Kommentare

die Habilitation ...

ist ja bekanntermaßen eine deutsche Sonderlocke, die man getrost auch als Zeitvergeudung bezeichnet darf. Richtig liest man also: immer mehr Frauen verschwenden ihre Zeit auf eine wissenschaftliche Arbeit, auf die man im internationalen Wissenschaftszirkus keinen Wert legt und die also eine Form von Zeitverschwendung ist, überwiegend auch nur ein "alten" geistenwissenschaftlichen Fächern noch im Gebrauch und von Bedeutung.

rer Truman Welt

Diese akademischen Arbeiten werden wohl zu grossen Teilen überbewertet. Es sind selten tatsächlich innovative Themen und Erkenntnisse dabei. Der weitaus überwiegende Teil nimmt diese Art Arbeiten einfach als notwendiges Übel, um beruflich in Pole Positions zu kommen. Das erklärt auch die recht hohe Rate an "unsauberen" (wohl nicht sehr selten beauftragte Arbeiten) bei Promotionen. Wer allerdings tatsächlich im Universitätsbetrieb Karierre machen will, der schreibt die wohl eher selbst, weil sie die akademische Eintrittskarte ist und darauf im Berufsleben immer wieder zurück gekommen wird. Da würde ein Betrug doch ziemlich schnell den Kollegen auffallen.

15:22 von AufgeklärteWelt

wie kommen sie darauf
und wie kann man das als Zeitverschwendung abtun ?
vielleicht sucht derjenige ja ne Lehrtätigkeit

"Anteil von Frauen bei Habilitationen 2020 gestiegen"

Das ist für den gesamtgesellschaftlichen Fortschritt schon deshalb gut, weil Männer, die von Frauen gelernt haben später kaum auf die Idee kommen werden, dass die weniger kompetent seien als Männer.

15:37 von Nettie

"Anteil von Frauen bei Habilitationen 2020 gestiegen"
Das ist für den gesamtgesellschaftlichen Fortschritt schon deshalb gut, weil Männer, die von Frauen gelernt haben später kaum auf die Idee kommen werden, dass die weniger kompetent seien als Männer.

Eine schöne und durchaus naheliegende Schlussfolgerung, gefällt mir sehr gut.

15:22 von AufgeklärteWelt

die Habilitation ...
ist ja bekanntermaßen eine deutsche Sonderlocke, die man getrost auch als Zeitvergeudung bezeichnet darf. …

Das Gegenteil ist der Fall. Die Habilitation ist in sehr vielen europäischen Ländern die Qualifikation für eine Professur, es ist auch eine Tradition der europäischen Universitäten.

@Nettie, 15:37

Das ist für den gesamtgesellschaftlichen Fortschritt schon deshalb gut, weil Männer, die von Frauen gelernt haben später kaum auf die Idee kommen werden, dass die weniger kompetent seien als Männer.

Naja. Unter meinen Professoren war keine einzige Frau. Dafür aber eine ganze Reihe inkompetenter Männer. So dass ich auch dadurch nicht auf die Idee gekommen bin, die Frauen könnten (noch) weniger kompetent sein.

@15:37 von Nettie

"weil Männer, die von Frauen gelernt haben später kaum auf die Idee kommen werden, dass die weniger kompetent seien als Männer"

Wer das heute noch glaubt, an dem sind die letzten 50 Jahre (mindestens) erkenntnisfrei vorbei gegangen. Ich war als Mann an einer Universität, habe studiert und war dort auch im Anschluss beschäftigt. Seit vielen Jahren arbeite ich in der Industrie in einer Firma mit hohem Frauenanteil und seit mehreren Jahren mit weiblicher Geschäftsführerin. Ich hatte auch schon direkte weibliche Vorgesetzte. Überall hatte ich seit nun 40 Jahren mit kompetenten Menschen beiderlei Geschlechts zu tun (und auch mit Ausnahmen). Meine Erkenntnis - Kompetenz hat mit Geschlecht überhaupt nichts zu tun.

Na, Gott sei Dank!

Zitat: "Insgesamt 1533 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im vergangenen Jahr ihre Habilitation abgeschlossen. Während die Zahl bei den Männern gegenüber 2019 leicht zurückging, stieg sie bei den Frauen um elf Prozent auf 538 an."

Na, Gott sei Dank!

Das Geschlecht einer oder eines Habilitanden ist natürlich höchst entscheidend und keineswegs die Fachrichtung, das untersuchte Forschungsgebiet, das Forschungsergebnis oder gar die Qualität der Habilitation.

Hurra!

@15:22 von AufgeklärteWelt

"die also eine Form von Zeitverschwendung ist, überwiegend auch nur ein "alten" geistenwissenschaftlichen Fächern noch im Gebrauch und von Bedeutung"

Sie haben den Artikel gelesen? Da ist von ganz vielen Habilitationen in Medizin, Naturwissenschaften und Mathematik zu lesen. Ein kleinerer Anteil in den Geisteswissenschaften, dort allerdings, wegen der unterschiedlichen Fächerwahl von Männern und Frauen, mit dem höchsten Frauenanteil.

Zeitverschwendung? Kann sein. Mir wäre der Weg zu einer Professur auch zu lange und zu mühsam gewesen. Zumal viele in dieser Zeit in schlecht bezahlten Zeitverträgen stecken. Das hätte ich mir nicht leisten können. Das muss man wirklich wollen.

16:03 von dr.bashir

@15:37 von Nettie
"weil Männer, die von Frauen gelernt haben später kaum auf die Idee kommen werden, dass die weniger kompetent seien als Männer"

… Meine Erkenntnis - Kompetenz hat mit Geschlecht überhaupt nichts zu tun.

Wenn ich Nettie richtig verstanden habe, ist das auch ihre/seine Überzeugung.

@Blitzgescheit, 16:04

Na, Gott sei Dank!
Das Geschlecht einer oder eines Habilitanden ist natürlich höchst entscheidend und keineswegs die Fachrichtung, das untersuchte Forschungsgebiet, das Forschungsergebnis oder gar die Qualität der Habilitation.
Hurra!

Was für ein sinnfreier Kommentar mal wieder. Wenn man die Frage untersucht, wie sich die Riege der Habilitierten nach Geschlecht zusammensetzt, dann ist schon entscheidend, wieviele Männlein und wieviele Weiblein waren.
Das müsste Ihnen als Blitzgescheitem doch einleuchten.

@16:04 von Blitzgescheit

"Das Geschlecht einer oder eines Habilitanden ist natürlich höchst entscheidend und keineswegs die Fachrichtung,..."

Kein Grund zum Sarkasmus. Nirgends steht, das Geschlecht wäre entscheidend. Die Meldung berichtet lediglich über eine langsame und stetigen gesellschaftliche Veränderung. Während Frauen vor gar nicht allzu langer Zeit darum kämpfen mussten, überhaupt studieren zu dürfen, ist das heute ziemlich selbstverständlich. Und auch die Riege der Professoren verändert sich langsam. Aber da diese Posten meisten sehr langfristig besetzt sind, findet der Umbau eben langsam statt. Keiner behauptet, das sei für die Wissenschaft entscheidend, lediglich der gesellschaftliche Fortschritt wird mit Zahlen untermauert.

@Am 06. Juli 2021 um 16:10 von frosthorn

Zitat: "Was für ein sinnfreier Kommentar mal wieder. Wenn man die Frage untersucht, wie sich die Riege der Habilitierten nach Geschlecht zusammensetzt, dann ist schon entscheidend, wieviele Männlein und wieviele Weiblein waren."

Ja. Das schon. Wenn man sich mit einer derartig sexistische Frage tagtäglich beschäftigt dann schon.

Mir für meinen Teil ist solch eine Frage völlig Latte. Ich bin eher an der Innovationskraft des deutschen Industrie- und Forschungsstandort im Allgemeinen interessiert. Das Geschlecht einer Person interessiert mich nur dann, wenn ich eine amouröse Beziehung mit dieser eingehen möchte.

@16:10 von Thomas D.

"Wenn ich Nettie richtig verstanden habe, ist das auch ihre/seine Überzeugung"

So hatte ich @Nettie auch verstanden. Sollte mein Post als Widerspruch rüberkommen, habe ich mich unglücklich ausgedrückt.

