Kommentare

ein Hoffnungsträger, für andere

Dann ist ja für alle gesorgt, jeder kann sich reiben wie er will und mag - aber nu ist erstmal gewählt und nu soll man den Mann machen lassen und mal sehen was dabei heraus kommt.

kann die richtigen Impulse setzen und so alle mitziehen: „Castillo war Lehrer in Dorfschulen - und außerdem "Rondero". So heißen die Bauern-Selbstverteidigungsgruppen der Andenregion. Gegründet zuerst gegen Viehdiebe, verteidigten sie die Landbevölkerung später gegen den Terror der maoistischen Guerilla "Leuchtender Pfad". Ein ehemaliger Mitschüler: "Er war doch immer einer, der die Gewalt bekämpft hat, der für Ordnung gesorgt hat, der sich nie hat kaufen lassen. Deswegen glauben wir, dass er derjenige ist, der dieses Land voranbringen kann (...)"

Welch ein Unterschied zu jener „politischen Elite“ („Das Gros der politischen Elite ist in Korruptionsskandale verwickelt, Castillo nicht“), die der "einfachen Bevölkerung" allenfalls die bei ihrem neoliberalen Wirtschaftsmodell abfallenden Reste zugedacht hat (“Über Jahre hinweg boomte Peru, dank seines Rohstoffreichtums. Auch die Armut sank, nicht aber die Ungleichheit“) und wieder nur mit Lügen und Unterstellungen ("Wahlbetrug") operiert.

Ein Mann von

ganz unten, das ist in heutiger Zeit auch eher ungewöhnlich, mal sehen was Er wirklich bewegen kann.
Ein Mehrheit hat Er im Parlament nicht, wird also nicht ganz einfach, etwas gegen die Elite durchzusetzen.
Mal sehen was man so in 1-2 Jahren von Peru zu hören bekommt.

16:55 von wenigfahrer

eine Schwalbe macht noch keinen Frühling

dass sich was tut muß die Gesellschaft was tun
da habe ich so meine Bedenken, dass das schnell geschieht

Mit Linkspopulismus zum Sieg

Castillo hat seinen Wahlsieg mit linkspopulistischen Losungen gewonnen. Nun gut, das war der Wahlkampf. Aber nun kommt das Regieren und nur da zeigt sich, ob er Rezepte hat, welche das Land voran bringen und nur daran wird er gemessen.

Danach schließt sich die "venezolanische" Frage an. Wird er seinen Sessel bei der nächsten Wahl nach einer Wahlniederlage räumen oder wird er sich mit Gewalt an der Macht festbeißen, wie Maduro in Venezuela. Der erkennt dort keine Wahlergebnisse an, wandelt sein Land zu einer Diktatur nach Vorbild kommunistischer "Volksdemokratien" um und ruiniert das reiche Land in Grund und Boden.

Sagt man nicht ;-) " eine

Sagt man nicht ;-) " eine Schwalbe mache noch keinen Sommer ".
Was tun, kann man nur mit Mehrheiten, deshalb bin ich auch eher skeptisch, für die Armen wäre es gut, wenn das Wörtchen aber nicht wäre.

Konservativer Kommunist

Der Sozialismus hat sich überlebt, auch in Lateinamerika. Aber Castillo vertritt in Peru Positionen, die erahnen lassen, dass der Kapitalismus sich auf eine menschliche und vernünftige Weise reformieren lässt.
Wir dürfen gespannt sein.

@ Mehrheitsburger

... oder wird er sich mit Gewalt an der Macht festbeißen, wie Maduro in Venezuela.

Maduro ist vollkommen unfähig. Da hat Castillo sicher wesentlich mehr an Intellekt und Fairness zu bieten.

'Castillo hat seinen Wahlsieg mit linkspopulistischen Losungen gewonnen.'

Ich würde sagen, er hat sie mit Unterstützung der Bevölkerung und einer Mehrheit an Wählerstimmen gewonnen.

'Aber nun kommt das Regieren und nur da zeigt sich, ob er Rezepte hat, welche das Land voran bringen und nur daran wird er gemessen.'

Genau. Und nur daran sollte er gemessen werden.
Ihr 'Anti-Kommunismus' hat etwas ideologisch Festgefahrenes längst vergangener Zeiten.

Mir sind Ideologien völlig egal. Politik, die Ergebnisse bringt und sich an Demokratie und Freiheit hält, ist das was zählt.

Peru braucht nicht Venezuela als Vorbild. Es hat sich selbst und wird natürlich eine Demokratie bleiben. Es sei denn, der korrupte Fujimori-Clan übernimmt wieder die Macht.

@ wenigfahrer

wird also nicht ganz einfach, etwas gegen die Elite durchzusetzen.

Ab heute ist er die Elite.

-> 17:19 MromRom --- Venezuela ist ein Desaster

"Ich würde sagen, er hat sie mit Unterstützung der Bevölkerung und einer Mehrheit an Wählerstimmen gewonnen."

Und, habe ich das in Zweifel gezogen ? Ich sagte, dass es einfach ist, mit populistischen Losungen in einen Wahlkampf zu gehen. Auf der Endabrechnung wird stehen, ob sich die Lage Perus gebessert hat oder nicht. Ich habe keine Probleme damit, Ergebnisse anzuerkennen, aber ich möchte sie erst sehen.

"Ihr 'Anti-Kommunismus' hat etwas ideologisch Festgefahrenes längst vergangener Zeiten. "

Der Kommunismus ist zusammengebrochen und wo immer jemand auf den rauchenden Trümmern steht und seine Parolen wiederholt, bekommt er das zu hören. Punkt.

Was Venezuela angeht: Maduro hat das Land mit seinen Chavisten in den Abgrund gewirtschaftet und die Demokratie abgeschafft. Es ist völlig legitim genau darauf zu schauen, ob sich das jemand zum Vorbild nimmt.

Der Präsident wird die

Der Präsident wird die Unterstützung des Parlaments brauchen, wenn er etwas bewegen will. Das setzt Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten voraus. Eine schwere Aufgabe, da er kein Netzwerk zu haben scheint.

18:15 von Werner40

sie kennen die dortigen regeln des parlaments?

Naja, dies kann ja spannend werden

Andere Medien werfen schon die Frage auf: "Drohen unter Pedro Castillo radikale Reformen und die Aushebelung der Demokratie?"

Eben weil er keine Mehrheit im Kongress hat und man es im scheinbar zutraut.

19:17 von Karl Maria Jose...

«sie kennen die dortigen regeln des parlaments?»

37 Abgeordnete der Partei des neuen Präsidenten aus insg. 130 Sitzen im Parlament sind nicht gerade viel.

Am 20. Juli 2021 um 17:02 von MehrheitsBürger

"...Castillo hat seinen Wahlsieg mit linkspopulistischen Losungen gewonnen. Nun gut, das war der Wahlkampf. Aber nun kommt das Regieren und nur da zeigt sich, ob er Rezepte hat, welche das Land voran bringen und nur daran wird er gemessen..."

Das stimmt natürlich, das ist nicht nur in Peru üblich, denn jeder kennt den Unterschied zwischen Wahlversprechen und die Realität.

...ganz nebenbei, "MehrheitsBürger" ist der falsche Account, denn die meisten Bürger sehen ES halt etwas anders als Sie.

20. Juli 2021 um 20:03 von Postquestioner

>> Am 20. Juli 2021 um 17:02 von MehrheitsBürger
"...Castillo hat seinen Wahlsieg mit linkspopulistischen Losungen gewonnen. Nun gut, das war der Wahlkampf. Aber nun kommt das Regieren und nur da zeigt sich, ob er Rezepte hat, welche das Land voran bringen und nur daran wird er gemessen..."

Das stimmt natürlich, das ist nicht nur in Peru üblich, denn jeder kennt den Unterschied zwischen Wahlversprechen und die Realität.

...ganz nebenbei, "MehrheitsBürger" ist der falsche Account, denn die meisten Bürger sehen ES halt etwas anders als Sie. <<
.
.
...und Sie schreiben hier für die "meisten der Bürger"?

Nun ja, Einbildung ist auch eine Bildung.

17:19 von dumm aber deutsch

Maduro ist vollkommen unfähig. Da hat Castillo sicher wesentlich mehr an Intellekt und Fairness zu bieten.
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ich frage mich nur wie die Leute immer an dieses Insiderwissen kommen
Wie der eine ist, wie der andere nicht ist ....
Haben die dort in Peru gelebt oder in Venezuela ?

17:19 von MRomTRom

Es hat sich selbst und wird natürlich eine Demokratie bleiben.
Es sei denn, der korrupte Fujimori-Clan übernimmt wieder die Macht.
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ja was jetzt ?
ist Peru ne Demokratie dann wird gewählt
und der Sieger übernimmt die "Macht" oder wie sie das nennen

17:19 von MRomTRom

Sie schrieben:Es hat sich selbst und wird natürlich eine Demokratie bleiben. Es sei denn, der korrupte Fujimori-Clan übernimmt wieder die Macht.
Fals sie des lesen mächtig sind: Er wurde nur zum Spitzenkandidaten der marxistisch-leninistischen Partei Perú Libre gekürt, weil Parteichef Vladimir Cerrón aufgrund einer Verurteilung wegen Korruption nicht antreten durfte. Was Korruption angeht ist seine Partei auch nicht besser.

Perus neuer Präsident: "Gefährten-wir sagen basta"...

Das ist ein Bruch mit jahrzehntelanger Politik. Mit korruptiver und neoliberaler Politik. Castillo, der 2017 bekannt durch einen Lehrerstreik bekannt wurde. Offiziell eingeführt in das Präsidentenamt wird er kommenden Mittwoch, dem 200 Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung.

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