft zuverlässig. Bald müssen wir wohl die Technik wieder in China einkaufen, da darf man sich auch nicht wundern das es mit der verkehrspolitischen Wende nicht ganz so rund und schnell läuft.

Die Bahn wurde seit mehrere

Die Bahn wurde seit mehrere Generationen vernachlässigt, nicht erst seit einige Jahre. Viele Jahre lang wurden überflüssige Investitionen getätigt, im Ausland , im LKW-Transportwesen, im Lagerbereich und über allem in überflüssige Luxus-Bahnhöfe. Diese Milliarden fehlten und fehlen i n der Modernisierung des Streckennetzes und in der Modernisierung der Belegschaft und insbesondere des Managements. Es bedarf eine Kraftanstrengung ohne Gleiches von sicher 10 Jahre dies wieder in Ordnung zu bekommen, dabei darf es keine Einwände oder Einflussnahme der Automobilindustrie oder Lufthansa geben. Und entsprechendes geschultes Management sollte im Ausland geholt werden, warum nicht China, Schweiz, Spanien, Frankreich. Aber ich befürchte auch in 100 Jahre wird der Verkehrsminister alles verhindern.

Keine weitere Förderung

für die Bahn! In 10 Jahren gibt es SELBSTFAHRENDE elektrische Autos und LKW. Geradezu aberwitzig jetzt noch Unsummen in ein seit 50 Jahren nicht mehr konkurrenzfähiges Verkehrssystem zu stecken.

Ausgerechnet die Bahn redet von Tempo

Noch mehr Tempo ? Es würde schon ausreichen, wenn die Bahn nicht wegen jeder Schneeflocke kollabiert und die restliche Zeit nicht mit Lokführerstreiks verbringt.

@Netti um 16:26

>nicht schon wieder vor allem (oder nur) ans Geld<
.
Na ja, zum Bauen braucht man Material und Personen. Beides gibt es nicht zum Nulltarif.
.
Wenn Sie zum Einkaufen gehen, danken Sie ganz sicher nicht an Geld - ich schon, denn der Monatsletzte kommt unaufhaltsam.

Am 05. August 2021 um 16:07 von zöpfchen

..........5 (in Zahlen fünf) Stunden Verspätung bei der Rückfahrt..........

Ich kam letzte Woche Mittwoch aus Köln zurück, landete in Schwerin auch mit über 5 Stunden Verspätung. Allerdings war die Bahn schuldlos, Schuld war der Bombenfund in Hamburg und deren Entschärfung.

Deutschland zu langsam

In China hat man zwischenzeitlich das längste Hochgeschwindigkeitsnett der Welt gebaut, inclusive neuer Bahnhöfe. Die Züge sind super bequem, absolut pünktlich , fahren mit 350 km/h durch die Gegend. So erreichen z.B. die Züge auf der 1000 km langen Strecke von Guangzhou nach Wuhan das Ziel in teilweise knapp unter 3 Stunden, das wäre doch mal was für die Strecke Hamburg München...

Wo ein Wille ist, ist ein Weg.

Dieser Spruch stimmt oft.
Hier jedoch habe ich meine Zweifel.

Das beginnt mit der Frage: Ist der Wille der Politiker wirklich da oder nur vorgetäuscht?

Und dann kommt der steinige Weg. Das beginnt bei den Planungen und endet bei unliebsamen "Überraschungen" wie bei Stuttgart 21. Es wurde weder real und kostengünstig geplant oder auf dortige Experten gehört. Zum Beispiel: Die angekündigten Untergrundprobleme wurden für die Planer zur negativen "Überraschung".
Dazu kommen Probleme mit Anwohner, Behörden und Organisationen.

Selbst bei einer Reaktivierung früherer Strecken wird es viele Probleme mit Anwohnern und Organisationen geben.

Ob die Probleme beim Ausbau geringer wären, wenn es noch die staatliche Bundesbahn wäre, kann ich nicht genau einschätzen. Aber einige andere aktuelle Probleme hätte die Bahn nicht, z.B. den kommenden Streik.

