Kommentare

Die Linke

hat die gleichen Probleme wie die Gewerkschaften...

Sie verzetteln sich in zusätzlichen Feldern, und vergessen Ihre eigentliche Klientel und Aufgabe.... beide brauchen wir nicht mehr in dieser Form.

Linkspartei erfolgreich auf Kurs 4,99%

Ich bin vor zwei Jahren ausgetreten. Um es kurz zu machen, Sahra Wagenknecht hat in ihren Buch alles sehr analysiert woran die Partei krankt. Statt ein Parteiausschlußverfahren zu durchzuführen sollten man das Buch vielleicht mal lesen. Das Wahlprogramm kann man eigentlich in zwei Sätzen zusammenfassen . (keine Auslandseinsätze , aus der NATO raus) wobei dieses Alleinstellungsmerkmal mittlerweile auch nicht mehr gilt. Und beim Thema Sozialpolitik "wir wollen Helmut Kohl zurück" . Alles was da gefordert wird gab es schon mal, bis 1998 unter Helmut Kohl. Fragen sie mal einen Thüringer welche Unterschiede ihm einfallen , ob das Land von einen Linken Ministerpräsidenten oder CDU Präsidenten geführt wird. Das gleiche können sie Brandenburger oder Berliner fragen , ob die Linke an der Landesregierung beteiligt ist oder nicht. Man merkt es kaum. Das in BaWü ein Grüner Ministerpräsident ist fällt dort auch keinen auf.

Aber da es die in der derzeit herrschenden „gesellschaftlichen Ordnung“ nun mal gibt, wäre in der Politik bzw. der Vertretung politischer Interessen mehr „Ausgewogenheit“ bitter nötig. Das Wichtigste wäre vor allem, dass die „kleinen Leute“ merken, wer wirklich ihre Interessen vertritt - und wer dies nicht nur nicht tut, sondern sie verrät und zum Ausbau seiner eigenen Macht benutzt („Die AfD macht vor allem im Osten der Linkspartei das Leben schwer“). Und Unmut zu „bedienen“ oder gar zu pflegen statt mit allen Demokraten Lösungsansätze zu erarbeiten ist keine konstruktive Politik.

„(…) muss Bartsch über seinen Schatten springen und laut auftreten, die Ärmel hochkrempeln und die Wähler überzeugen. Reden wie beim Parteitag im Juni mit durchgeschwitztem Hemd etwa. Da hat Bartsch gezeigt, wie es gehen kann und gehen muss - nah bei den Menschen und ihren Sorgen. Die Linke wieder zu dem machen, was sie vor allem in Ostdeutschland immer war - der Anwalt der kleinen Leute“

Eben: Überzeugen.

Linkspartei: Es flimmert in der Herzkammer - wirklich ?

Womöglich muss sich DIE LINKE von ihrer avantgardistischen Identitäts- und Genderideologie lösen und sich stärker im die Kernthemen linker Politik zu bemühen.
Frau Wagenknecht hat die Zeichen der Zeit erkannt, ein Buch geschrieben (möglicherweise sogar sie selbst ?!) um die Parteigenossen wieder auf Kurs zu bringen.
Den angesprochenen Parteigenossen fiel nichts Besseres ein, als zu versuchen, Frau Wagenknecht aus der Partei zu werfen.

Die Partei muss sich wieder als Vorkämpferin für mehr soziale Gerechtigkeit zeigen, der Armut den Kampf ansagen.
Der Kampf auch in diesen Tagen (und nicht erst seit heute) ist der Kampf zwischen "arm und REICH". Sieht übrigens W. Buffett ebenso, der feststellte, dass "REICH" wegen der Möglichkeiten (zur Einflussnahme usw.) den Kampf gewinnen wird.
Umso schneller, wenn die gesamte Linke mit Krümeln zufrieden gibt und sich damit auch noch feiern lässt.

Gruß Hador

Für wen tritt die Linke ein?

„Die Linke wieder zu dem machen, was sie vor allem in Ostdeutschland immer war - der Anwalt der kleinen Leute.“
Die „kleinen Leute“ interessieren sich für Genderthemen, Auslandseinsätzen der Bundeswehr und Raus aus der NATO? Das ich nicht lache - die Linken wissen schon gar nicht mehr, wer sie überhaupt wählt. Die „kleinen Leute“ (ein Begriff, der sich nur auf die finanzielle Situation von Menschen bezieht - in meinen Augen ein idiotischer Begriff) wählen nicht nur die Linke, sondern auch AfD (und da wegen dem Thema Migration).
Dietmar Bartsch sollte froh sein, wieder im Bundestag sitzen zu dürfen; die Regierungsbank ist für die Linke unerreichbar!

Aus diesem Maus

genug Betrug. Wozu linke Politiker kraft geballter Inkompetenz und Parteiideologie fähig sind, sehen wir in Berlin zur Genüge. Es hat sich „auslompschert“. Es wird Zeit das die Linken dorthin verschwinden, wo sie hingehören, in die politische Bedeutungslosigkeit, weniger als 4% wären dauerhaft wünschenswert. Dann verschwindet hoffentlich auch wieder der Gegenpol am rechten Spektrum und die etablierten demokratischen Parteien können wieder vernünftige Politik ohne unbeliebte Koalitionen machen.

Linkspartei vor Bundestagswahl: Es flimmert in der Herzkammer...

Es ist wünschenswert, daß in den nächsten Bundestag eine Opposition einzieht. Eine Opposition gegen Aufrüstung (2% vom BIP) und gegen die absehbare Durchreichung von Krisenlasten nach unten. Dafür erforderlich ist das Profil zu bewahren, jenseits von Koalitionphantastereien.
Andernfalls macht man sich überflüssig
und landet in Brunsbüttel....

@08:57 von balun

"Wozu linke Politiker kraft geballter Inkompetenz und Parteiideologie fähig sind, sehen wir in Berlin zur Genüge."
Meinen sie nicht, das andere Parteien auch so sind, besonders die AfD? Sicher haben die Linken sich selber zerissen, aber andere Parteien machen es eben eleganter mit vertuschen usw.. Z.B.Frau Wagenknecht hat Karakter, was bei so einigen Politeliten sogar in der Regierung fehlt.

08:01 von NielsN

"beim Thema Sozialpolitik "wir wollen Helmut Kohl zurück" . Alles was da gefordert wird gab es schon mal, bis 1998 unter Helmut Kohl. Fragen sie mal einen Thüringer welche Unterschiede ihm einfallen , ob das Land von einen Linken Ministerpräsidenten oder CDU Präsidenten geführt wird."

Kohl und Sozialpolitik?
Kohl finanzierte die deutsche Einheit über die Sozialversicherungen!
Folge ist, dass die Renten niedrig bleiben, weil die Rentenkassen leer sind. Denn die Bürger der ehemaligen DDR bekamen Leistungen, ohne dass sie eingezahlt hatten.

Kohl hat auch folgende Maßnahmen eingeführt:
-Erhöhung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung von 4 auf 4,6 Prozent
-Kürzung der Zuschüsse für die Bundesanstalt für Arbeit um 1,3 Milliarden Deutsche Mark
-Wiedereinführung des Krankenversicherungsbeitrages für Rentner
-Kürzungen beim Kinder- und Wohngeld sowie Ausbildungsförderung
-Senkung steuerlicher Belastungen von Unternehmen
(Wikipedia)

Diese Maßnahmen entlasten NICHT die sozial Schwachen!

Anwalt der kleinen Leute!???

Da die Linken sich heutzutage eher wie der linke Flügel der Grünen öffentlich präsentieren, wählen die Leute halt mit den Grünen lieber gleich das Original!

Und wie Herr Lafontaine und Frau Wagenknecht genau erkannt haben, hat die Politsekte "die Linke" mit den kleinen Leuten heutzutage in der Realität eher doch SEHR wenig zu tun!

Sehr viel mehr mit einer politisch korrekten Nomenklatura wie einstmals bereits in früheren Zeiten, die heutzutage vorrangig die Abweichler innerhalb der eigenen Partei wie Herr Lafontaine und Frau Wagenknecht wirklich massivst bekämpfen!

Die Linken müssen mehr Wert auf ihre Kernkompetenz legen

Wie hier schon angeklungen, sollten die Linken vor allem die Interessen ihrer Wähler in der Sozial- u. Innenpolitik vertreten.
Die Linken wurden damals gegründet, als Schröder durch Hartz-IV Hochverrat an den SPD-Wählern begangen hatte.
Viele SPD-Mitglieder u. Abgeordnete traten aus der SPD deswegen auch aus. Es kam zur Gründung der Partei "Die Linke".

Für mich war daher die Linke stets die Nachfolgepartei einer SPD, die es vor Schröder u. Hartz-IV gegeben hat u. die es seither nicht mehr gibt.

Die SPD hat sich so an die CDU "angeschmiegt", dass man sich fragt, wieso CDU und SPD sich noch nicht zu einer Partei vereinigt haben.
Auch die SPD hat ihre ursprüngliche Kernkompetenz, d. h. die Vertretung der Interessen der sozial Schwächen u. Schwachen aus den Augen verloren.
Wie ungerecht Hartz-IV oftmals ist, hat die SPD trotz mancher Sozialgerichtsurteile noch nicht bemerkt.

Brand würde sich im Grabe umdrehen.

Ich hoffe, dass die Linke bald ihren eigentlichen Kurs wieder verfolgt.

Anwalt der kleinen Leute

Es ist wirklich fragwürdig, warum nicht alle, mit einem Einkommen unterhalb 80.000 Euro pro Jahr, die Linkspartei wählen. Das müsste doch klar die Mehrheitsgesellschaft sein.
Wobei mir persönlich die Linken schon viel zu konservativ geworden sind, weder Bedingungsloses Grundeinkommen, noch 15 Stunden-Arbeitswoche im Programm haben (Ehrenämter sollten dagegen mit mind. 20 Stunden pro Woche von jedem Bürger durchgeführt werden).

Schluss mit dem Gender Gaga

Es fehlen einem die Worte. Wenn man noch nicht mal mehr „die kleinen Leute“ sagen darf, dann wundert es mich auch nicht, dass es niemanden im deutschen Parteienspektrum gibt, der sich um die Sorgen und Nöte gerade dieser Menschen kümmert.
Und wenn dann GrünInnen in allen Parteien geschlechtergerechte Sprache wie z B „Migrant*innen“ oder „ Fahrrad mit tiefem Einstieg“ (Damenfahrrad) auch in den öffentlich-rechtlichen Sendern durchsetzen, dann sind genau diese „kleinen Leute“ für die Demokratie verloren.

Bartsch ist der richtige Mann

Die SPD gehört nach links. Seit Schröder hat die SPD diese Position aber aufgegeben, um eine Partei der Mitte zu werden. Somit ist jetzt unendlich viel Raum für die LINKE, sich links der Mitte zu etablieren. Und dafür braucht es Männer wie Bartsch und keine Diven wie Wagenknecht oder Lafontaine.

Noch eine Anmerkung zum Kommentar selbst:
Nein, Spindoktor ist kein Wort, das man kennen muss.
Es war sehr niedlich, dass jemand, die selbst offensichtlich den Kontakt zum Bürger verloren hat, diesen dann von anderen verlangt.
_

Nicht würdig

Im Februar 2020 warf die damalige Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringer Landtag, Susanne Hennig-Wellsow, dem frischgewählten Ministerpräsidenten Kemmerich einen Blumenstrauß vor die Füße. Im Jul 2020 zeigte Ministerpräsident Bodo Ramelow ebenfalls im Thüringer Landtag dem AfD-Abgeordneten Stefan Möller den Stinkefinger und nannte ihn einen "widerlichen Drecksack". Egal welche Motive für diese Ausraster dahintersteckten - ein solches Verhalten ist einem vom Volk gewählten Parlamentarier nicht würdig. Und trotzdem lautet die Botschaft des Spitzenkandidaten Dietmar Bartsch: "Wir wollen mitregieren." Dafür müssen die Linken noch viel dazu lernen.

“Die Partei kämpft ums politische Überleben.“

Und dann:

“Wir wollen mitregieren.“

Dazwischen klafft es aber gewaltig.

Vielleicht ist es doch eher Herzflattern, das Herrn Bartsch umtreibt?

Sehen Sie, offene Grenzen UND..

.. Sozialstaat ist immer ein Oxymoron, also ein Widerspruch in sich selbst!

Genau aus diesem Grund sind sämtliche klassische Einwanderungsländer auch ausdrücklich keine Sozialstaaten westeuropäischer Prägung!

Da schon die einheimischen US Amerikaner kaum Sozialleistungen vom eigenen Staat erhalten, stören sich die allermeisten US Amerikaner auch kaum an den Millionen illegaler Migranten, die zumeist hispano amerikanischer Herkunft sind, im eigenen Land, da diese erst recht KEINE Sozialleistungen vom amerikanischen Staat erhalten!

In Deutschland ist das Ganze jedoch völlig anders!

Und GENAU das ist auch das Problem der Linken heutzutage, was Herr Lafontaine und Frau Wagenknecht auch völlig richtig erkannt haben!

an alle, die hier

davon schreiben, dass es eigentlich Wagenknecht und Lafontaine seien, die wirklich linke Politik vertreten, und der Rest der Linken abgehoben, ohne Bezug zur Wählerschaft und auf Gender-Unsinn fokussiert in den Wolken schwebt: das sind die gleichen Foristen, die manchmal öffentlich davon träumen, S. Wagenknecht oder auch B. Palmer mögen doch in die AfD wechseln.
Sollen sie, mir soll es recht sein. Wer als vorgeblich Linker die Migration für das Thema hält, das "dem kleinen Mann" auf den Nägeln brennt, der ist kein Linker, sondern ein Opportunist und wäre bei den Rechten tatsächlich besser aufgehoben. Das Ziel linker Politik ist Solidarität, nicht Spaltung. Auch wenn letzteres Stimmen zu bringen scheint.

@Margitt. 9:16

Die Rentenkasse ist keine Sparkasse die in der Vergangenheit eingezahltes Geld rausrückt. Geblecht wird aus dem laufenden aktuellen Volkseinkommen. Schauen Sie mal unter "Mackenroth-These".

Hohe Hürde

Es ist gut möglich, dass die Linkspartei knapp an der 5% Hürde scheitert. Schade, dass man keine gemeinsame Liste mit der SPD macht.

Ich denke mir

das wird diesmal sehr eng für die Linken.
Es sind nur wenige Punkte vorhanden, welche die Unterschicht ermutigen könnte, sie zu wählen.
Auch spielen eben Personen eine wichtige Rolle, auch wenn es eigentlich um Programme geht, ist aber eben doch ein wenig anders.
Das einzige was gut ist, ist die Militärische Seite der Linken, die alle anderen Parteien ablehnen.
Das ist aber eben zu wenig, um noch in Zukunft zu punkten, nach 30 Jahren sind wahrscheinlich viele Linke im Osten nicht mehr da, und Jungen schauen einfach mal zum Fenster raus.
Da ist dann eine andere Welt zu sehen, die mit der Linken nichts zu tun hat.

09:48 von Louis2013. Alles hat Grenzen ...

"Im Februar 2020 warf die damalige Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringer Landtag, Susanne Hennig-Wellsow, dem frischgewählten Ministerpräsidenten Kemmerich einen Blumenstrauß vor die Füße. Im Jul 2020 zeigte Ministerpräsident Bodo Ramelow ebenfalls im Thüringer Landtag dem AfD-Abgeordneten Stefan Möller den Stinkefinger und nannte ihn einen "widerlichen Drecksack". Egal welche Motive für diese Ausraster dahintersteckten - ein solches Verhalten ist einem vom Volk gewählten Parlamentarier nicht würdig."
Die Aktion von Fr. Hennig-Wellsow finde ich heute noch bewundernswert.
Und der Stinkefinger wie auch das Wort "Drecksack" von Ramelow haben eine Vorgeschichte, die beides moralisch gesehen auch rechtfertigt.
Es gibt bei der AfD nun mal "Politiker", die nichts anderes tun wollen, als rumzustänkern und andere zu ärgern.
Man frage nur mal die Bundestagsabgeordneten zu diesem Thema.

@ sonnenbogen

Sie verzetteln sich in zusätzlichen Feldern, und vergessen Ihre eigentliche Klientel und Aufgabe.... beide brauchen wir nicht mehr in dieser Form.

Ihr Rechten sicher nicht, wir brauchen die aber schon noch.

Am 01. August 2021 um 09:55 von frosthorn

Ja, es kommt zu einer Überlappung von links und rechts..... und über die Zeit, wo beide erleben das Ihre Standpunkte ignoriert werden, werden die beiden einen gemeinsamen Nenner als Opposition finden, und dann wie in Italien zusammenarbeiten....

wird aber wohl noch 10 Jahre dauern.

@ Hador Gold

Frau Wagenknecht hat die Zeichen der Zeit erkannt, ein Buch geschrieben

Hoffentlich hat sie richtig zitiert. Spaß beiseite, die Spaltungstendenzen von Frau Wagenknecht sind eher ein Symptom des Verlustes.

09:57 von spax-plywood: Rentenfinanzierung

"Die Rentenkasse ist keine Sparkasse die in der Vergangenheit eingezahltes Geld rausrückt. Geblecht wird aus dem laufenden aktuellen Volkseinkommen. Schauen Sie mal unter "Mackenroth-These"."
Das ist schon richtig.
Doch gab es in Deutschland durch die Einbürgerung vieler Rußland-Deutscher im Rentenalter und durch die Aufnahme der Bürger der DDR, auch vieler im Rentenalter, plötzlich viel, viel mehr Rentenempfänger als in der Zeit vor der Aufnahme dieser Personenkreise.
Das Verhältnis derjenigen, die in die Rentenkasse einzahlen zu den Beitragsempfängern wurde krass in Richtung Beitragsempfänger verschoben.
Das Volkseinkommen, aus dem die Renten bezahlt werden, hat sich aber nicht gleichzeitig entsprechend erhöht.
Folge ist, dass die Renten eher niedriger ausfallen als sich erhöhen können.

Sehen Sie, dank des automatischen..

.. Google Übersetzer studiere ich zum politischen Vergleich tagtäglich sehr gründlich die osteuropäische Tagespresse als das WAHRE neue Westfernsehen!

Ich persönlich kann Ihnen deshalb glaubhaft versichern, das die völlig durchgeknallten Leute heutzutage nur auf dieser Seite der Grenze zu den osteuropäischen Visegrad leben!

Die Einheimischen kennen diese Probleme mit Klima, Gender, Massenmigration usw aus dem einfachen Grund selbst einfach überhaupt nicht, weil Sie diese Probleme in Ihre eigenen Staaten erst überhaupt nicht importiert haben!

Was die Osteuropäer stattdessen machen?

Kein Scherz, aber in meinem tschechischen Nachbarlandkreis Decin veröffentlichen die tatsächlich auf den Webseiten der örtlichen Tagespresse die Fotos faktisch sämtlicher neugeborener Kinder, mit der AfD an die Leser, das jeweils schönste Baby des Monats zu wählen!

Daher mein Fazit :
Die Osteuropäer kümmern sich heutzutage eher um die eigenen Kinder, und die Linken halt vorrangig um Gender!

Linkspartei und die alten Werte

Wie z.B. die Verstaatlichung von Großunternehmen und ähnliche Vorhaben.
Wie kann man nur so unverschämt zeigen wo man herkommt ?

@spax-plywood, 9:57 re @Margitt

Die Rentenkasse ist keine Sparkasse die in der Vergangenheit eingezahltes Geld rausrückt. Geblecht wird aus dem laufenden aktuellen Volkseinkommen.

Falsch. Geblecht wird eben nicht aus dem aktuellen Volkeinkommen, sondern aus dem aktuellen Einkommen der gesetzlich Versicherten. Die anderen sind außen vor.

Am 01. August 2021 um 09:25 von Frank von Bröckel

" Da die Linken sich heutzutage eher wie der linke Flügel der Grünen öffentlich präsentieren, wählen die Leute halt mit den Grünen lieber gleich das Original! "

Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, der Unterschied zwischen Grün und Links, ist mehr als groß, schon die ganze Militär Komplex, ist genau das Gegenteil.
Und wer greift der Unterschicht in die Geldbörse, Links nicht, Grün schon.
So helle ist die Unterschicht und die Linken schon, das sie den Unterschied bemerken.

@Hador Goldscheitel, 08:38

„Der Kampf auch in diesen Tagen (…) ist der Kampf zwischen "arm und REICH". Sieht übrigens W. Buffett ebenso, der feststellte, dass "REICH" wegen der Möglichkeiten (zur Einflussnahme usw.) den Kampf gewinnen wird“

Dass diese Annahme auf Fakten beruht (und daher begründet ist), zeigt schon die heutige Meldung
"Sie wissen nur, wie man tötet" (tagesschau.de/ausland/asien/myanmar-putsch-101.html). Hier ein kurzer Auszug daraus:
„Diese Untergrundregierung, kurz NUG, besteht aus vielen Politikern rund um Aung San Suu Kyi, aber auch aus vielen Vertretern der ethnischen Gruppierungen. Die NUG kämpft um internationale Anerkennung - bei der Vollversammlung der UN im September soll ihr Status diskutiert werden“

Was bei diesen „Diskussionen“ herauskommen wird, müsste jedem, der nicht völlig weltfremd ist angesichts dessen schon klar sein:
„Westliche Regierungen zögern, um in keinen Stellvertreterkrieg hineingezogen zu werden, China und Russland stehen auch aus Handelsinteressen hinter der Armee“

re 08:20 Nettie: Anwalt der Wähler

>>Die Linke wieder zu dem machen, was sie vor allem in Ostdeutschland immer war - der Anwalt der kleinen Leute“<<

Man muss sich als Politiker entscheiden, welche Rolle man übernehmen will.

„Anwalt der kleinen Leute“ wäre mir persönlich sehr sympathisch und deshalb ist mir auch die derzeitige „Linke“ sehr sympathisch.
Wenn ich aber regieren will, funktioniert diese Rolle nicht. Dann darf ich meinen Wählern keinesfalls das Gefühl geben, sie wären „kleine Leute“. Dann muss ich die „großen Leute“ klein machen und mich selbst als „kleinen Mann“ eben groß.

Diese Schiene fahren alle Populisten und Narzissten und Autokratisten und als Bewegung eben die „Rechten“. Und das ist der Hauptgrund, warum die AfD „im Osten“ trotz ihrer geballten Dummheit der Partei „Die Linke“ so viele Wähler abgraben konnte. Und Trump Präsident der USA werden konnte. Und und und...

Hoeckes Problem ist, dass er nur als billige Kopie seines großen Vorbilds denken und auftreten kann.

Zu unser aller Glück!

@sonnenbogen

"Sie verzetteln sich in zusätzlichen Feldern, und vergessen Ihre eigentliche Klientel und Aufgabe.... beide brauchen wir nicht mehr in dieser Form."

Da haben Sie genau den Punkt getroffen der alles sagt.
Vielleicht muß man auch erwähnen das die beiden Kirchen in Deutschland auch schon lange ihre Aufgaben aus den Augen verloren haben, weil sie meinen Politik zu machen zu müssen. Und wer nicht dafür ist, ist gegen uns.

08:53 von Wolf1905

Die „kleinen Leute“ interessieren sich für Genderthemen, Auslandseinsätzen der Bundeswehr und Raus aus der NATO?
.....................

stimmt !
daran sieht man ja schon wie abgehoben Politiker (auch der LINKEN) sind .
Die können sich gar nicht vorstellen dass es bei einigen auch um Mieten geht, gerecht bezahlte Arbeit
ok auch wie gut Hartz4 ist, ein gewisser Sozial(hilfe)neid
weil man weiß es fällt für sie weniger ab, wenn auch noch hunderttausende Zugereiste anstehen

Gemeinsam stark

Schade, dass sich SPD und Linkspartei nicht wieder zusammen schließen.

Sehen Sie, als Grenzgänger, der.

.. sich fast täglich in den Visegrad Staaten aufhält, fällt mir beim üblichen Mittagessen in meinem tschechischen Nachbarort Mikulášovice folgendes immer signifikant auf!

Das Nachfolgende ist ausdrücklich wirklich wahr!

Die Einheimischen präsentieren dort ganz stolz die Fotos ihrer eigenen Kinder in Matrosenanzug und Kleidchen in den Schaufenster ihrer eigenen Geschäfte!

Im Matrosenanzug und Kleidchen wohlgemerkt!

Die NORMALEN(!!) Menschen kümmern sich also erwiesenermaßen (!) vorrangig um die eigenen Kinder, und die deutschen Linken heutzutage halt eher um Gender!

Und das ist auch weiterhin das WAHRE Problem der Linken, Sie ist heutzutage regelrecht zu einer Politsekte verkommen!

Heimat der Frustrierten

Die Linkspartei wird vor allem im Osten in der Gunst der Frustrierten von der AFD überflügelt.

10:14 von Margitt.

durch die Einbürgerung vieler Rußland-Deutscher im Rentenalter und durch die Aufnahme der Bürger der DDR, auch vieler im Rentenalter, plötzlich viel, viel mehr Rentenempfänger
-------------

also die beiden Gruppen würde ich mal nicht in einem Atemzug nennen

DDR Rentner haben zumindest einen Rentenanspruch erworben
und die sich noch nicht in Rente befindlichen Bürger aus der ehemaligen DDR zahlen Beiträge ein

Aufbruch mit linker Regierung statt Stillstand mit Union und FDP

Einen Regierungs- und Politikwechsel wird es nur mit grüner Kanzlerin und Regierungsbeteiligung der Linken geben! Alle beklagen die bereits katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels - wie soll denn Klimaschutz mit Union und FDP umgesetzt werden?
Die Linke ist mit Bartsch und Wissler, Sahra Wagenknecht im Hintergrund im Grunde gut und breit aufgestellt. Sicherlich wird die Bundestagswahl kein Selbstläufer.
Wenn in westdeutschen Ländern der Landtagseinzug sehr knapp verfehlt wurde, ist klar, dass dort leicht Sektierer sich breit machen. Die Linke muss neben Opposition und geräuschlosem Regieren auch programmatisch präsentieren - etwa bei Mieten, Renten, Jugend, im Osten. Gegen Altersarmut hilft nur die Linke - mit einer Scholz-SPD gibt es nur Cum-Ex und Wire-Card, mit Grünen Klima für Besserverdiener. Und am Ende Deutschland-Koalition.
Bloß Sprachrohr des ohnehin ohnmächtigen kleinen Mannes zu sein reicht nicht, das kann AfD und Bild überlassen werden. Es muss um Emanzipation gehen!

@es kommt zu einer Überlappung von 10:11 von sonnenbogen

"links und rechts....."
zu @@09:55 frosthorn

Unsinn. Das ist Querdenken in Reinform.
Ein Linker würder niemals solche Besuche machen:
www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89636950/besuch-in-russland-a...
kurz: https://is.gd/lREk6X
oder gar das:
www.deutschlandfunk.de/brasilien-afd-vize-storch-auch-mit-bolsonaro.1939...
kurz: https://is.gd/ZCrlSx

Auch wenn es temporär ein paar mehr Wählerstimmen brächte,
ist es eines humanen Ansatzes diametral entgegengesetzt.

@ wieder SPD

Dann würde sich auch sozial nichts verbessern sondern nur die Schulden würden , wie seit zig Jahren bei der SPD , noch mehr ansteigen ! Damit will ich nicht sagen,dass die CDU mit Geld umgehen kann sondern nur , dass es bei der SPD noch schlechter ist ! Das sind 50 Jahre Beobachtung .....

10:15 von frosthorn

"Falsch. Geblecht wird eben nicht aus dem aktuellen Volkeinkommen, sondern aus dem aktuellen Einkommen der gesetzlich Versicherten. Die anderen sind außen vor."

Es gibt noch diesen Zuschuss, der aus Steuermitteln finanziert wird und der rd. ein Viertel der Einnahmen der Rentenkassen betragen soll.
Die große Mehrheit, also 3 Viertel, werden also von den gesetzlich Versicherten bezahlt, aber eben nicht alles.
Von daher ist es schon wichtig, dass die Zahl der Einzahler so hoch ist wie es eben nur geht und dass aber nicht gleichzeitig die Zahl der Rentenempfänger steigt.
In den 1990iger Jahren ist aber die Zahl der Rentenempfänger überproportional durch die beschriebenen Änderungen (Mauerwegfall, Rußland-Deutsche) gestiegen.

Am 01. August 2021 um 10:24 von wieder SPD

" Schade, dass sich SPD und Linkspartei nicht wieder zusammen schließen. "

Die passen doch auch nicht zusammen, die SPD ist eher für die Mitte zuständig, Links für die Unterschicht.
Und man braucht doch nur sehen, was die SPD in den Jahren im Militärischen Komplex mitgetragen hat, und viele andere Dinge.
Ist ja schon lange in der Regierung, die passen nicht mehr zusammen, einer von Beiden müsste eine Fundamentale Richtungsänderung machen.
Und das passiert nicht, weil dann Beide noch die Restwähler verlieren.

@teachers voice

Lesen Sie einfach ihren eigenen Kommentar noch einmal durch, und dann WISSEN Sie auch, weshalb so viele Leute in Ostdeutschland überhaupt von den Linken zur AfD übergelaufen sind!

Denn "geballte Dummheit", die man selbst persönlich heutzutage vorrangig bei den NICHT Linken sehen will, ist in Wahrheit überhaupt NICHTS anderes als öffentlich verbreitete Wählerbeschimpfung!

Und mit öffentlich verbreiteter Wählerbeschimpfung kommt man heutzutage halt nicht mehr sehr weit!

Und GENAU das ist auch das WAHRE Problem der Linken!

@Margitt. 10:14

Dass die DDR-Wirtschaft so abgewickelt wurde wie geschehen und die blühenden Landschaften dann auf sich warten ließen kam sicher noch hinzu, bei der Schieflage zwischen Einzahlern und Empfängern.

Dann mal gute Reise

Dietmar, vielleicht klappt das ja. Wäre ihm auch zu zutrauen das er in Berlin gute Arbeit macht.

Wissen Sie eigentlich noch, wieviele

.. und welche politische Parteien außerhalb der politischen Partei AfD eine gewisse Migrationswelle haben wollte?

Richtig erkannt, überhaupt KEINE!

Die einzige Person weltweit, die in Wahrheit die Migrationswelle SELBST haben wollte, war Frau Merkel SELBST!

Womit seit fünf Jahren unwiderlegbar bewiesen worden ist, das Frau Merkel sogar die Demokratie SELBST ist!

Aber das wussten wir ja alle ohnehin schon immer irgendwie!

08:38 von Hador Goldscheitel

Sie haben Recht mit Ihrer Analyse,genau so wie Frau Wagenknecht hat mit ihren Buch.Vielleicht kommt doch der Eine oder die Andere noch zu Besinnung das es so nichts mit dem regieren wird.

In Berlin hatte gerade die CDU gezeigt, dass sie es nicht kann.

@08:57 von balun
Sie vergessen einfach, dass die CDU in Berlin die Chance hatte, und in kürzester Zeit zeigte, dass sie es - vor allem, was Wirtschaft betrifft - nicht kann.
Der manchmal unerwartete "Pragmatismus" von SPD und Linken hat mich allerdings mindestens ebenso überrascht.

@Peter Kock um 10:14 Uhr

"Wie z.B. die Verstaatlichung von Großunternehmen und ähnliche Vorhaben."

Die Linke zeigt damit die ursprünglich im Menschen verankerte soziale Seite, die tatsächlich aus vollem und warmem Herzen christliche Eigenschaft, brüderlich zu Teilen und zu Geben, so wie es Jesus Christus vor über 2000 Jahren vorbildhaft tat.
Nicht etwa - wie Sie vielleicht vermuten - die Liebe, Ergebenheit oder Treue zu Stalin oder Honecker.
Private Großunternehmer zeigen jedoch ausschließlich ihre egoistische Seite - die des Nehmens. Diese hat sich aber erst im Laufe der letzten Jahrhunderte, vor allem nach der industriellen Revolution vor 250 Jahren, durchgesetzt.

10:56 von schiebaer45: Bundespolitik mit den Linken?

"Dietmar, vielleicht klappt das ja. Wäre ihm auch zu zutrauen das er in Berlin gute Arbeit macht"

Wenn es denn klappt, dass die Linken in Berlin mitregieren können, traue ich etlichen zu, als Minister gute Arbeit zu leisten.
Die Politiker der Linken sind nicht schlechter als die der "weiter-so-Partei". Ich würde sagen, viele Linke würden besser sein und auch weniger korrupt.

Die Frage ist aber, ob die Linken bis zu den Wahlen nicht noch viel, viel mehr ihre Kernkompetenz in den Vordergrund stellen sollten?
Sie sind mir zu wenig präsent damit.

Ich selbst würde eine Koalition aus Grün-Rot-Rot derzeit als die einzig vernünftige Koalition ansehen.
Ich halte es für falsch, dass die christliche "weiter-so-Partei" nochmals in die Regierung kommt.
Dann wird sich nichts ändern für die große Bevölkerungsmehrheit. Lediglich die oberen ca. 100.000 Bürger würden davon profitieren.

@ NielsN um 08:01

>Das gleiche können sie Brandenburger oder Berliner fragen , ob die Linke an der Landesregierung beteiligt ist oder nicht. Man merkt es kaum.<

Dafür müsste der Berliner vergessen was die CDU hier angerichtet hat; das mag in 20 Jahren der Fall sein, wenn die Schäden des Bankenskandals durch Enteignungen, einfrieren der Mieten und Ausgabensteigerungen im Bildungsbereich und ÖpNV behoben wurden, aber das ist eine extrem optimistische Schätzung.

Die Unterschiede, die gerne klein geredet werden sind gewaltig, und ich hoffe auf eine starke Linke in einer Grün-Rot-Roten Regierung, eben weil es darauf ankommt.

@09:47 von zöpfchen

"Es fehlen einem die Worte. Wenn man noch nicht mal mehr „die kleinen Leute“ sagen darf, dann wundert es mich auch nicht, dass es niemanden im deutschen Parteienspektrum gibt, der sich um die Sorgen und Nöte gerade dieser Menschen kümmert.
Und wenn dann GrünInnen in allen Parteien geschlechtergerechte Sprache wie z B „Migrant*innen“ oder „ Fahrrad mit tiefem Einstieg“ (Damenfahrrad) auch in den öffentlich-rechtlichen Sendern durchsetzen, dann sind genau diese „kleinen Leute“ für die Demokratie verloren."

Das kommt halt auch mit einer Ernsthaftigkeit daher, die Ideologien nun mal eigen ist. Mein Lieblingsoxymoron "herrenloses Damenfahrrad" ist damit jedenfalls Geschichte.
Was die "kleinen Leute" angeht glaube ich, dass diese sich selbst nicht so bezeichnen und nicht in so eine Unmündigkeit von Hilfsbedürftigen fallen wollen, was die Linke manchmal so vermittelt. Für einige ist da die AfD viel attraktiver. Die sagen einem klar wer Schuld ist wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt.

Die Überschrift sagt’s aus:

Die Überschrift sagt’s aus:
Linkspartei vor Bundestagswahl: Es flimmert in der Herzkammer

Die Linke leidet an Herzkammerflimmern, die Folgen dieses Leidens sind ja vielen selber nach einem langen, arbeitsreichen Leben bekannt, u.A. eine latente Schwäche und Müdigkeit. Nun ist auch klar, warum aus den Linken da nur noch ein kräftesparender Zirkel- und Salonrevoluzzer-Verein geworden ist, der ab und an im politischen Alltagsgeschäft nicht mehr als ein Maulen, Meckern mit dem immer unrealistischere Forderungen herausgebrüllt werden, hervorbringt. So will wohl dem Wähler vorspielen, am politischen Geschehen immer noch aktiv Teil zu nehmen. Klar, das ist wichtig, denn Aktivität ist ja auch eine finanzielle Überlebensfrage für die Partei! Schade, ja schlimm aber, für die vielen in unserem Lande, die eine echte Partei, deren Herz wirklich links schlägt, zur Erreichung und Umsetzung derer notwendigen Ziele gebrauchen könnte. So aber läuft nur noch ein rot gefärbtes Schattenboxprogramm.

@ sonnenbogen 8.00 "WIR"?

"...beide brauchen wir nicht mehr in dieser Form."
Wir?
Von welcher "Form" sprechen Sie?

Ich "brauche" Die Linke! Und ich befürchte, viele Menschen verdrängen / wollen nicht erkennen, wie sehr sie Die Linke brauchen - der überwiegende Teil der Menschen ist nämlich nicht Großverdiener*in, hat also mit den wirtschaftsfreundlichen und neoliberalen Parteien CDU und FDP keine Vertretung ihrer Interessen.
Kreuzchen bei "Weiter so" mag einfach sein, die Folgen eher nicht.

Ohne Linksbündnis kein dringend erforderlicher Wandel

Wir werden nicht umhinkommen Lebensstil und Wirtschaftssystem zu ändern, tun wir es nicht, wird der Klimawandel uns jedes Jahr brutaler dazu zwingen. Grüne und Linkspartei, ein wenig auch die SPD, sind die einzigen Parteien, die zumindest in diese Richtung agieren wollen. Dummerweise wollen die meisten Wähler mutlos, geradezu trotzig auf dem „weiter so“ beharren. Ja es mit steigenden Zahlen bei FDP und AfD sogar verschlimmern. Wie bei den Maßnahmen zur Energie- und Wirtschaftswende werden nur die „das geht nicht weil“-Argumente vorgeschoben, anstelle der nötigen und mutigen Argumentation „Wir haben keine Andere Wahl, also lösen wir die Probleme“.
Rot/rot/grün hat einmal eine historische Chance verpasst, bei allen damit verbundenen Unsicherheiten und Problemen muss man dennoch hoffen, sie bekommen dieses Mandat. Gemeinsam mit der Industrie und dem Mittelstand einen zukunftsfähigen, sozialverträglichen Wandel einzuleiten ist mit Laschet, Lindner und Co. einfach ausgeschlossen.

@wenigfahrer, 10.48h

Die Haltung der Linkspartei zum "Militärischen Komplex" hört schlagartig dann auf, wenn es um die militärische Überrepräsentation/Aufrüstung des ehemaligen "Großen Bruder", von China und anderer vermeintlicher und tatsächlicher sozialistischer und damit linker Staaten geht.
Mantraartig wird verbreitet, dass der Westen (hauptsächlich USA und Deutschland) abrüsten und demilitarisieren sollen.
Von den (auch ehemaligen) Bruderstaaten hört man dazu aus dieser Partei nichts, es sei denn, sie haben sich der Nato angeschlossen.

Scheinheilig oder verlogen, das mag jeder selbst bewerten.

Wir Wollen Mitregieren

Endlich ein vernünftiger Satz.
Er müsst als Machtwort verstanden werden, und das bedeutete die Fundamentaloppositionelle Quertreibern der Partei in die Schranken oder notfalls der Tür zu verwiesen, da sie die zum regieren notwendigen Mehrheiten im Zweifel noch im Bundestagsplenum gefährdet.

Die BRD benötigt eine starke Linke in Regierungsbeteiligung um einige Schieflagen zu korrigieren.
In einer GRR Koalition könnte sie wichtiger Gegenpol zur (notwendigerweise) Oligopolindustrie - orientierten SPD sein. Zusammen mit den Technologiefortschritts und Kleinunternehmer freundlichen Grünen könnten die drei eine ausgewogene, technologisch zukunftsorientierte Politik machen.

11:13 von Forfuture: Vorteile eines Linksbündnisses

Sie haben die Vorteile eines Linksbündnisses sehr gut herausgearbeitet.
Ich stimme Ihnen voll zu.
Wie Sie schon schreiben, gibt es immer noch zu viele Wähler, die beim "weiter-so" verharren aus Angst oder Skepsis, dass ein Linksbündnis nicht die Probleme löst.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - lautet ein wahres Sprichwort.
Oder ich frage:
Kann es noch schlechter werden?

Die Pandemie hat so viele Fehler der Politik der christlichen "weiter-so-Partei" ans Tageslicht befördert, dass man sich sagen muss:
Andere können das sicher besser.

Wenn ich eine Klimapolitik will, weil ich den Lebensgrundlagen auf dieser Erde erhalten will, wähle ich lieber das Original.
Wenn ich die Lebensgrundlagen nicht erhalten will und sehenden Auges weitere Katastrophen riskieren will, die dann auch meine Lebensgrundlage zerstören werden, halte ich mir die Augen und Ohren zu und wähle das "weiter-so".

@ Peter Kock

Die CDU/CSU hat absolut nichts beigetragen zur Konsolidierung des Haushalts. In den letzten 16 Jahren hat sie wirtschafltich nichts geleistet außer sich auf den Nachwirkungen der Agenda2010 Reform auszuruhen. Einer Reform durch eine Rot-Grüne Regierung.
Wodurch CDU/CSU auffällt ist aber ihr scheitern die Weichen für zukunftsträchtige und langfristige Entwicklungen zu stellen, obwohl sie die Partei in der stärksten Position dafür ist.
Man betrachte nur die Energiewende, Infrastrukturreformen und die Förderung von nachhaltigen Technologien. Dazu kommt die Verweigerung und Blockierung von Transparenzregeln für Abgeordnete. Abgesehen von Nostalgie und Vorurteilen gegen andere Parteien, spricht wenig für die CDU/CSU.

Das ausgerechnet die Ostdeutschen..

von der Linkspartei zur der politischen Partei AfD übergelaufen sind, ist auch weiterhin völlig verständlich!

In der Zeit 1949 bis 1990 war in Ostdeutschland sogar sämtliches Staatshandeln irgendwie totaaal alternativlos, und heutzutage behauptet ausgerechnet(!) eine gewisse SED Nachfolgepartei schon wieder einmal, das alles sei angeblich schon wieder einmal aber so was von total alternativlos!

Die Leute gehen schlichtweg davon aus, das die alte SED sich als angeblich(!) neue Linkspartei in Wahrheit nur politisch getarnt hat, aber in Wahrheit immer noch die alte SED aus früheren Zeiten ist!

Und Rechtsabweichler innerhalb der eigenen Partei kennt man ja auch noch aus den Zeiten 1949 bis 1990!

Daher mein Fazit:
Wenn angeblich alles irgendwie total alternativlos wird, ähnelt die Linke heutzutage immer mehr der alten SED!

Mit ALLEN dazugehörigen Konsequenzen für die Linke!

@Der Lenz, 11.10h

Niemand wird bestreiten, dass die Diepgen-Regierung in Berlin ordentlich Schulden hinterlassen hat.
Aber es ist schäbig, unerwähnt zu lassen, dass die Nachfolgeregierung ohne CDU diesen Schuldenberg innerhalb einer Legislaturperiode verdoppelt hat.
Und dabei ist es auch geblieben.
Es war auch nicht die CDU, welche im größten Stil Sozialwohnungen verkauft hat.
Bei aller Linksaffinität sollte man doch bei der Wahrheit bleiben.

Partei non grata

Lange waren die Linken die Nachfolge-Org der SED. Also auf diese Werte sollte sich die Linke nicht besinnen! Aber mittlerweile sind sie die einzigen, die dem ungehinderten Kapitalismus die Stirn bieten. Während der Bankenkrise wichtig habe ich diese Stimmen bei C vermisst! Nein, der Markt regelt dabei GARNICHTS! S. Maskenbescheisser und Testzentren-Abzocke. Oder dass Großkonzerne Geld erhalten, Kultur aber verreckt. Landwirtschaft ist gar kein Markt mehr, der Bauernverband ist für Großagrarier, Umweltschutz würde der Markt auch nicht anpacken. Die Inflation klettert auf 4%, die Löhne nicht: also zahlt der kleine Mann drauf! Keine alten Werte der Linken, aber es sind aktuelle Themen, mit denen glaubwürdiger Wahlkampf gemacht werden kann. Höre ich aber bei denen nicht lautstark! Kein Wunder sind die Umfragen im Keller - obwohl man eine solche Partei braucht.

Was die Linken

Im letzten Jahr die Stimmen gekostet hat war nicht das sie "Die Kleinen Leute" vernachlässigt hätten.

Es war die Absage an eine Machtperspektive.

Warum sollte irgendjemand eine Interessenvertretung wählen die nicht einmal vorhat diese Interessen zu vertreten sondern sich offen zum "Lieber nörgeln danebensitzen als zumindest ansatzweise etwas zu erreichen" bekennt?

Da braucht keiner eine Partei für; da reicht nicht zur Wahl gehen um diese Position einzunehmen.

Und Frau Wagenknecht sieht man eh häufige i Talkshows als am Bundestagsrednerpult, auch zu "Publikumsfreundlicheren" Tageszeiten.

Am 01. August 2021 um 11:08 von Margitt. 10:56 von schiebaer45

Ein weiter so darf es auch nicht geben,da bin ich ganz bei Ihnen. Die Linken müssten aber dann beim mitregieren mehr die Positionen von Frau Wagenknecht in den Vordergrund stellen.

@ Sisyphos3 10.23 h Nichts stimmt...

Die Linke kann sich nicht nur vorstellen, dass es bei vielen Menschen (nicht einigen!) um z.B. zu hohe Mieten und eine ausbeutungsfreie Bezahlung geht, sie setzt sich u.a. dafür ein!

Wie armselig: Auch hier konnten Sie die "hunderttausend Zugereisten" - ohne die es für Deutschland schlecht aussähe - unterbringen!

Eine Alternative zum reinen Kapitalismus

In meinen Augen ist der linke Gedanke ein unerlässlicher Teil unserer Demokratie.

Selbst wenn die Bundesrepublik inzwischen den Kapitalismus pur gar nicht mehr hat, sondern viele soziale Elemente in ihn eingedrungen sind:

das gedankliche Element - dass 'Arbeit' im Kern der Selbstverwirklichung des Menschen dienen muss - scheint mir nicht bewusst zu sein.

Dafür kann nur die Linke sorgen, denn sie hat diesen Gedanken - vom jungen Karl Marx u.a. - geerbt.

In meinen Augen lässt sich daher der humane Gedanke - im politischen Bereich -ohne den linken Gedanken gar nicht realisieren.

11:24, Frank von Bröckel

>>Die Leute gehen schlichtweg davon aus, das die alte SED sich als angeblich(!) neue Linkspartei in Wahrheit nur politisch getarnt hat, aber in Wahrheit immer noch die alte SED aus früheren Zeiten ist!<<

Dann hätte die Linke im Osten ganz andere Wahlergebnisse. DDR-Nostalgiker würden dann nicht die AfD wählen.

Am 01. August 2021 um 08:38 von Hador Goldscheitel

Zitat:
"...Umso schneller, wenn die gesamte Linke mit Krümeln zufrieden gibt und sich damit auch noch feiern lässt..."

Das es die Linke schwerer hat [wird immer noch als Nachfolgepartei der SED bezeichnet] als die CDU, welche aus der Deutschen Zentrumspartei hervorgegangen ist.
Ganz nebenbei, die LINKE ist auch zu einer Business-Partei verkommen, genau wie die Arbeiterpartei von A. Bebel.

Die Wahlprogramme im Check: Das planen die Parteien in ...
https://www.businessinsider.de › politik

Tipp:
Die Bundestagswahl wird nicht hier im Forum entschieden, sondern an der Wahl-Urne.

@11:19 von DerVaihinger

"Mantraartig wird verbreitet, dass der Westen (hauptsächlich USA und Deutschland) abrüsten und demilitarisieren sollen."

Das ist falsch. Der Linkspartei geht es darum, nicht weiter aufzurüsten, gemäss der 2% Regelung. Zudem liegt das aktuelle Budget aller NATO Staaten bei ca. 1 Billion US Dollar + US-Atomwaffenmodernisierung (zählt nicht in die übliche Militärbudgetangabe), also über 50% des weltweiten Militärbudegts. Mit Selbstverteidigungskapazität hat das wenig zu tun und die Bücher der US-Thinktanker zu Osteuropastrategie, Chinacontainment und Weltordnung im allgemeinen können sie bei Amazon bestellen.

11:10, Olivia59

>> Für einige ist da die AfD viel attraktiver. Die sagen einem klar wer Schuld ist wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt.<<

Ja klar. Die Fremden.

Wer so was glaubt, kann natürlich nur AfD wählen.

Weshalb ich gleich mein Mittagessen..

.. wie üblich in meinem tschechischen Nachbarort Mikulášovice essen werde?

Weil erwiesenermaßen lediglich NUR die Deutschen seit dem Jahre 2015 ff erwiesenermaßen ziemlich durchgeknallt sind, wenige Kilometer außerhalb des Landes wohnen heutzutage immer noch die völlig NORMALEN Menschen hier in Europa!

Die sich heutzutage vorrangig um ihre eigenen Kinder kümmern, und ausdrücklich NICHT um solch groben Unfug wie Gender!

Und deshalb sage ich auch weiterhin ausdrücklich "JA" zu den Visegrad Staaten als Rückzugsgebiet sogar für sämtliche Westeuropäer, die heutzutage persönlich irgendwie NICHT völlig durchgeknallt sind!

Was das ausgerechnet mit der deutschen Linkspartei zu tun haben soll?

Richtig erkannt, ALLES!

re 10:53 Frank von Bröckel: Geballte Dummheit

>>@teachers voice
Lesen Sie einfach ihren eigenen Kommentar noch einmal durch,...<<

Habe ich, pflege ich auch sonst immer zu tun, trotzdem Danke für den Hinweis.

>>Denn "geballte Dummheit", die man selbst persönlich heutzutage vorrangig bei den NICHT Linken sehen will, ist in Wahrheit überhaupt NICHTS anderes als öffentlich verbreitete Wählerbeschimpfung!<<

Pardon, aber genau das meine ich mit „geballte Dummheit“! Da erzählt man „seinen“ Leuten etwas vom Pferd und wenn man dies dann als „geballt dumm“ entlarvt, wird es als Beleidigung der „Leute“ ausgegeben. Genau dieses Schema sehen Sie prototypisch in der Trump-Kampagne, einer Blaupause für alle Rechtspopulisten.

Nein, ich habe eben NICHT die Wähler beschimpft, ich habe eine Partei und deren Politiker als das bezeichnet, was sie meiner unmaßgeblichen Meinung nach sind: Geballte Dummheit!

Und ich mache das genau deshalb, WEIL ich deren WählerInnen diese Dummheit eben nicht unterstelle. Sonst könnte ich mir das ja sparen!

@11:24 von Frank von Bröckel

"Daher mein Fazit:
Wenn angeblich alles irgendwie total alternativlos wird, ähnelt die Linke heutzutage immer mehr der alten SED!

Mit ALLEN dazugehörigen Konsequenzen für die Linke!"

Ich kann ihre Herleitung absolut nicht nachvollziehen. Die SED hat immer vermieden "alternativlos" in den Mund zu nehmen, weil das ja auf den diktatorischen Charakter hingewiesen hätte. Im Gegenteil, es wurde immer schön Demokratie und Wahl gespielt.
Die Linke redet heute genauso wenig von "alternativlos".
Vielleicht können sie aber aus diesem Gleichnis die selbe Schlussfolgerung SED=Die Linke basteln?

@ Frank von Bröckel 11.00 HILFE!

Frau Merkel wollte ganz sicher keine "Migrationswelle" - ebenso wenig, wie die Menschen, die sich in ihrer Not (woran die reichen Länder zu einem erheblichen Teil die Schuld haben) auf den Weg aus ihren Ländern machten und machen.
Frau Merkel hat unwiderlegbar bewiesen, dass sie sich verantwortlich fühlt und eine Demokratin ist.
Das wussten Sie nicht?

10:24 von wieder SPD

Schade, dass sich SPD und Linkspartei nicht wieder zusammen schließen.

#
Das Thema ist noch lange nicht vom Tisch. Bei sinkenden Umfrage Werten beider Parteien ist das nicht ausgeschlossen.

RE: Forengeschwätz um 10:13; @ Hador Gold

***die Spaltungstendenzen von Frau Wagenknecht sind eher ein Symptom des Verlustes.***

Spaltungstendenzen von Frau Wagenknecht ? ... schon möglich, will ich nicht ausschließen. Aber hat sie mit ihren Argumenten unrecht ? Viele in Ihrer eigenen Partei sehen das ebenso wie S. Wagenknecht.
Wir konnten doch alle miterleben, wie rechte und linke Identitätsideologien in den USA aufeinanderprallten und das Land spalteten. Das Resultat war ein Präsident, der das Land fast in eine Verfassung- bzw. Staatskrise führte.

Da sage ich für Deutschland: "Danke, nein!".

Gruß Hador

Linke

ob die Linke wieder in den Bundestag kommt oder nicht werden wir bei der Wahl im September ja erfahren . nur sehe ich für die Linke und auch für einige andere Parteien schwarz wenn die Menschen aufwachen würden. denn das ausgrenzen von anderen Personen die anderer Meinung sind zeugt meiner Meinung nach nicht von einen gesunden Demokratieverständnis und das trifft auf alle Parteien im BT. zu.

Flimmern in der Herzkammer..

..ist Der absolute medizinische Notfall!

Passt nicht so recht als Überschrift..

Zum Thema:

Linke (und Grüne) muss man sich leisten können..nicht jeder kann das..

Re : Margitt !

Wie groß der Unterschied zwischen Arm und reich inzwischen ist, und wie ungerecht viele politische Entscheidungen in etlichen letzten Jahren waren und sind, sollte für die Linke doch längst bekannt sein.
Um da was zu ändern, sollte sich die LINKE auf die dem entsprechenden Themen konzentrieren, und immer wieder die Finger in die Wunden legen, damit viele endlich erwachen, um zusammen diese ungerechte Politik endlich zu beenden.
In vielen Teilen der Gesellschaft hat sich ein furchtbarer Egoismus und Ignoranz für andere eingelebt, wie auch eine unsagbare Trägheit, die Probleme zu sehen und anzugehen !
Das wäre die Chance für die LINKE, da anzusetzen und zu punkten, nicht verzetteln !!

@Karl Bopper 11:23

Bin beeindruckt.
Ich habe selten eine so gut auf den Punkt gebrachte und gleichzeitig vollständige Zusammenfassung der letzten 16 Jahre gelesen.

@Frank von Bröckel um 11:24 Uhr

In ihrem Kommentar kommt vier mal das Wort SED vor. Man könnte meinen, Sie konnten die Zeit vor 1989/90 bis heute nicht innerlich aufarbeiten. Sehr vielen erging es wirklich ganz schlecht, und auch Menschenrechte wurden teilweise ganz furchtbar verletzt. Aber bitte scheren Sie nicht Ihr Schicksal mit dem aller anderen vielen Millionen DDR-Bürger über einen ungerecht(fertigt)en Kamm. Das Nachtreten und die verallgemeinerte Verteufelung eines gescheiterten Gesellschaftssystems mittels alter Kalten-Kriegs-Propaganda bringt niemanden weiter (Richtung glücklicher Zukunft)!

Linkspartei vor der Bundestagswahl: Flimmern in der Herzka...

Es ist wichtig, daß es Opposition gibt. Damit nicht weiter ein Warren Buffet recht behält mit seinem berühmten Satz: "Meine Klasse ist die, die gewinnt".
Um dem entgegenzustehen, ist eine Linke unverzichtbar, allerdings sind Wohnungsprivatisierer (GSW) wie einst in Berlin und Dresden in diesem Zusammenhang kontraproduktiv (Wolf, Lederer).

Darstellung: