Kommentare

Kein staatlicher Eingriff

Ein staatlicher Eingriff ist hier nicht zielführend, da die einzelnen Bedürfnisse der Unternehmenden und Mitarbeitenden sehr individuell sind. Ein allgemeine Reglung kann dem nicht gerecht werden.

da gibt es andere Erfahrungen

Sicherlich ein Modell der Zukunft, auch hinsichtlich des Umweltaspekts, aber mit Schwächen.

"Kein Kontrollverlust festgestellt ... laut Weßler-Poßberg überwiegen die positiven Erfahrungen:"

Im Austausch mit Geschäftsführern habe ich das Gegenteil gehört. Die Ablenkung im Homeoffice ist oft sehr groß und die Arbeitsleistung leidet. Zudem fehlt die Möglichkeit der spontanen persönlichen Interaktion (Videokonferenz, Telefon ist nicht immer ein vollwertiger Ersatz).

Freiheiten werden leider immer wieder ausgenutzt. Manche Firmen die ich kenne, haben deshalb auch Stechuhren eingeführt und fordern eine Krankmeldung ab dem 1. Tag (auch im ausschließlichen Bürobereich).

Nur das Ergebnis sollte zählen

Und nicht, wie man es „gemanagt“ hat, es zu erreichen. Das hat, jedenfalls solange dabei niemand zu Schaden kommt, nur Vorteile. Und zwar für alle. Denn wer selbst keinen unnötigen Stress hat, „stresst“ auch andere nicht unnötig.

Giselbert

Freiheiten werden leider immer wieder ausgenutzt. Manche Firmen die ich kenne, haben deshalb auch Stechuhren eingeführt und fordern eine Krankmeldung ab dem 1. Tag (auch im ausschließlichen Bürobereich)."

Wieso betonst du den Bürobereich? Und natürlich muss man sich sofort krank melden.
Und wie soll man Zeiten ohne Uhr erfassen?

Für manche ist eine Regelung hilfreich

In der Zeit, in der Corona das Büro zu Hause quasi erzwungenen hat, war es immer noch wichtig, dass man staatlich darauf gedrungen hat.

Viele Unternehmen haben inzwischen erkannt, dass diese Art der Leistung sogar Vorteile haben kann.

Wer immer noch meint, seine "Truppen sehen zu müssen" oder wer ständig Mikromanagement betreibt, der wird über kurz oder lang ein Problem haben, noch ein paar Dumme zu finden, die das mitmachen.

Die gesetzliche Nachhilfe war nötig.
Inzwischen fängt der Markt an, das zu regeln.

Trotzdem sollte man - ohne Verpflichtung - die gesetzlichen Grundlagen für Home Office verbessern. Das fängt beim Arbeitszimmer oder der auf 120 Tage beschränkten Home Office Pauschale und geht letzten Endes dahin, dass man weder ständig die Ballungszentren weiter verdichtet (auch unpraktisch bei den jüngsten Fluten) noch die Fläche weiter zubetoniert, weil wir schon zu viel zubetoniert haben.

Home Office kann also deutlich weitere Teile des Lebens mit unterstützen.

Homeoffice

Und bitte nicht vergessen , dass sehr viele für diese Art Arbeit einfach nicht geeignet sind und die Sicherheitstechnik, reicht so gut wie nirgends aus ! Und zuletzt kommt dann noch etwas hinzu : Mitarbeiter gehören in die Firma denn nur da sind sie gut für den Job aufgehoben.

@ 09:20 von Bender Rodriguez

"Wieso betonst du den Bürobereich?"

Weil die Stechuhr eher aus dem Produktionsbereich kommt.

"Und natürlich muss man sich sofort krank melden."

Damit meinte ich eine ärztlich ausgestellte Krankmeldung.

"Und wie soll man Zeiten ohne Uhr erfassen?"

Manche Firmen verzichten auf eine Stechuhr, weil die Zeiten z.B. jeder selbst (z.B. mit Excel) erfasst. Führen aber aufgrund schlechter Erfahrungen eine Stechuhr ein (hier wird die Manipulation schwieriger).

Homeoffice

Bei Zielorientierten Aufgabenstellungen ist Homeoffice bzw. 'mobiles Arbeiten' sehr gut geeignet.

Es wird nicht unnötig Zeit für Wege zur- und von der Arbeit verschwendet, die Arbeitszeit kann im Rahmen der gesetzlichen und firmeninternen Vorgaben flexibilisiert werden, es müssen weniger Büroflächen vorgehalten werden usw.

Allerdings:
- nicht jede Arbeit ist geeignet
- Präsenzphasen sind nicht vermeidbar
- Zielerreichung muss überwacht werden

Viele Dinge kann man sich lange Zeit nicht vorstellen,

die dann plötzlich eine Selbstverständlichkeit sind.
Am schnellsten erfolgt oft ein Wandel durch die ultimative Kraft der Fakten.

@um 09:25 von Peter Kock

<-- dass sehr viele für diese Art Arbeit einfach nicht geeignet sind-->

Kann schon sein, aber die haben dann ein Problem und müssen es lösen. Wenn es sein muss auch, indem man dann ins Büro geht.

Man sollte aber von den Eltern, Freunden und in der Schule/Ausbildung lernen, sich selber zu organisieren.

<-- die Sicherheitstechnik, reicht so gut wie nirgends aus -->

Tja, so lange unsere Regierungen lieber Sicherheitslücken für die mögliche Überwachung von Menschen ausnutzen wollen (Bundes- und Landestrojaner), so lange gibt es einen Markt für Sicherheitslücken. Weil eben nicht nur der Staat daran interessiert ist.

Man sollte sich mal klarmachen, dass man wegen der möglichen Überwachung Einzelner eine ganze Volkswirtschaft und alle Menschen im Land diesen Gefahren aussetzt. Das schlimme ist, es ist auch noch Absicht.

Aber ob ich dann in der Firma oder zu Hause (auf dem Firmen-Laptop) ausgespäht werde ist dann egal.

Allerdings hätte ich mir die O-Töne mehr auf der Sachbearbeiter (Mitarbeiter) Ebene gewünscht, und weniger von Führungskräften, die ja schon immer danach strebten von zu Hause aus zu arbeiten, aber eben nicht immer durften.

Wenn man zum Beispiel in einem Unternehmen Ergebnisorientierung statt Präsenzkultur lebt, ist das zwar lobenswert. Profitieren können davon aber fast ausschließlich langjährige MA, die wissen, „wie der Hase läuft“ und die noch unbefristete Verträge haben.

Für Berufsanfänger und Neueinsteiger heißt es deshalb weiterhin: Präsenz im Büro ist Trumpf ! Das geht schon wegen der Einarbeitung nicht anders. Außerdem will der Vorgesetzte den Kollegen ja erstmal „kennenlernen“.

Home-Office ist eine Frage des Vertrauens.

Und: wäre Home-Office flächendeckend eingeführt, bräuchte man viel weniger Führungskräfte.

Deshalb finden in den größeren Unternehmen Manager das Home-Office toll, nur nicht für ihre Untergebenen ...

Heimarbeit...

hieß es zwar damals noch, aber das gab es schon einmal. In der DDR. Der Grund war meistens Kindererziehung.
Kann man ja neu erfinden, wie so vieles.

Symbolbild unrealistisch

Die Mama kann sich in Ruhe auf ihre (eventuell auch intellektuell fordernde) Arbeit konzentrieren, während die beiden Jungs direkt daneben schweigend, konzentriert, wissend und fleißig ihre Home-Schooling Aufgaben erledigen ? Ha ha ha ...

So ist es ja garnicht.

Das „Home-Schooling“ ist wie auch das ganz normale „Schooling“ ein Job der die volle Aufmerksamkeit eines Elternteils fordert, vor allem wenn der Nachwuchs im Gymnasium ist. Es gibt zahlreiche Tätigkeiten, gerade im Handling der IT, die die Unterstützung der Eltern bedingt.

Spätestens sobald die Sprösslinge mittags von der Schule kommen, ist der Arbeitstag nur noch halb so effektiv, oder sogar im Prinzip „gelaufen“. Und ein Halbtags-Home Office akzeptieren viele AG nicht, außer man wird auch nur halbtags bezahlt.

Der Regelfall ist eher, das ein Ehepartner garnicht im Home-Office ist, sondern Hausfrau/-Mann oder Teilzeitkraft oder man eine Nanny/Nachhilfelehrer.

Denke nicht das der Staat da

Denke nicht das der Staat da eingreifen sollte, für derlei Probleme haben wir Gewerkschaften und Betriebsräte. Diese können mit Sicherheit besser beurteilen was im jeweiligen Betrieb möglich ist und was nicht. Es sollte auch jedem selbst überlassen bleiben ob er Homeoffice machen möchte oder nicht. Wir haben hier in Deutschland sehr viele Single Haushalte für die die sozialen Kontakte zu Ihren Kollegen sicherlich wichtig sind. Viele werden zu Hause wahrscheinlich auch nicht die technischen Möglichkeiten vernünftig im Homeoffice zu arbeiten. Bei vielen wird es wahrscheinlich schon an der Internetverbindung hapern. Bis das Flächendeckend funktionier haben wir noch viel zu tun in Deutschland.

Home-Office kostet eine Stange Geld

Wenn sich das wirklich so rechnen würde, warum fahren dann weiterhin tausende Beschäftigte der Deutschen Bank jeden Tag in die Mainzer Landstraße nach Frankfurt anstatt dezentral verteilt über die ganze Republik zu arbeiten?

Diese HO Arbeitsplätze einzurichten und zu unterhalten ist sehr teuer. Zumal sich gerade viele AN wünschen das ihr AG ihnen beides gestattet:

Büro wenn sie wollen, und zu Hause arbeiten, wenn sie wollen. Ein solches „Wünschdirwas“ geht ja überhaupt nur bei Führungskräften und bedeutet in jedem Fall doppelte Kosten.

Abgesehen mal von der superlukrativen kleinen Klitsche oder Firmen denen ihre Büroflächen selbst gehören (heute die Ausnahme), rechnet sich das nicht.

Ausnahme: öffentliche Verwaltung ! Aber dann muss die Mehrkosten der Steuerzahler tragen, wenn „Frau Müller aus dem Bauamt“ Ihren Antrag zu Hause bearbeitet ...

Es wird ständig

so getan, als wäre das die große Lösung, natürlich kann ein kleiner Teil auch die Arbeit von zu hause machen.
Aber die Masse, muss mit den Händen vor Ort arbeiten, manche sogar 3 Schichten oder Rund um die Uhr.
Alle Gewerke oder Dienstleistungen, alle die etwas produzieren oder verkaufen im Laden, und so weiter, die Liste ist lang.
Alle die müssen schon an der Maschine oder was auch immer erscheinen, wie viele können den von zu Hause arbeiten, da wären mal Zahlen interessant.
Die Diskussion geht für mich am Kern vorbei.

Die wenigen Vorteile der Coronakrise

Es ergab noch nie Sinn, zu einem Arbeitsrechner zu fahren, den man auch zuhause aufstellen kann. Von daher ist es gut, dass viele Unternehmen nun Erfahrungen mit dem Homeoffice sammeln mussten. Einige werden auch erkannt haben, dass sich Büroräume und somit Kosten einsparen lassen.

Trotz der Vorteile des Homeoffice muss man aber auch im Hinterkopf behalten, dass wir den (analogen) Kontakt zu anderen Menschen brauchen. Reines Homeoffice sehe ich daher kritisch.

Homeoffice

Der Trend ging schon vor Corona hin zu Homeoffice-Möglichkeiten. Weil auch Büroflächen zunehmend verteuert sind, weniger genutzt werden und viele Arbeitsfelder ein digitales, unabhängigeres Arbeiten ermöglichen. Wer aber zu Hause einen eigenen Arbeitsplatz finanziert haben will, steht entweder vor dem Dilemma, dass der Arbeitgeber das nicht zahlen muss, oder aber die Wohnung zu klein oder aber auch Familienangehörige zu dicht beieinander sind und daher arbeiten ohne Ablenkung und Beeinträchtigung nicht möglich ist. Die Tarif- und Arbeitsverträge sind rechtlich zwischen Arbeitnehmer/Gewerkschaft und Arbeitgeber zu regeln. Da hat die Politik die gesetzlichen Rahmenbedingungen gesetzt. Mehr nicht. Jedem aber nun einen Freischein auf Homeoffice nach Wunsch als verbrieftes Recht zu geben, geht an der Wirklichkeit vorbei. Betriebe und Branchen kann man nicht nach einem Maßstab beurteilen. Manche Arbeitsplätze sind vor Ort besser angesiedelt. Da ist noch viel zu beachten.

Wie wäre es mit Wohnungen vom Arbeitgeber?

Es bleibt ja jedem Arbeitgeber unbenommen, in unmittelbarer Nähe seiner Firma genügend Wohnungen zu bauen, um seine Arbeitnehmer in seiner Nähe zu haben. Das erspart unnötige, zeitraubende Fahrerei von zH zur Arbeit und das Homeoffice. Natürlich müsste da einige rechtliche Schwierigkeiten geklärt werden, zB bei Arbeitsplatzwechsel oder - verlust. Aber wenn der nächste Arbeitgeber auch Wohnungen zur Verfügung stellt, dürfte das kein großes Problem sein.
Und es könnte die angespannte Wohnraumsituation wesentlich verbessern.
Eine Win - Win - Win - Situation.

10:27 von wenigfahrer

Es wird ständig so getan, als wäre das die große Lösung, natürlich kann ein kleiner Teil auch die Arbeit von zu hause machen.
Aber die Masse, muss mit den Händen vor Ort arbeiten, manche sogar 3 Schichten oder Rund um die Uhr.
#
Genau so sehe ich es auch. Diese Büroarbeit trifft doch nur zu einem kleinen Teil alle tätigen Arbeiten bei.

@09:12 von Giselbert

>> Im Austausch mit Geschäftsführern habe
>> ich das Gegenteil gehört

Nach über 20 Jahren Arbeit in einer Steuerberatungskanzlei kann ich Ihnen nur eins bestätigen:
Unternehmer jammern IMMER und über ALLES. Und zwar ausnahmslos ALLE. -.-

Nachfragerin: zu einfach gedacht

Das mit den Büroflächen ist doch Quatsch. Das gilt doch nur wenn Sie die gemieteten Flächen anteilsweise abmieten könnten UND wenn Sie keine festen Büroarbeitsplätze mehr haben, wie bei manchen IT-Konzernen.

Um Home-Office zu realisieren, brauchen Sie auch etablierte Prozesse, und KPI‘s, wie wollen Sie denn sonst die Performance des Mitarbeiters messen? Was machen Sie denn dann im Backup Fall?

Beispiel: Herr Alleskönner betreibt eine unternehmenskritische Anwendung - heute von zu Hause. Es gibt einen Störfall, Herr A. ist aber nicht erreichbar. In 20 Minuten rauchen ihre Server ab, ihre Daten gegen verloren ... und jetzt ?

Sorry, ich bleibe dabei: „Home-Office“ war und ist ein teures Bonbon für Führungskräfte in Firmen und in der öffentlichen Verwaltung !

@09:42 von swessels

>> die Arbeitszeit kann im Rahmen der
>> gesetzlichen und firmeninternen
>> Vorgaben flexibilisiert werden

Da sehe ich eher die Gefahr:
Jetzt jammern die Arbeitgeber und in spätestens 2-3 Jahren (wenn es normal geworden ist), werden sie es (wie immer) schamlos ausnutzen.

War doch schon bei der Einführung der Leiharbeit so. =(

09:09 von Sigrun_1954

Ein staatlicher Eingriff ist hier nicht zielführend, da die einzelnen Bedürfnisse der Unternehmenden und Mitarbeitenden sehr individuell sind. Ein allgemeine Reglung kann dem nicht gerecht werden.

Was ist dann Lobbyismus?!

Giselbert

Alles, was du aufführt, kenne ich nicht anders.
Krank war man immer nur mit Attest. Zeiten wurden immer am Firmentor erfasst. Egal wo man hinwollte; Büro oder Werkstatt.
Wenn man mit HO morgens die Strassen frei bekäme, wäre das schon ein Zuschuss vom Verkehrsminister und der Umweltministerin wert.
Während corona Auto zu fahren, war eine Wohltat.

10:14 von joe70

Heimarbeit...
hieß es zwar damals noch, aber das gab es schon einmal. In der DDR.

Heimarbeit gibt/gab es schon immer, nicht nur in der DDR. In früheren Zeiten konnten vor allem Frauen zu Hause in der Wohnung für andere Firmen Pullover stricken und denen wurde sogar eine Strickmaschine zur Verfügung gestellt; auch Socken wurden in Auftrag von Firmen zu Hause hergestellt. Kann mich noch lebhaft erinnern.

Unter Heimarbeit verstand man früher etwas ganz anderes als heutzutage unter Home-Office. Home-Office ist vor allem PC-geprägt.

@ Möbius 10:03

...also ich für meinen Teil finde HO auch toll, obwohl ich keine Führungskraft bin...so sieht das die Mehrheit meiner Kollegen übrigens auch...

@um 10:27 von Möbius

<-- Diese HO Arbeitsplätze einzurichten und zu unterhalten ist sehr teuer. Zumal sich gerade viele AN wünschen das ihr AG ihnen beides gestattet -->

Man kann beides gestatten und wer ins Büro will, muss sich für den Tat einen Arbeitsplatz reservieren. Das reduziert den Flächenbedarf ziemlich, wobei man ein wenig mehr Besprechungsflächen planen sollte.

Bei geschickter Organisation, in welche die AN mitverantwortlich eingebunden sind, kann man locker ein Drittel Bürofläche abmieten.

Wer dazu noch in der Lage ist, innerhalb der EU von egal wo zu arbeiten, der braucht nicht mal ein voll eingerichtetes Büro zu Hause - mir genügt z.B. ein Laptop mit Headset und ein Internetanschluss. Da kann ich dann auch mal bei Freunden die Kinder nebenbei mit beaufsichtigen, die eigenen Eltern unter der Woche bespaßen und für sie einkaufen und so weiter.

Man muss halt nur die Arbeit erledigt bekommen und darf keine betrieblichen Interna rausgeben.

Da hat der Arbeitgeber keine Chance

Im Homeoffice bieten nur die Kinder eine Vollbeschäftigung.

@nie wieder spd: 11:09 Uhr: Wohnungen vom Arbeitgeber ?

Tolle Idee ! Gab‘s im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zu hauf. Werkswohnungen (Klassiker waren die Eisenbahner)!

Nur: wenn Sie Ihre Wohnung sowieso neben der Firma haben, was hindert Sie dann noch die paar Meter zum Büro zurückzulegen ?

Home-Office Befürworter stellen sich das ja eher so vor, das sie beim kühlen Bier im Stadtpark sitzen und ihre Präsentationsfolien erstellen, oder in der Datsche am Stadtrand ...

Es ist nun mal so, das Chefs gerne ihre Mitarbeiter von Angesicht zu Angesicht sehen wollen. Aus gutem Grund !
Wöchentliche Fortschrittsgespräche sind fast überall die Regel. Wenn nötig, auch noch häufiger.

Im Zoom Meeting merkt man ihre schweißnassen Hände halt nicht ... :-)

@10:27 von Möbius: Home-Office kostet eine Stange Geld

"Wenn sich das wirklich so rechnen würde, warum fahren dann weiterhin tausende Beschäftigte der Deutschen Bank jeden Tag in die Mainzer Landstraße nach Frankfurt anstatt dezentral verteilt über die ganze Republik zu arbeiten? "

Man muss es natürlich richtig machen. Bei HPE hat man schon vor einigen Jahren auf Home-Office und mobiles Arbeiten gesetzt. Jeder Mitarbeiter hat ein smartphone und ein Notebook.

Im Gegenzug hat man die Anzahl der Büroarbeitsplätze reduziert. Schon vor Corona gab es nicht für alle einen Schreibtisch. Wer ins Büro musste, musste sich anmelden und bekam dann einen Platz.

Corona hat diesen Trend nochmals verstärkt. HPE hat inzwischen ganze Büroetagen stillgelegt. Wie mir unser HPE Berater sagte, gibt es vielleicht noch für 50% der Beschäftigten Platz in den Büros. Er selbst war in den letzten 1 1/2 Jahren an zwei oder drei Tagen im Büro.

Fazit aus dem Lesen ihres Kommentars: Home-Office und wie man das nutzt, ist an Ihnen vorbeigegangen.

an rareri

"Home-Office ist vor allem PC-geprägt."
Na gut, aber das Prinzip ist doch das gleiche.
Arbeit ist heute wie früher doch immer noch Arbeit.

Als Bediener einer CNC Maschine oder als Bäcker mag das stimmen. Ich habe einen Bürojob und es ist völlig egal ob ich in der Firma vor dem Rechner sitze oder zu hause.
Ich habe e-Mail, Telefon und kann das ERP System bedienen.

Jeder Tag zu Hause hat den Vorteil, dass ich keine 90 Minuten im Auto sitzen muss und keine 5 Euro für Benzin ausgebe.

Seit Beginn dieser Debatte im Frühjahr 2020

Habe ich hier meinen „Senf“ dazugegeben, weil ich nur immer den Kopf schütteln könnte.

Die einen, nämlich die Projektleiter und Team-, Gruppen-, Abteilungsleiter, finden es natürlich klasse (aber nur wenn SIE dürfen, und ihre Untergebenen NICHT).

Und Herr Heil meint es bestimmt gut. Aber er scheint wenig Ahnung zu haben wie es - da draußen - in der deutschen Arbeitswelt wirklich zugeht.

Natürlich gibt es da ein paar Ausnahmen. Und speziell (Fernseh-)Journalisten scheinen einen natürlichen Instinkt zu besitzen, GENAU diese Ausnahmen von der Regel für ihr Interview und ihre Reportage zu finden. Beispiel: der Justitiar, der sowieso immer allein arbeitet und sich seine Akten auch ins Home-Office nehmen kann ... ok.

@um 11:22 von Möbius

<-- ... die Performance des Mitarbeiters messen? -->

Wer dafür Anwesenheit braucht ...

<-- Was machen Sie denn dann im Backup Fall -->

Funktioniert bei uns tadellos.

<-- Herr Alleskönner betreibt eine unternehmenskritische Anwendung - heute von zu Hause. Es gibt einen Störfall, Herr A. ist aber nicht erreichbar. In 20 Minuten rauchen ihre Server ab, ihre Daten gegen verloren ... und jetzt ? -->

Funktioniert ebenso von zu Hause. Störfälle werden sogar schneller behoben, seit es Mitte der 1990er die Einwahlmöglichkeit von zu Hause gibt. Eigene Erfahrung als Herr A.

<-- Sorry, ich bleibe dabei: „Home-Office“ war und ist ein teures Bonbon für Führungskräfte in Firmen und in der öffentlichen Verwaltung ! -->

Da hat jemand scheinbar vor 25 Jahren den Zug verpasst.

@sebo5000 12:00 Uhr: ging mir auch so

Aber ich habe in meinem Post auch nicht darüber geschrieben wie die MA das finden, sondern deren Vorgesetzte und die Arbeitgeber.

@guckenwirmaldrauf 12:00 Uhr: Glückwunsch !

Natürlich, Sie sind ein Glückspilz! Oft sind die Tätigkeiten die man Einem abverlangt aber nicht so 100% von Remote zu erledigen ...

Geht noch am ehesten im IT-Service Bereich. Schon Call-Center ist grenzwertig.

Und ein Wertpapierhändler kann wohl kaum seine Deals für die Deutsche Bank am Strand abwickeln ...

@ um 12:00 von guckenwirmaldrauf

Man kann beides gestatten und wer ins Büro will, muss sich für den Tat einen Arbeitsplatz reservieren. Das reduziert den Flächenbedarf ziemlich, wobei man ein wenig mehr Besprechungsflächen planen sollte.
Genau diese hybride Arbeitsweise wird sich m.E. in der Zukunft bei Jobs in denen dies möglich ist durchsetzen. Vollständig auf Präsenz wird man in den wenigsten Jobs verzichten können, aber mit der Möglichkeit flexibel auch mal von zu Hause arbeiten zu können, wird man als AG attraktiver.
Man muss halt nur die Arbeit erledigt bekommen und darf keine betrieblichen Interna rausgeben.
Dieses Umdenken muss aber auch bei den AG einsetzen - die Zielerreichung ist der Maßstab, nicht die körperliche Anwesenheit 9 to 5. Gerade bei Tätigkeiten, die fürs HO geeignet sind, kommt es in der Regel nicht auf die Erreichbarkeit, sondern darauf an, dass die Aufgaben erledigt werden. Ob dies in der Zeit 9 to 5, oder zu einem anderen Zeitpunkt erfolgt, ist erstmal unerheblich.

Da bin ich mal gespannt, wie

Da bin ich mal gespannt, wie lange dieser Bewußtseinswandel in der Schwebe halten wird, die den Betrieben jetzt noch so gut passt.

11:09 von nie wieder spd

Wie wäre es mit Wohnungen vom Arbeitgeber?
-------

wie wäre es den Arbeitnehmer zur Arbeit zu tragen ?

wobei Werkswohnungen ja ein alter Hut sind
das gab es bei Krupp und wenn man sich an den Begriff Fuggerei erinnert,
der ältesten Einrichtung in der Art weltweit

@Joe70 Heimarbeit

Heimarbeit gab es Westen auch, da muss man nichts erfinden.

sehr gerne!

Ich habe bei einigen großen (nach außen renommierten) Firmen im EDV-Support gearbeitet.

Als Faustregel läßt sich sagen, je größer, desto menschenverachtender sind die Arbeitsbedingen.

Großraumbüros ohne Schallschutz (toll bei internationaler Arbeit mit schlechten Leitungen und fremden Sprachen)

Abstand zwischen den Mitarbeitern (Brandschutz) ? Nö, kostet Geld.

Parkplätze vor der Firma?
Künstlich verknappt, damit die Leute pünktlich kommen.

Teamleiter, die weder von Menschenführung noch von der betreuten Technik eine Ahnung haben und nur auf irgendwelche Statisiken starren.

Ja, auch Teamleiter können ihr schmutziges Geschirr in die Spülmaschine stellen.

Nein Fußnägel schneiden, während Andere nebendran essen wollen ist bäh.

Wer im Großraumbüro sitzt und sich nicht täglich duscht...

Kühlschränke, deren Inhalt lebt.

CO2-schädliche An- und Abfahrt, die das eigentliche Arbeiten ineffizient macht.
Am Tag 2 Stunden pendeln ist klimaschädlich!

@Möbius

Da entstehen gar nicht so viele Mehrkosten, da Frau Müller aus dem Bauamt nur eine Laptop benötigt, mit dem sie zu hause arbeiten kann und den nimmt sie auch mit ins Büro, um da zu arbeiten, wo dann noch ein großer Bildschirm und eine Docking Station sind.

Das ganze HO ist sowieso meist nur für Computerarbeitsplätze möglich, aber doch schön, wenn das eben geht, alleine schon, weil man nicht mehr im Berufsverkerhr steckt.

11:22 @ Möbius

"...betreibt eine unternehmenskritische Anwendung - heute von zu Hause. Es gibt einen Störfall, Herr A. ist aber nicht erreichbar. In 20 Minuten rauchen ihre Server ab, ihre Daten gegen verloren ...
und jetzt ? ..."

Dagegen helfen
Hochverfügbarkeitslösungen mit Server-Clustern, Replikation,
Backup-Server,
Standby-Server,
Warnsystem per E-Msil, SMS, ...
Bereitschaftsdienst 24/7.

Herr x könnte auch gerade zu Mittag sein, trotz Büroanwesensheit.
Und dann?

Das teure Bonbon, besser ein ganzer Sack Bonbons, ist die IT-Infrastruktur, die von fast überall für die Admins erreichbar ist, mit VPN, Datensicherheit, -schutz,
und
NICHT das HomeOffice.

10:19 von heribix

Bei vielen wird es wahrscheinlich schon an der Internetverbindung hapern
-----
meinen sie

wird ja nicht jeder hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen wohnen

@Leipzigerin59, @GeMe, @AausB, @guckenwirmaldrauf

Soo viele IT-Experten unterwegs hier heute im Forum. Das meine ich überhaupt nicht spöttisch, aber es geht halt am Thema vorbei.

Sie alle haben natürlich auf ihre Weise recht.

Wir können uns hier gerne auch über diverse Hochverfügbarkeits- und Backup-Lösungen, Bürokommunikation, 24x7 Support etc. unterhalten. Natürlich können SW-Entwickler (wenn sie nicht gerade testen müssen, und auch dann vielleicht ...) auch von zu Hause coden ...

ZB ein HP oder SAP Berater, der/die hat schon seit Jahr und Tag wie ein Vertriebler aus dem Koffer gelebt. Und ja, das war schon vor 25 Jahren so ...

Das hat aber bitte doch mit dem aktuellen Thema, nämlich: ob und wie sich ggfls. aufgrund der Corona Pandemie die Arbeitswelt VERÄNDERT hat, herzlich wenig zu tun!

@Björn H., 12:03

"Da hat der Arbeitgeber keine Chance
Im Homeoffice bieten nur die Kinder eine Vollbeschäftigung“
---

Selbst wenn an Ihrer Unterstellung was dran wäre, dürfte das in nicht wenigen Fällen auch die sinnvollste Beschäftigung sein.

Und überhaupt: Wozu braucht es unbedingt Arbeit- “Geber“? Die allermeisten Menschen können sehr gut selbst sehen, was zu tun ist und das (die betreffende Arbeit) dann eigenständig und selbstbestimmt - allein oder gemeinsam mit anderen - erledigen.

@Möbius, 12:38

„Es ist nun mal so, das Chefs gerne ihre Mitarbeiter von Angesicht zu Angesicht sehen wollen. Aus gutem Grund“

Welchem „guten“ Grund? Um mehr Druck auf sie ausüben bzw. mehr „Kontrolle“ über sie haben zu können?

„Wöchentliche Fortschrittsgespräche sind fast überall die Regel“

Die können - wie die meisten anderen Gespräche auch - heute online geführt werden.

„Im Zoom Meeting merkt man ihre schweißnassen Hände halt nicht ... :-)“

Sehr „witzig“.

Und in der Schule?

Wie wäre es mit einem Tag Homeoffice für Schüler/innen? Ein Tag in der Woche selbständiges Arbeiten zu Hause wäre doch nicht verkehrt.

@ Gieselbert

Im Austausch mit Geschäftsführern habe ich das Gegenteil gehört. Die Ablenkung im Homeoffice ist oft sehr groß und die Arbeitsleistung leidet.

Kann ja sein. Aber wenn Geschäftsführer zu Hause zu sehr abgelenkt sind, muss das ja nicht auf die Angestellten auch zutreffen.

@ Peter Kock

Mitarbeiter gehören in die Firma denn nur da sind sie gut für den Job aufgehoben.

Das ist völlig nichtssagend. Mitarbeiter gehören auch nach Hause ins Homeoffice und sind da teilweise noch besser für den Job aufgehoben.

@Am 22. Juli 2021 um 11:22 von Möbius

Um Home-Office zu realisieren, brauchen Sie auch etablierte Prozesse, und KPI‘s, wie wollen Sie denn sonst die Performance des Mitarbeiters messen? Was machen Sie denn dann im Backup Fall?

Beispiel: Herr Alleskönner betreibt eine unternehmenskritische Anwendung - heute von zu Hause. Es gibt einen Störfall, Herr A. ist aber nicht erreichbar. In 20 Minuten rauchen ihre Server ab, ihre Daten gegen verloren ... und jetzt ?
Zitat Ende

das haben die meisten Betriebe schon während der Lochkartenzeit gelernt:
Wer sich unersetzlich macht, von dem trennt sich die Firma, so lange sie es noch überlebt.

Es gab seinerzeit EDV-ler, die eine bestimmte Lochkarte rausgenommen hatten, in der Firma angekündigt hatten, daß sie die letzte Woche des Urlaubs zuhause sind.

Klar brach der Betrieb zum vorhergesehen Zeitpunkt zusammen, der Admin wurde irgendwann gerufen und hatte in seinem Aktenkoffer eine Tageszeitung, Kaffee und die Lochkarte.

Und nach einer Stunde im verschlossenen Serverraum gings wieder

Am 22. Juli 2021 um 11:09 von nie wieder spd

Wie wäre es mit Wohnungen vom Arbeitgeber?
Eine Win - Win - Win - Situation.
___
Wie so häufig bei Überlegungen aus der linken Ecke : "Luftschlösser, Wolkenkuckucksheime, Utopien".
Wir leben doch nicht mehr in der Fuggerzeit.

Am 22. Juli 2021 um 11:31 von saschamaus75

Da sehe ich eher die Gefahr:
Jetzt jammern die Arbeitgeber und in spätestens 2-3 Jahren (wenn es normal geworden ist), werden sie es (wie immer) schamlos ausnutzen.
__
Ja, ja, alle Arbeitgeber sind Sch....
nutzen nur die Leute aus, zahlen schlecht, kümmern sich einen feuchten Kehricht und und und...
Diese unqualifizierte "die Arbeitgeber" geht mir so langsam auf den Geist. Es gibt soviel Familienbetriebe, an denen das Herzblut des Chefs hängt, samt seinen Angestellten. Es gibt nicht nur Tönnies und Konsorten.
Könnte man aber glauben, wenn man hier teilweise mitliest.

@Jan Petersen 16:00 Uhr: Herrschaftswissen

...der natürliche Feind flexibler Arbeitszeiten.

Ich war auch mal in so einer Position. Ich wurde sogar im Urlaub angerufen weil man sich anders nicht zu helfen wusste (war damals im Ausland in der Wildnis unterwegs ...). Als dann das Management vor der Wahl stand entweder mein Gehalt zu verdoppeln oder meine Arbeit zu automatisieren und an ein Team von Kollegen zu übertragen hat man sich komischerweise für letzteres entschieden ... es wäre billiger gekommen, mir einfach mehr zu zahlen...

"Könnte man aber glauben, wenn man hier teilweise mitliest."
zu @@11:31 saschamaus75

Aber dummerweise haben Exoten wie damals Robert Owen
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Owen
oder heute das einzig überlebende deutsche Textilunternehmen trigema
immer mehr Seltensheitwert.

Charly M. hat genug dazu geschrieben, warum das so ist.
Es ist unserer Wirtschaftsordnung leider inhärent.

Daher reüssieren meist nur 'Tönnies und Konsorten'

@16:10 von weingasi1

>> Diese unqualifizierte "die Arbeitgeber"

Ähh, darf ich diese dann wenigstens (als Steuerfachangestellter) zukünftig einfach 'unqualifizierte Mandanten' nennen? -.-

Am 22. Juli 2021 um 13:38 von Sisyphos3

10:19 von heribix
Bei vielen wird es wahrscheinlich schon an der Internetverbindung hapern
-----
wird ja nicht jeder hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen wohnen
_Zitate Ende

Ich kannte es von einem ehemaligen Arbeitgeber:
Der hatte (seinerzeit noch zu Volumentarif oder minutenbasierter Abrechnung) einfach einen Zuschuß zur Telefonrechnung gezahlt.
War sogar steuerfrei.

Ich würde mal vorsichtig sagen, unter Ausnutzung ALLER technischen Tricks (Internet per Satellit, Glasfaser, 4G, 5G oder eben VDSL) dürften 95% aller Haushalte mehr als 20 MBit Anbindung erreichen.
Und das sollte eigentlich für Heimarbeit reichen.

Zu den Kosten: Nehmen wir mal an, die Firma stellt einen PC, 2 Monitore, vielleicht noch einen billigen Tisch, dann hätten wir maximal 1000,- (einmalig).
Wenn der "alte" PC noch in der Firma bleibt.

Veglichen mit bester Innenstadtlage eines (Großraum-) Büros sind das Peanuts.

Weniger Berufsverkehr, weniger Emissionen, weniger Zeitaufwand für die gleiche Nettoarbeitszeit.

16:25 von Möbius

Es lebe das Internet. Ich hätte mein Gehalt verdreifachen können. Ich hätte Astronaut, Kosmonaut oder Taikonaut werden können.
Es soll Menschen die, dass Glauben!
Bekomme ich wieder Rot?
Nur weil ich darauf hinweise, dass man nicht alles glauben sollte.

wunderbares foto

aber was sagen den die arbeitsrechtler dazu? ist das ein zulässiger schreibtisch nach deutscher arbeitsnorm. was ist mit den stühlen? dürfen die kinder an einem tisch so nebeneinander arbeiten? sind genug socialräume vorhanden? das wird noch lustich bei unserer funktionierenden bürokratie

Am 22. Juli 2021 um 14:55 von Nettie

Und überhaupt: Wozu braucht es unbedingt Arbeit- “Geber“? Die allermeisten Menschen können sehr gut selbst sehen, was zu tun ist und das (die betreffende Arbeit) dann eigenständig und selbstbestimmt - allein oder gemeinsam mit anderen - erledigen.
__
Dann frage ich mich, warum es nicht viel mehr Selbständigkeit gibt. Viele scheinen das Risiko und den Verlust der Sicherheit des monatlichen "Gehaltsschecks" zu scheuen.
Oder wer wäre gemäß Ihrem Plan dafür zuständig ?
Davon abgesehen gibt es diese Art der Beschäftigung schon in Form von Cooperativen z.B. Ist aber meist nur ein Neben- oder Hobbygeschehen. Kann man vllt für einen Hofladen, kleine Bio-Landwirtschaft oder Auftragsarbeiten wie Handarbeit o.ä. andenken. Aber sonst und in grösserem Stil ? Das gibt nix.

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