Den vorhandenen ÖPNV mal

Den vorhandenen ÖPNV mal kostenfrei anbieten, wäre wohl das erste Gute, was alle Beteiligten ins Auge fassen müssten.
Dann hapert es wenigstens nicht mehr an Kunden.
Aber selbst das ist fast nicht möglich, weil der ÖPNV die zu erwartenden Massen nicht bewältigen könnte.
Egal welche Regierung man in den letzten 30 Jahren nimmt, alle haben kräftig daran gearbeitet, über Jahrzehnte hinweg alles, was gut funktionierte, zu verraten, zu verkaufen und kaputtzumachen.
Und von allen Parteien haben nun einzig die Linken und die Grünen halbwegs einen Plan, wie man das Land fit für die Zukunft machen könnte.
Alternativ wäre auch „Die Partei“ eine Möglichkeit.

seit mehrere Generationen vernachlässigt

friedrich peter... @

Nein.

Diese leistungsbereiten Generationen hatten und haben andere sinnvolle, wirtschftlich gute Vorstellungen von persönlicher Mobilität ohne ideologische Bevormundung.

Ich auch.

Die Zeit der Massenverkehrsmittel ist seit Corona zu Ende, und wir müssen persönliche Mobilität neu denken.
Zurück zur Bahn ist alter Wein in neuen Schläuchen.

16:41 von draufguckerin

«Deutschland ist die Straßenkreuzung Europas.»

Deutschland wäre auch die Bahnkreuzung Europas, gäbe es mehr Bahnstrecken. Die geographisch unabänderliche Misere eines großen Flächenlandes mitten in Europa mit 9 Anrainerstaaten mit Landgrenzen.

Egal, ob man Personen oder Güter auf Straße oder Schiene von Ost nach West, oder von Nord nach Süd befördern oder transportieren will. Der Weg ist immer durch Deutschland. Wege woanders entlang sind weite Umwege.

Wenn...

man die Menschen von der Straße und Flugzeug zur Schiene bekommen möchten muss man ein flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsnetz ausgebaut werden. Ein ICE von Hamburg nach München braucht aktuell ca. sechs Stunden. Diese Strecke muss unter vier Stunden befahren werden. Auch an der Pünktlichkeit soll die Bahn daran besser arbeiten In Spitzenzeiten muss es einen ICE halb Stunden Takt geben. Auch die Strecken die von der Flutkatastrophe betroffen sind soll so schnell wie möglich repariert werden.

um 16:01 von Meinung zu unse...

Herr Mehdorn wurde im Dezember 1999 von Gerhard Schröder zum Bahnchef ernannt.
Es ist also ein absoluter Unsinn die CDU/CSU dafür verantwortlich zu machen.
Helmut Kohl hatte 1997 die Wahl zwischen Herrn Mehdorn und Herrn Ludewig.
Kanzler Kohl machte Ludewig zum Bahnchef.

Solidarität am Ende

Einige wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht mehr mittragen, andere wollen die Bahn nicht mehr mittragen. Wo soll das alles enden? Ein Land aus Querdenkern zerfällt. Solidarität Ende.

16;59 von guggi

Sie vergessen das Hauptproblem.
Selbst wenn LKWS und PKWs selbständig fahren, brauchen sie Platz, der zu den Hauptverkehrszeiten nicht da ist.

Damit dies nicht zu Chaos führt, muss ein bedeutender Teil der Verkehrsteilnehmer anderweitig transportiert werden. Dazu eignet sich die Bahn.

@ Bender Rodriguez u.a.

