Ihre Meinung zu: Warnungen vor Platzen der Bitcoin-Blase mehren sich

8. Juli 2021 - 17:21 Uhr

Mit Kryptowährungen kann man nicht nur Lösegeldforderungen bezahlen, sondern neuerdings auch Diamanten bei Sotheby's. Doch immer mehr Experten warnen vor dem Platzen der Krypto-Blase. Von Angela Göpfert.

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Kommentare

Für die Kryptowährungen spricht eigentlich nur eins:

Sie zeigen den innigen Zusammenhang zwischen Geld und Kriminalität (und Umweltzerstörung) so deutlich auf wie vorher noch kein anderes "Zahlungsmittel".
Von daher kann ich an dieser "Prophezeiung" nicht allzuviel Bedrohliches finden: "So orakelte jüngst Starinvestor Michael Burry, Bitcoin stünde "die Mutter aller Crashs" noch bevor. Sein Argument: Das Krypto-Universum habe Probleme mit Leverage-Positionen, also mit Anlagen, bei denen Fremdkapital zum Einsatz kommt. (...). "Wenn man nicht weiß, wie viel Hebelwirkung in Kryptowährungen ist, weiß man gar nichts über Kryptowährungen. Ganz egal, wie viel man sonst glaubt zu wissen".
Burry ist an der Wall Street eine Legende. Der 50-Jährige mit Asperger-Syndrom gilt in der Finanzwelt als eine Art Nostradamus, hatte er doch die Finanzkrise vorhergesagt und völlig exakt auf das Jahr 2007 datiert"

Die Welt braucht ohnehin nicht noch mehr "Spekulation" mit eigenem und "fremdem" Geld, sondern die Möglichkeit zu Transparenz und Fairness für alle.

wer hätte das gedacht

vor welchen experten warnt denn nun die gute ard-expertin?

Kein Mensch ausser

Kein Mensch ausser Spekulanten und Kriminellen braucht Kryptogeld.

Ich schrieb das schon letztens: Lasst die Finger davon

Und wenn schon, dann nur als Taschengeldersatz-Börse.

Und auch nur wen der Kurs bei ~22.000$ seitwärts stabil ist. (min. 1 Woche).

Andernfalls werden wieder die 'grossen Player' euch abgezockt haben,
denn die können marktverzerrende Unsummen einsetzen.
- im Vergleich zum Kleininvestor -
Und sind im Zweifel schon wieder raus, kurz nachdem ihr einsteigt.

Mr Nostradamus

Man sollte der Vollständigkeit erwähnen, dass seine „seherischen Fähigkeiten“ in letzter Zeit nicht die besten waren. Der Text ist sehr negativ und mit wenig Objektivität geschrieben worden.

Dollar und Euro ...

... sind die stabilsten Währungen der Welt. Aber wer in Bitcoin international Geschäfte macht, lässt sich doch auf ein ziemliches Glücksspiel ein.

Umkehrschluss....

Allein das mediale Sperrfeuer sämtlicher Notenbanken, vieler Medien und Politiker, und auch die ersten Kommentare hier zeigen mir Eines: So falsch können wir Bitcoin-Investoren vermutlich nicht liegen.

"lässt sich doch auf ein ziemliches Glücksspiel ein."

Nicht zwingend jeder.
Manche sind zwingend daran interessiert:
z.B: Iran und Nordkorea u.a.
- um Sanktionen zu unterlaufen -

Und die haben komischerweise kaum ein Risiko dabei.
Ein Schelm, wer ...

Fluktuation

Taugt eine Währung mit einer so starken Fluktuation des Wertes überhaupt als Zahlungsmittel?

Die Kleinen werden immer abgezockt

Bei Bitcoin ist das vielleicht dramatischer, aber beim Euro sind 2% Inflation das Soll, und damit nimmt Gespartes pro Jahr um 2% ab. Das läppert sich auch ganz schön! Und die Tarifverhandlungen laufen der Inflation stets hinterher. Das Ganze lohnt sich nur für den Schuldenabbau, denn ohne einen Cent zu zahlen, schrumpft die Schuldenlast jährlich um 2%. Ist das nicht klasse?

Bitcoin

Bitcoins sind - wie man in Bayern sagt - genauso unnötig wie ein Kropf. Man kann auch im Internet mit den offiziellen Währungen zahlen. Den Sinn einer virtuellen Währung erschließt sich mir nicht wirklich.

@18:01 von Alkoholproblem

"Dollar und Euro sind die stabilsten Währungen der Welt."

Na ja stabil ist relativ. Schauen Sie sich mal die Entwicklung der beiden Währungen seit ihrer Einführung gegenüber Gold oder Aktien an. Oder gegenüber Bitcoin. Es kommt halt immer drauf an, was man womit über welchen Zeitraum vergleicht.

Von der Gier getrieben

Der Höhenflug der Bitcoins ist doch alleine von der Gier getrieben. Fundamentale Gründe gibt es keine. Viele junge Kerle verzocken ihr "Omageld" oder vielleicht sogar Erbschaften. Zuletzt hatten wir etwas ähnliches bei Wirecard. Und ja, es warten auch noch Tesla, Amazon & Co. wo die Kurse der echten Wertschöpfung um ein Mehrhundertfaches enteilt sind: Spekulation aus Gier!

Ich frage mich...

... warum die Umweltschützer noch nicht gegen den Bitcoin Sturm laufen. Siehe Bericht TS vom 14.05. "Umweltsünder Bitcoin"

Das "schürfen" oder "mining" von Energie für die Großrechner verbraucht 140 Terrawat pro Jahr. Entspricht dem jährlichen Stromverbrauch der Niederlande und wird meist durch fossiele Brennstoffe erzeugt. Verrückt, das alles...

Re : Werner40 !

Ich wäre sofort dafür, jegliche Kryptowährungen zu verbieten, dann wird Spekulanten und Kriminellen eine große Möglichkeit genommen.
Dann können all die Cyper- Kriminellen besser identifiziert und zur Strecke gebracht werden.

Auch eine der stabilsten

Währungen war die gute alte D-Mark.Und noch heute tauchen immer wieder ganz beachtliche Summen aus Nachlässen auf die umgetauscht werden können. Zu Krypto Währung habe ich kein Vertrauen.

Kryptowährungen - ohne mich

"Mit Kryptowährungen kann man nicht nur Lösegeldforderungen bezahlen, sondern neuerdings auch Diamanten bei Sotheby's. "
Ich nehm' dann lieber die Diamanten ...

Je mehr Menschen an den

Je mehr Menschen an den Bitcoin glauben, hinter dem volkswirtschaftlich genau nichts steht (die Kosten liegen in Strom und Rechenleistung, und die sind nutzlos verpufft, sobald ein Bitcoin neu geschaffen ist - im Gegensatz zu Aktien, Gold oder Krediten für Produktivinvestitionen) und je länger sie daran glauben, um so reicher werden die Verkäufer, die die Investition in Bitcoins propagieren und echtes Geld dafür bekommen haben.
In dem Moment, wo keiner mehr an das Märchen glaubt und jeder um jeden Preis seine Bitcoin abstoßen will, bleiben die meisten Käufer der Finanzgeschichte, und das sind die, die die letzten und höchsten Preise dafür bezahlte haben, auf wertlosen Guthaben sitzen.
Unzählige Male in der Geschichte praktiziert, mit Tulpenzwiebeln, mit Frick-Empfehlungen, mit hochgejubelten IT-Aktien vor dem Platzen der 2000er Blase usw.

Diese Anteilnahme ...

Warum bitte machen sich alle die den Bitcoin nicht mögen oder nicht verstehen so große Sorgen um das Geld von uns Investoren? Man sollte doch meinen, nach dem großen "Crash" könnten sich einfach alle sagen " Wir haben es immer gewusst/ selber Schuld"! Aber nein, man gewinnt den Eindruck, mein Geld ist denen wichtiger als ihr eigenes. Kann mir das einer der hier versammelten Kryptoexperten vielleicht erklären?(und nein- nach dem "Crash" wird keiner von uns damit rechnen, vom Steuerzahler gerettet zu werden.)

