Kommentare

Ein erbittert geführter Kampf um die Deutungshoheit

Wenn man sich die Meinungsumfragen anschaut, dann lehnt die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland grüne Gentechnik ab.

Nach den Gründen gefragt, wird es aber schnell dünn mit dem Wissen, was genau da gemacht wird und wie eine Sicherheitsüberprüfung und Zulassung beim Bundessortenamt erfolgen würde.

Wie bei den mRNA SARS-CoV-2 Impfstoffen ist es mehr das diffuse Gefühl etwas Heiliges und Natürliches - das Genom - nicht anrühren zu dürfen. In Realität haben unsere heutigen Gemüse, Obst und Getreidesorten sowohl morphologisch wie genetisch kaum noch etwas mit ihren Ursprungsformen zu tun. Genome sind durch Transposons auch hochgradig dynamisch und weitere Veränderungen sind daher nicht per se problematisch.

Mit einer totalen Blockadehaltung verhindert man freilich eine notwendige und ausgewogene Regulation. Gerade im Hinblick auf den Klimawandel mit Dürren und Grundwasserversalzung sollten wir das Potential der Technologie nicht gänzlich ungenutzt lassen.

Ich halte Forschung

In drei bis vier Jahren will der Konzern eine Maissorte in den Markt bringen, die stärkere Wurzeln und einen kürzeren Halm hat. Damit solle sie an den Klimawandel angepasst sein, sagt Berninger, weil die Pflanze weniger Wasser brauche und besser mit Stürmen klarkomme. Das Versprechen: 20 Prozent mehr Ertrag - oder wie Berninger es lieber formuliert: 20 Prozent weniger Flächenbedarf.
#
für richtig.Die Ernährung der Menschheit muss dabei im Auge behalten werden. Dem Klimawandel angepasste Pflanzen können einen Beitrag dabei leisten. Gestern erst las ich von den vielen Tausenden Menschen die Hunger leiden müssen da ihre Ernte verdörrt ist.

@ Tagesschau

„Die Eignung der gesamten Pflanze - und nicht nur die des neu entstandenen genetischen Konstrukts - muss in der Natur getestet werden müssen.“
Muss bei dem neu enstandenen „Produkt“ nicht auch genauestens überprüft werden, wie es sich auf die Lebewesen auswirkt, die es als Futter oder Lebensmittel zu sich nehmen?
Wenn sich die genetische Struktur ändert, ändert sich doch vielleicht auch die Wirkung einer solchen Pflanze auf den Körper und vielleicht sogar auf geistige Fähigkeiten von Mensch und Tier.
Wenn das alles sorgfältig überprüft und getestet wird, wird es noch hundert Jahre dauern, bis es zugelassen werden darf.
Wie also sieht da der Stand der Dinge aus?
Außerdem müssten doch auch alle anderen, auf herkömmlichem Wege gezüchteten Nutzpflanzen nachträglich auf ihre Auswirkungen als Lebensmittel getestet werden.
Denn da wurde bisher auch hauptsächlich auf profitable Verwendung geprüft, so wie bei der Gen - Schere auch.

Die Tragik von Golden Rice

Insgesamt ein sehr ausgewogener Artikel, einzig dass konventionelle Gentechnik quasi nur mit Gensequenzen aus fremden Organismen arbeite, ist falsch.

Selbst wenn hat das nur wenig mit Frankenstein-Experimenten zu tun. Golden Rice war beispielsweise der Versuch, Reis künstlich mit Provitamin A anzureichern und so Mangelernährung und Erblindung vorzubeugen.

Trotz des humanistischen Ansatzes stieß das Projekt auf massiven Widerstand von Gentechnik-Gegnern. Bei Utopia heißt es dazu lapidar: "In der Praxis funktioniert das allerdings noch nicht ganz – der Golden Rice wird seit über 20 Jahren erforscht und ist noch nicht zugelassen."

Dies täuscht darüber hinweg, wie massiv führende Umweltschutzorganisationen mittels Desinformation und Angstkampagnen den Reis verunglimpft haben. Er ist nicht in der Forschungsphase stecken geblieben, sondern wurde zum Spielball einer verbittert geführten Meinungskampagne von widerstreitenden Ideologien (ähnlich wie bei Querdenken oder Impfgegnern).

Einsatz der Gen-Schere in der Landwirtschaft umstritten....

In dem Artikel ist von Matthias Berninger die Rede. Heute Bayer´s Mann fürs Grüne. Früher grüner Staatssekretär im Bundesumweltministerium in der Zeit der SPD/Grünen-Regierung. Danach ging er als Lobbyist zu MARS-Schokoriegel.
Beim Agro-Riesen leitet Berninger nun den Bereich Public Affairs, Science & Sustainability.
O-Ton nach der Veröffentlichung der Steuerflucht-Studie: "Wir sind nicht diejenigen, auf die man ständig einschlagen kann, daß muss irgendwann aufhören".

@ mlz

"Wie bei den mRNA SARS-CoV-2 Impfstoffen ist es mehr das diffuse Gefühl etwas Heiliges und Natürliches - das Genom - nicht anrühren zu dürfen."

Netter Versuch, aber um diffuse Gefühle geht es nicht.

Bei der grünen Gentechnik geht es um Patente und damit um Profite, der "Rat der Götter" fand es damals schon ganz toll, das Nachbauen und Verändern von Naturstoffen im Labor und sich das patentieren zu lassen.

Die Natur gehört niemandem und das wollen die Chemiekonzerne gerne ändern, sie wollen, dass die Natur ihnen gehört und damit alles von ihnen gekauft werden muss.

Arbeiten sie für Bayer oder für BASF?

Eine Genschere für virale RNA

Das neue CRISPR-Verfahren funktioniert auch bei Viren wie SARS-Cov-2. Beim Impfstoff gegen die Corona-Viren wurden schnell und zügig gehandelt. Weltweiter Beifall für diese Leistung.
Lese ich den Artikel, Einsatz mit der Gen-Schere in der Landwirtschaft umstritten, kommen bei mir ernsthaft Zweifel auf, ob beim Menschen nicht auch eine Genveränderung eintreten kann. In anderen Wissenschaftszweigen, wie in der Landwirtschaft, wird jahrelang getestet eh es zum Einsatz kommt.
Aus der Pharmazeutischen Zeitung vom 20.11.2020:
Professor Dr. Klaus Cichutek, »Warnungen vor Erbgutschäden sind falsch und verursachen unbegründete Ängste«, sagte Cichutek der »Neuen Osnabrücker Zeitung«. Befürchtungen, die neuen mRNA-Impfstoffe könnten das Erbmaterial des Menschen verändern, »entsprechen nicht dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand«, so Cichutek. Das ist nach dem heutigen Wissensstand richtig und in 20 Jahren? Was wenn unsere geimpfte Jugend in 20 Jahren mit negativen Folgen zu kämpfen haben?

Ich halte

Mich da einfach an die Letzte EU-Fachreferentin.

Wenn das Zeug so toll ist haben sie 4/5tel der Welt zur Verfügung um es ausserhalb der EU anzubauen.
Warum Geschieht das nicht?
Wo sind die uns seit Jahrzehnten angekündigten Super-Getreidesorten die in der Wüste wachsen und so den Welt-Hunger besiegen?
Sie können das überall tun, und überall handeln, ausser bei uns. Könnten und wollten wir nie verhindern.
Das wäre ein Riesengeschäft.

Also warum tut das niemand?
Warum geht es immer nur um den Anbau und Handel in der EU?
Das ist doch alles nur Marketing.
Ein reines Schwarzer Peter Spiel
Wir Fördern die Forschung doch sowieso schon mit gewaltigen Summen Jährlich, aber bisher ist nichts brauchbares dabei Rausgekommen. Das ist es was überspielt wird mit dieser Diskussion.
Mais der zwar ertragreich ist aber nichtmal an Rinder verfüttert werden Kann. Kartoffeln die schon wieder vom Markt sind weil sie auch nur als Industrie-Stärke-Produzenten taugten und dafür zu Teuer waren.

Am besten die Stengel wegzüchten

dafür bekommt der Weizen ein paar Blätter. Dann weniger Früchte aber dickere. Und dann eine neue Farbe wie rot. Verkauft sich besser. Und als letztes ein neuer Name:
Erbeere.

Auch in der Natur geht das PerpedumMobile nicht wirklich. Wenn weniger Wasser reinstecken will, weniger Platz, weniger was auch immer - wird am Ende weniger bekommen.
Sonst hätte die Natur in den letzten Millionen Jahr die Würsten längst erblühen lassen

Am 27. Juni 2021 um 17:15 von Bernd Kevesligeti

Zitat: In dem Artikel ist von Matthias Berninger die Rede.

Sie machen sehr interessante Ausführungen.

Den Zusammenhang zu dem TS-Artikel kann ich allerdings nicht erkennen.

Wollen Sie die Gelegenheit wahrnehmen, uns aufzuzeigen, dass auch (oder vielleicht gerade oder gar nur oder insbesondere) Grüne auf Abwege geraten können? Ich wüsste noch andere Beispiele, wie z.B. Otto Schily.

Es menschelt all überall.

Bei allen

Zuchtverfahren, gentechnisch oder konventionell, will man Pflanzen entwickeln, die ohne Veraenderung der Anbautechnik genauso angebaut werden koennen wie die bisherigen Sorten.

Dabei haben gerade die Anbautechniken zu den Katastrophen gefuehrt und nicht primaer die Pflanzen.

Um die Menschheit ernaehren zu koennen ist ein viel weiteres Umdenken notwendig als nur ein bischen an Genen herumzudoktern.

ZB Mais und Getreide passen halt nicht ueberall, forsieren Bodenerosion, Humusabtrag und Trockenheit.

Ohne Umdenken wirds nicht gehen.

„Die großen Agrarkonzerne setzen voll auf diese Verfahren. Denn im Gegensatz zur konventionellen Züchtung sind die Ergebnisse von gentechnischen Verfahren patentierbar - und damit lässt sich Geld verdienen“

Vor allem darum dürfte es den Konzernen gehen.

Deshalb stehe ich auf der Seite derjenigen, die nicht nur das nötige Wissen, sondern auch Verantwortungsbewusstsein haben: „Der Ökozüchter sieht es so: Auch unter dem Blickwinkel der Welternährung brauche man zuerst einmal Pflanzen, die von Natur aus mit ihrem jeweiligen Umfeld klarkommen und einen stabilen Ertrag bringen. Dann brauche man Anbausysteme, die unter den jeweiligen äußeren Bedingungen funktionieren - und Schulung für die Bauern. Und ehe nicht das alles klappt, hält er es für sinnlos, mit Hilfe gentechnischer Verfahren an einem einzelnen der vielen Züchter-Schräubchen zu drehen. Ob man später einmal eine Detailverbesserung auch mit einer Gen-Schere machen könnte? Das schließt er gar nicht aus“

Aber nur, wen es allen nutzt

von falsa demonstratio 18:10

Der Herr Berninger wird in dem Tagesschau-Artikel genannt. Über seine Tätigkeit bei Bayer kann man sich in der konzernkritischen Zeitschrift "Stichwort Bayer" informieren.......

Mit der Gen-Schere erreicht

Mit der Gen-Schere erreicht man letztlich nichts anderes als durch Pflanzenzuchtselektion, nur schneller.

Die großen Agrarkonzerne setzen voll auf diese Verfahren.

Damit ist klar, daß die Nahrungsmittelversorgung global weder gleichmäßiger noch günstiger wird.
Im Gegenteil dürfte eine Monopolisierung von Saatgut und Ausrottung von Alternativen angestrebt werden.
Von eventuellen Unverträglichkeiten für den Konsumenten ganz abgesehen.
Die achtzig Jahre Leben einer zukünftigen Generation würde ich darauf nicht bauen, da ist mir die Motivation zu unredlich.

Am 27. Juni 2021 um 18:27 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Der Herr Berninger wird in dem Tagesschau-Artikel genannt. Über seine Tätigkeit bei Bayer kann man sich in der konzernkritischen Zeitschrift "Stichwort Bayer" informieren.......

Das ist doch alles unbestreitbar.

Ich kann trotz der Erwähnung Berningers den Sinnzusammenhang zwischen dem Inhalt des Artikels und Ihrem Posting nicht erkennen.

Sie schreiben ja auch nichts zu Carl Vollenweider und Stephanie Franck, die ebenfalls in dem Artikel erwähnt werden.

Am 27. Juni 2021 um 17:15 von Bernd Kevesligeti

Beim Agro-Riesen leitet Berninger nun den Bereich Public Affairs, Science & Sustainability.
O-Ton nach der Veröffentlichung der Steuerflucht-Studie: "Wir sind nicht diejenigen, auf die man ständig einschlagen kann, daß muss irgendwann aufhören".
__
Wenn Sie mir jetzt noch erklären, was Ihr Beitrag mit dem Artikel zu tun hat ? Der Mann (ein Grüner noch dazu, oh Gott ) ist von der Politik in die Wirtschaft gewechselt. Was werfen Sie ihm konkret im Zusammenhang mit Gen-Technology vor ?

Als wäre der heutige übliche

Als wäre der heutige übliche Mais irgendwie mit dem Zeug vergleichbar, den die Conquistsdores aus Südamerika mitbrachten.
Der is doch schon zigmal genetisch verändert worden. Sowas nennt man Züchtung. Wenn die ygenschere irgendwas falsch macht, stirbt das Ergebnis eh ganz schnell wieder aus.
Unnötige Panik halt.

17:43 von NeNeNe

"Was wenn unsere geimpfte Jugend in 20 Jahren mit negativen Folgen zu kämpfen haben?"
Das gleiche wie heute auch: Die Kosten trägt die Gesellschaft, von unten nach oben, gleichzeitig wird die "nächste Zukunftstechnologie" subventioniert.
Das bleibt auch so, es sei denn man läßt sich vorab von einem "seriösen" Versicherer eine Vollhaftung kalkulieren, damit würden sich viele Hirngespinste erledigen.

Am 27. Juni 2021 um 17:01 von mlz

Trotz des humanistischen Ansatzes stieß das Projekt auf massiven Widerstand von Gentechnik-Gegnern. Bei Utopia heißt es dazu lapidar: "In der Praxis funktioniert das allerdings noch nicht ganz – der Golden Rice wird seit über 20 Jahren erforscht und ist noch nicht zugelassen."
__
Das sind dann die gleichen Leute, die den Hunger in der Welt beklagen, glauben dass wenn nur dem Klimawandel entgegengewirkt wird, die absolute Überbevölkerung keine Rolle spielen würde und die die gesamte Gen-Technology für "Teufelszeug" halten, ohne die es heute schon nicht mehr möglich ist, die meisten zu ernähren.

Firmen wie Bayer wittern ein Geschäft

Nach Hybriden jetzt die Genschere.
Viel Landwirte besonders in Entwicklungsländern wurden so in eine Abhängigkeit getrieben. Erst war das Saatgut günstig und als es für die Bauern kein Zurück mehr gab wurde die Preisschraube in Gang gesetzt.
DAs brauchen wir nicht, sondern wieder normale Züchtung. Alte Sorten sind meist widerstandfähiger und leichter verdaulich für uns, da es unser Körper schlicht kennt. Ich will kein Saatgut, das gegenüber Pestiziden resistent ist u.ä. . Wohin das führt sieht man teilweise in Südamerika.

Am 27. Juni 2021 um 16:49 von nie wieder spd

Wenn sich die genetische Struktur ändert, ändert sich doch vielleicht auch die Wirkung einer solchen Pflanze auf den Körper und vielleicht sogar auf geistige Fähigkeiten von Mensch und Tier.
__
Vermutlich wird auch nach dem Genuss von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, weder die Kuh lesen, noch der Salatkopf schreiben können.
Allerdings hat man schon von Menschen mit "Blumenkohlohren" gehört. Ob das damit zusammenhängt ?
__
Außerdem müssten doch auch alle anderen, auf herkömmlichem Wege gezüchteten Nutzpflanzen nachträglich auf ihre Auswirkungen als Lebensmittel getestet werden.
Denn da wurde bisher auch hauptsächlich auf profitable Verwendung geprüft, so wie bei der Gen - Schere auch.
__
Sie meinen also, dass jedwedes Nahrungsmittel, was es schon immer und ewig gibt, jetzt plötzlich überprüft werden soll ? Wenn es dann eher unprofitable ist, ist es ok ? Sie haben Einfälle.
Kopfschüttel..

Re: Shuusui

Ich sehe, sie sind kein Freund des Patentwesens, aber über diesen Aspekt könnte man ja sachlich diskutieren.

Grundsätzlich geht es da um die Frage, wie man innovative Leistungen belohnt. Das braucht nicht zwingend Patente, aber auch in der Arbeit mit Naturstoffen steckt viel Know-how und kostspielige Arbeit, die nur geleistet wird, wenn es dafür wirtschaftlichen Nutzen gibt.

Beispielsweise die Krebsmedikamente Vinchristin und Vinblastin sind reine Naturstoffe. Die Zulassungstudien und die komplexe Entwicklung der Extraktionsverfahren haben trotzdem hunderte Millionen Euro gekostet und natürlich greifen dann auch Patente, um diese Investitionen zu schützen.

Hat ein Maler, der nur mit Naturfarben ein Bild malt nicht trotzdem ein Kunstwerk geschaffen?

Bzgl. Gentechnik ist das aber nicht entscheidend: Beim Golden Rice beispielsweise war ein Patent nie in Diskussion und trotzdem gab/gibt es viele Vorbehalte.

Am 27. Juni 2021 um 17:43 von NeNeNe

? Was wenn unsere geimpfte Jugend in 20 Jahren mit negativen Folgen zu kämpfen haben?
__
Ein Impfstoff, der sich glücklicherweise als bislang potentestes Mittel gegen eine Pandemie erwiesen hat, kann noch keine Langzeitstudien aufweisen, wird aber schon geraume Zeit in der Krebsbehandlung angewandt. Für mich war das überhaupt keine Frage, ob ich mich impfen lasse und die Erklärung, WARUM hier mit Spätfolgen nicht zu rechnen ist, hat mich überzeugt. Wenn die "Jugend" das anders sieht und lieber Gefahr läuft, sich zu infizieren, bitte schön. Good luck.

Re: NeNeNe

Man kann Genome heute vollkommen unproblematisch sequenzieren (also auslesen) und damit sämtliche Veränderungen haarklein erfassen. Irgendwelche Erbgutveränderungen könnte man also leicht nachweisen und sie sind nach der Impfung schlicht nicht vorhanden.

Daher weiß man allerdings, dass etwa ein Drittel unserer DNA ist ursprünglich nicht menschlichen Ursprungs ist, sondern von endogenen Retroviren stammt. Unser Körper hat gelernt damit umzugehen, unterdrückt sie mittels DNA-Methylierung und manche ehemals viralen Elemente (die ALU-Elemente) erfüllen mittlerweile unentbehrliche Aufgaben in unserem Genom (wir haben sie also quasi vereinnahmt).

Unser Erbgut ist also stets dynamisch und unsere Zellen haben diverse Sicherheitsmechanismen bis hin zur Selbstzerstörung bei gravierender Fehlfunktion. Krebs entsteht nur sehr selten, aber ein Spaziergang in der Sonne ist garantiert risikoreicher als eine Impfung.

Ein verantwortungsbewusster Kommentar ??

Ein anscheinend recht verantwortungsbewusster Kommentar. So kann man es interpretieren. Aber wieviel Sand wird hier wieder den Verbraucher in den Augen gestreut. Was wird nicht bereits alles in Amerika unternommen an Genmanipulation. Auch von der amerikanischen Niederlassungen vieler europäischen Firmen, darum haben die doch ihre Niederlassungen im Ausland geöffnet. Und ebenso ist China intensiv dran Genmanipulierte Pflanzen zu schaffen die Hitze und Trockenheitsbeständig sind. Und auch Brasilien scheint uneingeschränkt zu forschen.
Über die Nahrungsmittelkette wird der Verbraucher bereits vollständig konfrontiert mit Genmanipulierte Nahrungsmittel.
So auch bei der Herstellung von Brot, das Getreide kommt vielfach aus Übersee. Bereits jetzt hat ein zunehmender Anteil der Verbraucher erhebliche Verdauungsprobleme beim Brotverzehr, unser Hauptnahrungsmittel. Die lässt er behandeln lässt beim Arzt statt gesundes Brot zu verzehren. Aber leider bekommt er dies immer weniger.

16:44 von mlz

Nach den Gründen gefragt, wird es aber schnell dünn mit dem Wissen,
.
was erwarten sie ?
wenn sich "Fachleute" nicht mal einig sind

rer Truman Welt

Also jeder, der den Corona Impfstoff als unproblematisch betrachtet, sollte mit Gen manipulierten Lebensmitteln nun überhaupt kein Problem mehr haben. Das spielt doch dann keinerlei Rolle mehr spielen.

Genscheere ist ein blödes

Genscheere ist ein blödes Wort für das was da passiert.
Es bedeutet doch nichts anderes als das die Artenvielfalt PLATT gemacht wird. Es gibt dann 2-3 Sorten, auf die sich die Industrie schon die Patente gesichert hat. Dann wird man früher oder später die Preise diktieren für das Saatgut. Und wenn der Bauer, welcher noch mit einem "Freien" Saatgut arbeitet, eventuell das Feld eines Nachbarbauern "Infiziert", dann vor Gericht verklagt wird dafür, jubelt die Industrie.
Das Saatgut für unsere geschmacklosen Wassertomaten wird in Indien für ca. 20 Dollar je Kilogramm produziert. Teilweise sogar mit Kinderarbeit. Verkauft wird das gleiche Kilogramm Saatgut für 60.000-250.000, je nach Sorte bei uns.
Eventuell erklärt das die Euphorie der Agrarkonzerne.
Nur so als Denkanstoß.
Das zweite Argument gegen die Agrarindustrie ist das folgende. Diese sogenannten Hypridsorten haben nur ca. 50% der Nährstoffe gegenüber herkömmlich angebauten Sorten.

19:57 von mlz

Daher weiß man allerdings, dass etwa ein Drittel unserer DNA ist ursprünglich nicht menschlichen Ursprungs ist,
sondern von endogenen Retroviren stammt
.
jetzt übertreiben sie mal nicht

es sind so um die 10 % die Viren oder Virenfragmente darunter
dazu kommen noch 2 ... 3 % Neandertaler Gene dazu und ähnliches

von falsa demonstratio 19:28

Herr Berninger gehört zu Bayer. Und Bayer zur Gentechnik. Warum soll Berninger nicht erwähnt werden ? Soll der "beeindruckende" Lebensweg nicht publik werden ?

Im Stichwort Bayer 1/2021: Bayer hat zahlreiche Pflanzen mit Proteinen des Bacilius thuringiensis (Bt) bestückt, um diese gegen Schadinsekten zu wappnen. Auf diesem Wege änderte das Boden-Bakterium jedoch seine natürlichen Eigenschaften. So nimmt die Giftigkeit stark zu, bis zu 20 Mal höher kann sie sein. Dokumente der Organisation Testbiotech. Die Bt-Proteine interagieren mit den Enzymen der Gewächse, in welche die Gewerker sie eingebaut haben....

von weigasi1 19:28

Greenwashing ist dem Herrn vorzuwerfen. Aber wenn Sie es normal finden, zuerst Bundesumweltministerium, dann Mars-Lobbyist, jetzt Agro-Riese ?

um 20:37 von Meinung zu unse...

Zitat:
"Also jeder, der den Corona Impfstoff als unproblematisch betrachtet, sollte mit Gen manipulierten Lebensmitteln nun überhaupt kein Problem mehr haben. Das spielt doch dann keinerlei Rolle mehr spielen."

Koennen Sie diese Aussage genauer begruenden?

Ich sehe da schon einen Unterschied. Bei dem einen geht es darum, den Menschen vor Krankheiten zu schuetzen, vor denen es bisher keinen Schutz gab. Also lebensnotwendig.

Bei Lebensmitteln sollen offiziel die ohnehin schon grossen "Produktionsmengen" noch mehr gesteigert werden. Natuerlich nicht wegen des Profites, sondern um mehr Nahrung fuer alle Menschen bereit zu stellen. M.E. nicht notwendig.
Ich behaupte mal, es geht darum, dass einige Konzerne versuchen den Lebensmittelmarkt noch mehr unter ihre Kontrolle zu bringen. Und solchen Versuchen sollte man von Anfang an einen Riegel vorschieben.

@ um 19:41 von weingasi1

Schon mal etwas von Nahrungsmittelallergien gehört?
Die rühren oft auch von Lebensmitteln her, die auf herkömmlichem Wege gezüchtet wurden und trotzdem mit dem immer und ewig bekannten und völlig problemfreien Ausgangsprodukt nur noch den Namen und das Aussehen teilen.
Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe hat sich allerdings durch die Züchtung verändert und löst nun Allergien aus.
Heutiges, industriell hergestelltes Brot zB hat mit einem handwerklich hergestelltem Brot nichts mehr zu tun. Und das nicht nur wegen der überflüssigen Zusatzstoffe, die hinzugegeben werden müssen, um Brot überhaupt in industriellem Maße herstellen zu können, sondern auch, weil modernes Mehl nichts mehr mit dem früheren Mehl zu tun hat. Pflanzen werden nicht auf Verträglichkeit gezüchtet, sondern auf Verwertbarkeit.
Schlichten Gemütern fällt sowas selten auf …

Bayerischer Imker musste den Honig eines Jahres vernichten.

@20:56 von Mischa007
Zuerst einmal danke für Ihren Beitrag.
"Neben"schauplätze:
Die Zusicherungen der Gen-Industrie sind das Papier nicht wert. Ein bayerische Bio-Imker musste seine gesamte Ernte vernichten, weil es massive - eigentlich nach der Genindustrie nicht mögliche - Einstreuungen von anderen Feldern gab.
Sie weisen auf den kanadischen Bauern hin, der sogar von Monsanto verklagt wurde, obwohl er nie deren Saatgut gekauft hatte. In einer arte-Doku wurde gezeigt, dass richtiggehend zu Denunziation aufgerufen wurde, und Nicht-Monsanto-Bauern sich nicht mehr sicher fühlten.
Die Genveränderten Pflanzen benötigen dann Glyphosat (von Monsanto-Bayer). In weiteren Jahren muss die Dosis immer höher werden. In den USA wurden dadurch richtige Super-Unkräuter gezüchtet. Der Ertrag ist dann geringer als vorher bei einem konventionellen Anbau. etc.

Re: Sisyphos3

Alle Endogenous retroelements (EREs) zusammen genommen machen im aktuellen Referenzgenom hg38 sogar 42% des menschlichen Genoms aus. 10% sind schon allein die Mammalian apparent LTR-retrotransposons (MaLRs).

Berücksichtigt man, dass darin noch Telomere und einige wenige sonstige Bereiche fehlen, kommt man PI mal Daumen auf ein Drittel.

Die exakte Zahl ist aber auch relativ egal, es ging mir ja vor Allem darum, dass das Genom a) dynamisch ist und b) reguliert wird und die Zelle daher auf epigenetischer Ebene und durch Reparatur eventuelle Veränderungen sogar unterdrücken könnte.

19:28 von falsa demonstratio

"Ich kann trotz der Erwähnung Berningers den Sinnzusammenhang zwischen dem Inhalt des Artikels und Ihrem Posting nicht erkennen."

Bernd Kevesligeti liefert ein paar zusätzliche Informationen zu dem im Artikel genannten Herrn Berninger. Was ist daran schwer zu verstehen?

"Sie schreiben ja auch nichts zu Carl Vollenweider und Stephanie Franck, die ebenfalls in dem Artikel erwähnt werden."

Na und?

Solchen Gentech-Pfusch kennen wir zur Genüge

Daß bei der Evolution und Natur alles in einem Gesamtkontext steht, haben die Genscheren-Pfuscher offenbar noch nicht begriffen. Verändert man da was, hat daß logischerweise auch die entsprechenden Gegenreaktionen in der Umwelt und Natur zur Folge. So stopft man mit Gen-Mais nicht nur Mäuler, sondern auch das Nutzvieh wird davon nervenkrank. Und Gen-Wassertomaten mit null Geschmack und ohne Vitamin- und Nährwert kann man ebenso in die Mülltonne kloppen.

da ist mir die Motivation zu unredlich.

von smackwaterjack @

Aber Sie müssen auch überlegen wie 10 Mrd. menschen demnächst mit Lebensmittel versorgt werden wollen.

vielen Tausenden Menschen die Hunger leiden

schiebaer45 @
Zuviele Menschen.
Genau das ist das Problem und nicht der Klimawandel,

@ 21:58 von nie wieder spd

>> Die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe hat sich allerdings durch die Züchtung verändert und löst nun Allergien aus. <<
Also bei mir nicht.

>> Heutiges, industriell hergestelltes Brot z.B. hat mit einem handwerklich hergestelltem Brot nichts mehr zu tun. <<
… nennt sich Fortschritt …

>> Pflanzen werden nicht auf Verträglichkeit gezüchtet, sondern auf Verwertbarkeit <<
Fragen Sie mal die hungernden Menschen in Madagaskar, was diese bevorzugen, Verwertbarkeit oder Verträglichkeit. Die Antwort dürfte Eindeutig sein.

>> Schlichten Gemütern fällt sowas selten auf <<
Stimmt. Die Frage ist nur, wer dazugehört.

Wollen wir nicht, brauchen wir nicht

Offenbar haben die Genscheren-Pfuscher noch immer nicht begriffen, daß ihre Gen-Pflanzen stets eine Gefahr für die Natur darstellen, sobald sie mal aus der Gentechnik-Landwirtschaft ausbüchsen und dann in der Natur die einheimische Fauna und Flora nachhaltig schädigen und verdrängen.

Darstellung: