Kommentare

Dann wird es mal so richtig

Dann wird es mal so richtig langweilig.
Da finden sich die randsportarten alle zusammen, um einmal wahrgenommen zu werden und dann darf keiner zuschauen.
Als Sportler würde ich solch einen eventuell ignorieren.

Olympische Spiele der besonderen Art

Olympische Spiele ohne Zuschauer sind nur schwer vorstellbar. Aber mit Blick auf die Corona-Pandemie die richtige Entscheidung. Ein gänzlicher Verzicht auf Olympia wäre ein zu radikaler Schritt gewesen. Natürlich standen einer solchen Entscheidung kommerzielle Interessen entgegen, aber auch der Wunsch der meisten Athleten, die sich über 4 Jahre lang auf dieses Top-Ereignis vorbereitet haben. Viele von Ihnen werden bei den Olympischen Spielen in Paris nicht mehr dabeisein können.

Es scheint doch noch Menschen mit Verstand zu geben!

Während es in unseren Breiten wieder "richtig" losgeht (Wembley, Feiern, Kneipen etc.), wird uns Japan weiterhin mit den Infektionszahlen hinterherhinken!

Ist das dann noch Olympia?!

Schade für die Sportler, die sicherlich die Unterstützung der Zuschauer extrem vermissen werden, so weh es manchem ob der Vorbereitung auf diese Ziel auch tut, vielleicht sollten die Sportler dann auch absagen...

"Olympische Spiele ohne Publikum"

In Pandemiezeiten das einzig Vernünftige. Zumal die Spiele deshalb ja nicht ausfallen und die allermeisten Zuschauer sie ohnehin wie immer am heimischen Bildschirm verfolgen werden.

finden ohne Publikum statt

Gut so.
Welche schlimmen Folgen diese Massenveranstaltungen haben erleben wir in Europa ja gerade durch die von der UEFA geforderten Besuchermassen in dem Stadion. Richtig für den Gesundheitsschutz der Bürger in Japan und auch für alle andern Länder ist die Absage.

Wie bei den EM Fußball „spielen“ geht’s leider nicht um Sport oder Spiel, sondern um knallharte Wirtschaftssystem.

Wie notwendig das ist zeigten diese Berichte:
https://www.n-tv.de/panorama/Knapp-4000-Geimpfte-
erkrankten-an-Covid-19-article22670531.html

https://www.n-tv.de/panorama/Grossteil-der-Corona-
Toten-starb-am-Virus-article22669191.html

Empörend...

...überhaupt die Spiele in der Pandemie-Zeit stattfinden zu lassen. Ein globales Sportereignis findet ohne jegliche Unterstützung durch die Zuschauer statt! Das ist mit Sicherheit aus medizinischer Sicht korrekt, aber man sollte wenigstens von Komitee her so viel Mumm haben, und dann die Spiele gleich absagen! Was hat das denn noch für einen Unterhaltungswert, wenn ein paar wenige Athleten auf dem Rund des Olympiastadions in Tokio herumlaufen, und alles vor leeren Rängen? Offensichtlich diktieren hier wohl nur noch die Sponsoren die Regeln, und das IOK lässt dann die "Jugend der Welt" lieber als Marionetten und Staffage für eine aus sportlicher Sicht großen Farce auflaufen. Es wäre schön, wenn bekannte Sportler sich dem durch Boykott entziehen und nationale OKs ebenso ihre Sportler abziehen. Auch Herr Bach zeigt hier kein Rückgrat. Aber: wir wissen seit 1972 ja: "THE SHOW MUST GO ON". Ich sage: Shame o you!

In welcher Welt wollt ihr Leben

Wie deprimierend sich diese Kommentare hier durchzulesen. Das Olympia statt findet ist absolut korrekt und soll auch so sein. Dann eben ohne Zuschauer. Es geht um Völkerverständigung und Unterhaltung. In welcher tristen Welt wollt ihr eigentlich Leben ihr Berufsverbieter und Dauerbesorgten?

als Nichsportbegeisteter

wundere ich mich schon etwas

Olympia soll abgesagt werden
ohne Publikum geht nicht
aber in Europa "steppt der Bär"
50.000 Leute in den Stadien bei der WM werden akzeptiert
merkwürdige Welt

Bei der Sachlage...

...von der man in Japan ausgeht, ist es eine nachvollziehbare Entscheidung, die Reißleine zu ziehen.

Ob eine derart sterilisierte Olympiade allerdings funktioniert und vor allem ob sie unter diesen Umständen nicht zu einer wirtschaftlichen Katastrophe wird, bleibt abzuwarten.

Wie bei allen "Events" spielt vor allem die soziale Komponente eine entscheidende Rolle, und wenn jetzt auch seit gut eineinhalb Jahren so getan wird, als könnte man die Realität des Menschen als sozialem Wesen weitgehend verleugnen oder ignorieren, ändert das nichts daran, dass das unfassbar naiv ist.

Genau richtig

Es gibt scheinbar noch Länder die das ganze ernster nehmen als wir in Europa.
Während bei uns die Zahlen an einem Punkt sind wo sie lieber wieder steigen und keiner weis wie es im Herbst weitergeht werden in Japan konsequent Maßnahmen ergriffen.
Und wenn hier noch welche von Spielen sprechen die keinen Interessieren frage ich mich schon weshalb die Fußball-WM auch nicht gerade so die Zuschauer hat in Deutschland. Wir sind jetzt seit einem Jahr in Deutschland mit ständigen Einschränkungen konfrontiert ohne Perspektiven für eine Rückkehr in das normale Leben weil es eine Politik nicht fertig bringt auch mal Konsequent Maßnahmen umzusetzen.
Mir scheint so, als ginge es nur noch um den Kommerz ohne an die weiteren Konsequenzen zu denken.
Aber Hauptsache wenige sind nicht eingeschränkt.
In Japan ist eine anders Denke wie mir scheint, die aber sinnvoll wäre um hier mal Ergebnisse zu erzielen.
Und das mit dem Impfen scheint mir auch nur eine kurzfristige Lösung zu sein.

@ Tagesschau

Wer bezahlt so eine Olympiade eigentlich?
Und wer verdient daran?
Da wurde doch auch schon oft über Korruption bei der Vergabe berichtet.
Ist bei den olympischen Komitees ebenso kriminell wie bei den Fußballorganisationen?
Und warum gibt es bei den Ö/R keinen Spartenkanal für jegliche Sportsendungen, um zB auf den regulären Sendern Platz zu lassen für den Bildungsauftrag der Ö/R?

