NFL-Spieler bekennt sich zu Homosexualität

22. Juni 2021 - 07:52 Uhr

Die NFL gilt als die beliebteste Profi-Liga in den USA. Nun hat erstmals ein aktiver Spieler seine Homosexualität öffentlich gemacht: Carl Nassib erklärte in einem Instagram-Video, ihm gehe es vor allem um Sichtbarkeit.

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Kommentare

"In den vergangenen 15 Jahren habe ihn dieser Moment "traurigerweise" gequält, ergänzte er in einem begleitenden Text."

Ja, das ist traurig, dass man sich mit diesen Gedanken quält, sich nicht frei fühlt, Angst hat. Niemand sollte sich seiner sex. Orientierung wegen schlecht fühlen müssen.

"...Trevor-Projekt mit 100.000 US-Dollar unterstützen. Die Organisation betreibt eine Telefonseelsorge für junge LGBTQ-Menschen."

Und auch das ist traurig. Eine Telefonseelsorge für junge LGBTQ-Menschen, die sich an Sie wenden müssen, weil Sie sich nicht trauen sich ihrem Umfeld mitzuteilen.
Andererseits ist es aber auch eine sehr gute Idee & hilft gerade diesen Seelen ein wenig ihre Ängste zu mindern. Ich hoffe das es irgendwann keine Seelsorge dahingehend wird geben müssen. Klingt utopisch, aber wenn der Anteil der Personen, die diesen Bedarf haben, in den nächsten Jahren sukzessive fällt, dann sind Wir auf einem guten Weg.

Zitat: "Die NFL gilt als die beliebteste Profi-Liga in den USA. Nun hat erstmals ein aktiver Spieler seine Homosexualität öffentlich gemacht:"

Irre ... und jetzt?

Was ist jetzt die große Nachricht bei dieser Geschichte?

Und auch das ist traurig. Eine Telefonseelsorge für junge LGBTQ-Menschen, die sich an Sie wenden müssen,
weil Sie sich nicht trauen sich ihrem Umfeld mitzuteilen
.
jetzt erklären sie mir mal den Sinn sich "mitzuteilen"
es ist doch mir und den wohl allermeisten Menschen in unserem Land egal
was und wie einer/eine im Schlafzimmer es so treibt

Gelegentlich kommt es mir als Variante des Exhibitionismus vor
einen Lustgewinn haben, anderen über seine Sexualität zu berichten

Zitat: "Die NFL gilt als die beliebteste Profi-Liga in den USA. Nun hat erstmals ein aktiver Spieler seine Homosexualität öffentlich gemacht:"

Was wäre, wenn ... sich unser Carl nicht zu seiner Homosexualität geoutet hätte sondern dazu konservativ oder gar ein Trump-Wähler zu sein.

Wäre ihm dann auch die fast schon institutionell zelebrierte ehrliche und geheuchelte Sympathie zuteil geworden?

"Zitat: "Die NFL gilt als die beliebteste Profi-Liga in den USA. Nun hat erstmals ein aktiver Spieler seine Homosexualität öffentlich gemacht:"Irre ... und jetzt? Was ist jetzt die große Nachricht bei dieser Geschichte?"
.
Nun, ganz einfach: Es gibt Parteien, die Homosexuelle gerne diffamieren. So musste sich z.B. Manuel Neuer kürzlich zu seiner regenbogenfarbenen Kapitänsbinde anhören, dies sei eine "Schwuchtelbinde". Der Satz kam übrigens von Uwe Junge aus der AfD_s_in_*

ich verstehe nicht wieso so etwas eine Nachricht wert ist. Nieman wird gesteinigt wegen seiner Sexualität. Vielleicht bin ich altmodisch, mit meiner Vorstellung von, Sexualität ist Privatsache, aber wenigstens räume ich niemanden Sonderrechte ein auf grund seiner Sexualität...

Ist es jetzt üblich, dass jeder seine sexuellen Präferenzen öffentlich macht?

Muss das wirklich sein?

Das sollte eigentlich privat sein.

Gilt übrigens auch für die Religiösität...

PS. Diese Nachricht gehört in die Bunte.....oder Bild....

08:53 von Stefan T

>>Es gibt Parteien, die Homosexuelle gerne diffamieren. So musste sich z.B. Manuel Neuer kürzlich zu seiner regenbogenfarbenen Kapitänsbinde anhören, dies sei eine "Schwuchtelbinde".<<

Sie irren und diffamieren gleichzeitig eine ganze Partei!

>>Der Satz kam übrigens von Uwe Junge aus der AfD_s_in_<<

Genau, es war ein (1) Mitglied einer Partei - aber nicht alle!

So what the heck?
Wat dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall. Das verstehe ich unter Freiheit.

Und nicht die kampagnenartige Verbreitung des Outings eines Sportlers in einer Sportart, die hier nur wenige kennen.

Und fertig.

...dass Reaktionäre jetzt wieder schreiben, das sei keine Nachricht wert und der Schwule wolle damit nur Aufmerksamkeit bekommen. Das geht denen wohl sehr gegen den Strich? Aber das ist kein Problem: Die sind heute schon in der Minderheit, und in ein paar Jahren werden sie nur noch belächelt.

"08:53 von Stefan T
Ist es jetzt üblich, dass jeder seine sexuellen Präferenzen öffentlich macht?
Muss das wirklich sein?
Das sollte eigentlich privat sein."
.
Wenn man Anhänger der aFd ist, sollte man das auch privat halten. Das sollte man auch nicht öffentlich machen.

08:17 von David Séchard

Ja, es ist wirklich nur noch traurig. Ich habe das Gefühl nicht im 21. Jahrhundert zu leben sondern eher im Mittelalter.

08:53 von Stefan T

Ja genau !
Es ist noch relativ früh am Morgen aber ich könnte schon wieder k....., wenn ich einige Kommentare hier lese.

"08:53 von Stefan T
>>Es gibt Parteien, die Homosexuelle gerne diffamieren. So musste sich z.B. Manuel Neuer kürzlich zu seiner regenbogenfarbenen Kapitänsbinde anhören, dies sei eine "Schwuchtelbinde".<<
Sie irren und diffamieren gleichzeitig eine ganze Partei!
>>Der Satz kam übrigens von Uwe Junge aus der AfD_s_in_<<
Genau, es war ein (1) Mitglied einer Partei - aber nicht alle!"
.
Irren? Kam der Begriff etwa nicht aus der AfD? Und wenn ein (1) Mitglied der Grünen eine Aussage macht, die etwas daneben ist, wird dies nicht auch monatelang von blitzgescheiten AfD_s_in_* ausgeschlachtet?

09:01 von Whisper

// aber wenigstens räume ich niemanden Sonderrechte ein auf grund seiner Sexualität...//

Wer will denn " Sonderrechte " ? Es geht immer " nur " um Menschenrechte !
Schlimm genug, das diese Menschen sich lange nicht zu Ihrer Orientierung bekennen konnten - wegen den " Normalen " die ja immer alles richtig machen ( ? ).

immer wieder die Verwendung des akademischen Begriffes "Homosexualität" zur Erzeugung von Schlagzeilen, ohne sich darüber klar zu sein, daß schon das Wortteil "Sex" in unserer ach so aufgeklärten Welt einen komischen Beigeschmack hat. Als wenn sich bei den "Homos" alles um Sex drehen würde! Schon seit langem würde ich es begrüßen, wenn besonders die Medien ehrlicher wären ind das Wort "Homoemotionalität" benutzen würde. Die "Homos" sind nämlich ganz normale Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, emotionale Beziehungen eben nur zu Angehörigen des eigenen "Geschlechts" entwickeln lönnen. Man muß deswegen nicht vor ihnen auf die Knie oder um den Hals fallen oder hektisch und anbiedernd den Kontakt suchen,um die eigene Liberalität zu beweisen. Ich bin sicher, die wollen nur wie jeder andere Bürger behandelt werden. Wichtigtuer undprofilierungssüchtige "showmen" gibt es unter denen genauso, wie unter den "Heteros"!

So ein Schritt braucht richtig Mut.

Und zwar eine so große Menge Mut, die sich Werner Musterfrau, das Blitzdings, morgentau19 und wie sie alle heißen, nicht einmal ansatzweise vorstellen können.

Dass es dafür mehr Cojones braucht, als diejenigen haben, kann man u.a. daran sehen, dass es nach wie vor offiziell keinen einzigen aktiven schwulen Bundesligaspieler gibt.

09:03 von morgentau19

Ich habe schon darauf gewartet, das jetzt wieder relativiert wird. Natürlich kommt jetzt von der Partei der Wunsch nach Parteiausschluss, aber für mich nur als Ablenkung .
Genau wie Ihr Hinweis, das es " nur " ein Mitglied der Partei war.

für mich liest sich schon die Überschrift, als hätte er eine Krankheit

Und so, wie es weiterhin medial gefördert wird (öffentliche Outings), wird es auch in den Köpfen vieler bleiben - nämlich eine solche

Sich im 21. Jhd noch immer zu seiner Orientierung bekennen (müssen) - so ein Schei* ...

"Gelegentlich kommt es mir als Variante des Exhibitionismus vor
einen Lustgewinn haben, anderen über seine Sexualität zu berichten"

Sie haben sowas von keine Ahnung ...

09:07 von Werner Musterfrau

Stellen Sie sich mal vor, ein Fußballspieler
würde sich als " schwul " outen wie z.B. Thomas Hitzlsperger . Erinnern Sie sich an die Wellen, die so etwas schlägt ?
Es geht nicht um Sport/ Sportler*innen, sondern um den Umgang der anderen Menschen mit Homosexualität. Und da hapert es gewaltig.

"Sich im 21. Jhd noch immer zu seiner Orientierung bekennen (müssen) - so ein Schei* ..."

Tja, daran sind wir als Gesellschaft schuld.

Wir schaffen durch körperliche und verbale Übergriffe nunmal ein Klima der Angst für viele Homosexuelle, die insbesondere in solchen "Männersportarten" ganz einfach auch das Karriereende befürchten müssen.

Ja, das ist ein Schei*..., für den aber die Homosexuellen nichts können.

09:07 von aybabtu

// Die sind heute schon in der Minderheit, und in ein paar Jahren werden sie nur noch belächelt.//

Ich wünsche mir das Sie damit richtig liegen !

Wunderschön, etwas überraschend und hoffentlich ein Vorbild für die europäischen Fussballligen.

Amerikanischer Spitzensport, insbesondere der Football, zeichnete sich immer schon durch eine gewisse Erbarmungslosigkeit und der Idealisierung von diesen typischen starken männlichen Attributen aus. Als „gesitteter Europäer“ kam einem das Ganze etwas unzivilisiert und nichr mehr zeitgemäß vor.
Seit Colin Kaepernick mit seinem Kniefall bewiesen hat, dass die Spieler nicht nur hochgezüchtete Vollzeitprolls sind äußerten sich Spieler auch zu Themen wie Depressionen im Spitzensport und warben um Verständnis.

Ich wünsche allen „Minderheiten“ im europäischen Spitzensport, viel Kraft und viel Mut sich zu outen. Sei es die sexuelle Orientierung, psychische Krankheit oder sonstige „unübliche“ Präferenz.
Irgendjemand ist immer der der Erste, der es am schwersten hat, der den größten Mut aufbringen muss.

>>Wenn man Anhänger der aFd ist, sollte man das auch privat halten. Das sollte man auch nicht öffentlich machen.<<

Absolute Zustimmung!

steigert sich jetzt sein Marktwert.

>>Die sind heute schon in der Minderheit, und in ein paar Jahren werden sie nur noch belächelt.<<

Nein, es ist eine Minderheit, die sich immer mehr in den Forderung stellt!

>>Zitat: "Die NFL gilt als die beliebteste Profi-Liga in den USA. Nun hat erstmals ein aktiver Spieler seine Homosexualität öffentlich gemacht:"

Irre ... und jetzt?

Was ist jetzt die große Nachricht bei dieser Geschichte?<<

Die große Nachricht ist dass der Footballspieler viel Mut bewiesen hat.
Sie wissen doch wie Parteikollegen von Ihnen, unter anderem Uwe Junge, auf solche Nachrichten reagieren.

09:21 von DrBeyer

Zustimmung zu Ihren beiden Kommentaren.

Ich erinnere mich an einen Anruf meiner Oma ( muss etwa 1982 gewesen sein ), die mir ganz aufgelöst von Bekannten erzählte, die Ihren Sohn verstoßen haben - weil er Ihnen erzählt hatte das er homosexuell ist. Meine Oma
dazu : das können die doch nicht machen, das ist - und bleibt - doch ihr Kind.
Ich war einfach nur schockiert über soviel
" Dummheit " mancher Menschen.

Zitat: "Nun, ganz einfach: Es gibt Parteien, die Homosexuelle gerne diffamieren. So musste sich z.B. Manuel Neuer kürzlich zu seiner regenbogenfarbenen Kapitänsbinde anhören, dies sei eine "Schwuchtelbinde". Der Satz kam übrigens von Uwe Junge aus der AfD_s_in_*"

Gäääääääähnnn ... die Kritik Uwe Junges galt der heuchlerischen und lächerlichen Regenbogenproproganda, zu deren Instrument Manu Neuer sich hat machen lassen und der Tatsache, dass politische Propaganda im Sport nichts zu suchen hat.

Die angesprochene Wortwahl hätte ich nicht verwendet.

Aber Leuten wie Ihnen geht es ja gar nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern der hysterischen Skandalisierung bestimmter "Buuh"-Worte.

Soll ich mich als Hetero dann auch über jedes Wort künstlich empören, die in Bezug auf weiße Männer in verächtlicher Weise gebraucht werden? --- Lächerlich!

Zitat: "Und zwar eine so große Menge Mut, die sich Werner Musterfrau, das Blitzdings, morgentau19 und wie sie alle heißen, nicht einmal ansatzweise vorstellen können."

Ja, ich kann es mir nicht vorstellen.

Worin besteht der "Mut", sich in der westlichen Welt als homosexuell zu outen?

Wenn wir jetzt über einen Sportler in Saudi-Arabien, dem Iran, Irak oder Afghanistan sprechen würde, würde ich Ihnen recht geben.

Erklären Sie mir es!

"Gelegentlich kommt es mir als Variante des Exhibitionismus vor
einen Lustgewinn haben, anderen über seine Sexualität zu berichten"

Sie haben sowas von keine Ahnung ...
---
finden sie es interessant in der Öffentlichkeit über ihre sexuellen Neigungen zu sprechen ?

Also ich finde es eher peinlich und unangebracht

Zitat: "Die große Nachricht ist dass der Footballspieler viel Mut bewiesen hat.
Sie wissen doch wie Parteikollegen von Ihnen, unter anderem Uwe Junge, auf solche Nachrichten reagieren."

Wie? Der große "Mut" besteht darin, dass es vielleicht den ein oder anderen Waldschrat gibt, der ein, zwei Buuuh-Worte dann äußert?

Really!? That's it?

Ich sehe schon, die Erstürmung von Ohama-Beach war ein Kindergeburtstag dagegen!

Zumal die Kritik Junges sich nicht an Homosexuellen, sondern an der hysterischen Regenbogenpropaganda galt.

Aber Ihnen geht es ja nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern um eine hysterische Skandalisierung bestimmter "Buuh"-Worte zu Propagandazwecken.

Inhaltlich, intellektuell und moralisch unterirdisch.

Sexualität ist also Privatsache. Im Grunde schon, ich rede auch eher selten eigentlich gar nicht mit meinem Umfeld darüber. Worüber ich aber schon Bescheid weiß ist, wer in Beziehung lebt und mit wem.

Wie soll ein homosexueller Mensch sich also zu dieser Frage äußern? Möglicherweise gibt es ja tatsächlich Freundeskreise, Vereine, Arbeitsumfelder etc. wo man diese Frage kategorisch ausklammert und absolut nichts Privates miteinander teilt. Kann ich mir zwar schwer vorstellen…

Wenn jemand mitteilt sie sei lesbisch, er sei schwul, hat sie, hat er dem Umfeld also zu viel zugemutet, weil einige mit den dann in ihrem inneren auftretenden Bildern nicht umgehen können? Das ist natürlich ein Problem.

Zitat: " Und wenn ein (1) Mitglied der Grünen eine Aussage macht, die etwas daneben ist, wird dies nicht auch monatelang von blitzgescheiten AfD_s_in_* ausgeschlachtet?"

Ich delektiere mich über die vielzähligen sprachlichen und inhaltlichen Aussetzer der Grünen_r_in_s_*, weil

- diese eben keine "Einzelfälle" sind, sondern eine eklatanten Mangel an naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse, die man aber benötigen würde, wenn man eine "Energiewende" herbeiführen oder den "Klimawandel" bekämpfen möchte

- diese Kritik in den ÖRR-Medien meist gänzlich ausbleibt

Ansonsten gebe ich Ihnen zwei Pluspunkte ins Hausaufgabenheft für Ihre vorbildliche gender-gerechte Schreibweise meiner Person (blitzgescheiten AfD_s_in_*).

Weiter so!

>>Wenn man Anhänger der aFd ist, sollte man das auch privat halten. Das sollte man auch nicht öffentlich machen.<<
Absolute Zustimmung!
.
wollen wir es mal so sagen
als AfDler muß man sich rechtfertigen
angefeindet wird man ohnehin
als Schwuler scheint es cool zu sein

,,.
jetzt erklären sie mir mal den Sinn sich "mitzuteilen"
es ist doch mir und den wohl allermeisten Menschen in unserem Land egal
was und wie einer/eine im Schlafzimmer es so treibt"

Sie können Ihr Kopfkino ruhig wieder abschalten. Es geht nicht darum, wer wo wie Sexualität erlebt, sondern um die Probleme, die sich aus viel zu langer Ächtung und den daraus folgenden unangenehmen Folgen wie Mobbing und Verfolgung ergeben.

Vielleicht verstehen Sie 's ja so:

In einer Gesellschaft X ist es nicht so gern gesehen oder gar strafbar, SUV zu fahren. Deshalb versteckt man ihn in der Garage und fährt mit den Kumpels in der Nacht über Feldwege und würde doch zu gerne am lichten Tag akzeptiert werden, nur weil man mit der Limousine eben nicht glücklich wird.

Wenn Ihnen der Vergleich albern vorkommt, das tut er bei mir selbst auch. Das liegt aber nicht unbedingt an mir oder dem Vergleich.

>>Inhaltlich, intellektuell und moralisch unterirdisch.<<

Damit haben Sie Homophobie hervorragend beschrieben. Respekt.

Vielleicht verstehen Sie 's ja so:
.
so ist das Leben ....

hierzulande ist es auch nicht verboten die AfD zu wählen
würden sie trotzdem darüber sprechen die gewählt zu haben ?
es gibt übrigens noch massenhaft andere Themen
outen sie sich nur mal als gläubiger Christ
oder machen nen Flyer ans Auto (für oder gegen was)
- wenn sie nicht nen Kratzer riskieren wollen ?

09:35 von morgentau19

Auch hier nochmal der Hinweis : es geht
n i c h t darum, sich in den Vordergrund zu stellen !
Es geht ausschließlich um Menschenrechte !

Die Folgen für Betroffene können Sie doch gar nicht abschätzen ! Das kann bis zum Suizid gehen. Und nur, weil einige wenige immer noch wie im Mittelalter denken ?

>>
Zumal die Kritik Junges sich nicht an Homosexuellen, sondern an der hysterischen Regenbogenpropaganda galt.
<<

Erlaubt "blitzgescheit" nicht das Schreiben, wenn schon nicht korrekten, so doch wenigstens verständlichen Sprache ? Einfach zwischendurch auch mal nachdenken, dann geht das viel besser.

09:42 von Sisyphos3

// Also ich finde es eher peinlich und unangebracht //

Das sagt so einiges aus !

Manche meinen also ein Outing sei cool – macht jemand aus Jux um aufzufallen, oder um etwas Besonderes zu sein.

Hat von diesen Menschen anscheinend noch niemand eines mitbekommen, und das, was dahinter steht, was es heißt, diesen Mut aufzubringen, zu hoffen, es wird gut aufgenommen, die Freundschaft bleibt erhalten, es bleibt bei der Person, wird nicht weiter getratscht oder wirkt sich nachteilig im Beruf, auf die Wohnungssuche aus.

Ein heterosexueller Mensch muss sich darüber überhaupt keine Gedanken machen; manche können diesen Prozess nicht einmal ansatzweise nachempfinden.

09:46 von Blitzgescheit

// Aber Ihnen geht es ja nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern um eine hysterische Skandalisierung bestimmter "Buuh"-Worte zu Propagandazwecken.

Inhaltlich, intellektuell und moralisch unterirdisch. //

Das trifft eher auf Ihre Kommentare zu !
Den Rest erspare ich mir.

"finden sie es interessant in der Öffentlichkeit über ihre sexuellen Neigungen zu sprechen ?

Also ich finde es eher peinlich und unangebracht"

Eine Telefonseelsorge ist ja wohl keine Öffentlichkeit. Und für die, die da anrufen, ist es sicherlich auch keine Telefonsex-Hotline.

Ich hatte Gelegenheit, mit Amerikanern aus konservativem Umfeld zu reden: Wenn Jugendliche dort Angst haben, dass die Familie, die Freunde, die Familien der Freunde sie verstoßen, mobben oder dass sie von den Eltern zu einem Therapeuten oder zwecks "gesundbeten" zu einem Priester grschleppt werden, geht das an die Grundmauern der Psyche. Da ein Hilsangebot zu haben ist Gold wert. Und glauben Sie mir, dass die Annahme eines solchen Hilfsabgebots viel Selbstüberwindung kostet.

Das sagt so einiges aus !
.
sprechen sie über ihre Sexualität in der Öffentlichkeit ?
ihre oder die Vorlieben ihrer Frau ??

was sagt das jetzt über mich aus nicht darüber zu sprechen ?

"Gäääääääähnnn ... (...) "Buuh" (...) Aber Leuten wie Ihnen geht es ja gar nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern der hysterischen Skandalisierung bestimmter "Buuh"-Worte."
.
Oooooccchhhhh... habe ich ihnen da ganz bububöse auuuaaaa aauuuaaa gemacht, um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben? Bei "hysterischen Skandalisierung" sind Sie doch sonst immer Koryphäe?!

10:10 von Sisyphos3

Zum einen, wer hier mit liest sollte bemerkt haben, das ich eine Frau bin.

Es geht nicht um " nicht darüber sprechen " !
Es geht um das Recht, so zu leben, wie man möchte - und das ohne gemobbt oder schlecht gemacht/ geredet/ geschrieben zu werden.
Und wenn Ihnen Sexualität peinlich ist, dann
- ja ich weiß auch nicht - für mich ist das was ganz normales. Gehört zum Leben wie der Tod.

>>Am 22. Juni 2021 um 08:44 von Sisyphos3
08:17 von David Séchard

Und auch das ist traurig. Eine Telefonseelsorge für junge LGBTQ-Menschen, die sich an Sie wenden müssen,
weil Sie sich nicht trauen sich ihrem Umfeld mitzuteilen
.
jetzt erklären sie mir mal den Sinn sich "mitzuteilen"
es ist doch mir und den wohl allermeisten Menschen in unserem Land egal
was und wie einer/eine im Schlafzimmer es so treibt

Gelegentlich kommt es mir als Variante des Exhibitionismus vor
einen Lustgewinn haben, anderen über seine Sexualität zu berichten<<

Wenn Sie nicht im Stande sind außer Sexualität noch etwas anderes in meinen Worten zu lesen oder sich mehr unter dem Thema vorstellen können, dann tun Sie mir wirklich leid.

Und dann nutzt auch ein Erklären nicht viel. Zudem ist es mir einfach auch zu nervig & erschöpfend ihnen das kleine 1x1 gesellschaftlicher Normen in seiner Entstehung & seiner gegenwärtigen Situation im Bezug zur Theamtik zu erläutern.

"Inhaltlich, intellektuell und moralisch unterirdisch."
.
Das beschreibt Ihre Kommentare sehr gut!

"Manche meinen also ein Outing sei cool – macht jemand aus Jux um aufzufallen, oder um etwas Besonderes zu sein.

Hat von diesen Menschen anscheinend noch niemand eines mitbekommen, und das, was dahinter steht, was es heißt, diesen Mut aufzubringen, zu hoffen, es wird gut aufgenommen, die Freundschaft bleibt erhalten, es bleibt bei der Person, wird nicht weiter getratscht oder wirkt sich nachteilig im Beruf, auf die Wohnungssuche aus."

Das kann ich genau so unterschreiben und bestätigen. Gut beschrieben, danke.

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