Kommentare

Das ist eben das Problem bei

Das ist eben das Problem bei hirnbefreiter Globalisierung.
Früher lebten wir ohne endlos lange Warentransporte sogar besser. Heute haben wir Lieferschwierigkeiten und Dumpinglöhne.
Besten Dank dafür.

All die Dinge,Welche wir doch

so dringend benötigen sind dort im Stau.
Jedenfalls ich habe komischerweise noch nichts davon bemerkt,dass mir etwas fehlt,das ich jetzt nicht bekommen kann.
Schon absurd irgendwie,dieses System.

Selbst schuld

Wer die unmenschlichen Produktionsbedingungen bei Firmen wie z.B. Foxconn nutzt, um maximalen Profit zu generieren und gleichzeitig durch Verlagerungsdrohungen einheimische Arbeiter und ihre Gewerkschaften zu Billiglöhnen zu erpressen, sollte nicht auch noch durch Lobbyisten dafür sorgen können, dass er weniger Steuern zahlt als ein Normalverdiener.

** Wochenlange Folgen für

** Wochenlange Folgen für WelthandelDer Grund für den Stau ist ein neuer - wenn auch kleiner - Corona-Ausbruch im südchinesischen Landesteil Guangdong, in dem Shenzhen liegt. Weil die Behörden vor Ort anordneten, den Hafen von Shenzhen coronabedingt teilweise zu schließen, konnten Schiffe nicht an- und ablegen. Lieferketten weltweit sind aus dem Takt geraten.**

So kann - besser muss - es gehen, aber da kommt gleich wieder : " alles nicht so schlimm " oder
" wo ist es denn schlimm ( in Indien gehen doch die Zahlen auch runter, aber die Bilder von Patienten, die auf der Straße mit Sauerstoff behandelt wurden sind
vergessen ! ).....
Ich wünsche uns allen, das es bei uns so bleibt und die Zahlen nicht wieder ansteigen.

09:12 von Bender Rodriguez

>>Heute haben wir ..... Dumpinglöhne.<<

Wenn Sie dies bemängeln, hätten Sie sich gestern und vorgestern positiv über die Ziele der "die Linke" äußern können.

@Bender Rodriguez - Sie haben das Problem nicht erkannt

Es ist 1.Corona
2.Shenzhen und Guangdong
sind das Silicon Valley für den freien Warenhandel

Vergleichbar die Häfen in EU Rotterdam,Bremen,Hamburg

Der Zusammenhang mit Lieferschwierigkeiten und Dumpinglöhne ist absoluter Nonsens

Definiere „Abhängigkeit“

„Lieferketten weltweit sind aus dem Takt geraten“
„Etwa 90% aller Elektronikexporte aus China laufen über den Hafen von Shenzhen-Yantian“
„In China wird über den Containerschiffsstau vor dem Hafen von Shenzhen-Yantian so gut wie gar nicht berichtet“

Warum auch? Chinas KP hat es ja in der Hand, wann es für alle weitergehen kann, also „alles unter Kontrolle“. Wozu da die Bürger wegen Dingen, die sie nichts angehen beunruhigen?

"Ein Ende der weltweiten Verbrauchernachfrage nach Waren und Produkten ist nicht zu erkennen. In vielen westlichen Staaten werden üblicherweise im dritten Jahresquartal die Lager aufgefüllt, das sorgt weiter für große Handelsaktivität"

Vielleicht käme zum Jahresende noch eine völlig neue Art von Entspannung auf (im positiven Sinne), wenn die „Wartezeit“ auch dazu genutzt würde, die Art dieser Auswirkungen und ihre konkrete „Schädlichkeit“ (wo und vor allem für wen) zu untersuchen und dann mal zu überlegen, ob diese Abhängigkeit wirklich in jedem Fall sein muss.

Zitat: "Früher lebten wir

Zitat:
"Früher lebten wir ohne endlos lange Warentransporte sogar besser."
Wann früher?
Selbst im Mittelalter gab es bereits eine "Globalisierung" im Handel - nannte man -> HANSE

die damals wichtigste Eiweisquelle für die arbeitende Bevölkerung war der Salz-Hering und den gab es nun mal ausschliesslich an den Küsten von Ost- und Nordsee bzw. dem Nord-Atlantik
die Fischbestände im Binnenland waren durch die Waldrodungen und die Landwirtschaft zerstört - eine erste selbstgemachte ökologische Katastrophe

oder gehen wir mal zum Anfang des 20. Jhr. - deutsche Unternehmen wie AEG und Siemens beliefern die Welt mit Erzeugnissen
nach dem 2. WK steigt D-Land zum Export-Weltmeister schlechthin auf
Ohne Globalisierung hätte es niemals ein sogenanntes deutsches Wirtschaftswunder gegeben - denn nicht der Wiederaufbau nach dem 2.WK war hier der "Treiber" sondern der Korea-Krieg bei dem die deutsche Wirtschaft in die Presche springen konnten - die durch die Aufrüstung der USA entstand.

Wenn ich das

richtig begreife, will man doch gegen China angehen, wegen immer mehr Handel und Einfluss, und verhindern das China die Nummer 1 wird.
Dann sind doch weniger Lieferungen eher positiv zu werten, vielleicht sollte man bestimmte Produkte wieder selber herstellen, so wie vor Jahren auch.
Und nicht auf in China produzierte Dinge, dann den Namen Philipps oder was auch immer kleben. So mit meiner guten Küchenmaschine passiert, Markengerät Philipps gekauft, dann steht auf dem Typenschild, hergestellt in China.
Und dann wundert man sich, das etwas aus dem Takt kommt.

Stimmt,Globalisierung trägt hohe Risiken ...

... fällt ein Glied der Lieferkette aus, kommt das System ins Straucheln.
Das hat nicht überall einschneidende Folgen. Wenn es aber z. B. um Grundstoffe für Medikamente geht, wird schon ein mehrwöchigen Ausfall prekär. Viele westliche Staaten haben nämlich die Produktion wichtigster Substanzen in billigste Billiglohnländer abgegeben. Ohne Rücksicht auf Risiken. Wohin das führen kann, sehen wir heute bei der Chipproduktion. Ein wenig gepresstes, bedrucktes Silizium legt Teile der Weltwirtschaft lahm ... weil er, bei uns hergestellt "5 Cent" mehr kosten würde. Plötzlich ist Geiz nicht mehr soo geil, sondern teuer: Produktionsausfälle, Kurzarbeit, Jobverlust, Wirtschaftseinbrüche ...
Soll man sagen "weiter so"? Oder sollten wir die "Gunst der Stunde" zur Neuausrichtung nutzen?
Aber ich denke, der Controller wird weiterhin die Strippen ziehen, denen fehlt eine wichtige geistige Eigenschaft: ein Langzeitgedächtnis.

Globale Lieferketten sind das Coronar-System der Weltwirtschaft

und jeder „Thrombus“ - wie der in Südchina oder dem Suezkanal - gefährdet deren Gesundheit.
Die Globalisierung lässt sich nicht mehr zurückdrehen, umso wichtiger werden Mechanismen, um sie funktionsfähig zu erhalten.

  • Logistische Störungen sind nicht zu verhindern…
    aber abzumildern. Natürlich können die für eine Volkswirtschaft vitalen Produkte, insbesondere im Halbleiterbereich, auf mehrere (partiell neu zu errichtende) Produktionszentren der Welt verteilt werden. Aber das kostet Geld, weil damit komparative Kostennachteile einhergehen, die der Konsument direkt oder als Steuerzahler indirekt für die Subventionierung zu bezahlen hat. Die U.S.A. gehen in ausgewählten Segmenten diesen Weg.
     
  • „Just-in-time“ abfedern durch „out-dated“ Lagerlogistik..
  • ist eine weitere Diversifikationsoption für die Stabilisierung von Lieferketten, aber auch das ist nur im begrenzten Maßstab möglich. Vorausschauende Programm- und Logistikplanung hilft

    Frachter-Stau vor Südchina ...

    Können die Chinesen nicht "Umleitung"? die haben doch mehr als ein, zwei Häfen.

    09:12 von Bender Rodriguez

    "Früher lebten wir ohne endlos lange Warentransporte sogar besser".
    Mit Verlaub, worauf basiert so eine Aussage? Was ich an Werkzeugen in meinem Haus brauchte, oder etwa eine Induktionsplatte für die Küche und vieles andere mehr wie Schuhe oder Fahrzeuge, hätte ich mir zu den Überpreisen der behäbigen, in keiner Weise auf rationelle Fertigung und Kostenkontrolle beruhenden deutschen Produzenten nie leisten können. Schon vergessen, wie die deutsche Textilindustrie zusammengebrochen ist, weil sie noch nach den Maßen der Bevölkerung 1910 fertigte? Die Kamerafirma Rollei, einst absoluter Weltrang, mit Spiegelreflexkameras unterging, über die die Berufsfotografen nicht mal müde lächeln konnten? Kann fortgesetzt werden. Wenn heute inländische Anbieter rationell fertigen und Ideen verwirklichen, dann wegen der Weltkonkurrenz. Sowie natürlich wegen der unentbehrlichen Halbzeuge und Vorprodukte aus Fernost, die z.B. in Zeiss-Mikroskopen oder Schweizer Uhren ausser P.P. stecken.

    Ich dachte....

    ....mit der Globalisierung wird alles besser, flexibler usw.? Oder habe ich da was falsch verstanden?

    @wenigfahrer, Zitat: "Und

    @wenigfahrer,
    Zitat:
    "Und nicht auf in China produzierte Dinge, dann den Namen Philipps oder was auch immer kleben. So mit meiner guten Küchenmaschine passiert, Markengerät Philipps gekauft, dann steht auf dem Typenschild, hergestellt in China."
    und das haben Sie erst da mitbekommen wollen?

    Wo selbst hochwertigste Güter wie z.B. das I-Phon von Apple bei Foxcon (taiwanesische Firma) in Südchina produziert wird und es zig TV-Reportagen (ja auch im ÖRTV) darüber gibt.
    Selbst ihr deutsches Auto könnte niemals ohne die vielen Teile von deutschen Zulieferern die diese OFFIZIELL in China herstellen hier in D-Land produziert werden!

    ehrlich - ich bin froh wenn da "made in China" drauf steht - inzwischen ist dies ein Zeichen von guter Qualität
    so wie schon Anfang der 90er Jahre "made in Taiwan" der Garant z.B. für gute und preiswerte Laptops
    da sprach viele hier in D-Land vom "Taiwan-Schrott" oder "China-Schrott" - weil sie schlicht weg keine Ahnung haben wollten!

    H. Hummel

    Das ist richtig.
    Fängt bereits in kleinerem Rahmen bei uns an: Kaum noch Lagerhaltung, die LKWs auf den Strassen ersetzen die Lager.

    Sagt oder schreibt da irgendjemand, "nicht weiter so"?
    Lese davon nichts.

    Am 21. Juni 2021 um 09:12 von Bender Rodriguez

    Zitat: Das ist eben das Problem bei hirnbefreiter Globalisierung.
    Früher lebten wir ohne endlos lange Warentransporte sogar besser. Heute haben wir Lieferschwierigkeiten und Dumpinglöhne. Besten Dank dafür.

    Wem danken Sie ?

    @Duzfreund Zitat: "Können die

    @Duzfreund
    Zitat:
    "Können die Chinesen nicht "Umleitung"? die haben doch mehr als ein, zwei Häfen."

    sicherlich haben die auch andere grosse Häfen - aber auch diese sind -> ausgelastet

    und haben Sie mal daran gedacht wie viele Container da pro Tag auf die Schiffe geladen werden -> es sind zehntausende
    (20.000 ist ja heute schon der Standard PRO Schiff)
    diese müsste man erst einmal über Land zu anderen Häfen transportieren über zig hundert km
    China ist ein sehr sehr grosses Land
    solche LKW-Flotten haben wohl nur die USA zur Verfügung
    und
    ein Transport mittels Schiene ist selbst bei der sehr guten Eisenbahn-Infra-Struktur in China wohl kaum zu bewältigen

    Selbst schuld

    "Wer die unmenschlichen Produktionsbedingungen bei Firmen wie z.B. Foxconn nutzt, um maximalen Profit zu generieren und gleichzeitig durch Verlagerungsdrohungen einheimische Arbeiter und ihre Gewerkschaften zu Billiglöhnen zu erpressen, sollte nicht auch noch durch Lobbyisten dafür sorgen können, dass er weniger Steuern zahlt als ein Normalverdiener."

    Ich habe selten einen Komentar gelesen, wo in einem Satz die Zusammenhänge mehrerer Probleme so treffend beschrieben wurden.
    Top !!!

    @ Duzfreund

    Zitat: "Können die Chinesen nicht "Umleitung"? die haben doch mehr als ein, zwei Häfen."
    #
    Ich denke, dass wird mittelfristig nicht so leicht möglich sein. Der Standort von Ware,
    Schiff und Fahrtroute ist genau ausgeklügelt. Selbst der Standort jedes Containers auf dem Schiff ist unabänderlich festgeschrieben um gezieltes, schnelles Entladen zu gewährleisten.
    Wenn der Hafen Rotterdam 10 Tage ausfiele, gäbe es ein mittleres Chaos in der Weltwirtschaft. So einfach umleiten geht da nicht ... wohin auch. Man kann nicht einfach 10 Schiffe in A, 15 in B und 20 in C abfertigen, vom Weitertransport garnicht nicht zu reden.
    Und mit dem Entladen des Schiffes sind gerade mal rd. 20 % des Handels abgewickelt ... dann geht's nämlich erst richtig los.

    @Bender Rodriguez

    "Früher lebten wir ohne endlos lange Warentransporte sogar besser" Am 21. Juni 2021 um 09:12 von Bender Rodriguez

    *

    Ich weiß, wie meine Großeltern noch gelebt haben und nein, es war nicht besser gewesen.

    @Bender Rodriguez

    "Früher lebten wir ohne endlos lange Warentransporte sogar besser" Am 21. Juni 2021 um 09:12 von Bender Rodriguez

    *

    Ich weiß, wie meine Großeltern noch gelebt haben und nein, es war nicht besser gewesen.

    @ 09:12 von Bender Rodriguez

    Und welche Vorschläge und Ideen haben Sie fürs Gegensteuern? Welche Parteien bei uns gehen da Ihrer Meinung nach in die richtige Richtung?

    Hafen out of order - ist das gewollt?

    China entpuppt sich immer wieder als unseriöser Handelspartner.
    Das Land verfügt über noch mehr Häfen, da sollte es logsitisch kein Problem sein, die Schiffe/Fracht rechtzeitig umzuleiten und weiterzuverteilen. Aber das scheint nicht gewollt zu sein.
    Stattdessen scheint es gewünscht zu sein, Druck auf den Handel, auf Produzenten und Logistiker auszuüben, um diesen zu schaden - vielleicht, um deren Dienstleistungen selbst zu übernehmen.
    Der Hafen out of order. Funktioniert denn die "neue Seidenstraße"? Sind von dem Stopp auch chinesische Frachter betroffen?
    Es gibt noch Informationsbedarf.

    @ 10:15 von Duzfreund

    Um Lei Tung war ja bekanntermaßen mal chinesischer Verkehrsminister. Für die Steuerung der Globalisierung im Sinne von Gerechtigkeit braucht es aber den Wirtschaftsminister Um Steue Rung.

    Prioritäten setzen

    Der Welthandel ist ein Garant für Wohlstand und Entwicklung.

    Allerdings sind die Gefahren allzu großer Abhängigkeit während der Pandemie offen gelegt worden.

    Lebensmittel und medizinische Produkte sollten unbedingt in Europa produziert werden. Denn auf die fragilen Lieferketten ist in Krisenzeiten kein Verlass.

    Das schöne an der Corona

    Das schöne an der Corona Kriese ist das sie schonungslos aufzeigt wo es klemmt oder was falsch läuft. Leider steht auch zu befürchten das, ist Kriese erst vorbei es ein weiter so geben wird. War doch bei der großen Banken Kriese genauso. Liegt vielleicht daran das man heutzutage in den Führungsetagen bei Firmen oder in der Politik die dicken Gehälter auch ohne entsprechende Leistung kassiert. Kurzfristiges Gewinndenken hat die Macht übernommen, abkassieren im Jetzt, als gäbe es kein morgen, ist zur Normalität geworden. Und geht's schief darfs der kleine Mann ausbaden wehrend die Verursacher mit dicken Abfindungen in den Ruhestand gehen.

    @ 9.12h Bender Rodriguez

    Endlich meldet sich ein Zeitreisender zu Worte. War das Leben im 15, 17, 19 Jhd. wirklich besser. Dann beschreiben Sie doch mal das Leben in dieser Zeit. Verdrehte Weltanschauung mit der Möglichkeit diese zu verbreiten, mehr ist Ihr Post nicht.

    @ naturfreund 064 um 9.30 Uhr Die ganze Welt dreht sich um mich

    "All die Dinge,Welche wir dochso dringend benötigen sind dort im Stau.
    Jedenfalls ich habe komischerweise noch nichts davon bemerkt,dass mir etwas fehlt,das ich jetzt nicht bekommen kann."
    Tolle Stellungnahme. "Die ganze Welt dreht sich um mich" - oder wie ist das zu verstehen?
    Es leben Milliarden von Menschen auf der Erde. Einige benötigen vielleicht auch Elektronikbauteile für medizinische Geräte, für Rechner, für Kfz ... Lebensmittel werden auch auf den Schiffen sein, vielleicht sogar in Kühlcontainern. Was wird damit? Da arbeiten auch Menschen auf den Frachtern!
    Was wird mit den Menschen, ... was wird mit der Fracht? Die Mannschaften werden ihr Schiff nicht verlassen dürfen ... ich stelle mit das grauenvoll vor.

    Sämtliche Wirtschaftspribleme

    Sämtliche Wirtschaftspribleme heute, beruhen auf dem völlig unnötigen Globalisierungswahn.
    Manager werden immer reicher, weil sie die Angestellten mit den Weltmarktpreisen ausspielen können.
    Das bringt uns Dumpinglöhne. Glaubts oder glaubts net. Es ist aber so. Und dann kann immer mal wieder wer ausfallen. Und schon gibt es noch mehr Probleme.
    Da bin ich lieber für Regionalität, soweit es geht. Deutsche Baumwolle wird schwer, aber das tshirt kann man auch hier zusammennähen.

    Es lebe die Globalisierung :-( .

    Im Zuge der Globalisierung wurden bei uns und im EU-Raum kontinuierlich Arbeitsplätze vernichtet und in Billiglohnländer z. b. China verlagert, in den schlechte Arbeitsbedingungen vorherrschen, um den Shareholdern satte Gewinne zu garantieren. Nun weinen die Unternehmen und die Politik, die das ganze forciert und gefördert haben Krokodilstränen. Obwohl, wenn man es recht bedenkt, sollte die Produktion heruntergefahren werden, würden die Lohnkosten durchs Kurzarbeitergeld gesenkt und sich die Gewinnminimierung in Grenzen halten.
    Der Dumme ist in jedem Fall der Arbeitnehmer und alle anderen die regelmäßig ihre Steuern zahlen; denn diese können keine Steuerschlupflöcher für sich in Anspruch nehmen.

    Tada

    Ich weiß, wie meine Großeltern noch gelebt haben und nein, es war nicht besser gewesen."

    Und ich weiß, wie es in den 70ern noch war.
    Doch, da war es besser.
    Das meiste Zeug kam von hier. Und Exoten konnte man auch bekommen. Eben auch teurer. Aber heute ist alles nur noch billigbillig und Ramsch.

    Na ja, das Kritisieren von

    globalisierten Warenströmen ist schon richtig.
    Aber wenn wir das Ganze nicht hätten, wäre es so, dass wir im Gewächshaus selbst die Tomaten ziehen müssten und im Garten wüchse der Kohl.
    Urlaub würden wir in Riedrode im Harz machen und die Elektrogeräte aus Fernost wären nicht vorhanden.
    Handys auch nicht.
    Halt alles wie 1958.
    Nur beim Bier könnten wir einen abrupten Globalisierungsstop verkraften.
    Prösterchen!

    11:01 von

    11:01 von SinnUndVerstand

    Danke für :-)

    ich frag jetzt mal ganz dumm

    Der Warenverkehr ist in der Hand von drei oder vier großen Reedereien, die sich nicht mal absprechen müssen - da reicht es schon, einfach Nachrichten zu schauen.

    Die Riesenpötte fahren mit Schweröl, stellen nur vor Europa auf schwefelarmen Sprit um und bringen zudem im Ballastwasser invasive Arten.

    Es gibt doch sicher eine Bahnlinie, die von Shenzen durch China, Kasachstan, vorbei an Wolongrad, durch die Ukraine führt.
    Und ab da kann man schon in verschiedene Richtungen aufspalten.

    Sowohl in HH, Rotterdam, Antwerpen und auch in den Mittelmeerhäfen wird die Ware ja sowieso wieder auf Züge und teilweise Laster verteilt.

    Um einen Pott mit 10'000 TEU zu ersetzen, würden 100 Züge mit 100 TEU ca. einen Tag lang die Trasse belegen.
    Wobei der Vorteil wäre, daß man nichtmal 10'000 TEU zusammenkommen lassen müßte, sondern just in time vom Erzeuger auf die Schiene stellt.

    Nur mal so als Gedankenspiel.

    @ Lauterburg um 9.39 Uhr, menschliche Kälte

    Ich bin sprachlos. Denken Sie auch mal an die Crews, an die Menschen, die auf den Schiffen arbeiten und die jetzt dort für Monate eingesperrt sind?
    Ihr Engagement für die ArbeiterInnen bei Foxconn ehrt Sie. Aber wem ist geholfen, wenn Foxconn nicht liefern kann? Davon geht es keinem einzigen Angestellten dort besser, es werden höchstens Menschen entlassen.
    Und gehen Sie mal davon aus: In China gibt es keine Arbeitslosenunterstützung, da heißt es notfalls: Bei der Familie unterkriechen. Oder als mittelloser Wanderarbeiter vagabundieren.

    Zudem werden die Elektronikteile von Foxxconn wahrscheinlich eher über die neue Seidenstraße als per Seeweg verfrachtet.

    Es wäre zu wünschen, dass China sich durch diese Aktion einmal mehr als unzuverlässiger
    Geschäftspartner profiliert und dass mehr Firmen dazu übergehen, ihre Produkte woanders herzustellen, auch wenn das teurer wird.

    @draufguckerin Zitat: "Hafen

    @draufguckerin
    Zitat:
    "Hafen out of order - ist das gewollt?
    China entpuppt sich immer wieder als unseriöser Handelspartner.
    Das Land verfügt über noch mehr Häfen, da sollte es logsitisch kein Problem sein, die Schiffe/Fracht rechtzeitig umzuleiten und weiterzuverteilen. Aber das scheint nicht gewollt zu sein."

    für mich ist diese Aussage reinste Propaganda aus dem Kalten Krieg auf Niveau der Bild-Zeitung

    Das kann doch nicht sein,

    Dass alles von Containerschiffen,Welche mit umweltschädlichem Schweröl betrieben werden,um die halbe Welt transportiert werden muß.
    Zwischendurch geht auch immer wieder mal ein Container im Meer verloren.
    Das Meer ist ja nicht schon genug durch Verschmutzung belastet.
    Also ich sehe jedenfalls hier keine gute Entwicklung.

    Lieferkettengesetz - jetzt Hafen außer Betrieb

    Der Bundestag hat am 11.06.2021 das Lieferkettengesetz beschlossen. Damit wurde ein großer Erfolg für viele Initiativen erreicht, die sich jahrelang für das Einhalten von Menschenrechten und für die Berücksichtigung der Umwelt in den Lieferketten eingesetzt haben.
    Auch die EU ist auf einem guten Weg, sich entsprechend aufzustellen.
    Unternehmen werden in die Pflicht genommen, die Produktionsbedingungen ihrer Geschäftspartner zu überprüfen.
    Skrupellosen unmenschlichen Geschäftspraktiken soll entgegengewirkt werden.

    Damit steigen unweigerlich die Preise. Dumpingpreise waren das entscheidende Argument, weshalb China als Handelspartner willkommen war, damit müsste es nun vorbei sein.
    Nun zeigt China uns: Schaut her, so geht es Euch, wenn wir Euch nicht mehr beliefern.

    Und: "Leider" müssen wir Eure Waren nun vor der Hafeneinfahrt vergammeln lassen. Tut uns leid, wenn Ihr dadurch Schaden erleidet. .

    Letzter Satz

    Der Artikel ist absolut zutreffend. Der Containerhafen ist einer der größten der Welt und man kann da nicht mal eben diese enorm grossen Warenströme umleiten. Was mich aber immer ärgert ist dann dieser typische letzte Satz in Herrn Wurzels Bericht, dass über den Containerstau nicht berichtet wird. Ich weiss wirklich nicht, ob er hier nicht mal chinesisches Fernsehen guckt oder Nachrichten liest. Seit dem 21. Mai gibt es zwei Ausbrüche, einen in Shenzhen Yantian mit der britischen Variante und einen hier in Guangzhou mit der Delta Variante. Es wird andauernd darüber berichtet, dass der Hafen in Shenzhen und übrigens auch der Flughafen nur mit halber Kapazität läuft. Hier soll immer der Eindruck erweckt werden, dass über garnichts berichtet wird was aber absolut falsch ist. Selbst über den Ausbruch wird hier permanent sehr detailliert berichtet, auch über die neuen Erkenntnisse zur Delta Variante. Es wurden allein in Guangzhou seit dem 21. Mai 26 Millionen PCR Tests gemacht.

    @Draufguckerin

    Das ist so ein Kommentar nach dem Motto ich weiss zwar von nichts aber schreibe mal was. Der Hafen Yantian ist einer der größten der Welt und 3 mal so gross wie Hamburg. Ein Grossteil der chinesischen Produktion liegt in Südchina. Die grössten Schiffe der Welt, die dort fast ausnahmslos abgefertigt werden können 6500 Container laden und von diesen Schiffen werden mehrere Pro Tag be- und entladen und die sollen dann per LKW mal eben 1000 Kilometer z.B. nach Shanghai gebracht werden, ein LKW kann übrigens einen Container laden. Und was heisst hier unseriös? Was ist denn wenn in Deutschland die Hafenarbeiter streiken oder der Suezkanal kürzlich dicht war? Unseriös ist da nur Ihr Kommentar.

    ja die Globalisierung

    wem bringt die was ?
    Ein Rädchen läuft unrund schon steht alles
    wer zahlt Steuern und vor allem wo
    überblickt einer das 'Ganze noch ?

    Ich meine je einfacher ein Prozess ist,
    desto stabiler läuft er
    im Kleinen mehr noch im Großen

    @ wenigfahrer um 10.06 Uhr, bei Bosch ebenso

    "So mit meiner guten Küchenmaschine passiert, Markengerät Philipps gekauft, dann steht auf dem Typenschild, hergestellt in China.
    Und dann wundert man sich, das etwas aus dem Takt kommt." Ist bei Bosch (teilweise) und bei Braun ebenso. Hab mich auch gewundert: Extra eine vermeintlich gute OldSchool-Kaffeemaschine (mit Filter) von Braun gekauft. Leider Schrott.
    Säge von Bosch: Schrott. Endkontrolle eingespart, das muss jetzt der Kunde machen und sich dann mit der Rückgabe im Baumarkt oder mit Retouren, mit Garantien usw herumärgern.
    Noch schlimmer ist es mit Fahrradmarken. Sehr sehr viele Markennahmen ehemalig guter Hersteller (mechanischer Geräte wie z.B. Nähmaschinen, Anker, Delius ...) werden heute auf alle möglichen Produkte geklebt.

    Nicht ohne Grund wird versucht, die Herkunft der mechanischen und elektronischen Artikel ( aus chin. Produktion) zu vertuschen. Das rauszukriegen erfordert fast detektivischen Spürsinn.

    "nutzen."
    zu @@Globalisierung
    und der kommenden Inflation der Preise

    Was mich direkt zu der Wahrheit (?) führt die Philosophen und Schriftsteller
    schon immer wussten:
    "Wissen sie, Daniel, manchmal denke ich, Darwin hat sich geirrt,
    und in Wirklichkeit stammt der Mensch vom Schwein oder vom Hund ab,
    denn in acht von zehn Hominiden steckt ein Schweinehund,
    der darauf wartet, rausgelassen zu werden."

    Carlos Ruiz Zafón, Der Gefangene des Himmels

    ...

    ich muss dem User Bender Rodriguez zustimmen, das ist ein Problem der Globalisierung. Wir sind abhängig von Anderen Ländern und dann wird gejammert, wenn so etwas passiert. Man könnte jetzt argumentieren, das Coronavirus sei Schuld, aber ich sehe da kein Virus, das da Massnahmen vollstreckt oder erlässt...

    Jede Entwicklung hat 2 Seiten.

    Das gilt auch fuer die Globalisierung.

    Aber bei dem Kurzzeitgedaechtnis, dass insbesondere viele Manager scheinbar ihr eigen nennen, wird keiner mehr an das derzeitige Problem denken, sobald es vorbei ist.
    Vielleicht irre ich mich und sie denken doch weiter, als es den Anschein hat.
    Z.B. es werden doch Massnahmen ergriffen, um so etwas in Zukunft zu verhindern.
    Oder solche Probleme sind gar "eingepreist". Gejammert wird dann nur, um oeffentliche Mittel abzugreifen.

    Zitat: "Da bin ich lieber für

    Zitat:
    "Da bin ich lieber für Regionalität, soweit es geht. Deutsche Baumwolle wird schwer, aber das tshirt kann man auch hier zusammennähen."

    ich bin für Bildung und Wissen - denn dann wäre aufgefallen das man Rohbaumwolle erst zu einem Faden spinnen - diesen dann an einem Webstuhl zu einer Stoffbahn verarbeiten muss - bevor man dann etwas nähen kann

    wenn wir unsere Produkte als Export-Weltmeister weltweit verkauften und die Märkte beherrschten war alles noch in Ordnung - stimmts!

    aber wehe andere machen die Geschäfte da ist dann alles Mist was vorher noch gut war

    ich nenne das schlichtweg -> Doppelmoral

    Ein Indiz...

    Mehr dafür, wie abhängig wir Menschen doch in dieser Welt sind.
    Und wenn in China ein Sack Reis umfällt, sollte uns das durchaus interessieren.
    Das ist meine Meinung

    Die einen so, die anderen so!

    Die Amerikaner haben das Prä bei den Waffen, die Chinesen das Prä bei der (Meeres-)Logistik. Und wir Europäer hängen dazwischen und jammern.

    11:09 von draufguckerin

    Für die Menschen auf den Schiffen ist es wahrscheinlich grauenhaft,da haben sie wohl recht.
    Nur sollte man grundsätzlich mal die Frage stellen,was läuft eigentlich hier schief?
    Wir machen uns hier wirtschaftlich abhängig,von einen menschenverachtenden Regime die uns immer mehr in der Hand haben.
    Menschenrechte spricht die Kanzlerin immer pflichtbewusst so beiläufig an,im Wissen dass es die Chinesische Führung nicht wirklich zur Kenntnis nimmt.
    Trotzdem halte ich es für richtig,dass Sie es sagt.Was China betrifft ist es schon wichtig,sich mal Gedanken zu machen.
    Nicht einmal Masken hätten wir ohne China bekommen.
    Nicht die heimische Wirtschaft verramschen und auch wieder mehr in Deutschland produzieren .

    Zitat: "Es gibt doch sicher

    Zitat:
    "Es gibt doch sicher eine Bahnlinie, die von Shenzen durch China, Kasachstan, vorbei an Wolongrad, durch die Ukraine führt.
    Und ab da kann man schon in verschiedene Richtungen aufspalten."

    ich frage mich doch glatt ob sie die diversen TV-Berichte (auch die auf der ARD) zum Thema "Neue Seidenstrasse" und dem damit verbundenen Über-Land-transport via Eisenbahn verpasst haben?
    schon mal vom Endpunkt -> Duisburger Hafen gehört

    nur ist halt das Problem dass man alleine für einen Riesen-Container-Pott zig Güterzüge benötigt - so 5.000 Waggon müssen schon aufgeteilt werden!

    es fährt aber nicht nur 1 Container-Schiff
    und
    mit Bahnverkehr haben Sie sich wohl noch nie beschäftigt
    ähm - da gibt es z.B. unterschiedliche Spurweiten - einige Grenzübergänge - unterschiedliche Spannungen bei Oberleitungen
    und und und

    11:06 von Träumerhabenverloren

    War das Leben im 15, 17, 19 Jhd. wirklich besser
    .
    da hatte man das was man zum Leben brauchte selber erzeugt
    Pfeffer und Muskatnuss zugegeben das war von außerhalb
    natürlich auch Salz und Trockenfisch
    aber so wie heute ..
    Grundstoff A von Land 1, Grundstoff B von Land 2, geht in Land 3,
    zur Weiterverarbeitung nach Land 4 dann 5 und irgendwann zu uns ... (Antibiotika)
    das glauben sie nicht ?
    nehmen sie mal Krabben
    gefangen in der Nordsee, per LKW nach Nordafrika zum aus puhlen dann zum Verpacken zurück
    Einzelfall ?
    Kartoffeln aus der Pfalz nach Sizilien zum Waschen, dann zurück um Püree zu machen
    Das ist unsere gelebte Realität, vom Umweltgedanken ganz zu schweigen

    Massenabfertigung und Hotspot

    Ich habe den Eindruck, manche haben überhaupt keine oder nur eine vage Vorstellung, wie es auf diesen riesigen Arealen zugeht, die als Umschlagplatz, Weitertransport, Beladung und Löschung von Containerschiffen im Akkord machen. Der Hamburger Hafen ist gegen andere Metropolen ein Marktflecken im Vergleich mit den Riesen in Shenzen oder Hongkong. Containerschiffe sind auch keine Frachter, die wir hier eher vor Augen haben. Hunderttausende Arbeitskräfte sind wie in anderen Transportbranchen am Arbeiten. Da verbreiten sich Infektionen wie ein Sturm. Lernen wir besser, dass unsere schnelllebige Zeit vorbei ist und wir derzeit die Grenzen unserer Standards und Möglichkeiten erfahren. Globaler Markt hat mit ähnlichen Faktoren zu kämpfen wie jeder andere Handel und Transport. Eben aber mit größeren Auswirkungen, die Länder weltweit betreffen. Die Lieferengpässe in Europa werden uns noch neue Probleme bescheren, folgt man den Wirtschaftsfachleuten.

    11:28 von Naturfreund 064

    Welche mit umweltschädlichem Schweröl betrieben werden,um die halbe Welt transportiert werden muß.
    .
    dass die 12 dreckigsten Schiffe der Welt mehr Schadstoffe erzeugen als sämtliche !! Autos der Welt zusammen
    Dabei ließe sich doch bei einem Dutzend Schiffe schneller was machen als bei 700.000.000 Autos

    Sparpaket

    "...dass wir im Gewächshaus selbst die Tomaten ziehen müssten und im Garten wüchse der Kohl.
    Urlaub würden wir in Riedrode im Harz machen und die Elektrogeräte aus Fernost wären nicht vorhanden."

    Und? Was ist schlimm daran, regionales Obst und Gemüse in der richtigen Saison zu essen?

    Und was gibt es an deutschen Mittelgebirgen auszusetzen? Muss man jedes Jahr nach Asien oder in die Anden? Bestimmt nicht.

    Und dass es keine Telefone gäbe, ist reines Wunschdenken. Dann hätten wir halt Siemens tele. Und noch den nordmende Fernseher. Oder telefunken oder Blaupunkt. Die müssten sich nämlich nicht gegen dumpingware behaupten. Und weil die Kiste nicht endlos teuer werden darf, müsste such der Firmenchef mit 1/3 seiner jetzigen Bezahlung zufrieden geben.
    So siehts doch mal aus.

    11:14 von Bender Rodriguez

    "heute ist alles nur noch billigbillig und Ramsch".
    Alles? Was für Ramsch? Meine analoge (gut ablesbare) Armbanduhr aus Fernost, 10 Jahre Batterielaufzeit, Quarzgenauigkeit für 30 Euro? Mein Honda Roller mit einem vietnamesischen Motor, gemessener Verbrauch 2l/100km? Wenn's nicht eilt, das Pedelec mit dem Bafang-Motor und den Japan-Akkus (18650), das jetzt im elften Jahr ohne Reparaturen oder Pannen läuft? Die Innereien des Computers, auf dem ich Ihre Behauptungen lese? Das Smartphone, das mir auf Wanderungen anzeigt, wo ich mich befinde? Ramsch und überteuertes Zeug mit veralteten Konstruktionen habe ich ab Mitte des vorigen Jahrhunderts genug kennen gelernt. Von hier.

    Super, da haben ja bald

    Super, da haben ja bald wieder einige ein schlagendes Argument dafür, wenn Ware nicht beikommt und sich alles verteuern wird. Ich frage mich dabei, ob China diesen Stau zur Verursachung oben genannter Gründe, nutzt zur Schwächung konkurrierender Wirtschaftsstaaten nicht genau so will, oder zumindest als Nebeneffekt sich zu nutze machen wird.

    Alternativen

    Es gibt ja durchaus Alternativen, die unsere Firma auch schon ausprobiert hat, nämlich die Bahn. An mehreren Hubs in Deutschland werden Güterzüge nach China zusammengestellt und umgekehrt.
    Problem ist, dass der Weg über Russland geht und deshalb die Ware mehrfach umgeladen werden muss (Unterschiedliche Spurbreiten) und Ware frostsicher verpackt werden muss. Da haben wir wenig Erfahrung, gerade in dem Maßstab.
    Das läuft aber an.

    Die Schiffchen wiederum fahren durch wärmer Gefilde und am Stück.

    Aber wenn man, wie aktuell, keine Containerkontingente bekommt, wird die Industrie auch reagieren.

    Es ist aber immer auch eine Frage des Preises. Und nach Amerika liegen eben auch keine Schienen.

    Doch, es kann sein!

    Das Problem ist, dass wir alle nach dem Schnäppchen suchen, ob Supermarkt oder Web.
    Vielleicht den einen oder anderen Euro mehr bezahlen, dafür ein „regionales Produkt aus Europa kaufen!

    Es sind schon einige gute Produkte in Europa vernichtet worden, weil Geiz geil ist, oder ein CEO eine Dividendenmaximierung in seiner Vita braucht! (Und nein, ich bin kein Linker).

    Lieferketten über China

    wieder ein Grund mehr sich sofort um Lieferketten zu kümmern und sich dabei auch noch von China unabhängiger zu machen.
    Müssen dies Schiffstransporte mit Schweröl im Sinne der Umwelt wirklich sein--nein?!
    Aber wir sind ja in Deutschland nicht mal fähig, diese unnötigen Tiertransporte quer durch Europa im Sinne der Umwelt zu unterbinden (Schlachten und zerlegen von Tieren nur im Umkreis von 100 km erlauben).

    Zuschauer

    Wahrscheinlich bist du zu jung, um noch zu wissen, wie lange früher Waschmaschinen, oder generell Elektrogeräte gehalten haben. Dazu Gehäuse mit Schrauben, die man zum Reparieren öffnen konnte.
    Heute gibts wabbeliges Plastik, dass zu reparieren nicht lohnt. Hauptsache konsumieren.

    @sisyphos3 12:29

    Schadstoffe im Sinne Ihres Vergleichs sind Schwefeldioxid und Stickoxide. Und die reagieren über See recht schnell ab wie ich Ihnen neulich sogar mit Förmelchen zeigte. CO2 ist nicht Bestandteil des Vergleichs der Seetransport ist vom CO2 Ausstoß bezogen auf die bewegte Mase vergleichsweise günstig.

    @ naturfreund um 12.21 Uhr, Entschuldigen Sie bitte

    "Nicht die heimische Wirtschaft verramschen und auch wieder mehr in Deutschland produzieren " Da stimme Ihnen voll zu.
    Ich bitte um Entschuldigung, dass ich Ihr erstes Posting so so garstig kommentiert habe.

    @bender rodriguez 14:01

    Der "Haushaltsgeräte-Mechatroniker" wäre ein Beruf der Zukunft. Wenn bei der Waschmaschine das Lager streikt oder das Programmregime hakt. Ich hatte mal eine "AEG", die hab ich mit einem Taster und einer Bleistiftspitze gestartet weil das eigentliche Plastikgedöns gebrochen war.

    14:01 von Bender Rodriguez

    "Wahrscheinlich bist du zu jung, um noch zu wissen, wie lange früher Waschmaschinen, oder generell Elektrogeräte gehalten haben".
    Wie schön, einen Duzfreund gefunden zu haben. Wann haben wir doch noch die Suppe miteinander gelöffelt?
    Meine Miele G520 habe ich 1981 gekauft, die W911 Waschmaschine in 1998. Beide laufen immer noch störungsfrei. Meinen Gedore Schlüsselsatz, mit dem ich meine Zündapp gewartet habe, brauchte ich bis heute auch nicht zu ersetzen.
    Aber für mich wäre es doch kein Grund, mit religiöser Inbrunst gute und wichtige Ware schlechtzumachen, wenn sie aus Fernost kommt - nur, weil ein Hafen momentan durch Seuchenabwehr beeinträchtigt ist? Als ich in Afrika gearbeitet habe, gingen Olympia Tischrechner aus Deutschland alle binnen eines Monats kaputt, bis mein Arbeitgeber schlau wurde und sich Casio oder sowas aus Japan bestellte... die sind wahrscheinlich heute noch in Betrieb. Die besseren Rasierklingen und -Apparate kommen übrigens aus Indien und der Türkei...

    @Am 21. Juni 2021 um 12:23 von Miauzi

    1.) ich frage mich doch glatt ob sie die diversen TV-Berichte ... verpasst haben?

    2.)nur ist halt das Problem dass man alleine für einen Riesen-Container-Pott zig Güterzüge benötigt - so 5.000 Waggon müssen schon aufgeteilt werden!

    3.)und mit Bahnverkehr haben Sie sich wohl noch nie beschäftigt - da gibt es z.B. unterschiedliche Spurweiten

    1.) ja, der damaligen GEZ sei Dank, habe ich mich vor ca. 25 Jahren entschieden, keinen TV mehr zu brauchen

    2.) wenn man wartet, bis man 5 oder 10 Tsd TEU zusammen hat, ja, wenn man aber immer bei 100 TEU einen Zug losschickt, nein

    3.) die einzige andere Spurweite "in der Gegend" ist in der Mongolei. "Meine" Bahnlinie ist einige 1000km südlich
    Und eine andere Lok vor einen Zug zu hängen, dauert keine 10 Minuten

    Ach ja, zu den Kosten: Die Evergiven wird für die Suez-Blockade so zwischen 150 und 550 Mio $ zahlen, der Termingut-Ausfall wird derzeit auf 1Mrd $ geschätzt.

    Da ist auch Budget für ein paar Schienen. Auch 4-gleisig...

    Zuschauer

    Verstehst du nicht, worums mir geht? Duch den globalen Preisdruck, lohnt es sich nicht mehr, einige Produkte in Deutschland oder Europa herzustellen.
    Elektronik aus Japan war früher auch schon gut. Mein Akai Kasettendeck würde heute noch kaufen, häte ich Kassetten .
    Und der hat wunderbar an der Braun Studio1 funktioniert. Das heute noch in Betrieb ist.

    Wir sollten halt nicht hier, sondern im Rest der Welt für Mindestlohn protestieren.

    Zitat: "3.) die einzige

    Zitat:
    "3.) die einzige andere Spurweite "in der Gegend" ist in der Mongolei. "Meine" Bahnlinie ist einige 1000km südlich
    Und eine andere Lok vor einen Zug zu hängen, dauert keine 10 Minuten"

    sie sollten sich noch mal dringend einen Atlas zu Rate nehmen...
    ..was meinen Sie was auf den Gebieten Nachfolge-Staaten der ehemaligen SU so an Spurweite ist
    und
    diese fängt gleich hinter der Grenze von China Richtung Westen an!
    Was meinen Sie wo die Stadt WOLGOGRAD liegt?
    Richtig - an der Wolga und was meinen Sie in welchem Land diese Stadt liegt??
    Richtig - in Russland und welche Spurweite hat man dort?

    All das ist in den diversen TV-Dokus zum Thema "Neue Seidenstrasse" angesprochen worden...
    ..aber Sie schauen ja kein TV (wegen der GEZ) - kommentieren aber Beiträge in einem Forum einer TV-Nachrichten-Sendung

    nun ja - Ihr Ding - wirkt aber schon ein bissel schräg
    und
    überheblich

    Neues Denken ist notwendig!

    Diese Globalisierung haben nur diejenigen gewollt, die selbst davon profitieren.

    Das Schlimme aber daran ist, dass ausgerechnet diejenigen meckern, die den "billigen" Kram aus China kaufen.
    Muss man wirklich gelmäßig ein neues Smartphone haben? Tut es das "alte" nicht noch ein paar Jahre länger?

    Müssen wir wirklich Automobilfabriken in China bauen und so unser KnowHow verschenken?

    Müssen unsere Modelabelhersteller das hier teuer verkaufte T-Shirt für einen Spotpreis in Fernost herstellen lassen und so auch noch die Ausbeutung der dortigen Menschen fördern?

    Nein, brauchen wir nicht wirklich. Ändern wir unser Konsumverhalten; dann wird es für uns auch nicht teurer!

    Schon schräg bei der

    Schon schräg bei der Lebendauer von Geräten davon auszugehen - das diese heute - sofern in D-Land produziert - müssten genau so lange halten wie vor 40 Jahren

    da hat man den Begriff "Obsoleszenz"
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz)
    noch nie ghört

    völlig egal wo was produziert wird - ob in Fern-Ost oder hier im "Ländle" - die Geräte/Teile/Dinge/Sachen werden alle nur so lange halten das die die gesetzliche Garantiezeit überstehen
    und
    reparieren ist gleich von vorn herein ausgeschlossen

    In den USA prozessiert z.B. die Firma Apple gegen Unternehmen die Reparaturen für Apple-Geräte anbieten
    Man muss sich da mal in die Anklage-Schriften einlesen - was man den Anbietern da so vorwirft - haarsträubenste Absurditäten
    Man will mit allen Mitteln verhindern das da irgendwas repariert wird - der Kunde hat gefälligst was neues zu kaufen
    Das ist oberste Geschäfts-Maxime!

    Natürlich könnte man auch langlebig - auch China oder Japan könnte dies - die Auftraggeber wollen dies jedoch nicht!

    @Am 21. Juni 2021 um 15:04 von Miauzi

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spurweite_(Bahn)

    Spurweite Rußland 1524 bzw. 1520 mm
    Spurweite EU und China 1435 mm. das ist mir auch bekannt

    das mit dem schräg und überheblich kann ich spiegeln:

    Als einzig zugelassene Informationsquelle einige TV-Dokus zuzulassen und sofort persönlich zu werden, wirkt auf mich schräger und überheblicher

    nun ja - Ihr Ding.

    ein konstruktiver Vorschlag

    @ Am 21. Juni 2021 um 15:04 von Miauzi

    Hier in der Gegend werden Autozüge nach Sylt mit etwa 250 PKWs in 20 Minuten beladen.
    Touristenquote über 75%, unsichere Autofahrerquote auf den engen Waggons weit über 50%.
    Alles unterschiedliche Fahrzeuge.

    Da sollte es doch in überschaubarer Zeit möglich sein, 100 genormte TEU an zwei nebeneinander stehenden Zügen von Zug zu Zug umzuladen. Wie gesagt, die Evergiven hat durch die einwöchige Verzögerung etwa 1,5 Mrd $ Kosten verursacht.
    Da sind zwei Betonplatten jeweils an der Grenze China-RUS und RUS-EU mit zwei Bahngleisen links und rechts nun wirklich ein Schnäppchen

    14:26 von draufguckerin

    Das ist schon Ok.
    Dieser Text war meinerseits vielleicht auch etwas ungeschickt formuliert.

    12:29 von Sisyphos3

    "dass die 12 dreckigsten Schiffe der Welt mehr Schadstoffe erzeugen als sämtliche !! Autos der Welt zusammen
    Dabei ließe sich doch bei einem Dutzend Schiffe schneller was machen als bei 700.000.000 Autos"
    Das mit ihren Zahlen kann ich nicht beurteilen ,mir fehlt oft die Zeit,alles im Internet nachzuschauen.
    Mag aber so sein.
    So kann man sein Auto auch wieder rechtfertigen.
    Nein,hier müssen wir in alle Richtungen etwas machen.

    15:13 von Miauzi

    «Natürlich könnte man auch langlebig - auch China oder Japan könnte dies - die Auftraggeber wollen dies jedoch nicht!»

    Wer sollen die Auftraggeber sein, die großen Konzernen in China oder Japan vorschreiben, wie sie Produkte mit welcher Wertigkeit und potentieller Lebensdauer herstellen sollen?

    Japan ist schon mal gar kein "Billiglohnland", in das irgendwer Produktion "outsourced", damit die Herstellungskosten sinken mögen. Huawei in China produziert ihrem Kram so, wie sie das für richtig und wichtig halten.

    Mein TV-Gerät ist von SONY. Gekauft 2006 zur Fußball-WM. Taufrisch und tiptop wie am ersten Tag. Mein Foto-Equipment ist komplett von Nikon. Die Kamera F3 mit allen Objektiven macht noch in 100 Jahren Fotos ohne Probleme. Das nun Digitale Gegenstück der gleichen Firma hat noch nie Mucken gemacht.

    So lange ich Computer habe, waren alle von Apple. No problems never.
    1x Bilschirm vom Laptop zerdepperte ich mir an der Tischkante. My fault.

    Obszoleszenz haust nicht everywhere.

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