Das ist sehr schade

Ich kann die Maßnahme zwar verstehen, es tut mir in erster Linie um die vielen Sportler in den weniger populären Disziplinen leid, die für dieses eine Ereignis Stunden, Tage, Monate, manchmal Jahre trainiert haben. Wenn diese einmaligen Situationen nun ohne Zuschauer stattfinden, fehlt etwas. Es fehlt Beifall, es fehlt Athmosphäre, es fehlt dieses "Gänsehaut-feeling". Schade. Ich kann natürlich verstehen, dass die Japaner, für die das bestimmt ein riesiges Zusatzgeschäft ist, verstehen. Auf der anderen Seite hätten sie vllt mit etwas mehr Verve in die Impfungen voranbringen müssen. Warum sie das nicht taten, verstehe ich nicht so wirklich, weil Japaner doch sonst immer sehr auf den Rückhalt udn die Gesellschaft insgesamt schauen und dementsprechend auch Rücksicht nehmen. Das dürfte die wohl traurigste Olympiade der Neuzeit werden. Im nachhinein, hätten sie es besser im vergangenen Jahr schon abgesagt aber nachher ist man immer schlauer ;)

Am 08. Juli 2021 um 16:44 von DeHahn

Es scheint doch noch Menschen mit Verstand zu geben!

Während es in unseren Breiten wieder "richtig" losgeht (Wembley, Feiern, Kneipen etc.), wird uns Japan weiterhin mit den Infektionszahlen hinterherhinken!
___
.....die im Moment auch ohne Grossereignis stark ansteigen. Mir tut es sehr leid, hätte man vllt irgendwie auch etwas anders gestalten können. Sie haben einen sehr einseitigen Blick auf das ganze. Vermutlich interessieren Sie sich auch sonst nicht für dieses Ereignis, dabei sind bei Olympia zumindest immer sehr sehr viele Amateure in Randsportarten vertreten, die man sonst nie wahrnimmt. Und die mir jetzt sehr leid tun.

um 17:28 von Stoisch

Wie deprimierend sich diese Kommentare hier durchzulesen. Das Olympia statt findet ist absolut korrekt und soll auch so sein. Dann eben ohne Zuschauer. Es geht um Völkerverständigung und Unterhaltung. In welcher tristen Welt wollt ihr eigentlich Leben ihr Berufsverbieter und Dauerbesorgten?
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Die Zeiten wo es bei Olympischen Spielen um Völkerverständigung ging sind schon lange vorbei. Heute geht es nur noch um Politik und Geld. Ich habe dazu mal vor ein paar Wochen ein Interview mit Christian Neureuther gesehen.

Dass...

..in diesen Zeiten die Spiele überhaupt stattfinden, ist alles andere als gut (Reiseverkehr, viele Kontakte etc. = Infektionsmöglichkeiten). Aber zumindest - nicht wie bei uns in Europa die EM - ohne Publikum. Immerhin.

@Sisyphos3

"als Nichsportbegeisteter wundere ich mich schon etwas Olympia soll abgesagt werden ohne Publikum geht nicht aber in Europa "steppt der Bär"" Am 08. Juli 2021 um 17:36 von Sisyphos3

*

Warum?
Jedes Land muss selber wissen, ob sein Gesundheitssystem vor der Überlassung steht oder nicht.
Das ist in Europa aktuell nicht der Fall.

17:28 von Stoisch

Es geht um Völkerverständigung und Unterhaltung.
.
Unterhaltung ja vor allem Business
Völkerverständigung in wie weit ?
Ursprünglich durften nur Griechen da mitmachen
selbst den Makedonen war es, bis auf die Herrscherfamilie, verwehrt

Hinterher...

.. sollten die Sportler Ihre Meinung zu den "Olypmpischen Spielen ohne Publikum" - gern anonym !- äußern. Es wäre durchaus denkbar, daß diese auch ohne Rummel Bestleistungen zeigen. Hoteliers , Souvenirhändler u.a. werden natürlich leer ausgehen.

um 17:53 von weingasi1

.....die im Moment auch ohne Grossereignis stark ansteigen. Mir tut es sehr leid, hätte man vllt irgendwie auch etwas anders gestalten können. Sie haben einen sehr einseitigen Blick auf das ganze. Vermutlich interessieren Sie sich auch sonst nicht für dieses Ereignis, dabei sind bei Olympia zumindest immer sehr sehr viele Amateure in Randsportarten vertreten, die man sonst nie wahrnimmt. Und die mir jetzt sehr leid tun.
-------------------------
Für die Randsportarten im Amateurbereich, sind die Weltweiten Übertragungen im TV, die viel bessere Werbung, als die Live Zuschauer an den Sportstätten.

ich hoffe aber doch sehr

daß unsere ÖR journalisten in voller mannschaftsstärke dort auftreten dürfen. diese armen menschen können ja nix für diese einschreänkungen und freuen sich schon jahre auf ihren grossen auftritt

Am 08. Juli 2021 um 17:12 von Klartexxter

Empörend...

...überhaupt die Spiele in der Pandemie-Zeit stattfinden zu lassen.
___
Empörend ist das, was Sie hier texten. Wissen wie lange im voraus sowas geplant wird ? Welche Logistik, Vorbereitungen, Verträge, teilweise Bauvorhaben usw. dafür nötig sind ?
Japan hätte ja 2020 ausrichten sollen. Da hat man vom IOC angefragt, ob man um 1 Jahr verschieben, oder ganz absagen wolle. Japan hat sich, auch wg.der fortgeschrittenen Planungen für die Verschiebung entschieden.
Den grössten Schaden werden die Japaner zu tragen haben. Warum Sie sich darüber freuen, erschliesst sich mir nicht. Mir tut das sehr leid. Für die Sportler, aber auch für die Japaner, die sich vllt gefreut hätten, ihr Land zu repräsentieren. Die Sportler wurden übrigens in die Entscheidungen, ob Absage oder Verschiebung mit einbezogen. Ihre Häme ist unangebracht und beleidigend.

17:36 von Sisyphos3

«als Nichsportbegeisteter
wundere ich mich schon etwas.
Olympia soll abgesagt werden
ohne Publikum geht nicht.»

Das nun in Tokyo ganz ohne Zuschauer ist ein Kompromiss der japanischen Regierung + der Gouvereurin der Prpäfektur Tokyo einerseits. Andererseits die Bevölkerung in Japan, die zu fast 80% die Spiele am liebsten ganz abgesagt gesehen hätte.

Normalerweise sind Yoshihide Suga als Ministerpräsident von Japan, und Yoriko Kuike als Gouverneurin gegenteiliger Ansicht in fast allen politischen Fragen. Zu Olympia nicht, das wollten beide immer. Auch in Japan sind im September 2021 Parlamentswahlen.

Nicht wenige denken, YK könnte als Kandiatin für das Landesparlament antreten. Sie genießt in ganz Japan viel Ansehen, da sie Corona in der 40 Mio. Stadt Tokyo gut handhabt. YS ist eher ein Verwalter mit wenig Charisma, und mit 73 J. älter als YK mit 67 J.

Beide können alle Wahlchancen knicken, käme es wegen Olympia zu einer dramatischen Situation mit Corona. Also = keine Zuschauer.

17:36 von Tinkotis

und wenn jetzt auch seit gut eineinhalb Jahren so getan wird, als könnte man die Realität des Menschen als sozialem Wesen weitgehend verleugnen oder ignorieren, ändert das nichts daran, dass das unfassbar naiv ist.

,.,.,

Den Satz verstehe ich jetzt nicht.
Müssten Sie das nicht dem VIRUS klarmachen?

Was genau halten Sie denn für "unfassbar naiv"?
Die Tatsache, dass die Politiker ihre Bürger vor Schaden bewahren wollen und darum ungeliebte Maßnahmen ergreifen müssen?

Ich begreife wirklich nicht, was in Ihrem Kopf vorgeht.
Soll der Virus ignoriert werden, oder wie?

Am 08. Juli 2021 um 16:47 von Nettie

In Pandemiezeiten das einzig Vernünftige. Zumal die Spiele deshalb ja nicht ausfallen und die allermeisten Zuschauer sie ohnehin wie immer am heimischen Bildschirm verfolgen werden.
___
Es sind ja nicht die Eintrittspreise, die verlustig gehen sondern die beträchtlichen Einnahmen rund um die Veranstaltung, wie Hotelerie, Gastro, da hängt sehr viel dran, was normalerweise einen Teil der horrenden Kosten im Vorfeld wieder einspielen soll und jetzt natürlich fehlt. Und das fehlt nicht nur den finanzstarken Akteuren, sondern jedem Taxifahrer, Student, Ordner, Restaurantbetreiber und und und.

@17:12 von Klartexxter

//Das ist mit Sicherheit aus medizinischer Sicht korrekt, aber man sollte wenigstens von Komitee her so viel Mumm haben, und dann die Spiele gleich absagen! Was hat das denn noch für einen Unterhaltungswert, wenn ein paar wenige Athleten auf dem Rund des Olympiastadions in Tokio herumlaufen, und alles vor leeren Rängen? Offensichtlich diktieren hier wohl nur noch die Sponsoren die Regeln, und das IOK lässt dann die "Jugend der Welt" lieber als Marionetten und Staffage für eine aus sportlicher Sicht großen Farce auflaufen.//

Da teile ich doch eher die Ansicht von Adeo60 (16:44).
Für viele Sportler ist es schon aus Altersgründen die letzte Chance, noch einmal dabei zu sein. Und die ganze Plackerei der Vorbereitung umsonst?

da ohnehin bereits 80% der

da ohnehin bereits 80% der japanischen Bevölkerung die Olympischen Spiele ablehnen sind bei einem Lockdown im Hauptaustragungsort - der Hauptstadt selbst - eine Teilnahme vom ausschliesslich einheimischen Publikum nicht mehr vermittelbar

das ist aber nur ein sehr kleiner teil des Problems - denn anders als die Zuschauer kommen die fast 100.000 freiwilligen Helfer jeden Tag in die Schutzblase der Olympia-Teilnehmer (Sportler, Betreuer, Offizielle) rein und wieder raus
und -> sie sind NICHT geimpft
das alles soll ein bissel Testen - alle paar Tage im Gegensatz zum täglichen für die Sportler - ein bissel Desinfektionsmittel und ein bissel AHA dafür sorgen - das der Corona-Virus nicht von Sportlern zu der einheimischen Bevölkerung "getragen" wird oder zurück
--
was die ARD-Sportschau bisher darüber berichtet hatte lässt für mich nur einen Schluss zu:
dem IOC und der Jap.Reg. sind die Sportler und die Bevölkerung Schei**-egal - Hauptsache Spiele um damit Geld zu mache

Was für ein Elend...

...für alle Sportler die auf dieses Event jahrelang hintrainiert haben und nun keine Zuschauer haben werden.
Sorry aber das ist bei Leichtathletik und Co noch schlimmer als beim Fußball.
Ich fühle mit den Sportlern.
@Stoisch...Völkerverständigung schön und gut aber genau das kann ja nun nicht mehr funktionieren höchstens unter den Athleten.
Allerdings geb ich hesta15 hier Recht...es geht bei Olympia schon lange nicht mehr um den Sport und die Begegnungen sondern um den schnöden Mammon.

Am 08. Juli 2021 um 17:28 von Stoisch

In welcher Welt wollt ihr Leben

Wie deprimierend sich diese Kommentare hier durchzulesen. Das Olympia statt findet ist absolut korrekt und soll auch so sein. Dann eben ohne Zuschauer. Es geht um Völkerverständigung und Unterhaltung. In welcher tristen Welt wollt ihr eigentlich Leben ihr Berufsverbieter und Dauerbesorgten ?
__
Der erste und bislang einzige Kommentar, der sich offenbar ein wenig in die Beteiligten hereinversetzen kann.
Wenn man hier die Beiträge mal so verfolgt hat, scheinen sich die meisten in ihren 4 Wänden vor dem TV quasi eingemottet zu haben und stellen jedes andere Verhalten in frage. Die Nation scheint mittlerweile vorwiegend aus Bedenkenträgern zu bestehen, die Angst vor ihrem eigenen Schatten haben. Ich bin durchaus kein Corona- Leugner, bin dopp. geimpft und denke, mit ein klein wenig ganz normaler Vor- und Umsicht kann man mittlerweile einen Gang zurückschalten. Einige scheinen sich aber auf ihrer Scholle eingerichtet zu haben.

Spätfeudales Gepränge

Früher sind Fürsten, Könige und Kaiser von Pfalz zu Pfalz gezogen. Während der Reichstage sind sie wie Heuschrecken über die Landstriche gezogen und haben eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Erst als es vom Volk nichts mehr abzupressen gab, sind sie weitergezogen zur nächsten Kaiserpfalz ...

Im Prinzip immer noch das "Geschäftsmodell" des IOC. Wettkämpfe finden an Orten statt, die es sich niemals hätten leisten dürfen (Rio 2016) oder an Orten, die einfach nur absurd sind (Winterspiele in Peking!!!). Das sagt doch bereits alles. Hier geht es nicht um Sport, sondern um Geld.

Der Tokioter Schaden wird sich fürs IOC (leider) in Grenzen halten, die Einnahmen aus den Übertragungsrechten sind gesichert. Und der Milliardenschaden in Tokio, tja ... Wie sagte Thomas Bach einmal: "Unternehmerisches Risko."

