Ihre Meinung zu: Russlands Botschafter Antonow kehrt in die USA zurück

20. Juni 2021 - 11:35 Uhr

Bei ihrem Treffen vereinbarten US-Präsident Biden und Russlands Staatschef Putin, ihre Botschafter wieder einzusetzen. Der Russe Antonow ist nun auf dem Weg zurück an seinen Arbeitsplatz in Washington.

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Kommentare

Ein ermutigendes Zeichen

Die Rückkehr der beiden Botschafter in ihre Gastländer ist ein gutes, ermutigendes Zeichen. Biden hat in seiner noch kurzen Amtszeit bereits gezeigt, wie er die USA außenpolitisch und wirtschaftlich stärken und die Welt friedlicher machen möchte. Mit ihm ist ein Stück Verlässlichkeit in die Politik zurückgekehrt. Er spricht die Probleme wie Cyberangriffe und Menschenrechtsverletzungen offen an, reicht zugleich aber die Hand für die Zusammenarbeit. Welch ein Unterschied zu Amtsvorgänger Trump.

Russlands Botschafter Antonow kehrt in die USA zurück...

Und Botschafter Sullivan kehrt nach Moskau zurück.
Für die auf dem Treffen vereinbarten Expertengruppen gibt es viel zu tun: Möglichst wieder in Abrüstungs- und Verträge über Rüstungskontrolle hinein zu kommen. Zu nennen wäre der INF-Vertrag, daß open skies-Abkommen oder auch der ABM-Vertrag (Anti-Ballistic-Missiles).
Bei einer Politik auf Augenhöhe müsste das möglich sein....

Zeichen der Entspannung

Es freut mich, dass sich Biden und Putin zumindest auf dieses sehr symbolträchtige Zeichen der Entspannung einigen konnten.

Nun haben die USA auch wieder jemanden, den sie einbestellen können. :)

Eine gute Nachricht

Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

zivilisierten Verhältnissen.

„Auf der Grundlage der Gespräche zwischen den beiden Präsidenten bereite er sich auf eine "konstruktive Arbeit" vor.
>> Die Zusammenarbeit mit den US-Kollegen solle "auf Augenhöhe und pragmatisch" verlaufen“

Na hoffentlich. Oder sind die Bewohner irgendeines Landes irgendwie besser („höhergestellt“) als die eines anderen?

Auf amerikanischem Boden

Russland hat es bisher nicht gewagt, einen Oppositionellen auf US-amerikanischem Boden anzugreifen. Vermutlich hat Joe Biden dem Kreml hier auch klare Grenzen aufgezeigt.

@0_Ahnung Zitat: "Russland

@0_Ahnung
Zitat:
"Russland hat es bisher nicht gewagt, einen Oppositionellen auf US-amerikanischem Boden anzugreifen. Vermutlich hat Joe Biden dem Kreml hier auch klare Grenzen aufgezeigt."

Nun - SaudiArabien hat dies ja auch nicht gemacht - die haben ihr Opfer ja in die Türkei gelotst und ihn dort in ihrer Botschaft zerstückelt.
Die Reaktion (der US-Regierung) darauf war insgesamt betrachtet nicht viel mehr als ein Schulterzucken!

Am 20. Juni 2021 um 12:06 von Bernd Kevesligeti

" Bei einer Politik auf Augenhöhe müsste das möglich sein.... "

Augenhöhe mit den USA unter Bider?, das glauben Sie aber jetzt nicht wirklich?.

Re : 0_ Ahnung

Hoffentlich zeigt Biden dem Putin noch mehr auf, wo es besser wäre, die Finger weg zu lassen, und sich zivilisierter zu verhalten.
Denn es gibt doch einige Staaten und Regionen, wo Putin seine Finger im Spiel hat, und damit es zu keinem Frieden kommen kann.
Putin unterstützt den Iran bei der Erzeugung von Atomkraftwerken und wahrscheinlich auch beim Bau von Atombomben, ei totaler Irrsinn, bei solch durch geknallten religiösen Fanatikern. Er unterstützt Lukaschenko, er hat seine Finger in Syrien im Spiel, wie auch in Libyen, und auch dem Militär in Myanmar unterstützt er indirekt, um nur ein paar solcher Dinge zu erwähnen.
Und im eigenen Land bastelt er sich seine eigene "Demokratie", nach seinen Vorstellungen !

@ Nachfragerin

Nun haben die USA auch wieder jemanden, den sie einbestellen können. :)

Wurden nicht beide Botschafter wieder ins Amt eingeführt?

@ Bernd Kevesligeti

Bei einer Politik auf Augenhöhe müsste das möglich sein....

Wenn Putin sich ein wenig auf die Zehenspitzen stellt.

Am 20. Juni 2021 um 13:07 von Traumfahrer

Und Sie meinen das die USA sich nirgendwo auf der Welt einmischt?, das ist aber schon eine starke Aussage.
Wenn ich so die 5 großen Medien in Deutschland lese, finde ich oft ganz andere Meinungen.

von wenigfahrer 13:05

Eine Voraussetzung für verlässliche Beziehungen zwischen den Staaten, ist nun mal eine Politik auf Augenhöhe. Keine Sprache des Diktats. Und in der ist das Treffen von Genf ja auch nicht abgelaufen....

@wenigfahrer, 13:05 Uhr

Während sich Trump gegenüber Putin klein und unterwürfig zeigte, vertritt Biden offensiv die westlichen Werte. Er begegnet Putin in der Tat auf Augenhöhe und ich vermute, dass auch der russische Staatschef dies mehr zu schätze weiß, als die Marionette Trump.

Wie geht es weiter?

Mich würde interessieren, wie es in der Ukraine weiter geht. Wurde da etwas zwischen den Präsidenten vereinbart? Wird Russland aus der Ostukraine abziehen?

Na, geht doch.

Was alles wieder besser wird, wenn ein Trump nicht mehr regiert! Botschafter sind so ziemlich das Wichtigste, was Staaten miteinader kommunizieren laesst, nicht nur wenn es brennt. Nun, diplomatische "Auseindersetzungen" oder Kommunikation zwischen USA und Russland? Die haben beide genug Punkte auf dem Kerbholz. Eigentlich duerften die sich nur anschweigen und vor Scham in den Boden versinken. Das ware die beste Zeit, Wodka mit Whisky zu teilen.

@0_Ahnung - Sullivan folgt "bald"

13:11 von 0_Ahnung:
"Wurden nicht beide Botschafter wieder ins Amt eingeführt?"

Bisher ist nur der russische Botschafter an seinen Dienstort zurückgekehrt.

Was wurde denn ...

... im Fall Nawalny vereinbart?

@ Nachfragerin

Bisher ist nur der russische Botschafter an seinen Dienstort zurückgekehrt.

Erst mal ist er ja noch in New York.

@Adeo60 - Wissen Sie, was eine Marionette ist?

13:23 von Adeo60:
"Während sich Trump gegenüber Putin klein und unterwürfig zeigte, vertritt Biden offensiv die westlichen Werte."
> Wem hat sich Ihrer Meinung nach Trump unterworfen? Da die Beziehungen zu Russland am Ende seiner Amtszeit den absoluten Tiefpunkt erreicht haben, muss das ja ein eingefleischter Russlandfeind gewesen sein...

"Er begegnet Putin in der Tat auf Augenhöhe und ich vermute, dass auch der russische Staatschef dies mehr zu schätze weiß, als die Marionette Trump."
> Haben Sie schon mal von einer dickköpfigen, eigensinnigen und völlig beratungsrestenten Marionette gehört, die sich von nichts und niemandem etwas sagen lässt (außer vielleicht von ihrer Familie)?

Am 20. Juni 2021 um 13:18 von Bernd Kevesligeti

" Eine Voraussetzung für verlässliche Beziehungen zwischen den Staaten, ist nun mal eine Politik auf Augenhöhe. Keine Sprache des Diktats. Und in der ist das Treffen von Genf ja auch nicht abgelaufen.... "

Hab ich unterschiedliche Artikel dazu gelesen, und wir beide waren beim Gespräch nicht dabei.
Einzige Augenhöhe gibt es bei A-Waffen Arsenal, sonst sähe das heute schon ganz anders aus.

Am 20. Juni 2021 um 13:01 von Miauzi

>...@0_Ahnung
Zitat:
"Russland hat es bisher nicht gewagt, einen Oppositionellen auf US-amerikanischem Boden anzugreifen. Vermutlich hat Joe Biden dem Kreml hier auch klare Grenzen aufgezeigt."

Nun - SaudiArabien hat dies ja auch nicht gemacht - die haben ihr Opfer ja in die Türkei gelotst und ihn dort in ihrer Botschaft zerstückelt.
Die Reaktion (der US-Regierung) darauf war insgesamt betrachtet nicht viel mehr als ein Schulterzucken!...<

Dem kann ich nur zustimmen!

12:10 von Nachfragerin

>>Nun haben die USA auch wieder jemanden, den sie einbestellen können. :)<<

------

Auch die Russische Föderation darf das bald. Wenn ich Sie mit dem folgenden Zitat aus dem Artikel der TS ein klein wenig ärgern darf...:

"Der US-Botschafter John Sullivan, der Moskau im April verlassen hatte, kündigte am Samstag an, er werde schon "bald" in Moskau eintreffen."

Ich weiß nur nicht, ob beide Staaten diese Vereinbarung nur aus diesem Grund getroffen haben. Jede Seite wird hier eigene Motive haben. Tatsache ist aber, dass Putin seine Politik nach innen wie außen nicht geändert hat. Man hätte sich den Abzug und das Trara vorher auch schenken können. Putin müsste sich nun bestätigt und gestärkt fühlen, meinen Sie nicht?

@Nachfragerin, 13:49 Uhr

Die fast schon hündische Ergebenheit, mit der Trump dem russischen Staatschef begegnete und die ihn veranlasste, diesem mehr zu vertrauen als dem eigenen Geheimdienst, hat für mich das Bild einer Marionette. Möglicherweise war Trump - wie häufig gemutmaßt - ja auch erpressbar. Trotz der Unterwürfigkeit von Trump scheint er Putin nicht beeindruckt zu haben. Im Gegenteil, er wie auch der nordkoreanische Diktator Kim trieben ihr Spiel mit Trump. Auch insoweit passt das Bild der Marionette ganz gut, finden Sie nicht.

spärlich

Die Rückkehr der Botschafter ist sicher ein gutes Zeichen, aber bestimmt nicht alles was die beiden Staatschefs besprochen haben, sonst wäre das Ergebnis ein weng spärlich. Deshalb sollte man beobachten was in Zukunft in den Konfliktherden für Entscheidungen getroffen werden. Das von Biden gewünschte Gespräch führte im vorhinein ja schon zum Verzicht weiterer Sanktionen gegen Nordstream 2, den Verzicht auf die Entsendung von Kriegsschiffen ins Schwarze Meer und zum Stop von bestimmten Rüstungsgütern an die Ukraine - möglicherweise Vorbedingungen Putins. In den Pressekonferenzen wurden durch Fragen an Putin alte bekannte Vorurteile für die amerikanische Innenpoltik gestellt, und Biden, bei dem keine russischen Journalisten zugelassen waren, spielte den starken Mann gegenüber Russland und sprach von der grundsätzlichen amerikanischen Politik der Nichteinmischung in die Angelegenheit anderer Staaten - wahrscheinlich war ihm zu dem Zeitpunkt gerade die Politik der USA seit 1945 entfallen!

Am 20. Juni 2021 um 13:39 von Nachfragerin

@0_Ahnung - Sullivan folgt "bald":"Wurden nicht beide Botschafter wieder ins Amt eingeführt?"

Zitat: Bisher ist nur der russische Botschafter an seinen Dienstort zurückgekehrt.

Das ist so verwunderlich nicht. Die Russen sind in allem besser und schneller.

Von Russland lernen, heißt Siegen lernen.

Am 20. Juni 2021 um 12:30 von 0_Ahnung

Zitat:
"...Russland hat es bisher nicht gewagt, einen Oppositionellen auf US-amerikanischem Boden anzugreifen. Vermutlich hat Joe Biden dem Kreml hier auch klare Grenzen aufgezeigt..."

Glauben ist nicht Wissen!

...und die US-amerikanische Handhabung ist zu diesem Problem bekannt und das weiß auch J. Biden.

Die USA und auch Russland sowie andere Staaten, versuchen ihre Gegner zu eliminieren, oder? und der kleine aber feine Unterschied ist, dort wird protestiert und sanktioniert oder geduldet und geschwiegen.

14:17, Postquestioner

>>Die USA und auch Russland sowie andere Staaten, versuchen ihre Gegner zu eliminieren, oder? und der kleine aber feine Unterschied ist, dort wird protestiert und sanktioniert oder geduldet und geschwiegen.<<

Wann fand denn der letzte politische Mord der USA statt, zu dem sich diese nicht bekannten?

Wann fand der letzte politische Mord der Putinadministration statt, zu dem sich diese bekannte?

14:15, der.andere

>>Das von Biden gewünschte Gespräch führte im vorhinein ja schon zum Verzicht weiterer Sanktionen gegen Nordstream 2, den Verzicht auf die Entsendung von Kriegsschiffen ins Schwarze Meer und zum Stop von bestimmten Rüstungsgütern an die Ukraine - möglicherweise Vorbedingungen Putins.<<

Ja klar. Biden ist der Bittsteller, der in vorauseilendem Gehorsam in Vorleistung geht. Putin bestimmt die Bedingungen. Eben ein wahrer Föhrer...

>>und Biden, bei dem keine russischen Journalisten zugelassen waren,<<

Echt nicht? Glaub ich nicht.

>>spielte den starken Mann gegenüber Russland und sprach von der grundsätzlichen amerikanischen Politik der Nichteinmischung in die Angelegenheit anderer Staaten - wahrscheinlich war ihm zu dem Zeitpunkt gerade die Politik der USA seit 1945 entfallen!<<

Jede UN-Resolution ist eine Einmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten. Das Prinzip einer auf humanistischen Grundlagen beruhenden Weltgemeinschaft sollte immer die gegenseitige Einmischung sein.

@13:23 von Adeo60

"Während sich Trump gegenüber Putin klein und unterwürfig zeigte,..."
"...Marionette Trump."

Ihre Einschätzung von Trump deckt sich so ganz und gar nicht mit meiner. Unterwürfig habe ich Trump in seiner gesamten Amtszeit nicht erlebt.
Eine Marionette war er vielleicht insofern, dass er sich in gewissem Rahmen lenken ließ, wenn sein Gegenüber ihm Honig ums Maul schmierte.

Was Biden gegenüber Trump auszeichnet, ist, dass er Zuverlässigkeit verkörpert.
Bei Trump wusste man ja nie, ob sein Wort von heute morgen auch noch gilt.

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