Ihre Meinung zu: Britischer Ex-Minister Hancock: Wo kommen die brisanten Fotos her?

28. Juni 2021 - 14:54 Uhr

Nach dem Rücktritt des britischen Gesundheitsminister Hancock stellen sich viele Briten die Frage: Wer hat die kompromittierenden Aufnahmen gemacht und der Presse zugespielt? Von Christoph Prössl.

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Kommentare

Erwischt ;-)

das ist natürlich nicht so gut, solche Beziehungen gibt ja auf der Welt viele, wo sollten sonst die vielen Scheidungen her komme, ist natürlich nicht der einzige Grund dafür.

" Minister und Regierungsangestellte hätten ein Recht darauf, unbeobachtet zu arbeiten, weil sie oftmals mit vertraulichen Informationen zu tun hätten.

Videoüberwachung sei mittlerweile alltäglich, aber es gebe auch Kräfte, die mit sensiblem Material der Regierung schaden wollten. "

Der normale Bürger sollte das gleiche Recht haben, denn abgesehen vom Posten den er hat, ist er ja auch ein normal Bürger des Landes.

Welchen Schaden sollte eine Affäre, für den Staat auslösen, eigentlich sollte er mal die Zeitung fragen, die in seinem Privatleben schnüffelt.

16:01 von wenigfahrer

also Gerichte sehen das gelegentlich anders
die Privatsphäre von Bürgern und Politikern (VIP)

warum so prüde
die sind doch wohl verheiratet, wie ich hörte

ok
vielleicht nicht miteinander ...
:-)

Er zeigt Verantwortung und tritt zurück

Daran sollten sich Deutsche Politiker mal eine Scheibe abschneiden und nicht ihr Versagen aufsitzen.

Am 28. Juni 2021 um 16:07 von Sisyphos3

" also Gerichte sehen das gelegentlich anders
die Privatsphäre von Bürgern und Politikern (VIP) "

Ja das stimmt so, Gerichte sehen sehr oft einige Dinge anders, aber beim Fensterln oder Betthupfern ;-), sollte es dann gut sein :-).
Ich bin auch nicht dazu da, alles was gemacht wird, gut zu finden, mach schon über 7 Jahrzehnte so ;-)).

@Erwischt ;-) 16:01 von wenigfahrer

"Welchen Schaden sollte eine Affäre, für den Staat auslösen,
eigentlich sollte er mal die Zeitung fragen, die in seinem Privatleben schnüffelt."

Warum nur die Zeitung?
Klar sind die in England besonders 'umtriebig' also sozusagen 'Triebtäter'.
Aber auch bei uns gibts 'BILD dir unsere Meinung' &Co.
Zussätzlich zu den diversen Staatsschnüfflern.

Peinlich nur wenn die Überwachungsorgie ihre eigenen Kinder/Heuchler trifft.

16:17 von wenigfahrer

mach schon über 7 Jahrzehnte so
.
dann wünsche ich ihnen dass sie das noch einige Jahrzehnte weitermachen
bei bester Gesundheit :-)

du meine Güte, haben die Probleme

Da hat doch tatsächlich ein Minister eine Affäre mit einer Büroangestellten. So what?
Und die Labor-Partei entblödet sich nicht, Aufklärung zu fordern.
Hierzulande zeugen Minister mit ihren Geliebten außereheliche Kinder, und die Medien machen kein Aufhebens davon. Da haben wir's doch wirklich mal in einem Punkt besser als andere.

Politik und Privatleben

Privatier ist man in der Politik selten, besonders wenn man einen Minister stellt. Wenn amouröse Abenteuer in der Halböffentlichkeit stattfinden, ist das Interesse von Paparazzi und Regenbogenpresse wie auch von investigativen Reportern geweckt. Ob das immer gleich für einen Rücktritt reicht, ist von etlichen beruflichen, parteipolitischen wie privaten Faktoren abhängig. Ich finde, es menschelt überall. Da sind Minister keine Ausnahme. Und wenn die Affäre hochkocht, gehört das eher zum modernen Unterhaltungsverständnis und Voyeurismus. Das muss einem Prominenten aber auch bewusst sein, wenn er eine Affäre eingeht. Da muss man auch bei uns nicht lange suchen.

"interessanter".

„Minister und Regierungsangestellte hätten ein Recht darauf, unbeobachtet zu arbeiten, weil sie oftmals mit vertraulichen Informationen zu tun hätten“

Darauf, unbeobachtet zu arbeiten (und zu leben) hat jeder ein Recht. Und „vertrauliche Informationen“ haben, wo es um die Gestaltung und Organisation des öffentlichen Gemeinwesens - also Angelegenheiten, die alle betreffen - geht (z.B. in der Politik) nichts zu suchen.

„Neuer Gesundheitsminister ist Sajid Javid. Er war Manager der Deutschen Bank und von Juli 2019 bis Februar 2020 Finanzminister. (…) Labour kritisierte die Ernennung. Javid habe dem Gesundheitssystem NHS die Einsparungen auferlegt, unter denen der NHS immer noch leide“

Großer Beliebtheit in der Bevölkerung wird er sich da aller Voraussicht nach auch nicht erfreuen.

rer Truman Welt

Stellt sich diese Frage nicht bei jeder Indiskretion, die anonym in die Welt gesetzt wird?
Sie ist stets der wahre Schlüssel, um heraus zu bekommen, wer da seine Fäden im Hintergrund zieht.
Hilfreich für Investigativisten ist, welche Zeit zwischen dem eigentlichen "Vorfall/-gang" und der Indiskretion liegt und checkt, was der Betroffene vor allem um die letzte Zeit vor der Indiskretion gemacht hat, z. B. politisch (mit-/entschieden) hat. Es kann auf die Spur helfen.

James Bond muss her!

Auszug aus dem Artikel:„Die Polizei untersucht den Fall, auch der Geheimdienst MI5 soll in die Untersuchungen einbezogen werden. Innerhalb der Regierung gibt es Sorgen, wie es immer wieder dazu kommt, dass geheime Informationen oder der Inhalt vertraulicher Gespräche an die Öffentlichkeit dringt.“
Also wenn MI5 eingeschaltet wird, dürfte Bond bald wieder einen Job haben! Die Spur führt direkt in die Downing Street, oder doch nach Russland oder China? Er wird’s rausfinden - wie immer!

Investgativer Journalismus

Diese Art der Öffentlichkeitsarbeit und Recherche ist die vierte Säule in unseren westlichen Gesellschaften. Und wichtig und auch wertvoll. Dass selbst Insider und Untersuchungsausschussmitglieder manche Interna an Presse "durchstechen" und Vertraulichkeit und Diskretion im Wert gesunken sind, zeigen manche Beispiele aus der jüngsten Zeit. Menschen werden verunglimpft, Mobbing betrieben und der Shitstorm ist schon selbstverständlich geworden. Dabei ist die Recherche und die Lanzierung von brisanten Informationen immer ein Mittel gewesen, Menschen ins Abseits zu befördern. Da gibt es viele Motive und Motivationen. Was wir als Leser und Bürger daraus machen, ist entscheidend. Man kann etwas übertrieben bewerten oder mit sachlichem und gemäßigtem kritischem Blick etwas nichtig werden lassen. Wir brauchen weder einen neuen Hype noch drittklassige Themen, die außer Empörungsmaschinerie wenig Gehaltvolles bieten.

16:25 von frosthorn

>>du meine Güte, haben die Probleme
Da hat doch tatsächlich ein Minister eine Affäre mit einer Büroangestellten. So what?
Und die Labor-Partei entblödet sich nicht, Aufklärung zu fordern.
Hierzulande zeugen Minister mit ihren Geliebten außereheliche Kinder, und die Medien machen kein Aufhebens davon. Da haben wir's doch wirklich mal in einem Punkt besser als andere.<<

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Aber auch hier bei uns hört die wirklich angenehme Verschwiegenheit bei solchen Geschichten auf, wenn es um Interessenkonflikte oder Erpressbarkeit geht. Die Labors wollen nur wissen, ob es alles mit rechten Dingen zugegangen ist, wie die Lady als Lobbyistin in ihre Funktion im Ministerbüro gelangt ist. Diese Frage ist - finde ich - in Ordnung.

Warum Rücktritt?

Hancock sollte herausfinden, welcher Boris hinter den Enthüllungen steckt:
a) Boris Becker
b) Boris Jelzin
c) Boris Johnson
Aber wegen einem Kuss ohne Abstandsregel (sowieso schwierig bei dieser „Unternehmung“) zurückzutreten? Selbst wenn man verheiratet ist und drei Kinder hat?
Da könnte auch d) seine Frau dahinterstecken, der die Affäre ein Dorn im Auge war; oder e) der Mann seiner Geliebten?
Also Bill Clinton, allseits geschätzter ex US Präsident, ist bei seiner Affäre, die bekannterweise deutlich pikanter war, nicht zurückgetreten.
Ich denke eher, Hancock möchte Erpressungsversuchen vorbeugen.
Puh, die Hitze, da geht mir glatt die Fantasie durch …

Hancock war potentiell erpressbar

Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten wie die Fotos an die Öffentlichkeit gelangt sein können: 1. ein Privatdetektiv beauftragt von den „Gehörnten“ Partnern - unwahrscheinlich, da in Hancocks Büro.

2. der Inlandsgeheimdienst MI5 hat Hancock als „potentielles Sicherheitsrisiko“ zum „Abschuss“ freigegeben.

Ich neige der zweiten Möglichkeit zu, die in GB auch schon eine gewisse „Tradition“ hat.

In der Bundesrepublik „erwischte“ es ehedem einen vermutet homosexuellen General (siehe „Kiessling Affäre“).

Tja....

"In einer Videobotschaft sagte Hancock: "Ich bin mir der Opfer bewusst, die viele in diesem Land erbracht haben und die, die diese Regeln machen, müssen sich daran halten. Deswegen muss ich zurücktreten."

Es wäre nett falls Herr Spahn diese Worte wiederholen würde!!!

Der "Skandal" ist ein Nicht-Skandal!

Zitat: "Die Zeitung "The Sun" hatte am Freitag Bilder veröffentlicht, die zeigen, wie der verheiratete Minister seine Beraterin Gina Coladangelo küsst. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen galten strenge Abstandsregeln zu Mitgliedern fremder Haushalte, die Hancock selbst aufgestellt hatte."

So wenig ich von Labour-Politikern halte: das Zuspielen privater Bilder bzw. Bilder, die ein Fremdgehen eines Politikers dokumentieren, sind nicht von den Medien oder politischen Gegner gegen einen Politiker zu verwenden.

Das, was Politik privat machen, hat privat zu bleiben. Mögliche und tatsächliche private Verfehlungen haben Politiker in ihrem eigenen privaten Umfeld selber zu vertreten. Diese sind aber nicht politisch zu instrumentalisieren. So werden Politiker zu erpressbaren Marionetten.

Es sollte ein Kultur etabliert werden, die eher die Medien sanktionieren, die hier schmutzige Wäsche waschen wollen.

Wenn es nach mir ginge: Mr. Hancock würde bleiben!

Am 28. Juni 2021 um 17:07 von Möbius

Zitat: In der Bundesrepublik „erwischte“ es ehedem einen vermutet homosexuellen General (siehe „Kiessling Affäre“).

Das war Homophobie.

@ proehi, um 16:54

“Die Labours wollen nur wissen, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist, wie die Lady als Lobbyistin in ihre Funktion im Ministerbüro gekommen ist. Die Frage ist - finde ich - in Ordnung.“

Da haben Sie wohl Recht.

Das Fiese freilich könnte der Zeitpunkt sein, zu dem man diese Frage stellt.
Sollte die Lady bereits länger diesen Job ausüben, wäre es korrekt gewesen, auch diese berechtigte Frage früher zu stellen.

gut das ermittelt wird ...

"Die Polizei untersucht den Fall, auch der Geheimdienst MI5 soll in die Untersuchungen einbezogen werden."

Gut so, dass hier ermittelt wird, dieses kriminelle eindringen in die Privatsphäre, gerade auch in sicherheitskritischen Bereichen muss geahndet werden.

Natürlich müssen die Medien bei Verdacht auf eine Straftat anzeigen, aber meiner Ansicht nach hätten die Medien dieses Material illegaler Herkunft nicht veröffentlichen dürfen.

Dachte immer für Partner und Geliebte gibt es keine Abstandsregeln? Naja, wenn es sein Wunsch ist, dann soll er halt zurücktreten.

Das ist die entscheidende Frage!

Zitat: "Mittlerweile fragen sich viele Menschen in Großbritannien: Wo kommen die Bilder eigentlich her? Zunächst hieß es, die Aufnahmen seien von einer Überwachungskamera im Büro des Gesundheitsministers gemacht worden. Diese soll dort 2017 angebracht worden sein - warum, ist unklar."

Für mich ist die vermeintliche oder tatsächliche Verfehlung des britischen Gesundheitsminister nicht der Skandal. Das Fremdgehen muss er selber in seinem privaten Umfeld vertreten. Da möchte ich nicht hineinreden. Wer moralisch zu 100 % untadelig ist, der werfe den ersten Stein!

Der größere Skandal, den man mit ein wenig Perspektive erkennt, ist die Tatsache, dass hier jemand kompromittierende Inhalt dazu missbraucht, um bestimmte Politiker gezielt zum Rücktritt zu zwingen. Das ist für mich ein gezielter Angriff auf die Demokratie. Die Hintermänner oder -frauen, die die Bilder in Umlauf gebracht haben, sollte nmE strafrechtlich verfolgt werden - zumindest wegen Verletzung von Persönlichkeitsrechten.

ich verstehe die Verwirrung nicht

Jetzt erstehe ich diese ganze Verwirrung nicht, wie die Dokumente dorthin gekommen sind. Natürlich war Russland dran schuld. Der Vorteil: Wenn die Russen dran schuld sind, muß man sich nicht mehr um die Fakten kümmen (siehe Bidens Sohn in der Ukraine, Hillary Clinton etc...).
Macht das Leben einfacher...

17:16 von harry_up

>>Das Fiese freilich könnte der Zeitpunkt sein, zu dem man diese Frage stellt.
Sollte die Lady bereits länger diesen Job ausüben, wäre es korrekt gewesen, auch diese berechtigte Frage früher zu stellen.<<

Natürlich, sofern sie vorher darüber Kenntnis hatten und nicht erst durch diese "Geschichte" darauf aufmerksam geworden sind.

Total irrelevant

dass er seine Freundin geküsst hat. Ist auch in England nicht verboten, außereheliche Beziehungen zu haben. Eher ist relevant, dass er seiner Freundin einen schönen Job in seinem Ministerium besorgt hat.

Der Rücktrittsgrund ist ein Joke

„Er hat mit seiner Geliebten die Corona-Abstandsregeln nicht beachtet“. Kann ich verstehen. Andernfalls auch schwer vorstellbar.

Also die Pandemie war schuld! Oder Hancocks Sehnsucht, schließlich sollten die Pandemieregeln eigentlich bereits Ende Juni fallen.

Ich wette 100 Pfund das dies nicht der eigentliche Rücktrittsgrund ist ...

Am 28. Juni 2021 um 16:22 von Sisyphos3

" dann wünsche ich ihnen dass sie das noch einige Jahrzehnte weitermachen
bei bester Gesundheit :-) "

Da wird es langsam eng, einige bedeutet ja mehr als 2, ob Ihr Wunsch da so klappt, aber Danke dafür.

@ nelumbo, um 17:32

“Eher ist relevant, dass er seiner Freundin einen schönen Job in seinem Ministerium besorgt hat.“

So? Hat er das?

Warum wollen die Labours das denn dann noch erst rausfinden?

Und dass der Job schön ist - ja, zeitweise sicherlich. :-)

Am 28. Juni 2021 um 17:32 von nelumbo

" Total irrelevant

dass er seine Freundin geküsst hat. Ist auch in England nicht verboten, außereheliche Beziehungen zu haben. Eher ist relevant, dass er seiner Freundin einen schönen Job in seinem Ministerium besorgt hat. "

So was schlimmes wie Job im Büro besorgen, kommt wohl in der Welt öfter vor, man muss nur an der richtigen Stelle sitzen.
Kommt meist nur raus wenn man jemand auf Kieker hat ;-).

@ nelumbo, um 17:32

Jaja, aber das eigentlich Schlimme war ja, dass er ihr bei der innigen Umarmung so nahe gekommen war.
Hätte es besser bei einer Kusshand aus sicherer Entfernung belassen sollen.

Drum ruft er jetzt:

“Bestraft mich, denn ich habe gesündigt!“

Oder so...

17:32 von nelumbo

Ist auch in England nicht verboten, außereheliche Beziehungen zu haben.
.
weiß man´s
hierzulande war es bis 1969 verboten
(zugegeben kein Offizialdelikt)
aber die Briten sind ja konservativer haben noch ne Königin
:-)

Die Sensationsgier der britischen Tabloids ist grenzenlos

Die Sensationslust der britischen Skandalblätter von Rupert Murdoch und Co. ist nicht neu und ihre Leser fahren heute noch genauso darauf ab, wie früher auf das berüchtigte, meist barbusige 'Page 3 girl'.

Anrüchiger Schlüsselloch-Journalismus ist in Großbrittanien nicht neu und Hancock ist nicht der erste den es erwischt.

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Hancock hat einen schlechten

Hancock hat einen schlechten Job gemacht. Sein Rücktritt ist kein Verlust.

Wenn jemand

in der Politik einen schlechten Job macht, raus damit.

Was die Privat machen, geht niemand etwas an und ist mir auch egal. Dein Ehemann/Ehefrau kann der nächste sein der sich was anderes sucht.

17:07 von Möbius| Erpressbarkeit ist ein Argument

Wenn man in den britischen Annalen nachschaut, findet sich dort die Profumo-Affäre.

Der britische Heeresminister Profumo hatte eine Affäre mit dem Model Christine Keeler.

Die wiederum hatte dummerweise auch eine Beziehung zu Jewgeni „Eugene“ Iwanow, dem Marineattaché der sowjetischen Botschaft.

Klar, dass damals der Geheimdienst nervös wurde, ging es doch um die mögliche Erpressbarkeit des Ministers.

Nur wenn es in der Sache Hancock ähnliche Verstrickungen gab, wäre Ihre Vermutung mit dem MI5 plausibel.

17:22 von Blitzgescheit | Hass und Hetze gegen Hancock ?

'Die Hintermänner oder -frauen, die die Bilder in Umlauf gebracht haben, sollte nmE strafrechtlich verfolgt werden'

Gut, dass Sie sich nun auch bekehren ließen, gegen Hass & Hetze aufzubegehren. Darauf läuft es doch bei Hancock hinaus.

Aus der Sicht von Vielfalt. wäre die Forderung nach gesetzlichem Einschreiten zwar eine germanozentrierte Sicht mit einem Verstoß gegen 'free speech', auf die nur kontinentaleuropäische Geister kommen können, aber wenn schon.

mal eine Scheibe abschneiden ?

von zoro1963 @
Aber bitte nicht so voreilig Urteilen. Wenn jeder Politiker wegen eien Affäre zurücktreten würde hätten wir vieleicht nicht mehr viel.

Und der US Präsident der nie "SEX" hatte ist ja auch im Amt geblieben.

@ Werner40, um 18:37

Was meinen Sie damit, wenn Sie sagen, Hancock habe einen “schlechten Job“ gemacht?

Küsst er schlecht?
Umarmt er zu stürmisch? Oder zu labberig? Oder hätte er eine Maske beim Abherzen tragen sollen?

Ich muss zugeben, dass Hancock mir nicht sonderlich geläufig war bisher.
Ist bei Ihnen offensichtlich anders, wenn Sie seinen Rücktritt als “keinen Verlust“ beurteilen können.

Können Sie doch, oder?

Nach dem, was der Artikel hergibt,...

...fällt es mir schwer, Hancock persönlich dafür verantwortlich zu machen, dass Altenheimbewohner nach ärztlicher Behandlung ohne Test in ihre Zimmer zurückkehrten.

Es gibt eine Heimleitung und übergeordnete Behörden, denen diese Vorschrift ganz sicher bekannt war.

Da muss man nicht gleich den obersten Kopf kahlscheren.

@ 17:15 von Blitzgescheit

Sie werfen sich bei diesem Beitrag ganz schön in die Bresche und versuchen, Regelverstöße als 'privat' abzutun. Hat es vielleicht damit zu tun, dass Sie in Ihrer Partei Mitglieder haben wie Johannes Biesel, der 'im Privaten' auch ziemliche Hämmer bringt und raushaut?
(Bsp.: tinyurl.com/fwv9spb4)
Wenn man Verstöße als 'privat' etikettiert, muss man natürlich nicht überlegen, welche politische Konsequenzen das hat. Und schon bleibt der Betreffende im Amt.

@ 16:19 von artist22

/Peinlich nur wenn die Überwachungsorgie ihre eigenen Kinder/Heuchler trifft/
Richtig, die Konservativen wollten mit der massiven Kameraüberwachung Terrorverbrechen schneller erkennen.
Welch pikante Nebenwirkung.

Erfolg macht leichtsinnig oder übermütig...
Und auch das Arbeitsverhältnis muss untersucht werden.

@ Hillary, 20:33

re @ 16:19 von artist22

Da war die Rede von möglicherweise einer oder mehreren versteckt angebrachten Kameras.

Wenn das der Fall gewesen sein sollte, ist Hancock drum nicht moralisch reingewaschen, doch passt in diesem Fall der Vorwurf nicht, den Sie den Konservativen machen.

Schadenfreude nicht angebracht.

Schmuddelpolitik

vom Feinsten,
wie in einem schlechten Film.

Am 28. Juni 2021 um 18:37 von Werner40

"Hancock hat einen schlechten Job gemacht. Sein Rücktritt ist kein Verlust."

Da ist was dran.

„So hatte etwa ein Freund einen millionenschweren Auftrag zur Lieferung von Corona-Schutzausrüstung erhalten, obwohl er keine Erfahrung in diesem Gebiet hat.“

Auch geht es darum, ob seine Freundin aus deren gemeinsamen Zeit an der Oxford-Universität, vor der Affäre oder danach den Posten in seinem Ministerium bekam.

Als Gesundheitsminister im Lock-down, war er ein Scharfmacher, der ausdrücklich vor Umarmungen gewarnt hat.

„Hancock begründete den Rücktritt damit, gegen Maßnahmen zur Eindämmung von Corona verstoßen zu haben.“

"Das letzte, das ich will, ist, dass mein Privatleben die Aufmerksamkeit von der zielstrebigen Konzentration ablenkt, die uns aus dieser Krise herausführt",

Vielleicht denkt er, dass damit alles erledigt ist, denn Abgeordneter will er ja weiterhin bleiben.

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