Es wird Zeit, diesem spätfeudalen Gepränge den Gnadenschuss zu verpassen. Oder wie Peter Lustig sagen würde: Einfach abschalten!

17:48 von weingasi1

«Ich kann die Maßnahme zwar verstehen, es tut mir in erster Linie um die vielen Sportler in den weniger populären Disziplinen leid, die für dieses eine Ereignis Stunden, Tage, Monate, manchmal Jahre trainiert haben. Wenn diese einmaligen Situationen nun ohne Zuschauer stattfinden, fehlt etwas.»

Das ist ganz genau so.
Und es ist sehr schade und betrüblich für die Sportler.

Ich kenne sogar einige der schönen Orte für "Randsportarten" wie bspw. die Kanu-Strecke, oder das Stadion der Bogenschützen, wo die Wettbewerbe stattfinden werden. Für beides hatten wir uns um Karten für 2020 beworben. Wir hatten noch keine sicher … faded and gone anyway.

Es ist schon schwierig, "The Bubble" von ± 10.000 Sportlern / Betreuern + die TV-Crews + die Internationalen Journalisten unter Kontrolle zu halten.
Sehr schwierig.

Tatsächlich sind es in Tokyo Spiele der Kurzen Wege.
Bis auf Marathon + Gehen auf Hokkaidō alles nahe beieinander.
Mit 1A ÖPNV zw. allen Orten.

Very sad … aber besser ist es so.

Am 08. Juli 2021 um 18:05 von Sisyphos3

Zitat: Ursprünglich durften nur Griechen da mitmachen selbst den Makedonen war es, bis auf die Herrscherfamilie, verwehrt

Haben sie noch nicht mitbekommen, dass von den "Olympischen Spielen der Neuzeit" die Rede ist?

@Sisyphos3

"Völkerverständigung in wie weit ?"

Es kamen meist die verschiedensten Menschen aus verschiedensten Ländern zu den jeweiligen Olympia-Orten und dann kommt man auch ins Gespräch.

Achja, in der heutigen Gesellschaft ist es nicht mehr modern sich für friedenserhaltende Maßnahmen einzusetzen. Nur noch Abstand und Mundhalten zählt, alles andere gefährdet ja die Gesundheit.

"Ursprünglich durften nur Griechen da mitmachen
selbst den Makedonen war es, bis auf die Herrscherfamilie, verwehrt"

... muss ich dies kommentieren ... ich habe Sie stets für schlauer gehalten. Habe mich wohl geirrt.

Randsport

Ich weiß nicht, aber mir scheinen die meisten bisherigen Beiträge etwas am Ziel vorbeizugehen.
Gerade bei den Randsportarten gibt es selbst bei Olympia kaum Zuschauer am Ort des Geschehens. Dass diese wahrgenommen werden, liegt an den TV-Übertragungen. Wann sieht man schon mal Bogenschießen, Vielseitigkeitsreiterei, Synchronschwimmen ( obwohl ich gerade das gar nicht mag) im Fernsehen?
Und andere Sportarten mehr.
Und wenn man das Argument ernst nimmt, dass sich die Athleten vier Jahre (jetzt 5) darauf vorbereitet haben: ich glaube, dass es denen letzten Endes nicht so wichtig ist, ob live Zuschauer dabei sind. Der sportliche Wettkampf ist denen wichtig, das treibt sie an.

Grundsätzlich: ich finde es mehr als bedenklich, dass in einer Region diese Veranstaltung nun stattfinden soll, in der heute ein (medizinischer) Corona-Notstand ausgerufen wurde. Krass!

@weingasi1, 18:24

"Es sind ja nicht die Eintrittspreise, die verlustig gehen sondern die beträchtlichen Einnahmen rund um die Veranstaltung, wie Hotelerie, Gastro, da hängt sehr viel dran, was normalerweise einen Teil der horrenden Kosten im Vorfeld wieder einspielen soll und jetzt natürlich fehlt. Und das fehlt nicht nur den finanzstarken Akteuren, sondern jedem Taxifahrer, Student, Ordner, Restaurantbetreiber und und und."

Was will man machen. Die Situation ist nun mal so wie sie ist. Und die meisten aus der letztgenannten Gruppe hatten (hoffentlich) wenigstens keine horrenden Kosten, die wieder einspielen müssen, ihnen geht es also eigentlich "nur" weiter so gut (oder schlecht) wie den meisten anderen abhängig Beschäftigten überall auf der Welt, wo das Virus seit Beginn der Pandemie Anfang letzten Jahres sein Unwesen getrieben hat bzw. immer noch treibt auch.

18:24 von weingasi1

«Es sind ja nicht die Eintrittspreise, die verlustig gehen sondern die beträchtlichen Einnahmen rund um die Veranstaltung, wie Hotelerie, Gastro, da hängt sehr viel dran, was normalerweise einen Teil der horrenden Kosten im Vorfeld wieder einspielen soll und jetzt natürlich fehlt.»

In Relation zu fast allen anderen Autragungsorten von Olympia waren die Investitionskosten für Olymiastätten & -bauten in Tokyo sehr moderat. Viele der Olympiastätten in Tokyo von 1964 sind bis heute fit & frisch & "in Gebrauch". Einige davon wurden modernisiert für 2020. Andere wie das Stadion für Eröffnung / Ende / Leichtathletik neu erbaut.

Nicht eine der Austragungsstätten wird nach Olympia verkommen. Im Land der international zwar nicht so sehr erfolgreichen Sport-Maniac Japaner vergammelt keine Sportstätte.

Zukunftsinvestionen, die bleiben.
Der weltweit beste noch mal verbesserte ÖPNV sowieso.
Gastro + Hotellerie bekommen allerdings nicht die kalkulierten meisten Touristen aller Zeiten in Japan.

@wengasi1- 17:48

"Auf der anderen Seite hätten sie vllt mit etwas mehr Verve in die Impfungen voranbringen müssen. Warum sie das nicht taten, verstehe ich nicht so wirklich, weil Japaner doch sonst immer sehr auf den Rückhalt udn die Gesellschaft insgesamt schauen und dementsprechend auch Rücksicht nehmen."

Die japanische Regierung hat doch gerade aus Rücksichtnahme auf ihre Bevölkerung sich zu dieser Absage durchgerungen.
Was passt Ihnen denn daran nicht?

Wäre Ihnen lieber, das IOC hätte die Olympiade postwendend nach Großbritannien verlegt, weil man es bei Boris Johnson trotz aller Inzidenzwerte richtig krachen lassen kann?

Am 08. Juli 2021 um 18:26 von Miauzi

was die ARD-Sportschau bisher darüber berichtet hatte lässt für mich nur einen Schluss zu:
dem IOC und der Jap.Reg. sind die Sportler und die Bevölkerung Schei**-egal - Hauptsache Spiele um damit Geld zu mache
__
Verabschieden Sie sich von diesem Gedanken. Diese Olympiade wird ein Riesenzusatzgeschäft. Ist Ihnen und einigen anderen doch ohnehin lieber, da Einkommen und Geldverdienst ja hier eher ungern gesehen wird. Dass ein solches event, wenn es unter regulären Umständen stattfindet, gar nicht ohne Sponsoren, Investoren und finanzstarke Beteiligte durchgeführt werden KANN, müsste eigentlich dem Unbedarftesten einleuchten. Die Gelder, die man damit generiert, machen die Ausgaben bei weitem nicht wett. Das sind eher Prestige-Veranstaltungen, die dennoch viele Menschen gerne anschauen und die für viele Sportler das Salz in der Suppe sind.

18:26 von Miauzi

«… was die ARD-Sportschau bisher darüber berichtet hatte lässt für mich nur einen Schluss zu:
dem IOC und der Jap.Reg. sind die Sportler und die Bevölkerung Schei**-egal - Hauptsache Spiele um damit Geld zu machen.»

Ginge es nur um Kohle Schotter Zaster Piepen Mäuse Penunzen.
Dann hätte man Zuschauer aus Japan zugelassen.
Die hätten ja auch Eintrittspreise zahlen müssen.

Ganz allgemein im Vergleich zu DEU sind erst wenige Japaner gegen Corona geimpft. Mit Zweitimpfung ± 15%. Spät hat man begonnen, dann gar keine Impfzentren gehabt, alles über die Struktur der Kleinen Klinken (= so was Ähnliches wie Hausärzte hierzulande) abgewickelt.

Nun hat man Impfzentren, vor allem im Großraum Tokyo.
Sehr viel flotter geht es nun voran.
Auch weil man mehr Impfstoff zur Verfügung hat als noch vor wenigen Wochen.

All zu viel Ahnung + Plan von Tokyo, Japan, Japenern, deren Mentalität haben Sie nicht. Dafür aber immer eine deutlich unbegründete Meinung zum Geschehen in Japan. Ist doch auch was …

Ich fühle mit den Sportlern nur zum Teil

Diese werden genau wie derzeit „Home Office oder Video Meeting statt Businesstrip“ eben die Variante mit mehr Abstand einhalten.
Glückliche, die den Wettkampf wenigstens um des Wettkampf willens durchführen dürfen. Und dies zusammen mit vielen anderen vor Ort.

Nicht wie mancher allein zu Hause seit Monaten im Homeoffice oder wie unsere Schüler und Studenten ohne monatelange Präsenz.

Sportler haben immer noch Privilegien, da muss man nun zwar sagen, es ist schöner mit Publikum, doch immerhin etwas und besser als gar nicht.
Die EM hätte man genauso ohne oder zumindest mit deutlich weniger Zuschauern durchführen müssen, es hätte für die Mehrheit mental nicht den Riesen Unterschied gemacht.
Vernünftig ist es.
Es ist reine Reduktion auf den Sport.
Gut so. Viel Publikum bleibt derzeit vorerst noch Zukunft. Begegnungen gibt es untereinander unter den Sportlern.
Drama wäre anders.

Am 08. Juli 2021 um 18:41 von schabernack

Und es ist sehr schade und betrüblich für die Sportler.
__
Das hatten Sie ja in einem anderen Thread erzählt. Auch das tut mir sehr leid. Das wäre bestimmt ein Erlebnis der ganz besonderen Art gewesen, auch wenn sich hier die meisten Foristen in Häme und Spott ergehen. Letztlich verursacht JEDES event Kosten, die der Veranstalter zumindest reinholen besser noch Gewinn damit machen will und soll. Je grösser das event, desto grösser die Kosten.
Wie gesagt, schade wegen der Sportler, schade wegen der Japaner, die ihr Land bestimmt gerne gezeigt hätten und über das man auf diesem Wege bestimmt auch einiges erfahren hätte.

18:05 von Tada

Ich bin (schon lange) geimpft

gelegentlich etwas skeptisch bezüglich der Vorschriften
halte unabhängig davon aber die Regeln konsequent ein
aber wie mehrfach erwähnt, geht mir die aktuelle "Panikmache" auf den Geist

trotzdem meine ich man sollte nicht übertreiben
jetzt kommt es auf ein paar Wochen auch nicht an
besser Vorsicht als Nachsicht

18:44 von falsa demonstratio

Haben sie noch nicht mitbekommen, dass von den "Olympischen Spielen der Neuzeit" die Rede ist?
-----

dann war mein Beitrag eben ein Ausflug in die Vergangenheit
zufrieden ?

19:44 von Sisyphos3

und schon könnt ihr beide euch glüclkschlich schätzen, wieder erfolgreich einen beitrag lanciert zu haben

Die Spiele...

....hätten abgesagt werden müssen. Für die teilnehmenden Sportler wird es frustrierend sein, vor leerenRängen sich plagen zu sollen. Da stellt sich die Frage: for what? Für die Völkerverständigung? Das glauben doch nur noch rückwärtsgewandt Idealisten. Für die Werbeindustrie? Die wird ihr blaues Wunder erleben ob der geringeren Zuschauerzahlen, denn Sportveranstaltungen ohne Zuschauer sind auch im TV öde und langweilig. Das Ganze wird ein Desaster für alle Beteiligten.

18:12 von Karl Maria Jose...

«ich hoffe aber doch sehr …
daß unsere ÖR journalisten in voller mannschaftsstärke dort auftreten dürfen. diese armen menschen können ja nix für diese einschreänkungen und freuen sich schon jahre auf ihren grossen auftritt.»

Wir hatten uns auch mega gefreut auf 8 Wochen Japan mit Olympia 2020 mit für lau mit Familienanschluss mit Aufmerksamkeitsgabe hinterher in Kyoto wohnen.

Wäre ich Sportjournalist beim ÖR. Würde ich mich ganz selbstverständlich nun in 2021 freuen, dürfte ich nach Tokyo. Genau wie ich mich gefreut hätte, hätte ich 2016 nach Rio de Janeiro gedurft.

Tokyo kenne ich gut, das letzte Mal war ich im Januar 2009 dort.
Rio de Janeiro kenne ich nur von Bildern, dort war ich nie.

Ganz selbstverständlich freut man sich, so man in beruflichem Zusammenhang die Chance erhält, zwei der interessantesten Städte der Welt mal selbst kennen zu lernen, währenddessen auch noch für interessante Arbeit bezahlt zu werden.

Nur Miesepeter & Rumpelstilzchen freuen sich darüber nicht.

@weingasi1, 19:32 (re 18:41 von schabernack)

"(...) schade wegen der Sportler, schade wegen der Japaner, die ihr Land bestimmt gerne gezeigt hätten und über das man auf diesem Wege bestimmt auch einiges erfahren hätte"

Natürlich ist das schade. Aber die Olympischen Spiele finden ja statt, wenn auch in einer für die Sportler nicht gerade besonders beflügelnden Atmosphäre. Was natürlich nicht schön ist (für niemanden), aber leider nicht zu ändern, wenn man keine unverhältnismäßigen Risiken eingehen will. Schließlich ging es bei dieser Entscheidung nicht zuletzt auch um den Schutz der Japaner. Und das Land und seine Bevölkerung und (neue) Infrastruktur sind ja auch nach der Pandemie noch da.

@weingasi1

"Der erste und bislang einzige Kommentar, der sich offenbar ein wenig in die Beteiligten hereinversetzen kann.
Wenn man hier die Beiträge mal so verfolgt hat, scheinen sich die meisten in ihren 4 Wänden vor dem TV quasi eingemottet zu haben und stellen jedes andere Verhalten in frage. "
Sie scheinen ja scheinbar nicht betroffen zu sein von Einschränkungen und Wirtschaftlichen Folgen der Pandemie?
Es gibt noch andere Probleme in der Bevölkerung, wo viele nicht wissen wie sie um die Runden kommen sollen.
Bei der Tour in Frankreich gibt es wenigstens so was wie eine Stimmung weil Leute wieder an der Strecke stehen.

@Sisyphos3

"dann war mein Beitrag eben ein Ausflug in die Vergangenheit
zufrieden ?"

Wenn ich mich hier mal einmischen darf:

Nein, nicht zufrieden. Sie bringen immer wieder, egal bei welchem Thema, völlig abstruse Vergleiche, die letzten Endes nur darauf hinauslaufen, vom eigentlichen Thema, nein,natürlich, nicht abzulenken, sondern bewusst wegzulenken. Bewusst, weil ich Ihnen nicht abnehme, dass Sie so naiv sind,wie Sie sich hier geben.

Ihre Beiträge zu lesen ist in der Tat eine Sisyphpos-Quälerei.

@Sausevind (18:20)

Zitat 1: "Ich begreife wirklich nicht, was in Ihrem Kopf vorgeht."

Vielleicht bin ich empfindlich, aber bisher hatte ich immer den Eindruck, dass eine solche Ausdrucksweise beleidigen soll.

Zitat 2: "Soll der Virus ignoriert werden, oder wie?"

Darum geht es mir nicht. Es geht darum, dass die möglichen Auswirkungen auf das Gemeinschaftsleben der Menschen meiner Meinung nach nonchalant beiseite gewischt werden, obwohl es Anzeichen gibt, dass diese Auswirkungen nicht weniger dramatisch sein könnten als die einer Pandemie. Und diese Bedenken betreffen auch eine Olympiade, die dem Gedanken der Völkerfreundschaft so wohl nicht gerecht werden kann.

18:12 von Karl Maria Jose...

Ich weiß nicht, was die Journalisten erwartet, wenn die zweiwöchige Quarantäne überstanden ist. Aber diese ist nun wahrlich kein Zuckerschlecken:

Die Quarantänezimmer [10 m²] zu verlassen ist strengstens verboten. Das Fenster lässt sich nur einen kleinen Spalt kippen, die Tür zu öffnen ist nur erlaubt, um Müll herauszustellen oder das "Flurkörbchen" zu leeren - die einzige physische Verbindung zur Außenwelt: Denn darin deponieren Hotel-Angestellte und sogenannte Verbindungsoffiziere, die die Quarantäne kontrollieren, PCR-Tests und tägliche Gesundheits-Formulare.

„https://www.tagesschau.de/ausland/asien/japan-quarantaene-101.html“

Ich sehe nichts Verwerfliches darin, dass Journalisten Ihre Arbeit gerne machen und die Berichterstattung zu den olympischen Spielen für diese ein Highlight darstellt, wenn nicht gerade Corona vieles überschattet.

da liegt das problem

"Bach war am Donnerstag in der Olympia-Stadt eingetroffen und begab sich in eine dreitägige Quarantäne in einem Fünf-Sterne-Hotel in der Innenstadt."

Bach ist nur in Tokio, um sich huldigen zu lassen. nicht vergessen ist die scharade mit seiner wiederwahl, die geradezu grotesken lobpreisungen der abgeordneten, der jeden SED-parteitag zum kasperletheater degradiert hat. weil sie alle an den fleischtöpfen bleiben wollen. so weit kann man fallen: vom einstigen athleten zum diener des kommerzes,

Bach hätte besser in den hotels untergebracht werden sollen, in denen die "normalsterblichen" ihre quarantäne aushalten müssen, bessere schuhschachteln.

17:54 von hesta15

"Die Zeiten wo es bei Olympischen Spielen um Völkerverständigung ging sind schon lange vorbei. Heute geht es nur noch um Politik und Geld. Ich habe dazu mal vor ein paar Wochen ein Interview mit Christian Neureuther gesehen."

,.,.,

Klar, "heute" geht es nur noch um Politik und Geld.

Wo fängt das heute an, wo hört es auf?
Und wer kann das mit Recht belegen, und wer nicht?

Zu letzterem:
niemand.
Da steckt eine ideologische Menschauffassung dahinter, die für viele faszinierend ist. Eine Art "Schlüssel" für jeden Menschen.

Bzw. eben nicht.
Egal, was ein Christian Neureuther da für eine persönliche Ideologie zu hat.

um 19:21 von weingasi1

Verabschieden Sie sich von diesem Gedanken. Diese Olympiade wird ein Riesenzusatzgeschäft. Ist Ihnen und einigen anderen doch ohnehin lieber, da Einkommen und Geldverdienst ja hier eher ungern gesehen wird. Dass ein solches event, wenn es unter regulären Umständen stattfindet, gar nicht ohne Sponsoren, Investoren und finanzstarke Beteiligte durchgeführt werden KANN, müsste eigentlich dem Unbedarftesten einleuchten. Die Gelder, die man damit generiert, machen die Ausgaben bei weitem nicht wett. Das sind eher Prestige-Veranstaltungen, die dennoch viele Menschen gerne anschauen und die für viele Sportler das Salz in der Suppe sind.
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Ein Riesenverlust bringt die Olympiade dem japanischen Steuerzahler.
Der Gewinner ist das IOC, denn die bekommen die Fernseh- und Sponsorengelder.

18:36 von weingasi1

"Wenn man hier die Beiträge mal so verfolgt hat, scheinen sich die meisten in ihren 4 Wänden vor dem TV quasi eingemottet zu haben und stellen jedes andere Verhalten in frage."

,.,.,

Ich habe die Beiträge auch aller verfolgt.
Kein einziger passt auf ihre "Aussage".

Das ist alles ein Phantasieprodukt, weil Sie nur einseitig denken wollen und die Gesamtlage nicht verstehen können.

19:53 von Grayhawk

«Die Spiele … hätten abgesagt werden müssen. Für die teilnehmenden Sportler wird es frustrierend sein, vor leeren Rängen sich plagen zu sollen. Da stellt sich die Frage: for what?»

Für den persönlichen sportlichen Erfolg.
Und für die Goldmedaille.

Ganz sicher viel schöner, gewinnt man die Medaille mit Zuschauern und Atmosphäre am Wettkampfort. Aber auch ohne Zuschauer bleiben Erinnerungen, und es bleibt die Medaille.

Weltmeister ist man bis zum nächsten Austragungstermin.
Olympiasieger bleibt man bis ans Ende des Lebens.

Mit Ausnahme weniger Sportarten wie u.a. Fußball.
Das höchste Ziel, das ein Sportler jemals erreichen kann.

@20:20 von Sausevind 17:54 von hesta15

Nun ja, Olympia und Völkerverständigung.

Ich erinnere mich an die Tränen meines Vaters, als zum ersten mal zwei deutsche Mannschaften ins Stadion einzogen.

20:02 von Tinkotis

<< Zitat 1: "Ich begreife wirklich nicht, was in Ihrem Kopf vorgeht."

Vielleicht bin ich empfindlich, aber bisher hatte ich immer den Eindruck, dass eine solche Ausdrucksweise beleidigen soll. <<

,.,.,

Im Gegenteil. Ich wollte Sie bitten, mir Ihre Denkweise zu erklären.

Haben Sie aber nicht gemacht.

Insofern scheint für mich noch mehr bestätigt, dass Sie einseitig denken und die Gesamtlage nicht überblicken (wollen/können).

Für mich ist zentral, dass man sich der Problemlage bewusst ist und nicht EINSEITIG Forderungen stellt, was, falls das umgesetzt werden würde, verheerend wäre.

20:17 von suomalainen

«Bach hätte besser in den hotels untergebracht werden sollen, in denen die "normalsterblichen" ihre quarantäne aushalten müssen, bessere schuhschachteln.»

Wohnen in so was, was Europäer als "Schuhschachteln" empfinden, ist in Japan nicht ungewöhnlich. Nicht damit gemeint sind diese "Sleeping Boxes", die so was wie Hundehütten zum Drin-Schlafen für Menschen sind. Muss mann aber mal drin übernachtet haben, war man mal was länger in Japan. Um zu erwohnen und zu erschlafen, wie das Land Japan ist.

Mein erstes Hotelzimmer in Tokyo (11/1995) war ca. 10 qm groß + Badezimmer. Das Bad war genial "gestiffelt", und sogar mit Sitzbadewanne. Mann musste sich sehr vorsichtig bewegen. Wegen da drin keine Blauen Flecken kriegen.

Im Wohnraum konnte man das Fenster gar nicht öffnen, und es gab diese doofe Klimaanlage. Das Hotel nannte sich in der Kategorie: "Business Standard".

Wahre Indianerprüfung für Physis, mehr noch für Psyche.
"Quarantäne-Strafzimmer" war das nicht.
Das ist in Japan so …

um 20:20 von Sausevind

Klar, "heute" geht es nur noch um Politik und Geld.

Wo fängt das heute an, wo hört es auf?
Und wer kann das mit Recht belegen, und wer nicht?

Zu letzterem:
niemand.
Da steckt eine ideologische Menschauffassung dahinter, die für viele faszinierend ist. Eine Art "Schlüssel" für jeden Menschen.

Bzw. eben nicht.
Egal, was ein Christian Neureuther da für eine persönliche Ideologie zu hat.
--------------------------
Pardon, ich meinte den Felix Neureuther.
Der Sportler hat an 3 Olympiaden und 9 Weltmeisterschaften teilgenommen.
Und wenn der sich kritisch über die kommerziallisierung der Sportveranstaltungen, schenke ich diesen Aussagen schon sehr viel Beachtung.

Vorbehalte gegen Impfung

Mir fehlt in dem TS-Bericht der Hinweis auf die Vorbehalte der JapanerInnen gegen die Corona-Impfung und auf den Mangel an Impfstoff.
Soweit ich informiert bin, sind in Japan die wenigsten geschützt.

@20:50 von Sausevind 20:02 von Tinkotis

//Im Gegenteil. Ich wollte Sie bitten, mir Ihre Denkweise zu erklären.

Haben Sie aber nicht gemacht.//

Doch hat er. Ziemlich deutlich sogar. Das bedeutet ja nicht, dass man dem zustimmen muss, aber nachvollziehen kann man seine Ansichten dennoch.

//Insofern scheint für mich noch mehr bestätigt, dass Sie einseitig denken und die Gesamtlage nicht überblicken (wollen/können).//

Spätestens hier werden Sie aber beleidigend.

Zitat: "Ein Riesenverlust

Zitat:
"Ein Riesenverlust bringt die Olympiade dem japanischen Steuerzahler.
Der Gewinner ist das IOC, denn die bekommen die Fernseh- und Sponsorengelder."

es gab in den letzten 20 Jahren immer wieder TV-Dokus über die Lage der Orte die Olympische Spiele veranstaltet hatten.
Keine aber auch keine dieser Gemeinden haben auch nur einen Hauch von finanziellen Gewinn gehabt - sondern da stand IMMER ein Mrd. Loch an Schulden.
Und das wird in keinster Weise kleiner durch einen jetzt nach Olympia einsetzen touristischen Ansturm.
An diesen Schulden haben diese Städte noch Jahrzehnte zu kauen - inzwischen ist das schon wie "verbrannte Erde".
--
und auch die japanischen Gemeinden verzeichnen riesige Investitionen die ihnen keinerlei "Rendite" bringen.
Anders als es der User "sausewind" dargestellt hat - sind die Kosten dieser Olympischen Spiele regelrecht explodiert - siehe Bericht des japanischen Rechnungshofes
ob da jetzt Zuschauer sind oder nicht - die Eintrittsgelder sind irrelevant

21:06 von hesta15

<< um 20:20 von Sausevind

Klar, "heute" geht es nur noch um Politik und Geld.

Wo fängt das heute an, wo hört es auf?
Und wer kann das mit Recht belegen, und wer nicht?

Zu letzterem:
niemand.
Da steckt eine ideologische Menschauffassung dahinter, die für viele faszinierend ist. Eine Art "Schlüssel" für jeden Menschen.

Bzw. eben nicht.
Egal, was ein Christian Neureuther da für eine persönliche Ideologie zu hat.
--------------------------
Pardon, ich meinte den Felix Neureuther.
Der Sportler hat an 3 Olympiaden und 9 Weltmeisterschaften teilgenommen.
Und wenn der sich kritisch über die kommerziallisierung der Sportveranstaltungen, schenke ich diesen Aussagen schon sehr viel Beachtung. <<

,.,.,

Und daraus folgern Sie:
"Heute geht es nur noch um Politik und Geld."? (17:54)

Mir tut es weh, wie undifferenziert man sich seine Ideologien zurecht legt und zu verbreiten sucht.

21:22 von draufguckerin

«Mir fehlt in dem TS-Bericht der Hinweis auf die Vorbehalte der JapanerInnen gegen die Corona-Impfung und auf den Mangel an Impfstoff.
Soweit ich informiert bin, sind in Japan die wenigsten geschützt.»

All zu "impfbegeistert" sind Japaner im Querschnitt der Bevölkerung nicht.

Inzwischen sind ± 30% erstgeimpft, und ± 15 zweitgeimpft.
Besonders viel ist das nicht, aber nun mehr als die Prozentsätze in Südkorea.

In Tokyo ist zwar noch das, was man "Ausnahmezustand" nennt. Aber die Inzidenz ist bei ± 9. "Ausnahmezustand" ist noch, weil Zahlen an Neuinfektionen im 21 Tage Vergleichszeitraum gegenüber der jeweiligen Vorwoche gleich bleiben, leicht ansteigen, aber nicht signifikant sinken.

Gerade diese Nicht-Verringerung war ein wichtiger Grund bei der Entscheidung ohne Zuschauer. Mit Vorbehalt bis längstens theoretisch zum 12.07. hätte man max. 25% / max. 10.000 Zuschauer bei abnehmenden Zahlen von Neuinfektionen zulassen wollen.

Unter den gegebenen Umständen nun aber nicht.

@suomalainen, 20:17

Sie scheinen ja wirklich ein Problem zu haben, wenn Sie dem IOC-Chef vorwerfen, in einem 5-Sterne Hotel zu übernachten. Bach macht genau das, wofür er gewählt wurde, er verteidigt die Olympische Idee. Er selbst hat ja durch den Boykott der Olympiade in Moskau erleben müssen, was es heißt, sich auf ein solches Ereignis als Athlet vier Jahre lang vorzubereiten und am Ende um die Erfüllung eines Traums gebracht worden zu sein. Natürlich steht dieser Mann auch an der Spitze eines Imperiums, natürlich geht es auch um Macht und Geld, u.a. für die nationalen Sportverbände. Es geht aber vor allem um die Athleten und nicht um die Übernachtung in 3-, 4- oder 5-Sterne Hotels.

@Rodriguez, 16:35 Uhr

Stimmt ja nicht - Millionen Menschen werden zuschauen, nur eben nicht live im Stadion, sondern an den Fernsehgeräten. Ich denke, das ist den Sportlern auch bewusst. Was Ihnen fehlt, dass dürfte die Stimmung im Stadion sein, das aufpeitschende Klatschen und Anfeuern. Der Rahmen wird steril wirken, aber immerhin erhalten die Spitzensportler die Bühne, die sie verdienen und wofür sie vier Jahre Verzicht geübt haben. Ich freue mich auf Olympia.

Wiener AKH schliesst Corona-Spezialstation

Wir sollten die Corona-Situation endlich mal entspannter betrachten. Heute Morgen stand in einem Artikel, dass das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien AKH die Corona-Spezialstation dicht macht. Grund: Die allermeisten Patienten hätten nach einigen Wochen ihr Leben ohne Leiden zurück. Der hartnäckigste Fall? „Acht bis neun Monate.“ Dass die Infektionsplagen chronisch werden, also für immer bleiben, „habe ich noch nicht erlebt“, erklärt Prof. Dr. Hartmut Zwick. Und der Experte hat schon viele Patienten behandelt.

21:27 von Miauzi

«… es gab in den letzten 20 Jahren immer wieder TV-Dokus über die Lage der Orte die Olympische Spiele veranstaltet hatten.
Keine aber auch keine dieser Gemeinden haben auch nur einen Hauch von finanziellen Gewinn gehabt - sondern da stand IMMER ein Mrd. Loch an Schulden.»

The Money Gold Medal geht bei Olympia immer an das IOC + an die Hauptsponsoren, die ihre Produkte exklusiv rund um die Austragungsstätten vermarkten dürfen. The same old story …

Investitionen haben nur 7 der 47 Präfekturen in Japan getätigt + die Landesregierung. Verglichen zu so gut wie allen Olympiaorten nach München 1972 sind Investitionen nun in Tokyo am wenigsten vergeudet. Die in ÖPNV schon mal gar nicht.

«… sind die Kosten dieser Olympischen Spiele regelrecht explodiert -
siehe Bericht des japanischen Rechnungshofes.»

Kosten für Olympia werden immer höher, als anfangs kalkuliert.
Man bekommt Olympia im Jahr (x), 10 J. später findet es statt.
Das neue Stadio in Tokyo hat man "gehörig geschrumpft".

21:27 von Anna-Elisabeth

>> @20:50 von Sausevind 20:02 von Tinkotis

//Insofern scheint für mich noch mehr bestätigt, dass Sie einseitig denken und die Gesamtlage nicht überblicken (wollen/können).//

Spätestens hier werden Sie aber beleidigend. <<

,.,.,

Lesen Sie meinen Satz bitte ganz in Ruhe.
Ich habe keine Beleidigung ausgesprochen.

Wenigstens ist Japan vernünftig

In London werden diktiert, durch die Geldgier der UEFA Tausende ohne Maske, ohne Abstand und mit viel Gegröle im Stadion sein. Die UEFA hat bereits jetzt viele Infizierte zu verantworten. In Japan sind Wenige geimpft und waren bereits vorher gegen die Olympiade.
Japan ist vernünftiger.

90% der Engländer haben Antikörper

Sagte Hendrik Streeck vorhin bei Illner. Er zitierte eine ganz aktuelle englische Studie.

Es ging wohl um Erwachsene, aber bei Kindern wird es ganz ähnlich sein.

Das wundert mich nicht und das kann ja nur daher kommen, dass es viel mehr Infizierte gab als bislang gedacht.

Es wäre interessant zu sehen, ob bei den ungeimpften Kinder der Prozentsatz ähnlich hoch ist. Ich würde das vermuten.

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