Ihre Meinung zu: Hohe Holzpreise: Altmaier will mehr Fichten fällen lassen

24. Juni 2021 - 15:26 Uhr

Wer Bauholz benötigt, muss derzeit geduldig sein - und tiefer in die Tasche greifen als sonst. Um die Situation zu entspannen, will Wirtschaftsminister Altmaier offenbar wieder mehr gesunde Fichten fällen lassen.

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Kommentare

und was will er damit erreichen?

die sägewerke sind doch eh voll ausgelastet

Habe ich das richtig verstanden?

Bei uns herrscht aktuell Mangel an Holz. Also sollen trotz verstärkten Abholzens weiterhin Steuervorteile für Nicht-Abholzung gewährt werden, selbst wenn der Bestand gefällt wird. Und dann wird aufgrund der starken Nachfrage nach China exportiert? Könnte man die Gewährung der Steuervorteile _bitte_ daran knüpfen, das Holz ausschließlich auf dem heimischen Markt zu verwerten?

„Altmaier will mehr Fichten fällen lassen“

Allein schon, dass ein ausgewiesener Nicht-Fachmann auf dem Gebiet der Ökologie im Allgemeinen und der Forstwirtschaft im Besonderen hier irgendetwas „lässt“, regt mich auf.

Möglichkeit eines Exportstopps?

Geht doch bei anderen Dingen auch....

15:30 von Karl Maria Jose...

«und was will er damit erreichen?
die sägewerke sind doch eh voll ausgelastet.»

Das fragt man sich schon. Sogar in der bekannten großen Waldstadt Köln können die Heinzelmännchen das ganze Holz, das rumliegt, gar nicht wegsägen.

Vielleicht ein paar neue Gesetze erlassen

wie kann es sein, dass Deutschland abgeholzt wird und das Holz in Massen nach China, Japan und die USA exportiert wird.
Gäbe es hier klare Richtlinien, eine Exportbeschränkung auf X Festmeter pro Jahr, müssten nicht gesunde Wälder gerodet werden. Der Klimawandel läßt die Wälder in Deutschland immer mehr schrumpfen - müssen wir jetzt noch die restlichen gesunden Wälder abholzen, nur um dem Profitstreben der Waldbesitzer, die das Holz am liebsten teuer ins Ausland verkaufen, nicht im Wege zu stehen?
Da stellt sich die Frage nach den Eigentümern dieser Wälder? Die Bundesländer, die finanziell klamm sind und Geld brauchen und dann kommen schon die guten alten Adelsfamilien, bei denen Geld, Macht und Einfluss bekanntlich über alles geht.

Schadholz ?

Im Bericht ist zu lesen, dass sehr viel Schadholz vorhanden ist, dessen Be- u. Verarbeitung die Sägewerke bindet und dass dieses "Schadholz" vorwiegend exportiert wird, zum grössten Teil nach China.
Frage : was hat man unter Schadholz zu verstehen ? Herr Altmaier rät, dieses auch hier zu verwenden. Inwiefern ist das möglich ? Kann man das nicht z.B. zum Einschalen u.ä. verwenden und was machen die Importeure, z.B. China damit ?
Auch rät Altmayer der öffentl. Hand von Konventionalstrafen wg. Verzögerung abzusehen. Da lachen ja nun wirklich die Hühner. Ich kenne nicht eineinziges öffentl. Bauvorhaben, was auch nur annähernd zum angepeilten Zeitpunkt fertig gewesen wäre, auch ohne Holzknappheit. Fliessen da immer Gelder wg. Verzögerung ? Dann wären ja Stuttg. 21, BER, Elbphilharmonie quasi Goldgruben gewesen, wenn man da immer hätte Konventionalstrafen verhängen können. Um nur einige, wenige Baustellen zu benennen.

Gesunde (frische) Fichten = Bauholz ?