1.) Flugbenzin = Kerosin endlich besteuern, das verteuert unnötige Kurzstreckenflüge. Man muss nicht von München nach Stuttgart fliegen - da ist man mit der Bahn schneller von Innenstadt zu Innenstadt. Dito Berlin-Hamburg etc.
2.) LKW-Maut verdoppeln und verdreifachen --- dann kommt mehr Frachtgut auf den Güterzug.
3.) Verbot überlanger Euro-Liner - mehr Frachtgut auf die Schiene.
4.) Befreiung der DB von Energiesteuern und MwSt. - dann wird Bahnfahren billiger. Lieber Die Bahn subventionieren, als LKS und Flüge.
5.) Bessere und schnellere Angebote --- warum fährt zwischen Berlin und München der Sprinter nur 4 x am Tag. Warum kommt man nach 20°° Uhr quasi nicht mehr von Frankfurt/Flughafen nach Leipzig.
etc. etc.

das längste Hochgeschwindigkeitsnett ?

von baumgart67 @
Und warum haben wir nicht einen einzigen?

Weil unsere Bürger, Umweltverbände und NGOs es verhindert haben.

Wir können ja noch nicht mal mit einem Transrapid ohne Unfall im Kreis fahren.

@Schabernack um 16:29

Die DB gehört zu 100% dem Bund.
Aber es gibt privatisierte Strecken und das Netz dürfen auch nicht-DB-Unternehmen nutzen, wie zum Beispiel "Alex", das ja dieser Tage in den Schlagzeilen war.

Ich habe da noch den Werbespruch

der Bahn aus den 70ziger Jahren im Kopf: Güter gehören auf die Bahn! Dann wären die LKW auf den Strassen zumindest um einen erheblichen Teil weniger.

17:07 von baumgart67

«Deutschland zu langsam.
In China hat man zwischenzeitlich das längste Hochgeschwindigkeitsnett der Welt gebaut, inclusive neuer Bahnhöfe. Die Züge sind super bequem, absolut pünktlich , fahren mit 350 km/h durch die Gegend.»

Besonders flott ist Deutschlan nicht beim Ausbau der Bahn im Allgemeinen, oder von Hochgeschwindigkeitstrassen im Besonderen. Recht viel weniger fußlahm wäre ganz sicher gut.

Was man hierzulande in Deutschland gar nicht gebrauchen kann und gar nicht will, ist die Art (in diesem Fall Verkehrsprojekte) rücksichtslos durchzuknüppeln gegen alle erdenklichen Einwände und Widerstände, wie es in China Gang und Gäbe ist.

16:28 von wenigfahrer

In Deutschland wird viel geredet, aber mehr auch nicht, Bauprojekte verteuern sich auch meist um vieles.

In Osnabrück wurde oder wird noch (dazu konnte ich gerade nichts finden) ein neues elektronisches Stellwerk gebaut, das 16 alte Stellwerke ersetzen soll. In den Bauphasen werden/wurden dazu Strecken gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Das verlangt insbesondere den Berufspendlern ein erhebliches Maß an zeitlichen Mehraufwand, also Nerven ab. Für die Strecke Osnabrück - Münster benötigte man im Fernverkehr statt 20 Min. auch schon mal 1,5 h (pro Fahrt), da der IC zwischen Hamburg und Köln einen Schlenker über Rheine genommen hat.

Aber umgesetzt wird/wurde das Projekt. Kosten um 130 Mio. (ohne Gewähr)

Weiteres Beispiel hier im Norden: die Strecke Oldenburg - Wilhelmshaven wird/wurde über mehrere Jahre zweigleisig ausgebaut. Kosten ca. 1,1 Mrd.

um 16:14 von Peter Kock

Verkehrsexperten verlangen.....
Wie will Herr Scheuer das denn regeln ? Bisher hat er nichts geleistet sollte sich das gravierend ändern ? Wäre sehr schön für unser Land und auch viel viel billiger !
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Was soll denn der Herr Scheuer machen.
Es ist nun mal Fakt das große Infrastrukturmaßnahmen in Deutschland nur sehr schwer zu verwirklichen sind.
Seit Jahren plant man den Brennernordzulauf durch das Inntal, voraussichtliche Fertigstellung, im Jahr 2040!
Unzählige Bürgerinitiativen verhindern erfolgreich, LKW von der Straße auf die Schiene zu bringen.

um 16:59 von guggi

Keine weitere Förderung
für die Bahn! In 10 Jahren gibt es SELBSTFAHRENDE elektrische Autos und LKW. Geradezu aberwitzig jetzt noch Unsummen in ein seit 50 Jahren nicht mehr konkurrenzfähiges Verkehrssystem zu stecken.
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Selbstfahrende Bahnen gibt es heute schon.

So so und was ist mit den Flutschäden?

Schon wieder "vergessen", aber weiterhin da, die Flugschäden der Bahnstrecken! Diese müssen sehr teuer und sehr langwierig wieder aufgebaut werden!
Dazu noch weiterer Ausbau.... sehe da kommende Probleme. Wie wäre es bevorzugt erstmal die Schäden mit "voller Kraft" zu beheben und dann an den Ausbau zu denken?

um 17:07 von baumgart67

Deutschland zu langsam
In China hat man zwischenzeitlich das längste Hochgeschwindigkeitsnett der Welt gebaut, inclusive neuer Bahnhöfe. Die Züge sind super bequem, absolut pünktlich , fahren mit 350 km/h durch die Gegend. So erreichen z.B. die Züge auf der 1000 km langen Strecke von Guangzhou nach Wuhan das Ziel in teilweise knapp unter 3 Stunden, das wäre doch mal was für die Strecke Hamburg München...
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In China gibt es auch keine Bürgerinitiativen die Projekte verzögern. In einem totalitären Land wird das Volk eben nicht gefragt.

17:17 von werner1955

« das längste Hochgeschwindigkeitsnetz ?
von baumgart67 @
Und warum haben wir nicht einen einzigen?»

Selbstverständlich gibt es auch in Deutschland Hochgeschwindigkeitszüge.
Köln - Frankfurt fährt man in 62 Minuten Fahrzeit.
Mit dem Auto geht das niemals so schnell.

Die Bahn OmG

Über Jahre hinweg wurden Strecken geschlossen, es rechnet sich nicht hieß es.
Ein kl. Beispiel, in Lörrach gab es eine Bahnhof wo mit dem Autozug von Süd nach Nord fahren konnte. Nicht rentabel, zu gemacht so müssen die Menschen wie auch wir auf der Autobahn Richtung Norden fahren, Umweltfreundlich geht anders.
Der Güterverkehr ist schneller, flexibler und günstiger als die Bahn. Natürlich auch umweltfreundlicher, aber just in time heißt das Zauberwort das wird die Bahn nie schaffen. Leider

um 17:16 von carsten67

2.) LKW-Maut verdoppeln und verdreifachen --- dann kommt mehr Frachtgut auf den Güterzug.
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Die LKW Maut zahlt letztendlich der Verbraucher.
Wenn sie sich mal informieren, werden sie schnell merken, das das Bahnnetz fast ausgelastet ist.

@guggi - Keine weitere Förderung für die Bahn!

Ein Zug transportiert 17 Sattelauflieger auf einmal.

Wieviele ihrer selbstfahrenden Akku LKW´s
werden Sie dafür benötigen ?
Wieviele Kilometer macht ihr Akku LKW
und wielange braucht er um wieder aufgeladen zu werden.
In Punkto Tonnage,Schüttgut,Flüssigkeiten
ist der LKW hoffnungslos unterlegen

48% für die Schiene? Ich komme auf 13%...

"48 Prozent aller staatlichen Infrastruktur-Investitionen wurden für die Schiene ausgegeben. Mehr als die Hälfte, 52 Prozent, bekamen die Straßen."

Wenn ich die 88 Euro pro Einwohner hochrechne, komme ich auf 7,3 Milliarden Euro für die Schiene. Die Baumaßnahmen auf Bundesstraßen und Autobahnen werden vom Redaktionsnetzwerk Deutschland für 2020 mit 48,74 Milliarden Euro angegeben.

7,3 Milliarden von 56 Milliarden ergibt bei mir einen Anteil von 13 Prozent. (Und da sind die Kosten von kommunalen und Landesstraßen noch gar nicht berücksichtigt.)

17:33 von Kaneel

«In Deutschland wird viel geredet, aber mehr auch nicht, Bauprojekte verteuern sich auch meist um vieles.»

«In Osnabrück wurde oder wird noch (dazu konnte ich gerade nichts finden) ein neues elektronisches Stellwerk gebaut, das 16 alte Stellwerke ersetzen soll. In den Bauphasen werden/wurden dazu Strecken gesperrt und der Verkehr umgeleitet …»

Gute Bahn bauen dauert Jahrzehnte, kostet sehr viel Geld, und es wird sowieso nur was Taugliches draus, verfolgt der Staat ein klares Konzept mit eindeutigen Prioritäten.

Halb und halb taugt nur was bei Kartoffelknödeln aus der Tüte.

Verkehrsexperten verlangen mehr Tempo beim Ausbau der Bahn....

Um das Bild ein bisschen abzurunden: Der Anteil der Bahn am Güterverkehr ging von 55 % im Jahre 1950 auf etwa 18 % im Jahre 2015 zurück. Im Jahre 1995 betrug er noch 30 Prozent. Allein in den Jahren von 2000 bis 2003 wurden fast 1000 Güterverkehrsstellen geschlossen. Mehr Güter auf die Straße ist übrigens auch nicht besonders gut für die Umwelt (sozial auch nicht, LKW-Fahrer).
Dem Personal wird auch kein Respekt entgegen gebracht: Die Betriebsrente für Lokführer (143 Euro im Monat) wurde gestrichen.

@Kaneel um 17:33

>ein neues elektronisches Stellwerk gebaut, <
.
Was denn nun? Gerade in den letzten Monaten wurde Deutschland als IT-Entwicklungsland bezeichnet und jetzt ist es nicht recht, wenn mechanische Stellwerke durch elektronische ersetzt werden?

@17:27 von schiebaer45

//Ich habe da noch den Werbespruch
der Bahn aus den 70ziger Jahren im Kopf: Güter gehören auf die Bahn! Dann wären die LKW auf den Strassen zumindest um einen erheblichen Teil weniger//

Und als Kinder haben wir auf Brücken gestanden und gestaunt, wie endlos lang die Güterzüge waren.

@guggi - Fortschritt aus der Sicht eines Autolobbyisten

16:59 von guggi:
"Keine weitere Förderung für die Bahn! In 10 Jahren gibt es SELBSTFAHRENDE elektrische Autos und LKW."

Wow. Dann können wir im Auto ja bald das tun, was in der Bahn schon SEIT 1835 möglich ist und trotzdem das Klima schädigen! Das klingt nach Zukunft...

18:20 von Hirschauer @Kaneel um 17:33

Was denn nun? Gerade in den letzten Monaten wurde Deutschland als IT-Entwicklungsland bezeichnet und jetzt ist es nicht recht, wenn mechanische Stellwerke durch elektronische ersetzt werden?

Da haben Sie mich missverstanden. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass die vielen noch anstehenden Bauprojekte nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können und wir als Fahrgäste etwas Geduld mitbringen und uns auf zwischenzeitliche Unannehmlichkeiten einstellen müssen. Das kann nerven, aber wenn die entsprechenden Abschnitte dann fertig sind, wird’s gut werden.

@17:16 von Juergen 16;59 von guggi

//Sie vergessen das Hauptproblem.
Selbst wenn LKWS und PKWs selbständig fahren, brauchen sie Platz, der zu den Hauptverkehrszeiten nicht da ist.

Damit dies nicht zu Chaos führt, muss ein bedeutender Teil der Verkehrsteilnehmer anderweitig transportiert werden. Dazu eignet sich die Bahn.//

Und für LKW (und die vielen PKW) benötigt man Parkflächen = Versiegelung.
Bei Schienen hält sich die Versiegelung in Grenzen.

Über eine andere Gestaltung der Parkflächen könnte man natürlich trotzdem nachdenken.

17:51 von MR.Troc

aber just in time heißt das Zauberwort das wird die Bahn nie schaffen. Leider
---

erstaunlicherweise kriegen das private Anbieter gebacken

wobei das Hauptproblem sein wird,
das Schienennetz reicht nicht aus um die LKW´s von der Straße runter zu bekommen
schon allein die Relationen des Güterverkehrs 70 % Straße, 19 % Schiene

18:08 von schabernack 17:33 von Kaneel

Gute Bahn bauen dauert Jahrzehnte, kostet sehr viel Geld, und es wird sowieso nur was Taugliches draus, verfolgt der Staat ein klares Konzept mit eindeutigen Prioritäten.

Halb und halb taugt nur was bei Kartoffelknödeln aus der Tüte.

Das möchte ich so unterstreichen.

schabernack um 16:29:

Ein komplett untauglicher Mischmasch, bei dem der Staat der Mehrheitsaktionär der DB AG ist, und erwartet, dass Gewinne der DB AG dann über Aktienkurse und Dividenden hauptsächlich wieder dem Staat zufließen. So wird das nie was als Konzeptionsdesaster von vorne herein.

Es gab dazu eine sehr interessante Doku, in der versucht wurde das aufzudröseln. Warum einfach, wenn es kompliziert geht. Aber vllt verstehe ich davon nur zu wenig...

Den Ausbau der Bahn ...

sieht man doch am S21 ... diese Haltestelle die irgendwann mal in Stuttgart eröffnet werden soll.

Ja, es ist technisch nur noch eine Haltestelle, liegt an der Neigung, die ist für Bahnhöfe nicht gestattet.
Zu dem hat die Haltestelle 1/3tel weniger Kapazität und mal schauen ob sie überhaupt erreichbar ist. Denn die Tunnel gehen durch schönes Gipsgestein ... da macht Tunnelbohren mit Wassereinsatz richtig Spaß.

In Zukunft werden wir dann mehr ÖPP und ÖÖP sehen, welche dann die Kosten richtig explodieren lassen.
Schaut doch einfach nach Berlin und deren Schulausbau-Katastrophe.

@17:50 von hesta15 um 17:07 von baumgart67

//Deutschland zu langsam
In China hat man zwischenzeitlich das längste Hochgeschwindigkeitsnett der Welt gebaut, inclusive neuer Bahnhöfe. Die Züge sind super bequem, absolut pünktlich , fahren mit 350 km/h durch die Gegend. So erreichen z.B. die Züge auf der 1000 km langen Strecke von Guangzhou nach Wuhan das Ziel in teilweise knapp unter 3 Stunden, das wäre doch mal was für die Strecke Hamburg München...
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In China gibt es auch keine Bürgerinitiativen die Projekte verzögern. In einem totalitären Land wird das Volk eben nicht gefragt.//

Das ist natürlich richtig. Es taugt aber nicht als Entschuldigung für die Unzahl an mörderisch teuren Fehlplanungen und die ungeheure Langsamkeit bei der Durchführung von Projekten. Und nicht immer sind Bürgerproteste an Verzögerungen schuld. Und natürlich sind manche Proteste auch berechtigt.

Noch eine Anmerkung

zu Güter gehören auf die Bahn. Nicht weit vor Hamburgs Türen in Maschen ist Europas größter Verschiebe Bahnhof auch in den 70ziger Jahren entstanden.Der ist bis heute immer noch nicht voll ausgelastet.Man hat der Straße den Vorrang gegeben. M.M.n. hat hier die Politik versagt.

17:07 von Schweriner1965 16:07 von zöpfchen

Danke für den Hinweis. Es gibt zahlreiche Gründe für Verspätungen für die die Bahn gar nichts kann.

Strecken und Züge besser nutzen

Die DB müsste sich vor allem um eine bessere Auslastung ihrer Züge kümmern, dazu um mehr Komfort für die Fahrgäste. Das beginnt beim Kauf von Fahrkarten zu angemessenen Preisen ohne langfristige Vorplanung und lästige Einschränkungen, soweit Züge nicht überfüllt sind.
Also: Abschaffung von BahnCard 50 und 25, stattdessen generelle Senkung der Flexpreise um 50% (ggf. Reservierungsgebühren für wenige Spitzenzeiten). Regelpreise auf Sparpreisniveau in den weniger frequentierten Zügen.

@17:47 von Carina F

//So so und was ist mit den Flutschäden?
Schon wieder "vergessen", aber weiterhin da, die Flugschäden der Bahnstrecken! Diese müssen sehr teuer und sehr langwierig wieder aufgebaut werden!
Dazu noch weiterer Ausbau.... sehe da kommende Probleme. Wie wäre es bevorzugt erstmal die Schäden mit "voller Kraft" zu beheben und dann an den Ausbau zu denken?//

Für mich stellt sich da die Frage, ob man in diesem Zusammenhang nicht gleich über einen anderen Streckenverlauf nachdenken sollte. Ist nur so ein Gedanke, da ich nicht weiß, ob und welche Möglichkeiten es vor Ort gibt.

@ 16:01 von Meinung zu unse...

Mehdorn? War das nicht der, der in Presse-Hintergrundgesprächen gern mal damit prahlte, dass er Strecken ab 400 km sowieso eigentlich nur fliege?
Ein Beispiel dafür, wem man große strukturelle Veränderungen besser nicht in die Hand gibt, wenn es keine Identifikation mit dem Unternehmen und klaren Zielvorstellungen gibt, wohin die Reise gehen soll.

Die Bahn wurde nicht

Die Bahn wurde nicht privatisiert. Nur im Güterverkehr gibt es nennenswerte Anteile privater Geschäfte. Im Nahverkehr haben staatliche Aufgabenträger das Heft in der Hand.

@16:07 von zöpfchen

Sie scheinen den Duktus des Berichtes nicht aufgenommen oder verstanden zu haben: Genau deshalb braucht es Investitionen ins Netz, in die Logistik und die Infrastruktur der Bahn. Das sind keine grünen Träumereien sondern verkehrspolitische Notwendigkeiten.

@ 16:28 von wenigfahrer

Vergleichen Sie einfach mal die verkehrspolitischen Konzepte und Programme der Parteien und lassen das in Ihre Wahlentscheidung einfließen: Dann klappt's auch wieder mit dem Nahverkehr in der Nachbarschaft.

Andere Abgrenzung

Bei der Bahn werden auch Kosten mitgerechnet, die im Straßenverkehr als private Investitionen laufen.
Beispielsweise zählt der Bau von Oberleitungen zur Energieversorgung bei der Bahn zu den staatlichen Infrastruktur-Investitionen, der Bau von Tankstellen und Raffinerien dagegen nicht.
Bahnstellwerke entsprechend, nicht aber die Logisitik-Ausgaben im Straßenverkehr oder gar die Kosten für selbstfahrende PKWs.

Eine Kostenfrage

Fährt ein LKW über eine Straße, schädigt er diese wie einige zehntausend Pkw. Ich vermute, der Steuerzahler und der Autofahrer subventionieren zwangsweise den irrsinnigen LKW-Verkehr in Deutschland.

Hochgeschwindigkeitsnetz ?

von schabernack @
Köln - Frankfurt geht das niemals so schnell. Ich muss aber auch zum HBF hin und vom HBF zu meinem Ziel kommen.
In Summe also immer mit dem guten sauberen Diesel PKW
sparsamer, sauberer und preiswerter.

Wir schreiben hier über Hochgeschwindigkeitsverkehr und da hat die DB gerade mal 4% dia dann mit 300Kmh fahren könnten.

Und ist im Vergleich ist das "Bummelzug ". Shinkansen-Züge fahren mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Stundenkilometern.

Und wieder waren es besonders die RRG-Parteien und NGOs die gute sicher und umweltfredliche Transrapid-Technik hier verhindert haben.

Hesta "Die LKW Maut zahlt

Hesta
"Die LKW Maut zahlt letztendlich der Verbraucher.
Wenn sie sich mal informieren, werden sie schnell merken, das das Bahnnetz fast ausgelastet ist."

Der Kunde wird nicht alles bezahlen wollen.
Die Waren müssen dann wieder wo anders herkommen.
Dann wird wieder viel weniger transportiert werden müssen.
Nur so kann es gehen.

Hat die Bahn nicht bereits ihre beste Zeit hinter sich ?

Das Eisenbahnnetz in Deutschland ist immer weiter ausgedünnt worden im Laufe der Jahre.

Es wäre das Gebot der Stunde, wenigstens das Hochgeschwindigkeitsnetz auszubauen - schon um eine Anbindung an diesbezügliche Strecken der Nachbarländer zu schaffen oder um Zubringerflüge einzusparen. Doch der Trassenbau kommt kaum voran.

Ich sehe es schon vor mir:

2030: „Verkehrsminister feiert rein elektrischen 40 Tonner LKW als Meilenstein der Verkehrswende.“

Es ist noch nicht so lange her, da hat man ernsthaft erwogen in Deutschland LKW-„Züge“ auf den Straßen zuzulassen, mit 3, 4 oder mehr Anhängern nach australischem Vorbild ...

18:40 von Kaneel / @schabernack

«Ein komplett untauglicher Mischmasch, bei dem der Staat der Mehrheitsaktionär der DB AG ist, und erwartet, dass Gewinne der DB AG dann über Aktienkurse und Dividenden hauptsächlich wieder dem Staat zufließen. So wird das nie was als Konzeptionsdesaster von vorne herein.»

«Es gab dazu eine sehr interessante Doku, in der versucht wurde das aufzudröseln. Warum einfach, wenn es kompliziert geht. Aber vllt verstehe ich davon nur zu wenig …»

In fast allen Ländern war die Bahn nach WK2 zu 100% Staatsbahn. Dann wurde klar, dass es mega viel Geld kostet, das Bahnnetz auszubauen. Fast alle Länder haben überlegt und entschieden, es zumindest auf eine Kombination Staat / Privatunternehmen umzustellen.

In DEU so, wie es mit DB AG plus Schienennetz Staat plus einigen Privatbahnen ist. Besonders gut funktioniert das nicht.

In Japan hat man in den 1980-ern privatisiert mit Japan Rail.
Staat gibt vor, was gebaut wird, finanziert das mit.

Mysterium, wie das alles wie ein Uhrwerk läuft …

@18:51 von meerwind7

//Die Bahn wurde nicht
Die Bahn wurde nicht privatisiert. Nur im Güterverkehr gibt es nennenswerte Anteile privater Geschäfte. Im Nahverkehr haben staatliche Aufgabenträger das Heft in der Hand.//

So ganz kann das nicht stimmen. Die Strecke Hamburg-Bremen, mit einigen Stopps in kleineren Städten, kann man nun nicht dem Fernverkehr zurechnen. Ich bin diese Strecke häufig mit dem "Metronom" gefahren.

***Die Metronom Eisenbahngesellschaft mbH (Eigenschreibweise metronom) ist ein nichtbundeseigenes Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Uelzen und zählt mit täglich über 100.000 Fahrgästen zu den größten Privatbahnen Deutschlands.***

Möbius

Highspeed fernzüge sind völliger Käse. Geht in Deutschland gar nicht. Jeder will schließlich ans Netz angebunden sein, wenn es schon vor der Tür sein muss. Frankreich hat nur 4 Städte. Da geht das.
Wir brauchen Nahverkehr bis 50km. Da geht der Punk ab.

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