Kommentare

Warum ist man beim restlichen

Warum ist man beim restlichen Sport nicht so hinterher, wie hinter den Russen?
Alle haben gedopt. Nur Rekorde zählen für Zuschauer und Sponsoren.. Deshalb müssen die alle dopen. Nur mit Müsli und banane geht heute nix mehr.
Das ist doch schon wieder Nur politisch motiviert.

rer Truman Welt

Diese Veranstaltung ist für mich insgesamt nur noch eine Farce!

Politisch motivierte Dopingvorwürfe...

Dann wird es natürlich nicht lange dauern, bis auch an dieser Stelle ins gleiche Horn geblasen wird.
Wie erbärmlich muss - oder sollte(!) - sich ein Sportler fühlen, der seine Medaille letztlich der Einnahme einer leistungssteigernden Substanz verdankt.

Und wie typisch doch die vorauseilende Verdächtigung Putins ist, der trotz der vergangenen Ereignisse eventuell aufgedeckte Dopingfälle bereits im Vorfeld den prüfenden Instanzen als politisch motiviert in die Schuhe zu schieben versucht.

Er hätte weitaus besser daran getan, die russischen SportlerInnen und deren Betreuer und Trainer persönlich zu verwarnen, irgendwelche Substanzen zu verabreichen oder zu konsumieren.

"Schillernde Siege" - das lässt angesichts dessen einen breiten Interpretationsspielraum offen...

@Bender Rodriguez:

"Alle haben gedopt" - und das wissen Sie natürlich mit allen Beweisen dazu, oder ist auch "Das (ist doch schon) wieder Nur politisch motiviert"? - Mein Vorschlag: Die olympischen Spiele werden, was sie einmal waren: Wettstreit unter Menschen, nicht unter Nationen, damit zur eigenen Ehre und nicht zu der der Nation. -

Welches Doping?

Unter welchen Umständen sind denn die neuen Dopingfälle zustandekommen?
Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, wie einfach es ist, allein durch eine Berührung eine Dopingsubstanz auch in verbrecherischer Absicht zu verabreichen, sind doch sämtliche Dopingvorwürfe der letzten Jahrzehnte Makulatur.
Außerdem sollten sich sämtliche Dopingkontrollorganisationen und sämtliche Journalisten, die glaubten irgendwelche Dopingaffären aufgedeckt zu haben, bei den betroffenen Sportlern entschuldigen und diese umgehend rehabilitieren.
Abgesehen davon ist der Kommerzsport, ob Fußball, Tennis, Fahrradfahren oder Olympia, völlig uninteressant und sollte nur für die wenigen Fans auf gesonderten Kanälen übertragen werden, um das restliche Programm nicht zu weiter belästigen.
Und das könnte dann mal endlich etwas anspruchsvoller werden, und auch den Bildungsauftrag erfüllen. Gutes Schulfernsehen zB, dass auch nach 1,5 Jahren der Heimbeschulung weder von ö/r noch von privaten Sendern angeboten wird.

@harry_up um 08:29

>Wie erbärmlich muss - oder sollte(!) - sich ein Sportler fühlen, der seine Medaille letztlich der Einnahme einer leistungssteigernden Substanz verdankt.<

Kommt drauf an.
Die einen argumentieren, wie viele hier, damit daß "das ja alle machen".

Und die anderen haben keine Ahnung, sind echte Idealisten die von ihren Verbänden/Trainern/Betreuern ohne eigene Beteiligung gedopt werden.

Es gibt deshalb ja viele erfolgreiche Klagen von Ex-Spitzensportlern, bekannt vor allem von den EX-DDR Teams, aber auch von anderer Stelle.

Harry up

"Wie erbärmlich muss - oder sollte(!) - sich ein Sportler fühlen, der seine Medaille letztlich der Einnahme einer leistungssteigernden Substanz verdankt."

So erbärmlich, wie sich Manager fühlen, wenn sie Vorgaben umgehen? Wie Banker, die ihren Kunden cumcum vorschlagen? Wie jeder Schwarzarbeiter?

Genau. Schlechtes Gewissen war gestern.
Heute gibt es nur noch hauen und stechen.
Moral ist für Weicheier.

Un deshalb boykottiere ich solche Kommerzveranstaltungen.

@ Mene mene tekel...

"@Bender Rodriguez:"Alle haben gedopt" - und das wissen Sie natürlich mit allen Beweisen dazu, oder ist auch" Am 20. Juli 2021 um 08:36 von Mene mene tekel...

*

Jedenfalls ist nicht bekannt, dass eine Mutation bei den Menschen stattgefunden hat, die die heutigen Sportleistungen erklären könnte.

Die Menschen sind dieselben, wie in der Steinzeit. Auch was Doping anbelangt, denn schon damals gab es leistungssteigernde pflanzliche Mittel.
Mit Chemie geht es allerdings noch besser, weil man die Wirkstoffe anreichern kann, währen so eine Pflanze macht, was sie will: mal mehr, mal weniger Wirkstoff, je nach Lichtverhältnissen, Temperatur, Schädlingsbefall, Nachbarpflanzen oder einfach mal so.

Doping … die ewige Story.

Der erste Doper der Geschichte soll der mehrfache Olympiasieger im Ringen gewesen sein. Milon von Kroton, der große Mengen Stierhoden aß, und mit heutigen Analysemethoden des Testosteron-Dopings überführt worden wäre. Mit Testosteron gedopt war ja auch Floyd Landis, ein neuzeitlicher Gewinner der Tour de France.

Russland hat sich allerdings bei Winter-Olympia Sochi 2014 und danach nun geradezu exemplarisch doof angestellt beim Dopen in organisierter Form in ganz großem Rahmen. Bräsig und außergewöhnlich dumm. Sport-Großmacht mit Größenwahn. Was sie eigentlich gar nicht nötig hätten.

So richtig gerecht ist das mit den Dopingkontrollen im Ländervergleich nicht. Mittel- und Langstreckenläufer aus Kenia sind auch prinzipiell stets verdächtig, das Kontrollsystem in Kenia genügt auch nicht den Ansprüchen an tatsächliche Dopingbekämpfung.

Nun in Tokyo wird man also keine Russische Hymne hören. Wenn schon Hymne, dann ist die russische die zweit schönste für die Ohren nach der japanischen.

08:40 von Bender Rodriguez

«Un deshalb boykottiere ich solche Kommerzveranstaltungen.»

Ich auch. Ich trete schon seit mehr als 40 Jahren nicht mehr an bei Olympia.

@ um 08:29 von harry_up

Warum sollte sich ein Sportler erbärmlich fühlen, wenn er gedopt hat?
Geld verdienen diese Leute auch nur, wenn sie mehr Leistung abliefern, als andere.
Und am meisten bekommt der, der auf dem 1. Platz landet. Alle anderen Plätze interessieren niemanden.
In anderen Wirtschaftszweigen wird doch ebenso gelogen und betrogen - siehe Werbung - und nebenbei noch Mensch, Tier, Klima und die ganze Welt vergiftet.
Wie wir in der Pandemie gelernt haben, zählt nur der Erhalt der Wertschöpfungskette.
Ob dann der eine oder der andere Sportler davon profitiert, ist doch Latte.
Zumindest hat ein Sportler, der nicht erfolgreich bleibt, eine Menge an Zeit vertrödelt, die er auch für einen „vernünftigen“ Beruf hätte investieren können.
Und ohne ausreichendem Gehalt ist das verlorene Zeit. Zumindest im Sinne seiner persönlichen Wertschöpfung.
Auch beim Sport ist Höher, Schneller, Weiter grundsätzlich falsch. So wie es in unserem gesamten System auch falsch ist.
Medaillen nur für Impfstoff - Forscher!

leistungssteigernd sind. Und wo gab es dann z.B. diese asthmakranken Leistungssportler mit entsprechendem Attest?

@ Bender Rodriguez, um 08:40

re @ harry_up

Wenn Sie derartige Veranstaltungen boykottieren ist das eine ganz andere Sache als wenn Sie schreiben, das Ganze sei politisch motiviert.

Oder war das am Ende ironisch gemeint? Ihr gesamter Kommentar gar...?

08:37 von nie wieder spd

Abgesehen davon ist der Kommerzsport, ob Fußball, Tennis, Fahrradfahren oder Olympia, völlig uninteressant und sollte nur für die wenigen Fans auf gesonderten Kanälen übertragen werden, um das restliche Programm nicht zu weiter belästigen.///

Vorschlag.
Sie schreiben jetzt mal, was Sie gerne schauen. Ich verlange dann diese Sendungen, auf gesonderten Kanälen zu senden. Sie wollen doch mein Sportprogramm nicht belästigen?

Ja, ist politisch motiviert

andere Erklärung habe ich nicht. Sonst gäbe es zahlreiche Artikel über Dopingsfälle in Deutschland, Österreich usw. Wenn schon Hajo Seppelt sagt, dass nicht nur Russen dopen, dann heißt das viel. Hajo Seppelt ist ja sehr bekannt für seine russophobiesche Einsichten. Ich vermisse Aufklärungen warum norwegische Ski-Teams so viele Asthmatiker hat. Warum es so leise über letzte Dopingsfälle in Deutschland geworden ist?
Und nach letzten Erkenntnissen, wer kann überhaupt sicher sein, dass diese zwei russische Athleten nicht vorsätzlich diskreditiert wurden?

Menetekel

Muss ich dir jetzt eine Liste der Sportler aufsagen, die alle gedopt haben? Bzw dabei auch erwischt wurden?
Da sind nur ganz wenige Länder dabei, deren Sportler 100% clean waren.
Allein beim ach so moralischen Westen gab es herrliche Skandale.
Krabbe, bauman, griffith Joyner, Armstrong, johnson, ... Ich hab da noch andere im Sinn, deren Namen müsste ich erst gugeln. So wichtig sind die nämlich nicht, dass man sich das merken könnte.

Aber die Nummer mit der Zahnpasta hat bis jetzt alles überagt.

Nein, nicht alle haben gedopt.

Zum ersten Kommentar, der unterstellt, dass "alle" gedopt hätten, wurde schon treffend geantwortet, dass dies eine unbewiesene Behauptung darstellt. Ohne Beweis gilt immer noch - selbst bei Verdachtsgründen - die Unschuldsvermutung.

Hinzu kommt aber ein anderer ganz wesentlicher Unterschied.

