Kommentare - Mehrere deutsche Soldaten bei Angriff in Mali verletzt

25. Juni 2021 - 15:21 Uhr

Bei einem Angriff auf die UN-Truppe MINUSMA in Mali sind 15 Soldaten verletzt worden, einige von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind auch Bundeswehrsoldaten. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will sich am Nachmittag äußern.

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Mehrere deutsche Soldaten bei Angriff in Mali verletzt

Mehrere deutsche Soldaten bei Angriff in Mali verletzt! Bei aller Kritik an den Soldaten sollte man nicht vergessen, das Sie den Kopf für die Sicherheit hinhalten müssen. Ein politisch orientiertes Gespräch ist vielleicht von Nöten auch wenn nötig mit einem energischeren Ton. Aber gleich rausschmeißen? Musst das sein, oder will die Bunderepublik sich irgend wo lieb Kind machen?

Schlimm so etwas lesen..

... zu müssen. Dennoch, auch wenn ich für meine Aussagen Kritik ernten werde, mit welcher ich aber umgehen kann, ist der Soldatenberuf nunmal Soldatenberuf. Wer diesen Berufsweg einschlägt, nur weil es schöne Uniformen hat, man ein sicheres Einkommen hat oder wegen dem Zusammenhalt im der Truppe, der hat sich vorher keine Gedanken gemacht. Soldat ist Soldat. Auch Polizisten werden mehr und mehr im Einsatz verletzt. Traurigerweise. Ich wünsche den verletzten Soldaten baldige Genesung.

Soldatenberuf nunmal Soldatenberuf

Soldatenberuf nun mal Soldatenberuf Ja aber sehr schöne Uniformen haben die Soldaten in Mali nicht. Ich hoffe nur man rüstet sie bald so aus, das ein Angriff auf diese Truppe für den Angreifer auch ein Risiko wird.

@Treuealp1 um 15:29

>Aber gleich rausschmeißen?<
.
Von was schreiben Sie?

Mehrere deutsche Soldaten bei Angriff in Mali verletzt.....

Und ein Statement von Kramp-Karrenbauer soll noch folgen. Da wird aber nichts von erwartet werden können: Die Militäreinsätze dort oder wo anders werden weiter gehen. Jetzt und in der Zukunft. Und das ist sogar Konsens fast aller Parteien.......

Traumatisierte Soldaten

kehren von ihren Auslandseinsätzen zurück. Und was haben sie erreicht? In Afghanistan wird - trotz des Engagements vieler westlicher Staaten - bald der "Gottesstaat" der Taliban Wirklichkeit werden. In Mali wurde soeben die Regierung gestürzt und das Militär hat die Macht.
Und dafür sollen Soldaten den Kopf hinhalten? Da kann ich meinen selbigen nur schütteln.

Das ist ganz traurig

Jetzt sollten wir in Deutschland darüber sprechen, wie es mit dem militärischen Engagement der Bundeswehr dort weitergehen soll.
Die Franzosen haben die Operation Barkhane inzwischen beendet.
In Mali hatte es jetzt den zweiten Putsch innerhalb eines Jahres gegeben.
Mein Vorschlag: wir sollten ganz klar diskutieren, warum Deutschland dort militärisch engagiert ist und ob die Ziele noch erreicht werden können.

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Am 25. Juni 2021 um 15:37 von Treualp1
Ich hoffe nur man rüstet sie bald so aus, das ein Angriff auf diese Truppe für den Angreifer auch ein Risiko wird.

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Und ich hoffe das man die BW nach diesen Angriff sofort aus diesen Land abzieht ! Die Bw hat in diesen Land schlichtweg überhaupt nicht's zu suchen. Aber warten wir mal ab, was unsere Verteidigungsministerin uns nun zu sagen hat und welche Konsequenzen es hat...

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Am 25. Juni 2021 um 15:29 von Treualp1

Bei aller Kritik an den Soldaten sollte man nicht vergessen, das Sie den Kopf für die Sicherheit hinhalten müssen.

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Für die Sicherheit von wenn ???
Diese Mission an der sich die BW beteiligt ist sowas von überflüssig und gehört unverzüglich beendet !

15:29 von Treualp1

das Sie den Kopf für die Sicherheit hinhalten müssen
.
für wessen Sicherheit ?
die Leute im Mali sollten unter sich klären wer sie regieren soll

15.29 Opa Klaus. Verwundete Soldaten.

Das Soldaten bei der Ausübung ihres Berufes verletzt werden können ist selbstverständlich. Auch ich wünsche baldige Genesung.
Warum es hier aber geht ist wieweit die Soldaten hier im Krieg geschickt werden ohne zureichende Bewaffnung. Neulich haben wir wieder zur Kenntnis nehmen müssen das Drohnen, Informationsdrohnen und Gefechtsdrohnen, nicht zu ihrer Ausrüstung gehören. Dazu kommt das auch das ihre sonstige Ausrüstung überaltert ist, wie Gefechtshubschrauber, Gefechtsflugzeuge und Transportflugzeuge.
Dies ist das eigentliche Problem !

BW Soldaten in Mali

Was soll das alles. Deutsche Soldaten sollten eigentlich nirgendwo in der Fremde Dienst tun.

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Am 25. Juni 2021 um 16:00 von friedrich peter...

Dazu kommt das auch das ihre sonstige Ausrüstung überaltert ist, wie Gefechtshubschrauber, Gefechtsflugzeuge und Transportflugzeuge.
Dies ist das eigentliche Problem !

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Und damit entsendet man Soldaten in einen Einsatz... Aber das eigendliche Problem sehe ich in der Tatsache, das wir die BW gar nicht erst dorthin schicken hätten sollen !

Die AfD hat immer gegen eine

Die AfD hat immer gegen eine weitere Verlängerung der Auslandseinsätze gestimmt .

Raus aus Mali

Zitat: "Bei einem Angriff auf die UN-Truppe MINUSMA in Mali sind 15 Soldaten verletzt worden, einige von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind auch Bundeswehrsoldaten. "

Raus aus Mali.

Was tun denn Bunderwehr-Soldaten in Mali? Den islamischen Terrorismus wird man nicht militärisch bekämpfen können.
Ich sehe nicht ein, warum wir das Leben und Gesundheit deutscher Soldaten - von den Kosten ganz zu schweigen - in einem 'failed state' wie Mali riskieren und opfern sollen.

Dass das Ziel der Mission der Friedenssicherung in Mali genauso wenig klappen wird wie diese Mission in Afghanistan seit 20 Jahren gescheitert ist, ist vorgezeichnet und hängt auch damit zusammen, dass man in naiv-gutmenschlicher Sicht der Dinge die Fakten der kulturellen Vorprägung und Sozialisation der Menschen in diesen Ländern mal wieder nicht zur Kenntnis nehmen möchte.

Das ist aber der Dreh- und Angelpunkt und ist die Ursache dafür, dass die Afghanistan-Mission im Großen und Ganzen gescheitert ist!

I have a dream...

... die mächtigsten Militärnationen der Welt einigen sich darauf, sämtliche Waffensysteme, egal ob Angriffs-oder sogenannte Verteidigungswaffen- zu verschrotten und belegen Staaten, welche in Waffenbesitz bleiben wollen mit drastischen wirtschaftlichen Sanktionen. Dann bräuchte es keine Soldaten*innen mehr. Jetzt dream ich mal weiter. Sämtliche Industriestaaten, welche den größten Beitrag zur Umweltverschmutzung leisten, einigen sich darauf, die Emissionen von heute auf morgen um 80% zu reduzieren und drohen anderen Ländern, welche nicht mitziehen mit wirtschaftlichen Embargos. Gut gedreamt, gell? Naja, vielleicht erlebe ich das im nächsten Leben..

Angriff

Berufsrisiko, sehe ich auch so. Wer schießt wird beschossen. Jedes Opfer ist zu bedauern.
Noch ein, zwei Jahre weil die Demokratie muss in Afrika verteidigt werden, Rückzug wie in Afghanistan weil man nichts erreicht hat. Es muss doch andere Möglichkeiten geben?
Wie sollen die wichtigen Themen z.B. der Umweltschutz wenn man die Konfrontation vorzieht, siehe EU Beschluss zu Russland. Nichts gelernt.

Warum dieser Einsatz?

"Bei einem Autobomben-Anschlag auf eine Patrouille der UN-Truppe MINUSMA in Mali sind 15 Blauhelme verletzt worden."
Ursprünglich trugen die Blauhelm-Truppen nur leichte Waffen zur Selbstverteidigung. Ihre Aufgabe war es, Waffenstillstände- bzw. Friedensabkommen in Spannungsgebieten zu überwachen. Sie wurden nicht in Gebiete mit offenen Konflikten entsandt.
Das hat sich radikal geändert und Deutschland ist an vorderster Front dabei.
Das moderne Afrika des 21. Jahrhunderts ist doch kein Übungsplatz für die Selbstverwirklichung und Machtentfaltung fremder Mächte. Ich verstehe nicht, warum Afrika kein Vetorecht im UN-Sicherheitsrat besitzt und Frankreich als ehemalige Kolonialmacht die Afrika-Resolutionen schreibt. Das ist moderner Kolonialismus.
Deutschland operiert in einem Land, das von Putschgeneralen regiert wird und für unsere Soldaten bitter enden könnte. Unsere Politiker werden erst klug, wenn sie eigene Söhne und Töchter beweinen müssen.

falsche Einstellung

Die Bundeswehr wird durch die Politik in solche Einsätze geschickt die nichts mit den deutschen Sicherheitsinteressen zu tun haben! Von einer Politikergeneration die keine direkte Erfahrung mit einem Kriegsgeschehen auf deutschem Boden hatte und offensichtlich ohne Vorstellung davon lebt, was Krieg bedeutet. Sonst würde ihre Einstellung dazu und ihre Politik eine andere sein.

@16:20 von Opa Klaus

„I have a dream...
... die mächtigsten Militärnationen der Welt einigen sich darauf, sämtliche Waffensysteme, egal ob Angriffs-oder sogenannte Verteidigungswaffen- zu verschrotten und belegen Staaten, welche in Waffenbesitz bleiben wollen mit drastischen wirtschaftlichen Sanktionen“

Da haben Sie aber nicht ganz zu Ende geträumt:
Wenn die „mächtigsten Militärnationen der Welt“ alle ihre Waffen verschrottet haben, sind sie nicht mehr militärisch mächtig. Wer sollte dann die von Ihnen vorgeschlagenen „drastischen wirtschaftlichen Sanktionen“ wie durchsetzen gegen jene Staaten, die weiterhin Waffen besitzen? Letztere holen sich dann einfach das, was sie benötigen.

@ Blitzgescheit. 16:19

"Das ist aber der Dreh- und Angelpunkt und ist die Ursache dafür, dass die Afghanistan-Mission im Großen und Ganzen gescheitert ist!"

Nun, ich bin ja erst 64 Jahre jung. Wenn ich 64 Jahre zurückdenke und auch meine Schulbücher zur Rate ziehe, finde ich weltweit keine militärische Aktion, welche nicht gescheitert wäre. Egal ob ideologisch oder wirtschaftlich politisch oder sonst was. Wenn Menschen glauben, Waffen seien die besten Argumente, dann sollten sie in der geistigen Schule nochmals in die 1.Klasse gehen, obwohl es da auch nur Holzstühle gibt.

Das ist Krieg

Muss eine Verteidigungs-Armee in den Auslands-Einsatz? Wer in Deutschland, dem Land vom dem der 2. WK ausging, will hier wieder eine Herrenrolle spielen? Auslands-Einsätze vollständig unterlassen. Sie kosten Geld und vor allem LEBEN. Und dann begehen wir (oder halt die paar überlebenden ALten) den Volkstrauertag, an dem die Kirchenvertreter immer gern bis zurück zum 70-er Krieg gehen, die Toten aus den aktuellen Kriegen werden aber nicht mal erwähnt.

@ Egleichhmalf. 16:46

"Da haben Sie aber nicht ganz zu Ende geträumt:
Wenn die „mächtigsten Militärnationen der Welt“ alle ihre Waffen verschrottet haben, sind sie nicht mehr militärisch mächtig. Wer sollte dann die von Ihnen vorgeschlagenen „drastischen wirtschaftlichen Sanktionen“ wie durchsetzen gegen jene Staaten, die weiterhin Waffen besitzen? Letztere holen sich dann einfach das, was sie benötigen."

Ok, ich bin wieder wach. Unsere Welt, so wie sie sich derzeit darstellt, ist politisch und wirtschaftlich so verzahnt und von Egoismus geprägt, dass es vernünftige Lösungen jedweder Form wohl nicht geben kann. Resignation ist kein guter Ratgeber, vielleicht braucht es doch einen großen Knall. Wie ich schon oft geschrieben habe, das Leben hier ist eine Schule. Wir haben ja noch viele vor uns bis zur Reifeprüfung..

Am 25. Juni 2021 um 16:47 von Gassi

Zitat: Und dann begehen wir (oder halt die paar überlebenden ALten) den Volkstrauertag, an dem die Kirchenvertreter immer gern bis zurück zum 70-er Krieg gehen, die Toten aus den aktuellen Kriegen werden aber nicht mal erwähnt.

Verwechseln Sie den Volkstrauertag mit den christlichen Gedenktagen Totensonntag und Allerheiligen?

Im letzten Jahr hat der Bundespräsident anlässlich des Volkstrauertages ausdrücklich auch der bei Auslandseinsätzen umgekommenen Sodaten gedacht. In den Jahren davor war es auch nicht anders.

Am 25. Juni 2021 um 16:41 von der.andere

Zitat: Von einer Politikergeneration die keine direkte Erfahrung mit einem Kriegsgeschehen auf deutschem Boden hatte und offensichtlich ohne Vorstellung davon lebt, was Krieg bedeutet.

Wer hat schon noch solche Erfahrungen.

Sollen Politiker nur noch in solchen Sachen entscheiden, in denen sie persönliche Erfahrungen haben?

re 15:41 Bernd Kevesligeti: Im Westen...

>>Da wird aber nichts von erwartet werden können: Die Militäreinsätze dort oder wo anders werden weiter gehen. Jetzt und in der Zukunft. Und das ist sogar Konsens fast aller Parteien.......<<

...nichts Neues.

Soll wohl sagen:“Vom Westen nichts Gutes“
So kann man wohl die Fundamentalaussage jedes Ihrer Posts auf den Punkt bringen.

Die Crux: Mit dieser Fundamentalposition nehmen Sie Ihren Aussagen selbst jede Glaubwürdigkeit, weil so gar jede ehrliche Auseinandersetzung mit „dem“ Westen unmöglich wird.

Konkret: Die Militäreinsätze werden WO weitergehen? Überall? Immer?

Wenn Sie Recht hätten, müsste es ja überall nur noch Militäreinsätze „des Westens“ geben. Was natürlich blühender Humbug wäre.

Korrekt ist, dass nirgendwo politisch derart viel und heftig über Militäreinsätze gestritten wird wie im „Westen“.

Und das völlig zu Recht. Auch im Fall Mali. Aber mit Pauschalisierungen werden Sie hier Niemandem gerecht. Außer natürlich sich selber.

16:14 von Demokratiker

"Was soll das alles. Deutsche Soldaten sollten eigentlich nirgendwo in der Fremde Dienst tun."

Kurzsichtiger geht es kaum. Ob sie wollen oder nicht - Sie leben in einer Welt, in der weit Entferntes Folgen in unmittelbarer Nähe haben kann. Wer sich hinter seinen Gartenzwergen verschanzt, hat am Ende das Nachsehen.

Es ist also gar keine Frage, dass die Bundesrepublik auch in Afrika Verantwortung übernehmen muss, wenn es notwendig ist, und dass die Bundeswehr nicht zu kneifen hat, wenn es brenzlig wird.

Allerdings muss selbstverständlich in jedem Einzelfall - so auch hier - geprüft werden, ob der jeweilige Einsatz sinnvoll ist.

durch Autobombe verletzt?

Wann hören wir endlich damit auf andern Ländern unser Kultur und Lebensweise aufzuzwingen?

Holt unser guten Soldaten daraus nach Hause.

Diese Mission ist wichtig!

Diese Mission ist wichtig! Wer sich über den Putsch aufregt, versteht die Lage dort nicht. Wer denkt, das ist nicht unser Krieg, versteht die Lage dort nicht!!! Wenn man den Soldaten dort keine Schutzkleidung, Munition und Benzin gibt, sind sie hilflos. Deshalb der Putsch! Und wenn die Kriegsherren Westafrika unter sich aufteilen, wird es noch mehr Flüchtlinge geben, noch mehr Islamisten wie Amri, noch mehr leid und Tot!!! Der andere wichtige aspekt um das zu verhindern, sind die Waffenlieferungen nach Afrika. Man muss ganz klar ergründen und veröffentlichen, wer die Waffen geliefert hat. Erst dann kann es im norden Afrikas frieden geben!!!

@ Bernd Kevesligeti

Und ein Statement von Kramp-Karrenbauer soll noch folgen. Da wird aber nichts von erwartet werden können

Sie sind immer schnell mit oberflächlichen Urteilen. Warum warten Sie nicht einfach mal und hören zu?

@Werner1955

Und sie glauben die Radikal-Islamische Kultur ist dort zuhause??? Deren verqueres Denken und unsere Waffenlieferungen machen den Menschen dort das Leben schwer. Da ist es nur recht und billig, wenn wir dort mithelfen. Die Forderung nach Verfolgung der Waffenhändler muss lauter werden!!!!

18:01 von werner1955

"Wann hören wir endlich damit auf andern Ländern unser Kultur und Lebensweise aufzuzwingen?"

Ich weiß ja nicht, wen sie mir "wir" meinen. Die Bundeswehr hat jedenfalls, so weit mir bekannt ist, nicht den Auftrag, "Kultur und Lebensweise" zu exportieren.

von teachers voice 17:57

Es ging ja um das erwartete Statement von Kramp-Karrenbauer. Und die hat keine Zweifel an den Militäreinsätzen. Und Konsens fast aller Parteien sind Militäreinsätze und Aufrüstung. Manche machen sich dabei sogar noch weitergehende Gedanken (H-Böll-Stiftung, ohne UN-Mandat).

Richtig ist auch, daß darüber gestritten wird. Aber eher in Gestalt der Kritik von Seiten der Friedensbewegung und wie auch anläßlich der Ostermärsche.

Aber wie sind denn Ihre Positionen zu Bundeswehreinsätzen in aller Welt ? So jenseits aller Pauschalierungen.

von leider geil 18:08

Oberflächliche Urteile ? Was kommt denn von der Ministerin ?

Raushalten

@25. Juni 2021 um 18:01 von werner1955
durch Autobombe verletzt?
Wann hören wir endlich damit auf andern Ländern unser Kultur und Lebensweise aufzuzwingen?“

Völlig richtig. Der Einsatz in Mali wird an genau den selben Gründen scheitern, wie der Einsatz in Afghanistan. Die Menschen dort wollen ihre islamisch-konservative Kultur erhalten. Auch wenn diese der Garant für kulturelle und wirtschaftliche Stagnation ist

@ werner1955

Wann hören wir endlich damit auf andern Ländern unser Kultur und Lebensweise aufzuzwingen?

Worin besteht denn unsere Kultur und Lebensweise? Darin, dass wir drauf bestehen, dass man Menschen nicht einfach umbringt? Und in wie fern zwingen wir das jemandem auf? Bloß weil wir dem Morden Einhalt gebieten?

@ WasWeissIch1. 18:06

"Wenn man den Soldaten dort keine Schutzkleidung, Munition und Benzin gibt, sind sie hilflos. Deshalb der Putsch! Und wenn die Kriegsherren Westafrika unter sich aufteilen, wird es noch mehr Flüchtlinge geben, noch mehr Islamisten wie Amri, noch mehr leid und Tot!!! Der andere wichtige aspekt um das zu verhindern, sind die Waffenlieferungen nach Afrika. Man muss ganz klar ergründen und veröffentlichen, wer die Waffen geliefert hat. Erst dann kann es im norden Afrikas frieden geben"

Sie denken, wenn man den Soldaten in Mali mehr Schutzausrüstung, Benzin und Waffen gibt, wird es in Westafrika Frieden geben?

Wieviel tausend Buschkämpfer, militante Rebellen sollen denn getötet werden? Last but not least... UN Truppen sind keine Kampftruppen! Der Auftrag besteht lediglich Abkommen und Vereinbarungen zu Überwachen und ggf. humanitäre Hilfe zu organisieren. Wer Krieg will, wird Krieg führen.....

15:41 von Bernd Kevesligeti

"Und ein Statement von Kramp-Karrenbauer soll noch folgen. Da wird aber nichts von erwartet werden können: Die Militäreinsätze dort oder wo anders werden weiter gehen. Jetzt und in der Zukunft."

,.,.,

Sie schreiben ja in ziemlich vielen Ihrer posts, dass IMMER alles so bleiben wird, wie es jetzt ist.

Darum glauben Sie auch prophezeien zu können, wie die Zukunft 100 % ig aussehen wird.
Einfach völlig so wie jetzt.

Daraus kann ich schlussfolgern, dass auch die Vergangenheit genauso war wie die Jetztzeit.

Denn da kann sich ja auch nichts verändert haben.

@ werner1955

"Wann hören wir endlich damit auf andern Ländern unser Kultur und Lebensweise aufzuzwingen?

Holt unser guten Soldaten daraus nach Hause."

Die deutsche Soldaten sind nicht in Mali, um dort Leuten irgendeine Kultur oder Lebensweise aufzuzwingen, sondern um unsere Lebensweise beizubehalten - unsere Lebensweise benötigt billige Rohstoffe und die deutschen Soldaten in Mali sichern europäischen Konzernen diesen Zugang zu billigen Rohstoffen.

Geplante Obsoleszenz geht nur mit billigen Rohstoffen, werden die Rohstoffe teurer, werden auch die Produkte teurer und so wieter.

@ datten

Traumatisierte Soldaten kehren von ihren Auslandseinsätzen zurück. Und was haben sie erreicht?

Wenn alle Menschen in diesem Land sich nur noch diese Frage stellen würden, dann könnten wir den Laden aber dicht machen. In der Bildung, in der Gesundheit, ... eigentlich überall.

16:47 von Gassi

"Muss eine Verteidigungs-Armee in den Auslands-Einsatz?"

"Auslandseinsatz" und "Angriffskrieg" sind nicht dasselbe.

"Wer in Deutschland, dem Land vom dem der 2. WK ausging, will hier wieder eine Herrenrolle spielen?"

Davon war nirgends die Rede. Was bringt Sie zu der verwegenen Annahme, dass die Bundeswehr in kolonialistischer Mission in Mali tätig ist?

"Auslands-Einsätze [...] kosten Geld und vor allem LEBEN."

Stimmt. Aber die Einsätze dienen dazu, noch größere Opferzahlen zu verhindern.

"den Volkstrauertag, an dem die Kirchenvertreter immer gern bis zurück zum 70-er Krieg gehen"

Sie sind erstaunlich schlecht informiert. Der Volkstrauertag ist kein kirchlicher Feier-, sondern ein staatlicher Gedenktag.

"die Toten aus den aktuellen Kriegen werden aber nicht mal erwähnt"

Lesen Sie im Wikipedia-Artikel zum Volkstrauertag, was Gauck im Jahr 2016 gesagt hat, und kommen Sie doch langsam mal in der Gegenwart an.

@ Koblenz

Die AfD hat immer gegen eine weitere Verlängerung der Auslandseinsätze gestimmt .

Hat Sie auch schon mal für etwas gestimmt?

@ der.andere

"Die Bundeswehr wird durch die Politik in solche Einsätze geschickt die nichts mit den deutschen Sicherheitsinteressen zu tun haben!"

Das ist leider nicht ganz richtig: Solange Deutschland Atomstrom aus Frankreich importiert, geht es in Mali auch um die Energiesicherheit Deutschlands.

In Mali steht "UN-Truppe" für Uranzugangsschutz-Truppe.

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