Erpressungssoftware in 17 Ländern aufgetaucht

Kommentare

Moderne Form einer Kriegsführung

Cyberangriffe sind eine neue Form der Kriegsführung - und dies muss potentiellen Aggressoren deutlich vermittelt werden. Donald Trump hat diese Angriffe auf die nationale Souveränität viel zu lange geduldet bzw. ignoriert, auch weil er selbst Nutznießer bei seinem Wahlsieg gegen Hillary Clinton war. Biden handelt nun - und das ist gut so.

Ironie des Schiksals

Eine Firma, die auch „Sicherheit“ für ihre Kunden anbietet, lässt zu, dass ihre Kunden angegriffen werden können.
Da bin ich mal gespannt, welche Sicherheitslösungen demnächst für autonome Autos angeboten werden, die dann auch noch zu Millionen durch die Gegend fahren.
Damit führt sich die gesamte Digitalisierung ad absurdum.
Aber wie Putin beim Treffen mit Biden schon sagte, die meisten Angriffe in der digitalen Welt kommen aus den USA.

Nicht vorverurteilen

Man sollte Russland nicht verurteilen, bis der Nachweis der Urheberschaft gelingt. Dann jedoch muss Russland mit harten internationalen Sanktionen rechnen.

Trump hat nichts unternommen

Trump hat nichts gegen Russland unternommen, weil russische Hacker ihm wichtige Vorteile in seinem schmutzigen Wahlkampf gegen Hillary Clinton verschafft haben. Biden allerdings ist neutral und wird sicherlich die geeigneten Maßnahmen zum Schutz seines Landes treffen.

Dies zu „Die Ermittlungen zum jüngsten Cyberangriff in den USA laufen: Die Erpressungssoftware ist bei Kunden des US-IT-Dienstleisters Kaseya in mindestens 17 Ländern aufgetaucht. US-Präsident Biden warnte Russland“.

Re : Adeo60 !

Ja, egal wer die Aggressoren auch sein mögen, sie müssen zu spüren kriegen, was es heißt, Schaden an zu richten. Irgend welche Kliniken, Handelsketten oder Pipelines an zu greifen, oder andere wichtige strukturellen Bereiche, nur um an Geld zu kommen, ist mehr als verwerflich und schändlich.
Aber sollten inzwischen die Behörden und Firmen erkannt haben, dass sie ihre Systeme so sichern müssen, dass so wenig wie nur möglich eine Gefahr besteht. Egal welcher Bereich dies ist, Sicherheit kostet Geld, darüber sollten sich alle klar sein.
Da oft bestimmte Länder im Fokus stehen, mit dafür verantwortlich zu sein, sollten diese auch dem entsprechend behandelt werden, und jeglicher Schmusekurs ein Ende haben !!

na wenigstens

weiß man, wer es gewesen sein muss. Auch wenn an es so verpackt: man "will eine russische Beteiligung nicht ausschließen".

Im Gegensatz zu den USA, wo man Ransomware einsetzt, um Atomkraftwerke zu sabotieren, würden die Russen natürlich vorrangig versuchen, Supermarktketten und Apotheken zu erpressen, um an Geld zu kommen. Dass dieses Motiv auch bei ganz gewöhnlichen Kriminellen recht verbreitet ist, ist da nur ein Zufall.

Erklärung

Es fehlt wie so oft in dem Artikel die Tatsache, dass leichtgläubige, bzw. schlecht geschulte Menschen/Mitarbeiter/Angestellte >>aktiv<< für den Schaden gesorgt haben, indem Sie dem Virus die Installation erlaubt haben. Der Virus war als für die Person relevante Datei getarnt.

Gegen den hier mal wieder ursächlichen Faktor Mensch hilft selbst die beste und stärkste Anti-Virus-Maßnahme nichts.

Diplomatie?

"Wir sind nicht sicher", so Biden. "Die vorläufige Einschätzung ist, dass es nicht die russische Regierung war."
Aber eine Warnung an RU aussprechen ist ja gratis und franko.....

@Foren User n31415926, 15:17h

"Biden [...] wird sicherlich die geeigneten Maßnahmen zum Schutz seines Landes treffen."

Das halte ich für Unsinn.
Wenn eine Computerfirma, von wem auch immer gehackt wird, dann kann Biden nichts dafür und steht auch nicht in der Pflicht.

Was allerdings längst überfällig ist: die Politik muss Gesetze erlassen, die Firmen verpflichten, ihre IT ausreichend zu schützen.
Dann kann nach einem solchen Hack eine Behörde die Infrastruktur untersuchen und ggfs. Strafen verhängen.

Denn eines sollte bei all den Skandalen in den letzten Jahren klar sein: IT-Sicherheit kostet Geld, und Firmen scheuen diese Ausgaben.

Geiz und Dummheit verusachen 99,9% aller Sicherheitspannen.
Und solange das für die Firmen lediglich ein PR-Problem ist und keine finanziellen und strafrechtlichen Folgen hat, wird sich daran nichts ändern.

Wenn Firmen wie Kaseya für ihre Dienstleistung eine Lizenz bräuchten und bei einem Hack der Entzug dieser Lizenz drohte, würde sich viel verändern.

" US-Präsident Joe Biden will

"
US-Präsident Joe Biden will eine russische Beteiligung nicht ausschließen.
"

Kann er denn eine deutsche Beteiligung ausschließen? Reichen dafür
die Spionage-Infos aus?

Was unternimmt Biden gegen Kaseya ?
Da haben offensichtlich 'n Haufen Leute nicht ihren Job gemacht.

Wieso nicht?

Waren die zu unfähig die Lücken vorher zu finden & zu fixen?

Wurden die Lücken absichtlich eingebaut?
a) für solch einen Hack
b) im Rahmen der "Sicherheits"-Politik - Einfalltore für Geheimdienste, die selbstverständlich von jedem genutzt werden können

Mafia

"US-Präsident Biden warnte Russland"

Etwa das Gleiche, wie wenn er Italien wegen der Mafia drohte. Da sind Kriminelle unterwegs, denen politische Konstellationen nur wichtig sind, wenn sie bares Geld bringen. Unternehmen aller Art sind da viel lukrativer.

Am 04. Juli 2021 um 15:02 von Adeo60

Zitat:
"...Cyberangriffe sind eine neue Form der Kriegsführung - und dies muss potentiellen Aggressoren deutlich vermittelt werden..."

>Neben 14 weiteren Staaten gehört Deutschland der vom Ersten Ausschuss der UN-Generalversammlung eingesetzten Regierungsexpertengruppe zu Cybersicherheit an. Diese soll Maßnahmen für Transparenz, Stabilitäts- und Vertrauensbildung vorschlagen sowie Grundsätze für verantwortliches Staatsverhalten erarbeiten und die Anwendbarkeit des Völkerrechts auf den Cyberspace hervorheben. Der Erste Ausschuss befasste sich bereits mehrfach mit dem Thema. Insbesondere Russland drängte mehrfach auf einen Kontrollvertrag für Cyberwaffen, stößt damit aber auf Ablehnung v.a. von seiten der USA.<
Quelle:
frieden-sichern.dgvn.de

@ weniger spd

Aber wie Putin beim Treffen mit Biden schon sagte, die meisten Angriffe in der digitalen Welt kommen aus den USA.

Und weil Putin es sagt, stimmt's?

Erpressungssoftware in 17 Ländern aufgetaucht...

Erst am 7.Mai gab es einen Cyberangriff auf die 8.800 Kilometer lange Colonial-Pipeline an der Ostküste. Sie deckt dort 45 Prozent des Bedarfs. Die Cyber-Erpresser ließen sich 75 Bitcoins auszahlen, daß waren 3,75 Millionen Dollar. Allerdings ist das ein Klacks für die im Besitz von Shell und der Milliardärsfamilie Koch befindliche Firma. Sie schüttete 2019 und 2020
820 Millionen Dollar an Dividenden aus.
In der Bundesrepublik verfügen laut einer Mitteilung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vom August 2020, 48 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten, weder über einen Notfallfahrplan, noch über eine Vereinbarung mit einem IT-Dienstleister (für Schutzmaßnahmen).

Kryptowährungen unterstützen Cyberkriminalität

Schon lange gibt es den Verdacht, dass auch manche Antivirensoftware den Zugriff auf die IT-Systeme ihrer Käufer erst ermöglicht. Um welche Produkte es sich handelt(e), kann jedeR leicht selbst herausfinden.

Die Erpressung von Arztpraxen, Krankenhäusern und produzierenden Betrieben ist kriminell und wird sowohl aus politischen Gründen als auch aus Geldgier professionell betrieben.

Das Abpressen großer Beträge "im Austausch" gegen teils lebenswichtige Daten bezügl. Gesundheitsdaten, Medikation ... sollte international geächtet werden.

Mit der Kontrolle realer Geldbewegungen per Banküberweisung oder in cash konnte man den Erpressern vielleicht noch auf die Spur kommen, auch über Grenzen hinweg. Mit den neuen Kryptowährungen wird das Verfolgen der Transfers wesentlich schwieriger, wenn nicht unmöglich.

Aber es wird ja überall für Kryptowerbung geworben. In wessen Interesse?

Erpressung

Wenn Russland andere Nationen mit Hacken von Sicherheitssoftware erpresst, sollte es internationale Sanktionen geben, die auch weh tun. Eine Regionalmacht sollte ihre Position nicht ausnutzen, um anderen ernsthaft zu schaden.

@Izmi Korrekt!

Sehr gute Analogie. Die Versursache sind (neben den Mitarbeitern der geschädigten Firmen) stinknormale Kriminelle. Das verstehen sowohl Politiker, als auch der Durchschnittsbürger leider nicht. Vielleicht noch mal ganz deutlich: Diese Kriminellen haben keinerlei Bezug zur russischen Politik/Staatsmacht! Es sind kriminelle, die Firmen ausrauben wollen. Es handelt sich um Erpessung, bzw. Raub. O H N E politischen Hintergrund.

Am 04. Juli 2021 um 16:08 von draufguckerin

Zitat: Schon lange gibt es den Verdacht, dass auch manche Antivirensoftware den Zugriff auf die IT-Systeme ihrer Käufer erst ermöglicht.

Sie machen mir Angst.

Zitat: Um welche Produkte es sich handelt(e), kann jedeR leicht selbst herausfinden.

Wir tue ich das ?

Am 04. Juli 2021 um 15:14 von Fren User n31415926

Zitat:
"...Man sollte Russland nicht verurteilen, bis der Nachweis der Urheberschaft gelingt. Dann jedoch muss Russland mit harten internationalen Sanktionen rechnen..."

>Der erste Cyberangriff geht auf das Jahr 1982 zurück, als die CIA der Sowjetunion im Kontext des Kalten Kriegs manipulierte Software zur Kontrolle von Gaspipelines zuspielte, die eine massive Gasexplosion auslöste<

Warum wird ein Kontrollabkommen durch die USA in der UN torpediert? Haben aber dafür das Handbuch "NATO CCD COE"

@Toni B.:

Und dazu liegen Ihnen die Beweise vor? - Alle Achtung; Präsident Biden würde sich freuen, wenn Sie ihn informierten. -

Am 04. Juli 2021 um 15:45 von AlterSimpel

Zitat: Und solange das für die Firmen lediglich ein PR-Problem ist und keine finanziellen und strafrechtlichen Folgen hat, wird sich daran nichts ändern.

Wenn wie in Schweden eine Supermarktkette ihre Läden schließen muss, hat sie mehr als nur ein PR-Problem.

@Kevin Ligeti, 16:10

Wenn Russland andere Nationen mit Hacken von Sicherheitssoftware erpresst, sollte es internationale Sanktionen geben, die auch weh tun. Eine Regionalmacht sollte ihre Position nicht ausnutzen, um anderen ernsthaft zu schaden.

Die Unterstellung durch ein "wenn ... dann" zu verbrämen, hilft Ihnen auch nicht. Wenn (!) Sie, Herr Ligeti, für mein verstopftes Klo von letzter Woche verantwortlich sind, dann werden Sie die Konsequenzen zu tragen haben. Mit dieser unverfänglichen Formulierung verdächtige ich Sie hier vor aller Augen. Merken Sie was?

Ach ja, und: Eine Regionalmacht sollte ihre Position nicht ausnutzen, um anderen ernsthaft zu schaden, wie meinen Sie das? Weltmächte sollten das?

@Mene mene tekel...

Legen Sie mir doch bitte Ihre Beweise, bzw. die von Herrn Biden vor :)

Ich finde das immer toll,

wie man das so einfach einer Regierung anheften kann.
Entweder sind alle Hacker in Russland direkt bei Putin angestellt, oder wenn der Angriff von einem Territorium kommt so ist es dann auch der Staat schuld in dem dieses Territorium / der Rechner steht schuld / Verantwortlich?
Wenn dem so ist, wird es bald kein freies WWW mehr geben, glaube ich.

Öfter mal was Neues

Die Russen waren es - US-Präsident Joe Biden will eine russische Beteiligung nicht ausschließen!
Der Vatikan war es - US-Präsident Joe Biden will eine vatikanische Beteiligung nicht ausschließen!
Öfter mal was Neues.

@Aber es wird ja [] für Kryptowährung geworben 16:08 draufguck..

" In wessen Interesse?"

Ganz einfach. Derer die das 'grosse Rad' drehen wollen aus reinen Finanzgründen.

Und das deckt sich schon manchmal mit Zielen gewisser staatlicher Akteure.
Nur die machen das primär nicht aus Finanzgründen.

Daher auch das widersprüchliche Verhalten dazu von China. Aber auch den USA.
Ich werde die Liste hier nicht komplettieren.
Der Platz reichte nicht.

15:47 @derkleineBürger

"Waren die zu unfähig die Lücken vorher zu finden & zu fixen?

Wurden die Lücken absichtlich eingebaut?
a) für solch einen Hack
b) im Rahmen der "Sicherheits"-Politik - Einfalltore für Geheimdienste, die selbstverständlich von jedem genutzt werden können"

Bevor man seinem Sprachzentrum freien Lauf lässt könnte man sich informieren was 'Ransomsoftware' ist und wie sie üblicherweise auf Rechner kommt.
Sie kommt per Email. Und irgend jemand meint einen vermeintlich interessanten Link anklicken zu müssen, was die Verschlüsselungssoftware installiert.
Der Fehler ist nur, dass möglicherweise zu viele überhaupt die Möglichkeit haben Software an den entscheidenden Rechnern zu ändern.

Ihren Vermutungen über Lücken und Geheimdienste fehlt jegliche Anbindung an die Wirklichkeit.

Vor dem Urteil kommt das

Vor dem Urteil kommt das Vorurteil... und der Konjunktiv des transatlantischen Journalismus... das ist und war so bei MH 17...auch bei den Skripals ... ebenso die angeblichen russischen Cyberattacken auf den Bundestag ... auch der von Putin befohlene Tiergartenmord wurde behauptet... diesen rechten Nationalisten Nawalny wollte der Kreml mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch töten ... russische Wahleinmischung in den USA wurde behauptet, aber nicht bewiesen und der BND warnt schon einmal vorsorglich vor der Wahleinmischung Russlands... 60.000 russische Soldaten sind in die Ukraine einmarschiert, trötete seinerzeit Poroschenko und die TS vermeldet es als Fakt. Nicht vergessen: Die zwei Russen, die evtl. Skripals vergiftet wollten, haben wahrscheinlich auch Munitionslager in Tschechien und Bulgarien gesprengt... Vorsichtshalber wurden 18 russische Diplomaten ausgewiesen. Wahnsinn! Wann hört endlich dieses bekloppte Russlandbashing mit diesen westlichen Verleumdungen auf?

@16:03 von Eduart de Machina

„… Nicht so einfach für mich, hier mit ein bisschen Prosa adäquat einzugreifen…“

Wer zwingt Sie denn, irgendwo ‚einzugreifen‘?
Nachdem Sie in Ihrem Beitrag ganz ausführlich erläutert haben, dass Sie von der Materie gar nichts verstehen, wäre es vielleicht sinnvoller, in diesem Fall gar nicht zu kommentieren.
Nur so als Tipp …

@ 16:08 von draufguckerin

"Kryptowährungen unterstützen Cyberkriminalität ...
Mit der Kontrolle realer Geldbewegungen per Banküberweisung oder in cash konnte man den Erpressern vielleicht noch auf die Spur kommen, auch über Grenzen hinweg. "

Bin da ganz Ihrer Meinung (auch der nicht zitierten Teile).

Kryptowährung sollte aus mehreren Gründen endlich verboten werden, nicht nur die anonyme Wertübermittlung auch die unsägliche Energieverschwenderei beim Erzeugen.

Gold kann ich mittlerweile anonym nur bis 2000€ kaufen und eine Barzahlung über 10.000€ ist ein Verstoß gegen das Geldwäschegesetz! Da kann man noch nicht mal ein Auto mehr bar bezahlen, aber Kryptowährung bleibt, lächerlich.

Erst einmal gehören ...

... Kryptowährungen wieder abgeschafft, damit der Geldfluss nachvollzogen werden kann.

Die Firmen zu mehr Schutz der eigenen Software aufzufordern, ist zwar auch sinnvoll, nützt aber oft nur wenig, da Hacker letztendlich immer einen Schritt voraus sind, in dem sie Lücken nutzen, die noch nicht bekannt sind.

Ich gehe allerdings auch davon, dass dies künftig die neue Art von Kriegsführung sein wird. Die weltweite Infrastruktur ist dafür einfach sehr anfällig ... zu anfällig ... und die Auswirkungen möglicherweise immens. Die bisherigen Vorfälle wirken auf mich wie ein "Vorspiel" bzw. eine Art Test, um die Möglichkeiten und die Reaktionen auszuloten ...

Am 04. Juli 2021 um 16:08 von draufguckerin

Zitat:
"...Aber es wird ja überall für Kryptowerbung geworben. In wessen Interesse?..."

In allen großen Volkswirtschaften – allen voran den USA – gibt es regulatorische Maßnahmen, „die immer weiter verbessert werden und somit für mehr Rechtssicherheit für Marktteilnehmer bzw. Krypto-Investoren sorgen“. Sie steigerten Marktakzeptanz und -durchdringung, was dazu führen würde, dass Privatpersonen und Unternehmen aus Finanz- und Realwirtschaft überhaupt zunehmend in die Kryptomärkte einsteigen.

Ich nenne dies------> Finanzfaschismus

@16:08 von draufguckerin

„Um welche Produkte es sich handelt(e), kann jedeR leicht selbst herausfinden.“

Echt? Ich nicht. Seien Sie mir bitte behilflich.

@ falsa demonstratio um 16.16 Uhr, Sicherheitslücken

Indem Sie z.B. googlen:"Sicherheitslücken in Antivirensoftware".
In einer sehr bekannten AntiSpy- und AntiVirensoftware (den Namen der Firma schreibe ich hier nicht, fängt mit "K" an) wurde z.B. 2019 eine Lücke entdeckt, durch die Fremdprogramme in die Rechner der Kunden eindringen konnten.
Wie so eine Lücke entsteht, ob versehentlich oder absichtlich, das lässt sich natürlich niemals nachvollziehen.
Ebensowenig lässt sich nachweisen, ob die Hersteller der Schadsoftware mit den Herstellern von Antivirenprogrammen in irgendeinem Zusammenhang stehen.

Am 04. Juli 2021 um 16:26 von Toni B.

Zitat: Legen Sie mir doch bitte Ihre Beweise, bzw. die von Herrn Biden vor :)

Herr Biden hat keine Beweise. Das sagt er doch lt. dem TS-Artikel selbst: "Die vorläufige Einschätzung ist, dass es nicht die russische Regierung war."

& Co...

Fernsteuerungssoftware mit über einer Milliarde Installationen nicht vergessen!

... und es gibt sie, die zahlreichen Sicherheitslücken:

z.B.:
"https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/sicherheitsluecken-in-hunderten-…

und nicht immer, aber wie so oft ...

Das Problem besteht nur bei Geräten, die mit Windows laufen. Wer Linux als Betriebssystem auf seinem Dell-Computer installiert hat, ist nicht betroffen.

@ um 16:01 von Kevin Legeti

Glaubwürdiger als ein beliebiger US - Politiker ist Putin sicherlich.
Andererseits haben das aber auch schon Herr Snowden, Herr Assange und Wikileaks gesagt.
Und da hat der getroffene Hund nicht nur gebellt, sondern gebissen.

@ um 16:01 von Kevin Legeti

Glaubwürdiger als ein beliebiger US - Politiker ist Putin sicherlich.
Andererseits haben das aber auch schon Herr Snowden, Herr Assange und Wikileaks gesagt.
Und da hat der getroffene Hund nicht nur gebellt, sondern gebissen.

16:08 von draufguckerin

«Schon lange gibt es den Verdacht, dass auch manche Antivirensoftware den Zugriff auf die IT-Systeme ihrer Käufer erst ermöglicht.»

Man kauft nicht bei, oder lädt sich ja auch keine Antiviren-Software vom Quacksalber runter. Ein wenig mitdenken muss man schon selbst.

Ich hatte heute wieder 2 SMS auf die SIM-Karte in meinem Surf-Stick, mit dem ich ins Internet gehe. Stümperhaft getarnt unter einer Telefonnummer meines Internet-Providers: "Sie haben eine neue Voice-Mail".

Bauerntrick zum Virus abholen, wenn man auf den Link draufklicken täte. Ich weiß aber, dass mein Provider solche Art SMS nie verschickt. Wenn, dann nur solche, die mit dem Daten-Volumen-Verbrauch zu tun haben.

Erpressen wollen die nicht, aber einen miesen Virus einschleusen, der Zugangsdaten + Passwörter abgreift. Für Banking + Money-Accounts.
Habe ich aber beides nicht.

Bei der Polizei Köln rief ich auch an. We know that.
Der Virus ist mies, nicht so leicht zu entfernen.
The Art of the User ist immer wichtig …

16:18 von Postquestioner

>>>.....>Der erste Cyberangriff geht auf das Jahr 1982 zurück, als die CIA der Sowjetunion im Kontext des Kalten Kriegs manipulierte Software zur Kontrolle von Gaspipelines zuspielte, die eine massive Gasexplosion auslöste<...<<<

War das so? oder war es so, wie es bei der Uni-Oldenburg zu lesen ist?:

Als der erste Auftritt einer Cyberattacke und damit den Beginn des Cyberwars wird heute ein Ereignis im Jahr 1982 gesehen. In der Zeit des Kalten Krieges versuchte die UdSSR an eine Software zur Steuerung von Pipeline-Systemen zu gelangen. Dieses Vorhaben ist gelungen. Zuvor hat die USA den Softwarecode manipuliert um ihn bei Diebstahl unbrauchbar zu machen. Welchering beschreibt in seinem Buch, dass die UdSSR die Software bekommt. Dies dementiert das heutige Russland. (Kloiber, Welchering 2011)

Das ist ein kleiner, aber immerhin erwähnenswerter Unterschied in der Darstellung der Geschehnisse. Die Explosion wäre demnach die Folge eines Diebstahls durch die UDSSR gewesen.

@falsa demonstratio

"Wenn wie in Schweden eine Supermarktkette ihre Läden schließen muss, hat sie mehr als nur ein PR-Problem."

Richtig, aber das schwedische Unternehmen ist hierbei zuerst einmal ein Opfer und hat deshalb finanzielle Einbußen.
Man hat sich auf die Sicherheit der Software von Kaseya verlassen. Das ist die Firma, die das PR-Problem hat.

Es ist deshalb v.a. die Fa. Kaseya, die sich rechtfertigen sollte und die mE nachweisen müsste, dass ihre Software und ihre Verteilserver sicher sind.
Muss sie aber nicht, und genau das ist das Problem und letztlich der Grund, warum sich an dem Geschäftgebaren der Branche und damit am Risiko kaum etwas ändern wird.

Allerdings ist auch die schwedische Firma insofern zu kritiseren, weil der Einsatz dieser VSA-Software u.a. das Ziel hat, Zeit, Geld und Personal zu sparen.
Eine Zielsetzung, die sich mit hoher IT-Sicherheit kaum sinnvoll vereinbaren lässt.

Am 04. Juli 2021 um 16:27 von der.andere

Zitat: Die Russen waren es - US-Präsident Joe Biden will eine russische Beteiligung nicht ausschließen! Der Vatikan war es - US-Präsident Joe Biden will eine vatikanische Beteiligung nicht ausschließen!
Öfter mal was Neues.

Es würde mich interessieren, in welchem Zusammenhang Her Biden seine zitierte Aussage getroffen hat.

Wäre es in einem Interview gewesen

Frage: Herr Präsident, glauben Sie dass Russland hinter den Cyberangriffen steckt?

Antwort: "Wir sind nicht sicher. Die vorläufige Einschätzung ist, dass es nicht die russische Regierung war. Sollte der russische Staat etwas damit zu tun haben, werden die USA entsprechend reagieren."

Klingt irgendwie nicht so schlimm, als wären die Sätze Bestandteil eine Bulletins der Präsidenten.

Jedenfalls dürfte Herr Beiden mehr gesagt haben als die drei zitierten Sätze in dem TS-Artikel.

Wer weiß was?

Am 04. Juli 2021 um 16:45 von AlterSimpel

Zitat: Es ist deshalb v.a. die Fa. Kaseya, die sich rechtfertigen sollte und die mE nachweisen müsste, dass ihre Software und ihre Verteilserver sicher sind. Muss sie aber nicht, und genau das ist das Problem und letztlich der Grund, warum sich an dem Geschäftgebaren der Branche und damit am Risiko kaum etwas ändern wird.

Meinen Sie nicht, dass die Supermarktkette Schadensersatzansprüche prüft?

Zitat: Allerdings ist auch die schwedische Firma insofern zu kritiseren, weil der Einsatz dieser VSA-Software u.a. das Ziel hat, Zeit, Geld und Personal zu sparen.

Die haben jetzt gelernt, dass sie vielleicht am falschen Ende gespart haben.

Am 04. Juli 2021 um 16:32 von Postquestioner

In allen großen Volkswirtschaften – allen voran den USA – gibt es regulatorische Maßnahmen, „die immer weiter verbessert werden und somit für mehr Rechtssicherheit für Marktteilnehmer bzw. Krypto-Investoren sorgen“. Sie steigerten Marktakzeptanz und -durchdringung, was dazu führen würde, dass Privatpersonen und Unternehmen aus Finanz- und Realwirtschaft überhaupt zunehmend in die Kryptomärkte einsteigen.

Zitat: Ich nenne dies------> Finanzfaschismus

Was ist daran faschistisch?

um 16:27 von Emil67

>>>Ich finde das immer toll,....
...Entweder sind alle Hacker in Russland direkt bei Putin angestellt, oder wenn der Angriff von einem Territorium kommt so ist es dann auch der Staat schuld in dem dieses Territorium / der Rechner steht schuld / Verantwortlich?...<<<

Und ich finde es immer toll, dass, wenn das Thema mal wieder ´Russland´ oder ´Putin´ ist, hier die merkwürdigsten Satzbauten auftauchen.

um 16:29 von Marcus2: " Bevor

um 16:29 von Marcus2:
"
Bevor man seinem Sprachzentrum freien Lauf lässt könnte man sich informieren was 'Ransomsoftware' ist und wie sie üblicherweise auf Rechner kommt.
Sie kommt per Email.
"
->
Dito.
Die Ransomware wurde über das
Kaseya-Programm VSA ausgerollt.
Automatisch bei potenziell rd. 36.000 Kunden per Update. Ohne Email.
"
Ihren Vermutungen über Lücken und Geheimdienste fehlt jegliche Anbindung an die Wirklichkeit.
"
->
"High Hurdle"
Das ist die Existenzgrundlage der Firma.
Der Zugriff darauf und Manipulationen sind durch Abläufe & Strukturen mehrfach abgesichert um menschliches Versagen & Softwarefehler auszuschließen.
"High Target"
Staatlich angeordnete /der Firma unbekannte Lücken (Software/Mitarbeiter) helfen allerdings, firmeninterne Abläufe zu umgehen & so mit einem einzigen Angriff gleich rd. international 36.000 Firmen zu attackieren/auszuspionieren/zu "schützen"...

Und nun nochmal sammeln, die Faktenlage neu bewerten & einen neuen Kommentar verfassen.

16:36 von draufguckerin

«Indem Sie z.B. googlen:"Sicherheitslücken in Antivirensoftware".
In einer sehr bekannten AntiSpy- und AntiVirensoftware (den Namen der Firma schreibe ich hier nicht, fängt mit "K" an) wurde z.B. 2019 eine Lücke entdeckt, durch die Fremdprogramme in die Rechner der Kunden eindringen konnten.»

Das war schon immer, und so wird es immer bleiben.
The Race between Good and Evil.

Zu 100% sichere Firewalls und Anti-Viren-Sofrware wird es nie gegen.
Zu vermuten, es könne jemals so werden, ist nichts als Illusion.

Die meisten Evils richten sich gegen Rechner unter Betriebssystemen von Microsoft. Weil das die große Mehrheit ist. Betreibt man seinen Rechner unter Linux, oder läuft der unter MasOS. Wird die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Attacke schon geringer. Weil das weniger Rechner sind, und weil die meisten mit Netzwerke auf Microsoft-Basis betrieben werden.

Für doofe Phishing-SMS auf SIM-Karten ist das erst mal egal.
Da niemand weiß, an einem wie betriebenen Rechner die sind.

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