Wenn einzelne Sportler oder Teams dopen, ohne dass die nationalen Organisationen davon wissen, ist es etwas komplett anderes, als wenn die zuständigen nationalen Stellen davon wissen oder gar selbst das Doping organisieren.

Russland hat sich nicht an die Spielregeln gehalten, wie es für Unrechtsregime üblich ist. Ich schreibe vorsätzlich "Unrechtsregime", denn das ist Russland aktuell. Denn Unrecht beginnt nicht erst mit dem extremen Unrecht, was häufig allein mit dem Begriff "Unrechtsstaat" verbunden wird. Hoffen wir, dass Russland nicht wieder ins extreme Unrecht abgleitet, sondern den Weg ins Recht zurückfindet.

Krittkrit

"Kranke Sportler dürfen Mittel einnehmen, die zufällig auch noch
leistungssteigernd sind. Und wo gab es dann z.B. diese asthmakranken Leistungssportler mit entsprechendem Attest"

Wäre für mich ganz klar ein Fall für die Paralympics.
Dort tritt man mit handycap an,das über einen Schlüssel ausgeglichen wird.

@ nie wieder SPD, um 08:55

Offensichtlich betrachten Sie das Dopinggeschehen im Sport von einer gänzlich anderen Seite.

Da kann man kaum noch miteinander argumentieren, zumal es am Ende Ihres Kommentars vollkommen aus dem Ruder läuft.

Durchkommerzialisierter Unfug

Wenn ich an alte Olympiaden denke, war das schon was besonderes. Aber die letzten zwei, drei habe ich mir nicht mehr angesehen. Mir kann dieser ganze durchkommerzialisierte Unfug gestohlen bleiben. Gut, dass es mittlerweile genügend Fernsehsender und dazu das Internet gibt, um dem Quatsch medial ausweichen zu können.

@ um 08:58 von rainer4528

Danke der Nachfrage.
Pornos. Dafür gibt es aber schon mehr als genug Spartenkanäle.
Aber ich wollte den Sportfans natürlich nicht zu Nahe treten.
Doch zB die Ö/R haben jeweils 2 Extra-Kanäle, auf denen ab und zu richtig gutes Programm gezeigt wird, dass es verdient hätte, auf den Hauptkanälen gezeigt zu werden.
Und auf den 2 anderen Kanälen könnte dann 1x Sport gezeigt werden und 1x zB anständiges Schulfernsehen für die, nach aller Voraussicht und schlechten Vorbereitung, weiter andauern müssende Heimbeschulung.

Normalerweise

müssen alle Athleten die wegen Doping gesperrt sind sofort rehabilitiert werden, nachdem es bekannt wurde wie einfach es ist eine Dopingsubstanz zu verabreichen um die Sportler zu sabotieren. Oder gilt das für die russischen Athleten nicht? Und überhaupt, wenn schon Männer gegen Frauen antreten, brauchen wir nicht über Doping zu diskutieren. Olympia ist zu einer politischen und kommerziellen Showveranstaltung verkommen. Kann man ruhig darauf verzichten.

08:37 von nie wieder spd

«Abgesehen davon ist der Kommerzsport, ob Fußball, Tennis, Fahrradfahren oder Olympia, völlig uninteressant und sollte nur für die wenigen Fans auf gesonderten Kanälen übertragen werden, um das restliche Programm nicht zu weiter belästigen.»

Sie wissen aber schon, dass Tokyo eine Zeitdifferenz zu Deutschland von 8 Stunden hat zur hiesigen Sommerzeit?

Belästigt werden soll Ihr TV-Programm von 00:00 Uhr bis 17:00 Uhr Deutscher Zeit. In ARD und ZDF. Alle anderen TV-Sender bleiben prinzipiell unbelästigt, und Sie können ganz normal schlafen in der Nacht wie ohne Olympia.

alte Tradition

Die Olympiade der Neuzeit war von Anfang an nationalistisch aufgeladen. Es ging ja auch darum, den militärischen Wettstreit durch einen friedlichen sportlichen zu ersetzen.
Im Ostblock kam noch der Wettstreit der Systeme dazu. Da wurde gedopt was, das Zeug hielt, von Oben verordnet. Diese Tradition besteht nun in einem nationalistischen Russland weiter.
Es mag sein, dass in anderen Ländern auch gedopt wird, aber auch im staatlichen Auftrag und mit der Unterstützung staatlicher Stellen?

um 08:18 von Bender Rodriguez

Warum ist man beim restlichen Sport nicht so hinterher, wie hinter den Russen?

Weil nachgewiesen wurde, dass man in Russland systematisch gedopt hat. In anderen Ländern gab es auch Dopingfälle aber keinen Nachweis für systematisches Doping von Regierungsseite. Es ist ein Unterschied, ob ein Sportler von sich aus entscheidet zu Dopen, oder ob er von staatlichen Stellen dazu gedrängt wird.

Doping ist nicht harmlos!

Nachdem hier eine Reihe Dopingverharmloser auftauchten, Doping ist nicht harmlos! Sicher, leistungssteigernde Mittel wurden schon früher genommen und die aktuellen Kontrollen können im Zweifel sogar dafür sorgen, dass Spieler gesperrt werden, obwohl sie kein Doping betrieben, aber die generelle Freigabe von Doping ist keine Lösung.

Die Kontrollen verhindern, dass allzu auffällig und extrem gedopt wird. Ohne Dopingverbot wäre das anders und Sportler müssten sich Drogencocktails sondergleichen einwerfen um mithalten zu können, mit dem Ergebnis, dass sie spätestens mit 40 Jahren komplette Wracks wären, sofern sie überhaupt noch leben.

Am 20. Juli 2021 um 08:37 von nie wieder spd

Abgesehen davon ist der Kommerzsport, ob Fußball, Tennis, Fahrradfahren oder Olympia, völlig uninteressant und sollte nur für die wenigen Fans auf gesonderten Kanälen übertragen werden, um das restliche Programm nicht zu weiter belästigen.
__
Da lachen ja die Hühner. Nur weil SIE der Sport nicht interessiert, sind Sie der unmaßgeblichen Meinung, dass das "die meisten" anderen Bürger auch betrifft ? Unfug
Sportsendungen, vor allem internationale Ereignisse, generieren immer noch die meisten Einschaltquoten.
Im übrigen gibt es durchaus anspruchsvolle Sendungen, was auch immer Sie darunter verstehen mögen, z.B. bei ARTE o. 3SAT.
Bei Ihrer Uninformiertheit wundert es mich, dass Sie anspruchsvolle Sendungen nachfragen. Schulfernsehen gibt es und zwar in vielen Dritten Programmen und in der Mediathek, unterteilt in Alters/Klassen-Stufen und in Fächer.
Schade für Sie. Der Artikel eignet sich nicht wirklich zum Politik-bashen. Da kommt bestimmt noch was heute. Geduld

@ um 09:19 von schabernack

Danke für Ihr Einfühlungsvermögen.
Leider helfen mir Ihre Tipps nicht, da ich in einer Einrichtung für geistig behinderte Menschen arbeite und diese genau das gerne gucken, was ich als Zumutung begreife, einschließlich Sport. Und natürlich habe ich dafür Verständnis, wie auch für diese Zielgruppenorientierung der Sender, die sich nach meinen Geschmack aber etwas weniger ausgeprägt darstellen könnte.
Wenn ich nicht gerade Nachtschicht habe, kann ich aber trotzdem ganz gut schlafen.

@und-nachts-da-ruft, 9.38 Uhr

"Die Kontrollen verhindern, dass allzu auffällig und extrem gedopt wird. "

Erinnert mich an den alten Witz aus den 80ern:

Wie heißt die russische Olypiasiegerin im Kugelstoßen? Anna Bolika...

Ok, Spaß beiseite: Doping ist in der Tat nicht harmlos. Der italienische Tour-de-France-Sieger mit der Glatze, an den Namen erinnere ich mich nicht mehr, ist kurz nach seiner aktiven Zeit im jungen Alter tot umgefallen. Nur als ein Beispiel.

09:06 von Bender Rodriguez

zum beispiel alle radfahrer vom team Deutsche Telekom, gesponsert von der ARD oder birgit dressel gedopt von der uni klinik freiburg vom prof. (name vergessen) selbst

@ um 09:38 von und-nachts-da-ruft

Natürlich nicht.
Aber die meisten deutschen Sportler haben Abitur und sind keine Dummköpfe.
Volljährig sind sie auch.
Die könnten das ganz allein entscheiden.
Doping ist ja keine gefährliche Seuche, die alle Menschen befällt.
Man muß sich nur entscheiden. Entweder viel Geld oder wenig Karriere.

Nachts ruft...

Weil nachgewiesen wurde, dass man in Russland systematisch gedopt hat. In anderen Ländern gab es auch Dopingfälle aber keinen Nachweis für systematisches Doping von Regierungsseite. Es ist ein Unterschied, ob ein Sportler von sich aus entscheidet zu Dopen, oder ob er von staatlichen Stellen dazu gedrängt wird."

Ich sehe da keinen Unterschied. In Russland wird man nicht gezwungen, Sportler zu werden. Und der Westen kontrolliert die freiwilligen Doper so lasch, dass es halt billigend in Kauf genommen wird. Platz 1 im.medaillienspiegel ist wichtiger.

Warum muss überhaupt dem Sportler nachgegangen werden, um zu kontrollieren?
Ich verpasse denen ein kontrolliert. Und wenn da nicht 52 negative Einträge am Jahresende sind, fällt der Wettkampf aus.
Die Labore müssen über eine Zulassung verfügen.
Dann muss ein Sportler halt mal 4h zum Arzt fliegen. Kein Problem.

Warum Profisportler an den

Spielen mitmachen dürfen (z.B. Fussballer) ist mir schleierhaft. Die Profisportler haben absolut nichts bei Olympiaden zu suchen. Ansonsten könnte man ja auch Boxer aus den Profilagern zulassen und aus vielen anderen Sportarten, bei
denen ansonsten nur Profis antreten.
Dass es in Tokio olympische Trauerspiele statt einem Fest für alle Sportfans geben wird, ist vorherzusehen. Hauptsache die Einschaltquoten für die tv-Anstalten sind o.k.
Es lebe der Sport.