Erklärung für geringeren Frauenanteil in Vorstandsetagen

Zitat: "13 % der Habilitationen wurden in den Fachbereichen Mathematik und Naturwissenschaften abgeschlossen. Hier lag der Frauenanteil bei 30 %. In den Geisteswissenschaften wurden 12 % der Habilitationen abgeschlossen - hier war der Frauenanteil mit 47 % am höchsten."

Diese Zahlen erklären viel aussagekräftiger die Verteilung von Mann und Frau in den Vorständen von Technologieunternehmen als es all die putzigen Feministin_r_s_* je könnten.

Tendenziell habilitieren sich Männer also häufiger in Fachgebieten, die einen echten Mehrwert für technologieorientierte Unternehmen -die D immer noch hat- darstellen, wohingegen Frauen tendenziell häufiger Geisteswissenschaften studieren, die heutzutage zu Fachbereichen verkommen sind, die erklären, dass es "Rassismus" ist, wenn man jemanden danach fragt, wo er herkomme o man ihm ein Kompliment wegen seiner Haare gibt.

Kein Wunder, dass Personen mit einem technischen Studiengang öfter in Vorstandsetagen von Technologieunternehmen zu finden sind

@sisyphos3

Für eine Lehrtätigkeit ist ist keine Habilitation erforderlich, jedenfalls nicht zu der Zeit als ich Student war. Mein Mathedozent -sicherheitshalber mit "Herr Professor" angesprochen-
erwiderte dann stets "geht's auch ohne? ". Der hatte nicht im Mindesten die Absicht Professor zu werden. Und "TET" war und blieb ein Killerfach, ob der Vorlesende nun Dipl. Ing oder Doktor war.

@Am 06. Juli 2021 um 16:15 von dr.bashir

Zitat: "Kein Grund zum Sarkasmus. Nirgends steht, das Geschlecht wäre entscheidend. Die Meldung berichtet lediglich über eine langsame und stetigen gesellschaftliche Veränderung. Während Frauen vor gar nicht allzu langer Zeit darum kämpfen mussten, überhaupt studieren zu dürfen, ist das heute ziemlich selbstverständlich."

Ja, diese "Selbstverständlichkeit" (?) hat man dem Mann und dem Kapitalismus zu verdanken, deren reale Wertschöpfung und epochalen Erfindungen und Entdeckungen diesen Fortschritt überhaupt ermöglichte.

Zitat: "Keiner behauptet, das sei für die Wissenschaft entscheidend, lediglich der gesellschaftliche Fortschritt wird mit Zahlen untermauert."

Definieren Sie "gesellschaftlicher Fortschritt". Dieser ist bekanntlich nicht auf Seiten der regressiven Grünlinken zu finden. Die "schaffen" es, auch jedes Gebiet zu verschlechtern.

@16:21 von Blitzgescheit

"Kein Wunder, dass Personen mit einem technischen Studiengang öfter in Vorstandsetagen von Technologieunternehmen zu finden sind"

Machen Sie es sich nicht zu einfach. Natürlich sind Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Fächern immer noch unterrepräsentiert. Dies kann aber kaum als Ausrede dafür herhalten, dass es im Vorstand von z.B. Siemens so wenige Frauen gibt. Denn dort sitzen nicht überwiegend Ingenieure, sondern Juristen und BWLer. Und in diesen Fakultäten finden sich auch jede Menge Frauen.

Da muss man doch eher strukturelle Ursachen vermuten (Tradition, Seilschaften). Oder man würden den Juristinnen und Wirtschaftswissenschaftlerinnen die Kompetenz für solche Jobs absprechen.

@Blitzgescheit, 16:21

Kein Wunder, dass Personen mit einem technischen Studiengang öfter in Vorstandsetagen von Technologieunternehmen zu finden sind

Sie müssen sich mal wieder die Frage gefallen lassen, ob Sie überhaupt die Absicht haben, zum Thema zu kommentieren. Es geht nämlich bei dem hier zu kommentierenden Artikel überhaupt nicht um die Frage, wieviel Frauen in Vorstandsetagen von Technologieunternehmen sitzen, sondern wie deren Anteil an der Gruppe derer ist, die im Beobachtungszeitraum eine Habilitation erlangt haben.
Artikel nicht gelesen?
Wenn doch, nicht verstanden?
Wenn doch, absichtlich falsch verstanden?
Wenn nicht, Thema nicht erfasst?

16:15 von Blitzgescheit

… Mir für meinen Teil ist solch eine Frage völlig Latte. Ich bin eher an der Innovationskraft des deutschen Industrie- und Forschungsstandort im Allgemeinen interessiert.

Das ist natürlich schön und ehrt Sie ganz besonders.

Und vielleicht macht es Ihre Affinität zu Innovation, Industrie und Forschung möglich mir kurz zu erklären, was es bedeutet, wenn Ihnen etwas „völlig Latte“ ist.

… Das Geschlecht einer Person interessiert mich nur dann, wenn ich eine amouröse Beziehung mit dieser eingehen möchte.

Ich mag mich irren, befürchte aber, dass das hier so detailliert niemanden wirklich interessiert.

16:15 von Blitzgescheit

<< @Am 06. Juli 2021 um 16:10 von frosthorn

Zitat: "Was für ein sinnfreier Kommentar mal wieder. Wenn man die Frage untersucht, wie sich die Riege der Habilitierten nach Geschlecht zusammensetzt, dann ist schon entscheidend, wieviele Männlein und wieviele Weiblein waren."

Ja. Das schon. Wenn man sich mit einer derartig sexistische Frage tagtäglich beschäftigt dann schon. <<

.-.-.

Sie haben das Thema nicht erfasst.

Wenn man sofort an Sexistisches denkt, wenn die Begriffe 'Mann' und 'Frau' fallen, dann kann man man offenbar das Anliegen, das in dem Kommentar dargelegt wird, nicht begreifen.

Da wüsste ich jetzt auch nicht, wie man Ihnen da helfen könnte.

Die Schallplatte ist noch nicht ganz abgenudelt

"Kein Wunder, dass Personen mit einem technischen Studiengang öfter in Vorstandsetagen von Technologieunternehmen zu finden sind" @Blitzgescheit
.
Gerade gab es den Film über die Mathematikerinnen bei der NASA, welche wegen ihrer Hautfarbe 40 min. für einen Toilettengang brauchten (Separation) und aus "Peinlichkeit" keine öffentliche Erwähnung fanden, obwohl sie die Flugbahn zur Mondlandung berechnet haben.
.
Einfach mal hier nachschauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mathematikerinnen

@Am 06. Juli 2021 um 16:32 von dr.bashir

Zitat: ""Kein Wunder, dass Personen mit einem technischen Studiengang öfter in Vorstandsetagen von Technologieunternehmen zu finden sind"

Machen Sie es sich nicht zu einfach. Natürlich sind Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Fächern immer noch unterrepräsentiert. Dies kann aber kaum als Ausrede dafür herhalten, dass es im Vorstand von z.B. Siemens so wenige Frauen gibt. Denn dort sitzen nicht überwiegend Ingenieure, sondern Juristen und BWLer. Und in diesen Fakultäten finden sich auch jede Menge Frauen."

Dafür welche Personen Unternehmen in den Vorstand beruft, braucht man auch keine "Ausrede" vorzubringen, da diese eine strategische Personalentscheidung ist, die alleine vom Unternehmen zu treffen ist. Das Dafürhalten oder Dagegenhalten irgendwelcher Fake News und Verschwörungstheorien verbreitenden Gender-Ideologen sind keine Kriterien, welche für ein fortschrittliches und modernes Land von Relevanz sein sollten.

@16:28 von Blitzgescheit

Schwer in Form heute?

"Ja, diese "Selbstverständlichkeit" (?) hat man dem Mann und dem Kapitalismus zu verdanken, deren reale Wertschöpfung und epochalen Erfindungen und Entdeckungen diesen Fortschritt überhaupt ermöglichte"

Frauen können heute studieren, weil kapitalistische Männer über Jahrhunderte die Grundlage dafür geschaffen haben, durch ihre epochalen Erfindungen. Deswegen könne wir uns den Luxus leisten, Frauen eine Geisteswisschenschaft studieren zu lassen. Ist das Ihr Ernst? Ich dachte, solche Ansichten gäbe es heute nicht mehr. Aber man lernt nie aus.

Nur mal zum Nachdenken - woher wissen Sie, dass die Welt heute nicht noch toller wäre, wenn auch Frauen die Möglichkeit gehabt hätten, epochale Erfindungen zu machen? Welche grandiose Verschwendung von geistiger Kapazität war das über Jahrhunderte, die Hälfte der Bevölkerung so auszuschließen.

Bei der Definition von "gesellschaftlicher Fortschritt" können wir uns unmöglich einig werden.

@dr.bashir, 16:17 (@16:10 von Thomas D.)

Sie haben mich beide richtig verstanden. Danke für die konstruktiven Rückmeldungen.

@blitzgescheit

Bei BWL ist der Frauenanteil etwa gleich dem Männeranteil. Und es ist das bei weitem beliebteste Studium überhaupt. Also nix mit Geisteswissenschaften als Grund. Das müsste bei Vorständen und Geschäftsführerpositionen weit mehr zu Buche schlagen. Zumal Jura obendrein auch ein "Frauenfach" ist.

...

Diese Meldung dürfte einen nur interessieren, wenn man ein sexist ist, ansonsten ist es irrelevant welches Geschlecht die person hat, die eine Habilitation abschließt...

@Am 06. Juli 2021 um 16:45 von dr.bashir

Zitat: ""Ja, diese "Selbstverständlichkeit" (?) hat man dem Mann und dem Kapitalismus zu verdanken, deren reale Wertschöpfung und epochalen Erfindungen und Entdeckungen diesen Fortschritt überhaupt ermöglichte"

Frauen können heute studieren, weil kapitalistische Männer über Jahrhunderte die Grundlage dafür geschaffen haben, durch ihre epochalen Erfindungen. Deswegen könne wir uns den Luxus leisten, Frauen eine Geisteswisschenschaft studieren zu lassen. Ist das Ihr Ernst? "

Richtig.

Haben Sie ein Sachargument , das dagegen spricht?

Meine These ist, dass zuerst ein materieller Wohlstand erschaffen werden musste, um Frauenrechte, so wie wir sie heute kennen, dadurch erst ermöglicht wurden.

Vor 150 Jahren mussten Mann und Frau noch rund um die Uhr schuften, um genug - forbide my language - "Fressen" auf den Tisch zu bringen.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, sofern das notwendige Sachargument vorgetragen wird.

@ 17:06 von Blitzgescheit

„ Meine These ist, dass zuerst ein materieller Wohlstand erschaffen werden musste, um Frauenrechte, so wie wir sie heute kennen, dadurch erst ermöglicht wurden.“

Zunächst einmal ist es richtig, dass nur Gesellschaften, in denen die materiellen Grundbedürfnisse gedeckt sind, sich um „Luxus“ wie Kunst, Philosophie oder was immer kümmern kann. Früher hatte nur ein kleiner Teil der Gesellschaft (der Adel) Zeit für so was. Der Rest besorgte das eigene“Fressen“ und das für den Adel.

Aber was hat das mit Frauenrechten zu tun? Warum sind diese ein Luxus, den man sich erst leisten können muss, die gleichen Rechte für Männer aber nicht? Das Sachargument würde mich mal interessieren.

@15:23 von AufgeklärteWelt

„die Habilitation ...
ist ja bekanntermaßen eine deutsche Sonderlocke, die man getrost auch als Zeitvergeudung bezeichnet darf.“

Ich vermute, dass Sie weder promoviert noch sich habilitiert haben, denn sonst würden Sie nicht solchen Unfug verbreiten.
Ich bin übrigens beides, und ohne Habilitation hätte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meine Professur nicht bekommen.
Warum geben Sie hier solche Fehlinformationen wieder?

16:02 von frosthorn

«Naja. Unter meinen Professoren war keine einzige Frau. Dafür aber eine ganze Reihe inkompetenter Männer. So dass ich auch dadurch nicht auf die Idee gekommen bin, die Frauen könnten (noch) weniger kompetent sein.»

Bei mir auch keine Frau.
Ingenieur-Studium 1992 abgeschlossen.

Nun war der Fachbereich "Photonigenieurwesen" mit in ganz DEU 112 Studienplätzen nur an der FH Köln jedes Jahr zum Wintersemester aber auch ein kleiner, und exotischer Studiengang.

Zwei Dozenten mit Doktortitel gab es. Einer gebürtiger Prager, der seinen Doktor der Physik noch in der CSSR gemacht hatte. Dekan des Fachbereichs, Studentenschreck in Physikalischer Optik und Physik. Ein Maniac, aber sehr gerecht in allen Arten von Bewertung.

Der zweite gebürtiger Haitianer, mit Doktortitel aus Port au Prince. Bei dem habe ich in "Farbphotographie" mein Diplom gemacht. Ein sehr freundlicher Mensch.

Die meisten Dozenten waren gut, und ich hatte nie das Gefühl, irgendwem fehle ein Doktortitel zum Lehren.

@ 17:06 von Blitzgescheit

„ Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, sofern das notwendige Sachargument vorgetragen wird“

Daran glaube ich nicht. Sie vertreten hier ja auch lediglich ihr Weltbild (dürfen Sie selbstverständlich) ohne ein Sachargument dafür zu liefern.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden.

Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

17:06 von Blitzgescheit

"Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, sofern das notwendige Sachargument vorgetragen wird."

,.,.,

Glaube ich Ihnen nicht.

Das, was Sie schreiben, ist so von Grund auf unlogisch, dass Sie erst Ihr logisches Denken schulen lassen müssten, um zu begreifen, was ein "Argument" ist.

@16:32 von dr.bashir

"Da muss man doch eher strukturelle Ursachen vermuten (Tradition, Seilschaften). Oder man würden den Juristinnen und Wirtschaftswissenschaftlerinnen die Kompetenz für solche Jobs absprechen."

Warum das? Vielleicht haben einfach noch weniger Frauen als Männer Lust 60+ Stunden die Woche zu arbeiten. Einen Job muss man ja auch wollen.

@15:37 von Nettie

"weil Männer, die von Frauen gelernt haben später kaum auf die Idee kommen werden, dass die weniger kompetent seien als Männer."

Warum sollten Männer das denken? Warum sollte man überhaupt von einer inkompetenten Lehrperson auf das ganze Geschlecht schließen? Zumal die Mehrzahl der Lehrkräfte in Kindergarten, Grundschule und Schule weiblich sind.

@15:29 von Meinung zu unse…

„Diese akademischen Arbeiten werden wohl zu grossen Teilen überbewertet. Es sind selten tatsächlich innovative Themen und Erkenntnisse dabei. Der weitaus überwiegende Teil nimmt diese Art Arbeiten einfach als notwendiges Übel, um beruflich in Pole Positions zu kommen.“

Das ist Unfug: wie viele solcher Arbeiten haben Sie denn herausgegeben und wissenschaftlich betreut?
Ich mache genau das seit Jahrzehnten, auch als Korreferent für meine Kollegen (und vice versa), und alle diese Arbeiten müssen einen signifikanten Beitrag zum Fortschritt der Wissenschaft leisten, sonst werden sie gar nicht angenommen. Dies gilt uneingeschränkt zumindest im Bereich der MINT-Fächer.

@16:32 von dr.bashir

Zitat: "Da muss man doch eher strukturelle Ursachen vermuten (Tradition, Seilschaften). Oder man würden den Juristinnen und Wirtschaftswissenschaftlerinnen die Kompetenz für solche Jobs absprechen."

Wer spricht wem was ab?

Niemand hält Juristinnen und Wirtschaftswissenschaftlerinnen davon ab, in praxi oder in cathedra ihre Kompetenz unter Beweis zu stellen, oder haben Sie Belege dafür, dass dies geschieht?

@16:02 von frosthorn

„Naja. Unter meinen Professoren war keine einzige Frau. Dafür aber eine ganze Reihe inkompetenter Männer.“

Woher wollen Sie das den beurteilen können?
Die Arbeit eines Universitätsprofessors besteht zu maximal (!) 30% aus Lehre, und der Rest ist Forschung.
Wenn Sie sich nicht gerade habilitiert haben (was ich sehr bezweifle; vermtl. nicht einmal promoviert), dann können Sie die Kompetenz eines Hochschullehrers nicht einmal ungefähr beurteilen.

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