Die Begrenzung der Einschlagfläche wurde schon durch den massiven Befall durch die Schädlinge aufgehoben. Ich kenne Flächen von bis zu 8 Hektar die vollkommen kahl stehen.
(oder wieder mit Fichten "aufgeforstet" werden) Es ist reines Glück dass es reichlich Niederschlag gab, der eine Wüstenbildung und Erosion an den Hanglagen, durch den Bewuchs mit Kleinpflanzen, bisher verhinderte. Sollten die Einschlagflächen noch einmal erweitert werden ist das ein reines Glückspiel.
Der Forst und damit die wirtschaftliche Nutzung des Baumbestandes , befindet sich in einer extremen Notlage. Ist es dem Wirtschaftsminister nicht gegeben , durch andere (politische) Maßnahmen den Exportanteil des Nutzholzes zu verringern ?
Wer die Rahmenbedingungen nicht verändert , ändert doch auch nicht wirklich etwas am Faktischen. (Export)

Halt halt halt

Regelt denn der Markt nicht alles?
Steuervergünstigungen bleiben bestehen obwohl der Grund dafür wegfällt? Kein Wiederaufforstungswort? Keine Rücksicht auf Klimawandel?
Und nochmal die Frage, da ich es mir immer wieder anhören muss: Regelt der Markt nicht alles selbst? Warum wieder Sonderregeln und Sonderzahlungen?
Die Waldbesitzer werden gerade regelmäßig "entschädigt". Wie wäre es denn mal mit Schadensvermeidung oder sitzt jetzt auch schon Frau Klatten da und spitzt den Bleistift für die Rechnungsstellung mit Bayern/Deutschland?

Herr Altmaier was kommt als nächstes? Der Klimawandel ist da. Fichten sind nicht beständig von daher sehe ich es halb so schlimm sie zu fällen, aber was kommt dann dort hin? Wieder Fichten?
Die neue Chance zur Umstellung kam und wurde vernichtet oder kommt jetzt noch etwas Sinnvolles hinterher?

um 15:41 von Nettie

Allein schon, dass ein ausgewiesener Nicht-Fachmann auf dem Gebiet der Ökologie im Allgemeinen und der Forstwirtschaft im Besonderen hier irgendetwas „lässt“, regt mich auf.
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Ich denke das es im Wirtschaftsministerium einige Fachleutegibt, die den Minister beraten.

um 15:55 von weingasi1

"Frage : was hat man unter Schadholz zu verstehen ?" - Das "Schadholz" ist vom Borkenkäfer befallen. In Gegenden mit vielen Fichtenmonokulturen (wie in meiner Heimatregion in Mittelhessen) ist z.T. außer dem Hauberg nicht mehr viel stehen geblieben. Warum hier täglich containerweise Schadholz Richtung China abtransportiert wird, obwohl Holzmangel herrscht, kann ich auch nicht nachvollziehen.

@ um 15:55 von weingasi1

Bei den von Ihnen erwähnten Bauprojekten wurde wahrscheinlich auf Regelungen zu Konventionalstrafen verzichtet, weil der eine oder andere Politiker vielleicht seine Provisionen oder seinen Nebenverdienst geschmälert hätte.
Wer weiß das schon.
Es wäre aber Fälle für die Faktenfinder gewesen, wenn es die zu den Zeiten der ersten Schwierigkeiten und Verzögerungen schon gegeben hätte.
Da haben die Medien Glück gehabt.

Die Wälder liegen voll

mit Stapel von geschlagenem Rundholz, zumindest wo ich unterwegs bin, wegen Naturfotos.
Und das in 2 Bundesländern, das Problem ist also eher der Export, guten Holzbestand zu fällen, ist ökologisch nicht zu vertreten.
So viel Wald haben wir auch nicht, wenn man sich den Vergleich mit anderen Ländern ansieht.
Das ist der falsche Weg.

Da reimt sich irgendwas nicht.

Holz ist "dank" Borkenkäfer's Mithilfe eigentlich im Überfluss da.

Die gebeutelten Waldbesitzer verkaufen das natürlich lieber in die Himmelsrichtung, aus der das meiste Geld dafür winkt: Osten, also China, und Westen, also USA.
Ist kein Naturgesetz, sondern die Prämisse des freien Handels.

Fast verschämt steht das ganz am Ende des Artikels, dürfte aber genau der Grund für die hiesige Holzknappheit und die dadurch horrende gestiegenen Preise sein.

Da mutet es an wie Hohn, wenn unser Tausendsassa von Wirtschaftsminister sich mit dem Gedanken trägt, auch noch dem gesunden Fichtenbestand zuleibe zu rücken.
Der Holzpreis wird dadurch unwesentlich sinken, weshalb auch? Denn Chinas Bedarf scheint unersättlich.

Man kann es zur Kenntnis nehmen, aber nicht verstehen...

Am 24. Juni 2021 um 15:41 von Nettie

„Altmaier will mehr Fichten fällen lassen“

Allein schon, dass ein ausgewiesener Nicht-Fachmann auf dem Gebiet der Ökologie im Allgemeinen und der Forstwirtschaft im Besonderen hier irgendetwas „lässt“, regt mich auf.
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Kennen Sie Herrn Altmayer ? Vom Sehen ?
Soll der Mann jetzt Bäume fällen ?
Welcher Minister kommt denn überhaupt aus einem Beruf der seinem Ministerium entspricht ? Muss der Verteidigungsminister ehem. Soldat sein ?
M.M. haben diese Politiker Berater, die ihnen zur Seite stehen.

Da muss der Kunde mehr bieten

Da muss der Kunde mehr bieten als der Chinese und schon bekommt er das Holz.
Letztes Jahr wurde noch geheult, es gäbe keine Nachfrage. Das ganze zum Schutz vor Käfern geschlagene Zeug vergammele im Wald.
Jetzt gibts komischerweise keines mehr.
Und ich sehe massenweise geschlagene fichtenschonungen hier.
Passt alles nicht zusammen.

Am 24. Juni 2021 um 15:50 von schabernack

Das fragt man sich schon. Sogar in der bekannten großen Waldstadt Köln können die Heinzelmännchen das ganze Holz, das rumliegt, gar nicht wegsägen.
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Ich wohne einen Steinwurf vom Königsforst entfernt und kann das nur bestätigen. Da liegen wirklich Unmengen von Holz rum, wobei ich die Qualität nicht beurteilen kann aber die wird bestimmt nicht besser, wenn das Holz Ewigkeiten einfach so rumliegt und jeder Witterung ausgesetzt ist.

Am 24. Juni 2021 um 16:14 von nie wieder spd

@ um 15:55 von weingasi1

Bei den von Ihnen erwähnten Bauprojekten wurde wahrscheinlich auf Regelungen zu Konventionalstrafen verzichtet, weil der eine oder andere Politiker vielleicht seine Provisionen oder seinen Nebenverdienst geschmälert hätte.
Wer weiß das schon.
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Eigentlich wollte ich Ihnen keine Steilvorlage für Ihr immerwährendes Politik-bashing geben. Woher wissen Sie das eigentlich, haben Sie dafür Belege ? Wenn ja, her damit ! In diese und andere Bauvorhaben sind waren aber auch immer die ganze Breite unserer Parteien vertreten; also auch die von Ihnen preferierten.

Holzmangel

"Zudem wird ein großer Teil des Holzes aus Deutschland ins Ausland exportiert, vor allem nach China, weil dort derzeit die Nachfrage besonders hoch ist."
Das ist das eigentliche Problem.
Es sind auch nicht die Waldbesitzer, die sich eine goldene Nase verdienen sondern die Sägeindustrie.
Die Waldbesitzer bekommen kaum etwas für das Rundholz.
Aber es wird lieber nach China oder die USA exportiert als den heimischen Markt zu bedienen. Nebenbei: es ist völlig normal, das man gesunde Bestände nutzt.
Der Einschlagstopp in der Fichte wurde fest gelegt, weil durch das Käferholz mehr Fichte gefällt werden musste als es die Hiebspläne vorgesehen hatten.

der Markt lenkt ...

"Zudem wird ein großer Teil des Holzes aus Deutschland ins Ausland exportiert, vor allem nach China, weil dort derzeit die Nachfrage besonders hoch ist."

Der Markt lenkt die Güter halt dorthin, wo am meisten gezahlt wird. Da der Transport - im Verhältnis zum Umweltschaden den er anrichtet - immer noch zu billig ist, wird es immer solche Fehlentwicklungen geben.

Vielleicht auch mal flexibel sein, habe in anderen Ländern anstatt Holz für den Dachstuhl schon stabile Blechprofile gesehen, die recht günstig zu realisieren sind (können dann wie gehabt mit Ziegel gedeckt werden, von außen also kein Unterschied und sind zudem noch Schädlingsresisten).

Am 24. Juni 2021 um 15:41 von Nettie

„Allein schon, dass ein ausgewiesener Nicht-Fachmann auf dem Gebiet der Ökologie im Allgemeinen und der Forstwirtschaft im Besonderen hier irgendetwas „lässt“, regt mich auf.“

Da ist was dran,

er sollte mich "lassen".

Man muss ja nicht selber Fachmann sein, es genügt, wenn man jemand kennt.

Er könnte mich beauftragen die Bäume zu fällen.

Ich habe eine Zeit lang in der Sahara als Baumfäller gearbeitet.

Es gibt noch gesunde Fichten?

Gefühlt sind in vielen Gebieten nahezu alle Fichten abgestorben, auch wenn sie häufig noch rumstehen. Die Sägewerke sind voll mit dem Schadholz und die Besitzer lassen die Bäume teilweise stehen, weil es extrem unrentabel ist, sie zu fällen. Der Export nach China erfolgt auch nicht, weil die so viel zahlen, sondern weil die überhaupt abnehmen.

Wäre es dementsprechend nicht sinnvoller zu überlegen, wo man hierzulande auch Schadholz einsetzen kann, statt den Einschlag bei gesunden Bäumen zu erhöhen? Das würde allen helfen, den Waldbesitzern, die vielleicht zumindest mit einer schwarzen 0 ihre Schadholzbestände loswerden als auch der Industrie, die in Teilen günstiges Schadholz verwenden könnte, was den Preisdruck auf gesundes Holz ebenfalls senkt.

Betrachtungen eines Cineasten

"Wenn der Peter mit der Säge..." ist also doch nicht der Titel einer alten Kommödie mit Peter Alexander, Gunther Philipp und Trude Herr.
Ich hatte das falsch in Erinnerung.
Schade.
Immerhin das Genre "Kommödie" stimmt.
Und wenn der Film in China ein Kassenknüller wird, warum nicht?

Altmaier...

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will angesichts der hohen Preise für Bauholz sowie anhaltender Lieferengpässe wieder mehr Fichten fällen lassen. 

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Da spricht wieder der Fachmann Altmaier... Die Preise für Bauholz sind gerade nicht so hoch weil der Borkenkäfer gerade wieder enorm hungrig ist, sondern weil die Holzverarbeitenden Betriebe und di Sägewerke auch Coronabedingt an ihre Grenzen stößt...

@weingasi1, 16:29

„Soll der Mann jetzt Bäume fällen ?“

Wie kommen Sie darauf?

„M.M. haben diese Politiker Berater, die ihnen zur Seite stehen“

Haben sie. Und die freie Auswahl, von wem sie sich am liebsten beraten lassen wollen und warum. Hätte wahrscheinlich nicht nur ich auch gerne.

Verteidigung des Baumfällers

Man sollte den Wirtschaftsminister nicht zu Unrecht kritisieren: vielleicht denkt er sich ganz praktisch, "Hau weg das Zeugs, bevor es des Borkenkäfers
nächste Beute wird."
Man muss die Vorteile sehen:
1. Dem Borkenkäfer werden die zukünftigen Nahrungsgründe entzogen.
2. Der Export wird angekurbelt.
3. Die Männer vom Sägewerk werden nicht arbeitslos.
4. Die Chinesen können sich schöne Holzhäuser bauen.
Eine win-win-win-win-Situation.

Warum fehlt bei uns Holz ?

wegen hoher Exporte nach USA (und China ?)

wäre es da nicht angesagt die Exporte zu verbieten zumindest einzuschränken
.. und wenn man schon dabei ist,
das auf Schweinefleisch auszudehnen der ökologischen Belastung (Gülle) hierzulande wegen

Raubbau ist der falsche Weg

Wir hatten schon einmal die Zeit, in der massiv Raubbau betrieben wurde, nicht ohne Auswirkung. Auch heute wird sich dieser „Raubbau“ später rächen - denken wir nur allein an den Klimaschutz, Befestigung von Hanglagen etc. Abholzen von gesundem Holz darf nur in gesunden Massen erfolgen und es ist auch wieder aufzuforsten! Bürger mit CO2 Abgaben zu belasten und selber gesunde Fichten abholzen - das steht im Widerspruch. Es ist der falsche Weg, man sollte die heimische Wirtschaft beliefern und den Export ggf. stoppen, statt noch mehr Umweltschaden anzurichten.

". Zudem wird ein großer Teil

". Zudem wird ein großer Teil des Holzes aus Deutschland ins Ausland exportiert, vor allem nach China, weil dort derzeit die Nachfrage besonders hoch ist. "
Ne, das macht doch keinen Sinn, wenn es um den heimischen Holzmarkt ginge. Das zu exportierende Holz zusätzlich zu schlagen, dürfte offensichtlich schädlich für den heimischen Holzmarkt. Weil das Holz kann nächstes Jahr nicht mehr geschlagen werden, usw. - warum Export? Das ist die Erzeugung künftiger Abhängigkeiten.

@ um 16:38 von weingasi1

Nein, dafür habe ich natürlich keine Belege.
Ich arbeite für und mit behinderten Menschen. Für das Finden derartiger Belege bin ich gar nicht qualifiziert.
Für Belege politischer Verfehlungen sind in erster Linie Medien verantwortlich, die dafür eigens faktenfindende Journalisten beschäftigen, die investigativ tätig sind.
Ansonsten dürfte es mit den Straftäter unter den Politikern so sein, wie bei der restlichen Bevölkerung: Man sieht zuerst immer die Spitze des Eisbergs.
Auch hier gibt es eine Dunkelziffer, von der man getrost fest ausgehen kann.

@und-nachts-da-ruft 17:01

"die Besitzer lassen die Bäume teilweise stehen, weil es extrem unrentabel ist, sie zu fällen."

Das kann eigentlich nicht sein, da die Besitzer sich auf diese Weise Borkenkäferkolonien züchten, die dann jeden Baum bei der kleinsten Kleinigkeit überfallen.

Es ist an und für sich für jeden Besitzer im Hinblick auf künftige Ernten rentabel, geschädigtes Holz aus dem Wald zu holen.

16:59 von Werner Krausss

Ich habe eine Zeit lang in der Sahara als Baumfäller gearbeitet.
---
alle Achtung Kraussse
da waren sie aber verdammt erfolgreich
so wie es jetzt dort aussieht :-)

Während bei uns auf dem Land immer mehr Holz

wild geschlagen wird, welches sogar mit EU-Mitteln geschützt wird, kommt der Täter immer noch nicht vor ein Gericht, weil jetzt die Gemeindevertreter selbst komischerweise massenhaft Holz vor der Tür liegen haben.

Solange das so ist, und Wälder nur noch vom Straßenrand als solche aussehen und von Innen total ausgeholzt sind, ist es wohl kein Wunder, dass man lieber aus einer Illegalität eine Legalität machen möchte.

Im Ausland erzielt man gerade sehr gute Preise mit Bauholz und auch Brennholz scheint immer noch attraktiver zu sein, als teure Energiekosten durch die grüne Politik zu tragen.....dann beschafft man das Holz eben schwarz, an Fiskus und Gesetz vorbei.
So läuft das hier und wir würden uns nicht wundern, wenn wir im Norden bald der nächste Parkplatz von Dänemark werden würden mit noch weniger Baumbestand als unser Nachbarland....dank der grünen Umweltpolitik,.
Das ganze Energiekonzept gehört wieder auf die Füße zur Rettung der Wälder!!!

Jep, ordentlich Bäume fällen

das tut der CO2 Bilanz gut. Nachhaltige Bau.- und Brennstoffe braucht das Land, denn Bäume produzieren CO2 und benötigen dazu Sauerstoff den sie im Holz speichern. Oder wie war das nochmal?

Union bleibt sich treu

Für mich ist dieses Vorgehen schon entsprechend dem Wahlprogramm.
Wir brauchen nur Wirtschaftskraft, so das Programm.

Herr Altmeier ist auch nur Mitglied der Union. Er kann doch nicht "grün" handeln...

Die Union war ja bisher sehr vage, damit wird es schon etwas konkreter, was die Union mit "Entfesselung" meinen könnte.
Die Wähler haben die Wahl

Chinesische Wälder

Habe gerade mal nachgeschaut.
In China gibt es 1 750 000 Quadratkilometer Wald und die größte wieder aufgeforstete Fläche weltweit.
Das sind im Quadrat ca. 1300 km auf 1300 km im Quadrat .
Warum muß jetzt Schadholz aus deutschen Wäldern um die halbe Welt verfrachtet werden?
Auch die USA oder überhaupt Nordamerika,wenn man Kanada noch dazu nimmt,ist nicht gerade arm an Wald.
Sollte aber kein Kahlschlag,sondern forstwirtschaftlich betrieben werden.

@ yolo

Während bei uns auf dem Land immer mehr Holz wild geschlagen wird, welches sogar mit EU-Mitteln geschützt wird ...

In staatlichen oder privaten Wäldern würde ich niemandem empfehlen "wild" Holz zu schlagen. Das bleibt ja schwerlich verborgen und die Strafen sind empfindlich.

Gesunde Fichten

Um die Situation zu entspannen, will Wirtschaftsminister Altmaier offenbar wieder mehr gesunde Fichten fällen lassen.

Es ist nicht so ganz einfach, in unseren Breiten gesunde Fichtenwälder zu finden.

Wenn man auf den abgeholzten Flächen dann wieder

Windparks baut, müssten die Grünen doch wieder zufrieden sein. Links die Waldbesetzer unterstützen und rechts die Abholzung legalisieren.
Das ist doch ein Paradox, mit denen die Grünen bisher gut gefahren sind. Nun macht die CDU es den Grünen halt nach....wie fast immer. Da hat Herr Altmaier ja schnell gelernt, was geht und was nicht.
Oder man forstet mit Laubbäumen auf, die ja weitaus mehr Klimabilanz bringen, wie man lesen kann. Dann ist er ein richtiger Klimaretter! Darum geht es doch am Ende, oder?

@ DrBeyer

Das kann eigentlich nicht sein, da die Besitzer sich auf diese Weise Borkenkäferkolonien züchten, die dann jeden Baum bei der kleinsten Kleinigkeit überfallen.

In einem vernünftig bewirtschafteten Wald sind Borkenkäfer kein Problem und man kann "Totholz" selbstverständlich auch liegen lassen.

@um 18:28 von alles nur Gedöns

Tja, wohl kaum, wenn der Waldherr selbst das EU-Geld kassiert und die Gemeindevertretungen und Freiwilligen Feuerwehrleute zunächst mit billigstem Holz beliefert. Auf die Nachfrage, woher das Holz stamme, kann man nun leicht antworten, dass das angeblich alles umgestürzte Bäume durch den Sturm waren. Aha. Nur seltsam, dass die Presse zwar vom kahlen Innenleben des EU-geförderten Waldes berichtete, aber den Täter nicht ausfindig machen konnte. Da stellt man selbst dann Strafanzeige gegen Unbekannt und holt sich den Schadensersatz gleich noch einmal von der EU.
Solange sich die Kader auf dem Land einig sind und sich gesund stoßen, ist es anscheinend mit der hohen Politik nicht mehr so wichtig.
Das ist wie im tiefsten Sozialismus. Die Gemeindevertreter und hohen Eliten teilen sich die Kuchen. Das ist wie in der DDR...reinstes Proletariatgeschachere.

@ yolo Re: Wenn man auf den abgeholzten Flächen

Oder man pflastert die abgeholzten Flächen mit Solarpaneele zu. Die Frage ist auch wie lange braucht ein Laubbaum, damit er so viel CO2 bindet wie eine ausgewachsene Fichte die gefällt wurde und was wird von der Fichte so verwertet, das das CO2 in ihr gebunden bleibt und nicht durch Verbrennung wieder frei gesetzt wird.

Windparks oder Aufforderung 18:31 von yolo

In einigen Beiträgen wird auf die Verödung der Flächen hingewiesen, wenn die Flächen kahl bleiben. Erodierung, Sturzregen sind die Folge.
//Es ist reines Glück dass es reichlich Niederschlag gab, der eine Wüstenbildung und Erosion an den Hanglagen, durch den Bewuchs mit Kleinpflanzen, bisher verhinderte. //(15:58 von Anderson)

Was soll denn auf Flächen wachsen, auf denen Windräder stehen. Die haben doch keine Wurzeln. Und vorher müssten ggf. weitere stabile Strassen durch den Wald geschlagen werden. Die Folge ist noch mehr Bodenverdichtung. (Mir ist klar, dass auch die schweren Fahrzeuge zur Holzabfuhr die Böden verdichten).
Ob alle gesetzten Bäume dann auch wünschenswert wachsen, weiß man auch nicht, falls es nicht genug regnet.
Im Südschwarzwald sind letztes Jahr 1000 fichtensetzlinge auf einer Kaulfläche vertrocknet.
Klimawandel eben

Hohe Holzpreise? Wird personell klimatischer Lehrgang fällig?

Vergeht denn wirklich kein Tag an dem man die Arme mal "nicht" entsetzt gen Himmel verzweifelt aufschnellen lassen muss, nachdem man sich die Haare über so manche politische "Unerfahrenheit" raufte. Als Privatperson ist natürlich auch mir bei diesem Klimawandel klar, was politische Handverlesenheit darstellt. Version " I " , Unternehmerinteressen betrachten Gewinne bei Ignoranz der Klimathematik und erwarten das sich Politik deren Interessen unterordnet. Version " II "= Die klugen im politischen Handwerk verzichten aufs ablesen von Vordrucken und hauen mit der Faust aufs Podest. Die Bäume bleiben! Zudem, es werden Wasser speichernde Baumarten, wie etwa robuste Bambusgewächse zudem gepflanzt. Schnell wachsend, die den umgebenden Boden zudem mit eingespeichertem Wasseranteil versorgen. Alten Bäumen gebührt stets Naturschutz! Bodendecker dazu, ...klopf- klopf ...Botaniker zum Berater wählen, nicht Aktionäre! Es gilt für Sauerstoff zu karren: nicht Baum- Morde aus Gewinn!
Frau D. Brauer

" Altmaier will mehr Fichten

"
Altmaier will mehr Fichten fällen lassen
"

Warum?
Deutschland ist eine Exportnation.
Und aktuell ist die Nachfrage so groß, dass man die Gelegenheit beim Schopfe greifen muss!

Was macht man, wenn die Sägewerke ausgelastet sind? Ist doch logisch:
Man exportiert die Bäume!

Die Begründung für Steuervorteile abzuschaffen und gleichzeitig die Steuervorteile aufrechterhalten ist asozial.

Ist doch klar, dass er es so machen will, Altmaier ist schließlich von der CDU.

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