Ihre Meinung zu: 1,1 Millionen Kinder verloren wegen Corona Elternteil oder Betreuer

21. Juli 2021 - 9:06 Uhr

Infolge der Corona-Pandemie haben weltweit mehr als eine Million Kinder einen Elternteil oder einen für sie sorgenden Großelternteil verloren. Besonders betroffen sind laut einer Studie Südafrika, Mexiko, Brasilien und Kolumbien.

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Kommentare

Studie und Wissen

schön, dass eine Studie hier ansetzt, die Zahlen in Punkto Corona aufzulisten. Eltern und Angehörige zu verlieren, ist in unserer Lebensspanne kein Novum. Bürgerkrieg, Hungersnot, unfähige Regierungen und gesellschaftliche Eliten, die nichts richten außer sich selbst zu bevorzugen, gibt es überall. Hier zu jammern und zu klagen, bricht das Notwendige, nämlich Handeln und Änderungen anstreben, auf Passivität runter. Und hilft irgendeinem dieses Wissen wirklich weiter? Die Ignoranten und Leugner werden sich kaum bekehren lassen, wie schlimm und real das alles ist. Hifsmaßnahmen laufen. Gleichen aber einem Kampf gegen Windmühlenflügel. Und trotzdem machen wir weiter. Die angeführten Länder aber haben gezeigt, dass die Staaten entweder instabil und ohne Infrastruktur sind oder Führungen haben, die nichts kapierten und sorglos waren. Was sollen wir also daraus für eine Lehre ziehen? Bei uns ist alles besser? Glückwunsch, dass wir nicht betroffen sind?

@ 09:27 von SirTaki

Was für ein schräger Kommentar: Der Bericht schildert das Schicksal Betroffener Kinder und Jugendlicher, und Ihnen fällt nichts besseres ein, als das zu verbiegen zu "jammern und klagen, das zu Passivität verleitet"? Was hilft Ihnen denn zur "Aktivität": nichts hören und nichts lesen und nichts sehen über das Schicksal Betroffener?

Unfassbar.

Es wäre wünschenswert...

...wenn angesichts der weltweiten Aufmerksamkeit, die Corona erhält, tatsächlich auch mehr auf solche Folgen geschaut würde. Wenn ich nämlich noch an die 16 Millionen Aids-Waisen denke, die man schon vor Jahren gezählt hat oder die 160 Millionen Waisen, die UNICEF mal geschätzt hat, habe ich nicht das Gefühl, dass da viel Hilfe ankommt.

Eine merkwürdig unkonkrete Studie.

Sind Länder mit sehr strengen Maßnahmen wie Peru, Philippinen weniger betroffen/mehr betroffen?
Mit fehlen in dem Beitrag die Zusammenhänge: Wieviele Kinder sind Folgeopfer der Maßnahmen, wieviele sind Opfer der Coronaerkrankung von Angehörigen.

09:27 von SirTaki

"schön, dass eine Studie hier ansetzt, die Zahlen in Punkto Corona aufzulisten. Eltern und Angehörige zu verlieren, ist in unserer Lebensspanne kein Novum. Bürgerkrieg, Hungersnot, unfähige Regierungen und gesellschaftliche Eliten, die nichts richten außer sich selbst zu bevorzugen, gibt es überall. Hier zu jammern und zu klagen, bricht das Notwendige, nämlich Handeln und Änderungen anstreben, auf Passivität runter."

,.,.,

Was schreiben Sie hier eigentlich Entsetzliches!

Thema ist die Pandemie und die Kinder, die durch sie ihre Bezugspersonen verloren haben.

Denen wollen Sie die Trauer absprechen und mitfühlenden Menschen die Trauer absprechen, weil das ja eh andauernd passiere?

verloren wegen Corona ?

Und immer noch behaupten Menschen das in unserm Land nicht 90000 Menschen zusätzlich oder viel früher an Corona gestorben sind.

Danke TS das ihr diesen "Corona Leugner"
nochmal drastisch aufzeigt was Corona angerichtet hat und noch an persönlichem Leid bringen wird.

@ um 09:27 von SirTaki

Zumindest die Tatsache, dass China nicht extra erwähnt wird, deutet darauf hin, dass es durchaus möglich ist, mit konsequentem und strengem Umgang mit der Pandemie zu vergleichsweise geradezu unfassbar niedrigen Sterberaten zu kommen.
Es gibt also durchaus ein Land, dessen Politiker und Infrastrukturen, solchen Herausforderungen gewachsen sind und Meldeketten mehr zählen, als schnöde Wertschöpfung auf Kosten der Bevölkerung.

Solche Schicksale...

...können gar nicht oft genug erwähnt werden! Aber leider werden diese Studien wohl von vielen eher als Randnotizen wahrgenommen und schnell wieder verdrängt. Angesichts der "Coronaleugnerei", für die man sich in Bezug auf solche traurigen Schicksale wirklich schämen muss, würde ich mir hier viel mehr Aufklärung und Informationen wünschen. Die tägliche Aufstellung von Inzidenzwerten ist sicher wichtig, für mich selber inzwischen aber eben auch nur noch eine Randnotiz, wie ich leider zugeben muss. Aber bei Artikeln wie diesem hier, wird einem die Tragödie dieser Pandemie erst wieder richtig bewusst und man muss sich schon Gedanken machen, wohin Unachtsamkeit und Ignoranz führen können. Wenn ich dann auch noch gleichzeitig lese, wie diese Hetzer Schiffmann und Co. nun unter dem Deckmantel der barmherzigen Samariter in den Überschwemmungsgebieten auftreten, nur um am Ende in eigener Sache Propaganda machen zu können, wird mir ganz übel!

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