...ttestEineMeinung @Glaubenssysteme

Hier im Forum scheint ein gravierendes Missverständnis vorzuherrschen:

Der Wert des Bitcoin sei weniger real als der von "Echtem Geld", "Aktien, Gold oder Krediten für Produktivinvestitionen" [sic]

Tatsächlich ist der Wert all dieser Dinge mir kleineren Abstufungen ähnlich irreal wie der des Bitcoin.
Egal wie hoch der aktuelle Gesamtwert aller Aktien eines Unternehmens ist - wenn alle auf einmal verkaufen wollen, wie z.B. bei Wirecard und praktisch niemand kauft, dann war es das mit dem Reichtum.
Die Goldmenge ist viel grösser als der technische Bedarf, auch hier ist es die Spekulation die den Wert bestimmt.
Wie es um die Kredite steht, hätten wir bei der Finanzkrise gesehen, wenn die Banken nicht massiv von den Staaten gestützt worden wären.

Unser gesamtes Finanzsystem basiert auf einer Kaskade langsamer Schneeballsysteme und funktioniert nur solange genügend Menschen daran glauben.

Wir neigen nur dazu die Zusammenbrüche dieser Syteme als bedauerliche Einzelfälle zu betrachten.

19.02 Opa Klaus - Umweltsünder Bitcoin

Bekanntlich scheint China der größte Produzent von Bitcoins zu sein. Bekanntlich benutzt China als Stromproduzent hauptsächlich Steinkohle.
Schein und Wirklichkeit.

Immer die gleichen unqualifizierten Aussagen

...die Kommentare und auch der Beitrag zeigen ein modernes Finanzsystem durch die typisch deutsche Brille. Schaut man mal über den Tellerrand hinaus sieht man den wahren Nutzen von Bitcoin. Millionen Menschen die kein Bankkonto aber ein Smartphone haben können ins System eingebunden werden. Staaten mit weniger stabilen Währungen können ihre Bürger nicht vor extremen Inflationsraten schützen. In Brasilien beispielsweise ist Bitcoin die einzige Möglichkeit sein Geld vor dem totalen Zerfall zu schützen. Probleme die man in Deutschland natürlich nicht kennt. Aber auch hier ist die Inflation nun bei 2% und frisst sämtliche Ersparnisse. Bitcoin ist darauf ausgelegt gegen eben diese Mechanismen zu schützen. Und auch die Energie und Missbrauchsdebatte ist obsolet.. Bitcoins Wert ist genau so real wie der Wert aller anderen Währungssysteme und Wertspeicher. Einige müssen das noch lernen, andere haben es längst begriffen.

@ Seebaer1

... und auch die ersten Kommentare hier zeigen mir Eines: So falsch können wir Bitcoin-Investoren vermutlich nicht liegen.

Hängt n bisschen davon ab, ob ihr genialen Bitcoin-Investoren bei 10.000 oder bei 50.000 Dollar eingestiegen seid.

...ttestEineMeinung #Nur für Kriminelle und Spekulanten???

Ein zweiter, weit verbreiteter Irrtum ist die Meinung Kryptowährungen seien generell umweltschädlich und nur für dunkle Geschäfte und Spekulationen zu gebrauchen.

Tatsächlich gibt es andere Ansätze als den von Bitcoin, dessen Kosten (Nötige Energie für die Berechnung) für jeden neuen Bitcoin künstlich erhöht werden, deshalb könnten Kryptowährungen am Ende sogar umweltfreundlicher sein, als das bisherige Bankensystem.

Da alle Transaktionen für jeden nachvollziehbar sind (die Blockchain speichert jede Transaktion für jedes Wallet), ist der Bitcoin gar nicht so interessant für Kriminelle.
Die Verschleierung findet erst dort statt, wo Bitcoin in echte Währungen getauscht werden, da könnten dann auch Strafverfolger zugreifen.

Vor allem aber sind Kryptowährungen auch eine interessante Möglichkeit kleinere Transaktionen weltweit ohne die bisherigen hohen Kosten des Bankensystems zu tätigen.
Auch und gerade für Menschen, die nicht wie wir einfachen Zugriff auf Finanzdienstleitungen haben.

@18:34 von DeHahn

"Und die Tarifverhandlungen laufen der Inflation stets hinterher."

Die Tarifverhandlungen orientieren sich meist am Wirtschaftswachstum. Und das wird "real" , also inflationsbereinigt gemessen, und nicht nominal.
Der Abschluss der Tariffrunde dagegen erfolgt immer nominal.
Ihre Feststellung ist richtig! Bei im Mittel 1,5 % Inflation und 2,5 % BIP-Wachstum müssten die Lohnrunden in den letzten Jahrzehnten immer bei rund 4 % pro Jahr nominal gelegen haben. Wann gab es das mal?

Hoffentlich platzt die Bitcoin-Blase

Diese Bitcoin-Blase taugt nur dazu, den Spekulanten Futter zur Vermehrung ihres Vermögens anzubieten.
Eine Spielweise fernab des Alltags, wo rechtschaffende Bürger ihr Geld mit Arbeit sich verdienen müssen.

@19:44 von Seebaer1

"Diese Anteilnahme ...

Warum bitte machen sich alle die den Bitcoin nicht mögen oder nicht verstehen so große Sorgen um das Geld von uns Investoren?"

Weil diese "Investoren" bestenfalls Spekulanten, nein richtigerweise Zocker sind! Diese Zockerei färbt negativ auf ehrbare und langfristige Investoren und Kapitalanleger ab. Aktionäre werden häufig mit dieser Spezie Zocker auf eine Stufe gestellt.

Platzt dann die Spekulationsblase reißt es die gesamte Börse mit herunter. Und der einfache Bürger hat wieder Angst sein Erspartes in deutsche Standartwerte wie Bayer oder Daimler zu investieren.

Diese Zocker stören somit ein geleichmäßiges und stetes Wirtschaftswachstum, sorgen für Unsicherheit in der Wirtschaft und vernichten den Wohlstand der Gesellschaft. Alles aus Gier.

Der Wert des Bitcoin ...

... lässt sich mit dem Wert von des Kaisers neuen Kleidern vergleichen. Der Wert ist unzweifelhaft da - wenn man daran glaubt.

@20:19 von BILD.DirEinDuHä...

"Tatsächlich ist der Wert all dieser Dinge mir kleineren Abstufungen ähnlich irreal wie der des Bitcoin.
Egal wie hoch der aktuelle Gesamtwert aller Aktien eines Unternehmens ist - wenn alle auf einmal verkaufen wollen, wie z.B. bei Wirecard und praktisch niemand kauft, dann war es das mit dem Reichtum."

Ich widerspreche Ihnen!
Beispiele: Eine VW-Aktie kosten heute etwa 202 €. Dahinter stehen Sachanlagen bzw. ein Buchwert von 253,44 € je Aktie. Oder Daimler: Kurs 71 € und Buchwert 58,19 €. Machen Sie das auch mal mit BASF, Allianz oder BMW! Da sieht es ähnlich aus.

Hier im Angebot kann man unter "Börsenkurse" diese Kennzahlen nachlesen. Haben Bitcoins irgendwelche Sicherheiten im Vergleich zu den genannten Aktien?

@ DeHahn

Und die Tarifverhandlungen laufen der Inflation stets hinterher.

In Deutschland waren in den vergangenen 40 Jahren die Lohnerhöhungen fast immer höher als die Inflation.

@20:19 von BILD.DirEinDuHä...

"Die Goldmenge ist viel grösser als der technische Bedarf, auch hier ist es die Spekulation die den Wert bestimmt."

Ich würde sagen in erster Linie ist es die Möglichkeit des Werterhalts, die den Wert bestimmt bzw. der Wertverfall eines anderen Gutes. Gold kann nun mal nicht beliebig vermehrt werden und zu seiner Gewinnung ist ein großer Aufwand notwendig. Geld entsteht per Knopfdruck. Natürlich ist auch Gold nur solange etwas Wert, wie Menschen ihm einen Wert zubilligen, aber das gilt letztendlich auch für jede Währung. Und was passiert, wenn die Menschen das Vertrauen in eine Währung verlieren, kann man z.B. in Venezuela sehen.

@19:44 von Seebaer1

Ich denke nicht, dass sich hier irgendjemand Sorgen um das Geld von anderen macht. Es geht wohl eher um grundsätzliche Bedenken. Bei Bitcoins wird der Gegenwert von realem Wert ( Materie, Essen, Immobilien..) 'errechnet', was per se eine Perversion von Wert an sich ist. Hinzu kommt, dass dies unter Einsatz von Unmengen an Energie geschieht.

Für mich sind Bitcoins das Symbol schlechthin für grenzenlose und verantwortungslose Gier, die keinen sinnvollen gesellschaftlichen Kontext mehr sucht.

An dem Tag, wo diese Blase platzt und alle geldgeilen 'Investoren' (ein wirklicher Investor sollte evtl. einen Sinn verfolgen) ihre Verluste bejammern ist bei mir Feierstimmung. Ein Hoch auf das Ende dieser Dekadenz. Ich werde nicht ein Milligram Mitgefühl haben, versprochen.

Wer weiß...

Vielleicht wird der Bitcoin ja auch deshalb so verteufelt, weil er eine relativ einfache Möglichkeit darstellt, den Zentralbanken auf ihre klebrigen Finger zu schlagen?

@20:21 von friedrich peter...

>> Bekanntlich scheint China der größte
>> Produzent von Bitcoins zu sein.
>> Bekanntlich benutzt China als
>> Stromproduzent hauptsächlich Steinkohle

Ähh, nope:
1.) Mongolei
2.) Braunkohle

Empfehlung

"Der Bitcoin Standard" lesen.... erst danach eine Meinung bilden...

@20:30 von Polarlicht1234

Zitat: "Bitcoins Wert ist genau so real wie der Wert aller anderen Währungssysteme und Wertspeicher. Einige müssen das noch lernen, andere haben es längst begriffen."

Nein, sorry, das ist nicht nachvollziehbar. Würden Sie bitte erläutern, worin der Wert einer komplizierten Rechenoperation, durchgeführt von irgendeinem Chip, Rechner oder sonst was verglichen mit einer menschlichen (!) Arbeitsleistung, einer kreativen Tätigkeit (sei es Wissenschaft, Kunst, Musik, whatsoever) liegen soll?

Ich glaube nicht, dass Sie das können. Sie werden auf den 'zugemessenen' Wert abheben aber der ist nicht beliebig. Unsere Gesellschaft kann sich in Grenzen den irrationalen Wert von Kunst, geistigen Schöpfungen etc. leisten, aber nur im Rahmen eines 'Overheads' von realen materiellen Werten. Bitcoins beanspruchen, vollwertiger Wert zu sein. Das kann nicht funktionieren und ist Blase per Definition.

Was genau ist den der Nutzen

Was genau ist den der Nutzen von Gold für die Menschheit? Abgesehen von schönem Schmuck, oder einer anderen mehr oder weniger sinnvollen Herstellung eines Gegenstandes.
Aufgrund der Seltenheit und der (energie-) aufwendigen Gewinnung wurde vor tausenden Jahren das Gold von Menschen als Wertanlage (fast) ohne Nutzen bestimmt. Gut daran ist, das die Gesamtmenge begrenzt ist…Die selben Attribute also, wie beim Bitcoin, nur: wieviel Energie, Kriege, Leben etc. Wurden für die Gewinnung, den Transport und vorallem für den Handel (z.B. über grosse Bankensysteme) insgesamt für Gold aufgewendet? Ohne das durchgerechnet zu haben, vermute ich, steht der Bitcoin am Ende nicht so schlecht da wie er gemacht wird. Eine diesbezügliche Studie würde mich jedoch interessieren!

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 20:48 von AbseitsDesMain

In dem Fall sollten sie aber dringend alle VW-Aktien aufkaufen und dann die Sachwerte mit 25% Gewinn verkaufen!

Hmmm - aber wer braucht denn genau die Ausrüstung, die man benötigt um einen VW zu bauen?
Vor allem, wenn (nur mal angenommen) niemand mehr einen VW kaufen möchte?

Sie wissen auch, dass der Buchwert sich linear über den Abschreibungszeitraum von Investitionen verringert, oder?
Das sagt nicht unbedingt was über den tatsächlichen Wert aus.
Fahrzeuge auf Halde haben auch einen Buchwert - wenn sie keiner kauft muss auch der abgeschrieben werden.

Ob und wie sich diese Sachwerte dann zu Geld machen lassen, steht auf einem anderen Blatt.
Welche Verbindlichkeiten (Löhne, Pensionen, Geldstrafen, Schadenersatz) dem Buchwert entgegen stehen ist die andere Frage - für vorhersehbare Risiken müssen Rückstellungen getätig werden, aber sind die alle vorhersehbar?

Aber schön, dass sie und so viele dran glauben - solange funktionieren die Aktienfonds noch...

18:23 von Hämorrhoiden

"Taugt eine Währung mit einer so starken Fluktuation des Wertes überhaupt als Zahlungsmittel?"

Wenn Sie mir a)eine Goldkette oder b)ein Grundstück für meine selbstgemachten Seifenblasen verkaufen, überlasse ich Ihnen gerne, unter Berücksichtigung der Schwankungsbreite wie beim Bitcoin - die ist mir dann auch egal (ob 10 oder 20% am Tag) - den Tageshöchstpreis für diese beiden Transaktionen. Ich böte Ihnen für a)1000, für b)50.000 meiner Seifenblasen; je 30% Aufschlag bzw. Preisschwankung oder Fluktuation würde ich Ihnen vorab einräumen.
Ist der Bitcoin ein Zahlungsmittel? Genauso wenig wie eine Tonne meiner Seifenlauge. Aber wir beide können uns trotzdem einigen und ins Geschäft kommen. Wie das andere mit dem Bitcoin auch machen.

...ttestEineMeinung @08. Juli 2021 um 21:02 von mispel

Im Grunde genommen stimmen sie mir also zu?

Übrigens ist auch die Menge an Bitcoins begrenzt - auf max. 21 Mio.

Insofern ähnelt er sehr dem Gold.

Ebenso beim technischen Nutzen - Kryptowährungen bieten eine Möglichkeit zu Transaktionen abseits des "normalen" Finanzsystems.

Zum einen können Menschen in ärmeren Ländern damit Zugang zu Finanzdienstleistungen bekommen, die ihnen sonst nicht zugänglich wären, zum anderen kann kein Dritter Zahlungen verhindern.

Solange sie Zugang zum Internet haben, können Staaten die Transaktionen zwar verbieten oder bestrafen, aber eben nicht unterbinden.

Insofern eine interessante Alternative zum Bargeld, das über kurz oder lang aussterben wird.

Nicht weil irgendwelche Interessengruppen das wollen, sondern weil Bargeld dem Verbraucher zu unbequem wird und die Kosten zu hoch.

@21:33 von Humanokrat

Trotz mehrmaligen Lesens verstehe ich den Sinn Ihrer Beiträge nicht. Der Bitcoin ist so viel wert (monetär gesehen) wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen, da sein Preis sich aus dem freien Spiel von Angebot und Nachfrage ergibt wie der eines jeden handelbaren Guts .

20:33 von BILD.DirEinDuHä...

ob diesen sehr fundierten aufsatz unsere dauerschreiber hier auch nur ansatzweise begreifen, wage ich arg zu bezweifeln

@17:52 von Werner40

Deswegen denken auch deutsche wie auch europäische Politiker über die Einführung dieser Währung nach. Mehr sage ich besser nicht...

@um 19:02 von Opa Klaus @ um 20:21 von friedrich peter

"Ich frage mich...
... warum die Umweltschützer noch nicht gegen den Bitcoin Sturm laufen. Siehe Bericht TS vom 14.05. "Umweltsünder Bitcoin"

Umweltschützer kritisieren schon seit langem das Bitcoin schürfen. Schon lange, bevor der aktuelle Trubel um Bitcoin begann.

"Bekanntlich scheint China der größte Produzent von Bitcoins zu sein. Bekanntlich benutzt China als Stromproduzent hauptsächlich Steinkohle."

Sicher wird es in China noch einige illegale Bitcoinfarmen geben, inzwischen ist das aber in China verboten, genauso wie der Handel mit Bitcoin.
Gerade weil China ja dem Bitcoin jetzt einen Riesenriegel vorgesetzt hat,startete die ganze aktuelle Diskussion um Bitcoin erst.

Ansonsten - Bitcoinist nicht schlechter oder besser als jede andere Währungseinheit. Was Bitcoin für Regierungen und Banken gefährlich macht- sie haben keine Kontrolle darüber. Wer das Geld/Währung unter Kontrolle hat, regiert bzw.kontrolliert auch das Land und die darin enthaltene polit. Landschaft.

Zitat: "Der Mensch konnte

Zitat:
"Der Mensch konnte (und kann) ohne Geld überleben."

ein einzelner vielleicht - die Menschheit als solches aber nicht.
Es wird bei aller berechtigten Kritik am derzeitigen Finanzsystem vergessen - das "Geld" (egal welche Form es hat) zunächst einmal ein UNIVERSELLES Tauschmittel ist!
Darum gab es bereits auch schon in der Jungsteinzeit -> Geld
denn es ermöglicht einen wesentlichen Schritt für eine Zivilisation -> die Arbeitsteilung
ohne der kann man nicht mal ein Messer oder eine Axt aus Kupfer herstellen geschweige denn eine aus Eisen oder gar Stahl!

Und es ist völlig wurscht ob man nun Kaurimuscheln, Salz, Gold oder hat bunte Papier-Scheine (oder Bitcoins) als dieses Tauschmittel vereinbart.
Problematisch wird es wenn dieses tauschmittel ein Eigenleben bekommt -> den Zins
die wundersame Vermehrung eines letztlich virtuellen Wertes in einem Buch (Buch-Geld, Giral-Geld usw.)

2 Pizzen zum Preis von 330 Millionen US-Dollar?

"Seit dem Hoch im Frühjahr hat Bitcoin immerhin knapp die Hälfte seines Werts eingebüßt.
Auch wenn das womöglich kaum mehr als eine kleine Abkühlung in einem überhitzten Markt war: Die in Bitcoin-Foren gerne verbreitete Geschichte von Kryptowährungen als goldenen Fahrtschein in Richtung Reichtum und Wohlstand dürfte sich vor diesem Hintergrund in Zukunft vielleicht nicht mehr ganz so leicht erzählen lassen."

Woher weiß man, wann dieser Markt - sprich der Wert von Kryptowährungen im Verhältnis zu Fiat-Währungen wie dem US-Dollar oder Euro - "überhitzt" ist? Als vor viereinhalb Jahren ein Bitcoin bei 18.000 USD notierte sahen viele Börsianer eine Bewertungsblase, vor drei Monaten notierte er bei 64.000 USD, aktuell schwankt er zwischen 30.000 und 40.000 USD (heute bei ca. 33.200 USD, der erste registrierte Kauf wurde 2009 zu 0,001 USD getätigt, in 2010 wurden 2 Pizzen zu einem Gegenwert von 25 USD mit 10.000 Bitcoin bezahlt, aus heutiger Sicht für mehr als 330 Millionen US-Dollar.

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