U-Ausschuss blickt in erster Anhörung auf Sturm auf Kapitol

Kommentare

rer Truman Welt

Wie oft blicken und untersuchen die das eigentlich noch? Das Thema ist durch und passieren wird sowieso nichts.
Ich meine, Trump düst durch die Gegend und beschuldigt die Regierung des Wahlbetruges. Das nenne ich Verleumdung. Weshalb kümmert sich da eigentlich kein Staatsanwalt drum? Wäre nicht sinnvoller, Trump dafür zu inhaftierten, wenn er das nicht in Zukunft unterlässt?

Die Aufarbeitung von Trump’s Versuch des „kalten Staatsstreichs"

... der den Tod von 5 Menschen und 150 verletzte Polizisten zur Folge hatte, ist eine Bringschuld gegenüber den Opfern und Frage politischen Hygiene der U.S. Demokratie.

  • Der Parteienstreit geht nicht mehr um die Klärung …
  • der Vorgänge im Capitol sondern um den von Trump initiierten Revisionsversuch hinsichtlich seiner Verantwortung dafür. Distanzierten sich im zeitlichen Gefolge des Aufstandes noch maßgebliche Kongress-Republikaner wie Mitch McConnell und Kevin McCarthy von Trump, so wurden sie mittlerweile von den Trumpicans soweit unter Druck gesetzt, dass sie sich dem Trump-Narrativ beugen.

  • Große Teile der GOP würden Trump lieber heute als morgen …
  • in die Vergessenheit verschwinden sehen, aber sein Einfluss auf die radikalisierte „Base“, die große Bedeutung bei den Vorwahlen hat, ist zu stark, um sich ohne Schaden für die eigene politische Existenz von Trump lösen zu können. So spielen sie das Trauerspiel weiter mit.

    Die Opfer des von Trump ausgelösten Aufruhrs im Capitol …

    und ebenso Ihre Angehörigen haben ein Recht auf diese Untersuchung.

  • Die Mutter des Polizisten Brian Sicknick hat darum ersucht…
    dass die Vorgänge, die zum Tod ihres Sohnes und 4 weiterer Menschen geführt haben, von einer unabhängigen Commission untersucht werden. Die angesprochenen GOP-Senatorenhaben sich leider verweigert.
     
  • Die Republikaner setzten ihr Partei-Interesse über …
  • das der Opfer und das der U.S. Öffentlichkeit. Die steht gemäß Umfragen mehrheitlich hinter einer solchen Untersuchung. Für die GOP zählt primär die Frage bzgl. des möglichen negativen Fallout auf ihren Wahlkampf 2022.

    Wie bereits im Artikel

    Wie bereits im Artikel erwähnt, wird sicher nicht alles aufgeklärt werden. Allerdings finde ich die heutige Aussage eines Polizisten schon sehr bezeichnend, der beschrieb, wie er von (laut Trump so friedlichen) Leuten als "f-ing n-----" beschimpft wurde. Da erübrigt sich eigentlich jedes weitere Wort.

    @Meinung zu ..., 20:00

    Auf Trump warten noch genügend Strafverfahren. Die Schlinge wird sich immer enger um seinen Hals ziehen. Die Behauptung, die Wahl sei ihm, Trump, gestohlen worden, ist zwar mehrfach widerlegt und von Gerichten zurückgewiesen worden, aber letztlich eine freie Meinungsäußerung eines - noch dazu - offensichtlich kranken Gehirns. Immerhin hat man Trump sein wertvollestes Instrument der Agitation, das Twittern, entzogen. Seinen Jüngern, auch in Deutschland, ist Trump leider immer noch ein Vorbild. Erstaunlicherweise wird von diesen nun auch noch Bolsonaro auf den Schild gehoben, wie der Besuch von Frau von Storch dokumentiert.

    @20:00 von Meinung zu unse

    Trump düst durch die Gegend und beschuldigt die Regierung des Wahlbetruges. Das nenne ich Verleumdung. Weshalb kümmert sich da eigentlich kein Staatsanwalt drum? Wäre nicht sinnvoller, Trump dafür zu inhaftierten, wenn er das nicht in Zukunft unterlässt?

    Weil es in den USA Meinungsfreiheit gibt.
    Verleumdung ist zudem in den USA fast immer nur Zivilsache. Und dient dem Schutz von Einzelpersonen, nicht der Regierung. In keiner freiheitlichen Demokratie kann eine Regierung wegen Verleumdung klagen, geschweige denn deswegen Strafanzeige stellen.

    Es ist wie inzwischen so oft...

    ...auf der rechten Seite des politischen Spektrum redet man sich und seinen Anhängern ein, im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein und weigert sich, die Möglichkeit eigener Fehler auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen. Beweise werden ignoriert.

    Dagegen hat niemand, der nicht genauso verbohrt ist, eine faire Chance. Vielleicht ist es einfach zu spät, die Demokratie noch zu retten. Nicht nur in dem USA.

    Ob die Hintergründe wirklich

    Ob die Hintergründe wirklich klar werden, bleibt fraglich?

    Die Hintergründe sind nicht fraglich,Trump ist verantwortlich, ENDE.
    Er sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

    "Fight Like Hell or you not gone have a Country anymore " hat Er Ihnen zugerufen,das haben Sie befolgt.
    Ihren Country haben die Heute immer noch !
    Aber im Lügen ist Er Weltmeister.

    Die Zahl der Anklagen gegen Beteiligte, die sich …

    ... straffällig gemacht haben, liegt mittlerweile bei 543.

    Darunter gibt es viele Mitläufer, die sich auf der Kundgebung an der Ellipse in D.C. von Trump haben verbal aufwiegeln lassen. Aber auch eine nicht geringe Zahl, die gewaltsam in das Kongress-Gebäude eingedrungen sind

    • dort schwere Sachschäden angerichtet
    • die Repräsentanten des Staates bedroht („hang Mike Pence“)
    • und einen Verfassungsakt - die Zertifizierung der Wahl vom 3. November - gestört

    haben, müssen sich den strafrechtlichen Konsequenzen stellen.

    Das Drama dabei: viele berufen sich auf die Aufforderung Trump’s zum Kongress zu marschieren und dort „Stärke zu zeigen“. Trump hatte den Anschein erweckt, er würde sie begleiten, hat sich dann aber in das Weiße Haus verzogen und das Geschehen am TV verfolgt.

    @20:09 von Cosmopolitan_Citizen

    Die Republikaner setzten ihr Partei-Interesse über …
    das der Opfer und das der U.S. Öffentlichkeit.

    Trump hat am 6. Januar eine sich schon seit Monaten aufheizende Stimmung noch weiter aufgeheizt. Für letzteres trägt er die Verantwortung. Für ersteres tragen viele Politiker der Demokraten die Verantwortung, wollen die Ausschreitungen aber nicht im Ausschuss mit untersuchen. Kein Wunder, dass die Republikaner sich querstellen.

    Sturm auf Kapitol

    Gut das jetzt die Hintergründe und Tatsachen aufgedeckt werden.

    @Vielfalt. (20:35)

    Zitat: "In keiner freiheitlichen Demokratie kann eine Regierung wegen Verleumdung klagen, geschweige denn deswegen Strafanzeige stellen."

    Das ist nur richtig, wenn man dem (übrigens gerade von mir kritisierten) Absolutheits-Anspruch des rechten Spektrums folgen möchte. Da gibt es dann aber auch weniger als zehn freiheitliche Demokratien auf der Welt, und neben NZ und AUS gehören zwar wohl Polen und Ungarn, aber nicht Deutschland dazu, wenn ich richtig aufgepasst habe.

    Die Demonstration an der Ellipse richtete sich gegen ...

    … die Institutionen der U.S.-Verfassung, weil sie an dem Tag keine inhaltliche Berechtigung mehr hatte. Der Wahlkampf war beendet und der Wahlprozess abgeschlossen.

  • Gegen die Fakten und die von allen US-Wahlinstanzen zertifizierte Korrektheit ...
    wiederholte Trump auf der Kundgebung die Wahl sei ihm "gestohlen" worden. Nicht die erste von >30.000 während seiner Amtszeit dokumentierten Lügen, aber die gravierendste.
     
  • Hinzu kamen die Vorwürfe, dass seine Verbündeten wie VP Pence ...
    und die Kongress-Republikaner "schwach" wären und nicht genug für ihn einträten, um die Wahl auf ihn zu drehen. Die Wirkung auf die Randalierer ist in Videos dokumentiert: "Hang Mike Pence".
    „Fight like hell“ haben manche der von Trump mit Desinformation und emotionalen Appellen aufgeladenen Menge wörtlich genommen.

    Trump wusste um das Gewaltpotenzial dieses Events, er hatte ihn bereits im Vorfeld mit der Aufforderung beworben:
    „Be there. Will be wild!“

  • Ein zentraler Aspekt für das Verständnis des 6. Januar

    "An diesem 6. Januar sollten im Kongress die Wahlergebnisse bestätigt werden. Ein formaler Vorgang, doch Trump hatte immer wieder behauptet, Vizepräsident Pence könne diesen Prozess stoppen."

    Trump hat auch nach dem 6. Januar bei verschiedenen Gelegenheiten wiederholt, dass er tatsächlich die Erwartung an VP Mike Pence hatte, dieser möge die Zertifizierung unterbinden und die Auswahl der Elektoren an Bundesparlamente zurückverweisen. Davon versprach er sich, am zuvor durch den "popular Vote" zum Ausdruck gebrachten Wählerwillen vorbei von lokalen republikanischen Mehrheiten gewählt und im Amt gehalten zu werden.

    Diese Hoffnung Trump's war das Motiv für die Kundgebung am 6. Januar.

    Mike Pence war sich bewusst, dass er dadurch eine schwere Verfassungskrise ausgelöst hätte und verweigerte sich dem Ansinnen. Das wird als vermutlich wichtigstes Vermächtnis seiner Vize-Präsidentschaft in die Annalen eingehen.

    Am 27. Juli 2021 um 20:54 von Vielfalt.

    Sie verwechseln die Demokraten mit den Republikanern,
    der Republikaner Trump, hat die Stimmung nicht nur ueber Monate aufgeheizt sondern die ganzen Jahre.
    Er hat ja schon immer vorausgesagt,"wenn ich veliere ist es betrug"
    Anscheinent ist er Hellseher.?

    @20:38 von Tinkotis

    "Es ist wie inzwischen so oft... ...auf der rechten Seite des politischen Spektrum redet man sich und seinen Anhängern ein, im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein und weigert sich, die Möglichkeit eigener Fehler auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen. Beweise werden ignoriert.

    Dagegen hat niemand, der nicht genauso verbohrt ist, eine faire Chance. Vielleicht ist es einfach zu spät, die Demokratie noch zu retten. Nicht nur in dem USA."

    Über welche Beweise reden Sie denn? Gerichtsfeste Beweise führen zu Anklagen und damit Sache des Rechtsstaats. Der Rest ist das übliche politische Theater, bei dem sowieso jede Seite ihre eigene Wahrheit hat.
    Solange ich noch diese Kassandra-Demokratieuntergangsprognosen vernehmen kann ist jedenfalls alles in Ordnung.

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