Ihre Meinung zu: RKI-Daten: Inzidenz unterschätzt Klinik-Aufnahmen

4. August 2021 - 17:32 Uhr

Die neue Inzidenz der Krankenhausaufnahmen von Covid-19-Patienten ist noch mangelhaft: Der vom RKI veröffentlichte Wert unterschätzt nach SWR-Recherchen die Klinikaufnahmen. Von Johannes Schmid-Johannsen.

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Kommentare

rer Truman Welt

Weshalb einfach, wenn es auch kompliziert geht, scheint hier die Devise zu lauten.
Was interessiert mich?
Die Inzidenz am Tage der Entdeckung und sonst dazu weiter nichts!
Desweiteren eine einfache 7 bis 10 Tage zeitverzögerte Korrelationsstärke zwischen dem "altem" Inzidenzwert und späteren Aufnahmen im Krankenhaus, auf Intensiv und Beatmung sowie Sterbefälle. Ferner die Raten Ungeimpfter bzw. Geimpfter bei allen Kennzahlen, das ist's.
Jetzt wird alles so verkompliziert, daß am Ende niemand mehr weiß, was jetzt wie Fehlerhaft, zeitverzögert in Zahlen enthalten ist oder nicht oder vielleicht, aber möglich auch falsch.
Genau, wir messen alles, wenn wir am Ende auch nicht wissen eie genau. Wenn ich das lese, dreht sich bei mir wieder alles um. Aber genauso läuft die ganze Pandemie Politik. Das hier ist nur eine kleine Nebenerscheinung davon. Wenn sowas Unfähiges wie diese Akteure in meiner Firma herummachen würden, hätten die nicht einmal das Ende ihrer Probezeit erlebt!

Hospitalisierung

Es sollte schon das Datum der Klinikeinweisung genommen werden.

Übrigens: jetzt steigt die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen seit einigen Tagen leicht an. Wie lange soll man denn nach Meinung derjenigen warten, die nur diese Zahlen als Maßstab für eventuelle Maßnahmen berücksichtigen wollen.
Die Infektionszahlen steigen schon seit 4 Wochen, jedes weitere Zögern sorgt für neue Infektionen und dann für neue Kranke in den Krankenhäusern.

Was Digitalisierung etc. anbetrifft,

ist Deutschland Steinzeit, die einzelnen Ämter, Einrichtungen, Behörden u.s.w. Sind nicht vernetzt, die Eingaben basieren noch auf Handzetteln etc., da heben wir einiges verschlafen, würde mir eine Partei wünschen die das mal vorantreibt ohne Datenschutz zu verletzen!

Nicht beugen

Die 7-Tage-Inzidenz ist und bleibt die Zahl mit der höchsten Aussagekraft in der Pandemie und ich hoffe sehr, dass sich das RKI nicht dem bequemen Mainstream der Covid-Verharmloser beugt und die Aussage verwässert.

oweia

.......Für jeden Patienten ist ein zweiseitiges Formular auf Papier auszufüllen und die Meldung kann aktuell nur per Fax ans Gesundheitsamt geschickt werden.........

Ohne Worte.......

Am 04. August 2021 um 18:05 von Nachfolgerin

Das Problem ist dabei, gehen wir nur nach der Inzidenz, müssen wir Jahr für Jahr das Land für viele Monate zumachen. Ob das mal realistisch ist ? Das wird sich dauerhaft kein Land leisten können.

@ 18:04 von Leisetreter Jeder Verdachtsfall belegt ein Zimmer!

Die Kapazitätsgrenzen werden schneller erreicht werden, als viele vermuten! Und… die Digitalisierung läuft durch die Spahnschen Gesetze die 20 Jahre Versäumnisse aller Parteien in 1 Jahr nachholen wollen…
Weil ja das Klinikpersonal derzeit sonst nichts zu tun hat…

@18:11 von Schweriner1965

//oweia
.......Für jeden Patienten ist ein zweiseitiges Formular auf Papier auszufüllen und die Meldung kann aktuell nur per Fax ans Gesundheitsamt geschickt werden.........

Ohne Worte.......//

Warum auch nicht? Man hat im Krankenhaus doch sonst nichts zu tun. Außer Däumchen drehen. Vermutlich habe ich auch davon meine Daumengelenksarthrose.

Eigentlich sollte es doch genügen, es so zu machen, wie das hiesige UKE. Die geben täglich die Anzahl der Corona-Patienten an und wie viele davon auf der Intensiv-Stat. betreut werden. Die hatten das allerdings wegen der niedrigen Anzahl an Corona-Patienten vorübergehend ausgesetzt und vor ein paar Tagen wieder aufgenommen.
Jeder der will, kann sich umfassend auf den Web-Seiten des UKE informieren:
"https://www.uke.de/corona-virus/corona-update/index.html"

Beispiel:
4. August 2021
Aktuell befinden sich 11 COVID-19-Patient:innen in stationärer Behandlung im UKE, davon werden 7 in der Klinik für Intensivmedizin versorgt.

@17:59 von harpdart

//Übrigens: jetzt steigt die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen seit einigen Tagen leicht an. Wie lange soll man denn nach Meinung derjenigen warten, die nur diese Zahlen als Maßstab für eventuelle Maßnahmen berücksichtigen wollen.//

Bis auch die noch verbliebenen Intensiv-Pflegekräfte davongelaufen sind.

Am 04. August 2021 um 18:05 von Nachfolgerin

Die 7-Tage-Inzidenz ist und bleibt die Zahl mit der höchsten Aussagekraft in der Pandemie und ich hoffe sehr, dass sich das RKI nicht dem bequemen Mainstream der Covid-Verharmloser beugt und die Aussage verwässert.
__
Ich bin weder Leugner noch Verharmloser u. bin 2x geimpft. Allerdings bin ich dennoch der Meinung, dass die Inzidenz bei mehr als 50% Geimpfter nicht mehr der allein maßgebliche Wert sein kann. Neben der unkonkreten Zahl der Hospitalisierungen ist leider der Impfstatus der eingelieferten Patienten immer noch nicht ersichtlich. Ist man dazu tatsächlich technisch nicht in der Lage, oder gibt es irgendwelche Gründe, dieses wichtige Kriterium "geheim" zu halten.

Komisch - alle bemängeln die fehlende Digitalisierung…

niemand bemängelte das Kaputtsparen der Kliniken mit den DRG (der Beitrag zur KV war ja schön niedrig), da war kein Geld für Digitalisierung!
Hinterher kommen Alle und wissen es besser…
Wollte nicht eine Bertelsmannstudie vor Corona noch 2/3 der Kliniken schließen…? ;-)
Wer steht nochmal hinter Bertelsmann?

Wo liegt das Problem?

Tut mir Leid, aber ich verstehe nicht, wo das Problem liegen soll. Ob man jetzt den Zeitpunkt der Infektion nimmt oder den der Einweisung ins Krankenhaus, das ist doch letzten Endes ziemlich egal. So oder so werden doch am Ende alle "Hospitalisierungen" erfasst. Und Hauptsache, es wird endlich, endlich nicht mehr nur auf die Infektionen gestarrt, sondern wir lernen, wenn auch langsam, vernünftig und mit dem rechten Augenmaß mit der Pandemie umzugehen. Anders finden wir sonst nicht mehr zur Normalität zurück!

Inzidenz war immer schon eine

Inzidenz war immer schon eine Unfug Zahl. Ließ sich leicht abzählen. Und übers Wochenende wurde nix gemeldet. Kurz, man hätte ebenso gut auch irgendwas raten können.
Jetzt wird es halt noch wunderlich.
Als Ingenieur kann man derlei Käse nur Verachtung entgegenbringen.

@ 17:51 von Meinung zu unse...

Meines Erachtens ist es eher umgekehrt:
Wer nicht die differnzierten Zusammenhänge der Corona- bzw. Covid19-Entwicklung im Blick hat und berücksichtigt, dass das Wissen von gestern heute in gutem wissenschaftlichen Sinne korrekturbedürftig ist der ... würde das Ende der Probezeit nicht erleben.

@um 18:05 von Nachfolgerin

Nein. Da viele Menschen geimpft und somit ja lt. Aussage der Regierung geschützt sind, ist die herkömmliche Inzidenz,
die ja lediglich auf posit. Testergebnisse beruht,
nicht mehr ein Hauptaugenmerk, sondern nur noch eine zusätzl. Information.
Aber keine Sorge, wir haben so oder so noch 2-3 Jahre Pandemie inkl. Maßnahmen etc. vor uns. Gerade erst wurden die Lieferverträge für Impfstoffe erneuert (übrigens wurden die Preise bis zu 25% erhöht), und zwar in den Mengen, daß wir die nächsten 2-3 Jahren noch mehrmals geimpft werden können (müssen?).
Und auch Herr Spahn kündigte die letzten Tage an, daß die Maßnahmen so oder so erstmal bis nächstes Jahr weitergehen.... und dann wohl noch ein Jahr, und noch ein Jahr ...

Leisetreter 18:04 Uhr

Ja, der Datenschutz..eine der neuen Ersatzreligionen..verhindert schnellere Digitalisierung..

außerdem muss doch unser Bürokratenheer weiterhin zu tun haben..

Es kann doch nicht angehen, dass in unserem Land etwas einfach ist..da haben zu viele Amtsleute mitzureden

Faxen ans Gesundheitsamt

Macht Spaß (Ironie) wenn das arme kl Kreisamt nur eine Faxleitung hat, welche dauerbesetzt ist, weil andere auch ans Gesundheitsamt was faxen "müssen"...
eMail geht nicht so wegen Datenschutz usw also faxt man 3 St in Dauerschleife das ächzende Gesundheitsamt an, was (immer noch) über seine eine analoge Faxleitung stöhnt.

Ehrlich, die kl Gesundheitsämter sind ausgestattet wie 1982!

Am 04. August 2021 um 18:27 von Anna-Elisabeth

Eigentlich sollte es doch genügen, es so zu machen, wie das hiesige UKE. Die geben täglich die Anzahl der Corona-Patienten an und wie viele davon auf der Intensiv-Stat. betreut werden.
__
Dann richte ich meine Frage mal an Sie als Insider. Wird im KH der Impfstatus nicht abgefragt/ermittelt und wird er in irgendeiner Statistik erfasst bzw. dem RKI oder BGA mitgeteilt ? Oder ist es tatsächlich nicht möglich zu erfahren, wie gross der Anteil der Geimpften/Ungeimpften bei den Hospitalisierungen/ITS ist ? Ich kann einfach nicht glauben, dass sich für diesen Wert, der m.M. nach eigentlich DER wichtigste Wert ist, niemand interessiert.

@Anna-Elisabeth..18:27 Uhr..

"Warum auch nicht? Man hat im Krankenhaus doch sonst nichts zu tun. "

Kommt mir oft so vor, dass wir vor lauter Bürokratie und Dekumentation eher Akten pflegen statt Patienten

@Schweriner1965..
"Für jeden Patienten ist ein zweiseitiges Formular auf Papier auszufüllen und die Meldung kann aktuell nur per Fax ans Gesundheitsamt geschickt werden"....

unseres hat nur eine Seite :-)

@bender rodriguez 18:35

Wie würden Sie es denn machen, als Ingenieur?

0 - Covid

Eigentlich wäre ja schon vor ca 1 Jahr der Zeitpunkt gewesen, China um Hilfe zu bitten.

Avanti Dilettanti

Meldung mit Fax und händisch ausgefülltem Doppelblatt?
Und dazu noch eine Rückrechnerei auf das Datum des positiven Tests?
Hier scheint Einiges verbesserungsbedürftig zu sein.
Ich glaube nicht, dass das RKI und das deutsche Gesundheitssystem einen Indikatorenmix von 5 Komponenten hinkriegen, so wie im Text skizziert.
Das überfordert die Kommunikationsfähigkeit der beteiligten Stellen wohl bei weitem.
Das ist traurig, denn man hätte ein Jahr Zeit, so etwas vorzubereiten.
Die Rechtsverordnung aus dem Hause Spahn muss allerdings als Sturzgeburt bezeichnet werden, wenn die Krankenhäuser keine Zeit hatten, sich darauf vorzubereiten.
Hier trifft das geflügelte Wort dann wirklich zu: Avanti Dilettanti!

Datenschutz?

Den Datenschutz können sie in die berühmte Tonne treten.

Ihre Daten, also das was andere von ihnen Wissen, werden geschützt,
aber vor ihnen selbst.

Nur wer selbst schon mal als unbescholtener Bürger von einer staatlichen Stelle mit
Daten und Vorkommnissen aus einer fernen Vergangenheit konfrontiert wurde,
erkennt den wirklichen Datenschutz. ¯\_(ツ)_/¯

Eigentlich sollte es doch genügen, es so zu machen, wie das hies

oweia

.......Für jeden Patienten ist ein zweiseitiges Formular auf Papier auszufüllen und die Meldung kann aktuell nur per Fax ans Gesundheitsamt geschickt werden.........

Ohne Worte.......
___
Stimmt ! da sitzt man mit offenem Mund und kann wirklich nur verwundert und fassungslos mit dem Kopf schütteln.
Wir wollen doch sonst immer der Vorturner und Alleskönner/Wisser in allen nur möglichen (und unmöglichen) Vorhaben sein. Wie wäre es, sich hier einmal ein Beispiel an so manchem Entwicklungsland zu nehmen. Die sind nämlich häufig besser aufgestellt als wir, was die digitale Affinität anbelangt.

@Bender Rodriguez

"Inzidenz war immer schon eine Unfug Zahl."

Mit Verlaub, was Sie hier schreiben ist Unfug und zeugt von mangelhafter Sachkenntnis.
Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche ( und da ist dann immer auch das letzte Wochenende mit dem aktuellen verglichen) ist der erste Indikator dafür, wie das Infektionsgeschehen ist, zusammen mit dem R-Wert und dem Anteil der positiven Tests.
Die Hospitalisierungsinzidenz hechelt Wochen hinterher.

Klar ist: Wenn man nicht so schnell wie möglich so genau

wie möglich weiß, woran man mit dem Virus ist, und sich deshalb nicht rechtzeitig auf neue Situationen einstellen kann, nutzt das keinem, aber schadet allen. Ganz besonders, wenn es - wie hier - um den Schutz aller geht.

Apropos „rechtzeitig“:

„Die Krankenhäuser hatten keine Vorbereitungszeit und der Meldeablauf erinnert an die Anfangszeit der Pandemie:
>> Für jeden Patienten ist ein zweiseitiges Formular auf Papier auszufüllen und die Meldung kann aktuell nur per Fax ans Gesundheitsamt geschickt werden“

Es ist einfach nicht zu fassen.

Frage

Auch bei einem digitalen Übermittlungssystem müssen all die Daten, die auf einer oder zwei Seiten abgefragt werden, erst mal eingegeben werden. Die kommen da nicht von alleine hin.
Die Verarbeitung geht danach schneller, bringt aber zunächst nichts für die Mitarbeiter im Krankenhaus.
PS: Ich muss seit Jahren viele Dokumente einscannen, die dann von den Sachbearbeitern digital weiterverarbeitet werden. Spart denen Zeit.
Für mich ist es eine sehr stressige Mehrarbeit, die mir von heute auf morgen aufgedrückt wurde. Interessiert allerdings keinen meiner Vorgesetzten.

Die Anzahl der Patienten wird korrekt berechnet

"Denn zur Berechnung der Inzidenz für die vergangenen sieben Tage wird nicht der Zeitpunkt der Krankenhausaufnahme bei jedem gemeldeten Fall herangezogen, sondern das Meldedatum des positiven Testergebnisses."

*

Das ist auch richtig so, denn wenn man das Datum der Krankenhausaufnahme nimmt, dann werden Patienten, die auf spezialisierte Covidintensivstationen in ein anderes Krankenhaus verlegt werden, doppelt gezählt.

Patienten werden auch oft ohne Corona-Test in ein Krankenhaus aufgenommen (Notfälle), da muss man halt das Ergebnis abwarten. Man kann nicht erst alle als Corona-Patienten melden und dann mit "Ach, doch nicht!" ummelden.

Nimmt man das Datum des Tests, dann muss man weder die Daten nachträglich ändern, noch Patienten bei jeder Verlegung dazu zählen.

Wie macht man aus einem kleinen Problem ein großes?

"Für jeden Patienten ist ein zweiseitiges Formular auf Papier auszufüllen und die Meldung kann aktuell nur per Fax ans Gesundheitsamt geschickt werden."

Ich staune immer wieder mit welcher geballten Rückschrittlichkeit es unseren Behörden gelingt, aus einem unglaublich simplen Problem einen gigantischen Arbeitsaufwand zu generieren.

Jede noch so einfache Onlineumfrage kann Benutzer und deren Eingaben erfassen...

18:04 von Leisetreter

könnte Datenschutz nicht auch ein möglicher Grund sein
das es so läuft wie es (nicht) läuft

@nie wieder spd : "0 - Covid"

"Eigentlich wäre ja schon vor ca 1 Jahr der Zeitpunkt gewesen, China um Hilfe zu bitten" Am 04. August 2021 um 18:51 von nie wieder spd

*

Ja, wirklich. China macht alles viel besser.
Mit Chinas Hilfe hätten wir ein Gegenvirus in die Welt schicken können, um die Pandemie aufzuhalten.

(Ein Bisschen Spaß muss auch Mal sein.)

18:35 von Bender Rodriguez

… Als Ingenieur kann man derlei Käse nur Verachtung entgegenbringen.

Sieh an. Neben den vielen Foristen, welche sich hier als Ärzte oder allgemein als Wissenschaftler vorstellen, gibt es neuerdings auch mal wieder einen Ingenieur.

Verehrter Bendi, ja, es gibt ganz sicher Ingenieure hier. Aber, nichts für ungut, Ihnen glaube ich kein Wort.

Und das liegt nicht an mir.

@ Schweriner1965

Das Problem ist dabei, gehen wir nur nach der Inzidenz, müssen wir Jahr für Jahr das Land für viele Monate zumachen. Ob das mal realistisch ist ?

Das ist das alte Lied. Wenn der TÜV zu viele Bremsen beanstandet, kann der Verkehrsminister ja den Mindestwert runter setzen.

Nein, ich finde, wir sollten echte Maßnahmen gegen die Infektion ergreifen, statt die Zahlen zu schönen.

Wenn ich das so lese

Ups,da war mein Kommentar in den falschen Thread gelandet.Hier noch einmal.
#
Offenbar arbeitet man im Hintergrund auch an einer Verbesserung der Datenqualität der Meldungen. Zeigte sich das RKI zunächst zurückhaltend und wollte eine Veröffentlichung für alle Landkreise nicht bestätigten, schreibt das Gesundheitsministerium auf SWR-Anfrage nun doch: "Die Veröffentlichung auf Ebene der Landkreise ist im wöchentlichen Rhythmus geplant und wird derzeit vorbereitet."
#
dann stelle ich mir auch die Frage ob man bei der Digitalisierung nicht schnell genug voran gekommen ist. Die Daten per Fax und Brief zu übermitteln dauert zu lange um schnell auf die jeweilige Situation zu reagieren bei den Ämtern.

@ wieder spd

Eigentlich wäre ja schon vor ca 1 Jahr der Zeitpunkt gewesen, China um Hilfe zu bitten.

Geht Ihnen die Kontrolle und Überwachung in Deutschland nicht weit genug?

Es kann doch nicht so schwer sein

.... die Anzahl der Patienten zu zählen und aufzuteilen nach Intensiv oder nicht. Das muss die Klinik doch eh tun für die Abrechnung. Und dann muss man das doch in irgendein Onlineportal reinklopfen können. Ich versteh es nicht.

Statt dessen nehmen wir immer noch die Inzidenz zum Schließen von Kita, Schule, Restaurant, am Ende zum Einsperren von Bürgern des Nachts, auch wenn sich nur eine Horde Studenten in der Disco angesteckt hat und drei Tage später wieder auf dem Damm ist.

Wollen unsere Regierenden nicht, oder können sie nicht ?

Nach anderthalb Jahren beschleicht mich der Verdacht, sie können es einfach nicht.

@ 91541matthias

Ja, der Datenschutz..eine der neuen Ersatzreligionen..verhindert schnellere Digitalisierung.

China macht es uns vor, kein Datenschutz, keine Persönlichkeitsrechte stehen dem gläsernen und uniformen Staatsbürger entgegen.

Alles easy mit den Kranken

@ Donousa:
Es kann doch nicht so schwer sein.... die Anzahl der Patienten zu zählen und aufzuteilen nach Intensiv oder nicht.

Und wehe, der Patient weiß das noch nicht, wenn er mit Atemnot in die Notaufnahme kutschiert wird.

@Nachfolgerin - Die Hospitalisierung ist der Inzidenz überlegen.

18:05 von Nachfolgerin:
"Die 7-Tage-Inzidenz ist und bleibt die Zahl mit der höchsten Aussagekraft in der Pandemie [...]"

Das glauben viele, die sich nie näher mit diesem Index befasst haben.

Problem 1: Die Inzidenz hängt von der Anzahl der Tests ab.
Problem 2: Die Inzidenz sagt nichts über die Infizierten aus. (100 infizierte, aber symptomfreie Jugendliche generieren dieselbe Zahl wie 100 infizierte Risikopatienten.)
Problem 3: Die Inzidenz kann aufgrund der verschiedenen Einflussfaktoren die Situation in den Krankenhäusern nicht widerspiegeln.

Im Jahr 2021 sollte es auch in Deutschland möglich sein, ohne großen Aufwand die tägliche Anzahl der Hospitalisierungen zu erfassen. Keine anderer Wert kann die Auslastung des Gesundheitssystems direkter und genauer abbilden.

Die Inzidenz

ist eine Zahl, die sich willkürlich steigern oder senken lässt - schon deshalb sagt sie gar nichts aus. Die Bettenbelegung ist eine kontrollierbare Größe und macht deutlich mehr Sinn.
Problem an der Sache - sie macht nicht genug Angst um die Willkür vom Spahn zu rechtfertigen.
Wenn aber die 200 die neue 50 ist, dann Frage ich mich worüber wir überhaupt reden - dann ist die knapp 20 die neue 5, also nicht der Rede wert.

Bloß ein paar Studenten

@ Donousa:
. . . auch wenn sich nur eine Horde Studenten in der Disco angesteckt hat und drei Tage später wieder auf dem Damm ist.
Wollen unsere Regierenden nicht, oder können sie nicht ?

Können würden sie schon, aber wollen mögen sie hoffentlich nicht, so platten und pauschalen Gedankengänge folgen.

verstehe ich nicht?

Die Krankenhäuser können Hospitalisierungen doch nur (und erst) melden, wenn sie eine Person stationär wegen Corona aufgenommen haben.

Welches Datum sie dabei verwenden, erhöht oder vermindert doch nicht die Anzahl der wegen Corona stationär aufgenommenen Patienten.

19:45 von harpdart

… Ich muss seit Jahren viele Dokumente einscannen, die dann von den Sachbearbeitern digital weiterverarbeitet werden. Spart denen Zeit.
Für mich ist es eine sehr stressige Mehrarbeit, die mir von heute auf morgen aufgedrückt wurde. Interessiert allerdings keinen meiner Vorgesetzten.

Krass. Vor allem wenn man bedenkt, dass es inzwischen sehr leistungsfähige OCR-Software gibt, welche auch mit Handschrift gut zurecht kommt.

@18:47 von weingasi1 @18:27 von Anna-Elisabeth

//… Wird im KH der Impfstatus nicht abgefragt/ermittelt und wird er in irgendeiner Statistik erfasst bzw. dem RKI oder BGA mitgeteilt ? Oder ist es tatsächlich nicht möglich zu erfahren, wie gross der Anteil der Geimpften/Ungeimpften bei den Hospitalisierungen/ITS ist ? Ich kann einfach nicht glauben, dass sich für diesen Wert, der m.M. nach eigentlich DER wichtigste Wert ist, niemand interessiert.//

Ich bin bereits in Rente, bin aber sehr sicher, dass der Impfstatus bereits bei der Aufnahme abgefragt wird.
Was die Meldungen ans Gesundheitsamt betrifft, wird es ähnlich sein wie bei allen anderen meldepflichtigen Erkrankungen. Per Programm wird festgelegt, welche Daten nach Eingabe der ICD automatisch (elektronisch) weitergeleitet werden.
Ich bin auch relativ sicher, dass Corona jetzt ein Feld für viele Doktoranden ist, die zu diesem oder jenem Thema ihre Doktorarbeit schreiben wollen. Da wird die Frage nach der Wirkung von Impfstoffen sicher auch eine große Rolle spielen.

@ Sisyphos3

könnte Datenschutz nicht auch ein möglicher Grund sein das es so läuft wie es (nicht) läuft

Datenschutz ist jedenfalls hier für den Foren-Mainstream ein beliebter Sündenbock.

18:35 von Bender Rodriguez

«Inzidenz war immer schon eine Unfug Zahl …
Als Ingenieur kann man derlei Käse nur Verachtung entgegenbringen.»

Dem Ingenieur mit Zahlen- und Statiskallergie bleibt neben vorzeitigem Ruhestand nichts anderes übrig, als beim Jobcenter eine Umschulung zu beantragen. Evtl. bekommen Sie eine Umschulug zum Käser auf einer Alm finanziert.

@Donousa

"Wollen unsere Regierenden nicht, oder können sie nicht ?

Nach anderthalb Jahren beschleicht mich der Verdacht, sie können es einfach nicht."

Na ja,schauen Sie mal in unsere Nachbarländer...

Meldungen von gestern:
- AHA-L-Maßnahmen haben Tausende weitere Todesfälle verhindert

-Übersterblichkeit in Deutschland deutlich geringer als in den Nachbarländern

Fehler wurden gemacht, keine Frage. Aber woanders auch.
Und das hier immer wieder beschworene, totale Versagen ist nicht nachweisbar.

@weingasi1 - Auslastung oder Impfwirkung?

18:47 von weingasi1:
"Wird im KH der Impfstatus nicht abgefragt/ermittelt und wird er in irgendeiner Statistik erfasst bzw. dem RKI oder BGA mitgeteilt ?"

Wenn man sich für die Auslastung der ITS interessiert, spielt der Impfstatus des Patienten keine Rolle.

Die Wirkung der Impfungen ist natürlich trotzdem von Interesse. (Deshalb hat Herr Spahn ja diese Meldepflicht eingeführt.) Die Auswertung würde ich aber lieber den Unikliniken überlassen, als unsere Gesundheitsämter auch noch mit aktiver Wissenschaft zu konfrontieren.

@Bender Rodriguez, 18:35

Als Ingenieur kann man derlei Käse nur Verachtung entgegenbringen.

Als Ingenieur hält man sich, wenn man hier kommentiert, an die Nettiquette, spricht seine Mitdiskutanten in einem respektvollen Ton an, verballhornt keine Nicknamen und schreibt nur zu Themen, von denen man zumindest ansatzweise etwas versteht.
Das alles bekommen sie nicht hin, seit ich Ihre Beiträge verfolge.

Ich kann das sagen, weil ich ein Ingenieur bin. Von Ihnen weiß ich nur, dass Sie es eben behauptet haben.

@Thomas.D.

"Krass. Vor allem wenn man bedenkt, dass es inzwischen sehr leistungsfähige OCR-Software gibt, welche auch mit Handschrift gut zurecht kommt."

Mag ja sein. Bloß auch diese Dokumente müssen erst einmal bearbeitet werden, bevor sie digital benutzt werden können. Darum ging es.
Mir würde es null Erleichterung bringen.

@ Bender Rodriguez

Inzidenz war immer schon eine Unfug Zahl. Ließ sich leicht abzählen. Und übers Wochenende wurde nix gemeldet.


Lieber Bender Rodriguez,

ob Ingenieur oder nicht, ich möchte Ihnen mal ein kleines Geheimnis verraten, obwohl hier schon zur Genüge diskutiert.

Die 7-Tage-Inzidenz ist eine Summe der Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage dividiert durch die Zahl der Bevölkerung und multipliziert mit 100.000. Mit anderen Worten, jeder Wochentag wird genau ein Mal mitgezählt. Ob Ihr oder mein Hausarzt am Wochenende testet oder nur in der Woche, das mitteilt sich einfach raus. So ist das.

@harpdart - Verzögerung unter einer Woche

19:35 von harpdart:
"Die Hospitalisierungsinzidenz hechelt Wochen hinterher."

Laut den Zeitangaben des RKIs ist es nicht einmal eine Woche.

Es dauert einige Tage, bis eine Infektion mit einem Test erkannt werden kann und das positive Ergebnis gemeldet und erfasst wurde. Die Mittelung der Inzidenz über sieben Tage sorgt für eine weitere Verzögerung.

Die Hospitalisierung erfolgt im Mittel am elften Tag und ließe sich dank der heutigen Kommunikationsmöglichkeiten tagesaktuell abbilden.

Am 04. August 2021 um 20:13 von Anna-Elisabeth

Ich bin auch relativ sicher, dass Corona jetzt ein Feld für viele Doktoranden ist, die zu diesem oder jenem Thema ihre Doktorarbeit schreiben wollen. Da wird die Frage nach der Wirkung von Impfstoffen sicher auch eine große Rolle spielen.
___
Da ich, wie schon gesagt, der Meinung bin, dass dieser Wert ein sehr wichtiger ist, wäre ich dafür, dass dieser der Öffentlichkeit mal genannt wird. U.U. wäre der nämlich vllt auch geeignet, die Impfakzeptanz zu erhöhen, sofern der Anteil (was ich hoffe)an Geimpften signifikant geringer ist, als der der Ungeimpften, was die Hospitalisierungen angeht. Das sollte m.M. zeitnah kommuniziert werden. Bis zu diesem Thema x-fach promoviert wird, sollte man vllt nicht mit der Herausgabe der Daten warten.

@ Donousa

Nach anderthalb Jahren beschleicht mich der Verdacht, sie können es einfach nicht.

Unsere Regierung hat mit Sicherheit Fehler gemacht und kann vermutlich einiges nicht. Aber, liebe Donousa, lassen wir den ersten Stein ruhig mal liegen, denn die Regierung hat wohl die meisten Dinge definitiv besser gemacht als die Regierungen unserer Nachbarländer.

20:27 von harpdart

@Thomas.D.
"Krass. Vor allem wenn man bedenkt, dass es inzwischen sehr leistungsfähige OCR-Software gibt, welche auch mit Handschrift gut zurecht kommt."

Mag ja sein. Bloß auch diese Dokumente müssen erst einmal bearbeitet werden, bevor sie digital benutzt werden können. Darum ging es.
Mir würde es null Erleichterung bringen.

Möglicherweise verstehe ich Sie falsch. Aber ich dachte an Programme, welche aus dem Dokument bereits beim Scannen ein weitestgehend fertiges digitales Gegenstück machen.

@harpdart - Nötiger Arbeitsaufwand: Eine Minute?

19:45 von harpdart:
"Auch bei einem digitalen Übermittlungssystem müssen all die Daten, die auf einer oder zwei Seiten abgefragt werden, erst mal eingegeben werden."

Die Anzahl der Neuzugänge ist genau eine Zahl. Wenn man nebenbei noch etwas Wissenschaft betreiben möchte, nimmt man noch die Zahl der Geimpften hinzu. Mehr Daten braucht es nicht.

Der täglich benötigte Arbeitsaufwand dürfte im Bereich weniger Minuten liegen.

Nun ja

Um zu wissen, dass diese geplanten Maßnahmen völlig unangemessen sind, muss man indes nicht weit schauen. In den Niederlanden und in Großbritannien gab es jene gefürchteten Delta-Wellen, Inzidenzen in schwindelerregender Höhe, das was potentiell auf Deutschland zukommt. Doch nach wenigen Wochen fallen die Zahlen dort wieder rapide. In den Niederlanden sind die Neuinfektionen bereits um mehr als zwei Drittel zurückgegangen, im Vereinigten Königreich zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Zahl der Hospitalisierungen ist nur minimal gestiegen, in Großbritannien fällt sie schon wieder.

@ um 19:59 von Nachfolgerin

„Geht Ihnen die Kontrolle und Überwachung in Deutschland nicht weit genug?“
Zumindest was die Überwachung von Leiistungsträgern aus Politik und Wirtschaft und sämtliche Steuerhinterziehenden angeht, definitiv nicht.

@Susi1960..

"Die Krankenhäuser können Hospitalisierungen doch nur (und erst) melden, wenn sie eine Person stationär wegen Corona aufgenommen haben"

Unsere psychiatrische Klinik meldet Verdachtsfälle mit Symptomen..die meisten sind negativ und dies wird an das Gesundheitsamt per Fax gemeldet..

Am 04. August 2021 um 18:33 von Zufriedener Optimist

Komisch - alle bemängeln die fehlende Digitalisierung…

niemand bemängelte das Kaputtsparen der Kliniken mit den DRG (der Beitrag zur KV war ja schön niedrig), da war kein Geld für Digitalisierung!
__
Hätten Sie denn gerne einen höheren Beitrag bezahlt ? Es wird immer von"Kaputtssparen" geredet, dabei sind es doch die sozialversicherungspflichtigen Bürger, die das System bezahlen müssen. Besser und mehr geht immer. Kostet dann aber auch mehr. Insofern, wer es besser möchte, muss bereit sein, mehr zu zahlen. Ich glaube nicht, dass das auf grosse Gegenliebe stösst.

Am 04. August 2021 um 18:44 von 91541matthias

Ja, der Datenschutz..eine der neuen Ersatzreligionen..verhindert schnellere Digitalisierung..
__
Was hat denn die Weitergabe folg. Daten mit dem DS zu tun ?
1. aufgenommene Patienten mit Covid 19
=xxxx
davon nicht geimpft xxx
davon 1x geimpft xxx
davon 2x geimpft xxx

Man braucht weder die Namen noch sonst irgendwelche personifizierten Angaben. Inwiefern kann das dem DS zuwiderlaufen ?

20:16 von Nachfolgerin

Datenschutz ist jedenfalls hier für den Foren-Mainstream ein beliebter Sündenbock.
-----

keine Ahnung

ich zumindest habe mit Datenschutz absolut kein Problem

@weingasi 1

"Da ich, wie schon gesagt, der Meinung bin, dass dieser Wert ein sehr wichtiger ist, wäre ich dafür, dass dieser der Öffentlichkeit mal genannt wird. U.U. wäre der nämlich vllt auch geeignet, die Impfakzeptanz zu erhöhen, sofern der Anteil (was ich hoffe)an Geimpften signifikant geringer ist, als der der Ungeimpften, was die Hospitalisierungen angeht. Das sollte m.M. zeitnah kommuniziert werden. Bis zu diesem Thema x-fach promoviert wird, sollte man vllt nicht mit der Herausgabe der Daten warten."

Kleiner Hinweis:

Sowohl in Frankreich als auch in USA wurden in den letzten Tagen "Bestandsaufnahmen" veröffentlicht, wonach in den Krankenhäusern hauptsächlich Ungeimpfte behandelt werden müssen, Geimpfte machen nur einen sehr kleinen Teil aus.
Aus England wurde heute eine Studie bekannt, die aussagt, dass sich Geimpfte deutlich (50-60% weniger) mit Covid19 infizieren.

Israel und GB gaben Zahlen zu Geimpften in Kliniken bekannt.

@20:33 von weingasi1, @20:13 von Anna-Elisabeth
... Und die sind nicht so ermutigend. Da werden sie bei uns wohl eher nicht veröffentlicht.

um 18:47 von Carina F

Faxen ans Gesundheitsamt
Macht Spaß (Ironie) wenn das arme kl Kreisamt nur eine Faxleitung hat, welche dauerbesetzt ist, weil andere auch ans Gesundheitsamt was faxen "müssen"...
eMail geht nicht so wegen Datenschutz usw also faxt man 3 St in Dauerschleife das ächzende Gesundheitsamt an, was (immer noch) über seine eine analoge Faxleitung stöhnt.
Ehrlich, die kl Gesundheitsämter sind ausgestattet wie 1982!

Unglaublich, sie kennen die Gesundheitsämter kleinerer Landkreise und wissen um deren technischer Ausstattung. Man gut, dass jemand wie sie den Überblick hat!

@ wieder spd

„Geht Ihnen die Kontrolle und Überwachung in Deutschland nicht weit genug?“
Zumindest was die Überwachung von Leiistungsträgern aus Politik und Wirtschaft und sämtliche Steuerhinterziehenden angeht, definitiv nicht.

Reicht Ihnen der bloße Verdacht schon, um den Pranger wieder auf dem Dorfplatz in Betrieb zu nehmen?

@ BerndK01

Dafür sollte uns England, Dänemark und Schweden ein Vorbild sein.

Drei Länder mit vielen, vielen Toten.

@nachfragerin

"Der täglich benötigte Arbeitsaufwand dürfte im Bereich weniger Minuten liegen."

Typischer Fehler derjenigen, die eine solche Arbeit nicht ausführen müssen, sondern sich lediglich wünschen, wie schnell sie auszuführen ist.
Alleine das Entfernen von Heftklammern und anderen Hindernissen kostet bei mehreren hundert Dokumenten pro Tag ungeheuer viel Zeit. Und die Sichtkontrolle der eingescannten Dokumente erst. Schließlich könnte etwas schiefgelaufen sein, dann bin ich verantwortlich.

@ Sisyphos3

keine Ahnung ich zumindest habe mit Datenschutz absolut kein Problem

Hauptsache, man kann Sie nicht auf das festnageln, was sie mal so locker in den Raum werfen.

@Tada - Warum so kompliziert?

19:45 von Tada:
"Das ist auch richtig so, denn wenn man das Datum der Krankenhausaufnahme nimmt, dann werden Patienten, die auf spezialisierte Covidintensivstationen in ein anderes Krankenhaus verlegt werden, doppelt gezählt."

Auf einer Station sollte man doch einen groben Überblick haben, ob ein Patient bereits erfasst wurde. Und wenn ein paar Sonderfälle doppelt, verspätet oder gar nicht erfasst werden, wäre das ja auch nicht schlimm. Die wichtige Information ergibt sich ja aus dem Trend.

Die bisherigen Inzidenzen beruhen auf Meldungen.

@20:27 von Nachfolgerin @ Bender Rodriguez
Und die beruhen auf Tests mit allen bekannten Schwächen.
Die Zahl muss also keineswegs identisch sein mit medizinisch festgestellten Neuinfektionen.

Ein weiterer Faktor, tatsächlich schon einige Male diskutiert, ist die Anzahl der Tests. Je mehr Tests bei gleichem Anteil von Infektionen, desto höher sind die Meldezahlen.

@ krittkritt

... Und die sind nicht so ermutigend. Da werden sie bei uns wohl eher nicht veröffentlicht.

Hohoho, das riecht ja ziemlich nach Verschwörung.

@20:44 von weingasi1 @18:33 von Zufriedener Optimist

//Komisch - alle bemängeln die fehlende Digitalisierung…

niemand bemängelte das Kaputtsparen der Kliniken mit den DRG (der Beitrag zur KV war ja schön niedrig), da war kein Geld für Digitalisierung!
__
Hätten Sie denn gerne einen höheren Beitrag bezahlt ? Es wird immer von"Kaputtssparen" geredet, dabei sind es doch die sozialversicherungspflichtigen Bürger, die das System bezahlen müssen. Besser und mehr geht immer. Kostet dann aber auch mehr. Insofern, wer es besser möchte, muss bereit sein, mehr zu zahlen. Ich glaube nicht, dass das auf grosse Gegenliebe stösst.//

Ich bin in der Tat nicht willens, mit meinen Beiträgen die Rendite der Kliniken zu erhöhen.

***Interne Berichte, die mdr Exakt vorliegen, zeigen, dass der Gewinn des Herzklinikums im Corona-Jahr 2020 23 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen betrug. Das ist eine Steigerung um 43 Prozent im Vergleich zu 2019.***

Eine ätzend absurde Entwicklung in unserem Gesundheitssystem.

@Thomas D. - eigene Entscheidung

19:55 von Thomas D.:
"Ihnen glaube ich kein Wort. Und das liegt nicht an mir."

Wenn Sie etwas nicht glauben wollen, dann ist das allein Ihre Entscheidung. (Außer Sie sind fremdgesteuert, wovon ich nicht ausgehe.)

Datenschutz ist kein ...

...Problem. Alle erforderlichen Daten können ohne Weitergabe personenbezogener Daten, erhoben werden.
Impfstatus, Alter, Art der Erkrankung und Hospitalisierung, liegen schwere Vorerkrankungen vor und evtl. noch ein, zwei Sachen. Mehr braucht es nicht.
Namen, Geburtsdaten, Adressen, Herkunft, Religion, Weltanschauung, Versicherungsnummer etc. sind nicht vonnöten.
Wie gesagt, Datenschutz ist nicht das Problem.

@ weingassi

niemand bemängelte das Kaputtsparen der Kliniken mit den DRG

Sparen mag wichtig sein, das kann ich nicht beurteilen. Das "kaputt" ist aber eher unsachlich. Zumindest bei den Kliniken, die ich kenne.

21:02 von Nachfolgerin

Hauptsache, man kann Sie nicht auf das festnageln, was sie mal so locker in den Raum werfen.
------

sie sind hier im Thread doch auch regelmässig unterwegs

wie ist denn ihre Meinung zu den Foristen hier
und ihrer Einschätzung der Einschränkung der Grundrechte !

@ krittkritt

Die bisherigen Inzidenzen beruhen auf Meldungen. Und die beruhen auf Tests mit allen bekannten Schwächen.
Die Zahl muss also keineswegs identisch sein mit medizinisch festgestellten Neuinfektionen.

Häää?
Was ist denn bei Ihnen der Unterschied zwischen "Test" und "medizinisch festgestellt"?

@ um 20:54 von Nachfolgerin

Natürlich reicht ein Verdacht allein nicht aus.
Deshalb ist Überwachung ja so dringlich.
Nur Beweise zählen.

@um 20:53 von krittkritt

"... Und die sind nicht so ermutigend. Da werden sie bei uns wohl eher nicht veröffentlicht."

Früher oder später wird dem RKI nichts anderes übrig bleiben. Von daher denke ich schon, das jene Zahlen irgendwann veröffentlicht werden. Die Presse muss nur Druck machen diesbezgl. - aber nach letztjähriger Erfahrung ....
Spätestens die FDP oder AfD, die mit ziemlicher Sicherheit im nächsten Bundestag vertreten sind, werden diese Zahlen auf parlament. Wege zutage bringen.

@Krittkritt

"Ein weiterer Faktor, tatsächlich schon einige Male diskutiert, ist die Anzahl der Tests. Je mehr Tests bei gleichem Anteil von Infektionen, desto höher sind die Meldezahlen."

Dem widerspricht aber die Entwicklung der letzten Monate. Trotz immer weniger Tests steigt die Inzidenz seit mehr als 4 Wochen. Die Positivrate steigt nämlich.
Also: weniger Tests, mehr Infektionen-keine absichtlich erhöhte Inzidenzzahl.

21:06 von Nachfragerin

@Thomas D. - eigene Entscheidung
19:55 von Thomas D.:
"Ihnen glaube ich kein Wort. Und das liegt nicht an mir."

Wenn Sie etwas nicht glauben wollen, dann ist das allein Ihre Entscheidung. (Außer Sie sind fremdgesteuert, wovon ich nicht ausgehe.)

Warum so spitzzüngig?

Sie beantworteten mal meine Fragen zu Ihrer Ausbildung bzw. Expertise.

Ihnen glaubte ich.

Und das lag auch nicht an mir.

(Kleiner Tipp? Das Zauberwort lautet „Glaubwürdigkeit“.)

Und jetzt bitte ich Sie um den Gefallen, das nicht auch wieder falsch verstehen zu wollen. Man muss auch mal die Wissenschaft und die Dialektik zugunsten des Menschenverstandes hintanstellen.

Lieben Dank.

Warum hört das RKI nicht auf Experten?

„ Eine leicht zu bestimmende und zu kommunizierende Bemessungsgrundlage wäre die tägliche Anzahl der COVID-bedingten intensivstationären Neuaufnahmen, differenziert nach Landkreis des Patientenwohnortes, Alter und Geschlecht mit Berücksichtigung diesbezüglicher zeitlicher Trends. Dies ist nicht zu verwechseln mit der im DIVI Register derzeit berichteten „Anzahl der mit Covid-19 belegten Intensivbetten“

So hatten das bekanntlich Prof. Dr. Klaus Stöhr und Prof. Dr. Detlev Krüger schon vor Monaten vorgeschlagen…

Damit wäre alles erfasst was nötig ist. Infizierte an sich haben kaum Aussagekraft.

Ich fände es zudem gut, wenn man die Vorerkrankungen mit melden würde.

20:51 von Sisyphos3 20:16 von Nachfolgerin

Datenschutz ist jedenfalls hier für den Foren-Mainstream ein beliebter Sündenbock.
#
Auch ich habe mit dem Datenschutz kein Problem .Mein Daten kennt doch sowieso Jeder.

um 20:51 von Sisyphos3

>>
keine Ahnung

ich zumindest habe mit Datenschutz absolut kein Problem
<<

Haben Sie nicht ? Würden Sie Ihren Klarnamen mit Adresse und Telefonnummer hier preisgeben wollen ? Wahrscheinlich würde man das nicht frei geben - wegen Datenschutz.

Der Nachfragerin nachfolgen

@Sisyphos 21:14

Nachdem Leipzig heute schon 10 Jahre jünger wurde, gingen Sie wohl auch der jetzt sehr aktiven "Nachfolgerin" auf den Leim...die mit der "Nachfragerin" eher nichts gemein hat...

Am 04. August 2021 um 21:26 von harpdart

............ steigt die Inzidenz seit mehr als 4 Wochen...........

Klar steigt die. So wie fast überall zuletzt. Zum Beispiel in England und in den Niederlanden, die haben aber scheinbar ein gutes Gesundheitssystem und verkraften Inzidenzen von 400. Jetzt sinken dort die Zahlen wieder. Hier werden sie auch nach dem Anstieg wieder sinken. Ein Auf und Ab, das ist eben unsere Zukunft. Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen.

um 21:31 von covid-strategie

>>
Eine leicht zu bestimmende und zu kommunizierende Bemessungsgrundlage wäre die tägliche Anzahl der COVID-bedingten intensivstationären Neuaufnahmen, differenziert nach Landkreis des Patientenwohnortes, Alter und Geschlecht mit Berücksichtigung diesbezüglicher zeitlicher Trends.
<<

Wenn ein Grundverständnis für dynamische Entwicklungen fehlt, dann mag man das so sehen. Ich beobachte das Geschehen in MV recht genau. Da gibt es Corona-Todesfälle, obwohl vorher die Belegung auf den Intensivstationen bei Null war. Und die Sache mit dem Wohnort ist auch fraglich. Die Menschen werden dort als Corona-Fall registriert, obwohl sie sich vielleicht ganz woanders im Urlaub infiziert haben.
Stöhr ist wirklich keine gute Referenz.

21:33 von Klärungsbedarf

ich erinnere mich an Zeiten
das ist gar nicht so lange her
da befand sich in diesen gelben Häuschen
außer einem Telefon auch noch ein dickes Buch
mit allen Telefonteilnehmern nebst Adresse
wenn sie die Netiquette lesen es ist verboten e mail / Name anzugeben

ich will ja die Gute Alte Zeit nicht loben
aber in meiner Jugendzeit war ein Flyer: SPD Wähler/ CDU echt kein Problem
auch nicht Atomausstieg oder VFB Fan
heute wäre ihr Auto zerkratzt !

19:59 @Nachfolgerin & @andere Foristen

Kann man nicht die Namen der Foristen
richtig angebem,

UND

die Uhrzeit des Kommentars.
.

Es ist mühselig bei Fließbandkommentierern oder bei Namenskopierern das schnell richtig zuordnen zu können,
auch mit Zitat.

Ist dies alles so schwer und aufwendig?

Am 04. August 2021 um 21:14 von Sisyphos3

.........sie sind hier im Thread doch auch regelmässig unterwegs.......

In diesem thread definitiv. Aber ansonsten lese ich die oder den user/in zum ersten Mal.

21:24 von nie wieder spd

@ um 20:54 von Nachfolgerin

Natürlich reicht ein Verdacht allein nicht aus.
Deshalb ist Überwachung ja so dringlich.
Nur Beweise zählen.

Ich verdächtige den user „nie wieder spd“ der Steuerhinterziehung.

Ich ordne eine Überwachung an. Und zwar so lange, bis sich aus dieser irgendetwas ergibt. Auch wenn es keine Steuerhinterziehung ist, sondern Rabattmarkenschwindel.

Stellen Sie sich das so etwa vor?

@um 20:52 von harpdart

"Aus England wurde heute eine Studie bekannt, die aussagt, dass sich Geimpfte deutlich (50-60% weniger) mit Covid19 infizieren"

Also deutlich unter der Rate von 95%-igen Schutz, der uns ursprünglich versprochen wurde.
Zu ihrer Studie:
"Die Forscher vom Imperial College London untersuchten zwischen Ende Juni und Mitte Juli insgesamt knapp 100.000 Proben von englischen Studienteilnehmern. Ihrer Analyse zufolge infizierte sich im Untersuchungszeitraum einer von 160 Probanden mit dem Coronavirus. Die sogenannte Prävalenzrate lag demnach bei den Ungeimpften bei 1,21 Prozent, bei vollständig Geimpften bei 0,4 Prozent."

Ich persönlich könnte mit beiden Wahrscheinlichkeiten leben, da beide sehr niedrig ausfallen. Andere sehen das sicher anders.

um 21:45 von Sisyphos3

>>
ich will ja die Gute Alte Zeit nicht loben
aber in meiner Jugendzeit war ein Flyer: SPD Wähler/ CDU echt kein Problem
auch nicht Atomausstieg oder VFB Fan
heute wäre ihr Auto zerkratzt !
<<

Und darum Datenschutz. Schont Ihren SUV.

@21:02 von grübelgrübel

>>> Unglaublich, sie kennen die Gesundheitsämter kleinerer Landkreise und wissen um deren technischer Ausstattung. Man gut, dass jemand wie sie den Überblick hat >>>

Ja ich "kenne" 2 Gesundheitsämter dieser Art! Das in der Stadt gut und das im Kreis auch. Weil ich beruflich mit "diesen Ämtern" zu tun habe, sogar mit den Mitarbeitern telefoniere.
Denn ja das Weiterleiten von Daten an diese Ämter gehört zu meinem Job!

Aber das wussten Sie bestimmt schon da SIE sicher noch toller Bescheid wissen.....
Sie können mir sogar meinen Job erklären....bestimmt.

21:45 von Sisyphos3

21:33 von Klärungsbedarf

ich erinnere mich an Zeiten
das ist gar nicht so lange her
da befand sich in diesen gelben Häuschen
außer einem Telefon auch noch ein dickes Buch
mit allen Telefonteilnehmern nebst Adresse …

… und wer wollte, konnte der Veröffentlichung in den Telefonbüchern widersprechen.

Und was genau hat Ihr zerkratztes Auto mit dem VfB und dem Datenschutz zu tun?

Sichere Übertragung @21:10 von Wolfes74

>>> Namen, Geburtsdaten, Adressen, Herkunft, Religion, Weltanschauung, Versicherungsnummer etc. sind nicht vonnöten.
Wie gesagt, Datenschutz ist nicht das Problem >>>

Doch ist er momentan, die Zahlen welche weitergegeben werden, werden "datengeschützt" sonst müsste ich nicht faxen!
Mailen oder Telefon, wäre echt Allen lieber aber Fax ist zZ Vorschrift zur sicheren Übertragung der Daten!

Ich hoffe das ändert sich....ok ich hoffe das schon seit März '20.

@Nachfolgerin - "positiv" muss nicht "krank" sein

21:17 von Nachfolgerin:
"Was ist denn bei Ihnen der Unterschied zwischen 'Test' und 'medizinisch festgestellt'?

Ich vermute, dass krittkritt den Unterscheid zwischen einem positiven Testergebnis und einer medizinisch festgestellten Erkrankung (Symptome) meint.

21:49 von Klärungsbedarf

auch wenn sie es ins Lächerliche ziehen

ich finde dass das ne schlechte Entwicklung ist

21:54 @ Carina F .. Sichere Übertragung

21:54 @ Carina F
@21:10 von Wolfes74

》... Doch ist er momentan, die Zahlen welche weitergegeben werden, werden "datengeschützt" sonst müsste ich nicht faxen!
Mailen oder Telefon, wäre echt Allen lieber aber Fax ist zZ Vorschrift zur sicheren Übertragung der Daten! ...《

Das sehe ich nicht so, und welche Vorschrift ist das?
Sind die Behörden echt soweit hinter modernen Technologien hinterher?

Wenn Ja, nicht zu fassen.

Man kann
Dateien/Dokumente,
E-Mails
verschlüsseln.
Danach entschlüsseln, das habe ich selbst mit hochsensiblen Gesindheitsdaten gemacht.
Zwischen KK, KV, Gesundheitsdienstleister aller Art.

Außerdem bin ich nicht davon überzeugt, dass Faxen sicherer ist, wenn ich Telefonleitungen anzapfen kann, dann auch Fax"leitungen".

21:56 von Sisyphos3 21:49 von Klärungsbedarf

Ich finde dass das ne schlechte Entwicklung ist
#
Ich auch.Wenn Datenschutz so sicher ist,dann frage ich mich immer wie es ankommt das ich regelmäßig angeschrieben werde von Fremden Leuten nach dem ich auf den I-Net unterwegs war.

Man könnte es besser wissen und besser machen

Warum kein Formular-PDF,
einheitlich vom BMG allen Krankenhäusern zur Verfügung gestellt.

Ausfüllen mit Meldedatum für
Positiven Test und Aufnahmedatum in der Klinik.

Daraus ein sicheres, unveränderbares PDF erzeugen und per E-Mail versenden.

Alternativ
ausgefülltes Formular scannen,
am besten als TIF oder PDF,
und per E-Mail versenden.

Dann können Gesundheitsämter die Daten per OCR auslesen oder schon mit geliefert bekommen
ebenfalls verschlüsselt.

20:38 @ Thomas D. .. 20:27 @ harpdart

20:38 @ Thomas D.
20:27 @ harpdart

"...Möglicherweise verstehe ich Sie falsch. Aber ich dachte an Programme, welche
aus dem Dokument bereits beim Scannen ein weitestgehend fertiges digitales Gegenstück machen. "

Solche Software gibt es mindestens schon 20 Jahre.

Natürlich ist scannen erst einmal Aufwand. Ein Formular muss genau definiert dein, welche Daten wo stehen und per OCR ausgelesen - in welche Datenbankfelder eingelesen werden müssen.

Diese Entwicklung, diese Möglichkeiten haben die Ämter und Behörden offenbar verschlafen wie auch die sichere, verschlüsselte Datenübertragung.

Erschreckend.

@Nachfolgerin - Vorbild Dänemark

>>Dafür sollte uns England, Dänemark und Schweden ein Vorbild sein.<< (BerndK01)

20:58 von Nachfolgerin:
"Drei Länder mit vielen, vielen Toten."

In Dänemark gab es 2550 Todesfälle. Das sind 439 Tote auf 1 Mio Einwohner. (In Deutschland sind es 1110.)

Ich halte es aber für unvollständig, den Erfolg der Krisenpolitik nur an den Todesfällen festmachen zu wollen. Opfer der Krise sind auch alle jene, die unter den (teilweise vermeidbaren) Maßnahmen litten - hier sind insbesondere die Kinder zu nennen.

@harpdart - Meldung ohne Papier und Fax

>>Der täglich benötigte Arbeitsaufwand dürfte im Bereich weniger Minuten liegen.<<

21:01 von harpdart:
"Alleine das Entfernen von Heftklammern und anderen Hindernissen kostet bei mehreren hundert Dokumenten pro Tag ungeheuer viel Zeit [...]"

Das mag ja sein. Nur braucht es für die Meldung der Hospitalisierungen keine einzige Heftklammer und auch kein Papier. Man braucht nur jemanden, der die gesuchte Zahl der Neuzugänge auf einer Station herausfindet und sie mit zeitgemäßer Kommunikationstechnik an das RKI weiterleitet. Dafür ließe sich ein Webformular nutzen, dass die täglich eingehenden Einträge automatisch aufaddiert.

Ich wüsste keinen Grund, warum das mehr als fünf Minuten am Tag dauern sollte.

@21:49 von Wolfes74 @um 20:52 von harpdart

//Also deutlich unter der Rate von 95%-igen Schutz, der uns ursprünglich versprochen wurde.//

Das galt für die Varianten, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Impfstoffs bekannt waren. Man arbeitet intensiv an einer Anpassung des Impfstoffs. Das Problem: Das Virus mutiert schneller als geimpft werden kann. Bleibt zu hoffen, dass eine Anpassung an ein breites Spektrum von möglichen Mutationen gelingt.

80% der Getesteten merkten vor 1 Jahr gar nichts.

@21:17 von Nachfolgerin
Sie waren nicht krank, hatten keine ungewöhnlichen Symptome.
Dazu kommt, besonders die Fehlerquote bei Schnelltests kann erheblich sein. HH berichtete sogar schon von bis zu 80% gegenüber den PCR-Tests.
Die können aber, wie sogar Herr Spahn einmal erklärte, bei niedriger Infiziertenzahl ebenfalls eine Fehlerquote von 50% aufweisen.

Und der PCR-Test analysiert einen winzigen Teil des Virus.
Zur genaueren Bestimmung muss dann "sequenziert" werden, was aufwändiger, teurer ist und länger dauert.
Dann kann aber auch die Mutante festgestellt werden.
GB z.B. hat diesen Test viel ausführlicher angewandt.

Das Formular ist im ....

Bundeanzeiger vom 12.07.2021
als Anhang angegeben.
Man müsste es nur als bearbeitbares PDF aufbereiten und dann kann man es ausfüllen und verschlüsseln.

@Carina F - Eine Zahl fällt nicht unter die DSGVO

21:54 von Carina F:
"[...] die Zahlen welche weitergegeben werden, werden 'datengeschützt' sonst müsste ich nicht faxen!"

Die Daten werden gefaxt, weil sich irgendjemand mit Händen und Füßen gegen den Fortschritt und effiziente Arbeitsweisen wehrt. Das ist eine Grundhaltung, die dann gern mit dem Datenschutz begründet wird. (Ich kenne das nur zu gut von einigen Kollegen.)

Die Anzahl der Intensivpatienten ist aber - wie Sie ja selbst schreiben - eine ganz normale Zahl. Diese Zahl hat keinen Bezug zu einer natürlichen Person und fällt damit gar nicht unter die DSGVO.

"Warum soll die Allgemeinheit bezahlen?"

So heisst es in einem anderen Artikel. Ich würde sagen: Warum soll die Allgemeinheit schützen? Jeder hat / hatte die Möglichkeit zur Impfung - wer nicht ging, sich nicht um eine Impfung kümmert, sich nicht um die Allgemeinheit schert, hat halt letztlich das Nachsehen und landet auf Intensiv: das nennt sich Eigenverantwortung. Weshalb noch ewig mit Masken herumrennen? Die Gefahr ist JETZT im Bereich einer Grippe (für die Geimpften!). Warum Inzidenzen zählen, wenn 85%-95% der Hospitierten Ungeimpften, also Unvernünftige sind? Sind leider Zahlen aus Frankreich und USA, das RKI stellt solche Analysen nicht her - warum nicht? Inzidenzen zählen ist zwischenzeitlich unwissenschaftlich - man zählt Mumpitz. Also: verfassungsmäßige Grundrechte zurückgeben, ALLEN und SCHNELL. Der Hype ist vorbei!

@21:13 von Nachfolgerin @ weingassi

//"niemand bemängelte das Kaputtsparen der Kliniken mit den DRG"

---

Sparen mag wichtig sein, das kann ich nicht beurteilen. Das "kaputt" ist aber eher unsachlich. Zumindest bei den Kliniken, die ich kenne.//

Erstens: Die Aussage auf die Sie hier reagieren, stammt nicht von "weingassi".

Zweitens: Die Aussage ist korrekt.

//Das "kaputt" ist aber eher unsachlich. Zumindest bei den Kliniken, die ich kenne.//

"Kennen" ist ein dehnbarer Begriff. Richtig ist nur, dass es Unterschiede zwischen den Kliniken gibt.

23:17 von Leipzigerin59 21:54 @ Carina F .. Sichere Übertragung

》... Doch ist er momentan, die Zahlen welche weitergegeben werden, werden "datengeschützt" sonst müsste ich nicht faxen!
#
Mein Enkel der Informatiker meldet mir gerade: Absolut sicher ist nichts ! Es wird nur fast sicher gemacht mit den heutigen Mitteln. Sonst könnten "Hacker" auch nicht an Daten kommen.

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