Kommentare

Oder anders...

"Viele der rund vier Millionen Selbstständigen in Deutschland hat die Corona-Pandemie an den Rand der Existenz gebracht."

Die Corona Pandemie, oder die "auf Sicht fahren" Politik der Regierenden?

Kaufunlustigkeit

vs Kaufunwilligkeit wird mit Gesetzen, Verordnungen und Strafen gelenkt. Wenn Angst den Verstand regiert, verliert die Kaufenslust und reißt den Mittelstand mit sich. FAZIT: Ohne Gewerbe keine Staatlichen Einkommen, ohne Kunden keine Gewerbe!

Besonders angespannt ist die

Besonders angespannt ist die Situation bei den Solo-Selbstständigen. Denn Zuschüsse gab es bei den meisten Hilfen des Bundes ("Soforthilfe", "Überbrückungshilfe") in erster Linie auf fixe Betriebskosten. Davon haben aber Solo-Selbstständige kaum welche. Kritiker halten das für eine fatale Fehlplanung des Bundes, der diese seit Anfang dieses Jahres auszubügeln versucht.
....Doch diese Hilfe kommt reichlich spät - für viele zu spät. Laut Bundesagentur für Arbeit haben seit April 2020 bis Juni 2021 132.000 Selbstständige Hartz IV beantragen müssen.
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In nur drei Monaten 132.000 Menschen plus deren Partner/Kinder durch verfehlte Politik in die Armut geführt.
Wichtig waren ja die Milliardenhilfe für Konzerne damit diese für Ihre Aktionäre Dividenden auszahlen konnten.

Merkels Coronahilfen-Gaukel:

Corona-"Hilfen", die nur die Betriebskosten von Unternehmen decken, aber das eigene Überleben verwehren und sogar mit derlei "Coronahilfen"-Finanzierung kriminalisieren, sind schlicht und simpel keine ehrlich gemeinten Coronahilfen. Das ist das Allerletzte, was diese Groko-Abwahlregierung sich an Terror gegen Grundgesetz und Menschlichkeit erdreistet hat, bevor die neue AfD-Regierung dieses Land übernimmt.

Was sind das für Experten ...

... die für die Existenzkrise von Unternehmungen "Mängel bei Hilfspaketen" verantwortlich machen?
Das sind für mich keine Experten, weil sie Symptome und keine Ursache für die Unternehmenskrise benennen.
Ursache sind die Einsperr- und Absperrregeln der Regierenden und deren Zwangsschließungen von Unternehmen gewesen.
Was und wer denn sonst?

Natürlich mehr Frauen!

Männer leiden nicht unter der Krise, waren ja nur 47%. Die 63% Frauen waren natürlich stärker betroffen.
Nach Adam Riese und Eva Zwerg, 63 und 47 = 110%. Mehr muss man zu diesem Artikel wohl nicht mehr schreiben denke ich.

... und vieles davon wäre vermeidbar gewesen!

Durch die Fehlentscheidungen der CDU-Regierung waren die Schließungen von etlichen Unternehmen vordergründig nötig.

Doch es hätte anders laufen können, wenn man sich z. B. an den Vorxchlägen von Lauterbach u. a. bereits im letzten Sommer orientiert hätte:
Vorab dazu noch der Hinweis, dass wir durch die hohe Zahl an Schnelltests in den letzten ca. 4 Monaten die Inzidenzen drastisch senken konnten.
Diesen Effekt hätte man schon vor einem Jahr haben können. Denn die Schnelltests gibt es bereits seit März 2020. Südkorea bot sie sogar im April 2020 zum Kauf anderen Ländern an.
Lauterbach u. a. hatten im letzten Sommer den Einsatz der Schnelltests gefordert.
Wären diese damals 3 x Woche + Bürger eingesetzt worden, hätten wir bereits im letzten Sommer die Inzidenzen runter gebracht - wie jetzt auch.
Man muss die Schnelltests wegen der Störanfälligkeit häufiger anwenden. Bei 3 x pro Woche hätte man die falsch negativen Tests der 1. Testung bei der 2. oder 3. Testung gefunden ... Zeichenende

Corona Hilfen für Selbstständige?

Ich persönlich finde es traurig, dass die Selbstständigen sehr wenig oder keine Hilfen bekommen. Doch es wäre so einfach:
Ich persönlich bin auch Selbstständig und hätte keine Hilfen bekommen. Doch die Regierungen, nicht nur die Aktuelle, sondern alle in den vergangenen Jahrzehnten haben versagt.

Das Problem: Die Finanzbehörden und die Krankenkassen! Finanzämter berechnen den aktuellen oder dem letztem Jahr den Gewinn und nehmen diesen Gewinn auch für die Folgejahre als Berechnungsgrundlage. Auch die Krankenkassen, z.B. für Freiwillig Pflichtversicherte ( der Name ist schon fehlerhaft). Somit zahlen Selbstständige, die ja dem Staat nicht auf der Tasche liegen, immer doppelt. Erhöhte Steuern für das letzte Jahr, das aktuelle Jahr und das nächste Jahr. Das können viele nicht verkraften. Die Krankenkassen schlagen mit der doppelten Härte zu. Selbstständige zahlen doppelte Krankenkassenbeiträge Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile. Belastungen in Höhe von ca. 10000 €/Jahr, je nach Gewinn

Die Existenz absichern

Corona Hilfen sollten die Fixkosten eines Unternehmens sichern, auch das eines einPersonen Unternehmens, damit dieses nicht gleich insolvent wird. Damit wären auch die Fixkosten der Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit, usw. abgedeckt, genau so wie die gegen Berufsausfall.

Wer nun diese für Selbständige eigentlich dringend empfohlenen Versicherungen nicht abgeschlossen hat, hat damit leichtsinnig sein Unternehmen riskiert, wäre wohl besser Arbeitnehmer geblieben.
Dennoch, anders als in anderen Ländern weltweit, eine Existenz wird bei uns nicht gefährdet. Durch Harz 4 wird jeder bei uns überleben können.

Was soll schon wieder

die Frauenopferrolle? Ist doch völlig egal ob Mann oder Frau pleite geht. Den Betroffenen sollte geholfen werden!

"Darunter branchenbedingt mehr...

...Frauen (63 Prozent) als Männer (47 Prozent)".
Na das ist doch mal ein Denkmal wert, die verdammte Statue des deutschen Journalismus! 8 Meter hoch, Bronze, keine Ahnung...Gesicht von Marx oder so - mit diesen Worten darunter. Eine für jede Humboldt-Uni in Deutschland. Mögen die Worte aus der Ferne jedem, der morgens auf dem Weg zur Arbeit daran vorbei fährt für einen kurzen Augenblick ein mildes Lächeln ins Gesicht zaubern...

Das Konzept der Coronahilfen basiert auf einer Illusion

nämlich dass der Staat mit seinen Hilfen die Wirtschaftstägigkeit ersetzen kann. Das geht allein schon von dem Unterschied in der Größenordnung zwischen Hilfen und Wirtschaftstätigkeit nicht. Zudem sind diese Wirtschaftshilfen von in diesem neuen Thema Unerfahrenen organisiert worden, deren Selbstvertrauen in ihre Kompetenz von der mängelbehafteten Umsetzungswirklichkeit nicht bestätigt wurde. Zitat aus dem Bericht:“Es fehle an Liquidität“. Genau diese Liquidität sollten die Hilfsprogramme den von Coronamaßnahmen betroffenen Unternehmen sichern. Die ist bei vielen stark von Coronaeinschränkungen Betroffenen (z.B.Schuhbeck,Sarah Wiener) mißlungen. Systematisch liegt das auch an der falschen Definition der zu ersetzenden Liquidität. Z.B. bei den Soloselbständigen. Ihr Einkommen wird ohne Unternehmensmantel als Einkommen und nicht als erstattungsfähige Kosten gewertet, was eine Erstattung ihrer Kosten/Umsätze mangels unternehmerischer Gewinnermittlung verhindert hat.

Zu Am 26. Juli 2021 um 09:57 von KHJ-Trendelburg

Zu den sog. Belastungen der Selbstständigen:

Jeder Selbstständige wird vor Beginn kostenlos beraten.
Neben anderem wird demjenigen auch klar an Beispielen vorgerechnet, das selbst bei einfachen Verrichtungen ein Verrechnungssatz von €45, bei anderen anspruchsvolleren Aufgaben wegen der fortlaufenden Weiterbildung ein Verrechnungssatz von €75 bei monatlich 160 Stunden Auslastung notwendig ist, um die genannten Absicherungen und notwendige Rücklagen leisten zu können.

Jedem, der die diesen Verrechnungssatz nicht dauerhaft nicht erreicht, wurde schon immer von einer Selbstständigkeit abgeraten.

unfreiwillige Selbständige ...

.. sind besonders die Mirarbeiter -innen im Fort - und Weiterbildungssystem, die unter Kanzler Schröder ( unter Assistenz von Olaf Scholz) in die Selbständigkeit gedrängt wurden. Diese müssen (oft für gleiche Entgelte wie vorher der Lohn) nun davon alle Sozialabgaben selber zahlen, haben keinen bezahlten Urlaub - und vor Allem: weder Kranken - noch Kurzarbeitergeld!

Mehr Frauen betroffen?

Fast möchte ich sagen, da haben wir ja nochmal Glück gehabt.

Sonst würde es so einen Artikel wohl auch gar nicht geben...

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„(...) So erlebt (…) die Lage der Selbstständigen. Es fehle an Liquidität“

Also nicht an Motivation, Leistungsbereitschaft oder gar Bedarf am Angebotenen (Nachfrage), sondern schlicht an Geld.

„Statt den Solo-Selbstständigen eine Vielzahl von Programmen anzubieten, hält es DIW-Forscher Kritikos für sinnvoller, ein einziges fortlaufendes Programm für die weitere Zeit der Corona-Pandemie zu entwickeln. Bei Umsatzeinbußen könnte dies zuverlässig Unterstützung liefern und unabhängig von Betriebskosten den Lebensunterhalt decken. Ähnlich sieht das (...) fordert, dass "nachhaltigere Instrumente entwickelt werden, um sozial- und wirtschaftspolitisch auf exogene Schocks wie Pandemien reagieren zu können"

Nachhaltig sind Instrumente, die es allen Anbietern von (offensichtlich gefragten) Leistungen ermöglichen, von außen auferlegte Notsituationen ohne völlig unnötige zusätzliche Belastungen wie Unsicherheit und Existenzängsten, Bürokratie und Depressionen zu überstehen.

Selbstständige

Die Selbstständigkeit war schon immer ein sehr fragiles Modell, Existenz und Geschäft zu verknüpfen. Allein bei den vielen Ich-AGs habe ich etliche Insolvenzen im Bekanntenkreis erlebt. Die Idee allein macht noch keine Zukunft. Konkurrenz und Einsatz sind ein ganz empfindliches System- Corona hat vielen Unternehmen gezeigt, dass Wachstum begrenzt, Nachfrage von vielem abhängig und manche Idee letztlich dann mit Schließungen im Lockdown Zukunft und Existenz verloren hat. Staatliche Nothilfen können vielleicht begrenzt überbrücken helfen- aber keine Dauerexistenz sichern. Die Risiken sind und bleiben beim Betroffenen hängen. Leider hat das viele Branchen und Betriebe getroffen. Man muss und sollte daraus lernen. Auch was die Eigenabsicherung betrifft.

Eigenkapital Fehlanzeige

Das Problem vieler Selbständiger ist das mangelnde, oder ganz fehlende, Eigenkapital. Solange die Sonne scheint gehts irgendwie, wenn es regnet bricht alles zusammen.
Im Fall von Corona muss der Staat helfen, er hat ja alles geschlossen, ansonsten sollte sich der Staat raushalten. Wer nicht im Wettbewerb bestehen kann, geht kaputt. Wir haben bei allen Waren und Dienstleitungen eine Sättigung erreicht, man sollte da nicht eingreifen.

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