Kommentare

Mike Pence

Egal was man von ihm hält,aber das er sich in diesem Fall an die Verfassung gehalten hat,da kann man ihm wohl nichts vorwerfen.

rer Truman Welt

Nun, an der Macht gilt überall das Gesetz der Getreuen. Wer sich querstellt wird fallen gelassen. Am ausgeprägtesten gilt das in der Politik. Dies ist deshalb keine Erfindung Trumps! Insofern ist Pence nun kein "Sonderopfer". Also den Ball einmal flach halten.
Es gibt allerdings auch noch eine zweite "Spielregel" , das sog. Management by Pilzköpfchen" -> schaut ein Köpfchen hervor, wird's abgeschlagen.
Das meint, wird jemand zur potentiellen Konkurrenz, wird dieser Jemand "kaltgestellt .
Letztes Jahr verließ mit Trump ein Meister o. b. erster Regel das Zentrum der Macht in den USA.
Im September verlässt eine Meisterin der w. o. beschriebenen zweiten Regel dieses Zentrum in Deutschland. Also nicht nur bezüglich solcher Phänome in die USA schauen. Ein Blick ins eigene "Heim" ist diesbezüglich auch sehr lohnenswert!

Wie in einem schmierigen...

...viertklassigen Kriminalroman liest sich das, was sich bei den Republikanern öffentlich und für jedermann Beobachter abspielt.

Unfassbar, was sich hinter dem Begriff "konservativ" oder gar "erzkonservativ" verbirgt.
Aber noch weniger zu verstehen ist die fast einfältige Borniertheit von Mike Pence, dessen Kadavergehorsam Trump gegenüber damals bereits überaus peinlich wirkte.

Als künftigen Präsidenten habe ich ihn mir nie vorstellen können; doch bleibt die Frage, ob er im Vergleich zu den 3 anderen Kandidaten nicht doch das kleinere Übel wäre.

Vielleicht wäre Pence besser damit gefahren,
hätte er auf seine Frau gehört. :-)

Mike Pence bei einer Rede vor der Heritage Foundation
Erst Vize, dann Präsident. Er hatte den Mumm, diesem fragwürdigen Gernegroß zu widersprechen. Schade das die Republikaner dies nicht sehen wollen.

Mike Pence hat sich einem gelernten Lügner

zum Büttel gemacht, aber am Ende gezeigt, wo auch er noch eine moralisch-ethische Grenze hat. Der Rest der heute tonangebenden Republikaner ist Trumphörig resp. aus demselben Lügenholz geschnitzt. - Vielleicht sollte man den Film "Lügen macht erfinderisch" - (Originaltitel: The Invention of Lying), eine Filmkomödie und das Regiedebüt des britischen Komikers Ricky Gervais aus dem Jahr 2009, wieder vorführen. Mag sein, daß dann doch etliche aus ihrer Parallelwelt aufwachen. -

Täter und Opfer zugleich

Man muss mit Mike Pence kein Mitleid haben. Ähnlich wie William Barr, der Justizminister, hat er Trump kritiklos gedient, dabei seine christlichen Werte und sein Rückgrat verloren. Am Ende trat er dann doch noch für die Verfassung ein, indem er die Wahl von Biden anerkannte. Er wusste genau, dass er keine andere Wahl hatte, als im Sinne des Rechtsstaats zu handeln. Und nun sitz er zwischen allen Stühlen - für die einen ist er ein Verräter, den man eigentlich hätte hängen sollen, für die anderen ein gewissenloser Mitläufer, der bereit war für seine Karriere über Leichen zu gehen. Pence wird wohl viel Zeit damit verbringen, zu beten, denn er hat als Vize-Präsident viel Schuld auf sich geladen. Nun büßt er für sein z.T. smartes, aber gewissenloses Auftreten.

@ Meinung zu unse..., um 09:47

Fein, dass Sie die Skrupellosigkeit damit entschuldigen, dass es in der Politik nun mal so Usus ist, den fallen zu lassen, der sich querstellt.
Wenn Sie beim Lesen des Artikels kein Unwohlsein überkommt, sind Sie fast zu beneiden. Immerhin räumen Sie ein, dass Trump ein Meister dieses Kaltstellens war - und es ja noch ist.

Dass Sie dann aber hergehen und Trump bzw. Pence mit Frau Merkel vergleichen ist allerdings an Geschmacklosigkeit kaum noch zu überbieten.

Die Gelegenheit, ihr angesichts des Artikels noch schnell eins mitzugeben, muss für Leute mit Ihrer Einstellung ausgesprochen verführerisch sein.

Loyalität

Wenn Loyalität ein Verbrechen ist dann ist Pence schuldig.

Historisch betrachtet

wird seine Weigerung, den Verfassungsbruch zu begehen, übrig bleiben.
Das hatte er richtig gemacht, das wird bleiben. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn Pence damals das Wahlergebnis zurückgwiesen hätte, so wie Trump dies von ihm verlangt hatte.
Pence hat sich für die Verfassung entschieden und gegen den Präsidenten. Das war mutig, denn ihm dürfte klar gewesen sein, dass danach Mordaufrufe von radikalen Anhängern Trumps gegen ihn aufflammen würden.
Die Rufe "Hängt Mike Pence", die am 6. Januar beim terroristischen Angriff auf das Kapitol skandiert wurden, waren ernst gemeint.

Der tiefe „Fall“?

Diese Formulierung ist eigentlich unlogisch. Denn wer schon ganz unten kriecht:
"Vier Jahre lang hatte Pence jede Äußerung bei jedem öffentlichen Auftritt mit Trump mit der Formel "Dank Ihrer großartigen Führung, Herr Präsident" begonnen. Schmeichelei und Unterwürfigkeit erlangten in diesen Jahren eine neue Dimension“,
kann nicht mehr fallen.

@Treuapl, 09:57

Leider konnte er sich erst zum Widerspruch aufraffen, als er sich in die Enge gedrängt fühlte. Die Frage, die sich für ihn stellte, war ein Bekenntnis zu Trump oder zur Verfassung. Und als Volksverräter wollte er dann wohl doch nicht in die Geschichte eingehen. Sein Handeln war am Ende nicht tieferer Einsicht, sondern der Kapitulation geschuldet.

"Verräter, Verräter!" (hängt ihn usw.)

"... dramatisch abgeschmiert ist in der Gunst seiner Parteifreunde..."

Schlimmer noch: Pence’ Ehefrau Karen war 2016 nicht angetan, dass sich ihr Ehemann, "dem zweifach geschiedenen Prahlhans Trump unterordnet"; nun würden nur ein Prozent der Parteifreunde ihn bei einer Präs.-Kandidatur '24 unterstützen. Im Gegenzug will Pence Trump erneut unterstützen, falls dieser wieder Präsident werden möchte. Was sagt Karen, seine Ehefrau, jetzt?
Mr. Pence kann einem richtig sympathisch werden. Aber sollte er nur ein ziemlicher Trottel sein, dann nicht so sehr. Dann eignet er sich noch weniger als Trump zum US-Präsidenten. Und als Ehemann? Das muss Karen wissen. Ich meine, worüber reden wir hier eigentlich? Über einen Teil der Gesellschaftselite zwischen Boston und San Francisco und einen Abschnitt Weltgeschichte.

Anstand

Mike Pence wurde von Trump nur benutzt, so wie alle in seinem Umfeld im hörig zu sein hatten.
Mit der demokratischen Einstellung und Haltung am 6. Januar hat Pence seine Verfassungstreue unter Beweis gestellt, was seinem Chef, der nur seine eigenen Gesetze akzeptiert, ein gewaltiger Dorn im Auge.
Solange der Despot Trump die GOP im Griff hat, wird Pence keine politische Karriere mehr haben.

10:34 von harry_up

Ihrem Beitrag ist nichts hinzuzufügen.

Bei Mike Pence......

greift das alte Sprichwort: Ein bißchen schwanger gibt es nicht! Auch in der jüngsten deutschen Historie gibt es einige Personen, die bereitwillig mitmachten oder sich feiern ließen und jetzt zu "Helden" gemacht werdenb. Charakter zeigt sich nicht in einem einzigen Widerspruch, sindern in der Bereitschaft eben den anderen Zielen unterzuordnen.

Ich verstehe nicht was man

Ich verstehe nicht was man diesem Menschen wirklich vorwirft. Er ist einfach ein Politiker, immer schön das Fähnchen in den Wind drehen um seine Pfründe zu sichern. Wird in der Politik täglich gespielt und auch in allen Ländern der Welt.

Pence und Mut?

Leider ist bei Herrn Pence weder Mut noch Moral zu entdecken. Hätte er beides, oder mindestens eines davon, dann hätte er sich nicht so speichelleckend gegenüber Donald J.Trump verhalten.
Die Entscheidung am 6.Januar, Joe Biden als Präsident anzuerkennen war nicht SEINE Entscheidung und hatte nichts mit Moral zu tun sondern war getrieben von der Angst vor einem (eventuellen) Bürgerkrieg denn, dumm ist er nicht, der Herr Pence, nur moralisch/ethische genau so weit entwickelt wie ein guter Teil der Republikaner.

Nur die Bürde ist geblieben.

Es gab detaillierte Informationen über Trump. Er wusste mit wem er sich da zusammen tat. Als ehem. Gehilfen von Trump hat er nicht mehr die Würde sondern nur noch die Bürde. Sein Laufbahn ist zu Ende.

10:38, Futtsack

>>Wenn Loyalität ein Verbrechen ist dann ist Pence schuldig.<<

Sie wird ihm vom Objekt seiner Loyalität und dessen Anhängern nicht gedankt. "Dummheit" würde hier also besser als "Verbrechen" passen.

um 10:34 von harry_up @ Meinung zu unse...,

,,...Dass Sie dann aber hergehen und Trump bzw. Pence mit Frau Merkel vergleichen ist allerdings an Geschmacklosigkeit kaum noch zu überbieten.

Die Gelegenheit, ihr angesichts des Artikels noch schnell eins mitzugeben, muss für Leute mit Ihrer Einstellung ausgesprochen verführerisch sein."

Ähnliches stieß mir auch hier auf. Überhaupt kann ich die Bewunderung für richtige ,,hart geräucherte Dreckskerle", die sich alles nehmen (vor allem bei den verhassten Establishten - was auch immer das ist - ) und das gerne auch nicht legal und dabei alles tun, dieses Dreckskerl - Image zu einem Kult zu machen, so viel Sympathie erhält, als wäre dieses Du-mußt-das-größte-Schwein-sein-in-diesem-Business schon immer das wichtigste und staatstragende Talent von Politikern gewesen, nicht verstehen, leider aber gut nachvollziehen. Man muß schon ziemlich weit weg vom Kompass stehen, um so derart die Orientierung zu verlieren für politischen Anstand und eine Vision, was Demokratie eigentlich ausmacht.

10:57, werner1955

>>Mike Pence
Ein guter Politiker der zu seine richtigen und demokatisvhen Prinzipien steht.

Danke das er dem links/grünen idiologischen Bevormundern und Ausbeutern stand hält.<<

Was genau finden Sie jetzt an Mike Pence so toll?

Seinen religiösen Fundamentalismus?

Daß er davon ausgeht, daß die Erde 6000 Jahre alt ist und innerhalb einer Woche geschaffen wurde?

Oder seine unbedingte Treue zu Trump, die ihm überhaupt nicht gedankt wird? Das finde ich allerdings eher tragisch.

Mike..

Pence hat einen hohen Preis bezahlt.
Die Treue zu Herr Donald Trump wird ihm noch lange verfolgen.
Er hat sich zu spät von Donald Trump gelöst.
Er hat die Verfassung geachtet und Herr Joe Biden in Amt gebracht.
Trotz Sturm auf das US Kapitol.

Aus dem Artikel:

>>Es gab da diesen Witz, der in Washington lange Zeit für Schenkelklopfen gesorgt hat. Frage: "Mit welchen Worten begrüßt Mike Pence seine Frau am Frühstückstisch?" Antwort: "Dank Ihrer großartigen Führung, Herr Präsident, wünsche ich Dir einen guten Morgen!"<<

Manche Witze werden von der Wirklichkeit überholt. Ich hatte einen Onkel, der seine Gattin vor fünfundachtzig Jahren morgens nicht mit "Guten Morgen!" begrüßte, sondern mit dem damals üblichen Gruß. Auch ihm wurde das nicht wirklich gedankt.

10:55, Eduart de Machina

>>. Ich meine, worüber reden wir hier eigentlich? Über einen Teil der Gesellschaftselite zwischen Boston und San Francisco und einen Abschnitt Weltgeschichte.<<

Immer, wenn es um Politik geht, reden wir über einen Teil der so genannten Gesellschaftselite. Oder wie definieren Sie diesen Begriff?

Pence

Wenn er so gläubig ist warum sagt er nicht die Wahrheit über diesen verlogenen Ex Präsidenten, denn er kann vielen die Augen über Trump öffnen!!

Am 24. Juli 2021 um 10:38 von Futtsack

Zitat: Wenn Loyalität ein Verbrechen ist dann ist Pence schuldig.

Loyalität an und für sich ist mit Sicherheit kein Verbrechen.

Fraglich ist immer, wem gegenüber man sich loyal verhält. Dessen Taten treffen den Loyalen als Reflex.

@werner1855, 10:57

Es geht doch nicht um links oder grün, sondern um den Rechtsstaat und die Demokratie. Der vormalige Justizminister William Barr hat am Ende erkannt, welchem Herrn er da gedient hat. Deshalb ging es auch für ihn letztlich darum, die eigene Haut zu retten. Pence hat leider den Zeitpunkt des richtigen Absprungs verpasst. Trumps Anhänger wollten ihn bekanntlich hängen sehen - das waren keine GRÜNE oder Linke...

re 10:57 werner1955: Lemminge

>>Mike Pence
Ein guter Politiker der zu seine richtigen und demokatisvhen Prinzipien steht.
Danke das er dem links/grünen idiologischen Bevormundern und Ausbeutern stand hält.<<

Bitte nehmen Sie es nicht persönlich, aber Sie beschreiben genau die Denkweise, die ein Typ Trump anspricht, um seine ganz eigene „Demokratie“ zu errichten. Ein Reich, in dem dieser Typus endlich sagen kann: „Das Volk - das bin ich“. (Sein Vorbild nicht nur mit den goldenen Vorhängen: Ludwig XIV)

Nein, demokratische Prinzipien sind nicht individuelle Prinzipien, sie sind universal und es sind vor allem Prinzipien, denen sich zuerst und abschließend der Prinzipal zu unterwerfen hat.

Und demokratische Politiker sind keine „Bevormunder“, sondern demokratischen Prinzipien unterworfene Vertreter ihrer Wähler. Und diese Wähler sind niemals „das“ Volk, sondern gleichberechtigte und geschützte Vertreter von zum Teil sehr sehr kleinen Teilen des gesamten Volkes.

Nein, keine Wortklauberei! Demokratiebasiswissen

Diener seines Herrn ohne Rückgrat

Wo das Christliche in Pence, als unge Flüchtlingskinder an der Grenze zu Mexico in Käfige gespertt wurden? Wo war sein Widerstand als der Rassismus in den USA in der brutalen Tötung von George Floyd gipfelte? Wo war sein Werteverständnis als Vize-Präsident, als Trump Diktatoren zu seinen Freunden erklärte und Bündnispartner zu spalten versuchte. Kein Wort von ihm, als Demonstranten vor dem Weißen Haus brutal zurückgedrängt wurden, nur damit sein Chef eine Bibel in die Höhe heben konnte. Vielleicht dämmert ihm mittlerweile, was auch er angerichtet hat und versucht nur, eine Lebenslüge gegenüber denjenigen aufrechtzuerhalten, die ihm ziemlich unverhohlen nach dem Leben trachten. Ein Stück weit kann dieser Mann einem tatsächlich leid tun...

@09:38 von Naturfreund 064

"Egal was man von ihm hält,aber das er sich in diesem Fall an die Verfassung gehalten hat,da kann man ihm wohl nichts vorwerfen."

Es ist halt schon die Frage, ob es überhaupt an ihm war, darüber zu befinden ob die Wahl verloren gegeben wird oder nicht – wenn man es unter dem Aspekt Verfassungstreue sieht war eher vermutlich zu garnix verpflichtet.
Ich würde eher darauf tippen, dass dies allein die Aufgabe von Trump gewesen war, die Niederlage einzuräumen.

11:17, heribix

>>Ich verstehe nicht was man diesem Menschen wirklich vorwirft. Er ist einfach ein Politiker, immer schön das Fähnchen in den Wind drehen um seine Pfründe zu sichern. Wird in der Politik täglich gespielt und auch in allen Ländern der Welt.<<

Nein, damit ist Mike Pence nun wirklich nicht beschrieben. Eine solche phrasenhafte Passepartout-Politikerherabsetzung wird den tatsächlichen Gegebenheiten sowieso nie gerecht. Aber wer sich nicht wirklich mit Politik beschäftigt, der mag das schon so sehen.

@Meinung zu unserer..., 09:47 Uhr

Sie wollen doch nicht ernsthaft Kanzlerin Merkel mit Donald Trump vergleichen...? Trump hat sein Land tiefer denn je gespaltet, Handelskriege entfacht, Dikatoren umschmeichelt und mit den Bündnispartnern gebrochen, er hat Demokratie und Rechtsstaat, insbesondere das Prinzip der Gewaltenteilung mit seinen Erfüllungsgehilfen angreifen wollen und dazu auch Rechtsextremisten umschmeichelt und nutzbar gemacht. Frau Merkel ist - wenn Sie all dies lesen - sicherlich das krasse Gegenteil zu diesem Narzisten.

re 11:48 von fathaland slim

"Immer, wenn es um Politik geht, reden wir über einen Teil der so genannten Gesellschaftselite. Oder wie definieren Sie diesen Begriff?"

Sie hätten gerne eine Definition? Warum denn, warum von mir? In eine umfassende Diskussion um Eliten mag ich jetzt nicht einsteigen. Mich hat in diesem Zusammenhang der Blick der ehemaligen "Second Lady" (USA), Karen Sue Pence, auf ihren Ehemann und auf D. Trump interessiert und das Psychologische, innerhalb dieser - meinetwegen - Eliten; das wird ja auch wichtig sein. Karen wollte früher mal Künstlerin werden, hat z.B. Gitarre gespielt, christliche Lieder gesungen und nebenbei gleich in der Kirche Mike, ihren spät. Ehemann kennengelernt. Was hat sie von ihm erwartet, was hat sie damals in ihm gesehen, einen Draufgänger, einen Abenteurer, einen Leader? Warum hat Trump ihn sich als Vize ausgesucht? Eben!

Re : Naturfreund 064 !

Es war seine Pflicht sich an die Verfassung zu halten, dies hat er getan. Und dafür wird er nun von Trump und seinen hirnlosen Unterstützern vernichtet.
Das ist ein politisches Desaster, wenn Parteikollegen nur wegen der Macht sogar sich gegen die Verfassung stellen, und e in Großteil der Bürger und Bürgerinnen stützt dies.

Re : Sparpaket !

Mike Pense hat absolut richtig gehandelt, in dem er sich für die Verfassung ausgesprochen hat.
Was danach folgte, Aufrufe ihn zu hängen, oder anderweitig zu töten, zeigt doch äußerst deutlich, dass Trump und seine Anhänger sich nur in einem Punkt einig sind, was die Verfassung angeht, das Recht auf Waffen, die Gier der Macht zur eigenen Bereicherung, ohne all den Rest, was sonst noch in der Verfassung steht, schon gar nicht das Recht, eine eigene Meinung zu haben, gleiche Rechte zu haben, und dass alle Menschen gleich sind.
Da frage ich mich echt, was sind das für Christen, die sich ihre christlichen regeln so auslegen, wie sie gerade gebrauchen können ???

Besser wäre es wohl,

wenn solche Männer wie Pence,Trump um nur einmal diese beiden zu nennen,sich von der Politik fern halten würden.
Dann wäre schon viel geholfen.
Es wäre endlich möglich,auf eine fortschrittliche,bessere und modernere Zukunft zu arbeiten.
So wird eben das Ganze gegen die Wand gefahren.

Re : Michael O !

Zum einen ist die Frage, an was glaubt er ??
Zum anderen, würde er die Wahrheit über Trump erzählen, wäre er seines Leben gar nicht mehr sicher, und die Anhänger von Trump würden es eh nicht glauben.
Wenn man sieht, dass reife Erwachsene wie Teenies hinter ihrem Heilsbringer herlaufen, und ihm zujubeln, dann sagt dies schon sehr viel.
Auch findet keine wirkliche Erkenntnis all der Ereignisse vom 6. Januar statt, keiner der Fans reflektiert die Ergebnisse der Wahl, sondern glaubt immer noch den Müll von all den Lügen, und viele Reps befürworten dies auch genauso, weil sie nur die nächsten Wahlen gewinnen wollen !

Es wurde bereits angesprochen:

Mike Pence sei tief gläubig.

Wie kann ein solcher Mensch nicht vom Glauben abfallen, wenn er Trump jahrelang trotz dessen höchst unchristlichen Verhaltens (nur um im Wortlaut zu bleiben) die Stange hielt, sich dafür von ihm in den Hintern treten lässt und ihn immer noch unterstützt?
Das hat doch mit christlicher Tiefgläubigkeit nichts mehr zu tun.

Gibt es sowas wie politischen Masochismus?

14:16 von Traumfahrer

Am 24. Juli 2021 um 14:16 von Traumfahrer
Re : Naturfreund 064 !

Es war seine Pflicht sich an die Verfassung zu halten, dies hat er getan. Und dafür wird er nun von Trump und seinen hirnlosen Unterstützern vernichtet.
Das ist ein politisches Desaster, wenn Parteikollegen nur wegen der Macht sogar sich gegen die Verfassung stellen, und e in Großteil der Bürger und Bürgerinnen stützt dies.

Natürlich haben Sie hier vollkommen recht!
So war es von mir auch gemeint,nur nicht so ausführlich beschrieben.
Ich halte das auch für sehr bedenklich,dass seine Parteileute die Verfassungstreue ihm jetzt zu Vorwurf machen.

Mike Pence hat, im Gegensatz

Mike Pence hat, im Gegensatz zu Trump, weder eine extreme narzisstische Persönlichkeitsstörung noch ist er verrückt ( vgl. auch " 77 Tage " von M. Wolff und das Interview im letzten Spiegel ). Ich halte es für sehr gefährlich, nicht nur, dass Trump an die Macht kommen konnte, sondern auch weiterhin von der Republikanischen Elite und seinen Wählern unterstützt wird. Um das Ende von Mike Pence' politischer Karriere ist es nicht wirklich schade.

14:05, Eduart de Machina

>>re 11:48 von fathaland slim
"Immer, wenn es um Politik geht, reden wir über einen Teil der so genannten Gesellschaftselite. Oder wie definieren Sie diesen Begriff?"

Sie hätten gerne eine Definition? Warum denn, warum von mir?<<

Weil Sie diesen Begriff hier in die Diskussion eingebracht haben.

>>In eine umfassende Diskussion um Eliten mag ich jetzt nicht einsteigen.<<

Sie wäre aber dringend notwendig. Denn so wie der Begriff gern verwendet wird, gibt es dann keinen Unterschied zwischen Mike Pence und Barack Obama. Ich benutze ihn deswegen nur in wohlbegründeten Ausnahmefällen.

>>Warum hat Trump ihn sich als Vize ausgesucht?<<

Um sich die evangelikalen Christen und Kreationisten als Teil seiner Wählerbasis zu sichern.

Der Glaube

an solche Lügen und Verschwörungstheorien wie zu Beispiel die gestohlene Wahl,ist einfach viel interessanter und aufregender,als immer nur diese langweile Wahrheit und die Berichterstattung dazu.
Nicht zuletzt deshalb sind auch so viele anfällig dafür.

@15:02 von Naturfreund 064

"Der Glaube an solche Lügen und Verschwörungstheorien wie zu Beispiel die gestohlene Wahl,ist einfach viel interessanter und aufregender,als immer nur diese langweile Wahrheit und die Berichterstattung dazu.
Nicht zuletzt deshalb sind auch so viele anfällig dafür."

Die Story über die von den Russen gestohlenen Wahl war im selben Sinn interessanter und aufregender. Sind wohl alle ziemlich anfällig bzgl. dem was sie hören und glauben wollen.

15:16, Olivia59

>>@15:02 von Naturfreund 064
"Der Glaube an solche Lügen und Verschwörungstheorien wie zu Beispiel die gestohlene Wahl,ist einfach viel interessanter und aufregender,als immer nur diese langweile Wahrheit und die Berichterstattung dazu.
Nicht zuletzt deshalb sind auch so viele anfällig dafür."

Die Story über die von den Russen gestohlenen Wahl war im selben Sinn interessanter und aufregender. Sind wohl alle ziemlich anfällig bzgl. dem was sie hören und glauben wollen.<<

Niemand ernstzunehmendes hat behauptet, die Wahl wäre von "den Russen" gestohlen worden. Das ist Bildzeitungsniveau.

Vielfältige konspirative Einflussversuche gab es allerdings. Für wahlentscheidend habe ich sie aber nicht gehalten. Interessant fand ich allerdings den Schulterschluss rechter US-Oligarchen wie etwa Robert Mercer mit russischen Offiziellen. Kontakte gab es zahlreiche, beweisen lässt sich natürlich wenig bis nichts. Cambridge Analytica spielte in dieser Gemengelage ebenfalls eine gewichtige Rolle.

re 15:00 von fathaland slim

Ich habe von Gesellschaftselite gesprochen, um mich über die Personen, die im Artikel erwähnt werden, zu amüsieren.
Über den Begriff Elite gibt es eine Menge Literatur und wiss. Untersuchungen. In der (Innen-)Politik geht es, seit dem es die bürgerliche Gesellschaft gibt, um soziale Konflikte rund um das Thema Arbeit und Kapital und sowas wie ökonomische Klassengegensätze. Vor diesem Hintergrund gehören die republikanischen wie auch die demokratischen Präsidenten der USA einer bestimmten Elite und gesellschaftlichen Klasse an. Die Herrschaftsinstrumente handhaben sie je nach Lage, Notwendigkeit und Verständnis, das kann auch individuell variieren. D. Trump und M. Pence oder B. Obama und J. Biden haben nicht in allen politischen Fragen unterschiedliche Interessen.

Normalerweise gebe ich nicht

Normalerweise gebe ich nicht viel auf die Fotos, die zu den jeweiligen Berichten ausgewählt werden, aber dieses Foto gibt soviel von Narzissten Trump und vom Zinnsoldaten Pence wider, dass man nicht weiß, ob man schmunzeln oder erschaudern soll.

Die politische Katastrophe dahinter ist allerdings noch gravierender: dass ein "Kreationist" tatsächlich Vizepräsident werden konnte, ist das eine; dass die Republikaner Trump immer noch hörig sind und seine undemokratische Schelte gegen Pence, der mit der Anerkennung des Wahlergebnisses das demokratisch normalste der Welt tat, dazu führt, ihn mir nichts dir nichts fallen zu lassen, spricht Bände über den maroden Zustand der einst G.O.P.

...ttestEineMeinung @Mitläufer oder Held?

Da hat ein Jasager, Mitläufer und Mittäter einmal das Richtige getan.

Hat er das Wahlergebnis zertifiziert, weil die US-amerikanische Demokratie so tief in ihm verwurzelt ist, dass zwei Mitläufer in seiner Brust wohnten und der Spagat zum Mittäter dann doch zu gross war?

Wurde ihm klar, daß die Verweigerung seiner Unterschrift ihn jeglicher Chance auf eine eigene Präsidentschaft beraubt hätte?

Hat er an diesem speziellen Tag doch einmal den Biss seines Gewissens gespürt?

Auf jeden Fall hätte er deutlicher machen können, WARUM er sich nicht an einem Wahlbetrug durch seinen Herrn und Meister beteiligen wollte oder konnte.
Er hätte all das früher tun können, mit mehr Nachdruck, mehr direktem Risiko.

All das hat er nicht.

Mich erinnert das an die meisten Protagonisten des 20. Juli 1944.

Wäre ihnen Erfolg vergönnt gewesen, es wäre ihnen vielleicht ergangen wie heute Pence.

Vielleicht aber, erklärt man ihn aber auch - wie sie - posthum zu einer Art Helden, zum Retter der Demokratie.

...ttestEineMeinung @24. Juli 2021 um 14:51 von harry_up

"Gibt es sowas wie politischen Masochismus?" [sic!]

Sie fragen nach dem Grund einer solchen "Nibelungentreue".

Ich denke er hat, wie viele andere für seine politische Karriere die besten Chancen bei Donald Trump gesehen.

Und dabei vergessen daß, egal wie weit einen der Ritt auf dem Tiger bringt, die anderen hauptsächlich den Tiger ansehen und man irgendwann mal absteigen muss.

15:37, Eduart de Machina re 15:00 von fathaland slim

>>Ich habe von Gesellschaftselite gesprochen,um mich über die Personen, die im Artikel erwähnt werden,zu amüsieren.
Über den Begriff Elite gibt es eine Menge Literatur und wiss. Untersuchungen.In der (Innen-)Politik geht es, seit dem es die bürgerliche Gesellschaft gibt,um soziale Konflikte rund um das Thema Arbeit und Kapital und sowas wie ökonomische Klassengegensätze.Vor diesem Hintergrund gehören die republikanischen wie auch die demokratischen Präsidenten der USA einer bestimmten Elite und gesellschaftlichen Klasse an. Die Herrschaftsinstrumente handhaben sie je nach Lage, Notwendigkeit und Verständnis, das kann auch individuell variieren. D. Trump und M. Pence oder B. Obama und J. Biden haben nicht in allen politischen Fragen unterschiedliche Interessen.<<

Marx hat Klasse anders definiert.

Unser Klassenlehrer hat uns vor dem Abitur gesagt, wir wären die zukünftige Elite.

Die politischen Interessen von Politikern bilden sich oft aus ganz pragmatischen Anforderungen der Politik.

@15:36 von fathaland slim

"Niemand ernstzunehmendes hat behauptet, die Wahl wäre von "den Russen" gestohlen worden. Das ist Bildzeitungsniveau."

Natürlich ist das Bildzeitungsniveau, was nichts daran ändert, dass sehr viele diesem Narrativ lieber gefolgt sind als ein Versagen des Wahlkampfes von Frau Clinton einzuräumen. Der 2-Jährige Tumult um die Muller investigation war doch ein riesiges Ablenkungsmanöver, das dieses Narrativ bediente. Es fing ja nicht nur um "Wahlklau" bzw. wahlentscheidende Einflussnahme Russlands sondern gleich noch explizit um Verschwörung mit dem Feind, wie man es wohl salopp sagt.

15:52 von Sisyphos3

"je nach dem wie weit man den Kreatonismus auslegt
sind 40 .... 75 % der US Bürger Anhänger dieser Lehre"

Da sind Sie wohl um eine Dezimalstelle verrutscht.
Es sind unter 10%. Allerdings gut vernetzt und laut.

Berichterstattung oder Beeinflussung

"[...] Bekannt ist, dass Pence’ Ehefrau Karen zunächst überhaupt nicht angetan war von der Idee, dass sich ihr Ehemann, [...] dem zweifach geschiedenen Prahlhans Trump unterordnet [...] Aber Trumps kontinuierliche Falschbehauptung sorgte dafür, dass rund zwei Drittel der Republikaner die Mär vom gestohlenen Wahlsieg Trumps glauben [...]"

Wenn man diesen Artikel liest, fällt auf, dass hier wieder unterschwellige subjektive Beeinflussung stattfindet.

Als Leser dieses Artikel ist es für mich unerheblich, ob Trump ein Prahlhans ist und 2x geschieden wurde . Und ob sich bei seinen Vorwürfen zur Wahl um Falschbehauptungen und Märchen handelt, wird sich gewiss im Laufe der Zeit noch herausstellen, zumal Trump gar nicht der Einzige ist, der dies den Demokraten vorwirft. Manchmal dauert so etwas auch Jahre.

Wie auch immer, ich kann mir sehr gut eine eigene Meinung über Trump und seine Politik bilden, da brauche ich keine Agitation.

Ach ja - ich bin kein Trump-Anhänger.

Zitat: "Wurde ihm klar, daß

Zitat:
"Wurde ihm klar, daß die Verweigerung seiner Unterschrift ihn jeglicher Chance auf eine eigene Präsidentschaft beraubt hätte?
Hat er an diesem speziellen Tag doch einmal den Biss seines Gewissens gespürt?"

Nun - ich bin der Meinung wäre der Kapitol-Putsch gelungen - es nie wieder Wahlen in den USA gegeben hätten die den Zusatz "demokratisch" oder "fair" verdient hätten.

Die Wahlen zum Korgress wären unter einem erneuten "Präsidenten" - Diktator trifft es besser - so lange von ihm ausgesetzt worden - bis das Wahlrecht soweit angepasst ist das die Rep immer mindestens 75% aller abgegeben (zugelassenen) Wählerstimmen bekommen.
*ironie an*
Also Kommunisten wäre natürlich das Wahlrecht entzogen worden - auch wenn sie sich als Demokraten tarnen
*ironie aus*

Und natürlich war Herr Pence klar - das Trump ihn niemals in solch einem Szenario brauchen könnte - ausser vielleicht als Hofnarr der ihn mit seinem ja nun bekannten Spruch ankündigt.

Zitat: "Als Leser dieses

Zitat:
"Als Leser dieses Artikel ist es für mich unerheblich, ob Trump ein Prahlhans ist und 2x geschieden wurde . Und ob sich bei seinen Vorwürfen zur Wahl um Falschbehauptungen und Märchen handelt, wird sich gewiss im Laufe der Zeit noch herausstellen, zumal Trump gar nicht der Einzige ist, der dies den Demokraten vorwirft. Manchmal dauert so etwas auch Jahre."

tja - so kann man die Dinge sehen - ich selbst sehe sie jedoch genau anders.
Gerade für einen tiefgläubigen Ami ist die Ehe derart heilig - das eine Scheidung und erneute Heirat als tiefe Sünde angesehen wird.
Aus diesem Grund ist die Zusammenarbeit mit solch einem solchen abgrundtiefen unverbesserlichen Sünder strenggenommen undenkbar - weil es einen ja selbst befleckt.
Auf die Spitze gebracht - Mike Pence hat faktisch für den AntiChirsten gearbeitet!

Insofern charakterisiert die Aussage von Frau Pence den umfassenden Widerspruch zw. Glauben bzw. eigenem Gewissen und die Taten die dem Glauben diametral entgegen stehen!

um 15:52 von Sisyphos3 15:44 von SinnUndVerstand

[,,...dass ein "Kreationist" tatsächlich Vizepräsident werden konnte...]
---

,,ich glaube sie unterschätzen da was !
je nach dem wie weit man den Kreatonismus auslegt
sind 40 .... 75 % der US Bürger Anhänger dieser Lehre
also warum soll der Vizepräsident dann nicht bei denen sein ?"

Gute Frage, zumal Pence ja auch nachgesagt wird, den Keatonismus saloonfähig gemacht zu haben, also in einer brenzligen Situation, in der es besser ist, garkein Gesicht zu machen, so fest und schmallippig vor dem Hintergrund einzufrieren, daß man mit einer Statue verwechselt werden kann. Das hat natürlich mit dem Trump nicht harmoniert, weil der ja eher durch den Laurelhardysmus geprägt ist. Wie weit das ausgelegt ist, erfährt man, wenn er ins Stolpern geraten ist.

16:09, Olivia59 @15:36 von fathaland slim

>>"Niemand ernstzunehmendes hat behauptet, die Wahl wäre von "den Russen" gestohlen worden. Das ist Bildzeitungsniveau."

Natürlich ist das Bildzeitungsniveau, was nichts daran ändert, dass sehr viele diesem Narrativ lieber gefolgt sind als ein Versagen des Wahlkampfes von Frau Clinton einzuräumen.<<

Die Sache ist viel komplizierter. Frau Clinton ist ja nicht an den Wählern, sondern am Wahlsystem gescheitert.

>>Der 2-Jährige Tumult um die Muller investigation war doch ein riesiges Ablenkungsmanöver, das dieses Narrativ bediente.<<

Nein, es war kein Ablenkungsmanöver. Die Untersuchungen, die von der Trumpadministration nach Kräften behindert wurden, waren bitter nötig.

>>Es fing ja nicht nur um "Wahlklau" bzw. wahlentscheidende Einflussnahme Russlands sondern gleich noch explizit um Verschwörung mit dem Feind, wie man es wohl salopp sagt.<<

Sie erinnern sich, daß Trump im Wahlkampf explizit verkündete, er wolle mit Putin zusammenarbeiten, um Clinton zu verhindern?

@von Crosterland, 16:33

Das war die Sicht von Karen Pence auf Donald Trump, dessen Lebensstil und Lebenswandel wohl jeden tiefstgläubigen Fundamentalchristen abstoßen müsste - Mike Pence wohl eben nicht, und nur das lese ich aus diesen TS Beitrag, eine unterschwellige Beeinflussung kann ich nicht erkennen, beschreibt er doch genau den Charakter von D. Trump.

Re : Crosterland !

Bei den Wahlen waren so ziemlich bei jeder Auszählung beide Seiten, also Dems wie Reps vertreten. Und meines Wissens nach hat erst Trump damit begonnen, die Lügen und Falschbehauptungen von der gestohlenen Wahl auf zu stellen, weil er es nicht verwinden konnte, verloren zu haben.
Selbst etliche Republikaner haben nach einigen Prüfungen und Nachzählungen klar festgestellt, dass es keine Fälschungen gab. Das wurde auch in etlichen Prozessen so festgehalten, weil nicht ein einziger Beweis vorgelegt wurde. Dass jetzt immer noch etliche Reps dem Trump nachplappern, dient nur der eigenen Sicherung, nicht von Trump nieder gemacht zu werden, wie all diejenigen, die ihm widersprachen es erfahren mussten !
Trump kann und will, warum auch immer, es einfach nicht kapieren und erst recht nicht akzeptieren, dass er verloren hat. Das hält sein Ego nicht aus, deshalb wird er weiter lügen, dass die Balken sich biegen. Hoffentlich wird er endlich dafür bestraft !

16:33, Crosterland

>>Wenn man diesen Artikel liest, fällt auf, dass hier wieder unterschwellige subjektive Beeinflussung stattfindet.

Als Leser dieses Artikel ist es für mich unerheblich, ob Trump ein Prahlhans ist und 2x geschieden wurde . Und ob sich bei seinen Vorwürfen zur Wahl um Falschbehauptungen und Märchen handelt, wird sich gewiss im Laufe der Zeit noch herausstellen, zumal Trump gar nicht der Einzige ist, der dies den Demokraten vorwirft. Manchmal dauert so etwas auch Jahre.

Wie auch immer, ich kann mir sehr gut eine eigene Meinung über Trump und seine Politik bilden, da brauche ich keine Agitation.

Ach ja - ich bin kein Trump-Anhänger.<<

Aber Sie haben nicht verstanden, warum genau diese Charakterzüge Trumps im Artikel thematisiert werden.

Ich möchte es Ihnen erklären:

Es geht um den Widerspruch zwischen den Werten der christlich-fundamentalistischen Szene, die Pence vertritt, und dem Charakter des Ex-Präsidenten.

Normalerweise würde diese Szene nämlich jemanden wie Trump nicht wählen.

16:33, Crosterland

>> Und ob sich bei seinen Vorwürfen zur Wahl um Falschbehauptungen und Märchen handelt, wird sich gewiss im Laufe der Zeit noch herausstellen, zumal Trump gar nicht der Einzige ist, der dies den Demokraten vorwirft. Manchmal dauert so etwas auch Jahre.

Wie auch immer, ich kann mir sehr gut eine eigene Meinung über Trump und seine Politik bilden, da brauche ich keine Agitation.

Ach ja - ich bin kein Trump-Anhänger.<<

Aber Sie vertreten seine Erzählung von der gestohlenen Wahl. Zumindest halten Sie sie für plausibel. Weswegen ich Ihnen Ihren letzten Satz nicht so richtig abnehme.

16:06 von fathaland slim

"Marx hat Klasse anders definiert."

Wirklich? Heute haben Sie es mit Definitionen ... okay. Welchen Marx meinen Sie? Ich habe keinen einzigen erwähnt. Sie meinen, Politiker orientieren sich an "ganz pragmatischen Anforderungen der Politik"? Worum geht es denn da? Und warum werden die immergleichen Probleme so gelöst, dass sie nicht verschwinden, bei all der Problemorientierung von Politikern? Wenn ich an die Feuerwehr, an die Bergretter oder z.B. an die Problemlösungskompetenz und -fhigkeiten von Marketingabteilungen und Werbeagenturen denke, da treffe ich auf wirkliche Effizienz.
PS: Lehrer von Abiturienten sind keine Hellseher. Politiker benutzen oft lieber eine Bremse, wenn sie ein Problem sehen oder umfahren es. Hinter der nächsten Kurve wartet es wieder - ziemlich gelangweilt ... auch von solchen Politikern.

Am 24. Juli 2021 um 14:35 von Naturfreund 064

Besser wäre es wohl,

wenn solche Männer wie Pence,Trump um nur einmal diese beiden zu nennen,sich von der Politik fern halten würden.
Dann wäre schon viel geholfen.
Es wäre endlich möglich,auf eine fortschrittliche,bessere und modernere Zukunft zu arbeiten.
So wird eben das Ganze gegen die Wand gefahren.
--
Da kommt es eben ganz auf den Blickwinkel an. Politik lebt von den Gegensätzen. So unterschiedlich die Bürger sind, so unterschiedlich muss und soll Politik sein.
Was für Sie wichtig ist, kann für mich beliebig sein und umgekehrt.
Wichtig ist, dass sie alle auf den Grundlagen der Verfassung agieren. Es gibt halt Unterschiede in dem, was Bürger für "besser, moderner und fortschrittlicher" halten.

@ 16:33 von Crosterland Jetzt ist die Katze aus dem Sack

Die Medien beeinflussen uns auf gemeine Weise, aber Crosterland hat's endlich aufgedeckt, danke dafür^^.

Es gab keinen Wahlbetrug, vor allem nicht in einem Umfang welcher D. Trump die Wahl kostete, das ist vollkommen klar belegt durch viele entsprechende Gerichtsurteile.
Die einzigen Figuren welche diesen Kram immer noch behaupten oder andächtig glauben sind die Marionetten und Anhänger (derer Sie keine sind) des D. Trump.

Dazu ist es für Sie als individuellen Leser vielleicht gleichgültig ob D. Trump ein Prahlhans oder insbesondere bereits 2x geschieden ist, für die Ehefrau, also dem direkten und Umfeld von Herrn Pence und somit höchstwahrscheinlich selber zutiefst konservativ und werteorientiert, ist ein solcher Umstand keineswegs unerheblich.
Für mich ganz subjektiv war dieser Hinweis auch vollkommen uninteressant, aber es ist schon obskur zu sehen wenn sich durch und durch konservative us-amerikanische Politiker so strickt an einen derartigen Salonhelden wie D. Trump hängen.

Am 24. Juli 2021 um 16:33 von

Am 24. Juli 2021 um 16:33 von Crosterland

,,Berichterstattung oder Beeinflussung..."

Jetzt wo Sie es von dieser, Ihrer subjektiven Seite im Detail ansprechen, darf ich sagen, daß mir der Artikel ziemlich gut gefallen hat, gerade weil er überhaupt nicht ,,unterschwellig" ist, sondern geradeaus, spitz und lakonisch. Auch finde ich, daß Viele aus Politik und schreibender Zunft sich zu sehr hinter dem diplomatisch Schicklichen versteckten, wenn Sie versucht haben, Trumps ,,Niveau" zu begreifen und irgendwie Formen eines Dialogs oder einer Analyse zu finden bei dem, was der minderbemittelte, gefährliche "Prahlhans" in so kurzer Zeit zerstört oder gespalten hat. Wenn ein Robert de Niro ihn ein A...... genannt hat, mag man das gerne als Showbizzgetue abwerten. Vielleicht aber hätten Viele aus dem eher engeren Kreis der servilen Zuarbeiter eine Art Abkehr geschafft von dieser nicht in ,,normalen Kategorien" messbaren Katastrophe in der US Politik, wenn sehr viel mehr Leute das gesagt hätte.

Mike Pence ...

Ein
> Diederich Heßling <
("Der Untertan")
der Gegenwart.
Die, die ihm einst zujubelten, jetzt verachten, sind nicht besser.

@17:13 von fathaland slim

"Die Sache ist viel komplizierter. Frau Clinton ist ja nicht an den Wählern, sondern am Wahlsystem gescheitert."

Auch so eine Mär zur Ablenkung. In den USA richtet man seinen Wahlkampf eben nach diesen Besonderheiten der Swingstates und Wahlmänner aus und holt sich die Mehrheiten, die nötig sind. Wer weiss schon wie die absolute Mehrheit der US-Bevölkerung abgestimmt hätte wenn der Wahlkamp auf diese gezielt hätte.

"Nein, es war kein Ablenkungsmanöver. Die Untersuchungen, die von der Trumpadministration nach Kräften behindert wurden, waren bitter nötig."
Die Untrsuchungen ja. Doch nicht die politische Instrumentalisierung, die zu keinerzeit Zweifel an der Illegitimität Trumps und der Wahl gelassen hat. Das Untersuchungsergebnis war vielen in diesem Sinne dann auch nicht genehm.

@17:13 von fathaland slim

"Sie erinnern sich, daß Trump im Wahlkampf explizit verkündete, er wolle mit Putin zusammenarbeiten, um Clinton zu verhindern?"

Ich erinnere mich zwar nicht aber soll dies nun die Grundlage der noch immer gesuchten Verschwörung sein? Wieviele Euopäische Regierungen waren sich denn mit Frau Clinton einig Trump zu verhindern? Diese selektive Wahrnehmung und Interpretation ist es, die ich mit dem Satz "Sind wohl alle ziemlich anfällig bzgl. dem was sie hören und glauben wollen." gemeint habe.

17:21, Eduart de Machina @16:06 von fathaland slim

>>16:06 von fathaland slim
"Marx hat Klasse anders definiert."

Wirklich? Heute haben Sie es mit Definitionen ... okay. Welchen Marx meinen Sie? Ich habe keinen einzigen erwähnt. <<

Aber ich.

Denn ich beziehe mich in meiner Klassendefinition auf Karl Marx.

>> Sie meinen, Politiker orientieren sich an "ganz pragmatischen Anforderungen der Politik"? Worum geht es denn da? Und warum werden die immergleichen Probleme so gelöst, dass sie nicht verschwinden, bei all der Problemorientierung von Politikern? Wenn ich an die Feuerwehr, an die Bergretter oder z.B. an die Problemlösungskompetenz und -fhigkeiten von Marketingabteilungen und Werbeagenturen denke, da treffe ich auf wirkliche Effizienz.<<

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Politik ist immer ein Ausgleich unterschiedlicher Interessen. Vor allem, wenn man wiedergewählt werden möchte. Das unterscheidet Politiker von Katastrophenhelfern und Marketingabteilungen.

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