Kommentare

„Ölpreis könnte bald auf 100 Dollar steigen“

Kein Grund zur Panik, aber zum Handeln.

„Die Preise für Rohöl und damit auch Benzin, Kerosin und Heizöl könnten bald noch viel höher steigen“

Umso wichtiger, zumindest die drei Letztgenannten endlich entbehrlich zu machen, indem man voll auf die vorhandenen Alternativen (zumindest von den technischen Möglichkeiten her) „setzt“ bzw. diese „ausbaut“.

Bin..

ich froh, die Ölheizung vor gut 8 Jahren durch eine Gastherme mit Solarthermie ersetzt zu haben, das hat sich echt bezahlt gemacht. Außerdem haben wir unseren einzigen Wagen auf Flüssiggas umgerüstet, das ist zwar relativ teuer ( 2000 Euro ), hat sich aber nach gut 2 Jahren bezahlt gemacht, ist Gas trotz Erhöhung noch über die Hälfte billiger. Da wir nicht zu den Menschen gehören, die einen Wagen nach einigen Jahren weggeben, sondern solange fahren, bis der Tüv uns scheidet, wird sich die Umrüstung noch lange bezahlt machen.

Sollte auch die amerikanische Wirtschaft...

...unter den steigenden Ölpreisen in die Bredouille geraten, könnte sich der Präsident bald der Frage gegenüber sehen, wann amerikanisches fracking Öl wieder verstärkt gefördert wird.

@ Nettie

Stimmt, mit dem "voll ausbauen" , das macht die Bundesregierung aber nicht.
Beispiel:
die Genehmigungsdauer für ein einziges Windrad kann bis zu 70 Monate dauern.
https://www.deutschlandfunk.de/klima-und-energiepaket-der-koalition-zeit...

Nur Grün zu wählen kann da noch helfen, sonst wird in 10 Jahren die Energie unbezahlbar.

Am 23. Juni 2021 um 15:46 von Nettie

"Umso wichtiger, zumindest die drei Letztgenannten endlich entbehrlich zu machen, indem man voll auf die vorhandenen Alternativen (zumindest von den technischen Möglichkeiten her) „setzt“ bzw. diese „ausbaut“."

... dann ein paar kühlere Monate, und der Kohlestrom und die ausländischen Kernkraftwerke müssen uns wieder retten.

Spekulationsobjekt ÖL

Rohstoffe sind Spekulationsprodukte, die ein Großteil der Menschen zu spüren bekommen. Was interessiert den Millionären die armen Schlucker, die von der Wiege bis zur Bahre hart schuften müssen. Wenn die Hautevolee an der Börse spekulieren können, Insiderinformationen besitzen, beste Beziehungen zur Wirtschaft und den Banken haben, dann sind ihnen die armen Teufel, die die Rohstoffe aus der Erde holen müssen, völlig schnuppe. Diese Spekulanten machen die Börse zum Goldesel.
Wir kämpfen um bezahlbare Wohnungen, um gerechten Lohn, damit ein Rentnerleben nicht zur Qual wird und bekommen eine Laschet-Vison vorgesetzt, die den Menschen, vor allem den jungen Leuten, jede Hoffnung nimmt.

Die Preise für Rohöl

und damit auch Benzin, Kerosin und Heizöl könnten bald noch viel höher steigen.
.
wer ist denn der Preistreiber an der Tankstelle
der Rohölpreis oder der Staat ?

16:12 von harry_up

alles eine Frage des Preises
wenn dieser eben nen bestimmten Preis erreicht hat,
"lohnt" es sich auch teurere Fördermethoden einzusetzen

Spritpreis an Tankstellen Tägliche Schwankung um zwölf Cent

aber das dürfte doch definitiv nicht am Rohölpreis liegen

rer Truman Welt

Die Ölgiganten holen erstenmal ihre Verluste des letzten Jahres herein, bevor sie beginnen ihre Kapazitäten wieder hochzufahren. Desto höher der Preis, desto lukrativer ein Ausweiten der Kapazitäten sowie weitere Investitionen. Beim Ölpreis handelt es sich um sog. "Markt-Anpassungsprozesse. Das wird sich über die Zeit regulieren. Natürlich treibt das mit die Inflationsrate an. Weshalb diese aus Powells Sicht sich nur vorübergehend erhöhen und quasi von alleine wieder zurückgehen soll, erschließt sich wohl auch nur Powell selbst. Das ist völliger Blödsinn. Wir werden die nächsten Jahre keine Inflationsrate mehr unter 2% sehen, vermutlich eine dramatisch höhere. Das unsachliche Wunschdenken Powells ist einzig und alleine dem Umstand geschuldet, daß es keinesfalls zu Zinssteigerungen kommen darf, sollten die Währungssysteme nicht zum Zusammbruch geführt werde. Diese liegen bereits seit 2008 am Beatmungsgerät "Anleihenkauf" im Finanz-Hospitz.

16:29 von Sisyphos3 Die Preise für Rohöl

hat unser aller olaf nicht gerade jetzt erst steuererhöhungen versprochen? dann dürfte die frage beantwortet sein, falls mir diese offene art denn heute erlaubt wird!

Wie wärs dann..

..mit der einfachsten Möglichkeit, Benzin zu sparen?

Einfach etwas langsamer und entspannter fahren?

Häuser, soweit möglich, dämmen..nur Räume heizen, in denen man sich aufhält..

@Andi13..nicht jeder darf Solarenergie aufs Dach packen (Denkmalschutz)

16:45, Sisyphos3

>>Spritpreis an Tankstellen Tägliche Schwankung um zwölf Cent
aber das dürfte doch definitiv nicht am Rohölpreis liegen<<

Am Staat liegt es aber auch nicht.

Und nun?

Glücksspiel

Finanzwetten sind ja der Renner für unsere Milliardäre. Da kann man Geld gewinnen, egal, ob die Preise steigen oder fallen, man muss nur rechtzeitig auf den richtigen "Trend" setzen. Und das ist garnicht so schwer, wenn man selbst Milliarden putten oder drawen kann, denn damit tritt automatisch der gewollte Trend ein!
.
Wir wissen, dass Frachter mit Getreide extra lange auf dem Meer zurückgehalten werden, bis mangels Angebot die Preise steigen, und zack, legt das Schiff an.
.
So lange unser System von Gewinnsucht getrieben wird, kann es nicht zu vernünftigen Lösungen kommen.

@ 91541matthias, um 17:13

“@Andi13..Nicht jeder darf Solarenergie aufs Dach packen (Denkmalschutz)“

Das ist wohl richtig.

Aber es könnte sein, dass das bald gekippt wird.
Zumindest sprach mein Freund davon, der in Bonn ein solches Haus bewohnt und in dieser Sache näher dran ist als ich.

@Sisyphos3 16:29

"wer ist denn der Preistreiber an der Tankstelle
der Rohölpreis oder der Staat?"

Was für eine Frage.

Beide natürlich.

Ölpreise... diplomatische Chance oder Übel falscher Reise?

Es geht bekanntlich nicht um Tagträumerei oder Spinnerei, wenn man sich mitmenschlich die globalen Optionen vornimmt. Die Menschheit braucht quasi in fast allen Produkten "ÖL". Kosmetik nicht minder bis hinein zum Kraftstoff für ... Kraftstofferzeugungen. Trotz stetig guter Laune muss ernst bleiben, was ernst ist. Also, die Menschheit braucht das Öl. Öl fördernde Staaten bieten es. Aber jeder Öl fördernder Staat lechzt seinerseits Bevölkerungstechnisch auch nach Speis und Trank. Ernährung nur von Sandkörnern und Erdöl als Getränk: sind der Verdauung nicht überlebensfreundlich dienlich! Davon überlebt kein Volk! Es braucht also keine Panik zu geben, das sich nun prompt Öl- Quellen- Leute die Weltherrschaft aneignen könnten. Nee! Denn die übrige Staaten-Weltbevölkerung ..wurde gesegnet mit Lebensmitteln vom feinsten und in Masse! Das einzige was noch immer ein verwaistes Existenzproblem für die Menschheit darstellt: sind global gemeinsame Währungsreformen im "pro Kosten"!
Frau D. Brauer

@ Sisyphos3, um 16:45

Hier sind das oft bis zu 18 Cent, und der Preis ändert sich auch noch quasi alle Viertelstunde;
heute bis jetzt schon 9x.
Vor 3 Tagen hat sich der Preis 16 Mal geändert, meine App zeigt das an.

Abgreifen, was geht...

Am 23. Juni 2021 um 16:29 von Sisyphos3

" Die Preise für Rohöl

und damit auch Benzin, Kerosin und Heizöl könnten bald noch viel höher steigen.
.
wer ist denn der Preistreiber an der Tankstelle
der Rohölpreis oder der Staat ? "

Die Frage war gut :-)), zum Glück steht es ja auf jedem Zapfhahn, bei einigen Tankstellen.
Wenn man das abzieht, wäre der Preis ganz gut.
Die Börse macht das schon, ist ja nicht nur bei Öl, sondern bei vielen Rohstoffen, auch bei Lebensmittelrohstoffen.
Geld nimmt immer den Weg nach oben, nie umgekehrt, und durch die Mehrwertsteuer verdient bei einem hohen Preis, unser Finanzminister auch sehr gut.
Der freut sich immer auf hohe Einnahmen.

Am 23. Juni 2021 um 16:18 von Sparpaket

Stimmt, mit dem "voll ausbauen" , das macht die Bundesregierung aber nicht.
Beispiel:
die Genehmigungsdauer für ein einziges Windrad kann bis zu 70 Monate dauern.
https://www.deutschlandfunk.de/klima-und-energiepaket-der-koalition-zeit...

Nur Grün zu wählen kann da noch helfen, sonst wird in 10 Jahren die Energie unbezahlbar.
___
Vor allem den letzten Satz stelle ich explizit in Abrede. Wir werden halt nach wie vor einen grossen Anteil des von uns benötigten Stroms aus dem Ausland beziehen, wo noch Kohle abgebaut und AKW's betrieben werden. Hauptsache, wir haben uns davon verabschiedet.
Davon abgesehen, wer glaubt denn, dass die Akzeptanz für Windräder steigt und die Betroffenen keinen Widerstand mehr leisten, nur weil die Grünen möglicherweise an der Regierung beteiligt sein werden ?

17:05 von Karl Maria Jose...

>>...falls mir diese offene art denn heute erlaubt wird!<<

Warum stellen Sie immer diese rhetorische Frage? Ihnen wird doch (wie mir und anderen Foristen auch) sehr viel erlaubt.<<

Am 23. Juni 2021 um 16:12 von harry_up

Sollte auch die amerikanische Wirtschaft...

...unter den steigenden Ölpreisen in die Bredouille geraten, könnte sich der Präsident bald der Frage gegenüber sehen, wann amerikanisches fracking Öl wieder verstärkt gefördert wird.
___
Der US-Präsident wird sich den Erfordernissen seines Landes ohne Wenn und Aber stellen. Wenn das mit fracking der Fall sein wird, wird er das machen, das steht doch ausser Frage.
Selbst wenn er ökologischer eingestellt ist, als sein Vorgänger, wird ihn das nicht abhalten.

ein einziges Windrad kann bis zu 70 Monate dauern?

von Sparpaket @

Gut so. Es müssen ja die demokratischen Rechte aller Bürger berücksichtigt werden.

Herr Kretschmann zeigt ja wie das in seiner 10 Jahre grünen Regierungsverantwortung gemacht wird. Er hört auf die leistungsbereiten Bürger und baut S21 , fährt Diesel und lässt seinen Schwarzwald nicht für Windräder abholzen.

Selbst Frau Baerbock hat jetzt erkannt: Klimakrise ist eine Menschheitskrise.

Sie kann also nicht vom deutschen Bürger allein bezahl und verhindert werden.

Am 23. Juni 2021 um 17:29 von fathaland slim

16:45, Sisyphos3

>>Spritpreis an Tankstellen Tägliche Schwankung um zwölf Cent
aber das dürfte doch definitiv nicht am Rohölpreis liegen<<

Am Staat liegt es aber auch nicht.

Und nun?
__
Der Steueranteil des Staates liegt bei ca. 65%. Das ist schon enorm. Dieser Wert ist ja nicht "von Gott gegeben". Wenn man WOLLTE, ist da schon Spielraum. Man will aber eben nicht. Nur dadurch straft man natürlich vor allem diejenigen, die es am härtesten trifft.

Fossile Energieträger sind

Fossile Energieträger sind nicht nachhaltig und werden in etwa 200 Jahren erschöpft sein. In Deutschland ist der fixe Steueranteil so hoch, dass Veränderungen des Rohölpreises, anders als z.B. in den USA, nicht voll auf die Spritpreise durchschlagen. Es wird Zeit für Umstellung auf Biosprit E100.

17:29 von fathaland slim

Am Staat liegt es aber auch nicht.
Und nun?
.
was und nun ?

am Staat liegt es zumindest Steuer/Abgabenmässig nicht"
auch am Rohölpreis nicht weil der solchen Schwankungen nicht unterliegt
also was könnten noch für Gründe vorliegen ?
in unserem Nachbarland Österreich gibt es derlei Schwankungen nicht

18:21 von Tremiro

Das ist einfach nicht wahr.

17:56 von wenigfahrer

wohl wahr

die MWSt kommt ja obendrauf
also !

@ 18:21 von Tremiro

Es gibt ein Lied mit dem Refrain:
"ach geh mir weg mit deiner Lösung,
sie wär der Tod für mein Problem..."
Manche brauchen den Kampf gegen vermeintliche Gegner, die gar keine sind, weil das zu ihrem Lebenskonstrukt gehört.
Das fällt mir ein zu dem Phänomen, dass besagter Forist diesen Satz immer wieder anfügen muss, und das Moderationsteam ihn immer wieder genau wie wir lesen muss.

Am 23. Juni 2021 um 18:27 von werner1955

ein einziges Windrad kann bis zu 70 Monate dauern?

von Sparpaket @

Gut so. Es müssen ja die demokratischen Rechte aller Bürger berücksichtigt werden.

Herr Kretschmann zeigt ja wie das in seiner 10 Jahre grünen Regierungsverantwortung gemacht wird. Er hört auf die leistungsbereiten Bürger und baut S21 , fährt Diesel und lässt seinen Schwarzwald nicht für Windräder abholzen.

Selbst Frau Baerbock hat jetzt erkannt: Klimakrise ist eine Menschheitskrise.

Sie kann also nicht vom deutschen Bürger allein bezahl und verhindert werden.
__
@werner1955
Es kommt ja selten vor aber hier muss ich Ihnen absolut recht geben !

Am Tropf

@Meinung
Ihre medizinische Wortwahl ist gut passend.
Die Kommentatoren der Börse nutzen das auch gern "Länder hängen am Finanztropf der EZB". , "Entzugserscheinungen bei Zinserhöhungen" usw.
Fakt ist , wie Sie schreiben, dass das Währungssytem zusammenbrechen würde, wenn man nur von einem einzigen europäischem Staat die Rückzahlung seiner Schulden fordern ( und durchsetzen ) wollte.
Merke: Schulden haben, kann sogar kreditwürdig sein in Augen der EZB. Keine Rückzahlungsforderung, kein Problem ( z.B. für Italien). Aber die EZB betreibt ja keine Staatenfinanzierung, ist ja verboten .

Oje ...

Stimmt, die Preise sind unsäglich hoch und dies bei den schon extrem hohen Energiesteuern!

Anstatt dass man mit den Energiesteuern regulierend eingreift, damit die Preise nicht durch die Decke gehen, wie immer nichts.

Wie war das, Arbeit muss sich lohnen?
Entweder ich werde arm durchs Pendeln oder ich zahle Wucherpreise für die Mieten in der nähe meiner Arbeit.
Da brauchen sich die Regierenden nicht zu wundern, wenn man dann lieber mit dem Fahrrad ins Schwimmbar fährt, als mit dem Auto zur Arbeit.

18:30, weingasi1

>>Am 23. Juni 2021 um 17:29 von fathaland slim
16:45, Sisyphos3

>>Spritpreis an Tankstellen Tägliche Schwankung um zwölf Cent
aber das dürfte doch definitiv nicht am Rohölpreis liegen<<

Am Staat liegt es aber auch nicht.

Und nun?
__
Der Steueranteil des Staates liegt bei ca. 65%. Das ist schon enorm. Dieser Wert ist ja nicht "von Gott gegeben". Wenn man WOLLTE, ist da schon Spielraum. Man will aber eben nicht. Nur dadurch straft man natürlich vor allem diejenigen, die es am härtesten trifft.<<

Das mag ja alles sein.

Trotzdem hat der Staat mit den täglichen Schwankungen des Spritpreises nicht die Bohne zu tun.

Am 23. Juni 2021 um 18:43 von Werner40

"In Deutschland ist der fixe Steueranteil so hoch, dass Veränderungen des Rohölpreises, anders als z.B. in den USA, nicht voll auf die Spritpreise durchschlagen. Es wird Zeit für Umstellung auf Biosprit E100."

Natürlich schlägt jede Preiserhöhung auf den Endverbraucher durch, zahlen wir doch Steuern auf Steuern. Und wie wird der Biosprit erzeugt ... und welche Motoren vertragen ihn? Bereits beim E10 gibt es einige Probleme. Ach ja, wir holzen den Urwald ab, um Plantagen zu bauen für die Biosprit-Erzeugung - sehr nachhaltig .... wird die Umwelt geschädigt.

Je höher, desto besser. Über

Je höher, desto besser. Über den Geldbeutel kommt das Energiesparen in die Breite.
Regenerative Energie ist heute schon die billigste Energieform. Je teurer das Öl, desto klarer wird die Rechnung. Übrigens gibt es auch endlich wieder Solarzellen made in Germany. Rauf auf die Dächer damit! Höchst energieeffizient, extrem hoher Erntefaktor, lange Standzeit und unter weiter Vermeidung von giftiges Substanzen. So geht das!

Die Klimaerwärmung ist fast nicht mehr zu stoppen, das 2°-Ziel nur bei sofortigem Stopp evtl. noch so gerade zu halten. Teures Öl, teures Gas ist gut für die Umwelt und damit langfristig gut für die Menschen!

Autos runter von der Straße, insgesamt weniger konsumieren, Wohnraum dämmen und beschränkt halten (nicht 100m²/Person, eher 30-50m²). Dann können auch die Generationen nach uns noch eine Möglichkeit zu leben vorfinden.

Paradigmenwechsel

Wir hatten jahrelang "Aufschwung" und trotzdem einen niedrigen Ölpreis:
Der Ölpreis ist nicht zuletzt ein politischer Preis, Öl wird in Dollar gehandelt und die Hauptakteure am Markt sind Verbündete der USA. 2014, zum letzten Peak, hatten wir den Beginn der Ukraine-Krise. Der niedrige Ölpreis seitdem war auch Ausdruck des Kampfes gegen Russland, das vorwiegend von Öl und Gas lebt. Jetzt, da Nordstream 2 quasi fertig ist, Biden mit Putin gesprochen hat und eine andere Einigung gesucht wird, rückt vermutlich wieder die fehlende Wettbewerbsfähigkeit des amerikanischen Fackinggases in den Blick.

Experten: Ölpreis könnte bald auf 100 Dollar steigen....

Jetzt oszilliert er so um 75 Dollar. Ab etwa 50 Dollar lohnt sich ökonomisch das Fracking-Verfahren für die Ölgewinnung.
Ein hoher Ölpreis, schlecht für die Umwelt und auch schlecht für Berufspendler.

Am 23. Juni 2021 um 18:14 von weingasi1

" Vor allem den letzten Satz stelle ich explizit in Abrede. Wir werden halt nach wie vor einen grossen Anteil des von uns benötigten Stroms aus dem Ausland beziehen "

Genauso ist es heute schon, ich hab einen Regionalen Online Tarif, aus meiner nahen Kreisstadt.
Der ist sogar Öko, setzt sich aus Wind-Wasser-Bio und was noch geht zusammen, wir haben aber im Umfeld das alles nicht, deshalb steht dort im Tarif der Zusatz, aus dem Ausland.
Und das Kraftwerk steht am Standrand, so etwas 5 Kilometer Luftlinie von mir entfernt.
Also weiß der im Ausland gekaufte Strom, genau wie er zu mir kommt ;-)).
Um das mal ganz vorsichtig auszudrücken, ich wollte das noch ausschmücken, aber da bekomme ich sicher Farbe.

@Werner40, 18:43

"...Fossile Energieträger sind nicht nachhaltig und werden in etwa 200 Jahren erschöpft sein..."

Wo haben Sie denn das mit den 200 Jahren her ?

Anfang der 70er hat man uns schon erzählt daß Öl "in 40 Jahren zu Ende geht".

Dann hätten wir schon seit 10 Jahren nix mehr...

Am 23. Juni 2021 um 19:05 von asimo

Regenerative Energie ist heute schon die billigste Energieform.
___
Scheint für DE nicht zu gelten. Nie war der Strompreis höher als jetzt und NIRGENDWO ist er so hoch wie hier. Und zwar seit dem wir die regenarative Energie zu nutzen gezwungen wurden.
__
Autos runter von der Straße, insgesamt weniger konsumieren, Wohnraum dämmen und beschränkt halten (nicht 100m²/Person, eher 30-50m²
___
Wer hat denn ausser ein paar ganz wenigen Auserwählten 100qm/Person zur Verfügung ? Die haben wir knapp zu zweit.
Wie die Pendler ohne Auto z.B. zur Arbeit kommen, wissen Sie auch schon ?
Glücklicherweise bestimme ich noch selbst, ob ich ein paar Schuhe kaufe. Das wird auch so bleiben, sonst wird es keine allgemeine Akzeptanz geben.

Fed-Chef dämpft Inflationssorgen.

Nun wo der Ölpreis, gezielt, in Richtung 100$ marschiert sind die Inflationssorgen mehr als berechtigt. Bekanntlich wirkt eine Ölpreiserhöhung sich zeitverzögernd aus, aber auswirken tut er sich auf alle Rohstoffe, Nahrungsmittelpreise, Mieten, Transport, auf alles.
Und die Zinsen werden wohl bereits im kommenden Jahr, trotz Entgegenwirken der EZB, Zug um Zug erhöhen. Da möchte ich mal in den kommenden Jahren die EU Budgets sehen, Hauptposten Zinsbelastung.

18:43 von Werner40

«Es wird Zeit für Umstellung auf Biosprit E100.»

Und das in Motoren zu verheizende Gemüse für kristallklaren Bio-Sprit baut man dann alles in Mega-Mengen wo genau an? Schon diese Beimischerei von E-10 oder irgendwas ist Firlefanz von Anfang an.

Mir kann es persönlich für Tank & Geldbeutel egal sein. Ich fahre seit 2002 nachgerüstet mit Benzin-LPG-Hybrid. Nun die 2. Alte Möhre Land Rover Baujahr 1999. Die 1. war ein Renault Espace Baujahr 1989. Nachrüsten kannn man das für > 98% aller Bezinmotoren. Bekannt macht, und bewarb das aber niemand noch nie.

Ab so was wie 20.000 km gefahren / Jahr hat man die Investition finanziell in so was wie 2 - 3 J. wieder mit Ersparnis "reingefahren". Bei weniger km / Jahr dauert es was länger.

Bei aktuell ± 60 - 65 Cent / Liter LPG mit Steuerfestschreibung bis Ende 2024 sitzt das Grinsen immer auf dem Beifahrersitz. Ist auch fossil, aber immer abgas-besser als der beigemischte E(x)-Tinnef zum Benzin.

Großes Mysterium, warum so wenige LPG fahren.

Zitat: "Anfang der 70er hat

Zitat:
"Anfang der 70er hat man uns schon erzählt daß Öl "in 40 Jahren zu Ende geht".

ohne die inzwischen entwickelten Bohr- und Suchmethoden wären die konventionellen Quellen auch längst erschöpft
in den 70 er Jahren hat niemand an Bohrungen in der Tiefsee denken können -> weil es schlichtweg dafür gar keine Technologien gab

ja - man ist damit in immer entlegenere Gebiete vorgedrungen - aber eines kann man nicht ändern -> das die Erde endlich ist
und
das so langsam die Areale ausgehen die noch nicht erkundet sind

Erdöl, Erdgas oder Kohle sind nun mal ENDLICHE Vorräte - die werden NICHT neu erzeugt
und
lassen sich im Gegensatz zu Metallen/Erzen nicht wieder gewinnen!

logischer Weise sind die Kosten für die Gewinnung dieser Rohstoffe natürlich deutlich höher als noch in den 70ern

Für die Autos

müssen wir weg von Benzin und Diesel und umstellen auf Wasserstoff dann spart man zumindest einen Anteil an Öl.

18:30 von weingasi1

«Der Steueranteil des Staates liegt bei ca. 65%. Das ist schon enorm. Dieser Wert ist ja nicht "von Gott gegeben". Wenn man WOLLTE, ist da schon Spielraum. Man will aber eben nicht. Nur dadurch straft man natürlich vor allem diejenigen, die es am härtesten trifft.»

Die Mineralölsteuer plus noch mal drauf die MwSt. ist die einnahme-mächtigste Verbrauchssteuer, die der Staat erhebt und einnimmt.

Wer viel Auto fahren muss auf dem Arbeitsweg, zahlt auch viel (dieser Steuern). Zahlt relativ immer viel, egal wie hoch Spritpreise / Liter auch sind. Anders lässt sich das gar nicht regeln. Viel fahren kostet viel. Viel essen kostet viel. Wer nicht muss, aber dennoch viel fährt, zahlt viel.

Immer bei Benzinpreisen ist (verständlich) Diskussion, Besorgnis, Befürchtung. Aber-Millionen von Autofahrern in DEU mit hohen Spritkosten wg. viel fahren müssen, rechnen aber gar nicht.

Man trifft so interessante Leute mit Mega-Autos an der LPG-Säule 0,65 €/l. Ältere Auto … und die Die Göttin La DS.

@16:12 von harry_up

>> Sollte auch die amerikanische Wirtschaft...
>> ...unter den steigenden Ölpreisen in die
>> Bredouille geraten

Ähh, die US-Wirtschaft kann durch den (ZWANGS-)PetroDollar für die ganze Welt durch steigende Ölpreise garnicht "in die Bredouille geraten". -.-

19:01 von fathaland slim

Trotzdem hat der Staat mit den täglichen Schwankungen des Spritpreises nicht die Bohne zu tun.
.
dann frage ich mich was in Österreich abgeht
da gibts ein Gesetz das besagt 1 Preisänderung pro Tag

ginge das hierzulande nicht ?

Benzin und Diesel waren bisher spottbillig

Wenn ich mir in Vorpandemiezeiten die Spritfresser auf dem Pendlerparkplätzen ansah und den völlig mißratenen Versuch Fahrgemeinschaften zu organisieren, dann bleibt nur ein Schluss. Benzin und Diesel waren bisher spottbillig,... oder die Pendler haben es nicht nötig zu sparen.

@ 20:13 von schabernack

>>Bei aktuell ± 60 - 65 Cent / Liter LPG mit Steuerfestschreibung bis Ende 2024 sitzt das Grinsen immer auf dem Beifahrersitz. <<

Mich würde es ernsthaft interessieren, wie hoch da der Verbrauch auf 100 km ist, d.h. was es effektiv kostet.
Ich nehme an, dass die Kosten bei einem Rover mit LPG immer noch höher sind, als bei einem Kleinwagen mit Benzin und auch ein Renault Espace nicht wesentlich günstiger ist, als ein kleiner Benziner.

@ weingasi1

Der Strompreis der Endkunden hat wenig mit den Gestehungskosten zu tun. Diese liegen bei moderner PV in D bei etwa 3-4 ct/kWh.

Natürlich können Sie weiter bestimmen, wann sie ein Paar Schuhe kaufen (oder auch irgendwelchen Tinneff), aber man sollte sich darauf einstellen, dass Produkte, die die Umwelt belasten deutlich teurer werden. Letztlich es es so: Gegenwärtig verbrauchen wir weltweit etwa doppelt so viele Resourcen, wie die Erde bereitstellen kann. D.h. das müsste man schon einmal generell halbieren. Daz ukommt - aber das ist "Gutmenschensozialromantik" - die Überlegung, dass alle Menschen in etwa ähnliche Anteile der Resourcen zustehen sollten.
Das bedeutet für uns (und ähnliche Länder): deutlich runter mit dem Resourcenverbrauch. Was man dann aus den Resourcen macht - das ist jedem überlassen. Mit cleverer Nutzung lässt sich viel anstellen. Mit Ex und hopp oder Benzinschleudern, Jetset-Style ist halt schnell Ender der Fahnenstange.

Guter Slogan

Also umgekehrt heißt es dann: Nur Grün wählen kann da noch helfen, damit in 2 Jahren die Rentner und Geringverdiener zum Aufwärmen in die Suppenküchen gehen müssen. Für sie wird die Energie bereits in Kürze unbezahlbar werden, denn die Regierung schafft beste Möglichkeiten für die Reichen, sich ein neues subventioniertes Auto zu kaufen, seine Heizung umzurüsten, Türen und Fenster am Haus auszutauschen. Und alles mit den Einnahmen aus der CO2-STeuer.
Geringverdiener, Rentner haben davon nichts. Sie wohnen entweder zur Miete und müssen dank CDU alle Aufschläge allein zahlen oder haben alte Häuser und können sich eine moderne Umrüstung nicht leisten. Von modernen E-Autos schweigen wir lieber ganz. Wir retten das Klima und "wir" sind die Armen und Alten. Aber das ist ja egal. Es geht ja immer nur um die Träger der Wirtschaft, nicht um die abgetragenen.

@marvin 19:16 Uhr: politisch gewollt

Tatsächlich hat man zum Höhepunkt der Ukraine-Krise in USA erklärt, einen niedrigen Ölpreis zu präferieren, um Russlands Einnahmesituation zu verschlechtern. Da die USA großen Einfluss auf die Saudis haben und selbst durch Fracking zu den größten Produzenten gehören, ist ein solcher „politischer Preis“ durchaus realistisch.

Der aktuelle Auftrieb begann im November 2020 und dauert an. Dies liegt vor allem an der gestiegenen Nachfrage aus China.

Da China umgekehrt auch zunehmend als Abnehmer russischen Öl und Gas in Erscheinung tritt, verfehlt ein künstlich niedrig gehaltener Ölpreis zunehmend seinen geopolitischen Zweck.

Mit Angebotsverknappung oder gar zur Neige gehender Ressourcen hat das nichts zu tun.

Der Preisanstieg wird sogar noch weiter gehen.

In Deutschland überlappt das mit staatlichen Maßnahmen der Verteuerung von Benzin.

Dies wird wohl bald zur Verteuerung aller auf der Straße transportierter Waren führen und Rufen nach Steuernachlässen für d. Wirtschaft - Wetten?

nicht nötig zu sparen.

Carlos12@
oder keine sinnvollen andern Möglichkeiten.
Dann können ja bald die wenigen Reichen alleine fahren und die Abhänig beschäftigten Mitarbeiter und Rentner fahren dann Fahrrad und gehn zu Fuss.

19:55 von weingasi1

Wie die Pendler ohne Auto z.B. zur Arbeit kommen, wissen Sie auch schon ?
.
entweder die Pendler zur Arbeitsstätte
oder die Arbeitsstätte zu den Pendlern

Das schlimmste kommt erst noch

Vielleicht sollte man diesen heutigen Artikel der Tagesschau mal lesen.
Hier wird schön anschaulich beschrieben nicht wie die Zukunft werden kann,sondern wie sie wird,wenn wir nichts tuen.

@ Sisyphos3

"entweder die Pendler zur Arbeitsstätte
oder die Arbeitsstätte zu den Pendlern"

...was auch jede Menge Lebenskomfort bringt. Ich habe auf verschiedene Jobs verzichtet, für die ich hätte quer durch die Welt jetten müssen. Das könnte ich ökologisch nicht vertreten und ist mir auch viel zu nervig.

Ich empfehle immer als Inspiration für einen anderen Lebensstil Diogenes von Sinope. Man muss der Radikalität nicht nacheifern, aber man kann da so einiges von lernen.

21:18 von Carlos12

«Mich würde es ernsthaft interessieren, wie hoch da der Verbrauch auf 100 km ist, d.h. was es effektiv kostet.
Ich nehme an, dass die Kosten bei einem Rover mit LPG immer noch höher sind, als bei einem Kleinwagen mit Benzin und auch ein Renault Espace nicht wesentlich günstiger ist, als ein kleiner Benziner.»

Der Espace war äußerst verbrauchs-gering.
Großes Auto, GFK-Karosserie, Leergewicht knapp < 1,1 Tonnen.
Alle 7 Sitze einzeln sehr fix rauszunehmen.
Im Leergewicht waren 5 Sitze eingerechnet.

2,1 Liter Motor / 110 kW. Verbrauch 8 bis 9 Liter / 100 km.
Meine Fahrweise, nix mit Raserei.
Auch in der Stadt kaum mehr, aber recht temperaturabhängig.
Mit viel Vorausschau ging auch mal < 8 Liter.

Generell kann man sagen, LPG braucht ± 10% mehr als Benzin.
Je niedriger die Außentemperatur, desto mehr mehr.
Im Winter wird das Mischungsverhältnis Butan / Propan geändert.
Im Sommer ist mehr Wumms.

Modernere Anlagen können besser. Prinzip bleibt.
Der Rover braucht nun 10 bis 12 Liter.

Ein Paradigmenwechsel täte schon Not

Weg von der Idee des Spritverteuerns zur „CO2 Reduktion“ - hin zu nachhaltigen Fahrzeugantrieben weil Öl einfach viel zu schade zum Verbrennen ist. Es ist eine wichtige chemische Ressource und als solche sehr schwer zu ersetzen.

Außerdem dürfte Fliegen bald enorm teuer werden, da es zum Kerosin nicht wirklich Alternativen gibt (das Elektroflugzeug ist noch nicht in Sicht ...).

Mangels massentauglicher Alternativen ist das ständige Drehen an der Benzin-Preisschraube durch den Staat nicht geeignet um den CO2 Ausstoß merklich zu reduzieren. Ähnlich wie die energetische Sanierung zu einer Verteuerung der Mieten und mehr Schimmel geführt hat, ist ein höherer Benzinpreis nur ein Mittel der Kaufkraftabschöpfung und der Verteuerung der Lebenshaltungskosten.

Gäbe es heute schon preiswerte Alternativen zum Verbrennungsmotor, bräuchte man die Zwangsabgabe der Mineralölsteuer ja garnicht mehr ...

Wenn es nur noch E-Autos gäbe

Macht die Mineralölsteuer ja keinen Sinn mehr. Vielleicht wird Benzin dann sogar richtig billig ... so wie vor der Ölkrise.

Man hat nur nichts davon, da Verbrenner dann - außer für Spezialanwendungen (bestimmte Behörden, Einsatzzwecke und -Orte) für Otto Normalverbraucher verboten sein werden (auf das „Elektromotorrad“ bin ich schon gespannt ...).

Damit der Staat dann aber nicht leer ausgeht, kommt dann die „Batteriesteuer“, begründet mit den dafür eingesetzten knappen Ressourcen - ganz nachhaltig. Und wenn das auch nicht mehr gilt, weil die Batterien nur noch aus Kunststoff sind, wird man sich wieder etwas neues einfallen lassen, zB eine Abgabe für jeden gefahrenen Kilometer o.ä. (damit mehr Menschen den nachhaltigen ÖPNV nutzen oder aufs Fahrrad umsteigen...).

@21:29 von asimo

>> Mit Ex und hopp oder Benzinschleudern,
>> Jetset-Style ist halt schnell Ender der
>> Fahnenstange.

Sie schreiben mir aus dem Herzen!

@22:11 von Möbius

>> Öl einfach viel zu schade zum Verbrennen
>> ist

Erst, wenn das Erdöl alle ist, wird die Menschheit kapieren, daß isolierte Kabel praktisch sind. -.-

Darstellung: