Rekord beim Geldvermögen: Deutsche im Schnitt immer reicher

Kommentare

Nachholbedarf

Deutschland ist ein reiches Land, wobei natürlich die Frage erlaubt sein muss, wie das Finanzvermögen verteilt ist. Ingteressant auch, dass rd. 40% der Gelder auf Giro- oder Tagesgeldkonten gebunkert sind, also keinen Gewinn abwerfen, sondern Kosten verursachen. Die "Krisengewinnler" haben ihr Geld in Aktienfonds, idealerweise in ETFs MSCI
World investiert und durch die sich spürbar erholende Weltwirtschaft ordentlich Kasse gemacht. So werden die Reichen noch reicher. Vielleicht wäre es an der Zeit, das Thema "Geldanlage" auch in den Schulen stärker in den Fokus zu rücken. Viele Deutsche scheinen im Umgang mit ihrem Vermögen völlig überfordert. Sie investieren entweder in Risikogeschäfte mit erheblichen Verlusten oder in klassische Sparformen, ohne erkennbaren Gewinn.

leider nur ungerecht verteilt ...

"Im Schnitt" hat natürlich überhaupt keine Aussagekraft hinsichtlich der Verteilung (wie im Bericht auch schon korrekterweise erwähnt).

Jeder hat doch noch die vielen Berichte hinsichtlich zunehmender Armut vor Augen.
Von daher untermauert es die Aussage: die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer!

16 Jahre CDU und Anhang haben ihre Spuren hinterlassen, der Reichtum kommt unten NICHT an. Viele verspüren dies am eigenen Leib.

Außerdem wirkt die Inflation kräftig entgegen (gerade in den Bereichen Mieten/Eigentum, Energie ...).

Der Schnitt steigt - die "Schere" klafft immer weiter auf

Es ist eben nicht so das die Deutschen immer reicher werden sondern leider nur sehr wenige und die eben sehr reich. Die breite Masse driftet immer mehr in die Armut ab.

Und die Politik schaut zu und fördert eher die die eh schon genug haben. Einen Plan für die die nicht genug haben - Fehlanzeige!

19:27 von Adeo60 - >>Deutschland ist ein reiches Land,....<<

Sie haben ein kleines, aber doch bedeutendes Wort vergessen:

Deutschland ist ein reich verschuldetes Land!

Ein Blick auf die Schuldenuhr in Wiesbaden sollte vorerst ausreichen.

Es sind auch nur einige Prozent in Deutschland, die ihren Reichtum vergrößern - die Zahl der Armen wird immer zahlreicher.

Denken sie an das Viertel der AN in Deutschland, die im Niedriglohnsektor tätig sind.

Sie werden zuküftig die Armen sein, wenn es um Rente geht.

Apropos Rente/Pensionen:

Die Pensionslast wird Deutschland finanziell schwer zu schaffen machen.

Diese "Sau" wird natürlich nicht durch Deutschlands Dörfer getrieben.

Bis dahin werden die Reicher noch reicher sein.

Dank an die Regierung cdu/csu/spd. Besonders letzere wollen mehr soziale Gerechtigkeit.

Ich schweife langsam vom Thema ab.

PS. Sie glauben doch wohl bestimmt nicht, dass das Thema Geldanlage in Schulen behandelt werden wird.

Ich kenne 18/19/20 Jährige, die keine Überweisung ausfüllen können.

Aber Abitur haben sie....

Sparen für die Rente ist Klimafreundlicher und dringender

„Volkswirte gehen davon aus, dass die Menschen dank Impfungen und Lockerungen künftig einiges an Konsum nachholen werden.“
Wenn die Deutschen Sparweltmeister sind, warum sollten sie ihr Erspartes ausgerechnet jetzt ausgeben, da alles teurer wird, bei der Rente aber nach wie vor vom Staat massiv geknausert wird für die überwiegende Mehrzahl der zukünftigen Rentner?
Seit fast 3 Jahrzehnten habe ich mir zB keine Klamotten mehr gekauft, um das Geld zu sparen und damit meine dürftige Rente für über 40 Jahre soziale Arbeit in fast allen Bereichen, aufzustocken, die aber trotzdem schon für meine geringen Festkosten kaum reichen wird.
Warum sollte ich mit, wegen, durch oder ohne Corona an diesem Verhalten etwas ändern?
Und viele Millionen Arbeitnehmern in diesem Lande bekommen doch demnächst auch nur ähnlich lächerliche Renten.
Macht doch mal eine Umfrage, wieviel Geld die Leute zur Verfügung haben, die nun tatsächlich ein Nachholbedürfniss im Geldausgeben haben und diesem nachgehen?

@19:26 von Nettie

//„Deutsche im Schnitt immer reicher“

---

Ja, „im Schnitt“.//

Eben. Bei diesem Thema lässt die ARD regelmäßig jegliche Seriosität vermissen. Deshalb hier deutlicher:

BR 24 vom 14.07.2021

***Seit der Corona-Krise geht die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander. Während manche ihr Vermögen enorm steigern konnten, kämpfen andere ums Überleben. Das BR-Politikmagazin Kontrovers über die Gründe und den neuen Existenzkampf.

Seit Jahren schon geht die Schere zwischen Armen und Reichen in Deutschland immer weiter auf. Die Corona-Krise hat das nun nochmals befeuert: Während die einen immer ärmer werden, werden die anderen immer reicher: 69.000 neue Millionäre gab es in Deutschland im Corona-Jahr 2020. Wie haben sie es geschafft, ihr Vermögen binnen so kurzer Zeit auszubauen?....***

Wie man angesichts ...

... der mehrfach veröffentlichten Fakten, dass nämlich In Dtl. Reiche immer reicher und immer mehr Menschen in die Armut abrutschen, solch einen Nachrichtenartikel einstellen kann, ist von realen Entwicklungen fernab und ob der Realität daneben.
Diesem Durchnitts-Fetisch-Artikel kann man nur entgegnen:
Im Durchschnitt war der Fluß 70 cm tief und trotzdem ist die halbe Kuhherde beim Durchqueren des Flusses ersoffen.

@Giselbert, 19:28 Uhr

Sie kleben an Klischees fest, wenn Sie eine bestimmte politische Partei dafür verantwortlich machen wollen, dass der Reichtum "unten nicht ankommt". Zum einen wurden in den letzten Jahren hohe Vermögenswerte, die durch die Nachkriegsgeneration erwirtschaftet waren, vererbt. Und auch die Form der Geldanlage spielt eine Rolle. Die Reichen haben ihr Vermögen in der Regel clever angelegt. Wer heute und bereits in jungen Jahren monatlich 50,- EUR in einem festen, möglichst weltweit operierenden ETF Sparplan anlegt, dürfte für die spätere Rente gut vorgesorgt haben. Man muss nicht über hohes Anfangskapital verfügen, wenn man im Alter sicher leben will, am konsequenten Sparwillen, insbesondere durch Preisvergleiche, führt freilich kein Weg vorbei. Berücksichtig man die hohe soziale Absicherung durch den Staat, auch die deutlichen Rentensteigerungen in den letzten (und sicherlich auch in den kommenden) Jahren, dann geht es den Deutschen mehrheitlich doch recht gut.

@ um 19:43 von morgentau19

Wozu sollte man „Geldanlage“ an Schulen unterrichten?
Die meisten weitaus meisten Menschen haben gar kein Geld zum anlegen.
Und wenn die Schulden auf die Bevölkerung umgelegt werden, wird es noch weniger werden.
Mit 18 Abitur, aber kein Geld zum Reich werden.
Das ist die asoziale Realität und Zukunft nicht nur für Minilöhner.

@19:27 von Adeo60

//Viele Deutsche scheinen im Umgang mit ihrem Vermögen völlig überfordert.//

Ja, besonders die ca. 25 Prozent Niedriglöhner und viele Rentner, nicht wahr?

Entschuldigung, aber bei diesem Thema kann ich richtig böse werden.

//Vielleicht wäre es an der Zeit, das Thema "Geldanlage" auch in den Schulen stärker in den Fokus zu rücken.//

Vielleicht wäre es auch an der Zeit, in den Schulen wieder vermehrt das Rechnen zu lernen und zu üben. Dann klappt es später auch mit der Geldanlage.

Am 16. Juli 2021 um 19:46 von Anna-Elisabeth

Zitat: Bei diesem Thema lässt die ARD regelmäßig jegliche Seriosität vermissen.

Wo fehlt denn da die Seriösität? Schnell mal jemanden beleidigt.

Die TS berichtet über einen bestimmten Umstand.

Das was Sie anschneiden ist einfach ein anderer Umstand. Das problematisiert die TS nur mit einem Satz:"Wie das Vermögen allerdings verteilt ist, geht aus den Daten nicht hervor. "

Es wird sicher auch wieder einmal einen Bericht über die Schere zwischen Arm und Reich kommen.

Nur Geduld. Allen Menschen kann es die ARD mit ihren Berichten nicht Recht machen - auch Ihnen nicht.

Deutsche im Schnitt immer reicher

Dann können wir ja ganz zufrieden sein und die weitern Steuererhöhungen besonders für Arbeitnehmer abwarten.

Am 16. Juli 2021 um 19:46 von Anna-Elisabeth

Zitat: Bei diesem Thema lässt die ARD regelmäßig jegliche Seriosität vermissen.

Lesen Sie doch den Artikel nochmals sorgfältig durch.

Sie werden auf einen Limk zu dem TS-Artikel vom 10.06.201 stoßen: "Privatvermögen auf Rekordhoch. Vor allem Superreiche werden reicher."

Seriös genug?

@Adeo60

"Viele Deutsche scheinen im Umgang mit ihrem Vermögen völlig überfordert."

Stimmt. Absolute Zustimmung.
Ich hatte noch nie in meinem Leben das Gefühl, überhaupt über ein Vermögen zu verfügen. Deshalb weiß ich selbstverständlich nicht, was ich mit etwas anfangen soll, das ich nicht habe.
Und da hätte mir auch kein Schulunterricht irgendwas beibringen können.

@19:51 von Adeo60 @Giselbert, 19:28 Uhr

//...auch die deutlichen Rentensteigerungen in den letzten (und sicherlich auch in den kommenden) Jahren, dann geht es den Deutschen mehrheitlich doch recht gut.//

Sie können das noch so oft behaupten, es wird dadurch nicht richtiger. Trotzdem für Sie noch einmal:

***Tatsächlich kommt Deutschland auf eine vergleichsweise niedrige Netto-Quote von 50,5 Prozent für einen Durchschnittsverdiener mit einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren. Österreich kommt auf 91,8 Prozent. Der Schnitt der 28 EU-Länder wird von der OECD beim durchschnittlichen Renteneintrittsalter von 65,9 Jahren (Männer) und 65,5 (Frauen) mit 70,6 Prozent für Männer und 70,4 für Frauen angegeben.***

Quelle: correctiv.org/faktencheck

19:27 von Adeo60

Deutschland ist ein reiches Land, wobei natürlich die Frage erlaubt sein muss, wie das Finanzvermögen verteilt ist.
#
Wenn D. so ein reiches Land ist dann frage ich mich warum dann bei den Rentner und H4 Bedürftigen so wenig ankommt.Sie scheinen mir alles was aus Regierung Kreisen kommt gut zu heißen.Den Eindruck habe ich bei vielen Ihren Kommentaren.

Was mich das freut!

Da ich jeden Cent drei Mal umdrehen muss, freut es mich, dass es immer mehr Leute gibt, die es dicke haben. So selbstlos bin ich!

@morgentau19, 19;43 Uhr

In meinem Kommentar habe ich beklagt, dass das Thema "Geldanlage", aber auch Vermögensvorsorge an den Schulen überhaupt nicht behandelt wird. Auch dieser Bereich zählt zur Allgemeinbildung und sollte ein Unterrichtsthema sein. Sie wissen, dass die Bundesregierung in den vergangenen Jahren sehr sparsam gewirtschaftet hat, nur dadurch konnte die Krise durch Kurzarbeitergeld vergleichsweise gut gemeistert und die Wirtschaft gestützt werden. Die Politik des billigen Geldes ist ein globales Phänomen, außer dem Sultanat Brunei und den Virgin Isl. entzieht sich kein Land der Verlockung, Schulden zu machen. Die Deutsche Wirtschaftskraft finanziert aber auch Sozialleistungen von über 50% des Haushalts. Die Bedürftigen fallen in ein soziales Netz. Deshalb ist Wirtschaftskompetenz so wichtig in der Politik. Die Renten werden deutlich steigen, denn Rentner hatten keine Einbussen und profitieren nun von der wirtschaftl. Erholung. Problematisch dürfte eher die Abgabenlast der jungen AN sein.

@ 19:51 von Adeo60

"Sie kleben an Klischees fest, wenn Sie eine bestimmte politische Partei dafür verantwortlich machen wollen, ..."

Die CDU+ war jetzt lange genug am Ruder, natürlich trägt sie die Verantwortung!

"auch die deutlichen Rentensteigerungen in den letzten (und sicherlich auch in den kommenden) Jahren, dann geht es den Deutschen mehrheitlich doch recht gut."

Jetzt bringen Sie mich aber zum Lachen, schon mal was von zunehmender Altersarmut gehört?

Besser wurde gar nix, nur schlechter:
- ab 2005 Rente besteuert und wird auf 100% steigen.
- stetig steigender Rentenbeiträge 1968 = 15% und heute 18,6% !
- Lag das Rentenniveau 1990 noch bei 55% des durchschnittlichen Einkommens, heute bei 47,5%, Tendenz weiter fallend.

19:55 von falsa demonstratio @19:46 von Anna-Elisabeth

//Wo fehlt denn da die Seriösität?//

Ich halte bereits irreführende Überschriften für unseriös.

//Die TS berichtet über einen bestimmten Umstand.//

Den man nicht unabhängig von dem anderen Umstand behandeln sollte.

//Allen Menschen kann es die ARD mit ihren Berichten nicht Recht machen - auch Ihnen nicht.//

Was für eine sinnbefreite Anmerkung.

19:51 von Adeo60

Ich muß sie da mal aufklären. Bei einer Rentenerhöhung von 3% gibt es eben keine 3%, weil sich die Steuern erhöhen. Und zu den Spareinlagen, wo jetzt Gebühren verlangt werden. Trifft auf die richtig Reichen nicht zu, weil deren Geld gewiss nicht bei den Banken lagert. Nur der Normalo, der wird gewissermassen enteignet.

Deutsche im Schnitt immer reicher -

wie schön, daß man einen Schnitt machen kann; dann fällt auch nicht auf, daß auf der anderen Seite dieses Schnittes immer mehr Deutsche arm sind. - Wenn in den Kommentaren von Rente, Altersversorgung und Sicherheit dabei die Rede ist, dann scheint nicht verstanden zu werden, daß reich, sogar superreich heute ist und so mancher, der vorgesorgt hat, das Alter gar nicht erreicht. - Die Superreichen von heute, vor allem die, die ihren "Schnitt" in der Corona-Zeit machten, sind doch einmal zu fragen, warum sie bei allem Reichtum so häufig immer noch vorziehen, Steuern im Lande zu umgehen, also den Armen immer noch die Almosen nicht gönnen und sich ihrer solidarischen Verantwortung entziehen. -

... angespart.

Wie haben denn die HartzIV-Empfängerinnen/er, die Sozialhilfeempfängerinnen/er, und die Menschen mit kleiner Rente + Aufstockung der Rente mittels Sozialhilfe geschafft, und daran mitgewirkt ?

Hier ist jetzt schnell die Antwort der Fans des neoliberalen Kapitalismus in D gefragt.

Am 16. Juli 2021 um 19:46 von Anna-Elisabeth

So ist das mit dem Schnitt, besser kann ich es auch nicht schreiben als Sie.
Ich würde gerne was nehmen von dem vielen Ersparten.
Aber Konsum nachholen, wüsste nicht was ich kaufen sollte, oder was mir die ganze Zeit gefehlt haben sollte.
Es gab eigentlich alles zu kaufen was ich persönlich gebraucht habe, also kein Bedarf an mehr als sonst.

@19:27 von Adeo60

"... Viele Deutsche scheinen im Umgang mit ihrem Vermögen völlig überfordert. Sie investieren entweder in Risikogeschäfte mit erheblichen Verlusten oder in klassische Sparformen, ohne erkennbaren Gewinn ... "

Wer genügend Geld hat, und auch ggf. Schulden auf lange Frist zurück zahlen kann, hat längst in "Beton-Geld" (Eigenheim) investiert.

Übrig bleibt das Volk, dass weder genügend Geld hat, um aus Papier-Geld noch mehr Papier-Geld zu machen (z.B. mittels Fonds/Hedge-Fonts oder so.), oder in "Beton-Geld" (Eigenheim) zu investieren.

Und nu ?

Am 16. Juli 2021 um 20:02 von werner1955

" Deutsche im Schnitt immer reicher

Dann können wir ja ganz zufrieden sein und die weitern Steuererhöhungen besonders für Arbeitnehmer abwarten. "

Der Satz ist nur nicht vollständig, der sollte wohl heißen " Deutsche Reiche im Schnitt immer reicher "
Dann passt das schon.

@nie wieder spd

"Die meisten weitaus meisten Menschen haben gar kein Geld zum anlegen".
Diesen Satz bezweifle ich, auch wenn es in unserer - wie in jeder Gesellschaft - Armut zu beklagen gibt. Ich hatte mein Studium durch BaföG und Ferienjobs finanziert und unter dem finanziellen Druck sehr schnell abgeschlossen. Ein Teil der BaföG Schulden wurde mir erlassen. Ich habe auch das 2. Staatsexamen pünktlich abgeschlossen und von dem (wahrlich nicht üppigen) Referendargehalt regelmäßige Sparraten geleistet. Ich habe dennoch gut gelebt. Deutschland bietet jungen Menschen eine gute Ausbildung, die duale Karriere ist ein auch international anerkannt. Und letztlich schafft eine florierende Wirtschaft Arbeitsplätze. Hier muss der Staat/müssen die Unternehmer ihre Kompetenz einbringen - das geschieht. Unser Sozialstaat sorgt für ein enggespanntes soziales Netz. Dennoch ist auch Eigenvorsorge gefordert. Eine vernünftige BU, moderate Geldanlage, Nutzung einer betriebl. Altersvorsorge, Pflegeversorge...

EZB-Geldmenge (M3) seit 2015 um 40 % gestiegen

Zitat: "Die Deutschen werden im Schnitt immer reicher: Erstmals hat das Geldvermögen die Marke von sieben Billionen Euro geknackt. Allein im ersten Quartal wurden knapp 200 Milliarden Euro zusätzlich angespart."

Sorry, dass ich mal wieder der "Party-Pooper" sein muss.

Da die Geldmenge (M3) durch die EZB seit 2015 um 40 % gestiegen ist - um den dysfunktionalen Euro weiter künstlich am Leben zu halten, bei nur gering gewachsenem realen BIP, bedeutet diese Zunahme an nominalen Geldvermögen eben nicht, dass die Deutschen "reicher geworden" sind, sondern glatt das Gegenteil. Dazu hätte das nominal Sparvermögen ebenso mindestens um 40 % nominal anwachsen müssen.

Sorry, dass ich diese Jubelmeldung mal wieder relativieren muss.

Q:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241829/umfrage/entwicklu…"

7 Billionen € sind 7000 Milliarden €

Das ist mehr als das 20fache der Summe, die als sogenannte "Corona-Hilfen" ausgezahlt werden sollte (und nicht ist).

Vielleicht sollte von einer Regierung (nicht diese CDU/CSU/SPD-Regierung) eine entsprechende Vermögensbesteuerung eingeführt werden. Damit könnte der Bundeshaushalt spielend innerhalb eines Jahres ausgeglichen und eine Rücklage gebildet werden.

Den 0,5% der reichsten Mitbürger würde noch nicht einmal auffallen, daß sie etwas weniger Geld haben.

Am 16. Juli 2021 um 20:13 von Anna-Elisabeth

//Allen Menschen kann es die ARD mit ihren Berichten nicht Recht machen - auch Ihnen nicht.//

Zitat: Was für eine sinnbefreite Anmerkung.

Warum genügt Ihnen der Link in dem jetzigen Artikel auf den Artikel vom 10.06.2021 nicht? Wie oft soll das denn wiederholt werden, bis es Ihnen Recht ist. Ich nehme einmal an, dass die TS im Unfang beschränkt ist und nicht jedesmal alles wiederkäuen kann.

@ Giselbert

leider nur ungerecht verteilt ...

Das hat ja im Prinzip jeder selbst in der Hand.

Am 16. Juli 2021 um 20:30 von wenigfahrer

Am 16. Juli 2021 um 20:02 von werner1955
" Deutsche im Schnitt immer reicher

Dann können wir ja ganz zufrieden sein und die weitern Steuererhöhungen besonders für Arbeitnehmer abwarten. "

Zitat: Der Satz ist nur nicht vollständig, der sollte wohl heißen " Deutsche Reiche im Schnitt immer reicher " Dann passt das schon.

Das ist fast die Überschrift des verlinkten TS-Artikels vom 10.06.21: "Privatvermögen auf Rekordhoch. Vor allem Superreiche werden reicher"

20:13 von Anna-Elisabeth

«Ich halte bereits irreführende Überschriften für unseriös.»

Auch wenn nur einige wenige reicher werden an Privatvermögen.
Steigt das Arithmetische Mittel des Durchschnittsvermögens.
Und der Medianwert bleibt nicht unbeeinflusst.

Der Medianwert als Angabe der gleichen Anzahl reicherer, wie der gleichen Anzahl ärmerer Menschen als der Median. Gibt viel besser Auskunft über die Vermögensverteilung als das Arithmetische Mittel.

Aber auch der Median verändert sich durch mehr Reiche, ohne dass dadurch ein bisher schon Armer noch ärmer wurde. Wird die Anzahl reicher Mensch größer, kann nicht gleichzeitig auch die Anzahl armer Menschen in statistischer Betrachtung zueinander zunehmen.

So detailliert kann man aber eine Überschrift gar nicht formulieren.
Es ist halt nur eine Überschrift …

@20:12 von Adeo60

>> entzieht sich kein Land der Verlockung,
>> Schulden zu machen

Ähh, Ihnen ist schon klar, daß in einem Schuldgeldsystem alles(!) Geld komplett schuldenbasiert ist. Es gibt KEIN anderes Geld.

Und diese Schulden können halt nur von 3 möglichen Parteien aufgenommen werden:
* Privatpersonen
* Unternehmen (inkl. Vereine, Stiftungen u.ä.)
* und halt Staaten

Auch ich wüsste nicht

was ich an Konsum nachholen sollte ? Das Gegenteil ist durch Corona bei mir eingetreten,denn ich habe gemerkt das es doch Dinge die ich vor Corona schon fast Gedankenlos eingekauft habe gar nicht brauchte.

@Anna-Elisabeth, 19:55 Uhr

Ich habe nur einen Teilbereich der Probleme angesprochen, als ich von fehlenden Kenntnissen in Sachen Vermögensanlage sprach. Natürlich muss Geld verfügbar sein, um eine solche betreiben zu können. Die Festsetzung der Löhne und Gehälter ist idR Sache der Tarifparteien. Ich erlebe freilich in D kaum Streiks, jedenfalls keine langwierigen. Sind unsere Gewerkschaften also zu zahm oder ist das Lohn- und Gehaltsgefüge doch besser als sein Ruf? Auch den Kündigungsschutz sollte man nicht ganz außer Acht lassen - er bietet Millionen Arbeitnehmern eine relativ hohe Sicherheit. Hinzu kommen vermögenswirksame Leistungen/Sonderzuwendungen, die nicht selbstverständlich sind. Ich war in vielen Ländern unterwegs, habe - auch in sehr reichen Ländern - z.T. bitterste Armut erlebt. Auch mir gehen solche Szenen nahe, glauben Sie mir. Aber es gibt leider auch Fälle selbstverschuldeten sozialen Abstiegs. Eine BU-Vers. sollte z.B. in bestimmten Berufszweigen selbstverständlich sein.

Am 16. Juli 2021 um 20:33 von Adeo60

" Diesen Satz bezweifle ich, auch wenn es in unserer - wie in jeder Gesellschaft - Armut zu beklagen gibt. "
Schön das wenigstens wissen, das es einen ganz großen Teil Arme Menschen gibt im Land.
Nicht jeder kann studieren, die niederen Arbeiten am Bau oder Band in vielen Industrien und was noch so gibt, brauchen auch Menschen die es machen.
Betriebsrente gibt es nicht für Alle, sondern nur so ungefähr für 50 Prozent der Arbeitnehmer.
Sie blenden einiges aus, das Leben wie Sie es haben, ist nicht für alle möglich.

20:18 von Barbarossa 2

«Bei einer Rentenerhöhung von 3% gibt es eben keine 3%, weil sich die Steuern erhöhen.»

Eine gar so geringe Rente erhält man aktuell nicht, als dass man auf die Rente überhaupt Steuern zahlen müsste. Unterhalb der Steuergrenze ist Renten-Brutto-Mehr gleich Renten-Netto-Mehr.

Typischer Fall von Geldwertillusion

Zitat: "Die Deutschen werden im Schnitt immer reicher: Erstmals hat das Geldvermögen die Marke von sieben Billionen Euro geknackt. Allein im ersten Quartal wurden knapp 200 Milliarden Euro zusätzlich angespart."

Da zur Euro-"Rettung" die EZB seit 2015 die Geldmenge um 40 % erhöht hat, ist eine nominale Erhöhung des Sparvermögens um 200 Mrd. EUR nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein der EZB-induzierten Inflation.

Aber dann ließe sich ja nicht mehr die Mär von "D profitiere vom Euro" erzählen, sondern dann müsste man konstatieren, dass das reale Vermögen der Deutschen sinkt.

Wer sich an von Mises, Hayek oder an einen Roland Baader nicht herantrauen mag, kann sich ja einmal die Definition von Geldwertillusion des BPB zu Gemüte führen.

Cheers!

"https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19450/gel…"

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241829/umfrage/entwicklu…"

@Schiebaer45, 20:10 Uhr

Wenn Sie den von mir zitierten Satz nochmals lesen, werdem Sie feststellen, dass auch ich mit die Frage nach der gerechten Verteilung des Vermögens in Deutschland durchaus stelle ("Deutschland ist ein reiches Land, wobei natürlich die Frage erlaubt sein muss, wie das Finanzvermögen verteilt ist"). Fakt ist aber auch, dass es einem Großteil der Rentner in Deutschland recht gut geht.

20:36 von Rainer Niemann

Den 0,5% der reichsten Mitbürger würde noch nicht einmal auffallen, daß sie etwas weniger Geld haben.
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sie geben auch gern das Geld anderer Menschen aus !

Das Sachvermögen in unserem Land soll 9 Billionen betragen
also Immobilien
das Geldvermögen etwa 7 Billionen
davon die Hälfte Barvermögen der Rest Aktien und Ansprüche an Lebensversicherung und Renten

Jetzt erklären sie mal wie ihre Abzockerei funktionieren soll
und zwar nicht in Form eines "Stammtischgesprächs" sondern wie das in der Realität umgesetzt werden kann

@20:38 von falsa demonstratio 20:13 von Anna-Elisabeth

//Zitat: "Was für eine sinnbefreite Anmerkung."

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Warum genügt Ihnen der Link in dem jetzigen Artikel auf den Artikel vom 10.06.2021 nicht?//

Schon mal auf die Idee gekommen, dass es zwischen dem Lesen und dem Schreiben eines Kommentars Überschneidungen gibt?

Wie dem auch sei: Die Überschrift ist irreführend.

@ Rainer Niemann - Wuschträume?

Vielleicht sollte von einer Regierung (nicht diese CDU/CSU/SPD-Regierung) eine entsprechende Vermögensbesteuerung eingeführt werden.

Politik ist kein Ponyhof. Wer die Mehrheit hat regiert. Wer sie nicht hat, regiert nicht. Und wenn es keine Mehrheit für eine Vermögenssteuer gibt, dann ciao bella.

19:28 von Giselbert

Außerdem wirkt die Inflation kräftig entgegen
-
wie hoch war gleich die Inflation innerhalb der letzten 20 Jahre ?

Ein riesen Faktor, der die

Ein riesen Faktor, der die Schere zwischen Arm und Reich größer werden lässt, ist die Tatsache, dass die Deutschen (wird weltweit ähnlich sein, weiß ich aber nicht genau) in der Regel den Partner fürs Leben in der gleichen Bildungsschicht suchen und finden. Und wenn der Arzt aus gutem Hause die Notarin aus gutem Haus zum Traualtar führt, verschmelzen zwei Gehälter, von denen schon eines locker reichen würde.
Die überflügeln damit um Welten das Einkommen / Vermögen von Leuten aus der entgegengesetzten Bildungsschicht.

Üblicherweise wird Vermögen berechnet

indem die Schulden von den Wertanlagen abgezogen werden. Während der Bürger seit 2020 192 Mrd gespart hat, sind die Schulden des Staates in der Coronazeit mehr angewachsen. Wer muss die Staatsschulden bezahlen, der Bürger, der also nicht reicher geworden ist. Das Vermögen wird nach dem Zeitwert berechnet, der bei vielen hochgepuschten Aktien nicht dem wahren Substanzwert entspricht.

@ Giselbert

16 Jahre CDU und Anhang haben ihre Spuren hinterlassen, der Reichtum kommt unten NICHT an. Viele verspüren dies am eigenen Leib.

Die Mehrheit ist aber nicht unten. Und die Regierung resultiert aus der freien und gleichen Wahl der Bevölkerung.

@20:50 von schabernack 20:18 von Barbarossa 2

//Unterhalb der Steuergrenze ist Renten-Brutto-Mehr gleich Renten-Netto-Mehr.//

Super. Da können die, die unterhalb der Steuergrenze liegen, ja jetzt ein echtes Vermögen anhäufen.
Toll: 3 Prozent. Aber von was?

Und wenn's ganz blöd läuft, kommt man plötzlich mit dieser üppigen Rentenerhöhung in den steuerpflichtigen Bereich.

um 20:27 von 0_Panik

"Übrig bleibt das Volk, dass weder genügend Geld hat, um aus Papier-Geld noch mehr Papier-Geld zu machen (z.B. mittels Fonds/Hedge-Fonts oder so.), oder in "Beton-Geld" (Eigenheim) zu investieren.

Und nu ?"

Wer heute noch in Betongold investiert muss schon reichlich Nerven (oder viel Spielgeld) haben.
Wer allerding auf die Empfehlung eines ETFs mit "Hedge-Fonds oder so" antwortet gibt dem Kommentator zu 100% Recht
Der hatte nämlich gesagt:
"... Viele Deutsche scheinen im Umgang mit ihrem Vermögen völlig überfordert. Sie investieren entweder in Risikogeschäfte mit erheblichen Verlusten oder in klassische Sparformen, ohne erkennbaren Gewinn ... "

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