Am 20. Juli 2021 um 09:14 von nie wieder spd

Doch zB die Ö/R haben jeweils 2 Extra-Kanäle, auf denen ab und zu richtig gutes Programm gezeigt wird, dass es verdient hätte, auf den Hauptkanälen gezeigt zu werden.
Und auf den 2 anderen Kanälen könnte dann 1x Sport gezeigt werden und 1x zB anständiges Schulfernsehen für die, nach aller Voraussicht und schlechten Vorbereitung, weiter andauern müssende Heimbeschulung.
___
Sagen Sie mal, wissen Sie eigentlich, wieviele Sender das ÖR-TV hat ? Bevor Sie hier wieder nur stänkern, informieren Sie sich doch wenigstens bevor Sie nerven. Da Sie offenbar nicht in der Lage sind, sich zu informieren, es sind 21 Sender ! Ohne Private und ohne Bezahl-TV, die man
alle über Kabel, Sat oder BVBT empfangen kann. Von den Mediatheken mal ganz abgesehen. Wie ich Ihnen bereits schrieb, gibt es dort u.a. auch Schulfernsehen. Ihre Kritik läuft also, wie so oft gänzlich ins Leere. Es geht Ihnen ja ohnehin nur ums Rummäkeln an allen öffentlichen u. politischen Institutionen. Schlim

Old lästervogel

"Die Profisportler haben absolut nichts bei Olympiaden zu suchen."

Dann würdest du aber in ein leeres Stadion kucken.

Fussball ist keine Randsportart und müsste nicht olympisch sein. Eishockey & Handball auch nicht.

08:55 von nie wieder spd

«Auch beim Sport ist Höher, Schneller, Weiter grundsätzlich falsch.»

Sportlicher Wettkampf ist das Messen des Könnens gegeneinander.
Wer die bessere Leistung erzielt.

Im Mannschaftssport, wer mehr Tore oder Punkte erzielt.
Bei Einzelwettbewerben, wer eine best. Strecke schneller zurücklegt, weiter wirft, oder höher springt. Manchmal bewerten Kampfrichter, wer die bessere Leistung brachte bei Sportarten, die man nicht mit höher, schneller, weiter messen kann.

Wie sollte das auch anders sein …

re 08:18 Bender Rodriguez: „Alle“ sind gedopt?

>>Warum ist man beim restlichen Sport nicht so hinterher, wie hinter den Russen?<<

Ist man! Das Gegenteil behaupten merkwürdigerweise nur die „Russen“.

>>Alle haben gedopt. Nur Rekorde zählen für Zuschauer und Sponsoren.. Deshalb müssen die alle dopen. Nur mit Müsli und banane geht heute nix mehr.<<

Pardon, aber das ist hochgradig ehrverletzend für die vielen, vielen LeistungssportlerInnen, die hiermit in gleichem Atemzug wie die skrupellosen Betrüger genannt werden. Wobei es ja noch um viel mehr geht: Nämlich das selbst SportlerInnen erwiesenermaßen von ihren Verbänden gezwungen wurden, sich selbst, die Konkurrenz und aus Staatsimagegründen
vor allem das Publikum zu betrügen.

Glauben Sie mir, auch als Vater einer Leistungssportlerin reagiert man leicht allergisch auf dieses „alle Sportler“!

>>Das ist doch schon wieder Nur politisch motiviert.<<

Gottseidank ist es das! Nur ohne dieses ominöse „Nur“!

Und: Pardon für meinen Zitierfehler gestern - da hatte ich nicht aufgepasst!

08:29 von harry_up Volle

08:29 von harry_up

Volle Zustimmung.
Tatsächlich wundere ich mich etwas, das nicht sofort auf den Film und die Recherchen der ARD eingegangen und behauptet wurde : wir haben gar nicht ........

08:48 von Tada // Die

08:48 von Tada

// Die Menschen sind dieselben, wie in der Steinzeit. Auch was Doping anbelangt, denn schon damals gab es leistungssteigernde pflanzliche Mittel.//

Und weil niemand in den vielen Jahren auch nur ansatzweise dazu gelernt hat, hätte sich niemals was ändern können/sollen/dürfen ?
Es gibt andere, legale Möglichkeiten ( z.B. Ernährung, Training usw. ) seine Leistung zu steigern.

Am 20. Juli 2021 um 09:46 von M. Höffling

Der italienische Tour-de-France-Sieger mit der Glatze, an den Namen erinnere ich mich nicht mehr, ist kurz nach seiner aktiven Zeit im jungen Alter tot umgefallen. Nur als ein Beispiel.
__
Marco Pantani;)
Stimmt. So etwas ist schon öfter passiert, dass Sportler aus "heiterem Himmel " noch während oder kurz nach ihrer sportlichen Laufbahn plötzlich versterben. Mir hat das mal ein Mediziner damit erklärt, dass aufgrund der besonderen Konstitution, die eben ein Sportler hat (haben muss) eine solche Gefahr leider mitunter besteht. Und zwar ganz ohne Doping. Es ist manchmal ein schmaler Grat zwischen noch gesundem Sport und Grenzfällen, wo die Gesundheit dann leidet. Mich wunderte auch immer, dass man ständig hört, dass Sportler aus Krankheitsgründen ausfallen, die nicht aus Sportverletzungen resultieren.

08:58 von rainer4528 Genau,

08:58 von rainer4528

Genau, aber es bitte auch ein Stück weit mein Sportprogramm ;-))
Außerdem wird ja z.B. die Tour de France teilweise auf " one " verlegt.

Am 20. Juli 2021 um 09:53 von Old Lästervogel

. Die Profisportler haben absolut nichts bei Olympiaden zu suchen. Ansonsten könnte man ja auch Boxer aus den Profilagern zulassen und aus vielen anderen Sportarten, bei
denen ansonsten nur Profis antreten.
__
Das können Sie über google erfahren. Mich hatte das auch einmal gewundert. Da gibt es ganz bestimmte Kriterien, wer das unter welchen Umständen machen kann. Bekomme das aber nicht mehr so ganz zusammen aber es gibt da eine strenge Regel. Einfach mal recherchieren.

@ um 10:02 von schabernack

Das weiß ich, danke.
Aber Ihre Erklärung macht das Ganze nicht besser oder sinnvoller.
„ … wer eine best. Strecke schneller zurücklegt …“
Die Paradedisziplin in der Evolution der Menschheit war nicht „schnell“ laufen, sondern „lange“ laufen. Tiere wurden vorzugsweise zu Tode gehetzt. Und das noch nicht einmal mit der Geschwindigkeit eines Marathonläufers.
Was aber die Schnelligkeit angeht, sind uns sogar fast alle Haustiere Haushoch überlegen, die nahezu sämtlichst blitzartig auf 40 bis 50 km/h beschleunigen können und das auch für 100m locker durchhalten.
Menschen, die sich in Schnelligkeit zu messen sind schon an sich ein Witz.
Aber gegen Bälle treten natürlich auch. Oder im Kreis fahren.
Wenn das jemand gerne tut, ok.
Aber warum ein Ereignis daraus machen?

09:04 von wosu0106 Wenn

09:04 von wosu0106

Wenn jemand nichts anderes weiß, fängt er an die Investigativ - Reporter zu diskreditieren.

@ um 09:58 von weingasi1

Danke für Ihre netten Worte.
Lesen Sie doch einfach keine Beiträge von mir.
Ich versuche das bei Ihnen auch immer wieder.

09:48 von nie wieder spd

«Doping ist ja keine gefährliche Seuche, die alle Menschen befällt.
Man muß sich nur entscheiden. Entweder viel Geld oder wenig Karriere.»

Die weit meisten Sportler dopen nicht. "Viel Geld" kann man mit fast allen Sportarten bei Olympia auch nicht verdienen.

Bei der Leichtathletik gibt es einige Stars wie bis vor kurzem der Sprinter "Usain Bolt", die viel Geld verdienen konnten. Bei Schwimmern kann das auch so sein. Kanuten, Bogenschützen, Moderne Fünfkämpfer, Fechter, und sehr viele andere verdienen durch ihren Sport niemals viel Geld.

re 08:56 krittkritt: Beweise ...

>>Kranke Sportler dürfen Mittel einnehmen, die zufällig auch noch leistungssteigernd sind. Und wo gab es dann z.B. diese asthmakranken Leistungssportler mit entsprechendem Attest?<<

Liegen dem russischen Verband zu diesen immer und immer wieder vorgebrachten Schlagwörtern irgendwelche belastbaren Beweise vor? Oder auch dazu, dass ja auch „alle anderen Nationen“ das „Gleiche“ machen? Ich erinnere mich an regelrechte Warnungen von Ihnen (oder war es ein namensähnlicher Kollege?) anlässlich der Brasilienolympiade, dass der russische Verband jetzt jegliche Zurückhaltung aufgeben würde und die politische Sportwelt mit ihren Enthüllungen überfluten würde.

Der Tenor war wirklich so wie beschrieben! Gekommen war und ist: Nichts!
Außer: Alles politisch motiviert! Ja was denn sonst?

@ um 10:24 von schabernack

Dann betreiben die Sportler ihren Sport nur um sich wichtig zu machen?
Wenn sie damit doch kein Geld verdienen, müssten sie ja nicht in Stadien auftreten, sondern könnten Sport treiben, wo sie wollen und ganz ohne Druck.
Oder treten dort auf, damit sich die oberen zehntausend Sportorganisarionsfunktionäre bereichern können?

10:20, nie wieder spd

>>Menschen, die sich in Schnelligkeit zu messen sind schon an sich ein Witz.
Aber gegen Bälle treten natürlich auch. Oder im Kreis fahren.
Wenn das jemand gerne tut, ok.
Aber warum ein Ereignis daraus machen?<<

Weil viele Menschen sich so was gern angucken. Ich nicht, aber ich bin ja auch nicht normal. Wären alle Menschen wie ich, dann gäbe es den Wirtschaftsfaktor Sport gar nicht, und die Kreativlinge in den Werbeagenturen würden bitterlich weinen und schon morgens die Wodkaflaschen leeren.

Mittlerweile werde ich etwas milder, was diesen Zirkus angeht, aber früher habe ich mich furchtbar aufgeregt. Auch über die politische Komponente des Leistungssports. Als Schüler hatte ich mal den MAD am Hals, weil ich in der Schülerzeitung einen Artikel über Sport als ritualisiertes Kriegsspiel geschrieben hatte. Ja, wenn es um Sport geht, da versteht der „Normaldeutsche“ keinen Spaß...

10:23, nie wieder spd

>>@ um 09:58 von weingasi1
Danke für Ihre netten Worte.
Lesen Sie doch einfach keine Beiträge von mir.
Ich versuche das bei Ihnen auch immer wieder.<<

Warum schreibt man denn hier Beiträge, wenn man nicht will, daß sie gelesen werden?

Mit Widerspruch, auch heftigem, sollte man umgehen können.

10:20 von nie wieder spd

«Die Paradedisziplin in der Evolution der Menschheit war nicht „schnell“ laufen, sondern „lange“ laufen. Tiere wurden vorzugsweise zu Tode gehetzt.»

Die Olympische Disziplin: "Tiere zu Tode hetzen" wurde aus Tierschutzgründen ersatzlos gestrichen.

«Was aber die Schnelligkeit angeht, sind uns sogar fast alle Haustiere Haushoch überlegen, die nahezu sämtlichst blitzartig auf 40 bis 50 km/h beschleunigen können und das auch für 100m locker durchhalten.»

Wegen grober Chancenungleichheit wurde auch Gepard vs. Usain Bolt aus dem Programm genommen.

«Menschen, die sich in Schnelligkeit zu messen sind schon an sich ein Witz.
Aber gegen Bälle treten natürlich auch.»

Weder das eine noch das andere ist ein Witz. Gegen Bälle treten ist Spiel, Federbälle beim Badminton über ein Netz schlagen ist das auch. Beides macht nicht allen Menschen gleichermaßen Spaß. Mit Bällen spielen ist schon großer Kinderspaß.

Bogenschießen ist Meditation mit dem Ziel, wer besser trifft ins Ziel,

teachers voice

"Pardon, aber das ist hochgradig ehrverletzend für die vielen, vielen LeistungssportlerInnen, die hiermit in gleichem Atemzug wie die skrupellosen Betrüger genannt werden."

Ist es das?Nur weil einige Mittel nicht auf der Liste stehen, ist es dennoch Doping. Und wenn es nur massenweise Aspirin gegen die Schmerzen ist.

Ich weiß nicht, wer dopt

und will es auch gar nicht wissen. Mich interessieren solcher Großereignisse nicht und ich werde dafür auch keinen Strom für den Fernseher investieren.
Alle Sportler weisen die Vorwürfe vehement zurück und so werden FIFA, UEFA, IOC - und wie sie sonst noch alle heißen - weiter fleißig Geld scheffeln und von den hehren Seiten des Sports faseln.
Und ich treibe - ungedopt - meinen eigenen Sport.

Es wäre einfacher, Doping zu erlauben...

"Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein."
(Bertolt Brecht)

Auch wenn mir seit Jahren das Bild vermittelt werden soll, dass nur Russland oder China systematisch dopen würden, reicht mir ein Blick auf den Medaillenspiegel, um vom Gegenteil überzeugt zu bleiben.

Spitzensport und Doping hängen einfach zusammen. Statt einen ewigen Wettlauf mit neuen Substanzen, deren Verboten und Kontrollen zu führen, sollte man Doping einfach erlauben. Das wäre zwar nicht schön, würde aber für Chancengleichheit sorgen und den Sport wieder entpolitisieren.

@ um 09:58 von weingasi1

Da Sie mir 2x geantwortet haben, will ich nicht nachstehen.
Allein mit der Anzahl der ö/r - Programme haben Sie natürlich recht.
Aber daran kann man gut erkennen, wieviele Möglichkeiten die Ö//R liegen lassen.
Und dass die Einschaltquoten bei Sportsendungen noch am Höchsten sind, spricht auch nicht für den Rest des Programms.
Das angebotene Schulfernsehen besteht in erster Linie aus alten Konserven und unendlichen Wiedeholungen, die, mit wenigen Ausnahmen, keinen Schüler vor die Glotze zu locken vermögen. Das konnten zumindest einige ö/r - Sender schon mal unfassbar viel besser, mit wesentlich weniger Möglichkeiten.
Und nachdem bei ARTE Zombiefilme zu cineastischer Kunst erklärt wurden, zweifele ich da manchmal auch am Anspruch.
Auf 3Sat werden oft gute Produktionen gezeigt und oft auch auf anderen Programmplätzen wiederholt. Aber dann nur Nachts. Wie auch bei Phoenix.
Ansonsten viele Dank für Ihr Interesse.

Am 20. Juli 2021 um 10:39 von fathaland slim

"Warum schreibt man denn hier Beiträge, wenn man nicht will, daß sie gelesen werden?
Mit Widerspruch, auch heftigem, sollte man umgehen können."

Das können nur sehr wenige, manche können sich einfach nicht mehr an die eigenen Beiträge erinnern.

@ um 09:49 von Thomas D.

„Und wieder beschweren Sie sich über einen Umstand, von dem Sie nicht wissen, ob er überhaupt zutrifft.
Es geht Ihnen ganz offensichtlich nur darum, herumzunörgeln.“
Äh …, ja, genau … :)

re 09:50 Bender Rodriguez: Kontrollen

>>Und der Westen kontrolliert die freiwilligen Doper so lasch, dass es halt billigend in Kauf genommen wird. Platz 1 im.medaillienspiegel ist wichtiger.

Warum muss überhaupt dem Sportler nachgegangen werden, um zu kontrollieren?
Ich verpasse denen ein kontrolliert. Und wenn da nicht 52 negative Einträge am Jahresende sind, fällt der Wettkampf aus.<<

Wie gesagt zählt meine Tochter zu den LeistungssportlerInnen, die Ihrer Meinung nach „alle gedopt“ sind und „niemals kontrolliert“ werden.

Die Wahrheit ist: Sie muss für 365 Tage bzw. Nächte. melden, wo sie sich aufhält und wo sie übernachtet. Und die kommen! Als sie bei uns zu „Besuch“ war, klingelte um 6 Uhr morgens die NADA an der Türe! Für mich geradezu erschreckend - für meine Tochter Routine,
Und: Dreimal nicht angetroffen - 3 „miss“ - Sperre.

Problem:
Ich rede hier von Trainingskontrollen, und nur in Deutschland. Andere Länder - andere Sitten. Anderes Training!

Ich habe geantwortet, dass ...

Ich das Klavierkonzert Nr. 1 von Tschaikowsky ganz toll finde.

Was passt da nicht,
es wurde früher als Symbol für Frieden und Völkerverständigung angespielt.

Muss ich mich zu dem schändlichen
Doping äußern?

Nicht nur im Sport wird gedopt,
auch in anderen Bereichen werden zunehmend Aufputschmittel eingenommen, um dem Stress standzuhalten, meist mit schwerwiegenden
gesundheitlichen Folgen.

Nur da ist es oft nicht verboten.

@ um 10:46 von schabernack

„Bogenschießen ist Meditation mit dem Ziel, wer besser trifft ins Ziel,“
Meditation hat nicht wirklich ein „Ziel“ und schon gar nicht dieses.
Aber daran kann man erkennen, wie tief der Leistungsgedanke in vielen Köpfen verankert ist.
Echte Meditation könnte dem aber abhelfen.

RE : Meinung zu unse......... !

Finde ich auch, denn dem IOC geht es nur ums Geld und sonst nichts. Leider sind da inzwischen Funktionäre, wie auch bei der UEFA und FIFA am Werk, die nur noch an Werbeverträge und extrem viel Geld denken, Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Pressfreiheit mit Füßen treten, und absolut unbelehrbar sind. Die gehören alle zusammen in die Tonne !

10:36 von nie wieder spd

«Dann betreiben die Sportler ihren Sport nur um sich wichtig zu machen?
Wenn sie damit doch kein Geld verdienen, müssten sie ja nicht in Stadien auftreten, sondern könnten Sport treiben, wo sie wollen und ganz ohne Druck.»

Viele Millionen Menschen tun das ja auch als Amateure. Manche wenige sind mehr begabt, und betreiben Sport auf Olympischem Wettkampfniveau, weil ihnen so was Spaß macht.

Sport auf diesem Niveau hat sehr viel mit Willen und Selbstdisziplin zu tun. Ohne beides ist es sowieso unmöglich, dieses Niveau auch bei größter Begabung jemals zu erreichen.

10:39 von fathaland slim

>>@ um 09:58 von weingasi1 / 10:23, nie wieder spd
Danke für Ihre netten Worte.
Lesen Sie doch einfach keine Beiträge von mir.
---------

Warum schreibt man denn hier Beiträge, wenn man nicht will, daß sie gelesen werden?
---------------------

"man"
bezieht sich vielleicht nur auf bestimmte Foristen hier ?
(auf deren Antworten man durchaus verzichten kann)
nur mal so als Idee

10:51, Nachfragerin

>>Statt einen ewigen Wettlauf mit neuen Substanzen, deren Verboten und Kontrollen zu führen, sollte man Doping einfach erlauben. Das wäre zwar nicht schön, würde aber für Chancengleichheit sorgen und den Sport wieder entpolitisieren.<<

Wenn alle Sportler gleichermaßen zugedröhnt sind, dann führt das zur Entpolitisierung des Sports?

Na denn man prost!

10:53. ex_Bayerndödel

>>Am 20. Juli 2021 um 10:39 von fathaland slim
"Warum schreibt man denn hier Beiträge, wenn man nicht will, daß sie gelesen werden?
Mit Widerspruch, auch heftigem, sollte man umgehen können."

Das können nur sehr wenige, manche können sich einfach nicht mehr an die eigenen Beiträge erinnern.<<

Vor allem nicht an die, die man so, wie es andere Foristen behaupten, gar nicht geschrieben hat...

Re : nie wieder spd !

Was da letzte Woche gezeigt wurde, sollte natürlich in Zukunft mit in alle Ermittlungen bei Doping- Vorwürfen mit bedacht werden. Das steht außer Zweifel.
Was aber den Kommerz betrifft, das ist ein Ausdruck der immer mehr zunehmenden Gier von neuen Protagonisten, die sich ein großes Stück vom riesigen Kuchen des Sport und der Werbung versprechen. Leider werden solche Unternehmen wie SKY oder DAZN auch noch erlaubt, statt diese riesige Vielfalt, die für die Menschen langsam nicht mehr bezahlbar wird. Es sind aber auch die Verbände und Clubs mit daran verantwortlich, die den Hals nicht voll genug kriegen, und auch all die privaten Sender, die zum größten Teil nur noch Sche...... zeigen, blöder geht es echt nicht mehr, oder sie bringen eine Serie zum zehnten Mal hintereinander, nur um Geld zu verdienen, und Dividenden zu zahlen. Alles und überall muss es immer mehr sein, das ist der unersättliche Mensch, das Raubtier !

re 10:46 Bender Rodriguez: Grenzbelastung

>>teachers voice
"Pardon, aber das ist hochgradig ehrverletzend für die vielen, vielen LeistungssportlerInnen, die hiermit in gleichem Atemzug wie die skrupellosen Betrüger genannt werden."

Ist es das?Nur weil einige Mittel nicht auf der Liste stehen, ist es dennoch Doping. Und wenn es nur massenweise Aspirin gegen die Schmerzen ist.<<

Ja, ist es!

Wer Leistungssport betreibt, betreibt seinen Körper in einer nahezu ständigen Grenzbelastung. Das ist unvermeidlich und wir „Normalmenschen“ machen uns kein Bild, was dies bedeutet.
Mit Doping aber hat dies nur insoweit zu tun, dass man mit bestimmten, immer wieder neu entdeckten und definierten Mitteln die eigene Leistungsfähigkeit und Schmerzgrenze immer weiter und vor allem künstlich hinauszuschieben versucht.

Man muss die Faszination Leistungssport nicht teilen, aber eine pauschale Abwertung wird dieser niemals gerecht!

Im Übrigen: Geschätzt 95 % der OlympiaathletInnen könnten sich systematisches Doping alleine gar nicht leisten

@ um 10:36 von fathaland slim

Kann ich alles so unterschreiben.
Ich wußte, es gibt doch ein paar Übereinstimmungen zwischen Ihnen und mir, außer dass wir Schwul sind.

@harry_up - leistungssteigernde Substanzen

08:29 von harry_up:
"Wie erbärmlich muss - oder sollte(!) - sich ein Sportler fühlen, der seine Medaille letztlich der Einnahme einer leistungssteigernden Substanz verdankt."

An sich haben Sie recht. Aber wo fängt es an? Jedes Frühstück enthält leistungssteigernde Substanzen. Und mit der Definition von verbotener Substanzen erreicht man lediglich, dass die Länder mit einer fortschrittlichen Forschung im Vorteil sind, weil sie die Leistung ihrer Sportler mit noch nicht verbotenen Substanzen steigern kann. (Ich bezweifle auch, dass die Sportler immer wissen, was sie zu sich nehmen.)

Und das große Interesse am Doping in Russland kann meiner Meinung nach nur politisch motiviert sein. Die USA haben bei den letzten Olympischen Spielen mehr als doppelt so viele Medaillen gewonnen und selbst Großbritannien war besser als Russland. Es kann keiner ernsthaft glauben, dass es in den anderen Ländern kein systematisches Doping gäbe.

10:36 von fathaland slim

«Als Schüler hatte ich mal den MAD am Hals, weil ich in der Schülerzeitung einen Artikel über Sport als ritualisiertes Kriegsspiel geschrieben hatte. Ja, wenn es um Sport geht, da versteht der „Normaldeutsche“ keinen Spaß...»

Und dann möglicherweise gar noch über Fußball … böse Falle.

Gerade Mannschaftssportarten sind aber auch die Schule des Lebens, mit Niederlagen in der Gemeinschaft umgehen zu lernen. Es ist schön, im Fußball viele Tore zu schießen, und nach Spielschluss mit dem Kantersieg in die Kabine zu gehen.

Viel mehr lehrreich und charakterbildend ist aber eine knappe Niederlage nach umkämpften Spiel. Das machen wir das nächste Mal anders. Und wir überlegen gemeinsam, wie wir es beim nächsten Spiel besser machen können / werden.

Bei meinen Mitspielern im Fußballteam war ich: "Der Prof".
Weil ich als einziger aufs Gymnasium ging.
Bei den Freunden in der Schule war ich: "Der Hool".
Weil ich als einziger Fußball im Verein spielte.

I took the best of both worlds …

re 10:51 Nachfragerin: Alles erlaubt!?

>>Auch wenn mir seit Jahren das Bild vermittelt werden soll, dass nur Russland oder China systematisch dopen würden, reicht mir ein Blick auf den Medaillenspiegel, um vom Gegenteil überzeugt zu bleiben.<<

Wer soll Ihnen nur ständig versuchen, etwas zu vermitteln?

>>Spitzensport und Doping hängen einfach zusammen. Statt einen ewigen Wettlauf mit neuen Substanzen, deren Verboten und Kontrollen zu führen, sollte man Doping einfach erlauben. Das wäre zwar nicht schön, würde aber für Chancengleichheit sorgen und den Sport wieder entpolitisieren.<<

Als erstes müssten Sie dann mal die Laufbahnen in den Stadien erweitern, damit die Sprinter noch nebeneinander in ihre „Bahnen“ passen könnten..

Im Ernst: Erlaubtes Doping ist wie erlaubter Betrug: Nicht mal als Idee logisch!

10:36 von nie wieder

10:36 von nie wieder spd

Vielleicht sollten Sie sich mal mit dem Thema
" Verdienst bei Sportlern " befassen.
Die meisten Sportler bekommen vom Dienstherren ( Bundeswehr, Bundespolizei ) ein Gehalt und manche Unterstützung von der Sporthilfe.
Aber ja, die Fußballer und Formel1 Piloten verdienen richtig Geld - sind aber eine Ausnahme.

10:51 von Nachfragerin

sollte man Doping einfach erlauben
-----

auch keine schlechte Idee
nur sollte das Ganze dann nicht mehr Sport heißen
oder unter Sport laufen
sondern "Leistungsschau der pharmazeutischen Industrie"
:-)

@fathaland slim - politische Motive

11:03 von fathaland slim:
"Wenn alle Sportler gleichermaßen zugedröhnt sind, dann führt das zur Entpolitisierung des Sports?"

Wenn es keine Dopingkontrollen gibt, kann keiner behaupten, dass sie politisch motiviert wären. Das leuchtet doch ein, oder?

Und sie werden sich hoffentlich nicht der Illusion hingeben, dass ungedopte US-Sportler deutlich bessere Leistungen bringen könnten als systematisch durchgedopte Russen oder Chinesen.

@ um 10:39 von fathaland slim

„Mit Widerspruch, auch heftigem, sollte man umgehen können.“
Daran wird es bei mir nicht scheitern.
Schöner als „heftig“ wäre aber „lustig“ bzw „schlagfertig“.
Andererseits muß man dann aber auch antworten können, ohne dass diese Antwort wegmoderiert wird. Wie mir leider schon häufiger passiert ist, ohne die Netiquette auch nur angehaucht zu haben.
Heute wurde eine aber doch noch zugelassen. Nach Intervention.
Dafür Dank an die Moderatorinnen.

Olympischen Spiele / Russland / Doping

Dass die olympischen Spiele jetzt in dieser Form stattfinden, ist bedauerlich - aber immer noch besser als das Fußball EM Spektakel mit den Zuschauern.

Tschaikowski Musik für die Ehrungen bei Sieg von Russen*innen find ich gut! Aber die Hymne wäre natürlich das beste.

Doping ist ein Thema mit unheimlich vielen Facetten, die man hier gar nicht alle aufzählen kann; nur so viel: ohne leistungssteigernde Präparate wird man im Spitzensport nichts erreichen! Was ist nun Doping? Was „Otto-Normalverbraucher“ nehmen darf, darf ein Spitzensportler erst nach intensiver Prüfung nehmen. Wenn Doping bereits mit Hautkontakt übertragen werden kann, wird’s sehr schwierig nachzuweisen, ob derjenige tatsächlich gedopt hat. Eine Sonnencreme auf die Lippen (wie die norwegische Skilangläuferin) gemacht hat, ein Bestandteil ist drin, der auf der Dopingliste steht … ich weiß nicht …
Und: die Entwicklung von Doping ist rasant, schneller als die Kontrollen… ein Milliardenmarkt …

@ um 11:08 von Traumfahrer

Genau. So kann man es auch ausdrücken.
Dabei gibt es so gute Serien, zB vom BBC, die in Deutschland weder bei den großen Streaminganbietern gezeigt werden, noch von den freien Sendern.
Aber gerade die Ö/R geben unermesslich viel Geld für „Sche…..“ und Kommerzsport aus, dass man auch für gute Produktionen einsetzen könnte.
Das ist so, wie mit Fleisch.
Lieber etwas teurer und qualitativer und dafür weniger.

11:14 von Nachfragerin // Die

11:14 von Nachfragerin

// Die USA haben bei den letzten Olympischen Spielen mehr als doppelt so viele Medaillen gewonnen und selbst Großbritannien war besser als Russland. //

Da gab es k e i n e positiven Dopingproben, darum haben die auch die Medaillen behalten.

// Es kann keiner ernsthaft glauben, dass es in den anderen Ländern kein systematisches Doping gäbe.//

Warum nicht, solange die Dopingproben negativ sind. Es gab auch schon in anderen Ländern Doping, aber eben " nur vereinzelt ".

10:57 von nie wieder spd

«Bogenschießen ist Meditation mit dem Ziel, wer besser trifft ins Ziel.»

«Meditation hat nicht wirklich ein „Ziel“ und schon gar nicht dieses.
Aber daran kann man erkennen, wie tief der Leistungsgedanke in vielen Köpfen verankert ist.»

Bogenschießen lernte ich in Japan kennen.
In Bhutan ist Bogenschießen Nationalsport.
Im Buddhismus ist eine Meditationtechnik.

Meditation hat immer das Ziel von Konzentration und Besinnung auf das Selbst. Je besser das gelingt, desto besser trifft man die Zielscheibe mit dem Pfeil.

Auch Karate, Taekwondo, Aikido sind Meditation.
Schule von Respekt, Disziplin, Selbstbewusstsein.

Sport ist kein oberflächliches Gerenne, Gehüpfe, Gewerfe, oder Geschieße.
Auf einer so oberflächlichen Betrachtungsebe kann man gar nicht verstehen, was Sport im allgemeinen, oder Bogenschießen im besonderen ist.

Im besonderen ein ausgezeichnetes Mittel zur spielerischen Kindererziehung zu Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Konzentration, Vorsicht.

Wie anderer Sport auch.

@ 09:50 von Bender Rodriguez

"In Russland wird man nicht gezwungen, Sportler zu werden." Schon in der Kindheit werden, wie im Sovjetsystem, talentierte Kinder systematisch ausgesucht und gedrillt. Eltern werden sich da kaum weigern, die Kinder noch weniger. Das zentrale Problem ist, dass in Russland wie früher der Staat den Sport beherrscht. Der Staat selbst fördert mit all seinen Mitteln und Organen das Doping. Man findet keine staatliche Stelle, die einem beim Kampf gegen Doping hilft, im Gegenteil. Man muss befürchten, dass der Geheimdienst alles kontrolliert, von der Entnahme des Tests, über den Postweg bis zum Labor, dass die Proben auswertet. Es gibt keine neutrale oder unabhängige Stelle, auf die man sich verlassen könnte. Denn der Staat selbst dopt, nicht irgendein Privatmann oder eine Privatorganisation, bei der in einem Rechtsstaat durchaus Behörden Grenzen setzen würden. Dieser Unterschied zwischen einem totalitären Staat, einer Diktatur, und einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat ist wesentlich.

@ um 11:16 von schabernack

„Schule des Lebens“?
Ja, ja, als ich noch klein war, wurde das auch vom Militär behauptet und gelernt haben wir auch immer fürs Leben und nie für die Schule.
Leben lernt man vom Leben.
Alles andere sind böswillige Gerüchte.

@Carlos12 - Gutes Doping, schlechtes Doping?

09:25 von Carlos12:
"Es mag sein, dass in anderen Ländern auch gedopt wird, aber auch im staatlichen Auftrag und mit der Unterstützung staatlicher Stellen?"

Im Wettkampf macht es keinen Unterschied, ob die Sportler von einer staatlichen oder einer privaten Organisation gedopt wurden.

11:20, Nachfragerin

>>11:03 von fathaland slim:
"Wenn alle Sportler gleichermaßen zugedröhnt sind, dann führt das zur Entpolitisierung des Sports?"

Wenn es keine Dopingkontrollen gibt, kann keiner behaupten, dass sie politisch motiviert wären. Das leuchtet doch ein, oder?<<

Ja, sehr.

>>Und sie werden sich hoffentlich nicht der Illusion hingeben, dass ungedopte US-Sportler deutlich bessere Leistungen bringen könnten als systematisch durchgedopte Russen oder Chinesen.<<

Wollen Sie mir jetzt wirklich meine Lieblingsillusion rauben?

Seltsame Diskussion

Wem die Olympiade oder generell Sport gefällt, soll es sich ansehen. Wem nicht, der soll es lassen.

Wie kann man jetzt über persönlichen Geschmack und Interessen so ausgiebig und teilweise beleidigend diskutieren wie hier.

Tschaikowsky?

Und wenn ein russischer Athlet gewinnt, sollen wir uns fast 20 Minuten lang den ersten Satz des Klavierkonzerts anhören, oder wie ist das geplant?

re 11:14 Nachfragerin: Nachfragen...

>>Ich bezweifle auch, dass die Sportler immer wissen, was sie zu sich nehmen.<<

Dann „fragen“ Sie bei den SportlerInnen doch einfach mal „nach“. Hier liegt nämlich genau der Unterschied zwischen Staatsdoping und individuellem Doping. Die Einen wissen, was nehmen - die Anderen dürfen es nicht wissen. Genau deshalb ist der russische VERBAND und nicht die SportlerInnen gesperrt.

>>Und das große Interesse am Doping in Russland kann meiner Meinung nach nur politisch motiviert sein. Die USA haben bei den letzten Olympischen Spielen mehr als doppelt so viele Medaillen gewonnen und selbst Großbritannien war besser als Russland.<<

Das sagt Putin auch: Wer besser ist als wir, muss besser gedopt sein als wir!

Was denn sonst? Seien wir doch mal ehrlich! Wer glaubt denn ernsthaft...? usw. usw. ...

Vor allem: Was haben Sie eigentlich gegen politische Motivationen? Ich finde eine politische Motivation selbstverständlich und großartig. Und fördere sie wo immer ich kann!

@Bender Rodriguez (08:18)

Warum ist man beim restlichen Sport nicht so hinterher, wie hinter den Russen?
Alle haben gedopt. Nur Rekorde zählen für Zuschauer und Sponsoren.. Deshalb müssen die alle dopen. Nur mit Müsli und banane geht heute nix mehr.
Das ist doch schon wieder Nur politisch motiviert.

____

Weil in Russland systematisch und vom Staat gefördert Doping getrieben wird, so wie früher auch in der DDR. Damit führt man eine gute alte sowjetische Tradition fort. Das hat nichts mit dem privaten Doping von Einzeltätern zu tun. Und entsprechend wird auch bestraft: die "Athleten", die von sich aus dopen, werden vom Team gesperrt, bei Staatsdoping wird das Team gesperrt und die nicht gedopten Athleten von der Sperre ausgenommen. Stichwort Positiv- und Negativliste.

Am 20. Juli 2021 um 11:33 von Autograf

"Denn der Staat selbst dopt, nicht irgendein Privatmann oder eine Privatorganisation, bei der in einem Rechtsstaat durchaus Behörden Grenzen setzen würden."

Nun, ich kenne ehemalige Spitzensportler in einem westlichen Land, die die Förderung, die Anstellung bei staatlichen Organisationen verloren, weil sich sich zu dopen weigerten. Die Begründung ist immer die gleiche: mangelnde Erfolgsaussichten. Oder wenn ein deutscher Basketballspieler in die USA geht, und erst einmal muskelaufbauende Mittel bekommt, so ist dies dort kein Doping. Ohne staatliches Wohlwollen wäre dies wohl kaum möglich.

@ um 11:19 von ich1961

Die meisten Sportler heuern bei diesen Dienstherren an, weil sie dort ein festes Gehalt bekommen und im Zweifel dort auch als Beamte ein Auskommen finden können. Als Sportler aber nützen sie keinem dieser Dienstherrn.
In der freien Wirtschaft dürfte das die seltene Ausnahme sein.
Ich habe weder etwas gegen Sport und schon gar nicht gegen Sportler.
Ich bin aber der Meinung, dass es da einige Ungleichgewichte in der Repräsentation gibt und völlig unnötig zu viel Geld an Millionäre fließt, das aus unseren Beiträgen stammt.
Man könnte auch alle Normalverdiener plus der Journalisten im Sport mit einem guten Gehalt ausstatten und trotzdem noch genug Geld für gutes Programm übrig haben. Den größten Batzen dieses Geldes endet am Schluss bei denen, die gar keins mehr benötigen, um auch ihren Urenkeln noch etwas übrigzulassen.
Und nein, ich bin nicht neidisch auf das Geld.
Mir gehts gut , ich bin versorgt.

re 11:33 Autograf: Versachlichung

>>...Das zentrale Problem ist, dass in Russland wie früher der Staat den Sport beherrscht. Der Staat selbst fördert mit all seinen Mitteln und Organen das Doping. Man findet keine staatliche Stelle, die einem beim Kampf gegen Doping hilft, im Gegenteil. Man muss befürchten, dass der Geheimdienst alles kontrolliert, von der Entnahme des Tests, über den Postweg bis zum Labor, dass die Proben auswertet. Es gibt keine neutrale oder unabhängige Stelle, auf die man sich verlassen könnte. Denn der Staat selbst dopt, nicht irgendein Privatmann oder eine Privatorganisation, bei der in einem Rechtsstaat durchaus Behörden Grenzen setzen würden. Dieser Unterschied zwischen einem totalitären Staat, einer Diktatur, und einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat ist wesentlich.<<

Danke für diesen Beitrag zur Versachlichung des Themas!

@ich1961 - Neue Substanzen sind (noch) nicht verboten.

11:30 von ich1961:
"Da gab es k e i n e positiven Dopingproben, darum haben die auch die Medaillen behalten."
> Richtig. Das, was gesucht wurde, war in den Proben nicht drin. Es bleiben also die beiden Möglichkeiten, dass gar keine oder neuartige Substanzen im Blut waren.

>>Es kann keiner ernsthaft glauben, dass es in den anderen Ländern kein systematisches Doping gäbe.<<
"Warum nicht, solange die Dopingproben negativ sind."
> Weil die Logik soetwas nicht zulässt. Spitzensportler eines Landes können nicht überdurchschnitt besser sein als die gedopten eines anderen. (Außer in der anderen Nation werden nur Mittelklassesportler gedopt.)

11:14, nie wieder spd

Je länger man sich kennt, desto besser lernt man sich kennen...

Gruß,

CR

11:20 von Nachfragerin

«Wenn es keine Dopingkontrollen gibt, kann keiner behaupten, dass sie politisch motiviert wären. Das leuchtet doch ein, oder?»

Olympische Spiele könnten überhaupt nur jemals "unpolitisch" werden, gäbe es als Mindestvoraussetzung keinen Medaillenspiegel mehr.

Es ist aber unrealistischer Unfug anzunehmen, man könne Zählen und Addition von Medaillen wie auch immer verhindern. Und schon bleibt die politische Komponente von Sport im Wettkampf der Systeme erhalten.

Gibt es keine Dopingkontrollen mehr, wird Sport zum Wettlauf darum, wer das beste Gebräu braut, das am schnellsten rennt. Mein Sportarzt hat den Namen Miraculix.

Gleiches Recht

Es fällt auf das man bei russischen Sportlern rigoros vorgeht.
Bei Sportlern aus dem Westen die schon mal z.Bsp.Berotec benutzen ist das aber nicht der Fall.
Ich wünsche den Russen jedenfalls alles Gute bei Olympia

@ um 11:32 von schabernack

Das ist mit vielen anderen Worten genau das, was ich meinte.
Und auch mit ihren Worten wird klar, dass Meditation rein gar nichts mit Wettbewerb zu tun hat.
Es geht eben nicht um Höher, Schneller, Weiter. Und schon gar nicht um irgendeine Leistung und erst recht nicht um eine messbare, nachzuweisende.
Es geht nur um die Person selbst und darum, dass sie sich ihrer selbst bewusst wird, ist und bleibt.
Mehr nicht.
Das hat im Zweifel aber mehr mit Sport zu tun, als jeder Kommerzsport.
Frei nach Woody Allen: Meditation ist Sport mit dem einzigen Menschen der dich wirklich liebt. Nämlich sich selbst.
W. Allen hat das angeblich mal über Selbstbefriedigung gesagt.

11:44, ex_Bayerndödel

>>Nun, ich kenne ehemalige Spitzensportler in einem westlichen Land, die die Förderung, die Anstellung bei staatlichen Organisationen verloren, weil sich sich zu dopen weigerten.<<

Und? Haben Sie diesen Skandal öffentlich gemacht? Oder haben Sie sich zum Komplizen gemacht?

11:36, nikioko

>>Und wenn ein russischer Athlet gewinnt, sollen wir uns fast 20 Minuten lang den ersten Satz des Klavierkonzerts anhören, oder wie ist das geplant?<<

Ich würde mich freuen und vielleicht sogar mal Olympia gucken. Allein deswegen:=}

re 11:36 von Willi Graf: Mehr als Geschmack...

>>Seltsame Diskussion
Wem die Olympiade oder generell Sport gefällt, soll es sich ansehen. Wem nicht, der soll es lassen.

Wie kann man jetzt über persönlichen Geschmack und Interessen so ausgiebig und teilweise beleidigend diskutieren wie hier.<<

Weil es hierbei wie bei nahezu allen Themen um mehr geht als um Geschmack: Es geht immer - zumindest auch - um die Gesellschaft, in der wir alle zusammen leben. Wir alle müssen uns als Menschen immer wieder dieser Gesellschaft versichern - prüfen, ob wir dazu gehören oder wie wir sie ändern wollen.

In diesem Sinne ist wirklich jedes Thema ein politisches Thema. Sie merken das sowohl bei der Begeisterung und der Emotion, die Sport erzeugen kann. Sie merken es aber auch daran, mit welchem Einsatz die Politik Sport fördert oder eben für sich instrumentalisiert.

Alles hochpolitisch - aber deshalb muss einen der Sport selber natürlich nicht interessieren. Das ist extrem individuell. Und damit Geschmacksache!

@ um 11:36 von nikioko

Es wäre doch ein kleiner Lichtblick, wenn wenigstens die Musik mal etwas anspruchsvoller ist, als die nationalistischen Hymnen.
Dem Beispiel sollten alle Mannschaften folgen.

@ um 11:53 von fathaland slim

Oder so
:)

11:52 von Nachfragerin Sie

11:52 von Nachfragerin

Sie können das Doping gerne für sich so verharmlosen.

12:03, nie wieder spd

>>@ um 11:36 von nikioko
Es wäre doch ein kleiner Lichtblick, wenn wenigstens die Musik mal etwas anspruchsvoller ist, als die nationalistischen Hymnen.
Dem Beispiel sollten alle Mannschaften folgen.<<

Ich wäre, passend zum Thema, für „Cheating And Lying“ von Doctor Clayton...

12:08, jukep

>>11:42 Desinteresse21
"In Anbetracht der Tatsache, dass Doping....."

Selbstverstänlich ist das ein Problem, denn so können die bekannten von uns erkorenen bösen "Dopingsünderländer" unsere reinen dopingfreien Wettkämpfer dopen ohne dass die es bemerken.
So gibt es in Zukunft die echten Gedopten und die Pseudo-Gedopten. (Ironie off)<<

Es hätte mich auch gewundert, wenn nicht irgendwer die Kategorien „gut“ und „böse“ auch in diese Diskussion eingeführt hätte.

Ich habe übrigens niemanden erkoren. Nur so viel zu Ihrem „uns“.

Margareta

Am 20. Juli 2021 um 10:37 von Margareta K.
09:58 von weingasi1
Vor ein paar Tagen: ARD - Radrennen, ZDF - Sportsendung.
Nachdem Sie offenbar alles (besser) wissen, sagen Sie mir doch, wieso ich das gut finden soll? Ich habe nichts gegen Sportsendungen, aber das finde ich zahlender Kunde unmöglich."

Das musst du aus dem gleichen Grund ertragen, wie ich sonntags den Silbereisen, die Kiwi, die täglichen Lanz, illner und christiansens oder sonstwelchen Musikantenstadel samstags.
Einfach nicht anschalten, wenn es dich nicht interessiert und auf dein Programm warten.
Muss jeder so machen.

Doping mit Attest ist legal.

@10:27 von teachers voice
Ich bin kein Sport-"Konsument". Deshalb dürfte auch kaum etwas von mir zur Brasilienolympiade gekommen sein. –

US-Sportler haben offensichtlich tatsächlich vor den Spielen in Rio sogenannte TUE (Therapeutic Use Exemption) beantragt. Die Ausnahmegenehmigungen sind für kranke Spitzensportler gedacht.
Es betraf z.B. Prednison, ein entzündungshemmendes Steroid, das bei chronischen Erkrankungen wie Morbus Crohn und Rheuma eingesetzt wird und im Wettkampf verboten ist.

12:03 von nie wieder spd

«Es wäre doch ein kleiner Lichtblick, wenn wenigstens die Musik mal etwas anspruchsvoller ist, als die nationalistischen Hymnen.
Dem Beispiel sollten alle Mannschaften folgen.»

Die heutige Russische Hymne ist die gleiche wie die ehemalige der UdSSR.
Eine zeitlang nach 1991 war es eine andere, aber die mochte niemand.

Diese Hymne war schon immer die schönste, und die Basis ist auch ein Klavierstück. Man konnte nur nach Hymne bewertet schon immer froh sein, wenn die der UdSSR oder Russlands erklang.

Noch schöner ist nur die japanische.
Eine Kurzoper von 53 Sekunden Länge.
Unverändert aus dem 12. Jahrhundert.
Aber Japaner gewinnen nur selten Goldmedaillen bei Olympia.

re 11:55 skydiver-sr: Gleiches Recht

>>Es fällt auf das man bei russischen Sportlern rigoros vorgeht.<<

Tut es das? im Artikel geht es um russische Athleten, bei denen vom eigenen Verband kurz vor der Abreise nach Tokio eine (noch) zu starke Dopingdosis festgestellt wurde...

Also:
Entweder wurde vorher nie kontrolliert oder man hat sich bei der Dosierung verschätzt. Schlussfolgerungen erspare ich mir hier.

Natürlich könnten die Athleten sich auch gerade zum ersten Mal gedopt haben - dann würden Sie aber wegen erwiesener Unfähigkeit sowieso aus dem Kader fliegen.

Ich jedenfalls drücke nur russischen AthletInnen die Daumen, die sich permanenten internationalen Kontrollen unterzogen haben. Das sollten ja eigentlich alle

Gibt es gerade bei olympia

Gibt es gerade bei olympia irgendwas interessantes zu sehen?
Alles alter dröger Kram.
Im Grunde wurde der Olympiade der Rang doch schon von den x games abgelaufen.
4000m im Kreis, 110m über kleine Zäune hüpfen, sinnbefreit über eine Dachlatte in 5m Höhe oder voll Karacho in den Sandkasten springen. 100m geradeaus rennen....
Das macht mir mit oder ohne Doping keinen spass. Und zu Recht verdient man damit kein Geld. Es ist zu langweilig für Werbung.
Jeder kenn usain Bolt. Aber wer war Dritter?
Kennt keiner.
Damit dürfte doch klar sein, warum die dopen. Um erster zu werden.

12:10 von fathaland slim

«Ich wäre, passend zum Thema, für „Cheating And Lying“ von Doctor Clayton...»

Ich bin immer für: "Take me home country roads".

11:55, skydiver-sr

>>Gleiches Recht
Es fällt auf das man bei russischen Sportlern rigoros vorgeht.
Bei Sportlern aus dem Westen die schon mal z.Bsp.Berotec benutzen ist das aber nicht der Fall.<<

Dürfen russische Sportler denn kein Fenoterol nehmen, wenn sie unter Asthma oder COPD leiden? Als Wehenverzögerungsmittel ist das Zeug ja auch zugelassen. Wollen Sie denn, daß bspw. beim Stabhochsprung plötzlich die Wehen einsetzen?

>>Ich wünsche den Russen jedenfalls alles Gute bei Olympia.<<

Ich wünsche ihnen auf jeden Fall nichts schlechtes. Leider ist mir Olympia aber komplett egal.

@ um 12:10 von fathaland slim

„ „Cheating And Lying“ von Doctor Clayton...“ Zumindest für die US - Nationalmannschaft wäre es passend.

@krittKritt

Kranke Spitzensportler???

12:22, krittkritt

>>Doping mit Attest ist legal.
@10:27 von teachers voice
Ich bin kein Sport-"Konsument". Deshalb dürfte auch kaum etwas von mir zur Brasilienolympiade gekommen sein. –

US-Sportler haben offensichtlich tatsächlich vor den Spielen in Rio sogenannte TUE (Therapeutic Use Exemption) beantragt. Die Ausnahmegenehmigungen sind für kranke Spitzensportler gedacht.
Es betraf z.B. Prednison, ein entzündungshemmendes Steroid, das bei chronischen Erkrankungen wie Morbus Crohn und Rheuma eingesetzt wird und im Wettkampf verboten ist.<<

Dürfen denn kranke russische Athleten diese Medikamente nicht beantragen? Wird da vom IOC nach Ländern unterschieden?

re 12:22 krittkritt: Legal - Illegal

>>Doping mit Attest ist legal.<<

Nein, „Doping mit Attest“ ist kein Doping!

Es sei denn, es war Betrug - dann ist es strafbar! Dann könnte man Diese oder Diesen anzeigen und verklagen. Warum macht der russische Verband das nicht?

>>Ich bin kein Sport-"Konsument". Deshalb dürfte auch kaum etwas von mir zur Brasilienolympiade gekommen sein. –<<

Ihr „Kollege“ (ich meine mich an „Riga“ zu erinnern) hatte mit Sport im engen Sinne auch nichts zu tun. Aber umso mehr damit, die russische Regierung gegen alles zu verteidigen, was man als Kritik an ihr auch nur verstehen könnte. Und es gab - kurz gesagt - immer nur die eine Verteidigungsstrategie: Alles was aus dem „Westen“ kommt als „politisch motiviert“ und „russophob“ zu deklarieren.

Man könnte „böse“ vermuten, er fand mit dieser Qualifikation dann eine Anstellung in der Presseabteilung des Kreml... Ganz vielleicht erinnert er sich auch noch...

12:02 von teachers voice

Mit Ihrem sehr gut formulierten Kommentar haben Sie natürlich vollkommen Recht.

Da sind wir uns einig. Ich wollte nur ein wenig die Schärfe aus der Diskussion nehmen.

Über Politik und Sport oder Doping im Sport lohnt eine intensive Diskussion.

Über persönlichen Geschmack zu diskutieren, führt nach meiner Meinung nie zum Ziel.

12:42, schabernack

>>12:10 von fathaland slim
«Ich wäre, passend zum Thema, für „Cheating And Lying“ von Doctor Clayton...»

Ich bin immer für: "Take me home country roads"<<

Auch schön und passend.

Es gibt ein wunderbares Video, wie Charlie Rich John Denver (von dem das Lied ja stammt) einen Nashville-Preis überreicht. Unter diesen beiden Namen zu finden.

Passt nicht zum Thema?

Doch.

Charlie Rich war deutlich sichtbar gedopt...

@ Nachfragerin, um 11:14

re @ harry_up, um 08:29

Wie toll hätte ich es empfunden, wenn Sie's bei Ihrem ersten Satz belassen hätten. :-)

Mir ist es absolut wurscht, wer da aus welchem Land auch immer dopt:
Wenn er denn, samt den Verantwortlichen, erwischt und zur Rechenschaft gezogen wird.

Dabei bin ich keineswegs auf Russland fokussiert, ich habe lediglich auf das geantwortet, was der Artikel wiedergibt.

12:52, nie wieder spd

>>@ um 12:10 von fathaland slim
„ „Cheating And Lying“ von Doctor Clayton...“ Zumindest für die US - Nationalmannschaft wäre es passend.<<

Meinen Sie nicht, es wäre generell passend für diesen hochkorrupten Zirkus?

@krittkritt Zitat: "Kranke

@krittkritt
Zitat:
"Kranke Sportler dürfen Mittel einnehmen, die zufällig auch noch leistungssteigernd sind. Und wo gab es dann z.B. diese asthmakranken Leistungssportler mit entsprechendem Attest?"

ich denke da z.B. an britische und us-amerikanische Langstreckenläufer - die als schwere Astmatiker mit einem mal in der Lage waren die "Wunderläufer" aus Kenia zu schlagen
sehr seltsam
(axo - meine Ehefrau ist auch schwere Astmatikerin - aber meilenweit davon entfernt auch nur eine Kreisnorm in Sachen Ausdauerlauf zu erreichen)

@Karl Maria

@Karl Maria Jose...
Zitat:
"09:06 von Bender Rodriguez
zum beispiel alle radfahrer vom team Deutsche Telekom, gesponsert von der ARD oder birgit dressel gedopt von der uni klinik freiburg vom prof. (name vergessen) selbst"

ich z.B. denke da an die "Operation Gold" der USA zu den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angelos
der 100m und 200m Weltrekord im Sprint der Frauen besteht ja noch heute
die Sportlerin die beide aufstellte ist recht jung verstorben..
..aber es ist sicherlich eine Verschwörungstheorie das sie an den folgen des damaligen Dopings verstorben ist
*sarkasmus*

12:42 von Bender Rodriguez

«100m geradeaus rennen....
Das macht mir mit oder ohne Doping keinen Spass.»

Sie haben das wohl in beiden Varianten schon ausprobiert.
Besser 15 bis 20 Sekunden ohne Spaß 100 Meter rennen.
Als 1 Stunden ohne Spaß 10.000 Meter laufen.

«Und zu Recht verdient man damit kein Geld. Es ist zu langweilig für Werbung.
Jeder kennt Usain Bolt.»

Den kennen sehr viele, weil er so sehr schnell rennen konnte.
Weil er das so gut konnte, ist er nun mehrfacher Millionär.
Mit Werbeverträgen großer Sportartikelhersteller.

«4000m im Kreis, 110m über kleine Zäune hüpfen, sinnbefreit über eine Dachlatte in 5m Höhe oder voll Karacho in den Sandkasten springen.»

4.000 Meter im Kreis hüpfen ist nicht olympisch.
3.000 Meter im Dreick titschen auch nicht.

Dachlatte in 5 Meter Höhe überspringen reicht bei den Männern nicht mal für die Olympia-Quali. Das Haus muss höher sein mit so was wie 6 Meter.

Bei 110 Meter steht kein Zaun im Weg.
Die Hürde dürfen Sie auch unterkrabbeln … oder mit Limbo.

/Die Möglichkeit einer

/Die Möglichkeit einer Programm Absprache besteht offenbar nich//

Warum auch ? Es sind 2 verschiedene Sender die jeder für sein Programm verantwortlich sind"

Naja, da sie zwangsfinanziert werden müssen, besteht schon der Zwang für alle Konsumenten etwas anzubieten. Und sich nicht zeitgleich um die gleiche Zielgruppe zu kloppen.

Wenn RTL und sat1 das machen, ist das was anderes. Die muss ich nicht bezahlen. Und die haben auch keinen Auftrag. Und keinen Anspruch.

13:40, Miauzi

>>ich z.B. denke da an die "Operation Gold" der USA zu den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angelos
der 100m und 200m Weltrekord im Sprint der Frauen besteht ja noch heute
die Sportlerin die beide aufstellte ist recht jung verstorben..
..aber es ist sicherlich eine Verschwörungstheorie das sie an den folgen des damaligen Dopings verstorben ist
*sarkasmus*<<

Sportler sterben oft jung und plötzlich.

„Treib keinen Sport und du bleibst gesund!“

... wie mein Lateinlehrer zu sagen pflegte.

von teachers voice 12:55

Da kann man ja heraus lesen, daß Sie richtig zufrieden sind mit dem Maßnahmen gegen Russland. Aber warum Doping ab 2014 ? Gab es vorher, in den Nuller-Jahren oder den 90er Jahren keins ? Oder gab es damals dort eine westgeschmeidige Regierung ?

13:16 von fathaland slim

«Ich bin immer für: "Take me home country roads"<<»

«Auch schön und passend.
Es gibt ein wunderbares Video, wie Charlie Rich John Denver (von dem das Lied ja stammt) einen Nashville-Preis überreicht. Unter diesen beiden Namen zu finden.»

Ixh bin fürchterlich unmusikalisach.
Was selbst singen oder musizieren angeht.

Nichts Nicht-Japanisches erinnert mich mehr an Tokyo als:
"Take me home country roads".

Japaner sind ja Karaoke-Maniacs. Noch mehr Maniac, als ich dachte.
Karaoke-Singen mit Arbeitskollegen kann man nicht entrinnen. The Country Roads were My Song. Den Japanern ist es egal, ob man singen kann, oder nicht. Hauptsache man singt mit. Und das muss man in Karaoke Bars ‘n' Boxes.

300 Mal "Take me home country roads" singen bleibt haften in Gedächtnis und Kehle. Und die Japaner haben sogar gesagt, ich sänge recht gut. Sehr höfliche Lügner wie sie sind.

Für sie ist Karaoke:

空オケ kara-oke・Leere + von ENG: orchestra|Empty Orchestra

Ist keines da … muss man selbst singen.

Schabernack

"Sie haben das wohl in beiden Varianten schon ausprobiert."

Ich denke schon, dass da einige cleanen und auch gedopt dabei waren, wenn ich den Mist gezwungenermaßen kucken musste.

Vielleicht gibt es Menschen, die Spaß dran haben anderen beim wegrennen zuzusehen.
Mir macht es keinen Spass.
Und wer war noch der Dritte bei letztem olympia im 100m wegrennen?

13:40 von Miauzi

«ich z.B. denke da an die "Operation Gold" der USA zu den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angelos
der 100m und 200m Weltrekord im Sprint der Frauen besteht ja noch heute
die Sportlerin die beide aufstellte ist recht jung verstorben..»

Florence Griffith-Joyner.
The woman with the finger nails.

Die beiden Weltrekorde sind aber von Olympia Seoul 1988.

13:59, Bernd Kevesligeti

>>von teachers voice 12:55
Da kann man ja heraus lesen, daß Sie richtig zufrieden sind mit dem Maßnahmen gegen Russland. Aber warum Doping ab 2014 ? Gab es vorher, in den Nuller-Jahren oder den 90er Jahren keins ? Oder gab es damals dort eine westgeschmeidige Regierung ?<<

Meine Güte. Manche können es wohl wirklich nicht lassen, jedes, aber auch jedes Thema für den heroischen Kampf Russlands gegen den entsetzlichen Westen zu instrumentalisieren und zu ideologisieren.

Komplett mit Standortzuweisungen an Mitforisten in dieser Entscheidungsschlacht.

Es nervt ein wenig.

Sport ohne Politik

bedürfte einer neu-konzepätion

Schon im alten Griechenland war Olympia ein Ort an dem Niedrigschwellig die Konflikte der Stadtstaaten ausgetragen wurden.

Heute hätte man ganz andere Möglichkeiten.

Warum lässt man die Sportler nicht gleich in Pharmahersteller Teams antreten
Mit Einzeldisziplinen gestaffelt nach Wirkstoff und Dosierung.

von fathaland slim 14:10

Aber Sie nervt es nicht, was da vorher geschrieben wurde ? Heroischer Kampf gegen Russland und Standortzuweisungen.

14:07 von Bender Rodriguez

«Und wer war noch der Dritte bei letztem olympia im 100m wegrennen?»

So es einen denn interessiert.
Kann man das nachgucken im Internet.

14:07 von Bender Rodriguez

«Ich denke schon, dass da einige cleanen und auch gedopt dabei waren, wenn ich den Mist gezwungenermaßen kucken musste.»

Wer hat Sie denn gezwungen, Olympia gucken zu müssen?

Ich gucke das entweder freiwillig.
Oder ich lasse es halt bleiben.

09:04 von wosu0106

>>Ja, ist politisch motiviert andere Erklärung habe ich nicht. Sonst gäbe es zahlreiche Artikel über Dopingsfälle in Deutschland, Österreich usw. Wenn schon Hajo Seppelt sagt, dass nicht nur Russen dopen,<<

Lesen Sie den Artikel bitte nochmals. Da steht nirgends "dass nur Russen dopen".

14:33, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 14:10
Aber Sie nervt es nicht, was da vorher geschrieben wurde ? Heroischer Kampf gegen Russland und Standortzuweisungen.<<

Ich erkenne nicht, daß hier irgendwer gegen Russland kämpfen würde. Die einschlägigen Trolle scheinen noch nicht wach zu sein oder den Thread noch nicht gefunden zu haben.

09:06 von Bender Rodriguez

>>Muss ich dir jetzt eine Liste der Sportler aufsagen, die alle gedopt haben? Bzw dabei auch erwischt wurden?<<

Warum versuchen sie abzulenken?
Im Artikel steht lediglich dass im Vorfeld zwei russische Sportler positiv getestet wurden. Es steht nicht darin dass nichtrussische Sportler nicht dopen.
Sie haben das Thema krass verfehlt.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: